{"id":4374,"date":"2009-11-30T10:16:47","date_gmt":"2009-11-30T09:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4374"},"modified":"2014-01-23T10:56:29","modified_gmt":"2014-01-23T09:56:29","slug":"private-altersvorsorge-fuer-dumm-verkauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4374","title":{"rendered":"Private Altersvorsorge: F\u00fcr dumm verkauft"},"content":{"rendered":"<p>Am 17. November 2009 lag dem K&ouml;lner Stadt-Anzeiger und der K&ouml;lnischen Rundschau ein &bdquo;Finanzjournal&ldquo; bei, eine &bdquo;Sonderver&ouml;ffentlichung der Zeitungsgruppe K&ouml;ln in Kooperation mit der Sparkasse K&ouml;lnBonn&ldquo;. Die gesamte Aufmachung vermittelte nicht den Eindruck einer Werbbeilage, sondern eher eines journalistischen Ratgebers f&uuml;r die Leserinnen und Leser.<br>\nZur Dokumentation habe ich die Texte auf Seite 3 <a href=\"upload\/pdf\/091130_finanzjournal_01.pdf\">&bdquo;Altersvorsorge tut not&ldquo; [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a> und auf der folgenden Seite <a href=\"upload\/pdf\/091130_finanzjournal_02.pdf\">&bdquo;Sieben Prozent vom Brutto gen&uuml;gen&ldquo; [PDF &ndash; 3 MB]<\/a> gescannt.<br>\nSie k&ouml;nnen in den beiden Beitr&auml;gen selbst nachlesen, wie sie f&uuml;r dumm verkauft werden sollen. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nDa wird z.B. im erstgenannten Beitrag behauptet, dass Rentenk&uuml;rzungen aufgrund des demografischen Wandels unvermeidlich seien, <em>&bdquo;denn Arbeitgeber und Arbeitnehmer allein k&ouml;nnen nicht den Mehraufwand tragen, der erforderliche w&auml;re, um die Renten stabil zu halten. Der Beitragssatz m&uuml;sste daf&uuml;r von heute knapp 20 Prozent bis auf 30 Prozent steigen.&ldquo;<\/em><br>\nNur eine Seite danach hei&szlig;t des dann in der &Uuml;berschrift &bdquo;Sieben Prozent vom Brutto gen&uuml;gen&ldquo; und im Text folgt dann ein Zitat des als Finanzwissenschaftler titulierten Bernd Raffelh&uuml;schen:<br>\n<em>&bdquo;Wer mit sechs bis sieben Prozent seines Bruttoeinkommens R&uuml;cklagen bildet und durchschnittlich 1,5 bis zwei Prozent Zinsen nach Abzug der Inflation erzielt, schlie&szlig;t mit dem Ersparten die Rentenl&uuml;cke.&ldquo;<\/em><\/p><p>Der Beitrag zur allgemeinen Rentenversicherung betr&auml;gt f&uuml;r das Jahr 2009 19,9 Prozent des Bruttoverdienstes. Nach dem Parit&auml;tsprinzip &uuml;bernimmt der Arbeitgeber davon die H&auml;lfte. Das hei&szlig;t der Arbeitnehmer allein bezahlt einen Anteil von knapp 10 Prozent.<br>\nUnterstellen wir einmal, dass die Behauptung richtig sei, dass der Beitragssatz bis 2050 um 10 Prozent steigen m&uuml;sste, um die Rente stabil zu halten, so w&uuml;rden sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer diesen Anstieg zu jeweils der H&auml;lfte, also 5 Prozent teilen. Diesen Mehraufwand, um die Rente stabil zu halten, k&ouml;nnen Arbeitgeber und Arbeitnehmer &ndash; so die Behauptung im &bdquo;Finanzjournal&ldquo; &ndash; angeblich nicht tragen.<\/p><p>Um jedoch die Rentenl&uuml;cke zu schlie&szlig;en soll der Arbeitnehmer allein, sehr wohl &bdquo;sechs bis sieben Prozent seines Bruttoeinkommens R&uuml;cklagen&ldquo; bilden. Nat&uuml;rlich nicht parit&auml;tisch finanziert, sondern vom Arbeitnehmer alleine. Ein Mehraufwand von 5 Prozent f&uuml;r den Arbeitnehmer bei der gesetzlichen Rentenversicherung ist also untragbar, ein Mehraufwand f&uuml;r den Arbeitnehmer f&uuml;r die private Altersvorsorge von 7 Prozent ist aber offenbar sehr wohl tragbar. <\/p><p>Man unterstellt den Leserinnen und Lesern des &bdquo;Finanzjournals&ldquo;, dass sie zu dumm sind, zu erkennen, dass sie bei einer behaupteten Anhebung des Beitragssatzes f&uuml;r die gesetzliche Rente weniger bezahlen m&uuml;ssten, als wenn sie privat vorsorgen.<\/p><p>Wie das &bdquo;Finanzjournal&ldquo; einen Anstieg des Beitragssatzes von heute knapp 20 Prozent auf 30 Prozent im Jahre 2050 errechnet, bleibt im Dunkeln. Tats&auml;chlich ist es so, dass eine solche Berechnung &uuml;ber einen Zeitraum von 40 Jahren schlicht unm&ouml;glich ist. <\/p><p>Niemand kann n&auml;mlich voraussagen, wie sich die tats&auml;chlichen Einnahmen und &Uuml;bersch&uuml;sse der staatlichen Rentenversicherung k&uuml;nftig mittel- und l&auml;ngerfristig entwickeln werden. Denn darauf haben mehrere Faktoren einen recht unterschiedlichen Einfluss, n&auml;mlich u.a.<\/p><ul>\n<li>die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigtenzahl und des Grades der Erwerbsbeteiligung;<\/li>\n<li>die Dynamik der durchschnittlichen Brutto-Stundenl&ouml;hne;<\/li>\n<li>die Dynamik der Lohnsteuern;<\/li>\n<li>die Verschiebung der Lohnkostenstruktur durch Billiglohnjobs und Teilzeitarbeit.<\/li>\n<\/ul><p>Alle diese Faktoren bewirken die Unm&ouml;glichkeit, jetzt zuverl&auml;ssig die k&uuml;nftigen Einnahmen der SV-Rentenkassen und damit die k&uuml;nftig notwendigen Beitragss&auml;tze zu prognostizieren.<\/p><p>Im &Uuml;brigen st&uuml;tzt sich diese Werbebrosch&uuml;re auf die bei der Propaganda f&uuml;r die private Altersvorsorge &uuml;bliche Dramatisierung der demografischen Entwicklung:<\/p><p>Im ersten Beitrag wir die eindimensionale, um nicht zu sagen einf&auml;ltige demografische Entwicklung dargestellt. Also etwa, dass <em>&bdquo;immer weniger Besch&auml;ftigte mit ihren Rentenversicherungsbeitr&auml;gen immer mehr Rentner &acute;ern&auml;hren`&ldquo;<\/em> m&uuml;ssten. Im Jahre 2001 seien auf 100 Deutsche zwischen 20 und 59 Jahren erst 44 Menschen im Rentenalter gekommen, im Jahre 2050 seien es bereits 78 Ruhest&auml;ndler. <\/p><p>Offenbar st&uuml;tzte man sich bei diesen Zahlen auf die10. koordinierte Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung Variante 5 (&ldquo;mittlere&rdquo; Variante) des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2003.<\/p><p>Dem Leser soll eingeredet werden, als handle es sich bei dieser Vorausberechnung um eine ziemlich sichere Prognose und als Kronzeuge wird Franz M&uuml;ntefering zitiert: <em>&bdquo;Wenn man das nebeneinander legt, muss man kein Mathematiker sein. Da reicht Volksschule Sauerland, um zu wissen: Das kann nicht gehen.&ldquo;<\/em><\/p><p>Aber genau auf diesem Volksschulniveau bewegt sich diese Argumentation:<\/p><p>Das Statistische Bundesamt selbst schr&auml;nkt seine Vorausberechnungen wie folgt ein: <em>&bdquo;Weil die Entwicklung der genannten Bestimmungsgr&ouml;&szlig;en mit zunehmendem Abstand vom<br>\nBasiszeitpunkt 31.12.2001 immer unsicherer wird, haben solche langfristigen Rechnungen Modellcharakter. Sie sind f&uuml;r den jeweiligen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten keine Prognosen, sondern setzen die oben beschriebenen Annahmen um.&ldquo;<\/em> (Zitiert nach <a href=\"upload\/pdf\/gbosbach_demogr.pdf\">Gerd Bosbach, Demografische Entwicklung &ndash; kein Anlass zur Dramatik [PDF &ndash; 183 KB]<\/a>. Auch im Folgenden st&uuml;tze ich mich auf diesen Aufsatz.)<\/p><p>Doch selbst wenn diese &bdquo;Modellrechnungen&ldquo; im Jahre 2050 (!) Wirklichkeit w&uuml;rden, entspricht die im &bdquo;Finanzjournal&ldquo; gef&uuml;hrte Argumentation bestenfalls dem Niveau &bdquo;Volksschule Sauerland&ldquo; (wobei man dabei sogar noch der Volksschule Unrecht tut).<br>\nBosbach belegt im zitierten Aufsatz, dass 50 Jahresprognosen &bdquo;moderne Kaffeesatzleserei&ldquo; seien. Der Blick zur&uuml;ck zeige, dass bei einer Sch&auml;tzung vor 50 Jahren, etwa die Verbreitung der Antibabypille, der Zuzug ausl&auml;ndischer Arbeitskr&auml;fte, der Trend zur Kleinfamilie oder mit der Fall des &bdquo;eisernen Vorhangs&ldquo; mit dem Zuzug von 2,5 Millionen Aussiedlern &uuml;bersehen worden w&auml;ren. H&auml;tte man die gleiche Berechnung im Jahre 1900 angestellt, so w&auml;ren gar zwei Weltkriege unber&uuml;cksichtig geblieben. Wie sollte also in unserer noch viel schnelllebigeren Zeit ein Rechenmodell, wie ein Naturgesetz gelten?<\/p><p>Es sei schlicht unsinnig, die Modellannahmen als politisch nicht beeinflussbar zu unterstellen. So lie&szlig;e sich etwa mit einer familien- und kinderfreundlicheren Politik einiges machen, um die Geburtenh&auml;ufigkeit wieder zu steigern. Auch der Zuzug von Menschen aus dem Ausland sei ganz offensichtlich politisch zu steuern. Zwei der drei Stellschrauben des Rechen-Modells seien also von der Politik zu drehen.<br>\nAuch die dritte Modellannahme, der Anstieg der Lebenserwartung um (ganze) 6 Jahre, sei keine sichere Prognose.<\/p><p>Die &Uuml;berlebensdauer der letzten 9 koordinierten Bev&ouml;lkerungsberechnungen habe im Schnitt gerade 4 Jahre betragen.<\/p><p>Doch selbst, wenn die jetzigen Vorausberechungen der Realit&auml;t in 50 Jahren nahe k&auml;men, w&auml;re das kein Grund f&uuml;r Horrorgem&auml;lde. <\/p><p>Es werde immer nur davon gesprochen, dass die erwerbsf&auml;hige Bev&ouml;lkerung immer mehr Rentner &bdquo;ern&auml;hren&ldquo; m&uuml;sse, aber nie dar&uuml;ber, dass die Erwerbsf&auml;higen auch die J&uuml;ngeren bis 20 Jahre ern&auml;hren m&uuml;ssten. Seri&ouml;serweise m&uuml;ssten bei den zu &bdquo;Ern&auml;hrenden&ldquo; nicht nur der Altersquotienten sondern auch der Jugendquotient in Betracht gezogen werden. W&auml;ren also die Modellannahmen realistisch, w&uuml;rde der Altenquotient zwar um 77 Prozent steigen, bezieht man jedoch die junge Generation mit ein, die ja schlie&szlig;lich auch &bdquo;ern&auml;hrt&ldquo; werden muss, h&auml;tte sich der Gesamtquotient der zu &bdquo;Ern&auml;hrenden&ldquo; schon auf 37 Prozent halbiert.<\/p><p>Auch die Fortschreibung des gleichen Renteneintrittsalter f&uuml;r die n&auml;chsten 50 Jahre sei eine &bdquo;merkw&uuml;rdige Blickverengung&ldquo;. Selbst wenn das Renteneintrittsalter bei 65 festgeschrieben w&uuml;rde (was es mit der Rente mit 67 schon nicht mehr ist), dann w&uuml;rde ein Anstieg des tats&auml;chlichen Renteneintrittsalters schon auf 63 Jahren die demografische Entwicklung jegliche Dramatik verlieren.<\/p><p>Was die eindimensionalen Modell-Berechnungen aber komplett ausblendeten, das sei, dass mit mindestens so hoher Wahrscheinlichkeit wie die angenommenen demografischen Ver&auml;nderungen sich durch die Steigerung der Arbeitsproduktivit&auml;t auch die F&auml;higkeit der Erwerbst&auml;tigen, den &bdquo;Kuchen&ldquo; f&uuml;r alle gr&ouml;&szlig;er zu machen, erh&ouml;hen wird.<br>\nSelbst unter der der (konservativen) Annahme, dass die Arbeitsproduktivit&auml;t  nur um 1,25 j&auml;hrlich steigen w&uuml;rde (Herzog Kommission) erg&auml;be sich eine Steigerung der Leistung von 84% bis 2050.<\/p><p>Die notwendigen zus&auml;tzlichen Leistungen w&auml;ren also durchaus erwirtschaftbar, wenn die Erwerbst&auml;tigenquote (etwa auch durch den Anstieg der Frauenarbeit oder durch den Abbau der Arbeitslosigkeit) h&ouml;her l&auml;ge als heute. Solche Steigerungen seien allerdings in den hier unterstellten Vorausberechnungen nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/p><p>Gerd Bosbachs Fazit: <\/p><ol>\n<li>50 Jahres-Prognosen &uuml;bersehen zwangsl&auml;ufig die vielf&auml;ltigen Strukturbr&uuml;che.<\/li>\n<li>Die Modellannahmen der Bev&ouml;lkerungsberechnungen sind keine Naturgewalten, sondern z. T. durch die Politik beeinflussbar.<\/li>\n<li>Bev&ouml;lkerungsvorausberechnungen werden alle paar Jahre wegen ver&auml;nderter Grundlagen mit anderen Ergebnissen wiederholt.<\/li>\n<li>Bei Finanzierungsberechnungen m&uuml;ssen &Auml;ltere und Junge gemeinsam betrachtet werden.<\/li>\n<li>Bei Arbeitskr&auml;ftedefizit und l&auml;ngerer Lebenserwartung wird sich auch das Renteneintrittsalter erh&ouml;hen, ist ergo auch bei den Darstellungen zu ber&uuml;cksichtigen.<\/li>\n<li>Der Produktivit&auml;tsfortschritt in 50 Jahren l&auml;sst uns auch weitere Lasten schultern.<\/li>\n<li>Mit 2050 wurde bewusst oder unbewusst das dramatischste Jahr ausgew&auml;hlt.<\/li>\n<\/ol><p><em>&Uuml;brigens: Der als Autorit&auml;t und Finanzexperte zitierte Professor Raffelh&uuml;schen ist nicht nur Aktivist der Arbeitgeberlobby &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; sondern auch Aufsichtsrat beim ERGO-Versicherungskonzern und Berater des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft. Sein Forschungzentrum Generationenvertr&auml;ge an der Universit&auml;t Freiburg wird &uuml;ber einen F&ouml;rderverein auch von der Versicherungswirtschaft und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft finanziert.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 17. November 2009 lag dem K&ouml;lner Stadt-Anzeiger und der K&ouml;lnischen Rundschau ein &bdquo;Finanzjournal&ldquo; bei, eine &bdquo;Sonderver&ouml;ffentlichung der Zeitungsgruppe K&ouml;ln in Kooperation mit der Sparkasse K&ouml;lnBonn&ldquo;. Die gesamte Aufmachung vermittelte nicht den Eindruck einer Werbbeilage, sondern eher eines journalistischen Ratgebers f&uuml;r die Leserinnen und Leser.<br \/> Zur Dokumentation habe ich die Texte auf Seite 3 <a<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4374\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[155,39,40],"tags":[376,375,319,273],"class_list":["post-4374","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demografische-entwicklung","category-rente","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-bosbach-gerd","tag-ksta","tag-lohnentwicklung","tag-privatvorsorge"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4374"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4374\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20088,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4374\/revisions\/20088"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}