{"id":43429,"date":"2018-04-12T08:45:38","date_gmt":"2018-04-12T06:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429"},"modified":"2018-04-12T08:45:38","modified_gmt":"2018-04-12T06:45:38","slug":"hinweise-des-tages-3098","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h02\">GroKo in Meseberg: Merkel sieht technische Dieselnachr&uuml;stungen skeptisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h03\">Parit&auml;tischer fordert vollst&auml;ndige Abschaffung der Sanktionen in Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h04\">Die Gemeinwohl-&Ouml;konomie &ndash; eine Alternative zum Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h05\">Finanzinvestoren kauften 2016 mehr als 200 Unternehmen in Deutschland &ndash; Mehrheit der finanzierenden Fonds in &bdquo;Steueroasen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h06\">Studie zur Entwicklung der Hochschulfinanzen: Forschung schl&auml;gt Lehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h07\">Beh&ouml;rdenversagen in deutschen Kn&auml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h08\">Katar doch was?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h09\">Macron und der Bahnstreik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h10\">&ldquo;Washington Post&rdquo;, CNN, &ldquo;New York Times&rdquo; Krieg gegen die Medien &ndash; das Autokraten-Drehbuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h11\">NSU-Prozess: Pure Verzweiflung auf der Anklagebank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h12\">Sch&uuml;sse, die noch lange nachhallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43429#h13\">Das Letzte: Hackerangriff auf Bundesregierung: Maa&szlig;en spricht von Attacke russischen Ursprungs<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Angst vor Luftangriffen<\/strong><br>\nDie Nacht zu Mittwoch blieb ruhig. Ein erwarteter Angriff der US-Streitkr&auml;fte und ihrer Verb&uuml;ndeten auf Syrien hatte nicht stattgefunden. Doch rechnen viele in Damaskus und landesweit damit, dass der feindseligen und drohenden Sprache westlicher Regierungschefs &ndash; wie j&uuml;ngst von US-Pr&auml;sident Donald Trump &ndash; und ihrer Diplomaten im UN-Sicherheitsrat Raketen, Bomben und Zerst&ouml;rung folgen k&ouml;nnten.<br>\n&raquo;Sie haben schon Listen von Zielen ver&ouml;ffentlicht, die sie angreifen wollen&laquo;, sagt Nabil M., ein pensioniert Agraringenieur. Sein Nachbar Hussam, der fr&uuml;her bei der Landesvertretung von Mercedes-Benz in Syrien arbeitete, geht sogar davon aus, dass die US-Streitkr&auml;fte &raquo;die Telekommunikation, das syrische Fernsehen, den Pr&auml;sidentenpalast, Ministerien, Br&uuml;cken und milit&auml;rische Anlagen&laquo; in und um Damaskus bombardieren k&ouml;nnten. Auf den Hinweis, dass es sich bei den meisten der von ihm vermuteten Ziele um zivile Einrichtungen handelt, die nach dem V&ouml;lkerrecht nicht angegriffen werden d&uuml;rfen, reagiert er mit Schulterzucken: &raquo;Was haben sie im Irak, in Mossul, in Deir Al-Sor und in Rakka gemacht? Die US-Armee k&uuml;mmert sich nicht um das V&ouml;lkerrecht.&laquo;<br>\nDie aus Deutschland stammende Gesch&auml;ftsfrau Heike W., die seit mehr als 30 Jahren in Syrien lebt, geht davon aus, dass ein bevorstehender Krieg &raquo;eine US-amerikanisch-russische Konfrontation&laquo; sei, &raquo;Syrien wird nur der Schauplatz sein.&laquo; International gehe es um die Kontrolle von Handelswegen und Ressourcen. Das chinesische Projekt der Neuen Seidenstra&szlig;e fordere den Westen heraus. &raquo;Die USA und der Westen werden nicht zulassen, dass diese Region nicht von ihnen kontrolliert wird&laquo;, ist sie &uuml;berzeugt. (&hellip;)<br>\nDeutschland d&uuml;rfte mit seinen Aufkl&auml;rungstornados und den &raquo;AWACS&laquo;-Flugzeugen im Rahmen der US-gef&uuml;hrten &raquo;Anti-IS-Allianz&laquo; bereits m&ouml;gliche Ziele markiert und dokumentiert haben. Syrien liegt wie ein offenes Buch auf den Bildschirmen der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330638.angst-vor-luftangriffen.html%20\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrien: Wem k&ouml;nnen wir noch glauben? | MIMA-Schwerpunkt 10.04.18<\/strong><br>\n1. Im UN-Weltsicherheitsrat haben sich am 9.4.2018 die USA und Russland ein scharfes Wortgefecht geliefert: Wer hat in Syrien Giftgas eingesetzt? Syrien weist die Verantwortung f&uuml;r den Anschlag von sich, der Westen fordert Konsequenzen, der russische UN-Botschafter bestreitet den Anschlag sogar.<br>\n2. Wem k&ouml;nnen wir noch glauben? Offenbar haben alle Beteiligten eine eigene Agenda. Viele Geschichten, die wir aus Syrien h&ouml;ren, k&ouml;nnen falsch, manipuliert oder verzerrt worden sein.<br>\n3. Gespr&auml;ch mit G&uuml;nther Meyer, Leiter des Zentrums f&uuml;r Forschung zur Arabischen Welt an der Uni Mainz. Wir sprechen unter anderem dar&uuml;ber, wie wir mit Bildern aus Syrien umgehen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9x74I03s4XI\">ARD Mittagsmagazin via YouTube<\/a><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"253\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/9x74I03s4XI\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Ein Beitrag, der vom Mainstream abweicht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkungen C.G.:<\/strong> Bitte teilen Sie dieses ARD-Video, denn was eigentlich zur journalistischen Normalit&auml;t geh&ouml;ren sollte, muss man inzwischen als Highlight der Mainstream-Medien feiern. Die ARD thematisiert auch &bdquo;Omran&ldquo;, den Jungen aus Aleppo und zeigt offensichtliche Fakes der sogenannten &bdquo;Oppositionellen&ldquo; bzw. &bdquo;Rebellen&ldquo;. <\/em><\/p>\n<p><em>Die im Beitrag erw&auml;hnte &bdquo;franz&ouml;sische Hilfsorganisation&ldquo; scheint UOSSM zu sein, welche aus anti-syrischen Quellen finanziert wird. Erg&auml;nzend ist zu sagen, dass Russland Sicherheitsgarantien angeboten hat, damit Inspekteure in Duma vor Ort unabh&auml;ngige Untersuchungen durchf&uuml;hren k&ouml;nnen. Wenn man nun noch die vom Westen unterst&uuml;tzte &bdquo;Opposition&ldquo; und &bdquo;Rebellen&ldquo; mit &bdquo;Terroristen&ldquo; benennt, wird ein Schuh daraus.<\/em><\/p>\n<p><em>Das im Beitrag angesprochene Interview mit Omrans Vater finden Sie <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cowLqWdycCE\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Jx0ivt7UwP0\">hier<\/a>. Er sagte dabei, dass er von den Terroristen bedroht wurde. Dass der im Beitrag ebenfalls erw&auml;hnte &bdquo;Oppositionelle Kameramann&ldquo; des Jungen Omran, Kontakte zu Terroristen hatte, wird <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Sa4-V3eX9NQ\">hier aufgezeigt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Beitr&auml;ge wie dieser zeigen immer wieder, wie gut das &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen sein k&ouml;nnte, wenn es nur will und man es machen l&auml;sst. Das Mittagsmagazin wird &uuml;brigens vom RBB produziert und untersteht damit nicht der Tagesschau-Redaktion, die dem NDR angeh&ouml;rt. Bemerkenswert aber nicht &uuml;berraschend ist &uuml;brigens, dass der Beitrag in den Sozialen Netzwerken von &ldquo;einschl&auml;gigen Kreisen&rdquo; sofort scharf kritisiert wird. Dieser Screenshot zeigt, wie auf Facebook die gemeinsamen Truppen gesammelt werden &ndash; darunter einige Namen von ausgesprochenen Falken aus dem Medienbereich, die Ihnen vielleicht ein Begriff sind.<\/em><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180412-hdt-01.PNG\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Kurz vor Weltkrieg: Erneut Giftgas-L&uuml;ge als Vorwand<\/strong><br>\nDas kennt die Welt noch aus dem Irak-Krieg: Wer einen Kriegsgrund braucht, der findet ihn gern in Giftgas und &auml;hnlichen Waffen. Weil diese Kriegsmittel als besonders heimt&uuml;ckisch gelten. Weil sie international ge&auml;chtet sind. Weil man den angeblichen Besitzer dieser Waffen au&szlig;erhalb des V&ouml;lkerrechts stellen kann. Das hat damals bei Saddam Hussein doch prima geklappt. Es war eine dreckige L&uuml;ge der US-Regierung. Erfunden in trauter Geheimdienst-Zweisamkeit mit den notorischen L&uuml;gnern der britischen Regierung. Ein paar hunderttausend Tote sp&auml;ter durfte die L&uuml;ge sogar in den ewig untert&auml;nigen deutschen Medien eine L&uuml;ge genannt werden.<br>\nNach einer ausgedehnten Giftanschlag-L&uuml;gen-Story &uuml;ber Vater und Tochter Skripal, ein Anschlag f&uuml;r den ohne jeden Beweis die Russen verantwortlich gemacht wurden, nun also Giftgas in Syrien. Beweise: Erneut Null. Aber als neuer H&ouml;hepunkt einer Versch&auml;rfung der internationalen Lage macht sich eben nichts so gut wie Gift. Die Skripal-Verseuchung der westlichen &Ouml;ffentlichkeit verlangte geradezu nach einer dramatischen Zuspitzung. Zwar gilt der aktuelle US-Pr&auml;sident in den deutschen Medien als unberechenbarer Wirrkopf. Das hindert sie aber nicht daran, seine j&uuml;ngste Drohung ohne Kommentar als &bdquo;Vergeltung&ldquo; zu bezeichnen: Ein Angriff auf Syrien und seine russischen Verb&uuml;ndeten erscheint legitimiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/kurz-vor-weltkrieg.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump au&szlig;er Kontrolle &ndash; Bundesregierung muss Eskalation in Syrien entgegenwirken<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung sollte dringend m&auml;&szlig;igend auf Pr&auml;sident Trump einwirken und f&uuml;r Deutschland eine Beteiligung an milit&auml;rischer Eskalation ausschlie&szlig;en. Der angedrohte und v&ouml;lkerrechtswidrige Angriff einer US-gef&uuml;hrten Koalition auf Syrien ist unverantwortlich und erh&ouml;ht die Gefahr einer weltweiten milit&auml;rischen Eskalation zwischen den beiden gr&ouml;&szlig;ten Atomm&auml;chten dramatisch&ldquo;, erkl&auml;ren die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch. Sie fahren fort:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss klarstellen, dass sie nicht zulassen wird, dass unser Land durch einen von einer westlichen Koalition gef&uuml;hrten Angriff in eine sinnlose, unkalkulierbare milit&auml;rische Eskalation hineingezogen wird. Eine milit&auml;rische Reaktion ist der falsche Weg. Deshalb muss die Bundeswehr aus der gef&auml;hrlichen Konfliktregion abgezogen und Waffenexporte in die Region m&uuml;ssen sofort eingestellt werden. Der Vorwurf des Giftgaseinsatzes muss aufgekl&auml;rt werden. DIE LINKE fordert unabh&auml;ngige Untersuchungen durch die Vereinten Nationen zu den Angriffen auf Duma und Homs.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/trump-ausser-kontrolle-bundesregierung-muss-eskalation-in-syrien-entgegenwirken\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Laut schweigende Europ&auml;er<\/strong><br>\nLeider sieht es nun so aus, als seien die Neocons wiederauferstanden &ndash; und als h&auml;tten sich die &ldquo;neuen neuen Europ&auml;er&rdquo;, die sich doch von den USA &ldquo;ein St&uuml;ck weit&rdquo; emanzipieren wollten, dem Kommando eines D. Trump unterstellt. Und leider sieht es auch so aus, als gebe es die guten &ldquo;alten&rdquo; Europ&auml;er nicht mehr. Kein einziger hat sich am Mittwoch zu Wort gemeldet, um der Kriegshetze von Trump &amp; Co. etwas entgegenzusetzen. Nicht einmal die Gruppe der Neun, die sich den Strafma&szlig;nahmen gegen Russland im Fall Skripal widersetzt haben, wagte sich aus der Deckung. Die EU ist sprachlos &ndash; Au&szlig;envertreterin Mogherini schweigt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-neuen-neuen-europaeer\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>GroKo in Meseberg: Merkel sieht technische Dieselnachr&uuml;stungen skeptisch<\/strong><br>\nK&ouml;nnen technische Nachr&uuml;stungen die Dieselkrise l&ouml;sen? Kanzlerin Merkel zeigt sich zur&uuml;ckhaltend: Kosten und Nutzen m&uuml;ssten in einem vern&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis stehen, sagte sie bei der Klausur in Meseberg.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in der Dieselkrise skeptisch zu technischen Dieselnachr&uuml;stungen ge&auml;u&szlig;ert. Hardwarenachr&uuml;stungen seien kostenintensiv, sagte die CDU-Regierungschefin nach der Klausurtagung der Gro&szlig;en Koalition in Schloss Meseberg. Die Bundesregierung werte derzeit noch verschiedene Gutachten zu Umbauten an Motor oder Abgasanlage aus, die die Autoindustrie als zu teuer und aufwendig ablehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/groko-in-meseberg-angela-merkel-skeptisch-zu-technischen-diesel-nachruestungen-a-1202358.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zugleich sagte Merkel, sie habe &ldquo;klare Erwartungen&rdquo; an die Autoindustrie. Es seien erkennbar &ldquo;gravierende Fehler&rdquo; gemacht worden, &hellip;.&rdquo; Da werden VW, Daimler &amp; Co aber erzittern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Parit&auml;tischer fordert vollst&auml;ndige Abschaffung der Sanktionen in Hartz IV<\/strong><br>\nEine vollst&auml;ndige Abschaffung der Sanktionen in Hartz IV fordert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband anl&auml;sslich der heute von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit vorgestellten Statistik. Notwendig sei eine komplette Neuausrichtung der Grundsicherung. Der Verband k&uuml;ndigt an, innerhalb der kommenden zwei Wochen ein eigenes Konzept zur Reform von Hartz IV vorzulegen.<br>\nDer Parit&auml;tische kritisiert das Instrument der Sanktionen, mit dem Menschen h&auml;ufig in existenzielle Notlagen gezwungen w&uuml;rden, als verfassungsrechtlich h&ouml;chst zweifelhaft und in keiner Weise zielf&uuml;hrend. &bdquo;Sanktionen bringen Menschen nicht schneller in Arbeit und sind keine p&auml;dagogischen Antworten, sondern werden lediglich als Drangsalierung und Ausdruck sozialer Ignoranz wahrgenommen. Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben, werden durch Sanktionen noch weiter in die Not und schlimmstenfalls sogar in die Obdachlosigkeit gedr&auml;ngt&ldquo;, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes. Insbesondere die besondere H&auml;rte gegen&uuml;ber Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen nach aktueller Gesetzeslage die Leistungen komplett und selbst die Unterkunftskosten gestrichen werden k&ouml;nnten, sei nicht nachvollziehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/paritaetischer-fordert-vollstaendige-abschaffung-der-sanktionen-in-hartz-iv\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><strong>dazu: Hartz IV-Sanktionen &ndash; Eine existenzielle Bedrohung<\/strong><br>\nDie Arbeitsagentur stellt die Hartz-IV-Sanktionsstatistik 2017 vor. F&uuml;r Hartz-IV-Berater Frank Steger sind solche Strafen existenzgef&auml;hrdend und dienen nur dem Niedriglohnsektor.<br>\nheute.de: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der hat bei der Einf&uuml;hrung von Hartz IV betont, es gebe kein Recht auf Faulheit. Sind Sanktionen als gerechtfertigte p&auml;dagogische Antwort nachvollziehbar?<br>\nFrank Steger: Es ist ein altes Vorurteil, dass Arbeitslosigkeit durch Faulheit entst&uuml;nde. Dieses Argument wird h&auml;ufig genutzt, um Menschen zu diskreditieren und Stammtische zu bedienen, aber es entspricht nicht der Wirklichkeit. Dieser Ansatz erkl&auml;rt in keiner Weise, warum wir in der Bundesrepublik sehr unterschiedliche Arbeitsmarktsituationen haben. Die Bayern sind ja nicht flei&szlig;iger als die Ostdeutschen. Unsere Erfahrung ist vielmehr die, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit arbeiten und damit auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben will. Die Betroffenen sehen vielmehr zu, dass sie von sich aus wenigstens kleine Jobs bekommen, wenn sie keine andere berufliche Perspektive haben.<br>\nAuf Faulheit abzustellen dient vor allem dazu, die eigene Politik des Sozialabbaus zu rechtfertigen. Die Sanktionen sind ein probates Mittel, um den Niedriglohnsektor, der mit Hartz IV massiv ausgebaut wurde, voranzubringen. Und zwar geht es in erster Linie um die Androhung einer solchen. Das Problem: Die Menschen wissen, dass sie sanktioniert werden, wenn sie nicht bereit sind, dem Druck nachzugeben. Deshalb nehmen sie auch jeden erdenklichen Job mit schlechter Bezahlung an. Gerhard Schr&ouml;der hat sich daf&uuml;r sp&auml;ter in Davos beim Treffen der Staatschefs und Wirtschaftseliten sogar ger&uuml;hmt, auf diese Weise den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor in Europa eingef&uuml;hrt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/frank-steger-interview-hartz-vier-sanktionen-eine-existenzielle-bedrohung-100.html\">ZDF heute<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Gemeinwohl-&Ouml;konomie &ndash; eine Alternative zum Neoliberalismus<\/strong><br>\nGibt es schon eine Alternative zum Neoliberalismus? K&ouml;nnen wir einfach zur&uuml;ckkehren zum Modell der &bdquo;Sozialen Marktwirtschaft&ldquo;? Das ist zu kurz gesprungen. Wir brauchen ein neues System, das weder z&uuml;gelloser Kapitalismus noch gleichmacherischer Kommunismus ist.<br>\nBevor man &uuml;ber Alternativen zu einem etablierten System spricht, sollte man sich die aktuellen Wirkungen ins Bewusstsein rufen. Tatsache ist, dass der Neoliberalismus sich keineswegs auf ein Wirtschaftsmodell beschr&auml;nkt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Ideologie verk&ouml;rpert. Mit Fug und Recht darf man jedoch das in Grunds&auml;tzen auch sozialdarwinistische &ouml;konomische Modell der Neoklassik als Fundament des Neoliberalismus bezeichnen. Aber ihn deshalb auf die kapitalistische Marktwirtschaft zu begrenzen, w&auml;re zu kurz gesprungen, denn es ist ein Weg in einen gnadenlosen Neo-Feudalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/04\/die-gemeinwohl-oekonomie-eine-alternative-zum-neoliberalismus\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzinvestoren kauften 2016 mehr als 200 Unternehmen in Deutschland &ndash; Mehrheit der finanzierenden Fonds in &bdquo;Steueroasen&ldquo;<\/strong><br>\nFinanzinvestoren, die Unternehmen kaufen und mit Gewinn weiterver&auml;u&szlig;ern, sind in Deutschland weiterhin sehr aktiv: 2016 haben Private-Equity-Gesellschaften (PE) 212 und damit drei Prozent mehr Unternehmen &uuml;bernommen als im Vorjahr. Das war das h&ouml;chste Volumen seit dem Rekordjahr 2007 &ndash; unmittelbar vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Zahl der betroffenen Besch&auml;ftigten war mit 106.000 genauso hoch wie 2015. Die Anzahl der &bdquo;Exits&ldquo;, bei denen Finanzinvestoren Unternehmen weiterverkaufen, stieg sogar um mehr als ein Drittel auf 101 Unternehmen mit rund 102.000 Besch&auml;ftigten. Das ergibt der aktuelle &bdquo;Private Equity Monitor&ldquo; der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die j&auml;hrliche Auswertung stellt die einzige regelm&auml;&szlig;ige wissenschaftliche Berichterstattung zu &Uuml;bernahmen durch Private Equity in Deutschland dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/112132_113620.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Studie zur Entwicklung der Hochschulfinanzen: Forschung schl&auml;gt Lehre<\/strong><br>\nEine Langzeituntersuchung belegt eine gravierende Verschiebung bei der Mittelvergabe im Wissenschaftssystem. Die Grundfinanzierung der Hochschulen geht relativ zur&uuml;ck, wohingegen tempor&auml;re und projektgebundene Zuwendungen &ndash; speziell aus privaten Quellen &ndash; auf dem Vormarsch sind. Mehr Studienqualit&auml;t bedeutet das nicht &ndash; eher im Gegenteil.<br>\nJuchhe! In Deutschland wurde nie mehr Geld f&uuml;r Forschung und Lehre locker gemacht. Wenn das keine frohe Botschaft ist. W&auml;hrend 1995 die Ausgaben f&uuml;r die Hochschulen und au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschungseinrichtungen (AUF) bei 27 Milliarden Euro lagen, waren es 2015 bereits &uuml;ber 53 Milliarden Euro. Das ist fast eine Verdopplung in 20 Jahren. Noch besser sieht es bei den Einnahmen aus. Vor zwei Jahrzehnten generierten die Universit&auml;ten auf eigene Faust &ndash; also &uuml;ber die L&auml;nderzuwendungen hinausgehend &ndash; nicht einmal zehn Milliarden Euro. Zuletzt brachten sie es auf 24,6 Milliarden, was ein Zuwachs um 153 Prozent bedeutet. Wer wollte bei solchen Zahlen meckern?<br>\nGeliefert hat sie das Berliner Forschungsinstitut f&uuml;r Bildungs- und Sozial&ouml;konomie (FiBS) mit ihrer in der Vorwoche ver&ouml;ffentlichten Studie &bdquo;Entwicklung der Finanzierung von Hochschulen und Au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschungseinrichtungen seit 1995&ldquo;. Sie wurde im Auftrag des Deutschen Hochschulverbands (DHV) erstellt und basiert auf Daten des Statistischen Bundesamts (destatis) sowie des Fraunhofer Instituts f&uuml;r System- und Innovationsforschung (ISI).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-2085-entwicklung-hochschulfinanzen.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beh&ouml;rdenversagen in deutschen Kn&auml;sten<\/strong><br>\nAkuter Personalmangel, Gewalt, Drogen, fehlende Resozialisierung &ndash; die deutschen Justizvollzugsanstalten k&auml;mpfen mit massiven Problemen.<br>\nIm November vergangenen Jahres geschah in der JVA Diez etwas schier Unfassbares: Unter den Augen von Angeh&ouml;rigen, Mith&auml;ftlingen und einem Justizbeamten soll ein Insasse seine Frau vergewaltigt haben und sie anschlie&szlig;end mit einer eingeschmuggelten Waffe zu t&ouml;ten versucht haben.<br>\nDie Justizvollzugsanstalt k&auml;mpft wie viele andere in Deutschland mit Personalproblemen: Allein in Diez fehlen 22 Vollzugsbeamte. Kein Einzelfall: In ganz Deutschland sind laut einer Umfrage von REPORT MAINZ unter den L&auml;nderjustizministerien mehr als 1.500 Stellen im Strafvollzug unbesetzt. Besonders in den St&auml;dten ist das Problem gro&szlig;: In Berlin und Hamburg fehlt etwa jeder zehnte Bedienstete.<br>\nH&auml;ftlinge beklagen sich REPORT MAINZ gegen&uuml;ber &uuml;ber fehlende Resozialisierungsangebote aufgrund des Personalmangels. Ein H&auml;ftling in Diez hat nach eigenen Aussagen mehr als 14 Monate auf eine Zusage f&uuml;r einen Kurs zur Alkohol-Beratung gewartet &ndash; obwohl er wegen Alkoholproblemen straff&auml;llig geworden war und sich therapiewillig zeigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/report\/probleme-in-deutschen-justizvollzugsanstalten-behoerdenversagen-in-deutschen-knaesten\/-\/id=233454\/did=21451148\/nid=233454\/pn8ujc\/index.html\">Report Mainz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Katar doch was?<\/strong><br>\nPlatinum-Partner des FC Bayern M&uuml;nchen. So darf sich Qatar Airways in Zukunft nennen. Was die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch davon h&auml;lt, scheint an der S&auml;bener Stra&szlig;e niemanden zu interessieren. Denn es gibt Geld zu verdienen.<br>\nDas Trainingslager der Bayern im katarischen Doha ist seit Jahren ein gern gesehener Winterpausen-Aufreger. Die allj&auml;hrliche Gelegenheit, noch mal den Finger in die W&uuml;stenwunde zu legen, wo Regen und Menschenrechte f&uuml;r die Millionen von Gastarbeiter traditionell knapp sind.<br>\nNeuen Stoff in dieser merklich moralbefreiten Geschichte bietet die neue Ausgabe des norwegischen Fu&szlig;ballmagazins Josimar. &raquo;Wir werden behandelt wie Tiere&laquo;, prangert es dort auf der Titelseite. Die Norweger haben sich unter den Mitarbeitern am Hamad International Airport umgeh&ouml;rt und Arbeitsbedingungen vorgefunden, die &ndash; immer noch &ndash; nach moderner Sklaverei klingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.11freunde.de\/artikel\/wie-der-fc-bayern-eine-menschenrechtsorganisation-ignoriert\">11Freunde<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Macron und der Bahnstreik<\/strong><br>\nNach dem Wahltriumph zu Beethovens Europa-Hymne &uuml;ber den Innenhof des Louvre zu schreiten ist das Eine, ein Land sozialvertr&auml;glich zu reformieren das Andere. Frankreichs schillernder Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat viele Baustellen. Der aktuelle Bahnstreik ist noch nicht einmal seine gr&ouml;&szlig;te.<br>\nSo nah und doch so fern: 450 Kilometer ist die deutsch-franz&ouml;sische Grenze lang, 180 davon die mit Baden-W&uuml;rttemberg. Doch das Wissen &uuml;ber den 40-j&auml;hrigen Gr&uuml;nder von &ldquo;La R&eacute;publique en Marche&rdquo; (LREM) diesseits des Rheins ist eher gepr&auml;gt von Ein&auml;ugigkeit, Sch&ouml;nf&auml;rberei und der ebenso popul&auml;ren wie schr&auml;gen Vorstellung, dass einer irgendwie doch recht haben muss, wenn seine Reformagenda so lang und so einschneidend ist.<br>\nAllen voran geht Macron nun auch in Sachen Staatsbahn. In nur 20 Tagen wollte der Pr&auml;sident seine Reform des staatlichen Eisenbahnwesens durchpeitschen. Die Ausgestaltung sei noch nicht beendet, schob seine Verkehrsministerin Elisabeth Borne allerdings w&auml;hrend der zweiten Streikwelle gegen das Vorhaben nach. Vorbild ist auf jeden Fall die Deutsche Bahn, der Bahnverkehr soll nach EU-Vorgaben insgesamt f&uuml;r Konkurrenz ge&ouml;ffnet werden. Ab wann, ist wieder unklar. Auch die Versch&auml;rfung der Arbeitsbedingungen f&uuml;r Neu-Eingestellte, die nicht mehr von den traditionell weitreichenden Privilegien profitieren d&uuml;rfen, k&ouml;nnte abgeschw&auml;cht werden. Wobei es bleibt, ist, dass das mit rund 50 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen profitabler werden muss. Schulden &uuml;brigens, die erstens schon das Ergebnis mehrerer Reformen und zweitens nicht zuletzt deswegen aufgelaufen sind, weil &ndash; politisch vern&uuml;nftig und gewollt &ndash; Verkehr von der Stra&szlig;e und aus der Luft auf die umweltvertr&auml;glichere Schiene umgelenkt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/367\/macron-und-der-bahnstreik-5015.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Washington Post&rdquo;, CNN, &ldquo;New York Times&rdquo; Krieg gegen die Medien &ndash; das Autokraten-Drehbuch<\/strong><br>\nDonald Trump versch&auml;rft seine Angriffe auf kritische Medien: Jetzt will der US-Pr&auml;sident unliebsame Journalisten offenbar sogar &uuml;berwachen lassen. Die st&auml;ndigen Attacken zeigen erste Wirkung.<br>\nDie Formulierung ist unmissverst&auml;ndlich. Das US-Heimatschutzministerium baue einen &ldquo;Medien&uuml;berwachungsdienst&rdquo; auf, steht in dem sechsseitigen Papier mit der Nummer RNBO-18-00041, ver&ouml;ffentlicht auf der Ausschreibungs-Website der US-Regierung. Daf&uuml;r suche man Vertragspartner, m&ouml;glichst im Umkreis Washingtons. Bewerbungsfrist: Freitag dieser Woche, 13 Uhr.<br>\nDie Details scheinen von George Orwell zu stammen: Das Ministerium wolle &ldquo;mehr als 290.000 Nachrichtenquellen&rdquo; aus dem In- und Ausland scannen und &ldquo;Journalisten, Redakteure, Korrespondenten, Social-Media-Influencer, Blogger etc.&rdquo; in einer Datenbank speichern &ndash; nach &ldquo;Inhalten&rdquo; und &ldquo;Meinung&rdquo;.<br>\nDer Zweck dieser rechtlich dubiosen Massenerfassung bleibt unklar. Die US-Regierung wolle &ldquo;die Widerstandsf&auml;higkeit der physischen und Cyber-Infrastruktur&rdquo; st&auml;rken, hei&szlig;t es da nur. Kritiker bef&uuml;rchten dunklere Motive. Die Datenbank ziele auf Journalisten, die Donald Trump kritisierten, twitterte die Autokratie-Expertin Sarah Kendzior: &ldquo;Eine b&ouml;se Entwicklung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-will-journalisten-ueberwachen-lassen-das-autokraten-drehbuch-a-1202113.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vermutlich hat Pritzke bez&uuml;glich &ldquo;kritischer Medien&rdquo; sicher auch den Spiegel im Hinterkopf. Hier erinnere man sich aber an die &ldquo;kritische&rdquo; Haltung der US-Medien gegen&uuml;ber dem v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak durch Bush-II.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NSU-Prozess: Pure Verzweiflung auf der Anklagebank<\/strong><br>\nZum wiederholten Male verz&ouml;gert sich der Beginn des Pl&auml;doyers von Beate Zsch&auml;pe &ndash; Hilflose Man&ouml;ver der Verteidigung<br>\nWenn in einem Mordprozess zum Mittel des Klamauks gegriffen wird, muss man auch das berichten. Erst Recht, wenn dadurch der Prozessverlauf beeinflusst wird. Die Pl&auml;doyers der Hauptangeklagten Beate Zsch&auml;pe haben sich erneut verz&ouml;gert. Bereits am 13. M&auml;rz 2018 wollte der erste der insgesamt f&uuml;nf Zsch&auml;pe-Verteidiger damit anfangen.<br>\nVerhindert wurde das damals durch neue Beweisantr&auml;ge und Befangenheitsgesuche der Verteidigung des Angeklagten Ralf Wohlleben. Jetzt, vier Wochen sp&auml;ter, der n&auml;chste Anlauf. Diesmal behindern gleich mehrere Verteidigungen Hand in Hand, darunter auch die von Zsch&auml;pe, den Beginn dieser letzten Etappe im seit f&uuml;nf Jahren laufenden Prozess um die zehn NSU-Morde.<br>\nM&ouml;glicherweise stagniert der Prozess wieder wochenlang. Was die Verteidigungsfraktionen von Zsch&auml;pe, Wohlleben und Eminger bezwecken, erschlie&szlig;t sich nicht unbedingt: Ist es die pure Verzweiflung angesichts der nahenden Urteile? F&uuml;r diese Einsch&auml;tzung sprechen auch ihre Versuche, das Verfahren ins L&auml;cherliche zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/NSU-Prozess-Pure-Verzweiflung-auf-der-Anklagebank-4016023.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sch&uuml;sse, die noch lange nachhallen<\/strong><br>\nF&uuml;r die einen war er ein Idol, f&uuml;r die anderen B&uuml;rgerschreck und Hassfigur &ndash; Rudi Dutschke. Am 11. April 1968 verletzte ihn ein Rechtsextremer lebensgef&auml;hrlich. Das Attentat l&ouml;ste die gr&ouml;&szlig;ten Stra&szlig;enschlachten aus, die die BRD bis dahin erlebt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2018\/04\/attentat-auf-rudi-dutschke-50-jahrestag.html\">rbb24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Letzte: Hackerangriff auf Bundesregierung: Maa&szlig;en spricht von Attacke russischen Ursprungs<\/strong><br>\nIm Februar wurde ein Hackerangriff auf das deutsche Regierungsnetzwerk bekannt. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass Russland daf&uuml;r verantwortlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2018-04\/hackerangriff-bundesregierung-russland-verfassungsschutz-hans-georg-maassen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist wieder ziemlich irre. H&auml;tte, k&ouml;nnte, m&ouml;glich, &hellip; Belastbare Beweise, Fehlanzeige. Aber egal, der Russe war&rsquo;s.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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