{"id":4390,"date":"2009-12-07T09:17:31","date_gmt":"2009-12-07T08:17:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4390"},"modified":"2014-01-23T10:36:26","modified_gmt":"2014-01-23T09:36:26","slug":"heiner-flassbeck-und-die-sonntaegliche-inflationswarnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4390","title":{"rendered":"Heiner Flassbeck und die sonnt\u00e4gliche Inflationswarnung"},"content":{"rendered":"<p>Freunde der NachDenkSeiten wissen, dass wir dem &Ouml;konomen Heiner Flassbeck in besonderer Weise verbunden sind. Fachlich gibt es mit ihm die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche &Uuml;bereinstimmung. Deshalb nehmen wir gerne den Hinweis eines Lesers auf eine Veranstaltung mit ihm in Bielefeld am 14. Dezember auf. Und wir kombinieren seine wiederkehrenden Hinweise auf die Inflationswarner mit einem interessanten Text eines unserer Leser zur sonnt&auml;glichen Inflationswarnung bei T-Online. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\n<strong>A. Zun&auml;chst die n&ouml;tigen Informationen zur Veranstaltung:<\/strong><\/p><p>Am 14.12.2009 von 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr spricht Dr. Heiner Flassbeck im H&ouml;rsaal 12 der Uni Bielefeld zum Thema &raquo;Scheitert die Wirtschaftswissenschaft an der Finanzkrise? Wu&szlig;te sie nichts &ndash; oder wurde sie nicht geh&ouml;rt?&laquo; im Rahmen des Forums Offene Wissenschaft. Diese Veranstaltung ist zug&auml;nglich f&uuml;r alle, auch Menschen au&szlig;erhalb der Universit&auml;t. Hier die <a href=\"http:\/\/www.uni-bielefeld.de\/Universitaet\/Aktuelles\/news_termine_tipps.html\">&Uuml;bersicht &uuml;ber die Veranstaltung des Forums insgesamt<\/a>.<\/p><p><strong>B. Zwei Hinweise in den NachDenkSeiten zum Thema Inflationsgefahr<\/strong><\/p><p><em>Hier der Hinweis Nr. 1 vom 23. M&auml;rz 2009:<\/em><br>\n<strong>Heiner Flassbeck: &ldquo;Wir sind in einer dramatischen Lage&rdquo;<\/strong><br>\nAuch die Europ&auml;ische Zentralbank muss die Geldpresse anwerfen, sagt Heiner Flassbeck, Chef&ouml;konom der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz. Eine Inflation drohe aber nicht.<br>\nWir sind in einer extrem dramatischen Lage &ndash; und das hat die Fed begriffen. Der Staat muss Geld ins System pumpen, weil alle anderen Akteure &uuml;berschuldet sind. Sonst droht die gef&auml;hrlichste Spirale nach unten, die die &Ouml;konomie kennt: die Schuldendeflation.<br>\nDie Industrie ist nur noch zu 70 Prozent ausgelastet. Da f&auml;llt doch keine Inflation vom Himmel! Stattdessen ist das Gegenteil zu beobachten. &Uuml;berall werden Rabatte gegeben, die L&ouml;hne geraten unter Druck und die Preissteigerung n&auml;hert sich der Null.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/wir-sind-in-einer-dramatischen-lage\/\">taz<\/a><\/p><p><em>Und hier der Hinweis Nr. 2 vom 27.4.2009:<\/em><br>\n<strong>Heiner Flassbeck: &ldquo;Gewinne m&uuml;ssen einer Volkswirtschaft zugute kommen&rdquo;<\/strong><br>\nManche Experten sehen Inflationsgefahren. Was halten Sie davon?<br>\nEine solche Gefahr existiert &uuml;berhaupt nicht. Zu bek&auml;mpfen ist eine akute Deflationsgefahr. Viel Geld f&uuml;hrt nicht automatisch zu Inflation. Die Kan&auml;le, &uuml;ber die Inflation entsteht, sind hohe Nachfrage oder steigende L&ouml;hne. Von beidem sind wir unendlich weit entfernt. Inflationsgefahr best&auml;nde nur dann, wenn es weltweit zu einem enormen Aufschwung k&auml;me und die Arbeitslosigkeit abgebaut w&auml;re. Und das dauert so lange, dass die Notenbanken kein Problem h&auml;tten, Liquidit&auml;t wieder vom Markt zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?cat=1&amp;id=42888&amp;source=aktuelle_ausgabe&amp;sitestat=&amp;ivw=redaktion&amp;doPrint=1\">VDI-Nachrichten<\/a><\/p><p><strong>C.Betreff: T-Online: Die sonnt&auml;gliche Inflationswarnung!<\/strong><\/p><p>Auf <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/chefvolkswirt-befuerchtet-fuenf-prozent-inflation\/id_20794814\/index\">diesen ziemlich absurden Artikel<\/a> weist der NachDenkSeiten- Leser Werner C. hin. Offenbar wird dort systematisch Inflationsangst gesch&uuml;rt. Im konkreten Fall mithilfe des neuen Chef&ouml;konomen der Deutschen Bank.<\/p><p>Hier die Mail:<\/p><blockquote><p>Liebes NDS-Redaktionsteam,<\/p>\n<p><strong>&ldquo;Experte bef&uuml;rchtet f&uuml;nf Prozent Inflation&ldquo; und &bdquo;Chefvolkswirt bef&uuml;rchtet f&uuml;nf Prozent Inflation&rdquo;<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\n.. so lautet eine der vielen sonnt&auml;glichen Botschaften aus der Wirtschafts-Nachrichtenrubrik von T-Online.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;&hellip; schon in wenigen Jahren droht eine massive Zunahme der Inflation. Der neue Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, rechnet sogar mit einer Inflationsrate von f&uuml;nf Prozent.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nBebildert ist diese tiefsinnige Nachricht mit einer Euro-M&uuml;nze, die in einer Pumpenzange (vulgo: Rohrzange) gehalten wird. Sicherlich wollte man die vermeintliche Pr&auml;zision dieser Aussage durch die Darstellung der M&uuml;nze in einem Me&szlig;schieber (vulgo: Schieblehre) zeigen, hat aber wohl keine parat gehabt. Das doofe Volk wird&rsquo;s eh nicht merken, die Anmutung ist ja &auml;hnlich.<\/p>\n<p>Und genau so stellt sich dann auch der weitere Inhalt dar:<\/p>\n<p>&ldquo;Mayer: Teure Konjunkturprogramme beg&uuml;nstigen Inflation. Als Ursache f&uuml;r das steigende Inflationspotenzial sieht Mayer die Notprogramme der Regierungen gegen die Rezession. Es sei zu bef&uuml;rchten, &ldquo;dass L&auml;nder nicht rechtzeitig aus den Notfallprogrammen aussteigen und das billige Geld nicht rechtzeitig wieder einziehen. Daraus kann sich Inflation entwickeln&rdquo;, sagte Mayer der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nIrgendwie wird nicht so recht klar, wor&uuml;ber er eigentlich spricht: welche &ldquo;L&auml;nder&rdquo; mag er wohl meinen? &nbsp;Und wie stellt er sich vor, k&ouml;nnte &ldquo;billiges Geld wieder eingezogen&rdquo; werden? Etwa durch (unrechtm&auml;&szlig;ige) K&uuml;ndigung der Niedrigzinskredite vor ihrer Tilgungsfrist? Oder durch das Stoppen von billigen &ldquo;Revolving Credits&rdquo; f&uuml;r notleidende Unternehmen?<br>\n&nbsp;<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te &ldquo;Notprogramm&rdquo; hat er bei seinen Betrachtungen ohnehin vergessen: die Multi-Millarden schwere &ldquo;Bankenrettung&rdquo;. Dass dieses Geld &ndash; wogegen die tats&auml;chlichen Konjunkturprogramme nur ein m&uuml;der Klacks sind &ndash; inflationstreibend wirken k&ouml;nnte, ist v&ouml;llig ausgeschlossen &ndash; es wird weder in realwirtschaftliche Investitionen noch in privaten Konsum flie&szlig;en, da es bereits wieder zum Anfeuern der globalen Finanzcasino-Spiele eingesetzt wird.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Notenbanken planen Zinserh&ouml;hungen. Der &Ouml;konom rechnet daher schon mit einem baldigen Eingreifen der Notenbanken: Wir rechnen damit, dass die Notenbanken die Zinsen anheben werden, um die Inflation in den Griff zu bekommen. 2011, 2012 wird die Inflationsrate wieder stabil sein. In f&uuml;nf bis zehn Jahren aber kann das anders sein. Dann k&ouml;nnte die Inflationsrate durchaus in die Richtung von f&uuml;nf Prozent steigen.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nIrgendwie muss dem Herrn Mayer entgangen sein, dass &ndash; zumindest auf das Europa der W&auml;hrungsunion bezogen &ndash; es keine &ldquo;Notenbanken&rdquo; mehr gibt, sondern nur noch die EZB. Hebt die EZB die Zinsen wieder an, so gelten diese Zinss&auml;tze auch in allen &euro;-L&auml;ndern, mit &ldquo;Billigzins&rdquo; ist dann &ndash; zumindest in der &euro;-Zone &ndash; wieder Schlu&szlig;.<br>\n&nbsp;<br>\nAuch &bdquo;global&ldquo; scheint die Mayer&rsquo;sche &Ouml;konomie nicht so ganz stimmig zu sein: erlebt der US-$ einen mehr oder minder schleichenden, aber echten Crash, dann wird der &euro; zur weltweiten Leitw&auml;hrung und sein Wert &ndash; bezogen auf den EU-Au&szlig;enhandel &ndash; erheblich steigen. Das wiederum wird die Exporte aller &euro;-L&auml;nder erheblich verteuern, deren Importe aber verbilligen. Was daran soll innerhalb der &euro;-Zone also &bdquo;inflation&auml;r&ldquo; wirken?<br>\n&nbsp;<br>\nSehen wir uns speziell die Deutschland-Prognosen f&uuml;r 2010 einmal genauer an &ndash; es wird von einer deutlichen Zunahme der Firmenpleiten (&uuml;ber 45.000) sowie einer deutlichen Steigerung der Arbeitslosigkeit ausgegangen &ndash; so muss man sich fragen, woher der &bdquo;Kaufrausch&ldquo;, diese gigantische Woge der Binnennachfrage kommen soll, die derart preistreibend wirken k&ouml;nnte, dass von &bdquo;Inflationsgefahr&ldquo; gesprochen werden k&ouml;nnte?<br>\n&nbsp;<br>\nUnd selbst wenn das prognostizierte, mickrige &bdquo;Wirtschaftswachstum&ldquo; von 2% (nach einem Absturz von 28%) f&uuml;r 2010 aufgrund leichter Export-Erholung eintr&auml;fe, so stellt sich hierdurch doch die Frage, ob die andauernde, extreme deutsche Export-Orientierung nicht zu noch mehr Lohnminderungen und somit zu weiter sinkender Binnennachfrage f&uuml;hrt. Das Beispiel der Produktionsverlagerung der Mercedes &bdquo;C-Klasse&ldquo; in&rsquo;s Ausland d&uuml;rfte schon bei deren Ank&uuml;ndigung spontanen Konsumverzicht bei den betroffenen Mitarbeitern ausgel&ouml;st haben.<br>\n&nbsp;<br>\nTrifft diese wenig erfreulichen Prognosen zu, so ist mit privaten Investitionen, die hierzulande Arbeitspl&auml;tze schaffen, definitiv nicht zu rechnen. Denn realwirtschaftlich investiert wird nur dort, wo es sich lohnt &ndash; wo also kaufkr&auml;ftige Nachfrage vorherrscht. Zudem wissen wir, dass sogar schon in wirtschaftlich bedeutend besseren &bdquo;Vor-Krisenzeiten&ldquo; die &bdquo;Angebots-orientierte&ldquo; Wirtschaftspolitik &uuml;berhaupt nicht funktionierte: das f&uuml;r realwirtschaftliche Investitionen ben&ouml;tigte Geld floss stattdessen dem globalen Finanz-Spielcasinobetrieb zu, und daran hat sich bis heute nichts ge&auml;ndert. Solange dies so bleibt, wird sich hierank&uuml;nftig auch nichts &auml;ndern &ndash; und genau dies ist die reale Gefahr, nicht aber &bdquo;Inflation&ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nSo wird verst&auml;ndlich dass Herr Mayer &ndash; Sprachrohr einer Bank, die stets astronomische &bdquo;25% Eigenkapitalrendite&ldquo; im Munde f&uuml;hrte, und zudem sehr stark von der &bdquo;Bankenrettung&ldquo; auf Kosten der Steuerzahler profitierte, ganz einfach den finanzwirtschaftlichen Teil des gesamtwirtschaflichen Problems unterschl&auml;gt. Er und sein Arbeitgeber stellen selbst einen Gro&szlig;teil dieses Problems dar! Konjunkturpakete &ndash; und &ouml;ffentliche Investitionen &ndash; so sie denn tats&auml;chlich Firmenpleiten verhindern k&ouml;nnen, m&uuml;ssen ihm zudem ein Dorn im Auge sein &ndash; entsch&auml;rfen sie doch den hoch spekulativen Heuschreckenmarkt, dessen Hauptnahrungsquelle aus zahllosen, in Not geratenen Unternehmen besteht.<\/p>\n<p>So bleibt ihm also nur &ndash; der Stimme seines Herrn folgend &ndash; &bdquo;Inflations&auml;ngste&ldquo; zu sch&uuml;ren. Das dumme Volk soll glauben, dass dem Allgemeinwohl dienende staatliche, konjunkturelle Ma&szlig;nahmen des Teufels sind, die alle nur noch &auml;rmer machen. <\/p>\n<p>Dass aber etwa die Banken &ndash; als ma&szlig;geblicher Teil des hoch spekulativen Finanz-Casinobetriebes &ndash; uns bereits alle sehr viel &auml;rmer gemacht haben, darauf soll m&ouml;glichst niemand kommen. Und schon gar nicht die Allgemeinheit.<\/p>\n<p>Alles l&auml;uft also weiterhin nach dem Motto: &bdquo;Nur wer andere f&uuml;r dumm verkaufen kann, erzielt die h&ouml;chsten Margen!&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>\nWerner C.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freunde der NachDenkSeiten wissen, dass wir dem &Ouml;konomen Heiner Flassbeck in besonderer Weise verbunden sind. Fachlich gibt es mit ihm die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche &Uuml;bereinstimmung. Deshalb nehmen wir gerne den Hinweis eines Lesers auf eine Veranstaltung mit ihm in Bielefeld am 14. Dezember auf. Und wir kombinieren seine wiederkehrenden Hinweise auf die Inflationswarner mit einem interessanten Text<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4390\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,13,50,211],"tags":[290,364,365,319],"class_list":["post-4390","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-finanzkrise","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-binnennachfrage","tag-flassbeck-heiner","tag-inflation","tag-lohnentwicklung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4390"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20078,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4390\/revisions\/20078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}