{"id":43927,"date":"2018-05-13T12:00:20","date_gmt":"2018-05-13T10:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43927"},"modified":"2018-12-30T14:30:25","modified_gmt":"2018-12-30T13:30:25","slug":"boykott-der-unasur-die-konservative-demontage-der-politischen-integration-lateinamerikas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43927","title":{"rendered":"Boykott der Unasur \u2013 Die konservative Demontage der politischen Integration Lateinamerikas"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180513_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Am vergangenen 20. April beschlossen sechs der zw&ouml;lf Staaten der Union der S&uuml;damerikanischen Nationen (Unasur), ihre Mitgliedschaft in der ersten Block-Organisation der s&uuml;damerikanischen Geschichte ruhen zu lassen. Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r ihren Entschluss &bdquo;vor&uuml;bergehender Natur&rdquo;, den man ungestraft als Boykott deuten darf, nannten Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Peru und Paraguay in einer Erkl&auml;rung an den amtierenden bolivianischen Pro-Tempore-Vorsitzenden der Unasur die angebliche Funktionsunt&uuml;chtigkeit der Organisation, mangelnden Konsens und ein fehlendes Generalsekretariat, das seit der Beendigung der Amtszeit des dritten Unasur-Generalsekret&auml;rs &ndash; dem ehemaligen kolumbianischen Pr&auml;sidenten Ernesto Samper &ndash; im Jahr 2017 nicht besetzt wurde; eine Unterlassung Argentiniens unter der Regierung Mauricio Macris, aber kein Akt amtlicher Schludrigkeit, sondern planm&auml;&szlig;iger, politischer Austrocknung, wie sich zeigen wird. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer R&uuml;ckzug der relevantesten Staaten, die mehr als 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung und des s&uuml;damerikanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf sich vereinen, bedeutet einen harten Schlag gegen den vor mehr als einem Jahrzehnt vorgegebenen Integrations-Kurs der damals tonangebenden Mitte-Links-Regierungen der Region. Der Boykott darf auch als geahnte, grenz&uuml;berschreitende Folge des parlamentarischen Putsches vom April 2016 gegen die demokratische Regierung Dilma Rousseff gedeutet werden, der als Ermutigung einer darauffolgenden konservativen Wende in Argentinien, Peru, Ecuador und zuletzt in Chile diente. Zur&uuml;ck bleibt eine Rumpf-Organisation, bestehend aus Venezuela, Ecuador, Uruguay, Guyana und Suriname und die Baustelle des ersten und ehrgeizigen Integrationsprojekts des s&uuml;damerikanischen Gro&szlig;raums.<\/p><p>Bausteine dieser historischen Zusammenf&uuml;hrung ohne die Vormundschaft des US-amerikanischen State Department und als alternativer Ersatzverbund der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) als Washingtoner Kalter-Kriegs-Gr&uuml;ndung waren die St&auml;rkung der Souver&auml;nit&auml;t demokratischer L&auml;nder, der Schutz der s&uuml;damerikanischen Wirtschaft vor sogenannten &bdquo;freien Handelsabkommen&rdquo;, die F&ouml;rderung des interregionalen und globalen Dialogs als Block-Organisation, die Installierung des <em>ParlaSurs<\/em> (dem s&uuml;damerikanischen Parlament) mit Sitz im bolivianischen Cochabamba, ferner die ehrgeizigen Pl&auml;ne der energietechnischen und -politischen Integration, der milit&auml;rischen Integration und die <em>Banco del Sur<\/em> (Bank des S&uuml;dens) als Finanzierungsinstanz der regionalen Entwicklungspolitik.<\/p><p>Damit ist nun angesichts der prek&auml;ren Finanzen in den Unasur-Rumpfstaaten vorl&auml;ufig Schluss. An Ihre Stelle tritt die &bdquo;Normalisierung&rdquo; der Akzeptanz parlamentarischer Staatsstreiche zur Durchsetzung neoliberaler Kontrollpolitik, der Abbau s&auml;mtlicher Sozialprogramme zur St&auml;rkung der Arbeitsrechte, der Bek&auml;mpfung des Hungers, der sozialen Ungleichheit, mit der Wiederherstellung der US-h&ouml;rigen Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik.<\/p><p><strong>Die Urspr&uuml;nge der Unasur\/l<\/strong><\/p><p>Verschiedentlich wird von konservativen bis linken Medien behauptet, die Unasur (auf<br>\nBrasilianisch: Unasul) sei eine Initiative des verstorbenen venezolanischen Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez gewesen. Diese Behauptung ist falsch und verwechselt Ch&aacute;vez&lsquo; Pionierrolle bei der Gr&uuml;ndung der Gemeinschaft der zentralamerikanischen und Karibik-Staaten (Celac). Richtig ist vielmehr, dass die Idee eines autonomen, s&uuml;damerikanischen Blocks seine Geburtsstunde 2004 in einem Gespr&auml;ch zwischen dem Ex-Pr&auml;sidenten Luis In&aacute;cio Lula da Silva und dem peronistischen, argentinischen Politiker Eduardo Duhalde hatte und das Ziel verfolgte, die 398 Millionen S&uuml;damerikaner, mit einem BIP von 4,4 Billionen Dollar, unter einem politischen Dach abseits der US-amerikanischen Hegemonie zusammenzuf&uuml;hren.<\/p><p>Zu Papier wurde die Idee gebracht, als die Pr&auml;sidenten der zw&ouml;lf Staaten S&uuml;damerikas auf dem 3. S&uuml;damerikanischen Gipfeltreffen in Cuzco (Peru) am 18. Dezember 2004 die Erkl&auml;rung von Cuzco unterzeichneten, die die Bildung einer Gemeinschaft der S&uuml;damerikanischen Nationen beschloss &ndash;  eine Initiative, die auf den darauffolgenden Gipfeln von Brasilia (September 2005) und Cochabamba (Dezember 2006) weitere Entwicklungsschritte erfuhr.<\/p><p>Auf dem Gipfel vom 17. April 2008, auf der Insel Margarita, wurde der Beschluss gefasst, die Gemeinschaft in eine &bdquo;Union der s&uuml;damerikanischen Nationen (Unasur)&rdquo; umzubenennen. Der Gr&uuml;ndungsvertrag wurde schlie&szlig;lich auf der au&szlig;erordentlichen Sitzung der Staats- und Regierungschefs am 23. Mai 2008 in Bras&iacute;lia unterschrieben und trat mit der Wahl der ecuadorianischen Hauptstadt Quito als Sitz des Unasur-Generalsekretariats am 11. M&auml;rz 2011 in Kraft.<\/p><p>Nachdem der Rechtsausschuss der Vereinten Nationen einen Antrag auf Mitgliedschaft einstimmig angenommen hatte, erhielt die Organisation am 24. Oktober 2011 den Beobachterstatus auf der Generalversammlung der VN. Erster Generalsekret&auml;r der Organisation wurde der aktiv an deren Gr&uuml;ndung beteiligte, ehemalige und im Jahr 2010 verstorbene Pr&auml;sident Argentiniens, Nestor Kirchner, ihm folgten der Ecuadorianer Rodrigo Borja und sp&auml;ter der ehemalige Pr&auml;sident Kolumbiens, Ernesto Samper.<\/p><p><strong>Von den Geburtssch&auml;den zum &bdquo;geschlossenen Krankenhaus&rdquo;<\/strong><\/p><p>Samper beendete vor mehr als eineinhalb Jahren seine zweij&auml;hrige Amtszeit als von den Konservativen ungeliebter Unasur-Generalsekret&auml;r. In einem seiner j&uuml;ngsten Interviews (&ldquo;UNASUR en estos momentos es m&aacute;s que relevante&rdquo;- Nachrichtenportal Nodal, 23.April 2018) verwies der Kolumbianer allerdings auf b&uuml;rokratische Geburtssch&auml;den der Organisation, die seit Jahren tats&auml;chlich ihre Handlungsf&auml;higkeit blockierten. &bdquo;Seit mehr als zw&ouml;lf Monaten leidet die Unasur unter einer passiven Krise, &hellip; die gro&szlig;en internen Schaden anrichtete und das ist die Anwendung der Konsens-Klausel, wonach keine Entscheidung getroffen werden kann, wenn nicht alle zw&ouml;lf Mitgliedstaaten einverstanden sind&rdquo;, beklagte Samper.<\/p><p>Es sei bereits schwierig gewesen, den Argentinier N&eacute;stor Kirchner ins Amt zu f&uuml;hren, es war unm&ouml;glich, den Ecuadorianer Rodrigo Borja zu benennen, und als Kolumbien und Venezuela keine Einigung erzielten, einigte man sich auf ein geteiltes Generalsekret&auml;rs-Mandat zwischen der Kolumbianerin Mar&iacute;a Ema Mej&iacute;a und dem Venezolaner Ali Rodr&iacute;guez. &bdquo;Das ist der gro&szlig;e Fluch von Unasur&rdquo;, seufzte Samper, der trotz des Austritts der Gruppe von Lima nicht das Ende des Blocks, sondern mit diplomatisch ge&uuml;bter Vorsicht Zukunftsperspektiven mit der Einf&uuml;hrung der einfachen Klausel der Mehrheitsbestimmung empfiehlt.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180513_02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180513_02_s.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p><strong>Hinter den Kulissen politische Intrigen f&uuml;r die Herrschaft des Marktes<\/strong><\/p><p>Es ist wiederum kein Zufall, dass die &ldquo;sechs Abtr&uuml;nnigen&rdquo; eine Art Kampfverband der sogenannten <em>Gruppe von Lima<\/em> bilden, die bereits im vergangenen Februar Ma&szlig;nahmen gegen die Regierung Nicol&aacute;s Maduro in Venezuela ausarbeiteten, die auf dem Gipfeltreffen der OAS vom vergangenen April in Lima mit dem pl&ouml;tzlich fehlenden Donald Trump abgesprochen und eventuell radikalisiert werden sollten. Maduro reagierte auf den Ausstieg der Gruppe von Lima mit den Worten, sie habe einen &bdquo;Dolchsto&szlig; zur Ausblutung der Unasur&rdquo; ver&uuml;bt, ermunterte jedoch gleichzeitig den zurzeit pr&auml;sidierenden bolivianischen Staatschef Evo Morales dazu, die Organisation &bdquo;gegen alle Widerst&auml;nde&rdquo; durch den Sturm zu f&uuml;hren.<\/p><p>Eine F&uuml;hrungsrolle als politischer R&auml;delsf&uuml;hrer hinter den Kulissen hatte die gerade seit knapp drei Monaten amtierende, konservative chilenische Regierung Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;eras. Deren Au&szlig;enminister Roberto Ampuero &ndash; ein vormaliger DDR- und Kuba-Exilant w&auml;hrend der Pinochet-Diktatur, der als fr&uuml;heres Mitglied der Kommunistischen Partei zum ultra-neoliberalen Prediger mutierte &ndash; erkl&auml;rte den Austritt Chiles damit, die &bdquo;Unasur f&uuml;hre zu nichts&rdquo; (El canciller chileno afirma que la Unasur &ldquo;no conduce a nada&rdquo; &ndash; Nodal, 24. April 2018).<\/p><p>Ampuero, der trotz seiner literarischen Karriere nicht gerade f&uuml;r argumentative und sprachliche Brillanz ber&uuml;hmt ist, bediente sich einer Milchm&auml;dchenrechnung zur Begr&uuml;ndung des chilenischen Austritts. Die 800.000 Dollar, die Chile j&auml;hrlich f&uuml;r die Unasur ausg&auml;be, seien f&uuml;r die Katz&acute;. Das k&ouml;nne die Regierung mit einem Mindestma&szlig; an Respekt gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern nicht weiter vertreten.<\/p><p>Ampueros Ausgaben-Argument war nichts als vorget&auml;uschter Schmarrn. In Wirklichkeit intrigierte Chile seit 2017 gegen den bolivianischen Pro-Tempore-Vorsitz, nachdem die vor ihr amtierende konservative Macri-Regierung die Unasur mit programmierter Unt&auml;tigkeit auf Eis laufen lie&szlig;. Ampuero hegt pers&ouml;nlichen Groll wegen der Klage Boliviens gegen Chile vor dem Internationalen Gerichtshof in den Hag f&uuml;r einen souver&auml;nen Zugang zum Meer. <\/p><p>Im Namen Chiles &auml;u&szlig;erte sich der Au&szlig;enminister mit abf&auml;lligen Worten gegen die von den Unasur-Gr&uuml;ndungsstatuten avisierte, grenz&uuml;berschreitende Mobilit&auml;t seiner B&uuml;rger und die geplante gro&szlig;lateinamerikanische Staatsb&uuml;rgerschaft, mit einem einheitlichen Pass. Was das Chile der Regierung Pi&ntilde;era einfordert, ist die Vorrangstellung des Marktes, die Freigabe des totalen Business.<\/p><p>Das Programm des Multimilliard&auml;rs Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era im Verbund mit dem argentinischen Multimillion&auml;r Mauricio Macri hei&szlig;t: keine politische, soziale und kulturelle Integration, sondern Handel. Zum Beispiel mit der St&auml;rkung des bestehenden Freihandelsabkommens der Pazifischen Allianz. Doch nicht zuf&auml;llig macht sich Pi&ntilde;era auch als Drahtzieher der Wiederbelebung des von Donald Trump Anfang 2017 beerdigten Transpazifischen Partnerschaftsvertrages (TPP) stark.<\/p><p>Den liberalen Wirtschaftskurs erg&auml;nzte Chiles ultraliberale Rechte mit ihrem Freiheits-Diskurs zum Schutz der konservativen venezolanischen Opposition und der Demokratie, die sie von der &bdquo;Maduro-Diktatur&rdquo; bedroht sieht; weshalb seit Pi&ntilde;eras Amtsantritt im M&auml;rz 2018 zigtausende Anti-Maduro-Venezolaner in Chile aufgenommen wurden, darunter ehemalige Mitglieder des Obersten Gerichtshofs.<\/p><p><strong>Die restaurative Wende<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wer h&auml;tte sich bei der Unasur-Gr&uuml;ndung vorstellen k&ouml;nnen, dass 10 Jahre sp&auml;ter der brasilianische Pr&auml;sident Luis Inacio Lula da Silva der Demolierung des Blocks hilflos aus dem Gef&auml;ngnis zusehen w&uuml;rde, nachdem seine Nachfolgerin Dilma Rousseff aus dem Pr&auml;sidenten-Amt wegen angeblicher Verletzung der Haushaltsregeln gejagt wurde. Fakt ist, dass ihre Amtsenthebung vielerseits als echter Staatsstreich bezeichnet wird&rdquo;, beklagte der spanische Kolumnist Jes&uacute;s Villegas (La Unasur se rompe por la mitad &ndash; P&uacute;blico, 24. April 2018) mit Verweis auf die konservative Wende in Lateinamerika.<br>\n&bdquo;Die Bedeutung der Unasur ist gegenw&auml;rtig relevanter denn je&rdquo;, warnt Ernesto Samper. Man solle sich die M&uuml;he machen und die Rolle verstehen, die der Block gerade jetzt spielen k&ouml;nnte, wo die Region vor gro&szlig;en Herausforderungen steht, die die Au&szlig;enpolitik Donald Trumps Lateinamerika aufb&uuml;rdet.<\/p><p>Die Unasur m&uuml;sste jetzt Widerstand leisten gegen die Verfolgung der Latino-Migranten, gegen den Bau der Mauer zu Mexiko sowie gegen den R&uuml;ckzieher der USA, ihren Verpflichtungen in Bezug auf den Klimawandel nachzukommen. Mit dem Anstieg der Durchschnittstemperaturen wird Lateinamerika gegenw&auml;rtig hart betroffen von der globalen Erw&auml;rmung und ist auf verbindliche Partnerschaften angewiesen. Es muss sich obendrein hart verteidigen gegen die protektionistischen Ma&szlig;nahmen der Trump-Administration, die den Zugang zum US-Markt erschweren, ermahnt Samper und bezeichnet den zum Stillstand gezwungenen Unasur-Block als &bdquo;vor&uuml;bergehend geschlossenes Krankenhaus&rdquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180513_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Am vergangenen 20. April beschlossen sechs der zw&ouml;lf Staaten der Union der S&uuml;damerikanischen Nationen (Unasur), ihre Mitgliedschaft in der ersten Block-Organisation der s&uuml;damerikanischen Geschichte ruhen zu lassen. Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r ihren Entschluss &bdquo;vor&uuml;bergehender Natur&rdquo;, den man ungestraft als Boykott deuten darf, nannten Argentinien, Brasilien,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43927\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,30],"tags":[965,2186,1613,669,895,2160,2145,2071,2353,2047,2244,1352,2046,2352,1556,1333],"class_list":["post-43927","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-argentinien","tag-bolivien","tag-brasilien","tag-chile","tag-freihandel","tag-kolumbien","tag-lateinamerika","tag-maduro-nicolas","tag-paraguay","tag-peru","tag-pinera-sebastian","tag-rechtsruck","tag-tpp","tag-unasur","tag-usa","tag-venezuela"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43927"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48085,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43927\/revisions\/48085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}