{"id":43380,"date":"2018-04-10T08:40:28","date_gmt":"2018-04-10T06:40:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43380"},"modified":"2018-04-10T10:22:12","modified_gmt":"2018-04-10T08:22:12","slug":"brief-aus-gaza-wie-an-der-berliner-mauer-schiessbefehl-gegen-uns-bewohner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43380","title":{"rendered":"Brief aus Gaza: \u201eWie an der Berliner Mauer: Schie\u00dfbefehl gegen uns Bewohner&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Abed Schokry, 48, studierte in Darmstadt Maschinenbau und promovierte in Berlin. Seit 2007 lebt er wieder in Gaza Stadt. Er ist Vater von vier Kindern und arbeitet als Professor f&uuml;r Qualit&auml;tsmanagement und Arbeitsschutz. Er berichtet seinen deutschen Bekannten und Freunden regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die Situation im Gazastreifen. So auch hier wieder. Christian Kercher und Thilo Haase haben den Brief an uns weitergeleitet. Danke vielmals. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWir bringen diesen zweiten Text nach dem gestrigen zu dem Massaker im Gazastreifen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43361\">&bdquo;Nur die Toten finden hier ein besseres Leben.&ldquo; &ndash; Das Massaker und die blutigen Tage von Gaza<\/a>. Wir ver&ouml;ffentlichen diese Texte verbunden mit einem schlechten Gewissen. Wir, die f&uuml;r die NachDenkSeiten Verantwortlichen, haben etwas zu lange gebraucht, bis wir auf die Ereignisse im Gazastreifen in der Vor-Osterwoche zu sprechen kamen. Das war kein b&ouml;ser Wille. Wir entschuldigen uns trotzdem f&uuml;r die Verz&ouml;gerung. <\/p><p>Im Text des Briefes kommt die wachsende Hoffnungslosigkeit zum Ausdruck. Das ist wohl eine realistische Einsch&auml;tzung der Situation. Bei der Lekt&uuml;re von Ilan Pappes &bdquo;Die ethnische S&auml;uberung Pal&auml;stinas&ldquo; ist mir klar geworden, dass die Pal&auml;stinenser jede Hoffnung fahren lassen k&ouml;nnen. <\/p><p>Der Autor des Briefes, Abed Schokry, ist zu bewundern, dass er trotzdem durchh&auml;lt und dass er offensichtlich ein einigerma&szlig;en gesichertes Leben in Deutschland gegen die gewollte Zerst&ouml;rung seines und seines Volkes Lebensraums im Gazastreifen aufgegeben hat.<\/p><p><strong>Hier also der Brief aus Gaza:<\/strong><\/p><div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180410-abed-schokry.png\" alt=\"Dr. Abed Schokry\" title=\"Dr. Abed Schokry\"><\/div><p><strong>Dr. Abed Schokry<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herrn,<br>\nLiebe Freundinnen und Liebe Freunde,<br>\nGaza am 08ten April, 2018 <\/p><p>Ich bin verzweifelt und ich bin auch w&uuml;tend. <\/p><p>Gaza wehrt sich gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen, gegen die v&ouml;lkerrechtliche Abriegelung, die den Gazastreifen zu einem Gef&auml;ngnis f&uuml;r zwei Millionen Menschen macht. Initiiert wurden die Proteste von verzweifelten Menschen, an denen an beiden Wochenenden jeweils 20 000-30 000 teilnahmen. <\/p><p>Einer der Initiatoren ist der 43 Jahre alte Lehrer Al-Kurd, der anl&auml;sslich der allj&auml;hrlichen Erinnerung an Flucht und Vertreibung der Pal&auml;stinenser durch die Israelis bzw. wegen der Staatsgr&uuml;ndung Israels auf die desastr&ouml;se Situation der eingesperrten Menschen im Gazastreifen aufmerksam machen will. Das Aufbegehren der Bewohner in diesem abgeriegelten K&uuml;stenstreifen kam aus der Mitte der Gesellschaft. <\/p><p>In einem friedlichen Protest zogen die Menschen Richtung Grenze, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, um die Welt wachzur&uuml;tteln. Fahnen der Hamas (oder anderen politischen Gruppen) waren weit und breit nicht zu sehen, wenn sich auch Mitglieder der Hamas (und Fatah) dem Protest angeschlossen haben. Die Weltpresse, ganz besonders auch in Deutschland verdreht diese Tatsache und beschuldigt die Hamas, die Proteste initiiert und gesteuert zu haben. Die Medien behaupten die Hamas habe die Jugendlichen mit Steinen und brennenden Autoreifen an den Zaun geschickt, um in dieser geradezu l&auml;cherlichen Unterlegenheit gegen eine der am h&ouml;chsten ger&uuml;steten Armee der Welt vorzugehen. <\/p><p>&Uuml;brigens, die Hamas, deren Politik auch von Menschen in Gaza kritisiert wird, wird in den deutschen Medien d&auml;monisiert, indem ihr immer das Etikett &bdquo;radikal islamisch oder islamistisch&ldquo; angeh&auml;ngt wird. Ich habe in Deutschland gelebt und wei&szlig;, dass mit dem Wort &bdquo;radikal&ldquo; nichts Gutes verbunden wird. Und viele Menschen wittern beim Wort &bdquo;islamisch&ldquo; oder &bdquo;Islam&ldquo; schon so etwas wie Gefahr. Mit dieser Etikettierung werden wir alle in Gaza zu latent gef&auml;hrlichen Menschen. So funktioniert die Sprache, denke ich. <\/p><p>Ich bin wirklich erstaunt, dass die Menschen in Deutschland und anderswo glauben, dass wir die Existenz Israels bedrohen k&ouml;nnten. Opfer und T&auml;ter werden absichtlich verwechselt. Heute sind WIR die Opfer. Ich glaube, das will man in der Welt nicht sehen, weil die historische Schuld, die die Welt und ganz besonders Deutschland zu tragen hat, es nicht erlaubt zu sehen, dass heute uns Pal&auml;stinensern gro&szlig;es Unrecht zugef&uuml;gt wird. UNS wurde das Land geraubt, WIR wurden vertrieben, WIR leben eingez&auml;unt wie &bdquo;wilde Tiere&ldquo; unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen. <\/p><p>Ich bin realistisch, was uns genommen wurde, werden wir wahrscheinlich nicht zur&uuml;ckbekommen. Aber warum betrachtet die Welt unseren Wunsch nach 70 Jahren in unser Land zur&uuml;ckzukehren als unerh&ouml;rt und unversch&auml;mt, den Anspruch der Israelis nach 2000 Jahren dahin zur&uuml;ckzukehren, wo sie einst gelebt haben aber als v&ouml;llig legitim? Wie kann es sein, dass &uuml;bersehen wird, dass sich innerhalb von 2000 Jahren die territorialen Verh&auml;ltnisse ge&auml;ndert haben? Wie kann es sein, dass die Vertreibung und Flucht der Pal&auml;stinenser aus ihren H&auml;usern, von ihren Grundst&uuml;cken, aus ihrer Heimat, in der sie Jahrhunderte gelebt haben, nicht einmal thematisiert wird. Und wie kann es sein, dass die Welt der Landenteignung durch die Siedler meist stumm zuschaut oder sie sogar akzeptiert? Mit welchem Recht geschieht mir und uns das alles? <\/p><p>Wenn wir heute auch nur ein menschenw&uuml;rdiges Leben fordern, wird auf uns in Gaza geschossen, werden wir in der Welt als Terroristen bezeichnet, k&ouml;nnen die israelischen Soldaten auf uns schie&szlig;en, ohne dass es einen Aufschrei in der Welt gibt. Das Vorgehen der israelischen Soldaten wird gebilligt, einmal abgesehen, von kaum h&ouml;rbaren Ermahnungen, die die Israelische Regierung sowieso nicht interessieren, ganz egal, ob laut oder leise vorgetragen. <\/p><p>Um diesen v&ouml;lkerrechtswidrigen und unmenschlichen Zustand zu erhalten, schie&szlig;en die Scharfsch&uuml;tzen nach Angaben der israelischen Armee gezielt auf Pal&auml;stinenser, die angeblich versuchen, den Grenzzaun zu besch&auml;digen. Man muss es sich einmal vorstellen, die Besch&auml;digung eines Zaunes berechtigt zum Schusswaffengebrauch. Eine nationale Grenze besteht nicht zwischen dem Gazastreifen und Israel, denn Grenzen in diesem Sinn bestehen nur zwischen souver&auml;nen Staaten. Israel hat eine l&uuml;ckenlose Sperranlage mit einem Zaun, Pfosten, Sensoren und Pufferzonen um den Gazastreifen gelegt. Eine von Israel angelegte sogenannte Sicherheitszone ist 300 Meter breit. Hier herrscht Schie&szlig;befehl wie fr&uuml;her an der Berliner Mauer. Dieser Bereich ist nicht deutlich markiert. Auf bzw. hinter einem aufgesch&uuml;tteten Sandwall liegend haben die Soldaten an den vergangenen Freitagen in die Menge der Protestierenden geschossen, die sich mindesten 300 Meter entfernt dem Zaun auf dem Gebiet des Gazastreifens befanden. Offenbar konnten sie aus dieser Entfernung genau erkennen, wer ein Terrorist war, der m&ouml;glicherweise einen Stein 300 Meter weit werfen und sie in Gefahr bringen k&ouml;nnte. (Entschuldigen Sie meine Ironie!) Eine unterirdische Mauer befindet sich &uuml;brigens im Bau. Gut beschrieben finden Sie die Situation bei Wikipedia unter dem Stichwort &bdquo;Sperranlage um den Gazastreifen&ldquo;. <\/p><p>Am Karfreitag, den 30. M&auml;rz und am Freitag, den 6. April wurden zusammen mindestens 31 Pal&auml;stinenser get&ouml;tet und mehr als 2800 verletzt, sehr viele von ihnen erlitten Schussverletzungen. Allein am vergangenen Freitag, den 6.4. wurden 491 Menschen durch gezielte Sch&uuml;sse verletzt, darunter auch Frauen und Kinder. Einige schweben in Lebensgefahr, viele der &Uuml;berlebenden mussten an ihren Extremit&auml;ten amputiert werden. Kaum k&ouml;nnen die Verletzten angemessen versorgt werden, weil es an medizinischem Material fehlt. Verletzungen erlitten sehr viele Menschen durch Tr&auml;nengasbomben, die von Drohnen abgeworfen wurden. <\/p><p>Was war das &bdquo;Verbrechen&ldquo;, auf das Israel mit ihrer milit&auml;rischen &Uuml;bermacht reagierte? <\/p><p>Ist es ein &bdquo;Verbrechen&ldquo;, wenn 30 000 und mehr Menschen gegen die unertr&auml;glichen Lebensverh&auml;ltnisse protestieren?<\/p><p>Sollen wir schweigen, wenn wir seit mehr als 10 Jahren in einem Gef&auml;ngnis leben m&uuml;ssen? <\/p><p>Wenn wir nur vier Stunden Strom am Tag haben? <\/p><p>Wenn es kein sauberes Wasser gibt? <\/p><p>Wenn die medizinische Versorgung fast zusammen bricht, weil weder Medikamente, noch medizinische Ger&auml;te ausreichend vorhanden sind, weil sie nicht nach Gaza reingelassen werden? <\/p><p>Wenn &uuml;ber 60% der Jugendlichen arbeitslos sind? <\/p><p>Wenn weit &uuml;ber die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung auf internationale Lebensmittelhilfe angewiesen ist? <\/p><p>Wenn diejenigen, die noch Arbeit haben, nur 40-50% ihres eigentlichen Gehaltes bekommen? <\/p><p>Und vor allem, wenn wir aus diesem kleinen Gebiet, das etwa so gro&szlig; ist wie Bremen, nicht raus d&uuml;rfen? <\/p><p>Machen WIR etwa den Israelis das Leben zur H&ouml;lle? Oder ist es nicht doch anders herum? <\/p><p>Auch wenn ich mich nicht an den Protesten beteilige, weil ich Angst vor den Sch&uuml;ssen der Israelis habe, (sollten sie in die Menge schie&szlig;en), so kann ich die hilflose Wut der jungen Leute verstehen, die keine Aussicht auf ein Leben in W&uuml;rde haben, die so behandelt werden, als seien sie alle Terroristen, die nichts anderes im Sinn haben als andere Menschen zu verletzen, zu erniedrigen oder gar zu t&ouml;ten. Unsere jungen Leute sind nicht als Terroristen geboren worden. Sie wollen leben wie alle jungen und alten Menschen &uuml;berall auf der Welt, n&auml;mlich in Frieden und in menschenw&uuml;rdigen Verh&auml;ltnissen. Und sie sehen, dass nur wenige Kilometer entfernt im Nachbarland, h&auml;ufig auf dem Boden ihrer Gro&szlig;eltern, Menschen leben, die all das haben, was ihnen selbst verwehrt wird. Genau das l&auml;sst sie verzweifeln und macht sie w&uuml;tend. Sie wissen, dass sie verlieren werden, dass sie wahrscheinlich schon verloren haben und sie deshalb nichts mehr zu verlieren haben. Sie wissen, dass ihnen keine Achtung und kein Respekt entgegen gebracht wird, weil sie Pal&auml;stinenser sind. Dass sie unrechtm&auml;&szlig;ig von der Welt als die B&ouml;sen angesehen werden und die Nachbarn, nicht weit entfernt, immer als die Guten gesehen werden, gleichg&uuml;ltig wie brutal sie sich verhalten.<\/p><p>Niemand mag gern vom Leid, vom Elend der Anderen h&ouml;ren, besonders dann nicht, wenn man nicht wei&szlig;, wie man etwas &auml;ndern kann. Aber vielleicht k&ouml;nnen Sie doch etwas tun. Vergessen Sie uns nicht! Lesen, h&ouml;ren und sehen Sie die Berichte &uuml;ber uns, &uuml;ber die Pal&auml;stinenser und vielleicht sogar &uuml;ber die &bdquo;radikal islamische&ldquo; Hamas kritisch. Lassen Sie vielleicht auch die Frage zu, welches Motiv dahinter stecken mag, dass sehr viele, wenn nicht die meisten Menschen geneigt sind, Israel immer in Schutz zu nehmen, hingegen die Pal&auml;stinenser f&uuml;r die B&ouml;sen zu halten, die angeblich selbst Schuld sind, dass sie in Gaza wie Gefangene unter unw&uuml;rdigen Bedingungen leben m&uuml;ssen. <\/p><p>Zum Schluss m&ouml;chte ich noch wiedergeben, was Gideon Levy in Haaretz geschrieben hat: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Es ist nicht schwer sich vorzustellen, was passiert w&auml;re, wenn ein Siedler niedergestochen worden w&auml;re &ndash; Rundfunk vor Ort, Studios w&uuml;rden ge&ouml;ffnet. Aber in Gaza haben die israelischen Verteidigungskr&auml;fte erbarmungslos weiter massakriert, in einem grauenvollen Rhythmus, w&auml;hrend Israel Pessach feiert&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Es gibt Israelis, bei denen ich mich f&uuml;r ihren Mut und ihre Humanit&auml;t bedanken m&ouml;chte. Neben einigen anderen m&ouml;chte ich ganz besonders Amira Hass und Gideon Levy hervorheben. Beide schreiben als Journalisten f&uuml;r die Zeitung Haaretz. Im Zusammenhang mit den Protesten in Gaza m&ouml;chte ich mich bei der Organisation B&rsquo;tselem bedanken, in der sich ehemalige Soldaten zusammengefunden haben, die ihr eigenes Vorgehen w&auml;hrend ihrer Milit&auml;rzeit selbstkritisch dokumentieren. Jetzt haben sie eine Kampagne mit Anzeigen in israelischen Zeitungen gestartet, die lautet: &bdquo;Sorry Commander, I cannot shoot.&ldquo; Sie fordern die Soldaten am Sperrzaun zu Gaza auf, nicht auf unbewaffnete Protestierende zu schie&szlig;en, weil dies illegal ist. <\/p><p>Wenn ich sehr verzweifelt bin, machen mir diese Menschen Mut und Hoffnung, dass ich und vor allem meine Kinder es eines Tages erleben werden, dass Israelis und Pal&auml;stinenser im jeweils eigenen Staat oder vielleicht auch in einem Staat friedlich nebeneinander leben k&ouml;nnen. <\/p><p>Ich hoffe, dass nicht noch mehr Menschen verletzt oder erschossen werden in den n&auml;chsten Wochen. In Deutschland habe ich den Satz geh&ouml;rt &bdquo;Was du nicht willst, dass man dir tut, das f&uuml;g auch keinem anderen zu.&ldquo; Ich w&uuml;nsche mir, dass sich alle daran halten und verbleibe mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>Ihr Dr. Abed Schokry<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abed Schokry, 48, studierte in Darmstadt Maschinenbau und promovierte in Berlin. Seit 2007 lebt er wieder in Gaza Stadt. Er ist Vater von vier Kindern und arbeitet als Professor f&uuml;r Qualit&auml;tsmanagement und Arbeitsschutz. Er berichtet seinen deutschen Bekannten und Freunden regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die Situation im Gazastreifen. So auch hier wieder. Christian Kercher und Thilo Haase<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43380\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[60,175,11],"tags":[282,302,822,305,303,1221,2039],"class_list":["post-43380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-innere-sicherheit","category-israel","category-strategien-der-meinungsmache","tag-buergerproteste","tag-gaza","tag-hamas","tag-menschenrechte","tag-palaestina","tag-perspektivlosigkeit","tag-siedlungspolitik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43380"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43382,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43380\/revisions\/43382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}