{"id":4380,"date":"2009-12-02T09:26:52","date_gmt":"2009-12-02T08:26:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4380"},"modified":"2009-12-02T09:28:23","modified_gmt":"2009-12-02T08:28:23","slug":"hinweise-des-tages-1033","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4380","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Br&uuml;derles Nein zum Mindestlohn; Wachstumsentschleunigungsgesetz; Bankenpolitik: Prinzip bitte, bitte; Spaltungsversuche: Alte kontra Junge; Alarmismus im Gesundheitswesen; Atomaufsicht: Wieder ein Bock als G&auml;rtner; Swift-Abkommen: FDP grummelt ein bisschen; Schwarz-gelb: Tango dilletanti; ZDF sucht Nachfolger f&uuml;r Brender; Frauen stimmen gegen Minarette; Mittelbau bleibt kinderlos. (KR\/MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Br&uuml;derle sagt Nein zum Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">IMK: &bdquo;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&ldquo;: Kein sp&uuml;rbarer Wachstumsimpuls zu erwarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Robert von Heusinger: Gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Arbeitgeber verzocken sich mit Lehman-Papieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Liechtenstein: Ministerin arbeitete f&uuml;r Hedgefonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Alte und Kinderlose kontra Junge und Eltern? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Droht eine Kostenlawine im Gesundheitswesen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Studie: Mit Gesundheitsreform sinken Kosten f&uuml;r US-B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Atom-Hardliner wird Reaktor-Aufseher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Swift-Abkommen: FDP schilt Datentransfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Deutschland will mit Elena bei der elektronischen Signatur eine weltweite F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Sprache ist Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Jens Berger: Tango dilettanti in schwarz-gelb <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">ZDF: Gesucht &ndash; Unabh&auml;ngiger Chefredakteur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Die PR-Branche und ihre Tricks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Innenministerium legt neuen Lobbyistenbericht vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Rechte Schl&auml;ger: Mehr Hass als Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Frauen stimmten gegen Minarette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Gro&szlig;britannien und Irak: &bdquo;Wenn schon Milit&auml;r, dann aber richtig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">&ldquo;Mittelbau bleibt lieber kinderlos&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Nachtrag zum gestrigen Hinweis: Geschichte und Funktion des dreigliedrigen Schulsystems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Weiterer Nachtrag zu Anne Will\/Wa(h)re Bildung, betr. Schleichwerbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Friedhelm Hengsbach: &raquo;Verursacher der Krise m&uuml;ssen zur Kasse gebeten werden&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4380&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Br&uuml;derle sagt Nein zum Mindestlohn<\/strong><br>\nDie FDP sperrt sich gegen die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohnes f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der Abfall- und Entsorgungsbranche. Beim ersten Koalitions- treffen der Spitzen von Union und FDP legte Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP) am Dienstag ein Veto gegen die Einf&uuml;hrung einer Lohnuntergrenze von 8,02 Euro in der Abfallbranche ein. Die Vereinbarung war zwischen den Tarifpartnern getroffen worden und sollte im Entsendegesetz verankert werden, das auf die schwarz-rote Vorg&auml;ngerregierung zur&uuml;ckgeht. Im Koalitionsvertrag hatte die FDP, die gegen die Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen ist, ein Vetorecht in jedem einzelnen Branchenfall festschreiben lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2964810?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&ldquo;: Kein sp&uuml;rbarer Wachstumsimpuls zu erwarten<\/strong><br>\nStellungnahme des IMK in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung im Rahmen der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU\/CSU und FDP &bdquo;Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (Wachstumsbeschleunigungsgesetz)&ldquo; BT-Drucksache 17\/15 am 30. November 2009 Dr. Achim Truger und Dr. Till van Treeck Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nDie Hochstilisierung der Steuer(senkungs)politik zum zentralen wachstums- und besch&auml;ftigungspolitischen Instrument hat in Deutschland eine lange Tradition. Die neue Bundesregierung will &ndash; weit &uuml;ber das vorliegende Wachstumsbeschleunigungsgesetz hinaus &ndash; durch zus&auml;tzliche deutliche Entlastungen bei der Lohn- und Einkommensteuer im Umfang von etwa 20 Mrd. Euro ab dem Jahr 2011 das Wachstum ankurbeln.<br>\nAll dies ist einigerma&szlig;en verwunderlich, denn tats&auml;chlich spricht weder angebots- noch nachfrageseitig viel f&uuml;r bedeutend positive Wachstums- und Besch&auml;ftigungseffekte von Steuersenkungen. Hinzu kommt, dass die konkreten praktischen Erfahrungen aus der j&uuml;ngeren Vergangenheit in Deutschland alles andere als ermutigend waren.<br>\nFrappierend ist jedoch, dass die Phase der kr&auml;ftigen Steuersenkungen von 2001 bis 2005 identisch mit der langen Stagnationsphase der deutschen Wirtschaft von 2001 bis 2005 war, w&auml;hrend der Aufschwung 2006 und 2007 in eine Phase deutlicher Steuererh&ouml;hungen f&auml;llt. Offensichtlich haben die Steuersenkungen nicht den erhofften Wachstumsschub gebracht. Die gesamten Staatsausgaben sind in Deutschland in den zehn Jahren zwischen 1998 und 2007 im Jahresdurchschnitt und preisbereinigt sogar leicht gefallen. Dies ist einmalig f&uuml;r alle L&auml;nder, f&uuml;r die die EU-Kommission Daten vorh&auml;lt.<br>\nVom Wachstumsbeschleunigungsgesetz sind keine wachstumsf&ouml;rdernden Impulse zu erwarten. Es bleibt zum einen v&ouml;llig unklar, welche angebotsseitigen Anreizwirkungen die erhofften Effekte im Einzelnen ausl&ouml;sen sollen. Nachfrageseitig w&auml;re es wesentlich sinnvoller, die &ouml;ffentlichen Investitionen (&bdquo;in Beton&ldquo; und &bdquo;in K&ouml;pfe&ldquo;) dauerhaft auszuweiten. Diese weisen h&ouml;here Multiplikatoren auf, und Deutschland liegt bei den &ouml;ffentlichen Zukunftsinvestitionen systematisch unterhalb des Durchschnitts vergleichbarer L&auml;nder. Es besteht sogar die gro&szlig;e Gefahr, dass die Steuersenkungspolitik der neuen Regierung in Kombination mit der Schuldenbremse mittelfristig Ausgabenk&uuml;rzungen induziert. In diesem Fall w&auml;ren die Wachstumseffekte letztlich sogar negativ.<br>\nMit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz werden die eigentlichen wachstumshemmenden Faktoren nicht angegangen. Deutschland leidet seit Jahren an einer z&auml;hen binnenwirtschaftlichen Wachstumsschw&auml;che. Mitverantwortlich hierf&uuml;r sind das geringe &ouml;ffentliche Ausgabenwachstum und die schwache private Konsumnachfrage. Hier m&uuml;sste eine wachstumsorientierte Steuer- und Finanzpolitik ansetzen.<br>\nDie notwendige erhebliche Ausweitung und Verstetigung der &ouml;ffentlichen Investitionen und Ausgaben f&uuml;r Bildung und in &ouml;kologischen und sozialen Bereichen bed&uuml;rfte zun&auml;chst insgesamt einer dauerhaften Verbesserung der staatlichen Einnahmenbasis. Hierzu w&auml;ren aber tendenziell Steuererh&ouml;hungen, und nicht Steuersenkungen, notwendig.<br>\nDie Steuerpolitik sollte &uuml;berdies so ausgestaltet sein, dass Ausw&uuml;chse in der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung korrigiert werden. Wie die OECD (2008) j&uuml;ngst feststellte, haben in den Jahren 2000 bis 2005 in Deutschland Einkommensungleichheit und Armut st&auml;rker zugenommen als in jedem anderen OECD Land. Dies erkl&auml;rt auch die schwache Entwicklung des privaten Konsums, da die oberen Einkommensgruppen in Deutschland sehr hohe Sparquoten aufweisen und die unteren und mittleren Einkommensgruppen ihre schwache Einkommensentwicklung &ndash; anders als etwa die US-amerikanischen Haushalte &ndash; bisher nicht durch ausufernde Kreditaufnahme kompensiert haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_pb_11_2_2009.pdf\">IMK [PDF &ndash; 71 KB]<\/a>\n<p>Quelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/091202_hinweis_wachstumsbeschleunigungsG-1.pdf\">Wortprotokoll der &Ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung von Sachverst&auml;ndigen zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU\/CSU und der FDP Beschleunigung des Wirtschaftswachstums [PDF &ndash; 308 KB]<\/a><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"upload\/pdf\/091202_stellungnahme_dgb_wachstumsbeschleunigung.pdf\">Stellungnahme des DGB zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert von Heusinger: Gescheitert<\/strong><br>\nStatt die Banken mit Eigenkapital zu rekapitalisieren und sie damit &uuml;berhaupt erst wieder in die Lage zu versetzen, neue Kredite vergeben zu k&ouml;nnen, wurde ihnen eine Bad Bank gebaut, in die sie ihre giftigen Papiere &ndash; bitte, bitte &ndash; auslagern m&ouml;gen. Tun sie aber nicht. Richtig: Die Rekapitalisierung w&auml;re mit der vor&uuml;bergehenden Verstaatlichung verbunden. Das traute sich Schwarz-Rot nicht und das kann Schwarz-Gelb nicht einmal denken. Uupps, die Banken zahlen schon wieder hohe Boni und Dividende? &ldquo;St&auml;rkt doch bitte, bitte erst euer Eigenkapital f&uuml;r die schweren Zeiten&rdquo;, winselt die Bundesbank. So wird das nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2115269&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu auch Axel Troost (MdB): <\/em><\/p>\n<p><strong>Wenn Inkompetenz von der Geschichte eingeholt wird<\/strong><br>\n&ldquo;Die Kreditklemme ist tats&auml;chlich ein gravierendes Problem, aber die Regierung ist wesentlich mitverantwortlich daf&uuml;r. Es ist genau das eingetreten, was wir und viele andere vor einem halben Jahr prophezeit haben: Das Bad-Bank-Gesetz vom Juli dieses Jahres war politisch und handwerklich dilettantisch. Es stellte es den Banken frei, ob sie ihre 300 bis 600 Milliarden Euro Schrottpapiere auslagern oder in den Bilanzen belassen wollen. Bislang hat keine einzige Bank Papiere nach dem Bad Bank-Gesetz ausgelagert.&rdquo;<br>\n&ldquo;Die Regierung h&auml;tte die Banken schon vor Monaten zwingen m&uuml;ssen, ihre faulen Papiere auszulagern. Im Gegenzug h&auml;tte der Bund den Banken frisches Kapital bereitgestellt und w&auml;re dadurch Anteilseigner der Banken geworden. Dann k&ouml;nnte er heute als Eigent&uuml;mer der Banken die Kreditvergabe direkt beeinflussen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109427&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=392231&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0\">pressrelations<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitgeber verzocken sich mit Lehman-Papieren<\/strong><br>\nNicht nur Privatanleger haben sich mit Anlagepapieren von Lehman Brothers verspekuliert &ndash; auch dem Arbeitgeberverband Nordmetall hat die Pleite der kollabierten US-Investmentbank Verluste in Millionenh&ouml;he beschert. Der Verband und eine dazugeh&ouml;rige Stiftung verloren mit Investitionen in Lehman-Papiere mehr als 41,7 Millionen Dollar (27,8 Millionen Euro), wie ein Sprecher des Verbands sueddeutsche.de best&auml;tigte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/713\/496033\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenigstens trifft es auch die, die uns &uuml;ber Jahre gepredigt haben, der Markt k&ouml;nne alles besser.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Liechtenstein: Ministerin arbeitete f&uuml;r Hedgefonds<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re um den unter Betrugsverdacht stehenden Hedgefonds K1 ist die amtierende Justiz- und Au&szlig;enministerin von Liechtenstein ins Scheinwerferlicht geraten.<br>\nEin Regierungssprecher best&auml;tigte am Dienstag, dass Aurelia Frick einige Monate lang f&uuml;r K1 gearbeitet hat. Sie habe vom 6. August bis 29. Dezember 2008 dem Board of Directors der K1-Vertriebsfirma K1 Fund Distribution in London angeh&ouml;rt. Der Sprecher best&auml;tigte damit einen Bericht des &ldquo;Handelsblatt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2115422_Liechtenstein-Ministerin-arbeitete-fuer-Hedgefonds.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Alte und Kinderlose kontra Junge und Eltern &ndash; Forscher weisen erstmals Verteilungskonflikte in sozialpolitischen Meinungen nach<\/strong><br>\nJe &auml;lter ein Bundesb&uuml;rger, desto weniger familienfreundlich ist die Politik, die er sich w&uuml;nscht. Und desto eher will er ein Rentensystem, das die j&uuml;ngere Generation st&auml;rker belastet. Gleichzeitig wollen Kinderlose weniger Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Familien als Eltern. Diese Anzeichen f&uuml;r einen Verteilungskonflikt zwischen verschiedenen demografischen Gruppen, die sich bisher f&uuml;r Deutschland nicht empirisch untermauern lie&szlig;en, haben Forscher des Max-Planck-Instituts f&uuml;r demografische Forschung in Rostock nun erstmals wissenschaftlich belegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mpg.de\/bilderBerichteDokumente\/dokumentation\/pressemitteilungen\/2009\/pressemitteilung20091125\/index.html\">Max-Planck-Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Schau an, da hat die Max-Planck-Gesellschaft ein eigenes Institut f&uuml;r demographische Forschung. Und der Leiter dieser Studie Harald Wilkoszewski ist noch Fellow bei einer &bdquo;Stiftung Neue Verantwortung&ldquo;. Beim St&ouml;bern auf den Seiten der Stiftung finden wir dann eine Mission, die Pl&auml;ne f&uuml;r einen neuen Gesellschaftsvertrag und ein Kuratorium mit Mitgliedern wie Bundessuperminister a.D. Wolfgang Clement, Udo di Fabio (Bundesverfassungsgericht), Mathias D&ouml;pfner (Springer), Hans Peter Keidel (BDI), Dieter Lenzen (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), Klaus Peter M&uuml;ller (Commerzbank AG, Bundesverband Deutscher Banken), Thomas P&uuml;tter (Allianz Capital), Philipp R&ouml;sler (noch als nieders&auml;chsischer Wirtschaftsminister gef&uuml;hrt), Norbert R&ouml;ttgen (noch als parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer gef&uuml;hrt), Dieter Zetsche (Daimler), aber auch den Gr&uuml;nen Cem &Ouml;zdemir und Petra Pau von der Linkspartei.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.neueverantwortung.de\/138873,1031,138543,-1.aspx\">Stiftung Neue Verantwortung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.neueverantwortung.de\/Themen\/Neuer-Gesellschaftsvertrag\/138749,1031,138699,-1.aspx\">Stiftung Neue Verantwortung<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.neueverantwortung.de\/Ueber-uns\/Kuratorium\/138668,1031,138759,-1.aspx\">Stiftung Neue Verantwortung (Kuratorium)<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Droht eine Kostenlawine im Gesundheitswesen? Irrt&uuml;mer und Fakten zu den Folgen einer alternden Gesellschaft<\/strong><br>\nAus den &Uuml;berlegungen dieses Beitrags &hellip; geht eindeutig hervor, dass sich eine immer reicher werdende Gesellschaft, wie es die unsrige ist, die notwendigen Ausgaben f&uuml;r die Gesundheit gut leisten kann. Da die Kosten ungef&auml;hr im Rahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Leistungssteigerungen wachsen, sind sie volkswirtschaftlich gesehen durchaus zu verkraften. Auch leicht &uuml;berproportionale Wachstumsraten im Gesundheitswesen sollten f&uuml;r eine Volkswirtschaft, deren Reichtum insgesamt zunimmt und die infolgedessen immer geringere<br>\nAnteile f&uuml;r den materiellen Konsum ben&ouml;tigt, akzeptabel sein.<br>\nVon Gerd Bosbach und Klaus Bingler.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/091202_hinweis_gesundheitskosten.pdf\">Soziale Sicherheit [PDF &ndash; 572 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studie: Mit Gesundheitsreform sinken Kosten f&uuml;r US-B&uuml;rger<\/strong><br>\nPr&auml;sident Barack Obama hat unerwartete Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seine Gesundheitsreform begonnen. Kurz bevor der Senat am Montagnachmittag die entscheidenden Beratungen aufnahm, ver&ouml;ffentlichte das Congressional Budget Office (CBO) eine Studie, wonach die Versicherungskosten f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung nicht steigen und f&uuml;r viele sogar sinken werden. Das CBO ist eine der h&ouml;chsten Autorit&auml;ten in den USA f&uuml;r die Absch&auml;tzung finanzieller Folgen von Gesetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,2964645?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atom-Hardliner wird Reaktor-Aufseher<\/strong><br>\nBundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen (CDU) macht einen altbekannten Atom-Hardliner zum neuen Leiter der Reaktorsicherheitsabteilung in seinem Haus. Es handelt sich nach FR-Informationen um den Juristen Gerald Hennenh&ouml;fer. Dieser hatte dieselbe Position bereits in den 90er Jahren unter der damaligen Umweltministerin und jetzigen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) inne und war von diesem Posten direkt in die Stromwirtschaft gewechselt, was damals &ouml;ffentliche Kritik ausgel&ouml;st hatte. Der Spitzenbeamte war nach dem Amtsantritt von Rot-Gr&uuml;n Ende 1998 von Umweltminister J&uuml;rgen Trittin (Gr&uuml;ne) beurlaubt worden. Danach wechselte er zum Stromkonzern Viag (heute Eon), der ihn zum Generalbevollm&auml;chtigten machte. Moniert wurde damals, dass der Konzern sich Ministerialbeamte und deren Wissen &ldquo;einkaufe&rdquo;. Tats&auml;chlich verhandelte Hennenh&ouml;fer dann auch im Viag-Auftrag den rot-gr&uuml;nen Atomkonsens mit, der 2000 verabschiedet wurde und die AKW-Laufzeiten auf im Schnitt 32 Jahre begrenzte. Sein Name steht unter dem &ldquo;Konsenspapier&rdquo; vom 14. Juni 2000.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2113086&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Soviel zum so genannten Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg, weil der Ausstieg vom Ausstieg von der Mehrheit der Menschen nicht akzeptiert werde.<\/em><br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=4367#h04\">Nachdenkseiten, Hinweise des Tages vom 27.11.2009<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Swift-Abkommen: FDP schilt Datentransfer<\/strong><br>\nPro Tag wickelt der Finanzdienstleister&nbsp;Swift 15 Millionen Banktransaktionen ab. Auf diese Daten d&uuml;rfen vom 1. Dezember ab die US-Beh&ouml;rden zugreifen.<br>\nDer deutsche Innenminister Thomas de Maiziere ( CDU )&nbsp;hatte sich am Montag in Br&uuml;ssel der Stimme enthalten &ndash; und somit das Abkommen in Kraft treten lassen.<br>\nDie neue Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger (FDP ) reagierte mit Emp&ouml;rung, denn mit einem &ldquo;Nein&rdquo; des deutschen Innenministers w&auml;re das Abkommen gescheitert. &ndash; Und ab heute h&auml;tte das EU-Parlament beteiligt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2113102_Swift-Abkommen-FDP-schilt-Datentransfer.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Ob das die &ldquo;Aussicht&rdquo; auf den zuk&uuml;nftigen deutschen Arbeitnehmer-Datenschutz sein wird: Der Innenminister setzt sich durch und das Justizressort &ldquo;darf&rdquo; protestieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die andere Vorratsdatenspeicherung &ndash; Deutschland will mit Elena bei der elektronischen Signatur eine weltweite F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nAb Anfang n&auml;chsten Jahres werden die deutschen Unternehmen jeden Monat Informationen &uuml;ber ihre Besch&auml;ftigten in eine zentrale Datenbank &uuml;bertragen. Bei dem Verfahren mit der Bezeichnung Elektronischer Entgeltnachweis (Elena) werden unter anderem Name, Anschrift, Geburtsdatum, H&ouml;he des Gehalts und der Zeitraum des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses &uuml;bermittelt. Damit diese Informationen nur zweckgebunden und ausschlie&szlig;lich von Berechtigten genutzt werden k&ouml;nnen, sollen ambitionierte Absicherungen zum Einsatz kommen. Die Datenschutzbeauftragten der L&auml;nder sehen das Projekt dennoch mit Misstrauen. Hinter &ldquo;Elena&rdquo; stehen nicht zuletzt industriepolitische Absichten: Deutschland will bei der elektronischen Signatur eine F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen. Noch stehen rechtliche Schranken einer umfassenden Vernetzung im Weg. Technisch gesehen aber entstehen durch Vorratsspeicherungen und weitere Datenbankvernetzungen die Infrastruktur f&uuml;r eine (sozial-)staatliche Kontrolle der Bev&ouml;lkerung neuer Qualit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31514&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Was bedeuten gesch&auml;tzte 85 Millionen Euro, um welche die Unternehmen j&auml;hrlich entlastet werden (sollen)? Nat&uuml;rlich wird ein Teil dieser Kosten auf die &bdquo;Kundinnen und Kunden&ldquo; abgew&auml;lzt werden, die eine Bringschuld zu leisten haben, indem sie Geb&uuml;hren f&uuml;r Karten und Signaturen sowie Anschaffungskosten f&uuml;r Leseger&auml;te und Programme bezahlen m&uuml;ssen. Und ein nicht unerheblicher Teil der zu sparenden Kosten werden selbstverst&auml;ndlich zehntausende von Stellen in z.B. Personalabteilungen sein, wo keine Entgeltbescheinigungen mehr manuell oder auf andere altmodische Art ausgef&uuml;llt werden m&uuml;ssen. Weiterhin wird Porto gespart, wodurch bei der Deutschen Post AG und konkurrierenden Unternehmen Personal freigesetzt werden kann. In der Branche der IT-Dienstleister wird schon der Schaumwein kaltgestellt, denn nach TollCollect und Elektronischer Gesundheitskarte wird es das n&auml;chste Gro&szlig;projekt mit unkalkulierbaren Datenschutzproblemen geben, an dem Arvato &amp; Co. Geld verdienen wollen und werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sprache ist Macht<\/strong><br>\nDer Sozialstaat schade der Wirtschaft, behaupten seine Gegner. Doch diese Gesellschaft denkt solidarischer, als uns gern weisgemacht wird.<br>\nAber denkt das Publikum auch so, wie es die ver&ouml;ffentlichte Meinung ihm nahelegt? Meinungsforschungsinstitute haben in den vergangenen Jahren in Deutschland mehrfach das Bewusstsein des Volkes gemessen. Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung vom Juli 2006 sagen 83 Prozent der Bev&ouml;lkerung, soziale Gerechtigkeit sei der wichtigste zu bewahrende Wert. Und 61 Prozent sagen, es gebe keine Mitte mehr, sondern nur noch ein Oben und Unten. In zwei weiteren Umfragen der Institute Allensbach und Emnid vom Herbst 2007 sind unabh&auml;ngig von Parteizugeh&ouml;rigkeiten jeweils breite Mehrheiten von bis zu 80 Prozent daf&uuml;r, einen Mindestlohn einzuf&uuml;hren, die Gewerkschaften zu st&auml;rken, und deutliche Mehrheiten sind gegen eine Rente mit 67, f&uuml;r einen st&auml;rkeren Staat und f&uuml;r ein Ende der Privatisierungen.<br>\nDas lehrt: Die dominierende ver&ouml;ffentlichte Meinung ist noch lange nicht dominierende Meinung der &Ouml;ffentlichkeit, der Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2009%2F12%2F01%2Fa0017&amp;cHash=a2c39a8bf5\">Digitaz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jens Berger: Tango dilettanti in schwarz-gelb<\/strong><br>\nGanze elf Jahre haben sie sich gesucht und nie gefunden &ndash; nun durfte das schwer verliebte Traumpaar Westerwelle-Merkel endlich koalieren, doch bereits nach wenigen Tagen wirken die frisch Verm&auml;hlten eher wie ein altes Ehepaar, das seine einzig verbleibende Lebensenergie aus dem allt&auml;glichen Streit &uuml;ber Kleinigkeiten zieht. Normalerweise g&ouml;nnt man neuen Regierungen eine hundertt&auml;gige Schonfrist &ndash; bei Schwarz-Gelb ist dies noch nicht einmal n&ouml;tig. Nach gerade einmal einen Drittel der Schonfrist steht bereits fest, dass die Duzfreunde Merkel, Westerwelle und Seehofer den schlechtesten Start einer Bundesregierung in der j&uuml;ngere Geschichte hingelegt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/1316\/tango-dilettanti-in-schwarz-gelb\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>ZDF: Gesucht &ndash; Unabh&auml;ngiger Chefredakteur<\/strong><br>\nDie Proteste gegen die Abl&ouml;sung von Nikolaus Brender als ZDF-Chefredakteur sind noch nicht verklungen, da kursieren bereits die Namen potenzieller Nachfolger in der &Ouml;ffentlichkeit. Noch vor Weihnachten, so hatte es der Intendant des Senders, Markus Sch&auml;chter, angek&uuml;ndigt, soll die Personalie verk&uuml;ndet werden. Der ZDF-Chef steht nach seiner Niederlage im ZDF-Verwaltungsrat vor einem zweifachen Problem. Zum einen muss er, wenn er nicht g&auml;nzlich als Verlierer dastehen will, einen Kandidaten pr&auml;sentieren, der sowohl unzweifelhaft f&uuml;r publizistische Unabh&auml;ngigkeit steht als auch den Verwaltungsrat in seiner Mehrheit &uuml;berzeugt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2113352&amp;em_loc=91&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/medien\/&amp;em_ivw=kul_med\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Zugegeben &ndash; Chefredakteur Brender schenkte Bundeskanzlerin Merkel und Amtsvorg&auml;nger Schr&ouml;der gelegentlich ordentlich ein. Das machte das ZDF unter seiner redaktionellen Leitung aber nicht unbedingt zum Bollwerk kritischen Journalismus. Zum Beispiel war er redaktionell mitverantwortlich f&uuml;r die Dauerwerbesendung &bdquo;2030 &ndash; Aufstand der Alten&ldquo; und das Rahmenprogramm. &Uuml;ber die angebliche politische Ausgewogenheit des Nachfolge-Kandidaten Peter Frey kann man allerdings nur den Kopf sch&uuml;tteln; er ist Partner und Aktivist des Bertelsmannschen Centrums f&uuml;r angewandte Politikforschung, und seine Moderationen bei &bdquo;Berlin Direkt&ldquo; sind alles andere als ausgewogen.<br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=2015\">Nachdenkseiten vom 15.01.2010<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"?p=1370\">Nachdenseiten vom 27.06.2006<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"?p=4087\">Nachdenkseiten vom 23.07.2009<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die PR-Branche und ihre Tricks<\/strong><br>\nZapp: &bdquo;Es ist ein Herzensthema von Zapp. Public Relations, kurz PR. Werbung, die h&uuml;bsch unauff&auml;llig als Journalismus verpackt ist. Mittlerweile erscheint sie so selbstverst&auml;ndlich und ist so perfekt platziert, dass sie kaum zu enttarnen ist und dass sich kaum einer dar&uuml;ber aufregt. Wir schon. Denn auf einen PR-Profi kommen nur noch zwei Journalisten. Zapp &uuml;ber die miesen Methoden einer boomenden Branche.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/archiv\/ethik_journalismus\/prtricks100.html\">ARD\/Zapp<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Innenministerium legt neuen Lobbyistenbericht vor<\/strong><br>\nDas Bundesministerium des Innern (BMI) hat den Bundestagsaussch&uuml;ssen f&uuml;r Haushalt und Inneres den Ende Oktober den dritten Bericht &uuml;ber den Einsatz externer Personen in Bundesministerien vorgelegt. Der j&auml;hrlich abzugebende interne Bericht, der Carta jetzt vorliegt, wird von der Organisation LobbyControl erneut kritisiert. &bdquo;Der Bericht enth&auml;lt weder befristete Vertr&auml;ge noch Werkvertr&auml;ge noch Beratungsvertr&auml;ge. Das muss sich dringend &auml;ndern&ldquo;, so Ulrich M&uuml;ller von LobbyControl. Zudem m&uuml;sse der Bericht &bdquo;f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit einsehbar online ver&ouml;ffentlicht werden und nicht nur an die Bundestagsaussch&uuml;sse gehen&ldquo;. Dem aktuellen Bericht zufolge wurden vier F&auml;lle nachgemeldet, &bdquo;die bereits f&uuml;r vorherige Berichtszeitr&auml;ume zu melden waren&ldquo;. So meldete die Deutsche Bank einen externen Mitarbeiter nach, der im vergangenen Jahr im BMI sowohl im Inneren Dienst als auch beim Sicherheitsbeauftragten und in der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit t&auml;tig war. Ein weiterer nachgemeldeter externer Mitarbeiter der Deutsche Bank Research, dem &bdquo;Think Tank der Deutsche Bank Gruppe&ldquo;, wurde 2008 im Bundeswirtschaftsministerium mit Telekommunikationspolitik und -wirtschaft betraut. Nachgemeldet wurden daneben zwei Mitarbeiterinnen der Euroimmun AG, die im Gesch&auml;ftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums im &bdquo;Zentrum f&uuml;r Biologische Sicherheit 1 &acute;Hochpathogene virale Erreger&acute;&ldquo; des Robert-Koch-Instituts t&auml;tig sind. Ebenso ein Mitarbeiter der DZ Bank, der sich f&uuml;r den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenkassen im Finanzministerium unter anderem mit &bdquo;Grundsatzfragen des Finanzplatzes Deutschland&ldquo;, &bdquo;Verbraucherschutzfragen&ldquo; und &bdquo;Einlagensicherung&ldquo; besch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/18996\/innenministerium-legt-neuen-lobbyistenbericht-vor\/\">Carta<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>&Uuml;berforderte Ministerialen<\/strong><br>\nDas Problem nimmt zu: Immer mehr Kanzleien schreiben f&uuml;r Ministerien Gesetzestexte. Ein neuer Lobbyismus? Die Linksfraktion wollte es genau wissen und verlangte eine detaillierte Auflistung: Welche Ministerien haben sich in welchen Jahren bei der Formulierung von Gesetzen oder Verordnungen von Kanzleien oder Unternehmen helfen lassen? Nach monatelangem Z&ouml;gern hat die Bundesregierung die Antwort geschickt.<br>\nUnter dem CDU-Kanzler Helmut Kohl gab es in den Neunzigerjahren nur einen Fall: Umweltminister Klaus T&ouml;pfer lie&szlig; sich im Jahr 1991 bei der Ausarbeitung einer Norm helfen. Deutlich ausgeweitet hat dies Rot-Gr&uuml;n: In den sieben Jahren halfen Kanzleien oder Unternehmen bei 25 Gesetzen oder Verordnungen. Knapp die H&auml;lfte der Auftr&auml;ge kam aus dem Haus von Trittin, das 486.985 Euro zahlte. Auch Merkels Minister setzten in einzelnen F&auml;llen auf externe Hilfe: Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck von der SPD genauso wie Familienministerin Ursula von der Leyen, Innenminister Wolfgang Sch&auml;uble von der CDU und Wirtschaftsminister Michael Glos von der CSU. Nur einer liegt &uuml;ber dem Durchschnitt: Umweltminister Sigmar Gabriel. Der jetzige SPD-Parteichef lie&szlig; Berater von au&szlig;en bei 23 Gesetzen und Verordnungen mitarbeiten. Und niemand sonst gab daf&uuml;r so viel Geld aus: 3.109.322 Euro in vier Jahren. J&uuml;rgen Trittin, heute Fraktionsvorsitzer der Gr&uuml;nen, weist darauf hin, dass die Ministerien seit 1990 j&auml;hrlich 1,5 Prozent ihrer Stellen k&uuml;rzen mussten. Und das, obwohl &ldquo;die Probleme und Komplexit&auml;ten j&auml;hrlich nicht um 1,5 Prozent sinken, sondern kontinuierlich steigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F12%2F02%2Fa0104&amp;cHash=2ea6599130\/&amp;type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Studie: Mehr Hass als Ideologie <\/strong><br>\nBiografien rechter Schl&auml;ger gleichen denen anderer Gewaltt&auml;ter. Die Autoren der mehr als 120 Seiten starken Studie im Auftrag der Berliner Landeskommission gegen Gewalt erkl&auml;ren die Trennung zwischen Hass und Ideologie so: Die Beweggr&uuml;nde der T&auml;ter l&auml;gen oft in einer diffusen Fremdenfeindlichkeit und in Dynamiken, wie sie auch f&uuml;r nicht-politische Gewalttaten &uuml;blich seien. In den Biografien der T&auml;ter f&auml;nden sich oft viele fr&uuml;he Ansatzpunkte f&uuml;r &ldquo;dissoziales Verhalten&rdquo; und gro&szlig;e &Uuml;berschneidungen zwischen allgemeiner nicht-politischer Gewalt und politischer Gewaltkriminalit&auml;t. Die Autoren unterscheiden zwischen zwei gro&szlig;en T&auml;tergruppen. Rassistisch-antimigrantische Gewalt werde &uuml;berwiegend von &auml;lteren und einzeln agierenden T&auml;tern ausge&uuml;bt, die kaum in der rechtsextremen Szene verankert sind. Gewalttaten gegen politische Gegner oder Angeh&ouml;rige nicht-rechtsextremer Kulturen gehen dagegen von j&uuml;ngeren T&auml;tern aus, die zudem h&auml;ufig bereits polizeibekannt sind. Die Wissenschaftler ziehen einen gewagten Schluss: Die Pr&auml;vention rechtsextremer Gewalt m&uuml;sse sich in gro&szlig;en Teilen nicht von der Pr&auml;vention allgemeiner Gewaltkriminalit&auml;t unterscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2115256&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Frauen stimmten gegen Minarette<\/strong><br>\nAusschlaggebend f&uuml;r die landesweite Mehrheit war &ndash; ebenfalls &auml;hnlich wie in den Niederlanden und Belgien &ndash; nach &Uuml;berzeugung der beiden PolitologInnen Regula St&auml;mpli und Michael Hermann die hohe Zustimmung von Frauen, die sich als Feministinnen und als links verstehen und zum Teil bei den Gr&uuml;nen oder der Sozialdemokratischen Partei aktiv sind. &ldquo;Diese Frauen wollten ein Zeichen setzen gegen eine Kultur, die sie als autorit&auml;r, machohaft und aggressiv empfinden&rdquo;, erkl&auml;rt Hermann. Sie verb&auml;nden mit dem Islam vor allem Burka, Scharia, &ldquo;Ehrenmorde&rdquo; und andere Formen der Unterdr&uuml;ckung von Frauen.<br>\nZwar spielten diese Aspekte bislang in der Schweiz keine Rolle. Hier sind die Muslime besser integriert als in jedem anderen europ&auml;ischen Land. Doch das hinderte viele linke und feministische Frauen nicht an der Zustimmung zum Minarettverbot. Ebenso wenig wie die Doppelmoral der Verbotsinitiatoren, der rechtspopulistischen Parteien SVP und EDU, die in ihren Parteiprogrammen ein r&uuml;ckst&auml;ndiges Frauenbild propagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/frauen-gegen-minarette\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien und Irak: &bdquo;Wenn schon Milit&auml;r, dann aber richtig&ldquo;<\/strong><br>\nVertraute des fr&uuml;heren Premierministers Tony Blairs packen vor der britischen Untersuchungskommission zum Irakkrieg aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/international\/Irakkrieg-Tony-Blair-Grossbritannien;art123,2964639?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&ldquo;Mittelbau bleibt lieber kinderlos&rdquo;<\/strong><br>\nDa war von 40 Prozent Kinderlosen die Rede. In der wissenschaftlichen &Uuml;berpr&uuml;fung hat sich herausgestellt, dass es nur etwa 25 Prozent sind, also kaum mehr als in der Gesamtbev&ouml;lkerung. Bei unserer Population an den Hochschulen hat sich dagegen herausgestellt, dass insgesamt etwa 73 Prozent im Mittelbau in der Altersgruppe der 22- bis 44-J&auml;hrigen keine Kinder haben, bei den Frauen sind es sogar 75 Prozent. Vor allem die Kinderlosigkeit m&auml;nnlicher Wissenschaftler hat zugenommen.<br>\nVor allem bei Professoren ist der Unterschied horrend. Zwei Drittel der m&auml;nnlichen Professoren sind V&auml;ter, aber nur ein Drittel der Professorinnen haben ein Kind.<br>\nWelche Faktoren halten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haupts&auml;chlich davon ab, Kinder zu bekommen?<br>\nDie prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, sprich: befristete Vertr&auml;ge, Drittmittelstellen, die immer wieder auslaufen &ndash; und bei den M&auml;nnern eindeutig die Teilzeitbesch&auml;ftigung, die rasant zugenommen hat. 90 Prozent der M&auml;nner sind hier kinderlos. Deshalb hat der Mittelbau deutlich weniger Kinder als die Professoren. Die haben gen&uuml;gend Geld, um sich zu entlasten. Sie wissen, dass sie sich Kinder leisten k&ouml;nnen, ihre Zukunft ist sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell\/1998557_Interview-Mittelbau-bleibt-lieber-kinderlos.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Nachtrag zum gestrigen Hinweis Ziffer 19: <a href=\"?p=4375#h19\">Geschichte und Funktion des dreigliedrigen Schulsystems<\/a><\/strong><br>\n<em><strong>Dazu schrieb uns unser Leser J.S. folgende Anmerkung:<\/strong><br>\nNotizen aus der (p&auml;dagogischen) Provinz<br>\nEs ist ja inzwischen Allgemeingut, dass unsere Bev&ouml;lkerung aus drei Bildungsschichten besteht: der oberen, der mittleren und der unten. Unsere staatstragenden Bef&uuml;rworter, hervorragend aufgestellt in schwarz-gelben Koalitionen, f&uuml;hren uns diese Sicht der Dinge tagt&auml;glich vor Augen.<br>\nEiner dieser Leistungstr&auml;ger ist Roland Koch, seines Zeichens Ministerpr&auml;sident von Hessen, dort auch verantwortlich f&uuml;r die Schulpolitik; seit neuem zusammen mit einer gelben, also &bdquo;liberalen&ldquo; Kultusministerin.<br>\nWas tut dieses Gespann f&uuml;r die unten?<br>\nIn forschem Ritt Unm&uuml;ndigkeit f&ouml;rdern und zementieren!<br>\nWie geht das?<br>\nDazu bedarf es einiger Zutaten: Erstens muss das Hohelied der Dreigliedrigkeit unseres Schulsystems gesungen werden, und zwar so lange, bis alle es verinnerlicht haben. Zweitens m&uuml;ssen Lehrpl&auml;ne so gestaltet werden, dass die drei Bildungsschichten schon in der Schule merken, dass sie nichts miteinander gemein haben, selbst wenn sie an einer gemeinsamen Schule unterrichtet werden. Drittens ben&ouml;tigt man gen&uuml;gend Zeitdruck, um ja keine tiefergehende Einsicht in unser politisches System bekommen zu k&ouml;nnen.<br>\nUnd das geht so:<br>\nF&uuml;r die Hauptschule gibt es seit Jahren einen Lehrplan, laut dem der Politikunterricht, genannt Sozialkunde oder Neudeutsch POWI (Politik und Wirtschaft), in der Regel mit dem achten Hauptschuljahr endet, also nach zwei der drei Hauptschuljahre, wenn die Sch&uuml;ler zuvor die so genannte F&ouml;rderstufe durchlaufen haben, in der ihnen schon gezeigt wurde, wo der Hammer h&auml;ngt &ndash; ganz unten nat&uuml;rlich!<br>\nWas wird damit erreicht?<br>\nErstens in der Zeit, in der Sch&uuml;ler pubert&auml;tsgem&auml;&szlig; an allem anderen interessiert sind, nur nicht an Schule, wird ein bisschen Demokratie &bdquo;gelehrt&ldquo;, um folgende Kernkompetenzen zu vermitteln: Analytische Kompetenz, Entscheidungskompetenz, Interventionsf&auml;higkeit. Das w&auml;re dann schon mal Bologna f&uuml;r die da unten &ndash; zackzackzack. Zweitens wird verhindert, dass in Abschlussklasse neun, in der Sch&uuml;lerInnen auf Grund ihrer Entwicklung eher zum intellektuellen Erwerb der zitierten F&auml;higkeiten bereit und in der Lage w&auml;ren, politisches Bewusstsein nicht mehr &bdquo;gepflegt&ldquo; wird. Solche Planung kann kein Zufall sein!<br>\nErgebnis dieser bildungspolitischen Setzung:<br>\nDie ganz unten werden dumm genug gehalten, um unsere Demokratie so zu goutieren, wie sie ist; auf &bdquo;dumme Gedanken&ldquo; sollen sie nicht kommen. Die hessischen K&ouml;che legitimieren dieses Vorgehen mit dem sattsam bekannten Argument, jede Schicht, pardon Bildungsschicht, ben&ouml;tige eben nur die Kost, die ihr ad&auml;quat sei. In unserem Fall ist dies faule Kost! <\/em>\n<\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Weiterer Nachtrag zu Anne Will\/Wa(h)re Bildung, betr. Schleichwerbung<\/strong><br>\nEiner unserer Leser sieht das anders als <a href=\"?p=4378\">von uns hier<\/a> dargestellt. Aus Gr&uuml;nden der Fairness zitieren wir seine Einsch&auml;tzung:\n<blockquote><p><em>Liebe Nachdenkseitler,<br>\nohne mir die entsprechenden Passagen der Sendung erneut angesehen zu haben, finde ich den Vorwurf der Schleichwerbung an dieser Stelle problematisch. FasTracKids kam in der Sendung nicht gut weg, weder in dem eingespielten Trailer (der FasTracKids eher als Boot-Camp f&uuml;r Kleinkinder darstellte), noch in der Diskussion. Frau Nelke-Meyenknecht bekam zwar Raum, f&uuml;r FasTracKids zu werben (und leitete ihr Statement mit dem Satz ein, der eingespielte Trailer gebe nicht die Realit&auml;t wieder, da ja alles viel spielerischer und toller sei), was im Kontext der Sendung verst&auml;ndlich war, da sie ja immerhin zwei ihrer Kinder in dieses Programm geschickt hat\/bzw. immer noch schickt, was in der Diskussion deutlich erw&auml;hnt wurde (und ja, man h&auml;tte erg&auml;nzen k&ouml;nnen, dass sie auch PR f&uuml;r das Programm macht &ndash; aber auch so war ihre Position als Bef&uuml;rworterin hinreichend deutlich).<br>\nOb Anne Will im speziellen jetzt eine explizit kritische Frage zu FasTracKids gestellt hat, wei&szlig; ich nicht mehr (m&uuml;sste ich nachschauen) &ndash; ich fand sie in der Sendung von ihren Fragen her ausnahmsweise besser und kritischer, als sonst.<br>\nIch w&auml;re nur mit dem Vorwurf der Schleichwerbung vorsichtig. FasTracKids wurde kritisch behandelt (und von verschiedenen Seiten mit kritischen Kommentaren versehen), was nach so einem Trailer durchaus zu erwarten war. Und als Beispiel f&uuml;r die Geilheit mancher Eltern, ihren Kindern Karrierevorteile zu erm&ouml;glichen, war FasTracKids definitiv gut geeignet. Deshalb w&uuml;rde ich diesen Vorfall auch als absolut ungeeignet f&uuml;r einen Fall von Meinungsmache sehen.<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nSven G.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Friedhelm Hengsbach: &raquo;Verursacher der Krise m&uuml;ssen zur Kasse gebeten werden&laquo;<\/strong><br>\nJesuiten setzen sich f&uuml;r Steuer gegen Armut ein. Petition an Bundestag kann bis morgen unterzeichnet werden. Ein Gespr&auml;ch mit Friedhelm Hengsbach<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/12-02\/031.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Merkw&uuml;rdig allerdings die Aussage, dass die Kampagne &bdquo;Steuer gegen Armut&ldquo; auf derselben Welle schwimme wie die Bundeskanzlerin.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Br&uuml;derles Nein zum Mindestlohn; Wachstumsentschleunigungsgesetz; Bankenpolitik: Prinzip bitte, bitte; Spaltungsversuche: Alte kontra Junge; Alarmismus im Gesundheitswesen; Atomaufsicht: Wieder ein Bock als G&auml;rtner; Swift-Abkommen: FDP grummelt ein bisschen; Schwarz-gelb: Tango dilletanti; ZDF sucht Nachfolger f&uuml;r Brender; Frauen stimmen gegen Minarette; Mittelbau bleibt kinderlos. (KR\/MB\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4380\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}