{"id":4382,"date":"2009-12-03T10:28:33","date_gmt":"2009-12-03T09:28:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4382"},"modified":"2009-12-03T10:28:34","modified_gmt":"2009-12-03T09:28:34","slug":"hinweise-des-tages-1034","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4382","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Gesetz zur Beschleunigung der Wirtschaft &ndash; die Ideologie siegt; Missmanagement der Kreditklemme; Dubai l&auml;sst Dubai World fallen; Soli nur noch vorl&auml;ufig;  DDR-Finanzverm&ouml;gen, die zweite Enteignung; 360&deg; Dreht&uuml;r: Atomaufseher &ndash; Atomlobbyist &ndash; Atomberater &ndash; Atomaufseher; Privatfernsehen: Mit Nachrichten ist nichts mehr anzufangen; K&ouml;hler rechnet mit dem Hochschulsystem ab; Georg Schramm: Koch und Kellner. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Koalitionsfraktionen setzen Umsatzsteuersenkung f&uuml;r Hotels durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Mehrwertsteuer f&uuml;r Hotels: Die G&auml;ste gehen leer aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Das V im Kopf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Sebastian Dullien: Merkel missmanagt sich in die Kreditklemme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Gef&auml;hrliches Comeback: Sorgen um &Uuml;berhitzung des Kreditmarkts wachsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">HSH-Manager k&ouml;nnen wieder Einkommensmillion&auml;re werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Dubai l&auml;sst Dubai World fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Athen k&auml;mpft gegen Dubai-Syndrom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">BA-Chef Weise: Besch&auml;ftigung steigt nicht sofort, wenn der Aufschwung kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">&bdquo;Soli&ldquo; wird nur noch vorl&auml;ufig erhoben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">vzbv-Tagung zur Altersvorsorge: Vor Sorge ums Alter &ndash; Was tun gegen die Rentenl&uuml;cke?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Verlagerung der Produktion: Mercedes schockiert Sindelfingen mit C-Klasse-Entzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">DDR-Finanzverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Steuerfahnder-Aff&auml;re <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Tausend franz&ouml;sische Steuerfl&uuml;chtlinge zeigen sich selbst an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Magdeburg: Abfindungstrick bei Putzfrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Arbeits-Vertragsrecht &agrave; la Bertelsmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">360&deg; Dreht&uuml;r: Atomaufseher &ndash; Atomlobbyist &ndash; Atomberater &ndash; Atomaufseher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Mit Nachrichten ist nichts mehr anzufangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Schavan: &Uuml;berwindung von Bildungsarmut ist die gr&ouml;&szlig;te Aufgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">K&ouml;hler rechnet mit dem Hochschulsystem ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Zu guter Letzt: Georg Schramm: Koch und Kellner<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4382&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Koalitionsfraktionen setzen Umsatzsteuersenkung f&uuml;r Hotels durch<\/strong><br>\nDer Finanzausschuss hat am Mittwochmittag den von den Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und FDP eingebrachten Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (17\/15) mit den Stimmen der beiden Fraktionen angenommen. SPD-Fraktion, Fraktion Die Linke und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen lehnten den Gesetzentwurf ab, der unter anderem eine Erh&ouml;hung des Kindergeldes um 20 Euro monatlich ab Januar 2010 und Entlastungen f&uuml;r Unternehmen durch bessere Abschreibungsbedingungen vorsieht. Die ebenfalls in dem Gesetzentwurf vorgesehene Senkung der Umsatzsteuer f&uuml;r Beherbergungsleistungen war zuvor in einer von der Opposition verlangten getrennten Abstimmung mit der Mehrheit von Unions- und FDP-Fraktion angenommen worden, w&auml;hrend die drei Oppositionsfraktionen dagegen stimmten. Bei einer ebenfalls separat vorgenommenen Abstimmung &uuml;ber die Erh&ouml;hung des Kindergeldes enthielt sich die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, w&auml;hrend alle anderen Fraktionen daf&uuml;r waren&hellip;<br>\nFDP-Fraktion wies darauf hin, dass 1 Prozent mehr Wachstum 3,5 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen und 3,8 Milliarden Euro mehr Einnahmen f&uuml;r die Sozialkassen bringe &hellip;<br>\nAuf Protest stie&szlig; der Sprecher der FDP-Fraktion, als er Forderungen von SPD und Linkspartei sowie eines Politikers der Gr&uuml;nen nach Senkung der Umsatzsteuer f&uuml;r Hotels zitierte. So entgegnete die Linksfraktion, eine Senkung der Steuer auf Arzneimittel und Artikel f&uuml;r Kinder sei vorrangig. Sie erkl&auml;rte, mit den Ma&szlig;nahmen des Gesetzes werde kein h&ouml;heres Wachstum erreicht. Wer &Auml;nderungen an der Erbschaftsteuer als Wachstumsf&ouml;rderung ansehe, liege &rdquo;voll daneben&ldquo;. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen warf der FDP-Fraktion Wahlkampfreden vor und wies darauf hin, dass sich Finanzpolitiker der Koalition &ouml;ffentlich gegen die Senkung der Umsatzsteuer ausgesprochen h&auml;tten. Die Koalition habe sich bei der Erm&auml;&szlig;igung auf 7 Prozent vergaloppiert.<br>\n&Auml;nderungsantr&auml;ge der Linksfraktion zur Nichtanrechnung des h&ouml;heren Kindergeldes f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger und der SPD-Fraktion zur Zerlegung der Gewerbesteuer bei Solaranlagen wurden von der Koalitionsmehrheit ebenso abgelehnt wie ein Antrag von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zur Stellung von Lebenspartnerschaften im Erbschaftsteuerrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_12\/2009_294\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehrwertsteuer f&uuml;r Hotels: Die G&auml;ste gehen leer aus<\/strong><br>\nErn&uuml;chternde Ehrlichkeit: Die meisten Hoteliers wollen Steuersenkungen nicht an ihre Kunden weitergeben. Die CSU hatte sich die Hilfen f&uuml;r Gastwirte anders vorgestellt. Ob das Vorhaben der Koalition die Zahl der dienstlichen &Uuml;bernachtungen &ndash; wie vom Dehoga erhofft &ndash; tats&auml;chlich wieder in die H&ouml;he treibt, ist fraglich. Kostet derzeit eine &Uuml;bernachtung mit 19 Prozent Mehrwertsteuer 119 Euro, so konnte sich das Unternehmen des Gesch&auml;ftsreisenden 19 Euro vom Finanzamt zur&uuml;ckholen. Seine Nettobelastung betrug also 100 Euro. Sinkt nun die Mehrwertsteuer, die &Uuml;bernachtung kostet aber weiterhin 119 Euro, bekommt er nur noch 7,79 Euro erstattet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/53\/496369\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Da sehen wir, wie wenig dar&uuml;ber nachgedacht wurde. Erstaunlich ist, dass diese klugen K&ouml;pfe nicht wussten, dass Unternehmen sowieso die Mehrwertsteuer beim Finanzamt zur&uuml;ckholen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Das V im Kopf<\/strong><br>\nDer steile Aufschwung ist Wunschdenken. F&uuml;r eine echte Erholung muss das Bankensystem repariert werden. Sonst wird auch das Abwerfen von Geldb&uuml;ndeln per Hubschrauber nicht helfen.<br>\nWie kann Deutschland einen Aufschwung generieren, wenn der Wechselkurs bei 1,50 $ pro Euro liegt, Tendenz steigend? Der Dollar-Wechselkurs ist nur ein kleiner Teil unseres Problems, denn der reale Wechselkurs gegen&uuml;ber Pfund und Renminbi schnellt ebenso stark in die H&ouml;he. Die Geschwindigkeit, mit der gerade Deutschland wechselkursbedingt an Wettbewerbskraft verliert, ist trotz der Lohnzur&uuml;ckhaltung der letzten Jahre atemberaubend.<br>\nWie kann Deutschland einen Aufschwung generieren, wenn die Banken weiterhin die Wirtschaft mit zu wenig Kredit versorgen? Das ist kein zyklisches Problem, das bald vorbei sein wird. Solange die Bundesregierung sich weigert, die Banken zur Rekapitalisierung zu zwingen, sei es durch Verstaatlichung, Zwangsfusionen oder Schlie&szlig;ung, so lange wird die volkswirtschaftliche Gesamtnachfrage durch mangelnde Kreditversorgung ged&auml;mpft.<br>\nUnsere gegenw&auml;rtige Strategie ist es, das Problem zu monetarisieren. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) versorgt die Banken mit Billigliquidit&auml;t, was ihnen erlaubt, langfristig ihre Bilanzen zu frisieren. Man versucht also, mit Liquidit&auml;tsma&szlig;nahmen ein Solvenzproblem zu l&ouml;sen. Das geht, ist aber ineffizient. Die Banken leihen sich Geld zu einem Prozent f&uuml;r ein Jahr von der EZB und verleihen es zu f&uuml;nf Prozent. Mit diesem Gesch&auml;ftsmodell kann jeder Geld verdienen. Irgendwann, so nach 10 oder 20 Jahren, hat selbst die toxischste Bank das Problem gel&ouml;st, nur riskiert man als Nebeneffekt einen hohen Grad makro&ouml;konomischer Instabilit&auml;t.<br>\nDie Bundesregierung sollte jetzt den Streit &uuml;ber die Steuerreform vertagen und das von der Gro&szlig;en Koalition versemmelte Bad-Bank-Gesetz noch einmal &uuml;berarbeiten. Sie sollte den Bankensektor innerhalb eines Jahres rekapitalisieren, notfalls per Verstaatlichung. Auf internationaler Ebene m&uuml;ssen wir die W&auml;hrungspolitik asiatischer L&auml;nder, insbesondere von China, thematisieren &ndash; und nicht nur h&ouml;flich beim Abendessen, so es wie die Troika der Europ&auml;ischen Union am letzten Wochenende tat und abblitzte. Als gr&ouml;&szlig;ter Kunde chinesischer Produkte hat die EU einen st&auml;rkeren politischen Hebel, als sie glaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-wolfgang-muenchau-das-v-im-kopf\/50044894.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sebastian Dullien: Merkel missmanagt sich in die Kreditklemme<\/strong><br>\nNun versuchen die Banken, das Verh&auml;ltnis von Eigenkapital zu Bilanzsumme wieder aufzupolstern. Weil es aber so schwer ist, an neues Eigenkapital zu kommen, fahren die Banken die Kreditvergabe an Firmen und Haushalte zur&uuml;ck &ndash; aus Unternehmenssicht eine &ldquo;Kreditklemme&rdquo;.<br>\nDiese Entwicklung war abzusehen &ndash; im Gegensatz zu anderen L&auml;ndern aber hat Deutschland schleppend auf die Bedrohung reagiert: W&auml;hrend in Gro&szlig;britannien die Regierung die Banken gezwungen hat, staatliche Beteiligungen anzunehmen, um ihre Kapitaldecke auf ein vern&uuml;nftiges Niveau zu bringen, hat die Regierung in Berlin solche Hilfen den Banken nur angeboten. Zu gro&szlig; war die Angst von Merkel und ihrem damaligen Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck, in die N&auml;he von &ldquo;Verstaatlichungen&rdquo; und einer Ausweitung des Staatseinflusses auf die Banken zu r&uuml;cken. Und weil die deutschen Banken die Beschr&auml;nkungen etwa bei Bonuszahlungen f&uuml;rchteten, lie&szlig;en die meisten von ihnen lieber die Finger von der staatlichen Kapitalspritze und wurschteln seitdem stattdessen mit einer eigentlich zu d&uuml;nnen Eigenkapitaldecke weiter.<br>\nDoch damit nicht genug: Auch das Bad-Bank-Modell der Bundesregierung, das den Banken Risikopapiere abnehmen sollte, war zu halbherzig konstruiert, um wirklich das Eigenkapitalproblem zu l&ouml;sen. Es war zu unattraktiv f&uuml;r die Banken, um es freiwillig anzunehmen. Und die Regierung hat sich geziert, den Banken die Bilanzreinigung aufzuzwingen. Keine einzige der deutschen Privatbanken hat deshalb bisher von den M&ouml;glichkeiten einer Bad Bank Gebrauch gemacht.<br>\nNimmt man den Banken nun einige Risiken &uuml;ber ein neues KfW-Programm ab, verbessert sich zwar die Eigenkapitaldecke der Institute etwas. Ob diese Verbesserung ausreicht, um das Kreditgesch&auml;ft f&uuml;r Deutschlands Mittelstand wieder in Gang zu bekommen, ist aber alles andere als klar. Denkbar ist auch, dass die Banken einfach mit den freien Mitteln ihre Bilanzen weiter sanieren oder gar beginnen, auf Devisen- oder Rohstoffmarkt zu spekulieren. Denn auch die Zusagen &uuml;ber bestimmte Kreditvolumina lassen sich am Ende kaum effektiv kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,664691,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliches Comeback: Sorgen um &Uuml;berhitzung des Kreditmarkts wachsen<\/strong><br>\nJe billiger das Geld, desto schw&auml;cher das Ged&auml;chtnis: Befeuert von der Niedrigzinspoltik verbreiten sich an den Finanzm&auml;rkten wieder aus den Boomjahren bekannte hoch riskante Praktiken. Beobachtern bereitet das Sorgen &ndash; auch die Notenbank Fed ist alarmiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:gefaehrliches-comeback-sorgen-um-ueberhitzung-des-kreditmarkts-wachsen\/50045371.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Das Problem sind nicht die niedrigen Zinsen, sondern dass das Casino weiter laufen darf &ndash; diesmal mit der Gewissheit, dass der Staat f&uuml;r die Verluste aufkommt. <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2009\/11\/25\/no-exit\">Paul Krugman hat ausgerechnet<\/a>, dass der Leitzins in den USA eigentlich -6,3 Prozent sein m&uuml;sste, wenn es die nat&uuml;rliche Untergrenze von Null Prozent nicht g&auml;be.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>HSH-Manager k&ouml;nnen wieder Einkommensmillion&auml;re werden<\/strong><br>\nMit maximal 500.000 Euro Gehalt mussten sich die Vorst&auml;nde der HSH Nordbank zuletzt begn&uuml;gen &ndash; diese Grenze wird nun gekippt. Aufsichtsratschef Hilmar Kopper meint, er finde sonst kein vern&uuml;nftiges Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere-management\/management\/:vorstandsbezuege-hsh-manager-koennen-wieder-einkommensmillionaere-werden\/50045380.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wenn man die Lage der Bank betrachtet, hat man auch vorher kein vern&uuml;nftiges Personal gefunden. Doch die H&ouml;he des Gehalts an sich ist nicht so sehr das Entscheidende, sondern welches Verhalten das Anreizsystem f&ouml;rdert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dubai l&auml;sst Dubai World fallen<\/strong><br>\nInvestoren waren von einer staatlichen Garantie f&uuml;r das hoch verschuldete Konglomerat ausgegangen. Nun stellt ein hochrangiger Regierungsvertreter klar: Wir sind nicht Dubai World.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:krise-im-emirat-dubai-laesst-dubai-world-fallen\/50044079.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Inzwischen haben sich die M&auml;rkte zwar wieder beruhigt, aber zwischenzeitlich war es doch sehr erfrischend mit anzusehen, wie unseren Zockergenies die Spucke weg blieb, als Dubai schlicht erkl&auml;rte, der Staatsfonds Dubai World fiele nicht in die Verantwortung des Staates Dubai. Den Erfolg verstaatlichen, die Schulden privatisieren, brachte es eine FTD-Kommentatorin auf den Punkt. Da kam wohl kurz die Ahnung auf, was w&auml;re wenn nicht nur in Dubai das angelegte Geld einfach futsch ist, weil kein Staat mehr einspringt.- Ein durchaus vorstellbares Szenario, denn woher soll das Geld kommen, wenn die n&auml;chste Blase platzt. Ein interessanter Aspekt war aber, dass die Vorstellung eines Staatsbankrotts die B&ouml;rse bewegte. Ein Aspekt, der auch die EU betrifft, und zwar nicht nur L&auml;nder wie Litauen oder Lettland, sondern auch Italien und Griechenland. Die zehnj&auml;hrigen Staatsanleihen sind gegen&uuml;ber deutschen Titeln deutlich angestiegen. Damit d&uuml;rfte die Wiederentdeckung des Themas Risiko auch vor dem Hintergrund versiegenden EZB-Geldes wieder auf der Tagesordnung der B&ouml;rsen landen. Inzwischen muss Griechenland innerhalb der Euro-Zone die h&ouml;chsten Zinsen zahlen, was den Abbau des Haushaltsdefizits nicht erleichtert.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Athen k&auml;mpft gegen Dubai-Syndrom<\/strong><br>\nErst Dubai, dann Griechenland? Angesichts anschwellender Schulden in dem europ&auml;ischen Land w&uuml;hlte diese Frage tagelang die M&auml;rkte auf. Auch wenn die EU nun mit Blick auf eine m&ouml;gliche Pleite Entwarnung gibt &ndash; Griechenland k&auml;mpft mit einer prek&auml;ren Lage<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:besorgniserregendes-defizit-athen-kaempft-gegen-dubai-syndrom\/50045124.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>BA-Chef Weise: Besch&auml;ftigung steigt nicht sofort, wenn der Aufschwung kommt<\/strong><br>\n&rdquo;Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen&ldquo; sagte Frank-J&uuml;rgen Weise am Mittwochmittag im Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit (BA) erl&auml;uterte den Fraktionen den Haushalt der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) f&uuml;r das Jahr 2010 und die der Finanzplanung zugrunde liegenden Arbeitsmarktdaten. Danach rechnen die N&uuml;rnberger Experten f&uuml;r das kommende Jahr mit einem R&uuml;ckgang der Besch&auml;ftigung um zwei Prozent, mit 4,2 Millionen Arbeitslosen und 600.000 Kurzarbeitern. Unter den Arbeitslosen werden nach den Sch&auml;tzungen in 2010 1,5 Millionen ALG-I-Empf&auml;nger und 2,61 Millionen Empf&auml;nger von Grundsicherung sein. Weniger Besch&auml;ftigte und viele Kurzarbeiter verringern die Beitragseinnahmen der BA, demgegen&uuml;ber steht die Annahme, dass die Bruttolohn- und Gehaltssumme je abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten um 0,7 Prozent steigen wird, sagte Weise. Dies zusammengenommen f&uuml;hre zu Beitragseinnahmen von 22 Milliarden Euro in 2010. Die Beteiligung des Bundes an den Kosten der Arbeitsf&ouml;rderung wird 7,9 Milliarden Euro betragen, die Einnahmen aus der Insolvenzgeldumlage wird bei 2,8 Milliarden Euro liegen. Auf der Ausgabenseite st&uuml;nden unter anderem 4,3 Milliarden Euro f&uuml;r den so genannten Eingliederungstitel (minus 0,2 Milliarden Euro unter dem Soll-Ansatz f&uuml;r 2009) und 12,4 Milliarden Euro f&uuml;r die Pflichtleistungen der aktiven Arbeitsf&ouml;rderung (minus zwei Milliarden unter dem Soll von 2009), f&uuml;hrte Weise aus. Die Ausgaben f&uuml;r das Arbeitslosengeld kalkuliert die BA mit 22,3 Milliarden Euro, erl&auml;uterte Weise. Er rechne im n&auml;chsten Jahr mit einem Defizit von rund 18 Milliarden Euro, dass nur zu zwei Milliarden Euro aus den R&uuml;cklagen gedeckt werden kann, da die derzeitigen R&uuml;cklagen von 17,2 Milliarden Euro weitgehend f&uuml;r das diesj&auml;hrige Defizit aufgebraucht w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_12\/2009_295\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> 4,2 Millionen Arbeitslose, und es wird schon von der &Uuml;berwindung der Krise geredet. Abbau von Qualifizierungsma&szlig;nahmen mitten in der Krise. Kein Wort zum Anstieg von Minijobs und Teilzeitbesch&auml;ftigung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Soli&ldquo; wird nur noch vorl&auml;ufig erhoben<\/strong><br>\nDer umstrittene Solidarit&auml;tszuschlag soll nach den Zweifeln eines Finanzgerichts an seiner Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit ab sofort nur noch unter Vorbehalt erhoben werden.<br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) setzt sich daf&uuml;r ein, dass der &bdquo;Soli&ldquo; r&uuml;ckwirkend f&uuml;r den Veranlagungszeitraum von 2005 an nur vorl&auml;ufig festgesetzt wird. Das teilte das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin mit.<br>\nEin solcher Vorl&auml;ufigkeitsvermerk f&uuml;r alle noch offenen und k&uuml;nftigen Steuerfestsetzungen erspart nicht nur den Finanz&auml;mtern eine Flut von Einspr&uuml;chen. Steuerzahler m&uuml;ssen zudem nichts mehr tun, um Geld zur&uuml;ckzuerhalten, sollte das Bundesverfassungsgericht den &bdquo;Soli&ldquo; am Ende wirklich kippen. Dies gilt aber weiter als fraglich.<br>\nGrund f&uuml;r die vorl&auml;ufige Festsetzung sei allein, &bdquo;massenhafte Einspr&uuml;che gegen die Festsetzung des Solidarit&auml;tszuschlags zu vermeiden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/steuern-und132soliund147-wird-nur-noch-vorlaeufig-erhoben_aid_459658.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>vzbv-Tagung zur Altersvorsorge: Vor Sorge ums Alter &ndash; Was tun gegen die Rentenl&uuml;cke?<\/strong><br>\nWelche Anforderungen sind an eine effektive und effiziente Altersvorsorge zu stellen und welche weiteren Reformschritte zur Alterssicherung sind erforderlich? Was erwartet die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in der gesetzlichen Rentenversicherung, was im Bereich der kapitalgedeckten Altersvorsorge? Dies sind zentrale Fragen, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Rahmen der Tagung aufgreift. Als Diskussionsgrundlage wird ein Gutachten vorgestellt. Es analysiert den Paradigmenwechsel zur staatlichen F&ouml;rderung der privaten kapitalgedeckten Vorsorge am Beispiel der &ldquo;Riester&rdquo;-F&ouml;rderung und bewertet die Umsetzung der &ldquo;Riester&rdquo;- Idee in der Praxis.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/aktuell\/251\/index.html\">Verbraucherzentralen Bundesverband<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Werfen wir einen Blick auf Programm und Teilnehmerliste und stellen fest &ndash; da bleiben keine W&uuml;nsche offen. Neben dem Versicherungsvertreter mit Professorentitel Bert R&uuml;rup und der Bauchrednerpuppe Tenhagen von Finanztest werden u.A. Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, und Peter G&ouml;rgen, Leiter Referat &ldquo;Zus&auml;tzliche Altersvorsorge&rdquo; im Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (scheint ein &Uuml;berzeugungst&auml;ter zu sein), auftreten. L&auml;sst sich hier eine Verbraucherschutzorganisation vereinnahmen ?!?<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesverband-dienstleistungswirtschaft.de\/no_cache\/verbandsarbeit\/veranstaltungsberichte\/veranstaltungsberichte\/article\/257\/25\/neste\/4.html\">Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (&uuml;ber Peter G&ouml;rgen)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verlagerung der Produktion: Mercedes schockiert Sindelfingen mit C-Klasse-Entzug<\/strong><br>\nDas Modell ist eines der wichtigsten des Herstellers. Nun wird die neue Generation der C-Klasse aus Sindelfingen abgezogen und in den USA sowie Bremen produziert. Nach Daimler-Angaben sind im bisher gr&ouml;&szlig;ten Daimler-Werk 1800 Stellen von der Verlagerung betroffen. &ldquo;Den betroffenen Mitarbeitern werden auch zuk&uuml;nftig attraktive Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten angeboten&rdquo;, sagte ein Unternehmenssprecher. Durch den Umbau der Produktionsstandorte erhofft sich Daimler vor allem Einsparungen bei den Produktionskosten und geringere Belastungen durch den schwachen Dollarkurs. &ldquo;Aufgrund des starken Wettbewerbs im Segment der C-Klasse ist f&uuml;r uns eine kostenoptimale Aufstellung der Produktion f&uuml;r die Zukunft enorm wichtig&rdquo;, sagte Mercedes-Benz-Produktionschef Rainer Schm&uuml;ckle. Beispielsweise erg&auml;ben sich auch Vorteile durch geringere Zoll- und Logistikkosten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA soll die umsatzstarke C-Klasse von 2014 an zu 60 Prozent in Bremen, zu 20 Prozent in Tuscaloosa (USA) und zu jeweils 10 Prozent in China und S&uuml;dafrika gebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/autoindustrie\/:verlagerung-der-produktion-mercedes-schockiert-sindelfingen-mit-c-klasse-entzug\/50045003.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>DDR-Finanzverm&ouml;gen<\/strong><br>\nErstaunlich &ndash; die krachend pleite gegangene DDR soll pl&ouml;tzlich wieder Milliarden wert sein? Wie das? Im Zuge der Wiedervereinigung wurde alles, was sich vorher Volkseigentum nannte, neu zugeordnet. Die Treuhand &uuml;bernahm Betriebe und alles was dazu geh&ouml;rte. Geb&auml;ude wie Rath&auml;user und Schulen schlug man als Verwaltungsverm&ouml;gen Kommunen und L&auml;ndern zu. Trotzdem blieb noch einiges &uuml;brig. Von Ackerland und Wald bis zum Pachtland, auf dem zu DDR-Zeiten Kleingartenkolonien entstanden. Selbst der Grund und Boden unz&auml;hliger Garagenh&ouml;fe z&auml;hlt dazu.<br>\nAlles zusammengenommen zehntausende Grundst&uuml;cke &ndash; ein erklecklicher Verm&ouml;genswert, eben das Finanzverm&ouml;gen. Dieses Finanzverm&ouml;gen sollten sich Bund und neue L&auml;nder teilen. Auch die ostdeutschen Kommunen sollten davon profitieren. Schlie&szlig;lich geht es ausnahmslos um Werte in Ostdeutschland. Festgeschrieben wurde das alles im Einigungsvertrag von 1990. Doch passiert ist seither nichts. Wie gesagt: in fast 20 Jahren. F&uuml;r den Verwaltungsrechtler Joachim Wieland, Experte in Sachen F&ouml;deralismusfragen, ein klarer Rechtsbruch.<br>\nDie Erl&ouml;se &ndash; sollen sie nun tats&auml;chlich den klammen Kassen im Osten zu Gute kommen?<br>\nWeit gefehlt. Denn die Beamten des obersten Berliner Kassenwartes &ndash; zurzeit ohnehin unter Druck in Sachen L&auml;nderfinanzen &ndash; haben eine ganz eigene Rechnung ersonnen. Auf exakt-Anfrage hei&szlig;t es zu Verm&ouml;gensbestand und Erl&ouml;sen:<br>\n&ldquo;Der Saldo des Finanzverm&ouml;gens ist jedoch mit rund 3,5 Milliarden Euro negativ. [&hellip;] Es geht also um die Aufteilung eines Negativ-Saldos.&rdquo;<br>\nAus &uuml;ber vier Milliarden plus soll also auf wundersame Weise ein Milliarden schweres Minus geworden sein. Der Bund rechnet jetzt Altlasten in den neuen L&auml;ndern vor, die aber aus Sicht der Kommunen &uuml;ber andere T&ouml;pfe beglichen werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/exakt\/6903632.html\">MDR Exakt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Steuerfahnder-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gewerkschaft sch&uuml;tzt Weimar<\/strong><br>\nDie Deutsche Steuergewerkschaft (DStG) Hessens &ndash; keine DGB-Gewerkschaft &ndash; meldet sich in der Steuerfahnder-Aff&auml;re zu Wort. Ihr Vorsitzender meint, die Finanz&auml;mter &ldquo;weisen keine Mobbingstrukturen auf&rdquo;. &ndash; Ja , aus Kreisen der Landespolitik war zu h&ouml;ren, dass diese Gewerkschaft sogar Oppositionsparteien angeht, die Aff&auml;re im Landtag nicht zu thematisieren.<br>\nDazu meint der ehemalige Chef der Frankfurter Steuerfahndung,&rdquo;es ist auff&auml;llig, immer wenn Minister Weimar in Not ger&auml;t, gibt diese Gewerkschaft solidarische Erkl&auml;rungen ab&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2115226_Steuerfahnder-Affaere-Gewerkschaft-schuetzt-Weimar.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Aus diesen Kreisen der Beamten-Gewerkschaften, die nicht zu den DGB-Gewerkschaften geh&ouml;ren und schon &ldquo;traditionell&rdquo; dem staatlichen Arbeitgeber sehr nahe stehen &ndash; eben ihre Rolle &ldquo;gegen&rdquo; die DGB-Gewerkschaften wie Verdi suchend &ndash; sind solche &ldquo;Klarstellungen&rdquo; wenig erstaunlich. Daher w&uuml;rde ich die Bezeichnung &ldquo;Gewerkschaft&rdquo; &ndash; f&uuml;r die es fr&uuml;her den &ldquo;Titel&rdquo; der Gelben Gewerkschaften gab &ndash; hier auch lieber in Anf&uuml;hrungszeichen gesetzt haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Es gibt aber Fortschritt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuerfahnder-Aff&auml;re: Antrag der LINKS-Fraktion auf Wiedereinstellung war erfolgreich <\/strong><br>\n&bdquo;Unser Antrag (Drucks.nr. 18\/1561) vom 19. November war erfolgreich. Wir hatten die Landesregierung aufgefordert, den vier betroffenen Steuerfahndern unverz&uuml;glich die R&uuml;ckkehr in den Landesdienst zu erm&ouml;glichen. Karlheinz Weimars (CDU) Einlenken war l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig.<br>\nHierzu stelle ich fest, dies geschieht nicht aus Einsicht &ndash; immer noch fehlt eine Entschuldigung des Ministers &ndash; sonder durch den Druck des Parlaments, der &Ouml;ffentlichkeit und der Gerichte.&ldquo;<br>\nDamit k&ouml;nne der Fall aber nicht abgeschlossen sein, denn es m&uuml;sse auch aufgekl&auml;rt werden, wie es zu dem Kaltstellen der erfolgreichen Steuerfahnder kam und wer daf&uuml;r die Verantwortung tr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-hessen.de\/cms\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1154&amp;Itemid=272\">Fraktion DIE LINKE im hessischen Landtag<\/a> \n<p><em>Es geht aber auch anders als in Hessen:<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tausend franz&ouml;sische Steuerfl&uuml;chtlinge zeigen sich selbst an<\/strong><br>\nS&auml;mtliche Daten &uuml;ber Auslandskonten werden in Datenbank gesammelt. Die Arbeitsgruppe nehme noch bis Ende Monat Eigenanzeigen an, sagten Mitarbeiter von Haushaltsminister Eric Woerth. Woerth hatte im August gesagt, er habe eine Liste mit 3000 Namen von Franzosen, die insgesamt drei Milliarden Euro allein in der Schweiz angelegt h&auml;tten. Bei einem Teil bestehe der Verdacht der Steuerhinterziehung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/tausend_franzoesische_steuerfluechtlinge_zeigen_sich_selbst_an_1.4092081.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Im Gegensatz zu den Lippenbekenntnissen des ehemaligen Finanzministers Peer Steinbr&uuml;ck meinen es die Franzosen offenbar ernst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Magdeburg: Abfindungstrick bei Putzfrauen<\/strong><br>\nDass Kommunen sparen m&uuml;ssen, ist nachvollziehbar. Auch wenn es f&uuml;r den Einzelnen mit H&auml;rten verbunden ist. Doch als 2003 Magdeburg mit der Stellenstreichung beginnt, greift die Kommune tief in die Trickkiste, um selbst minimale Sozialleistungen auszuhebeln. Und das geht so: Die Mitarbeiter bekommen ein merkw&uuml;rdiges K&uuml;ndigungsschreiben. Darin bietet das Rathaus gleichzeitig an, die Entlassung wieder zur&uuml;ckzunehmen. Bedingung: Christa Schulze und ihre Kollegen sollen zu dem privaten Dienstleister wechseln, der k&uuml;nftig die Stadtreinigung &uuml;bernimmt.<br>\nDieselbe Arbeit f&uuml;r den halben Lohn. Christa Schulze und 59 Kollegen lehnen das unmoralische Angebot ab. Doch wer das tut, sitzt in der Falle. Nun dreht die Stadt den Spie&szlig; um: Durch die Ablehnung des Billigjobs h&auml;tten die Frauen de facto selbst gek&uuml;ndigt. Auf Abfindungszahlungen, wie sie bei betriebsbedingten Entlassungen gezahlt werden m&uuml;ssen, haben sie nun keinen Anspruch mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/exakt\/6903578.html\">MDR Exakt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Arbeits-Vertragsrecht &agrave; la Bertelsmann<\/strong><br>\nSo sind u.a. vorgesehen: \n<ul>\n<li>fristlose K&uuml;ndigungen werden erleichtert,<\/li>\n<li>ein g&auml;nzlicher Verzicht auf den K&uuml;ndigungsschutz &ldquo;gegen Abfindung&rdquo; schon nach drei Jahren werden m&ouml;glich,<\/li>\n<li>die &Auml;nderung des Arbeitsortes und der T&auml;tigkeit bei &ldquo;dringenden betrieblichen Gr&uuml;nden&rdquo; einseitig durch den AG werden erlaubt<\/li>\n<li>die Anordung von Kurzarbeit und &Uuml;berstunden einseitig durch den Arbeitgeber ohne &Auml;nderungsk&uuml;ndigung sollen m&ouml;glich sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diskussion im DGB-Haus Frankfurt am 10.12.2009<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-ffm.de\/arbeitsrecht_bertelsmann.html\">Attac<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Outsourcing im Bundestag: Steuergelder f&uuml;r Gesetz-Ghostwriter<\/strong><br>\nW&auml;hrend der gro&szlig;en Koalition beauftragten Ministerien eifrig externe Juristen, Gesetzestexte zu schreiben. Sehr aktiv: der heutige SPD-Chef Sigmar Gabriel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/steuergelder-fuer-gesetz-ghostwriter\/?type=98\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>360&deg; Dreht&uuml;r: Atomaufseher &ndash; Atomlobbyist &ndash; Atomberater &ndash; Atomaufseher<\/strong><br>\nDas Umweltministerium hat best&auml;tigt, dass Gerald Hennenh&ouml;fer neuer Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit werden soll. Der Job ist ihm vertraut, denn der Jurist war schon unter Umweltministerin Merkel oberster Atomaufseher. Nach dem Regierungswechsel 1998 musste er seinen Ministeriumsschreibtisch r&auml;umen und wechselte zu einem Konzern, den er zuvor beaufsichtigt hatte: dem Energieriesen Viag (heute E.on). Dort wurde er Generalbevollm&auml;chtigter f&uuml;r Wirtschaftspolitik. Er verhandelte und unterzeichnete f&uuml;r den Konzern den so genannten Atomkonsens mit der rot-gr&uuml;nen Regierung, der begrenzte Restlaufzeiten f&uuml;r die deutschen Atomkraftwerke festlegte. Seit 2004 war er dann bei der Anwaltskanzlei Redecker t&auml;tig. Nach Informationen der FR z&auml;hlte dort zu seinen Mandanten u.a. das Helmholtz-Zentrum M&uuml;nchen, das bis 2008 das Skandal-Atomlager Asse II betrieb. Hennenh&ouml;fer soll dem Asse-Betreiber zu einer zur&uuml;ckhaltenden Informationsstrategie gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit geraten haben, als dieser wegen Wassereinbbr&uuml;chen in das Atomlager in die Kritik geriet. Und nun soll er also zur&uuml;ck sein auf dem Posten als oberster Atomaufseher im Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz &ndash; 360&deg; h&auml;tte sich damit die Dreht&uuml;r gedreht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/12\/360%c2%b0-drehtur-atomaufseher-atomlobbyist-atomberater-atomaufseher\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>R&ouml;ttgen bekennt Farbe: Atom-Lobbyist wird Chef der Abteilung f&uuml;r Reaktorsicherheit<\/strong><br>\nBeim Streitthema Atomkraft hatte sich der neue CDU-Umweltminister Norbert R&ouml;ttgen bislang zur&uuml;ckgehalten. Auf Dauer lasse sich diese Energieform nicht gegen die Mehrheit der Menschen betreiben, verk&uuml;ndete er k&uuml;rzlich. Atomkraft bleibe darum eine Br&uuml;ckentechnologie, und l&auml;ngere Laufzeiten werde es nur gegen deutliche Zugest&auml;ndnisse der Industrie geben. Mit einer wichtigen Personalentscheidung hat R&ouml;ttgen nun aber alle Hoffnungen zunichtegemacht, dass er offen ans Atomthema herangehen wird. Chef seiner Abteilung f&uuml;r Reaktorsicherheit soll ausgerechnet ein eingefleischter Atom-Lobbyist werden. Gerald Hennenh&ouml;fer hat schon unter Umweltministerin Merkel das heute marode Atomendlager Morsleben gegen den Rat der Experten durchgesetzt und die Stilllegung der AKWs in Biblis verhindert. Unter der rot-gr&uuml;nen Regierung wechselte er die Seiten und sorgte daf&uuml;r, dass der sogenannte Ausstieg f&uuml;r die Atomwirtschaft nicht gef&auml;hrlich wurde. Sp&auml;ter erstellte er Gutachten f&uuml;r Laufzeitverl&auml;ngerungen und vertrat die Betreiber des Skandal-Endlagers Asse. Egal wie ausgewogen sich R&ouml;ttgen darum in Zukunft zur Atomkraft &auml;u&szlig;ert: Mit dieser Personalentscheidung hat er mehr als deutlich gemacht, wer bei der Energiepolitik der neuen Bundesregierung die F&auml;den zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/roettgen-bekennt-farbe\/?type=98\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Mit Nachrichten ist nichts mehr anzufangen<\/strong><br>\nDas Beispiel N 24 zeigt, wie Finanzinvestoren Medienbetriebe von gesellschaftlicher Verantwortung abkoppeln.<br>\nSo zeigte er (Thomas Ebeling ab Januar 2009 Vorstandsvorsitzender bei der Pro Sieben Sat1 AG) nach Aussage von Anwesenden w&auml;hrend der Betriebsversammlung von N 24 am Dienstag der vergangenen Woche in Berlin ein Schaubild, auf dem die vier gro&szlig;en Kostengruppe des Konzerns aufgelistet waren: Nachrichten, Regionalprogramme, Fu&szlig;ball, Vertr&auml;ge mit amerikanischen Studios &uuml;ber Filme und Serien. Er glaube nicht, soll Ebeling mitgeteilt haben, dass mit Nachrichten noch etwas anzufangen sei, er bezog sich dabei wahrscheinlich auf die finanziellen Aspekte. Zwei Tage sp&auml;ter formulierte er jedenfalls im SZ-Interview: &ldquo;Wir haben mit Nachrichten ein wirtschaftliches Problem. (&hellip;) Die Frage lautet: Wie differenziert man sich, damit das Nachrichtengesch&auml;ft profitabel ist?&rdquo;<br>\nF&uuml;r Ebeling sind Nachrichten &ldquo;Zuschussgesch&auml;ft&rdquo;. Sie seien &ldquo;vielleicht f&uuml;r das Image bei Politikern wichtig, aber nicht unbedingt bei allen Zuschauern. Der Durchschnittszuschauer wird nicht verzweifeln, falls es bei N24 Ver&auml;nderungen geben sollte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/922\/496240\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Schavan: &Uuml;berwindung von Bildungsarmut ist die gr&ouml;&szlig;te Aufgabe<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Aufgabe in dieser Legislaturperiode ist nach Meinung von Annette Schavan (CDU) &ldquo;die &Uuml;berwindung von Bildungsarmut und das Abbauen von Schwellen, die Teilhabe an der Bildung verhindern&rdquo;. Das erkl&auml;rte die Bundesbildungsministerin am Mittwochmorgen im Ausschuss f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung. Die Ausgangsvoraussetzungen f&uuml;r eine erfolgreiche Bildung m&uuml;ssten verbessert werden, sagte Schavan. Diese seien im Koalitionsvertrag der Regierung angelegt. Als Beispiel nannte sie das geplante, so genannte Bildungssparen.<br>\n&ldquo;Bei der Erfolgsgeschichte des Bausparens sollte man &uuml;ber das Bildungssparen wenigstens nachdenken&rdquo;, erkl&auml;rte Schavan im Hinblick auf Kritik an diesen Pl&auml;nen. Sie gestand zu, dass davon nicht unbedingt Geringverdiener und Arbeitslosengeld II-Empf&auml;nger profitieren w&uuml;rden. Diese w&uuml;rden aber beispielsweise f&uuml;r ein Studium den vollen BAf&ouml;G-Satz erhalten. Zu dem im Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigten einkommensunabh&auml;ngigen Stipendienprogramm f&uuml;r zehn Prozent der Studierenden sagte Schavan, dass dieses den zuk&uuml;nftigen Stipendiaten nicht auf das BAf&ouml;G angerechnet werden soll.<br>\nAngesichts der aktuellen Proteste von Studenten gegen den Bologna-Prozess k&uuml;ndigte Schavan an, sie werde Vertreter der Studierenden, der Hochschulrektorenkonferenz, der Kultusministerkonferenz und des Wissenschaftsrates f&uuml;r den 12. April zu einem Bologna-Gipfel einladen wolle. &ldquo;Unsere Auftrag ist, dass sich die verschiedenen Akteure am Ende auf eine gemeinsame Agenda einigen&rdquo;, sagte die Ministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/71169\/schavan-ueberwindung-von-bildungsarmut-ist-die-groesste-aufgabe\/\">bilddungsklick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was ist eigentlich &bdquo;Bildungsarmut&ldquo;? Soll damit der Kampf gegen eine &auml;rmliche Bildung in unseren Bildungseinrichtungen aufgenommen werden? Oder soll etwas getan werden, dass Arme in diesem Land gleiche Chancen auf Bildung haben sollen?<br>\nWie beim Modell der Riester-Rente soll nun nicht mehr nur f&uuml;r das Alter, sondern schon f&uuml;r die Bildung von Kindern privat Kapital auf einem sog. &bdquo;Zukunftskonto&ldquo; gebildet werden. Mit dem &bdquo;Bildungssparen&ldquo; &ouml;ffnet man ein weiteres lukratives Gesch&auml;ftsfeld f&uuml;r die Finanzwirtschaft. Und genauso wie bei der Riester-Rente werden sich vor allem die besser Verdienenden an diesem staatlich gef&ouml;rderten Bildungssparen beteiligen k&ouml;nnen. Statt den bildungspolitisch Benachteiligten kommt die staatliche F&ouml;rderung der Versicherungswirtschaft und den Einkommensgruppen zu gute, die schon heute bildungspolitisch privilegiert werden.<br>\n&bdquo;Bildungssparen&ldquo; hei&szlig;t Bek&auml;mpfung der &bdquo;Bildungsarmut&ldquo; durch Umverteilung der Bildungskosten auf die privaten Haushalte, auf Eltern, Gro&szlig;eltern und Paten.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <a href=\"?p=4307\">Die &bdquo;Bildungsrepublik&ldquo; als bildungspolitische Bananenrepublik.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>K&ouml;hler rechnet mit dem Hochschulsystem ab<\/strong><br>\nSo kennt man ihn sonst nicht: Bundespr&auml;sident K&ouml;hler hat Bund und L&auml;nder in ungewohnt scharfer Form kritisiert. Er wirft ihnen vor, viel zu wenig f&uuml;r Hochschulen auszugeben. Aber K&ouml;hler hat noch einiges mehr zu bem&auml;ngeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/servlets\/page?section=704&amp;item=1526600\">Netzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Georg Schramm: Koch und Kellner<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rCfqREzOJwE\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Gesetz zur Beschleunigung der Wirtschaft &ndash; die Ideologie siegt; Missmanagement der Kreditklemme; Dubai l&auml;sst Dubai World fallen; Soli nur noch vorl&auml;ufig; DDR-Finanzverm&ouml;gen, die zweite Enteignung; 360&deg; Dreht&uuml;r: Atomaufseher &ndash; Atomlobbyist &ndash; Atomberater &ndash; Atomaufseher; Privatfernsehen: Mit Nachrichten ist nichts mehr anzufangen; K&ouml;hler rechnet mit dem Hochschulsystem ab; Georg Schramm:<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4382\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4382"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4382\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}