{"id":43813,"date":"2018-05-07T08:23:24","date_gmt":"2018-05-07T06:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813"},"modified":"2018-05-07T08:23:24","modified_gmt":"2018-05-07T06:23:24","slug":"hinweise-des-tages-3114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h01\">150 Jahre &bdquo;Das Kapital&ldquo; &ndash; 200 Jahre Karl Marx<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h02\">Weapons Inspector Refutes U.S. Syria Chemical Claims<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h03\">Die H&auml;lfte der Deutschen misstraut den Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h04\">Schluss mit Dialog im Petersburger Dialog?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h05\">Geheim und radikal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h06\">Warum der Einfluss der globalen Geldverwalter gef&auml;hrlich ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h07\">VW will offenbar an Winterkorns Verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h08\">GroKo-Scholz schlittert mit der schwarzen Null auf einen Skandal zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h09\">Staat kann bis 2022 mit Einnahmerekord rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h10\">Entfristung bei der Deutschen Post &ndash; Wer zu oft krank ist, muss gehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h11\">Fehltage wegen &Uuml;berlastung im Job deutlich angestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h12\">Skripal-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h13\">Warum die Rechtsstaats-Debatte verlogen ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h14\">Fast jeder zehnte AfD-Abgeordnete hat &Auml;rger mit dem Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43813#h15\">Historische Klatsche f&uuml;r Stegners SPD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>150 Jahre &bdquo;Das Kapital&ldquo; &ndash; 200 Jahre Karl Marx<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Seine Politische &Ouml;konomie des Kapitalismus zu verstehen, lohnt sich!<\/strong><br>\nEine Pr&auml;sentation vorgelegt zum Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai 2018<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180507-Marx%20_150_jahre_das_kapital_200_jahre_karl_marx.pdf\">Prof. Dr. Rudolf Hickel<\/a><\/li>\n<li><strong>Brauchen wir einen neuen Marx?<\/strong><br>\n&ldquo;Karl Marx ist immer noch aktuell&rdquo;, schreibt die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht in einem Gastbeitrag. Heute wie damals helfe er, den Kapitalismus zu verstehen.<br>\nVor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren. Seitdem ist die Welt in vieler Hinsicht eine andere geworden. Brauchen wir einen &ldquo;neuen Marx&rdquo;, um aktuelle Entwicklungen zu begreifen? Nun ja, gro&szlig;e Denker und schonungslose Analytiker haben noch keinem Zeitalter geschadet. Aber genauso wahr ist: Marx ist immer noch aktuell. Er hat die inneren Widerspr&uuml;che, die Bewegungsgesetze, die Krisen des Kapitalismus nicht nur als Erster klar analysiert. Er bietet bis heute ein unersetzliches theoretisches Instrumentarium, um zu verstehen, wie unsere Wirtschaft funktioniert.<br>\nDenn trotz aller Ver&auml;nderungen: Noch heute leben wir in einer Wirtschaftsordnung, die um den Selbstzweck kreist, aus Geld mehr Geld zu machen. Die nach der Logik des &ldquo;immer mehr&rdquo; funktioniert. Heute werden Produkte von den Herstellern teilweise extra so konstruiert, dass sie nach relativ kurzer Zeit kaputt gehen und sich kaum reparieren lassen. Damit m&ouml;glichst schnell das n&auml;chste Modell verkauft werden kann. &Ouml;kologisch ist das verheerend. Um den Zugang zu Rohstoffen werden Kriege gef&uuml;hrt. Milliarden werden f&uuml;r R&uuml;stung verschleudert. Das gro&szlig;e Geld kauft sich die Politik, die seinen Interessen n&uuml;tzt.<br>\nNoch immer befinden sich entscheidende wirtschaftliche Ressourcen &ndash; von Fabriken und Kraftwerken &uuml;ber Software bis hin zu digitaler Infrastruktur und Information &ndash; in der Hand einer kleinen, privilegierten Minderheit. Niemand kann sich ein Verm&ouml;gen von hunderten Millionen oder Milliarden selbst erarbeiten. Dass es Privatverm&ouml;gen in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;berhaupt gibt, zeigt, dass einige die Macht haben, sich die Arbeit anderer anzueignen und davon reich zu werden. Oft ohne eigene Leistung, denn was den Kapitalisten vom Unternehmer unterscheidet, ist ja gerade, dass er in dem oder den Unternehmen, von dessen Ertr&auml;gen er profitiert, keine produktive Rolle mehr spielt. Deshalb k&ouml;nnen auch Finanzinvestoren und Hedge Fonds heute Eigent&uuml;mer von Unternehmen sein. Gerade dann dreht sich in der Regel alles nur noch um die Erh&ouml;hung der Rendite. Leidtragende sind die Besch&auml;ftigten, deren L&ouml;hne durch Tarifflucht oder Leiharbeit gedr&uuml;ckt werden oder deren Leistungsstress erh&ouml;ht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/marx-analysen-treffen-auch-2018-noch-zu-100.html\">Sahra Wagenknecht auf zdf.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Kipping erinnert an Marx und wirbt f&uuml;r Grundeinkommen<\/strong><br>\nAn diesem Samstag, den 5. Mai, w&auml;re Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Trotz der vernichtenden Niederlage, die der real existierende Sozialismus 1989 in Europa erlitten hat, ist der Trierer Philosoph keineswegs vergessen. Auch f&uuml;r Linken-Parteichefin Katja Kipping spielt Marx auch heute noch eine Rolle, sagt sie im Gespr&auml;ch mit Sabina Matthay. Au&szlig;erdem wirbt Kipping noch einmal f&uuml;r ein bedingungsloses Grundeinkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mediathek.rbb-online.de\/radio\/Zw%C3%B6lfzweiundzwanzig\/Kipping-erinnert-an-Marx-und-wirbt-f%C3%BCr-G\/Inforadio\/Audio?bcastId=32100954&amp;documentId=52155978\">RBB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und Karl Marx rotiert dabei im Grab. Kaum zu glauben, f&uuml;r was sein Name heute herhalten muss.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weapons Inspector Refutes U.S. Syria Chemical Claims<\/strong><br>\nScott Ritter is arguably the most experienced American weapons inspector and in this interview with Dennis J. Bernstein he levels a frank assessment of U.S. government assertions about chemical weapons useIn the 1980&rsquo;s, Scott Ritter was a commissioned officer in the United States Marine Corps, specializing in intelligence.  In 1987, Ritter was assigned to the On-Site Inspection Agency, which was put together to go into the Soviet Union and oversee the implementation of the Intermediate Nuclear Forces Treaty.  This was the first time that on-site inspection had been used as part of a disarmament verification process.<br>\nRitter was one of the groundbreakers in developing on-site inspection techniques and methodologies. With this unique experience behind him, Ritter was asked in 1991, at the end of the Gulf War, to join the United Nations Special Commission, which was tasked by the Security Council to oversee the disarmament of Iraq&rsquo;s weapons of mass destruction.  From 1991 to 1998, Ritter served as a chief weapons inspector and led a number of teams into Iraq.<br>\nAccording to Ritter, in the following Flashpoints Radio interview with Dennis Bernstein conducted on April 23rd, US, British and French claims that the Syrian Government used chemical weapons against civilians last month appear to be totally bogus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/04\/27\/weapons-inspector-refutes-u-s-syria-chemical-claims\/\">Consortiumnews<\/a>\n<p><strong>auf Deutsch: UN-Inspekteur Scott Ritter &ndash; USA erfanden Duma-Vorfall, um Syrien angreifen zu k&ouml;nnen<\/strong><br>\nLaut dem ehemaligen Offizier der US-Marines und sp&auml;teren UN-Inspekteur f&uuml;r Massenvernichtungswaffen Scott Ritter waren die Behauptungen &uuml;ber eine Giftgas-Attacke im syrischen Duma &ldquo;v&ouml;llig falsch&rdquo; &ndash; und damit auch die Grundlage des sp&auml;teren US-Angriffs.<br>\nScott Ritter ist der wohl erfahrenste Waffeninspekteur der Vereinigten Staaten. Im nachfolgend dokumentierten Interview mit Dennis J. Bernstein, das erstmalig am 27.4. 2018 bei ConsortiumNews.com erschienen war, gibt Ritter eine unvoreingenommene, realistische Einsch&auml;tzung der Behauptungen der US-Regierung, die syrische Regierung habe in Duma chemische Waffen eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Bankrotterkl&auml;rung f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit Washingtons und der Leitmedien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/69441-sensationelles-interview-mit-scott-ritter\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die H&auml;lfte der Deutschen misstraut den Medien<\/strong><br>\nWeltweit wird jedes Jahr am 3. Mai der Internationale Tag der Pressefreiheit begangen. Organisationen wie Reporter ohne Grenzen (RoG) nutzen dieses Datum, um international auf bestehende Missst&auml;nde hinzuweisen. Aktuell rangiert Deutschland auf der Rangliste der Pressfreiheit der RoG auf Platz 15. Probleme sieht die Organisation vor allem in einer &bdquo;erschreckend hohen Zahl von t&auml;tlichen Angriffen, Drohungen und Einsch&uuml;chterungsversuchen gegen Journalisten&ldquo;, insbesondere bei Demonstrationen rechtspopulistischer oder rechtsradikaler Gruppierungen.<br>\nDoch auch Versuche der politischen Einflussnahme werden ger&uuml;gt. Auf struktureller Ebene t&auml;ten sich die &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten teils schwer, die vom Bundesverfassungsgericht eingeforderte Staatsferne ihrer Aufsichtsgremien in die Praxis umzusetzen. (&hellip;)<br>\nMehr als die H&auml;lfte der Deutschen (53,3%) gibt an, kein Vertrauen in die Medien zu haben. Ein F&uuml;nftel (20,8%) vertraut der Presse sogar &bdquo;gar nicht&ldquo;. Dem steht nur rund ein Drittel gegen&uuml;ber, das &bdquo;relativ starkes&ldquo; Vertrauen in den Journalismus hegt (33,9%), &bdquo;vollkommen&ldquo; vertrauen ihm allerdings lediglich 1,9 Prozent. (&hellip;)<br>\nNeben den Anh&auml;ngern der Linken sind auch die Unionsanh&auml;nger geteilter Meinung in der Frage, wieviel Vertrauen sie der Presse schenken. 41,6 Prozent der Linken-Anh&auml;nger hegen Vertrauen in die Medien, 43,9 Prozent haben geringes Vertrauen in den Journalismus. Unter den Unionsanh&auml;ngern vertraut eine knappe Mehrheit von 45,3 Prozent den Medien &ndash; gegen&uuml;ber 42,1 Prozent, die angeben, der Presse kein Vertrauen entgegenzubringen.<br>\nGro&szlig;es Vertrauen in die Berichterstattung findet sich nur bei den Gr&uuml;nen- und SPD-Anh&auml;ngern. 68,8 Prozent der Gr&uuml;nen-Anh&auml;nger vertrauen der Presse &bdquo;relativ stark&rdquo; oder sogar &bdquo;vollkommen&ldquo;, bei den SPD-Anh&auml;ngern sind es 59,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/civey.com\/pro\/unsere-arbeit\/trend\/medien\/haelfte-der-deutschen-misstraut-der-presse\">Civey<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schluss mit Dialog im Petersburger Dialog?<\/strong><br>\nIst Russland nicht mehr an Dialog interessiert? Das Verbot einer deutschen Wahlbeobachterorganisation zieht jedenfalls Kreise, bis hin zu einem etablierten Gespr&auml;chsforum: dem Petersburger Dialog.<br>\nVor und nach der russischen Pr&auml;sidentschaftswahl schossen Moskauer staatsnahe Medien und die Staatsanwaltschaft aus vollen Rohren auf die deutsche Nichtregierungsorganisation namens &ldquo;Europ&auml;ische Plattform f&uuml;r demokratische Wahlen&rdquo;, kurz EPD. Die verbindet und unterst&uuml;tzt seit vielen Jahren Wahlbeobachter in autokratisch gef&uuml;hrten L&auml;ndern. Gegr&uuml;ndet hat die Plattform Stefanie Schiffer, die die europaweit agierende Organisation bis heute leitet. Dass EPD in Russland zur unerw&uuml;nschten Organisation erkl&auml;rt wurde, erfuhr sie aus den dortigen Medien, die eine wahre Hetzkampagne gegen sie und ihre Partner in der russischen Zivilgesellschaft fuhren. (&hellip;)<br>\nDie Europ&auml;ische Plattform f&uuml;r demokratische Wahlen ist die 13. unerw&uuml;nschte Organisation, die 12 davor kamen aus den USA sowie anderen L&auml;ndern Europas. Dass es jetzt erstmals Deutschland trifft, ist mehr als nur ein unfreundlicher Akt gegen die EPD, es ist auch ein Angriff auf den Petersburger Dialog. Denn Stefanie Schiffer geh&ouml;rt auch dessen Vorstand an. Nun l&auml;sst Ronald Pofalla, der Chef auf deutscher Seite, im Hintergrund die Dr&auml;hte gl&uuml;hen, auch wenn die T&ouml;ne offiziell moderat sind. (&hellip;)<br>\nDie ausgewiesene Monitoring-Expertin Stefanie Schiffer registriert schon seit einiger Zeit, dass in Russland durchaus nicht alle Wahlbeobachter unerw&uuml;nscht sind. Im Gegenteil.<br>\n&ldquo;Aus Deutschland sind die Wahlbeobachter oft aus der AfD. Die Linke schickt auch oft Wahlbeobachter. In Frankreich geht es durchs ganze politische Spektrum. In Italien ist es oft die Lega Nord. Wenn man die Medien&auml;u&szlig;erungen vergleicht, dann sind die oft sehr standardisiert. Die sogenannten Wahlbeobachter sagen oft: Die Wahlen in Russland sind so gut wie in Frankreich. Oder die Wahlen haben europ&auml;ischen Standard&rdquo;<br>\nRussland und andere autokratisch regierten L&auml;nder wollen sich mit dem Urteil von Wahlbeobachtern schm&uuml;cken, doch Kritik wird nicht als hilfreich, sondern st&ouml;rend empfunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/deutsche-ngos-in-russland-schluss-mit-dialog-im.2165.de.html?dram:article_id=417068%20\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was f&uuml;r ein Lehrst&uuml;ck an Hetze: Der Bogen reicht von Russland, dass angeblich neutralen Wahlbeobachtern die Arbeit verbiete, bis hin zur Legende einer quasi Zusammenarbeit zwischen AfD und Linkspartei.<\/em><\/p>\n<p><em>Was hat eigentlich das (konkrete) Arbeitsverbot der EPD in Russland mit einem Ende des (allgemeinen) Petersburger Dialogs zu tun? Offenbar ist Russland weiterhin an einem Dialog insbesondere mit Deutschland interessiert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Deutsch-russische Beziehungen: &ldquo;Eigener strategischer Wert&rdquo;<\/strong><br>\nWDR 5 Morgenecho &ndash; Interview | 04.05.2018 | 08:47 Min.<br>\nKrim, Syrien, Skripal-Attentat: In der Kommunikation zwischen Russland und dem Westen ist Sand im Getriebe. Welche Auswege gibt es? Russland sei immer offen f&uuml;r einen guten und sachlichen Dialog, sagt der russische Botschafter Sergej Netschajew.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-morgenecho-interview\/audio-deutsch-russische-beziehungen-eigener-strategischer-wert-100.html\">WDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geheim und radikal<\/strong><br>\nVerbindungen bis in Vatikan und EU: Ultrakonservative von &bdquo;Agenda Europe&ldquo; wollen Homo-Ehe, Abtreibung, Scheidung und Verh&uuml;tung abschaffen.<br>\nDas barocke Jagdschloss F&uuml;rstenried, im gr&uuml;nen S&uuml;dwesten M&uuml;nchens gelegen, dient dem Bistum M&uuml;nchen und Freising als Exerzitienhaus. 2014 trafen sich dort in geheimer Runde bis zu 150 Mitglieder eines Netzwerks, das generalstabsm&auml;&szlig;ig an einem europaweiten Rollback sexueller und reproduktiver Rechte arbeitet: Agenda Europe.<br>\nAgenda Europe ist ein professionelles Lobby-Netzwerk, das enge Verbindungen zum Vatikan pflegt und Konservative, TraditionalistInnen und ChristInnen in ganz Europa eint: Da ist zum Beispiel die &ouml;sterreichische Lebensschutz-Aktivistin und Parlamentsabgeordnete Gudrun Kugler. Da ist der EU-Kommissionsbeamte Jakob Cornides, der sich &ouml;ffentlich gegen den &bdquo;Gleichheitswahn&ldquo; ausspricht. Oder Anti-LGBTI-AktivistInnen verschiedener L&auml;nder wie die Franz&ouml;sin und Homo-Hasserin Ludovine de La Roch&egrave;re.<br>\n100 bis 150 Einzelpersonen aus mindestens 50 konservativen europ&auml;ischen Organisationen, so hei&szlig;t es in einem k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Bericht des Europ&auml;ischen Parlamentarischen Forums f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung (EPF), geh&ouml;rten Agenda Europe an. Das Netzwerk, schreibt darin EPF-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Neil Datta, sei &bdquo;reaktion&auml;r und expansiv&ldquo;. Er warnt: Sollten deren Mitglieder ihre Ziele erreichen, w&uuml;rden sie jahrzehntelange Fortschritte sexueller und reproduktiver Rechte zunichtemachen. (&hellip;)<br>\nAgenda Europe, schreibt Datta, sei das derzeit wichtigste Netzwerk gegen sexuelle und reproduktive Rechte, das in Europa aktiv ist. Und es macht Druck: &bdquo;Wir haben ein enges Zeitfenster von zehn bis zwanzig Jahren&ldquo;, hei&szlig;t es in deren Manifest. Werde das nicht genutzt, sei es gut m&ouml;glich, dass sich die westliche Gesellschaft selbst zerst&ouml;re, weil sie einer &bdquo;perversen Ideologie&ldquo; anh&auml;nge: emanzipatorischen Ideen sowie dem Ziel sexueller und reproduktiver Rechte f&uuml;r alle Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5498934\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar besteht hier auch eine &Uuml;bereinstimmung mit den <a href=\"https:\/\/www.afd.de\/familie-bevoelkerung\/\">Zielen der AfD<\/a>, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum der Einfluss der globalen Geldverwalter gef&auml;hrlich ist<\/strong><br>\nMehr als sechs Billionen Dollar Der kontrolliert der Verm&ouml;gensverwalter Blackrock. Das sichert Einfluss und verhindert den Wettbewerb. Doch die Politik tut zu wenig, um dem Einhalt zu gebieten. (&hellip;)<br>\nLuftfahrt, IT, Pharma, Elektroger&auml;te: In vielen Sektoren stehen heute hinter allen wichtigen Anbietern dieselben Anteilseigner. Keine Einzelpersonen, sondern gewaltige Verm&ouml;gensverwalter wie Blackrock, Vanguard oder State Street.<br>\nAllein Blackrock kontrolliert 6,3 Billionen Dollar &ndash; mehr als das Achtfache der deutschen Steuereinnahmen 2017. Der US-Konzern ist beteiligt an rund 17.000 Unternehmen und einflussreicher Gro&szlig;aktion&auml;r bei fast allen b&ouml;rsennotierten Weltkonzernen in den USA und Europa.<br>\nDas hat Folgen. 2016 zeigte eine Studie der Universit&auml;t von Michigan, dass Flugreisende bis zu zehn Prozent mehr zahlen m&uuml;ssen, als es bei einem Wettbewerb zwischen klassischen Konkurrenten anzunehmen gewesen w&auml;re.<br>\nDas Gleiche bei den f&uuml;nf US-Gro&szlig;banken, die ebenfalls unter der Kontrolle weniger Verm&ouml;gensverwalter stehen: Je weniger Eigent&uuml;mer, desto h&ouml;her fielen die Kontof&uuml;hrungsgeb&uuml;hren aus, und desto weniger Zinsen bekamen die Kunden f&uuml;r ihr Geld. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r solche Effekte bedarf es nicht mal finsterer Strippenzieherei. Es reicht, wenn die Gro&szlig;aktion&auml;re nichts tun. Ohne Druck kein Wettbewerb. Deutsche Monopolkommission, OECD und EU- Kartellaufsicht reagierten prompt und prangerten die Machtkonzentration zu Recht an.<br>\nDoch was tut die Politik? Statt die Verstrickungen aufzukl&auml;ren und die Folgen f&uuml;r die B&uuml;rger offenzulegen, hat bislang keine Regierung eines EU-Staates den Mut gehabt, gegen die Oligarchie der Geldverwalter vorzugehen. Das Bundeswirtschaftsministerium kniff 2017 gleich ganz und degradierte die Arbeit der Forscher aus Michigan zur &bdquo;theoretischen Vermutung&ldquo; &ndash; nachdem der Deutschland-Chef von Blackrock beim Ministerium Beschwerde eingereicht hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.tagesspiegel.de\/politik\/fehlende-kontrolle-warum-der-einfluss-der-globalen-geldverwalter-gefaehrlich-ist\/21248602.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben oft auf die fragw&uuml;rdige Rolle von BlackRock hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22077\">BlackRock und Co.: Das globalisierte Finanzkapital<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41159\">Vortragsfolien: BlackRock und Co. &ndash; Wie sich das Finanzkapital die Welt zu eigen macht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>VW will offenbar an Winterkorns Verm&ouml;gen<\/strong><br>\nDem fr&uuml;heren VW-Konzernchef Martin Winterkorn droht nach Informationen der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; (&ldquo;FAS&rdquo;) der finanzielle Ruin. Volkswagen pr&uuml;fe, den 70-J&auml;hrigen f&uuml;r den entstandenen Milliardenschaden des Dieselskandals haftbar zu machen. Die Zeitung beruft sich dabei auf den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter P&ouml;tsch.<br>\nNachdem die US-Justizbeh&ouml;rden gegen Winterkorn Haftbefehl erlassen haben, drohen dem ehemaligen Topmanager somit nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern der Verlust seines Verm&ouml;gens. Im Umfeld des VW-Aufsichtsrates werde bereits spekuliert, wie viel bei ihm zu holen sei. Von bis zu einer Milliarde Euro sei die Rede. (&hellip;)<br>\nLaut &ldquo;FAS&rdquo; hat Winterkorn bei VW insgesamt mehr als 100 Millionen Euro verdient. Allein seine Pensionsanspr&uuml;che summierten sich auf knapp 30 Millionen Euro. &ldquo;Dieses Geld w&auml;re im Extremfall komplett weg&rdquo;, sagte der Berliner Rechtsprofessor Gregor Bachmann der Zeitung.<br>\nDer VW-Aufsichtsrat best&auml;tigte, dass Schadenersatzanspr&uuml;che gegen Winterkorn gepr&uuml;ft werden. &ldquo;Die Pr&uuml;fung dauert seit l&auml;ngerer Zeit an und wird unabh&auml;ngig von beh&ouml;rdlichen Verfahren durchgef&uuml;hrt&rdquo;, sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel der dpa. Die Pr&uuml;fung sei jedoch noch nicht abgeschlossen.<br>\nIn den USA wird Winterkorn Betrug vorgeworfen. Er soll au&szlig;erdem Teil einer Verschw&ouml;rung zum Versto&szlig; gegen US-Umweltgesetze und zur T&auml;uschung der Beh&ouml;rden gewesen sein. Der Ex-VW-Chef habe bereits im Mai 2014 von den Manipulationen bei Abgasmessungen gewusst, sich jedoch entschieden, den Betrug fortzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/winterkorn-vw-105.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Da bin ich aber sehr gespannt, wie das ausgeht. Hornberger Schie&szlig;en?!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>GroKo-Scholz schlittert mit der schwarzen Null auf einen Skandal zu<\/strong><br>\n&ldquo;Jetzt plant also der Bundesfinanzminister mit sinkenden Investitionen. Von knapp 38 Milliarden im kommenden Jahr sollen sie auf gut 33 Milliarden Euro bis 2022 fallen! Das passt &uuml;berhaupt nicht zur gesamten Rhetorik der Gro&szlig;en Koalition. Und es ist auch die falsche Politik. Wenn in einem Land wie Deutschland dauerhaft Steuer&uuml;bersch&uuml;sse anfallen, andererseits aber die Sch&uuml;ler im internationalen Vergleich bei der Bildung abgeh&auml;ngt bleiben, wenn alte Menschen in Pflegeheimen schecht versorgt weggesperrt durch zu wenig Pflegepersonal weggesperrt werden, die Wartelisten zur Krankenversorgung bei den Fach&auml;rzten lang sind, Bed&uuml;rftige weiterhin im so reichen Deutschland auf Tafeln angewiesen sind und azu noch gro&szlig;fl&auml;chige Funkl&ouml;cher die Regel sind, dann regiert diese Gro&szlig;e Koalition am B&uuml;rger vorbei&hellip;&rdquo; Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 3.5.2018<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/wipo\/wipo-deb\/wipo-all\/groko-scholz-schlittert-mit-der-schwarzen-null-auf-einen-skandal-zu\/\">LabourNet Germany<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Staat kann bis 2022 mit Einnahmerekord rechnen<\/strong><br>\nDank der guten Konjunktur in Deutschland kann der Staat auch in den kommenden Jahren mit deutlich h&ouml;heren Einnahmen rechnen. Laut &ldquo;Handelsblatt&rdquo; ergibt sich f&uuml;r die neue Steuersch&auml;tzung bis zum Jahr 2022 ein Plus von 60 Milliarden Euro. Demnach d&uuml;rften Bund und L&auml;nder von den genannten Mehreinnahmen mit jeweils zus&auml;tzlich rund 26 Milliarden Euro profitieren. Die Kommunen k&ouml;nnen bis 2022 mit neun bis zehn Milliarden Euro mehr rechnen. (&hellip;)<br>\nDas Bundesfinanzministerium warnte umgehend vor &uuml;berzogenen Erwartungen in Hinblick auf neue Finanzspielr&auml;ume f&uuml;r den Bund. Auf Anfrage lehnte es ab, die in dem Bericht genannten Zahlen zu kommentieren. Das Ministerium verwies aber darauf, dass seine aktuellen Haushalts- und Finanzplanungen bereits aktuellere Zahlen zur Grundlage h&auml;tten, als die der letzten offiziellen Steuersch&auml;tzung vom November. Insofern seien im Haushaltsentwurf schon h&ouml;here Steuereinnahmen eingerechnet. (&hellip;)<br>\nAngesichts der guten Lage warnen &Ouml;konomen, die schwarz-rote Bundesregierung m&uuml;sse eine Balance zwischen Sparen und Investitionen finden. Und auch der Industrieverband BDI pl&auml;dierte daf&uuml;r, die h&ouml;heren Einnahmen f&uuml;r mehr Investitionen und eine Absenkung der Steuerlast der Unternehmen zu nutzen. &ldquo;Es ist kontraproduktiv, den historisch einmaligen Spielraum f&uuml;r Zukunftsinvestitionen verstreichen zu lassen&rdquo;, sagte BDI-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Joachim Lang. Deutschland m&uuml;sse mehr f&uuml;r Wachstum und Innovationen tun, denn die gute Konjunktur werde nicht automatisch so weiterlaufen. Die Steuerlast f&uuml;r Firmen solle die Regierung langfristig von rund 30 auf etwa 25 Prozent absenken, forderte Lang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuern-staat-kann-mit-rekordeinnahmen-rechnen-a-1206462.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn ein Lobbyverband deutscher Arbeitgeber nach weniger Steuern ruft, mag das nachvollziehbar erscheinen. Nicht verst&auml;ndlich ist jedoch, dass Herr Lang unter einem &bdquo;historisch  einmaligen Spielraum f&uuml;r Zukunftsinvestitionen&ldquo; und &bdquo;Wachstum und Innovationen&ldquo; auch die Senkung von Steuern versteht. Damit w&uuml;rde der Staat zuk&uuml;nftig auf Einnahmen verzichten, was wohl kaum mit dem Gemeinwohl in Einklang zu bringen sein d&uuml;rfte. Sollten viele Konzerne nicht erst einmal lernen, Geld sinnvoll zu reinvestieren &ndash; z.B. in mehr Ausbildungspl&auml;tze in den Betrieben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Entfristung bei der Deutschen Post &ndash; Wer zu oft krank ist, muss gehen<\/strong><br>\nDie Deutsche Post macht die Entfristung von Arbeitsvertr&auml;gen offenbar von der Krankheitsdauer ihrer Mitarbeiter abh&auml;ngig. Laut einem Medienbericht hat der Konzern daf&uuml;r eine klare Obergrenze f&uuml;r Fehltage definiert.<br>\nDie Deutsche Post macht die Entfristung von Arbeitsvertr&auml;gen laut einem Medienbericht von den Krankheitstagen ihrer Mitarbeiter abh&auml;ngig. Wie die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; berichtete, haben Niederlassungsleiter von der Konzernspitze ein sogenanntes Entfristungskonzept erhalten, an das sie sich halten sollen.<br>\nDarin hei&szlig;t es demnach, dass Mitarbeiter in zwei Jahren nicht h&auml;ufiger als sechsmal krank gewesen sein d&uuml;rfen beziehungsweise nicht mehr als 20 Krankheitstage angeh&auml;uft haben.<br>\nWeiter schreibe die Post vor, dass ein Mitarbeiter &ldquo;h&ouml;chstens zwei selbstverschuldete Kfz-Unf&auml;lle mit einem maximalen Schaden von 5000 Euro&rdquo; verursachen darf. Zudem d&uuml;rfen Postboten in drei Monaten nicht mehr als 30 Stunden l&auml;nger f&uuml;r ihre Touren gebraucht haben als vorgesehen.<br>\nK&ouml;rperlich anstrengende T&auml;tigkeit<br>\nEin Sprecher der Post in Bonn best&auml;tigte den Bericht am Sonntag auf Anfrage. Die Aufregung dar&uuml;ber erschlie&szlig;e sich ihm nicht, sagte er. Die selben Medien, die das Konzept nun kritisierten, w&auml;ren die ersten, die aufschreien w&uuml;rden, wenn es M&auml;ngel bei der Zustellung geben sollte. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Menschenverachtend und sittenwidrig&rdquo;<br>\nInnerhalb des vergangenen Jahres habe die Post rund 9000 befristete Arbeitsverh&auml;ltnisse in unbefristete &uuml;berf&uuml;hrt. Wie viele Mitarbeiter insgesamt befristete Vertr&auml;ge haben, wollte der Konzern auf Anfrage nicht mitteilen.<br>\n&ldquo;Diese Kriterien sind v&ouml;llig menschenverachtend und sittenwidrig, und das bei einem Unternehmen, an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt ist&rdquo;, sagt Beate M&uuml;ller-Gemmeke, Gr&uuml;nen-Sprecherin f&uuml;r Arbeitnehmerrechte. Peter Wei&szlig; (CDU), arbeitsmarktpolitischer Sprecher und Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der Union, kritisierte: &ldquo;So ein Kriterienkatalog, wie er vorliegt, ist ein Quatsch und der Personalabteilung eines Gro&szlig;unternehmens unw&uuml;rdig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-post-entfristet-wird-wer-selten-krank-ist-a-1206444.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dieses Verfahren ist in der &ldquo;[m]enschenverachtend und sittenwidrig&rdquo;. Und besonders schlimm, da&szlig; die Deutsche Post zu etwa 25% dem Staat geh&ouml;rt, der schon als Eigner eingreifen k&ouml;nnte &ndash; wenn er nicht genau diese Zust&auml;nde guthei&szlig;en w&uuml;rde. Der n&auml;chste Skandal ist aber, da&szlig; die MdBs, die die Zust&auml;nde beklagen, f&uuml;r Parteien im Bundestag sitzen, die das Vorgehen nicht nur zugelassen haben, sondern auch sofort beenden k&ouml;nnten. Und der Skandal dahinter ist, und das f&auml;llt im deregulierten deutschen Arbeitsmarkt schon gar nicht mehr auf, da&szlig; &uuml;berhaupt Menschen ohne Sachgrund befristet eingestellt werden und sich in einer zus&auml;tzlichen Wohlverhaltensperiode beweisen oder nach dieser verl&auml;ngerten Probezeit gehen m&uuml;ssen. Dieser asoziale Arbeitsmarkt soll das Deutschland sein, &ldquo;in dem wir gut und gerne leben&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fehltage wegen &Uuml;berlastung im Job deutlich angestiegen<\/strong><br>\nArbeitnehmer sind zunehmend wegen &Uuml;berlastung und Ersch&ouml;pfung krankgeschrieben. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Demnach stieg die Zahl der Fehltage von 2012 bis 2016 von 19,97 Millionen auf 30,53 Millionen im Jahr.<br>\nWeil es f&uuml;r eine starke emotionale und k&ouml;rperliche Ersch&ouml;pfung durch chronische &Uuml;berforderung &ndash; oft als Burn-out bezeichnet &ndash; keine einheitliche Diagnose gibt, lie&szlig; die Linke die Fehltage aufgrund von vier Diagnosen ermitteln: schwere Belastungs- und Anpassungsst&ouml;rung, neurotische St&ouml;rung, Erm&uuml;dung sowie Probleme bei der Lebensbew&auml;ltigung. (&hellip;)<br>\nBesonders stark gestiegen sind den Angaben des Ministeriums zufolge die Zahlen bei Belastungs- und Anpassungsst&ouml;rungen. 2012 fehlten Arbeitnehmer deswegen 10,5 Millionen Tage, 2016 waren es 16,9 Millionen. F&uuml;r 2017 lagen noch keine Zahlen vor.<br>\n&bdquo;Die Grenze ist &uuml;berschritten. Arbeitgeber und Bundesregierung behandeln die Besch&auml;ftigten wie Verschlei&szlig;teile&ldquo;, sagte Jutta Krellmann, Linken-Sprecherin f&uuml;r Mitbestimmung und Arbeit, unserer Redaktion. Die Unternehmen wirtschafteten auf Kosten der Gesundheit ihrer Besch&auml;ftigten.<br>\nDie Bundesregierung aber denke lieber dar&uuml;ber nach, wie man das Arbeitszeitgesetz lockern k&ouml;nne, statt die Gesundheit der Besch&auml;ftigten zu sch&uuml;tzen. &bdquo;Das grenzt an K&ouml;rperverletzung&ldquo;, so die Linke-Politikerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/fehltage-wegen-ueberlastung-im-job-deutlich-angestiegen-id214204209.html%20\">Der Westen<\/a>\n<p><strong>Dazu: Immer mehr Arbeitnehmer haben mindestens zwei Jobs<\/strong><br>\nDas geht aus der Antwort der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, die der PNP (Samstagsausgabe) vorliegt. Insgesamt 2,73 Millionen Mehrfachbesch&auml;ftigte gehen neben einer sozialversicherungspflichtigen Stelle mindestens einer zus&auml;tzlichen geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung nach. Zweith&auml;ufigste Kombination sind zwei sozialversicherungspflichtige Jobs, hier gab es im Jahr 2017 insgesamt 306 272 F&auml;lle. 275 118 Personen standen in zwei oder mehr geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen.<br>\nDie Bundestagsfraktion der Linkspartei sieht in dem Anstieg ein Alarmsignal. &ldquo;F&uuml;r immer mehr Besch&auml;ftigte reicht das Einkommen aus einem Job nicht mehr aus&rdquo;, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin Sabine Zimmermann der Zeitung. &ldquo;Der &uuml;berwiegende Teil d&uuml;rfte aus purer finanzieller Not mehr als einen Job haben und nicht freiwillig.&rdquo; Die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns habe nicht ausgereicht, um Arbeit wieder existenzsichernd zu machen. Notwendig sei eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns &ldquo;auf zw&ouml;lf Euro die Stunde&rdquo;, sagte Zimmermann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/politik\/2936099_Immer-mehr-Arbeitnehmer-haben-mindestens-zwei-Jobs.html\">Passauer Neue Presse<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Skripal-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>London gesteht: Bislang kein Verd&auml;chtiger im Skripal-Fall identifiziert<\/strong><br>\nDie britischen Beh&ouml;rden konnten bislang entgegen anderslautenden Medienberichten keinen Verd&auml;chtigen in der Skripal-Aff&auml;re finden. Moskau sei dennoch schuld. Derweil pfiff die OPCW ihren eigenen Chef zur&uuml;ck, der Fantasiezahlen zu Nowitschok verbreitete. (&hellip;)<br>\nSir Mark Sedwill, der die Arbeit der Geheimdienste MI5, MI6 und des GCHQ koordiniert, gestand gegen&uuml;ber dem Verteidigungskomitee ein, dass bislang weder die Quelle der gegen die Skripals eingesetzten Substanz noch ein Verd&auml;chtiger identifiziert werden konnten. Als Sedwill gefragt wurde, ob irgendein Verantwortlicher f&uuml;r den Giftanschlag ausgemacht werden konnte, antwortete er: &ldquo;Noch nicht.&rdquo;<br>\nDer Guardian berichtete zudem, dass auch bekannte russische Spione in Gro&szlig;britannien nach einer Untersuchung als Verd&auml;chtige ausgeschlossen worden seien.<br>\nAls einen der Gr&uuml;nde f&uuml;r die bislang nicht erfolgte Identifizierung von Verd&auml;chtigen nannte Sedwill einen Mangel an Videoaufnahmen von &Uuml;berwachungskameras in Salisbury. In der englischen Kleinstadt wurden der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter am 4. M&auml;rz bewusstlos auf einer Parkbank aufgefunden. (&hellip;)<br>\nBemerkenswerterweise war das Eingest&auml;ndnis von Sedwill hiesigen Mainstreammedien keinen Bericht wert. Ganz anders noch vor zwei Wochen, als beispielsweise die Bildtitelte: &ldquo;Britische Polizei hat Verd&auml;chtige identifiziert&rdquo;. Auch die FAZ machte mit der &Uuml;berschrift auf: &ldquo;Britische Beh&ouml;rden haben Verd&auml;chtige identifiziert&rdquo;.<br>\nMan sollte meinen, dass die Aussage von Sedwill, die einer &uuml;berraschenden Kehrtwende gleichkommt, eine Schlagzeile wert w&auml;re. Wobei es sich im Grunde nicht um eine neue Entwicklung handelt. Denn die britischen Beh&ouml;rden haben zu keinem Zeitpunkt Verd&auml;chtige identifiziert. Was in den &Uuml;berschriften der genannten Zeitungen unterschlagen wurde, ist die Tatsache, dass der Telegraph lediglich unter Berufung auf anonyme Sicherheitskreise behauptet hatte, es seien Verd&auml;chtige identifiziert worden &ndash; &uuml;brigens hie&szlig; es in dem Artikel, die Polizei habe &ldquo;umfangreiche Aufnahmen von &Uuml;berwachungskameras in Salisbury ausgewertet, einschlie&szlig;lich solcher von Kameras, die Autonummernschilder erfassen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/69417-london-gesteht-bislang-kein-verdaechtiger-im-fall-skripal\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soviel also zu den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;. Viel schlimmer d&uuml;rfte jedoch sein, dass der Eindruck entstehen k&ouml;nnte, es ginge den Ermittlungsbeh&ouml;rden auch um die Durchsetzung von Gesetzen f&uuml;r mehr Restriktion\/&Uuml;berwachung gegen die eigene Bev&ouml;lkerung. Abwegig w&auml;re das nicht, oder?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Skripal-Fall: OPCW kritisiert den Direktor<\/strong><br>\nGestern erkl&auml;rte der Sprecher der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW), der Organisation sei es nicht m&ouml;glich die Menge des Nervengifts abzusch&auml;tzen oder zu bestimmen, mit der am 4. M&auml;rz die beiden Skripals in Salisbury vergiftet wurden. Die Menge m&uuml;sste man wahrscheinlich in Milligramm angeben. Nach der Analyse der Proben sei die chemische Substanz haltbar, resistent gegen&uuml;ber Wetterbedingungen und von hoher Reinheit gewesen.<br>\nDie Erkl&auml;rung kam nach einer ganz anders gearteten Behauptung von Ahmet &Uuml;z&uuml;mc&uuml;, seit 2009 OPCW-Direktor. Er hatte der New York Times gesagt, dass f&uuml;r den Anschlag sch&auml;tzungsweise 50 bis 100 Gramm (!) verwendet worden seien. Das ist um Gr&ouml;&szlig;enordnungen mehr als der Sprecher angab. Man sollte annehmen, dass man sich hinsichtlich solcher Unterschiede nicht irren sollte. Das n&auml;hrt den Verdacht, dass in der unabh&auml;ngigen Organisation Informationschaos herrscht oder doch verschiedene politische Interessen verfolgt werden.<br>\nWie die New York Times schreibt, soll der Direktor, ein t&uuml;rkischer Diplomat, kein Wissenschaftler, der auch schon f&uuml;r einige Jahre die T&uuml;rkei bei der Nato vertreten hat, auf neue Ma&szlig;nahmen hingewiesen haben, um die Herstellung des Nervengifts zu beobachten (offenbar wurde der urspr&uuml;ngliche Artikel gel&ouml;scht und durch die Meldung mit der Korrektur ersetzt). So werde von OPCW-Mitgliedsstaaten wie Russland, Gro&szlig;britannien oder den USA verlangt, die Produktion oder Lagerung der chemischen Substanz zu erkl&auml;ren, die als Nowitschok bekannt sei. Diese L&auml;nder w&uuml;rden die Chemikalie zu Forschungszwecken aber nur zu einem Zehntel der Menge produzieren, die beim Angriff eingesetzt worden sei.<br>\nAuch ein Zehntel von 50-100 Gramm w&auml;ren noch um das Hundertfache mehr als die Menge, die der OPCW-Sprecher absch&auml;tzte, der eben auch davon sprach, dass man sie nicht einmal absch&auml;tzen, geschweige denn n&auml;her bestimmen kann. Die enorme Diskrepanz k&ouml;nnte vermuten lassen, dass der OPCW-Direktor andere L&auml;nder aus dem Verdacht nehmen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Skripal-Fall-OPCW-kritisiert-den-Direktor-4042729.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum die Rechtsstaats-Debatte verlogen ist<\/strong><br>\nSollen EU-Finanzhilfen k&uuml;nftig an die Rechtsstaatlichkeit gebunden werden? Auf den ersten Blick klingt das verlockend. Am Portemonnaie lassen sich autorit&auml;re Staaten wie Polen am leichtesten packen.<br>\nIn Deutschland findet der Vorsto&szlig; der EU-Kommission denn auch viele Bef&uuml;rworter. Der Entzug von Zuwendungen k&ouml;nne ein angemessenes Mittel sein, um rechtsstaatliche Prinzipien durchzusetzen, so die &ldquo;S&uuml;ddeutsche&rdquo;.<br>\nDoch das Prinzip &ldquo;Geld gegen Werte&rdquo; hat mehrere Haken. Zum einen ist eine unabh&auml;ngige Justiz nicht etwas, das sich in Geldwert messen lie&szlig;e &ndash; der Rechtsstaat geh&ouml;rt zu den Grund-Bedingungen f&uuml;r den EU-Beitritt!<br>\nWer Rechtsstaat und Demokratie mit F&uuml;ssen tritt, m&uuml;sste also streng genommen die EU verlassen. Doch diese Debatte wagt keiner in Br&uuml;ssel, verst&auml;ndlicherweise. Nach dem Brexit will man nicht auch noch Polen oder Ungarn verlieren.<br>\nStattdessen versucht man, die Rechten in Budapest und Warschau am Portemonnaie zu packen &ndash; und beim Recht. Doch dabei greifen Kommissionschef Juncker und Budgetkommissar Oettinger tief in die juristische Trickkiste. (&hellip;)<br>\nWenn es der EU-Kommission wirklich ernst w&auml;re mit dem Rechtsstaat, dann m&uuml;sste sie auch gegen Deutschland vorgehen. Denn die deutsche Justiz ist nicht unabh&auml;ngig, wie das VW-Dieselgate gerade wieder zeigt.<br>\nIn den USA werden die Verantwortlichen vor Gericht belangt, in Deutschland erhalten sie Pr&auml;mien. Winterkorn l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/warum-die-rechtsstaats-debatte-verlogen-ist\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope%29\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fast jeder zehnte AfD-Abgeordnete hat &Auml;rger mit dem Gesetz<\/strong><br>\nInsgesamt 252 Abgeordnete stellt die AfD im Bundestag und in Landtagen &ndash; gegen 22 von ihnen sind nach Recherchen dieser Zeitung derzeit 24 Verfahren bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und staatlichen Dienstherren anh&auml;ngig oder j&uuml;ngst mit einer Sanktion abgeschlossen worden.<br>\nAndere Parteien kommen nicht einmal auf die H&auml;lfte dieser Quote. WELT AM SONNTAG hat erstmals alle derartigen F&auml;lle recherchiert und dokumentiert. Die Vorw&uuml;rfe gegen die Volksvertreter der AfD reichen von Betrug, Untreue, Meineid, Steuerhinterziehung, sexueller N&ouml;tigung und Beihilfe zur gef&auml;hrlichen K&ouml;rperverletzung bis zu Voksverhetzung oder Beleidigung.<br>\nZudem werden gegen fr&uuml;here Staatsbedienstete, etwa Richter, Staatsanw&auml;lte oder Hochschullehrer, Vorw&uuml;rfe wie Verletzung der Pflicht zur Verfassungstreue oder Versto&szlig; gegen das M&auml;&szlig;igungsgebot erhoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article176088649\/AfD-und-Justiz-Fast-jeder-zehnte-AfD-Abgeordnete-hat-Aerger-mit-dem-Gesetz.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Historische Klatsche f&uuml;r Stegners SPD<\/strong><br>\nDie CDU ist als st&auml;rkste Kraft aus der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein hervorgegangen.<br>\nLaut dem vorl&auml;ufigen amtlichen Endergebnis kam sie landesweit auf 35,1 Prozent.<br>\nDamit lag sie klar vor der SPD mit 23,3 Prozent, die einen Negativrekord in dem Bundesland einfuhr.<br>\nBitterer Abend f&uuml;r die schleswig-holsteinischen Sozialdemokraten. Bei den Kommunalwahlen im n&ouml;rdlichsten Bundesland erzielte die Partei um Landeschef Ralf Stegner ihr schlechtestes Ergebnis seit der Gr&uuml;ndung des Bundeslandes. Weder bei einer Kommunalwahl noch bei einer Landtagswahl fiel der Stimmenanteil der SPD jemals so klein aus wie an diesem Sonntag. 23,3 Prozent. Minusrekord.<br>\nStegner selbst redete dann auch nicht lange um den hei&szlig;en Brei herum. &bdquo;Das Ergebnis&ldquo;, so sein erster Kommentar, kann uns nat&uuml;rlich nicht zufriedenstellen. Der Versuch, landesweit den Abstand zur CDU zu verringern, ist offensichtlich gescheitert&ldquo;. Im Gegenteil: Der Abstand zur Partei des Ministerpr&auml;sidenten Daniel G&uuml;nther betrug am Sonntag zw&ouml;lf Prozent. Bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr waren es noch knapp f&uuml;nf Prozent. Die Tendenz, keine Frage, ist f&uuml;r die Nord-SPD weiter negativ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article176126332\/Schleswig-Holstein-Historische-Klatsche-fuer-Stegners-SPD.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43744\">Der Nahles-Effekt?<\/a> Bei den aktuellen Umfragen zur Bayerischen Landtagswahl liegt die SPD &uuml;brigens Kopf an Kopf mit der AfD und hinter den Gr&uuml;nen bei 12%.<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180507-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180507-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\" style=\"margin-bottom: -15px;\"><span><\/span><\/a>\n\n\n<\/div><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43813","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43813","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43813"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43813\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43816,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43813\/revisions\/43816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43813"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43813"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43813"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}