{"id":43474,"date":"2018-04-13T09:34:51","date_gmt":"2018-04-13T07:34:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43474"},"modified":"2018-04-13T13:50:57","modified_gmt":"2018-04-13T11:50:57","slug":"fake-news-und-kein-ende-der-fall-skripal-wird-zum-offenbarungseid-einer-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43474","title":{"rendered":"Fake News und kein Ende \u2013 Der Fall Skripal wird zum Offenbarungseid einer Branche"},"content":{"rendered":"<p>Gestern berichteten die NachDenkSeiten von einem spektakul&auml;ren Fall einer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43460\">Falschmeldung<\/a>, die von vielen selbsternannten Qualit&auml;tsmedien weiterverbreitet wurde. Es ging um die Meldung, dass die OPCW eine russische Herkunft <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=skripal-sergej\">des in Salisbury eingesetzten Gifts<\/a> best&auml;tigt habe. Dies ist nicht zutreffend. Ein Leser machte uns daraufhin darauf aufmerksam, dass die von uns gew&auml;hlte &Uuml;berschrift &bdquo;Fake News auf allen Kan&auml;len&ldquo; ein wenig &uuml;berzogen sei, da einige Medien die Falschmeldung erkannten und nicht publizierten. Das ist richtig. Doch ein kleiner Blick darauf, wie die Fake-News-Verbreiter auf den Skandal reagiert haben, l&auml;sst s&auml;mtlichen Zweckoptimismus wieder verschwinden. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSo hat der Branchenprimus SPIEGEL Online beispielsweise die Falschmeldung bis heute nicht korrigiert. Und auch die ehemals angesehene Frankfurter Rundschau ist heute noch auf Fake-News-Kurs &ndash; und dies obwohl zahlreiche Leser sich beschwert haben.  Anstatt die Falschmeldung zu korrigieren, hat man lieber das Forum zum Artikel geschlossen. In beiden F&auml;llen kann man nicht mehr von Fahrl&auml;ssigkeit oder einem peinlichen Fehler ausgehen. Wer wider besseres Wissen Falschmeldungen publiziert, tut dies mit vollem Vorsatz. <\/p><p>Zahlreiche andere Medien korrigierten zwar die Falschmeldung &ndash; jedoch so lustlos und oberfl&auml;chlich, dass man an Dinge wie Bildunterschriften etc. gar nicht dachte. So steht heute auf dem Portal t-online und Welt.de die Falschmeldung zwar nicht mehr in der &Uuml;berschrift; daf&uuml;r aber in Bild- und Videounterschriften. Andere Medien korrigierten die Falschmeldung still und leise, w&auml;hrend einige Ausnahmen wie der Tagesspiegel eine bessere Krisenstrategie fanden und die Korrektur kenntlich machten und zus&auml;tzlich gleich auch auf den Bericht der OPCW verlinkten.<\/p><p>Insgesamt ergibt die Stichprobe ein wirklich erb&auml;rmliches Bild. Von allen gro&szlig;en Medien hat nur heute.de schnell und korrekt gearbeitet. Nun k&ouml;nnte man die Position  vertreten, solche Fehler seien l&auml;sslich &ndash; schlie&szlig;lich habe man ja in den meisten F&auml;llen relativ schnell reagiert. Doch das ist nat&uuml;rlich falsch. Bei den Lesern brennt sich meist der erste Eindruck ein. Gerade bei Eilmeldungen interessiert es die Leser in der Regel nicht mehr, ob diese Meldung einen Tag sp&auml;ter im Kleingedruckten korrigiert oder relativiert wird. Denn am n&auml;chsten Tag wird bereits die n&auml;chste Sau durchs mediale Dorf getrieben und die Falschmeldung bleibt im Hinterkopf h&auml;ngen. In diesem Sinne ist der Fall der Falschmeldungen zum Fall Skripal ein Offenbarungseid einer ganzen Branche &hellip; auch wenn es sicher einige wenige Ausnahmen gibt, die hier korrekt gehandelt haben. Unser Leser C.K. war so nett, f&uuml;r uns eine kleine Stichprobe zu machen, was verschiedene Medien gestern getitelt haben und was sie heute titeln. Das Ergebnis ist verst&ouml;rend. <\/p><p><strong>Frankfurter Rundschau<\/strong><\/p><p><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-03-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><span><\/span><\/div><p>Auch die Frankfurter Rundschau gab gestern die Falschmeldung unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/skripal-affaere-russland-soll-offene-fragen-beantworten-a-1485255\">Best&auml;tigt: Das Gift kam aus Russland<\/a>&ldquo;. Dann geschah offenbar Seltsames: Man &auml;nderte zwar die &Uuml;berschrift, brachte die Fake News aber dennoch im Aufmacher direkt unter der &Uuml;berschrift. Und als die Leser sich &uuml;ber die Falschmeldung beschwerten, machte man ganz einfach den Kommentarbereich dicht. Damit zeigt die FR exakt, wie man es nicht machen sollte.  Unser Leser C.K. kommentierte dies mit folgendem Satz: <em>&bdquo;Unter aller Sa..,  die gute alte Tante Frankfurter Rundschau, ist sich f&uuml;r nichts mehr zu schade, viele ehemalige Leser und Redakteure der FR werden sich ekeln, wenn Sie so etwas lesen&ldquo;.<\/em><\/p><p><strong>SPIEGEL Online<\/strong><\/p><p>Erschreckend ist auch, dass Branchenprimus SPIEGEL Online es nicht f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt, die Falschmeldung zu korrigieren. Die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/opcw-bestaetigt-britische-erkenntnisse-zu-anschlag-auf-ex-spion-sergej-skripal-a-1202565.html\">Falschmeldung<\/a> von gestern ist heute immer noch ohne Korrektur oder Anmerkung im Netz. Merkw&uuml;rdig ist auch, dass der Artikel nach Angaben von SPON sehr wohl um 16:13 ge&auml;ndert wurde. Daher kann man hier wohl von Vorsatz ausgehen. Wer trotz besseres Wissens eine Falschmeldung stehen l&auml;sst, tut dies mit vollem Vorsatz.<\/p><p><strong>RP-Online<\/strong><\/p><p><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><span><\/span><\/div><p>Im Onlineableger der Rheinischen Post steht auch heute (Stand 9:00) noch die Falschmeldung. Dabei wurde die Zeitung gleich mehrfach von Lesern darauf aufmerksam gemacht, dass die &Uuml;berschrift faktisch nicht korrekt ist. <\/p><p><strong>BILD<\/strong><\/p><p><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-02-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><span><\/span><\/div><p>Von BILD.de erwartet man nat&uuml;rlich gar nicht erst, dass man dort die Meldung korrekt wiedergibt. Und zumindest diese Erwartung <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/politik\/politik-eilmeldung-skripal-55370822.bild.html\">erf&uuml;llt die BILD auch<\/a>, obgleich man die &Uuml;berschrift in ihrer ebenso schlichten wie sibyllinischen Sprache auch anders lesen k&ouml;nnte.<\/p><p><strong>WELT<\/strong><\/p><p>WELT.de meldete gestern &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article175385524\/Laut-OPCW-Russische-Herkunft-von-Gift-im-Skripal-Fall-bestaetigt.html\">Skripal-Fall: OPCW &ndash; Vier Labore best&auml;tigen russische Herkunft des Giftes<\/a>&ldquo;. Die WELT hat die &Uuml;berschrift mittlerweile in &bdquo;Vier Labore best&auml;tigen britische Angaben im Skripal-Fall&ldquo; ge&auml;ndert, was zumindest fragw&uuml;rdig ist, da die OPCW zwar im &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Teil die Erkenntnisse des britischen Labors Porton Down best&auml;tigt, das seinerseits aber die Aussagen des britischen Au&szlig;enministers Johnson und diverser britischer Diplomaten als Falschaussagen darstellt. Diese Variante der &bdquo;Verschlimmbesserung&ldquo; hatte gestern jedoch Methode. Unter den Text hat WELT.de eine kurze Erkl&auml;rung zur Korrektur angef&uuml;gt &hellip;<\/p><blockquote><p>\nIn einer ersten Version des Textes und der &Uuml;berschrift schrieben wir aufgrund von Informationen der Nachrichtenagentur AFP, dass laut OPCW die russische Herkunft des Giftes best&auml;tigt sei. Das ist nun korrigiert.\n<\/p><\/blockquote><p>Nicht korrigiert hat man jedoch die Bild-\/Videounterschrift, die nach wie vor die Falschmeldung enth&auml;lt &hellip;<\/p><p><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-04.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-04-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><span><\/span><\/div><p><strong>FAZ<\/strong><\/p><p>FAZ.net meldete gestern &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nervengift-im-fall-skripal-stammt-laut-opcw-aus-russland-15538646.html\">Nervengift im Fall Skripal stammt laut OPCW aus Russland<\/a>&ldquo;, nahm diesen Artikel jedoch schon sehr schnell kommentarlos vom Server und brachte einen neuen Artikel mit der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/opcw-bestaetigt-im-fall-skripal-britische-ergebnisse-15538646.html\">OPCW best&auml;tigt im Fall Skripal britische Ergebnisse<\/a>&ldquo;, der zwar (s.o.) ebenfalls suggestiv zu falschen Interpretationen f&uuml;hren k&ouml;nnte, aber im Kern keine Falschmeldung mehr enthielt. Daf&uuml;r hatten wir die FAZ gestern sogar noch gelobt. Ein Fehler. Denn um 16:19 ersetzte die FAZ diesen vergleichsweise neutralen Text durch eine sch&auml;rfere Version, in der ausf&uuml;hrlich die Interpretation der Untersuchungsergebnisse durch Boris Johnson dargelegt wird. Neutrale oder gar kritische Quellen kommen nicht zu Wort. Die FAZ erkl&auml;rt dies unter dem Text folgenderma&szlig;en &hellip;<\/p><blockquote><p>\nAnmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde f&auml;lschlicherweise erkl&auml;rt, dass das Nervengift Nowitschok nach Ansicht der OPCW aus Russland stamme. Die OPCW hat jedoch lediglich die Ergebnisse britischer Untersuchungen best&auml;tigt, wonach es sich bei dem Gift auf jeden Fall um Nowitschok handelt &ndash; was in der ehemaligen Sowjetunion hergestellt wurde. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.\n<\/p><\/blockquote><p>&hellip; und ver&ouml;ffentlicht damit gleich die n&auml;chste Falschmeldung, denn im Bericht der OPCW taucht auch die sowjetische Herkunft des Gifts nicht auf. Die OPCW schreibt expressis verbis, dass sie (nur) die Identit&auml;t des Giftes (&bdquo;relating to the identity of the toxic chemical&ldquo;) best&auml;tigt. Name und Struktur werden im &ouml;ffentlichen Bericht ausdr&uuml;cklich nicht genannt. Dies soll im vertraulichen Bericht nachgeholt werden, der jedoch nicht &ouml;ffentlich ist und nur den OPCW-Mitgliedsstaaten &uuml;bermittelt wird.<\/p><p><strong>Tagesspiegel<\/strong><\/p><p>Gestern meldete der Tagesspiegel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fall-skripal-opcw-bestaetigt-russische-herkunft-des-giftes\/21167354.html\">Fall Skripal: OPCW best&auml;tigt russische Herkunft des Giftes<\/a>&ldquo; und verbesserte im Laufe des Tages. Jetzt titelt man unter der gleichen Adresse &bdquo;OPCW best&auml;tigt britische Angaben: Sergej Skripal mit Nowitschok vergiftet&ldquo;. Die Erkl&auml;rung dazu lautet ganz am Ende des Artikels &hellip;<\/p><blockquote><p>\nIn einer fr&uuml;heren Version hie&szlig;, es, die OPCW habe die russische Herkunft best&auml;tigt. Das geht aus dem ver&ouml;ffentlichten Kurzbericht nicht hervor. Den Bericht finden Sie hier.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Stern<\/strong><\/p><p>Auch Stern.de brachte die Falschmeldung unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/opcw-bestaetigt-russische-herkunft-des-nervengiftes-im-fall-skripal-7938366.html\">OPCW best&auml;tigt russische Herkunft des Nervengiftes im Fall Skripal<\/a>&ldquo;. Der Artikel wurde still und heimlich korrigiert. Nun hei&szlig;t es &bdquo;OPCW best&auml;tigt britische Erkenntnisse zum Nervengift im Fall Skripal&ldquo;. Eine Erkl&auml;rung oder gar Entschuldigung enth&auml;lt der Stern seinen Lesern vor.<\/p><p><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/strong><\/p><p>Auch die S&uuml;ddeutsche Zeitung hat ihre von uns gestern dokumentierte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43460#more-43460\">Falschmeldung<\/a> samt &Uuml;berschrift mittlerweile <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fall-skripal-grossbritannien-fordert-sitzung-des-un-sicherheitsrats-1.3941583\">korrigiert<\/a>, ohne ihre Leser darauf aufmerksam zu machen.<\/p><p><strong>T-Online<\/strong><\/p><p>T-Online brachte die Falschmeldung unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_83593536\/opcw-russische-herkunft-des-giftes-im-fall-skripal-bestaetigt.html\">OPCW: Russische Herkunft des Giftes im Fall Skripal best&auml;tigt<\/a>&ldquo;. Auch T-Online korrigiert den Artikel ohne Erkl&auml;rung und ohne Entschuldigung, schloss daf&uuml;r aber kurze Zeit sp&auml;ter nach heftigen Beschwerden der Leser kurzerhand die Kommentarfunktion. Nun titelt das zur Str&ouml;er Media geh&ouml;rende Portal &bdquo;Experten best&auml;tigen britische Erkenntnisse zum Nervengift&ldquo;. Die Falschmeldung taucht aber noch in der Bildunterschrift auf &hellip;<\/p><p><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-05.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-Skripal-fake-05-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><span><\/span><\/div><p><strong>Deutschlandfunk<\/strong><\/p><p>Auch der renommierte Deutschlandfunk wollte oder konnte offenbar die Echtheit der AFP-Meldung nicht &uuml;berpr&uuml;fen und titelte gestern &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/skripal-opcw-bestaetigt-anwendung-von-toxischem-stoff.1939.de.html?drn:news_id=871152\">Untersuchungsbericht &ndash; OPCW: Gift im Fall Skripal stammt aus Russland<\/a>&ldquo;, &auml;nderte dies jedoch sp&auml;ter in einen Text um, der beinahe vorbildlich ist. Nun hei&szlig;t es: &bdquo;Skripal &ndash; OPCW best&auml;tigt Anwendung von toxischem Stoff&ldquo;. Alles andere als vorbildlich ist jedoch die mangelnde Transparenz. Es gibt keine Korrekturmeldung und keine Entschuldigung. Unter dem Text steht nur der Hinweise, dass &bdquo;diese Nachricht&ldquo; am 13. April gesendet wurde. Das mag sein. Die Falschmeldung vom 12. April wurde aber auch gesendet und ist heute nicht mehr auffindbar. <\/p><p><strong>Deutsche Welle<\/strong><\/p><p>Der deutsche Staatssender ist als offizieller PR-Kanal der Bundesregierung nicht zur Neutralit&auml;t oder Objektivit&auml;t verpflichtet. Daher ist auch die &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/russland-weist-opcw-bericht-zu-skripal-zur%C3%BCck\/a-43357330\">Fall Skripal: OPCW best&auml;tigt britische Vorw&uuml;rfe gegen Russland<\/a>&ldquo; ebenso falsch wie erkl&auml;rlich. Nachdem die Falschmeldung in sich zusammenfiel, &auml;nderte jedoch selbst die DW die &Uuml;berschrift. Nun hei&szlig;t es &bdquo;Russland weist OPCW-Bericht zu Skripal zur&uuml;ck&ldquo;. Der Text dazu ist jedoch weiterhin voll mit Suggestionen und einseitiger Darstellung.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/48149059fecd4e5ea8e5ae6964c83aeb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern berichteten die NachDenkSeiten von einem spektakul&auml;ren Fall einer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43460\">Falschmeldung<\/a>, die von vielen selbsternannten Qualit&auml;tsmedien weiterverbreitet wurde. Es ging um die Meldung, dass die OPCW eine russische Herkunft <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=skripal-sergej\">des in Salisbury eingesetzten Gifts<\/a> best&auml;tigt habe. Dies ist nicht zutreffend. Ein Leser machte uns daraufhin darauf aufmerksam, dass die von uns gew&auml;hlte &Uuml;berschrift &bdquo;Fake<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43474\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,183],"tags":[459,2296,571,2005,1542,248,1409,1038,259,2300,420,393,460,2326,239,328,1540],"class_list":["post-43474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-bild","tag-deutsche-welle","tag-dlf","tag-fake-news","tag-faz","tag-frankfurter-rundschau","tag-gifteinsatz","tag-rheinische-post","tag-russland","tag-skripal-sergej","tag-spiegel","tag-stern","tag-sz","tag-t-online","tag-tagesspiegel","tag-welt","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43474"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43487,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43474\/revisions\/43487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}