{"id":4391,"date":"2009-12-07T09:49:52","date_gmt":"2009-12-07T08:49:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4391"},"modified":"2014-01-23T10:35:19","modified_gmt":"2014-01-23T09:35:19","slug":"die-totale-manipulation-ist-moeglich-musterbeispiel-demographie-und-altersvorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4391","title":{"rendered":"Die totale Manipulation ist m\u00f6glich &#8211; Musterbeispiel Demographie und Altersvorsorge"},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;r heute, Montag den 7. Dezember, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zu einer Tagung zur Altersvorsorge nach Berlin eingeladen. (Siehe Anlage A.) Schon das Thema &bdquo;Vor Sorge ums Alter &ndash; Was tun gegen die Rentenl&uuml;cke?&ldquo; enth&auml;lt eine irref&uuml;hrende Tendenz. Die Rentenl&uuml;cke wird als Gott gegeben dargestellt, von der &bdquo;Absenkung des Versorgungsniveaus&ldquo; ist die Rede. Das Tagungsarrangement l&auml;uft auf Werbung f&uuml;r Privatvorsorge hinaus. &ndash; Mit einem Feuerwerk von Propaganda und diese st&uuml;tzenden politischen Entscheidungen ist es gelungen, zumindest den jungen Leuten einzubl&auml;uen, dass es die gesetzliche Rente mit dem Umlageverfahren nicht mehr bringt. Allerdings hat die auch von den NachDenkSeiten angefachte kritische Diskussion zur Riester- und R&uuml;rup-Rente kombiniert mit der Finanzkrise daf&uuml;r gesorgt, dass die Zweifel in die Privatvorsorge wachsen. Deshalb wird von Seiten der Bef&uuml;rworter zurzeit ein ma&szlig;loses Gegenfeuer entfacht. In diesen Kontext geh&ouml;rt die Tagung. Im Folgenden werden einige zusammenfassende Anmerkungen zum Gesamtkomplex gemacht. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nZun&auml;chst einmal zur Information f&uuml;r neue Besucher der NachDenkSeiten:<\/p><p><strong>Wir haben das Thema Demographie und Altersvorsorge schon in vielf&auml;ltiger Weise behandelt:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Sie finden viele der bisherigen Texte dazu in der Rubrik <a href=\"?cat=40\">&bdquo;Riester-R&uuml;rup-T&auml;uschung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>Au&szlig;erdem in der Rubrik <a href=\"?cat=36\">Demographie<\/a><\/li>\n<li>Ein Video mit einer zusammenfassenden Rede zum Thema <a href=\"?p=3683\">&bdquo;Rentenreform als Teil der Reforml&uuml;ge&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>Dann hier ein Auszug aus meinem Buch &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; zum <a href=\"?p=247\">Denkfehler Nummer 7 &ldquo;Jetzt hilft nur noch private Vorsorge.&rdquo;<\/a><\/li>\n<li>und viele andere Texte in den NachDenkSeiten, die Sie durch ein bisschen St&ouml;bern auffinden k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Im Kapitel 19 meines neuen Buches &bdquo;Meinungsmache&ldquo; mit der Kapitel&uuml;berschrift &bdquo;Die Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die sichere Altersvorsorge &ndash; ein Musterbeispiel gelungener Gehirnpr&auml;gung&ldquo; setze ich mich auf 40 Seiten mit dem systematisch zu Gunsten der Finanzwirtschaft betriebenen Betrug auseinander. Hier das <a href=\"?page_id=4080\">Inhaltsverzeichnis<\/a> des Buches. (Wenn Sie sich dort informieren wollen, dann beim Buchhandel oder <a href=\"?page_id=4368\">hier<\/a>)<\/li>\n<\/ul><p>Obwohl soviel Material schon vorliegt, will ich in wenigen Stichworten auf die wichtigsten Vorg&auml;nge und Irref&uuml;hrungen beim Thema Demographie und Rente eingehen. Ich beginne mit der neuesten Entwicklung und komme dann auf die neuere Geschichte und die Hintergr&uuml;nde zur&uuml;ck:<\/p><ol>\n<li><strong>Die Privatvorsorge hat in den letzten Jahren aufgrund massiver &ouml;ffentlicher F&ouml;rderung und privater wie auch &ouml;ffentlicher Propaganda (siehe unten) zugenommen. Sie ist zurzeit jedoch in die Krise geraten und wieder r&uuml;ckl&auml;ufig:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>Weil viele Menschen erkannt haben, dass sich Riester-Renten und R&uuml;rup-Renten f&uuml;r sie nicht auszahlen.<\/li>\n<li>Weil die Finanzkrise zeigte, wie unseri&ouml;s das Versprechen hoher Renditen ist und wie riskant die Anlage in angeblich hoch verzinslichen Privatvorsorge-Produkten ist.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Es erschienen einige kritische Artikel und Untersuchungen zum Thema. Zum Beispiel:<\/strong>\n<p>In der Berliner Zeitung vom 17. November: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2009\/1117\/wirtschaft\/0031\/index.html\">Die Rentenreform war ein Flop.<\/a><\/p>\n<p>Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Riestern lohnt sich nur selten&rdquo; wird in der FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung) vom 29.11.2009 ein bemerkenswert kritischer Beitrag von Nadine Oberhuber &uuml;ber die trickreichen Machenschaften der Anbieter von Riesterprodukten publiziert. Darin wird betont, da&szlig; der Markt hoch komplex, v&ouml;llig undurchsichtig, sehr kostentr&auml;chtig und daher Riestern in vielen F&auml;llen trotz staatlicher Zulagen alles andere als lohnend f&uuml;r den Sparer sei.<br>\nTrotz der Schwierigkeit eines Pauschalurteils &uuml;ber alle Produkte, machten &ldquo;b&ouml;se Vorw&uuml;rfe&rdquo; vieler Experten inzwischen die Runde, so z.B. da&szlig; die Kosten die staatlichen Zulagen sofort wieder auffr&auml;ssen (Kostenquoten bis zu 15,8%!) und die Versicherten ein bibilisches Alter von &uuml;ber 90 Jahren erreichen m&uuml;ssten, um &uuml;berhaupt in die Gewinnzone zu gelangen &ndash; von der Gefahr eines B&ouml;rsencrashs bei Fondssparpl&auml;nen ganz abgesehen!<br>\nAls vorweggenommenes Fazit formuliert die Autorin deshalb einen zutreffenden Beipackzettel f&uuml;r Riesterprodukte: &ldquo;Vorsicht, dieses Produkt gef&auml;hrdet Ihr finanzielles Wohlergehen. Das Sparen mit Riestervertrag verschlingt vier Prozent Ihres Einkommens, Sie k&ouml;nnen nicht sicher sein, dass Sie dieses Geld je wiedersehen, und einen grossen Teil davon beh&auml;lt sowieso der Produktanbieter ein.&rdquo;<br>\nUnd in die gleiche Richtung weist die ironische Empfehlung des Experten Peter Schwark vom Gesamtverband der Versicherer (GDV), der auch auf der Tagung der Verbraucherzentrale auftritt: &ldquo;Wenn Sie noch sehr jung sind, aber steinalt werden wollen, mindestens zwei Kinder planen und nebenbei in diesen Zeiten gern der notleidenden Finanzbranche helfen m&ouml;chten, dann riestern Sie. Ansonsten: Sparen Sie Ihr Geld einfach. Zur Not auch ohne Staat.&rdquo; <\/p>\n<p>In der Frankfurter Rundschau erschien am 17. November: &bdquo;Kein Treffer mit Riester&ldquo;<\/p>\n<p>Grundlage dieses Artikels war eine Untersuchung des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), auf die wir <a href=\"?p=4341#h09\">am 17. November schon hingewiesen haben<\/a>:<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_17_5.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 81.6 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_43_2009.pdf\">IMK Report 43 [PDF &ndash; 281 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Weil die Privatvorsorge so sehr in die Krise geraten ist, wird die Propaganda auf allen Kan&auml;len verst&auml;rkt. Achten Sie darauf. Es werden Ihnen immer wieder einschl&auml;gige Beispiele auffallen. Dazu zwei Beispiele:<\/strong>\n<p><strong>&bdquo;Verbraucherzentrale Bundesverband&ldquo; w&uuml;rde sich ehrlicher &bdquo;Verbrauchert&auml;uschung Bundesverband&ldquo; nennen.<\/strong><\/p>\n<p>Die eingangs erw&auml;hnte Tagung der <strong>Verbraucherzentrale Bundesverband<\/strong> ist ein Beispiel von vielen. Die Texte zur Einladung sind einschl&auml;gig formuliert: &bdquo;Rentenl&uuml;cke&ldquo;, &bdquo;Absenkung des Versorgungsniveaus&ldquo; &ndash; das sind die Botschaften, die die Vertreter der Versicherungswirtschaft und die f&uuml;r sie t&auml;tigen Wissenschaftler und Politiker uns st&auml;ndig erz&auml;hlen.<br>\nSinnigerweise wird auf der Tagung eine Studie der Postbank (= Tochter der Deutschen Bank) pr&auml;sentiert, die zeigt, &bdquo;dass das Vertrauen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in ihre Privatvorsorge gesunken ist. Demnach hat im zur&uuml;ckliegenden Jahr rund jeder f&uuml;nfte Berufst&auml;tige seine Vertr&auml;ge zur privaten Altersvorsorge gek&uuml;rzt oder die Zahlung gleich ganz eingestellt. Jeder dritte Berufst&auml;tige gab an, im Alter &uuml;ber keinerlei Einnahmen aus einer privaten Vorsorge zu verf&uuml;gen. Ebenfalls ein Drittel ist verunsichert und fragt sich, welche privaten Anlageformen &uuml;berhaupt noch Sinn machen. Wie l&auml;sst sich diese Verunsicherung abbauen?&ldquo;<br>\nJetzt macht sich die &bdquo;Verbraucherzentrale Bundesverband&ldquo; mit einer Tagung auf den Weg, die Verunsicherung in die private Altersvorsorge abzubauen. Warum denn das? Warum wirbt die Verbraucherzentrale nicht f&uuml;r den Wiederaufbau des Vertrauens in die solidarische, gesetzliche Rente? Warum fordert sie nicht die Einstellung der F&ouml;rderung von Riester-Rente und R&uuml;rup-Rente? Warum fordert die Verbraucherzentrale nicht wenigstens, dass die F&ouml;rderung wahlweise auch dem Konto bei der deutschen Rentenversicherung, also f&uuml;r die gesetzliche Rente, gutgeschrieben werden kann? Wenn man schon die Subvention privater Unternehmen, wie es die Riester-F&ouml;rderung darstellt, nicht einstellen will, dann sollte man doch zumindest die F&ouml;rderung auch der gesetzlichen Rente zukommen lassen. &ndash; Diesen Vorschlag habe ich zum Abschluss des einschl&auml;gigen Kapitels in &bdquo;Meinungsmache&ldquo; gemacht.<br>\n&Uuml;ber diesen Vorschlag mag weder die Politik noch die Finanzwirtschaft nachdenken, geschweige denn diskutieren. Wenn die gleiche F&ouml;rderung n&auml;mlich auch der gesetzlichen Rente zuk&auml;me, dann w&uuml;rden fast keine Riester- und R&uuml;rup-Produkte mehr verkauft. Deshalb darf dies kein &ouml;ffentliches Thema werden.<\/p>\n<p>Auf der Tagung der &bdquo;Verbraucherzentrale Bundesverband&ldquo;, die sich realit&auml;tsn&auml;her besser &bdquo;Verbrauchert&auml;uschung Bundesverband&ldquo; nennen w&uuml;rde, gibt es auch eine Podiumsdiskussion zum Thema &bdquo;Staatlich versus privat &ndash; Anforderungen an eine effektive und effiziente Altersvorsorge&ldquo;. Diese wie auch die Rednerliste der Tagung insgesamt ist so einseitig besetzt, dass das Ergebnis schon vorliegt. (Siehe Anlage A.) <\/p>\n<p>Das zweite Beispiel zur laufenden Kampagne pro Privatvorsorge:<\/p>\n<p><strong>Eine Serie bei SpiegelOnline.<\/strong><br>\nEinen Artikel aus dieser Serie mit dem Titel &bdquo;Krise der Sozialversicherung. Rente verkommt zum Hungerlohn&ldquo; finden Sie in Anlage B.<br>\nDer Autor dieses Artikels Sven B&ouml;ll war urspr&uuml;nglich in einer Unternehmensberatung, die auf Finanzdienstleister spezialisiert ist, t&auml;tig. Er kam dann &uuml;ber das Managermagazin zu Spiegel Online.<br>\nWir kennen einen solchen Werdegang schon aus dem Zusammenspiel von Bild-Zeitung und Allianz AG. Die Kampagne der Bild-Zeitung f&uuml;r die Privatvorsorge wurde im wesentlichen gestaltet von Oliver Santen, der zuvor f&uuml;r die Pressearbeit der Allianz zust&auml;ndig war.<\/p>\n<p>An diesen beiden F&auml;llen deutet sich an, dass wir es in diesem Milieu mit einem hohen Grad an Public Relations-Journalismus zu tun haben. <\/p>\n<p>So viel vorab zu der laufenden Kampagne pro Privatvorsorge, die den Zweifeln in die Privatvorsorge entgegenwirken sollen. Und nun einige Anmerkungen zum Hintergrund und zur Kampagne insgesamt. Noch einmal sei darauf hingewiesen, dass hier nur stichwortartig informiert werden soll. Auf die ausf&uuml;hrlichen Texte wurde schon hingewiesen:<\/p><\/li>\n<li><strong>Versicherungswirtschaft, Banken und Finanzdienstleister haben sich offensichtlich schon vor &uuml;ber 10 Jahren ausgerechnet, dass sie sich ein neues Gesch&auml;ftsfeld bei der Altersvorsorge er&ouml;ffnen k&ouml;nnen, wenn es gelingt, das Vertrauen in die gesetzliche Rente nachhaltig zu besch&auml;digen.<\/strong>\n<p>Im zeitlichen Umfeld des Beginns der Riester-Rente am 1.1.2002 konnten sich die Strategen der Versicherungswirtschaft und der Banken ausrechnen, dass sie ein Umsatzplus von ungef&auml;hr 16 Milliarden erzielen w&uuml;rden, wenn sie nur 10 % der bis dahin bei der gesetzlichen Rentenversicherung eingehenden Beitragsaufkommen auf ihre M&uuml;hlen umlenken k&ouml;nnten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Das Ansehen der gesetzlichen Rente wurde erstens durch Propaganda und zweitens durch politische Entscheidungen systematisch und nachhaltig besch&auml;digt. Beides st&uuml;tzte sich gegenseitig, vor allem st&uuml;tzte die bewusst betriebene Reduzierung der Leistungsf&auml;higkeit des gesetzlichen Rentenversicherungssystems die Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die gesetzliche Rente.<\/strong>\n<p>Typische Instrumente und mit bedacht gew&auml;hlte politische Entscheidungen zur Verminderung der Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente waren zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Anlastung von versicherungsfremden Leistungen, die vor allem mit dem Zuzug von Aussiedlern und der deutschen Vereinigung zusammenhing.<\/li>\n<li>Die politische Festlegung auf eine H&ouml;chstgrenze f&uuml;r die Beitr&auml;ge (20 %), wobei gleichzeitig keine Bedenken bestanden, die Beitr&auml;ge de facto durch die Privatvorsorge zu erh&ouml;hen. Wer eine Riester-Rente abschlie&szlig;t, muss 4 % aus seinem Einkommen zahlen. Also 4 % mehr als 20.<\/li>\n<li>Verschiedene Nullrunden und K&uuml;rzungen der Rente.<\/li>\n<li>Die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters, mit der den J&uuml;ngeren signalisiert wird, dass sie auf zweimal 3,6 %, also 7,2 % Rente verzichten m&uuml;ssen, wenn sie abgearbeitet mit 65 in Rente gehen wollen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Die Hauptbotschaften der Propaganda<\/strong>\n<p>In die Propaganda zur Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die gesetzliche Rente und f&uuml;r Privatvorsorge wurde von Anfang an der demographische Wandel einbezogen. Die demographische Entwicklung wurde als einzigartig und bedrohlich dargestellt. Die Botschaften, die uns immer wieder vermittelt wurden, lauteten:<\/p>\n<ul>\n<li>Wir werden immer weniger, die Geburtenrate ist viel zu niedrig, wir sterben aus.<\/li>\n<li>Wir werden immer &auml;lter. Wir vergreisen.<\/li>\n<li>Der Generationenvertrag tr&auml;gt nicht mehr. Die Alten leben auf Kosten der Jungen<\/li>\n<li>Jetzt hilft nur noch Privatvorsorge.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Niemand muss sich sch&auml;men, wenn er oder sie alle oder einige dieser Botschaften geglaubt hat. Die Propaganda war so massiv und das Thema ist so sensibel, dass es leicht war, viele in Angst und Schrecken zu versetzen.<\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;ber die wirklichen Fakten wurde nicht informiert.<\/strong>\n<p>Vor allem wurden wir nicht dar&uuml;ber unterrichtet, dass der Generationenvertrag immer tr&auml;gt, dass Entscheidend aber ist, was er bringt. Seine Tragf&auml;higkeit und Leistungsf&auml;higkeit h&auml;ngen nicht zu aller erst von der Zahl der Alten, der Arbeitsf&auml;higen und der Jugendlichen beziehungsweise der Kinder ab. Sie h&auml;ngen sehr viel mehr davon ab, ob die Menschen Arbeit haben, wie hoch die Erwerbsquote ist und ob sie produktiv arbeiten. Wenn heute alle Menschen Arbeit h&auml;tten, dann w&auml;re die gute Erf&uuml;llung des Generationenvertrags heute und auch in Zukunft kein Problem. Wenn nicht so viele Betriebe nichts mehr zu tun h&auml;tten, wenn sie investieren w&uuml;rden, dann w&uuml;chse die Produktivit&auml;t, weil technischer Fortschritt und der Zuwachs an Produktivit&auml;t ganz eng mit Investitionen verbunden sind. <\/p>\n<p>Davon h&auml;ngt die Tragf&auml;higkeit des Generationsvertrages ab und nicht von der demographischen Entwicklung. <\/p>\n<p>Diese kommt hinzu. Aber dazu muss man wissen, dass selbst bei den geringsten Annahmen &uuml;ber die Geburtenentwicklung und Zuwanderung wir im Jahre 2050 hierzulande immer noch mehr Menschen sein werden als im Jahre 1950. Man muss auch wissen, dass die Alterung im letzten Jahrhundert viel gravierender war als in der vor uns liegenden Zeit.<\/p>\n<p>Diese Fakten werden der Mehrheit der Menschen in Deutschland nicht mitgeteilt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Wichtige Medien haben sich in die Propaganda einspannen lassen. Die Vermischung von Redaktion und Werbung ist an der Tagesordnung. Public Relations zu Gunsten der Privatvorsorge bl&uuml;hen.<\/strong>\n<p>Die Bild-Zeitung und der Spiegel, die Zeit und viele andere Medien, das ZDF, die ARD und die Privatsender haben alle bei der Propaganda mitgewirkt. Es gab ja auch unglaublich viel zu verdienen. Schon im Bundestagswahlkampf 1998 hat die Versicherungswirtschaft unentwegt ganzseitige Anzeigen zu Gunsten der Privatvorsorge geschaltet. Jeden Abend sind die Werbesendungen im Fernsehen voll von Fernsehspots der Finanzwirtschaft. Es sind viele Public Relations-Aktionen zu Gunsten der Privatvorsorge gelaufen. Immer verdienen die Medien dabei mit. Die Kampagnen sind sowohl in der NachDenkSeiten als auch in den erw&auml;hnten B&uuml;chern ausf&uuml;hrlich dokumentiert.<\/p><\/li>\n<li><strong>In die Propaganda pro Privatvorsorge wurden und werden Einrichtungen eingespannt, die eigentlich mit den Interessen der Versicherungswirtschaft wenig und mit jenen, die auf die gesetzliche Rente angewiesen w&auml;ren, viel zu tun haben.<\/strong>\n<p>Ein besonderer Skandal ist, dass die Deutsche Rentenversicherung Werbung f&uuml;r die Privatvorsorge macht. Sie ist dazu durch eine kleine Gesetzes&auml;nderung verpflichtet worden. So werden also die Beitragsaufkommen der Beitragszahler f&uuml;r die gesetzliche Rente auch f&uuml;r die Werbung f&uuml;r die Privatvorsorge verwendet und damit zweckentfremdet.<\/p>\n<p>Die bisherigen Arbeits- und Sozialminister von Riester &uuml;ber Scholz bis zu M&uuml;ntefering und &ndash; vermutlich &ndash; auch die neuen Minister haben sich gef&auml;llig in die Propaganda einspannen lassen.<\/p>\n<p>Auch die Volkshochschulen machen Werbung. Und viele Schulen. Und wie zu sehen war auch die Verbraucherzentrale Bundesverband.<\/p>\n<p>Und die Stiftung Warentest mit dem Ableger Finanztest.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Finanzwirtschaft ist es dar&uuml;ber hinaus gelungen, die Steuerzahler zur F&ouml;rderung der Privatvorsorge einzuspannen.<\/strong>\n<p>Gerade die Wirtschaft und die ihr nahe stehenden Politiker attackieren unentwegt Subventionen. Mit der Riester-Rente und der R&uuml;rup-Rente haben Sie uns Steuerzahler entgegen ihren sonstigen Spr&uuml;chen zur Subvention der Privatvorsorge jener Menschen gezwungen, die sich diese Privatvorsorge leisten k&ouml;nnen und dies wollen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Finanzwirtschaft setzt dabei darauf, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einzelwirtschaftlich denken und nicht sehen, dass sie volkswirtschaftlich betrachtet draufzahlen.<\/strong>\n<p>Einzelwirtschaftlich betrachtet erscheint mancher Riester-Renten-Vertrag wegen der hohen F&ouml;rderung als lohnend. Das ist oft auch eine T&auml;uschung, weil viel zu viele Kosten f&uuml;r die Versicherungsagenten und die Gewinne der Versicherungen und die Werbung abgehen. Aber volkswirtschaftlich sind alle diese Produkte ohnehin absurd. Das kapiert man dann, wenn man sich vergegenw&auml;rtigt, dass man ja nicht nur m&ouml;glicherweise Empf&auml;nger der F&ouml;rderung f&uuml;r die F&ouml;rderrente ist, sondern auch Steuerzahler. Wenn man diese Gesamtperspektive anwendet, dann begreift man die Absurdit&auml;t dieser politischen Programme. Nur f&uuml;r die Versicherungswirtschaft, die Banken und die Finanzdienstleister und ihre Helfer zahlen sich diese so genannten Reformen aus. F&uuml;r niemanden sonst.<\/p><\/li>\n<li><strong>Zu den Profiteuren der Hinwendung zur Privatvorsorge geh&ouml;ren Politiker und Wissenschaftler<\/strong>\n<p>Der fr&uuml;here Arbeitsminister Walter Riester profitiert davon. Er h&auml;lt gut bezahlte Vortr&auml;ge zu der nach ihm benannten Rente. Die zu den Banken und Finanzdienstleistern abgewanderten Altpolitiker und Manager profitieren davon. Vor allem profitieren die Wissenschaftler, die uns die Umstellung auf das Kapitaldeckungsverfahren und die Privatvorsorge eingebrockt haben: das sind zum Beispiel Bert R&uuml;rup, der heute Chef&ouml;konom des Finanzdienstleister AWD ist, und Bernd Raffelh&uuml;schen, der f&uuml;r verschiedene Interessenten arbeitet, unter anderem f&uuml;r den Versicherungskonzern Ergo.<\/p><\/li>\n<li><strong>Volkswirtschaftlich betrachtet kommt die Ausweitung des Kapitaldeckungsverfahren und damit der Privatvorsorge einer Verschleuderung von Ressourcen gleich. Man m&uuml;sste das Umlageverfahren erfinden, wenn es dieses nicht g&auml;be.<\/strong>\n<p>Die Verschleuderung wird ganz einfach daran erkennbar, dass die Kosten des Kapitaldeckungsverfahren um vieles h&ouml;her liegen als die Kosten des Umlageverfahrens und der gesetzlichen Rente. F&uuml;r die Riester-Rente gehen zwischen 10 und 20 % der Pr&auml;mien an die Versicherungskonzerne und ihre Helfer, bei der gesetzlichen Rentenversicherung sind es zwischen 1 und 2 %.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Das war ein kurzer Abriss. Wenn Sie sich f&uuml;r mehr interessieren, siehe die oben genannten Quellen.<\/p><p><strong>Anlage A<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/aktuell\/251\/index.html\">Ausz&uuml;ge aus der Einladung<\/a> zur:<\/p><p><strong>vzbv-Tagung zur Altersvorsorge<br>\nVor Sorge ums Alter &ndash; Was tun gegen die Rentenl&uuml;cke?<\/strong><\/p><p>Welche Anforderungen sind an eine effektive und effiziente Altersvorsorge zu stellen und welche weiteren Reformschritte zur Alterssicherung sind erforderlich? Was erwartet die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in der gesetzlichen Rentenversicherung, was im Bereich der kapitalgedeckten Altersvorsorge? Dies sind zentrale Fragen, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Rahmen der Tagung aufgreift. <\/p><p>Als Diskussionsgrundlage wird ein Gutachten vorgestellt. Es analysiert den Paradigmenwechsel zur staatlichen F&ouml;rderung der privaten kapitalgedeckten Vorsorge am Beispiel der &ldquo;Riester&rdquo;-F&ouml;rderung und bewertet die Umsetzung der &ldquo;Riester&rdquo;- Idee in der Praxis.<\/p><p>Wann: 7. Dezember 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr<br>\n(&hellip; )<\/p><p><strong>Vertrauen in die privaten Vorsorge nimmt ab<\/strong><\/p><p>Verschiedene Reformschritte der vergangenen Jahre und Jahrzehnte haben eine Absenkung des Versorgungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung zur Folge. F&uuml;r weitere Verunsicherung sorgen widerspr&uuml;chliche Prognosen zur k&uuml;nftigen H&ouml;he der gesetzlichen Renten. Zur F&ouml;rderung einer zus&auml;tzlichen privaten Vorsorge hat der Staat verschiedene Anreize gesetzt, allen voran mit der 2002 eingef&uuml;hrten &ldquo;Riester&rdquo;- F&ouml;rderung. B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen &ndash; wenn auch mit staatlicher Unterst&uuml;tzung &ndash; auf eigene Kosten daf&uuml;r sorgen, dass die Absenkung des Versorgungsniveaus individuell abgefedert wird. <\/p><p>Eine aktuelle Studie der Postbank hat nun gezeigt, dass das Vertrauen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in ihre Privatvorsorge gesunken ist. Demnach hat im zur&uuml;ckliegenden Jahr rund jeder f&uuml;nfte Berufst&auml;tige seine Vertr&auml;ge zur privaten Altersvorsorge gek&uuml;rzt oder die Zahlung gleich ganz eingestellt. Jeder dritte Berufst&auml;tige gab an, im Alter &uuml;ber keinerlei Einnahmen aus einer privaten Vorsorge zu verf&uuml;gen. Ebenfalls ein Drittel ist verunsichert und fragt sich, welche privaten Anlageformen &uuml;berhaupt noch Sinn machen. Wie l&auml;sst sich diese Verunsicherung abbauen?<\/p><p><strong>Das Programm im &Uuml;berblick<\/strong><\/p><p>10:00 Uhr Begr&uuml;&szlig;ung und Einf&uuml;hrung<br>\nGerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.<\/p><p>10:10 Uhr Alles &ldquo;Riester&rdquo;? Die Umsetzung der F&ouml;rderidee in der Praxis. Ergebnisse des Gutachtens<br>\nProf. Dr. Andreas Oehler, Otto-Friedrich-Universit&auml;t Bamberg<\/p><p>11:15 Uhr Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland<br>\nHans-Joachim Fuchtel, MdB, Parlamentarischer Staatssekret&auml;r bei der Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales <\/p><p>11:45 Uhr Perspektiven der gesetzlichen Rentenversicherung<br>\nDr. Herbert Rische, Pr&auml;sident Deutsche Rentenversicherung Bund<\/p><p>13:30 Uhr Gesetzliche Rentenversicherung versus Privatvorsorge &ndash; eine makro&ouml;konomische Perspektive<br>\nDr. Rudolf Zwiener, Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler Stiftung<\/p><p>13:50 Uhr Umlage und \/ oder Kapitaldeckung &ndash; Die Mischung macht&lsquo;s<br>\nProf. Dr. Bert R&uuml;rup, AWD Economic and Provision Research<\/p><p>14:10 Uhr Moderiertes Streitgespr&auml;ch:<br>\nDr. Rudolf Zwiener und Prof. Dr. Bert R&uuml;rup<\/p><p>14:30 Uhr Anforderungen an Altersvorsorge-Produkte &ndash; was sagt die Wissenschaft?<br>\nProf. Dr. Martin Weber, Universit&auml;t Mannheim<\/p><p>14:45 Uhr Private Altersvorsorge &ndash; was macht sie stark?<br>\nDr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV<\/p><p>15:00 Uhr Transparenz und Qualit&auml;t in der Altersvorsorge &ndash; was fehlt?<br>\nHermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur Finanztest<\/p><p>15:40 Uhr Podiumsdiskussion: Staatlich versus privat &ndash; Anforderungen an eine effektive und effiziente Altersvorsorge<br>\nPeter G&ouml;rgen, Leiter Referat &ldquo;Zus&auml;tzliche Altersvorsorge&rdquo;, Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales<br>\nProf. Dr. Andreas Oehler, Otto-Friedrich-Universit&auml;t Bamberg<br>\nProf. Dr. Bert R&uuml;rup, AWD Economic and Provision Research<br>\nGerd Billen, vzbv-Vorstand<\/p><p>16:50 Uhr Res&uuml;mee<\/p><p>Moderation: Manfred Westphal, Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen, Verbraucherzentrale Bundesverband<\/p><p><strong>Anlage B<\/strong><\/p><p><em>Ein Spiegelartikel (Auszug) aus der Serie &bdquo;Deutsches Rentensystem&ldquo;:<\/em><\/p><p>24. November 2009, 15:07&nbsp;Uhr<br>\n<strong>Krise der Sozialversicherung<\/strong><br>\nRente verkommt zum Hungerlohn<br>\nVon Sven B&ouml;ll<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,663003,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p>Das Rentensystem steht vor dem Kollaps: Ein heutiger Durchschnittsverdiener muss 26 Jahre lang Beitr&auml;ge zahlen, um sp&auml;ter gerade mal ein Einkommen auf Hartz-IV-Niveau zu erhalten. SPIEGEL ONLINE zeigt anhand neuer Berechnungen das Debakel der staatlichen Altersvorsorge.<\/p><p>Hamburg &ndash; Der Standardrentner ist eigentlich ein vorbildlicher Zeitgenosse: Bis zu seinem Ruhestand arbeitet er 45 Jahre, zahlt immer brav seine Beitr&auml;ge in die Alterskasse und verdient stets das Durchschnittseinkommen aller Versicherten. Der aktuelle Lohn dieses perfekten Sozialstaatsb&uuml;rgers, der den Beh&ouml;rden zur Berechnung des allgemeinen Niveaus der Alterseink&uuml;nfte dient: eine monatliche Rente in H&ouml;he von 1224 Euro im Westen der Republik &ndash; und von 1086 Euro im Osten. <\/p><p>Also durchaus Summen, mit denen man im Alter zwar nicht 24 Stunden am Tag die Puppen tanzen lassen kann, die aber alles andere als nackte Armut bedeuten. Zumal viele Rentner noch zus&auml;tzliche Einnahmen etwa aus Lebensversicherungen haben oder mietfrei wohnen. <\/p><p>Alles prima also in der Rentnerrepublik Deutschland? Nicht wirklich. <\/p><p>Die guten alten Zeiten, als die Renten unter Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl noch Jahr f&uuml;r Jahr stiegen, weil auch die Ruhest&auml;ndler vom zunehmenden Wohlstand der Gesellschaft profitieren sollten, sind vorbei. Das Rentenniveau, das die Bez&uuml;ge des Standardrentners ins Verh&auml;ltnis zum Durchschnittseinkommen aller Beitragszahler setzt, lag in den f&uuml;nfziger Jahren noch bei mehr als 57 Prozent. Mitte dieses Jahrzehnts waren es noch gut 48 Prozent, 2040 sollen es nur noch um die 40 Prozent sein.<br>\n(&hellip;)<\/p><p><strong>Anlage C<\/strong><br>\nZum <a href=\"http:\/\/www.berufsfindung.de\/htm\/beispiele_Boll.htm\">Autoren des Spiegelartikels<\/a>:<\/p><p>Sven studiert Politik und Volkswirtschaft und f&auml;ngt an bei einer Unternehmensberatung, die auf Finanzdienstleister spezialisiert ist. Doch die Freude am Leben erster Klasse will sich nicht dauerhaft einstellen. Im Seminar beschlie&szlig;t Sven daher, einem alten Berufswunsch nachzugehen und Journalist zu werden.<br>\nEr bewirbt sich an der Deutschen Journalistenschule in M&uuml;nchen. Beim Auswahlgespr&auml;ch hei&szlig;t es: &ldquo;Sie haben ein festes Arbeitsverh&auml;ltnis und wollen Journalist werden? Sind Sie verr&uuml;ckt?&rdquo; Doch Sven &uuml;berzeugt die Kommission. &ldquo;Vieles f&auml;llt leichter, wenn man schon Berufserfahrung hat. Man kann ein Team organisieren, Konsequenzen voraussehen, man wei&szlig;, wo man anrufen muss, und hat Umgangsformen.&rdquo; Von 2000 Bewerbern werden 45 angenommen, darunter Sven. Er verabschiedet sich vom consultant&rsquo;s way of life und zieht in eine M&uuml;nchner WG. Seine erste Serie schreibt er &uuml;ber junge Abgeordnete im Bundestag. <\/p><p>Nach der Ausbildung geht er zum Manager Magazin nach Hamburg. Zwei Jahre sp&auml;ter wechselt er zu Spiegel online.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r heute, Montag den 7. Dezember, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zu einer Tagung zur Altersvorsorge nach Berlin eingeladen. (Siehe Anlage A.) Schon das Thema &bdquo;Vor Sorge ums Alter &ndash; Was tun gegen die Rentenl&uuml;cke?&ldquo; enth&auml;lt eine irref&uuml;hrende Tendenz. Die Rentenl&uuml;cke wird als Gott gegeben dargestellt, von der &bdquo;Absenkung des Versorgungsniveaus&ldquo; ist die Rede. Das<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4391\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[155,123,40],"tags":[293,273,363,345,301,346],"class_list":["post-4391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demografische-entwicklung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-finanzwirtschaft","tag-privatvorsorge","tag-raffelhueschen-bernd","tag-ruerup-bert","tag-rentenalter","tag-riester-walter"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4391"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20077,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4391\/revisions\/20077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}