{"id":43535,"date":"2018-04-17T08:43:41","date_gmt":"2018-04-17T06:43:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535"},"modified":"2018-04-17T08:43:41","modified_gmt":"2018-04-17T06:43:41","slug":"hinweise-des-tages-3101","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h01\">Angebliche syrische Chemiewaffenfabrik: OPCW und Mitarbeiter widersprechen US-Angaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h02\">Ich werde am Mittwoch um 18 Uhr in Berlin auf die Stra&szlig;e gehen &hellip;.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h03\">Wir verurteilen die Ausweitung der verbrecherischen Kriegspolitik von USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich auf dem syrischen Territorium mit Zustimmung der Bundeskanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h04\">Bundesregierung bef&uuml;rwortet Bruch des V&ouml;lkerrechts ihrer Verb&uuml;ndeten in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h05\">Labour-Chef Corbyn: Bomben bringen keinen Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h06\">Drei St&uuml;hle, eine Meinung? Anne Will l&auml;dt gleich drei Mitglieder der Atlantik-Br&uuml;cke zum Thema Syrien ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h07\">So viel Geld sollten Sie f&uuml;r die Rente zur&uuml;cklegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h08\">In Deutschland hakt der moralische Kompass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h09\">Ungleichheit &ndash; schlecht f&uuml;r die Wirtschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h10\">Fachkr&auml;ftemangel bremst das Wachstum &ndash; und kostet so an die 30 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h11\">Was an Hartz IV wirklich abgeschafft geh&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h12\">Bayern will psychisch Kranke wie Straft&auml;ter behandeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h13\">Wenn Krankenkassen auf Kosten der Versicherten sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h14\">Spahn fordert Krankenkassen zu Beitragssenkungen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h15\">Einmal langzeitarbeitslos, immer langzeitarbeitslos?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h16\">Shame on you, Deliveroo!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43535#h17\">Die wiederkehrende Dosis Stimmungsmache  mithilfe der Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angebliche syrische Chemiewaffenfabrik: OPCW und Mitarbeiter widersprechen US-Angaben<\/strong><br>\nDas Pentagon hat nach eigenen Angaben am Wochenende eine Chemiewaffenfabrik in Syrien zerst&ouml;rt. Doch OPCW-Ermittler hatten die Anlage mehrfach inspiziert und konnten keine entsprechenden Hinweise finden. Auch Mitarbeiter widersprechen den US-Angaben.<br>\nIn der Nacht zu Samstag griffen die USA, Frankreich und Gro&szlig;britannien mehrere Ziele in Syrien an, darunter auch das Syrische Zentrum f&uuml;r wissenschaftliche Studien und Forschung (SSRC) im Damaszener Stadtteil Barsah.<br>\nDas dreist&ouml;ckige Geb&auml;ude wurde nach US-Angaben mit 57 Marschflugk&ouml;rpern und 19 Luft-Boden-Raketen angegriffen. Die massive Bombardierung hat von der Einrichtung nur noch Tr&uuml;mmer &uuml;brig gelassen, die W&auml;nde und das Dach sind fast vollst&auml;ndig eingest&uuml;rzt, Laborausr&uuml;stung liegt verstreut herum. Das Zentrum war laut dem Pentagon das Herzst&uuml;ck des syrischen Chemiewaffenprogramms.<br>\nDie Kriegskoalition wirft der syrischen Regierung vor, am Samstag vor einer Woche Giftgas gegen die Bewohner von Duma bei Damaskus eingesetzt zu haben. Belege daf&uuml;r konnte sie jedoch nicht vorlegen. Experten der OPCW wollen die Ortschaft nach Dr&auml;ngen Moskaus auf Spuren eines Chemiewaffeneinsatzes untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/68480-angebliche-syrische-chemiewaffenfabrik-opcw-mitarbeiter-widersprechen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ich werde am Mittwoch um 18 Uhr in Berlin auf die Stra&szlig;e gehen &hellip;.<\/strong><br>\nweil ich dar&uuml;ber emp&ouml;rt bin, dass die Bundesregierung v&ouml;lkerrechtswidrige Raketenangriffe guthei&szlig;t. Wer einen Fl&auml;chenbrand verhindern will, darf kein &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en! Verantwortliche Au&szlig;enpolitik w&auml;re es, Giftgas-Vorw&uuml;rfe von unabh&auml;ngiger Seite untersuchen zu lassen statt auf reinen Verdacht hin zu bomben. Wie kann Norbert R&ouml;ttgen nur die Auffassung vertreten, dass &gt;&gt;Unschuldsvermutung und rechtstaatliche Verfahren nur f&uuml;r innerstaatliche Strafverfahren&lt;&lt; gelten und man rechtsstaatliche Grunds&auml;tze nicht auf internationale Beziehungen &uuml;bertragen k&ouml;nne? Solch ein Standpunkt ist doch Kanonenbootpolitik des 19. Jahrhunderts. Wer Frieden will, muss das V&ouml;lkerrecht achten statt es verbal und in der Praxis mit F&uuml;&szlig;en zu treten!\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/2115592701791449\">Sahra Wagenknecht via fb<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir verurteilen die Ausweitung der verbrecherischen Kriegspolitik von USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich auf dem syrischen Territorium mit Zustimmung der Bundeskanzlerin<\/strong><br>\nDie massive Schuldzuweisung der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten an die Adresse der syrischen und russischen Pr&auml;sidenten Assad und Putin nach dem mutma&szlig;lichen Giftgaseinsatz im syrischen Duma sowie die j&uuml;ngsten Milit&auml;reins&auml;tze, verbunden mit der Kriegsdrohung des US-Pr&auml;sidenten Trump gegen Russland erwecken den Eindruck einer von langer Hand geplanten Inszenierung zur Vorbereitung eines in letzter Konsequenz gegen Russland gerichteten Krieges, der in einen unkontrollierbaren globalen Fl&auml;chenbrand einzum&uuml;nden droht.<br>\nWir sind &auml;u&szlig;erst emp&ouml;rt und besorgt &uuml;ber den verantwortungslosen Umgang nicht zuletzt der Bundesregierung angesichts ihrer leichtfertigen Unterst&uuml;tzung der Position der Regierungen in Gro&szlig;britannien, Frankreich und den USA. Anstatt auf diese m&auml;&szlig;igend Einfluss zu nehmen, gie&szlig;t sie &Ouml;l in das Feuer.<br>\nWir erkl&auml;ren: Giftgaseins&auml;tze sind Kriegsverbrechen. Diese m&uuml;ssen vor dem Haager Tribunal mit entsprechenden Konsequenzen verhandelt werden. Jedwede kriegerische Handlungen auf Grund von Mutma&szlig;ungen durch einen Staat oder ein B&uuml;ndnis von Staaten stellen selbst ein Kriegsverbrechen dar. Sie geh&ouml;ren ebenfalls vor das UN-Kriegsverbrecher-Tribunal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180417_Beitrag-gegen-das-Kriegsverbrechen-Endfassung.pdf\">Stellungnahme von Mitgliedern des wissenschaftl. Beirats von Attac Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung bef&uuml;rwortet Bruch des V&ouml;lkerrechts ihrer Verb&uuml;ndeten in Syrien<\/strong><br>\nAm Wochenende haben die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich das syrische Assad-Regime angegriffen &ndash; als Vergeltungsma&szlig;nahme f&uuml;r den wiederholten, angeblichen Chemiewaffeneinsatz des Regimes Tage zuvor. Die Bundesregierung hat sich nicht an den Angriffen beteiligt, unterst&uuml;tzt aber die milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen und findet sie &ldquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo;, &ldquo;richtig&rdquo; und &ldquo;angemessen&rdquo;. Dass die westlichen Angriffe v&ouml;lkerrechtswidrig sind, st&ouml;rt die Bundesregierung dabei nicht. Der Chemiewaffeneinsatz sei ja auch ein V&ouml;lkerrechtsbruch. Da muss man dann mit einem eigenen V&ouml;lkerrechtsbruch gegenhalten.<br>\nWas f&uuml;r eine gef&auml;hrliche Logik!<br>\nAusschnitt aus der RegPK vom 16. April 2018 &ndash; <a href=\"https:\/\/youtu.be\/J8NXzJvkd2E\">Komplett hier<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wDR5Mt95bKw\">Tilo Jung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Labour-Chef Corbyn: Bomben bringen keinen Frieden<\/strong><br>\nW&auml;hrend die britische Premierministerin Theresa May die Angriffe auf Ziele in Syrien rechtfertigte und meinte, es habe keine Alternative dazu gegeben, verwies die Jeremy Corbyn darauf, dass Bomben keine L&ouml;sung br&auml;chten: &bdquo;Bombs won&rsquo;t save lives or bring about peace.&ldquo; Bomben werden weder Leben retten noch Frieden bringen, schrieb Corbyn auf seinem Facebook-Profil.<br>\n&bdquo;Dieses rechtlich fragw&uuml;rdige Vorgehen droht, wie US-Verteidigungsminister James Mattis zugegeben hat, einen bereits verheerenden Konflikt weiter zu eskalieren und macht damit die tats&auml;chliche Verantwortlichkeit f&uuml;r Kriegsverbrechen und den Einsatz chemischer Waffen unwahrscheinlicher. Gro&szlig;britannien sollte eine F&uuml;hrungsrolle spielen, um einen Waffenstillstand in dem Konflikt herbeizuf&uuml;hren, ohne Anweisungen von Washington entgegenzunehmen und britisches Milit&auml;rpersonal in Gefahr zu bringen.&ldquo;<br>\nTheresa May h&auml;tte die Zustimmung des Parlaments einholen sollen, nicht von Donald Trump.<br>\nLabour-Chef Jeremy Corbyn hatte vor dem Hintergrund der Schuldzuweisungen gegen&uuml;ber Russland in den F&auml;llen Skripal und Duma mehrmals zu Besonnenheit aufgerufen.<br>\nPremierministerin Theresa May hatte es am Donnerstag nicht ausgeschlossen, Gro&szlig;britannien zu einer koordinierten milit&auml;rischen Intervention in Syrien zu verpflichten, ohne das Parlament zu konsultieren. Die Opposition forderte eine Beteiligung des Londoner Parlaments bei den Entscheidungen zur Syrien-Krise.<br>\n&bdquo;Das Parlament sollte bei milit&auml;rischen Aktionen immer ein Mitspracherecht haben&rdquo;, sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn.&ldquo;<br>\nW&auml;hrend die Untersuchungen des vermeintlichen Giftgasangriffs im syrischen Duma gerade einmal vorbereitet werden, forderte auch Corbyn eine unabh&auml;ngige Untersuchung des Luftangriffs am vergangenen Samstag, bei dem 75 Zivilisten get&ouml;tet und 500 weitere verletzt wurden. Jedoch warnte Corbyn<br>\n&bdquo;Eine weitere milit&auml;rische Intervention des Vereinigten K&ouml;nigreichs in Syriens entsetzlichen mehrseitigen Krieg droht einen bereits verheerenden Konflikt zu eskalieren.&rdquo;<br>\nEr verwies darauf, dass selbst US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, es gebe bisher keine Beweise. Die britische Regierung scheine auf Anweisungen des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump zu warten.<br>\n&bdquo;Aber die US-Regierung gibt alarmierend widerspr&uuml;chliche Signale.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/68415-jeremy-corbyn-theresa-may-usa-verheerende-signale\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Drei St&uuml;hle, eine Meinung? Anne Will l&auml;dt gleich drei Mitglieder der Atlantik-Br&uuml;cke zum Thema Syrien ein<\/strong><br>\nOft wird an der G&auml;steauswahl der politischen Talkshows der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender herumgemeckert. Das geh&ouml;rt l&auml;ngst zur Kritik-Folklore. Am Sonntag er&ouml;ffnete Anne Will jedoch ohne Not eine ganz neue Flanke: Sie lud gleich drei Vorstandsmitglieder des deutsch-amerikanischen Netzwerkes Atlantik-Br&uuml;cke ein, ohne die Mitgliedschaft der G&auml;ste beim Thema Syrien-Konflikt transparent kenntlich zu machen.<br>\nAls G&auml;ste hatte die Redaktion den CDU-Politiker Norbert R&ouml;ttgen, der immerhin Vorsitzender des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages ist, eingeladen, wie auch den Vorsitzender der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, und den FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff. Des Weiteren geh&ouml;rten noch der Linken-Politiker und ehemalige UN-Waffeninspektor Jan van Aken und die ARD-Korrespondentin aus Moskau, Golineh Atai, der Runde an.<br>\nAuf den ersten Blick entspricht diese Zusammensetzung wohl allen Fairness- und Ausgleichsregeln, die eine &ouml;ffentlich-rechtliche Talk-Redaktion beachten sollte. &Uuml;bermedien.de wies via Twitter aber auf einen interessanten Umstand hin: &ldquo;Na sowas: Gleich 3 der 5 Leute, die gleich bei #AnneWill &uuml;ber den Westen, Russland und Syrien diskutieren, sitzen im Vorstand der AtlantikBr&uuml;cke.&rdquo;<br>\nEin interessanter Einwand. Denn die Atlantik-Br&uuml;cke ist nicht irgendein Verein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2018\/04\/16\/drei-stuehle-eine-meinung-anne-will-laedt-gleich-drei-mitglieder-der-atlantik-bruecke-zum-thema-syrien-ein-erwaehnt-es-im-tv-aber-nicht\/\">meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das erkl&auml;rt einiges. Man kann davon ausgehen, dass gerade auch in den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; an Schl&uuml;sselpositionen Mitglieder atlantischer Einflussorganisationen sitzen. Die bekanntesten Beispiele Stefan Kornelius von der SZ und Josef Joffe als Mitherausgeber der Zeit. Siehe auch &bdquo;Das Letzte &ndash; In Deutschland hakt der moralische Kompass&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Und hier positioniert sich ein weiterer Atlantiker:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wenn Menschen abgeschlachtet werden, muss man auch einmal eingreifen&ldquo;<\/strong><br>\nDie deutsche Haltung im Syrien-Krieg sei falsch, kritisiert der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Er wirft Angela Merkel &bdquo;billige Ausreden&ldquo; vor und fordert ein entschiedeneres Vorgehen der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/karl-theodor-zu-guttenberg-kritisiert-angela-merkel-15544446.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da kann man froh sein, dass Guttenberg &uuml;ber seine get&uuml;rkte Promotion gestolpert ist. Er wurde ja als m&ouml;glicher Nachfolger Merkels gehandelt. Nun versucht er Merkel noch rechts zu &uuml;berholen.  Was beweist, dass die deutsche Politik unterwandert ist. Es werden offenbar seit jeher Personen platziert, die die Interessen der atlantisch orientierten Eliten vertreten. Soll dabei doch noch etwas aus Guttenberg werden? &Uuml;ber den passenden Zynismus verf&uuml;gt er ja. Dass durch amerikanische Drohnenangriffe oder durch deren wichtigsten Verb&uuml;ndeten Saudi-Arabien im Jemen ebenfalls Menschen massakriert werden, ist wie immer was anderes.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>So viel Geld sollten Sie f&uuml;r die Rente zur&uuml;cklegen<\/strong><br>\nDie meisten w&uuml;nschen sich, auch im Alter ihren Lebensstandard halten zu k&ouml;nnen. Daf&uuml;r m&uuml;ssten sie jedoch privat vorsorgen. Wir zeigen, wer wann wie viel zur&uuml;cklegen m&uuml;sste, um auch im Alter genug Geld zu haben.<br>\nJeder zweite Deutsche hat Angst vor Altersarmut &ndash; mindestens, manche Umfragen kommen gar auf zwei Drittel der Deutschen. Gleichzeitig sorgt jedoch kaum jemand privat f&uuml;rs Alter vor. Ebenfalls fast die H&auml;lfte der Deutschen legt einer Ergo-Umfrage zufolge gar nichts oder weniger als 50 Euro im Monat zur&uuml;ck. Das ist deutlich zu wenig &ndash; zumindest, wenn man auch im Alter seinen Lebensstil beibehalten will.<br>\n&bdquo;Niemand sollte darauf vertrauen, dass er im Alter seinen Lebensstandard allein durch die gesetzliche Rente halten kann&ldquo;, warnt denn auch Ralf Scherfling, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. &bdquo;Das kann die gesetzliche Rente gar nicht leisten.&ldquo; Wer sich f&uuml;rs Alter absichern will, muss also anfangen zu sparen, und das so fr&uuml;h wie m&ouml;glich.<br>\nMit Unterst&uuml;tzung der Verbraucherzentralen NRW und Bayern hat die WirtschaftsWoche exemplarisch berechnet, wie viel Geld Durchschnitts-, Besser- und Geringverdiener zur&uuml;cklegen sollten. Grundlage war die Annahme, dass der einzelne im Alter genau so viel Geld zur Verf&uuml;gung haben will wie im Erwerbsleben. Experten rechnen hier in der Regel damit, dass 80 Prozent des fr&uuml;heren Einkommens im Alter denselben Lebensstil erm&ouml;glichen, weil viele vorherige Kosten wie etwa Versicherungen wegfallen oder zumindest sinken. Die Ergebnisse sind ern&uuml;chternd: Zwischen 22 und 54,8 Prozent seines Nettogehalts m&uuml;sste jeder zur&uuml;cklegen, abh&auml;ngig von seinem Alter und seinem Einkommen. Dabei gilt: Je mehr ein Mensch verdient und je fr&uuml;her er anf&auml;ngt zu sparen, desto weniger muss er privat vorsorgen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/vorsorge\/altersvorsorge-so-viel-geld-sollten-sie-fuer-die-rente-zuruecklegen\/21162802.html?inOverwrites=%7Btextonly=true%7D\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Es ist schon merkw&uuml;rdig: Hohe Beitr&auml;ge f&uuml;r die Gesetzliche Rentenversicherung sind angeblich eine &Uuml;berlastung der &ldquo;jungen Generation&rdquo;. Warum &uuml;berlastet es die &ldquo;junge Generation&rdquo; dann nicht, wenn sie hohe Beitr&auml;ge f&uuml;r die private Vorsorge leisten muss? Ein 30-j&auml;hriger lediger Durchschnittsverdiener mit 3.133 &euro; brutto soll 461 &euro; monatlich privat sparen. Das entspricht 14,71% seines Bruttolohns. Sein &ldquo;Altersvorsorgebeitragssatz&rdquo; betr&auml;gt also im Jahr 2018 rund 18,6% GRV + 14,71% = 33,31%. Er bezahlt davon 24,01%-Punkte, der Arbeitgeber nur 9,3%-Punkte. Und in der privaten Vorsorge sind in der Regel weder Erwerbsminderungsrenten noch Kindererziehungszeiten oder Reha-Leistungen abgedeckt. Die einzigen, die von der privaten Vorsorge profitieren, sind die Finanzbranche, die Arbeitgeber und der Bund, weil er weniger Bundeszuschuss zur GRV leisten muss.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das zeigt in der Tat deutlich um was es geht: Das Geld in die Taschen der Finanzindustrie umlenken. M&ouml;glich ist das nur mit der Hilfe willf&auml;hriger Politiker, die sich f&uuml;r diese Interessen einspannen lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>In Deutschland hakt der moralische Kompass<\/strong><br>\nDie deutsche Debatte &uuml;ber den westlichen Angriff in Syrien ist besch&auml;mend, antiamerikanisch und hysterisch. Nein, Trump ist nicht gef&auml;hrlicher als Putin oder Assad.<br>\nDer moralische Kompass: Eigentlich d&uuml;rfte es keine Frage sein, welche Partei man hier ergreift. Ein m&ouml;rderischer Diktator setzt Giftgas ein, seine Schutzmacht Russland hat das nicht verhindert. Giftgas ist eine international ge&auml;chtete Waffe. Deutschland sollte jedem dankbar sein, der dieses Minimum an Konsens in der Weltordnung verteidigt. Ganz selbstverst&auml;ndlich sollte Deutschland als viertgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Erde und Mitglied des westlichen Werteb&uuml;ndnisses verbal an der Seite Frankreichs, Gro&szlig;britanniens und der USA stehen &ndash; aber nicht nur das; eigentlich sollte es gemeinsam mit den engsten Verb&uuml;ndeten handeln. Woher kommt die Orientierungslosigkeit? Die Selbstverst&auml;ndlichkeiten scheinen einem Gutteil der Eliten in Politik und Medien nicht klar zu sein.<br>\nAntiamerikanisch und antieurop&auml;isch: Die Tonlage, in der US-Pr&auml;sident Donald Trump f&uuml;r seinen Syrien-Kurs angegriffen wird, ist offen antiamerikanisch. Und zugleich verdeckt antieurop&auml;isch. Der offene Antiamerikanismus ist nat&uuml;rlich viel verbreiteter in Deutschland als der Antieurop&auml;ismus. Deshalb wird Trump angegangen und mit herabw&uuml;rdigenden Adjektiven versehen.<br>\n[&hellip;]<br>\nChristoph von Marschall ist &hellip;. Fellow des German Marshall Fund of the United States und arbeitet derzeit in Washington an einer Studie &uuml;ber die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. Er ist gerade zur&uuml;ck aus Paris, wo er mit Pr&auml;sidentenberatern und Diplomaten &uuml;ber Frankreichs Erwartungen an Deutschland gesprochen hat. Seit 1991 schreibt von Marschall f&uuml;r den &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;, unter anderem war er viele Jahre US-Korrespondent. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-04\/syrien-giftgas-angriff-russland-frankreich-deutschland\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Verweigerung, sich trotz servilster Haltung und Zustimmung (!!!) zus&auml;tzlich aktiv an einer v&ouml;lkerrechtswidrigen Bombardierung zu beteiligen, und der zarte Hinweis auf fehlende Beweise gen&uuml;gen also f&uuml;r (in diesem Fall zum Gl&uuml;ck nur) die scharfe Verurteilung wegen &ldquo;Antiamerikanismus&rdquo; und mangelndem &ldquo;moralischen Kompass&rdquo;??? Allersp&auml;testens jetzt sollte jedermann sein (warum auch immer) verbliebenes ZEIT-Abonnement k&uuml;ndigen. Vernunft gibt es hier nur in den Leser-Kommentaren, z B. #1: &ldquo;Mein Kompass ist nicht kaputt[&hellip;]. Ganz im Gegenteil. Ich unterst&uuml;tze keine Verst&ouml;&szlig;e gegen das V&ouml;lkerrecht &ndash; weder von russischer noch von westlicher oder marsianischer Seite. Viel Gl&uuml;ck beim n&auml;chsten Versuch.&rdquo; oder #2: &ldquo;Der moralische Kompass fehlt ganz offensichtlich jenen Kr&auml;ften, welche sich &uuml;ber das Gewaltverbot der UN-Charta hinwegsetzen, und damit eine &uuml;ber Generationen erarbeitete Sicherheitsarchitektur in den Wind blasen. Wer milit&auml;risch angreift ohne Mandat des Sicherheitsrates &uuml;bernimmt keine Verantwortung, sonder handelt im h&ouml;chsten Ma&szlig;e verantwortungslos.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.W.:<\/strong> Der Kompass eines Falken &ndash; vereinfachte Weltsicht und das Moralverst&auml;ndnis  alla &ldquo;wir sind die Guten&rdquo;&hellip; Wirkt absto&szlig;end.<\/em><\/p>\n<p><em>Und weitere Kriegshetze in der Zeit:<\/em><\/p>\n<p><strong>F&uuml;r den Krieg nicht geeignet<\/strong><br>\nDie Raketen auf Syrien haben erneut gezeigt: Die EU ist ohne Milit&auml;rstrategie. Das liegt wieder einmal an der Spaltung in Bezug auf Russland.<br>\nWenn es zum Krieg kommt, dann ist die Europ&auml;sche Union aus dem Spiel &ndash; das war 2003 im Irakkrieg so, das war 2011 im Libyenkrieg so, und das ist heute wieder so, nachdem die USA, Frankreich und Gro&szlig;britannien Syrien in der vergangenen Nacht mit Raketen angegriffen haben. Die EU hat zwar im Juni 2016 mit gro&szlig;er Geste ihre Globale Strategie f&uuml;r eine Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik ver&ouml;ffentlicht, und vor wenigen Tagen vermeldete die Union (wieder einmal) stolz, dass sie auf globaler Ebene der gr&ouml;&szlig;te Geber von Hilfsgeldern ist. Wenn aber Raketen fliegen, wird es mucksm&auml;uschenstill um die EU.<br>\nMilit&auml;rische Machtprojektion ist nicht Sache der Union. Das kann sie nicht. Kriege sind Momente der eindeutigen Entscheidungen. Bombardiert man oder nicht? Schickt man Soldaten oder nicht? In solchen Fragen gibt es wenig Lavieren, doch das Lavieren geh&ouml;rt zum Existenzmodus der EU. Anders lie&szlig;e sich eine Union mit noch 28 Nationalstaaten in der jetzigen Konstruktion auch gar nicht zusammenhalten. F&uuml;r die Eindeutigkeit eines Krieges ist die EU daher nicht gebaut.<br>\nDas aber wird sich &auml;ndern m&uuml;ssen. Denn an Europas Nachbarschaft herrscht Krieg &ndash; und es wird der Union nicht gut bekommen, wenn sie nicht wehrhafter wird. Das hier ist kein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Krieg f&uuml;hrende, eine Kriegstreiberin EU. Es ist ein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine EU, die global Interessen vertreten und auch durchsetzen kann. Das wird sie nur k&ouml;nnen, wenn sie als Union milit&auml;risch glaubw&uuml;rdig auftritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-04\/europaeische-union-syrien-konflikt-gemeinsame-politik-russland\">ZEIT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ungleichheit &ndash; schlecht f&uuml;r die Wirtschaft?<\/strong><br>\n&Ouml;konomen gelten nicht als besonders mitf&uuml;hlende Wesen. Ihr Blick ist fest auf Zahlen gerichtet, nicht menschliche Schicksale. Die meisten haben deshalb auch kein Problem mit Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen. Eher im Gegenteil: Menschen arbeiten h&auml;rter, wenn sie ihre Situation verbessern wollen. Umverteilung kostet dagegen Geld und vermindert die Motivation, so das Argument.<br>\nDoch seit einigen Jahren zeichnet sich ein Gesinnungswandel ab. Ausgerechnet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), dem oft vorgeworfen wurde, die Ungleichheit zu vergr&ouml;&szlig;ern, warnt inzwischen vor den negativen Folgen. Der Industriel&auml;nder-Club OECD sieht das &auml;hnlich. Das Besondere: sie argumentieren nicht politisch, sondern wirtschaftlich.<br>\n&ldquo;Wenn die Ungleichheit bei den Einkommen w&auml;chst, f&auml;llt das Wirtschaftswachstum&rdquo;, so eine OECD-Studie. Der IWF kommt zu einem &auml;hnlichen Ergebnis. &ldquo;Wenn der Anteil der Top 20 Prozent (der Reichen) an den Einkommen steigt, nimmt das Wirtschaftswachstum mittelfristig ab&rdquo;, hei&szlig;t es in einer IWF-Studie.<br>\nDie OECD-Forscher beziffern die Wachstumseinbu&szlig;en auf satte 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts innerhalb der letzten 25 Jahre. F&uuml;r Deutschland kommt das Berliner Forschungsinstitut DIW im Auftrag der gewerkschaftsnahen Friedrich-Ebert-Stiftung auf 40 Milliarden Euro im Jahr.<br>\nBef&uuml;rworter der Umverteilung sch&ouml;pften Hoffnung. Endlich schien der Beweis erbracht, dass der Kampf gegen Ungleichheit nicht nur ethisch oder politisch geboten, sondern auch &ouml;konomisch sinnvoll ist.<br>\n&ldquo;Wenn das so w&auml;re, m&uuml;ssten alle vern&uuml;nftigen Menschen f&uuml;r mehr Umverteilung sein&rdquo;, sagt Holger Stichnoth, Leiter der Forschungsgruppe Internationale Verteilungsanalysen beim Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. &ldquo;Es w&auml;re zu sch&ouml;n, um wahr zu sein.&rdquo;<br>\nDenn die Kritik aus Fachkreisen lie&szlig; nicht lange auf sich warten &ndash; an der Methodik der Studien, der Datenlage und den untersuchten Zeitr&auml;umen. &ldquo;Letztlich ist es nicht klar, ob es wirklich einen positiven, negativen oder gar keinen Zusammenhang gibt&rdquo; zwischen Ungleichheit und Wirtschaftswachstum, sagt Stichnoth.<br>\nKein zweifelsfrei bewiesener kausaler Zusammenhang &ndash; &ldquo;das ist das Dilemma der Sozialwissenschaften&rdquo;, so Stichnoth.<br>\nDoch die Debatte ist l&auml;ngst nicht beendet. Zuletzt legten IWF-Forscher nach, pr&auml;zisierten fr&uuml;here Ergebnisse und versuchten, den genauen Punkt zu bestimmen, ab dem sich Ungleichheit negativ auf das Wachstum auswirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/ungleichheit-schlecht-f%C3%BCr-die-wirtschaft\/a-43312737\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel bremst das Wachstum &ndash; und kostet so an die 30 Milliarden Euro<\/strong><br>\nWir haben Arbeit, aber keine Leute &ndash; so geht es zunehmend mehr Betrieben in Deutschland. Der Mangel an Fachkr&auml;ften schm&auml;lert inzwischen sp&uuml;rbar die Wirtschaftskraft.<br>\nK&ouml;nnten die Betriebe alle entsprechenden Stellen mit Fachkr&auml;ften besetzen, w&uuml;rde die Wirtschaft in Deutschland noch st&auml;rker wachsen &ndash; und zwar deutlich. Der Engpass bei qualifiziertem Personal verringert das deutsche Wirtschaftswachstum um j&auml;hrlich bis zu 0,9 Prozent. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW K&ouml;ln) hervor, &uuml;ber die die &ldquo;Rheinische Post&rdquo; berichtet.<br>\nDemnach fehlen etwa 440.000 Fachkr&auml;fte. Anderenfalls k&ouml;nnte die Wirtschaftsleistung in Deutschland um bis zu 30 Milliarden Euro h&ouml;her ausfallen, hei&szlig;t es in der Studie. Die schwierige und oft erfolglose Suche nach Fachkr&auml;ften sei ein wichtiger Grund f&uuml;r niedrige Unternehmensinvestitionen und &uuml;berlastete Kapazit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/fachkraeftemangel-wachstum-in-deutschland-koennte-30-milliarden-euro-hoeher-sein-a-1203049.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unertr&auml;gliche Propaganda. Wie viel bekommt der SPIEGEL als INSM-Postille? Ich habe in meinem pers&ouml;nlichen Bekanntenkreis eine Frau von Mitte 40, Akademikerin, die seit fast einem Jahr erfolglos eine Stelle sucht, und eine Frau von Mitte 30 mit guter gewerblicher Ausbildung, dito seit Monaten nur Absagen. Das alles nicht in der ostdeutschen Provinz, sondern in einer s&uuml;ddeutschen Gro&szlig;stadt, in der es angeblich mehr offene Stellen als Wohnungen gibt. Unertr&auml;gliche Realit&auml;tsverzerrung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was an Hartz IV wirklich abgeschafft geh&ouml;rt<\/strong><br>\nPolitiker und Sozialexperten fordern ein &ldquo;Ende f&uuml;r Hartz IV&rdquo; &ndash; nur was soll danach kommen? Ein vollkommen neues System ist unrealistisch. Doch es gibt M&auml;ngel der Grundsicherung, die beseitigt werden sollten.<br>\nWer die aktuelle Debatte um Hartz IV verfolgt, muss den Eindruck bekommen: Alles ist m&ouml;glich. Selbst der neue Arbeitsminister und bislang aufrechte Agenda-Verteidiger Hubertus Heil sagt in der &ldquo;Zeit&rdquo; nun &uuml;ber den Begriff: &ldquo;Der muss weg, ganz klar.&rdquo; Binnen f&uuml;nf Jahren soll das System so reformiert sein, dass es einen neuen Namen verdient. Auf welches Reizwort er auch angesprochen wird, Heil zeigt sich demonstrativ offen: Die H&ouml;he der Regels&auml;tze, die Sanktionen &ndash; all das solle auf den Pr&uuml;fstand.<br>\nManchen Kritikern ist das viel zu wenig. Sie fordern die komplette &ldquo;Abschaffung&rdquo; von Hartz IV, wahlweise auch die &ldquo;&Uuml;berwindung&rdquo; &ndash; und erhalten viel Zustimmung. 60 Prozent der B&uuml;rger wollen eine grunds&auml;tzliche &Auml;nderung von Hartz IV, rund 40 Prozent sogar eine &ldquo;eindeutige&rdquo;. Das Problem ist nur: Niemand hat ein schl&uuml;ssiges und mehrheitsf&auml;higes Konzept, was danach kommen soll. Und wo Kritiker einen vermeintlichen Ersatz anbieten, erf&uuml;llt er diesen Anspruch schlicht nicht. Bestes Beispiel ist das &ldquo;solidarische Grundeinkommen&rdquo;, von dem nicht einmal zehn Prozent der offiziell arbeitslosen Hartz-IV-Empf&auml;nger profitieren w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/was-an-hartz-iv-wirklich-abgeschafft-gehoert-a-1202763.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immerhin, der SPIEGEL gibt zu, da&szlig; Hartz IV nicht fair ist, da&szlig; es Probleme mit zu geringen Mietzahlungen, ausufernder B&uuml;rokratie, krassen Zumutbarkeitsregeln und ungerechten Sanktionen gibt und die Alg-II-S&auml;tze mindestens 60 Euro h&ouml;her liegen m&uuml;&szlig;ten. Halleluja. Aber dann geht&rsquo;s gleich weiter mit der &ldquo;Transferentzugsrate&rdquo; (die b&ouml;sen Sozialversicherungsbeitr&auml;ge!!!) und der bei einer Erh&ouml;hung der Alg-II-S&auml;tze in der Tat notwendigen deutlichen Anhebung des Mindestlohns, &ldquo;was dann wirklich Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden k&ouml;nnte&rdquo;. Ach so, nat&uuml;rlich, wir brauchen einen Niedrigstlohnsektor. Und am System vor Hartz IV soll ungerecht gewesen sein, da&szlig; man &ldquo;unbegrenzt von vergleichsweise komfortabler Arbeitslosenhilfe leben konnte&rdquo; &ndash; satte 53 % vom Nettolohn, unendlicher Reichtum. Statt ein paar Tausend mit durchzuf&uuml;ttern, die wirklich nicht konnten oder wollten, mu&szlig;te man allen die AlHi streichen, &ldquo;weil das ja klar ist&rdquo;. Die Zerst&ouml;rung des Arbeitsmarkts und der deutschen Binnenkonjunktur und die dadurch verursachte sogenannte Eurokrise, also die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Verheerungen durch Hartz IV, werden nicht einmal angesprochen. Der SPIEGEL bleibt ein durch und durch neoliberales Magazin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bayern will psychisch Kranke wie Straft&auml;ter behandeln<\/strong><br>\nDepressive Menschen sollen in Bayern k&uuml;nftig registriert werden &ndash; und behandelt, als w&auml;ren sie Straft&auml;ter. Das ist kein Hilfe-, sondern ein Polizeigesetz.<br>\nBayern plant nicht nur das umstrittene, superscharfe neue Polizeigesetz, um massiv gegen echte und angebliche Gef&auml;hrder vorzugehen. Bayern plant auch eine Art Polizeirecht gegen psychisch kranke Menschen. Der Entwurf f&uuml;r ein &ldquo;Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz&rdquo; f&uuml;hrt zur Mollathisierung des Rechts: Depressive Menschen sollen k&uuml;nftig nach Regeln, die bisher nur f&uuml;r Straft&auml;ter galten, in Krankenh&auml;usern festgesetzt werden k&ouml;nnen &ndash; ohne dass (wie bei Gustl Mollath) eine Straftat vorliegt. So steht es im Gesetzentwurf, der vom Kabinett S&ouml;der verabschiedet worden ist.<br>\nSchon der Name des Gesetzes ist eine T&auml;uschung: Es enth&auml;lt vier Paragrafen &uuml;ber &ldquo;Hilfe&rdquo; f&uuml;r Kranke &ndash; und 35 &uuml;ber ihre &ldquo;Unterbringung&rdquo; zu Zwecken der Gefahrenabwehr. Die Fachwelt ist entsetzt; als einzige positive Errungenschaft im neuen Gesetz gilt der Aufbau eines fl&auml;chendeckenden psychiatrischen Krisendienstes. Fast alle anderen Vorschriften orientieren sich am Strafrecht und am Ma&szlig;regelvollzug f&uuml;r Straft&auml;ter. Die Stellungnahmen der Mediziner und Psychiater lesen sich daher wie ein Aufschrei.<br>\nPsychisch kranke Menschen werden im neuen &ldquo;Hilfe-Gesetz&rdquo; mit Gef&auml;hrdern gleichgesetzt<br>\nMollathisierung? Das Landgericht N&uuml;rnberg sprach Gustl Mollath 2006 vom Vorwurf der K&ouml;rperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbesch&auml;digung wegen Schuldunf&auml;higkeit frei, wies ihn aber nach Paragraf 63 Strafgesetzbuch in den Ma&szlig;regelvollzug der forensischen Psychiatrie ein. Aufgrund stets fortgeschriebener Gef&auml;hrlichkeitsgutachten wurde er dort bis 2013 festgehalten. Das Bundesverfassungsgericht hob alle Unterbringungsbeschl&uuml;sse auf. 2014wurde ihm eine Entsch&auml;digung zuerkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/umstrittener-gesetzentwurf-bayern-will-psychisch-kranke-wie-straftaeter-behandeln-1.3944987\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wenn Krankenkassen auf Kosten der Versicherten sparen<\/strong><br>\nTrotz des neuen Gesetzes zur Heil- und Hilfsmittelversorgung h&auml;ufen sich die Beschwerden von &auml;lteren und chronisch kranken Patienten. Viele sind der Meinung, ihre Brillen, H&ouml;rger&auml;te oder Gehhilfen seien von schlechter Qualit&auml;t. Bieten ihnen die Krankenkassen Billigprodukte an, um Kosten zu sparen?<br>\nMit den Stimmen von Union und SPD &ndash; Linke und Gr&uuml;ne enthielten sich &ndash; beschloss der Bundestag im Februar 2017 die Reform der Heil- und Hilfsmittelversorgung, kurz HHVG genannt. Als Heilmittel werden nicht&auml;rztliche Therapien oder Behandlungen bezeichnet. Also Physiotherapie, Ergotherapie, Logop&auml;die oder medizinische Fu&szlig;pflege. Als Hilfsmittel gelten zum Beispiel Rollst&uuml;hle und Gehhilfen, Brillen und H&ouml;rger&auml;te, Windeln und Blasenkatheter. Die Politik handelte, weil es bei der Versorgung von &auml;lteren und chronisch kranken Menschen mit Hilfsmitteln viele Beschwerden &uuml;ber unhaltbare Zust&auml;nde gab.<br>\nSeit einem Jahr ist das neue &ndash; selbst von der Opposition im Bundestag gelobte &ndash; Gesetz nun in Kraft. F&uuml;r die Patienten jedoch l&auml;sst eine Verbesserung bei der Versorgung noch immer auf sich warten. Anfang des Jahres griff deshalb das Bundesversicherungsamt ein. Der Verdacht: Einige Kassen w&uuml;rden bei den Hilfsmitteln noch immer zu sehr auf den Preis achten und nicht auf die Qualit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ein-gesetz-mit-luecken-wenn-krankenkassen-auf-kosten-der.724.de.html?dram:article_id=415623\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spahn fordert Krankenkassen zu Beitragssenkungen auf<\/strong><br>\nJens Spahn (CDU) kn&ouml;pft sich die gesetzlichen Krankenkassen vor: Aufgrund milliardenschwerer Geldreserven fordert der neue Bundesgesundheitsminister diese auf, ihre Mitgliedsbeitr&auml;ge zu senken.<br>\n&bdquo;Der Spielraum ist bei sehr vielen Krankenkassen vorhanden, um die Beitr&auml;ge zu senken. Die Versicherten haben einen Anspruch darauf. Es ist ihr Geld&ldquo;, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &bdquo;Geld horten ist nicht Aufgabe der Krankenkassen.&ldquo;<br>\nDie gesetzlichen Kassen hatten allein 2017 einen &Uuml;berschuss von 3,15 Milliarden Euro erzielt. Unterm Strich verf&uuml;gt die gesetzliche Krankenversicherung &uuml;ber ein finanzielles Polster von mehr als 28 Milliarden Euro. Das Potenzial f&uuml;r Beitragssatzsenkungen sei bislang nicht ausgesch&ouml;pft worden, hatte das Ministerium bereits im M&auml;rz geurteilt.<br>\nDas Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, laut Ministerium seien Beitragssenkungen um durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte m&ouml;glich. Das entspreche einer Entlastung um 4,4 Milliarden Euro &ndash; rund 80 Euro pro Kassenmitglied j&auml;hrlich. Demnach h&auml;tten die Kassen selbst bei einem solchen Schritt immer noch mehr als eine Monatsausgabe als Finanzreserve &ndash; laut des Berichts viermal so viel wie gesetzlich vorgeschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article175469969\/Jens-Spahn-fordert-Krankenkassen-zu-Beitragssenkungen-auf.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch wenn Spahn den Anschein erwecken will es gehe ihm um das Geld der Versicherten, die Forderung nach Beitragssenkungen zielt auf die Arbeitgeberbeitr&auml;ge.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Einmal langzeitarbeitslos, immer langzeitarbeitslos?<\/strong><br>\nWer Hartz IV bezieht, ist immer l&auml;nger ohne Job, zeigen Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Demnach steigt trotz Arbeitsmarktboom die Dauer der Langzeitarbeitslosigkeit. [&hellip;]<br>\nUnion und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass sie die Langzeitarbeitslosigkeit st&auml;rker bek&auml;mpfen wollen &ndash; das arbeitsmarktpolitische Ziel lautet Vollbesch&auml;ftigung. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Regierung einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen, auf dem bis zu 150.000 Langzeitarbeitslose eine neue T&auml;tigkeit finden sollen. Gut vier Milliarden Euro will die Regierungskoalition daf&uuml;r bereitstellen. Unternehmen in der freien Wirtschaft sollen Lohnkostenzusch&uuml;sse erhalten, wenn sie Langzeitarbeitslose besch&auml;ftigen. Jobs f&uuml;r Langzeitarbeitslose sollen auch bei Kommunen und gemeinn&uuml;tzigen Einrichtung entstehen. Die konkreten Bedingungen f&uuml;r den sozialen Arbeitsmarkt sind allerdings noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-04\/hartz-iv-langzeitarbeitslosigkeit-dauer-anstieg\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Kann ja gar nicht sein. Schlie&szlig;lich hat sich durch Hartz IV alles verbessert: die Wirtschaft in Deutschland, die Arbeitslosigkeit, das Wetter&hellip; Oder ist das alles nur eine einzige, gro&szlig;e Zweckl&uuml;ge? Vielleicht f&auml;ngt die L&uuml;gerei in diesem Artikel schon mit dem Wort &ldquo;Arbeitsmarktboom&rdquo; an, auch der ein herbeigeschriebenes Phantom. Wenn weiter unten im Artikel die &uuml;blichen Ma&szlig;nahmen der letzten 30 Jahre oder revolviert werden, &ldquo;soziale[r] Arbeitsmarkt&rdquo;, &ldquo;Lohnkostenzusch&uuml;sse&rdquo;, &ldquo;Jobs f&uuml;r Langzeitarbeitslose [&hellip;] bei Kommunen und gemeinn&uuml;tzigen Einrichtung&rdquo;, dann wei&szlig; man allerdings glasklar, da&szlig; das ganze Konzept seit 30 Jahren scheitert und die Lage nur immer schlimmer geworden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Shame on you, Deliveroo!<\/strong><br>\nZwischen 200-300 Personen beteiligten sich in mehreren deutschen St&auml;dten sowie in Amsterdam am Aktionstag Schwarzer Freitag, 13. April 2018.<br>\nUnter dem Motto &bdquo;Shame on you, Deliveroo!&ldquo; ging es gegen die systematische Entrechtung von Deliveroo-Kurieren durch Schein-Selbst&auml;ndigkeit und Lohn-Dumping.<br>\nIn K&ouml;ln und Berlin fanden beeindruckende Fahrrad-Demonstrationen und Kundgebungen mit jeweils 70-80 Teilnehmern vor Deliveroo-Niederlassungen statt: in M&uuml;nchen versammelten sich rund 35 Gewerkschafter und B&uuml;rgerrechtler_innen in der Innenstadt. In Bamberg machten Attac-Mitglieder auf Union Busting, Lohndumping und Steuervermeidung durch die Nordsee GmbH und ihren Besitzer Theo M&uuml;ller aufmerksam. An anderen Orten verteilten kleinere Gruppen Flugbl&auml;tter an Deliveroo-Vertragsrestaurants und Fahrer_innen.<br>\nErstmals beteiligte sich mit der Riders Union in Amsterdam eine Gruppe au&szlig;erhalb der Bundesrepublik. Zudem konnten wir Kontakte zu Fahrer-Gewerkschaften und -Netzwerken nach London, Glasgow und Cardiff kn&uuml;pfen.<br>\nInnerhalb von f&uuml;nf Tagen gelang es der aktion .\/. arbeitsunrecht genug Spenden zu sammeln, um 1.547 Deliveroo-Vertragsrestaurants &uuml;ber das Gesch&auml;ftsgebaren des Lieferdienstes gegen&uuml;ber seinen Kurieren aufzukl&auml;ren.<br>\nIn K&ouml;ln nahm die aktion.\/.arbeitsunrecht mit einer Fahrrad-Rallye durch die Innenstadt erstmals auch Deliveroo-Vertragsrestaurants ins Visier, die Fahrer oder K&uuml;chenpersonal schlecht behandeln. Die erste Resonanz &uuml;ber Kommentare und Emails zeigt, dass hier zus&auml;tzliches Protest-Potential brach liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/shame-on-you-deliveroo\/\">aktion.\/.arbeitsunrecht<\/a>\n<p><strong>Dazu: Arbeitsbedingungen bei deliveroo<\/strong><br>\nEssen gem&uuml;tlich nach Hause bestellen, das bieten Essenslieferdienste mit Fahrradkurieren. Die m&uuml;ssen sich dabei ganz sch&ouml;n beeilen &ndash; und wie sieht es eigentlich mit den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung aus?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/verbraucher\/wiso\/videos\/arbeitsbedingungen-bei-deliveroo-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder zeigt sich, dass die sch&ouml;ne neue Internet&ouml;konomie gar nicht so chic und neu ist, sondern auf einem der fundamentalem Grundprinzip des Kapitalismus basiert: Der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die wiederkehrende Dosis Stimmungsmache  mithilfe der Tagesschau:<\/strong><br>\nDie Tagesschau hat f&uuml;r die Meinungsbildung viele Menschen immer noch eine gro&szlig;e Bedeutung. Zugleich lassen sich ihre Korrespondenten unentwegt in die Agitation zur Einhaltung des Konfliktes zwischen West und Ost, zwischen dem Westen und Russland einspannen. Deshalb weisen wir Sie an dieser Stelle Ab sofort und bis auf weiteres auf solche Beitr&auml;ge der Tagesschau hin. Die heutige Ausbeute: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/cyberangriff-135.html\">Cyberattacken aus Moskau?<\/a>\n<p><strong>dazu:  USA und Gro&szlig;britannien: Russland ver&uuml;bt gro&szlig;fl&auml;chige Cyber-Attacke<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, die Attacke habe laut der Erkl&auml;rung bereits im Jahr 2015 begonnen. Von offizieller Seite hie&szlig; es, der Angriffe betreffe eine gro&szlig;e Bandbreite an Organisationen, darunter Anbieter von Internetanschl&uuml;ssen, private Gesch&auml;fte und wichtige Internet-Infrastruktur. Genaue Angaben zu Opfern oder den Details zu den Angriffen wurden zun&auml;chst nicht bekannt. &ldquo;Wir kennen noch nicht das genaue Ausma&szlig; des Angriffes&rdquo;, sagte Jeanette Manfra, eine Cyber-Sicherheitsmitarbeiterin des US-Heimatschutzministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/boesartiger-angriff-usa-und-grossbritannien-russland-veruebt-grossflaechige-cyber-attacke_id_8775917.html?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=facebook-focus-online&amp;fbc=facebook-focus-online\">Focus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Meldung kam &uuml;brigens als &bdquo;Eilmeldung&ldquo; &hellip;<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180417-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Eine Eilmeldung &uuml;ber eine angebliche Cyber-Attacke, die vor drei Jahren begann? Wann kommt die Eilmeldung, das unsere lieben Freunde und Besch&uuml;tzer aus Amerika den ersten Mann auf den Mond geschossen haben? Ganz ehrlich &ndash; das Ganze wird von Tag zu Tag peinlicher und man w&auml;hnt sich mittlerweile in einem absurden Theaterst&uuml;ck. Und die Tagesschau macht mal wieder mit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43535","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43535"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43535\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43538,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43535\/revisions\/43538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}