{"id":43901,"date":"2018-05-13T09:00:57","date_gmt":"2018-05-13T07:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901"},"modified":"2018-05-11T15:09:03","modified_gmt":"2018-05-11T13:09:03","slug":"hinweise-der-woche-61","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h01\">USA und Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h02\">Raketen gegen Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h03\">UN-Inspekteur Scott Ritter &ndash; USA erfanden Duma-Vorfall, um Syrien angreifen zu k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h04\">US-Marine reaktiviert die 2. Flotte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h05\">Kreative Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h06\">Gespalten in den Handelskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h07\">Ein Geldkonzern auf dem Weg zur globalen Vorherrschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h08\">150 Jahre &bdquo;Das Kapital&ldquo; &ndash; 200 Jahre Karl Marx<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h09\">Armenbeschimpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h10\">Gro&szlig;demo gegen bayerisches Polizeigesetz: &ldquo;Aber das ist so krass, da muss jeder was tun&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h11\">Pressefreiheit unter Druck: &ldquo;Sie k&ouml;nnen heute alles faken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h12\">Kritisch gegen&uuml;ber Trump und Putin &ndash; geht das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h13\">Dem Frieden ein Gesicht geben: Vielf&auml;ltige Protestaktionen gegen die US-Air Base Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901#h14\">Macht den 8. Mai zum Feiertag!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>USA und Iran<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Iranpolitik der USA ist unanst&auml;ndig<\/strong><br>\nLiebe Freunde, nach dem Irak, Libyen, Syrien, Jemen soll jetzt der Iran in die Knie gezwungen werden. Trump geht es nicht um einen besseren Nuklear-Vertrag. Sondern um die totale Macht im Mittleren Osten. Er will keinen Frieden mit Iran, sondern dessen Unterwerfung. Notfalls durch Milit&auml;rschl&auml;ge Israels. Damit legt er die Lunte an ein Pulverfass. Europa darf dieses Rambo-Spiel um Macht, Markt und Moneten nicht l&auml;nger mitmachen. Sonst gehen auch in Europa die Lichter aus.<br>\nWO SIND KONSTRUKTIVE FRIEDENS-INITIATIVEN EUROPAS?<br>\nDie Iraner sind keine Engel. Aber ich wei&szlig; aus langen und intensiven Gespr&auml;chen in Teheran, dass sie jederzeit zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit sind. Auch im Jemen und in Syrien. Der schlechteste Frieden w&auml;re besser als der beste Krieg. Der von den USA verursachte Fl&auml;chenbrand im Mittleren Osten bedroht schon jetzt Europa. Doch wo ist Europa? Wo ist Deutschland? Wo sind konstruktive Friedensvorschl&auml;ge Europas? Beginnend mit einem Nichtangriffspakt f&uuml;r den Persischen Golf?<br>\nDIE USA WOLLEN DAS IRANISCHE REGIME WEGFEGEN<br>\nErst haben die USA den Widerstand des Irak gebrochen. Durch m&ouml;rderische Sanktionen und Krieg. Dann haben sie das Gaddafi-Regime weggebombt. Und Syrien mit einem schmutzigen Stellvertreter-Krieg &uuml;berzogen. Anschlie&szlig;end haben sie zusammen mit Saudi-Arabien den Nord-Jemen bombardiert und ausgehungert. Jetzt wollen sie das iranische Regime erledigen. Mit rechtswidrigen Sanktionen und rechtswidrigen Milit&auml;rschl&auml;gen. Zusammen mit Saudi-Arabien und Israel. Die amerikanische Chaos-Strategie wird jeden Tag gef&auml;hrlicher.<br>\nSIE SCHW&Auml;CHEN IM IRAN DIE REFORMKR&Auml;FTE.<br>\nTrump schw&auml;cht mit seiner Politik die Reformkr&auml;fte des Iran. Er f&auml;llt ihnen geradezu in den R&uuml;cken. Bewusst? Es w&auml;re nicht das erste Mal. 1953 st&uuml;rzten die USA Irans ersten demokratischen Ministerpr&auml;sidenten und ersetzten ihn durch einen linientreuen Kaiser.<br>\nDER IRAN-DEAL WAR OBAMAS BESTER DEAL<br>\nAuf Dr&auml;ngen der USA haben die iranischen Reformkr&auml;fte vor 3 Jahren Irans ziviles Nuklearprogramm den weltweit sch&auml;rfsten Kontrollen und Einschr&auml;nkungen unterworfen. Gegen den heftigen Widerstand der iranischen Hardliner. Obwohl 2007 alle (!) US-Geheimdienste gemeinsam und ausdr&uuml;cklich festgestellt hatten, dass der Iran seit 2003 &uuml;berhaupt keine Atomwaffen mehr wollte.<br>\nANST&Auml;NDIGE KAUFLEUTE BRECHEN KEINE ABKOMMEN<br>\nDieses konstruktive Verhalten jetzt zu bestrafen, ist nicht nur ein Wortbruch. Es ist unanst&auml;ndig. Der &bdquo;Nuklear-Deal&ldquo; wird vom Iran &ndash; laut der Internationalen Atomagentur in Wien &ndash; exakt eingehalten. Von den USA wird er systematisch gebrochen. Statt die Sanktionen gegen den Iran wirklich aufzuheben, bedrohen die USA die europ&auml;ischen Banken mit schwerwiegenden Konsequenzen, falls sie Gesch&auml;fte mit dem Iran finanzieren.<br>\nSO KILLT MAN DIE INTERNATIONALE ABR&Uuml;STUNGSPOLITIK<br>\nDer Tod des Iran-Deals k&ouml;nnte der Tod der internationalen Abr&uuml;stungspolitik sein. Kein Land der Welt kann sich noch auf das Wort des Westens verlassen. Schon Saddam Hussein und Gaddafi haben schlechte Erfahrungen mit ihrer Abr&uuml;stung gemacht. Nachdem sie abger&uuml;stet hatten, wurden sie gnadenlos &uuml;berfallen. Auch Kim Jong Un wird sich kr&auml;ftig &uuml;berlegen, ob er das Schicksal seines Landes in die H&auml;nde von Wortbr&uuml;chigen legen soll.<br>\nDER IRAN IST FRIEDLIEBENDER ALS DIE USA<br>\nVom Iran geht keine Kriegsgefahr aus. Der Iran hat seit 200 Jahren kein einziges Land angegriffen. Die USA dutzende. Der Verteidigungshaushalt des Iran betr&auml;gt nur rund 2 Prozent des Verteidigungshaushalts der USA und nur 20 Prozent des Milit&auml;rbudgets Saudi-Arabiens. Der Iran ist im Mittleren Osten auch nicht durch eine besonders raffinierte Vorw&auml;rtsstrategie erstarkt. Sondern durch die unendliche strategische Dummheit der USA. Die USA haben den Irak, Syrien und Nord-Jemen in die Arme des Iran gebombt.<br>\nWAS IST MIT ISRAELS ATOMWAFFEN?<br>\nAuch die von den USA neuerdings in den Vordergrund geschobenen konventionellen iranischen Mittelstrecken-Raketen geben dem Iran keine Option, die seine potentiellen Gegner nicht auch haben. Vor den K&uuml;sten des Iran liegen Atom-U-Boote Israels und der USA. Best&uuml;ckt mit Atom-Raketen. Saudi-Arabiens konventionelle Raketen haben eine gr&ouml;&szlig;ere Reichweite als die des Iran. Derartige Fragen l&ouml;st man in R&uuml;stungskontroll-Verhandlungen. Dort sollte man allerdings auch &uuml;ber die Atomwaffen Israels sprechen.<br>\nDIE USA SIND ZUR ZEIT DIE GR&Ouml;SSTE GEFAHR F&Uuml;R DEN WELTFRIEDEN.<br>\nDie USA werfen dem Iran vor, den Mittleren Osten zu destabilisieren. Dabei sind sie selbst der gr&ouml;&szlig;te Unruhestifter im Mittleren Osten. Es wird Zeit, dass sich Europa den USA entgegen stellt. Chaos ist keine Strategie. Die L&ouml;sung des Konflikts hei&szlig;t nicht Krieg mit dem Iran, sondern Frieden mit dem Iran. Sonst fliegt uns demn&auml;chst auch unsere Welt um die Ohren.<br>\nEuer JT<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JuergenTodenhoefer\/posts\/10155569187560838?hc_location=ufi\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump Violates the Iran Nuclear Deal &mdash; Ignoring U.S. and Israeli Generals Who Support It<\/strong><br>\nSO HE&rsquo;S FINALLY done it. Having spent the past three years denouncing the Iran nuclear deal as &ldquo;horrible,&rdquo; &ldquo;disastrous,&rdquo; and &ldquo;insane,&rdquo; Donald Trump arrived in the Diplomatic Room of the White House on Tuesday afternoon to formally announce that &ldquo;the United States will withdraw from the Iran nuclear deal&rdquo; and would &ldquo;begin reinstituting U.S. nuclear sanctions on the Iranian regime.&rdquo;<br>\n&ldquo;This will make America much safer,&rdquo; the president declaimed, jabbing his fingers at the assembled reporters.<br>\nGuess who&rsquo;s celebrating the president&rsquo;s decision to violate a nuclear nonproliferation agreement signed by the United States less than three years ago? His new national security adviser, John Bolton, a former paid speaker for an Iranian ex-terror group who has long been obsessed with &ldquo;regime change&rdquo; in Tehran; the crown prince &mdash; and de facto ruler &mdash; of Saudi Arabia, Mohammed bin Salman, who claims Iran&rsquo;s supreme leader &ldquo;makes Hitler look good&rdquo;; and the prime minister of Israel, Benjamin Netanyahu, who constantly compares the Islamic Republic to the so-called Islamic State.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2018\/05\/08\/donald-trump-iran-nuclear-deal-john-bolton\/\">The Intercept<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Firmen sollen sich &ldquo;sofort&rdquo; aus Iran zur&uuml;ckziehen<\/strong><br>\nDie EU will am Atomabkommen mit Iran festhalten &ndash; trotz des Ausstiegs der USA. Der neue amerikanische Botschafter in Berlin hat dazu eine klare Botschaft. Die Reaktionen im &Uuml;berblick.<br>\nIsrael und Saudi-Arabien unterst&uuml;tzen die Entscheidung der Vereinigten Staaten, aus dem Atomabkommen mit Iran auszusteigen. Die EU hingegen will an dem Deal auch ohne die USA festhalten &ndash; ebenso wie Iran selbst. Die Reaktionen im &Uuml;berblick: [&hellip;]<br>\nDer neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat den R&uuml;ckzug der deutschen Wirtschaft aus Iran gefordert. Deutsche Unternehmen, die im Iran Gesch&auml;fte machten, sollten diese &ldquo;sofort runterfahren&rdquo;, schrieb er auf Twitter.\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">As <a href=\"https:\/\/twitter.com\/realDonaldTrump?ref_src=twsrc%5Etfw\">@realDonaldTrump<\/a> said, US sanctions will target critical sectors of Iran&rsquo;s economy. German companies doing business in Iran should wind down operations immediately.<\/p>\n<p>&mdash; Richard Grenell (@RichardGrenell) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/RichardGrenell\/status\/993924107212394496?ref_src=twsrc%5Etfw\">8. Mai 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/iran-usa-verlangen-sofortigen-rueckzug-deutscher-firmen-a-1206905.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Selbstverst&auml;ndlichkeit, mit der sowohl Trump als auch sein Botschafter Grenell davon ausgehen, dass die Entscheidung eines US-Pr&auml;sidenten ein g&uuml;ltiger Rechtsrahmen f&uuml;r deutsche Unternehmen und deren Gesch&auml;ftsbeziehungen zu einem Drittstaat sind, ist erschreckend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dumm und gef&auml;hrlich<\/strong><br>\n(&hellip;) Iran hat 2015 mit den f&uuml;nf st&auml;ndigen Mitgliedern des Uno-Sicherheitsrates (plus Deutschland) ein Abkommen geschlossen, das garantieren soll, dass das Land keine Atombombe baut.<br>\nTrump sieht Iran als Wurzel allen &Uuml;bels. Ihn st&ouml;rt, dass der Gottesstaat zu einer Regionalmacht geworden ist, die den USA und ihrem Verb&uuml;ndeten Saudi-Arabien Paroli bietet&hellip;<br>\nDer schiitische Gottesstaat hat den Atomvertrag nach Pr&uuml;fung internationaler Experten bisher eingehalten. Der israelische Ministerpr&auml;sident Netanjahu behauptete k&uuml;rzlich das Gegenteil und erkl&auml;rte medienwirksam, Iran baue im Geheimen weiterhin an Atomwaffen. Netanjahus Auftritt war wohl eher dazu da, Trumps Ausstiegs-Entscheid medial vorzubereiten. Der Auftritt des israelischen Ministerpr&auml;sidenten erinnert an Colin Powells peinliche Show vor dem Uno-Sicherheitsrat, als er erkl&auml;rte, Saddam Hussein lagere Massenvernichtungswaffen&hellip;.<br>\nTrumps Entscheid k&ouml;nnte weitreichende Folgen haben und die Kriegsgefahr erheblich erh&ouml;hen&hellip;Au&szlig;er in den USA und Israel wird Trumps Entscheid als kurzsichtig, gef&auml;hrlich und dumm eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.journal21.ch\/dumm-und-gefaehrlich\">journal 21<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Study: &ldquo;False Pretenses&rdquo; Led U.S. To War<\/strong><br>\nA study by two nonprofit journalism organizations found that President Bush and top administration officials issued hundreds of false statements about the national security threat from Iraq in the two years following the 2001 terrorist attacks.<br>\nThe study concluded that the statements &ldquo;were part of an orchestrated campaign that effectively galvanized public opinion and, in the process, led the nation to war under decidedly false pretenses.&rdquo;&hellip;<br>\nThe study counted 935 false statements in the two-year period. It found that in speeches, briefings, interviews and other venues, Mr. Bush and administration officials stated unequivocally on at least 532 occasions that Iraq had weapons of mass destruction or was trying to produce or obtain them or had links to al Qaeda or both.<br>\nMr. Bush led with 259 false statements, 231 about weapons of mass destruction in Iraq and 28 about Iraq&rsquo;s links to al Qaeda, the study found. That was second only to Powell&rsquo;s 244 false statements about weapons of mass destruction in Iraq and 10 about Iraq and al Qaeda.<br>\nThe center said the study was based on a database created with public statements over the two years beginning on Sept. 11, 2001, and information from more than 25 government reports, books, articles, speeches and interviews.<br>\n&ldquo;The cumulative effect of these false statements &ndash; amplified by thousands of news stories and broadcasts &ndash; was massive, with the media coverage creating an almost impenetrable din for several critical months in the run-up to war,&rdquo; the study concluded.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/study-false-pretenses-led-us-to-war\/\">cbs news<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Raketen gegen Syrien<\/strong><br>\nIsrael bombardiert &raquo;iranische&laquo; Stellungen im Nachbarland. USA und Westeuropa unterst&uuml;tzen Aggression [&hellip;]<br>\nErstmals best&auml;tigte Israel damit offiziell Angriffe auf das Nachbarland, denn normalerweise verweigert das Milit&auml;r jede Stellungnahme zu entsprechenden Berichten. Diesmal wurde in ungewohnter Offenheit sogar eine Karte ver&ouml;ffentlicht, auf der die Ziele eingezeichnet waren, die den Angaben zufolge &raquo;den Al-Kuds-Kr&auml;ften der iranischen Revolutionsgarden&laquo; geh&ouml;rt h&auml;tten und zerst&ouml;rt worden seien. Darunter sollen sich Geheimdienstanlagen, Logistikzentren, eine milit&auml;rische Anlage und Waffenlager in der N&auml;he des internationalen Flughafens von Damaskus befunden haben. Eine Stellungnahme aus Teheran oder von den Revolutionsgarden gab es zun&auml;chst nicht.<br>\nBereits am Dienstag hatte Israel unmittelbar nach dem Ende der Rede von US-Pr&auml;sident Donald Trump, in der dieser den &raquo;R&uuml;ckzug&laquo; Washingtons aus dem Atomabkommen mit Teheran verk&uuml;ndet hatte, syrisches Territorium attackiert. [&hellip;]<br>\nUnterst&uuml;tzung f&uuml;r die v&ouml;lkerrechtswidrige Aggression erhielt Israel wieder einmal von seinen Verb&uuml;ndeten in den USA, in Europa und am Golf. Berlin, Paris, London und Washington verurteilten einstimmig die &raquo;iranischen Raketenangriffe&laquo;, die Bundesregierung sprach von einer &raquo;schweren Provokation&laquo; durch Teheran. Russland und China riefen beide Seiten zur Zur&uuml;ckhaltung und Deeskalation auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332223.raketen-gegen-syrien.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Kongress will Israel schnell mit mehr Pr&auml;zisionsmunition ausstatten<\/strong><br>\nDass Israel dringend Nachschub ben&ouml;tigt, auch angesichts der Eskalation mit dem Iran, l&auml;sst sich daraus ableiten, dass der Ausw&auml;rtige Ausschuss des Repr&auml;sentantenhauses am Mittwoch eine Gesetzesvorlage zur Unterst&uuml;tzung Israels vor allem mit Pr&auml;zisionsraketen wie Joint Direct Attack Munition (JDAM), Kampfflugzeugen wie F-35 und Raketenabwehrsystemen wie Iron Dome mit allen Stimmen der republikanischen und demokratischen Abgeordneten annahm. Der US-Israel Security Assistance Authorization Act of 2018, der das von Obama erlassene US-Israel Memorandum of Understanding von 2016, das ab 2018 gelten sollte, fortsetzt, wurde allerdings von 10 Jahren auf 5 Jahre verk&uuml;rzt.<br>\nEs sieht nun bis 2023 eine j&auml;hrliche Unterst&uuml;tzung der israelischen Streitkr&auml;fte mit Waffen in H&ouml;he von 3,8 Milliarden US-Dollar, inklusive 500 Millionen f&uuml;r Raketen und Bomben, vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Kongress-will-Israel-schnell-mit-mehr-Praezisionsmunition-ausstatten-4046940.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>UN-Inspekteur Scott Ritter &ndash; USA erfanden Duma-Vorfall, um Syrien angreifen zu k&ouml;nnen<\/strong><br>\nLaut dem ehemaligen Offizier der US-Marines und sp&auml;teren UN-Inspekteur f&uuml;r Massenvernichtungswaffen Scott Ritter waren die Behauptungen &uuml;ber eine Giftgas-Attacke im syrischen Duma &ldquo;v&ouml;llig falsch&rdquo; &ndash; und damit auch die Grundlage des sp&auml;teren US-Angriffs.<br>\nScott Ritter ist der wohl erfahrenste Waffeninspekteur der Vereinigten Staaten. Im nachfolgend dokumentierten Interview mit Dennis J. Bernstein, das erstmalig am 27.4. 2018 bei ConsortiumNews.com erschienen war, gibt Ritter eine unvoreingenommene, realistische Einsch&auml;tzung der Behauptungen der US-Regierung, die syrische Regierung habe in Duma chemische Waffen eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Bankrotterkl&auml;rung f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit Washingtons und der Leitmedien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/69441-sensationelles-interview-mit-scott-ritter\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em>Das Interview im Original finden Sie <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/04\/27\/weapons-inspector-refutes-u-s-syria-chemical-claims\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>US-Marine reaktiviert die 2. Flotte<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten bauen ihre milit&auml;rische Pr&auml;senz im Seegebiet zwischen der US-Ostk&uuml;ste und Europa weiter aus. Admiralstabschef Richardson k&uuml;ndigt die R&uuml;ckkehr der legend&auml;ren Zweiten US-Flotte an. Beobachter sprechen von einem Signal in Richtung Russland.<br>\nDie Flottenplaner im Pentagon setzen im Nordatlantik auf neue milit&auml;rische St&auml;rke: Die US-Marine gab die Reaktivierung der Zweiten US-Flotte bekannt. Der Verband erhalte den Auftrag, Einheiten im Bereich der US-Ostk&uuml;ste und im n&ouml;rdlichen Teil des Atlantiks koordinieren, erkl&auml;rte US-Admiral John M. Richardson.<br>\nAls Navy-Stabschef zeichnet Richardson unter anderem f&uuml;r die Umsetzung der nationalen Verteidigungsstrategie der USA zur See verantwortlich. Die Anfang des Jahres ver&ouml;ffentlichten strategischen Leitlinien enthielten dazu klare Vorgaben, sagte Richardson bei der Ank&uuml;ndigung der weitreichenden Ma&szlig;nahme. Die Welt sei in eine neue &Auml;ra des Wettbewerbs zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten eingetreten. Zugleich werde das sicherheitspolitische Umfeld immer herausfordernder und komplexer.<br>\n&ldquo;Um auf diese Ver&auml;nderungen &ndash; speziell im Nordatlantik &ndash; vorbereitet zu sein, stellen wir heute die Zweite Flotte neu auf&rdquo;, sagte Richardson im Rahmen der Ank&uuml;ndigung an Bord des nuklear angetriebenen Flugzeugtr&auml;gers &ldquo;USS George H. W. Bush&rdquo;. Das Hauptquartier des Verbands k&ouml;nnte demnach am US-Marinest&uuml;tzpunkt Norfolk im US-Bundesstaat Virginia rund 230 Kilometer s&uuml;dlich von Washington, D.C. angesiedelt werden.<br>\nDie sogenannte Second Fleet war vor rund sieben Jahren formell aufgel&ouml;st worden. Ihre offizielle Reaktivierung als aktiver Seeverband ist nach Einsch&auml;tzung von Milit&auml;r- und Verteidigungsexperten wie Jonathan Marcus Teil eines gr&ouml;&szlig;eren strategischen Wandels, der die US-Streitkr&auml;fte weg von einer Ausrichtung auf eng umgrenzte Auslandseins&auml;tze zur&uuml;ck zu einer geopolitischen Balance zwischen Gro&szlig;m&auml;chten f&uuml;hren soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/US-Marine-reaktiviert-die-2-Flotte-article20420317.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;&hellip; zur&uuml;ck zu einer geopolitischen Balance zwischen Gro&szlig;m&auml;chten &hellip;&ldquo;. So kann man Kriegsvorbereitungen nat&uuml;rlich auch umschreiben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Verschiebung der gigantischen milit&auml;rischen Ressourcen der USA in Richtung Konfrontation Russlands ist eine sehr ernste Entwicklung, &uuml;ber die erstaunlicherweise fast nicht berichtet wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kreative Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngst vorgestellte EU-Haushaltsentwurf f&uuml;r die Jahre 2021 bis 2027 sieht steigende Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stung und milit&auml;rische Infrastruktur vor. Dazu werden geschickt bestehende Regularien umgangen<br>\nAm 2. Mai 2018 legten EU-Kommissionpr&auml;sident Jean-Claude Juncker und Haushaltskommissar G&uuml;nther Oettinger den Entwurf f&uuml;r den n&auml;chsten &raquo;Mehrj&auml;hrigen Finanzrahmen&laquo; (MFR) der Europ&auml;ischen Union vor. Das EU-Budget f&uuml;r die Jahre 2021 bis 2027 soll knapp 1.280 Milliarden Euro und damit trotz ausfallender britischer Beitr&auml;ge deutlich mehr als im vorherigen Zeitraum (1.087 Mrd.) betragen. Der Entwurf hat es vor allem aus vier Gr&uuml;nden in sich: Erstens sollen die innerhalb der EU verausgabten Mittel f&uuml;r die Agrar- und Sozialpolitik deutlich gek&uuml;rzt werden. Zweitens wird beabsichtigt, die &raquo;Auslandsinstrumente&laquo; unter machtpolitischen Gesichtspunkten zu b&uuml;ndeln. Drittens schl&auml;gt die Kommission die erstmalige &ndash; und eigentlich illegale &ndash; Einrichtung eines Budgettitels &raquo;Sicherheit und Verteidigung&laquo; und damit faktisch eines EU-R&uuml;stungshaushalts vor. Und viertens soll eine &raquo;Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t&laquo; au&szlig;erhalb des EU-Budgets eingerichtet werden, um bislang existierende rechtliche Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Finanzierung milit&auml;rischer Vorhaben noch weiter zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332094.kreative-aufr%C3%BCstung.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.N.:<\/strong> Sehr detaillierter ausf&uuml;hrlicher faktenreicher Beitrag mit vielen interessanten Argumenten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gespalten in den Handelskrieg<\/strong><br>\nDie anhaltenden handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und der EU f&uuml;hren zu zunehmenden Spannungen innerhalb der Eurozone. Insbesondere Deutschland und Frankreich verfolgen angesichts der Drohung der Trump-Administration, Stahl- und Aluminiumz&ouml;lle zu verh&auml;ngen, unterschiedliche Strategien: Berlin ist angesichts seiner hohen Handels&uuml;bersch&uuml;sse gegen&uuml;ber den USA zu einem Freihandelsdeal &agrave; la TTIP bereit; Frankreich und die EU-Kommission hingegen lehnen dies ab. Die Risse im europ&auml;ischen Block werden zu einer Zeit sichtbar, in der Frankreich &ndash; angesichts der deutschen Blockadehaltung &ndash; seine Hoffnungen auf weitreichende Reformen in der EU endg&uuml;ltig begraben muss. Die innereurop&auml;ischen Spannungen werden begleitet von zunehmendem Druck der US-Justiz auf Deutschlands Funktionseliten; zudem werden in deutschen Wirtschaftskreisen verst&auml;rkt Rufe nach protektionistischen Ma&szlig;nahmen laut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7603\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Macron kritisiert deutschen Spar-&ldquo;Fetischismus&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Gastgeber nur Gutes? Nein, Emmanuel Macron nutzt seine Auszeichnung mit dem Karlspreis auch f&uuml;r Kritik. Deutschland sei zu sehr aufs Sparen fixiert und zeige zu wenig Mut zu Reformen. Das sehen Oppositionsvertreter &auml;hnlich. [&hellip;]<br>\nMerkel ging in ihrer Laudatio auf Macron nicht auf Forderungen nach h&ouml;heren Ausgaben ein. Sie betonte aber angesichts der Entfremdung im Verh&auml;ltnis zu den USA: &ldquo;Europa muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.&rdquo; Auch eine konkrete Antwort auf die Vorschl&auml;ge Macrons f&uuml;r eine Vertiefung der Zusammenarbeit in Europa blieb sie weiter schuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/emmanuel-macron-kritisiert-deutschen-spar-fetischismus-a-1207166.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Letzte Warnung an Merkel<\/strong><br>\nVerkehrte Welt bei der Karlspreis-Verleihung in Aachen: W&auml;hrend Preistr&auml;ger Macron das Publikum im Handumdrehen f&uuml;r sich einnahm, musste sich Kanzlerin Merkel rechtfertigen. W&uuml;rde sie endlich etwas zum &ldquo;Aufbruch f&uuml;r EUropa&rdquo; sagen?<br>\nSogar das Preiskomitee hatte Merkel gebeten, nicht nur eine klassische Laudatio auf den &ldquo;lieben Emmanuel&rdquo; zu halten, sondern endlich &ldquo;Butter bei die Fische&rdquo; zu geben &ndash; und konkret auf Macrons Reformideen zu antworten. Doch das tat sie nicht. &ldquo;Angesichts der gro&szlig;en globalen Herausforderung sind wir Europ&auml;er nur zusammen in der Lage, unseren Einfluss geltend zu machen&rdquo;, sagte Merkel. Und das war&rsquo;s auch schon &ndash; der Rest ist Schweigen.<br>\nKeine eigene Idee, kein einziger Vorschlag, nur das &uuml;bliche Geschwurbel &ndash; Merkel hat an diesem Tag eindeutig versagt. Sie hat best&auml;tigt, was in diesem Blog schon oft beklagt wurde: sie steht f&uuml;r den Status Quo, f&uuml;r das &ldquo;Weiter so&rdquo; im deutschen Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macrons-letzte-warnung\/\">Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Geldkonzern auf dem Weg zur globalen Vorherrschaft<\/strong><br>\nBlackrock, der globale Geldriese mit Kunden in 100 L&auml;ndern\n<p>&ndash; untergr&auml;bt als allgegenw&auml;rtiger Gro&szlig;aktion&auml;r den marktwirtschaftlichen Wettbewerb;<br>\n&ndash; arbeitet so eng mit Aufsichtsbeh&ouml;rden und Regierungen zusammen, dass die Grenzen zwischen privatem Kapital und dem Staat verschwimmen;<br>\n&ndash; treibt die Privatisierung der Altersvorsorge voran, um Sparkapital in seine Fonds zu lenken;<br>\n&ndash; und verf&uuml;gt &uuml;ber ein starkes Netzwerk politischer Verbindungen, das einer m&ouml;glichen Regulierung entgegensteht.<\/p>\n<p>Blackrock &bdquo;steht f&uuml;r eine extreme Konzentration wirtschaftlicher Macht in den H&auml;nden weniger, die werden sie nutzen&ldquo;, konstatiert der Politikwissenschaftler Elke Heemkerk von der Universit&auml;t Amsterdam, der mit dem Forscherteam &bdquo;Corpnet&ldquo; die Strukturen der globalisierten &Ouml;konomie analysiert. &bdquo;Die schiere Gr&ouml;&szlig;e von Blackrock erzeugt eine Marktmacht, die kein Staat mehr kontrollieren kann&ldquo;, f&uuml;rchtet auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Theurer, der als langj&auml;hriger EU-Parlamentarier Erfahrungen mit dem Wirken des Geldriesen machte. &bdquo;Larry&ldquo; Fink, wie er gemeinhin genannt wird, habe &bdquo;den besten Weg zur globalen Vorherrschaft&ldquo; gefunden, urteilte j&uuml;ngst auch das britische Magazin &bdquo;Economist&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/blackrock-ein-geldkonzern-auf-dem-weg-zur-globalen-vorherrschaft\/21246966.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben oft auf die fragw&uuml;rdige Rolle von BlackRock hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22077\">BlackRock und Co.: Das globalisierte Finanzkapital<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41159\">Vortragsfolien: BlackRock und Co. &ndash; Wie sich das Finanzkapital die Welt zu eigen macht<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>150 Jahre &bdquo;Das Kapital&ldquo; &ndash; 200 Jahre Karl Marx<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Seine Politische &Ouml;konomie des Kapitalismus zu verstehen, lohnt sich!<\/strong><br>\nEine Pr&auml;sentation vorgelegt zum Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai 2018<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180507-Marx%20_150_jahre_das_kapital_200_jahre_karl_marx.pdf\">Prof. Dr. Rudolf Hickel<\/a><\/li>\n<li><strong>Brauchen wir einen neuen Marx?<\/strong><br>\n&ldquo;Karl Marx ist immer noch aktuell&rdquo;, schreibt die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht in einem Gastbeitrag. Heute wie damals helfe er, den Kapitalismus zu verstehen.<br>\nVor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren. Seitdem ist die Welt in vieler Hinsicht eine andere geworden. Brauchen wir einen &ldquo;neuen Marx&rdquo;, um aktuelle Entwicklungen zu begreifen? Nun ja, gro&szlig;e Denker und schonungslose Analytiker haben noch keinem Zeitalter geschadet. Aber genauso wahr ist: Marx ist immer noch aktuell. Er hat die inneren Widerspr&uuml;che, die Bewegungsgesetze, die Krisen des Kapitalismus nicht nur als Erster klar analysiert. Er bietet bis heute ein unersetzliches theoretisches Instrumentarium, um zu verstehen, wie unsere Wirtschaft funktioniert.<br>\nDenn trotz aller Ver&auml;nderungen: Noch heute leben wir in einer Wirtschaftsordnung, die um den Selbstzweck kreist, aus Geld mehr Geld zu machen. Die nach der Logik des &ldquo;immer mehr&rdquo; funktioniert. Heute werden Produkte von den Herstellern teilweise extra so konstruiert, dass sie nach relativ kurzer Zeit kaputt gehen und sich kaum reparieren lassen. Damit m&ouml;glichst schnell das n&auml;chste Modell verkauft werden kann. &Ouml;kologisch ist das verheerend. Um den Zugang zu Rohstoffen werden Kriege gef&uuml;hrt. Milliarden werden f&uuml;r R&uuml;stung verschleudert. Das gro&szlig;e Geld kauft sich die Politik, die seinen Interessen n&uuml;tzt.<br>\nNoch immer befinden sich entscheidende wirtschaftliche Ressourcen &ndash; von Fabriken und Kraftwerken &uuml;ber Software bis hin zu digitaler Infrastruktur und Information &ndash; in der Hand einer kleinen, privilegierten Minderheit. Niemand kann sich ein Verm&ouml;gen von hunderten Millionen oder Milliarden selbst erarbeiten. Dass es Privatverm&ouml;gen in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;berhaupt gibt, zeigt, dass einige die Macht haben, sich die Arbeit anderer anzueignen und davon reich zu werden. Oft ohne eigene Leistung, denn was den Kapitalisten vom Unternehmer unterscheidet, ist ja gerade, dass er in dem oder den Unternehmen, von dessen Ertr&auml;gen er profitiert, keine produktive Rolle mehr spielt. Deshalb k&ouml;nnen auch Finanzinvestoren und Hedge Fonds heute Eigent&uuml;mer von Unternehmen sein. Gerade dann dreht sich in der Regel alles nur noch um die Erh&ouml;hung der Rendite. Leidtragende sind die Besch&auml;ftigten, deren L&ouml;hne durch Tarifflucht oder Leiharbeit gedr&uuml;ckt werden oder deren Leistungsstress erh&ouml;ht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/marx-analysen-treffen-auch-2018-noch-zu-100.html\">Sahra Wagenknecht auf zdf.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Armenbeschimpfung<\/strong><br>\nLange war das Menschenverelendungsprogramm Hartz IV als S&auml;ule unseres &bdquo;Sozialsystems&ldquo; unangefochten. Doch in den letzten Jahren br&ouml;ckelt die Zustimmung ausgerechnet bei jener Partei, die das Kind seinerzeit aus der Taufe gehoben hatte. Die SPD z&uuml;ndelt mit dem Vorschlag eines &bdquo;solidarischen Grundeinkommens&ldquo;, und 28 Prozent der Delegierten wollten unl&auml;ngst eine Frau zur Vorsitzenden, die gegen Hartz IV ist. Bei solchem Teufelswerk werden die Profiteure dieses Projekts nerv&ouml;s. Sie f&uuml;rchten um ein lieb gewordenes Disziplinierungsinstrument, das nicht nur Betroffene wirksam einsch&uuml;chtert, sondern auch Arbeitende in st&auml;ndiger Angst vor Arbeitslosigkeit h&auml;lt. Die Systemmedien parieren diesen Angriff auf den Repressionsbesitzstand der neoliberalen &Auml;ra mit einer Doppelstrategie: 1. das Thema aufgreifen und sich unheimlich sozial geben, 2. die Verantwortung dann doch wieder auf Arbeitslose abw&auml;lzen, denn: &bdquo;Es kommt darauf an, was du daraus machst.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&ldquo;, ist ein Spruch von Franz M&uuml;ntefering, den manche in den falschen Hals gekriegt haben. Aber wie w&auml;re es mit &bdquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&ldquo;. Klingt schon besser, denn wer w&uuml;rde sich nicht zutiefst nach einem Arbeitsplatz sehnen &ndash; so beschissen oder schlecht bezahlt er auch sein mag?<br>\n(&hellip;)<br>\n6 Strategien, um Hartz IV zu verharmlosen<br>\nErste Strategie also: Erkl&auml;ren Sie, dass Armut eigentlich gar keine Armut ist. Zweite Strategie: Vergleichen Sie die Zust&auml;nde in Deutschland immer mit etwas Schlimmerem, der Sahelzone, dem Gazastreifen oder der Zeit als Tr&uuml;mmerfrauen unser Land aufopferungsvoll wieder aufgebaut haben. Die dritte Strategie: (&hellip;) Sch&uuml;ren Sie den latenten &Auml;rger der Geringverdiener auf die &bdquo;Faulenzer&ldquo;.<br>\n(&hellip;) Vierte Strategie: Messen Sie Hartz IV daran, wie viele in Arbeit sind, nicht daran, wie gut und menschenw&uuml;rdig diese Arbeitspl&auml;tze sind.<br>\n(&hellip;) F&uuml;nfte Strategie: Betonen Sie, dass Sie nichts gegen Hartz-Empf&auml;nger h&auml;tten &ndash; zumindest solange diese bestimmte Kriterien erf&uuml;llten&hellip;.Zur f&uuml;nften Strategie geh&ouml;rt auch die Pr&auml;sentation von Vorzeige-Hartz-Vierlern, Premium-Armen sozusagen, wie man sie selbst gern h&auml;tte und wie sie anderen, weniger makellosen Exemplaren als Vorbild dienen k&ouml;nnen.<br>\n(&hellip;) sechste Strategie: Appellieren Sie an die Eigenverantwortung: &bdquo;Wenn du einem Hungernden einen Fisch gibst, wird einen Tag satt, wenn du ihm eine Angel gibst, ein ganzes Jahr.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Derartige &bdquo;Medienarbeit&ldquo; als Begleitmusik zur neoliberalen Verarmungspolitik hat Methode und eine bewegte Geschichte&hellip;.Der Dem&uuml;tigungs-Parcours, dem Hartz-IV-Empf&auml;nger ausgesetzt sind, tr&auml;gt als Drohkulisse auch zur Disziplinierung jener Menschen bei, die noch Arbeit haben. Hartz IV schw&auml;cht die Verhandlungsposition von uns allen auf dem &bdquo;Arbeitsmarkt&ldquo;. Gr&ouml;ber ausgedr&uuml;ckt: es macht uns erpressbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/armenbeschimpfung\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gro&szlig;demo gegen bayerisches Polizeigesetz: &ldquo;Aber das ist so krass, da muss jeder was tun&rdquo;<\/strong><br>\nEs dauert lange, bis man am Donnerstagnachmittag vom Marienplatz zum Odeonsplatz kommt. An anderen Tagen ist das ein Weg von zehn Minuten. Heute nicht. Um die 30 000 Menschen stehen gerade in den Stra&szlig;en, sie pfeifen und johlen, und wenn Riccardo Escher sich umsieht, dann hat er doch noch Hoffnung: &ldquo;Es sehen also viele so wie ich.&rdquo; Er steht seit fast einer Stunde am Marienplatz, nichts geht weiter, weil so viele gekommen sind, um gegen das geplante Polizeiaufgabengesetz (PAG) zu protestieren. Escher ist jetzt einer von Zehntausenden und das, sagt er, f&uuml;hle sich ziemlich gut an.<br>\nEr und die anderen stehen an diesem Tag auf dem Marienplatz, weil sie Angst um ihre Freiheit haben, um ihre Rechte. Der Bayerische Landtag entscheidet in der kommenden Woche &uuml;ber das neue Polizeiaufgabengesetz, mit dem die Befugnisse der Polizei stark ausgeweitet werden sollen, so klagen die Kritiker &ndash; schon bevor eine Straftat begangen wurde, k&ouml;nnten Beamte dann zum Beispiel wegen &ldquo;drohender Gefahr&rdquo; Briefe lesen oder Computer durchsuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/grossdemo-gegen-bayerisches-polizeigesetz-aber-das-ist-so-krass-da-muss-jeder-was-tun-1.3974391\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Damit hat die CSU vermutlich nicht gerechnet.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>#nopag<\/strong><br>\nAls ein CSU-Bundestagsabgeordneter auf Twitter versucht die Opposition gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz kleinzurechnen bekommt er von einem kleinen Hofnarren eine Antwort, mit der er nicht gerechnet hat&hellip;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180511_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180511_01_s.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ClausVonWagner\/photos\/a.590604510991437.1073741825.112114412173785\/1816591945059348\/?type=3&amp;theater\">Claus von Wagner via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pressefreiheit unter Druck: &ldquo;Sie k&ouml;nnen heute alles faken&rdquo;<\/strong><br>\nEs geht um Werte und das Selbstverst&auml;ndnis von Journalismus: Die ehemalige ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz sieht die Seriosit&auml;t gleich an mehreren Fronten bedroht, wie sie im Interview genauer schildert: &ldquo;Alles, was sich abseits des &lsquo;Mainstreams&rsquo; bewegt, ist suspekt.&rdquo;<br>\nFrau Krone-Schmalz, im j&uuml;ngsten Index der weltweiten Pressefreiheit gibt es eine ungew&ouml;hnliche Auff&auml;lligkeit: Die Region, in der es bei der Pressefreiheit die st&auml;rksten R&uuml;ckschritte g&auml;be, sei Europa. Was sagt uns das?<br>\nGabriele Krone-Schmalz: Dass wir es mit unseren eigenen Werten,<br>\nIch habe den Eindruck, dass sich das Selbstverst&auml;ndnis von Journalismus ver&auml;ndert hat. Es geht nicht mehr in erster Linie darum zu informieren, Zusammenh&auml;nge deutlich zu machen, ein Geschehnis von m&ouml;glichst vielen Seiten zu beleuchten, sondern es geht darum, die Menschen auf den &ldquo;richtigen&rdquo; Weg zu bringen.<br>\nWenn man seine Arbeit so versteht, muss man klarmachen, was gut und was b&ouml;se ist und das f&uuml;hrt notgedrungen dazu, dass sich diejenigen, die auf der guten Seite stehen, f&uuml;r nichts rechtfertigen m&uuml;ssen und die auf der b&ouml;sen Seite keine Chance f&uuml;r ihre Sicht der Dinge haben. Alles, was sich abseits des &ldquo;Mainstreams&rdquo; bewegt, ist suspekt.<br>\nKrone-Schmalz: Wenn ich w&uuml;sste, was man dagegen tun kann, h&auml;tte ich l&auml;ngst damit angefangen. Ich w&uuml;rde mir eine (selbst-)kritische Masse innerhalb des Journalismus w&uuml;nschen, die sich dar&uuml;ber Gedanken macht, wohin es f&uuml;hrt, wenn sich weite Teile der Gesellschaft in den Medien nicht mehr wiederfinden. Ich w&uuml;nsche mir mehr informierte Debatten, in denen man sich mit Argumenten bek&auml;mpft, und weniger ideologisch aufgeheizte Feindbilder, die einem keine Wahl lassen, wenn man auf der &ldquo;richtigen&rdquo; Seite stehen will, und wer will das nicht.<br>\nSie waren zur Zeit von Michail Gorbatschow ARD-Korrespondentin in Moskau. Wenn Sie das mit der Situation von Journalisten heute vergleichen, ist es heute schwieriger als zur Zeit des Kalten Krieges?<br>\nKrone-Schmalz: Nun muss man sagen, dass w&auml;hrend meiner Korrespondentenzeit der sogenannte Kalte Krieg zu Ende ging. Insgesamt war der Ost-West-Gegensatz jedenfalls eine &uuml;berschaubare Angelegenheit mit Blick auf die Interessen der Akteure. Was es heutzutage so schwierig macht ist die Un&uuml;bersichtlichkeit. Das beste Beispiel ist Syrien. Da reichen zwei H&auml;nde nicht mehr, um alle Parteien aufzuz&auml;hlen, die da mitmischen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/politik\/pressefreiheit-unter-druck-sie-konnen-heute-alles-faken-1.7532355?searched=true\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kritisch gegen&uuml;ber Trump und Putin &ndash; geht das?<\/strong><br>\nMein Tagesthemen-Kommentar zur Amtseinf&uuml;hrung von Vladimir Putin hat teilweise heftige Reaktionen ausgel&ouml;st. Von &ldquo;Gehirnw&auml;sche&rdquo; war da die Rede und &ldquo;tiefem Unverst&auml;ndnis&rdquo; dar&uuml;ber, dass ein Journalist, der f&uuml;r seine scharfe Kritik gegen&uuml;ber der Politik des Westens im Nahen Osten bekannt ist, jetzt auch noch den russischen Pr&auml;sidenten kritisiert.<br>\nErstaunlich: Einem Journalisten, der sich bei seiner Berichterstattung am Ma&szlig;stab des V&ouml;lkerrechts orientiert und sich erlaubt, beide Seiten zu kritisieren &ndash; sei es Moskau wegen seines m&ouml;rderischen Kriegs in der Ostukraine oder Washington wegen seiner v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege im Nahen und Mittleren Osten &ndash; wird Einseitigkeit vorgeworfen. Dabei sprechen die Reaktionen doch viel mehr f&uuml;r die Einseitigkeit der Kritiker und Kritikerinnen.<br>\nGanz klar: Mein Verst&auml;ndnis von Journalismus bedeutet vor allem, Distanz zu halten und sich vor keinen Karren spannen zu lassen. Deshalb bin ich weder Mitglied in einer Partei noch in einer transatlantischen Vereinigung. Dass Aktivisten das gerne anders h&auml;tten und sich w&uuml;nschen, ich w&uuml;rde doch bitte ihre Position vertreten, kann ich zwar nachvollziehen. Als Journalist stehe ich daf&uuml;r allerdings nicht zur Verf&uuml;gung.<br>\nGeorg Restle<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1748702098502056\">Monitor via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Offenbar liest Georg Reste die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43861\">Kritik<\/a> an seinem Tagesthemen-Kommentar sehr selektiv. Es geht doch nicht darum, dass er Partei f&uuml;r wen oder was auch immer einnehmen soll. Und es geht auch nicht darum, dass er sich nicht am V&ouml;lkerrecht orientieren soll. Entweder er h&auml;lt sein Publikum und darunter vor allem diejenigen, die ihm auch mal kritische Anmerkungen zukommen lassen, f&uuml;r unglaublich dumm oder er merkt &uuml;berhaupt nicht, wie verfangen er selbst ist. Wie dem auch sei &ndash; mit dieser Antwort macht er seinen fragw&uuml;rdigen Kommentar noch schlimmer als er ohnehin schon ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Russland und das Baltikum: Kriegsszenarien und kleiner Grenzverkehr<\/strong><br>\nSeit Wladimir Putin seine Truppen im Baltikum verst&auml;rkt hat, hat auch die NATO ihre Pr&auml;senz erh&ouml;ht. Unter den milit&auml;rischen Drohgeb&auml;rden leiden vor allem die Esten, Letten, Litauer und Polen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/russland-und-das-baltikum-kriegsszenarien-und-kleiner.724.de.html?dram:article_id=417620\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein Propaganda-Artikel pur passend zur NachDenkSeiten-Kritik der ARD aus dieser Woche! &bdquo;Seit&hellip;Putin seine Truppen im Baltikum verst&auml;rkt hat&hellip;.&ldquo;; es war doch wohl umgekehrt, dass die NATO zuerst massiv ins Baltikum einger&uuml;ckt ist &ndash; die Bundeswehr vorneweg! Im Beitrag wird u.a. der Giftgasanschlag auf einen ehemaligen russischen Spion hingewiesen und dabei unterstellt, der ging von Russland aus, obwohl die eindeutigen Beweise bis heute nicht auf dem Tisch liegen, wer den Anschlag gegen den Doppelagenten (!) tats&auml;chlich ver&uuml;bt hat. Der ganze Ton ist so salopp und kriegsbegeistert &ndash;wie vor dem 1. Weltkrieg 1914-, dass man nicht umhin kommt festzustellen: die 3. Weltkriegsplanung unter US-\/NATO-F&uuml;hrung ist en vogue und voll im Gange!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dem Frieden ein Gesicht geben: Vielf&auml;ltige Protestaktionen gegen die US-Air Base Ramstein<\/strong><br>\nAm 6. Mai 2018 trafen sich &uuml;ber 60 Aktive aus verschiedensten Organisationen und Zusammenh&auml;ngen der Friedensbewegung, um auf der erstmals in Kaiserslautern stattfindenden Aktionskonferenz die Protestaktionen 2018 vom 23.06. bis zum 1.07.2018 gegen die US-Air Base Ramstein vorzubereiten und um &uuml;ber den Drohnenkrieg und die aktuelle Konfrontationspolitik aufzukl&auml;ren.<br>\nDie umfassenden Aufr&uuml;stung in allen NATO-Staaten, die Konfrontation mit Russland, die Interventionskriege u.a. in Syrien, alles hat mit der Infrastruktur und der Nutzung der Air Base Ramstein zu tun. Sie ist ein wichtiges Kettenglied in der aktuellen Kriegsf&uuml;hrung und &ndash;planung.<br>\nDie Politik der Bundesregierung, die mit eigenen Soldaten auf der Air Base vertreten ist, unterst&uuml;tzt und treibt diese Aufr&uuml;stzugspolitik voran. Als Kernforderungen unterstreicht die Kampagne: Das Stationierungsabkommen muss gek&uuml;ndigt und die Relaisstation f&uuml;r den Drohnenkrieg geschlossen werden. Die deutsche Kampfdrohne, auch als europ&auml;ische, wird strikt abgelehnt. Umso notwendiger die Protestaktionen 2018, so die einm&uuml;tige Meinung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.<br>\nDie Aktionskonferenz konkretisierte die umfassende Planung f&uuml;r die Ramstein Aktionen und diskutierte intensiv die neuen Elemente:\n<p>    das erstmals stattfindende Werner-Liebrich-Friedenfu&szlig;ballturnier am 24.06.2018<br>\n    die Friedenswerksatt mit fast 40 Veranstaltungen vom 25.-28.06.2018<br>\n    die Blockade der Air Base am 30.06.2018<\/p>\n<p>In der Tradition der bisherigen gro&szlig;en Aktionen der Ramstein Kampagne, die seit 2015 j&auml;hrlich mit immer gr&ouml;&szlig;erem &ouml;ffentlichem Zuspruch durchgef&uuml;hrt werden, wird vorbereitet:<\/p>\n<p>    Das gr&ouml;&szlig;te Friedenscamp mit eigenem Programm, Kulturveranstaltungen und vielf&auml;ltigen Diskussionen vom 23.06. bis zum 1.07.2018.<br>\n    Die gro&szlig;e &ouml;ffentliche Abendveranstaltung mit dem Thema &bdquo; Freundschaft mit Russland&ldquo; am 29.06. mit Gabriele Krone-Schmalz.<br>\n    Das internationale Anti-Basen-Treffen mit G&auml;sten aus 10 L&auml;ndern am 29.06.<br>\n    Die gro&szlig;e Demonstration, mit Auftaktkundgebungen in Ramstein-Miesbach und Landstuhl sowie der Abschlusskundgebung vor den Toren der Air Base Ramstein, am 30.06.2018. Als RednerInnen haben u.a. Sahra Wagenknecht und Eugen Drewermann zugesagt.<\/p>\n<p>Wir wollen den Frieden in unsere eigenen H&auml;nde nehmen und ihm ein Gesicht mit gro&szlig;er Ausstrahlungskraft geben!<br>\nWeitere und aktuelle Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.ramstein-kampagne.eu\">ramstein-kampagne.eu<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ramstein-kampagne.eu\/dem-frieden-ein-gesicht-geben-vielfaeltige-protestaktionen-gegen-die-us-air-base-ramstein\/\">Ramstein-Kampagne<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Macht den 8. Mai zum Feiertag!<\/strong><br>\n1985 sprach Bundespr&auml;sident Richard von Weizs&auml;cker vom 8. Mai 1945 als dem Tag, der &bdquo;uns alle befreit&ldquo; hat &bdquo;von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft&ldquo;. Von Weizs&auml;ckers kluger Rede sprechen Menschen verschiedener politischer Couleur bis heute mit Hochachtung. Sie etablierte eine Demarkationslinie, die l&auml;ngst wieder por&ouml;s wird: jenes Datum der deutschen Kapitulation als klaren Sieg und nicht als Niederlage f&uuml;r das Land zu sehen&hellip;.<br>\nDerweil beging die DDR den 8. Mai im Jahr 1985 als Feiertag, so wie sie es schon bis zum Jahr 1967 getan hatte. Genau das sollte Deutschland fortan auch wieder tun: den 8. Mai bundesweit zum arbeitsfreien Feiertag erkl&auml;ren, um jene Demarkationslinie in Erinnerung zu rufen.<br>\n(&hellip;) Der 8. Mai als Feiertag hie&szlig;e nat&uuml;rlich nicht, dass wie von selbst alle hierzulande &bdquo;ein Mahnmal des Denkens und F&uuml;hlens in unserem eigenen Inneren&ldquo; (von Weizs&auml;cker) errichten. Und noch eine Fress- und Saufmeile, wie sie jedes Jahr am 3. Oktober etwa in Berlin aufgebaut wird, kann keiner gebrauchen. Aber warum nicht freier Eintritt in Museen, Gedenkst&auml;tten, Konzerts&auml;le und Theater f&uuml;r alle an diesem Tag? Warum nicht eine Konferenz, die die Staatsoberh&auml;upter der Befreier &ndash; Russland wie den Westen &ndash; an einen Tisch bringen w&uuml;rde, um ihnen zu danken und das gemeinsame Gespr&auml;ch &uuml;ber die Lehren aus der Geschichte f&uuml;r die Gegenwart zu reaktivieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/ein-feiertag-fuer-den-8-mai\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Danke, Befreier!<\/strong><br>\nHeute vor 73 Jahren unterzeichneten die Oberbefehlshaber der Hitlerwehrmacht im Hauptquartier der Roten Armee in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Der Zweite Weltkrieg war damit in weiten Teilen Europas beendet. Und Deutschland befreit&hellip;.<br>\nIn nicht wenigen L&auml;ndern ist deswegen der 8. Mai &ndash; oder der in der Sowjetunion bzw. deren Nachfolgerepubliken als &raquo;Tag des Sieges&laquo; begangene 9. Mai &ndash; ein Feiertag. Nicht so in der Bundesrepublik. Jenem Land, das sich als Nachfolgestaat des faschistischen Deutschlands erneut daran macht, Gro&szlig;machtphantasien zu verfolgen.<br>\nIn der Europ&auml;ischen Union bedeutet die deutsche Dominanz die Unterwerfung der s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten. Diesmal schickt Berlin keine Panzer, sondern rollt mit seinen Handels&uuml;bersch&uuml;ssen und dem Euro &uuml;ber die L&auml;nder hinweg.<br>\nDer Tod ist ein Meister aus Deutschland&laquo;, hei&szlig;t es in der &raquo;Todesfuge&laquo; des Holocaust&uuml;berlebenden Paul Celan. Die deutschen R&uuml;stungskonzerne k&ouml;nnen dies mit einem Blick in ihre B&uuml;cher belegen. Wie damals verdienen sie auch heute kr&auml;ftig an den Morden in aller Welt mit. Und Rheinmetall oder Thyssen-Krupp k&ouml;nnen sich immer noch auf die sch&uuml;tzende Hand der Regierung in Berlin verlassen. Waffen f&uuml;r Diktaturen wie Saudi-Arabien oder die T&uuml;rkei werden im Sinne der Staatsr&auml;son genehmigt.<br>\nAn insgesamt 13 Eins&auml;tzen ist die Bundeswehr weltweit beteiligt. In Afghanistan hat sie &ndash; ganz in der Tradition von Wehrmacht und SS &ndash; eine Blutspur hinterlassen.<br>\n(&hellip;) Die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Faschismus haben in Deutschland kaum noch Bestand. Die Konfrontation mit Russland bedeutet ein Wachsen der Kriegsgefahr. Gleichzeitig sorgen rechte Kettenhunde mit Hetze gegen Fl&uuml;chtlinge, behinderte Menschen oder Erwerbslose daf&uuml;r, dumpfe Deutscht&uuml;melei wieder mehrheitsf&auml;hig zu machen. Die Profiteure von heute sitzen derweil in denselben Sesseln wie damals die Steigb&uuml;gelhalter der Nazis. Ihrem Handeln ein Ende zu setzen geh&ouml;rt deshalb zum Verm&auml;chtnis derer, die Europa vor 73 Jahren befreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332095.danke-befreier.html\">junge welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43901\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43901","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43901","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43901"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43901\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43905,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43901\/revisions\/43905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}