{"id":43491,"date":"2018-04-15T11:45:13","date_gmt":"2018-04-15T09:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43491"},"modified":"2018-12-30T15:51:13","modified_gmt":"2018-12-30T14:51:13","slug":"kuba-nach-maerz-wahlen-beendet-praesident-raul-castro-die-60-jaehrige-castro-aera-und-ernennt-seinen-nachfolger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43491","title":{"rendered":"Kuba &#8211; Nach M\u00e4rz-Wahlen beendet Pr\u00e4sident Ra\u00fal Castro die 60-j\u00e4hrige Castro-\u00c4ra und ernennt seinen Nachfolger"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180415-Kuba-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Am vergangenen 11. M&auml;rz gingen mehr als 8 Millionen Kubaner zu den Wahlurnen. Das seit 1976 bestehende, verfassungsm&auml;&szlig;ige System der Volksmacht, genannt <em>Poder Popular<\/em>, schreibt alle f&uuml;nf Jahre allgemeine Wahlen auf Provinz- und Landesebene vor. In diesem in Lateinamerika einzigartigen Wahlsystem werden gleichzeitig 1.201 Provinzdelegierte und insgesamt 614 Abgeordnete f&uuml;r die Nationale Volksversammlung (Asamblea Nacional del Poder Popular\/ANPP) gew&auml;hlt. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie M&auml;rz-Wahlen 2018 werden als historischer Markstein interpretiert. Sie l&auml;uteten das vor Monaten angek&uuml;ndigte Ende der Pr&auml;sidentschaft Ra&uacute;l Castros ein, damit aber auch eine fast 60-j&auml;hrige &Auml;ra der Gebr&uuml;der Castro, die mit dem Sturz der Batista-Diktatur zur Jahreswende 1959\/1960 begann.<\/p><p>Die Macht&uuml;bergabe sollte bereits im Februar stattfinden, wurde nach offiziellen Angaben jedoch wegen verheerender Auswirkungen des Hurrikans Irma vom September 2017 um weitere zwei Monate verschoben. Sodann bestimmt die mit den am 11. M&auml;rz gew&auml;hlten Parlamentariern neugebildete Volksversammlung am kommenden 19. April die 31 neuen Mitglieder des Staatsrats, des h&ouml;chsten Regierungsorgans Kubas.<\/p><p>Im Vorfeld hatte Ra&uacute;l Castro vorgeschlagen, &uuml;ber 70 Jahre alte Kandidaten sollten sich nicht mehr f&uuml;r Parlaments&auml;mter bewerben und dass die k&uuml;nftige Amtszeit der Gew&auml;hlten doch auf h&ouml;chstens zwei Legislaturperioden begrenzt sein sollte. Damit signalisierte der als Nachfolger seines Bruders Fidel Castro seit 2008 regierende, 86-j&auml;hrige Staatschef einen allerdings l&auml;ngst erwarteten Generationswechsel in der kubanischen Staatsf&uuml;hrung, die sich 60 Jahre nach Beginn der Revolution von ihren Veteranen verabschiedet.<\/p><p><strong>&ldquo;Kein demokratisches Wahlsystem&rdquo;?<\/strong><\/p><p>Wahlberechtigt sind in Kuba alle B&uuml;rger ab dem Mindestalter von 16 Jahren, einschlie&szlig;lich des Milit&auml;rs. Wahlen in Kuba werden, wenn &uuml;berhaupt, von westlichen Mainstream-Medien seit Jahren mit Nasenr&uuml;mpfen erw&auml;hnt und als &bdquo;undemokratisches&rdquo; T&auml;uschungsman&ouml;ver abgetan (Wahlen ohne Wahl &ndash;  FAZ, 19. Januar 2008).<\/p><p>Gemessen an seinen Intentionen, darf das Wahlsystem als Grundriss basisdemokratischer Prinzipien bezeichnet werden. Auswahl und Nominierung von Kandidaten f&uuml;r die Provinz-Versammlungen und die Nationalversammlung findet auf unterster Ebene in Stadt- und Landgemeinden mit geschlossenen Listen statt. Genauer: die Zahl der Kandidaten entspricht der Zahl der zu besetzenden Sitze.<\/p><p>Nach dem 1992 zuletzt novellierten Wahlgesetz kommt in den 169 kubanischen Gemeinden ein Kandidat auf je 20.000 Einwohner bzw. zum Bruchteil auf je 10.000 Einwohner. Die Gemeinden sind also in Einheiten unterteilt, deren Gewicht von der jeweiligen Einwohnerzahl abh&auml;ngt. Jeder Wahlkreis mit bis zu 399 Einwohnern bildet mindestens eine Einheit und h&ouml;chstens acht Einheiten sind f&uuml;r Wahlkreise mit mehr als 2.800 Einwohnern zugelassen.<\/p><p>Der Wahlvorgang schreibt die Direktwahl mit absoluter Mehrheit vor. Um gew&auml;hlt zu werden, muss jede(r) Kandidat(in) mehr als 50 Prozent der g&uuml;ltigen Stimmen in dem Wahlkreis erhalten, in dem er\/sie t&auml;tig ist. Wird das Ziel nicht erreicht, bleibt der betreffende Sitz unbesetzt; es sei denn, der Staatsrat beschlie&szlig;t Neu- oder Nachwahlen. Die Wahlbeteiligung ist nicht obligatorisch, der Urnengang wird aber gern gesehen.<\/p><p><strong>Keine Vorrangstellung f&uuml;r die Kommunistische Partei<\/strong><\/p><p>Das Kuriosum: Zwar leitet und beaufsichtigt die Kommunistische Partei (PCC) gem&auml;&szlig; der Verfassung und als einzige zugelassene politische Vereinigung Kubas den Wahlprozess. Eine Wahlbeteiligung mit Aufstellung klar ausgewiesener Eigenkandidaten ist der KP jedoch untersagt.<\/p><p>Mit anderen Worten: Das kubanische Wahlsystem w&auml;re somit das einzige in Lateinamerika, in dem keine Parteien konkurrieren, sondern B&uuml;rger, die in Nachbarschaftsversammlungen ihre Kandidaten per Handzeichen vorschlagen. Bewerber m&uuml;ssen in den Kandidaten-Aufstellungsrunden mindestens 50 Prozent + 1 Stimme der W&auml;hlerpr&auml;ferenz erhalten, andernfalls m&uuml;ssen sie sich einer Stichwahl unterwerfen.<\/p><p>Ferner schreibt das Wahlgesetz vor, dass 50 Prozent der Kandidaten Gemeindevertreter sein m&uuml;ssen, die &uuml;brigen Bewerber werden von Aussch&uuml;ssen zur Verteidigung der Revolution (CDR), der Bauern-, Studenten-, Frauen- und Jugendverb&auml;nde aufgestellt. Und hier eine f&uuml;r westliche Beobachter verwirrende Eigenart des kubanischen Wahlsystems: Weder ist Wahlkampf erlaubt, noch gibt es Bewerber-Finanzierung.<\/p><p>Obwohl die Mitgliedschaft in der PCC keine Voraussetzung f&uuml;r die Aufstellung von Kandidaturen ist, muss allerdings angemerkt werden, dass von den im M&auml;rz gew&auml;hlten 605 Abgeordneten 548 Mitglieder der PCC sind.<\/p><p><strong>Kritik von innen<\/strong><\/p><p>&bdquo;Theoretisch geh&ouml;rt zu den Funktionen eines halb-wettbewerblichen Wahlsystems die Legitimation bestehender Machtverh&auml;ltnisse, ferner die politische Expansion nach innen, die Verbesserung des &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbildes, die Manifestation (und teilweise Integration) gegens&auml;tzlicher Kr&auml;fte und die strukturelle Anpassung der Macht zur St&auml;rkung des Systems&rdquo;, kommentierte der kubanische Staatsrechtler und amtierende Professor an der Universit&auml;t Havanna, Julio Cesar Guanche, bereits in Hinblick auf die Wahlen von 2013 (El dise&ntilde;o del sistema electoral cubano: una descripci&oacute;n&nbsp;cr&iacute;tica &ndash; La Cosa, 9, Januar 2013).<\/p><p>Demnach seien die meisten dieser Funktionen im praktischen Verhalten des kubanischen Wahlsystems, das regelm&auml;&szlig;ig Wahlen anberaumt, best&auml;tigt worden. So die Transparenz der Kontrolle, hohe Wahlbeteiligung und Wahlgarantien. Vor allem das Verbot der offiziellen Unterst&uuml;tzung der Kandidaten und die Typisierung des illegalen Wahlverhaltens.<\/p><p>&bdquo;Gleichzeitig haben die W&auml;hler mit hoher positiver Resonanz auf die offiziellen Forderungen aller Kandidaten nach &acute;einheitlicher Abstimmung&acute; reagiert&rdquo;, stellt Guanche fest. Die Summe von annullierten oder unausgef&uuml;llten Stimmzetteln habe in den Wahlen bis 2013 kaum mehr als 7 Prozent betragen. Im Allgemeinen h&auml;tten die Wahlen als virtuelle Volksabstimmungen zur Kontinuit&auml;t des offiziellen revolution&auml;ren Kurses gedient.<\/p><p>Die Erkl&auml;rung daf&uuml;r sei bis Ra&uacute;l Castros Machtantritt unter anderem in der historischen Legitimit&auml;t der revolution&auml;ren Machtbefugnis und des pers&ouml;nlichen Charismas Fidel Castros zu suchen. Unter den B&uuml;rgern bestehe in der Tat eine Akzeptanz der bestehenden Institutionalit&auml;t als politischer Rahmen f&uuml;r die Verteidigung der Revolution. Doch sei ebenso politischer und sozialer Druck in unterschiedlichem Ma&szlig;e ebenso unverkennbar, so Guanche. Der Staatsrechtler sieht und fordert mehr radikale Demokratie.<\/p><p>&bdquo;Das System l&auml;sst jedoch mehrere Herausforderungen an die institutionelle Grundlage der B&uuml;rgerbeteiligung unbeantwortet. Es verschwendet die M&ouml;glichkeit, gr&ouml;&szlig;ere partizipatorische Ergebnisse zu erzielen, die &uuml;ber die f&uuml;r alle Versammlungen erforderliche direkte Abstimmung hinausgehen, da es Merkmale der konzentrierten Machtaus&uuml;bung von 1976 aufrechterh&auml;lt. Die &ouml;rtlichen, regionalen und landesweiten Regierungsprogramme werden nur unzureichend durch den Wahlprozess erkennbar gemacht. Die Wahlen dienen nicht der Schlichtung der politischen Macht, da die gew&auml;hlten Vertreter\/innen nicht die gesamte Struktur der politischen F&uuml;hrung abdecken. Eine Art B&uuml;rgerwahlpr&auml;ferenz wird nicht, wie zu erwarten, gew&uuml;rdigt und das Votum der ausgewanderten B&uuml;rger, die sich zum Zeitpunkt der Abstimmung im Land aufhalten, wird ebenso wenig angesprochen&rdquo;, merkt Guanche kritisch an.<\/p><p><strong>Sozialpolitische Rechenschaftspflicht &ndash; Beobachtungen eines Deutschen in Kuba<\/strong><\/p><p>&bdquo;Nachdem man gew&auml;hlt wurde, ist man rechenschaftspflichtig und muss deswegen regelm&auml;&szlig;ig &ndash; mindestens alle 3 Monate &ndash; auf einer Nachbarschaftsversammlung erkl&auml;ren, was man in letzter Zeit auf kommunaler Ebene getan hat. Wenn die Nachbarschaft unzufrieden ist, kann sie ihre Abgeordneten wieder abw&auml;hlen. Also man hat keine eigene politische Macht, sondern ein Mandat seiner Nachbarschaft, die man dann auch vertritt&rdquo;, berichtet der Autor Tobi der &ldquo;Berichte aus Havanna&rdquo; (<a href=\"https:\/\/berichteaushavanna.de\/2015\/01\/13\/die-demokratischste-diktatur-der-welt\/\">Die demokratischste Diktatur der Welt<\/a>).<\/p><p>&bdquo;Wenn einige CubanerInnen doch mal der Meinung sind, dass ihre Meinungen und Ideen nicht beachtet werden, haben sie auch die M&ouml;glichkeit, eine Beschwerde an ihre Gemeindeversammlung zu schreiben, die innerhalb von 60 Tagen bearbeitet werden muss oder aber sie starten eine Gesetzesinitiative, die bei 10.000 Unterst&uuml;tzerstimmen in der Nationalversammlung behandelt werden muss&rdquo;, beobachten Deutsche mit gro&szlig;er Verwunderung und Genugtuung &ndash; wo gibt es denn sowas in der vielgepriesenen, repr&auml;sentativen Demokratie kapitalistischer Pr&auml;gung?<\/p><p>&bdquo;Ja, das politische System in Cuba ist anders als in Deutschland, aber dennoch gibt es freie, geheime und direkte Wahlen und alle Menschen haben die gleichen Chancen, in die Parlamente zu ziehen, egal ob sie Parteimitglieder sind oder nicht&rdquo;, vergleicht Tobi.<\/p><p>&bdquo;Es gibt nur eine Partei, aber diese mischt sich nicht in die Wahlen ein und ist alles andere als homogen. Deutschland und vor allem die USA sollten endlich einmal die Unabh&auml;ngigkeit eines jeden Landes anerkennen und damit auch ihr Recht auf Selbstbestimmung. Wenn sie sich so sehr um die Demokratie sorgen, wie w&auml;re es, wenn sie innerhalb der eigenen Landesgrenzen beginnen, die Verh&auml;ltnisse demokratischer zu gestalten?&ldquo;<\/p><p><strong>Wer wird Cuba ab Mai 2018 regieren?<\/strong><\/p><p>Mindestens f&uuml;nf Namen sind inoffiziell f&uuml;r die Nachfolge Ra&uacute;l Castros im Gespr&auml;ch. Ebenso noch inoffiziell gibt es jedoch einen Favoriten. Er amtierte als bisheriger Vizepr&auml;sident des Staatsrates. Sein Name ist Miguel Diaz-Canel. Rafael Hern&aacute;ndez, Direktor der renommierten kubanischen Zeitschrift &ldquo;Temas&rdquo;, sagte im Gespr&auml;ch mit BBC Mundo (&iquest;Qui&eacute;nes son los candidatos para suceder a Ra&uacute;l Castro y qui&eacute;n tendr&aacute; el poder real en la nueva etapa que comienza? &ndash; 12. M&auml;rz 2018), &bdquo;nur ausl&auml;ndischen Medien w&uuml;rde ein anderer Name einfallen, als der D&iacute;az-Canels&rdquo;.<\/p><p>Die regimekritische Bloggerin Yoani S&aacute;nchez bezeichnete D&iacute;az-Canel als &bdquo;treues Laborprodukt der politischen Kader, jemand, der an den Eutern der PCC saugt und dem offiziellen Skript ohne eine einzige Zeile Abstrich verpflichtet ist&rdquo;. Die ressentimentbeladene Abqualifizierung durch die rechtsextreme S&aacute;nchez ist wohl als Reaktion auf die Androhung ihrer offen subversiven Autorent&auml;tigkeit zu verstehen. <\/p><p>Der 57-j&auml;hrige, eher unauff&auml;llige Elektronikingenieur aus der Provinz Villa Clara wurde den Kubanern bekannt, als er 2009 zum Bildungsminister ernannt wurde. Doch gro&szlig;e Popularit&auml;t brachte Canels Mission als Verantwortlicher f&uuml;r die Kaderausbildung der PCC ein. Zu den Loyalen z&auml;hlt Raul Castro selbst, der ihn als Verk&ouml;rperung notwendiger Erneuerung, aber auch als verl&auml;sslichen Besch&uuml;tzer der Revolution erkennt.<\/p><p>Als er 2013 zum 1. Vizepr&auml;sidenten ernannt wurde, w&uuml;rdigte Castro Diaz-Canel. Der ist kein Empork&ouml;mmling und besitzt ideologische Entschlossenheit&rdquo;. &bdquo;Ich kann mir keine Br&uuml;che in unserem Land vorstellen, ich glaube, dass es vor allem Kontinuit&auml;t geben muss&rdquo;, erkl&auml;rte Diaz-Canel unl&auml;ngst mit Andeutungen auf die Fortsetzung von Raul Castros langsamen, doch stetigen Reformkurs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180415-Kuba-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Am vergangenen 11. M&auml;rz gingen mehr als 8 Millionen Kubaner zu den Wahlurnen. Das seit 1976 bestehende, verfassungsm&auml;&szlig;ige System der Volksmacht, genannt <em>Poder Popular<\/em>, schreibt alle f&uuml;nf Jahre allgemeine Wahlen auf Provinz- und Landesebene vor. In diesem in Lateinamerika einzigartigen Wahlsystem werden gleichzeitig 1.201<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43491\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[124,20,190],"tags":[1152,2004,1369,1368],"class_list":["post-43491","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demokratie","category-landerberichte","category-wahlen","tag-basisdemokratie","tag-castro-fidel","tag-castro-raul","tag-kuba"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43491"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48089,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43491\/revisions\/48089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}