{"id":4379,"date":"2009-12-01T16:24:03","date_gmt":"2009-12-01T15:24:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4379"},"modified":"2014-01-23T10:51:23","modified_gmt":"2014-01-23T09:51:23","slug":"fall-koch-in-sachen-brender-staatsferne-ja-wo-bleibt-die-wirtschaftsferne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4379","title":{"rendered":"Fall Koch in Sachen Brender: Staatsferne ja! Wo bleibt die Wirtschaftsferne?"},"content":{"rendered":"<p>Kein Zweifel: was sich Koch (CDU) und seine Freunde im ZDF-Verwaltungsrat geleistet haben, ist ein Anschlag auf die Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Mediums ZDF. Aber der Protest der Chefredakteure und anderer Medienmacher w&auml;re glaubw&uuml;rdiger, wenn sie sich genauso vehement gegen den Zugriff der Wirtschaft und der neoliberalen Ideologen wehren w&uuml;rden. Das tun sie nicht, offensichtlich weil sie in diesem Zugriff mittendrin stecken. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nBekannte Medienmacher von Springer, Spiegel, Stern, Gruner+Jahr, Zeit, FAZ und FR wie auch die Vertreter von Reporter ohne Grenzen und des Deutschen Journalisten-Verbands beklagen die Nichtverl&auml;ngerung des Vertrages von Nikolaus Brender als einen &bdquo;flagranten Versto&szlig;&ldquo; gegen die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,druck-664312,00.html\">&bdquo;Europ&auml;ische Charta f&uuml;r Pressefreiheit&ldquo;<\/a> (siehe Anlagen mit verschiedenen Artikeln zum Thema). Das ist ja alles recht und sch&ouml;n; aber offensichtlich nutzen die Chefredakteure und andere Vertreter der genannten Medien den Fall Koch (&bdquo;Fall Brender&ldquo; w&uuml;rde ich das nicht nennen), um sich als unabh&auml;ngig darzustellen.<br>\nDas sind sie aber gar nicht. Die Springerbl&auml;tter, allen voran die Bild-Zeitung, wie auch der Spiegel und die Zeit zum Beispiel sind permanent in politische Kampagnen und in PublicRelations-Kampagnen zu Gunsten privater Interessen und der herrschenden neoliberalen Ideologie eingespannt. Sie haben dar&uuml;ber hinaus in der Regel nicht kritisiert, wenn sich die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender in Kampagnen zu Gunsten der Wirtschaft und der herrschenden Ideologie haben einspannen lassen. Sie haben in solchen F&auml;llen auch nicht den T&auml;ter im Fall Koch, den MP Koch, kritisiert.<\/p><p><strong>Die Einflussnahme und die Kampagnen der herrschenden Ideologie und der Wirtschaft auf die privaten und &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien sind meist kein Thema der Spitzenfunktion&auml;re unserer Medien.<\/strong><\/p><p>Dazu nacheinander einige Hinweise und Belege:<\/p><ol>\n<li>Die unendliche F&uuml;lle von Sendungen und Artikeln mit der Dramatisierung der demographischen Entwicklung, mit der Behauptung, der Generationenvertrag trage nicht mehr, und mit immer wiederkehrender Werbung f&uuml;r die Privatvorsorge wurde und wird nicht kritisiert. Im Gegenteil: die Medien der im Falle Koch (Brender) protestierenden Chefredakteure sind die Hauptmatadore der Kampagnen pro Privatvorsorge.<\/li>\n<li>Sie haben nicht die vielen dramatisierenden Themenwochen von ARD und ZDF kritisiert, sie stattdessen multipliziert. (Siehe <a href=\"?p=2021\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Sie haben nicht kritisiert, als die Allianz-Versicherungs-AG zusammen mit der Bild-Zeitung und Bild.de eine gemeinsame Kampagne f&uuml;r die Riester-Rente der Allianz, die so genannte Volksrente gefahren haben und dabei redaktionelle Arbeit und Werbung vermischten. (Siehe <a href=\"?p=2049\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Sie haben nicht dagegen protestiert, dass nahezu alle deutschen Medien einschlie&szlig;lich der &Ouml;ffentlich-rechtlichen die falschen Behauptungen &uuml;ber die angeblich niedrigste Geburtenrate in der Welt und seit 1945, mit der das so genannte Berlin Institut Mitte M&auml;rz 2006 an die &Ouml;ffentlichkeit trat, verbreiteten. (Siehe <a href=\"?p=1077\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Die so unabh&auml;ngigen Medienmacher haben immer mitgemacht, wenn auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender die These der Regierenden von Rot-Gr&uuml;n &uuml;ber Schwarz-Rot bis zur Schwarz-Gelb verbreiteten und verbreiten, die so genannten Reformen der Agenda 2010 und von Hartz IV seien ein Erfolg gewesen. Wo war der Protest dieser Medien gegen die immer wiederkehrenden Behauptungen zum Beispiel der Tagesschau, wir h&auml;tten einen Aufschwung, wenn gerade mal 0,7 % Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in einem Quartal festgestellt wurden? Die ehrenwerten Chefredakteure machen sich nat&uuml;rlich nicht die M&uuml;he, 0,7% x 4 zu nehmen und dann festzustellen, dass 2,8 % plus aufs Jahr bei einem vorangegangenen minus von 5 % nicht Zeichen eines Aufschwungs sind.<\/li>\n<li>Unsere Medienmacher haben sich nie aufgeregt, wenn ihre Freunde von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und vom Institut der deutschen Wirtschaft und vom BDI bei den Intendanten &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender intervenierten, nur weil ihnen die (seltenen) kritischen Stimmen in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender nicht passten. Die Wirtschaft interveniert erfahrungsgem&auml;&szlig; ganz oben in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern, wenn ihnen etwas nicht passt. Wo bleibt die Unterst&uuml;tzung der Kollegen in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern bei diesen Anschl&auml;gen auf die Pressefreiheit?<\/li>\n<li>Sie beklagen sich auch nicht dar&uuml;ber, dass der Interessenvertreter der deutschen Wirtschaft, der Institutsdirektor des Institutes der deutschen Wirtschaft Michael H&uuml;ther in &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern unentwegt als Experte und Sachverst&auml;ndiger pr&auml;sentiert wird.<\/li>\n<li>Sie beklagen sich auch nicht &uuml;ber die Staatsn&auml;he in den deutschen Medien, die schon dadurch hergestellt wird, dass Angela Merkel, Friede Springer und Liz Mohn von Bertelsmann eng zusammenh&auml;ngen.<\/li>\n<li>Haben die Protestierenden bei Nikolaus Brender dagegen interveniert, dass das ZDF die Propagandaschau in Sachen Globalisierung und gegen Sozialstaatlichkeit des privaten Fernsehmanns Stefan Aust in Kombination mit dem Vertreter des ZDF, Claus Richter, ausstrahlte?<\/li>\n<li>Sie haben sich nicht dar&uuml;ber beklagt, dass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender genauso wie ihre eigenen Medien, wie der Spiegel, Spiegel online und die Bild-Zeitung, massive Kampagnen gegen Andrea Ypsilantis Versuch, in Hessen eine linke Koalition zu Stande zu bringen, fuhren. Dazu haben wir in den NachDenkSeiten ausf&uuml;hrlich berichtet, unter anderem <a href=\"?p=3560\">hier<\/a> und <a href=\"?p=2908\">hier<\/a>. Wenn die Damen und Herren Protestierenden im Fall Koch und Sachen Brender im Jahre 2008 nicht die Kampagne gegen Ypsilanti und die Linkskoalition gefahren h&auml;tten und diese auch in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern stattfindende Kampagne unterst&uuml;tzt h&auml;tten, dann br&auml;uchten sie jetzt den Zugriff des Staates in Person des Ministerpr&auml;sidenten Koch nicht zu beklagen. Dann g&auml;be es n&auml;mlich keinen Ministerpr&auml;sidenten Koch mehr und auch keinen solchen Vertreter im Fernsehrat des ZDF.<\/li>\n<li>Wo blieb der Protest,der sich jetzt in Sachen Brender zu Wort meldenden Medienmacher, als im ZDF im Zusammenhang mit dem Sommer Interview eine massive Kampagne gegen Oskar Lafontaine und die Linkspartei gefahren wurde &ndash; v&ouml;llig jenseits der Regeln eines &ouml;ffentlich-rechtlichen Senders. (Siehe <a href=\"?p=4074\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Die Protestierenden haben nicht dar&uuml;ber geklagt, dass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien wie auch sie selbst die falschen Parolen von Steinbr&uuml;ck und Merkel, wonach die Finanzkrise nur aus den USA kam und uns wie ein Springinsfeldteufel &uuml;berfallen habe, tausendfach verbreitet haben. Sie haben nicht gegen die falsche Behauptung interveniert, wonach jede Bank in Deutschland &bdquo;systemrelevant&ldquo; sei.<\/li>\n<li>Die protestieren nicht dagegen, dass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien wie auch die privaten Sender jeden Abend und jeden Tag Reklame f&uuml;r die Aktienm&auml;rkte und die B&ouml;rsen machen. Wo blieb denn die kritische Abrechnung um den B&ouml;rsengang der Telekom? Wo bleibt der Protest dagegen, dass die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender wie die Privaten zum Einstieg in Aktien werben?<\/li>\n<li>Die Chefredakteure, auch solche aus den Reihen des berechtigten Protestes in Sachen Brender, haben sich von Angela Merkel nach der Entscheidung f&uuml;r die Rettungsaktion zu Gunsten der HRE in einem Hintergrundgespr&auml;ch einbinden lassen. (Siehe <a href=\"?p=3743\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Wo ist der Protest der Spitzen unserer Medien gegen den Missbrauch der von &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern bewirkten Bekanntheit durch unsere Fernsehstars? Haben diese Damen und Herren schon einmal dagegen protestiert, dass sich Kerner und Beckmann zum Beispiel f&uuml;r Werbekampagnen zu Gunsten von Finanzdienstleistern und Fluggesellschaften einspannen lassen? Haben sie gefragt, was der Chefredakteur des ZDF gegen diesen Missbrauch unternommen hat?<\/li>\n<li>Die Protestierenden berufen sich auf eine bei der Europ&auml;ischen Kommission hinterlegten Charta f&uuml;r Pressefreiheit. Sie halten das Vorgehen von Koch und seiner Freunde f&uuml;r einen flagranten Versto&szlig; gegen diese Charta. Das ist richtig. Aber haben die Protestierenden schon einmal dagegen protestiert, dass die Europ&auml;ische Union systematisch das &ouml;ffentlich-rechtliche System unseres Rundfunks unterminiert?<\/li>\n<\/ol><p>Ich k&ouml;nnte diese Reihe von Ungereimtheiten um viele weitere Beispiele erg&auml;nzen. Die Intervention unserer Spitzenmedienvertreter ist leider sehr unglaubw&uuml;rdig, sie ist verlogen. Es geht den meisten vermutlich nicht um die Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Offensichtlich nutzen sie diesen Fall, um sich als unabh&auml;ngig zu pr&auml;sentieren, was sie nachweisbar nicht sind. <\/p><p><strong>Sie sind die Haupttr&auml;ger eines f&uuml;r die Pressefreiheit t&ouml;dlichen Kampagnenjournalismus.<\/strong><\/p><p>Staatsferne ist gut. Aber sie ist bei weitem nicht alles. Staatsferne kann auch dazu benutzt werden, um die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien noch mehr unter die Kontrolle der Wirtschaft zu bringen. Dieses Ziel kann man bei den jetzt Intervenierenden nicht einmal ausschlie&szlig;en.<\/p><p>Die Kritik gilt &uuml;brigens auch den Juristen, die sich jetzt zu Wort gemeldet haben. In der folgenden kleinen Dokumentation, sind auch einige wenige Wortmeldungen dieser Gruppierung angef&uuml;hrt.<\/p><p><strong>Anlagen<br>\nVerschiedene Artikel zum Thema Brender:<\/strong><\/p><p><em>30. November 2009, 16:25&nbsp;Uhr<\/em><br>\n<strong>Fall Brender<br>\nJournalisten schalten EU-Kommission und Europarat ein<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigt die Causa Brender bald die EU? 17 profilierte Journalisten und Verlagsrepr&auml;sentanten, die bereits vor der Abl&ouml;sung des ZDF-Chefredakteurs vor einer Verletzung der Europ&auml;ischen Pressefreiheitscharta gewarnt hatten, rufen jetzt Br&uuml;ssel und Stra&szlig;burg an.<br>\nBerlin &ndash; Nach dem Beschluss des ZDF-Verwaltungsrats zur Abl&ouml;sung von Chefredakteur Nikolaus Brender haben am Montag 17 deutsche Erstunterzeichner der Europ&auml;ischen Charta f&uuml;r Pressefreiheit die EU-Kommission und den Europarat eingeschaltet. In gleich lautenden Schreiben nach Br&uuml;ssel und Stra&szlig;burg bezeichnete Hans-Ulrich J&ouml;rges, Mitglied der &ldquo;Stern&rdquo;-Chefredaktion und Initiator der Charta, die Entscheidung im Namen der Gruppe als &ldquo;flagranten Versto&szlig;&rdquo; gegen Artikel 2 der Charta.<br>\nDarin hei&szlig;t es: &ldquo;Unabh&auml;ngiger Journalismus in allen Medien ist frei von Verfolgung und Repressalien, ohne politische oder regulierende Eingriffe des Staates zu garantieren.&rdquo; F&uuml;r die &ldquo;politisch organisierte Mehrheit&rdquo; im ZDF-Verwaltungsrat sei Brender offenbar &ldquo;zu unabh&auml;ngig, unbeugsam gegen&uuml;ber Versuchen politischer Einflussnahme&rdquo;. EU-Kommission und Europarat, bei denen die Charta offiziell notifiziert ist, wurden aufgerufen, &ldquo;mit ganzer Kraft daf&uuml;r einzutreten, dass die Europ&auml;ische Charta f&uuml;r Pressefreiheit in allen Mitgliedstaaten, auch in der Bundesrepublik Deutschland, vorbehaltlos respektiert wird&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,druck-664312,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p><strong>ZDF: Nikolaus Brender<br>\nRobespierre beim ZDF<\/strong><br>\nSo banal funktioniert Macht im Fernsehen: Der &ldquo;staatsferne&rdquo; Verwaltungsrat murmelt etwas von schlechten Quoten und zu langer Amtsdauer. Und beschlie&szlig;t dann &uuml;ber Nikolaus Brenders Schicksal.<br>\nEin Kommentar von Kurt Kister<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/306\/495630\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><p>Und <a href=\"?p=4367#h19\">weitere Hinweise hier &hellip;<\/a><\/p><p><strong>Rundfunkrechtler Holznagel zur Zukunft von ZDF-Chefredakteur Brender<\/strong><br>\nAm Freitag will der Verwaltungsrat des ZDF &uuml;ber die Vertragsverl&auml;ngerung von Chefredakteur Nikolaus Brender entscheiden. Ginge es nach umstrittenen &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen des Gremiummitglieds Roland Koch (CDU), wird es keine Verl&auml;ngerung geben. Diese Entscheidung aber sei &ldquo;nicht sein Bier&rdquo;, sagt Rundfunkrechtler Bernd Holznagel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1076815\/\">dradio.de<\/a><\/p><p><em>23. November 2009<\/em><br>\n<strong>Fall Brender<br>\nJournalisten warnen vor Verletzung von Pressefreiheitscharta<\/strong><br>\nWas passiert, wenn der Vertrag von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender auf Dr&auml;ngen der CDU nicht verl&auml;ngert werden sollte? Prominente Journalisten f&uuml;rchten, dass damit ein &ldquo;flagranter Versto&szlig;&rdquo; gegen die Europ&auml;ische Charta f&uuml;r Pressefreiheit begangen w&uuml;rde.<br>\nHamburg &ndash; Vor einer Verletzung der Europ&auml;ischen Charta f&uuml;r Pressefreiheit im Fall des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender haben 17 deutsche Erstunterzeichner der Charta gewarnt. &ldquo;Die Entlassung von Nikolaus Brender durch einen massiven politischen Eingriff in die Unabh&auml;ngigkeit des Zweiten Deutschen Fernsehens w&auml;re der erste flagrante Versto&szlig; gegen die Europ&auml;ische Charta f&uuml;r Pressefreiheit in Deutschland&rdquo;, hei&szlig;t es in einer am Dienstag ver&ouml;ffentlichten gemeinsamen Erkl&auml;rung der Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,druck-662937,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Zweifel: was sich Koch (CDU) und seine Freunde im ZDF-Verwaltungsrat geleistet haben, ist ein Anschlag auf die Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Mediums ZDF. 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