{"id":43605,"date":"2018-04-20T08:30:10","date_gmt":"2018-04-20T06:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605"},"modified":"2018-04-20T08:30:10","modified_gmt":"2018-04-20T06:30:10","slug":"hinweise-des-tages-3104","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h01\">Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Wir brauchen dringend eine neue Entspannungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h02\">Fl&auml;chenbrand im Mittleren Osten: heute Syrien, morgen Iran?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h03\">Ern&uuml;chterung beim IWF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h04\">&raquo;Armut hat sich deutlich ausgebreitet&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h05\">&bdquo;Keine positiven Effekte&ldquo;: Gr&uuml;ne fordern Abschaffung der Hartz IV Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h06\">Bieterkampf um Klinikkette: Zwei Milliard&auml;re ringen um Paracelsus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h07\">Streit um EU-Reformen: Verm&ouml;gensverwalter Blackrock dr&auml;ngt auf europ&auml;ische Bankenunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h08\">Macron&rsquo;s mercenaries: police violence and neoliberal &lsquo;reform&rsquo; in France<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h09\">10 Knaller der Berliner Schulprivatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h10\">Stuttgart 21: Bahnchef will weiterbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h11\">Fragt doch mal die Profs, wie f&uuml;rsorglich sie ihren Mittelbau verschrotten&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h12\">Pressefreiheit in &Ouml;sterreich: Wie die FP&Ouml; Journalisten unter Druck setzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h13\">Mutma&szlig;licher Giftgaseinsatz: Die Propagandaschlacht um Duma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43605#h14\">Das Letzte: Putins Bollwerk in Berlin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Wir brauchen dringend eine neue Entspannungspolitik<\/strong><br>\nIn der letzten Woche stand die Welt so nahe an der Schwelle eines hei&szlig;en Krieges wie wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht mehr. Und wer noch einen Beweis daf&uuml;r brauchte, dass die USA von einem unzurechnungsf&auml;higem Hasardeur regiert wird, dem hat Trump mit seinem ber&uuml;hmten Tweet den Beweis geliefert: &lsquo;Get ready Russia&rsquo;. Eine de facto Kriegserkl&auml;rung einer Atommacht an eine andere Atommacht &ndash; mal eben per Twitter in die Welt posaunt. Man kommt sich manchmal vor wie in einem schlechten Seine Fiction Film. Aber wenn dieser schlechte Film mit Hauptdarsteller Donald Trump ein schlimmes Ende hat, dann stehen wir am Ende nicht leicht benommen aus weichen Kinosesseln auf, sondern dann steht wahrscheinlich in Deutschland und Europa kein Kino mehr. Und deshalb ist es verantwortungslos, hier nicht endlich aufzustehen und Nein zu sagen &ndash; ganz klar Nein. Schluss mit diesem Wahnsinn! Schluss mit dieser Gewaltspirale! Schluss mit diesem fortgesetzten Bruch des V&ouml;lkerrechts!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Hrkw3e8Uyes&amp;app=desktop\">YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&auml;chenbrand im Mittleren Osten: heute Syrien, morgen Iran?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Welt auf Syrien schaut, haben die Falken in Washington l&auml;ngst Gr&ouml;&szlig;eres im Sinn: Es geht um die Vormachtstellung im Mittleren Osten in den kommenden Jahrzehnten. Die Strategie der US-Amerikaner: Regime Change oder zumindest milit&auml;rische Schw&auml;chung des Erzfeindes Iran. Dessen Feinde, insbesondere Saudi-Arabien, werden daf&uuml;r massiv aufger&uuml;stet &ndash; auch mit Hilfe Deutschlands. Ein Spiel mit dem Feuer, das Frieden und Sicherheit in weite Ferne r&uuml;cken l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/flaechenbrand-im-mittleren-osten-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><strong>dazu: Besatzungspl&auml;ne<\/strong><br>\nUS-Pl&auml;ne zur Stationierung einer arabischen De-facto-Besatzungstruppe in Syrien begleiten die deutschen Bem&uuml;hungen um eine Beteiligung an der &ldquo;Neuordnung&rdquo; des Landes. Washington will seine illegal in Syrien installierten Truppen abziehen, zugleich aber verhindern, dass Iran in dem Land weiter an Einfluss gewinnt. Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton verhandelt deswegen nun mit mehreren arabischen Staaten, darunter Saudi-Arabien, &uuml;ber die Bildung von Einheiten, die unter dem Vorwand, den Krieg gegen den IS fortsetzen zu wollen, im Nordosten und Osten des Landes stationiert werden sollen &ndash; unter offenem Bruch des V&ouml;lkerrechts. US-Experten warnen, Riad werde das vor allem als Chance begreifen, den Stellvertreterkrieg gegen Iran zu intensivieren. Die Bundeswehr w&auml;re involviert, weil Luftwaffen-Tornados ihre Aufkl&auml;rungsdaten der Anti-IS-Koalition liefern, der auch Saudi-Arabien angeh&ouml;rt. Unterdessen stellen deutsche Medien einen Einsatz der Bundeswehr in Nordsyrien zur Diskussion &ndash; um den Vormarsch t&uuml;rkischer Truppen dort zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7581\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Deutschland muss sich einmischen<\/strong><br>\nSeit sieben Jahren h&auml;lt die Bundesregierung sich aus Syrien raus. Ziehen die USA jetzt ihre Truppen ab, wird die Gewalt erneut eskalieren. Europa k&ouml;nnte das verhindern. (&hellip;)<br>\nAuf europ&auml;i&shy;scher und deutscher Seite w&auml;re ein solcher Einsatz zwar ein politischer Kraftakt und gesellschaftlicher Tabubruch, aber seine Risiken w&auml;ren verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gering und der Nutzen enorm. Er k&ouml;nnte die n&auml;chste Fl&uuml;chtlingskrise schon in ihren Anf&auml;ngen stoppen und die Region stabilisieren. Zudem gew&auml;nne Europa m&auml;&szlig;igenden Einfluss auf die Kurdenmilizen, deren Hardliner den Krieg auch in die T&uuml;rkei tragen wollen. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung hat sich in den letzten Jahren stets hin&shy;ter der Berufung auf ein fehlendes UN-Mandat versteckt. Doch das Instrument der UN ist im Fall von Syrien v&ouml;llig dysfunktional. Der Sicherheitsrat ist seit Langem blockiert. Hunderttausende Syrer sind gestorben, weil die UN als Regu&shy;lativ ausfielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-04\/krieg-syrien-us-truppen-rueckzug-donald-trump-auswirkungen\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Schon die &Uuml;berschrift erweckt einen v&ouml;llig falschen Eindruck. Deutschland muss sich eben nicht (!) einmischen &ndash; selbst wenn es UN-Mandat f&uuml;r einen Einsatz in Syrien geben sollte. Was Herr Bauer &ndash; wom&ouml;glich mit R&uuml;ckendeckung der &ldquo;Zeit&rdquo;-Macher &ndash; sich hier w&uuml;nscht, ist schlicht und ergreifend ein Bruch mit dem V&ouml;lkerrecht und das Ignorieren der UN-Charta.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ern&uuml;chterung beim IWF<\/strong><br>\nFr&uuml;hjahrstagung der UN-Finanzinstitutionen: Keine langfristige Erholung der Weltwirtschaft in Sicht (&hellip;)<br>\nAuf der Agenda stehen als entscheidende Herausforderungen: Protektionismus, Unilateralismus, Krieg, Schulden und Ungleichheit. In den Zahlen des World Economic Outlook, die IWF-Chef&ouml;konom Maurice Obstfeld am Dienstag pr&auml;sentierte, spiegeln sich die damit verbundenen Risiken allerdings nur begrenzt wider. Es herrscht die Auffassung vor, dass es sich um einige &raquo;Warnsch&uuml;sse&laquo; handelt. Der Fonds geht f&uuml;r dieses Jahr von einem leicht steigenden Wachstum der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt; BIP) weltweit von 3,8 auf 3,9 Prozent und von 3,9 Prozent f&uuml;r 2019 aus. Die Hoffnungen richten sich hier vor allem auf die US-Wirtschaft, genauer die Trumpschen Steuersenkungen, die nach Auffassung Obstfelds zu einem deutlichen Aufschwung f&uuml;hren sollen. [&hellip;]<br>\nDa der IWF den neoliberalen Prinzipien des Washington Consensus verpflichtet ist (vor allem Haushaltsdisziplin, Steuerreform, Handelsliberalisierung, Privatisierung, und Deregulierung), war eine kritische Analyse der eigenen Rolle ebensowenig zu erwarten wie hilfreiche Orientierungen bei der L&ouml;sung der oben skizzierten Problemfelder. Die neoliberal forcierte, obsz&ouml;ne Ungleichheit der privaten Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse, bei der acht Menschen soviel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung besitzen, ist ein wesentlicher Grund f&uuml;r die krisenhafte &Uuml;berakkumulation und &Uuml;berschuldung, f&uuml;r Protektionismus und Unilateralismus. Und letztlich auch f&uuml;r Krieg. Die Politik im Dienste des gro&szlig;en Finanzkapitals hat &raquo;entwickelte &Ouml;konomien&laquo; wie USA und Gro&szlig;britannien deindustrialisiert, den Mittelstand verarmt und so einen Donald Trump und eine Theresa May erst m&ouml;glich gemacht. Die &raquo;dunklen Wolken&laquo; (IWF-Direktorin Christine Lagarde) sind l&auml;ngst da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/331050.ern%c3%bcchterung-beim-iwf.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Armut hat sich deutlich ausgebreitet&laquo;<\/strong><br>\nDie LINKE im Bundestag hat eine Eind&auml;mmung der Armutsgef&auml;hrdung in Deutschland gefordert. Die Armutsgef&auml;hrdung habe sich in den vergangenen Jahren deutlich erh&ouml;ht, sagte die LINKEN-Sozialexpertin Sabine Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. An diesem Donnerstag wird im Bundestag ein Antrag der Linksfraktion debattiert, der auf eine Abmilderung des Problems abzielt.<br>\nWaren im Jahr 2005 noch 9,96 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht, stieg ihre Zahl bis zum Jahr 2016 auf 13,42 Millionen. Die Armutsgef&auml;hrdungsquote erh&ouml;hte sich in der Zeit von 12,2 Prozent auf 16,5 Prozent. Das sagte Zimmermann unter Berufung auf Daten der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat.<br>\nDie Armutsgef&auml;hrdungsgrenze lag in Deutschland laut Zimmermann im Jahr 2016 bei einem Einkommen von 12 765 Euro im Jahr. Das entspricht 60 Prozent des mittleren Einkommens.<br>\nZimmermann sagte: &raquo;Armut hat sich deutlich ausgebreitet.&laquo; Dies d&uuml;rfe die Bundesregierung nicht l&auml;nger ignorieren. &raquo;Die bewusste Ausweitung des Niedriglohnsektors und die massiven K&uuml;rzungen im Bereich der sozialen Sicherung im Rahmen der Agenda 2010 haben eine Armutsspirale in Gang gesetzt, die endlich gestoppt werden muss.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1085859.sozialpolitik-armut-hat-sich-deutlich-ausgebreitet.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Keine positiven Effekte&ldquo;: Gr&uuml;ne fordern Abschaffung der Hartz IV Sanktionen<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen fordern die Abschaffung aller Sanktionen bei Hartz IV. Stattdessen sollen Arbeitslose bessere, individuell auf sie zugeschnittene Angebote zur Qualifizierung erhalten. Dies fordert die Bundestagsfraktion in einem Antrag, der dieser Zeitung vorliegt. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Mit Sanktionen Druck und Zwang auf die Arbeitsuchenden auszu&uuml;ben, hat sich als Sackgasse erwiesen&ldquo;, sagt Sven Lehmann, in der Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen Sprecher f&uuml;r Sozialpolitik, dieser Zeitung. &bdquo;Die Praxis der Bestrafung und Leistungsk&uuml;rzung hat nachweislich keine positiven Effekte auf die nachhaltige Arbeitsmarktintegration, sondern dr&auml;ngt Arbeitssuchende oft in existentielle Notlagen&ldquo;, f&uuml;gt er hinzu.<br>\nSanktionen gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger, also die K&uuml;rzung des Arbeitslosengeldes 2, k&ouml;nnen verh&auml;ngt werden, wenn Betroffene unentschuldigt Termine im Jobcenter vers&auml;umen oder auch eine Arbeit nicht annehmen. Die Gr&uuml;nen f&uuml;hren in ihrem Antrag aus, Letzteres sei tats&auml;chlich nur in zehn Prozent der F&auml;lle der Grund. Meist gehe es um vers&auml;umte Termine. (&hellip;)<br>\nLehmann fordert: &bdquo;Hauptaufgabe der Jobcenter sollte die individuelle F&ouml;rderung, Beratung und Qualifizierung von Arbeitssuchenden sein, daf&uuml;r m&uuml;ssen sie auch mit mehr Personal und Mitteln ausgestattet werden.&ldquo; Im Antrag der Gr&uuml;nen hei&szlig;t es dazu, Arbeitslose sollten Weiterbildungsangebote erhalten, die auch zu ihren Vorstellungen und ihrer Situation passen m&uuml;ssten. Die Gr&uuml;nen fordern in ihrem Antrag die Bundesregierung auf, per Gesetz &bdquo;ein Wunsch- und Wahlrecht hinsichtlich der Ma&szlig;nahmen und der Gestaltung des Integrationsprozesses&ldquo; festzuschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/-keine-positiven-effekte--gruene-fordern-abschaffung-der-hartz-iv-sanktionen-30037430\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn mal die SPD &ndash; insbesondere ihr derzeitiges Personal an der Spitze &ndash; schon so weit w&auml;re. Aber wer u.a. bei Frau Nahles sowie bei den Herren Heil und Scholz auf Einsicht hoffen sollte, d&uuml;rfte diese Zeit mit dem Warten auf den &ldquo;Sankt-Nimmerleins-Tag&rdquo; vergleichen k&ouml;nnen, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bieterkampf um Klinikkette: Zwei Milliard&auml;re ringen um Paracelsus<\/strong><br>\nIm Bieterkampf um die insolventen Paracelsus-Kliniken steht der Verkauf kurz bevor. Der Asklepios-Konzern und ein Industriellensohn liefern sich ein Rennen. Mitarbeiter haben einen klaren Favoriten.<br>\nDer Verkauf der insolventen Klinikkette Paracelsus ist zum Bietergefecht zweier Milliard&auml;re geworden. Um das Unternehmen ringen nach SPIEGEL-Informationen mittlerweile nur noch der Krankenhauskonzern Asklepios von Eigent&uuml;mer Bernard gro&szlig;e Broermann und die Beteiligungsfirma von Felix Happel, Sohn des in der Schweiz lebenden Industrieunternehmers und Multimilliard&auml;rs Otto Happel. Sie haben s&auml;mtliche andere Kaufinteressenten, darunter den Klinikbetreiber Helios und Finanzinvestoren, ausgestochen.<br>\nIn K&uuml;rze wird bei Beteiligten eine Entscheidung erwartet. Schon jetzt aber machen Mitarbeiter von Paracelsus mobil &ndash; gegen Asklepios. Viele hoffen auf einen Zuschlag f&uuml;r die Beteiligungsfirma Porterhouse des Mittdrei&szlig;igers Felix Happel. Dessen Gro&szlig;vater hatte einst den Maschinenbaukonzern GEA gegr&uuml;ndet, den sein Vater lange weiterf&uuml;hrte.<br>\nFelix Happels Investmentholding aus Luzern wirbt damit, bei ihr stehe &ldquo;nicht die kurzfristige Gewinnmaximierung, sondern die langfristige Begleitung und Entwicklung unserer Unternehmen im Sinne unserer mittelst&auml;ndischen Tradition&rdquo; im Vordergrund. Happel, so berichten Kenner der Familie aus der Schweiz, gilt als agiler und zugleich vertrauensw&uuml;rdiger Investor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/paracelsus-asklepios-und-felix-happel-wollen-klinikkette-kaufen-a-1203535.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Ein teurer Deal kann negative Folgen &ndash; h&ouml;herer Arbeitsdruck, Personalabbau &ndash; f&uuml;r die Mitarbeiter haben. Die privaten Investoren wollen Rendite!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Streit um EU-Reformen: Verm&ouml;gensverwalter Blackrock dr&auml;ngt auf europ&auml;ische Bankenunion<\/strong><br>\nDie m&auml;chtigste Fondsgesellschaft der Welt, Blackrock, stellt sich hinter Frankreichs Pr&auml;sident Macron. Vizechef Hildebrand fordert einen gemeinsamen Bankenmarkt &ndash; auch gegen Bedenken der Unionsparteien.<br>\nAngesichts der verhaltenen Reaktionen auf die Reformvorschl&auml;ge des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron, vor allem aus Deutschland, schaltet sich der Vizechef des weltweit gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalters Blackrock in die Diskussion ein. &ldquo;Das Momentum f&uuml;r eine Vertiefung der W&auml;hrungsunion hat sich deutlich verlangsamt, nicht zuletzt, weil es in wesentlichen Punkten gro&szlig;e politische Differenzen gibt&rdquo;, sagte Philipp Hildebrand dem SPIEGEL.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/emmanuel-macron-bei-angela-merkel-blackrock-dringt-auf-schnelle-bankenunion-a-1203647.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Die m&auml;chtigste Fondsgesellschaft der Welt, Blackrock, stellt sich hinter Frankreichs Pr&auml;sident Macron.&rdquo; Noch Fragen welchen Interessen &ldquo;Superstar&rdquo; Macron verpflichtet ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die EU muss sich neu gr&uuml;nden<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Macron k&auml;mpft f&uuml;r die Union, Merkel zaudert. Dabei w&auml;re jetzt die Gelegenheit g&uuml;nstig f&uuml;r einen radikalen neuen Anfang &ndash; mit Volksentscheiden in allen EU-Staaten. [&hellip;]<br>\nMacron will das liberale und demokratische, das weltoffene und ziemlich soziale Europa wachr&uuml;tteln. Man kann sogar sagen: Er will es wachk&uuml;ssen. Dabei m&ouml;chte der Franzose keineswegs alles umst&uuml;rzen. Er will zur&uuml;ck zu den Wurzeln. Jenen Wurzeln, die zur Gr&uuml;ndung der EU gef&uuml;hrt haben.<br>\nDer Franzose ist damit nach Helmut Kohl der erste Europ&auml;er, der derart leidenschaftlich f&uuml;r ein starkes und geeintes Europa eintritt. Und seine Begr&uuml;ndung ist so einfach wie schmerzhaft: Macron geht es um nichts weniger als um die Rettung vor dem Tod Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zukunft-europas-die-eu-muss-sich-neu-gruenden-1.3950820\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein sch&ouml;nes Propagandast&uuml;ck des &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo;. Wie sozial Macron ist, zeigt er gerade mit seiner neoliberalen Agenda 2010 &agrave; la francaise. Wie liberal und demokratisch er ist, zeigte Macron gerade mit der Beteiligung an der v&ouml;lkerrechtswidrigen Bombardierung Syriens und wie sozial und demokratisch die EU im allgemeinen ist, zeigt diese seit Jahren mit dem Austerit&auml;tsdiktat gegen Griechenland, mit Geheimverhandlungen &uuml;ber Freihandelsabkommen, mit Mitteln aus dem EU-Strukturfonds f&uuml;r Sozialabbau und Entrechtung von Arbeitnehmern, &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Macron&rsquo;s mercenaries: police violence and neoliberal &lsquo;reform&rsquo; in France<\/strong><br>\nHistorians of the May 1968 protests may have rebuffed Emmanuel Macron&rsquo;s outlandish proposal for an official state commemoration of the imminent 50th anniversary, but it seems the president is gearing up for his own anti-celebration: total war on France&rsquo;s social settlement.<br>\nStudents, environmentalists, refugees, railway workers and workers generally are all under concerted attack by a president who is ready to use the police to force through his neoliberal agenda. In July 2017, he invested &euro;22m in teargas and his shock troops have been making ample use of it in recent months. [&hellip;]<br>\nThe French police are capable of change. A good place to start, as political scientist Sebastian Roch&eacute; argues, would be an overhaul of basic training to refocus recruits&rsquo; priorities on the need to inspire public confidence in them as impartial servants of the public good, rather than paramilitary enforcers of political order.<br>\nBut this doesn&rsquo;t seem likely in the current climate. Macron&rsquo;s use of the police to impose his neoliberal &ldquo;reforms&rdquo; across several sectors damages the capacity of the police to build public trust. Yes, there are many courageous, public-spirited, individual police officers serving in France. Yet even those academic specialists of French policing generally favourable to the police admit that its forces as institutions are already held in alarmingly low esteem.<br>\nMacron&rsquo;s reliance on his police to violently suppress the social unrest created by his own aggressively neoliberal programme risks effecting a convergence of protests around anti-police activism. And this is exactly what happened in May 1968.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/oliver-davis-macrons-mercenaries-police-violence-and-neoliberal-reform-in-france\">Brave New Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Es riecht nach &rsquo;68<\/strong><br>\nFrankreichs Studenten bleiben hart. Universit&auml;ten wie Paris 1-Tolbiac und Paris-Nanterre werden auch in den kommenden Tagen und Wochen blockiert, die Forderung nach der R&uuml;cknahme des von Pr&auml;sident Emmanuel Macron durchgesetzten und ab 2021 g&uuml;ltigen neuen Hochschulgesetzes wird von einer Mehrheit der Studierenden und Abiturienten getragen. Das schon vor der &raquo;Reform&laquo; elit&auml;re Bildungssystem wird im Rahmen der neuen Bestimmungen noch selektiver und undurchl&auml;ssiger werden als bisher. Der von den jungen Menschen gew&uuml;nschte &raquo;freie Zugang&laquo; zu den Universit&auml;ten wird vom neuen Gesetz verschlossen.<br>\nAn der Universit&auml;t Nanterre, Geburtsst&auml;tte des Studentenaufstands im Mai 1968, beschloss eine Generalversammlung von rund 1.600 Studenten am vergangenen Dienstag die Fortsetzung der Blockade und der Besetzung des Campus. Nur 360 Stimmen wurden gegen die Beibehaltung des Widerstands gez&auml;hlt. An der Vollversammlung beteiligten sich neben den Studierenden auch Eisenbahner der SNCF, die seit drei Wochen gegen die von Macron vorangetriebene Privatisierung der bisher staatlichen Gesellschaft k&auml;mpfen. (&hellip;)<br>\nGegenmodell dieser Eliteorientierung war die im Rahmen der Studentenrevolte vor 50 Jahren vom damaligen Bildungsminister und Radikalsozialisten Edgar Faure gegr&uuml;ndete &raquo;Offene Universit&auml;t von Vincennes&laquo;, auf die sich heute auch die Studenten in Tolbiac und Nanterre berufen. Vincennes gl&auml;nzte in seinem allt&auml;glichen Lehrbetrieb mit Geistesgr&ouml;&szlig;en wie Michel Foucault, Gilles Deleuze, Jean-Fran&ccedil;ois Lyotard, Noam Chomsky oder Josu&eacute; de Castro. Den Regierenden wurde die starke Politisierung der &raquo;Fac&laquo; von Vincennes bald unheimlich, als dort Kommunisten, Maoisten, Trotzkisten und andere &raquo;Extreme&laquo; der Linken den Universit&auml;tsbetrieb dominierten. Sie wurde 1980 nach Saint-Denis verlegt und in eine ganz &raquo;normale&laquo; Universit&auml;t zur&uuml;ckgestuft. Der Versuch einer &raquo;offenen Universit&auml;t&laquo;, zu der junge wie alte Menschen auch ohne Abitur oder Vorbereitungsklassen Zugang hatten, wurde als &raquo;gescheitert&laquo; klassifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/331108.es-riecht-nach-68.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>10 Knaller der Berliner Schulprivatisierung<\/strong><br>\nSeit dem 17. April ist eine neue Senatsvorlage zur Berliner Schulprivatisierung da. Martin Klesmann und Kai Schlieter von der Berliner Zeitung haben umfangreich und kritisch zu dem vorgestellten Konzept berichtet. Aus dem Text kann man zehn regelrechte Knaller ableiten. as Ganze ist eine umfangreiche und milliardenschwere Privatisierung, die &ndash; weil von rot-rot-gr&uuml;n eingef&auml;delt &ndash; zum Modell f&uuml;r Schulen in ganz Deutschland werden k&ouml;nnte!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/10-knaller-der-berliner-schulprivatisierung\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Bahnchef will weiterbauen<\/strong><br>\nNach Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG), Richard Lutz, ist trotz der Erh&ouml;hung der Kosten f&uuml;r das Bahn-Projekt &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; die Vorteilhaftigkeit der Projektfortf&uuml;hrung aufgrund der hohen Abbruchkosten auch weiterhin gegeben. Die Kosten f&uuml;r den Abbruch des Projektes bezifferte Lutz am Mittwoch vor dem Verkehrsausschuss mit sieben Milliarden Euro. Im Jahr 2013 h&auml;tten diese Kosten noch bei zwei Milliarden Euro gelegen. Der Anstieg sei damit zu begr&uuml;nden, dass innerhalb dieser Zeit zus&auml;tzliche Baukosten entstanden und weitere Vertr&auml;ge mit Bauauftragnehmern abgeschlossen worden seien. Die Frage, ob es auch heute noch sinnvoll sei, weiterzubauen, sei noch viel st&auml;rker als im Jahr 2013 mit Ja zu beantworten, betonte der Bahnchef. Dies sei unabh&auml;ngig von der Frage, ob es f&uuml;r die DB AG vertraglich eine M&ouml;glichkeit gebe, aus dem Vertrag auszusteigen.<br>\nLutz r&auml;umte zugleich ein, w&auml;re bei Projektstart im Jahr 2009 bekannt gewesen, wie sich die Kosten bis heute entwickelt haben, w&auml;re man zu der Feststellung gelangt, &ldquo;dass die Wirtschaftlichkeit des Projektes nicht gegeben ist&rdquo;. Bei einem laufenden Projekt m&uuml;sse jedoch betrachtet werden, welche Kosten in Zukunft f&uuml;r eine Fortf&uuml;hrung oder ein Abbruchszenario anfallen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/-\/550816\">Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: S&thinsp;21: Milliardendefizit der Bahn noch gr&ouml;&szlig;er<\/strong><br>\nEine aktuelle Analyse der DB-Spitze beziffert das erwartete Defizit f&uuml;r den Staatskonzern beim teuren Stuttgarter Tunnelprojekt auf inzwischen mehr als 2,2 Milliarden Euro. [&hellip;]<br>\nDie achtseitige Analyse wurde f&uuml;r DB-Chef Richard Lutz und Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla erstellt und ist mit &bdquo;DB vertraulich&ldquo; gekennzeichnet. Erstmals werden nun aktuelle Zahlen &ouml;ffentlich, wie S&thinsp;21 die DB finanziell und wirtschaftlich belastet und wie gering im Vergleich dazu die Projekteffekte sind. Demnach rechnet die DB-Spitze damit, dass der Staatskonzern insgesamt 4,034 Milliarden Euro Eigenmittel f&uuml;r den Umbau des Bahnknotens aufbringen muss. Das ist mehr als viermal so viel wie einst geplant. Im Vergleich zu diesen Belastungen sind die wirtschaftlichen Vorteile weit geringer. Die &bdquo;Projekt-Effekte&ldquo; werden auf lediglich 0,656 Milliarden Euro beziffert. Zudem rechnet die DB mit nicht n&auml;her beschriebenen &bdquo;Immobilien-Effekten&ldquo; von 1,15 Milliarden Euro. Es verbleibt eine mit roter Farbe markierte L&uuml;cke von 2,228 Milliarden Euro. [&hellip;]<br>\nNach Informationen unserer Zeitung hat die neue DB-Spitze nun im Verkehrsausschuss erstmals die Unwirtschaftlichkeit von S&thinsp;21 offen eingestanden. In der nicht &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung in Berlin bekamen die Verkehrsexperten des Parlaments demnach von DB-Chef Lutz und Ex-Kanzleramtschef Pofalla das vertrauliche DB-Papier zur Kenntnisnahme. Nach Angaben von Teilnehmern soll der Bahn-Chef dabei betont haben, dass die Belastungen vor Baubeginn noch nicht bekannt gewesen seien. 2009 habe man das nicht gewusst, denn &bdquo;so h&auml;tten wir das Projekt nicht gemacht&ldquo;, wird Lutz zitiert. Der Manager ist seit 2010 Finanzvorstand der DB, war davor seit 2003 oberster Controller und arbeitete bereits seit 1994 als enger Vertrauter f&uuml;r den langj&auml;hrigen Finanzchef Diethelm Sack.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-s-21-bahn-baut-sich-ein-milliardengrab.1b663134-fd3b-4c43-9fa8-eb30afe8d200.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fragt doch mal die Profs, wie f&uuml;rsorglich sie ihren Mittelbau verschrotten&hellip;<\/strong><br>\nV&ouml;llig &uuml;berlastete Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter ohne mittel- und langfristige Perspektiven. Es wird sich nichts &auml;ndern, wenn Studierende und Mittelbau nicht ein wirkliches Fass aufmachen.<br>\nErste Semesterwoche. Die Hochschullehrer der FU Berlin stellen ihre Lehrveranstaltungen vor. F&uuml;r Erstsemester, f&uuml;r &Uuml;berblicksvorlesungen, f&uuml;r wichtige Seminare f&uuml;r den Abschluss zum Bachelor oder Master. Die Hochschullehrer scheinen gut vorbereitet: Konzept, ausf&uuml;hrliche Literaturliste und das Versprechen, die schriftlichen Hausarbeiten anzuleiten und am Ende auch zu besprechen. Es gibt ein paar wenige Fragen, eher zu technischen Abl&auml;ufen, nicht zum Konzept der Lehrveranstaltung. Stiller Konsens.<br>\nPl&ouml;tzlich meldet sich eine Studentin. Sie habe zwar keine Frage zur Lehrveranstaltung, sagt sie fast entschuldigend, aber sie wolle doch mal wissen, wie f&uuml;rsorglich sich Professoren f&uuml;r den Mittelbau einsetzen. Das sei ja f&uuml;r die Arbeitsatmosph&auml;re an einem gro&szlig;en Forschungs- und Lehrinstitut entscheidend. Sie habe neulich in einer Tageszeitung einen gro&szlig;en Artikel &uuml;ber die katastrophale Arbeits- und Lebenslage des akademischen Mittelbaus gelesen: 80 % Stellen auf Zeit, 50 % in Teilzeit, schlecht bezahlt, ausgebeutet, mit nur wenigen Mitspracherechten, eher an der Kette trotz lockerem Umgangston.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/04\/fragt-doch-mal-die-profs-wie-fuersorglich-sie-ihren-mittelbau-verschrotten\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Pressefreiheit in &Ouml;sterreich: Wie die FP&Ouml; Journalisten unter Druck setzt<\/strong><br>\nSeit die FP&Ouml; in &Ouml;sterreich mitregiert, weht f&uuml;r Journalisten ein rauer Wind. Vor allem auf den ORF haben die Rechtspopulisten es abgesehen. Steht die Pressefreiheit auf dem Spiel?<br>\nAls die FP&Ouml; im Dezember 2017 in &Ouml;sterreich an die Regierung kam, lie&szlig; Parteichef Heinz-Christian Strache die &Ouml;ffentlichkeit wissen: &ldquo;Auch im ORF wollen wir Optimierungen vornehmen, was die Objektivit&auml;t betrifft.&rdquo; FP&Ouml;-Politiker Norbert Steger, einst Vizekanzler und heute Vertreter der FP&Ouml; im ORF-Stiftungsrat, drohte dem Sender mit Verkleinerung, forderte von den Journalisten einen &ldquo;respektvollen&rdquo; Umgang mit Politikern und nannte den ORF-Journalisten Armin Wolf &ldquo;unbotm&auml;&szlig;ig&rdquo;.<br>\nIm Februar 2018 schrieb wieder Strache auf Facebook: &ldquo;Es gibt einen Ort, wo L&uuml;gen und Fake News zu Nachrichten werden. Das sind der ORF und das Facebook Profil von Armin Wolf.&rdquo; Vergangene Woche forderte dann Steger in einem Interview mit den &ldquo;Salzburger Nachrichten&rdquo; vom ORF &ldquo;Schritte in eine objektivere Berichterstattung&rdquo; und warnte: &ldquo;Von den Auslandskorrespondenten werden wir ein Drittel streichen, wenn diese sich nicht korrekt verhalten.&rdquo; Jetzt legte er noch einmal nach und sagte dem &ldquo;Kurier&rdquo;, dass im ORF &ldquo;manche Linke&rdquo; einen &ldquo;Endkampf&rdquo; f&uuml;hren w&uuml;rden &ndash; ein &ldquo;politischer Endkampf f&uuml;r linke Ideen&rdquo; sei das.<br>\nDer &Auml;rger Stegers entz&uuml;ndete sich an der Berichterstattung &uuml;ber die Wiederwahl des ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n, die er &ldquo;einseitig&rdquo; fand. Straches Pressesprecher Martin Glier tweetete: &ldquo;Diese Anti-Orban-Hetze im ORF wird sch&ouml;n langsam ein bissi peinlich. Nehmt demokratische Wahlergebnisse zur Kenntnis, auch wenn sie euch nicht passen!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/oesterreich-wie-die-fpoe-journalisten-unter-druck-setzt-a-1203408.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mutma&szlig;licher Giftgaseinsatz: Die Propagandaschlacht um Duma<\/strong><br>\nNach dem mutma&szlig;lichen Giftgasangriff d&uuml;rfen OPCW-Experten noch immer nicht nach Duma. Journalisten konnten hingegen vor Ort Augenzeugen sprechen. Ihre Berichte sind widerspr&uuml;chlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faktenfinder.tagesschau.de\/ausland\/syrien-giftgas-duma-101.html\">Faktenfinder Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.K.:<\/strong> Ich finde, dass der Artikel die in gewisserweise Hilflosigkeit der Berichterstattung und des Umgangs mit Syrien ziemlich deutlich macht, gerade im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen und deren Informationskan&auml;len. Ich finde, dass man zwischen den Zeilen, so einen inneren Kampf aus der Tagesschauredaktion herausliest, einerseits beweisen zu wollen, dass es Syriens Machthaber gewesen sein muss, aber andererseits aufgrund widerspr&uuml;chlicher Zeugenaussagen vor Ort, die Journalisten aufgeschnappt haben, man es einfach nicht genau sagen kann, ob es &uuml;berhaupt dazu kam. Ich wollte, dass einfach mal loswerden, weil ich grad selbst ein bisschen verzweifelt bin, ob der Sache, was ich da noch &uuml;berzeugend annehmen kann und was nicht, was zurzeit wirklich in Syrien vor sich geht. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: ZDF, n-tv, AFP: Auch im Mainstream w&auml;chst der Zweifel an Giftgaseinsatz in Duma<\/strong><br>\nWurde in Duma Giftgas eingesetzt? Und wenn ja, wer war daf&uuml;r verantwortlich? Mit solchen Fragen hielt sich der Westen nicht lange auf. Er wusste sofort: Damaskus ist schuld. Doch selbst in Mainstream-Medien wachsen die Zweifel an dieser einfachen Deutung. [&hellip;]<br>\nDer mutma&szlig;liche Chemiewaffeneinsatz diente den USA, Frankreich und Gro&szlig;britannien als Begr&uuml;ndung f&uuml;r Milit&auml;rschl&auml;ge, die sie in der Nacht zum vergangenen Samstag gegen mehrere Ziele in Syrien ausf&uuml;hrten. Ziel der Attacke sei es gewesen, ein angeblich existierendes Chemiewaffenprogramm auszuschalten. Die EU und die NATO begr&uuml;&szlig;ten den nach weit verbreiteter Auffassung v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/68602-syrien-wachsende-zweifel-an-giftgaseinsatz-duma-mainstream\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Putins Bollwerk in Berlin<\/strong><br>\nDie Linken mobilisieren gegen die westlichen Angriffe in Syrien, Russland dagegen verschonen sie. Die Partei bleibt bei ihrem alten Muster: Schuld an Krieg und Leid ist vor allem eine Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/die-linke-und-der-syrien-konflikt-bollwerk-fuer-wladimir-putin-in-berlin-a-1203655.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Bald Angriff auf die USA?<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;Putins Bollwerk in Berlin&ldquo; wirft &bdquo;Spiegel online&ldquo; wie viele &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; der LINKEN einseitige Parteinahme f&uuml;r Russland vor. Soso. Dabei ist den meisten &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; seit langem eine plumpe einseitige Parteinahme f&uuml;r den Westen vorzuwerfen.<br>\nDie neue Masche der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; geht wie folgt: Wenn ein V&ouml;lkerrechtsbruch begangen wurde, muss der Sicherheitsrat milit&auml;risch einschreiten. Wenn sich Mitglieder des Sicherheitsrates verweigern, dann m&uuml;ssen die &uuml;brigen Mitglieder &bdquo;Verantwortung &uuml;bernehmen&ldquo; und den &Uuml;belt&auml;ter bestrafen. So sieht das auch Neu-Au&szlig;enminister Maas, der wie seine Chefin den Vorgaben Washingtons folgt und von der Friedens- und Entspannungspolitik Willy Brandts offensichtlich noch nie etwas geh&ouml;rt hat.<br>\nWann also d&uuml;rfen nach Meinung Merkels, des neuen Au&szlig;enministers und der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; Russland und China beispielsweise die USA mit Marschflugk&ouml;rpern angreifen, ein Land also, das in den letzten Jahren das V&ouml;lkerrecht so oft gebrochen hat wie kein anderes?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1762249980503128\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Meinungsmacher in Hochform: Der Spiegel als Bollwerk der Atlantiker<\/strong><br>\nDer Spiegel legt wieder einmal eine Arbeitsprobe seines &bdquo;K&ouml;nnens&ldquo; in Meinungsmache vor. Wieder einmal trifft es die Linken &ndash; und viele Menschen in diesem Land. Die &ndash; anders als der Spiegel &ndash; nicht als Gott gegeben hinnehmen, wenn sich die USA und zwei ihrer Verb&uuml;ndeten als Weltpolizisten aufspielen &ndash; und ganz am Rande noch einen Konflikt mit Russland in Kauf nehmen.<br>\nDie USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich haben bekanntlich in der letzten Woche einen &bdquo;Milit&auml;rschlag&ldquo; gegen Syrien ausgef&uuml;hrt. Es sollte dies eine Sanktion sein auf einen Chemiewaffenangriff (von Syrien?) auf die nahe bei Damaskus gelegene syrische Stadt Duma. Bisher gibt es weder objektive Beweise f&uuml;r diesen Angriff, demzufolge kann es auch noch keine Beweise geben, wer eigentlich diese Chemiewaffenangriff angeordnet bzw. ausgef&uuml;hrt haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/der-spiegel-als-bollwerk-der-atlantiker-7704\">Cives<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Skandal!!! Sputnik-Korrespondent stellt Bundesregierung Fragen!<\/strong><br>\nDie Tageszeitung &bdquo;Die Welt&ldquo; aus dem Axel-Springer-Konzern hat sich heute gen&ouml;tigt gesehen, die Arbeit der Sputnik-Redaktion in Berlin zu kommentieren. Korrespondenten des deutschen Dienstes von Sputniknews haben es offenbar gewagt, in einer Regierungspressekonferenz Fragen zu stellen. Das gef&auml;llt einem Politikredakteur des Springerblattes nicht.<br>\nEigentlich ist der Springer-Konzern bem&uuml;ht, die &bdquo;Welt&ldquo; als seri&ouml;ses Flaggschiff des Multimedienimperiums aufzubauen und dieses Image zu pflegen. Aber in Situationen wie dieser blitzt dann leider doch durch, dass Springer eben auch die Heimat einer Hetzpostille wie &bdquo;BILD&ldquo; ist. Der Titel des &bdquo;Welt&ldquo;-Kommentars &bdquo;Wie Russenversteher die Bundespressekonferenz kapern&ldquo; h&auml;tte einem Allesversteher wie BILD-Online-Chef Julian Reichelt alle Ehre gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180418320388424-skandal-medien-bundesregierung-raketenschlag\/\">Sputniknews<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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