{"id":4336,"date":"2009-11-16T09:15:11","date_gmt":"2009-11-16T08:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4336"},"modified":"2009-11-16T09:15:11","modified_gmt":"2009-11-16T08:15:11","slug":"hinweise-des-tages-1020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4336","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Wirtschaftsweise glauben nicht an Wunder; Steuersenkungsstreit; Stagnation oder Aufschwung; Privatisierung der Gesundheit; ein bisschen Finanzkontrolle; SPD-Selbsthypnose; T&uuml;rken lernen am eifrigsten deutsch; Wissenschaft und Schule; Medien: keine L&uuml;gen aber fehlende Recherchen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Gutachter ohne Wunderglauben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Rudolf Hickel: Weg mit den Wirtschaftsweisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Steuerstreit: Merkel und FDP halten Kurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Ein Geschenk f&uuml;r Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Merkel k&uuml;ndigt weitere Konjunkturma&szlig;nahmen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Fr&uuml;he Zeichen: Stagnation voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Robert J. Shiller: Der Geist in der Aufschwung-Maschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Schwarz-gelbe Gesundheitsreformen: Bitte scheitern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ursula Engelen-Kefer: Die totale Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Spitze Ellenbogen statt starker Schultern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Dani Rodrik: Der IWF braucht frisches Denken f&uuml;r Kapitalverkehrskontrollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Planungsauftrag f&uuml;r die Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Lucas Zeise &ndash; Ein bisschen Kontrolle gefragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ex-Moody&rsquo;s-Manager nimmt Rating-Agenturen aufs Korn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Ein-Euro-Jobs &uuml;berrumpeln Dritten Sektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Gastbeitrag zur SPD: Fast schon Selbsthypnose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Berlusconi: Ein Torero packt die wilden Stiere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Unverst&auml;ndnis &uuml;ber Nazidemo-Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Integrationsunterricht: T&uuml;rken sind die eifrigsten Kursbesucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Wissenschaftsrat gibt Fehler beim Bachelor zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">FU-Pr&auml;sident soll nach Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Kein Geld f&uuml;r Schulsanierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Medien: Kein Geld, keine Zeit, kein Platz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Petition: Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionsteuer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4336&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gutachter ohne Wunderglauben<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzminister empfindet den Sparappell der f&uuml;nf Weisen als Unterst&uuml;tzung. Die Kanzlerin geht &uuml;ber dasselbe Gutachten des Sachverst&auml;ndigenrats hinweg. Symptomatisch f&uuml;r die Finanzpolitik der neuen Bundesregierung. Die unterschiedlichen Einsch&auml;tzungen kommen nicht von ungef&auml;hr. Sie sind symptomatisch f&uuml;r die Finanzpolitik der neuen Bundesregierung. Das kann auch nicht anders sein bei einem Koalitionsvertrag, der vor Widerspr&uuml;chen strotzt und sich insbesondere beim zentralen Thema der n&auml;chsten Jahre, der Haushaltskonsolidierung, auf &ldquo;Allgemeinpl&auml;tze&rdquo; beschr&auml;nkt, wie die Wirtschaftsweisen zu Recht anmerken. Nicht einmal ansatzweise haben Union und FDP den Konflikt zwischen Steuersenkungen und Schuldenabbau entsch&auml;rft. Weil sie die wichtigste Entscheidung ihrer Amtszeit ausgeklammert haben, holt sie der Streit jeden Tag aus Neue ein. Selbst im Bundestag liefern sich die Wunschpartner Gefechte, die es an Sch&auml;rfe und Bissigkeit mit den Fehden in der gro&szlig;en Koalition locker aufnehmen k&ouml;nnen. Zur Klarstellung: Niemand mit &ouml;konomischem Sachverstand wirft Schwarz-Gelb die hohe Verschuldung im kommenden Jahr vor, auch der Sachverst&auml;ndigenrat nicht.<br>\nWenn die Wirtschaftsweisen den Koalitionsvertrag als &ldquo;entt&auml;uschend&rdquo; einstufen, zielen sie auf zwei andere Punkte. Erstens hat sich Schwarz-Gelb die Steuersenkungen nicht ausreden lassen. Damit steigt der dramatische Konsolidierungsbedarf zus&auml;tzlich. Einige Entlastungen wie die f&uuml;r Familien sind sch&ouml;n und w&uuml;nschenswert, auch wenn das Geld an anderer Stelle besser eingesetzt w&auml;re. Andere Verg&uuml;nstigungen schaden regelrecht, allen voran die neuen Subventionen f&uuml;r die Hotelbranche. All das passt nicht zu einer Koalition, die das Steuerrecht vereinfachen m&ouml;chte. Zweitens vermisst der Sachverst&auml;ndigenrat ein Konzept f&uuml;r eine Haushaltskonsolidierung. Diese Regierung bekennt sich zum Stabilit&auml;tspakt und zur Schuldenbremse im Grundgesetz. Um diese einzuhalten, muss sie aber von 2011 an entweder die Ausgaben so hart beschneiden wie nie zuvor oder Steuern und Abgaben erh&ouml;hen. Wahrscheinlich greift sie fr&uuml;her oder sp&auml;ter zu einer dritten Alternative: Schwarz-Gelb wird die Schuldenregeln im Stabilit&auml;tspakt und in der deutschen Verfassung brechen. Dann sollte sie sich aber auch ehrlich dazu bekennen und das Versteckspiel beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2079011&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ansonsten das &Uuml;bliche: Die &ldquo;notwendige weitere Flexibilisierung des Tarifrechts und des K&uuml;ndigungsschutzes&rdquo; wird vermisst. Toll ist, dass die Koalition die Befristung von Arbeitsvertr&auml;gen erleichtern m&ouml;chte und einen gesetzlichen Mindestlohn weiterhin ablehne. Leider sei sie die ebenso bedenklichen branchenspezifischen Mindestl&ouml;hne nicht angegangen usw.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rudolf Hickel: Weg mit den Wirtschaftsweisen<\/strong><br>\nDer Bremer Wirtschaftsforscher Rudolf Hickel hat dem Rat der f&uuml;nf Wirtschaftsweisen der Bundesregierung vorgeworfen, massive Fehlprognosen zu verursachen, und die Regierung aufgefordert, die Rolle des Gremiums grundlegend zu &uuml;berdenken.<br>\nIn den Prognosemodellen des &ldquo;Rats der f&uuml;nf Weisen&rdquo; werden die Krisenanf&auml;lligkeit von Finanzm&auml;rkten und die Folgen f&uuml;r die Produktionswirtschaft systematisch untersch&auml;tzt. Finanzm&auml;rkte werden als sich selbststabilisierend fehlinterpretiert. Dadurch werden v&ouml;llig falsche Signale gesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/Artikel\/Bremen\/Wirtschaft\/63440\/Rudolf+Hickel%3A+Weg+mit+den+Wirtschaftsweisen.html\">Weser Kurier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuerstreit: Merkel und FDP halten Kurs<\/strong><br>\nDie FDP beharrt auf einer gro&szlig;en Steuerreform. Die Kritik des Sachverst&auml;ndigenrates an den geplanten Steuersenkungen weisen Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Br&uuml;derle (FDP) zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2080041&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der scholastischen Disputatio, also im ach so r&uuml;ckst&auml;ndigen Mittelalter, geh&ouml;rte es sozusagen zum Pflichtprogramm einer Argumentationskette zun&auml;chst einmal die Gegenposition exakt nachzuzeichnen. Die Erinnerung daran hat mich veranlasst, mich zu fragen, ob hinter den Aussagen der Politiker der schwarz\/gelben Koalition zu Steuersenkungen mehr stehen k&ouml;nnte als sich oberfl&auml;chlich gesehen anbietet. Immerhin ignoriert Angela Merkel wie auch die FDP nicht nur die Analyse des Sachverst&auml;ndigenrats, sondern fast den versammelten Mainstream der &ouml;konomischen Zunft. Auf der Suche nach wissenschaftlichen Autorit&auml;ten, auf welche sich die Aussagen der Koalition&auml;re st&uuml;tzen k&ouml;nnten, kann man allerdings f&uuml;ndig werden. So bezieht sich Hermann Otto Solms beispielsweise auf eine <a href=\"http:\/\/sfb649.wiwi.hu-berlin.de\/papers\/pdf\/SFB649DP2005-039.pdf\">Studie von Harald Uhlig und Andrew Mountford [PDF &ndash; 984 KB]<\/a>.<br>\nSolms schreibt in der FAZ: &bdquo;Ihr Ergebnis: Jeder Dollar Steuersenkung l&auml;sst das Bruttoinlandsprodukt um f&uuml;nf Dollar steigen. Kurzfristig f&uuml;hren Steuersenkungen also zu deutlich mehr Konsum als Ausgabenprogramme. Dieser konjunkturelle Impuls wird entgegen landl&auml;ufiger Meinung auch nicht abgeschw&auml;cht, wenn ein Teil der Steuersenkung in Ersparnisse flie&szlig;t. Denn zus&auml;tzliche Ersparnisse bedeuten ein zus&auml;tzliches Angebot an Kapital. Das wiederum verbessert die Kreditvergabef&auml;higkeit <a href=\"http:\/\/www.hermann-otto-solms.de\/files\/19964\/HOS-FAZ-Steuersenkung_und_Schuldentilgung.pdf\">der Banken und damit die Finanzierung von Investitionen.&ldquo; [PDF &ndash; 70 KB]<\/a><br>\nDie beiden Wissenschaftler untersuchten anhand von US-Daten von &nbsp;1955 bis 2000 die Auswirkungen von kreditfinanzierten Ausgabenprogramme, steuerfinanzierten Ausgabenprogramme und kreditfinanzierten Steuersenkungen, wobei letztere am besten abschneiden. Bei kreditfinanzierten Steuersenkungen w&uuml;rden die Ausr&uuml;stungsinvestitionen, der private Konsum und das Bruttoinlandsprodukt relativ schnell ansteigen und nach drei Jahren den H&ouml;hepunkt erreichen und nach 5 Jahren ausklingen.<br>\nWas Solms nicht begriffen hat oder nicht schreiben wollte, ist, dass Uhlig\/Mountford nur die konjunkturellen Impulse untersucht haben und nicht die langfristigen Auswirkungen auf die Staatsschulden. Sie selbst schreiben n&auml;mlich, diese k&ouml;nnten &ldquo;schlimmer sein als die positiven Wirkungen eines kurzfristig h&ouml;heren Bruttoinlandsprodukts&rdquo;. &ndash;&nbsp; Auff&auml;llig ist, dass Merkel neuerdings &ouml;ffentlich einr&auml;umt, dass die geplanten Steuersenkungen sich nicht in G&auml;nze selbst finanzierten, w&auml;hrend die FDP weiterhin den Eindruck von einer totalen bis 150-prozentigen Selbstfinanzierung zu vermitteln sucht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Geschenk f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nIn ihrer Regierungserkl&auml;rung legte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag im schwarz-gelben Steuerstreit vor dem Bundestag erstmals fest: Trotz wachsender Zweifel in den eigenen Reihen will die Kanzlerin an der geplanten Steuerreform im Jahr 2011 festhalten. Das Ziel: Eine Entlastungen bei der Einkommensteuer und einfachere Tarife f&uuml;r alle nach dem Stufenmodell. Doch nur einen Tag sp&auml;ter droht in Berlin schon wieder neuer &Auml;rger. &Ouml;konomen haben erstmals ausgerechnet, was eine weit reichende Steuerreform das Land kosten w&uuml;rde &ndash; und wer am meisten profitiert. Das Fazit der Forscher: Deutschland droht ein Finanzdesaster. In dem Papier&nbsp; warnen die IZA-&Ouml;konomen vor einem milliardenschweren Fehlschlag. Die Regierung steuere bei der Umsetzung des Dreistufenmodells der FDP auf Belastungen f&uuml;r den Fiskus von 62 Milliarden Euro zu &ndash; weit mehr als bislang gedacht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/drucken\/text\/490573\/202134b833f5df77873ca093febae7ac\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ftp.iza.org\/sp21.pdf\">IZA [PDF &ndash; 426 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merkel k&uuml;ndigt weitere Konjunkturma&szlig;nahmen an<\/strong><br>\nDas Wachstumsbeschleunigungsgesetz sei nur ein erster Schritt, sagte Merkel in ihrer w&ouml;chentlichen Videobotschaft. &laquo;Weitere Schritte werden im n&auml;chsten Jahr folgen.&raquo; Die CDU-Chefin erkl&auml;rte, Sparen allein helfe nicht. Vielmehr m&uuml;ssten alle Weichen in Richtung Wachstum gestellt werden. Merkel bekr&auml;ftigte zugleich, die schwarz-gelbe Koalition stehe zur Schuldenbremse im Grundgesetz. 2010 und &laquo;wahrscheinlich auch 2011 werde der Bund allerdings noch deutlich investieren m&uuml;ssen&raquo;, um Voraussetzungen f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung der Schulden zu schaffen. Der CSU-Politiker Fahrenschon riet zum Abwarten bei der Festlegung auf Steuererleichterungen. Der Wochenzeitung &laquo;Das Parlament&raquo; sagte er, es gelte &laquo;die Steuersch&auml;tzung im Mai 2010 und auch die wirtschaftliche Entwicklung Mitte des n&auml;chsten Jahres abzuwarten.&raquo; F&uuml;r die CSU st&auml;nden B&uuml;rokratieabbau und Steuervereinfachung im Vordergrund. Sch&auml;uble versuchte, die unterschiedlichen Ansichten im Steuerstreit auf einen Nenner zu bringen. Er k&uuml;ndigte in der &laquo;Wirtschaftswoche&raquo; unabh&auml;ngig von der konjunkturellen Entwicklung Entlastungen um 19 Milliarden Euro f&uuml;r den 1. Januar 2011 an. Zusammen mit den bereits zum kommenden Jahreswechsel beabsichtigten Erleichterungen f&uuml;r Familien ergebe dies die versprochenen 24 Milliarden. Er beschrieb die Steuerreform mit den Worten: &laquo;Abflachung des Mittelstandsbauchs, Entlastung der mittleren und unteren Einkommensgruppen mit einem einfacheren Stufentarif&raquo;. Die Vorsitzenden von FDP und CSU, Guido Westerwelle und Horst Seehofer, stritten im &laquo;Spiegel&raquo; weiter &uuml;ber die Steuerpolitik. Westerwelle sagte, Sch&auml;uble habe im Bundestag ausdr&uuml;cklich strukturelle Verbesserungen angek&uuml;ndigt. Seehofer nannte das. FDP-Modell eines dreistufigen Steuertarifs jedoch &laquo;nicht praxistauglich&raquo;. Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP) vertraute auf Sch&auml;uble. Er &laquo;ist ein Ehrenmann und wird den Koalitionsvertrag einhalten, in dem kr&auml;ftige Steuersenkungen vereinbart sind&raquo;, sagte er der &laquo;Bild am Sonntag&raquo;. Die Kritik der f&uuml;nf Wirtschaftsweisen an den Steuerpl&auml;nen wies er zur&uuml;ck. &laquo;Ratschl&auml;ge von Professoren k&ouml;nnen das Nachdenken der Politiker nicht ersetzen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/merkel_kuendigt_weitere_konjunkturmassnahmen_an_1.4018507.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man vergisst bei diesem sch&ouml;nen Sammelsurium fast, dass hier die regierende Koalition spricht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fr&uuml;he Zeichen: Stagnation voraus<\/strong><br>\nDie ersten Fr&uuml;hindikatoren deuten auf eine Abschw&auml;chung der Konjunktur hin. Was &Ouml;konomen im Kaffeesatz lesen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2078965&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Robert J. Shiller: Der Geist in der Aufschwung-Maschine<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich unternahmen Regierungen und multilaterale Institutionen einige grundvern&uuml;nftige Versuche, das Vertrauen wieder herzustellen. Aber sie haben den Aufschwung nicht &bdquo;herbeigef&uuml;hrt&ldquo;. Sie hatten Gl&uuml;ck und die G-20 befinden sich momentan ebenso wie die Regierungen, die Konjunkturprogramme auf den Weg brachten, in einer Phase der Gl&uuml;ckseligkeit &uuml;ber ihren offensichtlichen Erfolg. Wohin unsere nach wie vor leidende Weltwirtschaft von hier aus geht, ist ebenso unsicher wie die spekulativen M&auml;rkte, die eine &uuml;beraus bedeutende Rolle sowohl in der Finanzkrise als auch bei der anschlie&szlig;enden Erholung spielten. Wir k&ouml;nnen nur davon tr&auml;umen, dass die Formulierung wirtschaftspolitischer Strategien ebenso einfach und klar w&auml;re wie das in anderen Fachbereichen m&ouml;glich ist. Ist es aber nicht: zahlreiche ungen&uuml;gend verstandene, nat&uuml;rliche zyklische Faktoren spielen ebenso eine Rolle wie die Unw&auml;gbarkeiten der menschlichen Psychologie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/shiller67\/German\">project syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwarz-gelbe Gesundheitsreformen: Bitte scheitern!<\/strong><br>\nBleibt die Uneinigkeit in der Koalition, w&auml;re das kein Grund zur Klage, sondern eher: Scheitern als Chance. Es w&auml;re eine Chance, die Richtung zu wechseln und sich &uuml;ber mehr statt weniger Gerechtigkeit im Gesundheitssystem Gedanken zu machen. Warum etwa d&uuml;rfen sich Gutverdiener bei der Krankenversorgung aus der Solidarit&auml;t verabschieden? Das ist einer der wesentlichen Konstruktionsfehler des Gesundheitssystems. Dass diese Regierung den Fehler behebt, ist unwahrscheinlich. Aber sie wird auch nicht die letzte sein, die das Gesundheitswesen reformiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2076851&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/&amp;em_ivw=fr_meinung\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: Die totale Privatisierung<\/strong><br>\nTats&auml;chlich ist der Plan, den Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung auf 14 Prozent einzufrieren, nichts anderes als der Ausstieg aus der solidarischen Gesundheitsversorgung. Die Zweiklassenmedizin soll zementiert werden. Leidtragende sind die unteren Einkommensbezieher, die Familien mit Kindern sowie die Rentner &ndash; mithin die &uuml;berwiegende Mehrheit unserer Bev&ouml;lkerung. So soll der Hebel f&uuml;r die Privatisierung der Sozialversicherung bei der Gesundheit und Pflege angesetzt werden &ndash; also da, wo es richtig wehtut und 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung betroffen sind. Der privaten Finanzindustrie hingegen wird der Weg zu den &ldquo;Fleischt&ouml;pfen&rdquo; der milliardenschweren Budgets der Sozialversicherung geebnet: als ob diese mit der weltweiten Wirtschafts-, Finanz-und Besch&auml;ftigungskrise nicht schon gen&uuml;gend Unheil angerichtet h&auml;tte.<br>\nHinzu kommt: Wer die parit&auml;tische Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugunsten Ersterer aufhebt, der provoziert eine erhebliche Kostenexplosion f&uuml;r Gesundheitsleistungen. Dass die Einkommensschwachen mit steuerlichen Subventionen unterst&uuml;tzt werden sollen, ist ebenfalls keine L&ouml;sung. Wie das Beispiel der Schweiz mit den Kopfpauschalen in der gesetzlichen Krankenversicherung zeigt, sind inzwischen gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung Empf&auml;nger staatlicher Subventionen f&uuml;r ihre Krankenversicherung. Die Folge: Die Leistungen verschlechtern sich, manche werden ganz ausgegliedert. &Uuml;ber welche Summen wir hier reden, das geht aus den Berechnungen des Forschungsinstituts Iges hervor: F&uuml;r die erforderliche Kopfpauschale zwischen 140 und 154 Euro w&uuml;rden 22 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen erforderlich. Das w&auml;ren noch einmal 14,9 Milliarden Euro mehr, als der Staat bereits an die Krankenkassen leistet. Dies ist bei der enormen &ouml;ffentlichen Verschuldung und der noch keineswegs &uuml;berwundenen Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der geplanten generellen Steuersenkungen unverantwortliche gesundheits- und finanzpolitische Traumt&auml;nzerei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2009%2F11%2F13%2Fa0109&amp;cHash=ab09364fc7\/&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spitze Ellenbogen statt starker Schultern<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb beerdigt die parit&auml;tische Finanzierung des Gesundheitssystems.<br>\n&ldquo;Es wird in jeder Gesellschaft einen Ausgleich geben m&uuml;ssen zwischen Arm und Reich &ndash; aber eben nicht im Gesundheitssystem.&rdquo; Mit dem Sozialstaatsgedanken haben die Vorstellungen, die der frischgebackene Gesundheitsminister Philipp R&ouml;sler in der gestrigen Bundestagsdebatte &uuml;ber das Gesundheitssystem offenbarte, nur mehr wenig zu tun. Die neue Regierung will das System der gesetzlichen Krankenkassen von Grund auf reformieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31491\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Vom sehr gesch&auml;tzten Jens Berger h&auml;tte man zus&auml;tzlich einen Hinweis darauf erwartet, dass die Finanzierung des Gesundheitswesens bei genauerem Hinsehen niemals parit&auml;tisch war. Der Arbeitgeberanteil ist Lohnbestandteil. G&auml;be es die so genannte parit&auml;tische Finanzierung nicht, m&uuml;sste man den Lohn entsprechend erh&ouml;hen. Richtig ist allerdings, dass mit Wegfall dieses Prinzips zuk&uuml;nftige Beitragserh&ouml;hungen allein vom Arbeitnehmer zu tragen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dani Rodrik: Der IWF braucht frisches Denken f&uuml;r Kapitalverkehrskontrollen<\/strong><br>\nDer IWF hat seit der Krise alle richtigen Dinge gesagt und getan. Er hat so schnell reagiert, wie es einer internationalen Beh&ouml;rde m&ouml;glich ist, um neue Kreditlinien f&uuml;r angeschlagene Schwellenl&auml;nder einzurichten. Er hat seine Kreditkonditionen zeitgem&auml;&szlig; umgearbeitet. F&uuml;r eine Institution, die vor nicht allzu langer Zeit an der Schwelle zur Belanglosigkeit zu stehen schien, ist das ein beachtlicher Wandel. Jetzt l&auml;sst Strauss-Kahn Vorschl&auml;ge abblitzen, den internationalen Fluss von &bdquo;Hot Money&ldquo; zu besteuern. Der Anlass war Brasiliens Entscheidung, auf kurzfristige Kapitalzufl&uuml;sse eine Steuer in H&ouml;he von 2% zu erheben, um eine Spekulationsblase und die weitere Aufwertung seiner W&auml;hrung zu verhindern. Auf die Rolle von Kapitalverkehrskontrollen angesprochen erwiderte Strauss-Kahn, er sei in Bezug auf dieses Thema auf keine rigide Ideologie festglegt. Dennoch, so die Financial Times, die &uuml;ber die Ansichten des IWF-Chefs berichtete, &bdquo;w&uuml;rde sie der IWF auch nicht als Standardrezept empfehlen &ndash; da sie mit Kosten verbunden und normalerweise ineffizient sind&ldquo;. Leider l&auml;sst das den neuen IWF zu sehr wie den alten klingen.<br>\nStrauss-Kahns Antwort, dass Steuern auf Kapitalfl&uuml;sse kostspielig und ineffizient seien, ist daher bedauerlich. Sie ist au&szlig;erdem bezeichnend f&uuml;r die reflexartige Reaktion, die die Vor- und Nachteile von Kapitalverkehrskontrollen oft verschleiert. Man kann Kapitalverkehrskontrollen ablehnen, weil man davon &uuml;berzeugt ist, dass Finanzm&auml;rkte im Gro&szlig;en und Ganzen eine Kraft des Guten sind und jegliche Einmischung deshalb Effizienzverluste erzeugen w&uuml;rde. Oder man kann Kontrollen ablehnen, weil man glaubt, dass sie einfach umgangen werden k&ouml;nnen und deshalb wirkungslos bleiben werden. Was man nicht kann, ist Kapitalverkehrskontrollen ablehnen, weil sie sowohl kostspielig als auch ineffizient sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/rodrik37\/German\">project synidcate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Planungsauftrag f&uuml;r die Revolution<\/strong><br>\nWie verhindert man globale Finanzkrisen? Ein gro&szlig;es EU-Forschungsprojekt soll Antworten liefern.<br>\nBisher wurden, wie etwa im Fall des M&uuml;nchner Bankriesen HRE, alle Gl&auml;ubiger der in Schieflage gerateten Gro&szlig;banken auf Kosten der Steuerzahler freigekauft. K&uuml;nftig m&uuml;sse, wie bei Insolvenzen in der Realwirtschaft &uuml;blich, auch bei Banken der Tausch von Schulden gegen Anteile am Pleiteunternehmen &bdquo;verpflichtend&ldquo; werden.<br>\nDass solche Reformen nicht l&auml;ngst schon in Gesetze gegossen wurden, ist nicht zuletzt dem Wirken der gut organisierten Lobby der Finanzbranche zu verdanken. Deren Vertreter stellen etwa in den Beratungsgremien der EU die Mehrheit oder haben &uuml;ber die Finanzierung der Wahlk&auml;mpfe die zust&auml;ndigen US-Parlamentarier in der Hand. Umso erstaunlicher ist, dass die Verflechtung zwischen Finanzwirtschaft, Politik und Beh&ouml;rden bisher kein Thema f&uuml;r die DIW-Forscher ist. Aber vielleicht kommt das ja noch. Ohnehin, so schrieb Sch&auml;fer, werde &bdquo;die Aufarbeitung der Krise mehrere Forschergenerationen besch&auml;ftigen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Sonderthemen;art893,2945746\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Ein bisschen Kontrolle gefragt<\/strong><br>\nGott sei Dank, die Notenbanker halten ihren Kurs ultraleichter Geldpolitik. Aber man sp&uuml;rt, wie unbehaglich sie sich dabei f&uuml;hlen. Denn das viele Geld zum Nulltarif f&uuml;hrt schon wieder zu Blasen an den Finanzm&auml;rkten. Der Dollar wird wie fr&uuml;her der japanische Yen f&uuml;r Carry-Trades genutzt: Bei scheinbar minimalem Risiko verschuldet man sich in den USA mit ihrem nahe null geltenden Leitzins in Dollar und engagiert sich daf&uuml;r anderswo, zum Beispiel in den etwas h&ouml;her rentierlichen Anlagen in Schwellenl&auml;ndern oder in Unternehmensanleihen oder sogar Aktien. Der so entstehende Verkaufsdruck auf den Dollar l&auml;sst ihn schw&auml;cher werden und macht den Spekulationskredit damit noch billiger. Anders ausgedr&uuml;ckt: Auf dem Kapitalmarkt herrschen Zust&auml;nde, die fast noch verr&uuml;ckter sind als kurz vor Ausbruch der Finanz- und Spekulationskrise im August 2007. Sogar Aktienh&auml;ndler r&auml;umen ein, dass das aktuelle Kursniveau nicht zu rechtfertigen ist, sondern sich allein aus der &uuml;berbordenden Liquidit&auml;t erkl&auml;rt. Gleichzeitig t&uuml;rmen sich in den Bankbilanzen noch immer Positionen aus der alten Spekulationswelle, die noch nicht abgeschrieben sind. Also stopfen die Notenbanker so viel Geld, wie sie mit gr&ouml;&szlig;ter Fantasie nur kreieren k&ouml;nnen, den Banken wie Mastg&auml;nsen in den Hals.<br>\nVielleicht k&ouml;nnten die Zentralbanker zur Abwechslung Methoden entwickeln, wie man gleichzeitig den Kredithahn f&uuml;r die Realwirtschaft weit offen h&auml;lt, den Bankensektor aber an der Verwendung des Notenbankkredits f&uuml;r spekulative Zwecke hindert. Es gibt ja durchaus historische Vorbilder. Noch vor nicht allzu langer Zeit musste etwa die Bundesbank noch eine Genehmigung erteilen, bevor eine Wertpapieremission im Inland erfolgen konnte. Aktuell lohnt sich ein Blick nach Asien, wo einige Notenbanken den absurden heimischen Immobilienboom mit dem Verbot besonders laxer Kredittypen einzud&auml;mmen versuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-lucas-zeise-ein-bisschen-kontrolle-gefragt\/50035108.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ex-Moody&rsquo;s-Manager nimmt Rating-Agenturen aufs Korn<\/strong><br>\nEric Kolchinsky, ehemaliger Abteilungsleiter f&uuml;r strukturierte Kreditpapiere bei Moody&rsquo;s, versch&auml;rft die Kritik an seinem fr&uuml;heren Arbeitgeber. &ldquo;Finanzprodukte, die man gar nicht bewerten kann, bekommen schon wieder Ratings. Es gibt einfach keinen Anreiz, die Finger von einem Produkt zu lassen, mit dem man reich werden kann&rdquo;. Auch Jerome Fons, 17 Jahre lang Manager bei Moody&rsquo;s, erkl&auml;rt im Gespr&auml;ch mit dem SPIEGEL: &ldquo;Es war Party-Stimmung, und niemanden k&uuml;mmerte, ob die Bewertungsmodelle stimmen&rdquo;, sagt er. &ldquo;Die Haltung war: Wir haben so viel zu tun, st&auml;ndig neue Gesch&auml;fte in der Pipeline, wir haben keine Zeit und keine Lust, uns um die Methodik zu k&uuml;mmern.&rdquo; Fons ist &uuml;berzeugt, dass es &ldquo;keine ad&auml;quaten statistischen Methoden gibt, um Aussagen &uuml;ber die Sicherheit dieser Produkte zu treffen&rdquo;.<br>\nScharf attackiert auch Jochen Sanio, der Chef der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht, die Branche. Er bef&uuml;rchtet, dass die Agenturen ungeschoren bleiben: Wer seinen Ruf so gr&uuml;ndlich ruiniere, an dem vollziehe der Markt normalerweise die Todesstrafe. Die Agenturen aber habe man davonkommen lassen, denn f&uuml;r sie g&auml;be es keinen Ersatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-661289,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie w&auml;re es, wenn sich die Notenbanken zusamment&auml;ten&nbsp; und eine Agentur mit nationalen Dependancen gr&uuml;nden w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein-Euro-Jobs &uuml;berrumpeln Dritten Sektor<\/strong><br>\n&nbsp;Der wirtschaftliche Druck auf den sogenannten Dritten Sektor ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Wie das Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB) in Zusammenarbeit mit dem Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung aufzeigt, droht in sozialen Vereinen, Wohlfahrtsorganisationen, Sport- und Hobbyvereinen oder Initiativen und Projekten, die sich mit Umweltfragen besch&auml;ftigen, eine weitere Verschlechterung der Arbeitsverh&auml;ltnisse und die Entwicklung zum Niedriglohnsektor. Grund daf&uuml;r sei die zunehmende Dominanz von Teilzeit- und Ein-Euro-Jobs bzw. befristeten Arbeitsvertr&auml;gen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sozial.de\/nwsIndex.php?action=NwsView&amp;nId=22376\">socialnet GmbH<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/bibliothek.wzb.eu\/wzbrief-arbeit\/WZbriefArbeit032009_dathe_hohendanner_priller.pdf\">Bibliothek und wissenschaftliche Information des Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung [PDF &ndash; 130 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gastbeitrag zur SPD: Fast schon Selbsthypnose<\/strong><br>\nDie kulturelle Avantgarde, qualifizierte Facharbeiter, st&auml;dtische Dienstleister, Sozial- und Bildungsberufsgruppen, einfache Angestellte, tempor&auml;r Arbeitslose, untertariflich Besch&auml;ftigte, moderne Familien, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempf&auml;nger, auf Sozialstaatlichkeit angewiesenen Rentner und Fr&uuml;hrentner, Auszubildende, Studierende, Migranten: Alle f&uuml;hlen sich zu gro&szlig;en Teilen von der SPD nicht mehr repr&auml;sentiert, k&ouml;nnen politische Inhalte der SPD nicht mehr auf sich beziehen, verstehen die Funktion&auml;rssprache nicht, sind aufgeschreckt von sozialen Einschnitten, ahnen handwerkliches St&uuml;ckwerk und Lobbyeinfluss in Gesetzesvorlagen, vermissen das sozialdemokratische Ethos als politische Leitlinie, durchschauen sogenannte von Sachzw&auml;ngen geleitete Entscheidungen, misstrauen den Karrieren der Schr&ouml;ders und Clements, sehen die gleichbleibend ungerechte Behandlung von Frauen, Kindern, Migranten, Minderheiten und Au&szlig;enseitern, sp&uuml;ren am Arbeitsplatz und im Gesundheitswesen die Zweiklassengesell-schaft und erinnern sich an verbale Ausf&auml;lle von Schr&ouml;der bis Sarrazin.<br>\nVon Daniel Gardemin und Heiko Geiling vom Institut f&uuml;r Politische Wissenschaft der Leipniz-Universit&auml;t Hannover.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2076602_Gastbeitrag-zur-SPD-Fast-schon-Selbsthypnose.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein Torero packt die wilden Stiere<\/strong><br>\nUnter Druck legt Silvio Berlusconi erst so richtig los. Seine autorit&auml;re Offensive kennt dann keine Grenzen. Es wird alles eingesetzt, was er an Medienmacht besitzt. Die autorit&auml;re Offensive begann Ende August, mit dem Ende der politischen Sommerpause. Als Planer der Kampagne gilt Niccol&ograve; Ghedini, ein Scharfmacher, der Berlusconis langj&auml;hrigen Intimus Gianni Letta als wichtigsten Berater abgel&ouml;st hat. Zwei Klagen gegen die Zeitungen La Repubblica und l&rsquo;Unit&agrave; wurden mit Schadenersatzforderungen von drei Millionen Euro verbunden, was bei l&rsquo;Unit&agrave; die Existenz gef&auml;hrdet. Berlusconi f&uuml;hlt sich diffamiert und beleidigt, weil La Repubblica in einem Katalog von zehn Fragen unter anderem Auskunft &uuml;ber seine langj&auml;hrige Beziehung zu der mittlerweile 18-j&auml;hrigen Noemi Letizia erbat, w&auml;hrend l&rsquo;Unit&agrave; ihm Altersstarrsinn vorwarf und &ndash; ein Fall von Majest&auml;tsbeleidigung &ndash; seine sexuelle Potenz in Zweifel zog.<br>\nDass die horrenden Geldforderungen alle kritischen Journalisten einsch&uuml;chtern sollen, liegt auf der Hand. Die wenigen von ihnen, die noch f&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehsender der RAI arbeiten, werden dar&uuml;ber hinaus ganz direkt angegriffen. Auch ihnen werfen Berlusconi und Gefolgschaft vor, diffamierenden Klatsch &uuml;ber den Cavaliere zu verbreiten. Einer wichtigen Zeugin, Patrizia D&rsquo;Addario, drohte Berlusconi mit &bdquo;18 Jahren Gef&auml;ngnis&ldquo;, weil sie &uuml;ber die Partys in seinem r&ouml;mischen Palazzo zum Besten gab: Der Hausherr habe ihr und anderen Damen Posten versprochen, etwa im Europ&auml;ischen Parlament. Erst die Intervention seiner Ehefrau Veronica, die inzwischen die Scheidung eingereicht hat, lie&szlig; das Kompensationsgesch&auml;ft platzen. Auch die eigenen Leute sind vor Berlusconis Zorn l&auml;ngst nicht mehr sicher. Der Chefredakteur der katholischen Zeitung L&rsquo;Avvenire, Dino Boffo, wurde mit Anspielungen auf seine vermeintliche Homosexualit&auml;t aus dem Amt gedr&auml;ngt. Er hatte &ndash; nach Jahren treuer Gefolgschaft &ndash; dezente Kritik an Berlusconis Lebenswandel ge&uuml;bt.<br>\nDass eine Politik der verbalen Entgleisung in den Alltagsdiskurs einsickert, kann nicht &uuml;berraschen &ndash; sie erzeugt ein aggressives Gemeinschaftsgef&uuml;hl: Wir &ndash; das Volk der Freiheit &ndash; haben die Macht und lassen uns von niemandem vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben. Nicht dazu geh&ouml;ren die linken Miesmacher, die mit ihrem st&auml;ndigen Gen&ouml;rgel &uuml;ber seine Regierung dem Land schaden, &bdquo;volksfremde Elemente&ldquo; gewisserma&szlig;en. Wer sich bei solchem Vokabular an den historischen Faschismus erinnert f&uuml;hlt, liegt nicht falsch. Gewiss, es gibt in Italien nach wie vor unabh&auml;ngige Richter und kritische Medien. Aber wirklich etwas erreicht haben weder die einen noch die anderen: Rechtskr&auml;ftige Urteile gegen Berlusconi stehen aus. Nicht nur in den Programmen seines Mediaset-Konzerns dominiert die L&uuml;ge. Auch die &ouml;ffentlich-rechtliche RAI manipuliert zu Gunsten des Regierungschefs, indem sie unliebsame Nachrichten unterdr&uuml;ckt. &Uuml;ber Berlusconis skandal&ouml;se Posten-gegen-Sex-Gesch&auml;fte berichtete RAI monatelang mit keinem Wort. Begr&uuml;ndung: Hier handele es sich lediglich um gossip &ndash; um Klatschgeschichten. Nach einer Umfrage ist die halbst&uuml;ndige telegiornale um 20 Uhr auf dem Kanal RAI 1 f&uuml;r zwei Drittel der Italiener wichtigste Informationsquelle &ndash; ein Mittel, die Massen zu beeinflussen und zu lenken, von dem Mussolini nur tr&auml;umen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/46\/berlusconi-italien-affaeren-offensive\/print\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und diese Praktiken laufen mitten im demokratischen Europa ab. Ein Skandal, das selbst das Europ&auml;ische Parlament sich nicht aufraffen konnte, den &ldquo;Druck und die Einsch&uuml;chterungen der Presse in Italien durch die Regierung&rdquo; anzumahnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Unverst&auml;ndnis &uuml;ber Nazidemo-Urteil<\/strong><br>\nNeonazis d&uuml;rfen nun doch durch M&uuml;nchen marschieren. Das Verbot des &ldquo;Heldengedenkmarsches&rdquo; wurde aufgehoben. Ude ruft zu Gegendemos auf.<br>\nOB Ude bezeichnete den Beschluss des VGH als &ldquo;entt&auml;uschend und deprimierend&rdquo;. Auch Horst Reif, den Stadtdirektor im KVR, l&auml;sst die Aufhebung des Marschverbots &ldquo;ratlos&rdquo; zur&uuml;ck: &ldquo;Langsam wei&szlig; ich nicht, welche Beweise wir noch vorlegen m&uuml;ssen, damit ein Verbot tr&auml;gt&rdquo;, sagte Reif der SZ. Die Stadt habe dem Gericht in diesem Jahr &ldquo;wesentlich mehr Material&rdquo; als noch vor einem Jahr vorgelegt, das belege, dass die Rechtsextremisten mit ihrem Marsch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft verherrlichen wollten. Leider k&ouml;nne er &ldquo;kein bisschen erkennen&rdquo;, dass das neue bayerische Versammlungsrecht derartige Neonazi-Propaganda unterbinde, sagte Reif.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/61\/494398\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Integrationsunterricht: T&uuml;rken sind die eifrigsten Kursbesucher<\/strong><br>\nT&uuml;rkische Migranten scheinen besonders eifrige Besucher von Integrationskursen zu sein. Dies geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen von der Linksfraktion hervor, die auch eine Erkl&auml;rung f&uuml;r statistische Ungenauigkeiten liefert. Unions-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach pr&auml;sentierte hatte im Oktober eine Gesamtverweigererquote von 40 Prozent f&uuml;r die Integrationskurse genannt und all denen, die die Kurse nicht besuchten, mit Konsequenzen gedroht.&nbsp; Aus der ersten Anfrage der Linken an das Bundesinnenministerium ging allerdings hervor, dass sich im Jahr 2008 rund 77 Prozent derjenigen, die dazu verpflichtet waren, zu einem Kurs angemeldet und fast alle ihn begonnen hatten. Gefragt war nach allen Migranten aller Nationalit&auml;ten. Auch die &uuml;brigen 23 Prozent, hie&szlig; es in der Antwort des Ministeriums, k&ouml;nnten nicht einfach als Verweigerer gewertet werden. &bdquo;Es k&ouml;nnen auch andere Entschuldigungsgr&uuml;nde &ndash; zum Beispiel Umzug, Fortzug ins Ausland, Schwangerschaft, Eintritt in den Arbeitsmarkt, Krankheit, Teilnahme am vorhandenen Kursangebot nicht zumutbar &ndash; vorliegen&ldquo;, hie&szlig; es in der Antwort. &Uuml;ber die Gr&uuml;nde der Kursabbrecher, gesch&auml;tzte zehn Prozent, werde keine Statistik gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Integration;art122,2949321?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wissenschaftsrat gibt Fehler beim Bachelor zu<\/strong><br>\nUnterst&uuml;tzung f&uuml;r protestierende Studenten: Der Wissenschaftsrat r&auml;umt M&auml;ngel ein, der Pr&auml;sident der Kultusministerkonferenz kritisiert die Universit&auml;tsleitungen scharf.<br>\nAngesichts der anhaltenden Proteste an den deutschen Hochschulen hat der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Peter Strohschneider, &ldquo;handwerkliche Fehler&rdquo; bei der Einf&uuml;hrung der Bachelor-Studieng&auml;nge einger&auml;umt.<br>\nUnterschiedliche F&auml;cher seien &uuml;ber einen Kamm geschoren worden, sagte Strohschneider dem Nachrichtenmagazin Focus. &ldquo;W&auml;hrend einige Geisteswissenschaften mehr Struktur vertragen k&ouml;nnen, br&auml;uchten die Ingenieurf&auml;cher eher mehr Freiheiten&rdquo;, sagte Strohschneider.<br>\nZudem sei die Bachelor-Reform zu einseitig auf die Verk&uuml;rzung von Studienzeiten ausgerichtet gewesen. Gleichzeitig habe sich die finanzielle Ausstattung der Hochschulen weiter verschlechtert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/151\/494487\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>FU-Pr&auml;sident soll nach Hamburg<\/strong><br>\nUNIS Die alte Chefin musste gehen, weil sie zu autorit&auml;r war. Mit Dieter Lenzen soll die Uni Hamburg nun einen Pr&auml;sidenten bekommen, den viele auch f&uuml;r autorit&auml;r halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=in&amp;dig=2009%2F11%2F12%2Fa0106&amp;cHash=19a660f0c3\/&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Um Gef&uuml;hl in Sprache zu fassen: Vom Regen in die Traufe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Kein Geld f&uuml;r Schulsanierung<\/strong><br>\nIn Wiesbaden gibt es Streit &uuml;ber die Comenius-Schule. Nach Angaben der Eltern w&auml;re eine Schulsanierung dringend notwendig. Die Stadt will die Schule an einen Investor verkaufen. Sie soll dann neu gebaut werden. Doch dies ist erst ab 2012 geplant &ndash; f&uuml;r die Eltern dauert das zu lange.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/fernsehen\/sendungen\/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_38306347&amp;jmpage=1&amp;type=v&amp;rubrik=5300&amp;jm=3&amp;mediakey=fs\/hessenschau\/20091113_1930_schulsanierung\">hr &ndash; hessenschau, 13.11.2009<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Kein Geld, keine Zeit, kein Platz<\/strong><br>\nMainzer Mediendisput beklagt das Fehlen des Qualit&auml;tsjournalismus<br>\n&ldquo;Schweigen, L&uuml;gen und Vertuschen &ndash; Wenn die Wahrheit nicht mehr &ouml;ffentlich wird&rdquo;, so lautete das Motto des 14. Mainzer Mediendisputs. Doch bei der Veranstaltung stellte sich schnell heraus, dass heutzutage weniger gelogen und vertuscht als schlicht &uuml;berhaupt nicht mehr recherchiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/marktundmedien\/1070037\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Petition: Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionsteuer<\/strong><br>\nDer Deutsche Bundestag m&ouml;ge beschlie&szlig;en: Bundesregierung und Bundestag werden aufgefordert, eine Finanztransaktionssteuer einzuf&uuml;hren und daf&uuml;r einzutreten, dass sie auch von anderen L&auml;ndern umgesetzt wird. Diese Steuer bezieht alle spekulationsrelevanten Finanztransaktionen ein. Bis diese Steuer EU- oder weltweit umgesetzt ist, sollen auf nationaler Ebene vorbereitende Schritte unternommen werden, z.B. unterst&uuml;tzende parlamentarische Entschlie&szlig;ungen oder die Einf&uuml;hrung einer B&ouml;rsenumsatzsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/index.php?action=petition;sa=details;petition=8236\">Deutscher Bundestag Petitionen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Wirtschaftsweise glauben nicht an Wunder; Steuersenkungsstreit; Stagnation oder Aufschwung; Privatisierung der Gesundheit; ein bisschen Finanzkontrolle; SPD-Selbsthypnose; T&uuml;rken lernen am eifrigsten deutsch; Wissenschaft und Schule; Medien: keine L&uuml;gen aber fehlende Recherchen. (KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4336","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4336","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4336"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4336\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4336"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4336"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4336"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}