{"id":43576,"date":"2018-04-19T08:33:27","date_gmt":"2018-04-19T06:33:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576"},"modified":"2018-04-19T12:20:27","modified_gmt":"2018-04-19T10:20:27","slug":"hinweise-des-tages-3103","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h01\">Sahra Wagenknecht: &ldquo;Nein zum Krieg!&rdquo; &ndash; Kundgebung am Brandenburger Tor 18.04.18<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h02\">&Ouml;ffentlicher Dienst Tarifabschluss behandelt nicht alle gleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h03\">Sozialwesen in Deutschland: Niedrige L&ouml;hne in einem rasant wachsenden Wirtschaftszweig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h04\">EuGH-Urteil zum kirchlichen Arbeitsrecht: Kirchen m&uuml;ssen Realit&auml;t anerkennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h05\">Reform von Hartz IV: Neue Waschmaschine nur mit der CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h06\">Belastungsanstieg durch demografischen Wandel l&auml;sst sich auf ein Drittel bis ein F&uuml;nftel reduzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h07\">Mord an maltesischer Journalistin: Warum starb Daphne Caruana Galizia?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h08\">Im Windschatten der Bomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h09\">Im Zweifel gegen den Angeklagten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h10\">Salman spricht&rsquo;s aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h11\">Nicht vor Trumps Karren spannen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h12\">Airbnb-Boom in Griechenland: Wenn sich eine Lehrerin keine Wohnung leisten kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h13\">Bei uns ist der Klimawandel schon Realit&auml;t. Bitte helft uns!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h14\">Wildtiere: Wer hat Angst vor dem b&ouml;sen Wolf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h15\">Interview: Simone Lange: &ldquo;Ich werde ihr zeigen, dass ich st&auml;rker bin&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43576#h16\">Veranstaltungshinweis: Videopr&auml;sentation Vortrag von Prof. Mausfeld im Rahmen der Pleisweiler Gespr&auml;che<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &ldquo;Nein zum Krieg!&rdquo; &ndash; Kundgebung am Brandenburger Tor 18.04.18<\/strong><br>\nUnter dem Motto &bdquo;Nein zum Krieg! Deeskalation ist das Gebot der Stunde&ldquo; rief die Fraktion DIE LINKE zu einer Kundgebung am 18.04.18 am Brandenburger Tor auf. Sahra Wagenknecht setzte dort in ihrer Rede ein Zeichen gegen den Krieg und f&uuml;r eine Deeskalation im Syrienkonflikt.\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"253\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/jbEzRpU0O-8\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p><strong>dazu: Auf Einladung der Linksfraktion im Bundestag kamen nach Mitteilung der Veranstalter erfreuliche 1500 Teilnehmer, davon auch ca. 10 vom NDS-Gespr&auml;chskreis Berlin Charlottenburg.<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180419-hdt-01-small.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180419-hdt-01-small_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Dienst Tarifabschluss behandelt nicht alle gleich<\/strong><br>\nDer Tarifabschluss f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst ist hochkomplex. Er beg&uuml;nstigt die unteren und oberen Gehaltsstufen, in der Mitte sieht es nicht ganz so gut aus. [&hellip;]<br>\nAls &bdquo;bestes Ergebnis seit vielen Jahren&ldquo; hat Verdi-Chef Frank Bsirske die Tarifvereinbarung bezeichnet, auf den sich Gewerkschaften, Bund und Kommunale Arbeitgeber in der Nacht zum Mittwoch geeinigt haben. In drei Stufen und bei einer Laufzeit von 30 Monaten soll es f&uuml;r die 2,3 Millionen Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes ein Plus von 7,5 Prozent geben &ndash; allerdings nur &bdquo;im Durchschnitt&ldquo;.<br>\nGenau diese Einschr&auml;nkung ist es, die aus dem &bdquo;besten Ergebnis&ldquo; ein eher m&auml;&szlig;iges f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte macht. Tats&auml;chlich bedeutet das Verhandlungsergebnis f&uuml;r jede Entgeltgruppe und Berufserfahrungsstufe abweichende Steigerungsraten. &Uuml;ber die gesamte Vertragsdauer zwischen M&auml;rz 2018 und August 2020 reicht die Bandbreite von 6,7 bis 13,4 Prozent Lohnsteigerung. Vor Beginn der dritten und entscheidenden Verhandlungsrunde hatte Bsirske prophezeit, das Resultat werde &bdquo;extrem komplex&ldquo; ausfallen. Zumindest in diesem Punkt ist ihm uneingeschr&auml;nkt zuzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/oeffentlicher-dienst-tarifabschluss-behandelt-nicht-alle-gleich-a-1489211,0\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Tarifabschluss ist kein Meisterst&uuml;ck von Verdi-Chef Bsirske<\/strong><br>\nDer Tarifkompromiss macht den &ouml;ffentlichen Dienst f&uuml;r Berufseinsteiger wieder attraktiver. Bsirske hat jedoch weniger herausgeholt als erhofft. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die unteren Einkommensgruppen gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Das ist zwar mehr als der Mindestbetrag von 200 Euro, den die Gewerkschaften gefordert hatten. Dieser w&auml;re allerdings in die Tabellen eingeflossen und nicht nur einmal, sondern jedes Jahr f&auml;llig geworden. Hier steht Verdi also bei seinen Mitgliedern, den der Abschluss noch zur Abstimmung vorgelegt wird, unter Rechtfertigungsdruck.<br>\nAuch bei der Laufzeit sind die urspr&uuml;nglichen Erwartungen der Gewerkschaften nicht erf&uuml;llt worden. Verdi-Chef Bsirske hatte zu Beginn der Tarifrunde auf einer kurzen Laufzeit von einem Jahr bestanden, um angesichts der guten Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen schnell wieder verhandeln zu k&ouml;nnen.<br>\nHerausgekommen ist nun ein Abschluss &uuml;ber 30 Monate &ndash; eine der l&auml;ngsten Laufzeiten &uuml;berhaupt. Das gibt den Kommunen und dem Bund Planungssicherheit &ndash; etwa f&uuml;r die geplanten Personaloffensiven bei der Polizei oder in der Pflege.<br>\nErkauft haben die Arbeitgeber die lange Laufzeit mit einer drei vor dem Komma bei den beiden linearen Tariferh&ouml;hungsstufen. Dennoch liegen die Kosten f&uuml;r die Kommunen mit insgesamt 7,4 Milliarden Euro &uuml;ber 30 Monate deutlich unter den 6,5 Milliarden, die sie f&uuml;r die urspr&uuml;ngliche Verdi-Forderung f&uuml;r ein Jahr veranschlagt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/my\/meinung\/kommentare\/kommentar-zum-oeffentlichen-dienst-der-tarifabschluss-ist-kein-meisterstueck-von-verdi-chef-bsirske\/21186254.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sozialwesen in Deutschland: Niedrige L&ouml;hne in einem rasant wachsenden Wirtschaftszweig<\/strong><br>\nWirtschaftsleistung und Besch&auml;ftigung im Sozialwesen sind in den vergangenen Jahren enorm gewachsen &ndash; L&ouml;hne liegen allerdings weit unter dem Durchschnitt, gleichzeitig fehlt es an qualifiziertem Personal<br>\nDie Wirtschaftsleistung im Sozialwesen, zu dem insbesondere die ambulante und station&auml;re Altenpflege sowie die Kinder- und Jugendhilfe geh&ouml;ren, ist zwischen 1991 und 2015 &uuml;berdurchschnittlich gestiegen:  um 140 Prozent. In der gesamten Wirtschaft waren es 40 Prozent. Die Zahl der Besch&auml;ftigten hat sich in diesem Bereich seitdem fast verdoppelt, w&auml;hrend sie in der gesamten Volkswirtschaft lediglich um elf Prozent stieg. Die L&ouml;hne im Sozialwesen erreichen indes nur etwa 60 Prozent des durchschnittlichen Lohnniveaus in Deutschland &ndash; und das, obwohl die Nachfrage nach qualifizierten Kr&auml;ften vor allem im Bereich der Pflege w&auml;chst. Seit 2012 spiegelt sich dies nun auch in st&auml;rker steigenden L&ouml;hnen wider. Das sind die Hauptergebnisse einer Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) &uuml;ber die Entwicklung des Sozialwesens in Deutschland. Die DIW-&Ouml;konomen Karl Brenke, Thore Schlaak und Leopold Ringwald haben zu diesem Zweck Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, die Statistik der Arbeitnehmerverdienste sowie die der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten zusammengetragen und ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.582391.de\/themen_nachrichten\/sozialwesen_in_deutschland_niedrige_loehne_in_einem_rasant_wachsenden_wirtschaftszweig.html\">DIW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EuGH-Urteil zum kirchlichen Arbeitsrecht: Kirchen m&uuml;ssen Realit&auml;t anerkennen<\/strong><br>\nEs sei erstaunlich, dass immer wieder europ&auml;ische Gerichte darauf hinweisen m&uuml;ssten, dass auch f&uuml;r die Arbeitst&auml;tigkeit bei Kirchen allgemeine Gesetze gelten, kommentiert Rainer Brandes im Dlf. Es sei weltfremd von den Kirchen, auf der Mitgliedschaft des Angestellten zu beharren.<br>\nKeine Sorge: Man wird auch k&uuml;nftig Mitglied der Evangelischen Kirche sein m&uuml;ssen, um eine Stelle als Pfarrerin zu bekommen. Und auch katholische Messen werden weiterhin nur von Katholiken geleitet werden.<br>\nDies sind aber auch schon fast die einzigen wirklich klaren F&auml;lle. Denn der Europ&auml;ische Gerichtshof hat heute eine Entscheidung gef&auml;llt, die zwar allein in Deutschland 1,3 Millionen Menschen betrifft. Aber wie konkret, das muss in jedem Einzelfall entschieden werden. Ab sofort gilt der Grundsatz: Nur, wenn es f&uuml;r den Kern der jeweiligen Aufgabe unbedingt erforderlich ist, darf eine Religionsgemeinschaft verlangen, dass ein Bewerber oder eine Bewerberin Mitglied dieser Religionsgemeinschaft ist. Im kirchenamtlichen Deutsch hei&szlig;t das Verk&uuml;ndigungsauftrag. Ein Pfarrer hat den selbstverst&auml;ndlich. Eine Patoralreferentin auch. Und vielleicht wird man es bei einem Organisten auch noch bejahen. Denn aus theologischer Sicht ist geistliche Musik Dienst an Gott.<br>\nWas aber ist mit einer &Auml;rztin in einem christlichen Krankenhaus? Einem Pfleger bei der Caritas? Oder &ndash; wie bei der aktuellen Kl&auml;gerin &ndash; einer Referentin, die einen Antirassismusbericht f&uuml;r die Diakonie erstellen sollte? Ist es da wirklich erforderlich, Mitglied der entsprechenden Kirche zu sein? Man kann das so sehen. Und die Kirchen tun das regelm&auml;&szlig;ig so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eugh-urteil-zum-kirchlichen-arbeitsrecht-kirchen-muessen.720.de.html?dram:article_id=415848\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Reform von Hartz IV: Neue Waschmaschine nur mit der CDU<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil (SPD) spricht &uuml;ber Erleichterungen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger. Allein kann der Arbeitsminister aber nichts &auml;ndern.<br>\nHubertus Heil m&ouml;chte sich dieser Tage einiges anschauen. Zum Beispiel, &bdquo;was wir bei den Grundsicherungss&auml;tzen tun k&ouml;nnen&ldquo;, oder auch &bdquo;die Frage von besonderen Bedarfen &ndash; wenn etwa eine kaputte Waschmaschine ersetzt werden muss&ldquo;. Das lie&szlig; der Bundesarbeitsminister in Interviews mit der Zeit und dem Handelsblatt wissen. Damit signalisiert der SPD-Politiker in Sachen Hartz IV Gespr&auml;chsbereitschaft &ndash; und das bei Punkten, die Kritiker seit Jahren am vehementesten kritisieren.<br>\nDa w&auml;re zum Beispiel die Frage gr&ouml;&szlig;erer Anschaffungen. ALG-II-Empf&auml;ngern fehlt h&auml;ufig das Geld, um defekte Haushaltsger&auml;te zu ersetzen. In diesem Fall &uuml;bernimmt zwar auf Antrag das Jobcenter die Kosten f&uuml;r einen neuen K&uuml;hlschrank oder eine neue Waschmaschine &ndash; die Betroffenen m&uuml;ssen den Betrag aber beim Amt abbezahlen. Dazu wird monatlich zehn Prozent des Regelsatzes von 416 Euro einbehalten. Eine empfindliche K&uuml;rzung f&uuml;r Menschen, die am Existenzminimum leben. Arbeitsminister Heils vage Ank&uuml;ndigung k&ouml;nnte darauf hinauslaufen, derlei Anschaffungen zum Sonderbedarf zu erkl&auml;ren. In diesem Fall m&uuml;ssten Betroffene die Anschaffungskosten nicht zur&uuml;ckzahlen.<br>\nUlrich Schneider, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands, w&uuml;rde das begr&uuml;&szlig;en: &bdquo;Die Kreditvergabe der Jobcenter f&uuml;r lebensnotwendige Anschaffungen sorgt daf&uuml;r, dass Menschen unverschuldet das Existenzminimum gek&uuml;rzt wird. Wir fordern die Wiedereinf&uuml;hrung der einmaligen Leistungen, wie sie vor der Einf&uuml;hrung von Hartz IV &uuml;blich waren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5496115\/%20\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Hartz IV Die Menschenw&uuml;rde wird beschmutzt<\/strong><br>\nDie &Uuml;berwindung von Hartz IV ist nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist die Menschenw&uuml;rde, die die Politik jedoch ignoriert. [&hellip;]<br>\nIn den Geist des Gesetzes und den des Gesetzgebers ist die Menschenw&uuml;rde jedoch nicht eingedrungen. Im Gegenteil: Mit jeder Hartz-IV-&Uuml;berwindungsdiskussion wird die W&uuml;rde derjenigen beschmutzt, die nicht aus der Grundsicherung herauskommen. Wof&uuml;r es Gr&uuml;nde gibt: In vielen Regionen mangelt es an Arbeitspl&auml;tzen, viele Unternehmen stellen keine Langzeitarbeitslosen ein, und schon gar keine &uuml;ber 50 oder mit gesundheitlichen Einschr&auml;nkungen. Und mancher Langzeitarbeitslose ist nicht in der Lage, den Selbstdarstellungszirkus auf dem Bewerbermarkt zu bestehen. Last but not least: Es gibt nat&uuml;rlich auch Menschen, die zu faul sind zu arbeiten. Viele von ihnen sitzen seit Jahrzehnten auf &bdquo;ihrem&ldquo; Arbeitsplatz, und es gelingt ihnen ihre Arbeitsunlust bezahlt so zu verbergen, dass es kaum jemand merkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/hartz-iv-die-menschenwuerde-wird-beschmutzt-a-1488590\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Belastungsanstieg durch demografischen Wandel l&auml;sst sich auf ein Drittel bis ein F&uuml;nftel reduzieren<\/strong><br>\nDie Auswirkungen des demografischen Wandels auf die deutsche Gesellschaft, gerade auch die Sozialsysteme, k&ouml;nnen durch eine bessere Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik auf etwa ein gutes Drittel bis ein F&uuml;nftel reduziert werden. Damit blieben die Auswirkungen der gesellschaftlichen Alterung bis 2060 finanziell gut beherrschbar, gr&ouml;&szlig;ere Eingriffe ins Rentensystem k&ouml;nnten dauerhaft vermieden werden. Der Schl&uuml;ssel dazu liegt in einer besseren Erwerbsintegration, indem die Erwerbst&auml;tigenquote vor allem von Frauen und Migranten erh&ouml;ht und Unterbesch&auml;ftigung mit sehr kurzen Arbeitszeiten, insbesondere in Minijobs, abgebaut wird. Dabei geht es um durchaus realistische Ziele: Die genannte Pufferwirkung um knapp zwei Drittel bis vier F&uuml;nftel (Berechnung dazu unten) l&auml;sst sich erreichen, wenn in Deutschland bis 2050 eine Erwerbsbeteiligung erreicht wird, wie sie Schweden bereits heute hat. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie, die das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans B&ouml;ckler Stiftung gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Stiftung, mit Forschern der Kammer f&uuml;r Arbeiter und Angestellte Wien sowie Prof. Dr. Camille Logeay (Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft Berlin und Senior Research Fellow des IMK) erarbeitet hat. Die Untersuchung wird heute in Berlin vorgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/112134_113708.htm\">IMK<\/a>\n<p><em><strong>Nachtr&auml;gliche Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der NachDenkSeiten-Leser Dieter Gabriel widerspricht vehement den wichtigsten Aussagen des zuvor verlinkten Artikels und insbesondere der im folgenden wiedergegebenen Feststellung:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;<strong>Belastungsanstieg durch demografischen Wandel l&auml;sst sich auf ein Drittel bis ein F&uuml;nftel reduzieren<\/strong><br>\nDie Auswirkungen des demografischen Wandels auf die deutsche Gesellschaft, gerade auch die Sozialsysteme, k&ouml;nnen durch eine bessere Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik auf etwa ein gutes Drittel bis ein F&uuml;nftel reduziert werden.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/548267\/umfrage\/anteil-der-bevoelkerung-ab-65-jahren-und-aelter-in-deutschland\/\">Dazu ein paar Fakten<\/a>:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Die Zahl der 65 J&auml;hrigen ist von 2005 bis 2015 insgesamt, um sage und schreibe 1,8 % gestiegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Vergleich, bis Anfang der 90ziger Jahre, war das durchschnittliche Produktivit&auml;tswachstum &uuml;ber 2 %, pro Jahr !<\/em><\/p>\n<p><em>Durch das asoziale wirtschaftsfeindliche neoliberale System sank das Produktivit&auml;tswachstum, w&uuml;rde aber noch ausreichen, um den demografischen Wandel abzufangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn die L&ouml;hne j&auml;hrlich um Inflation&nbsp;(nicht zu verwechseln mit dem Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes, der auf einen unvollst&auml;ndigen Warenkorb beruht und via hedonische Methode manipuliert wird) plus Produktivit&auml;tswachstum steigen w&uuml;rde, w&auml;re der demografische Wandel&nbsp;mit links&nbsp;abgefangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Problem ist, dass die Reall&ouml;hne seit Jahren stagnieren bzw. sogar sinken.<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht zu vergessen, dass 16 Milliarden Euro pro Jahr an Steuergeldern, in Riester- und&nbsp;vergleichbare Vertr&auml;ge geht, die nachweisbar (ARD&nbsp;Plusminus ) als Provisionen bei Versicherungen landen.<\/em><\/p>\n<p><em>Kosten f&uuml;r die Renten <a href=\"https:\/\/www.deutsche-rentenversicherung.de\/Allgemein\/de\/Navigation\/6_Wir_ueber_uns\/02_Fakten_und_Zahlen\/02_kennzahlen_finanzen_vermoegen\/2_rechnungsergebnisse_rentenbestand\/laufenden_renten_rentenausgaben_node.html\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>z.B.<\/em><\/p>\n<p><em>Renten insgesamt<\/em><\/p>\n<p><em>Januar 2017&nbsp;&nbsp; 24.723.897 <\/em><\/p>\n<p><em>Januar 2018&nbsp;&nbsp; 24.760.576<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ich kann den Widerspruch unseres Lesers nur unterst&uuml;tzen. Wie er haben wir auf den NachDenkSeiten bisher mit Recht eine g&auml;nzlich andere Bewertung des demographischen Wandels und der Folgen f&uuml;r die Altersvorsorge vorgenommen und ver&ouml;ffentlicht. Das gilt auch f&uuml;r meine B&uuml;cher &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; und Meinungsmache&ldquo;. Von der bisherigen Position bleibt nichts zur&uuml;ckzunehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mord an maltesischer Journalistin: Warum starb Daphne Caruana Galizia?<\/strong><br>\nVor einem halben Jahr wurde die maltesische Journalistin Galizia ermordet. Ein internationales Team von Reportern hat rekonstruiert, was sich am Tag des Mordes abgespielt hat.<br>\nIm Oktober 2017 gibt Daphne Caruana Galizia einer Wissenschaftlerin vom Europarat ein letztes Interview. Sie berichtet von den Anfeindungen, die sie jeden Tag erf&auml;hrt. Davon, dass man zweimal versucht hat, ihr Haus anzuz&uuml;nden, ihrem Hund die Kehle durchschnitt, ihr nachts in einer Tiefgarage den Weg versperrte.<br>\nSie wurde am Telefon beschimpft, fr&uuml;her nahmen ihre S&ouml;hne manchmal den H&ouml;rer ab und mussten die Morddrohungen h&ouml;ren. Sp&auml;ter dann kam der Hass online. Sie ging nicht mehr an den Strand, seitdem man sie im Bikini fotografierte und die Bilder im Netz verbreitete, um sie zu besch&auml;men.<br>\nDer Wissenschaftlerin sagt sie: &ldquo;Meine gr&ouml;&szlig;te Sorge ist, dass die Menschen sehen, was mir passiert und dass es sie abschreckt. Sie sehen, wie mein Leben ist und sagen sich: Das mache ich auf keinen Fall! Ich selbst habe mich daran gew&ouml;hnt. Es ist, wie wenn sich eine Narbe um eine Wunde formt.&rdquo; Zehn Tage sp&auml;ter ist Galizia tot. [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber die Rechercheergebnisse berichtet das ARD-Magazin MONITOR am Donnerstag um 21.45 Uhr im Ersten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/daphne-galizia-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Im Windschatten der Bomben<\/strong><br>\nNach ihrem Beifall f&uuml;r die Bombardierung Syriens fordert die Bundesregierung ihre Beteiligung an der Neuordnung des Landes nach dem Ende des Krieges. Kanzlerin Angela Merkel k&uuml;ndigt ein Treffen mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin &ldquo;in absehbarer Zeit&rdquo; an, bei dem vor allem die Entwicklung in Syrien auf der Tagesordnung stehen soll. Als Druckmittel gelten die hohen Kosten des syrischen Wiederaufbaus, die Moskau kaum alleine stemmen k&ouml;nne. Auch sei Berlin in der Lage, zwischen Russland und den USA zu vermitteln, hei&szlig;t es mit Blick auf Drohungen aus Washington, russische Stellungen in Syrien anzugreifen. W&auml;hrend die Bundesregierung ihre Einflussoffensive startet, zeichnet sich in der EU eine neue au&szlig;enpolitische Spaltung ab. Zudem werden erhebliche Zweifel an der Legitimation der v&ouml;lkerrechtswidrigen Bombardierung am Samstag laut: Wie ein renommierter britischer Journalist berichtet, stellen &Auml;rzte in Duma den Einsatz von Giftgas am 7. April in Frage. Ein am Samstag zerbombtes Forschungsinstitut hatte laut OPCW nichts mit Giftgas zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7580\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Zweifel gegen den Angeklagten<\/strong><br>\nEine andere h&auml;ufig angef&uuml;hrte Quelle, die &uuml;ber jeden Zweifel erhaben scheint, sind die auch als &ldquo;Syrischer Zivilschutz&rdquo; bekannten Wei&szlig;helme. Laut einer dpa-Meldung vom 9. April war es diese ebenfalls in Gro&szlig;britannien ans&auml;ssige Organisation, die den Fassabwurf &uuml;ber Duma beobachtet hat. Die Wei&szlig;helme wurden 2013 vom britischen Ex-Soldaten und Sicherheitsberater James Le Mesurier gegr&uuml;ndet, sie sind in Syrien fast ausschlie&szlig;lich in Islamisten-Gebieten t&auml;tig und werden unter anderem finanziert von Gro&szlig;britannien, den USA und dem deutschen Ausw&auml;rtigen Amt, das seine Unterst&uuml;tzung im Jahr 2016 auf sieben Millionen Euro erh&ouml;ht hat.<br>\nDie Wei&szlig;helme m&ouml;gen unter Einsatz ihres eigenen Lebens Versch&uuml;ttete bergen und Verwundete versorgen. Aber sie sind keine unabh&auml;ngigen Beobachter, sondern eindeutig Partei. In der &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; (FR) vom 6. Juni 2017 wird die Wei&szlig;helm-Doku &ldquo;Die letzten M&auml;nner von Aleppo&rdquo; so kritisiert: &ldquo;Der Syrische Zivilschutz stellt sich stets als rein humanit&auml;re und unparteiische Organisation dar und wurde als solche Ende letzten Jahres mit dem Right Livelihood Award, dem alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet. Fayyad&rsquo;s Film folgt diesem Narrativ strikt. In der Realit&auml;t sind die Wei&szlig;helme Teil der Opposition&hellip;&rdquo; Es gebe Videos, so die FR weiter, &ldquo;auf denen Wei&szlig;helme unbestreitbar mit Victory-Zeichen auf Leichen von Soldaten der syrischen Armee posieren oder Erschie&szlig;ungen von Personen beiwohnen, deren leblose K&ouml;rper sie dann wegr&auml;umen.&rdquo;<br>\nEntsprechende Videos und Bilder zu den Wei&szlig;helmen finden sich unter anderem auf einer Seite der schwedischen &Auml;rzte-Organisation SWEDHR. In einer langen und f&uuml;r Twitterer viel zu detaillierten Rede in Genf wirft Professor Marcello Ferrada de Noli den Wei&szlig;helmen das Generieren von gef&auml;lschten Bildern und Videos vor. In einem dieser laut SWEDHR im Jahr 2015 fabrizierten Videos werden Kinder nach einem angeblichen Gasangriff auf eine Weise &ldquo;behandelt&rdquo;, die mit Medizin nichts zu tun habe. &ldquo;Es wurden tote Kinder f&uuml;r einen makabren Propaganda-Coup benutzt&rdquo;, so fasst de Noli zusammen. Die Vorw&uuml;rfe gegen die Wei&szlig;helme werden von westlichen Medien entweder ignoriert oder ihrerseits als Russen-Propaganda bezeichnet. Der &ldquo;Guardian&rdquo; etwa hat letztes Jahr versucht, die Wei&szlig;helme reinzuwaschen und die Kritik an ihnen auf dubiose Quellen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, musste aber zugeben: &ldquo;Es hat jedoch isolierte Schurkenakteure innerhalb der Wei&szlig;helme gegeben, die dazu benutzt werden, die ganze Gruppe zu diskreditieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/368\/im-zweifel-gegen-den-angeklagten-5036.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Duma in Syrien: Chronologie eines angeblichen Chemiewaffeneinsatzes<\/strong><br>\nIm syrischen Duma sind Experten der OPCW eingetroffen, um den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen zu untersuchen. Der Westen bezichtigt Damaskus, Giftgas eingesetzt zu haben. Moskau spricht hingegen von einer Aktion unter falscher Flagge.<br>\nDie Inspektoren der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sind am Dienstagnachmittag erstmals nach Duma bei Damaskus gefahren, um Angaben &uuml;ber einen angeblichen Angriff mit chemischen Waffen zu untersuchen. Westliche Medien und Politiker hatten Syrien und Russland beschuldigt, die Arbeit der OPCW-Inspektoren zu verhindern. In Moskau hie&szlig; es, die Arbeit der OPCW-Inspektoren verz&ouml;gere sich, weil die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich an dem Tag, an dem die Arbeit beginnen sollte, Syrien angegriffen h&auml;tten.<br>\nOhne ein Ergebnis abzuwarten, hatten die drei westlichen Vetom&auml;chte im UN-Sicherheitsrat die syrische Armee und Regierung als angebliche Schuldige f&uuml;r den nicht bewiesenen Chemiewaffenangriff ausgemacht und bombardiert. Das V&ouml;lkerrecht und die Strukturen der Vereinten Nationen, die 193 Nationen seit 1946 als internationales Regelwerk anerkannt haben, werden demontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/68586-duma-in-syrien-kurze-chronologie-chemiewaffeneinsatz\/\">Karin Leukefeld auf RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Salman spricht&rsquo;s aus<\/strong><br>\nSaudi-Arabien Keine Fake News: Lange Zeit engagierte sich der Westen f&uuml;r den Salafismus<br>\nF&uuml;r Saudi-Arabien und die USA verl&auml;uft der Syrienkrieg alles andere als wunschgem&auml;&szlig;. Eine Verst&auml;ndigung &uuml;ber gemeinsame Interessen im Nahen Osten erscheint unabdingbar. Deshalb h&auml;lt sich Kronprinz Mohamed Salman bin Salman f&uuml;r l&auml;ngere Zeit in den Vereinigten Staaten auf &ndash; &uuml;ber Besuche in Frankreich und Deutschland wird spekuliert. Was von den reformerischen Ambitionen des Thronfolgers bekannt ist, beschr&auml;nkt sich bisher darauf, saudischen Frauen das Autofahren zu gestatten, in Riad Kinos zu er&ouml;ffnen und Israel diplomatisch anerkennen zu wollen. Weitgehend unbeachtet bleibt ein ausf&uuml;hrliches, am 22. M&auml;rz der Washington Post gegebenes Interview Salmans &uuml;ber die Kooperation zwischen dem Westen und den saudischen Herrschern zur weltweiten F&ouml;rderung des Salafismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-kebir\/salman-spricht2019s-aus\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nicht vor Trumps Karren spannen lassen<\/strong><br>\nLaut Presseberichten bietet die EU-Kommission der US-Regierung an, als Gegenleistung f&uuml;r eine Verschonung der EU bei den Strafz&ouml;llen auf Stahl und Aluminium ein Handelsabkommen zwischen der EU und den USA abzuschlie&szlig;en. Dazu Helmut Scholz, handelspolitischer Sprecher der Delegation DIE LINKE. im EP:<br>\n&bdquo;Die Europ&auml;ische Kommission lie&szlig;e sich mit einem solchen Deal quasi mit vorgehaltenem Colt dazu zwingen, zu Trumps Bedingungen zu verhandeln. Alle wissen doch, dass TTIP in den Gesellschaften Ablehnung hervorrief. Und jetzt soll Trump mit seiner Erpressung auch noch ein Abkommen zu besseren Konditionen f&uuml;r die USA erhalten? Ich werde Kommissarin Malmstr&ouml;m im Handelsausschuss intensiv dazu befragen.&ldquo;<br>\nF&uuml;r Scholz hat diese Entwicklung ihre Vorgeschichte im letzten EU-Gipfel: &bdquo;Im Beschluss des Rates liegt eine gewisse Schizophrenie, Trumps Strafz&ouml;lle auf Stahl und Aluminium werden kritisiert und eine Reaktion in &Uuml;bereinstimmung mit den WTO-Regeln wird sich vorbehalten. Gleichzeitig wird gefordert, der Ausnahme f&uuml;r die EU dauerhaften Charakter zu verleihen und der Europ&auml;ische Rat erkl&auml;rt den Willen zu uneingeschr&auml;nkter Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten.&ldquo;<br>\n&bdquo;Wie kann der Rat der Regierungen die Verstetigung einer Ausnahme von rechtswidrigen Strafz&ouml;llen fordern? Hei&szlig;t das in der Konsequenz, solange die EU ausgenommen bleibt, darf Trump China und den Rest der Welt mit Strafz&ouml;llen belegen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/11805.nicht-vor-trumps-karren-spannen-lassen.html\">die Linke im Europaparlament<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Airbnb-Boom in Griechenland: Wenn sich eine Lehrerin keine Wohnung leisten kann<\/strong><br>\nIn griechischen Touristenorten explodieren wegen Airbnb die Mietpreise. Einheimische haben das Nachsehen. Die Lehrerin Roxani Hatzidimitriou gibt nun auf &ndash; und verl&auml;sst ihre Trauminsel.<br>\nAls Roxani Hatzidimitriou im Januar eine Teilzeitstelle als Lehrerin im &ouml;ffentlichen Dienst ergatterte, war sie &uuml;bergl&uuml;cklich. Die Musiklehrerin hatte zu einer Zeit Arbeit gefunden, als 43 Prozent der Menschen in ihrem Alter in Griechenland arbeitslos waren. Ihre Arbeitsstelle befand sich in Mykonos. Eine paradiesische Insel in der &Auml;g&auml;is, weltber&uuml;hmt f&uuml;r azurblaues Wasser, wei&szlig;e Sandstr&auml;nde und Jet-Set-Besucher aus der ganzen Welt.<br>\nUngef&auml;hr zur gleichen Zeit, als Hatzidimitriou das Jobangebot erhielt, gab Airbnb bekannt, dass Mykonos zu den 20 Top-Reisezielen in Europa geh&ouml;rt. In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl der Buchungen rasant an. Inzwischen reisen j&auml;hrlich mehr als zwei Millionen Touristen auf die kleine Insel mit gerade einmal 14.000 Einwohnern. Die Nachfrage nach H&auml;usern, Wohnungen und Apartments ist enorm. Viele Eigent&uuml;mer haben ihre Wohnungen dem Mietmarkt entzogen, um sie Touristen auf der Plattform Airbnb anzubieten.<br>\nRund zehn Jahre nach Gr&uuml;ndung vermittelt Airbnb Unterk&uuml;nfte in mehr als 65.000 St&auml;dten und 191 L&auml;ndern und macht pro Jahr mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz. 2017 machte das Zimmervermittlungsportal erstmals Gewinn &ndash; und hat damit Start-ups wie Uber einiges voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/airbnb-unterkuenfte-verschaerfen-wohnungsnot-in-griechenland-a-1201185.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bei uns ist der Klimawandel schon Realit&auml;t. Bitte helft uns!<\/strong><br>\nDie neuseel&auml;ndische Premierministerin Jacinda Ardern besucht an diesem Dienstag Berlin. Sie schreibt: Helft uns, den Klimawandel zu bek&auml;mpfen.<br>\nWo ich herkomme, sind heftige St&uuml;rme und Zyklone nichts Ungew&ouml;hnliches, erst recht nicht f&uuml;r die im Pazifischen Ozean verstreuten Inselstaaten. Zuletzt hatten diese Extremwetterereignisse aber eine neue und zerst&ouml;rerischere Gr&ouml;&szlig;enordnung.<br>\nIm Februar wurde Neuseelands gesch&auml;tzter Nachbar Tonga von Gita getroffen, einem der st&auml;rksten Zyklone seit Jahrzehnten. Als ich wenige Wochen sp&auml;ter Tonga besuchte, fand ich ein verw&uuml;stetes Land vor. Tausende Menschen waren obdachlos und Hunderte Geb&auml;ude dem Erdboden gleichgemacht, einschlie&szlig;lich des Parlaments des Landes.<br>\nSolche St&uuml;rme sind Trag&ouml;dien. Sie sind auch starke, nahegehende Mahnungen, dass der Klimawandel nicht nur eine Theorie oder eine zuk&uuml;nftige Erwartung ist, sondern bereits stattfindet. Wir m&uuml;ssen ehrgeizigere Antworten auf diese enorme globale Herausforderung finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/klimaschutz-bei-uns-ist-der-klimawandel-schon-realitaet-bitte-helft-uns\/21177546.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wildtiere: Wer hat Angst vor dem b&ouml;sen Wolf?<\/strong><br>\nDie Zahl der wild lebenden W&ouml;lfe in Deutschland bleibt amtlichen Sch&auml;tzungen zufolge konstant bei unter 200 Tieren. Dennoch treibe die Angst vor dem Tier seltsame Bl&uuml;ten, kommentiert der Publizist Dieter Bub. Nun befasst sich auch der Bundestag damit. [&hellip;]<br>\nUnter Landwirten und J&auml;gern herrscht indes h&ouml;chste Alarmstufe. Ihr Gef&uuml;hl der Bedrohung l&auml;sst sich mit Zahlen allein nicht erkl&auml;ren. &Uuml;berall w&auml;hnen sie lauernde W&ouml;lfe. Unscharfe Fotos zeigen zwar oft nur streunende Hunde, und vom einsamen Wolf, der in einem Brandenburger Dorf herumstromern soll, und vor dem sich Kinder und Eltern f&uuml;rchten, gibt es gar kein Bild. Dennoch treibt der Wolfswahn immer neue Bl&uuml;ten und sorgt f&uuml;r stets willkommene Schlagzeilen.<br>\nGefordert wird, nicht nur einzelne Tiere sondern ganze Rudel zu erlegen, man liest Schlagzeilen wie &ldquo;Bauern verlieren die Geduld mit den W&ouml;lfen&rdquo;. Ihre Zahl m&uuml;sse durch Schutzjagden deutlich reduziert werden. Die W&ouml;lfe sollten das verstehen und sich vor so genannten Wolfswachen f&uuml;rchten, an denen beim Lagerfeuer, wie im Wilden Westen, immer neue Schnurren erz&auml;hlt werden. Was die Menschen nicht wahrhaben wollen: die nicht einmal 200 W&ouml;lfe stehen unter Naturschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/wildtiere-wer-hat-angst-vor-dem-boesen-wolf.1005.de.html?dram:article_id=415839\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Interview: Simone Lange: &ldquo;Ich werde ihr zeigen, dass ich st&auml;rker bin&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Wir sind vor 15 Jahren einen Weg gegangen, der der Sozialdemokratie in Deutschland geschadet hat, weil wir einen Teil unserer Werte verraten haben&ldquo;, konstatiert Simone Lange. Die Flensburger Oberb&uuml;rgermeisterin kandidiert gegen Andrea Nahles um den SPD-Vorsitz, f&uuml;r ein sozialeres Profil der Partei. &ldquo;Die Menschen sind nicht reicher geworden durch die Agenda-Politik&ldquo;, sagt sie im DW Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/simone-lange-ich-werde-ihr-zeigen-dass-ich-st%C3%A4rker-bin\/av-43385342\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Videopr&auml;sentation Vortrag von Prof. Mausfeld im Rahmen der Pleisweiler Gespr&auml;che <\/strong><br>\nThema: Wie sich die &ldquo;verwirrte Herde&rdquo; auf Kurs halten l&auml;sst<br>\nDas B&uuml;rgerkomitee Freiburg wird als Veranstalter das Video pr&auml;sentieren. Anschlie&szlig;end Diskussion.<br>\nOrt: Kleineschholzweg 5 (Hinter der Sparkasse Eschholzstra&szlig;e, in unmittelbarer N&auml;he des Hauptbahnhofes) 79106 Freiburg<br>\nTermin: Am Freitag den 27.04.2018 um 19 Uhr\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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