{"id":4376,"date":"2009-12-01T08:49:52","date_gmt":"2009-12-01T07:49:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4376"},"modified":"2014-01-23T10:54:26","modified_gmt":"2014-01-23T09:54:26","slug":"bertelsmann-studie-die-volkswirtschaftlichen-kosten-unzureichender-bildung-sind-gewaltig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4376","title":{"rendered":"Bertelsmann-Studie: \u201eDie volkswirtschaftlichen Kosten unzureichender Bildung sind gewaltig\u201c"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Die Tatsache, dass in Deutschland etwa jeder f&uuml;nfte Jugendliche eine nur unzureichende Bildung erh&auml;lt, zieht volkswirtschaftliche Kosten in H&ouml;he von rund 2,8 Billionen Euro (2.800.000.000.000 Euro) nach sich&ldquo;, so fassen die Autoren Ludger W&ouml;&szlig;mann und Marc Piopiunik vom M&uuml;nchner Ifo-Institut das Ergebnis ihrer <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xbcr\/SID-12AA5ECF-C8A4177E\/bst\/xcms_bst_dms_30242_30243_2.pdf\">Projektionsanalyse im Auftrag der Bertelsmann Stiftung [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a> zusammen . Eine solche Projektion, die Bildung auf zus&auml;tzliche PISA-Punkte reduziert und im Kern die langfristige Wachstumsrate mit einer Verbesserung um 100  zus&auml;tzlichen PISA-Punkten korreliert und diese beiden Annahmen dann noch bis ins Jahr 2090 hoch rechnet, kann man f&uuml;r problematisch und unzureichend halten, aber immerhin macht die Studie deutlich, dass die volkswirtschaftlichen Kosten einer unzureichenden Bildung horrend sind. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>Die Autoren der Studie ermitteln die Folgekosten unzureichender Bildung, indem sie die Wachstumseffekte einer Reform berechnen, welche die unzureichende Bildung innerhalb der n&auml;chsten zehn Jahre schrittweise reduziert. Das Wirtschaftswachstum mit Bildungsreform wird dann &uuml;ber einen Betrachtungszeitraum von 80 Jahren &ndash; der durchschnittlichen Lebenserwartung eines heute geborenen Kindes &ndash; mit dem Wirtschaftswachstum ohne Bildungsreform verglichen. Die Studie zeigt, dass durch eine Bildungsreform Ertr&auml;ge in H&ouml;he von 2.808 Milliarden Euro bis ins Jahr 2090 m&ouml;glich sind &ndash; mehr als das gesamte heutige Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Diese Ertr&auml;ge entsprechen spiegelbildlich den Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum.<\/p><p>An der Studie ist positiv zu bewerten, dass sie die Bedeutung von Bildung f&uuml;r das Wirtschaftswachstum darzustellen versucht und (didaktisch wohl gewollt) die Dringlichkeit des Reformbedarfs mit dem riesigen Ausma&szlig; der volkswirtschaftlichen Kosten einer unzureichenden Bildung vor Augen f&uuml;hren m&ouml;chte.<\/p><p>Wichtig ist auch, dass die Studie das Augenmerk vor allem auf die Gruppe der in der PISA Studie so genannten<em> &bdquo;Risikosch&uuml;ler&ldquo;<\/em> richtet und in der Reduktion &bdquo;der unzureichenden Bildung in Deutschland eine der Zukunftsfragen unserer Gesellschaft&ldquo; sieht &ndash; und zwar sowohl was den Wohlstand als auch den sozialen Zusammenhalt anbetrifft. Die Projektion modelliert eine Bildungsreform, die die unzureichende Bildung zwar nicht vollkommen beseitigt, aber immerhin &ndash; beginnend im Jahr 2010 &ndash; im Verlaufe der kommenden 10 Jahre das Ausma&szlig; an unzureichender Bildung um 90 Prozent verringert.<\/p><p>S&auml;tze wie die folgenden kann man nur unterstreichen:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Die Lebens- und Lernbedingungen der Risikosch&uuml;ler und ihrer h&auml;ufig sozial benachteiligten Familien m&uuml;ssen dringend verbessert werden. Ihre Heterogenit&auml;t und kulturelle Vielfalt &ndash; viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund &ndash; sollten wir als eine Bereicherung unserer Gesellschaft wertsch&auml;tzen und zum Ausgangspunkt allen Handelns in den verschiedenen Bildungsorten machen. Das erfordert an vielen Stellen des Bildungssystems Ver&auml;nderungen und Paradigmenwechsel. Es muss zum Selbstverst&auml;ndnis der P&auml;dagogen geh&ouml;ren, jedes Kind individuell zu f&ouml;rdern und bestm&ouml;glich in seiner Entwicklung zu unterst&uuml;tzen. Kinder und Jugendliche sollten l&auml;nger gemeinsam in heterogenen Gruppen lernen. Lehrer und Schulen m&uuml;ssen verst&auml;rkt Verantwortung f&uuml;r den Schulerfolg &uuml;bernehmen, statt die schw&auml;cheren Sch&uuml;ler durch Sitzenbleiben oder Abschulen abzuschieben. Schule ist als sozialer Ort gefordert, an dem Vielfalt gesch&auml;tzt und soziales Miteinander aller &ndash; Kinder, P&auml;dagogen, Eltern und Nachbarschaft &ndash; erfahrbar wird. Hierf&uuml;r ist auch die Entwicklung hin zu Ganztagsschulen ein wichtiger Schritt. Da Kinder am besten von anderen Kindern lernen, brauchen sie erfolgreiche Vorbilder &ndash; gerade auch aus ihren eigenen Milieus.<br>\nEine entscheidende Rolle bei der Aufgabe, die Bildungsbiographien von Risikosch&uuml;lern besonders in den Blick zu nehmen, kommt der intensiven Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und Eltern zu. Sie kann die Lebens- und Bildungssituation von Kindern nachhaltig verbessern. Kindertageseinrichtungen und Schulen allein k&ouml;nnen diese Aufgabe nicht bew&auml;ltigen. Gefragt sind hier Angebote und Service-Leistungen im Sozialraum, dem direkten Umfeld der Familien und Kinder.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Interessant ist, dass die Studie &ndash; anders als das in vielen Eliteleitbildern der derzeitigen Bildungsreformkonzepte unterstellt wird &ndash; an Hand von spezifizierten Kombinationen zu dem Ergebnis kommt, dass nicht nur die Spitzenleistungen von Sch&uuml;lern, sondern gerade auch der Anteil der Sch&uuml;ler, die zumindest Grundf&auml;higkeiten erzielen, einen signifikanten Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben. &bdquo;Es kommt also sowohl auf die Spitze als auch auf die Breite an&ldquo; hei&szlig;t es da. <\/p><p>&Uuml;ber den Versuch zwischen Bildungskompetenzen und Wirtschaftskompetenzen nicht nur eine Korrelation zu erkennen sondern auch auf einen kausalen Effekt zu schlie&szlig;en, l&auml;sst sich trefflich streiten, zumal wenn als Ma&szlig;stab f&uuml;r Bildung die PISA-Ergebnisse zugrunde gelegt werden (Siehe kritisch dazu: <a href=\"?p=2851\">Jochen Krautz: Ware Bildung<\/a>). Aber dass die Durchschnittskompetenzen in der Bev&ouml;lkerung mit dem langfristigen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf zusammenh&auml;ngen, wird auch von PISA-Kritikern nicht bestritten.<\/p><p>Bei der Modellierung der langfristigen Wachstumseffekte werden in der Studie im Wesentlichen nur zwei Parameter zusammengef&uuml;hrt: erstens eine Verbesserung des PISA-Durchschnitts (die sich aus den geforderten Bildungsreformen ergeben soll)  mit zweitens einem Wachstumskoeffizient. Eine Kompetenzerh&ouml;hung von zus&auml;tzlich 100 PISA-Punkten soll danach mit einem zus&auml;tzlichen j&auml;hrlichen Wachstum von 1,265 Prozentpunkten einhergehen. Zusammen mit den &bdquo;Zinseffekten&ldquo; errechnet sich dann langfristig die gewaltige Summe an zus&auml;tzlichem Sozialprodukt. (Bev&ouml;lkerungsr&uuml;ckgang eingerechnet und bei konstant angenommener Lebensarbeitszeit)<\/p><p>Das mag man f&uuml;r eine zu grobe Vereinfachung halten, aber immerhin ist es bemerkenswert, dass das zwischen 1960 und 2000 gemessene durchschnittliche Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts pro Kopf umso h&ouml;her liegt, je besser in den jeweiligen L&auml;ndern die Leistungen in den zur&uuml;ckliegenden internationalen Sch&uuml;lerleistungstests waren. <\/p><p>Es wirkt immer etwas weltfremd, wenn in &ouml;konometrischen Modellen Aussagen &uuml;ber extrem langfristige Zeitr&auml;ume getroffen werden. In dieser Studie werden die Kosten von unzureichender Bildung mit 2,8 Billionen Euro gar bis zum Jahr 2090, also in &uuml;ber 80 Jahren errechnet. Der Wachstumsgewinn l&auml;ge h&ouml;her als das gesamte heutige BIP von 2,5 Billionen Euro. Laut Studie <em>&bdquo;liegt das BIP aufgrund der Reform ab dem Jahr 2048 um mindestens 2,6 Prozent h&ouml;her als ohne die Reform&hellip; im Jahr 2070 um 6,5 Prozent, im Jahr 2080 um 8,4 Prozent und im Jahr 2090 um 10,3 Prozent &uuml;ber dem BIP, das in diesen Jahren ohne die Bildungsreform erreicht w&uuml;rde.&ldquo;<\/em><br>\nW&uuml;rde es gelingen, die deutschen Sch&uuml;ler im Durchschnitt auf das finnische Durchschnittsniveau anzuheben, so beliefen sich die Ertr&auml;ge dieser Reform sogar auf 9,6 Billionen Euro, hei&szlig;t es in der Studie.<\/p><p>Pro Kopf der heutigen Bev&ouml;lkerung entgehe einem heute geborenen Kind &uuml;ber die n&auml;chsten 80 Jahre aufgrund der unzureichenden Bildung mehr als ein Wert von 34.000 Euro an zus&auml;tzlichem BIP.<\/p><p>Solche On-the-long-run-Modelle k&ouml;nnen in diesem Fall zumindest deutlich machen, dass Bildungsreformen vor allem langfristig wirken und einen ziemlich langen Atem brauchen. In den ersten beiden Jahrzehnten nach Reformbeginn seien die wirtschaftlichen Reformertr&auml;ge noch relativ gering: Zun&auml;chst m&uuml;sse die Reform im Bildungssystem voll umgesetzt werden, dann m&uuml;ssten die Kinder und Jugendlichen das verbesserte Schulsystem durchlaufen, anschlie&szlig;end m&uuml;ssten die besser gebildeten Jugendlichen in den Arbeitsmarkt eintreten &ndash; <em>&bdquo;und bis die unzureichende Bildung in der gesamten arbeitenden Bev&ouml;lkerung weitgehend beseitigt ist, vergeht sogar rund ein halbes Jahrhundert.&ldquo;<\/em><\/p><p>Die Studie macht keine Aussage &uuml;ber die Kosten, die durch die Bildungsreformen entst&uuml;nden. Dazu findet sich nur der abwiegelnde Satz konservativer Bildungspolitiker:<em> &bdquo;Mehr Geld bringt nicht automatisch bessere Leistungen hervor.&ldquo;<\/em> Aber immerhin wird errechnet, dass sich aus den Reformertr&auml;gen ab 2048 &ndash; Jahr f&uuml;r Jahr &ndash; die gesamten &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben im Elementar- und im allgemeinbildenden Schulbereich finanzieren lie&szlig;en. <\/p><p>Man muss kein Anh&auml;nger der um das Humankapital erweiterten neoklassischen Wachstumsmodelle sein, auch andere Modelle kommen zum Ergebnis, dass sich Investitionen in Bildungsreformen selbst erwirtschaften. Die Ertr&auml;ge einer erfolgreichen Bildungsreform &uuml;bersteigen &ndash; so die Autoren &ndash; die Kosten bei weitem. <em>&bdquo;Selbst wenn wir zur Erreichung des Ziels einer Verringerung der unzureichenden Bildung um 90 Prozent die Bildungsausgaben f&uuml;r jeden der heutigen Risikosch&uuml;ler dauerhaft verdoppeln m&uuml;ssten, w&uuml;rden diese Kosten der Reform immer noch nur ein Viertel ihrer wirtschaftlichen Ertr&auml;ge ausmachen.&ldquo;<\/em><br>\nUnd: Mit den bis ins Jahr 2074 anfallenden Ertr&auml;gen lie&szlig;e sich die gesamte heutige Staatsverschuldung von rund 1,7 Billionen Euro komplett tilgen, errechnen die Autoren.<\/p><p>Die Projektionen in der Studie k&ouml;nnen nichts dar&uuml;ber aussagen, wie eine Beseitigung unzureichender Bildung erreicht werden k&ouml;nnte. Sie belegen nur die horrenden Kosten, wenn nichts geschieht.<\/p><p>Bei ihren Vorschl&auml;gen, welche bildungspolitischen Ma&szlig;nahmen am vielversprechendsten sein k&ouml;nnten, um eine weitgehende Beseitigung von unzureichender Bildung zu erreichen, st&uuml;tzen sich die Autoren auf Erkenntnisse der bildungs&ouml;konomischen Forschung, die nicht von ihnen selbst stammen und schon gar nicht Ergebnis ihrer Studien sind.<\/p><p>Sie schlie&szlig;en sich etwa den Befunden an, dass Bildungsma&szlig;nahmen gerade bei benachteiligten Kindern umso h&ouml;here Ertr&auml;ge erzielen k&ouml;nnen, je fr&uuml;her sie ansetzen und fordern dementsprechend eine qualitativ hochwertige fr&uuml;hkindliche und vorschulische Bildung f&uuml;r alle Kinder.<br>\nZweitens pl&auml;dieren sie f&uuml;r einen Unterricht in heterogenen Lerngruppen, der sich durch ein l&auml;ngeres gemeinsames Lernen unter einem Schuldach ergeben w&uuml;rde. Die empirische Bildungsforschung belege, dass davon gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten profitieren w&uuml;rden, ohne dass die besseren Sch&uuml;ler darunter leiden w&uuml;rden. In einem solchen System m&uuml;sste gleichwohl jeder Sch&uuml;ler individuell optimal gef&ouml;rdert werden. Diesen Befunden d&uuml;rften auch fortschrittliche Bildungspolitiker zustimmen.<\/p><p>Ein Tribut an den Auftraggeber, die Bertelsmann Stiftung, ist aber wohl die Empfehlung, dass die Schulen mehr Selbst&auml;ndigkeit erhalten und die Bildungsergebnisse regelm&auml;&szlig;ig extern evaluiert werden sollten. Warum nun gerade eine gr&ouml;&szlig;ere Selbstst&auml;ndigkeit und eine regelm&auml;&szlig;ige Evaluierung der Bildungseinrichtungen dazu beitragen sollten, dass sie auf die jeweiligen Bed&uuml;rfnisse ihrer Sch&uuml;ler besser eingehen k&ouml;nnten, das sind Behauptung, die wohl eher der Mission der Bertelsmann Stiftung f&uuml;r die &bdquo;selbstst&auml;ndige Schule&ldquo; (kritisch dazu: <a href=\"?p=3036\">&bdquo;&Ouml;konomisierung von Bildung und Privatisierung von Bildungspolitik &ndash; P&auml;dagogische An- und Einspr&uuml;che&ldquo;<\/a> und deren Evaluationsprojekte &agrave; la &bdquo;SEIS macht Schule&ldquo; (Siehe dazu <a href=\"?p=1866\">&bdquo;Bertelsmann bestimmt die Qualit&auml;t unserer Schulen&ldquo;<\/a> ) entsprechen, als empirischer Bildungsforschung.<\/p><p>Geradezu im Widerspruch zum Ziel der Studie, steht die Forderung nach &bdquo;Schulen in freier Tr&auml;gerschaft&ldquo;, die &bdquo;den Wettbewerb um die geeignetsten Ideen st&auml;rken, wie unzureichende Bildung am besten beseitigt werden&ldquo; k&ouml;nne. Die Wirklichkeit beweist das Gegenteil: Nahezu &uuml;berall in den industrialisierten L&auml;ndern, wo Privatschulen einen hohen Anteil unter den allgemeinbildenden Schulen ausmachen, tragen sie zu einer hohen sozialen Auslese und zur <a href=\"?p=2730%20\">Elitebildung bei<\/a>. (Siehe auch <a href=\"?p=3966\">Liberal-Konservative Elitenproduktion<\/a> und Auf dem Weg zur <a href=\"?p=4331\">&bdquo;B&uuml;rgerschule&ldquo;<\/a>)<\/p><p>Fazit: Bertelsmann hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die volkswirtschaftliche Bedeutung von Bildung best&auml;tigt. Die Studie lenkt die Aufmerksamkeit auf die Reduktion unzureichender Bildung und verdeutlicht die langfristige Wirkung und die Rentabilit&auml;t von Bildungsreformen in der Zukunft.<br>\nBei den bildungsreformerischen Vorschl&auml;gen der Autoren, die gar nicht auf ihrem &bdquo;eigenen Mist&ldquo; gewachsen sind, folgen sie jedoch weitgehend der bildungspolitischen Mission ihres Auftraggebers.<br>\nDie Bertelsmann Stiftung wird daraus wieder Honig f&uuml;r ihre bildungspolitischen Kampagnen f&uuml;r die &bdquo;selbstst&auml;ndige Schule&ldquo; und f&uuml;r ihre inzwischen kommerziellen Evaluationsangebote an die Schulen saugen, auch wenn die Anlage und Methode der Studie daf&uuml;r gar keinen Ansatz bieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Die Tatsache, dass in Deutschland etwa jeder f&uuml;nfte Jugendliche eine nur unzureichende Bildung erh&auml;lt, zieht volkswirtschaftliche Kosten in H&ouml;he von rund 2,8 Billionen Euro (2.800.000.000.000 Euro) nach sich&ldquo;, so fassen die Autoren Ludger W&ouml;&szlig;mann und Marc Piopiunik vom M&uuml;nchner Ifo-Institut das Ergebnis ihrer <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xbcr\/SID-12AA5ECF-C8A4177E\/bst\/xcms_bst_dms_30242_30243_2.pdf\">Projektionsanalyse im Auftrag der Bertelsmann Stiftung [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a> zusammen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4376\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[34,129,28],"tags":[373,232,372,374,371],"class_list":["post-4376","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-privatisierung","tag-oekonomisierung","tag-bertelsmann","tag-bildungsreform","tag-eliten","tag-pisa"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4376","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4376"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4376\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20087,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4376\/revisions\/20087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4376"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4376"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}