{"id":43741,"date":"2018-05-02T08:21:34","date_gmt":"2018-05-02T06:21:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741"},"modified":"2018-05-02T08:21:34","modified_gmt":"2018-05-02T06:21:34","slug":"hinweise-des-tages-3111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h01\">Tag der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h02\">Netanyahu wirft dem Iran L&uuml;ge vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h03\">Angriffe auf syrische Milit&auml;rbasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h04\">Maas und Merkel versprechen Amerikanern deutlich h&ouml;here deutsche Milit&auml;rausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h05\">US-Sanktionen: Deutsche Wirtschaft in Russland z&auml;hlt auf Bundeskanzlerin Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h06\">Krieg gegen den Iran als &bdquo;politische L&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r Syrien?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h07\">Bund drosselt seine Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h08\">Slowakei Wenige Cent mehr Lohn &ndash; deutsche Firmen sind emp&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h09\">Volksentscheid plant Enteignung der Deutsche Wohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h10\">Eine Milliarde f&uuml;r Versorger: Bund will RWE und Vattenfall entsch&auml;digen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h11\">Aufruf zur Unterst&uuml;tzung der Arbeit des Antisemitismus-Beauftragten im Sinne der israelischen Politik &ndash; Ein Vorschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h12\">Drohender Ausbruch des Korea-Friedens &ndash; R&uuml;stungs-Aktion&auml;re in gro&szlig;er Sorge!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h13\">Die unzufriedene Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h14\">50 Jahre &bdquo;68er&ldquo;: Wie steht&rsquo;s heute an den Unis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h15\">Nachdenken &uuml;ber eine linke Sammlungsbewegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h16\">US-Universit&auml;ten: Hungernde Studierende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43741#h17\">Zum Tod von Helmut L&ouml;lh&ouml;ffel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tag der Arbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gewerkschaften fordern rasche Reformen<\/strong><br>\nAm Tag der Arbeit haben die Gewerkschaften die Bundesregierung zur raschen Umsetzung von Reformen gedr&auml;ngt. &ldquo;Die Regierung muss jetzt liefern&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann. Die Pl&auml;ne zum R&uuml;ckkehrrecht in Vollzeit, die parit&auml;tische Finanzierung der Krankenkassen, die Stabilisierung der Rente und die Allgemeinverbindlichkeit der Pflege-Tarifvertr&auml;ge m&uuml;ssten &ldquo;Punkt f&uuml;r Punkt vollst&auml;ndig umgesetzt werden&rdquo;, sagte Hoffmann auf der zentralen DGB-Kundgebung in N&uuml;rnberg.<br>\nNicht akzeptabel seien die Befristungen der Arbeitsverh&auml;ltnisse und Lohndumping ohne Tarifvertr&auml;ge. Die Bundesregierung m&uuml;sse gesetzlich daf&uuml;r sorgen, dass Tarifvertr&auml;ge weiter gelten, wenn Unternehmen aus der Tarifbindung ausscheren, um L&ouml;hne zu dr&uuml;cken.<br>\nBsirske r&uuml;gt &ldquo;schamlose Politik des Lohndumpings&rdquo;<br>\nAuch ver.di-Chef Frank Bsirske kritisierte den Trend zum Ausstieg von Arbeitgebern aus dem Fl&auml;chentarifvertrag. Immer mehr Unternehmen wie etwa der US-Konzern Amazon betrieben &ldquo;eine schamlose Politik des Lohndumpings&rdquo;. Dieser Trend der Lohndr&uuml;ckerei m&uuml;sse beendet werden.<br>\n&ldquo;Wir brauchen Gesetze, die die Tarifbindung st&auml;rken und die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifvertr&auml;gen erleichtern&rdquo;, sagte Bsirske bei einer Kundgebung in Braunschweig. Er forderte zudem mehr staatliche Gelder f&uuml;r die Daseinsvorsorge. Es m&uuml;sse in bezahlbaren Wohnraum, in Bildung und Erziehung sowie die Alterssicherung investiert werden, sagte Bsirske. Die Koalition m&uuml;sse jetzt z&uuml;gig umsetzen, was sie sich vorgenommen habe. [&hellip;]<br>\nAn den bundesweit 500 Veranstaltungen zum 1. Mai nahmen nach DGB-Angaben 340.000 Menschen teil &ndash; und damit 20.000 weniger als im Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/gewerkschaften-am-tag-der-arbeit-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Schluss mit der schwarzen Null!<\/strong><br>\nEine Abkehr von der schwarzen Null im Bundeshaushalt und mehr &ouml;ffentliche Investitionen hat Stefan K&ouml;rzell, DGB-Vorstandsmitglied, auf der Mai-Kundgebung in Gelsenkirchen gefordert.<br>\n&ldquo;Es muss Schluss sein mit der Politik der schwarzen Null. Deutschland f&auml;hrt seit Jahren auf Verschlei&szlig; &ndash; Br&uuml;cken und Stra&szlig;en sind marode, in B&uuml;rger&auml;mtern, Kitas und bei der Polizei fehlt Personal&ldquo;, sagte K&ouml;rzell. Zudem m&uuml;sse die Politik den Mietwahnsinn stoppen und z&uuml;gig in bezahlbaren Wohnraum investieren. &bdquo;Es ist nicht hinzunehmen, dass wir gute Lohnerh&ouml;hungen erk&auml;mpfen und die Menschen nichts davon haben, weil immer mehr in die Kassen von Immobilienunternehmen oder Spekulanten flie&szlig;t. Bezahlbares Wohnen ist ein Menschenrecht&ldquo;, sagte der Gewerkschafter.<br>\nDass rund 1,8 Millionen Besch&auml;ftigte von &bdquo;kriminellen Arbeitgebern&rdquo; um ihren Mindestlohn betrogen werden, bezeichnete K&ouml;rzell als &ldquo;riesigen Skandal&rdquo;. &ldquo;Der Staat muss endlich seiner Aufgabe nachkommen und das Mindestlohngesetz durchsetzen. Wir brauchen mehr Personal beim Zoll, der hier die Kontrollen durchf&uuml;hrt. Arbeitgeber, die beim Betr&uuml;gen erwischt werden, m&uuml;ssen mit aller H&auml;rte des Gesetzes verfolgt und bestraft werden&ldquo;, forderte K&ouml;rzell.<br>\nSp&uuml;rbare Steuersenkungen verlangte K&ouml;rzell f&uuml;r untere und mittlere Einkommen. &bdquo;Die geplante Abschaffung des Solis wird uns da wenig bringen. Es kann nicht sein, dass millionenschwere Unternehmenserben vollst&auml;ndig von der Erbschaftsteuer verschont bleiben, w&auml;hrend Arbeitnehmer ab einem Jahreseinkommen von 14.000 Euro von jedem Euro rund ein Viertel als Einkommensteuer abf&uuml;hren m&uuml;ssen. Es ist h&ouml;chste Zeit, dass Spitzenverdiener einen deutlich h&ouml;heren Steuersatz zahlen.&ldquo;<br>\nDie Energiewende bezeichnete der Gewerkschafter als &ldquo;wichtiges Zukunftsprojekt, das sozial gestaltet werden muss.&ldquo; Sie ist mit gro&szlig;en Chancen verbunden, &ldquo;wenn wir Innovationen umsetzen, und damit Wohlstand und Arbeitspl&auml;tze sichern&ldquo;. Im Sinne eines gerechten &Uuml;bergangs &bdquo;m&uuml;ssen die Auswirkungen auf Besch&auml;ftigung und die betroffenen Regionen in den Mittelpunkt gestellt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++aa3941e8-4c57-11e8-8051-52540088cada\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Gewerkschaften und das digitale Proletariat<\/strong><br>\nDie Zahl Online-Shopper ist im letzten Jahr um sieben Prozent gestiegen. Diese Bilanz hat der Handelsverband Deutschland gerade erst gezogen. Und fast die H&auml;lfte des Umsatzes in diesem Onlinegesch&auml;ft, so der HDE, macht Amazon: Ein Unternehmen, das seit Jahren im Clinch liegt mit der Gewerkschaft Verdi &ndash; um L&ouml;hne, um Arbeitszeiten und um Arbeitsbedingungen&hellip;.<br>\nDie Plattformunternehmen bringen neue Formen von Arbeit hervor. Das &auml;ndert aber nichts an den Bed&uuml;rfnissen von Besch&auml;ftigten, meint Reiner Hoffmann heute im &ldquo;Morgenmagazin&rdquo;:<br>\n&ldquo;Auch im Zeitalter der Digitalisierung brauchen Menschen Sicherheit, sie brauchen tarifvertraglichen Schutz, sie brauchen betriebliche Interessenvertretung.&rdquo;<br>\nUnd Hoffmann mahnt das nicht ohne Grund an. Denn genau darum ist es oft genug schlecht bestellt bei den Digitalunternehmen. Am Wochenende hatte Hoffmann im Deutschlandfunk vor einem gr&ouml;&szlig;er werdenden digitalen Proletariat gewarnt.<br>\nKritik an den Arbeitsumst&auml;nden<br>\nEin Beispiel sind die Essenslieferanten von Foodora, Deliveroo und Co. In bunten Uniformen und mit klobigen Boxen auf dem R&uuml;cken fegen sie auf ihren Fahrr&auml;dern inzwischen durch viele deutsche Gro&szlig;st&auml;dte &ndash; ihren eigenen Fahrr&auml;dern, wohlgemerkt. Mittlerweile zahlen einige Plattformen ihren Fahrern daf&uuml;r immerhin eine Verschlei&szlig;pauschale.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vor-dem-tag-der-arbeit-gewerkschaften-und-das-digitale.769.de.html?dram:article_id=416902\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Gewerkschaften gegen Grundeinkommen<\/strong><br>\nNicht nur in deutschen Chefetagen, auch bei den Gewerkschaften st&ouml;&szlig;t das bedingungslose Grundeinkommen auf Kritik. &ldquo;Menschen mit einer Stillhaltepr&auml;mie aufs Abstellgleis zu stellen, weil ihnen keine Perspektive in der Erwerbsarbeit angeboten werden kann, ist keine L&ouml;sung&rdquo;, sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &ldquo;Der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist eine absolute Fehlorientierung.&rdquo; Es sei auch unklar, wie das finanziert werden k&ouml;nnte. Arbeit sei mehr als Broterwerb, sagte Hoffmann. Sie strukturiere den Alltag, sorge f&uuml;r Teilhabe und sozialen Zusammenhalt.<br>\n(&hellip;) IG-Metall-Chef J&ouml;rg Hofmann erkl&auml;rte seine ebenfalls ablehnende Haltung in der &ldquo;Heilbronner Stimme&rdquo; damit, dass &ldquo;Menschen nicht gl&uuml;cklich sind, wenn sie daheim sitzen und alimentiert werden&rdquo;. Sie wollten arbeiten und das m&ouml;glichst qualifiziert.<br>\n(&hellip;) Hoffmann sagte, es sei eine offene Frage, ob die Digitalisierung traditionelle Jobs vernichte, ohne dass in gleichem Ma&szlig;e andere entstehen w&uuml;rden. &ldquo;Schon in den 70er-Jahren hie&szlig; es, Roboter und technologischer Fortschritt machen arbeitslos.&rdquo; Das sei jedoch kein Automatismus.<br>\n(&hellip;) DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach begr&uuml;&szlig;te, dass die Koalition einen neuen Rechtsrahmen f&uuml;r mobiles Arbeiten von zu Hause schaffen will, &ldquo;solange dieser tats&auml;chlich mehr Selbstbestimmung erm&ouml;glicht und klare Grenzen f&uuml;r die Arbeit zieht&rdquo;. Bislang sei Arbeit im &ldquo;Homeoffice&rdquo; in der Regel ungeregelt, was zu &Uuml;berstunden f&uuml;hre. &ldquo;Zwingend ist deshalb, dass auch mobile Arbeitszeit erfasst und verg&uuml;tet wird. Au&szlig;erdem braucht es mehr Mitsprache f&uuml;r erreichbare Zielvorgaben und ein Recht auf Log Off, damit es auch bei mobiler Arbeit einen Feierabend gibt&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Gewerkschaften-gegen-Grundeinkommen-article20411664.html\">ntv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Netanyahu wirft dem Iran L&uuml;ge vor<\/strong><br>\nIsrael verf&uuml;gt nach Angaben von Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanyahu &uuml;ber &ldquo;neue und schl&uuml;ssige Beweise&rdquo; daf&uuml;r, dass der Iran entgegen seiner Beteuerungen ein geheimes Atomwaffenprogramm unterhalten hat und weiter danach strebt, die Reichweite seiner atomwaffenf&auml;higen Raketen auszuweiten.<br>\nSein Land habe etwa &ldquo;eine halbe Tonne&rdquo; geheimer Dokumente erhalten, sagte Netanyahu. In einer &ldquo;gro&szlig;artigen Geheimdienstleistung&rdquo; habe Israel k&uuml;rzlich 55.000 Dokumente und 183 CDs aus dem iranischen &ldquo;Nuklear-Archiv&rdquo; entdeckt. Sie zeigten, dass der Iran mit seinem &ldquo;Projekt Amad&rdquo; den Bau einer Waffe angestrebt habe. (&hellip;)<br>\nGespr&auml;che mit Pompeo und Trump<br>\nNetanyahu bezeichnete das iranische Atomprogramm als gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die Welt, insbesondere f&uuml;r Israel und die USA. Er ist seit Jahren ein entschiedener Gegner des Abkommens, das derzeit von den USA auf den Pr&uuml;fstand gestellt wird und hatte immer wieder gefordert, den Vertrag nachzubessern oder aufzuk&uuml;ndigen.<br>\nAm Sonntag hatte Netanyahu mit dem neuen US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo &uuml;ber den Iran beraten und zudem mit Pr&auml;sident Donald Trump telefoniert. Im Anschluss hatte Pompeo erkl&auml;rt: &ldquo;Wir sind weiterhin sehr besorgt &uuml;ber die gef&auml;hrliche Eskalation der Bedrohung Israels und der Region durch den Iran.&rdquo; Das Wei&szlig;e Haus k&uuml;ndigte an, die neuen Fakten genau zu untersuchen.<br>\nDas 2015 geschlossene Abkommen nannte Netanyahu einen &ldquo;schrecklichen Deal&rdquo;, der nie h&auml;tte unterzeichnet werden sollen. &rdquo; (&hellip;)<br>\nTrump will bis zum 12. Mai entscheiden, ob die von den USA ausgesetzten Sanktionen gegen den Iran weiter au&szlig;er Kraft bleiben oder wieder eingesetzt werden. Er hat wiederholt damit gedroht, sich aus dem Abkommen zur&uuml;ckzuziehen. Netanyahu w&uuml;rde einen solchen Schritt begr&uuml;&szlig;en. &ldquo;Ich bin mir sicher, dass er das Richtige tun wird&rdquo;, sagte der israelische Ministerpr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/netanyahu-iran-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Federica Mogherini sieht keine Beweise f&uuml;r Bruch des Atomdeals<\/strong><br>\nFederica Mogherini erkl&auml;rte, nach einer ersten Einsch&auml;tzung habe Israels Premierminister Benjamin Netanjahu keine Beweise daf&uuml;r pr&auml;sentiert, dass sich der Iran nicht an das 2015 geschlossene Abkommen zum Verzicht auf Atomwaffen h&auml;lt. Sie verwies darauf, dass die Internationale Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEA) schon zehn Berichte ver&ouml;ffentlicht habe, die dem Iran Vertragstreue bescheinigen. Wenn jemand gegenteilige Informationen habe, solle er sich an die IAEA oder die gemeinsame Kommission der Vertragsparteien wenden. Die IAEA sei die einzige unabh&auml;ngige internationale Organisation, die f&uuml;r die technische &Uuml;berwachung zust&auml;ndig sei.<br>\nAuch die IAEA selbst erkl&auml;rte inzwischen, es gebe &ldquo;keine glaubw&uuml;rdigen Hinweise&rdquo; auf ein iranisches Atomwaffenprogramm nach 2009. Dies teilte ein Sprecher in Wien mit. Die Bundesregierung wiederum erkl&auml;rte, Deutschland wolle die israelischen Vorw&uuml;rfe zun&auml;chst pr&uuml;fen. Gleichzeitig forderte ein Sprecher eine unabh&auml;ngige Untersuchung.<br>\nIran: &ldquo;Aufgew&auml;rmte, alte Anschuldigungen&rdquo;<br>\nDer Iran wehrt sich gegen Vorw&uuml;rfe Netanjahus, dass Teheran umfangreiches Know-how zum Atomwaffenbau heimlich aufbewahrt habe. Dies seien aufgew&auml;rmte, alte Anschuldigungen, mit denen sich die Atomenergiebeh&ouml;rde bereits auseinandergesetzt habe, schrieb Au&szlig;enminister Mohamed Dschawad Sarif auf Twitter. Er kritisierte auch US-Pr&auml;sident Donald Trump daf&uuml;r, dass er sich Netanjahus Anschuldigungen zu eigen mache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/federica-mogherini-sieht-keine-beweise-f%C3%BCr-bruch-des-atomdeals\/a-43600894\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><strong>und: IAEA widerspricht Israel<\/strong><br>\nEs gebe &ldquo;keine glaubw&uuml;rdigen Hinweise&rdquo; auf ein iranisches Atomwaffenprogramm seit 2009 &ndash; die IAEA hat entsprechenden Vorw&uuml;rfen Israels und der USA vehement widersprochen. Auch die EU ist skeptisch.<br>\nNach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEA) gibt es &ldquo;keine glaubw&uuml;rdigen Hinweise&rdquo; auf ein iranisches Atomwaffenprogramm nach 2009. Dies teilte ein IAEA-Sprecher in Wien unter Hinweis auf den Abschlussbericht der Organisation im Zusammenhang mit der Vereinbarung des Atomabkommens von 2015 hin. Damit widerspricht die unabh&auml;ngige und international besetzte Organisation den am Vortag von Israel erhobenen Vorw&uuml;rfen gegen den Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/iaea-iran-abkommen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Angriffe auf syrische Milit&auml;rbasen<\/strong><br>\nIn der Nacht auf Montag, gegen 22 Uhr 30 Ortszeit, wurden syrische Milit&auml;rbasen im Umland der St&auml;dte Hama und Aleppo von &ldquo;feindlichen Raketen&rdquo; angegriffen, berichtet die syrische Nachrichtenagentur Sana.<br>\nDie Explosion bei der Milit&auml;rbasis in Hama, wo die Brigade 47 der syrischen Armee stationiert ist, sei so heftig gewesen, dass Seismographen ausschlugen und f&uuml;r 22 Uhr 40 eine St&auml;rke von 2,6 auf der Richter-Skala registrierten, wie Wikileaks twittert. Lokale Nachrichten sollen Israel des Angriffs bezichtigen. M&ouml;glicherweise wurde er mit bunkerbrechenden Waffen ausgef&uuml;hrt, was die ungew&ouml;hnliche St&auml;rke erkl&auml;ren w&uuml;rde.<br>\n(&hellip;) Syrian Digital Media referiert auf bislang unbest&auml;tigte Berichte, die von mehr als 40 Toten und 60 Verwundeten ausgehen. Die Opfer des Angriffs in Hama w&uuml;rden vorwiegend der pakistanischen, manche erw&auml;hnen auch afghanische Mitglieder, Zaynabiyoun-Miliz zugeordnet, die von Iran unterst&uuml;tzt wird und bei der Nachschubbasis f&uuml;r die Brigade 47 stationiert waren.<br>\nBei dem Abgriff auf die Basis bei Aleppo seien 7 Raketen auf &ldquo;verlassene Areale&rdquo; in der N&auml;he des internationalen Flughafens abgefeuert worden, dort wurde zwar mindestens ein Einschlag verzeichnet, aber es gebe keine Meldungen &uuml;ber Tote und Verletzte, hei&szlig;t es bei Syrian Digital Media.<br>\n(&hellip;) Als Angreifer w&uuml;rde nicht nur Israel, sondern auch Mitglieder der US-Koalition in Frage kommen, spekuliert der Syrien-Reporter Makki am Morgen nach dem Angriff.<br>\nOffizielle Signale liegen erwartungsgem&auml;&szlig; keine aus Israel vor und auch nicht von den USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich, die zuletzt syrische Ziele angegriffen haben.<br>\nF&uuml;r manche Beobachter des Kriegsgeschehens in Syrien steht fest, dass Israel f&uuml;r die Angriffe verantwortlich ist.<br>\n(&hellip;) Der Schlag war heftig, er spielt sich w&auml;hrend der Diskussion dar&uuml;ber ab, ob die Atomvereinbarung mit Iran von den USA aufgek&uuml;ndigt wird. Die Regierung Netanjahu ist daf&uuml;r. Am gestrigen Sonntag war der neue US-Au&szlig;enminister Pompeo zu Besuch in Israel. Er gilt als jemand, der einen harten Iran-Kurs f&auml;hrt. Sollte tats&auml;chlich Israels Luftwaffe f&uuml;r den Angriff verantwortlich sein, so d&uuml;rfte Pompeo eingeweiht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Angriffe-auf-syrische-Militaerbasen-4037793.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Israels Geheimdienstminister nach Raketenangriff auf Syrien: Iran muss sich zur&uuml;ckziehen, sonst&hellip;<\/strong><br>\nNach Raketenangriffen auf Milit&auml;rziele in Syrien hat der israelische Geheimdienstminister Israel Katz am Montag einen Abzug iranischer Truppen aus dem Nachbarland gefordert. Nur mit harten Ma&szlig;nahmen g&auml;be es in der ganzen Region Stabilit&auml;t.<br>\n&bdquo;Der Iran muss sich aus Syrien zur&uuml;ckziehen. Israel hat auf allen Ebenen eindeutig klargemacht, dass es dem Aufbau einer iranischen Front im Norden, in Syrien, nicht zustimmen wird. Wir werden alles unternehmen, was notwendig ist und Israel wird weiterhin auf seinen roten Linien bestehen&rdquo;, erkl&auml;rte der israelische Geheimdienstminister nach einem Raketenangriff auf iranische und syrische Stellungen in Hama und Aleppo.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/69189-israels-geheimdienstminister-nach-raketenangriff-iran-muss-weg\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Seit wann hat Israel dar&uuml;ber zu bestimmen, wer sich in Syrien aufhalten darf und wer nicht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Maas und Merkel versprechen Amerikanern deutlich h&ouml;here deutsche Milit&auml;rausgaben<\/strong><br>\nAm Tag des Besuchs von Angela Merkel bei Donald Trump hat der deutsche Au&szlig;enminister Heiko Maas beim NATO-Treffen in Br&uuml;ssel zugesagt, die deutschen Verteidigungsausgaben von derzeit 1,24 &ldquo;schrittweise&rdquo; auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erh&ouml;hen. Dieses Ziel schreibt die NATO seit 2014 vor. 2017 wurde es nur von den USA, Gro&szlig;britannien, Polen, Griechenland und Estland erreicht oder &uuml;berschritten. Die anderen 24 Mitgliedsstaaten blieben darunter.<br>\n(&hellip;) Vorher hatte der neue US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo, der bis vor kurzem noch CIA-Chef war, das Thema Verteidigungsausgaben angesprochen und gemeint, es sei &ldquo;inakzeptabel&rdquo;, wenn nicht alle Mitgliedsl&auml;nder ihre &ldquo;finanziellen Verpflichtungen&rdquo; erf&uuml;llen. Die, die das bislang nicht machen, m&uuml;ssten bis zum Juli einen &ldquo;glaubw&uuml;rdigen Plan&rdquo; vorlegen, wie sie das Ziel bis 2024 erreichen wollten, damit die Russen abgeschreckt werden. Aus Deutschland liegt so ein glaubw&uuml;rdiger Plan seinen Worten nach bislang nicht vor.<br>\nDie Forderung, dass die deutsche Bundesregierung ihr Wehrbudget erh&ouml;ht, &uuml;bermittelte gestern auch Pompeos Chef Donald Trump Maas&rsquo; Chefin Angela Merkel pers&ouml;nlich. Dabei stellte er Polen als Vorbild dar, worauf hin auch Merkel eine Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben versprach.<br>\n(&hellip;) Um Druck auf Deutschland und andere L&auml;nder auszu&uuml;ben hatte Trump auch die Frage der im M&auml;rz angek&uuml;ndigten neuen 25- und zehnprozentigen Einfuhrz&ouml;lle auf Stahl und Aluminium an die Verteidigungsausgaben von Verb&uuml;ndeten gekn&uuml;pft. Auch deshalb, weil er die Z&ouml;lle auf die beiden Metalle, aus denen Flugzeuge, Schiffe, Panzer, Kanonen und andere R&uuml;stungsg&uuml;ter gefertigt werden, mit der nationalen Sicherheit begr&uuml;ndete.<br>\nZ&ouml;lle auf Stahl und Aluminium<br>\nNun sollen die bisher ausgesetzten Z&ouml;llen f&uuml;r Deutschland und die anderen EU-L&auml;nder ab dem 1. Mai gelten &ndash; es sei denn, die Europ&auml;er machen Trump bis dahin ein Angebot f&uuml;r eigene Zollsenkungen, mit dem er zufrieden ist.<br>\n&hellip;Auch deshalb teilte der US-Pr&auml;sident der deutschen Kanzlerin bei ihrem nur zwanzigmin&uuml;tigen Treffen in Washington mit, Deutschland solle seinen Handels&uuml;berschuss zur&uuml;ckfahren. Merkel sicherte auch das zu, ohne konkrete Ma&szlig;nahmen dazu zu nennen. Sie wolle, so die Kanzlerin der Berliner Republik, einen &ldquo;fairen Handel&rdquo;, aber bis dahin sei es &ldquo;noch ein langer Weg&rdquo;.<br>\nAtomabkommen mit dem Iran<br>\nEine andere wichtige sicherheitspolitische Frage ist f&uuml;r Trump das von seinem Vorg&auml;nger Barack Obama unter Beteiligung des damaligen deutschen Au&szlig;enministers Frank-Walter Steinmeier ausgehandelte Atomabkommen mit dem Iran. Dieses Abkommen h&auml;lt Trump f&uuml;r so unvorteilhaft, dass er bis zum 12. Mai &uuml;ber einen R&uuml;ckzug der USA daraus entscheiden will. Beim Treffen mit Merkel meinte er dazu lediglich, man m&uuml;sse sicherstellen, dass das &ldquo;m&ouml;rderische Regime&rdquo; in Teheran, &ldquo;nie in die N&auml;he von Atomwaffen kommt&rdquo;. Merkel dagegen verlautbarte, das Abkommen sei zwar &ldquo;alles andere als perfekt&rdquo;, solle aber beibehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maas-und-Merkel-versprechen-Amerikanern-deutlich-hoehere-deutsche-Militaerausgaben-4037327.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutschland als st&auml;rkste Milit&auml;rmacht in Europa?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist sich einig: Deutschland r&uuml;stet auf. Bis 2024 sollen 2 % des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Verteidigung ausgegeben werden. Das bedeutet: Deutschland w&uuml;rde zur st&auml;rksten Milit&auml;rmacht in Europa werden. Hatten wir schon mal. Die Frage ist: Wollen wir das wirklich wieder?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/videos\/1739018442803755\/\">Monitor<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> 2% das sind rund 70 Milliarden &euro; im Jahr. Mehr als Russland derzeit j&auml;hrlich f&uuml;r R&uuml;stung ausgibt. Es wird h&ouml;chste Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen. Nicht nur wegen der Kosten allein, sondern auch wegen der damit steigenden Kriegsgefahr.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu auch: USA und China r&uuml;sten auf, Russland spart<\/strong><br>\nDie Staaten der Welt stecken immer mehr Geld in ihr Milit&auml;r. Zu diesem Schluss kommt das Sipri-Friedensforschungsinstitut. Warum einige L&auml;nder stark investieren und andere abr&uuml;sten. [&hellip;]<br>\nDie USA, China, Saudi-Arabien, Russland und Indien f&uuml;hren die j&uuml;ngste Liste der L&auml;nder mit den h&ouml;chsten Milit&auml;rausgaben an. Zusammengenommen sind sie f&uuml;r 60 Prozent der weltweiten R&uuml;stungsinvestitionen verantwortlich. [&hellip;]<br>\nUSA<br>\nMit Investitionen von 610 Milliarden Dollar stehen die USA mit weitem Abstand an der Spitze in der Rangliste der weltweiten Milit&auml;rausgaben. Ihre Investitionen waren fast dreimal so hoch wie die Chinas, das auf Platz zwei folgt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Zahlen kaum ver&auml;ndert.<br>\nDie Ausgaben zeigen deutlich, dass die USA seit zwei Jahren eine etwas andere Strategie fahren: Denn zwischen 2010 und 2016 hatte die US-Regierung die Investitionen j&auml;hrlich reduziert. Nun wollen die USA aufr&uuml;sten wie lange nicht.<br>\nIm kommenden Jahr will die US-Regierung noch mal kr&auml;ftig investieren, es wird mit einem Budget von 700 Milliarden gerechnet. Das Milit&auml;r ist US-Pr&auml;sident Donald Trumps gro&szlig;e Leidenschaft. &ldquo;Ich liebe das Milit&auml;r. Ich werde es wieder aufbauen. Es wird st&auml;rker und gr&ouml;&szlig;er sein als jemals zuvor&rdquo;, versprach er bereits im Wahlkampf. Vor allem sollen neue Raketen, Flugzeuge und Schiffe angeschafft werden. Es gehe darum, durch Abschreckung &ldquo;Kriege zu verhindern&rdquo;, sagte Trump. [&hellip;]<br>\nRussland<br>\nErstmals seit 1998 hat Russland laut Sipri-Studie die Milit&auml;rausgaben gesenkt. Mit 66,3 Milliarden Dollar lagen die Ausgaben um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr. Diesen Weg will Kreml-Chef Wladimir Putin offenbar auch weiterverfolgen. Kurz nach seiner Wiederwahl zum Pr&auml;sidenten k&uuml;ndigte er weitere K&uuml;rzungen an. Er wolle keinen &ldquo;R&uuml;stungswettlauf&rdquo;, sagte er.<br>\nDie Modernisierung der Armee sei weiterhin ein Schwerpunkt auf der russischen Agenda, sagte Siemon Wezeman vom Sipri-Institut. Allerdings sei das Budget wegen &ouml;konomischer Probleme im Land zuletzt niedriger ausgefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/sipri-studie-china-ruestet-russland-spart-usa-dominieren-a-1204466.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Sanktionen: Deutsche Wirtschaft in Russland z&auml;hlt auf Bundeskanzlerin Merkel<\/strong><br>\nVor dem Besuch von Angela Merkel bei US-Pr&auml;sident Donald Trump hofft die in Russland t&auml;tige deutsche Unternehmerschaft, dass die Bundeskanzlerin Ausnahmen und Erleichterungen f&uuml;r die deutschen Unternehmen erreicht, auf die sich die k&uuml;rzlich erlassenen US-amerikanischen Sanktionen gegen russische Firmen und Personen erstrecken k&ouml;nnten.<br>\nIn einer Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) unter ihren Mitgliedern fordern 79 Prozent der Firmen, dass &bdquo;die Bundesregierung die neuen Sanktionen &ouml;ffentlich kritisiert und darauf hinwirkt, dass deutsche Firmen und Firmenvertreter von amerikanischer Seite nicht wegen ihrer Russlandgesch&auml;fte belangt werden&ldquo;. 19 Prozent wollen, dass die Bundesregierung diese Ziele hinter den Kulissen und ohne &ouml;ffentliche Kritik verfolgt.<br>\nDie befragten Unternehmen sehen sich etwa durch bestehende Gesch&auml;ftsbeziehungen mit sanktionierten Firmen und Personen direkt betroffen und erwarten Umsatz- und Lieferausf&auml;lle bereits im laufenden Gesch&auml;ftsjahr. Weitere Sch&auml;den entstehen bereits jetzt durch zur&uuml;ckgezogene Auftr&auml;ge, eingestellte Projekte und die Rubelabwertung im Zuge der Sanktionseinf&uuml;hrung.<br>\nDer Umfrage zufolge f&uuml;rchten 68 Prozent der Firmen &bdquo;mittelstark bis sehr stark&ldquo; von den Sanktionen betroffen zu sein, 12 Prozent sehen schwache Folgen.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Hochgerechnet auf das Gesamtengagement der deutschen Wirtschaft in Russland drohen Milliarden-Einbu&szlig;en, wenn deutsche Unternehmen von dritter Seite in Geiselhaft genommen werden&ldquo;, sagte der Vorstandschef der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostexperte.de\/deutsche-wirtschaft-merkel\/\">Ostexperte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krieg gegen den Iran als &bdquo;politische L&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r Syrien?<\/strong><br>\nVor den Luftschl&auml;gen der USA, Frankreichs und Gro&szlig;britanniens auf Syrien in der Nacht zum 14. April sah die Lage in Syrien im Grunde relativ eindeutig aus: Die T&uuml;rkei hatte nach ihrer Offensive in Afrin weite Teile im Nordwesten Syriens unter ihre Kontrolle gebracht &hellip;Die kurdisch dominierten Syrian Democratic Forces (SDF) kontrollieren mit US-amerikanischer Unterst&uuml;tzung die nordsyrischen Gebiete &ouml;stlich des Euphrat &hellip;Das syrische Regime hingegen stand mit russischer und iranischer Unterst&uuml;tzung kurz davor, die verbliebenen, von Rebellen kontrollierten Gebiete zur&uuml;ckzuerobern.<br>\nOberfl&auml;chlich gesehen, h&auml;tte diese Situation gute Aussichten auf eine Beruhigung der Lage geboten. Syrien h&auml;tte zwar gro&szlig;e Teile seines Territoriums verloren, in denen der Wiederaufbau durch die de-facto-Besatzungsm&auml;chte h&auml;tte beginnen k&ouml;nnen und auch im vom Regime gehaltenen Territorium mit den wichtigsten St&auml;dten h&auml;tte Ruhe einkehren k&ouml;nnen, was aber wohl auch eine dauerhafte milit&auml;rische Pr&auml;senz Russlands und des Iran bedeutet h&auml;tte. Eine Situation, die f&uuml;r die NATO-Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten, allen voran Israel, jedoch offenbar nicht hinnehmbar war. (&hellip;)<br>\nDrei Tage sp&auml;ter hat das &bdquo;schreckliche Blutvergie&szlig;en&ldquo; kein Ende genommen, im Gegenteil wurden mehrere syrische Armeest&uuml;tzpunkte mit Raketen angegriffen. Deutsche Medien berichten &uuml;bereinstimmend, dass der Angriff zu zahlreichen Toten und Verletzten gef&uuml;hrt und vermutlich speziell iranischen Truppen gegolten habe. Wer hinter dem Angriff steht, ist bislang unklar, spekuliert wird aber, dass Israel verantwortlich sein k&ouml;nnte. Erst am Vorabend habe dessen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman gemeint, sein Land habe genau drei Probleme: &bdquo;Iran, Iran und Iran&ldquo;. Was in deutschen Medien hingegen kaum berichtet wird, sind erneute Gefechte bei Deir ez-Zor stattgefunden haben, wo am Vortag &bdquo;pro-syrische&ldquo; Kr&auml;fte den Euphrat &uuml;berquert und vier kleine Ortschaften nahe einiger &Ouml;lfelder eingenommen hatten. Der Angriff wurde jedoch zur&uuml;ckgeschlagen, woran offensichtlich die US-gef&uuml;hrte Koalition zur Bek&auml;mpfung des IS beteiligt war. (&hellip;)<br>\nAuch Deutschland ist an dieser Koalition beteiligt. Auch wenn das Mandat sowohl der Koalition insgesamt wie auch der deutschen Beteiligung v&ouml;lker- und verfassungsrechtlich auf mehr als wackeligen F&uuml;&szlig;en steht, erlaubt es keine Angriffe auf syrische Regierungskr&auml;fte und deren Verb&uuml;ndete. Wille an Aufkl&auml;rung oder gar Kritik der Bundesregierung an einer Neuausrichtung der Koalition auf syrische und v.a. iranische Kr&auml;fte ist jedoch nicht erkennbar und auch nicht zu erwarten. Denn im Grunde hat die US-gef&uuml;hrte Koalition von Anfang an jene NATO-Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten vereint, die in Syrien am liebsten einen Regime-Change durchgesetzt h&auml;tten und (auch damit) iranischen Einfluss zur&uuml;ckdr&auml;ngen wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/04\/30\/krieg-gegen-den-iran-als-politische-loesung-fuer-syrien\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bund drosselt seine Investitionen<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition hatte bei ihrem Amtsantritt gro&szlig;e Investitionen f&uuml;r die Zukunft des Landes angek&uuml;ndigt. Laut dem Haushaltsentwurf von Finanzminister Scholz sollen die &ouml;ffentlichen Ausgaben bis 2022 jetzt aber deutlich sinken.<br>\nDie deutsche Wirtschaft boomt, die Steuereinnahmen sind hoch wie nie. Trotzdem will der Bund die &ouml;ffentlichen Investitionen zur&uuml;ckfahren. Wie aus der Haushaltsplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hervorgeht, sollen die Ausgaben von 37,9 Milliarden Euro im kommenden Jahr auf 33,5 Milliarden Euro im Jahr 2022 fallen. Das geht aus der Kabinettsvorlage &uuml;ber den Regierungsentwurf zur Finanzplanung hervor, &uuml;ber den die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; und das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichten.<br>\nDemnach steigen die Investitionen 2018 und 2019 zun&auml;chst an, sie fallen dann aber unter das Niveau von 2017, als lediglich 34 Milliarden Euro &ouml;ffentliche Gelder investiert wurden.<br>\nNoch Mitte M&auml;rz hatte dieGro&szlig;e Koalition bei ihrem Amtsantritt erkl&auml;rt, mehr Geld in die Hand nehmen zu wollen: Union und SPD wollen in dieser Legislaturperiode 46 Milliarden Euro f&uuml;r den Abbau des Solidarit&auml;tszuschlags, die Erh&ouml;hung des Kindergelds oder die F&ouml;rderung des sozialen Wohnungsbaus ausgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/finanzminister-olaf-scholz-bund-will-weniger-investieren-a-1205706.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da kann man einfach nur noch den Kopf sch&uuml;tteln. Marode Schulen, kaputte Strassen und an die digitalen Infrastruktur sind offenbar wieder vergessen und werden dem Glauben an die Schwarze Null untergeordnet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Slowakei Wenige Cent mehr Lohn &ndash; deutsche Firmen sind emp&ouml;rt<\/strong><br>\nDie Slowakei geh&ouml;rt seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den L&auml;ndern, in die Firmen ihre Produktion wegen niedriger L&ouml;hne auslagern. Deutschland war von Beginn an der wichtigste Investor und Handelspartner des EU-Landes. Doch nun sehen deutsche Unternehmen den Standort in Gefahr. Denn vom 1. Mai an m&uuml;ssen Arbeitgeber in dem EU-Land schrittweise h&ouml;here Zuschl&auml;ge f&uuml;r Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit bezahlen.<br>\nUnmittelbar vor Inkrafttreten eines entsprechenden neuen Arbeitsgesetzes warnt die deutsche Wirtschaft vor negativen Folgen. Vor allem die Arbeitspl&auml;tze niedrig qualifizierter Arbeiter in strukturschwachen Regionen w&uuml;rden durch steigende Mindestl&ouml;hne gef&auml;hrdet, sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer (DSIHK), Guido Glania.<br>\nDie Gehaltssteigerung betr&auml;gt in den meisten F&auml;llen zwar nur wenige Cent pro Arbeitsstunde, die neue Regelung kann den Stundenlohn an einem Sonntag aber auch doppelt so hoch ausfallen lassen wie bisher. Mit einem gesetzlichen Mindeststundenlohn von weniger als 2,80 Euro geh&ouml;rt die Slowakei weiterhin zu den Niedrigstlohnl&auml;ndern der EU. Der Durchschnittslohn liegt bei 954 Euro pro Monat.<br>\nDie deutschen Firmen sind mit dem neuen Arbeitsgesetz trotzdem unzufrieden. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/slowakei-deutsche-firmen-bangen-um-billiglohn-standort-a-1205505.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Ein paar Cent mehr f&uuml;r die Arbeiter in den Fabriken: das geht gar nicht. Diese uners&auml;ttlichen Proleten: Da gibt man ihnen Arbeit und die wollen daf&uuml;r auch noch Geld!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Volksentscheid plant Enteignung der Deutsche Wohnen<\/strong><br>\nAktivisten wollen Berlins gr&ouml;&szlig;ten privaten Vermieter verstaatlichen. Mieter hatten sich &uuml;ber die Firma und ihre Taktiken in letzter Zeit wiederholt beschwert<br>\nSie r&uuml;hren an Tabus, aber: &bdquo;Wir berufen uns auf die Berliner Verfassung und das Grundgesetz&ldquo;, sagt Rouzbeh Taheri &ndash; auf dieser Grundlage sei die &bdquo;Enteignung&ldquo; von Berlins gr&ouml;&szlig;tem privaten Vermieter, der Aktiengesellschaft Deutsche Wohnen, durchaus m&ouml;glich. Der Mitinitiator des Berliner Mietenvolksentscheids, der nach erfolgreicher &Uuml;berwindung der ersten Stufe den Senat zu Zugest&auml;ndnissen in der Wohnungspolitik zwang, sagte weiter: Er klage doch nur seine Rechte ein.<br>\nDass das Grundgesetz auch das Recht auf Eigentum sch&uuml;tzt, ist den Aktivisten bewusst. Deshalb wollen sie das Volk auch nicht &uuml;ber ein ausgearbeitetes Gesetz abstimmen lassen, sondern &auml;hnlich wie die FDP beim Entscheid zum Flughafen Tegel den Senat selbst zum Erlass eines entsprechenden Gesetzes zwingen. Am genauen Wortlaut des Volksentscheids arbeite ein Rechtsexperte noch.<br>\nUnd warum ausgerechnet die Deutsche Wohnen? Weil sie in der Firma das Musterbeispiel eines von &bdquo;Renditegier&ldquo; getriebenen professionellen Spekulanten sehen, so Taheri. Die Mechanismen habe der Rechtsprofessor Heinz-Josef Bontrup f&uuml;r die Linken-Fraktion vor zwei Jahren in einem Gutachten, auf das sie sich berufen, herausgearbeitet. Grob gesagt geht es darum: Die Firma kauft billige sanierungsbed&uuml;rftige Wohnungen und bewertet diese in ihrer Bilanz mit Rekordpreisen, um die Aktion&auml;re zu bedienen. Das zwingt sie aber zu Sanierungen und kr&auml;ftigen Mieterh&ouml;hungen, die sie nur durch Angriffe auf den Mietspiegel erreichen k&ouml;nne. Mieter hatten sich &uuml;ber die Firma wiederholt beschwert, so dass sie sogar das Abgeordnetenhaus besch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-wohnungspolitik-volksentscheid-plant-enteignung-der-deutsche-wohnen\/21219846.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Milliarde f&uuml;r Versorger: Bund will RWE und Vattenfall entsch&auml;digen<\/strong><br>\nBei den Laufzeiten f&uuml;r die Kraftwerke bleibt alles beim Alten &ndash; 2022 geht das letzte AKW in Deutschland vom Netz. &Uuml;ber den Entwurf, der zwischen den Bundesministerien abgestimmt wird, hatte zuerst die &ldquo;taz&rdquo; berichtet. Damit setzt das Haus von Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Dezember 2016 um.<br>\nDie Richter hatten RWE und Vattenfall eine Entsch&auml;digung f&uuml;r sinnlos gewordene Investitionen und verfallene Produktionsrechte zugesprochen. Es ging um die atompolitische Kehrtwende 2011. Damals beschlossen Union und FDP unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima den Atomausstieg bis 2022.<br>\nDas Problem: Wenige Monate zuvor hatten sie den rot-gr&uuml;nen Atomausstieg von 2002 noch um Jahre gestreckt und den Konzernen gr&ouml;&szlig;ere Reststrommengen zugesprochen, die sie noch produzieren und verkaufen sollten. Die Verfassungsrichter h&auml;tten statt einer finanziellen Entsch&auml;digung zum Beispiel auch l&auml;ngere Laufzeiten einzelner Kraftwerke akzeptiert. Das lehnt die Bundesregierung aber ab.<br>\nDie genaue Summe wird erst 2023 ermittelt. Denn erst dann stehen die tats&auml;chlich nicht produzierte<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bund-will-RWE-und-Vattenfall-entschaedigen-article20411814.html\">ntv<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Eine Milliarde f&uuml;r Vattenfall und RWE<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Gesetzestext ist nach Angaben des Bundesumweltministeriums derzeit in der Ressortabstimmung, wann er im Kabinett beraten wird, ist derzeit noch unklar. Das Bundesverfassungsgericht hat eine &Auml;nderung des Atomgesetzes bis Ende Juni dieses Jahres verlangt.<br>\nDie Anti-Atom-Organisation &ldquo;ausgestrahlt&rdquo; begr&uuml;&szlig;te zwar, dass Vattenfall und RWE nicht wie gefordert 19 Milliarden Euro Entsch&auml;digung erhalten sollen. Jedoch w&auml;ren auch die geringeren Kosten nie angefallen, wenn die damalige Regierung &ldquo;nicht 2010 die Laufzeiten der Atomkraftwerke verl&auml;ngert&rdquo; h&auml;tte. &ldquo;Erneut kassieren die Atomkonzerne&rdquo;, kritisierte die Organisation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/akw-entschaedigung-atomausstieg-umweltministerium-101.html\">Tageschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aufruf zur Unterst&uuml;tzung der Arbeit des Antisemitismus-Beauftragten im Sinne der israelischen Politik &ndash; Ein Vorschlag<\/strong><br>\nEin Gespenst geht um in Europa, hatte schon Karl Marx geschrieben, damit aber den Kommunismus gemeint. Nun k&auml;mpft die Regierung in Berlin mit einem anderen Gespenst, das sie bannen will: den Antisemitismus, so wie sie ihn versteht. Antisemitismus und seine Bek&auml;mpfung sind an sich eine ernste und wichtige Sache, dazu braucht man aber eine eindeutige, also der politischen Realit&auml;t entsprechende Definition und die angemessenen Mittel. An beidem mangelt es aber, und so fehlt also eine effektive Arbeitsgrundlage, und das macht ein konkretes Handeln so schwierig.<br>\nNun hat die Regierung der gro&szlig;en Koalition einen Antisemitismus-Beauftragten eingesetzt, einen speziellen Fachmann, sozusagen eine Art Gro&szlig;inquisitor, der mit der ganzen Macht seines Amtes gegen Ketzer und H&auml;retiker vorgehen soll. Die Regierung hat auch schon die Richtung vorgegeben, in der er wirken soll: Allen Kritikern der israelischen Politik, die f&uuml;r Menschenrechte, V&ouml;lkerrecht und Humanit&auml;t in der Pal&auml;stina-Frage eintreten, sind die Folterwerkzeuge zu zeigen und bei weiteren Verst&ouml;&szlig;en auch anzuwenden.<br>\nDie Arbeit dieses Gro&szlig;inquisitors sollte in der Bev&ouml;lkerung in jeder Beziehung breiteste Unterst&uuml;tzung erfahren, um ihm seine schwierige Arbeit zu erleichtern. Deshalb hier ein erster Vorschlag, wie man dem Antisemitismus-Gespenst wirkungsvoll entgegentreten kann. Nach dem Vorbild der katholischen Kirche ist ein Index f&uuml;r verbotene Schriften und B&uuml;cher anzulegen, auf dem alle Autoren (Wissenschaftler, Journalisten, Schriftsteller usw.) aufzuf&uuml;hren sind, die sich in den Verdacht des &bdquo;Antisemitismus&ldquo; gebracht oder sich sogar lupenrein &bdquo;antisemitisch&ldquo; (im Sinne der Kritik an der israelischen Politik) ge&auml;u&szlig;ert haben und dies auch ohne Unterlass weiterhin tun.<br>\nDer Index sollte vier Kategorien umfassen. Zun&auml;chst j&uuml;dische und israelische Autoren. Da w&auml;ren zu nennen (nicht in alphabetischer Reihenfolge): Uri Avnery, Moshe Zuckermann, Tom Segev, Gideon Levy, Amira Hass, Noam Chomsky, Norman G. Finkelstein, Ilan Pappe, Avi Shlaim, Zeev Sternhell, Moshe Zimmermann, Peter Novick, Baruch Kimmerling, Tanja Reinhart, Ofer Grosbard, Jeshajahu Leibowitz, Dan Dinner, Israel Shahak, Eva Illouz, Yakov M. Rabkin, Simcha Flapan, Judith Butler, Michael Warschawski, Brian Klug, Jeff Halper, John Rose, John und Matti Bunzl, Abraham Burg, G&ouml;ran Rosenberg, Shlomo Sand, Idith Zertal, Akiva Eldar, Sara Roy, Ruchama Marton, Matti Peled, Tamar Amar-Dahl und Lilian Rosengarten.<br>\nPost mortem w&auml;ren auf dem Index aufzuf&uuml;hren: Hannah Arendt, Martin Buber, Isaac Deutscher, Albert Einstein, Sigmund Freud, Ahaad Haam, Tony Judt und Bruno Kreisky. Von deutsch-j&uuml;dischen Autoren m&uuml;ssten unbedingt auf dem Index erscheinen: Abi Melzer, Alfred Grosser, Judith und Rainer Bernstein, Rolf Verleger, Iris Hefets, Nirit Sommerfeld, Evelyn Hecht-Galinski und Felicia Langer. Von nicht-j&uuml;dischen deutschen Autoren m&uuml;ssten aufgenommen werden: Norman Paech, Ludwig Watzal, Helga Baumgarten, Peter Bingel, Petra Wild, Clemens Messerschmidt, Ekkehart Drost, Anette Groth, Wolfgang Gehrcke und der Autor dieser Zeilen. Sie alle haben sich mit kritischen Analysen vom Standpunkt eines moralisch-ethischen Universalismus in unverantwortlicher Weise kritisch zu Israels Politik ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDiese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Sie kann jederzeit durch Verleumdung und Denunziation erg&auml;nzt werden. Der Inquisitor muss auch verschiedene Internet-Portale und Webseiten wie das Pal&auml;stina-Portal, Rubikon, Pal&auml;stina Nachrichten, Nachdenkseiten, Nahost-Forum Bremen, Pal&auml;stina Journal, Reportationen und Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) streng und st&auml;ndig &uuml;berwachen, da sich diese Medien schamlos in kritisch-aufkl&auml;rerischer Weise im Sinne der Menschenrechte publizistisch bet&auml;tigen und ein Ende der unmenschlichen Besatzung fordern &ndash; und dies (wenn es sein muss) sogar mit Boykottma&szlig;nahmen.<br>\nDass f&uuml;r alle den hier genannten Autoren\/innen Auftrittsverbote f&uuml;r &ouml;ffentliche Veranstaltungen (Vortr&auml;ge, Lesungen, Ausstellungen und Filmvorf&uuml;hrungen) verf&uuml;gt werden, versteht sich von selbst. Die im Grundgesetz festgeschriebene Meinungsfreiheit ist f&uuml;r die hier angef&uuml;hrten Personen und F&auml;lle durch ein Bundesgesetz aufzuheben. Verbote der B&uuml;cher und Schriften der genannten Autoren m&uuml;ssen in Erw&auml;gung gezogen werden. Weitere Vorschl&auml;ge f&uuml;r das hier vorgebrachte Anliegen sind an den Inquisitor pers&ouml;nlich oder an den Verfasser dieser Zeilen zu richten, der sie gern weiterleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.palaestina-portal.eu\/Stimmen_deutsch\/Strohmeyer_Arn_Aufruf_Unterstuetzung_Arbeit_Antisemitismus-Beauftragten_im_Sinne_der_israelischen_Politik.htm\">Das Pal&auml;stina Portal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Drohender Ausbruch des Korea-Friedens &ndash; R&uuml;stungs-Aktion&auml;re in gro&szlig;er Sorge!<\/strong><br>\nKrieg ist gut f&uuml;rs Gesch&auml;ft. Entwicklungen in Richtung Frieden &ndash; wie das historische Treffen der Pr&auml;sidenten Nord- und S&uuml;dkoreas &ndash; sind Gift f&uuml;rs Gesch&auml;ft. Die f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten US-R&uuml;stungskonzerne gehen seit Donnerstag auf Talfahrt.<br>\nKrieg lohnt sich. Die Welt gibt im Jahr knapp 1,7 Billionen Dollar f&uuml;r Krieg aus &ndash; das entspricht der akkumulierten Wirtschaftsleistung der &bdquo;unteren&ldquo; 116 L&auml;nder dieses Planeten. Krieg lohnt sich.<br>\nAls Donald Trump am 19. September 2017 in den ehrerbietenden Hallen der UN-Generalversammlung gegen das &bdquo;verdorbene Regime in Nordkorea&ldquo; hetzte und &bdquo;Rocket Man&ldquo; Kim Jong-un mit der &bdquo;totalen Zerst&ouml;rung&ldquo; seines 26 Millionen Einwohner umfassenden Landes drohte, wurde den Aktion&auml;ren der US-R&uuml;stungskonzerne warm ums Herz&hellip;<br>\nDoch dann kam der 26. April, als &bdquo;Rocket Man&ldquo; &uuml;ber die am besten befestigte Grenze der Welt hinweg den historischen Schritt auf s&uuml;dkoreanisches Territorium setzte. H&auml;ndchenhaltend gingen Kim Jong-un und sein s&uuml;dkoreanischer Amtskollege Moon Jae-in &uuml;ber die Demarkationslinie auf nordkoreanisches Territorium und anschlie&szlig;end zur&uuml;ck aufs s&uuml;dkoreanische, wo sie nach 65 Jahren das historische Friedensabkommen besiegelten.<br>\n(&hellip;) Doch was die gesamte Welt euphorisch feierte, trieb den CEOs und Gro&szlig;aktion&auml;ren der US-R&uuml;stungskonzerne tiefe Sorgenfalten auf die Stirn. Am Tag danach &uuml;berbrachte das weltweit renommierte Business-Magazin Fortune die Schreckensnachricht: Die US-R&uuml;stungsindustrie leidet akut unter dem historischen Meeting&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-04-30\/drohender-ausbruch-des-korea-friedens-ruestungs-aktionaere-in-grosser-sorge\/\">Justice now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die unzufriedene Klasse<\/strong><br>\nEtliche Lohnabh&auml;ngige dieses Landes sind prek&auml;r besch&auml;ftigt und permanentem Druck ausgesetzt. Die &raquo;Entproletarisierung&laquo; der Sozialdemokratie hat ein Vakuum entstehen lassen, das rechte Kr&auml;fte ausf&uuml;llen (&hellip;)<br>\nDie &raquo;Entproletarisierung&laquo; sozialdemokratischer und sozialistischer Parteien, die schw&auml;chere Bindekraft von Gewerkschaften und der Bedeutungsverlust politischer Arbeiterbildung haben die Reproduktion solcher Deutungsmuster unterbrochen. &raquo;Entproletarisierung&laquo; meint eine politische Neuausrichtung vor allem der Mitte-links-Parteien und eine dadurch bedingte Neuzusammensetzung ihrer Anh&auml;nger. So ist der Arbeiteranteil bei den Wahlberechtigten mit SPD-Pr&auml;ferenzen zwischen 2000 und 2016 von 44 auf 17 Prozent gesunken. Sowohl bei Besch&auml;ftigten mit einfachen T&auml;tigkeiten (24 Prozent) als auch bei Gewerkschaftsmitgliedern (19 Prozent) liegt die SPD deutlich hinter der rechtspopulistischen AfD (36 Prozent einfache T&auml;tigkeiten, 24 Prozent Gewerkschaftsanteil) und der Linkspartei (23 Prozent einfache T&auml;tigkeiten, 27 Prozent Gewerkschaftsmitglieder). Im Vergleich zu allen anderen Parteien weist die AfD sowohl bei Arbeitern als auch bei abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten mit einfachen Arbeitst&auml;tigkeiten die h&ouml;chsten Anteile auf. Das reale Wahlverhalten entspricht weitgehend diesem Muster. Bei den Regionalwahlen von 2016 war die AfD sowohl bei Arbeitern als auch bei Arbeitslosen regelm&auml;&szlig;ig st&auml;rkste Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/331682.die-unzufriedene-klasse.html\">Klaus D&ouml;rre in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch der aktuellen SPD-Spitze d&uuml;rfte das Verh&auml;ltnis der Arbeitnehmerschaft zur AfD bekannt sein. Zieht sie Konsequenzen f&uuml;r die eigene Partei, die als Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein und Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegr&uuml;ndet wurde? Offenbar jedenfalls nicht die richtigen. Von &ldquo;Erneuerung&rdquo; der SPD spricht zwar das Spitzenpersonal seit der letzten, verloren gegangenen Bundestagswahl oft. Ankn&uuml;pfungspunkte an Erfolge der Vergangenheit werden jedoch offensichtlich nicht gesucht (anders die britische Labour Party mit Jeremy Corbyn). Stattdessen sagt der amtierende Bundesfinanzminister, Herr Scholz (zum Zeitpunkt seiner Aussage auch noch kommissarischer SPD-Bundesvorsitzender) sinngem&auml;&szlig;, dass er <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43265#h12\">am &ldquo;Hartz IV-System&rdquo; festhalten wolle<\/a> und Frau Nahles h&auml;lt &ndash; kaum zur Bundesvorsitzenden ihrer Partei gew&auml;hlt &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43716#h04\">an der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; fest<\/a>. Es ist zum Verzweifeln &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>50 Jahre &bdquo;68er&ldquo;: Wie steht&rsquo;s heute an den Unis?<\/strong><br>\nVor 50 Jahren waren die Unis im Aufruhr? Und heute? Warum regt sich kein Protest gegen die inneren Zust&auml;nde der Hochschulen? Weil &bdquo;Unrecht&ldquo; nicht immer gleich &bdquo;Emp&ouml;rung&ldquo; ausl&ouml;se, meint Tilman Reitz, Soziologieprofessor in Jena. Im Gespr&auml;ch mit Studis Online &auml;u&szlig;ert er dennoch Hoffnung, dass die Verh&auml;ltnisse sich &auml;ndern k&ouml;nnten.<br>\nStudis Online: 50 Jahre nach der sogenannten 68er-Bewegung gibt es in Zeitungsfeuilletons und TV-Talkshows deutsche Erinnerungskultur satt. Studentenrevolten, Kommune I, Bader-Meinhof-Bande, RAF, deutscher Herbst: Zwar alles irgendwie spannend, aufregend, romantisch &ndash; aber eben doch auch Schnee von gestern. Derweil gehen bei unseren franz&ouml;sischen Nachbarn seit Wochen Menschen zu Zehntausenden gegen die neoliberale Reformpolitik von Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron auf die Stra&szlig;e, besetzen Studenten landesweit Unigeb&auml;ude, st&uuml;rmen H&ouml;rs&auml;le und legen den Lehrbetrieb lahm. Br&auml;uchte es derlei nicht vielleicht auch mal wieder bei uns?<br>\nTilman Reitz: Ja und Nein. Die spannende Frage ist ja, aus welchen Gr&uuml;nden es eine Revolte &bdquo;braucht&ldquo;. Wenn die nicht einleuchten, r&uuml;cken die Mittel rasch ins Zwielicht. Zum Beispiel hat mir eine &ndash; nach meiner Einsch&auml;tzung nicht konservative &ndash; Kollegin aus Frankreich berichtet, dass an ihrer Uni keine sachliche Verhandlung m&ouml;glich sei, sinnlose Zerst&ouml;rung vorherrsche und das Vertrauen zwischen Studierenden und Lehrenden zerr&uuml;ttet sei. Dabei w&uuml;rde ich schon sagen, dass es in Frankreich einen Anlass zu protestieren gibt: Macron will dort gerade in etwa das durchzusetzen, was bei uns die Agenda 2010 und Hartz IV waren &hellip;<br>\nMissst&auml;nde en masse: Warum regt sich keine Gegenwehr?<br>\nAlso g&auml;be es durchaus Gr&uuml;nde genug, auf den Putz zu hauen. Nur: Warum passiert dann dergleichen nicht?<br>\nF&uuml;r die Studierenden gibt es keinen akuten Protestanlass. Alles wird schleichend und stetig etwas schlechter. Die Gefechte um Studiengeb&uuml;hren und um Bologna sind vorbei. Dagegen h&auml;tten die wissenschaftlich Besch&auml;ftigten allen Grund zum Aufruhr, vor allem im Mittelbau oder im sogenannten wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch die immer st&auml;rker &uuml;berlasteten Professorinnen und Professoren, die zwischen Projektantr&auml;gen, Standardlehre und Verwaltungsaufgaben eigentlich keine Zeit mehr f&uuml;r echte Wissenschaft haben. Um es mit Rio Reiser und &bdquo;Ton Steine Scherben&ldquo; zu sagen: Alles, was uns fehlt, ist die Solidarit&auml;t (&hellip;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-2089-50-jahre-68er.php\">Studis online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nachdenken &uuml;ber eine linke Sammlungsbewegung<\/strong><br>\n(&hellip;) Bedingung f&uuml;r diesen Erfolg ist aber die t&auml;gliche Bereitschaft der Parteimitglieder, ihre verschiedenen Partikularinteressen, vor allem die Vertretung der eigenen Gruppenidentit&auml;t, hinter sich zu lassen und ihre ganze Kraft gemeinsamen Anliegen zu widmen. Erst diese F&auml;higkeit zu kollektivem Handeln macht aus einer zersplitterten Sammlungspartei eine sozialistische Kraft, die zum aktiven Eingreifen f&auml;hig ist. (&hellip;)<br>\nIn ihrem Erfurter Grundsatzprogramm von 2012 h&auml;lt die Die Linke zwar an der Forderung nach einer sozialistischen Gesellschaft als politische Zielvorstellung fest, aber diese ist nur noch ein abstrakter Wert, vergleichbar mit dem ethischen bzw. demokratischen Sozialismus der Sozialdemokratie. (&hellip;) Die in Westeuropa erfolgreichen linken Parteien gehen im Unterschied dazu auch in ihrer weltanschaulichen Ausrichtung andere Wege. Sie versuchen ein theoretisches Zentrum zu rekonstruieren und beziehen sich dabei auf die marxistische Gesellschaftstheorie. Von den Sammlungs- bzw. Bewegungsparteien innerhalb der Europ&auml;ischen Linken (EL) werden sie deshalb oft des Dogmatismus beschuldigt. (&hellip;)<br>\nBei allen aktuellen &Uuml;berlegungen hinsichtlich der Notwendigkeit der Schaffung einer breiten linken Volkspartei gilt daher: Die Sammlung m&ouml;glichst vieler Mitglieder in einer solchen Partei kann nur gelingen, wenn sie in der Lage ist, sich auf einheitliche Aktionen und Kampagnen zu verst&auml;ndigen, und wenn sie zugleich ein hinreichend geschlossenes theoretisches Weltbild herausbilden kann, an dem sich ihre Mitglieder ausrichten k&ouml;nnen. (&hellip;) Die europaweiten Verluste der Sozialdemokratie, die in einigen L&auml;ndern, etwa in Frankreich, den Niederlanden, Irland, Griechenland und in Tschechien, bereits zu ihrer Marginalisierung gef&uuml;hrt haben, sind Ergebnis des zerbrochenen Vertrauens der arbeitenden Klasse in die Sozialdemokratie als ihre einstmalige Interessenvertretung. Dahinter steht die Erfahrung, da&szlig; die sozialdemokratischen Eliten, einmal an die Macht gelangt, bruchlos an die neoliberale Politik der Konservativen und Liberalen ankn&uuml;pfen, und sie &ndash; wie in Deutschland unter Schr&ouml;der geschehen &ndash; sogar noch versch&auml;rfen. Die Sozialdemokraten &ouml;ffneten sich aber nicht nur dem Neoliberalismus als Wirtschaftsstrategie, sondern auch Politikinhalten, die man zusammengefasst als postmaterielle bezeichnen kann. &Uuml;berall &uuml;bernahmen sie Werte und Inhalte der Gr&uuml;nen bzw. der &bdquo;neuen sozialen Bewegungen&ldquo;, der Umweltbewegung, der Feministinnen sowie der verschiedenen Initiativen zur Gleichstellung von Minderheiten. Die traditionelle Ausrichtung linker Politik auf gesamtgesellschaftliche Ziele, auf die Emanzipation der Lohnabh&auml;ngigen als der &uuml;bergro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, ging dabei verloren. &hellip; Rechtspopulistische Parteien bekommen so leichtes Spiel, erhalten sie doch ohne gr&ouml;&szlig;ere eigene Anstrengung Zulauf aus dem sozialdemokratischen Milieu. Sie brauchen nur die von der Linken aufgegebenen Werte wie Gemeinwohl, B&uuml;rgersinn und Engagement f&uuml;r das eigene Land zu &uuml;bernehmen. Anschlie&szlig;end k&ouml;nnen sie sie in ihrem Sinne auslegen&hellip;<br>\n(&hellip;) Der dem Vorsto&szlig; von Lafontaine und Wagenknecht zugrundeliegende inhaltliche Konflikt verweist darauf, da&szlig; die Zeiten von linken Mosaik- bzw. Patchworkparteien europaweit zu Ende gehen. Die Krise der deutschen Linkspartei ist Teil einer westeurop&auml;ischen Entwicklung, in der sich zeigt, da&szlig; das Modell der pluralistischen, ohne theoretisches Zentrum arbeitenden linken Sammlungs- bzw. Bewegungspartei f&uuml;r immer mehr sich links Engagierende als nicht mehr der heutigen Situation angemessen angesehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2018\/RF-244-05-18.pdf\">Rotfuchs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.N:<\/strong> Ein hochinteressanter faktenreicher Beitrag zur gegenw&auml;rtigen Pro- und Contra-Debatte im Rahmen einer von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine angestrebten linken Sammlungsbewegung aus entt&auml;uschten SPD-W&auml;hlern, dem linken Fl&uuml;gel der Gr&uuml;nen, von politischen Str&ouml;mungen, B&uuml;ndnissen und Bewegungen der Partei Die Linke, Gewerkschaftsmitgliedern, Pers&ouml;nlichkeiten aus der Wissenschaft, Kultur und Kunst. (&hellip;) Es muss einer weiteren Zersplitterung der Linken und damit deren Schw&auml;chung bei gleichzeitiger St&auml;rkung der Rechten, aktiv entgegengewirkt werden, indem man aus den vielf&auml;ltigen Erfahrungen anderer linker Parteien in Europa lernt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>US-Universit&auml;ten: Hungernde Studierende<\/strong><br>\nUnterrichtsbuch oder etwas zu essen: Viele Studenten in den USA haben nicht genug Geld, um beides zu kaufen &ndash; und viele hungern. Mit leerem Bauch f&auml;llt das Studieren schwer, die Noten werden schlechter, Depressionen k&ouml;nnen die Folge sein. Tafeln an den Unis lindern das Problem &ndash; zumindest ein bisschen.<br>\n(&hellip;) 36 Prozent der Studenten haben nicht genug zu essen. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Temple University&hellip;<br>\n(&hellip;) Hannah macht n&auml;chstes Jahr ihren Abschluss. Die Zeit, als sie zu wenig zu essen hatte und hungrig zur Uni kam, wird sie an ihrer Note ablesen k&ouml;nnen:<br>\n&ldquo;Ich habe viele Klassen nicht geschafft, bin bei zwei Seminaren durchgefallen. Das rei&szlig;t meinen Schnitt runter und wenn ich weiterstudieren will, werde ich schlechtere Chancen haben, an Unis angenommen zu werden. Der Hunger war also nicht nur damals ein Problem. Das hat wahrscheinlich Auswirkungen auf den Rest meines Lebens.&rdquo;<br>\nDie Studenten m&uuml;ssen schwere Entscheidungen treffen &ndash; beispielsweise, ob sie sich ein Unterrichtsbuch oder etwas zu essen kaufen. Es ist eine versteckte Krise, die viele Studenten in den USA betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-universitaeten-hungernde-studierende.1773.de.html?dram:article_id=416838\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Hungernde Studenten, fette Milit&auml;rausgaben und eine Oberschicht, die vor Geld stinkt. 42 Millionen Amerikaner leben unterhalb der Armutsgrenze, 41 Millionen davon beziehen Lebensmittelmarken. Ist das das Vorbild der westlichen Demokratie? Sind das die Werte, die &bdquo;wir&ldquo; in der restlichen Welt verteidigen sollen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zum Tod von Helmut L&ouml;lh&ouml;ffel<\/strong><br>\nEr ist am 15. April in Berlin gestorben. Wir haben uns in vielen Jahren gemeinsamer Bonner Zeit oft getroffen, viel diskutiert, viel voneinander gelernt. Er geh&ouml;rte zu den Journalisten, die das Geschehen kritisch begleiteten und zugleich eine eigene Vorstellung von einer besseren Welt haben. Aus beiden Gr&uuml;nden war jedes Treffen mit ihm angenehm und produktiv zugleich. Danke, lieber Helmut. Albrecht M&uuml;ller<br>\nHelmut L&ouml;lh&ouml;ffel hat lange Jahre f&uuml;r die S&uuml;ddeutsche Zeitung und dann f&uuml;r die Frankfurter Rundschau gearbeitet. Einen Link auf die Nachrufe dieser beiden Bl&auml;tter h&auml;ngen wir an.<br>\nInteger bis zur Sturheit<br>\nDer langj&auml;hrige SZ-Journalist Helmut L&ouml;lh&ouml;ffel ist im Alter von 74 Jahren in Berlin gestorben. In den Siebzigerjahren bildete er die Speerspitze der w&uuml;tenden Jungen, notfalls griff er dabei auch zu ungew&ouml;hnlichen Methoden. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nachruf-integer-bis-zur-sturheit-1.3946702%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>Nachruf auf Helmut L&ouml;lh&ouml;ffel &ndash; Ein Aufrechter<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here FR-Korrespondent Helmut L&ouml;lh&ouml;ffel ist gestorben. Er engagierte sich gegen Rechtsextremismus und f&uuml;r den Parlamentarismus. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/kultur\/netz-tv-kritik-medien\/medien\/nachruf-auf-helmut-loelhoeffel-ein-aufrechter-a-1487772%20\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43741","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43741"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43741\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43743,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43741\/revisions\/43743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}