{"id":43787,"date":"2018-05-04T14:48:03","date_gmt":"2018-05-04T12:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43787"},"modified":"2019-03-11T13:53:02","modified_gmt":"2019-03-11T12:53:02","slug":"die-palaestinensische-bewegungboykott-desinvestment-sanctions-bds-ist-nach-den-worten-von-staatspraesident-reuven-rivlin-eine-strategische-bedrohung-fuer-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43787","title":{"rendered":"Die pal\u00e4stinensische Bewegung\u00a0\u201eBoykott-Desinvestment-Sanctions\u201c (BDS) ist nach den Worten von Staatspr\u00e4sident Reuven Rivlin eine \u201estrategische Bedrohung\u201c f\u00fcr Israel."},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Wahrheiten, ausgesprochen von hochrangigen israelischen Politikern, die in der&nbsp;Dauerdebatte &uuml;ber die &bdquo;Sicherheit Israels&ldquo; schlicht nicht zur Kenntnis genommen werden. So stellte der israelische Staatspr&auml;sident Reuven Rivlin&nbsp;am 28.Mai 2015 klipp&nbsp;und klar fest: &bdquo;Es gibt keine existentielle Bedrohung auf milit&auml;rischem Gebiet&hellip;&ldquo;.&nbsp;Von <strong>Heiko Flottau<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMit dieser Aussage findet sich Reuven Rivlin sowohl im Einklang mit Stellungnahmen arabischer Politiker, als auch im weitgehenden Einklang mit der politischen und milit&auml;rischen Situation in der nah&ouml;stlichen Region. Als etwa der Autor dieses Beitrages Anfang der Zweitausender Jahre mehrfach den jordanischen Politiker Marwan Kassem&nbsp;(u.a. einst Berater des jordanischen K&ouml;nigs) besuchte,&nbsp;fragte Marwan Kassem, ob es wirklich realistisch sei, zu glauben, dass arabische Politiker der Gr&uuml;ndung eines pal&auml;stinensischen Ministaates zustimmen w&uuml;rden; ein solcher Staat auf engstem Territorium liege nicht im Interesse arabischer Politik.&nbsp;Das wisse auch Jassir Arafat (der seinerzeit noch am Leben war).&nbsp;Eine Bedrohung durch einen pal&auml;stinensischen Staat bestehe f&uuml;r Israel also nicht.<\/p><p>Ein anderes Beispiel:&nbsp;Nachdem Adil Yahya, Teilnehmer an der ersten Intifada, sp&auml;ter Leiter der pal&auml;stinensischen Kulturorganisation PACE (Palestinian Association for Cultural Exchange), von einem Besuch im Irak Saddam Husseins zur&uuml;ckgekehrt war, gab er seiner Entt&auml;uschung gegen&uuml;ber dem Autor dieser Zeilen deutlichen Ausdruck: Irakische Politiker h&auml;tten ihm und seinen Begleitern unumwunden gesagt, Pal&auml;stina spiele in der Propaganda des Irak zwar eine gro&szlig;e Rolle, aber die Pal&auml;stinenser sollten nicht erwarten, dass der Irak ihnen tats&auml;chlich politische oder gar milit&auml;rische Hilfe gew&auml;hren werde.<\/p><p>Und schlie&szlig;lich: Nach der irakischen Invasion Kuwaits im Jahr 1990 schickte eine internationale Koalition unter F&uuml;hrung der USA und ihres Pr&auml;sidenten George H. W. Bush eine Streitmacht an den Golf. Oberbefehlshaber Norman Schwartzkopf lie&szlig; von Ende Januar bis fast Ende Februar 1991 den Irak bombardieren &ndash; angeblich nur milit&auml;rische Ziele. Ein anderes Ziel aber war es, den Irak so zu schw&auml;chen, dass er als Konkurrent und Bedrohung Israels&nbsp;f&uuml;r&nbsp;viele Jahre ausgeschaltet sein w&uuml;rde.&nbsp;Die Irakinvasion der USA im Jahr 2003 schw&auml;chte dann den Irak&nbsp;so, dass er bis heute, f&uuml;nfzehn Jahre sp&auml;ter, ein staatliches und gesellschaftliches Wrack ist.&nbsp;<\/p><p>Heute sieht die Umgebung Israels so aus: Die Nachbarn &Auml;gypten und Jordanien haben Friedensvertr&auml;ge mit Israel geschlossen; Syrien ist zerst&ouml;rt, der Irak droht zu zerfallen, Saudi Arabien ist mit Israel in einer&nbsp;Defacto-Allianz gegen den Iran verbunden. Die&nbsp;Hamas (arabisches Akronym f&uuml;r&nbsp;Islamische Widerstandsbewegung) kann ein paar Raketen auf Israel schie&szlig;en, aber die Existenz Israels kann sie nicht bedrohen. Die Hisbollah hat zwar Hunderte, wenn nicht Tausende Raketen auf Israel gerichtet, kann aber die Existenz des Staates ebenso wenig in Frage stellen.&nbsp;Der Iran baut zwar seine Stellung in der Region aus, ist aber trotz der politischen Schaueinlage von Israels Premier Benjamin Netanjahu,&nbsp;welche&nbsp;eine illegale iranische Atombewaffnung&nbsp;beweisen sollte, kein ernsthafter Gegner Israels.&nbsp;&nbsp;Israel ist milit&auml;risch zu stark, und das, was im Allgemeinen &bdquo;Internationale Gemeinschaft&ldquo; genannt wird,&nbsp;w&uuml;rde eine Zerst&ouml;rung Israels &ndash; zu Recht &ndash; nicht zulassen.&nbsp;<\/p><p>Schlie&szlig;lich&nbsp;k&ouml;nnte sich Israel den Iran ein f&uuml;r allemal als Feind von Leibe halten, wenn es die mehr als ein halbes Jahrhundert dauernde Besatzung pal&auml;stinensischen Gebietes aufgeben w&uuml;rde. Daf&uuml;r aber bed&uuml;rfte es eines Staatsmannes vom Schlage&nbsp;Charles des Gaulles, der im Jahr 1962 gegen heftigsten politischen Widerstand den m&ouml;rderischen Algerienkrieg und somit die Besetzung des Landes&nbsp;beendete. Eine solche politische Pers&ouml;nlichkeit ist in Israel aber nicht in Sicht.<\/p><p>Zur&uuml;ck zum eingangs erw&auml;hnten Satz von Reuen Rivlin, in dem er best&auml;tigt, Israel sei milit&auml;risch in seiner Existenz nicht gef&auml;hrdet. Das Zitat hat eine Fortsetzung. Insgesamt lautet es: &bdquo;Es gibt keine existentielle Bedrohung auf milit&auml;rischem Gebiet, aber es gibt BDS.&ldquo;<\/p><p>Was aber ist BDS ?&nbsp;Die Abk&uuml;rzung steht f&uuml;r die englischen Worte &bdquo;Boykott, Desinvestment, Sanctions&ldquo;.<\/p><p>Zwei mutige Israelis haben ein Buch &uuml;ber BDS geschrieben, das jetzt auf deutsch im Promedia-Verlag Wien erschienen ist.&nbsp;&nbsp;Eyal Sivan, ist Filmemacher und Regisseur, Armelle Laborie ist Produzentin von Dokumentarfilmen. Im Anhang ihres Buches ist der Text&nbsp;der BDS-Kampagne&nbsp;&ndash; ver&ouml;ffentlicht 2004, &uuml;berarbeitet 2008&nbsp;&ndash; im (deutschen) Wortlaut wiedergegeben.<\/p><p>In Kurzfassung:&nbsp;Weil die &bdquo;milit&auml;rische Besatzung und Kolonisierung&nbsp;des Westjordanlandes (einschlie&szlig;lich Ostjerusalems) und des Gazastreifens&nbsp;&hellip; gegen das V&ouml;lkerrecht und UN-Resolutionen&ldquo; versto&szlig;e;&nbsp;weil die Gr&uuml;ndung Israels &bdquo;Wellen ethnischer S&auml;uberung und Enteignung&ldquo; (von Pal&auml;stinensern) mit sich gebracht habe; weil die Besetzung und Kolonisierung des Westjordanlandes und Gazas gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;e,&nbsp;&bdquo;rufen wir, pal&auml;stinensische AkademikerInnen und Intellektuelle, unsere KollegInnen&nbsp;in der Internationalen Gemeinschaft auf&hellip;,&nbsp;alle akademischen und kulturellen Institutionen umfassend und l&uuml;ckenlos zu boykottieren&hellip;&ldquo;<\/p><p>Zun&auml;chst einmal:&nbsp;BDS ist kein Boykott gegen Juden oder gar gegen &bdquo;die Juden&ldquo;. Es ist ein Boykott, in der Tat,&nbsp;der gegen Israel und viele seiner Institutionen gerichtet ist. Dieser Boykott soll aber in dem Moment aufgehoben&nbsp;werden, in dem Israel die Besatzung beendet, und indem, wie es in dem Aufruf hei&szlig;t, &bdquo;Israel seiner Verpflichtung nachkommt, das unver&auml;u&szlig;erliche Recht des pal&auml;stinensischen Volkes auf Selbstbestimmung anzuerkennen und den Bestimmungen des V&ouml;lkerrechts vollst&auml;ndig nachkommt&hellip;&ldquo;<\/p><p>Was wohl niemand so erwartet hatte, der akademische Boykott zeigt Wirkung.&nbsp;Staatspr&auml;sident Reuven Rivlin sagte am 28.Mai 2015: &bdquo;Ich dachte nicht, dass die israelischen Universit&auml;ten ernsthaft bedroht w&auml;ren.&nbsp;Doch das Klima&nbsp;weltweit hat sich ge&auml;ndert, und es ist daher unm&ouml;glich, dieses Problem nicht als eine strategische&nbsp;Bedrohung ersten Grades anzusehen.&ldquo;&nbsp;&nbsp;Eyal Sivan und Armelle Laborie&nbsp;beschreiben, warum, Ihrer Meinung nach, die BDS-Kampagne bisher so erfolgreich sei: &bdquo;Der kulturelle Boykott findet in dem Ma&szlig; Verbreitung, wie die Siedlungspolitik und die Milit&auml;roperationen, die Bombardierungen, Landkonfiszierungen, Massenverhaftungen und die rassistischem Gesetze &hellip; voranschreiten.&ldquo;<\/p><p>Wie sehr sich Israel durch BDS in die Defensive gedr&auml;ngt sieht, zeigen die Gegenma&szlig;nahmen, welche das Land getroffen hat &ndash; und die f&uuml;r alle neuen Regierungen, die nach Wahlen ins Amt kommen, gelten.&nbsp;Das&nbsp;Stichwort hei&szlig;t Hasbara&nbsp;&ndash; was so viel wie &ouml;ffentliche Diplomatie bedeutet.&nbsp;Diese Diplomatie sei, sozusagen, generalstabsm&auml;&szlig;ig organisiert. Die Hasbara-Kampagne unterstehe direkt dem Premierminister. Dieser koordiniere&nbsp;das Hasbara-Forum, in welchem Sicherheits- und Geheimdienste, das Au&szlig;enministerium, das Ministerium f&uuml;r Diaspora-Angelegenheiten sowie das Ministerium f&uuml;r Strategische Angelegenheiten vertreten seien.&nbsp;Hasbara sei, hei&szlig;t es in der Studie der beiden Israelis, &bdquo;ein Ma&szlig;nahmepaket, das die israelische Politik erkl&auml;ren, Elemente der &Uuml;berzeugung von GegnerInnnen liefern, den Z&ouml;gernden helfen soll, die B&ouml;sen&nbsp;im Israel\/Pal&auml;stinakonflikt zu erkennen. Sie hat auch die Aufgabe, die Kritik an Israel in der Welt zum Schweigen zu bringen&ldquo;.&nbsp;Jahresetat&nbsp;f&uuml;r alle Hasbara-Aktivit&auml;ten: umgerechnet&nbsp;zwanzig Millionen Euro.<\/p><p>Dass BDS funktioniert, m&uuml;ssen Israel und die Pal&auml;stinenser zuweilen gleicherma&szlig;en schmerzhaft erfahren &ndash; wenn auch auf vollkommen verschiedene Weise. Da ist zum Beispiel der Pal&auml;stinenser Jamal Juma,&nbsp;einer der Organisatoren der BDS-Kampagne.&nbsp;Im Rahmen dieser Kampagne sei es&nbsp;ihm gelungen &ndash; wie er dem Autor dieses Berichtes darlegte &ndash; die Verwalter des norwegischen Staatspensionsfonds davon zu &uuml;berzeugen,&nbsp;die&nbsp;Einlagen des Fonds &nbsp;aus der israelischen R&uuml;stungsfirma Elbit zur&uuml;ckzuziehen. Jamal Juma argumentierte, Elbit baue &Uuml;berwachungsanlagen und Sicherungssysteme f&uuml;r die Trennmauer und den elektronisch gesicherten Sperrzaun.&nbsp;Die Norweger folgten den Argumenten Jamal Jumas. Bau und Verlauf der Mauer, so argumentierten die Norweger, seien mit den ethischen Grunds&auml;tzen ihres Landes nicht zu vereinbaren.<\/p><p>F&uuml;r Israel war&nbsp;der norwegische R&uuml;ckzug sicher ein Warnzeichen und eine Niederlage im Kampf gegen BDS.&nbsp;Jamal Juma allerdings musste einen hohen Preis bezahlen. Es war auch diese Aktivit&auml;t, welche Israel veranlasste, Jamal Juma zu verhaften. Jamal Juma sa&szlig; knapp einen Monat in israelischer Internierungshaft.&nbsp;Hier ein Zitat aus dem Bericht &uuml;ber seine Haft, der dem Autor dieser Zeilen vorliegt: &ldquo;Ich wusste nie, wann man mich zum Verh&ouml;r bringen w&uuml;rde. So verbringt man jede Minute mit dem Gedanken, wann sie wohl kommen w&uuml;rden. Immer wenn ich eine T&uuml;r oder klirrende Ketten h&ouml;rte, dachte ich, sie w&uuml;rden zu mir kommen. Wenn sie kommen, sind sie grob. Man befahl mir, aufzustehen, meine Jacke anzuziehen, dann wurden Arme und Beine gefesselt, meine Augen wurden verbunden. Eine Wache zog mich am Kragen voran, eine andere schob von hinten. Jedes Mal ist es dasselbe. Der Gefangene wird auf das Pult geworfen, der Verh&ouml;rende sitzt an dem Pult gegen&uuml;ber mit einem Computer. Meine Arme wurden zur&uuml;ckgestreckt und mit einer Kette am Boden hinter dem Stuhl befestigt. Diese unkomfortable Situation muss man manchmal stundenlang ertragen. Abh&auml;ngig von der Stimmung des Verh&ouml;renden kann das eine Stunde dauern, manchmal zw&ouml;lf.&rdquo;<\/p><p>Eyal Sivan und Armelle Laborie wenden sich am Schluss ihres Buches gegen die weit verbreitete Vorstellung, die BDS-Kampagne sei antisemitisch. Tats&auml;chlich hilft aus dieser&nbsp;auch politisch motivierten Aussage ein kurzer historischer Exkurs.&nbsp;Der Zionismus entstand Ende des 19.Jahrhunderts als Reaktion auf den europ&auml;ischen Antisemitismus. Zionismus ist eine Bewegung, die eine Ansiedlung von J&uuml;dinnen und Juden in Pal&auml;stina zum Ziel hatte.&nbsp;Aber nicht alle Juden waren auch Zionisten. Eyal Sivan und Armelle Laborie schreiben: Tats&auml;chlich h&auml;tten es seinerzeit Millionen&nbsp;von Juden und J&uuml;dinnen weltweit&nbsp;abgelehnt, den Plan der Gr&uuml;ndung eines j&uuml;dischen Staates zu unterst&uuml;tzen. &bdquo;Wer behauptet, der Antizionismus sei Antisemitismus, behandelt die Millionen antizionistischer Juden\/J&uuml;dinnen, die in Europa gelebt haben&hellip; als AntisemitInnen. Der j&uuml;dische Antizionismus&nbsp;war au&szlig;erhalb Europas ebenso verbreitet, denn die meisten&nbsp;Juden\/J&uuml;dinnen der arabisch-muslimischen Welt&nbsp;waren ebenfalls keine ZionistInnen.&ldquo;&nbsp;Wer,&nbsp;so argumentieren Eyal Sivan und Armelle Laborie weiter, in der BDS-Kampagne &bdquo;den Willen zur Zerst&ouml;rung Israels sehe, verwechsle mutwillig die Zerst&ouml;rung des Regimes mit der Vernichtung der Bev&ouml;lkerung&ldquo;.&nbsp;Schlie&szlig;lich habe der Untergang&nbsp;des Apartheid-Regimes in S&uuml;dafrika oder das Ende des Sowjetstaates nicht&nbsp;die&nbsp;Vernichtung der s&uuml;dafrikanischen Bev&ouml;lkerung&nbsp;bzw. der V&ouml;lker der ehemaligen Sowjetunion mit sich gebracht.<\/p><p>Eyal Sivan und Armelle Laborie&nbsp;bezeichnen die BDS-Kampagne als ein Instrument, das keine zentrale Institution und&nbsp;keinen Chef&nbsp;habe, eine weltweite, vielverzweigte&nbsp;Bewegung sei und seine &bdquo;Ausbreitung&nbsp;den Hunderten von weltweit stattfindenden Initiativen, Veranstaltungen und Aktionen, die die &ouml;ffentliche Meinung beeinflussen,&ldquo; verdanke.&nbsp;<\/p><p>In dieser dezentralen Arbeitsweise liegt vermutlich der Grund daf&uuml;r, dass&nbsp;die BDS-Kampagne f&uuml;r die israelische Regierung trotz ihres mit 20 Millionen&nbsp;Euro dotierten Hasbara-Jahresbudgets so schlecht zu fassen ist und,&nbsp;nach den Worten von Staatspr&auml;sident Reuven Rivlin, eine &bdquo;strategische Bedrohung&ldquo; darstellt.<\/p><ol>\n<li>Eyal Sivan\/Armelle Laborie: Legitimer Protest-Pl&auml;doyer f&uuml;r einen kulturellen und akademischen&nbsp;Boykott Israels.&ldquo; Promedia Verlag Wien 2018 , 184 Seiten.&nbsp;Aus der franz&ouml;sischen Originalausgabe von 2016 &uuml;bersetzt von Birgit Althaler<\/li>\n<li>Eine Unterscheidung zwischen Zionismus und Antisemitismus nimmt &uuml;brigens auch&nbsp;David Ranan in seinem Buch &bdquo;Muslimischer Antisemitismus&ldquo; vor.. Verlag J.H.W.Dietz Nachf., Bonn 2018<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Wahrheiten, ausgesprochen von hochrangigen israelischen Politikern, die in der&nbsp;Dauerdebatte &uuml;ber die &bdquo;Sicherheit Israels&ldquo; schlicht nicht zur Kenntnis genommen werden. 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