{"id":43887,"date":"2018-05-11T08:34:07","date_gmt":"2018-05-11T06:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887"},"modified":"2018-05-11T08:34:07","modified_gmt":"2018-05-11T06:34:07","slug":"hinweise-des-tages-3117","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h01\">Gespalten in den Handelskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h02\">Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h03\">Raketen gegen Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h04\">Gro&szlig;demo gegen bayerisches Polizeigesetz: &ldquo;Aber das ist so krass, da muss jeder was tun&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h05\">Gemeinschaftsgutachten der Wirtschaftsinstitute: Abflauende Konjunktur und ihre Faktoren werden durch neoliberale Hypothesen verdr&auml;ngt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h06\">R&uuml;stungsexporte unter Schwarz-Rot massiv gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h07\">Machtpolitisches (R&uuml;stungs-)Budget: Der EU-Haushaltsentwurf 2021-2027<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h08\">Hartz IV im Bundeshaushalt 2018: Verteilung des unver&auml;nderten Solls im zweiten Regierungsentwurf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h09\">Andrej Holm &bdquo;Ein roter Teppich f&uuml;r jeden Investor&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h10\">Ungleiche Chancen auf Hochschulbildung: Bildungserfolg h&auml;ngt von Eltern ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h11\">Der Au&szlig;enpolitiker Emmanuel Macron: Zwischen Weltkonflikten und Europareformen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h12\">Kritisch gegen&uuml;ber Trump und Putin &ndash; geht das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h13\">Mein Genosse Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gespalten in den Handelskrieg<\/strong><br>\nDie anhaltenden handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und der EU f&uuml;hren zu zunehmenden Spannungen innerhalb der Eurozone. Insbesondere Deutschland und Frankreich verfolgen angesichts der Drohung der Trump-Administration, Stahl- und Aluminiumz&ouml;lle zu verh&auml;ngen, unterschiedliche Strategien: Berlin ist angesichts seiner hohen Handels&uuml;bersch&uuml;sse gegen&uuml;ber den USA zu einem Freihandelsdeal &agrave; la TTIP bereit; Frankreich und die EU-Kommission hingegen lehnen dies ab. Die Risse im europ&auml;ischen Block werden zu einer Zeit sichtbar, in der Frankreich &ndash; angesichts der deutschen Blockadehaltung &ndash; seine Hoffnungen auf weitreichende Reformen in der EU endg&uuml;ltig begraben muss. Die innereurop&auml;ischen Spannungen werden begleitet von zunehmendem Druck der US-Justiz auf Deutschlands Funktionseliten; zudem werden in deutschen Wirtschaftskreisen verst&auml;rkt Rufe nach protektionistischen Ma&szlig;nahmen laut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7603\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Macron kritisiert deutschen Spar-&ldquo;Fetischismus&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Gastgeber nur Gutes? Nein, Emmanuel Macron nutzt seine Auszeichnung mit dem Karlspreis auch f&uuml;r Kritik. Deutschland sei zu sehr aufs Sparen fixiert und zeige zu wenig Mut zu Reformen. Das sehen Oppositionsvertreter &auml;hnlich. [&hellip;]<br>\nMerkel ging in ihrer Laudatio auf Macron nicht auf Forderungen nach h&ouml;heren Ausgaben ein. Sie betonte aber angesichts der Entfremdung im Verh&auml;ltnis zu den USA: &ldquo;Europa muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.&rdquo; Auch eine konkrete Antwort auf die Vorschl&auml;ge Macrons f&uuml;r eine Vertiefung der Zusammenarbeit in Europa blieb sie weiter schuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/emmanuel-macron-kritisiert-deutschen-spar-fetischismus-a-1207166.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Letzte Warnung an Merkel<\/strong><br>\nVerkehrte Welt bei der Karlspreis-Verleihung in Aachen: W&auml;hrend Preistr&auml;ger Macron das Publikum im Handumdrehen f&uuml;r sich einnahm, musste sich Kanzlerin Merkel rechtfertigen. W&uuml;rde sie endlich etwas zum &ldquo;Aufbruch f&uuml;r EUropa&rdquo; sagen?<br>\nSogar das Preiskomitee hatte Merkel gebeten, nicht nur eine klassische Laudatio auf den &ldquo;lieben Emmanuel&rdquo; zu halten, sondern endlich &ldquo;Butter bei die Fische&rdquo; zu geben &ndash; und konkret auf Macrons Reformideen zu antworten. Doch das tat sie nicht. &ldquo;Angesichts der gro&szlig;en globalen Herausforderung sind wir Europ&auml;er nur zusammen in der Lage, unseren Einfluss geltend zu machen&rdquo;, sagte Merkel. Und das war&rsquo;s auch schon &ndash; der Rest ist Schweigen.<br>\nKeine eigene Idee, kein einziger Vorschlag, nur das &uuml;bliche Geschwurbel &ndash; Merkel hat an diesem Tag eindeutig versagt. Sie hat best&auml;tigt, was in diesem Blog schon oft beklagt wurde: sie steht f&uuml;r den Status Quo, f&uuml;r das &ldquo;Weiter so&rdquo; im deutschen Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macrons-letzte-warnung\/\">Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Iran<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump schadet den Iranern &ndash; und hilft dem Regime<\/strong><br>\nDer ersehnte Wirtschaftsaufschwung im Iran ist ausgeblieben. Zwar sind im Januar 2016 die meisten Sanktionen gegen Teheran aufgehoben worden, gleichwohl sind die Investitionen aus dem Ausland seither deutlich geringer ausgefallen als erwartet. Als sich abzeichnete, dass Trump US-Pr&auml;sident werden k&ouml;nnte, stand der Fortbestand des JCPOA ernsthaft infrage. Der Republikaner bezeichnete das Nuklearabkommen als &ldquo;schlechtesten Deal aller Zeiten&rdquo;.<br>\nDeshalb sank die Bereitschaft westlicher Unternehmen, im Iran zu investieren. Das gr&ouml;&szlig;te Problem: Banken weigerten sich aus Sorge vor Vergeltung der USA, Gesch&auml;fte mit dem Iran abzuwickeln und scheuten sich, Kredite f&uuml;r Investitionen im Iran zu gew&auml;hren.<br>\nIn Teheran bleibt nun die Erkenntnis: Obwohl der Iran seinen Teil des Abkommens erf&uuml;llte, blieb dem Land die erhoffte Dividende verwehrt. Nun bricht der US-Pr&auml;sident auch noch den Deal, obwohl die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) den Iranern stets bescheinigt hatte, s&auml;mtliche Verpflichtungen gem&auml;&szlig; dem JCPOA in vollem Umfang zu erf&uuml;llen. Trump spielt damit den konservativen Kr&auml;ften im Iran in die H&auml;nde, die das Abkommen von Anfang an abgelehnt hatten. All jene, die stets behauptet hatten, den Vereinigten Staaten sei nicht zu trauen, sehen sich nun best&auml;tigt.<br>\nMehr noch: In seiner Ansprache machte Trump deutlich, dass die USA einen Sturz des iranischen Regimes anstreben. Ziel ist es, den Iran mit Hilfe der Sanktionen wirtschaftlich so zu schw&auml;chen, dass die Islamische Republik kollabiert. Aber das d&uuml;rfte kaum gelingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trumps-ausstieg-aus-dem-atomdeal-irans-regime-hat-schon-schlimmeres-ueberstanden-a-1206867.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Profitieren k&ouml;nnten insbesondere deutsche Firmen, die im Iran t&auml;tig sind bzw. noch werden wollen. Wohl auch deshalb wird die Bundeskanzlerin so zitiert: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/angela-merkel-zu-iran-werden-dem-abkommen-verpflichtet-bleiben-a-1206990.html\">&ldquo;Wir werden diesem Abkommen verpflichtet bleiben&rdquo;<\/a>. Mal sehen, ob die sonst offenbar US-h&ouml;rige Frau Dr. Merkel dieser Forderung aus den USA standh&auml;lt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43851#h01\">Deutsche Firmen sollen sich &ldquo;sofort&rdquo; aus Iran zur&uuml;ckziehen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran &ndash; Ein Ende der Diplomatie bedeutet einen Einstieg in die Eskalation<\/strong><br>\nZur Entscheidung von US-Pr&auml;sident Donald Trump die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen, erkl&auml;ren die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch:<br>\n&bdquo;Die Entscheidung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, das Atomabkommen mit dem Iran zu torpedieren, ist brandgef&auml;hrlich. Die Bundesregierung muss jetzt gemeinsam mit den anderen Staaten des 5 + 1 Formats &ndash; also China, Russland, Gro&szlig;britannien, und Frankreich &ndash; Druck auf Trump machen, damit das Abkommen erhalten bleibt.<br>\nDer Abschluss des Atomabkommens mit dem Iran 2015 war ein gro&szlig;er diplomatischer Erfolg im Kampf gegen atomare Aufr&uuml;stung. Iran hat sich darin dazu verpflichtet, sein Atomprogramm so einzugrenzen, dass die Entwicklung von Atomwaffen nicht m&ouml;glich ist. Im Gegenzug wurden internationale Sanktionen gegen Iran gelockert und Schritt f&uuml;r Schritt beseitigt.<br>\nMit der Entscheidung Donald Trumps, die Lockerung der Sanktionen zur&uuml;ckzunehmen, ist das Atomabkommen de facto gescheitert. Donald Trump zeigt wiederholt, dass er Konfrontation und sogar m&ouml;gliche Kriege in Kauf nimmt, statt sich um Dialog und Diplomatie zu bem&uuml;hen. Es ist eine Besorgnis erregende Entwicklung, wenn die USA nicht mehr bereit sind, sich um das Einhalten g&uuml;ltiger internationaler Vertr&auml;ge zu bem&uuml;hen. Zudem werden die diplomatischen Erfolge zwischen Nord- und S&uuml;dkorea mit der Aufgabe einer diplomatischen L&ouml;sung mit dem Iran in Gefahr gebracht.<br>\nDIE LINKE im Bundestag sieht deswegen folgende Schritte von der Bundesregierung als dringend notwendig an:\n<p>1. Die Absicht der USA, die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen und damit de facto das Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufzuk&uuml;ndigen, muss von der Bundesregierung unmissverst&auml;ndlich verurteilt werden. Au&szlig;erdem muss Druck auf US-Pr&auml;sident Donald Trump ausge&uuml;bt werden, sich an geltende v&ouml;lkerrechtliche Vertr&auml;ge zu halten und das Abkommen mit dem Iran einzuhalten<br>\n2. Die Androhungen von Gewalt durch alle Konfliktparteien in der Region muss zur&uuml;ck gewiesen werden ohne die Sicherheitsinteressen der Konfliktparteien zu ignorieren.<br>\n3. S&auml;mtliche Waffenlieferungen in Staaten des Nahen und Mittleren Osten m&uuml;ssen sofort unterbunden werden. Es d&uuml;rfen keine weiteren Genehmigungen f&uuml;r dieses Krisen- und Spannungsgebiet erteilt werden.<br>\n4. Es braucht eine Initiative f&uuml;r eine Konferenz f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten, um die sich zuspitzenden Konflikte in der Region diplomatisch zu l&ouml;sen und zu einer Vereinbarung &uuml;ber einen atomfreien Nahen Osten zu kommen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/fuer-den-erhalt-des-atomabkommens-mit-dem-iran-ein-ende-der-diplomatie-bedeutet-einen-einstieg-in-d\/\">Linksfraktion<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Linke fordern Einbestellung von US-Botschafter<\/strong><br>\nWenige Stunden nach Dienstantritt l&ouml;st der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, Ver&auml;rgerung aus. Grund daf&uuml;r waren &Auml;u&szlig;erungen zu den Beziehungen zum Iran.<br>\nDer neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, hat durch eine &Auml;u&szlig;erung zur Iran-Politik &Auml;rger auf sich gezogen. Die Linke forderte, ihn ins Ausw&auml;rtige Amt einzubestellen. &ldquo;Die Bundesregierung muss entschlossen auf die Drohungen des US Botschafters in Deutschland, Richard Grenell, gegen&uuml;ber deutschen Unternehmen, die im Iran aktiv sind, reagieren&rdquo;, sagte der stellvertretende Linksfraktionschef Fabio de Masi. US-Pr&auml;sident Donald Trump beuge als &ldquo;Brandstifter im Wei&szlig;en Haus&rdquo; mit seinen Sanktionen gegen Unternehmen internationales Recht. &ldquo;Der Botschafter ist umgehend einzubestellen, um ihm die internationale Rechtsordnung zu erkl&auml;ren&rdquo;, sagte di Masi. (&hellip;)<br>\nSPD-Chefin Andrea Nahles sagte dazu, es sei zwar nicht ihre Aufgabe, Diplomatie zu lehren. &ldquo;Aber ein bisschen Nachhilfe scheint er (Grenell) zu gebrauchen.&rdquo; Die Entscheidung von Trump f&uuml;r einen Ausstieg aus dem Atomabkommen nannte sie einen &ldquo;schwerwiegenden Fehler&rdquo; und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Und es ist vor allem auch ein gro&szlig;er Anschlag auf das transatlantische B&uuml;ndnis.&rdquo; (&hellip;)<br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) wollte die &Auml;u&szlig;erung Grenells nicht kommentieren, auch Regierungssprecher Steffen Seibert hielt sich dazu bedeckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-05\/richard-grenell-us-botschafter-atomabkommen-kritik\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist l&ouml;blich, wenn z.B. Frau Nahles und Herr Ischinger sich kritisch zu diesen &Auml;u&szlig;erungen des neuen US-Botschafters &auml;u&szlig;ern. Aber warum bezeichnet die &ldquo;starke Frau&rdquo; der SPD diese Formulierungen von Herrn Grenell als &ldquo;gro&szlig;en Anschlag auf das transatlantische B&uuml;ndnis&rdquo; w&auml;hrend das Regierungspersonal sich bedeckt verh&auml;lt oder gar nicht &auml;u&szlig;ert? Die Bundeskanzlerin und ihr Au&szlig;enminister scheinen sich an den ziemlich direkt formulierten Anweisungen nicht sehr zu st&ouml;ren, oder? Ist Deutschland und seine Regierung nicht souver&auml;n? Oder handeln Frau Dr. Merkel und Herr Maas nicht mehr zum Schutz des hiesigen Volkes (Grundgesetz), sondern im Interesse der USA und ihrer m&auml;chtigen Eliten\/Oligarchen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Raketen gegen Syrien<\/strong><br>\nIsrael bombardiert &raquo;iranische&laquo; Stellungen im Nachbarland. USA und Westeuropa unterst&uuml;tzen Aggression [&hellip;]<br>\nErstmals best&auml;tigte Israel damit offiziell Angriffe auf das Nachbarland, denn normalerweise verweigert das Milit&auml;r jede Stellungnahme zu entsprechenden Berichten. Diesmal wurde in ungewohnter Offenheit sogar eine Karte ver&ouml;ffentlicht, auf der die Ziele eingezeichnet waren, die den Angaben zufolge &raquo;den Al-Kuds-Kr&auml;ften der iranischen Revolutionsgarden&laquo; geh&ouml;rt h&auml;tten und zerst&ouml;rt worden seien. Darunter sollen sich Geheimdienstanlagen, Logistikzentren, eine milit&auml;rische Anlage und Waffenlager in der N&auml;he des internationalen Flughafens von Damaskus befunden haben. Eine Stellungnahme aus Teheran oder von den Revolutionsgarden gab es zun&auml;chst nicht.<br>\nBereits am Dienstag hatte Israel unmittelbar nach dem Ende der Rede von US-Pr&auml;sident Donald Trump, in der dieser den &raquo;R&uuml;ckzug&laquo; Washingtons aus dem Atomabkommen mit Teheran verk&uuml;ndet hatte, syrisches Territorium attackiert. [&hellip;]<br>\nUnterst&uuml;tzung f&uuml;r die v&ouml;lkerrechtswidrige Aggression erhielt Israel wieder einmal von seinen Verb&uuml;ndeten in den USA, in Europa und am Golf. Berlin, Paris, London und Washington verurteilten einstimmig die &raquo;iranischen Raketenangriffe&laquo;, die Bundesregierung sprach von einer &raquo;schweren Provokation&laquo; durch Teheran. Russland und China riefen beide Seiten zur Zur&uuml;ckhaltung und Deeskalation auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332223.raketen-gegen-syrien.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Kongress will Israel schnell mit mehr Pr&auml;zisionsmunition ausstatten<\/strong><br>\nDass Israel dringend Nachschub ben&ouml;tigt, auch angesichts der Eskalation mit dem Iran, l&auml;sst sich daraus ableiten, dass der Ausw&auml;rtige Ausschuss des Repr&auml;sentantenhauses am Mittwoch eine Gesetzesvorlage zur Unterst&uuml;tzung Israels vor allem mit Pr&auml;zisionsraketen wie Joint Direct Attack Munition (JDAM), Kampfflugzeugen wie F-35 und Raketenabwehrsystemen wie Iron Dome mit allen Stimmen der republikanischen und demokratischen Abgeordneten annahm. Der US-Israel Security Assistance Authorization Act of 2018, der das von Obama erlassene US-Israel Memorandum of Understanding von 2016, das ab 2018 gelten sollte, fortsetzt, wurde allerdings von 10 Jahren auf 5 Jahre verk&uuml;rzt.<br>\nEs sieht nun bis 2023 eine j&auml;hrliche Unterst&uuml;tzung der israelischen Streitkr&auml;fte mit Waffen in H&ouml;he von 3,8 Milliarden US-Dollar, inklusive 500 Millionen f&uuml;r Raketen und Bomben, vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Kongress-will-Israel-schnell-mit-mehr-Praezisionsmunition-ausstatten-4046940.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;demo gegen bayerisches Polizeigesetz: &ldquo;Aber das ist so krass, da muss jeder was tun&rdquo;<\/strong><br>\nEs dauert lange, bis man am Donnerstagnachmittag vom Marienplatz zum Odeonsplatz kommt. An anderen Tagen ist das ein Weg von zehn Minuten. Heute nicht. Um die 30 000 Menschen stehen gerade in den Stra&szlig;en, sie pfeifen und johlen, und wenn Riccardo Escher sich umsieht, dann hat er doch noch Hoffnung: &ldquo;Es sehen also viele so wie ich.&rdquo; Er steht seit fast einer Stunde am Marienplatz, nichts geht weiter, weil so viele gekommen sind, um gegen das geplante Polizeiaufgabengesetz (PAG) zu protestieren. Escher ist jetzt einer von Zehntausenden und das, sagt er, f&uuml;hle sich ziemlich gut an.<br>\nEr und die anderen stehen an diesem Tag auf dem Marienplatz, weil sie Angst um ihre Freiheit haben, um ihre Rechte. Der Bayerische Landtag entscheidet in der kommenden Woche &uuml;ber das neue Polizeiaufgabengesetz, mit dem die Befugnisse der Polizei stark ausgeweitet werden sollen, so klagen die Kritiker &ndash; schon bevor eine Straftat begangen wurde, k&ouml;nnten Beamte dann zum Beispiel wegen &ldquo;drohender Gefahr&rdquo; Briefe lesen oder Computer durchsuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/grossdemo-gegen-bayerisches-polizeigesetz-aber-das-ist-so-krass-da-muss-jeder-was-tun-1.3974391\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Damit hat die CSU vermutlich nicht gerechnet.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>#nopag<\/strong><br>\nAls ein CSU-Bundestagsabgeordneter auf Twitter versucht die Opposition gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz kleinzurechnen bekommt er von einem kleinen Hofnarren eine Antwort, mit der er nicht gerechnet hat&hellip;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180511_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180511_01_s.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ClausVonWagner\/photos\/a.590604510991437.1073741825.112114412173785\/1816591945059348\/?type=3&amp;theater\">Claus von Wagner via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gemeinschaftsgutachten der Wirtschaftsinstitute: Abflauende Konjunktur und ihre Faktoren werden durch neoliberale Hypothesen verdr&auml;ngt<\/strong><br>\nWenn man das j&uuml;ngste Gemeinschaftsgutachten der (f&uuml;nf)1 Wirtschaftsinstitute liest, erwartet man schon generell nicht viel. Schon einmal haben wir uns hier einem dieser Gutachten im Jahr 2013 gewidmet. Man kennt die f&uuml;r solche Prognosen oft optimistischen Annahmen und die tendenziell neoliberale Orientierung, speziell die dieser Institute. Trotzdem hofft man doch irgendwie, dass infolge der Krisenerfahrungen in S&uuml;deuropa oder mit der binnen- und au&szlig;enwirtschaftlichen sehr unterschiedlichen Besch&auml;ftigungsentwicklung in Deutschland diverse Erkenntnisse zu den von dem Wirtschaftsministerium beauftragten2 Instituten durchgedrungen sind. Zumindest jedoch, dass grundlegende Faktoren richtig erkannt werden. Doch das ist zumindest bei diesen Institutionen nicht der Fall. Stattdessen werden willk&uuml;rliche Behauptungen aufgestellt, und naheliegende Zusammenh&auml;nge teils oder ganz ignoriert. Die Folgen davon: Pauschale Vorverurteilungen von Handelsregulierungen, eine Aufforderung zum Abbau des Sozialstaats und eine naheliegende Fehleinsch&auml;tzung der konjunkturellen Lage.<br>\nAuf den ersten Blick macht das Gutachten mit seinen vielen Grafiken einen recht professionellen Eindruck, da diese bei der Einsch&auml;tzung der Wirtschaft ja nun eigentlich wichtige Informationen h&auml;tten liefern k&ouml;nnen. Allerdings scheinen sich die Autoren &uuml;berwiegend nur dem Gestalten der Grafiken gewidmet zu haben, denn die Aussagen der Statistiken werden viel zu oft ignoriert. Lieber befassen sich die &Ouml;konomen in den schriftlichen Passagen damit, Annahmen in den Raum zu stellen, die man weder mit den Zahlen, noch mit logischer Theorie, nachvollziehen kann. Besonders stechen dabei besagte Themen negativ heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=12538\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte unter Schwarz-Rot massiv gestiegen<\/strong><br>\nDie restriktive R&uuml;stungsexportpolitik der Bundesregierung ist eine einzige Legende: Entgegen ihrer eigenen Ank&uuml;ndigungen hat die schwarz-rote Koalition von 2013 bis 2017 die Exportgenehmigungen f&uuml;r Kriegswaffen im Vergleich zur schwarz-gelben Vorg&auml;ngerregierung um zwei Milliarden Euro gesteigert. Besonders perfide ist, dass der Anteil der Ausfuhren in Drittl&auml;nder au&szlig;erhalb von NATO und EU nahezu verdoppelt worden ist&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf ihre Kleine Anfrage &bdquo;Einzelgenehmigungen und tats&auml;chliche Ausfuhren von Kriegswaffen aus Deutschland&rdquo; (BT-Drucksache 19\/1111). Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Die Zahlen des Wirtschaftsministeriums sprechen eine klare Sprache: Der Gesamtwert der tats&auml;chlichen Ausfuhren ist unter Schwarz-Rot um ein Viertel von 6,6 auf 8,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil der Exporte in Krisenl&auml;nder wie Algerien, Katar, &Auml;gypten, Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate erh&ouml;hte sich im Vergleichszeitraum von 43,2 auf 83,5 Prozent.<br>\nDie schwarz-rote Bundesregierung t&auml;uscht die &Ouml;ffentlichkeit, wenn sie weiterhin viele R&uuml;stungsexporte auf die Vorg&auml;ngerregierung schiebt und gleichzeitig selbst den Gesamtwert der Einzelgenehmigungen von 4,4 auf 8,5 Milliarden Euro fast verdoppelt.<br>\nDer Export von Kriegswaffen in Spannungsregionen f&uuml;hrt zu Menschenrechtsverletzungen und schafft immer neue Fluchtursachen. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden. Ein gesetzliches Verbot von Waffenexporten ist &uuml;berf&auml;llig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ruestungsexporte-unter-schwarz-rot-massiv-gestiegen\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Machtpolitisches (R&uuml;stungs-)Budget: Der EU-Haushaltsentwurf 2021-2027<\/strong><br>\nAm 2. Mai 2018 legten EU-Kommissionpr&auml;sident Jean-Claude Juncker und Haushaltskommissar G&uuml;nther Oettinger den Entwurf f&uuml;r den n&auml;chsten &bdquo;Mehrj&auml;hrigen Finanzrahmen&ldquo; (MFR) der Europ&auml;ischen Union vor. Das EU-Budget f&uuml;r die Jahre 2021 bis 2027 soll knapp 1.280 Milliarden Euro und damit trotz ausfallender britischer Beitr&auml;ge deutlich mehr als im vorherigen Zeitraum (1.087 Mrd.) betragen. Der Entwurf hat es vor allem aus vier Gr&uuml;nden in sich: Erstens sollen die innerhalb der EU verausgabten Mittel f&uuml;r die Agrar- und Sozialpolitik deutlich gek&uuml;rzt werden. Zweitens wird beabsichtigt, die &bdquo;Auslandsinstrumente&ldquo; unter machtpolitischen Gesichtspunkten zu b&uuml;ndeln. Drittens schl&auml;gt die Kommission die erstmalige &ndash; und eigentlich illegale &ndash; Einrichtung eines Budgetitels &bdquo;Sicherheit und Verteidigung&ldquo; und damit faktisch eines EU-R&uuml;stungshaushalts vor. Und viertens soll eine &bdquo;Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t&ldquo; au&szlig;erhalb des EU-Budgets eingerichtet werden, um bislang existierende rechtliche Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Finanzierung milit&auml;rischer Vorhaben noch weiter zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/05\/09\/machtpolitisches-ruestungs-budget-der-eu-haushaltsentwurf-2021-2027\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV im Bundeshaushalt 2018: Verteilung des unver&auml;nderten Solls im zweiten Regierungsentwurf<\/strong><br>\nDie im ersten Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2018 (1. RegE vom 28. Juni 2017) veranschlagten Bundesmittel in H&ouml;he von 36,954 Milliarden Euro f&uuml;r &ldquo;Leistungen der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&rdquo; (Hartz  IV) wurden im zweiten Regierungsentwurf vom 2. Mai 2018 (2. RegE) nicht erh&ouml;ht, sondern lediglich anders verteilt: 600 Millionen Euro weniger f&uuml;r Arbeitslosengeld II und jeweils 300 Millionen Euro mehr f&uuml;r die &ldquo;Beteiligung des Bundes an den Leistungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung&rdquo; und f&uuml;r die &ldquo;Leistungen zur Eingliederung in Arbeit&rdquo;. (294 Millionen mehr f&uuml;r &ldquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&rdquo;, einschlie&szlig;lich der Mittel f&uuml;r das im Koalitionsvertrag angek&uuml;ndigte &ldquo;neue(s) unb&uuml;rokratische(s) Regelinstrument im Sozialgesetzbuch II&rdquo;, und 6 Millionen Euro mehr f&uuml;r das &ldquo;Bundesprogramm zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit&rdquo;)<br>\nDie im 1. RegE veranschlagten Bundesmittel f&uuml;r die &ldquo;Verwaltungskosten f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&rdquo; (Hartz IV) in H&ouml;he von 4,555 Milliarden Euro blieben im 2. RegE unver&auml;ndert &ndash; trotz der sp&auml;testens seit Mitte Januar 2018 bekannten Ausgaben in 2017 in H&ouml;he von 5,348 Milliarden Euro (ohne den kommunalen Finanzierungsanteil). Die Aufstockung der Bundesmittel f&uuml;r &ldquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&rdquo; um 294 Millionen Euro deckt voraussichtlich etwa ein Viertel der erwarteten Umschichtungen von Bundesmitteln f&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung in Arbeit&ldquo; zum Bundesanteil an den &bdquo;Gesamtverwaltungskosten&ldquo; der Jobcenter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1083-hartz-iv-im-bundeshaushalt-2018-verteilung-des-unveraenderten-solls-im-zweiten-regierungsentwurf.html\">BIAJ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Integration in Arbeit: Gro&szlig;e Unterschiede zwischen Bayern und Bremen<\/strong><br>\n2017 sank die Arbeitslosenquote auf 5,7 Prozent, gleichzeitig stieg die Integrationsquote im Hartz-IV-System auf 24,8 an. Sie misst, wie vielen Hartz-IV-Empf&auml;nger der &Uuml;bertritt in den Arbeitsmarkt gelingt. Zwischen den Bundesl&auml;ndern gibt es deutliche Abweichungen: So reicht die Integrationsquote von 30,8 in Bayern bis 19,0 in Bremen.<br>\nDie von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) berechnete Integrationsquote gibt an, wie viele Personen im Hartz-IV-System Arbeit aufgenommen haben. Sie setzt die Summe der Integrationen in Bezug zum durchschnittlichen Bestand an erwerbsf&auml;higen Hartz-IV-Empf&auml;ngern innerhalb eines zw&ouml;lfmonatigen Zeitraums. Im Vergleich der Bundesl&auml;nder zeigen sich zum Teil gro&szlig;e regionale Unterschiede: So reicht die Spannweite der Integrationsquote aus 2017 von 30,8 in Bayern zu 19,0 in Bremen und spiegelt die regionale Verfasstheit der Arbeitsm&auml;rkte wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/integration-in-arbeit-grosse-unterschiede-zwischen-bayern-und-bremen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Andrej Holm &bdquo;Ein roter Teppich f&uuml;r jeden Investor&ldquo;<\/strong><br>\nHerr Holm, die letzten K&auml;ufe des Kudamm-Karr&eacute;e wurden als sogenannter Share Deal abgewickelt, die Investoren haben sich also die Grunderwerbssteuer gespart. Welchen Anteil haben solche Steuerschlupfl&ouml;cher an der Dynamik auf dem Berliner Immobilienmarkt?<br>\nEs gibt keine Statistik dar&uuml;ber, wie viele Grundst&uuml;cke mit Share Deals den Besitzer wechseln. Das ist eine riesige Grauzone. Was wir beobachten k&ouml;nnen, ist eine gravierende Zunahme der Ums&auml;tze bei registrierten Immobilienverk&auml;ufen: Zwischen 2010 bis 2017 haben sich allein in Berlin die Preise mehr als verdoppelt, und wurden beim Handel mit Immobilien Gesamtums&auml;tze von 100 Milliarden Euro umgesetzt. Ich traue mich gar nicht, hier von Investitionen zu sprechen. Das sind Finanztransaktionen, die nur einen Wechsel des Eigent&uuml;merstatus zur Folge haben. Die hohen Grundst&uuml;ckspreise erzeugen eine extrem gestiegene Ertragserwartung.<br>\nUnd was bedeutet das konkret?<br>\nMan muss sich vorstellen: Jeder Preis f&uuml;r ein Grundst&uuml;ck oder eine Wohnung wird bezahlt, weil der K&auml;ufer davon ausgeht, dass es sich lohnt.  Das hei&szlig;t: Es muss f&uuml;r 100 Milliarden Euro Geld verdient werden. Wie verdient man das?  Vor allem mit Mietsteigerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/andrej-holm--ein-roter-teppich-fuer-jeden-investor--30134090\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Prostete gegen Modernisierungsumlage: &ldquo;Ich lasse mich nicht vertreiben&rdquo;<\/strong><br>\nMit etwa 350.000 Wohnungen ist Vonovia das gr&ouml;&szlig;te deutsche Wohnungsunternehmen. Und w&auml;hrend der Konzern satte Gewinne einf&auml;hrt, bangen viele Mieter um den Verbleib in ihren Wohnungen. Doch der Widerstand gegen Vonovia w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/prostete-gegen-modernisierungsumlage-ich-lasse-mich-nicht.1001.de.html?dram:article_id=417565\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ungleiche Chancen auf Hochschulbildung: Bildungserfolg h&auml;ngt von Eltern ab<\/strong><br>\nKinder von Akademikern studieren dreimal h&auml;ufiger als Kinder, deren Eltern nicht an der Uni waren. Eine neue Studie zeigt au&szlig;erdem: Die L&uuml;cke hat sich in den letzten Jahren nur minimal geschlossen. Bildungsforscherin Nancy Kracke sagte im Dlf, Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien h&auml;tten mehr Angst zu scheitern. [&hellip;]<br>\nBiesler: Die sozialgruppenspezifischen Bildungsbeteiligungsquoten &ndash; so hei&szlig;t das richtig &ndash;, die ermitteln Sie, und die Studie, in der Sie die Ergebnisse vorstellen, die nennen Sie Bildungstrichter. Das verhei&szlig;t nichts Gutes. Wie steht es um die Quoten?<br>\nKracke: Ja, also die aktuellen Zahlen zeigen erneut, wir haben eine Art soziale Schieflage beim Hochschulzugang. Das hei&szlig;t, nach wie vor sind die Chancen nicht gleich verteilt, ein Studium aufzunehmen, und zwar nicht gleich verteilt &uuml;ber verschiedene soziale Gruppen.<br>\nBiesler: Vor allen Dingen untersuchen Sie, was die Tatsache, dass Eltern schon Akademiker sind, f&uuml;r die Bildung ihrer Kinder bedeutet beziehungsweise, was es bedeutet, wenn die das nicht waren. Da gibt es deutliche Unterschiede.<br>\nKracke: Ja. Wenn man vergleichen w&uuml;rde 100 Kinder von Akademikerfamilien mit 100 Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien, dann gelangen von Ersteren, also aus den akademischen Haushalten 79 an die Hochschulen und nur 27 aus den Nicht-Akademikerhaushalten. Also die Relation 79:27 spiegelt eben diese gro&szlig;e Schieflage, die ungleichen Chancen zum Hochschulzugang sehr eindrucksvoll wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ungleiche-chancen-auf-hochschulbildung-bildungserfolg.680.de.html?dram:article_id=417582\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Au&szlig;enpolitiker Emmanuel Macron: Zwischen Weltkonflikten und Europareformen<\/strong><br>\nVor einem Jahr brachte Emmanuel Macron Aufbruch-Stimmung in eine von Skepsis gepr&auml;gte Europa-Debatte zur&uuml;ck. Heute f&auml;llt der Blick etwas n&uuml;chterner aus. Seine Pl&auml;ne sind angesichts des Widerstands der halben EU steckengeblieben &ndash; von der Idee eines EU-Finanzministers bis zum gro&szlig;en Eurozonen-Budget.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-aussenpolitiker-emmanuel-macron-zwischen-weltkonflikten.724.de.html?dram:article_id=417587\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Der DLF versucht f&uuml;r seine H&ouml;rer und Leser Macron wieder als Lichtgestalt der Politik zu inszenieren, nachdem sein Ansehen durch seine Politik in Teilen der franz&ouml;sischen und europ&auml;ischen &Ouml;ffentlichkeit arg gelitten hat. Cui Bono?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kritisch gegen&uuml;ber Trump und Putin &ndash; geht das?<\/strong><br>\nMein Tagesthemen-Kommentar zur Amtseinf&uuml;hrung von Vladimir Putin hat teilweise heftige Reaktionen ausgel&ouml;st. Von &ldquo;Gehirnw&auml;sche&rdquo; war da die Rede und &ldquo;tiefem Unverst&auml;ndnis&rdquo; dar&uuml;ber, dass ein Journalist, der f&uuml;r seine scharfe Kritik gegen&uuml;ber der Politik des Westens im Nahen Osten bekannt ist, jetzt auch noch den russischen Pr&auml;sidenten kritisiert.<br>\nErstaunlich: Einem Journalisten, der sich bei seiner Berichterstattung am Ma&szlig;stab des V&ouml;lkerrechts orientiert und sich erlaubt, beide Seiten zu kritisieren &ndash; sei es Moskau wegen seines m&ouml;rderischen Kriegs in der Ostukraine oder Washington wegen seiner v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege im Nahen und Mittleren Osten &ndash; wird Einseitigkeit vorgeworfen. Dabei sprechen die Reaktionen doch viel mehr f&uuml;r die Einseitigkeit der Kritiker und Kritikerinnen.<br>\nGanz klar: Mein Verst&auml;ndnis von Journalismus bedeutet vor allem, Distanz zu halten und sich vor keinen Karren spannen zu lassen. Deshalb bin ich weder Mitglied in einer Partei noch in einer transatlantischen Vereinigung. Dass Aktivisten das gerne anders h&auml;tten und sich w&uuml;nschen, ich w&uuml;rde doch bitte ihre Position vertreten, kann ich zwar nachvollziehen. Als Journalist stehe ich daf&uuml;r allerdings nicht zur Verf&uuml;gung.<br>\nGeorg Restle<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1748702098502056\">Monitor via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Offenbar liest Georg Reste die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43861\">Kritik<\/a> an seinem Tagesthemen-Kommentar sehr selektiv. Es geht doch nicht darum, dass er Partei f&uuml;r wen oder was auch immer einnehmen soll. Und es geht auch nicht darum, dass er sich nicht am V&ouml;lkerrecht orientieren soll. Entweder er h&auml;lt sein Publikum und darunter vor allem diejenigen, die ihm auch mal kritische Anmerkungen zukommen lassen, f&uuml;r unglaublich dumm oder er merkt &uuml;berhaupt nicht, wie verfangen er selbst ist. Wie dem auch sei &ndash; mit dieser Antwort macht er seinen fragw&uuml;rdigen Kommentar noch schlimmer als er ohnehin schon ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Russland und das Baltikum: Kriegsszenarien und kleiner Grenzverkehr<\/strong><br>\nSeit Wladimir Putin seine Truppen im Baltikum verst&auml;rkt hat, hat auch die NATO ihre Pr&auml;senz erh&ouml;ht. Unter den milit&auml;rischen Drohgeb&auml;rden leiden vor allem die Esten, Letten, Litauer und Polen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/russland-und-das-baltikum-kriegsszenarien-und-kleiner.724.de.html?dram:article_id=417620\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein Propaganda-Artikel pur passend zur NachDenkSeiten-Kritik der ARD aus dieser Woche! &bdquo;Seit&hellip;Putin seine Truppen im Baltikum verst&auml;rkt hat&hellip;.&ldquo;; es war doch wohl umgekehrt, dass die NATO zuerst massiv ins Baltikum einger&uuml;ckt ist &ndash; die Bundeswehr vorneweg! Im Beitrag wird u.a. der Giftgasanschlag auf einen ehemaligen russischen Spion hingewiesen und dabei unterstellt, der ging von Russland aus, obwohl die eindeutigen Beweise bis heute nicht auf dem Tisch liegen, wer den Anschlag gegen den Doppelagenten (!) tats&auml;chlich ver&uuml;bt hat. Der ganze Ton ist so salopp und kriegsbegeistert &ndash;wie vor dem 1. Weltkrieg 1914-, dass man nicht umhin kommt festzustellen: die 3. Weltkriegsplanung unter US-\/NATO-F&uuml;hrung ist en vogue und voll im Gange!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mein Genosse Olaf Scholz<\/strong><br>\nEr hat sich durchgeboxt. Hamburgs &shy;B&uuml;rger(kriegs) meister hat sich aus dem hanseatischen Rathaus mit Hilfe des Oberintriganten vom Schloss Bellevue ins Berliner Vizekanzleramt hinaufgehoben und m&ouml;chte in einer ert&uuml;chtigten Demokratie Chef der Regierung werden<br>\nAm 24. Januar 2018 bin ich im Rahmen der Werbeaktion &raquo;Tritt ein! Sag nein&laquo; nach 66 Jahren zum zweiten Mal in meinem Leben in dieselbe Partei hineingeraten und gab das &ndash; &raquo;Hilfe, ich bin in der SPD&laquo; &ndash; in der jungen Welt am 3. M&auml;rz bekannt. Drei Wochen sp&auml;ter antwortete mir deren (damals) Kommissarischer Vorsitzender Olaf Scholz: &raquo;Lieber Otto, noch einmal willkommen im Bollwerk der Demokratie, f&uuml;r Gerechtigkeit, Fortschritt und eine bessere Welt &ndash; willkommen in der SPD. Bei uns bist Du genau richtig. Und Du bist nicht allein. Seit Anfang vergangenen Jahres sind 50.000 in die SPD eingetreten. Weil sie etwas ver&auml;ndern wollen, weil sie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarit&auml;t im Herzen tragen. Wir freuen uns, dass Du dabei bist.&laquo;<br>\nDanke, Genosse, ich mich weniger. Zwei Jahre zuvor ahnte ich noch nicht, dass ich mit dem Mann, der in der Handelskammer hinter dem Rathaus heruntergeputzt worden war und dann seinen Bew&auml;hrungsauftrag bekam, hinter derselben Mauer sitzen w&uuml;rde &ndash; und er sie mir als Bollwerk der Demokratie anpreisen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332205.mein-genosse-olaf-scholz.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz weist Kritik zur&uuml;ck: &ldquo;Ich mache &uuml;berhaupt nicht alles genauso wie Sch&auml;uble!&rdquo;<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Die Kritik scheint ihm wirklich nahegegangen zu sein: Seit seinem Amtsantritt und noch mehr seit der Vorstellung seines ersten Staatshaushalts muss sich Olaf Scholz (SPD) immer wieder vorhalten lassen, dem Finanzministerium keine sozialdemokratische Pr&auml;gung zu verleihen &ndash; stattdessen mache er praktisch dasselbe wie sein Vorg&auml;nger Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). Nun wehrt sich Scholz mit deutlichen Worten gegen die Vorw&uuml;rfe.<br>\n&ldquo;Es stimmt &uuml;berhaupt nicht, dass ich alles so mache wie Wolfgang Sch&auml;uble&rdquo;, stellt Scholz klar, w&auml;hrend er w&uuml;tend mit der rechten Hand auf die Armlehne seines Rollstuhls schl&auml;gt. &ldquo;Das ist eine haltlose Unterstellung! Mit meinem Vorg&auml;nger verbindet mich praktisch nichts!&rdquo;<br>\nKritische Nachfragen, warum er dann rigide an der &ldquo;Politik der schwarzen Null&rdquo;und der harten Griechenland-Linie seines Vorg&auml;ngers festhalte, wollte Scholz anschlie&szlig;end nicht beantworten. Er brach das Gespr&auml;ch mit den Worten &ldquo;Isch over!&rdquo; ab und rollte w&uuml;tend davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/05\/schoelzle.html\">Der Postillon<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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