{"id":4364,"date":"2009-11-26T09:20:53","date_gmt":"2009-11-26T08:20:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4364"},"modified":"2009-11-26T09:20:53","modified_gmt":"2009-11-26T08:20:53","slug":"hinweise-des-tages-1029","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4364","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Soli m&ouml;glicherweise verfassungswidrig; unerw&uuml;nschte Steuergeschenke; Bankenmanager kommen davon und bedienen sich wieder; Lkw-Maut toll f&uuml;r Toll Collect; Geheimdienste der Konzerne; Hessische und Saarl&auml;ndische Verh&auml;ltnisse; der Bachelor wird wieder ein einsamer Junggeselle; Politik mit Umfragen; Zu guter letzt: Volker Pispers: Steuersenkungen, die Endlosschleife. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Nieders&auml;chsisches Finanzgericht h&auml;lt Solizuschlag f&uuml;r verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Lucas Zeise &ndash; Darf&rsquo;s ein bisschen mehr sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wirtschaft contra Merkel: Unerw&uuml;nschte Geschenke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Opposition lehnt das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Bankmanager versenken Milliarden &hellip; und kommen davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Die ganze Rede von Wolfgang Hetzer: Finanzkrise zwischen Risikomanagement und Strafverfolgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">ver.di: Bonus f&uuml;r Nachhaltigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">H&auml;lfte der Bankenverluste noch nicht aufgedeckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Banken wollen Finanzinstrument reanimieren: Es lebe die Verbriefung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">AIG zahlt Vorstandschef bis zu 10,5 Millionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Postbank: 2000 Jobs weg, Millionenabfindung f&uuml;r den Chef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Nochmals Video: &ldquo;Deutsche Bank und Allianz &ndash; Gewinne auf Kosten der Steuerzahler&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Lkw-Maut: Rot-Gr&uuml;n versprach Toll Collect Milliardenrendite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Kanada ruft H1N1-Impfstoff Pandemrix zur&uuml;ck &ndash; BAG beruhigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&Uuml;berwachung: Geheimdienst der Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Steuerfahnder-Aff&auml;re im Landtag: Weimar gibt Kontra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Kochs Belohnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">SPD und Linke im Saarland verlangen Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge um den FDP Politiker Ostermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Bachelor und Bologna: Warum die Reform reformiert werden muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Studentenproteste &ndash; Schuld sind immer die anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Tagungsbericht &ldquo;Menschenrecht auf Bildung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Trotz Traumjobs an der Armutsgrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Ulrich Wickert zum Fall Brender: &ldquo;Die Politik m&ouml;chte die Kontrolle haben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">SPD: Abw&auml;rts mit alten Gesichtern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; &bdquo;Endlosschleife&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4364&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nieders&auml;chsisches Finanzgericht h&auml;lt Solizuschlag f&uuml;r verfassungswidrig<\/strong><br>\nNun sollen die Verfassungsrichter in Karlsruhe entscheiden. Richterin Georgia Gascard sagte, das tragende Motiv f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des Soli seien die Kosten f&uuml;r die deutsche Einheit gewesen. &ldquo;Dabei handelt es sich aber um einen langfristigen Bedarf, der nicht durch die Erhebung einer Erg&auml;nzungsabgabe gedeckt werden durfte.&rdquo; Eine Erg&auml;nzungsabgabe wie der Solidarit&auml;tszuschlag diene jedoch nach den Vorstellungen des Verfassungsgesetzgebers aus dem Jahr 1954 nur der Deckung vor&uuml;bergehender Bedarfsspitzen, betonte Gascard.<br>\nDer Solidarit&auml;tszuschlag wurde kurz nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 eingef&uuml;hrt, zun&auml;chst nur f&uuml;r ein Jahr. Damit sollte der wirtschaftliche Aufbau in den neuen L&auml;ndern finanziert werden. Allerdings f&uuml;hrte die damalige schwarz-gelbe Koalition den Zuschlag 1995 erneut ein &ndash; diesmal unbefristet und mit einem Satz von 7,5 Prozent. Seit 1998 liegt der Soli bundesweit einheitlich bei 5,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,663406,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit kein Missverst&auml;ndnis aufkommt, es geht uns weniger um die Frage, ob es richtig war, mit Steuermitteln dem Osten beim Aufbau zu helfen, sondern um die m.E. richtige steuerrechtliche Argumentation. Wenn schon, dann h&auml;tte man den Aufbau Ost aus dem allgemeinen Steuereinkommen und auch nicht nur aus der Einkommensteuer finanzieren d&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Darf&rsquo;s ein bisschen mehr sein<\/strong><br>\nDie Regierung betreibt Gef&auml;lligkeitspolitik gegen&uuml;ber ihrer Klientel. Die Banken haben demnach nichts zu bef&uuml;rchten. Schon Schwarz-Rot war eine Gef&auml;lligkeitsregierung gegen&uuml;ber den W&uuml;nschen der Spitzenmanager. Die weitere Senkung der Unternehmenssteuern bei Anheben der Verbrauchssteuern weist es aus. Noch klarer war die Bindung riesiger Haushaltsmittel zur Rettung der Banken. Auch im Detail folgte die Rettungsaktion deren Vorstellungen. Trotzdem steuerte die Kanzlerin eine noch engere Ausrichtung der Regierungspolitik nach den W&uuml;nschen der Unternehmerverb&auml;nde und den Wechsel zu der in dieser Hinsicht zuverl&auml;ssiger wirkenden FDP an. Gemeinsam mit den Liberalen geht es nun um weitere Schritte zur Entegalisierung und Kapitalisierung der sozialen Sicherungssysteme und eine weitere &ldquo;Entlastung&rdquo;, wie das so nett hei&szlig;t, der Unternehmen und der beg&uuml;terten Schichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-lucas-zeise-darf-s-ein-bisschen-mehr-sein\/50041386.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wirtschaft contra Merkel: Unerw&uuml;nschte Geschenke<\/strong><br>\nNicht nur in Familien, auch in der gro&szlig;en Wirtschaftspolitik gibt es Weihnachtsgeschenke, die sich niemand gew&uuml;nscht hat. Dies machte Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt deutlich, indem er klarstellte, dass es auch f&uuml;r die Unternehmen Wichtigeres gibt als die Steuersenkungen, die Schwarz-Gelb plant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2101466_Wirtschaft-contra-Merkel-Unerwuenschte-Geschenke.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Opposition lehnt das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ab<\/strong><br>\nDie Oppositionsfraktionen haben den von der christlich-liberalen Koalition erwarteten Konjunkturschub durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz bezweifelt. Im Finanzausschuss erkl&auml;rte die SPD-Fraktion am Mittwoch zu dem von der CDU\/CSU- und der FDP-Fraktion gemeinsam vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (17\/15), es handele sich vielmehr um ein &rdquo;Schuldenaufbaugesetz&ldquo;. Der Nachweis einer Wachstumsf&ouml;rderung werde von der Koalition nicht erbracht. Besonders fragw&uuml;rdig sei die Annahme, von einer Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r Hotelbetriebe eine Konjunkturbelebung zu erwarten. Die SPD-Fraktion erinnerte die FDP daran, dass sie immer f&uuml;r eine Abschaffung von Ausnahmetatbest&auml;nden bei der Mehrwertsteuer eingetreten sei und jetzt als eine der ersten Ma&szlig;nahmen in der Regierung einen weiteren Ausnahmetatbestand schaffen wolle.<br>\nDie Linksfraktion warf der Koalition vor, mit den Ma&szlig;nahmen zur Unternehmensbesteuerung reine Klientelpolitik zu betreiben. Die Erh&ouml;hung des Kindergeldes um 20 Euro im Monat ab 2010 komme Familien von Hartz IV-Empf&auml;ngern nicht zugute. Die Linksfraktion verlangte daher, zumindest teilweise auf die Anrechnung des erh&ouml;hten Kindergeldes auf die Hartz IV-Leistungen zu verzichten. Scharf kritisierte die Fraktion auch, dass die Erh&ouml;hung des Kinderfreibetrages ab 2010 von derzeit 6.024 auf 7.008 Euro f&uuml;r Bezieher h&ouml;herer Einkommen zu deutlichen h&ouml;heren Entlastungen als die Erh&ouml;hung des Kindergeldes um 20 Euro f&uuml;r die meisten Eltern f&uuml;hre. Dies h&auml;tte l&auml;ngst ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen. Statt dessen werde ein nicht sachgerechtes System weitergef&uuml;hrt. Die Linksfraktion bezweifelte auch, dass &Auml;nderungen bei der Erbschaftsteuer zu mehr Wachstum f&uuml;hren sollen.<br>\nAuch die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen lehnte das Gesetz ab. Die Koalition gehe in die falsche Richtung. Bezieher niedriger Einkommen w&uuml;rden nicht von der Erh&ouml;hung des Kindergeldes profitieren. Die Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r Beherbergungsbetriebe werde sogar nach Angaben aus der Branche keine Wachstumsimpulse ausl&ouml;sen, andererseits aber den Druck von serviceintensiven Wirtschaftsbereichen erh&ouml;hen, auch f&uuml;r sie die Mehrwertsteuer zu senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_11\/2009_282\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bankmanager versenken Milliarden &hellip; und kommen davon<\/strong><br>\nNoch auf dem H&ouml;hepunkt der Finanzkrise vor einem Jahr forderten Politiker aller Parteien drastische Sanktionen f&uuml;r die Verursacher des Desasters. Inzwischen m&uuml;ssen sich Bankmanager, die durch hochriskante Finanzgesch&auml;fte Milliardenverm&ouml;gen der Anleger, des Staates und der Banken vernichteten, immer weniger vor Strafverfolgung f&uuml;rchten. Fast keiner der Pleite-Manager musste sich bisher vor einem Gericht verantworten. Keiner zeigte Reue in der &Ouml;ffentlichkeit. Entweder arbeiten sie weiter in ihren hoch bezahlten Jobs oder klagen &ndash; meist erfolgreich &ndash; gegen ihre K&uuml;ndigungen und Boni-K&uuml;rzungen.<br>\nDie Liste der Tatbest&auml;nde ist lang, nach denen Staatsanw&auml;lte infolge der Finanzkrise ermitteln. Nachweise &uuml;ber Untreue, Bilanzf&auml;lschung, B&ouml;rsenmanipulation seien aber kompliziert, erkl&auml;rt Vera Junker von der Vereinigung Berliner Staatsanw&auml;lte. Sie ist skeptisch, dass es bei der Verfolgung dieser Straftaten gerecht zugehe. Wirtschaftskriminelle k&auml;men leicht davon, mit guten Verteidigern, guten Nerven, viel Zeit. &ldquo;Die Gerechtigkeit ist ein echtes Problem in dem Bereich. Da gibt es eine echte Gerechtigkeitsl&uuml;cke&rdquo;, so Vera Junker im Interview mit Frontal21. Ihr bitteres Fazit: Die Justiz sei zu schlecht ausgestattet, um in solchen komplexen Verfahren mitzuhalten. Dabei seien die Anwendung des Strafrechts und das Risiko ins Gef&auml;ngnis zu kommen die einzige M&ouml;glichkeit, die T&auml;ter zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/25\/0,1872,7941337,00.html?dr=1\">ZDF Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die ganze Rede von Wolfgang Hetzer: Finanzkrise zwischen Risikomanagement und Strafverfolgung<\/strong><br>\nWolfgang Hetzer, European Anti-Fraud Office (OLAF) auf der Euro Finance Week in Frankfurt am 16.11.2009<br>\nDie &bdquo;Finanzkrise&ldquo; offenbart den Bankrott politischer F&uuml;hrungen, die ohne Kenntnis einschl&auml;giger Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten den unhaltbaren Versprechungen der Finanzindustrie aufgesessen sind und ihre Verpflichtungen zur Mehrung des Nutzens der jeweiligen Bev&ouml;lkerung und zur Abwendung von Sch&auml;den nicht erf&uuml;llt haben.<br>\nDie &bdquo;Finanzkrise&ldquo; demonstriert die Gef&auml;hrlichkeit eines Vertrauens in Wirtschaftssubjekte, die das Leitbild des ehrbaren Kaufmannes aufgegeben haben und der Logik der Maria folgen; sie belegt auch die Notwendigkeit ordnungspolitischer Anstrengungen zur L&ouml;sung struktureller Probleme (z. B. Eigenkapitalausstattung und Aufsichtsf&uuml;hrung) sowie die Erforderlichkeit gesetzgeberischer Ma&szlig;nahmen zur Abwehr individueller und kollektiver Angriffe gegen das Gemeinwohl (z. B. Verg&uuml;tungsregeln, zivilrechtliche Haftungspflichten und strafrechtliche Sanktionen gegen nat&uuml;rliche und juristische Personen).<br>\nHeutzutage glaubt man, dass es kl&uuml;ger und langfristig f&uuml;r den Steuerzahler billiger sei, die Banken beherzt zu sanieren. Es hat den Anschein, als ob damit die Frage einer strafrechtlichen Behandlung der Verantwortlichen schon erledigt ist&hellip;<br>\nSteinbr&uuml;ck hat herausgefunden, dass die Kompetenzdefizite seiner Partei im Bereich Wirtschaft und Finanzen von ausschlaggebender Bedeutung f&uuml;r den Wahlausgang waren. Solche Selbstbeschreibungen k&ouml;nnten dann hilfreich werden, wenn man sich der Frage widmen wollte,<br>\nwer f&uuml;r den durch Gesetzgebung und Politik entstandenen und vors&auml;tzlich oder fahrl&auml;ssig verursachten Schaden zur Verantwortung zu ziehen ist&hellip;<br>\n&hellip;so erscheine die deutsche Regierung mit Sicherheit nicht als korrupt. Keines ihrer Mitglieder und kein Angeh&ouml;riger der Verwaltung habe es n&ouml;tig, aufgrund pers&ouml;nlich empfangener<br>\nEinzelzahlungen Vorschriften oder Gesetze zu &auml;ndern, die selbst bereits eine v&ouml;llig legale und uneingeschr&auml;nkte Vorteilsannahme f&uuml;r die &bdquo;Marktfreien&ldquo;, und ihre Klientel sicherten. Es sei quasi oberste Staatspflicht, Gesetze wie die zur Finanzmarktstabilisierung oder zur privaten Altersvorsorge zu verabschieden, die einseitig bestimmte Branchen beg&uuml;nstigten, in denen Politiker ihr Brot f&auml;nden, wenn ihnen ihr Abgeordnetengehalt zu mickrig erscheine oder sie eine Regierung turnusgem&auml;&szlig; verlassen m&uuml;ssten. Einerseits wird deshalb mit unverkennbarer Ironie behauptet, dass die deutsche Regierung Korruption gar nicht n&ouml;tig h&auml;tte. Andererseits wird ihr doch eine &bdquo;systemische&rdquo; Korruption angelastet. Der Einstieg in die strukturierten Finanzierungen<br>\ndurch die deutschen Staatsbanken sei schon in der Amtszeit der &bdquo;rot-gr&uuml;nen&ldquo; Bundesregierung 1998 &ndash; 2005 erfolgt.<br>\nNach einigen spekulativen Erkl&auml;rungsversuehen gelangt die zitierte Kritik zu dem &auml;u&szlig;erst drastischen Ergebnis, dass neben einem &bdquo;Modernit&auml;tskomplex&ldquo; der Zynismus dieser Regierung und ihrer Berater der zweite Hauptgrund daf&uuml;r gewesen sei, dass sie wohl als die korrupteste<br>\nBundesregierung der Nachkriegszeit bezeichnet werden k&ouml;nne.<br>\nQuelle 1: <a href=\"upload\/pdf\/091126_Rede_Finanzkrise.pdf\">Die Rede im Original [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/906794\/Wolfgang-Hetzer-Logik-der-Mafia#\/beitrag\/video\/906794\/Wolfgang-Hetzer-Logik-der-Mafia\">Nochmals ZDF Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bonus f&uuml;r Nachhaltigkeit<\/strong><br>\nver.di will in den Aufsichtsr&auml;ten die Managerverg&uuml;tungen st&auml;rker kontrollieren.<br>\n&ldquo;Die Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsr&auml;ten sind gefordert gegenzusteuern. Sie m&uuml;ssen die Frage der Vorstandsverg&uuml;tung st&auml;rker als bisher in den Aufsichtsr&auml;ten diskutieren&rdquo;, sagt Dina B&ouml;sch, im ver.di-Bun-desvorstand unter anderem f&uuml;r die Mitbestimmung zust&auml;ndig.<br>\nDass Handlungsbedarf besteht, wird schnell deutlich. 1987 erhielten die Vorst&auml;nde das 14fache der Durchschnittsentgelte der Besch&auml;ftigten ihrer Unternehmen. Bis Mitte der 90-er Jahre stabil, stiegen sie durch die Einf&uuml;hrung erfolgsorientierter Verg&uuml;tungsbestandteile stetig an. 2008 lagen die Vorstandsverg&uuml;tungen der 30 Dax-Unternehmen rund 49 Mal h&ouml;her als die Durchschnittsverdiens&shy;te der Belegschaft. Nach einer Aufstellung des ver.di-Bereichs Mitbestimmung ging bei Unternehmen wie Metro, E.on, der Post und der Lufthansa 2008 die Schere besonders weit auseinander.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>H&auml;lfte der Bankenverluste noch nicht aufgedeckt<\/strong><br>\nDer Chef des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) malt ein Horrorszenario an die Wand: Dominique Strauss-Kahn glaubt, dass die europ&auml;ischen Banken noch gewaltige Verluste in ihren Bilanzen versteckt haben. Der Fonds stockte unterdessen seine Mittel im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise auf.<br>\n&ldquo;Es bleiben gro&szlig;e nicht aufgedeckte Verluste: 50 Prozent sind vielleicht in den Bilanzen versteckt&rdquo; sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn dem Pariser &ldquo;Figaro&rdquo;. Die Staaten w&uuml;rden den Geldh&auml;usern bei einer erneuten Bankenkrise aber nicht erneut mit Milliardenhilfen beispringen. &ldquo;Das Verh&auml;ltnis ist in Europa gr&ouml;&szlig;er als in den USA.&rdquo; Das Beispiel Japan zeige aber, dass es ohne S&auml;uberung der Bilanzen kein lebhaftes Wachstum geben k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/iwf-chef-haelfte-der-bankenverluste-noch-nicht-aufgedeckt;2489197\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em>Aber:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Banken wollen Finanzinstrument reanimieren: Es lebe die Verbriefung<\/strong><br>\nDie Privatbanken in Deutschland streben eine Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes an. Um zu verhindern, dass im kommenden Jahr die Kreditklemme &ldquo;doch noch zuschnappt&rdquo;, sei dies &ldquo;unverzichtbar&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Andreas Schmitz, am Montag in Frankfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2099342_Banken-wollen-Finanzinstrument-reanimieren-Es-lebe-die-Verbriefung.html\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AIG zahlt Vorstandschef bis zu 10,5 Millionen Dollar<\/strong><br>\nDer Versicherungsriese AIG musste mit vielen Milliarden vom Staat gerettet werden &ndash; hohe Managergeh&auml;lter zahlt er dennoch: Der Verwaltungsrat hat jetzt eine Jahresverg&uuml;tung von sieben Millionen Dollar f&uuml;r Vorstandschef Benmosche genehmigt. Plus Bonus kann er sogar mehr als zehn Millionen Euro verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,663400,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Postbank: 2000 Jobs weg, Millionenabfindung f&uuml;r den Chef<\/strong><br>\nDiese Zahlen passen schlecht zusammen: Die Postbank will in den kommenden Jahren fast jede zehnte Stelle streichen, rund 2000 Arbeitspl&auml;tze sollen wegfallen. Gleichzeitig wird eine dicke Abfindung f&uuml;r Ex-Konzernchef Klein bekannt &ndash; er soll laut einem Agenturbericht 2,9 Millionen Euro bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,663490,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nochmals Video: &ldquo;Deutsche Bank und Allianz &ndash; Gewinne auf Kosten der Steuerzahler&rdquo;<\/strong><br>\nWer sind die Gewinner der Wirtschaftskrise? Die Steuerzahler geh&ouml;ren mit Sicherheit nicht dazu. Der folgende Beitrag des ARD-Magazins Monitor beleuchtet die Hintergr&uuml;nde, die zur Rettung der verstaatlichten Hypo Real Estate gef&uuml;hrt haben. Darin wird noch einmal deutlich, dass deutsche Finanzinstitute wie Deutsche Bank und Allianz ordentlich von den Steuermilliarden zur Bankenrettung profitiert haben und daf&uuml;r auch mit erheblichen Druck auf die Bundesregierung eingewirkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.goldreporter.de\/goldblog\/index.php?rs_id=view&amp;s=250#250\">Monitor &uuml;ber Gold-Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> All das ist nach den Wahlen l&auml;ngst vergessen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lkw-Maut: Rot-Gr&uuml;n versprach Toll Collect Milliardenrendite<\/strong><br>\nBei Vertragsschluss f&uuml;r das Lkw-Mautsystem hat die fr&uuml;here rot-gr&uuml;ne Regierung dem Toll-Collect-Konsortium eine satte Milliardenrendite zugesagt. Das belegen bisher geheime Dokumente, die dem stern vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/lkw-maut-rot-gruen-versprach-toll-collect-milliardenrendite-1524188.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kanada ruft H1N1-Impfstoff Pandemrix zur&uuml;ck &ndash; BAG beruhigt<\/strong><br>\nDer Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat eine Charge seines Impfstoffs Pandemrix gegen die Schweinegrippe in Kanada zur&uuml;ckgerufen. Die Nebenwirkungen k&ouml;nnten lebensbedrohlich sein. Wieviele der Dosen schon benutzt wurden, wurde nicht mitgeteilt. Das Bundesamt f&uuml;r Gesundheit (BAG) gibt gegen&uuml;ber der &laquo;Tagesschau&raquo; f&uuml;r die Schweiz Entwarnung.<br>\nDie zur&uuml;ckgezogenen Chargen f&uuml;r den nordamerikanischen Markt stammten aus kanadischer Produktion. In der Schweiz verwendete Chargen sind nach Angaben des BAG in Europa produziert worden. &laquo;Die Schweiz ist nicht betroffen&raquo;, sagt Virginie Massserey vom BAG. &laquo;Swissmedic &uuml;berwacht sehr genau s&auml;mtliche Zwischenf&auml;lle, die nach einer Impfung auftreten.&raquo; Bis jetzt gebe es keinen Hinweis auf eine unerwartete Reaktion.<br>\nIn Kanada wurden Mediziner angewiesen, Dosen aus der betroffenen Charge nicht zu verwenden, da das Mittel lebensbedrohliche Allergien ausl&ouml;sen k&ouml;nne, hie&szlig; es.<br>\nEine GlaxoSmithKline-Sprecherin erkl&auml;rte in London, die Empfehlung sei ausgegeben worden, nachdem von der betreffenden Charge mehr Berichte &uuml;ber Allergien eingegangen seien als normalerweise.<br>\nDie WHO- Empfehlungen zur Impfung gegen das Virus A (H1N1) blieben jedoch unver&auml;ndert bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tagesschau.sf.tv\/nachrichten\/archiv\/2009\/11\/24\/international\/kanada_ruft_h1n1_impfstoff_pandemrix_zurueck_bag_beruhigt\">Schweizer Fernsehen Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung: Geheimdienst der Konzerne<\/strong><br>\nSie arbeiten im Dunkeln, manche haben fr&uuml;her im Regierungsauftrag gesp&auml;ht: Die Sicherheitschefs deutscher Unternehmen f&uuml;hren oft ein seltsames Eigenleben. Beim Streifzug durch dieses seltsame Schattenreich f&auml;llt auf, dass die Oberen der Sicherheit in j&uuml;ngerer Zeit wie H&uuml;hner von der Stange gepurzelt sind. Ungef&auml;hr ein halbes Dutzend F&auml;lle sind bekannt geworden, in denen Security-Chefs gehen mussten. Warum kommen ehemalige Nachrichtendienstler oder fr&uuml;here Polizeidirektoren in solch prek&auml;re Situationen, wenn sie in die private Wirtschaft gewechselt sind? Und warum kommt ihnen das Gef&uuml;hl abhanden, was richtig und was falsch sein k&ouml;nnte? Die Aufgaben sind gewaltig: Terrorismus, Entf&uuml;hrung von Mitarbeitern, Korruption, chinesische Hacker, Firmenspionage sind nur ein Ausschnitt der Gefahrenlage, und manchmal geh&ouml;ren zu dieser Melange auch die Verr&auml;ter in den eigenen Reihen und die b&ouml;sen Journalisten. Bei all den Feindbildern ist die Zusammenarbeit zwischen Diensten, Polizei und Konzernen enger geworden. Es gibt spezielle Arbeitskreise, es gibt das Sicherheitsforum Deutsche Wirtschaft; dort tauscht man sich aus. Auch finden Treffen der Sicherheitschefs beim BKA statt. Man kennt sich, hatte dieselben Schulungen, hat denselben Feind. Der kleine Dienstweg wird zum Trampelpfad. Aus Kooperation ist Kumpanei geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/102\/494439\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn sich Hans Leyendecker und Klaus Ott fragen, warum ehemaligen Staatsbediensteten beim Wechsel in die Wirtschaft das Gef&uuml;hl f&uuml;r richtig und falsch abhanden gekommen sei, &uuml;bersehen sie eine weitaus gef&auml;hrlichere Frage. K&ouml;nnte es nicht sein, dass diese Leute schon l&auml;ngst zu reinen Technokraten herabgesunken sind und sich bereits im Staatsdienst darauf beschr&auml;nkten, eine gestellte Aufgabe z.B. eine &Uuml;berwachungsaktion allein der optimalen Durchf&uuml;hrung unterzuordnen. d.h. allein der Rationalit&auml;t der technischen Umsetzung der Aufgabe. Besteht nicht in unserer Staatsb&uuml;rokratie wie auch in der Politik nicht die permanente Gefahr, dass die handelnden Personen ihre Intelligenz, ihre Kompetenz nur an einem beschr&auml;nkten Zweckdenken ausrichten und die Frage nach legitimen, nach sinnvollem, nach sozialem Handeln, also die Orientierung an &uuml;bergeordneten Zielen kaum mehr stellen. Ein Beispiel f&uuml;r eine solche sinnentleerte aber bestimmten Interessen dienende Rationalit&auml;t in der Politik ist die Idee, die abstruse Schuldenbremse dadurch auszubremsen, dass das Haushaltsdefizit 2010 in einer Weise hochgefahren wird, so dass Schwarz\/Gelb in den folgenden Jahren gen&uuml;gend Kredite f&uuml;r Steuersenkungen aufnehmen kann, ohne gegen die Schuldenbremse zu versto&szlig;en. Von der hohen Politik bricht sich diese Rationalit&auml;t, die nicht mehr nach falsch oder richtig fragt, sondern nur noch kurzfristige Vorteile im Auge hat, auf die Politik der Kommunen und deren &Auml;mter herab, wie z.B. an zahlreichen PPP- oder Cross Border Leasing-Projekten zu beobachten ist. Oder nehmen wir die h&ouml;chst kriminellen Vorg&auml;nge in Hessen, wo ein Minister und sein Oberfinanzpr&auml;sident einen ganzen Apparat dazu missbrauchen um h&ouml;chst erfolgreiche Steuerfahnder weg zu mobben, weil sie bei den falschen Leuten hinterzogene Steuern zur&uuml;ckholen wollten. Jenseits der Frage, wie mit den Verantwortlichen zu verfahren ist, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Spiele derer da oben auf die Beamtenschaft haben. Die Motivation, nach falsch oder richtig zu fragen, d&uuml;rfte allein schon um in solchen Organisationen &uuml;berleben zu k&ouml;nnen gegen Null tendieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Steuerfahnder-Aff&auml;re im Landtag: Weimar gibt Kontra<\/strong><br>\nZu sp&auml;ter Stunde hat sich der hessische Landtag am Donnerstagabend mit dem Fall von vier Steuerfahndern befasst, die aus dem Dienst entfernt worden waren und eine politische Intrige vermuten. SPD und Gr&uuml;ne beantragten die Debatte. Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) warf der Opposition vor, sie diskreditiere die Finanzverwaltung f&uuml;r einen &ldquo;kleinen politischen Vorteil&rdquo;. Es sei &ldquo;b&ouml;sartiger Unsinn&rdquo; zu behaupten, dass Hessen Steuers&uuml;nder absichtlich verschont habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2091702&amp;em_loc=1231\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist die &uuml;bliche Ausflucht einer Regierung: Wenn ein Skandal aufgedeckt wird, dann wird die Kritik daran als pauschale Diskreditierung der doch ansonsten ach so guten Verwaltung zur&uuml;ckgewiesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kochs Belohnung<\/strong><br>\nZu den Aufgaben der politischen Bildung geh&ouml;rt es, etwas gegen Politikverdrossenheit zu unternehmen. Was sich in der hessischen Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung abspielt, ist genau das Gegenteil davon. Zu offensichtlich ist Roland Kochs Belohnung f&uuml;r jene Abgeordnete, die ihm im vergangenen Jahr den Job in der Staatskanzlei rettete. Schon als die Stelle vor Monaten ausgeschrieben wurde, war f&uuml;r jeden, der lesen kann, zu erkennen: Hier wird ein Posten auf Carmen Everts zugeschnitten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/meinung\/?em_cnt=2101557&amp;em_loc=3289\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>SPD und Linke im Saarland verlangen Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge um den FDP Politiker Ostermann<\/strong><br>\nNach Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft Saarbr&uuml;cken inzwischen best&auml;tigt, dass zwei Verfahren gegen den FDP-Politiker und Unternehmer Ostermann im Verlauf der Jamaika-Koalitionsverhandlungen eingestellt wurden. In den Ermittlungsverfahren ging es um Untreue und Insolvenzverschleppung. Der Unternehmer Ostermann ist zudem Anteilseigner einer Beratungsfirma, f&uuml;r die Gr&uuml;nen-Landeschef Hubert Ulrich jahrelang t&auml;tig war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.s-o-z.de\/?p=12385\">SOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Hessen an der Saar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bachelor und Bologna: Warum die Reform reformiert werden muss<\/strong><br>\nNotwendig jedoch ist eine Perspektivenerweiterung: ein Blick auf das Gesamtsys&shy;tem Hochschulbildung. Die Einf&uuml;hrung gestufter Ausbildung und insbesondere die Idee eines universit&auml;ren Regelabschlusses &bdquo;Bachelor&ldquo; bedeuten einen grundlegen&shy;den Eingriff in die langj&auml;hrig etablierte Aufgabenteilung im deutschen Bildungs&shy;system. Reibungen in der Umsetzung sind daher einerseits selbstverst&auml;ndlicher Bestandteil der Reform, sind aber andererseits nicht allein durch Feinjustierungen am Instrument zu &uuml;berwinden. Gefragt ist vielmehr eine breite strategische Ausei&shy;nandersetzung dar&uuml;ber, welche Funktion der Bachelor in der Hochschulbildung in Deutschland erf&uuml;llen soll und welche weitergehenden Neuordnungen von Aufga&shy;ben und Regelungskompetenzen m&ouml;glicherweise erforderlich sind &hellip;<br>\nF&uuml;r Studierende ist heute noch nicht klar, was drin ist, wenn Bachelor drauf steht. Genau diese Unklarheit scheint aber den gesamten Reformprozess (nicht nur in Deutschland) zu begleiten und ist Teil des Umsetzungsproblems. Als Vorbilder f&uuml;r den Bologna-Prozess wurden immer wieder die Hochschulsysteme in Gro&szlig;britan&shy;nien, den USA und zum Teil auch Kanada herangezogen.<br>\nDer kurze Blick ins Ausland zeigt: Bachelor ist nicht gleich Bachelor, und Master nicht gleich Master. Auch f&uuml;r den Bologna-Prozess kann entsprechend nicht davon ausgegangen werden, dass ein einheitliches Konzept gestufter Ausbildung etwa im Sinne inhaltlicher Einheitlichkeit praktisch umsetzbar oder auch normativ w&uuml;n&shy;schenswert w&auml;re. Vielmehr erf&uuml;llen die Studieng&auml;nge spezifische Funktionen inner&shy;halb des jeweiligen nationalen Ausbildungs- und Wissenschaftssystems.<br>\nIm Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess ist eine neue Auseinandersetzung mit dieser Aufgabenteilung n&ouml;tig. Konkreter als je zuvor sind nun Universit&auml;ten gefordert, Curricula am Bedarf des Arbeitsmarktes auszurichten, und dies in Abgrenzung bzw. Erg&auml;nzung zu den Fachhochschulen.<br>\nEine Debatte zur Reform der Reform, die in Feinjustierungen haften bleibt, w&uuml;rde diese Chance f&uuml;r das deutsche Hochschulsystem ungenutzt lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/forum-kritische-paedagogik.de\/start\/e107_files\/downloads\/guelkerWZBriefBildung102009.pdf\">Wissenschaftszentrum Berlin [PDF &ndash; 90 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Autor\/innen meinen, dass eine Abgrenzung zwischen Uni- und FHS-Bachelor fehle. K&ouml;nnte es aber nicht gerade so sein, dass Ann&auml;herung beider Abschl&uuml;sse geradezu gew&uuml;nscht war? Oder anders gefragt: War es nicht das jahrelange Bem&uuml;hen der Kultusb&uuml;rokratie die Studierenden von den Universit&auml;ten auf die (k&uuml;rzeren und kosteng&uuml;nstigeren) Studieng&auml;nge umzulenken? Dieses Bem&uuml;hen ist gescheitert. K&ouml;nnte es nicht so sein, dass nun der elegantere Weg gew&auml;hlt wurde und mit dem Bologna-Prozess die Studieng&auml;nge an den Universit&auml;ten an den der Fachhochschulen angepasst werden sollte?<br>\nWarum ist es sonst verst&auml;ndlich, dass das 6-Semester-Dogma an den Unis so strikt eingef&uuml;hrt wurde, w&auml;hrend die Fachhochschulen schon l&auml;ngst eine Vielzahl 7- oder gar 8-semstrige Bachelor-Studieng&auml;nge anbieten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Studentenproteste &ndash; Schuld sind immer die anderen<\/strong><br>\nDie Uni-Chefs werfen sich gegenseitig Vers&auml;umnisse vor, schieben die Schuld an den Studentenprotesten aber der Politik zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/163\/495488\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Pr&auml;sidentin der HRK bezeichnete den Vorwurf einer &Ouml;konomisierung und Entdemokratisierung der Hochschulen als &ldquo;baren Unfug&rdquo;. Es w&auml;re auch zu viel verlangt, wenn die Hochschulleitungen, denen die &bdquo;modernen&ldquo; Hochschulgesetze geradezu eine autokratische Herrschaftsmacht zuerkannt haben, den Vorwurf der &bdquo;Entdemokratisierung&ldquo; akzeptieren w&uuml;rden.<br>\nUnd von der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo; scheint die Pr&auml;sidentin wohl noch nie etwas geh&ouml;rt zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bildungspolitik: Die Bologna-Blase ist geplatzt<\/strong><br>\nZehn Jahre nach der Einf&uuml;hrung der Bologna-Reform an den Universit&auml;ten kann die tiefgreifendste Reform der deutschen Universit&auml;t nach dem 19. Jahrhundert als gescheitert gelten. Das gestehen inzwischen sogar die Verantwortlichen ein. Daf&uuml;r haben einzig und allein die Proteste der Studenten gesorgt. Allerdings w&auml;ren es nicht dieselben Politiker und Wissenschaftsmanager mit Vierjahresged&auml;chtnis, die auch die Reform zu verantworten haben, wenn sie nicht eine neue Ausflucht parat h&auml;tten: Das sei alles ein &bdquo;Umsetzungsproblem&ldquo;. Nein, das ist es nicht. Die Bologna-Reform ist ein wissenschaftsfernes Zwangskorsett, das der Verk&uuml;rzung der Studienzeiten und der Verringerung der Abbrecherquote dienen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~E0163B54DCDE04AE9A36E0BE29EC7C535~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gegen einen Satz von Heike Schmoll melde ich erhebliche Bedenken an: Sie schreibt: &bdquo; Dabei muss klar sein, dass es um wissenschaftliche Erkenntnis und nicht um demokratische Abstimmungsprozesse geht.&ldquo; Sie st&uuml;tzt damit die von der Ordinarienuniversit&auml;t bekannten angebliche Unvereinbarkeit zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und demokratischen Prozessen. Das Gegenteil ist richtig: Gerade weil der Wissenschaftler ein subjektives Recht auf die Wissenschaftsfreiheit hat, muss er in der der Organisation Hochschule mit ihren notwendigen Abstimmungsprozessen (etwa &uuml;ber Ressourcen) auch das Recht auf demokratische Mitbestimmung haben. Demokratische Teilhabe an den Entscheidungsprozessen der Hochschule ist die untrennbare andere Seite der Medaille der Wissenschaftsfreiheit aller die wissenschaftlich t&auml;tig sind und werden wollen (also auch der Studierenden).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Tagungsbericht &ldquo;Menschenrecht auf Bildung&rdquo;<\/strong><br>\nDie Versprechungen des &ldquo;Bildungsgipfels&rdquo; (2008), die Ausgaben f&uuml;r Bildung und Forschung bis 2015 auf zehn Prozent des BIP zu erh&ouml;hen, wurden einerseits im schwarz-gelben Koalitionsvertrag &uuml;bernommen. Andererseits ist vorerst v&ouml;llig offen, woher angesichts der angek&uuml;ndigten Steuerersenkungen und der Schuldenbremse in der Verfassung das Geld daf&uuml;r kommen soll. &ldquo;Theoretisch&rdquo; l&auml;sst sich das zehn-Prozent-Ziel auch mit einer Erh&ouml;hung privater Bildungsfinanzierung erreichen. Vor diesem Hintergrund ist mit einem st&auml;rkeren Privatisierungsdruck zu rechnen. Gleichzeitig wies die Referentin auch auf organisierte Versuche der Finanzminister hin, die zehn Prozent durch kreative Umbuchungen ohne zus&auml;tzliche Finanzen zu erreichen, indem etwa Pensionsausgaben f&uuml;r Lehrerinnen und Lehrer oder Professorinnen und Professoren neu gewertet werden.<br>\nDen zweiten Diskussionsblock zum Thema &ldquo;Hochschulzugang&rdquo; er&ouml;ffnete Andreas Keller (Vorstand GEW) mit einer Grundsatzkritik an den aktuellen Verfahren, das Zulassungsrecht zum Studium auf die Hochschulen zu &uuml;bertragen. Dies stelle nicht nur &ldquo;die handfeste Verletzung eines Grundrechtes&rdquo; dar, in der Konsequenz der aktuellen &ndash; nicht funktionierenden &ndash; Zulassungskoordination blieben auch viele Studienpl&auml;tze unbesetzt. Sonja Staack (ver.di Berlin) referierte dar&uuml;ber, wie ein b&uuml;rokratisch ungeliebtes Instrument wie die Kapazit&auml;tsverordnung (KapVo) aktuell neoliberalen &ldquo;Reformen&rdquo; eine Grenze setzt. Diese KapVO ist Resultat der in den 70er Jahren vom Bundesverfassungsgericht im so genannten NC-Urteil formulierte Verpflichtung der Hochschulen, ein Maximum von Studierenden aufzunehmen. Damit sollten auch unter Bedingungen der Unterfinanzierung die Rechte der Bildungsnachfragerinnen und Bildungsnachfrager gest&auml;rkt werden. Das ist im Kern nach wie vor geltendes Recht.<br>\nIm letzten Diskussionsblock ging es um das Verh&auml;ltnis von Hochschulzulassungsrecht, Definitionsmacht &uuml;ber die Krise der Hochschulen und Wissenschaftssteuerung. Torsten Bultmann (BdWi) wertete die seit den 80er Jahren immer wieder aufgelebten Versuche einer &Uuml;bertragung des Zulassungsrechtes auf die Einzelhochschule als integralen Bestandteil des neuen Leitbildes &ldquo;unternehmerische Hochschule&rdquo;: diese sucht sich ihre Studierenden passend zu ihrem Profil in der Konkurrenz mit anderen Hochschulen aus. Mit einem Rechtsanspruch auf Zulassung ist dieser Ansatz in letzter Konsequenz unvereinbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/show\/3079984.html\">BdWi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Trotz Traumjobs an der Armutsgrenze<\/strong><br>\nBerlin ist die Stadt der Akademiker und Kreativen. Der Wettbewerb ist hart, die Bezahlung oft schlecht. Dozenten lehren gratis, Anw&auml;lte und Architekten k&auml;mpfen um jeden Auftrag. Viele sind zum &Uuml;berleben auf Hartz IV angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Hartz-IV-Architektur;art270,2956251\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Ulrich Wickert zum Fall Brender: &ldquo;Die Politik m&ouml;chte die Kontrolle haben&rdquo;<\/strong><br>\nEx-&ldquo;Tagesthemen&rdquo;-Moderator Ulrich Wickert sorgt sich um die Freiheit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Als treibende Kraft hinter dem &ldquo;Diktat der Politik&rdquo; sieht er Kanzlerin Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/tv\/ulrich-wickert-zum-fall-brender-die-politik-moechte-die-kontrolle-haben-1524389.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>SPD: Abw&auml;rts mit alten Gesichtern: Die Partei erreicht in der aktuellen Forsa-Umfrage nur mehr 19 Prozent<\/strong><br>\nDer Parteitag der SPD konnte den Abw&auml;rtstrend der Sozialdemokraten nicht auffangen. Die positiven Impulse, die sich die Partei versprach, sind offensichtlich in der Bev&ouml;lkerung nicht angekommen. Zumindest nicht in dem repr&auml;sentativen Ausschnitt, den Forsa f&uuml;r die aktuelle Mittwochsumfrage heranzog. Mit nur 19 Prozent Zustimmung ermittelte das Umfrageinstitut einen historischen Tiefstand. Das Ergebnis liegt 4 Prozentpunkte unter dem der Bundestagswahl; letzte Woche hatten die Sozialdemokraten immerhin noch die 20 Prozent-Marke erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/146618\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Aber: Einige Anmerkungen unserer Leserin M.S. dazu:<\/strong><\/em><\/p>\n<blockquote><p>Umfragetief der SPD???<br>\n&bdquo;Heute morgen war ich doch sehr erschrocken &uuml;ber die Nachricht, dass die SPD in der W&auml;hlergunst erstmals auf 19 % abgerutscht ist. So ziemlich alle Nachrichtenmagazine berichten dar&uuml;ber. Ein Blick auf <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/index.htm\">diese Internetseite<\/a> hat mich dann allerdings wirklich aufhorchen lassen. Allensbach kommt zu einem ganz anderem Ergebnis. Dieses Institut sieht die SPD bei 23 %. Wie kommt es, dass <a href=\"http:\/\/news.google.com\/news\/story?um=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;cf=all&amp;ncl=dk66faKTboicKuMk81tzBLhDAngaM\">jedes Online-Nachrichtenmagazin<\/a> &uuml;ber die Forsa-Umfrage berichtet, allerdings nicht &uuml;ber die Allensbachumfrage? Beide Umfragen, beziehen sich doch auf die Sonntagsfrage und beide Umfragen wurden am 25.11.2009 ver&ouml;ffentlicht. Steht Forsa etwa der Regierung nahe? Und Allensbach der SPD? Ist das Meinungsmache oder schlicht journalistische Schlamperei? Ich w&uuml;rde mich sehr freuen, wenn sie dieses Ph&auml;nomen untersuchen w&uuml;rden.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> 23% sind zwar alles andere als eine Trendwende, aber es ist schon gut zu wissen, dass Forsa der Medienliebling ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; &bdquo;Endlosschleife&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Soli m&ouml;glicherweise verfassungswidrig; unerw&uuml;nschte Steuergeschenke; Bankenmanager kommen davon und bedienen sich wieder; Lkw-Maut toll f&uuml;r Toll Collect; Geheimdienste der Konzerne; Hessische und Saarl&auml;ndische Verh&auml;ltnisse; der Bachelor wird wieder ein einsamer Junggeselle; Politik mit Umfragen; Zu guter letzt: Volker Pispers: Steuersenkungen, die Endlosschleife. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4364"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4364\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}