{"id":43500,"date":"2018-04-13T16:33:06","date_gmt":"2018-04-13T14:33:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500"},"modified":"2018-04-13T20:25:32","modified_gmt":"2018-04-13T18:25:32","slug":"hinweise-des-tages-ii-340","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h01\">SPD muss endlich handeln und Friedensgespr&auml;che initiieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h02\">In letzter Minute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h03\"> Dialog statt Eskalation <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h04\">MIT expert claims latest chemical weapons attack in Syria was staged<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h05\">Aufr&uuml;sten f&uuml;rs Teambuilding <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h06\">Warum die aktuelle Hartz IV-Debatte abgehoben und letztendlich auch verlogen ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h07\"> &bdquo;Schmei&szlig;t Deutschland aus dem Euro&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h08\">&laquo;Wir haben die Verlierer der Globalisierung vergessen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h09\">Es braucht eine grundlegende Bodenreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h10\">Stadtdekan nimmt Freier ins Gebet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h11\">Den Tod &uuml;berfl&uuml;ssig machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h13\">ARD-Panorama-Beitrag &ldquo;Flucht aus Deutschland &hellip;&rdquo; und eine BA-Statistik-Fu&szlig;note<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h14\">Antisemitismus als &auml;sthetischer Code<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43500#h15\">Zu guter Letzt: Geografische Studie enth&uuml;llt: Russland und die USA liegen gar nicht in Syrien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD muss endlich handeln und Friedensgespr&auml;che initiieren<\/strong><br>\nDas Schweigen der Bundesregierung, vor allem der SPD in der Bundesregierung zum Syrien-Konflikt ist der au&szlig;enpolitischen Verantwortung Deutschlands nicht w&uuml;rdig.<br>\nIch fordere die Bundesregierung auf, ihre eingeschnappte Haltung gegen&uuml;ber Russland zu &uuml;berdenken und sofort die Rolle des Vermittlers zwischen den Kr&auml;ften Russland, USA und Syrien einzunehmen. Nur mit einer starken Stimme Deutschlands kann im Syrien-Konflikt vermittelt werden, denn ein Konflikt zwischen Russland und den USA auf syrischen Boden bedroht den Frieden in Deutschland und Europa unmittelbar. Gerade wir m&uuml;ssten es besser wissen, denn wenn wir eines aus unserer eigenen Geschichte gelernt haben, dass Frieden nur gesichert werden kann, wenn die gro&szlig;en Weltm&auml;chte USA und Russland sich an einen Tisch setzen und miteinander reden. Hier muss die SPD ihrer Rolle als Friedenspartei gerecht werden und alles tun, um auch undenkbare Gespr&auml;che zu erreichen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180413-hdt2-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/simonelange.spd\/photos\/a.1549925285114984.1073741828.1545353352238844\/1623715321069313\/?type=3&amp;theater\">Simone Lange via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Gr&uuml;nder des SPD-Wirtschaftsforums Harald Christ &ldquo;Es wird keine Schlappe f&uuml;r Andrea Nahles geben&rdquo;<\/strong><br>\nDer Unternehmer Harald Christ appelliert an seine Partei: Keine Experimente. Andrea Nahles brauche ein starkes Mandat als Parteichefin. [&hellip;]<br>\nAndrea Nahles will auf dem Parteitag am Sonntag kommender Woche zur neuen Vorsitzenden gew&auml;hlt werden. Wie gro&szlig; ist die Gefahr, dass ihr die Gegenkandidatur der Flensburger B&uuml;rgermeisterin Simone Lange ein gutes Ergebnis verhagelt?<br>\nIch kann zwar nicht so recht nachvollziehen, was Simone Lange wirklich antreibt. Aber es ist gut, dass es eine weitere Kandidatin gibt. Um das Ergebnis von Andrea Nahles ist mir nicht bange, sie wird gest&auml;rkt aus dem Parteitag hervor gehen. Sie hat die Unterst&uuml;tzung einer klaren Mehrheit in der Partei. Und meine sowieso.<br>\nWas w&uuml;rde eine Schlappe f&uuml;r Nahles f&uuml;r den Neustart der SPD bedeuten?<br>\nDie Delegierten m&uuml;ssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein &ndash; es ist nicht die Zeit f&uuml;r Experimente. Und da die SPD eine Partei der Vernunft ist, wird es keine Schlappe geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gruender-des-spd-wirtschaftsforums-harald-christ-es-wird-keine-schlappe-fuer-andrea-nahles-geben\/21163508.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da wei&szlig; man gar nicht, ob man lachen oder weinen soll. Christ kann nicht nachvollziehen, was Simone Lange wirklich antreibt. Hm, mal &uuml;berlegen. Das historisch schlechteste Wahlergebnis der SPD vielleicht, das Spitzenleute wie Andrea Nahles mit zu verantworten haben? Oder den <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/heiko-maas-will-einen-haerteren-kurs-gegen-russland-a-1202726.html\">Konfrontationskurs<\/a>, den Au&szlig;enminister Heiko Maas jetzt eingeschlagen hat und der so rein gar nichts mehr mit Brandts Entspannungspolitik und der Vorstellung von gemeinsamer Sicherheit in Europa zu tun hat? Und was hei&szlig;t denn &bdquo;Keine Experimente&ldquo;? Doch nicht etwa &bdquo;weiter so&ldquo;? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>In letzter Minute<\/strong><br>\nRussland versucht, durch Geheimdiplomatie Klarheit &uuml;ber die US-Pl&auml;ne in Syrien zu erlangen &ndash; um nicht zur&uuml;ckschlagen zu m&uuml;ssen<br>\nDie russische F&uuml;hrung bereitet sich in Syrien offenbar auf alle Optionen vor. Angesichts der im Raum stehenden Drohung mit US-amerikanischen Raketenangriffen hat ein Gro&szlig;teil der im syrischen Hafen Tartus stationierten russischen Flottille die Basis offenbar vorsorglich verlassen. Das geht aus Satellitenbildern hervor, die in russischen Medien ver&ouml;ffentlicht wurden. Offiziell hie&szlig; es, Anlass seien geplante Schie&szlig;&uuml;bungen im &ouml;stlichen Mittelmeer. Die internationale Schifffahrt wurde aufgefordert, ein bestimmtes Seegebiet in den n&auml;chsten Tagen zu meiden. Das Auslaufen der Schiffe ist ein Signal, dass Russland bem&uuml;ht ist, gewollte oder unbeabsichtigte Sch&auml;den an eigenen Einheiten zu vermeiden, auf die Moskau dann mit h&auml;rteren Gegenma&szlig;nahmen antworten m&uuml;sste.<br>\nGleichzeitig berichtete die Moskauer Zeitung Kommersant unter Berufung auf Quellen im Generalstab, dass russische Milit&auml;rs auf verschiedenen Wegen versuchten, von der NATO die Zielkoordinaten der geplanten Angriffe zu erhalten, um eigene Soldaten ebenfalls vor den Folgen sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. Einer dieser Kan&auml;le laufe &uuml;ber die T&uuml;rkei. Das w&uuml;rde bedeuten, dass Moskau den bestehenden &raquo;roten Telefonen&laquo; nicht mehr traut. Das liberale Blatt &shy;Nowaja Gaseta schrieb unter Berufung auf Quellen im Milit&auml;r, Russland verlange von den USA Zusicherungen, dass die Angriffe nur &raquo;symbolischen Charakter&laquo; haben w&uuml;rden &ndash; dann k&ouml;nnte sich die russische Reaktion auf ebenso symbolische Proteste beschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330705.in-letzter-minute.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dialog statt Eskalation<\/strong><br>\nEin Zusammenbruch der Beziehung zwischen dem Westen und Russland k&ouml;nnte die globalen Stabilit&auml;t gef&auml;hrden. Ein Gastbeitrag.<br>\nMit gro&szlig;er Sorge beobachten wir den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Russland und dem Westen. Gegenseitige Sanktionen, die Schlie&szlig;ungen von Einrichtungen und Dialogforen, die einmal der Verst&auml;ndigung und Kooperation dienten, folgen in immer schnellerem Rhythmus. Wir haben es inzwischen mit einer beunruhigenden Entfremdung zu tun. Das gegenseitige Verh&auml;ltnis ist bestimmt von gegenseitigen Schuldzuweisungen, Verd&auml;chtigung und milit&auml;rischen Drohgeb&auml;rden.<br>\nVor diesem Hintergrund w&auml;re es hilfreich, wenn wir uns alle darauf besinnen w&uuml;rden, dass das Ende des Kalten Krieges schon einmal von beiden Seiten proklamiert worden ist. Das Wort vom &bdquo;Gemeinsamen Haus Europa&ldquo; sollte uns noch genauso gegenw&auml;rtig sein wie Putins Rede vor dem Deutschen Bundestag 2001, in der er ein langfristiges und umfassendes Kooperationsangebot machte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/konflikt-mit-russland-dialog-statt-eskalation-15537381.html\">FAZ Plus<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Selten so eine mediale Einheitsfront gesehen wie in Bezug auf Russland&ldquo;<\/strong><br>\nAntje Vollmer und Edmund Stoiber haben Deutschland und die Europ&auml;ische Union eindringlich zu einer Deeskalation des Konfliktes mit Russland aufgerufen und vor der Gefahr &bdquo;eines dritten und letzten Weltkrieges&ldquo; gewarnt.<br>\nMan k&ouml;nnte denken, dass diese Nachricht dem ein oder anderen deutschen Medium eine Meldung wert w&auml;re, aber dem ist nicht so. Fast ausnahmslos ignorieren sie einen Gastbeitrag, der am Donnerstag in der FAZ erschienen ist. Verfasst wurde er von der fr&uuml;heren Bundestagsvizepr&auml;sidentin Vollmer (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) und dem ehemaligen Bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Stoiber (CSU) gemeinsam mit Horst Teltschik (CDU), G&uuml;nter Verheugen (SPD) und Helmut Sch&auml;fer (FDP).<br>\nGemeinsam fordern sie den Westen auf, Russland &bdquo;als einen gleichberechtigten Partner in allen globalen Fragen&ldquo; anzuerkennen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/26991\/selten-so-eine-mediale-einheitsfront-gesehen-wie-in-bezug-auf-russland\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>MIT expert claims latest chemical weapons attack in Syria was staged<\/strong><br>\nTheodore Postol of MIT says there is no concrete evidence linking Assad to the attack. A leading weapons academic has claimed that the Khan Sheikhoun nerve agent attack in Syria was staged, raising questions about who was responsible. Theodore Postol, a professor emeritus at the Massachusetts Institute of Technology (MIT), issued a series of three reports in response to the White House&rsquo;s finding that Syrian President Bashar Al-Assad perpetrated the attack on 4 April.<br>\nPostol said: &ldquo;I have reviewed the [White House&rsquo;s] document carefully, and I believe it can be shown, without doubt, that the document does not provide any evidence whatsoever that the US government has concrete knowledge that the government of Syria was the source of the chemical attack in Khan Sheikhoun, Syria at roughly 6am to 7am on 4 April, 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ibtimes.co.uk\/mit-expert-claims-latest-chemical-weapons-attack-syria-was-staged-1617267\">IBT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aufr&uuml;sten f&uuml;rs Teambuilding<\/strong><br>\nBundeskabinett in Klausur: Stimmung gerettet, Auslandseins&auml;tze verl&auml;ngert<br>\nWenn sich die Herrschenden auf Schloss Meseberg versammeln, herrscht Aufregung im Bl&auml;tterwald. Auch wenn bereits im Vorfeld abzusehen war, dass es an konkreten Ergebnissen mangeln w&uuml;rde. Eine Gewissheit hat die Kabinettsklausur der Bundesregierung in Brandenburg allerdings gebracht: Aufr&uuml;stung schwei&szlig;t zusammen. [&hellip;]<br>\nGanz in diesem Sinne beschloss das Kabinett am Mittwoch, die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr in Mali und Somalia zu verl&auml;ngern (siehe jW vom Donnerstag). In Mali sind deutsche Soldaten an einer sogenannten Ausbildungsmission beteiligt. Die Zahl der deutschen Milit&auml;rs soll dort um 50 auf 350 erh&ouml;ht werden. Dem Beschluss muss noch der Bundestag zustimmen, was angesichts der Mehrheitsverh&auml;ltnisse aber reine Formsache sein d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330692.aufr%C3%BCsten-f%C3%BCrs-teambuilding.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum die aktuelle Hartz IV-Debatte abgehoben und letztendlich auch verlogen ist<\/strong><br>\nMit seinem Vorschlag f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines &bdquo;solidarischen Grundeinkommens&ldquo; hat Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller vor allem in der SPD die Debatte um Hartz IV neu entfacht. Deswegen aber nun eine Abschaffung des bei vielen Menschen verhassten Systems in Aussicht zu stellen, ist mindestens naiv, wenn nicht sogar versuchte Rosst&auml;uscherei. [&hellip;]<br>\nDas j&uuml;ngste Medienecho haben vor allem die momentan in der SPD laufenden Debatten ausgel&ouml;st, die wiederum prim&auml;r auf den Vorsto&szlig; von Berlins Regierendem B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller zur Einf&uuml;hrung eines &bdquo;solidarischen Grundeinkommens&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. Die Debatte veranlasste einige SPD-Spitzenpolitiker dazu, ein Ende des Hartz IV-Systems in Aussicht zu stellen. &bdquo;Am Ende eines solchen Prozesses k&ouml;nnte das Ende von Hartz IV stehen&ldquo;, sagte etwa die stellvertretende SPD-Vorsitzende und rheinland-pf&auml;lzische Ministerpr&auml;sidentin Malu Dreyer. Selbst der neue Bundesarbeitsminister Hubertus Heil &ndash; der gemeinhin als &bdquo;Schr&ouml;derianer&ldquo; eingeordnet wird &ndash; zeigt sich offen f&uuml;r Gespr&auml;che &uuml;ber eine Abschaffung von Hartz IV und die Einf&uuml;hrung eines solidarischen Grundeinkommens. Gleichzeitig betonte der neue Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz, dass das &bdquo;Kernprinzip der Arbeitsmarktreform&ldquo; f&uuml;r die SPD nicht infrage stehe.<br>\nGanz offensichtlich ist man sich innerhalb der SPD in dieser Frage alles andere als einig. Aber allein schon die Inaussichtstellung einer &bdquo;Abschaffung&ldquo; des bei vielen Menschen mit Skepsis bis hasserf&uuml;llter Ablehnung verbundenen Hartz IV-Systems ist bei n&uuml;chterner Betrachtung gelinde gesagt naiv &ndash; und b&ouml;sartig formuliert ein mieser Versuch, den Menschen eine Karotte f&uuml;r die Augen zu halten, die sie auf absehbare Zeit niemals werden erreichen k&ouml;nnen.<br>\nDiese Bewertung mag etwas hart klingen, ist aber meiner Meinung nach gerechtfertigt, wenn man die derzeit realistisch erscheinenden (Nicht-)Ver&auml;nderungsoptionen analysiert, die sich aus dem Vorschlag zum solidarischen Grundeinkommen ergeben w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/solidarisches-grundeinkommen-warum-die-aktuelle-hartz-iv-debatte-abgehoben-und-letztendlich-auch-verlogen-ist-25999\">Stefan Sell auf Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Schmei&szlig;t Deutschland aus dem Euro&ldquo;<\/strong><br>\nDie Eurozone krankt am Exportweltmeister Deutschland in seiner Mitte. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat unl&auml;ngst Vorschl&auml;ge unterbreitet, wie mit einem Eurozonen-Budget auf eine Harmonisierung im europ&auml;ischen Wirtschaftsraum hingearbeitet werden k&ouml;nnte. Aber Deutschland bewegt sich nur in Trippelschritten auf Macron zu. Wenn das so weiter geht, besteht die Gefahr, dass unsere europ&auml;ischen Nachbarn die Geduld verlieren und Deutschland bitten, den Club zu verlassen, so wie fr&uuml;her die Mustersch&uuml;ler eine Klasse &uuml;berspringen mussten. Damit es nicht so weit kommt, muss sich nicht nur die Austerit&auml;tspolitik &auml;ndern, sondern in Deutschland m&uuml;ssten endlich die L&ouml;hne deutlich steigen. Den deutschen Sozialdemokraten bietet das die Chance, sich aus der babylonischen Gefangenschaft neoliberalen Denkens zu verabschieden und den Kampf f&uuml;r soziale Gerechtigkeit mit der Rettung Europas zu verkn&uuml;pfen.<br>\nViel zu lange wurde den deutschen Arbeitnehmern eingeredet, ihre L&ouml;hne seien zu hoch, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich ist das Wachstum der Binnennachfrage zu gering. Und deutsche Arbeitskr&auml;fte sind nicht zu teuer. Die L&ouml;hne sind &uuml;ber Jahre nicht entsprechend der Produktivit&auml;t gestiegen.<br>\nVor sinkender Wettbewerbsf&auml;higkeit bei steigenden L&ouml;hnen brauchen die deutschen Arbeitnehmer keine Angst zu haben. Gerade die Empf&auml;nger niedriger L&ouml;hne stehen nicht unter internationalem Wettbewerb, weil sie keine handelbaren G&uuml;ter herstellen. Unter internationalen Wettbewerb stehen vor allem die Arbeitnehmer in den Exportindustrien: Hier boomen die Arbeitsm&auml;rkte, sind Fachkr&auml;fte inzwischen schon knapp.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/europakompakt\/opinion\/schmeisst-deutschland-aus-dem-euro\/\">Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&laquo;Wir haben die Verlierer der Globalisierung vergessen&raquo;<\/strong><br>\nDani Rodrik ist einer der wichtigsten &Ouml;konomen unserer Zeit. Der Harvard-Professor geht hart mit seiner Zunft ins Gericht: Viel zu lange h&auml;tten &Ouml;konomen und Politiker das Dogma des ungehemmten Freihandels nachgebetet. Und dabei eine populistische Revolte provoziert. [&hellip;]<br>\nWas ist denn falsch an der Theorie des grenz&uuml;berschreitenden Handels, wonach es f&uuml;r einzelne L&auml;nder besser ist, sich auf ihre St&auml;rken zu fokussieren und andere G&uuml;ter von Handelspartnern zu beziehen?<br>\nNichts. Aber es war stets unbestritten, dass Freihandel in einzelnen Staaten &uuml;ber Arbeitsplatzverluste und Lohndruck auch Verlierer produziert. Selbst wenn der volkswirtschaftliche Kuchen als Ganzes gr&ouml;sser wird &ndash; und das wird er &ndash;, k&ouml;nnen diese Verliererschichten nicht ohne weiteres in andere Branchen ausweichen. Freihandel f&uuml;hrt immer zur Frage, wie die Gewinne zwischen Siegern und Verlierern verteilt werden. Darum m&uuml;ssen sich die Politiker k&uuml;mmern. Doch das haben sie, besonders in den USA, nicht getan. Stattdessen galt in der Politik wie in der &ouml;konomischen Lehre die dogmatische Vorstellung des &laquo;Trickle-down&raquo;-Effekts, dass also die Gewinne der Globalisierung auf alle Bev&ouml;lkerungsschichten rieseln. Das war naiv und falsch.<br>\nDer freie Markt regelt das nicht allein?<br>\nNein, das kann er nicht. Der freie Markt ist f&uuml;r die Marktwirtschaft im &uuml;bertragenen Sinn etwa das, was Zitronensaft f&uuml;r Limonade ist. In purer Form ist Zitronensaft kaum geniessbar. Wenn Sie eine trinkbare Limonade herstellen wollen, m&uuml;ssen Sie den Zitronensaft im richtigen Verh&auml;ltnis mit Wasser und Zucker mischen. Das w&auml;re dann der Staat. Es ist v&ouml;llig klar, dass der Staat eine aktive Rolle spielen muss, um die Folgen der Globalisierung in der Bev&ouml;lkerung abzufedern.<br>\nWieso hat diese populistische Revolte genau jetzt stattgefunden?<br>\nSeit den sp&auml;ten 1980er-Jahren ist in vielen westlichen L&auml;ndern ein schleichender Anstieg der Zustimmungsraten f&uuml;r populistische Parteien zu beobachten. Der Druck wuchs stetig. Eine Mischung aus mehreren Faktoren f&uuml;hrte dazu, dass die populistische Revolte jetzt ausgebrochen ist: Die Hyperglobalisierung; technologische Fortschritte, die ebenfalls &ouml;konomische &Auml;ngste sch&uuml;ren; die Finanzkrise von 2008 und die politischen Massnahmen danach, die eher den grossen Banken als den normalen Menschen auf der Strasse dienten. In Europa ging man zudem f&uuml;rchterlich falsch mit der Eurokrise um, die Austerit&auml;tspolitik war sch&auml;dlich. Wir k&ouml;nnen die einzelnen Faktoren nicht gewichten, aber ihre Mischung bot den idealen N&auml;hrboden f&uuml;r populistische Parteien, um mit den &Auml;ngsten der Bev&ouml;lkerung zu spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2018\/04\/12\/wir-haben-die-verlierer-der-globalisierung-vergessen\">Republik.ch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Es braucht eine grundlegende Bodenreform<\/strong><br>\nIn Berlin rufen mehr als 200 Stadtteil- und Mieterinitiativen, soziale Verb&auml;nde, Gewerkschaften und Hausprojekte f&uuml;r diesen Samstag zur Demonstration &ndash; gegen steigende Mieten, unsoziale Modernisierungsvorhaben und die Zerst&ouml;rung der Nachbarschaft durch die Verdr&auml;ngung von Gewerbetreibenden und die Kommerzialisierung der &ouml;ffentlichen R&auml;ume. Fast zwei Millionen leistbare Wohnungen f&uuml;r die Haushalte mit geringem Einkommen fehlen bundesweit, allein in Berlin sind es mehr als 300.000. Eine Mietkostenbelastung von maximal 30 Prozent des Einkommens bleibt f&uuml;r viele ein unerf&uuml;llter Wunsch. Knapp eine Million Haushalte in den Gro&szlig;st&auml;dten gibt mehr als die H&auml;lfte ihres Einkommens f&uuml;r die Miete aus. Zum Leben bleibt da nicht viel. (&hellip;)<br>\nVon der Gro&szlig;en Koalition ist nichts zu erwarten. Weder die zahnlose Mietpreisbremse noch die zaghafte Fortf&uuml;hrung der Wohnungsbauf&ouml;rderung und erst recht nicht das versprochene Baukindergeld werden den Raubzug der Immobilienwirtschaft stoppen. Das Grundrecht auf Wohnen setzt eine &ouml;ffentliche Verantwortung f&uuml;r den Wohnungsbau und eine Sozialisierung des Bodens voraus. Die Mietenproteste in Berlin fordern einen solchen Kurswechsel und wollen das Wohnen und die Stadtentwicklung aus der Abh&auml;ngigkeit von Marktlogik und Bodenspekulation befreien.<br>\nDie Bodenfrage ist der Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine soziale Wohnungsversorgung, doch das Eigentum ist eine heilige Kuh, die weder geschlachtet noch gemolken werden darf. Wie gro&szlig; das politische Desinteresse an einer Besteuerung des Grundbesitzes ist, hat das Bundesverfassungsgericht gerade vor Augen gef&uuml;hrt: Die aktuelle Grundsteuer sei unzul&auml;ssig und nicht zeitgem&auml;&szlig;. V&ouml;llig losgel&ouml;st von den ver&auml;nderten Ertragsaussichten wird die Grundsteuer immer noch auf Basis von sogenannten Einheitswerten aus den Jahren 1935 und 1964 ermittelt.<br>\nUnzeitgem&auml;&szlig; ist aber nicht nur diese Berechnungsgrundlage, sondern die Grundsteuer an sich, da sie Spekulation belohnt und wenige Investitionsanreize f&uuml;r den Wohnungsbau setzt. Dass die Bundesregierung die R&uuml;ge des Gerichts nutzt, um eine grundlegende Bodenreform einzuleiten, ist nicht zu erwarten. Wenn es um das Recht auf Wohnen geht, bleibt Mieterinnen und Mietern nur eins: sich auf sich selbst zu verlassen und den n&ouml;tigen Druck f&uuml;r eine soziale Wohnungspolitik aufzubauen. Im Vergleich zum Verfassungsgerichtsurteil und zur Koalitions-Klausurtagung ist die Mietendemo am Samstag deshalb das wichtigste Ereignis in dieser Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/andrej-holm\/es-braucht-eine-grundlegende-bodenreform\">Andrej Holm in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Stadtdekan nimmt Freier ins Gebet<\/strong><br>\nDass ein Monsignore Prostitution ablehnt, kann nicht &uuml;berraschen. Christian Hermes, der katholische Stadtdekan von Stuttgart, verbl&uuml;fft dennoch in seinem Videostatement. Die K&uuml;nstlergruppe der Aktion #ichbinkeinfreier wird den kurzen Film demn&auml;chst online stellen &ndash; unsere Zeitung bekam ihn vorab zu sehen. Darin wendet sich der Dompfarrer der Domgemeinde St. Eberhard, der bekannt f&uuml;r seine Haltung gegen Rechtspopulismus ist, mit scharfen Worten an die Freier &ndash; an seine Geschlechtsgenossen, die Frauen sch&auml;digten &bdquo;f&uuml;rs ganze Leben&ldquo;, indem sie Bordelle besuchten und sich der Illusion hing&auml;ben, begehrenswert zu sein. &bdquo;Das ist doch Quatsch!&ldquo;, entf&auml;hrt es dem 47-J&auml;hrigen vor der Kamera. (&hellip;)<br>\nNein, ein katholischer W&uuml;rdentr&auml;ger ist kein Freier &ndash; Sexualit&auml;t darf er sowieso nicht ausleben. Hermes prangert scharf an, wie wenig sich die meisten Stuttgarter um &bdquo;Menschenverachtung im Rotlicht&ldquo; scherten. &bdquo;Es ist seltsam, dass es in einer Stadt, in der so viel demonstriert wird, ruhig bleibt, wenn Tag f&uuml;r Tag Frauen hundertfach missbraucht und vergewaltigt werden im Rahmen der Prostitution&ldquo;, wettert er.<br>\nSo ruhig bleibt es jetzt nicht mehr. Eifrig sind sechs K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler in der Stadt und Region unterwegs, um Stimmen von M&auml;nnern gegen Prostitution zu sammeln. Hunderte haben sich schon filmen lassen. Immer mehr Prominente machen mit. Neben Hermes sind es etwa S&oslash;ren Schwesig, der evangelische Stadtdekan von Stuttgart, sowie Matthias Klopfer, der OB von Schorndorf. Sie alle erkl&auml;ren in Videobotschaften, die bei Facebook gepostet werden, warum sie keine Freier sind.<br>\nVom Stuttgarter Rathauschef Fritz Kuhn bekamen die Initiatoren der Kampagne eine Absage aus seinem Sekretariat, was Jusytina Koeke, Dozentin der Stuttgarter Kunstakademie, &auml;rgert. &bdquo;Ich nehme es ihm sehr &uuml;bel, dass er kneift&ldquo;, sagt die Aktivistin. Ob der gr&uuml;ne OB schon vergessen habe, dass er vor zwei Jahren eine Plakataktion gestartet habe, bei der Spr&uuml;che wie &bdquo;Kondome benutzt man, Frauen nicht&ldquo; in der Stadt aufgeh&auml;ngt wurden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgarter-kampagne-gegen-prostitution-liebe-freier-ihr-seid-arme-saeue.aa299bea-6052-4067-8d09-47b9adcc540b.html\">Stattgarter-Zeitung.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Stuttgart ist wohl keine Ausnahme. Wie sieht die Situation denn z.B. in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Hannover oder in Dortmund, Osnabr&uuml;ck und Saarbr&uuml;cken aus? Ist es nicht auch in vielen anderen deutschen (Gro&szlig;-)St&auml;dten ziemlich ruhig, wenn es um das Thema Prostitution und deren Schattenseiten geht &ndash; vor allem Menschenhandel und Organisierte Kriminalit&auml;t?<\/em><\/p>\n<p><em>Bei allem berechtigten Einsatz dieses Kirchenmannes in dieser Sache: Es sollte nicht vergessen sein, dass auch W&uuml;rdentr&auml;ger der katholischen Kirche offenbar sexuelle W&uuml;nsche haben. Zahlreiche offiziell nicht anerkannte Kinder (und ihre M&uuml;tter) sowie Mi&szlig;brauchsf&auml;lle sind ein &ndash; leider &ndash; sehr deutliches Indiz, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Den Tod &uuml;berfl&uuml;ssig machen<\/strong><br>\nBisher lehnen viele Gr&uuml;ne Gentechnik in der Landwirtschaft ab. Doch nun erhebt die Parteispitze Gentechnik zum Allheilmittel.<br>\nDie Gr&uuml;nen m&uuml;ssen offen sein, nach m&ouml;glichst allen Richtungen. Das scheint der Grundgedanke zu sein, der sich durch das gr&uuml;ne Vorstandspapier zum neuen Parteiprogramm zieht. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter steht die Koalitionsfrage an. St&ouml;render Ballast muss deshalb nach den W&uuml;nschen der Parteispitze weg. Die ablehnende Positionen der Gr&uuml;nen zur Gentechnik stehen offensichtlich deshalb auch mit ganz oben auf der Aufr&auml;umliste.<br>\nDie Gr&uuml;nen sollen ihre grundlegende Ablehnung von genmanipulierten Lebensmitteln aufgeben. Bestimmte Methoden der Genver&auml;nderung k&ouml;nnten helfen, den Lebensmittelmangel in D&uuml;rreregionen zu &uuml;berwinden, hei&szlig;t es etwas verschwurbelt in dem Vorstandspapier. Konkret hei&szlig;t das, neue genmanipulierende Methoden wie CRISPR sollen akzeptiert werden. Die gr&uuml;ne Parteispitze f&auml;llt den Umweltorganisationen damit in den R&uuml;cken. Denn in Br&uuml;ssel steht aktuell genau dieser Streit auf der Tagesordnung: Fallen Methoden wie CRISPR unter das Gentechnikrecht oder nicht. [&hellip;]<br>\nNoch weitaus tiefgreifender ist die Position, die die Parteispitze bei den bioethischen Fragen pl&ouml;tzlich vertritt. Gentechnik wird zum Wunder- und Allheilmittel erkoren: Sie kann Krankheiten ausrotten, Leben verl&auml;ngern &ndash; ja &bdquo;sogar theoretisch den Tod &uuml;berfl&uuml;ssig machen&ldquo;. Bisher sind derartige Heilsverk&uuml;ndungen nur von der Gentech-Lobby bekannt. Und selbst vor dem Menschenklonen schreckt die Parteispitze in ihrem Fortschrittsglauben nicht zur&uuml;ck. Die Gr&uuml;nen sind tats&auml;chlich dabei, sich &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Gruene-entdecken-Gentechnik\/!5495681\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz sch&ouml;n mutig von der taz. Aber es ist wahr: nachdem die Gr&uuml;nen schon ihre anderen Wurzeln, den Pazifismus und die soziale Gerechtigkeit, abgeschnitten haben, wird jetzt der letzte Rest gekappt. Aber im Grunde genommen war der Weg sp&auml;testens mit dem Bekenntnis zum &ldquo;Green New Deal&rdquo;, zum &ldquo;gr&uuml;nen Kapitalismus&rdquo;, zu Ende. Die Gr&uuml;nen sind nur noch Funktions- und Scharnierpartei, offen f&uuml;r alles und jeden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ARD-Panorama-Beitrag &ldquo;Flucht aus Deutschland &hellip;&rdquo; und eine BA-Statistik-Fu&szlig;note<\/strong><br>\nAnl&auml;&szlig;lich des Beitrags &ldquo;Flucht aus Deutschland: Syrer gehen zur&uuml;ck&rdquo; im ARD-Magazin Panorama vom 12. April 2018* m&ouml;chten wir auf eine uns vor einigen Tagen aufgefallene bemerkenswerte Fu&szlig;note in einer Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zur &ldquo;Fluchtmigration&rdquo; aufmerksam machen. Die in diversen Tabellen der Statistik der BA vom 29. M&auml;rz 2018 (Erstellungsdatum) angebrachte bemerkenswerte Fu&szlig;note lautet: &ldquo;Die Zahl der Personen im Kontext von Fluchtmigration sinkt bundesweit leicht seit November 2017, obwohl andere Indikatoren dies nicht erkennen lassen. Derzeit werden die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Auff&auml;lligkeiten gesucht.&rdquo; (siehe Auszug hier) Ob in dem Panorama-Beitrag ein m&ouml;glicher Grund (von m&ouml;glicherweise mehreren Gr&uuml;nden) f&uuml;r &ldquo;diese Auff&auml;lligkeiten&rdquo; gefunden und berichtet wurde, ist dem BIAJ bisher nicht bekannt. (Stand: 12. April 2018, 23:30 Uhr &ndash; wird bei n&auml;heren Informationen zu den &ldquo;Auff&auml;lligkeiten&rdquo; erg&auml;nzt\/aktualisiert)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1073-ard-panorama-beitrag-flucht-aus-deutschland-und-eine-ba-statistik-fussnote.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Antisemitismus als &auml;sthetischer Code<\/strong><br>\nDer Skandal ist da, er ist monetarisiert und &uuml;berwunden. Gangsta-Rapper Kollegah und Farid Bang d&uuml;rfen doch zum Echo. Sie haben gute Chancen, in der Kategorie &bdquo;Hip-Hop \/ Urban International&ldquo; einen Preis zu gewinnen &ndash; trotz der viel diskutierten Textzeile &bdquo;Mein K&ouml;rper definierter als von Auschwitz-Insassen&ldquo; in dem Lied &bdquo;0815&ldquo; auf der EP &bdquo;&sect;185&ldquo;, Teil des Albums &bdquo;Jung, brutal, gutaussehend 3&ldquo;, das p&uuml;nktlich zum Weihnachtsgesch&auml;ft 2017 erschienen war und sich sehr, sehr gut verkauft. [&hellip;]<br>\nDer Vorwurf der Echo-Jury und der &bdquo;Bild&ldquo; lautet &uuml;brigens nicht, dass Kollegah und Farid Bang Sexismus und Homophobie propagieren. Weder bei Kollegah, der h&auml;ssliche Frauen von Rottweilern jagen lassen will oder &bdquo;die Drecksschlampe nicht von der Bettkante sto&szlig;en, sondern ihren Kopf auf die Bettkante sto&szlig;en&ldquo; will. Auch nicht bei Farid Bang, der in Interviews kritisiert, dass &bdquo;M&auml;nner immer mehr zu Frauen werden&ldquo;, sich mit Rainer Br&uuml;derle solidarisiert und sich offen als Sexist bezeichnet. Auch nicht bei Kontra K, der &bdquo;hart ist und nicht mit Schwulen abh&auml;ngt&ldquo; oder bei der Hamburger Crew 187 Stra&szlig;enbande, bei denen Freundinnen von imagin&auml;ren Feinden als &bdquo;sch&ouml;nes St&uuml;ck Fleisch&ldquo; bezeichnet werden und bei denen erniedrigender Oralverkehr mit &bdquo;Schlampen&ldquo; in dicken Autos gef&uuml;hlt in jedem zweiten Lied besungen wird.<br>\nDagegen wirken Raf Camoras Tagtr&auml;ume, die davon handeln, dass er &bdquo;mit zwei, drei M&auml;dchen vom Balkan&ldquo; unter Palmen liegt, vergleichsweise harmlos.<br>\nWarum diese Auswahl? Weil es sich um die anderen Nominierten der diesj&auml;hrigen Echo-Gala im Bereich Hip-Hop handelt. Die Auswahl repr&auml;sentiert gleichzeitig die kommerziell erfolgreichsten Rapper Deutschlands und kann gut und gerne als Speerspitze eines widerw&auml;rtigen Sexismus und der Frauenverachtung innerhalb der deutschen Rap-Landschaft bezeichnet werden. Aber das alleine reicht offenbar noch lange nicht zum Skandal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/kultur\/musik\/echo-verleihung-2018-antisemitismus-als-aesthetischer-code-a-1484491,0%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Verdacht der Rundschau, dass in der Branche Skandale die Ums&auml;tze f&ouml;rdern und daher willf&auml;hrig einkalkuliert werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Und das geht weit &uuml;ber den Antisemitismus hinaus. Bezeichnend ist jedoch, dass die im deutschen Rap und Hip Hop allgegenw&auml;rtige Homophonie und der widerw&auml;rtige Sexismus offenbar noch nicht einmal mehr das Zeug haben, Skandale auszul&ouml;sen. Da muss heute schon &bdquo;Auschwitz&ldquo; her. Und die versammelte Branche sitzt brav im Saal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Geografische Studie enth&uuml;llt: Russland und die USA liegen gar nicht in Syrien<\/strong><br>\nDamaskus (Archiv) &ndash; Damit hat nun wirklich niemand gerechnet: Eine aktuelle Studie des Geografischen Instituts der Universit&auml;t Stockholm hat ergeben, dass weder die USA noch Russland in Syrien liegen. Dies ist umso verbl&uuml;ffender, weil die beiden Staaten seit geraumer Zeit dort Krieg f&uuml;hren und &uuml;ber Waffenruhen verhandeln.<br>\n&ldquo;Eigentlich wollten wir nur ausfindig machen, wo genau in Syrien Moskau und Washington liegen, um die Kriegsbeteiligung beider Parteien besser zu verstehen&rdquo;, erkl&auml;rt Professor Magnus Holmgren, der in Stockholm ein sechsk&ouml;pfiges Forschungsteam leitet. [&hellip;]<br>\nDass weder die USA noch Russland in Syrien liegen, werfe zahlreiche Fragen auf, so die Wissenschaftler. Etwa: Warum wird der Krieg in Syrien als &ldquo;B&uuml;rgerkrieg&rdquo; bezeichnet? Oder: Was, verdammte Schei&szlig;e nochmal, haben die USA und Russland dort eigentlich zu suchen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/09\/russland-usa-syrien.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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