{"id":43397,"date":"2018-04-11T08:34:29","date_gmt":"2018-04-11T06:34:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397"},"modified":"2018-04-11T08:34:29","modified_gmt":"2018-04-11T06:34:29","slug":"hinweise-des-tages-3097","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h02\">Auch Geheimdienste irren sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h03\">Grundsteuer-Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h04\">Bundeskabinett in Meseberg &ndash; Die gro&szlig;e Diesel-Show<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h05\">&bdquo;Schmei&szlig;t Deutschland aus dem Euro&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h06\">Minister sucht sein Heil im Kombilohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h07\">Hunderte Flugausf&auml;lle durch Streiks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h08\">Historisches Urteil zum Regenwaldschutz &ndash; und die Weltpresse schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h09\">The Pentagon is asking for 3 times as many drones for 2019<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h10\">Zolt&aacute;n Pog&aacute;tsa &ndash; Hungary&rsquo;s Crisis is of the Left, not the Right<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h11\">Kriegsspiele an der europ&auml;ischen Au&szlig;engrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h12\">Die SPD braucht ein eigenes Profil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h13\">Neues Grundsatzprogramm &ndash; Gr&uuml;nen-Spitze will &ldquo;vierte Phase&rdquo; der Partei einl&auml;uten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h14\">Gabriel beklagt Realit&auml;tsblindheit der Politiker &ndash; und kritisiert Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h15\">&laquo;Sonntags-Zeitung&raquo; geifert faktenfrei gegen Daniele Ganser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h16\">Eine Handvoll wei&szlig;er Schweden, die da in Stockholm hocken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43397#h17\">Irak-Krieg: Am Anfang stand die L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Frieden kann es nur f&uuml;r ganz Syrien geben<\/strong><br>\nGru&szlig;wort aus Homs (Syrien) von der Journalistin Karin Leukefeld an den Ostermarsch Berlin<br>\nHier in Syrien hat das achte Kriegsjahr begonnen. Mit landesweiten Waffenstillst&auml;nden und dem Niederlegen der Waffen haben die Syrer schon lange gezeigt, dass sie Frieden wollen. Niemand wei&szlig; so gut wie sie, was sie in den vergangenen Jahren verloren haben.<br>\nDoch regionale und internationale M&auml;chte wollen ihre Interessen durchsetzen. Israel und die T&uuml;rkei wollen Teile Syriens kontrollieren. Die Gebiete &ouml;stlich des Euphrat, wo es &Ouml;l und Gas, Wasser und Weizen gibt, hat die US-Armee besetzt. Mindestens 18 Milit&auml;rbasen und -Flugh&auml;fen wurden von den USA errichtet. Sie alle versto&szlig;en mit ihrer Einmischung gegen das V&ouml;lkerrecht und wollen sich Zugang und Zugriff auf den souver&auml;nen Staat Syrien verschaffen.<br>\nHier kommt auch Deutschland ins Spiel, denn die Bundeswehr ist Teil der US-gef&uuml;hrten &bdquo;Anti-IS-Koalition&ldquo;. Und obwohl der IS, der so genannte &bdquo;Islamische Staat&ldquo;, weitgehend zerschlagen ist, hat der Bundestag k&uuml;rzlich einer Ausweitung des milit&auml;rischen Engagements der Bundeswehr in Bagdad und Jordanien zugestimmt. Den Syrern nutzt das ganz sicher nicht.<br>\nMehr als 100 000 Menschen kommen in diesen Tagen durch humanit&auml;re Korridore aus der Kampfzone der &ouml;stlichen Ghouta, einem ehemaligen Gr&uuml;ng&uuml;rtel um die syrische Hauptstadt Damaskus, wo Kampfgruppen mit Unterst&uuml;tzung aus Katar, der T&uuml;rkei und Saudi-Arabien ein &bdquo;&ouml;stliches Khalifat&ldquo; errichten wollten.<br>\nMindestens 180 000 Menschen wurden von t&uuml;rkischen Truppen und der so genannten &bdquo;Freien Syrischen Armee&ldquo; aus ihren D&ouml;rfern in Afrin vertrieben und wissen nicht, ob sie jemals zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Der eine NATO-Staat, die T&uuml;rkei, verfolgt die Kurden selbst jenseits seiner Grenzen in Syrien. Andere NATO-Staaten, wie USA und Frankreich, geben vor ihnen zu helfen.<br>\nUm den Menschen in Syrien zu helfen werden keine neuen Kampfeins&auml;tze gebraucht. Die v&ouml;lkerrechtswidrigen Milit&auml;rinterventionen und Einmischungen m&uuml;ssen aufh&ouml;ren, Dialog ist n&ouml;tig. Deutschland muss auf Syrien zugehen, die Botschaft wieder &ouml;ffnen und die Wirtschaftssanktionen gegen das Land beenden.<br>\nFrieden kann es nur f&uuml;r ganz Syrien geben, daf&uuml;r muss die Friedensbewegung sich einsetzen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dkp-darmstadt.de\/frieden\/frieden-nur-fuer-ganz-syrien.html\">UZ<\/a><\/li>\n<li><strong>UN-Organisationen in Syrien- Chlorgaseinsatz nicht best&auml;tigt<\/strong><br>\n&Uuml;ber einen mutma&szlig;lichen Chlorgasangriff in Syrien wird weiter heftig diskutiert. Nun hei&szlig;t es von UN-Mitarbeitern vor Ort, es gebe daf&uuml;r keine Beweise.<br>\nUN-Mitarbeiter in Syrien k&ouml;nnen Berichte &uuml;ber einen mutma&szlig;lichen Chlorgaseinsatz in der Rebellenregion um Duma nicht verifizieren. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden in der Region Menschen mit Atembeschwerden behandelt. Ob diese durch Chemiewaffen ausgel&ouml;st wurden, k&ouml;nnten die Mitarbeiter vor Ort aber nicht beurteilen, hie&szlig; es.<br>\nAuch Mitarbeiter des UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerks (UNHCR) und das UN-Nothilfeb&uuml;ro (Ocha) haben keine Erkenntnisse zu einem m&ouml;glichen Chlorgaseinsatz..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/un-organisationen-in-syrien-giftgaseinsatz-nicht-bestaetigt-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: UNO kann Giftgaseinsatz nicht best&auml;tigen: Syrisches Milit&auml;r in Alarmbereitschaft versetzt<\/strong><br>\nDer vermeintliche Giftgasangriff im syrischen Duma f&uuml;hrte umgehend zu US-Drohungen und einem Luftangriff auf einen Milit&auml;rflughafen. Die syrische Armee wurde in volle Alarmbereitschaft versetzt. Derweil kann die UNO den Giftgaseinsatz nicht best&auml;tigen.<br>\nNach Angaben der vermeintlichen und durch Gro&szlig;britannien und auch Deutschland finanzierten Nothelfer der Wei&szlig;helme sei eine sogenannte Fassbombe mit Chemikalien &uuml;ber Duma abgeworfen worden. Trump hatte kurz nach Bekanntwerden der bislang nicht verifizierten Giftgasmeldung das &ldquo;Tier Assad&rdquo; f&uuml;r den mutma&szlig;lichen Tod von mehr als 150 Menschen und etwa 1.000 Verletzte verantwortlich gemacht, ohne &uuml;ber entsprechende Beweise oder belastbare Indizien zu verf&uuml;gen. Der Vorfall soll sich demnach in der von islamistischen Extremisten kontrollierten Stadt Duma in Ost-Ghuta ereignet haben. Das ver&ouml;ffentlichte Bildmaterial legt den Schluss nahe, dass keine Extremisten Opfer des vermeintlichen Giftgasangriffs wurden.<br>\nBelastbare Erkenntnisse, die eine Verantwortung der syrischen Regierung plausibel machen w&uuml;rden, lagen auch noch nicht vor, als nach Angaben der syrischen Nachrichtenagentur SANA in der Nacht zum Montag israelische Kampfjets einen syrischen Milit&auml;rflughafen in Homs angriffen.<br>\nDerweil k&ouml;nnen vor Ort in Syrien befindliche UN-Mitarbeiter den Einsatz chemischer Waffen in der Region um Duma nicht verifizieren. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden in den vergangenen Tagen in der Region zwar Menschen mit Atembeschwerden behandelt. Ob ihre gesundheitlichen Probleme durch chemische Waffen ausgel&ouml;st wurden, k&ouml;nnten die Mitarbeiter vor Ort aber nicht beurteilen, sagte WHO-Sprecherin Fad&eacute;la Chaib am heutigen Dienstag in Genf.<br>\nNeben der WHO verf&uuml;gen demnach auch Mitarbeiter des UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerks (UNHCR) und das UN-Nothilfeb&uuml;ro (OCHA) &uuml;ber keinerlei eigene Erkenntnisse, die die unverz&uuml;gliche Schuldzuweisung f&uuml;r den vermeintlichen Giftgaseinsatz st&uuml;tzen w&uuml;rden. Die UN-Mitarbeiter seien jedoch selbst nicht in der unmittelbar betroffenen Region, betonte der OCHA-Sprecher Jens Laerke.<br>\n(&hellip;) Zu den bislang ungekl&auml;rten und seitens Washington, Tel Aviv, Berlin und Paris nicht beantworteten Fragen z&auml;hlt auch die nach dem Motiv &ldquo;Assads&rdquo; f&uuml;r den Befehl, Frauen und Kinder durch Giftgas ermorden zu lassen. Milit&auml;rtaktisch ergibt ein solches Vorgehen direkt vor den Augen der Welt&ouml;ffentlichkeit zumindest keinerlei Sinn. So wurden kurz vor Bekanntwerden des bislang nicht best&auml;tigten Giftgaseinsatzes die Verhandlungen &uuml;ber den Abzug der verbliebenen Extremisten aus der Region Ost-Ghuta, zu der auch Duma z&auml;hlt, erfolgreich abgeschlossen. Das wirft neben der Frage des Motivs auch die des Timings auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/68119-uno-kann-giftgaseinsatz-nicht-bestaetigen\/\">RT<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Syrien und das Versagen des Westens &ndash; &ldquo;Wir sollten hoffen, dass Assad im Amt bleibt&rdquo;<\/strong><br>\nDass der Westen im Fall Syriens au&szlig;en vor ist, zeigt f&uuml;r Jakob Augstein: &ldquo;Der Westen bestimmt nicht mehr, wie es auf der Welt l&auml;uft.&rdquo; Dass die SPD ausgerechnet jetzt die Tradition der Entspannungspolitik gegen&uuml;ber Russland &uuml;ber Bord zu werfen scheint, findet er falsch.<br>\n&hellip; &ldquo;Man muss am Ende des Tages einfach sehen, dass wir &ndash; und damit meine ich jetzt den gesamten Westen &ndash; da im Prinzip hilflose Zuschauer sind und nichts machen k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Augstein im Deutschlandfunk Kultur. Zumal niemand einen Plan hat, wie eine positive Zukunft nach einer Milit&auml;rintervention in Syrien aussehen k&ouml;nnte. Wie der Westen bisher in der Region interveniert habe, funktioniere einfach nicht, sondern es sei nachher immer schlimmer gewesen als vorher. &ldquo;Also, man muss ganz klar sagen: Gaddafi war besser als der IS, Hussein war besser als der IS.&rdquo;<br>\nLieber ein Kriegsverbrecher wie Assad als ein &ldquo;islamistisches Horrorregime&rdquo;<br>\nAuch Assad werde besser sein als &ldquo;irgendein islamistisches Horrorregime&rdquo;, meint der Verleger und Chefredakteur des &ldquo;Freitag&rdquo;. &ldquo;Ich bin inzwischen eher der Auffassung, wir sollten hoffen, dass Assad im Amt bleibt &ndash; und ich wei&szlig;, was f&uuml;r ein perverser Satz das ist.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Der Westen bestimmt nicht mehr, wie es auf der Welt l&auml;uft&rdquo;, betont er. In den letzten zehn Jahren habe man gelernt, dass das amerikanische Empire am Ende ist. &ldquo;Obama war der letzte Pr&auml;sident des Westens, Trump ist es schon nicht mehr, Trump ist nur noch amerikanischer Pr&auml;sident und betreibt auch entsprechende Politik. Daran werden wir uns alle gew&ouml;hnen m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nUmso bedauerlicher findet Augstein, dass sich unter dem neuen Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) ein deutlich russlandkritischerer Kurs der Bundesregierung abzeichnet &ndash; und ein Bruch mit der sozialdemokratischen Tradition der Entspannungspolitik. &ldquo;Da findet offenbar ein Generationswechsel bei der SPD statt. Also, wenn das die SPD-Erneuerung ist &ndash; da h&auml;tte ich lieber ein paar von den Alten noch dabei.<br>\nDeutschland gegen&uuml;ber Russland in der Pflicht<br>\n(&hellip;) Und insofern w&uuml;rde ich mir w&uuml;nschen, dass da ein bisschen von dem alten Entspannungsgeist der SPD am Leben bliebe&rdquo;, betont er. &ldquo;Aber diese, ich glaube, das ist jetzt dann die Urenkelgeneration sozusagen von Brandt und Bahr, die da am Ruder ist &ndash; die scheint das Erbe der Ostpolitik nicht besonders zu sch&auml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/syrien-und-das-versagen-des-westens-wir-sollten-hoffen-dass.2950.de.html?dram:article_id=415218\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Psychischer Angriff&ldquo; der USA verschafft Russland Vorteil<\/strong><br>\nBei der j&uuml;ngsten Zuspitzung der Konfrontation zwischen Russland und dem Westen geht es darum, dass man Moskau verantwortlich f&uuml;r den angeblichen C-Waffen-Einsatz durch Damaskus macht. Es gab Erkl&auml;rungen, Russland w&uuml;rde &bdquo;einen hohen Preis&ldquo; zahlen m&uuml;ssen. Kann es denn tats&auml;chlich zu einem milit&auml;rischen Konflikt zwischen Russland und den USA kommen?<br>\nDamit ein Krieg ausbricht, m&uuml;sste eine Situation entstehen, in der beide Seiten den Krieg wollen w&uuml;rden oder keine M&ouml;glichkeit h&auml;tten, den Krieg zu vermeiden. Im Kontext des Syrien-Konflikts haben Washington und Moskau weder ein Interesse daran, nach einer Konfrontation zu suchen, noch Gr&uuml;nde f&uuml;r ein unmittelbares Gefecht. Die Amerikaner lassen sich nicht gefallen, dass Russland den syrischen Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad zum Sieg f&uuml;hrt, k&ouml;nnen aber nichts tun, um seinen Sieg zu verhindern.<br>\n&hellip;. es sei denn, Washington w&uuml;rde es wagen, eine gro&szlig;e Intervention in Syrien zu beginnen und sein Territorium massiven Bombardements auszusetzen. Doch dies w&uuml;rde zu einer echten milit&auml;rischen Konfrontation mit Russland f&uuml;hren, denn der russische Generalstab warnte bereits, die Objekte anzugreifen, von denen Schl&auml;ge gegen die Stellungen der syrischen Regierungstruppen versetzt w&uuml;rden. In Washington gibt es immerhin keine Wahnsinnigen, die die erste direkte milit&auml;rische Konfrontation zwischen zwei nuklearen Superm&auml;chten in der Geschichte provozieren w&uuml;rden. Deshalb verfolgen alle kriegerischen &Auml;u&szlig;erungen der US-F&uuml;hrung, insbesondere des Pr&auml;sidenten Donald Trump pers&ouml;nlich, offenbar andere Ziele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180410320277526-angriff-c-waffen-einsatz\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> M&ouml;ge der Autor Recht bekommen. M&ouml;ge es wahr sein, dass die USA sich nicht trauen, einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen. Ich bin da nicht so zuversichtlich. Im Kabinett von Trump sitzen zunehmend immer mehr Falken. Bolton ist vielleicht der sch&auml;rfste von allen. Es ist eher der Umsicht der russischen Regierung zu verdanken, dass es nicht schon l&auml;ngst so weit gekommen ist. Russland, da bin ich mir sicher, wird keinen Krieg beginnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auch Geheimdienste irren sich<\/strong><br>\nIch halte Wladimir Putin weder f&uuml;r einen lupenreinen Demokraten noch f&uuml;r ein Unschuldslamm. Wenn er wirklich das Giftgasattentat auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal gebilligt oder gar angeordnet haben sollte, w&auml;re eine scharfe Reaktion mehr als gerechtfertigt. Doch die Beweise, die London bisher der &Ouml;ffentlichkeit vorgelegt hat, sind mehr als d&uuml;rftig. Selbst der fr&uuml;here BND-Chef Gerhard Schindler h&auml;lt die Beleglage f&uuml;r &ldquo;nicht so robust&rdquo;.<br>\nDie Brexit-geplagte Theresa May hat die Solidarit&auml;t der Partner in Nato und EU eingefordert. Sie hat sie erhalten auf der Grundlage von Vermutungen, Annahmen, Unterstellungen, die ihre Regierung zu einer Plausibilit&auml;tskette zusammengef&uuml;gt hat, die alles andere als &uuml;berzeugend ist. Da wird allerhand Unvereinbares zusammengeschmiedet&hellip;.Zu mehr als einem &ldquo;h&ouml;chstwahrscheinlich waren es die Russen&rdquo; oder &ldquo;es gibt keine andere Erkl&auml;rung&rdquo; summieren sich die Indizien nicht.<br>\nEin geheimdienstliches Erkennungsbild?<br>\n&Uuml;berhaupt weckte die britische Argumentation mehr Zweifel als sie beseitigte. Schon die Einordnung des Attentats in die Kategorie Erster Einsatz von Massenvernichtungswaffen auf europ&auml;ischem Boden seit dem Ersten Weltkrieg war eine ma&szlig;lose &Uuml;bertreibung, als habe es sich um einen Giftgasangriff gro&szlig;en Stils gehandelt. Sie stammte von Au&szlig;enminister Boris Johnson, einem notorischen Aufschneider, &Uuml;bertreiber und Provokateur, der sich auch zu der Behauptung verstieg, Putin habe den Einsatz, wiederum: &ldquo;h&ouml;chstwahrscheinlich&rdquo;, pers&ouml;nlich angeordnet.<br>\n(&hellip;) Verschw&ouml;rungstheorien und wohlfeile Vermutungen<br>\nEs gibt ja durchaus auch eine Unplausibilit&auml;tskette. Warum sollte Putin kurz vor seiner sicheren Wiederwahl eine schwere internationale Krise heraufbeschw&ouml;ren? Auch noch kurz vor der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft? Warum sollte er einen Ex-Doppelagenten im Ausland umbringen lassen, wo er ihn doch zu Hause ins Jenseits h&auml;tte bef&ouml;rdern k&ouml;nnen? Und wenn er tats&auml;chlich die Weisung zum Mord gegeben h&auml;tte &ndash; warum auf diese spektakul&auml;re und obendrein unprofessionell erfolglose Weise anstatt mit weniger auff&auml;lligen Methoden?<br>\n&hellip;Norbert R&ouml;ttgen, Vorsitzender des Ausw&auml;rtigen Ausschusses, argumentiert zwar, dass es in der Welt der Staaten keine Unschuldsvermutung gibt. Aber angesichts der Gefahr, dass sich im Verh&auml;ltnis zu Russland die Eskalationsspirale blindlings immer weiter dreht, sollten wir das Prinzip Unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils nicht auf den Kopf stellen. Es hilft alles nichts: Die Beweise m&uuml;ssen her!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2018-04\/sergej-skripal-beweise-grossbritannien-giftanschlag-russland-5vor8\/komplettansicht\">Theo Sommer in der ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Grundsteuer-Urteil<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Politik kommt gn&auml;dig davon<\/strong><br>\n[&hellip;] Klar ist:  Mit ihrer Unt&auml;tigkeit produzieren Bundes- und Landesregierungen, Bundestag und Bundesrat sehenden Auges seit Jahrzehnten einen verfassungswidrigen Zustand. Nicht die H&ouml;he der Abgabe ist das Problem, sondern ihre Verteilung. Wenn ihre Berechnung auf Werten von 1964 oder im Osten sogar von 1935 beruht, schafft dies Ungerechtigkeiten, die mit dem Gleichheitsgrundsatz nicht zu vereinbaren sind. Es freut sich der Villenbesitzer am Starnberger See, der zus&auml;tzlich zur Wertsteigerung seines Objektes eine Vorzugsbehandlung beim Finanzamt bekommt. Die Benachteiligten sind Eigent&uuml;mer und Mieter, die in weniger lukrativen Regionen mit geringeren Wertzuw&auml;chsen wohnen.<br>\nNirgends ist der Irrsinn so zu greifen wie in Berlin. Im Osten rechnet der Fiskus mit Sch&auml;tzungen aus den Vorkriegsjahren. Im Westen ist er immerhin in der Beatles-Zeit angekommen. Aber auch dort haben die Berechnungen der Finanz&auml;mter mit der Realit&auml;t nichts mehr zu tun. Ein Grundst&uuml;ck, das fr&uuml;her am Rande der Mauer niemanden interessierte, liegt heute in der Mitte einer prosperierenden Metropole und gilt als Kostbarkeit. Diese Grundsteuer ist derart &uuml;berholt, dass sie willk&uuml;rlich Verlierer und Nutznie&szlig;er schafft. Damit wird nach diesem Urteil bis Mitte des n&auml;chsten Jahrzehnts Schluss sein. Besser sp&auml;t als nie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/kommentare\/grundsteuer-die-politik-kommt-gnaedig-davon-a-1483580\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Grundsteuer: Profite aus Bodespekulation absch&ouml;pfen, geringe Einkommen entlasten!<\/strong><br>\n(&hellip;) Mit diesem Urteil hat Karlsruhe die Chance auf eine gemeinwohlorientierte Grundsteuerreform er&ouml;ffnet. Deren Aufgabe muss es aus Sicht von Attac sein, Profite aus der Bodenspekulation abzusch&ouml;pfen, die Finanzen der Kommunen zu stabilisieren, Grund und Boden sowie Naturverbrauch st&auml;rker zu besteuern und geringe Einkommen zu entlasten.<br>\n(&hellip;) Die Immobilienbesitzer_innen streichen ohne eigenes Zutun hohe Extraprofite durch die Leistung anderer ein, w&auml;hrend die Einnahmen der St&auml;dte und Gemeinden selbst nur gering steigen und in der Regel den Investitionen auch noch h&ouml;here Erhaltungsaufwendungen folgen.<br>\nDer Grund daf&uuml;r, dass die Gewinne aus der Bodenspekulation allein in private Taschen flie&szlig;en, liegt in der Besteuerung: Die f&uuml;r Geb&auml;ude und Grundbesitz bisher f&auml;llige Grundsteuer wird nach einem veralteten Messverfahren erhoben. Die Bewertungsgrundlagen wurden in Westdeutschland zuletzt 1964, in Ostdeutschland 1935 erhoben. Eigentlich m&uuml;sste der Immobilienwert nach der gesetzlichen Vorgabe alle sechs Jahre neu ermittelt werden.<br>\n(&hellip;) Randlagen von Gro&szlig;st&auml;dten sind zu Luxusvierteln gereift ohne Auswirkung auf die zu entrichtende Grundsteuer. Steuerlich werden sie weiter wie Industriebrachen behandelt.<br>\n(&hellip;) Die Grundsteuer ist mit insgesamt 14 Milliarden Euro j&auml;hrlich eine wichtige und verl&auml;ssliche Einnahmequelle f&uuml;r St&auml;dte und Gemeinden &ndash; direkt nach der Gewerbesteuer. Anders als diese ist die Grundsteuer nicht vom Wirtschaftsverlauf abh&auml;ngig. W&uuml;rde diese Einnahmequelle wegbrechen, w&auml;ren viele St&auml;dte binnen k&uuml;rzester Frist in akuter Geldnot. Nichtstun ist daher keine Alternative.<br>\nNachdem die Regierungsparteien bei der Reform der Erbschaftsteuer daran gescheitert sind, eine gerechte und soziale Reform umzusetzen, haben sie nun eine neue Chance zu zeigen, dass sie die Lebensverh&auml;ltnisse aller Menschen verbessern wollen &ndash; nicht nur die der Reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/grundsteuer-profite-aus-bodenspekulation-abschoepfen-geringe-einkommen-entlasten\/\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine Chance f&uuml;r mehr Gerechtigkeit<\/strong><br>\nSolche Bodenspekulation schl&auml;gt sich auf die Wohnkosten nieder, die mittlerweile ein Armutsrisiko darstellen. &Uuml;ber eine Million Haushalte in den deutschen Gro&szlig;st&auml;dten haben heute nach Abzug der Miete weniger Geld zum Leben als nach dem Hartz-IV-Regelsatz. Keine Mietpreisbremse war und ist in der Lage, das zu stoppen. Im Koalitionsvertrag stehen Steueranreize f&uuml;r den Mietwohnungsbau, dort steht auch eine Passage &uuml;ber ein neues Baukindergeld. Aber eigentlich fehlt es nicht an willigen Investoren und auch nicht an H&auml;uslebauern. Es fehlt in erster Linie an Bauland. Die explodierenden Grundst&uuml;ckspreise sind der zentrale Grund, warum die Mieten und das Bauen so teuer geworden sind. Eine kluge Neuordnung des Bodenrechts ist daher kein sozialistischer Unfug, sondern eine Notwendigkeit.<br>\nDie Fundamentalreform der Grundsteuer, die Karlsruhe jetzt angeordnet hat, kann da ein guter Anfang sein. Eine Neuordnung des Bodenrechts ist zwar nicht die Hauptsto&szlig;richtung des Karlsruher Urteils. Aber die Reformen, die jetzt notwendig sind, bieten die Gelegenheit, nicht nur Ungerechtigkeiten im Steuerbescheid zu gl&auml;tten, sondern auch den Umgang mit den begehrten Fl&auml;chen klug zu steuern.<br>\nor dem Gesetzgeber und der Finanzb&uuml;rokratie liegt eine herkulische Arbeit: 35 Millionen Grundst&uuml;cke in Deutschland m&uuml;ssen neu bewertet werden. Der Gesetzgeber muss sich zuvor klar werden, nach welchen Kriterien er diese Grundst&uuml;cke bewerten will, an welchem Wert er sich bei der Grundsteuer orientiert: Nimmt man den Sch&auml;tzwert der gesamten Immobilie, also Boden plus Bebauung? Nimmt man den blo&szlig;en Bodenwert? Orientiert man sich dabei an erzielbaren Mieteinnahmen? Oder eher schematisch an der Bodenfl&auml;che? Klar ist derzeit nur: So wie bisher geht es nicht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/reform-der-grundsteuer-eine-chance-fuer-mehr-gerechtigkeit-1.3938113\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man darf skeptisch sein. Einerseits zeigen die ersten Reaktionen aus der Politik, das man das Urteil eben nicht als Auftrag f&uuml;r eine &bdquo;Fundamentalreform&ldquo; sieht, wie Prantl es ausdr&uuml;ckt., und bereits offen &uuml;ber &bdquo;aufkommensneutrale&ldquo; kosmetische Ref&ouml;rmchen hinausgeht. Andererseits kann hier auch die Verm&ouml;genssteuer als negatives Vorbild gelten. Auch die Erhebung der Verm&ouml;genssteuer wurde 1997 vom Bundesverfasungsgericht kritisiert und der Politik wurde die Aufgabe &uuml;bertragen, eine neue Erhebungsmethode auszuarbeiten. Das war der Politik aber zu &bdquo;aufw&auml;ndig&ldquo; und zu &bdquo;kompliziert&ldquo; &ndash; daher wird seit 1997 keine Verm&ouml;genssteuer erhoben, obgleich das Verm&ouml;gensteuergesetz  weiterhin offiziell in Kraft ist. Gut m&ouml;glich, dass die Politik auch freiwillig auf die Grundsteuer verzichtet, weil sie nicht die Traute hat, ein Modell zu entwerfen, das verfassungskonform ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundeskabinett in Meseberg &ndash; Die gro&szlig;e Diesel-Show<\/strong><br>\nDie technische Diesel-Nachr&uuml;stung k&ouml;nnte nach Informationen des SPIEGEL bis zu 15 Milliarden Euro kosten. Offenbar zu viel f&uuml;r die Politik, die deshalb die Autoindustrie auf der Regierungsklausur in Meseberg erneut verschonen d&uuml;rfte. [&hellip;]<br>\nDas Z&ouml;gern hat vor allem einen finanziellen Grund: Die Hardware-Nachr&uuml;stung von Dieselautos mit Katalysatoren, die mehr des giftigen Stickoxids abfangen, ist teuer. Der Umbau der Autos kostet aus Sicht von Experten 1500 bis 1800 Euro pro Fahrzeug. Damit liefen zwischen f&uuml;nf und 15 Milliarden Euro Nachr&uuml;stungskosten auf &ndash; je nach Rechenart. Wer aber soll das am Ende zahlen? Dieselbesitzer, Steuerzahler, Autoindustrie? Das ist strittig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/dieselskandal-bundeskabinett-in-meseberg-bietet-nur-abgas-show-a-1202141.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger: Diesen Satz aus der Einleitung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:<\/strong> &bdquo;Offenbar zu viel f&uuml;r die Politik, die deshalb die Autoindustrie auf der Regierungsklausur in Meseberg erneut verschonen d&uuml;rfte&ldquo;. SPIEGEL Online nimmt es also als gegeben hin, dass die Politik betr&uuml;gerische Unternehmen nicht zur Nachbesserung zwingen will, weil die Kosten daf&uuml;r vergleichsweise hoch sind. Abgesehen davon, stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, ob die Kosten denn tats&auml;chlich &bdquo;zu hoch&ldquo; sind. Die R&uuml;ckstellungen f&uuml;r VW f&uuml;r den Nischenmarkt USA sind ja bereits h&ouml;her als die prognostizierten Kosten f&uuml;r die gesamte Branche im Diesel-Kernmarkt Deutschland. Das ist sicher nicht &bdquo;zu viel&ldquo;; schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass die Branchenriesen VW mit 11,4 Mrd. Euro und Mercedes mit 15 Mrd. Euro im letzten Jahr &bdquo;trotz&ldquo; Diesel-Skandal beeindruckende Gewinne realisieren konnten. <\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch das NachDenkSeiten-Interview mit J&uuml;rgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43387\">DUH: Diesel-Skandal: &bdquo;Die Bundesregierung m&ouml;chte diesen B&uuml;rgern nicht helfen&ldquo;<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Schmei&szlig;t Deutschland aus dem Euro&ldquo;<\/strong><br>\nDie Eurozone krankt am Exportweltmeister Deutschland in seiner Mitte. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat unl&auml;ngst Vorschl&auml;ge unterbreitet, wie mit einem Eurozonen-Budget auf eine Harmonisierung im europ&auml;ischen Wirtschaftsraum hingearbeitet werden k&ouml;nnte. Aber Deutschland bewegt sich nur in Trippelschritten auf Macron zu. Wenn das so weiter geht, besteht die Gefahr, dass unsere europ&auml;ischen Nachbarn die Geduld verlieren und Deutschland bitten, den Club zu verlassen, so wie fr&uuml;her die Mustersch&uuml;ler eine Klasse &uuml;berspringen mussten. Damit es nicht so weit kommt, muss sich nicht nur die Austerit&auml;tspolitik &auml;ndern, sondern in Deutschland m&uuml;ssten endlich die L&ouml;hne deutlich steigen. Den deutschen Sozialdemokraten bietet das die Chance, sich aus der babylonischen Gefangenschaft neoliberalen Denkens zu verabschieden und den Kampf f&uuml;r soziale Gerechtigkeit mit der Rettung Europas zu verkn&uuml;pfen.<br>\nViel zu lange wurde den deutschen Arbeitnehmern eingeredet, ihre L&ouml;hne seien zu hoch, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich ist das Wachstum der Binnennachfrage zu gering. Und deutsche Arbeitskr&auml;fte sind nicht zu teuer. Die L&ouml;hne sind &uuml;ber Jahre nicht entsprechend der Produktivit&auml;t gestiegen.<br>\n(&hellip;)<br>\nVor sinkender Wettbewerbsf&auml;higkeit bei steigenden L&ouml;hnen brauchen die deutschen Arbeitnehmer keine Angst zu haben. Gerade die Empf&auml;nger niedriger L&ouml;hne stehen nicht unter internationalem Wettbewerb, weil sie keine handelbaren G&uuml;ter herstellen. Unter internationalen Wettbewerb stehen vor allem die Arbeitnehmer in den Exportindustrien: Hier boomen die Arbeitsm&auml;rkte, sind Fachkr&auml;fte inzwischen schon knapp.<br>\n(&hellip;)<br>\nDie deutsche Austerit&auml;tspolitik hat das europ&auml;ische Projekt massiv gef&auml;hrdet. Sie hat in den betroffenen Staaten zu massiver Staatsverschuldung, dem Abbau von Arbeitsrechten und sozialen Sicherungssystemen, zu Jugendarbeitslosigkeit gef&uuml;hrt, und nicht zuletzt eine populistische Destabilisierung der Politik befeuert.<br>\n(&hellip;)<br>\nWie lange werden sich das die deutschen Arbeitnehmer und die europ&auml;ischen Nachbarl&auml;nder gefallen lassen?<br>\nExport&uuml;bersch&uuml;sse sind keine preu&szlig;ische Tugend, sondern eine Untugend und zerst&ouml;ren die Kooperation in der Weltwirtschaft.<br>\n(&hellip;)<br>\nEin Eurozonen-Budget reicht nicht, um die Unterschiede in Europa ad&auml;quat auszugleichen. Wenn man sich die Unpopularit&auml;t des Solidarit&auml;tszuschlages in Deutschland ansieht, ein Projekt, dass auf den Zusammenhalt eines Landes setzen konnte, dann wird erkennbar, wie gering der politische Spielraum f&uuml;r eine Transferunion derzeit wirklich ist. Wenn die deutsche Politik den Plan eines Eurozonen-Budgets nicht erg&auml;nzt durch stark steigende deutsche Reall&ouml;hne, stark steigende Ausgaben f&uuml;r soziale Infrastruktur und den Ausbau des Sozialstaates, bleibt nur das Ende des Euro, oder ein Euro, ohne den deutschen Elefanten in seiner Mitte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/schmeisst-deutschland-aus-dem-euro-2663\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Minister sucht sein Heil im Kombilohn<\/strong><br>\nDer Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat eine ganz tolle Idee, um Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Er schl&auml;gt einen &bdquo;Sozialen Arbeitsmarkt&ldquo; vor, was von der Begrifflichkeit her sicher kein schlechter Gedanke ist, ja wenn sich nicht die altbekannte neoliberale Denkweise dahinter verstecken w&uuml;rde.<br>\nDer Plan des SPD-Ministers sieht vor, etwa 150.000 Langzeitarbeitslose per Lohnkostenzusch&uuml;sse in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Kaum einer hinterfragt diesen Ansatz, der schon seit Ewigkeiten als Kombilohn bekannt ist und auch als Teil der Debatte um das Grundeinkommen unter dem Stichwort &bdquo;Solidarisches B&uuml;rgergeld&ldquo; Karriere machte. Letzteres entsprang dem &Ouml;konomen Thomas Straubhaar und dem CDU-Politiker Dieter Althaus.<br>\nIn der aktuellen Debatte um den Arbeitsmarkt, wie bei Anne Will am Sonntag zu sehen, werden dann auch alle falschen Behauptungen von vorgestern wiederbelebt, so als ob es nicht gerade ein kollektives Bekenntnis zur Selbsterneuerung gegeben h&auml;tte. Der gr&ouml;&szlig;te Unfug bleibt die Geschichte &uuml;ber die Grenzproduktivit&auml;t, die allen Kombilohnmodellen zugrunde liegt. Demnach k&auml;men Vertr&auml;ge zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern nur deshalb nicht zustande, weil die einen zu hohe L&ouml;hne fordern w&uuml;rden, die die anderen au&szlig;er Stande sind zu bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/180409minister-sucht-sein-heil-im-kombilohn\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hunderte Flugausf&auml;lle durch Streiks<\/strong><br>\nAnnullierte Fl&uuml;ge, lahmgelegte Stra&szlig;enbahnen, geschlossene Kitas: Bundesweit laufen<br>\nmassive Warnstreiks im &ouml;ffentlichen Dienst. Hunderte Fl&uuml;ge fallen aus. Ver.di will so den Druck auf die Arbeitgeber erh&ouml;hen. [&hellip;]<br>\nReisende m&uuml;ssen heute Geduld mitbringen: Bundesweit laufen massive Warnstreiks im &ouml;ffentlichen Dienst &ndash; auch der Luftverkehr ist betroffen. [&hellip;]<br>\nMassive Beeintr&auml;chtigungen f&uuml;r Reisende<br>\nAuch der &ouml;ffentliche Nahverkehr ist bundesweit von den Warnstreiks betroffen. Reisende m&uuml;ssen sich den ganzen Tag &uuml;ber auf erhebliche Versp&auml;tungen einstellen.<br>\nDer ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske bekr&auml;ftigte auf dem Flughafen Frankfurt seine Forderungen nach deutlichen Steigerungen der Entgelte im &ouml;ffentlichen Dienst. &ldquo;Wann, wenn nicht jetzt kann es deutliche Spr&uuml;nge nach oben f&uuml;r alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geben, auch f&uuml;r die im &ouml;ffentlichen Dienst? Und wir sind entschlossen, das durchzusetzen&rdquo;, sagte Bsirske mit Hinweis auf die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland und den Rekord&uuml;berschuss der Kommunen. Davon m&uuml;ssten auch die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst profitieren. [&hellip;]<br>\nMit den Warnstreiks will die Gewerkschaft ver.di kurz vor der dritten Tarifrunde f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen den Druck erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/lufthansa-verdi-103.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Warum sind bei der Tagesschau nur die Warnstreiks dreimal in einem kurzen Artikel &bdquo;massiv&ldquo; und warum wird kein einziges Mal erw&auml;hnt, dass sich die Arbeitgeber konsequent geweigert haben, ein Angebot vorzulegen? DIESE Weigerung ist massiv und deshalb werden die Warnstreiks erst erforderlich, warum wird dies verschwiegen? Passt das nicht zur neoliberalen Agenda der Tagesschau?<\/em><\/p>\n<p><em>Wenigstens kommt Herr Bsirske zu Wort, aber eingebaut in die &bdquo;massiven&ldquo; Beeintr&auml;chtigungen. Da&szlig; die Tagesschau f&uuml;r Verst&auml;ndnis hinsichtlich der Streiks werben k&ouml;nnte, ist bei dieser tendenzi&ouml;sen Grundausrichtung v&ouml;llig undenkbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Historisches Urteil zum Regenwaldschutz &ndash; und die Weltpresse schweigt<\/strong><br>\nEs ist ersch&uuml;tternd, wie in unseren Tagen Ignoranz und Unt&auml;tigkeit, was die gesamte Zukunft der Erde betrifft, in den K&ouml;pfen und Herzen walten. Politiker ergehen sich in Sonntagsreden und in Alltagsfurcht, irgendetwas zum Schutze unseres Planeten zu unternehmen. Der Hang zu blo&szlig;em Egoismus herrscht vor. Wie h&uuml;ndische Sklaven hecheln sie dem Kapital &ndash; und das hei&szlig;t: den Kapitalbesitzern &ndash; hinterher, anstatt diese zur Verantwortung zu zwingen. Die f&uuml;r das Wohl der Gesamtheit Verantwortlichen haben noch nicht verstanden, dass es l&auml;ngst um das &Uuml;berleben der Menschheit geht.<br>\nUnd die Medien? Oft genug ist deren Blindheit und Zahnlosigkeit nicht weniger ausgepr&auml;gt. Es ist wie die ber&uuml;hmte Starre des Kaninchens vor der Schlange. Die Schlange aber ist der Drache &ndash; Profitgier und Vernichtung, ein Gehen &uuml;ber Leichen. David gegen Goliath, wobei Goliath der Leviathan gesichtsloser Gier ist (die sehr wohl von Gesichtern getragen wird), w&auml;hrend David &ndash; die ganze &uuml;brige Menschheit ist.<br>\n(&hellip;)<br>\nAber heute ist es einzig und allein der Berliner Tagesspiegel, der von einem historischen Gerichtsurteil berichtete: Regenwald-Rodungen im Amazonas: Kinder siegen vor Gericht gegen den kolumbianischen Staat.<br>\nF&uuml;nfundzwanzig junge Menschen, einige davon noch Kinder, hatten schon im Januar den kolumbianischen Staat verklagt, weil er nichts gegen die massive Vernichtung des Regenwaldes unternimmt. Und nun gab das Oberste Gericht Kolumbiens den Kl&auml;gern vor wenigen Tagen tats&auml;chlich Recht. Und nicht nur das &ndash; offenbar wurde die Amazonasregion sogar als juristische Person anerkannt. Das Oberste Gericht verwies darauf, dass die Rodungen 2016 enorm zugenommen hatten (tats&auml;chlich war die Farc-Guerilla bisher auch ein Garant f&uuml;r den Schutz des Regenwaldes). Es forderte den Staat auf, Ma&szlig;nahmen zum Schutz des Regenwaldes zu ergreifen &ndash; und zwar offenbar in Zusammenarbeit mit den Kl&auml;gern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.holger-niederhausen.de\/aufsaetze-und-mehr\/aufsaetze\/aufsaetze\/2018\/2018-04-10-kolumbien\/\">Holger Niederhausen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>The Pentagon is asking for 3 times as many drones for 2019<\/strong><br>\nThe Pentagon&rsquo;s enthusiasm for drones has never been greater.<br>\nA new report published today by the Center for the Study of the Drone at Bard University found that in the president&rsquo;s new budget request, the Department of Defense is asking for three times as many uncrewed vehicles for 2019 as it did in 2018.<br>\nThat&rsquo;s 3,447 new drones, to be exact, but don&rsquo;t expect the skies to go dark with Reapers anytime soon. Despite the numbers requested, the drone budget itself is up by only 26 percent. The Pentagon isn&rsquo;t just buying more drones, it&rsquo;s acquiring a whole range of new systems, for everything from undersea surveillance to cheap scouting quadcopters to lasers designed to shoot down the cheap quadcopters of adversaries. The drone century is only just beginning.<br>\n(&hellip;) Besides putting small drones into the sky, the Pentagon is also looking to spend more on tools to shoot drones down. In this space, the Navy is also looking to fund multiple counter-drone laser projects,&hellip;<br>\n(&hellip;) Yet as a statement of where the Pentagon wants to go, it&rsquo;s an invaluable guide. By piecing together the whole of the drone budget, the Center finds a pivotal moment, where drones are smaller and more numerous and better dispersed, and distributed too among boats and in submarines and driving on the ground and carried in backpacks. Drones are a big part of how every service sees war in the future playing out, and from cheap scouts in the field to elaborate lasers built to shoot down hostile drones, the notion that drone war is a separable part of warfighting can largely be laid to rest. Drones are an evergreen part of war, now.<br>\nBegun, the drone wars have.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.c4isrnet.com\/unmanned\/2018\/04\/09\/the-pentagon-is-asking-for-3-times-as-many-drones-for-2019\/\">c4isrnet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zolt&aacute;n Pog&aacute;tsa &ndash; Hungary&rsquo;s Crisis is of the Left, not the Right<\/strong><br>\nZoltan Pog&aacute;tsa points out that the rise of Viktor Orb&aacute;n and Fidesz has less to do with its virtues, than with the lack of a progressive alternative. We have seen the alternative in Greece, Spain, Portugal, and Britain, where due to a strong leftist movement; up to now there have been a rise of an ultra-right party. Neo-liberalism has nothing against extreme right populists, or against centre-right or social democratic parties, as long as they enforce the neo-liberal regimen.<br>\nMost commentators will tell you that Viktor Orb&aacute;n&rsquo;s Hungary has a crisis because of its ethno-traditionalist, populist Right. Such an analysis would have seemed convincing in 2010, when Orb&aacute;n stood almost alone in this field, but not as convincing after Kaczynski, Trump, Brexit, Le Pen, Wilders, Netanyahu and the rise of the Austrian and Italian right. Orb&aacute;n&rsquo;s populism might be more concentrated, but he is part of a trend rather than an exception.<br>\n(&hellip;) The reason why he (Orb&auml;n)stays in power and wins one two-thirds majority after another has more to do with his opposition than with him being extraordinary. In order to understand this, we need to go back to the last election the Hungarian Left and Liberal forces won: back in 2006. Not exactly today, but not in historical time either.<br>\n(&hellip;)<br>\nHope lies with newly founded political forces. The eco-socialist &ldquo;Politics Can be Different&rdquo; party managed to increase their votes significantly, and a new young centrist force called Momentum also appeared on the scene, providing an alternative for Liberal voters. Even the Two Tailed Dog joke party received almost two percent, revealing the enormous credibility gap in the Hungarian opposition<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/zoltan-pogatsa-hungarys-crisis-is-of-the-left-not-the-right\">Brave New Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kriegsspiele an der europ&auml;ischen Au&szlig;engrenze<\/strong><br>\nProvokationen und R&uuml;stungswettlauf zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei: Die Kriegsangst ist noch nicht extrem, jedoch in vielen Gespr&auml;chen pr&auml;sent<br>\nDie griechische Regierung beschlie&szlig;t im Eilverfahren ein R&uuml;stungsprogramm &uuml;ber eine Milliarde Euro. Damit soll die Waffenausr&uuml;stung von Heer, Luftwaffe und Marine in einen kampfbereiten Zustand versetzt werden. In den Jahren zuvor hatten Sparma&szlig;nahmen selbst die Wartung von R&uuml;stung eingeschr&auml;nkt.<br>\nDas griechische Verteidigungsministerium lie&szlig; 3.500 zus&auml;tzliche Soldaten an die Landgrenze zur T&uuml;rkei und weitere 3.500 auf die Inseln versetzten. Im verbalen Schlagabtausch stehen sich die beiden Kontrahenten in kaum etwas nach. Die USA &auml;u&szlig;ern &uuml;ber ihren Botschafter in Athen, Geoffrey Ross Pyatt, regelm&auml;&szlig;ig, dass sie einen bewaffneten Zwischenfall mit m&ouml;glicherweise unvorhersehbaren Folgen f&uuml;rchten. Grund daf&uuml;r, tatkr&auml;ftig zu vermitteln, sehen sie indes nicht.<br>\nPyatt ist zuzurechnen, dass er im Winter 2017 einen bewaffneten Zwischenfall im letzten Moment verhinderte. Ein Machtwort aus Washington, die Provokationen zu unterlassen, gibt es jedoch nicht. Stattdessen reagiert die NATO mit dem Abzug von Waffensystemen aus der T&uuml;rkei und der Stationierung dieser in Jordanien und Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kriegsspiele-an-der-europaeischen-Aussengrenze-4014161.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die SPD braucht ein eigenes Profil<\/strong><br>\n[&hellip;] Simone Lange, Gegenkandidatin von Andrea Nahles f&uuml;r den SPD-Parteivorsitz, pl&auml;diert f&uuml;r eine Trennung von Partei- und Fraktionsspitze. Die SPD m&uuml;sse sich erneuern, losgel&ouml;st von der Arbeit in der Gro&szlig;en Koalition, sagte Lange im Dlf. Die Partei brauche eine st&auml;rkere Ausrichtung nach links und m&uuml;sse die Basis mehr einbinden.<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Sie wollen die SPD wieder linker machen?<br>\nLange: Ja! Wenn man es in diese Richtung einordnet, will ich das, weil es genau das ist, was die Gesellschaft im Moment braucht, um wieder zusammenzuwachsen. Wir brauchen Gemeinschaft, wir brauchen Solidarit&auml;t. Wir m&uuml;ssen den Menschen manchmal sogar erkl&auml;ren, warum es notwendig ist, solidarisch zu sein. Wir brauchen nicht mehr die Antworten, die sagen, sorge Du f&uuml;r Dich privat f&uuml;r Dein Alter vor. Das reicht l&auml;ngst nicht mehr aus und das wissen wir auch. Da setzen die Menschen auch auf eine SPD, die durchaus wieder nach links r&uuml;ckt, die Ziele definiert, die mit Solidarit&auml;t auch vereinbar sind, die auch wieder bewusst ist, f&uuml;r welche Interessen wir eintreten und f&uuml;r welche Interessen andere Parteien zust&auml;ndig sind.<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Sie wollen ja, um wieder zu einem sch&auml;rferen Profil der SPD zu finden, die Basis st&auml;rker einbinden. Wie kann das denn praktisch gelingen?<br>\nLange: Das gelingt uns ja durchaus in Teilen praktisch. Wenn unsere Mitgliedschaft beteiligt wird an der Frage, ob wir einem gro&szlig;en Koalitionsvertrag zustimmen sollen, ist das ja ein erster richtiger Schritt. Das d&uuml;rfen wir aber nicht nur machen nach Bundestagswahlen oder kurz vor Bundestagswahlen, wenn es um Wahlk&auml;mpfe geht. Wir m&uuml;ssen die Mitgliedschaft unserer Partei in einem regelm&auml;&szlig;igen Prozess einbeziehen, unsere Programmatik gemeinsam zu gestalten. Wir m&uuml;ssen sie an den Entw&uuml;rfen der Programmatik beteiligen, und das sofort, damit wir in dreieinhalb Jahren ein fertiges Programm liefern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kandidatin-fuer-den-spd-parteivorsitz-die-spd-braucht-ein.694.de.html?dram:article_id=415184%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neues Grundsatzprogramm &ndash; Gr&uuml;nen-Spitze will &ldquo;vierte Phase&rdquo; der Partei einl&auml;uten<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen schreiben ein neues Programm, den Startschuss geben die Vorsitzenden: Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen eine neue &Auml;ra einleiten &ndash; und stellen daf&uuml;r auch alte &Uuml;berzeugungen infrage.<br>\n&hellip;Die Gr&uuml;nen wollen sich ein neues Grundsatzprogramm geben, die Debatte dar&uuml;ber startet jetzt. Das letzte Programm ist 16 Jahre alt&hellip;.<br>\nDie Programmdebatte soll zwei Jahre dauern und wird an diesem Wochenende mit einem Startkonvent in Berlin beginnen. In der Parteizentrale ist daf&uuml;r eigens eine neue Grundsatzabteilung f&uuml;r &ldquo;Programm und Analyse&rdquo; zust&auml;ndig. Die Diskussionen sollen bis in den Herbst gehen, im Fr&uuml;hjahr 2020 soll der Prozess abgeschlossen sein und das neue Programm stehen.<br>\n(&hellip;) Die Programmdebatte soll in diesen sechs Teilbereichen gef&uuml;hrt werden. Man wolle sich verunsichern lassen und auf die Debatte einlassen. Habeck und Baerbock beenden ihr Papier mit einem Appell: &ldquo;Das Politische selbst braucht einen Neustart&rdquo;, schreiben sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/robert-habeck-und-annalena-baerbock-laeuten-neue-phase-der-gruenen-ein-a-1201885.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Die Gr&uuml;nen haben schon lange alle ihre Prinzipien &uuml;ber Bord geworfen. Die Realos haben definitiv das Ruder &uuml;bernommen. Jetzt wollen sie das in einem neuen Programm auch schriftlich festhalten. Viel Spass!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gabriel beklagt Realit&auml;tsblindheit der Politiker &ndash; und kritisiert Spahn<\/strong><br>\ner ehemalige SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hat die Entfremdung vieler Politiker von den Realit&auml;ten der W&auml;hler beklagt. In einem Gastbeitrag f&uuml;r den &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; schrieb Gabriel, es gebe in Deutschland eine zunehmende Segregation zwischen Stadt und Land, armen und wohlhabenden Stadtteilen sowie Ost- und Westdeutschland.<br>\nVon Regionen und Lebensrealit&auml;ten, die sich in den vergangenen Jahren weniger gut entwickelten, h&auml;tten sich Entscheidungstr&auml;ger oftmals zu weit entfernt, kritisierte Gabriel.<br>\n(&hellip;) In diesem Zusammenhang &uuml;bte Gabriel auch Kritik am Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der habe eine wichtige Debatte &uuml;ber den Kontrollverlust des Staates angesto&szlig;en. Doch sei es ein Trugschluss, diese nur auf Fragen der inneren Sicherheit zu verk&uuml;rzen. Spahn hatte vergangene Woche im Interview mit der &bdquo;Neuen Z&uuml;rcher Zeitung&ldquo; gesagt, in einigen &bdquo;Arbeitervierteln&ldquo; in Deutschland entstehe der Eindruck, &bdquo;dass der Staat gar nicht mehr willens oder in der Lage sei, Recht durchzusetzen&ldquo;.<br>\n&bdquo;Genau das tut aber Jens Spahn&ldquo;<br>\nGabriel kritisierte nun, es geh&ouml;re auch zum Staatsversagen, wenn in Landstrichen immer mehr Schulen, Arztpraxen und Krankenh&auml;user schlie&szlig;en w&uuml;rden.<br>\n(&hellip;) Spahn blende die Ursachen f&uuml;r diese Entwicklungen aus. Jahrelang sei an &bdquo;Staat&ldquo; gespart worden, weil der neoliberale Zeitgeist es sich zur Aufgabe gemacht habe, &bdquo;f&uuml;r Steuersenkungen einzutreten, Personal abzubauen und den Sozialstaat zu reduzieren&ldquo;. Spahn habe sich mit anderen Politikern an die Spitze dieser Bewegung gesetzt.<br>\nWer nach einem handlungsf&auml;higen Staat rufe, d&uuml;rfe zu dessen Finanzierung nicht schweigen. &bdquo;Genau das tut aber Jens Spahn&ldquo;, wirft Gabriel dem Gesundheitsminister vor.<br>\n&bdquo;Das ist die ganze Misere der SPD&ldquo;<br>\nDer Staat m&uuml;sse wieder gest&auml;rkt werden, fordert Gabriel. Es brauche keine neuen Gesetzte, sondern &bdquo;gut qualifiziertes und bezahltes Personal&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article175308078\/Gabriel-kritisiert-Spahn-und-beklagt-Realitaetsblindheit-der-Politiker.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr sch&ouml;n. Aber ist das nicht genau derselbe Sigmar Gabriel, der alle die Probleme nicht nur mitverursacht, sondern ma&szlig;geblich mit vorangetrieben hat, die Rentenk&uuml;rzungen, die Austerit&auml;tspolitik, den &ldquo;neoliberale[n] Zeitgeist&rdquo;. Ist nicht er selber jahrzehntelang, auch als Ministerpr&auml;sident, SPD-Vorsitzender und Bundesminister, daf&uuml;r eingetreten, &ldquo;Steuersenkungen [durchzuf&uuml;hren], Personal abzubauen und den Sozialstaat zu reduzieren&ldquo;??? Nat&uuml;rlich ist es immer richtig, Jens Spahn zu kritisieren, aber Gabriels Anteil an der Misere ist viel, viel gr&ouml;&szlig;er, und dann w&auml;re mehr als Selbstkritik, ein ernst gemeintes &ldquo;mea culpa&rdquo;, das Mindeste.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&laquo;Sonntags-Zeitung&raquo; geifert faktenfrei gegen Daniele Ganser<\/strong><br>\nMit miesem Journalismus macht das Tamedia-Blatt den ungem&uuml;tlichen Friedensforscher gleich 13 Mal zum &laquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&raquo;.<br>\nDer promovierte Historiker Daniele Ganser ist ein unbequemer Zeitgenosse. Er doktorierte 2005 &uuml;ber &laquo;Nato-Geheimarmeen in Europa&raquo;. Seither erforscht er v&ouml;lkerrechtswidrige milit&auml;rische &Uuml;bergriffe und Kriege der USA und der Nato. Statt auf die Sowjetunion und das heutige Russland zu fokussieren, besch&auml;ftigte sich Ganser mit der westlichen Gro&szlig;machtpolitik seit 1945. Das kommt im Westen naturgem&auml;&szlig; weniger gut an.<br>\n&laquo;Sonntags-Zeitung&raquo; schiesst den Vogel ab<br>\nIn die untersten Schubladen des faktenfreien Beschimpfens und Diskreditierens haben jetzt die beiden Tamedia-Kulturredaktoren Andreas Tobler und Pascal Blum gegriffen (&laquo;Sonntags-Zeitung&raquo; vom 11. M&auml;rz 2018**). Auf zwei Seiten k&uuml;ndigten die beiden Redaktoren &laquo;Hintergr&uuml;nde&raquo; &uuml;ber einen Anthroposophen-Anlass in Basel an, an dem Daniele Ganser als einer der Gastredner teilnahm.<br>\nSchon im Titel gab die &laquo;Sonntags-Zeitung&raquo; den Tarif durch: &laquo;Daniele Ganser, Ken Jebsen und weitere Verschw&ouml;rungstheoretiker trafen sich in Basel.&raquo; Bereits im ersten Satz des Artikels wurde Ganser als der &laquo;Schweizer Superstar der Verschw&ouml;rungstheorien&raquo; bezeichnet.<br>\nAnstatt aber diese pauschale Abqualifizierung mit einigen entsprechenden Zitaten aus Gansers Auftritt zu belegen &ndash; im ganzen Artikel kamen fast keine Zitate Gansers vor &ndash; griffen die beiden Autoren zu folgenden Diffamierungsmethoden:<br>\n(&hellip;) Man kann v&ouml;llig anderer Meinung sein als Daniele Ganser. Doch solche Diskreditierungsmethoden darf man nicht dulden. Gegen eine derartige Verluderung des Journalismus in grossen Verlagsh&auml;usern m&uuml;ssten Journalistenverb&auml;nde und Presserat lautstark protestieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Sonntags-Zeitung-geifert-faktenfrei-gegen-Daniel-Ganser\">INFOsperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Eine Handvoll wei&szlig;er Schweden, die da in Stockholm hocken<\/strong><br>\nDer Autor Ilija Trojanow hat die Vergaberegeln des Literaturnobelpreises als intransparent kritisiert. Der Preis sei au&szlig;erdem zu wenig international ausgerichtet. Von der Jury in Stockholm seien gro&szlig;e Teile der Weltliteratur bisher nicht wahrgenommen worden.<br>\nDie Schwedische Akademie, die den Literaturnobelpreis vergibt, befindet sich derzeit in einer Krise, nachdem drei der st&auml;ndigen 18 Mitglieder aus Protest gegen Fehlverhalten anderer Mitglieder zur&uuml;ckgetreten sind.<br>\nAngesichts dieser Vorf&auml;lle sieht der Schriftsteller und Herausgeber, Ilija Trojanow, die Zeit gekommen, die Vergaberegeln f&uuml;r den Literaturnobelpreis zu &uuml;berdenken.<br>\nIm Deutschlandfunk Kultur sagte er: &ldquo;Ich glaube, es w&uuml;rde auch im Sinne des Preisstifters sein, wenn dieser Preis endlich in irgendeiner Weise neu etabliert wird als etwas Universelles &ndash; als etwas, das tats&auml;chlich die gesamte Menschheit zur Literatur f&uuml;hrt&rdquo;, denn der &ldquo;gute, alte Nobel&rdquo; sei kein &ldquo;kleingeistiger Waldschrat&rdquo; gewesen, sondern habe einen internationalen und weltl&auml;ufigen Horizont gehabt.<br>\nNur ein Schwarzafrikaner, nur ein Inder<br>\nDie Schwedische Akademie &ndash; bestehend aus 18 Schwedinnen und Schweden &ndash; stehe f&uuml;r eine &ldquo;sehr eingeengte und sehr spezifische Rezeption der Weltliteratur&rdquo;, meinte Trojanow: &ldquo;Es hat in den, ich glaub&rsquo;, inzwischen 120 Jahren einen Schwarzafrikaner gegeben, es hat einen Inder gegeben und das kann man so fortf&uuml;hren. Riesige Literaturen sind &uuml;berhaupt nicht wahrgenommen worden.&rdquo;<br>\nTrojanow bezeichnete die Stockholmer Jury mit ihren vielen Geheimnisse, die es stets um Vergabe des Literaturnobelpreises gegeben habe, als &ldquo;fast so etwas wie die Freimaurer in der Literatur&rdquo;. Er w&uuml;nsche sich &ldquo;eine internationale Jury&rdquo; und nicht, dass &ldquo;eine Handvoll wei&szlig;er Schweden, die da in Stockholm hocken, einen derma&szlig;en einflussreichen Preis vergeben&rdquo;.<br>\nOffenheit, Transparenz und Universalit&auml;t seien jetzt bei der Vergabe des Literaturnobelpreises sehr geboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/ilija-trojanow-ueber-nobelpreisjury-eine-handvoll-weisser.1270.de.html?dram:article_id=415223\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Irak-Krieg: Am Anfang stand die L&uuml;ge<\/strong><br>\nDie Begr&uuml;ndungen f&uuml;r diesen Waffengang wurden auf L&uuml;gen gebaut. Es gibt noch ein zweites Bild zum Irak-Krieg, das zum kollektiven Ged&auml;chtnis geh&ouml;rt: Das von US-Au&szlig;enminister Colin Powell bei seiner Rede vor dem Weltsicherheitsrat der UN am 5. Februar 2003. Sechs Wochen vor Kriegsbeginn stimmte Powell 76 Minuten lang die Welt&ouml;ffentlichkeit auf den Krieg ein. Zentraler Inhalt seiner Rede: Saddam Hussein sei im Besitz von biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen; sein Regime unterst&uuml;tze den internationalen Terrorismus und strebe den Bau von Atomwaffen an.<br>\n&ldquo;Mobile Chemiewaffenlabore&rdquo;<br>\nDie Pr&auml;sentation gipfelte in einer von detaillierten Illustrationen unterst&uuml;tzten Behauptung: Um den extrem strengen Kontrollen der UN-Waffeninspekteure zu entgehen, habe der Irak eine Flotte von Lastwagen zu rollenden Chemie- und Biowaffenlaboren umgebaut. Powells Rede ist vor allem aus einem Grund im Ged&auml;chtnis geblieben: All diese Behauptungen stellten sich als falsch heraus. Powell selbst bezeichnete 2005 diese Rede als Schandfleck seiner Karriere.<br>\n(&hellip;) Die Administration des 43. US-Pr&auml;sidenten George W. Bush wollte den Krieg. Die Grundlage f&uuml;r die US-Invasion wurde schon lange vor dem 11. September 2001 gelegt, erl&auml;utert der ehemalige EU-Au&szlig;enbeauftragte und fr&uuml;here Nato-Generalsekret&auml;r Javier Solana anl&auml;sslich des 15. Jahrestags des Kriegs-Beginns in einem Meinungsbeitrag f&uuml;r Project Syndicate  &ndash; obwohl sie als  Teil des &ldquo;Krieges gegen den Terror&rdquo; verkauft worden war. Solana erinnert daran, dass George W. Bush bereits kurz nach seiner Wahl zum Pr&auml;sidenten im Jahr 2000 den Irak zu einem seiner beiden Schwerpunkte in der Sicherheitspolitik gemacht hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/irak-krieg-am-anfang-stand-die-l%C3%BCge\/a-43279424\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43397","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43397"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43397\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43399,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43397\/revisions\/43399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}