{"id":43384,"date":"2018-04-10T08:32:26","date_gmt":"2018-04-10T06:32:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384"},"modified":"2018-04-10T08:32:26","modified_gmt":"2018-04-10T06:32:26","slug":"hinweise-des-tages-3096","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h01\">Schon wieder Gift<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h02\">Von Gabriel &uuml;ber Schulz zu Maas: Der Atlantic Council hat gewonnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h03\">Ist Afrin jetzt Teil der t&uuml;rkischen Provinz Antakya?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h04\">Sie wissen, was sie tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h05\">Nahles&rsquo; Momentum: Die SPD vor der Erneuerung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h06\">Orb&aacute;ns Wahlerfolg in Ungarn: St&auml;rkung f&uuml;r die Visegr&aacute;d-Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h07\">Spannungen zwischen Deutschland und Spanien: Missverstanden in Madrid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h08\">Vorschlag des Deutschen St&auml;dte- und Gemeindebundes: V&ouml;llige Missachtung des Datenschutzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h09\">Schl&auml;gst Du meinen Wendt, schlag ich Deinen Schulz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h10\">In Deutschlands Gro&szlig;st&auml;dten fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h11\">&Ouml;PP macht Schule (teuer)&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h12\">Deutsche Bank aufspalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h13\">&ldquo;Reichenfeinstaub&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h14\">Debatte in der CDU: &ldquo;Mit Konservatismus wird man nicht weit kommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h15\">Rechtspresse l&auml;uft Amok<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43384#h16\">Zu guter Letzt: Funkloch-App: Die digitale Zukunft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schon wieder Gift<\/strong><br>\nBerichte &uuml;ber angeblichen Einsatz chemischer Kampfstoffe in Syrien. Damaskus und Moskau weisen Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck<br>\nDer Wahrheitsgehalt dieser Informationen l&auml;sst sich nicht &uuml;berpr&uuml;fen. In der Vergangenheit hatte die eng mit den Dschihadisten verbundene private Zivilschutzorganisation &raquo;Wei&szlig;helme&laquo; der syrischen Regierung bereits mehrfach den Einsatz chemischer Waffen vorgeworfen, was von Damaskus stets dementiert wurde. Konkrete Beweise f&uuml;r die Anschuldigungen liegen bis heute nicht vor. Fraglich ist auch, welche Motive Damaskus h&auml;tte, in den inzwischen fast vollst&auml;ndig von &raquo;Gotteskriegern&laquo; befreiten Gebieten in der Ostghuta v&ouml;lkerrechtlich ge&auml;chtete Kampfmittel einzusetzen. Angesichts der Gefahr zumal, dass Washington dergleichen ein willkommener Anlass f&uuml;r eine milit&auml;rische Intervention w&auml;re, wie die Reaktionen zeigen, die den j&uuml;ngsten Ger&uuml;chten erneut auf dem Fu&szlig; folgten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330387.schon-wieder-gift.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Trotz fehlender Beweise &ndash; Trump droht Syrien mit Milit&auml;rschlag<\/strong><br>\nWar es ein Kriegsverbrechen oder eine Propagandal&uuml;ge syrischer Dschihadisten und des Westens? Noch ist der angebliche Giftgaseinsatz in Duma ungekl&auml;rt. Doch US-Pr&auml;sident Trump droht schon mal mit einem Milit&auml;reinsatz. Russland warnt vor Provokationen von &ldquo;Islamisten&rdquo; und voreiligen Schl&uuml;ssen ohne ausreichende Informationen. [&hellip;]<br>\nDer angebliche Giftgaseinsatz in Duma soll sich nach Informationen von Rebellen-Hilfsorganisationen wie Sams 48 oder der sogenannten Syrischen Zivilschutzorganisation &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo; am Samstag zugetragen haben. Zu diesem Zeitpunkt war der Abzug der letzten Dschihadisten aus der Stadt bereits vereinbart. Bei dem Vorfall sollen nach Rebellen-Angaben zwischen 60 und 150 Menschen get&ouml;tet und rund 1.000 verletzt worden sein. Auf von der Deutschen-Presseagentur verbreiteten Fotos sind zwar Kinder zu sehen, die Atemmasken tragen, Bilder von Todesopfern tauchten bislang aber nicht auf.<br>\nDie Zivilschutzorganisation &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo; wird von Gro&szlig;britannien unterst&uuml;tzt und ist im Syrischen B&uuml;rgerkrieg nur in den von dem extremistisch-islamistischen B&uuml;ndnis Haiat Tahrir asch-Scham kontrollierten Landesteilen aktiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/trump-droht-syrien-nach-angeblichem-giftgaseinsatz-100.html\">mdr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.R.:<\/strong> Das widerspricht komplett der &uuml;blichen Propaganda, die sonst von der ARD verbreitet wird. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Krone-Schmalz: Westen muss ersten Schritt auf Russland zugehen<\/strong><br>\n&bdquo;Der Konflikt zwischen dem Westen und Russland spitzt sich dramatisch zu.&ldquo; Das stellt die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Zeitung &bdquo;Die Weltwoche&ldquo; vom 5. April fest. Sie bleibt nicht beim Beschreiben der Situation stehen, sondern macht Vorschl&auml;ge f&uuml;r Schritte zur Entspannung.<br>\n&bdquo;Wenn die Eskalationsspirale sich immer schneller dreht und kaum noch Vertrauen &uuml;brigbleibt, dann muss sich eine Seite bewegen, um den Teufelskreis zu durchbrechen.&ldquo; Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin und Autorin des Buches &bdquo;Eiszeit. Wie Russland d&auml;monisiert wird und warum das so gef&auml;hrlich ist&ldquo;, erg&auml;nzt diese Erkenntnis in ihrem Beitrag in der Schweizer &bdquo;Weltwoche&ldquo; vom 5. April: &bdquo;In der Vergangenheit ist das gar nicht so selten Russland gewesen&ldquo;. Sie erinnert an das sowjetische Entgegenkommen in der Kubakrise 1962 und die Bereitschaft Michail Gorbatschows nach 1985, &bdquo;auf Gewaltanwendung zu verzichten und das sowjetische Imperium friedlich aufzugeben&ldquo;.<br>\nDoch die Nato scheint derzeit zu einem Schritt in Richtung Entspannung nicht bereit. Laut Krone-Schmalz setzt das westliche B&uuml;ndnis gegen&uuml;ber Russland dagegen auf milit&auml;rische St&auml;rke, Geschlossenheit und kompromisslose Konfrontation. Das sei f&uuml;r die Nato &bdquo;der Schl&uuml;ssel zum Erhalt des Friedens und zur Entspannung&ldquo;. Begr&uuml;ndet werde das mit der angeblichen russischen Gefahr f&uuml;r die baltischen Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180408320245782-krone-schmalz-russland-westen\/\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von Gabriel &uuml;ber Schulz zu Maas: Der Atlantic Council hat gewonnen<\/strong><br>\nEiner der meistgelesenen Beitr&auml;ge auf diesem Blog (ca. 150.000 Aufrufe) hie&szlig; Trojanische Pferde des Kremls: Atlantic Council bl&auml;st zur Hatz auf Gabriel &hellip;&ldquo; Er stammt von November 2016. Ab da lief es nicht mehr gut f&uuml;r Gabriel. Wir wissen nicht, wie der Atlantic Council sein Ziel erreicht hat, aber dass er es erreicht hat, ist klar. SPD geht auf Distanz zu Russland, hie&szlig; am 9.4.2018 eine treffende &Uuml;berschrift im Handelsblatt zur Au&szlig;enpolitik von Heiko Maas und der ostpolitischen Kehrtwende der SPD. In den eineinhalb Jahren dazwischen ist einiges passiert. Die Schl&uuml;sselw&ouml;rter hei&szlig;en Nord Stream 2 und Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/970-gabriel-maas\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ist Afrin jetzt Teil der t&uuml;rkischen Provinz Antakya?<\/strong><br>\nT&uuml;rkische Strategie: Das Iskenderun-Modell, die Verfolgung von Minderheiten und der &ldquo;Goldene Apfel&rdquo;<br>\nEnde M&auml;rz ernannte der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan den Gouverneur der Provinz Hatay (T&uuml;rkei) zum gleichzeitigen Gouverneur von Afrin. Die Internetzeitung Ahvalnews berichtete, dass Afrin nun als Teil der t&uuml;rkischen Provinz Antakya regiert und eine 450 Personen starke Polizeitruppe aufgestellt werden solle. Damit ist eingetreten, was warnende Stimmen prophezeit hatten: Afrin wird de facto der T&uuml;rkei einverleibt. Dies hatte Erdogan mit seinen neo-osmanischen Ideen schon lange im Auge, doch keiner nahm ihn ernst (Erdogan will Gouverneur in Afrin ernennen).<br>\nIn Manbij bereitet man sich indessen auf einen t&uuml;rkischen Angriff vor. Mehrere hundert amerikanische und franz&ouml;sische Elitesoldaten patrouillieren entlang der t&uuml;rkischen Frontlinie. Steht dort eine Konfrontation der Nato-L&auml;nder T&uuml;rkei gegen die Nato-L&auml;nder USA, Frankreich und m&ouml;glicherweise Gro&szlig;britannien bevor? Im Nordirak r&uuml;ckt die t&uuml;rkische Armee ebenfalls vor. T&uuml;rkische Kampfjets bombardierten erstmals D&ouml;rfer in der N&auml;he der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion Erbil [&hellip;]<br>\nDie Annexion von Dscharablus und Afrin erinnert an die Geschichte der Hatay-&Uuml;bernahme 1938. Damals r&uuml;ckte der t&uuml;rkische Staat als &ldquo;Sicherheitskraft&rdquo; in das syrische Iskenderun ein, besetzte die Region mit eigenen &ldquo;Einwohnern&rdquo; und f&uuml;hrte dann ein Referendum durch, welches das Gebiet als &ldquo;Provinz Hatay&rdquo; der T&uuml;rkei einverleibte. Dieses Ereignis wird unter Nahostexperten &ldquo;Iskenderun-Modell&rdquo; genannt: Besetzen, niederlassen und dann ein Referendum durchf&uuml;hren.<br>\n&Auml;hnlich verhielt es sich mit der Besetzung Nordzyperns. Erst marschierte die T&uuml;rkei in Nordzypern ein, um die Zypernt&uuml;rken, die von den Griechen aus dem s&uuml;dlichen Teil vertrieben wurden, zu sch&uuml;tzen. Nachdem die griechische Putschregierung gest&uuml;rzt worden war und eine demokratische Regierung die Regierungsgesch&auml;fte &uuml;bernahm, weigerte sich die T&uuml;rkei, den Nordteil Zyperns wieder zu verlassen. Sie siedelte in gro&szlig;em Masse Festlandst&uuml;rken an und vertrieb fast alle Griechen aus Nordzypern. Heute leben nur noch wenige zypriotische Griechen in Nordzypern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ist-Afrin-jetzt-Teil-der-tuerkischen-Provinz-Antakya-4012986.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sie wissen, was sie tun<\/strong><br>\nDer heutige Montag gilt als 15. Jahrestag des Sturzes von Saddam Hussein. Tats&auml;chlich trat der irakische Staatschef am 9. April 2003 weder zur&uuml;ck, noch wurde er von irgendeinem Gremium abgesetzt, das dazu legitimiert gewesen w&auml;re. Es war lediglich der Tag, an dem Saddam im Norden der Hauptstadt Bagdad zum letzten Mal &ouml;ffentlich vor einer gro&szlig;en Menschenmenge sprach, bevor er &raquo;abtauchte&laquo;. Neun Monate sp&auml;ter wurde er von US-Soldaten in seinem Versteck gefangengenommen, am 5. November 2006 in einem jeder Rechtsstaatlichkeit spottenden Prozess zum Tode verurteilt und am 30. Dezember desselben Jahres hingerichtet.<br>\nWas am 9. April 2003, knapp drei Wochen nach dem Beginn des &Uuml;berfalls US-amerikanischer und britischer Truppen auf den Irak, wirklich gest&uuml;rzt wurde, war die Monumentalstatue Saddams auf einem zentralen Platz der Hauptstadt. Was wie ein spontaner Ausbruch des &raquo;Volkszorns&laquo; aussehen sollte, war nur eine Inszenierung der US-Streitkr&auml;fte, die von wenigen hundert Irakern beobachtet wurde. Als Hauptdarsteller sollte vor den Kameras vieler internationaler Fernsehteams ein muskul&ouml;ser irakischer Ringer und Gewichtheber, Kadhim Al-Dschaburi, mit einem Vorschlaghammer agieren. Aber weil das zu langsam ging, entschloss sich die Regie, das Denkmal mit Hilfe von Panzern und anderen schweren Fahrzeugen vom Sockel zu rei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330425.sie-wissen-was-sie-tun.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahles&rsquo; Momentum: Die SPD vor der Erneuerung?<\/strong><br>\nDiese vernichtende Analyse des Schr&ouml;der-Gabriel-Kurses l&auml;sst eine glaubw&uuml;rdige Re-Sozialdemokratisierung der SPD durch die designierte Vorsitzende Andrea Nahles erwarten. Anders als Gabriel arbeitet Nahles im Team und ist von einem Netzwerk loyaler Mitarbeiter und Freunde aus ihrer Juso-Zeit umgeben. Sie ist sich auch bewusst, dass ein abrupter Linksruck die Partei zerlegen w&uuml;rde. Deshalb versucht sie, die Parlamentarische Linke, aus der sie kommt, mit den zentristischen Netzwerkern zu verbinden, um den Einfluss der rechten Seeheimer zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Es wird vom Stehverm&ouml;gen der Netzwerker abh&auml;ngen, ob Nahles die organisatorischen Voraussetzungen f&uuml;r eine SPD-Erneuerung nach Labour-Vorbild schaffen kann. Fest steht bei alledem auch: Aus sich selbst heraus ist die Partei nicht mehr erneuerbar. Sie braucht den Input einer Bewegung, die mindestens 200&thinsp;000 Neumitglieder in die Partei schwemmt. Nur dann wird die SPD eine Zukunft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2018\/april\/nahles-momentum-die-spd-vor-der-erneuerung\">Wolfgang Michal auf Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Nahles soll f&uuml;r eine Erneuerung der SPD stehen?! Das wirkt auf mich aber deutlich anders.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Leitantragsentwurf SPD f&uuml;r h&ouml;here Steuern<\/strong><br>\nDie SPD-Spitze m&ouml;chte unter anderem Gutverdienende und Verm&ouml;gende st&auml;rker an der Finanzierung staatlicher Aufgaben beteiligen. &ldquo;Wir brauchen eine gerechtere Finanzierung der staatlichen Aufgaben und eine Korrektur der sozialen Ungleichheiten&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Leitantragsentwurf, der mehreren Nachrichtenagenturen vorliegt.<br>\n&ldquo;Unsere steuerpolitischen Instrumente reichen nicht aus, um hohe Einkommen, Verm&ouml;gen und Erbschaften ausreichend zur Finanzierung staatlicher Aufgaben heranzuziehen&rdquo;, hei&szlig;t es weiter. Eine andere Besteuerung sei ein Weg, um der ungleichen Einkommensverteilung entgegenzuwirken. Die Verm&ouml;genssteuer, die von Teilen der Partei immer wieder gefordert wird, ist in dem Entwurf allerdings nicht enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spd-leitantrag-entwurf-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wie will man denn Verm&ouml;gen zur Finanzierung staatlicher Aufgaben heranziehen, wenn man weiterhin darauf verzichtet, Verm&ouml;gen zu besteuern? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Orb&aacute;ns Wahlerfolg in Ungarn: St&auml;rkung f&uuml;r die Visegr&aacute;d-Staaten<\/strong><br>\nAuf die EU kommen neue Probleme zu: etwa bei der Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik, die wegen des Widerstands aus Osteuropa kaum vorankommt. [&hellip;]<br>\nDie Mitgliedsstaaten m&uuml;ssten sich &bdquo;schnell und unmissverst&auml;ndlich auf der Basis des europ&auml;ischen Vertragswerks&ldquo; einbringen, &bdquo;um diesen Wertetumor zu neutralisieren&ldquo;, sagte Asselborn der Zeitung Die Welt. Doch die Chancen stehen schlecht. Denn was Asselborn als &bdquo;Wertetumor&ldquo; bezeichnet, hat sich l&auml;ngst ausgebreitet &ndash; vor allem in den Visegr&aacute;d-Staaten Polen, Tschechien und der Slowakei. Sie arbeiten in der Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik eng mit Ungarn zusammen und blockieren alle Initiativen aus Br&uuml;ssel f&uuml;r solidarische L&ouml;sungen.<br>\nOrb&aacute;ns Wahlerfolg k&ouml;nnte die Visegr&aacute;d-Staaten nun noch enger zusammenschmieden. Er best&auml;tige die Emanzipation Osteuropas in EU, sagte der polnische Vizeau&szlig;enminister Konrad Szymanski, der auch EU-Botschafter seines Landes ist. Tschechiens gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Regierungschef Andrej Babis gratulierte sogar auf Ungarisch. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit in der Visegr&aacute;d-Gruppe.<br>\nAuf die 28 EU-Staaten kommen damit neue Probleme zu. Denn sie arbeiten an einer Reform der gemeinsamen Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik, doch geht es wegen des Widerstands der Visegr&aacute;d-L&auml;nder kaum voran. Dass Orb&aacute;n seine Wahl ausgerechnet mit einer Kampagne gegen die angebliche &bdquo;Masseneinwanderung&ldquo; gewonnen hat, macht die Sache nicht besser. Vielleicht erkl&auml;rt dies auch die sanften Reaktionen aus Br&uuml;ssel. Mancher hofft, Orb&aacute;n mit einer Umarmungstaktik leichter auf Kurs bringen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Orbans-Wahlerfolg-in-Ungarn\/!5494728\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spannungen zwischen Deutschland und Spanien: Missverstanden in Madrid<\/strong><br>\nMit Aussagen zum Fall Puigdemont sorgte Justizministerin Barley f&uuml;r Emp&ouml;rung in Spanien &ndash; nun ist die Rede von einem &ldquo;Missverst&auml;ndnis&rdquo;. [&hellip;]<br>\nWie aber konnte es dann zu dem angeblichen Missverst&auml;ndnis kommen, das die ernsten Irritationen zwischen Madrid und Berlin hervorrief? Die L&ouml;sung: Barley hat die S&auml;tze h&ouml;chstwahrscheinlich so gesagt &ndash; im Telefonat mit einem Redakteur in der M&uuml;nchener &ldquo;SZ&rdquo;-Zentrale. Aber sie fielen in einem Hintergrundgespr&auml;ch, waren also nicht zur Ver&ouml;ffentlichung gedacht. Dass die Justizministerin so &uuml;ber den Fall Puigdemont denkt &ndash; wie wohl viele Mitglieder der Bundesregierung auch &ndash; ist keine &Uuml;berraschung. Aber es sollte eben nicht in der Zeitung stehen. Politiker sprechen regelm&auml;&szlig;ig mit Journalisten im sogenannten Hintergrund. Dort sagen sie dann auch mal Sachen, die heikel sind. Solche Gespr&auml;che im Vertrauen sind f&uuml;r beide Seiten wichtig. In diesem Fall allerdings wanderten einige S&auml;tze in die Zeitung. Warum? Bei der &ldquo;SZ&rdquo; will man sich dazu nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fall-puigdemont-spannungen-zwischen-deutschland-und-spanien-a-1202006.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das Verhalten der Justizministerin ist schon sehr seltsam. Sie versteckt sich erst hinter der Staatsanwaltschaft, die sich mit der &Uuml;bernahme einer abenteuerlichen Rechtskonstruktion eine absehbare wie peinliche Abfuhr bei Gericht einhandelte und nun versteckt sie sich hinter angeblich nicht autorisierten Aussagen. Dabei kommt die Bundesregierung um eine politische L&ouml;sung des Konflikts ja nicht herum, es sei denn, man hat hinter den Kulissen dem spanischen Ministerpr&auml;sidenten etwas anderes versprochen, aber das w&auml;re ja dann nicht weniger politisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vorschlag des Deutschen St&auml;dte- und Gemeindebundes: V&ouml;llige Missachtung des Datenschutzes<\/strong><br>\n&bdquo;Ein Armutszeugnis ist der Vorschlag von Gerd Landsberg, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen St&auml;dte und Gemeindebundes, nachdem Kommunen die Daten ihrer B&uuml;rgerInnen verkaufen sollen. Offensichtlich hat die Debatte um diverse Datenskandale in einige Amtsstuben nicht zu &Uuml;berlegungen gef&uuml;hrt, wie denn ein wirksamer Datenschutz aussehen k&ouml;nnte. Anstatt dessen wird &uuml;berlegt, wie man sich an der unsauberen Praxis beteiligen kann.&ldquo;, so Dr. Alexander S. Neu, Bundestagsabgeordneter von DIE LINKE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ratsblatt.de\/vorschlag-des-deutschen-staedte-und-gemeindebundes-voellige-missachtung-des-datenschutzes\">Ratsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schl&auml;gst Du meinen Wendt, schlag ich Deinen Schulz<\/strong><br>\nRainer Wendt, der Bundesvorsitzenden der DPolG wurde elf Jahre lang aus der Staatskasse bezahlt, Andr&eacute; Schulz, der Bundesvorsitzende des BDK, f&uuml;r eine Teilzeitt&auml;tigkeit seit Anfang 2014. Nach dem Regierungswechsel dienen sie aktuell als Pr&uuml;gelknaben f&uuml;r parteipolitische Interessen. Dabei w&auml;re vielmehr zu fragen: War die unstreitige Alimentierung der Gewerkschaftler durch die Innenministerien in NRW und Hamburg die Gegenleistung f&uuml;r Polit-PR im Sinne des jeweiligen politischen Lagers?<br>\nDas Verh&auml;ltnis zwischen den drei Polizeigewerkschaften (GDP, DPolG und BDK) und den Innenministerien des Bundes und der L&auml;nder ist gleichzeitig zwiesp&auml;ltig wie auch symbiotisch. [&hellip;]<br>\nIm Geiste sind sich die politische F&uuml;hrungsspitze im Bundes- bzw. jeweiligen Landes-Innenministerium und die jeweilige Landes- bzw. Bundesgewerkschaftsspitze ziemlich einig. Nach den &ndash; ohnehin seltenen &ndash; Wechseln an der Spitze der Innenministerien sorgt eine jeweils zeitnah zustande kommende Gespr&auml;chsrunde mit dem neuen Amtsinhaber f&uuml;r weiteres, einvernehmliches Vorgehen in der nahen Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/schlaegst-du-meinen-wendt-schlag-ich-deinen-schulz\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In Deutschlands Gro&szlig;st&auml;dten fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen<\/strong><br>\nIn den 77 deutschen Gro&szlig;st&auml;dten fehlen gut 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen, darunter etwa 1,4 Millionen g&uuml;nstige Apartments unter 45 Quadratmetern f&uuml;r Einpersonenhaushalte. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie. Gemessen an den finanziellen M&ouml;glichkeiten der lokalen Bev&ouml;lkerung besteht ein besonders gro&szlig;er Mangel an bezahlbarem Wohnraum einerseits in einwohnerstarken St&auml;dten mit vielen Niedrigverdienern (etwa Berlin, Leipzig, Dresden), andererseits in Gro&szlig;st&auml;dten mit hohem Mietniveau (z.B. M&uuml;nchen, Stuttgart, D&uuml;sseldorf). Konkret fehlen in Berlin mit rund 310.000 bundesweit die meisten bezahlbaren Wohnungen. Es folgen Hamburg mit einer L&uuml;cke von 150.000, K&ouml;ln mit 86.000 und M&uuml;nchen mit 78.000 Wohnungen. Doch selbst in Gro&szlig;st&auml;dten mit relativ kleinen &bdquo;Versorgungsl&uuml;cken&ldquo; wie Moers, Wolfsburg, Koblenz oder Ulm &uuml;berschreitet der Bedarf an g&uuml;nstigen Wohnungen das Angebot jeweils um mehrere tausend. Schaut man auf die Bundesl&auml;nder, ist das Defizit im bev&ouml;lkerungsst&auml;rksten Land Nordrhein-Westfalen mit knapp 550.000 Wohnungen am gr&ouml;&szlig;ten, gefolgt von Berlin, Bayern (rund 192.000), Baden-W&uuml;rttemberg (rund 156.000), Niedersachsen (110.000) und Sachsen (105.000).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/112132_113590.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;PP macht Schule (teuer)&hellip;<\/strong><br>\nSelbst vor Schulen machen &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften nicht halt: Vielerorts soll der mangelnde Investitionsstau ausgerechnet durch &Ouml;PP behoben werden. Die &ouml;ffentlichen Kassen kommt das teuer.<br>\nIn den skandinavischen L&auml;ndern gilt der Raum als &raquo;dritter P&auml;dagoge&laquo; &ndash; neben den Mitsch&uuml;lerinnen und Mitsch&uuml;lern sowie den Lehrenden. Schulen und Klassenzimmer sollen flexibel nutzbar und individuell gestaltet sein. Ein angenehmer Raum, so die Erkenntnis in den nordischen Staaten, wirkt positiv auf das Lernklima und die Konzentration. Gemessen an dieser Einsicht in die Bedeutung der Schulinfrastruktur ist der Zustand vieler Schulen in Deutschland ern&uuml;chternd. Die allermeisten sind entweder alte oder rein funktionale Geb&auml;ude. Hinzu kommt, dass immer mehr Schulgeb&auml;ude marode und bauf&auml;llig sind. Die Benutzung von Toiletten ist oft eine Zumutung, und der Putz br&ouml;ckelt buchst&auml;blich von der Decke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/oepp-macht-schule-teuer--2179.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.P.:<\/strong> Die Mehrheit der Delegierten der Partei Die Linke hat sich gestern daf&uuml;r entschieden, mit der Schulprivatisierung weiterzumachen. Innerparteiliche Kritiker wurden &rsaquo;erfolgreich&lsaquo; &uuml;berstimmt. Grundst&uuml;cke, Schulgeb&auml;ude und Bauauftr&auml;ge im Wert von einigen Milliarden Euro liefert die Linkspartei so ohne Not Privatinvestoren aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Bank aufspalten<\/strong><br>\nDas Problem der Deutschen Bank ist nicht allein die F&uuml;hrung, sondern das Gesch&auml;ftsmodell. Die Deutsche Bank ist laut dem IWF immer noch die gef&auml;hrlichste Bank der Welt. Sie ist zu gro&szlig; und zu vernetzt zum Scheitern und daher eine Gefahr f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t und die Steuerzahler. Die Deutsche Bank muss aufgespalten und das Investmentbanking vom seri&ouml;sen Kredit- und Einlagengesch&auml;ft getrennt und abgewickelt werden&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, den Wechsel an der Spitze der Deutschen Bank sowie den Prozessbeginn zu Zinsmanipulation (Euribor) gegen fr&uuml;here und aktuelle Mitarbeiter der Deutschen Bank und von Barclays. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Wenn der neue Chef Christian Sewing ein Zur&uuml;ck-zur-,J&auml;germentalit&auml;t&rsquo; fordert, l&auml;sst das nichts Gutes erwarten. Die kriminelle Energie im Investmentbanking zeigt auch der Prozessauftakt gegen ehemalige Deutsche-Bank-Mitarbeiter in London wegen der Euribor-Manipulationen. Um solche Machenschaften wirksam zu bek&auml;mpfen, brauchen wir ein Unternehmensstrafrecht in Deutschland.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/deutsche-bank-aufspalten-1\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Reichenfeinstaub&rdquo;<\/strong><br>\nJ&ouml;rg Kachelmann hat eine Debatte &uuml;ber Holzheizungen angesto&szlig;en<br>\n&ldquo;Es stinkt wieder abends in Deutschland&rdquo; &ndash; &ldquo;nach etwa zehn Jahren der Geruchsfreiheit zwischen 1995 und 2005&rdquo;, twitterte J&ouml;rg Kachelmann am Wochenende. Dieser Gestank ist dem ehemaligen ARD-Wettermoderator nach &ldquo;ein perfekter Marker f&uuml;r den Feinstaubgehalt der Luft&rdquo;. Dass der stieg, f&uuml;hrt Kachelmann auf einen &ldquo;Holzofen-Wahnsinn&rdquo; zur&uuml;ck.<br>\nEin Beleg daf&uuml;r ist seinen Ausf&uuml;hrungen nach, dass die Feinstaubbelastung jetzt nicht mehr zur &ldquo;Rush Hour&rdquo; und an stark befahrenen Stra&szlig;en, sondern vor allem Abends, an Wochenenden und in Wohngebieten hoch ist, wie er unter anderem mit Tabellen aus Vaduz, W&ouml;lfersheim, Konstanz und Mecklenburg-Vorpommern illustriert. Die Ursache daf&uuml;r sind seinen Ausf&uuml;hrungen nach keine Altlast&ouml;fen, die es heute fast nur mehr in Bauernh&ouml;fen gibt, sondern ein Trend &ldquo;in Villenquartieren und luxussanierten Wohnungen, wo es die Menschen &lsquo;ganz nat&uuml;rlich gem&uuml;tlich&rsquo; wollten und der gut situierte Herr sich nochmal sp&uuml;ren kann wie damals bei den Pfadfindern&rdquo;.<br>\nDeshalb spricht der nach eigenen Angaben &ldquo;lebenslange Linke&rdquo; von &ldquo;Reichenfeinstaub&rdquo;. Ein Eindruck, den viele seiner Follower best&auml;tigen, wenn sie beispielsweise anf&uuml;gen: &ldquo;Hier (in Brandenburg) wurden Anfang der 90er die Kachel&ouml;fen &uuml;berall rausgeschmissen und die Leute freuten sich &uuml;ber eine moderne Gasheizung. Seit 8 Jahren aber will jeder wieder einen &lsquo;romantischen&rsquo; Kamin haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Reichenfeinstaub-4012956.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Debatte in der CDU: &ldquo;Mit Konservatismus wird man nicht weit kommen&rdquo;<\/strong><br>\nDie aktuelle Debatte um Konservatismus in der Union bezeichnete der Politologe Jens Hacke als &ldquo;typischen Reanimationsversuch&rdquo;: Es gebe immer konservative Sehns&uuml;chte, die die CDU meistens dann erreichten, wenn man mit etwas unzufrieden sei.<br>\n&ldquo;Dann h&ouml;re man immer Stimmen, die das konservative Profil sch&auml;rfen wollen&rdquo;, sagte Hacke im Deutschlandfunk. Die Themen, die dabei ins Feld gef&uuml;hrt w&uuml;rden, seien dabei stets die gleichen: Patriotismus, Heimat, Familie, christliche Werte.<br>\n&ldquo;Das wird alle Jahre neu aufgelegt, verschwindet aber dann wieder&rdquo;, sagte Hacke. Mit dem neu geschaffenen Heimatministerium etwa versuche Innenminister Horst Seehofer (CSU) lediglich verlorenen Boden gegen&uuml;ber der AfD wieder gutzumachen. Es gebe jedoch keinen politischen Plan, den man verfolge.<br>\nWer sich selbst konservativ nenne, m&uuml;sse jedoch auch sagen, was er bewahren wolle. Die Aspekte, die in der aktuellen Debatte angef&uuml;hrt w&uuml;rden &ndash; etwa Werte, Familienbild, Heimat &ndash; geh&ouml;rten gar nicht zur Zust&auml;ndigkeit der Politik. In der BRD sei in den vergangenen Jahren soviel passiert, da k&ouml;nne auch keine konservative Politik die Zeit zur&uuml;ckdrehen: &ldquo;Da wird die Kompetenz der Politik ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzt&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/debatte-in-der-cdu-mit-konservatismus-wird-man-nicht-weit.694.de.html?dram:article_id=415057\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechtspresse l&auml;uft Amok<\/strong><br>\nW&auml;hrend eines Halbmarathons in Berlin am vergangenen Sonntag hat die Polizei in der Hauptstadt sechs mutma&szlig;liche Islamisten festgenommen. Die Laufstrecke f&uuml;hrt durch die Innenstadt, mehr als 36.000 Sportler haben teilgenommen. Eine schlecht zu sch&uuml;tzende Route, viele Menschen, die noch frische Erinnerung an das Attentat vom Breitscheidplatz: ein Szenario, das sich f&uuml;r einen Anschlag fast aufdr&auml;ngt.<br>\nAber eben nur fast. Denn: Ein Attentat auf den Berliner Marathon fand nicht statt und wurde nicht verhindert, die Islamisten werden auch nicht in Untersuchungshaft genommen. Dies teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Damit k&ouml;nnte der Fall, der keiner war, beendet sein. Doch die Geschichte geht weiter.<br>\nDenn die BRD hat sich, w&auml;hrend die Feuilletons noch &uuml;ber Fake News diskutieren, l&auml;ngst in parallelen Realit&auml;ten eingerichtet. Es war der Springer-Konzern, der vorab &uuml;ber die Festnahmen berichtet hatte; seit Sonntag gibt er mit seinen Flaggschiffen Welt und Bild am Sonntag die Marschrichtung vor. Die Berliner Polizei &raquo;hat einen Anschlag verhindert&laquo;, titelte die Welt online noch am Montag unverdrossen &ndash; wenige Stunden vorher hatte die Polizei genau das Gegenteil mitgeteilt. Auch die Staatsanwaltschaft dementierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330477.rechtspresse-l%c3%a4uft-amok.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Funkloch-App: Die digitale Zukunft<\/strong><br>\nMit einer Funkloch App will Verkehrsminister Andreas Scheuer uns in die digitale Zukunft f&uuml;hren. H&auml;tte er sich doch mal in der digitalen Vergangenheit umgeschaut, dann w&auml;re ihm vielleicht was aufgefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/funkloch-app-die-digitale-zukunft-av:5ac697814767390018582792\">quer<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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