{"id":43911,"date":"2018-05-11T16:27:03","date_gmt":"2018-05-11T14:27:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911"},"modified":"2018-05-11T16:27:03","modified_gmt":"2018-05-11T14:27:03","slug":"hinweise-des-tages-ii-344","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h01\">Altmaier sieht &bdquo;juristisch keine M&ouml;glichkeit, Unternehmen gegen US-Entscheidungen zu sch&uuml;tzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h02\">Bei der schwarzen Null beginnt der Kampf gegen die AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h03\">Blackrock kauft Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h04\">Nur die Harten kommen in den Garten der Deutschen Post. &Uuml;ber ein &ldquo;Entfristungskonzept&rdquo; und eine in Teilen verlogene, ansonsten verk&uuml;rzte Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h05\">K&uuml;rzungen bei Lehrlingen: Regierung will Hilfskr&auml;fte statt Fachkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h06\">Landr&auml;uber in Afrin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h07\">Aufr&uuml;stung der t&uuml;rkischen Kriegsmarine stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h08\">Bundeswehr auf dem Hessentag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h09\">Cannes: Kino &amp; Milit&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h10\">Nitrate im Grundwasser &ndash; Nur Malta hat h&ouml;here Werte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h11\">Spanien zehn Jahre nach der Krise: Alles wieder gut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h12\">Corporate Europe Observatory &ndash; How AirBnB is using the EU to defeat cities&rsquo; affordable housing laws<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h13\">Brasilien: R&uuml;ckfall in brutale Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h14\">Nutzung der polizeilichen Kriminalstatistik f&uuml;r politische Zwecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43911#h15\">Erfolgreich den Diskurs abw&uuml;rgen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schadenbegrenzung f&uuml;r die deutsche Wirtschaft<\/strong><br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt am Atom-Abkommen mit dem Iran fest. Die USA verh&auml;ngen neue Sanktionen, die auch das Engagement deutscher Unternehmen im Iran betreffen k&ouml;nnten. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sagte im Dlf, man sei bereit, mit den Firmen zu beraten, wie sich negative Folgen begrenzen lassen. [&hellip;]<br>\nEngels: Kommen wir noch mal auf die Sorgen und N&ouml;te der deutschen Firmen zur&uuml;ck, die jetzt im Iran engagiert sind. Viele sagen ja, wenn sie sich zwischen dem US-Gesch&auml;ft und dem Iran-Gesch&auml;ft ihrer Firma entscheiden m&uuml;ssten, dann werden sie es zwangsl&auml;ufig des viel umfangreicheren US-Gesch&auml;fts tun. Raten Sie ihnen dazu?<br>\nAltmaier: Ich halte es als Bundeswirtschaftsminister, der in seinem Vorgehen immer auch versucht, zu lernen von gro&szlig;en Vorbildern, die es gegeben hat, f&uuml;r richtig, dass wir uns nicht einmischen in betriebswirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen. Wir haben juristisch keine M&ouml;glichkeit, deutsche Unternehmen gegen Entscheidungen der amerikanischen Regierung zu sch&uuml;tzen oder sie davon auszunehmen, vor allen Dingen dann nicht, wenn es um Zusammenarbeit mit amerikanischen Firmen in den USA geht. Deshalb m&uuml;ssen diese Unternehmen abw&auml;gen, welche Entscheidung f&uuml;r sie im Einzelfall die richtige ist. Was wir tun, ist allerdings, diesen Unternehmen, die im Iran Gesch&auml;fte get&auml;tigt haben, die im Iran Gesch&auml;fte t&auml;tigen wollen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sie zu beraten auch juristisch, so gut wir das k&ouml;nnen. Die letztendliche Entscheidung m&uuml;ssen die Unternehmer selbst treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/altmaier-zu-us-sanktionen-gegen-iran-schadenbegrenzung-fuer.694.de.html?dram:article_id=417672\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da Altmaier in seiner Funktion als Bundeswirtschaftsminister offenbar nichts zu tun gedenkt, kann er die Leitung seines Hauses auch gleich an den amerikanischen Botschafter Richard Grenell &uuml;bertragen, der deutsche Unternehmen am Dienstag via Twitter dazu aufforderte, laufende Gesch&auml;fte mit Iran sofort einzustellen.<\/em> <\/p>\n<p>dazu: <strong>Zusammenarbeit mit dem Iran erhalten<\/strong><br>\n&bdquo;Die Drohung von Trump, europ&auml;ische Unternehmen zu sanktionieren, wenn sie entsprechend der Abkommen ihrer Regierungen weiter mit dem Iran zusammenarbeiten, ist eine nicht hinzunehmende Grenz&uuml;berschreitung. Jetzt ist ein gemeinsames Handeln der Staaten notwendig, die das Abkommen au&szlig;er den USA unterzeichnet haben&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bundestags. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Russland, China, Gro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland m&uuml;ssen sich gemeinsam dieser unerh&ouml;rten Erpressung auch dadurch widersetzen, dass sie jenen Unternehmen Unterst&uuml;tzung und Hilfe gew&auml;hren, die Vertr&auml;ge im Iran geschlossen haben oder weiter schlie&szlig;en wollen. Das Abkommen hat nur dann eine Chance fortzubestehen, wenn die Seite des Abkommens, die dem Iran zugesagt wurde, n&auml;mlich Aufhebung der Sanktionen praktisch durch gemeinsame Projekte und Investitionen auch stattfindet. Wer sich einmal erpressen l&auml;sst, hat verloren. Nach den unerh&ouml;rten Drohungen des amerikanischen Botschafters w&auml;re eigentlich eine Einbestellung ins Ausw&auml;rtige Amt angesagt gewesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zusammenarbeit-mit-dem-iran-erhalten\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie man Weltmacht wird<\/strong><br>\nBerlin sucht einerseits die Aggression gegen Iran zu nutzen, um Teheran zu Zugest&auml;ndnissen zu n&ouml;tigen. Zwar f&uuml;hle man sich dem Atomabkommen &ldquo;weiterhin verpflichtet&rdquo;, hei&szlig;t es in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung, die die Regierungen Deutschlands, Gro&szlig;britanniens und Frankreichs am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht haben. Zugleich verlangen Berlin, Paris und London nun jedoch, Iran m&uuml;sse nicht nur &ldquo;seine eigenen Verpflichtungen aus dem Abkommen weiterhin erf&uuml;llen&rdquo;, sondern sich auch noch weiteren Forderungen des Westens beugen. So solle Teheran nicht nur bereit sein, einen &ldquo;langfristigen Rahmen f&uuml;r das iranische Nuklearprogramm&rdquo; f&uuml;r die Zeit nach dem Auslaufen des Abkommens zu akzeptieren; es m&uuml;ssten dar&uuml;ber hinaus &ldquo;Fragen des ballistischen Raketenprogramms des Iran und auch dessen destabilisierende regionale Aktivit&auml;ten, insbesondere in Syrien, Irak und im Jemen, gel&ouml;st werden&rdquo;.[3] Berlin hofft, dass Teheran unter dem Druck der US-amerikanisch-israelischen Aggression zu den gew&uuml;nschten Zugest&auml;ndnissen erpresst werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7604\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streit in der SPD Michael M&uuml;ller kritisiert Haushaltspolitik von Scholz<\/strong><br>\nB&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller fordert mehr Investitionen in Schulen, Wohnbau und Digitales. Die Attacke geht gegen seinen Parteifreund, Finanzminister Olaf Scholz.<br>\nKritik von einem Parteifreund: Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller hat die Pl&auml;ne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD) als unzureichend kritisiert und mehr Investitionen gefordert. &ldquo;Allein einen soliden Haushalt zu pr&auml;sentieren ist zu wenig&rdquo;, sagte M&uuml;ller dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. &ldquo;Wir m&uuml;ssen viel st&auml;rker investieren.&rdquo; Gerade in der Infrastruktur gebe es einen dramatischen Bedarf.<br>\nInvestiert werden m&uuml;sse in Schulen, Wissenschaft, in den Digitalbereich, in Sozialwohnungen und Verkehr. Die Sozialdemokraten m&uuml;ssten es nutzen, dass sie mit dem m&auml;chtigen Finanzministerium eigene Akzente setzen k&ouml;nnten. &ldquo;Gerade in der Infrastruktur haben wir einen dramatischen Bedarf&rdquo;, sagte M&uuml;ller. &ldquo;Wir kennen doch alle den Investitionsstau landauf, landab.&rdquo;<br>\nM&uuml;ller kritisierte zudem das Vorhaben von Scholz, zus&auml;tzliche Steuereinnahmen vor allem in den Abbau der kalten Progression zu stecken. &ldquo;Ganz pauschal halte ich von Steuersenkungen wenig.&rdquo; Stattdessen m&uuml;sse die SPD die Kraft haben, ein gerechteres Steuersystem in den Blick zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-in-der-spd-michael-mueller-kritisiert-haushaltspolitik-von-scholz\/21268148.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bei der schwarzen Null beginnt der Kampf gegen die AfD<\/strong><br>\nDie Infrastruktur veraltet, die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel laufen auf Verschlei&szlig;, es mangelt an Personal, in manchen Angelegenheiten kommen Kommunen, L&auml;nder und Bund ihren hoheitsherrschaftlichen Aufgaben nicht mehr nach. Die Polizei ist am Limit. Dem Zoll fehlen Mitarbeiter. Zollfahnder gibt es in manchen Bundesl&auml;ndern nur noch als l&auml;ngst ausgestorbene Berufsgattung. Was wir erleben ist ein Sparsamkeitsfetisch, der uns an den Rand einer Katastrophe man&ouml;vriert. Der &ouml;ffentliche Sektor trocknet aus, Jugendzentren schlie&szlig;en, Bibliotheken k&ouml;nnen nicht mehr finanziert werden und zum Schwimmen geht man in privatisierte Spa-Oasen, die l&auml;cherlich hohe Sozialpreise anbieten. Arbeitspl&auml;tze gibt es, die Stellenangebote sind so mannigfaltig wie nie. Ein Gro&szlig;teil der Stellen stammt aus dem Niedriglohnsektor. Dort wird Arbeitskraft zu Dumpingl&ouml;hnen verschleudert, was sonst zum Leben noch fehlt, zahlt die Allgemeinheit in Form von aufstockender Sozialhilfe drauf. Die Unternehmensgewinne bleiben aber nur moderat besteuert, obgleich sie von diesem Subventionsprogramm durch Aufstockung profitieren.<br>\nAlles ein alter Hut, l&auml;ngst bekannt. Es ist keine Neuheit, dass es diese Konstellation ist, die die demokratische Erdung zersetzt. Die B&uuml;rger sind unzufrieden, wenden sich falschen Alternativen zu oder drehen dem Politischen resigniert den R&uuml;cken zu, womit sie wiederum den falschen Alternativen in die Klauen spielen. Wer den Kampf gegen die AfD aufnehmen will, der muss Geld locker machen. Ganz gezielt auch f&uuml;r die Kommunen, nicht nur f&uuml;r abstrakte Bewerbungstrainingsma&szlig;nahmen oder Qualifizierungsangebote, die keiner so richtig mitkriegt. Die B&uuml;rger m&uuml;ssen sp&uuml;ren, dass ein Ruck durch das Land geht, Investitionen get&auml;tigt werden, durch die sich ihr Leben erneuert, modernisiert und vereinfacht.<br>\nEin Bekenntnis zur schwarzen Null ist das Gegenteil davon. Wer ein solches Credo ablegt, der hat den Kampf gegen die rechtspopulistischen Umtriebe, dieses gro&szlig;e Ziel der Sozialdemokraten, gar nicht erst aufgenommen. Die roten Nullen haben kapituliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2018\/05\/bei-der-schwarzen-null-beginnt-der-kampf-gegen-die-afd\/\">neulandrebellen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blackrock: Ein Geldkonzern auf dem Weg zur globalen Vorherrschaft<\/strong><br>\nEr verwaltet die Ersparnisse von Millionen Anlegern, ist Europas gr&ouml;&szlig;ter Aktion&auml;r &ndash; und seine langen Arme reichen bis in Regierungen. Wie der Finanzkonzern Blackrock zum m&auml;chtigsten Unternehmen der Welt wurde.<br>\nDen 16. Januar 2018 werden viele Top-Manager so schnell nicht vergessen. An diesem Tag erhielten die Chefs fast aller Weltkonzerne in Europa und Amerika den gleichen Brief. Und der Absender aus New York schrieb in einem Ton, den die M&auml;chtigen der globalen Wirtschaft nicht gewohnt sind.<br>\nDie &bdquo;Besitzer von Kapital haben seit der Finanzkrise enorme Gewinne eingestrichen&ldquo;, und &bdquo;gleichzeitig m&uuml;ssen viele Menschen mit geringem Lohnwachstum und unzureichender Altersvorsorge leben&ldquo;, hie&szlig; es darin. &bdquo;Diese Trends sind die wesentliche Ursache f&uuml;r die Angst und die Polarisierung, die wir in der ganzen Welt beobachten&ldquo;, beklagte der Autor und forderte radikale Ver&auml;nderungen. Der &bdquo;finanzielle Erfolg&ldquo; reiche nicht mehr, um Unternehmen zu erhalten. Vielmehr sollten sie auch &bdquo;einen sozialen Zweck&ldquo; erf&uuml;llen, schrieb er. Sie m&uuml;ssten &bdquo;allen einen Nutzen bringen, Ihren Aktion&auml;ren genauso wie Ihren Angestellten und Kunden. Andernfalls w&uuml;rden sie &bdquo;Ihre Existenzberechtigung verlieren. Wir werden die Verantwortung wahrnehmen, diesen Wandel voranzutreiben&ldquo;, k&uuml;ndigte der Briefeschreiber an.<br>\nSozialer Zweck, Nutzen f&uuml;r alle, und das gleich f&uuml;r Tausende von Unternehmen &ndash; das klingt nach einem idealistischen Weltverbesserer mit Gr&ouml;&szlig;enwahn. Aber der Eindruck t&auml;uscht. Der Brief kam von einem der m&auml;chtigsten M&auml;nner der Weltwirtschaft: Laurence Fink, Chief Executive Officer von Blackrock, dem gr&ouml;&szlig;ten Finanzkonglomerat der Welt. Fink und seine Manager verwalten 6300 Milliarden Dollar Anlagekapital. Damit ist der Konzern an mehr als 17 000 Unternehmen beteiligt und bei allen b&ouml;rsennotierten Weltkonzernen aus Europa und den USA einflussreicher Gro&szlig;aktion&auml;r (siehe Karte). Zugleich ist er eng vernetzt mit Regierungen, Beh&ouml;rden, Banken und Versicherungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/blackrock-ein-geldkonzern-auf-dem-weg-zur-globalen-vorherrschaft\/21246966-all.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41340\">Die neuen Herren der Weltwirtschaft<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nur die Harten kommen in den Garten der Deutschen Post. &Uuml;ber ein &ldquo;Entfristungskonzept&rdquo; und eine in Teilen verlogene, ansonsten verk&uuml;rzte Debatte<\/strong><br>\nBl&ouml;d gelaufen f&uuml;r die Deutsche Post in Zeiten, in denen es sowieso eine kontroverse Debatte &uuml;ber Sinn und Unsinn befristeter Arbeitsvertr&auml;ge gibt und darunter vor allem der sachgrundlosen Befristungen. Da selektiert man das Personal beim &Uuml;bergang von einer befristeten in eine entfristete Besch&auml;ftigung und die Kriterien werden der &Ouml;ffentlichkeit in zahlreichen Presseberichten serviert. [&hellip;]<br>\nAber offensichtlich ging es mit der Erm&ouml;glichung einer sachgrundlosen Befristung darum, (angebliche) Einstellungsh&uuml;rden f&uuml;r Arbeitslose zu beseitigen. &Uuml;ber Sinn und Unsinn kann man streiten, aber es l&auml;&szlig;t sich zweierlei daraus lernen: Im Laufe der Zeit hat sich diese anfangs spezifische Ma&szlig;nahme generalisiert und wurde zeitlich und personenbezogen ausgedehnt. Und zum anderen ging es auch am Anfang darum, den Arbeitgebern die Option zu er&ouml;ffnen, Arbeitnehmer weit &uuml;ber die gesetzliche Probezeit &ldquo;auszuprobieren&rdquo; und sich dann die &ldquo;besten&rdquo; Kandidaten herauszusuchen bzw. die &ldquo;Risikof&auml;lle&rdquo; ohne m&ouml;glich k&uuml;ndigungsschutzrechtliche Komplikationen wieder abzusto&szlig;en. Genau das macht die Deutsche Post heute auch. Und &uuml;brigens der Staat auch. Man denke nur an die Gesundheitspr&uuml;fungen vor einer Verbeamtung.<br>\nDie eigentlich zu diskutierende Frage w&auml;re also die nach Sinn und Unsinn der M&ouml;glichkeit, eine gesetzliche Probezeit erheblich zu verl&auml;ngern und in dieser Zeit alle Neueinstellungen auf Herz und Nieren zu pr&uuml;fen. Wohlgemerkt, alle Neueinstellungen, nicht nur die von Arbeitnehmern. Die Frage l&auml;sst sich nat&uuml;rlich ganz unterschiedlich beantworten, je nach Interessen und ideologischem Standpunkt. Der Gesetzgeber scheint sich schon entschieden zu haben: Man will die sachgrundlosen Befristungen nicht abschaffen und zugleich will man den Gegnern entgegenkommen, in dem man die Inanspruchnahme einschr&auml;nkt mit wieder einmal nicht einfachen Regeln und Schwellenwerten. Nicht Fisch, nicht Fleisch, wieder einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2018\/05\/nur-die-harten-kommen-in-den-garten-der-deutschen-post.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu: <strong>So krank macht der Job als Paketbote wirklich<\/strong><br>\nDie Paketboten in Deutschland sammeln viele Rekorde. Keine andere Berufsgruppe steigt wohl mehr Treppen am Tag. Oder schleppt mehr Kartons &ndash; au&szlig;er vielleicht M&ouml;belpacker und Umzugshelfer. Die Arbeit der Zusteller ist anstrengend. Eine Studie der Berufskrankenkassen zeigt: Sie belastet auch ihre Gesundheit.<br>\nIn der Studie aus dem vergangenen Jahr vergleichen die Krankenkassen ihre Daten &uuml;ber Krankheitstage, Medikamenteneinnahme und auch Krankenhausaufenthalte von verschiedenen Berufsgruppen. Demnach nehmen die Besch&auml;ftigten der Postdienste in allen Kategorien Spitzenpl&auml;tze ein.<br>\nDie Gesundheit der Paketboten r&uuml;ckt durch interne Vorgaben bei der Deutschen Post in den Mittelpunkt. Dort sieht ein sogenanntes &bdquo;Entfristungskonzept&ldquo; vor, dass nur Mitarbeiter, die weniger als zwanzig Tage in zwei Jahren krankheitsbedingt aussetzen mussten, ohne R&uuml;cksprache von Niederlassungsleitern entfristet werden sollen. Zusteller sollten nicht mehr als sechs Mal in zwei Jahren krankgeschrieben worden sein, und nicht mehr als 30 &Uuml;berstunden in drei Monaten auf ihren Touren sammeln. Das berichtete die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;, der Konzern best&auml;tigte die Angaben offiziell.<br>\nDie Studie der Berufskrankenkassen zeigt die Realit&auml;t in dem Beruf: 30,6 Krankheitstage sammelten die Zusteller und Zustellerinnen im vergangenen Jahr im Durchschnitt an. Deutschlandweit lag der Durchschnitt der Versicherten bei den Berufskrankenkassen nur bei 17,4 Fehltagen. Dazu z&auml;hlen Krankheitstage, Ausf&auml;lle wegen Arbeitsunf&auml;llen und auch Abwesenheiten wegen Reha-Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/deutsche-post-so-krank-macht-der-job-als-paketbote-wirklich\/21262456.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>K&uuml;rzungen bei Lehrlingen: Regierung will Hilfskr&auml;fte statt Fachkr&auml;fte<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sparen im System und nicht bei den Menschen!&ldquo; wurde von der &Ouml;VP-FP&Ouml;-Regierung wochenlang skandiert. Dann haben sie K&uuml;rzungen bei armen Menschen verk&uuml;ndet, und jetzt haben sie sich junge Menschen vorgenommen.<br>\nVollj&auml;hrigen Lehrlingen in &uuml;berbetrieblichen Lehrausbildungen soll k&uuml;nftig ihre Ausbildungsentsch&auml;digung im ersten und zweiten Lehrjahr von 753 Euro auf 325 Euro monatlich gek&uuml;rzt werden. Damit verlieren die Lehrlinge &uuml;ber die H&auml;lfte ihres ohnehin schon bescheidenen Einkommens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/kuerzungen-bei-lehrlingen\/\">Kontrast.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Landr&auml;uber in Afrin<\/strong><br>\nDschihadisten okkupieren kurdische D&ouml;rfer. Aufstand gegen t&uuml;rkische Besatzung in Al-Bab<br>\nIn der t&uuml;rkisch besetzten nordsyrischen Region Afrin werden Tausende islamistische &raquo;Gotteskrieger&laquo; angesiedelt. Zuerst hatten 4.000 Familien von K&auml;mpfern der &raquo;Freien Syrischen Armee&laquo; (FSA), die am Einmarsch in den kurdischen Selbstverwaltungskanton beteiligt waren, H&auml;user und Wohnungen geflohener Kurden okkupiert. Nun kommen auch aus anderen Landesteilen Dschihadisten nach Afrin.<br>\nIm April hatten sich unter russischer Vermittlung islamistische K&auml;mpfer und ihre Familien aus den wieder von der syrischen Regierung kontrollierten Vororten von Damaskus, der Ostghuta und Kalamun zur&uuml;ckgezogen. Aufgenommen wurden die rund 70.000 Menschen zuerst in der t&uuml;rkisch besetzten Region um Al-Bab und der von Al-Qaida-nahen Kampfverb&auml;nden kontrollierten Provinz Idlib. Wegen der syrischen Luftangriffe auf Idlib und auch der Konflikte zwischen verschiedenen islamistischen Kampfverb&auml;nden zog ein Teil weiter in das sicherere Afrin. Einige Dschihadisten wurden sogar von der russischen Milit&auml;rpolizei in Bussen aus dem Umland von Damaskus nach Afrin eskortiert.<br>\nUnterdessen h&auml;ufen sich Meldungen, wonach die FSA geflohene Kurden daran hindert, nach Afrin zur&uuml;ckzukehren. Nach Angaben der UNO wurden mehr als 137.000 Zivilisten aus Afrin vertrieben. Kurdische Quellen gehen von 300.000 Gefl&uuml;chteten aus, von denen die H&auml;lfte in Fl&uuml;chtlingscamps in der w&uuml;sten&auml;hnlichen Region Scheba um die Stadt Tell Rifat lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332178.landr%C3%83%C2%A4uber-in-afrin.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung der t&uuml;rkischen Kriegsmarine stoppen<\/strong><br>\nEs ist absolut verantwortungslos, dass die Bundesregierung mit der Lieferung von Teilen f&uuml;r den U-Boot-Bau eine weitere Aufr&uuml;stung der t&uuml;rkischen Kriegsmarine zul&auml;sst. Die aus Deutschland exportierten Kriegswaffen, die in der T&uuml;rkei zusammengebaut werden, sind als Jagd-U-Boote nahezu perfekt als Offensiv-Waffen f&uuml;r die t&uuml;rkische Aggressionspolitik im Mittelmeer geeignet&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Antwort der Bundesregierung (PDF) auf die Kleine Anfrage &bdquo;U-Boot-Exporte in die T&uuml;rkei und andere Staaten&ldquo; (Drs. 19\/1515). Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Erdogan und seine islamistische AKP-Regierung haben wiederholt bestehende L&auml;ndergrenzen selbst zu EU-Mitgliedsl&auml;ndern wie Griechenland infrage gestellt. Erst vor kurzem rammte ein Schiff der t&uuml;rkischen K&uuml;stenwache ein griechisches Patrouillenboot. Erdogan erhebt Anspruch auf die griechischen Imia-Inseln und die Bodensch&auml;tze in den dortigen Hoheitsgew&auml;ssern. Die t&uuml;rkische Kriegsmarine verhindert zudem wirtschaftliche Aktivit&auml;ten in den Hoheitsgew&auml;ssern Zyperns.<br>\nVon einer restriktiven R&uuml;stungsexportpolitik kann keine Rede sein, wenn an die T&uuml;rkei Ausr&uuml;stung zur verbesserten maritimen Kriegsf&uuml;hrung geliefert wird. Notwendig ist ein Stopp der R&uuml;stungsexporte in die T&uuml;rkei.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/aufruestung-der-tuerkischen-kriegsmarine-stoppen\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundeswehr auf dem Hessentag<\/strong><br>\nDie GEW Hessen wendet sich in einem aktuellen Schreiben an die Schulleiterinnen und Schulleiter an den hessischen Schulen. Darin bittet sie diese, von m&ouml;glichen Besuchen der Bundeswehr am Hessentag 2018 durch Sch&uuml;lerinnen- und Sch&uuml;lergruppen abzusehen. Der Hintergrund f&uuml;r dieses Anliegen ist, dass sich die Bundeswehr regelm&auml;&szlig;ig im Rahmen des Hessentages pr&auml;sentiert. Dieser findet in diesem Jahr vom 25. Mai bis zum 3. Juni im nordhessischen Korbach statt. Die Zur-Schau-Stellung von milit&auml;rischen Ger&auml;tschaften sowie die Vorf&uuml;hrungen beispielsweise von Nahkampfhandlungen zu martialischer Musik haben in den vergangenen Jahren wiederholt zu Irritationen und auch zu Kritik gef&uuml;hrt. In den vergangenen Wochen ist die Bundeswehr an viele Schulen mit dem Angebot herangetreten, anl&auml;sslich des Hessentages &bdquo;zu Gast beim Arbeitgeber Bundeswehr&ldquo; zu sein. Dabei werden unter anderem ein kostenloser Transport, ein Mittagsimbiss sowie Informationen &uuml;ber die Ausbildungs- und Studienm&ouml;glichkeiten bei der Bundeswehr angeboten.<br>\nIn dem Schreiben an die Schulleitungen erkennt die GEW Hessen die wichtige schulische Aufgabe der Berufsorientierung an, wendet sich aber gegen die Behandlung der Bundeswehr als einen gew&ouml;hnlichen Arbeitgeber. In diesem Zusammenhang verweist sie unter anderem auf das f&uuml;r alle Soldatinnen und Soldaten bestehende Risiko von Traumatisierung, Verletzung bis hin zum Tod im Rahmen von Kampf&shy;eins&auml;tzen. Obwohl die UN-Kinderrechtskonvention die Rekrutierung von Minderj&auml;hrigen verbietet, werden von der Bundeswehr regelm&auml;&szlig;ig Minderj&auml;hrige ab einem Alter von 17 Jahren rekrutiert. F&uuml;r diese Praxis und f&uuml;r entsprechende Werbema&szlig;nahmen wurde die Bundeswehr bereits durch den UN-Fachausschuss f&uuml;r die Rechte des Kindes ger&uuml;gt. Auch die Kriterien f&uuml;r die schulische politische Bildung, insbesondere das vom Beutelsbacher Konsens formulierte &Uuml;berw&auml;ltigungsverbot, werden durch diese &bdquo;Klassenausfl&uuml;ge&ldquo; zur Bundeswehr aus Sicht der GEW verletzt, da die zumeist minderj&auml;hrigen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler durch eine professionelle, interessengeleitete Werbekampagne und &bdquo;Karriereberatung&ldquo; der Bundeswehr gezielt in ihrer Berufsorientierung beeinflusst werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew-hessen.de\/home\/details\/bundeswehr-auf-dem-hessentag\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=320a13cdd840e832bf03cb0a35e3dabe\">GEW Hessen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Cannes: Kino &amp; Milit&auml;r<\/strong><br>\nVor allem was Hollywood-Filme anbelangt, ist bekannt, dass es bei vielen Produktionen zu einer engen Kooperation mit dem Milit&auml;r kommt, das hier&uuml;ber auch Einfluss auf die Inhalte der Filme zu nehmen vermag. DefenseNews berichtet, dass nun auch in Frankreich seitens des Milit&auml;rs verst&auml;rkte Bem&uuml;hungen in dieser Hinsicht unternommen werden, die sich u.a. nun in einer Pr&auml;senz beim aktuell stattfindenden Filmfestival in Cannes widerspiegeln w&uuml;rden: &bdquo;The Armed Forces Ministry set up the Cinema Mission team in a bid to strengthen ties between the services and audiovisual and film production, from advice on drafting scripts to communications at the time of distribution. There is also an offer of military advisers for filming, making equipment available, access to archives, funding and co-production. [&hellip;] The information and communications office of the French Armed Forces Ministry will attend the Cannes Film Festival in a bid to promote stronger ties between cinema production and the military, the ministry said.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/05\/11\/cannes-kino-militaer\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nitrate im Grundwasser &ndash; Nur Malta hat h&ouml;here Werte<\/strong><br>\nDas Grundwasser in Deutschland weist im EU-Vergleich die zweith&ouml;chste Nitratbelastung auf. Zwischen 2012 und 2015 wurde bei mehr als einem Viertel der Messstationen den Grenzwert &uuml;berschritten.<br>\nDeutschlands Grundwasser ist vielerorts zu stark mit Nitrat belastet. Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission hervor, wie die Funke Mediengruppe berichtet. Demnach &uuml;berschritten im Schnitt 28 Prozent der Messstationen zwischen 2012 und 2015 den Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Wasser. Nur auf Malta habe dieser Wert in dem Zeitraum h&ouml;her gelegen: Dort sei an 71 Prozent der Messstationen der Nitrat-Grenzwert nicht eingehalten worden.<br>\nInsgesamt registrierten die Experten der EU aber eine leichte Entspannung. Demnach sank im Vergleich zum vorigen Bericht die Zahl der belasteten Messstellen in der EU von 14,4 auf 13,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/grundwasser-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spanien zehn Jahre nach der Krise: Alles wieder gut?<\/strong><br>\nSpanien rutschte vor zehn Jahren in eine Rezession, Bankkunden verloren ihre Ersparnisse, standen vor dem Ruin. Das Vertrauen in die Wirtschaft und in die Politik wurde damals tief ersch&uuml;ttert. Jetzt w&auml;chst die Wirtschaft wieder. Aber ist damit auch die Krise &uuml;berwunden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/spanien-zehn-jahre-nach-der-krise-alles-wieder-gut.1076.de.html?dram:article_id=417457\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corporate Europe Observatory &ndash; How AirBnB is using the EU to defeat cities&rsquo; affordable housing laws<\/strong><br>\nAirBnB is rapidly falling out of favour at the municipal level in the EU. One city after the other is adopting rules to restrict the company&rsquo;s operations in an attempt to ensure that locals have access to affordable housing. They are responding to the widespread commercial rental effected by AirBnB and similar platforms. But AirBnB is fighting back, with a strategy it has developed over the past three years: to persuade EU institutions to move in and overrule the municipalities. For housing activists and progressive city councillors, this move is a new challenge. If they are to avoid seeing the fruits of their efforts destroyed with the stroke of a pan by EU politicians in Brussels, they need to develop a trans-European strategy unifying national efforts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/corporate-europe-observatory-kenneth-haar-how-airbnb-use-the-eu-to-defeat-cities-affordable-housing-measures\">Brave New Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Brasilien: R&uuml;ckfall in brutale Zeiten<\/strong><br>\nAngriffe auf Expr&auml;sident Lula da Silva und seine Anh&auml;nger, das t&ouml;dliche Attentat auf die linke Stadtr&auml;tin Marielle Franco, die Ermordung von landlosen Bauern: Die zunehmende politische Gewalt in dem s&uuml;damerikanischen Land geht in erster Linie auf das Konto der &uuml;berm&auml;chtigen Agrarlobby.<br>\nFast zwei Jahre ist es her, dass die brasilianische Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff vom Bundessenat ihres Amts enthoben wurde. Seit diesem Vorgang, den die Linke von Anfang an als &bdquo;parlamentarischen Putsch&ldquo; bezeichnet hat, scheint das Land in l&auml;ngst &uuml;berwunden geglaubte Zeiten zur&uuml;ckzufallen.<br>\nAuch in der Vergangenheit war es an der Tagesordnung, dass sich lokale Machthaber, sogenannte Coron&eacute;is und Bandeirantes, St&ouml;renfriede mit Gewalt vom Hals hielten. Heute sind diese St&ouml;renfriede Linke und Arme, in erster Linie Landlose, die ungenutzte Fl&auml;chen besetzen. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssten diese Fl&auml;chen laut der in der Verfassung verankerten Agrarreform bereits umverteilt sein.<br>\nW&auml;hrend das Land am 13. Mai der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1888 gedenkt, feiert im brasilianischen Fernsehen ein markantes Symbol dieser traurigen &Auml;ra seine Wiederkehr: die Lederpeitsche. Gro&szlig;grundbesitzer gei&szlig;elten am 22. M&auml;rz im S&uuml;den des Landes Aktivisten der Landlosenbewegung (Movimento dos Sem Terra, MST), die auf die Fahrzeugkolonne von Expr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva warteten. Die Senatorin Ana Am&eacute;lia Lemos von der rechtskonservativen Partido Progressista (PP) lobte anschlie&szlig;end ausdr&uuml;cklich diese &bdquo;echten Gauchos mit ihren schwingenden Peitschen&ldquo;.<br>\nExpr&auml;sident Lula, der seit dem 7. April in Haft ist, konnte w&auml;hrend seiner 50-j&auml;hrigen Karriere als Gewerkschafter und Politiker stets ohne Bedenken in Brasilien umherreisen. Doch im M&auml;rz dieses Jahres traf er pl&ouml;tzlich auf Stra&szlig;enblockaden, die bewaffnete Milizen errichtet hatten. Sie wollten verhindern, dass es dem Pr&auml;sidentschaftskandidaten mit seiner Kampagne gelang, die Bev&ouml;lkerung zu mobilisieren, um seiner Gef&auml;ngnisstrafe zu entgehen. Ihm drohen 12 Jahre Haft wegen Bestechlichkeit und Geldw&auml;sche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5497864\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nutzung der polizeilichen Kriminalstatistik f&uuml;r politische Zwecke<\/strong><br>\nMusterbeispiel f&uuml;r politisches Framing, Tiefpunkt f&uuml;r mediale und politische Kultur<br>\nNunmehr (mindestens) zum dritten Mal konnten zwei Autoren der Welt bzw. Welt am Sonntag als erste, exklusiv und lange VOR der offiziellen Vorstellung im BMI die Ergebnisse der PKS an die &Ouml;ffentlichkeit bringen. Ein unbekannter G&ouml;nner &ndash; allem Anschein nach aus dem Sicherheitsapparat  &ndash; versorgt diese beiden Autoren mit einer Vorabfassung. Markant formulierte Schlussfolgerungen als &Uuml;berschriften &uuml;ber ihre Artikel beeinflussen so, &ndash; lange VOR der offiziellen Vorstellung und Ver&ouml;ffentlichung der Jahresabschlusszahlen durch den Bundesinnenminister &ndash; die Ansichten der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Kriminalit&auml;t und Effektivit&auml;t der Strafverfolgung durch die Polizei. Eine genauere Analyse zeigt: Ein Musterbeispiel f&uuml;r gekonntes politisches Framing. Gleichzeitig ein Tiefpunkt medialer und politischer Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/nutzung-der-polizeilichen-kriminalstatistik-fuer-politische-zwecke\">Police IT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erfolgreich den Diskurs abw&uuml;rgen<\/strong><br>\nJan B&ouml;hmermann f&uuml;hrt mit &ldquo;Reconquista Internet&rdquo; vor, wie schnell totalit&auml;res Denken wieder cool werden kann. Danke f&uuml;r die Warnung! [&hellip;]<br>\nTwitter-Accounts wie die von, sagen wir, Emma Richter, Dushan Wegner oder Roland Tichy sind hingegen hochgradig diskursiv; sie sind provokant, bisweilen emotional und pauschalierend, aber sie versto&szlig;en gegen keine Gesetze. Niemand muss sie m&ouml;gen. Nur: Ihre Freiheit, sich zu &auml;u&szlig;ern, die muss man in einem von Kant und Grundgesetz gepr&auml;gten Land halt, ja, lieben. Wer, wenn nicht Jan &ldquo;Be Deutsch&rdquo; B&ouml;hmermann w&uuml;sste das. [&hellip;]<br>\nDie Reconquista-Internet-Liste entlarvt so auf geradezu perfid-gute Weise zwei gro&szlig;e Gefahren, die der offenen Gesellschaft drohen. Erstens das &uuml;ble Prinzip der guilt by association (hier: es reicht, den falschen Twitter-Accounts zu folgen). Und zweitens die Tatsache, dass die Meinungsfreiheit nicht nur durch den Staat, sondern auch durch gesellschaftliche Dogmenkreation eingeschr&auml;nkt werden kann: Wenn der Preis f&uuml;r eine bestimmte Position der Ausschluss aus der &ldquo;respektablen&rdquo; Gruppe ist (hier: alle, die &ldquo;Liebe statt Hass&rdquo; wollen), dann &auml;u&szlig;ert man diese Meinung besser nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-05\/jan-boehmermann-reconquista-internet-5vor8\">Jochen Bittner auf Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Fragt sich, ob Jan B&ouml;hmermann jemals &bdquo;Die Welle&ldquo; gelesen oder gesehen hat. Der neue Totalitarismus, der die Meinungsfreiheit im Netz bedroht, kommt interessanterweise nicht von den politischen R&auml;ndern, sondern mitten aus dem linksliberalen Zentrum.<\/em> <\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kritik am Internet-Pranger f&uuml;r Rechte: &bdquo;Jan B&ouml;hmermann zeigt, wie totalit&auml;res Denken wieder cool werden kann&ldquo;<\/strong><br>\nJan B&ouml;hmermann will das Internet &ldquo;zur&uuml;ckerobern&rdquo; und hat daf&uuml;r die &ldquo;Bewegung&rdquo; Reconquista Internet ins Leben gerufen. Die Aktion ist umstritten. Im Zentrum der zum Teil harschen Kritik steht eine Liste mit Twitter-Profilen aus dem &ldquo;rechten Spektrum&rdquo;, die B&ouml;hmermann online ver&ouml;ffentlichte. Mit seinen namhaften Kritikern sprechen will der Satiriker jedoch nicht und verweigert sich jeder Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2018\/05\/11\/kritik-am-internet-pranger-fuer-rechte-jan-boehmermann-zeigt-wie-totalitaeres-denken-wieder-cool-werden-kann\">Meedia<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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