{"id":4384,"date":"2009-12-03T10:43:13","date_gmt":"2009-12-03T09:43:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4384"},"modified":"2014-01-23T10:49:36","modified_gmt":"2014-01-23T09:49:36","slug":"obama-sollte-den-friedensnobelpreis-zurueckgeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4384","title":{"rendered":"Obama sollte den Friedensnobelpreis zur\u00fcckgeben"},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;r seine &bdquo;au&szlig;erordentlichen Bem&uuml;hungen f&uuml;r die St&auml;rkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den V&ouml;lkern&rdquo; nimmt Barack Obama am 10. Dezember den Friedensnobelpreis entgegen. Auf die Laudatio darf man sp&auml;testens seit gestern gespannt sein. Denn mit seit seiner Ank&uuml;ndigung in der Milit&auml;rakademie West Point 30.000 zus&auml;tzliche Soldaten in den Kampf nach Afghanistan zu schicken, ist dieser Krieg sein Krieg.<br>\nF&uuml;r das Gegenteil von Frieden einen Friedensnobelpreis? Wie wird man in Oslo reagieren? Wird Obama diese Auszeichnung noch annehmen (k&ouml;nnen)? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n<em>&ldquo;Wir haben nicht um diesen Kampf gebeten. (&hellip;) Als Oberkommandierender habe ich es bestimmt, dass es in unserem vitalen nationalen Interesse ist, zus&auml;tzlich 30.000 Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Nach 18 Monaten werden unsere Truppen damit beginnen, nach Hause zu kommen. Wenn ich nicht denken w&uuml;rde, dass die Sicherheit der Vereinigten Staaten und des amerikanischen Volkes auf dem Spiel st&uuml;nde, w&uuml;rde ich frohen Mutes jeden einzelnen Soldaten schon morgen nach Hause befehligen (&hellip;).<br>\nNein, ich treffe diese Entscheidung nicht leichten Herzens. Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich &uuml;berzeugt bin, dass unsere Sicherheit in Afghanistan und Pakistan auf dem Spiel steht. Dies ist das Epizentrum des gewaltt&auml;tigen Extremismus, wie ihn al-Kaida praktiziert. (&hellip;) Die 30.000 zus&auml;tzlichen Soldaten, die ich heute ank&uuml;ndige, werden in der ersten H&auml;lfte 2010 entsandt &ndash; und damit so schnell wie m&ouml;glich, damit sie den Aufstand bek&auml;mpfen und wichtige Bev&ouml;lkerungszentren sch&uuml;tzen k&ouml;nnen (&hellip;)&rdquo;<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:obamas-afghanistan-rede-ich-schulde-ihnen-eine-mission\/50044994.html?page=3\">sagte Obama<\/a> vor den in West Point versammelten Kadetten.<\/p><p>Obama bem&uuml;ht also die gleiche Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Erweiterung des Milit&auml;reinsatzes, wie sein Vorg&auml;nger George W. Bush vor fast neun Jahren: Die Sicherheit der Vereinigten Staaten und des amerikanischen Volkes st&uuml;nden auf dem Spiel. Das hat schon damals nicht gestimmt und das ist heute offenkundidg falsch. Afghanistan sei des &bdquo;Epizentrum des gewaltigen Extremismus, wie in al-Kaida praktiziert&ldquo; sagt Obama, dabei hat doch der Oberkommandierende der Nato in Afghanistan, der amerikanische General Stanley McChristal erst k&uuml;rzlich erkl&auml;rt: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2009-09\/al-qaida-afghanistan\">&ldquo;Ich habe keine Hinweise darauf, dass al-Qaida derzeit in Afghanistan eine gr&ouml;&szlig;ere Pr&auml;senz hat!&rdquo;<\/a> <\/p><p>Die amerikanischen Truppen und die Nato k&auml;mpfen ausschlie&szlig;lich gegen die aufst&auml;ndischen Stammesf&uuml;hrer in Afghanistan, die man im inzwischen eingew&ouml;hnten Sprachgebrauch unter dem Begriff &bdquo;Taliban&ldquo; zusammenfasst. Aber haben die Taliban etwas mit dem 11. September 2001, dem Kriegsgrund und dem nachgeschobenen B&uuml;ndnisfall nach Artikel 5 des Nato-Vertrages zu tun? Ist jemals von den Taliban ein Angriff auf die USA oder ein anderes Land ausgegangen? Bedrohen diese (Widerstands-)K&auml;mpfer die Sicherheit der Vereinigten Staaten oder irgendeines anderen Landes, also etwa Deutschlands? Kein einziger Afghane war unter den T&auml;tern der Anschl&auml;ge von 9\/11. Wo ist der &ndash; und sei es nur an langen Haaren herbeigezogene &ndash; v&ouml;lkerrechtliche Kriegsgrund? <\/p><p>Die US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton hat k&uuml;rzlich als Grund genannt, dass nach einer Macht&uuml;bernahme der Taliban al-Kaida zur&uuml;ckkommen k&ouml;nne. M&uuml;sste dann aber nicht viel eher Milit&auml;reins&auml;tze im ungleich bedrohlicheren Krisen- und Atomwaffenstaat Pakistan oder in Saudi-Arabien, vor allem auch in Somalia, im Jemen oder in Usbekistan befohlen werden, wo die al-Kaida viel aktiver und pr&auml;senter ist. Das &bdquo;Epizentrum&ldquo; der al-Kaida ist heute eher das Internet und es sind nicht irgendwelche Ausbildungscamps in abgelegenen Weltgegenden, die Terroristen leben mitten unter uns.<\/p><p>Die Taliban k&auml;mpfen gegen ein korruptes, ineffizientes und nunmehr erwiesenerma&szlig;en durch Wahlf&auml;lschung an der Macht befindliches Regime in Kabul und sie k&auml;mpfen zunehmend gegen die Invasoren die Hamid Karzei und seine Clique an der Macht halten. Es gibt sogar einen erkennbaren Zusammenhang zwischen steigenden Truppenzahlen und steigender Unsicherheit im Lande. Diese Erkenntnis ist der Grund, warum etwa das niederl&auml;ndische Parlament mit gro&szlig;er Mehrheit beschloss, den Truppeneinsatz am Hindukusch nicht &uuml;ber das Jahr 2010 zu verl&auml;ngern; auch die kanadische Regierung will deshalb ihr Kontingent bis 2011 abziehen. Und die Taliban-K&auml;mpfer haben auf die Ank&uuml;ndigung Obamas prompt verst&auml;rkten Widerstand angedroht. Jeder Milit&auml;rschlag, bei dem Unschuldige get&ouml;tet werden, erzeugt Rache und neuen Terror.<\/p><p>Die Unterdr&uuml;ckung der Frauen, das Verbot f&uuml;r M&auml;dchen in die Schule zu gehen und welche humanistischen Begr&uuml;ndungen auch sonst noch angef&uuml;hrt werden, nennt Obama nicht als Begr&uuml;ndung f&uuml;r seinen Einsatzbefehl. Das w&auml;re nach dem V&ouml;lkerrecht auch kein Kriegsgrund und au&szlig;erdem w&auml;re es scheinheilig: Der gro&szlig;en Mehrheit der Afghanen geht es auch acht Jahre nach ihrer &bdquo;Befreiung&ldquo; schlecht. Die Kindersterblichkeit ist eine der h&ouml;chsten in der Welt. Ein Drittel der Menschen hungert. Auf der &bdquo;Entwicklungstabelle&ldquo; der Vereinten Nationen ist das Land zur&uuml;ckgefallen. &bdquo;Der Westen gibt f&uuml;r den Milit&auml;reinsatz in Afghanistan zehnmal mehr aus, als f&uuml;r den zivilen Wiederaufbau. Er zerst&ouml;rt mehr, als er aufbaut&ldquo;, schreibt <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentar-politik\/der-krieg-der-verlierer-am-hindukusch;2465430\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer im Handelsblatt<\/a>. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.de.rian.ru\/world\/20091202\/124207885.html\">Obama sagt selbst:<\/a> <em>&ldquo;Die neue Afghanistan-Strategie wird uns nach einer groben Sch&auml;tzung 30 Milliarden Dollar Milit&auml;rausgaben in diesem Jahr kosten&hellip;Ich werde mit dem Kongress eng zusammenarbeiten, um diese Finanzierung zu bekommen, w&auml;hrend wir an einer Reduzierung des Haushaltsdefizits arbeiten&hellip;Als ich das Oval Office bezogen habe, beliefen sich die Kosten auf die Kriege im Irak und in Afghanistan auf eine Billion Dollar &hellip;&rdquo;<\/em><br>\nWie hoch ist dagegen die Wiederaufbauhilfe? H&auml;tte man einen Bruchteil dieses Geldes f&uuml;r die Entwicklung des Landes ausgegeben, h&auml;tten die Taliban l&auml;ngst ihren Einfluss verloren.<\/p><p>Was in Afghanistan durch die Aufstockung auf 100.000 Soldaten anders werden soll, das hat Obama nicht erkl&auml;rt. <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:obamas-afghanistan-rede-ich-schulde-ihnen-eine-mission\/50044994.html?page=3\">Seine Ausf&uuml;hrungen<\/a> dazu wirken eher hilf- und ratlos:<br>\n<em>&bdquo;Den Blick nach vorne gerichtet, bekennen wir uns zu einer Partnerschaft mit Pakistan, die auf einem Fundament von gegenseitigen Interessen, gegenseitigem Respekt und gegenseitigem Vertrauen steht (&hellip;).<br>\nAber es muss der afghanischen Regierung &ndash; und, was noch wichtiger ist, dem afghanischen Volk &ndash; klar sein, dass sie am Ende selber f&uuml;r ihr eigenes Land verantwortlich sind. (&hellip;) Es muss klar sein, dass die Afghanen die Verantwortung f&uuml;r ihre Sicherheit &uuml;bernehmen m&uuml;ssen und dass Amerika kein Interesse daran hat, einen endlosen Krieg in Afghanistan zu k&auml;mpfen.&rdquo;<\/em><\/p><p>Er hat nicht von mehr zivilen Hilfen oder vom Wiederaufbau gesprochen, nicht davon wie man die Bauern vom Drogenanbau und damit von den Drogenbossen unabh&auml;ngig machen k&ouml;nnte.<br>\nWie soll die labile Atommacht und das R&uuml;ckzugsgebiet der Taliban Pakistan stabilisiert werden. <\/p><p>Mit wem will Obama nach dem erzwungenen R&uuml;cktritt des diktatorischen pakistanischen Staatschefs Pervez Musharraf, den seine innenpolitischen Gegner bezeichnenderweise als &bdquo;Busharraf&ldquo; verspotteten, respekt- und vertrauensvoll zusammenarbeiten? Wenn er den Stammes- und Religionskriegern der Taliban ihre R&uuml;ckzugsgebiete nehmen wollte, m&uuml;sste er die 30.000 zus&auml;tzlichen Soldaten konsequenterweise nach Pakistan schicken.<\/p><p>Der Krieg in Afghanistan geht ins neunte Jahr, er dauert schon l&auml;nger als der Erste und der Zweite Weltkrieg oder der Koreakrieg, warum sollte es nun der afghanischen Regierung und dem afghanischen Volk nun gerade in den kommenden 18 Monaten bis zum Beginn des von Obama angek&uuml;ndigten (wohl allm&auml;hlichen) R&uuml;ckzugs klar werden, dass sie die Verantwortung f&uuml;r ihre Sicherheit &uuml;bernehmen m&uuml;ssen? Wie sollten mehr fremde Truppen der afghanischen Armee mehr Einsatz- und Kampferfahrung verschaffen? Die Taliban brauchen doch jetzt nur ein paar Monate zu warten und durchzuhalten.<br>\nWelche Afghanen meint eigentlich Obama? Wie viel bringen mehr Soldaten, wenn die korrupte afghanische Regierung um Pr&auml;sident Karsai an der Macht bleibt, die in weiten Teilen des Landes weder respektiert wird noch Regierungsgewalt hat?<br>\nUnd wie sollte in eineinhalb Jahren ein Wiederaufbau gelingen, der &uuml;ber 8 Jahre nicht gelungen ist oder genauer: gar nicht in Angriff genommen wurde.<\/p><p><em>&ldquo;Unsere Freunde haben an unserer Seite gek&auml;mpft, geblutet und sind an unserer Seite gestorben. Jetzt m&uuml;ssen wir zusammenstehen, um diesen Krieg erfolgreich zu beenden. Auf dem Spiel steht nicht einfach nur die Glaubw&uuml;rdigkeit der Nato &ndash; was auf dem Spiel steht ist die Sicherheit unserer alliierten und die kollektive Sicherheit der Welt (&hellip;)&rdquo;<\/em>, sagte Obama. <\/p><p>Diese Andeutungen reichen aus, um von den anderen Teilnehmern am Afghanistan-Krieg als Aufforderung verstanden zu werden, mindestens weitere 5.000 Soldaten zu stellen. &bdquo;Im Jahr 2010 werden die Nicht-US-Mitglieder der Koalition 5.000 weitere Soldaten schicken, und wahrscheinlich noch einige tausend mehr&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/afghanistan-nato-generalsekretaer-rasmussen-erwartet-truppenaufstockung-der-europaeer_aid_459480.html\">verlangt Nato-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rasmussen<\/a>. US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton soll Anfang November bei einem Gespr&auml;ch mit der Kanzlerin in Berlin gefordert haben, dass auch 2000 bis 2500 weitere Soldaten aus Deutschland in Afghanistan eintreffen. Das Bundeswehrkontingent w&uuml;rde auf 7000 Soldaten anwachsen, der deutsche Afghanistan-Einsatz erreichte eine neue Qualit&auml;t.<\/p><p>Die Kanzlerin lobt die Ank&uuml;ndigung Obamas als ein &bdquo;kraftvolles Signal&ldquo;. Merkel und Westerwelle wollen aber eine Entscheidung bis zur internationalen Afghanistan-Konferenz am 28. Januar in London hinausschieben. Dabei steht Merkel l&auml;ngst im Wort. Die Gegenleistung f&uuml;r die &bdquo;Ehre&ldquo; im Kapitol reden zu d&uuml;rfen ist l&auml;ngst erbracht: <em>&bdquo;Wir wollen das Konzept der sog. vernetzten Sicherheit zum Erfolg zu f&uuml;hren. Das besagt: Ziviles und milit&auml;risches Engagement sind untrennbar miteinander verbunden&hellip; Erfolgreich werden wir sein, wenn wir wie bisher jeden weiteren Schritt im B&uuml;ndnis gemeinsam gehen. Deutschland stellt sich dieser Verantwortung.&ldquo;<\/em><br>\nVon dieser &bdquo;Verantwortung&ldquo; kommt sie gar nicht mehr herunter, wenn sie sich nicht vor der gesamten politischen &Ouml;ffentlichkeit blamieren wollte. Die Entscheidung f&uuml;r eine Aufstockung deutscher Truppen ist also l&auml;ngst gefallen.<\/p><p>Daran sollten sich die Parlamentarier erinnern, wenn sie &ndash; der Zufall will es so &ndash; gerade heute in zweiter und dritter Lesung &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Bundeswehr-Mandats f&uuml;r Afghanistan abstimmen.<br>\nMachte die Kanzlerin aber wirklich ernst mit ihrem Versprechen &bdquo;jeden weiteren Schritt im B&uuml;ndnis gemeinsam gehen&ldquo; zu wollen, dann m&uuml;sste die Bundesregierung zumindest im Gleichschritt mit Obama den Abzug deutscher Soldaten in 18 Monaten ank&uuml;ndigen. Das m&uuml;sste sie konsequenterweise heute erkl&auml;ren.<\/p><p>Gerade Obamas gestrige Rede w&auml;re Anlass, dass im Deutschen Bundestag endlich die Wahrheit auf den Tisch kommt:<\/p><ul>\n<li>Der Afghanistan-Krieg ist menschenverachtend. Das haben nicht zuletzt die zivilen Opfer nach dem deutschen Angriffsbefehl auf die beiden Tanklaster gezeigt.<\/li>\n<li>Der Afghanistan-Krieg ist unehrlich, denn es geht nicht um den Kampf gegen das Terror-Netzwerk al-Kaida, das gibt es dort gar nicht mehr. Es geht allenfalls um den Kampf gegen die Taliban-K&auml;mpfer. Die Taliban haben aber au&szlig;erhalb Afghanistans noch niemand angegriffen und deswegen liegt auch kein B&uuml;ndnisfall f&uuml;r einen Nato-Einsatz vor. Dass &bdquo;Sicherheit Deutschlands auch am Hindukusch verteidigt&ldquo; (Struck) werde, wird zur f&uuml;r jedermann erkennbaren L&uuml;ge.<\/li>\n<li>Dass von Afghanistan aus durch die al-Kaida ein Angriff auf ein fremdes Land ausging, war schon immer eine Legende, um den Anschein einer v&ouml;lkerrechtlichen Legitimation eines milit&auml;rischen Einsatzes zu schaffen. Der tats&auml;chliche Wechsel des Kriegsgegners von der al-Kaida, die in Afghanistan nicht mehr existiert, zu den Stammesf&uuml;rsten der Taliban, macht nicht nur eine Truppenaufstockung, sondern den Kriegseinsatz insgesamt offenkundig v&ouml;lkerrechtswidrig.<\/li>\n<\/ul><p>Die Bundesregierung und die Parlamentarier k&ouml;nnen der Bev&ouml;lkerung jedenfalls schon l&auml;ngst nichts mehr vormachen: Die Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) ist, trotz der massiven Propgaganda f&uuml;r die bisher so genannten &bdquo;Stabilisierungsma&szlig;nahmen&ldquo; gegen den bisherige Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und 58 Prozent sprechen sich gegen eine <a href=\"http:\/\/politbarometer.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/0\/0,1872,7875712,00.html\">Verl&auml;ngerung des Mandates<\/a> aus. Nicht anders sieht es in den USA aus, wo die Zustimmung zu diesem Krieg mit 39 Prozent auf einem <a href=\"http:\/\/www.uni-kassel.de\/fb5\/frieden\/regionen\/Afghanistan\/strategie10.html\">Tiefpunkt angekommen<\/a> ist . Auch der Widerstand der Bev&ouml;lkerung etwa in Gro&szlig;britannien, den Niederlanden oder in Kanda nimmt zu.<\/p><p>Obama hat die Hoffnungen, die die Menschen in aller Welt auf ihn gesetzt haben, bitter entt&auml;uscht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r seine &bdquo;au&szlig;erordentlichen Bem&uuml;hungen f&uuml;r die St&auml;rkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den V&ouml;lkern&rdquo; nimmt Barack Obama am 10. Dezember den Friedensnobelpreis entgegen. Auf die Laudatio darf man sp&auml;testens seit gestern gespannt sein. Denn mit seit seiner Ank&uuml;ndigung in der Milit&auml;rakademie West Point 30.000 zus&auml;tzliche Soldaten in den Kampf nach Afghanistan zu schicken,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4384\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,1,198,171],"tags":[351,368,367,366],"class_list":["post-4384","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-das-kritische-tagebuch","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-afghanistan","tag-bush-george-w","tag-nobelpreis","tag-obama-barack"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4384"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20081,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4384\/revisions\/20081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}