{"id":43934,"date":"2018-05-14T08:31:49","date_gmt":"2018-05-14T06:31:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934"},"modified":"2018-05-15T10:11:17","modified_gmt":"2018-05-15T08:11:17","slug":"hinweise-des-tages-3118","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h01\">Europawahl &ndash; Auch Seeheimer Kreis f&uuml;r Schulz als Spitzenkandidaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h02\">Russen dopen Seppelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h03\">Erkl&auml;rung der iranischen Regierung zu Trumps Ausstieg aus dem Iran-Deal &ndash; Exklusiv&uuml;bersetzung auf JusticeNow!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h04\">PAG in Bayern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h05\">Schlichterspruch im Tarifkonflikt &ndash; Bauarbeiter sollen deutlich mehr Geld bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h06\">Gezielte Provokation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h07\">Babyboomer werden f&uuml;r Zinsanstieg sorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h08\">So hoch m&uuml;sste der Mindestlohn sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h09\">Folgen des M&uuml;nchner Immobilienbooms &ndash; Wenn der Spekulant die Krankenschwester vertreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h10\">H&ouml;heres Rentenalter darf kein Tabu sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h11\">Deutschlands Priorit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h12\">Ordnung statt Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h13\">Nicht nur in Ellwangen setzt Seehofer um, was die AfD fordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h14\">Unter dem Stiefel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h15\">Das rote NRW ist Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h16\">Alice Weidel: &laquo;Unser ambitioniertes Fernziel ist es, dass die Deutschen irgendwann AfD und nicht ARD schauen.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h17\">Dr. Wolfgang Bittner: 73 Jahre Kriegsende &ndash; Die Deutschen wollen keinen Krieg!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43934#h18\">Seehofer mischt sich in Kreuzstreit ein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europawahl &ndash; Auch Seeheimer Kreis f&uuml;r Schulz als Spitzenkandidaten<\/strong><br>\nKommt es zu einem &uuml;berraschenden Comeback von Martin Schulz in der SPD? Weitere Sozialdemokraten sprechen sich daf&uuml;r aus, den Ex-Parteichef zum Spitzenkandidaten f&uuml;r die Europawahl zu machen.<br>\nIn der SPD gibt es immer mehr Rufe, Martin Schulz zum Spitzenkandidaten f&uuml;r die Europawahl zu machen. Nach Berlins Regierendem B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller, sprachen sich nun auch die pragmatischen Sozialdemokraten vom Seeheimer Kreis f&uuml;r eine Kandidatur des Ex-Parteichefs aus.<br>\n&ldquo;Ich w&uuml;rde eine solche Spitzenkandidatur von ganzem Herzen unterst&uuml;tzen&rdquo;, sagte Johannes Kahrs, einer der Sprecher der &ldquo;Seeheimer&rdquo;, dem SPIEGEL. &ldquo;Europa ist sein Thema. Martin Schulz ist europaweit bekannt, gesch&auml;tzt, vernetzt und kann und wird Europa vorantreiben.&rdquo;<br>\nAm Wochenende hatte sich mit M&uuml;ller das erste SPD-Vorstandsmitglied entsprechend ge&auml;u&szlig;ert. &ldquo;Martin Schulz ist der deutsche Europapolitiker schlechthin&rdquo;, sagte Berlins Regierungschef dem SPIEGEL: &ldquo;Er steht und brennt f&uuml;r dieses Thema. Das nicht zu nutzen w&auml;re fahrl&auml;ssig.&rdquo;<br>\nSPD-Spitze weiter skeptisch<br>\nIn der SPD ist die Frage jedoch nicht unumstritten. In der Parteispitze ist man bislang reserviert, was eine m&ouml;gliche Kandidatur von Schulz angeht. Dort wird darauf verwiesen, dass der gescheiterte Kanzlerkandidat schon mehrfach als Spitzenkandidat bei einer Europawahl angetreten sei. Zudem k&ouml;nne eine abermalige Kandidatur von Schulz in einer Situation, in dem sich die Partei eigentlich erneuern m&ouml;chte, schwierig zu vermitteln sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/europawahl-auch-seeheimer-kreis-fuer-schulz-als-spitzenkandidat-a-1207501.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So langsam muss man schon Mitleid mit Martin Schulz bekommen. Wenn kein Wunder geschieht, wird die Fraktion der S&amp;D, f&uuml;r die die SPD in Deutschland antritt, eine gerade zu epische Niederlage einfahren. In den gro&szlig;en L&auml;ndern Deutschland, Frankreich und Italien sind die Sozialdemokraten unbeliebt wie nie und in vielen kleineren L&auml;ndern wie den Niederlanden sieht es keinen Deut besser aus. Hinzu kommt, dass durch den Brexit mit Labour die einzige noch immer starke sozialdemokratische Partei wegf&auml;llt. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was sind die Gr&uuml;nde f&uuml;r so einen Irrsinnsvorschlag? Hat hier eigentlich noch jemand eine Rechnung mit Schulz (oder der SPD insgesamt) offen, da&szlig; er sowohl den gescheiterten Bundeskanzlerkandidaten als auch die SPD ins n&auml;chste offene Messer laufen lassen will? Ist Schulz so geltungss&uuml;chtig? Warum wird der streng konservative, neoliberale Seeheimer Kreis, in dem auch Schulz Mitglied ist, als &ldquo;pragmatisch&rdquo; verniedlicht? Und tats&auml;chlich: wenn der mehrfache EU-Spitzenkandidat zum x-ten Mal antritt, wo ist da die Erneuerung?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russen dopen Seppelt<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine selten d&auml;mliche Aktion der Russen. Sie schreiben Hajo Seppelt auf eine Liste mit unerw&uuml;nschten Personen und verweigern ihm vor dem Start der Fu&szlig;ball-WM die Einreise. Prompt setzt sich die Medienmaschinerie in Gang und spricht per Eilmeldung von einem Skandal allerersten Ranges. Politiker und Medienschaffende schalten sich ein. Sie sehen die Pressefreiheit in allergr&ouml;&szlig;ter Gefahr und fordern Konsequenzen, die man beim Tweet eines amerikanischen Botschafters vor ein paar Tagen noch schmerzlich vermisst hat. Vielleicht wird ja jetzt der russische Botschafter einbestellt. (&hellip;)<br>\nDurch das Einreiseverbot eines einzelnen Journalisten ist die Pressefreiheit keinesfalls bedroht, zumindest nicht in dem Sinne, der hierzulande gemeint ist. So wird behauptet, dass die Russen kritische Stimmen mundtot machen wollten. Das ist angesichts des Medienhypes, der derzeit um Seppelt mal wieder stattfindet, schon eine alberne Schlussfolgerung. ARD und ZDF sind ja trotzdem mit einer Armada an akkreditierten Journalisten vor Ort. Gelegenheiten, den Gastgebern abseits des Rasens mit mehr oder weniger haltlosen Unterstellungen und den Zuschauern mit angeblichen Enth&uuml;llungen auf den Wecker zu gehen, gibt es also nach wie vor genug, nein sie sind sogar noch wahrscheinlicher geworden. Danke Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/180512russen-dopen-seppelt\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant ist nun, wie es weitergeht in der &bdquo;Seppelt-Aff&auml;re&ldquo;. Die ARD wird sich nun sicherlich bei der FIFA beschweren und die muss &ndash; wenn sie sich nicht vollkommen unglaubw&uuml;rdig machen will &ndash; bei den Russen Protest einlegen. Sollten die Russen einschwenken, ging der Schuss nach hinten los. Sollten sie nicht einschwenken, w&auml;re die ARD &ndash; wenn sie sich nicht vollkommen unglaubw&uuml;rdig machen will &ndash; eigentlich gezwungen, die &Uuml;bertragungsrechte zur&uuml;ckzugeben. Und dann ging der Schuss so richtig nach hinten los. So weit wird die ARD sicher nicht gehen, da sie ja &bdquo;auch ihrem Publikum verpflichtet&ldquo; ist und es mit der Gl&auml;ubw&uuml;rdigkeit ohnehin nicht so weit her ist. Um dieses offenkundige Auseinanderklaffen zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu &uuml;bert&uuml;nchen, wird man jedoich die PR-Kampagnen gegen Russland erst richtig z&uuml;nden. Auch wenn die russische Aktion sicherlich moralisch verst&auml;ndlich ist, ist sie auch zugleich unglaublich dumm. Oder um im Fu&szlig;ball-Jargon zu bleiben: Das war eine Steilvorlage f&uuml;r den Gegner.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Erkl&auml;rung der iranischen Regierung zu Trumps Ausstieg aus dem Iran-Deal &ndash; Exklusiv&uuml;bersetzung auf JusticeNow!<\/strong><br>\nDiese Regierungserkl&auml;rung wurde am 10. Mai auf den Internetseiten des Iranischen Au&szlig;enministeriums ver&ouml;ffentlicht. Die Erkl&auml;rung wurde von JusticeNow! exklusiv ins Deutsche &uuml;bersetzt. Sie spiegelt nicht die Meinung von JusticeNow! wider, sondern soll als wichtiges zeithistorisches Dokument der deutschsprachigen &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich gemacht werden. (&hellip;)<br>\nDer rechtswidrige Ausstieg des US-Pr&auml;sidenten aus dem Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA [offizielle Bezeichnung des &bdquo;Iran-Deals&ldquo;, Anm. J.R.], ist nur das Ende der langen und anhaltenden Verst&ouml;&szlig;e gegen dieses Abkommen seitens der Vereinigten Staaten, insbesondere seit dem Amtsantritt ihrer neuen extremistischen Regierung. Mr. Trumps absurde Beleidigungen gegen die gro&szlig;e iranische Nation lassen das Ausma&szlig; seiner Ignoranz und seiner Torheit erkennen. Vielmehr geb&uuml;hren seine haltlosen Anschuldigungen gegen die Regierung der Islamischen Republik Iran einem Regime, welches durch seine Interventionen den Nahen Osten ins Chaos st&uuml;rzte und Terrorismus und Extremismus entflammte; dessen zionistischer Verb&uuml;ndeter beispiellose Grausamkeiten, Menschenrechtsverletzungen und Aggressionen begeht; und dessen regionale Klienten terroristische Gruppen gebaren und f&ouml;rderten, was Mr. Trump in einer l&auml;cherlichen Behauptung der Islamischen Republik Iran andichtet. Es ist bedauernswert, dass ein solches Individuum jetzt das zivilisierte und friedliche amerikanische Volk regiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-05-12\/erklaerung-der-iranischen-regierung-zu-trumps-ausstieg-aus-dem-iran-deal-exklusivuebersetzung-auf-justicenow\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>PAG in Bayern<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&raquo;Dann stirbt die Freiheit an ihrer Verteidigung&laquo;<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Heribert Prantl. &Uuml;ber Polizeiaufgabengesetze, Kriminalisierung psychisch Kranker und &raquo;christliche Werte&laquo; im Dienst der Ausgrenzung (&hellip;)<br>\nSie gelten als energischer Verteidiger von B&uuml;rgerrechten. Aktuell kritisieren Sie das neue Polizeiaufgabengesetz (PAG), das die CSU noch im Sommer durch den Landtag bringen will. Es wird als das &raquo;h&auml;rteste deutsche Polizeigesetz seit 1945&laquo; bezeichnet, gibt der Polizei neue Durchgriffsrechte. Welches sind die problematischsten?<br>\nEs handelt sich um Notstandsbefugnisse, die zur ihrem Einsatz Notstand nicht mehr zur Voraussetzung haben. Das neue Gesetz mit den neuen Befugnissen wird mit Terrorgefahr begr&uuml;ndet; sein Einsatz und seine Befugnisse sind aber vom Terror losgel&ouml;st &ndash; es gen&uuml;gt eine &raquo;drohende Gefahr&laquo; jeglicher Art. Konkret muss die Gefahr also gar nicht sein, aber der Polizei wird es gleichwohl erlaubt, Post sicherzustellen, Telekommunikation abzuh&ouml;ren, Daten auszulesen, auch aus der Cloud, verdeckte Ermittler einzusetzen, mit Drohnen zu filmen. Polizisten d&uuml;rfen Bodycams einsetzen, selbst in Wohnungen; sie d&uuml;rfen in die Genspuren hineinschauen, um Haar-, Haut- und Augenfarben festzustellen. Jeder, der einem Polizisten mit Bodycam begegnet, muss k&uuml;nftig damit rechnen, dass er erfasst und gerastert wird.<br>\nSie schlie&szlig;en sich also der zitierten Wertung an.<br>\nDas neue bayerische Polizeiaufgabengesetz ist das sch&auml;rfste, umfassendste, grundrechtefressendste Polizeigesetz der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Es r&auml;umt der Polizei Rechte in einer Zahl und in einer Eingriffstiefe ein, die es in dieser Dimension noch nie gegeben hat &ndash; und dies wird auf ein Polizeigesetz draufgesattelt, das erst vor einem knappen Jahr kr&auml;ftig ausgeweitet wurde: Damals wurde, einmalig in der Bundesrepublik, ein zeitlich unbegrenzter Unterbindungsgewahrsam eingef&uuml;hrt. Schon vorher stand Bayern mit einer bis zu zweiw&ouml;chigen Polizeihaft an der Spitze solcher Haftzeiten in Deutschland. Nun ist aus den 14 Tagen jedenfalls theoretisch eine Unendlichkeitshaft geworden &ndash; f&uuml;r den Unterbindungs- oder Vorbeugegewahrsam, genannt Polizeihaft, gibt es keine zeitlichen Grenzen mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332346.dann-stirbt-die-freiheit-an-ihrer-verteidigung.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Herrmann wirft PAG-Gegnern &ldquo;L&uuml;genpropaganda&rdquo; vor<\/strong><br>\nNach der &ldquo;noPAG&rdquo;-Gro&szlig;demonstration in M&uuml;nchen wird der Streit um das neue Polizeiaufgabengesetz immer sch&auml;rfer. Bayerns Innenminister Herrmann attackiert die Kritiker. Und die Chefin der Bayern-SPD, Kohnen, reagiert ebenso deutlich. Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum will eine Klage einreichen.<br>\nDas geplante neue Polizeiaufgabengesetz (PAG) sorgt f&uuml;r Unfrieden. Mindestens 30.000 Menschen sind am Donnerstag in M&uuml;nchen dagegen auf die Stra&szlig;e gegangen. Und auf der politischen Ebene wird weiter gestritten: Die SPD will das Gesetz stoppen, die CSU h&auml;lt daran fest. (&hellip;)<br>\nNach der Gro&szlig;demonstration kritisierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Gegner des Polizeiaufgabengesetzes. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk warf der CSU-Politiker ihnen bewu&szlig;tes T&auml;uschen vor:<br>\n&ldquo;Ich bin vor allen Dingen &uuml;berrascht davon, dass die zum Teil auch L&uuml;genpropaganda der letzten Wochen wohl auch manch unbedarfte Menschen in die Irre gef&uuml;hrt hat.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Schuld daran sieht der Minister offensichtlich auch in den eigenen Reihen: &ldquo;Wir m&uuml;ssen den Menschen noch viel st&auml;rker erkl&auml;ren, was wirklich in dem Gesetz steht und was blanker Unfug ist,&rdquo; sagte Herrmann. Die Sorgen der Kritiker, dass mit dem Gesetz auch unbescholtene B&uuml;rger ins Visier der Polizei geraten k&ouml;nnten, teilt der Minister nicht. &ldquo;Da wird alles in einen Topf geworfen, als ob von bestimmten Ma&szlig;nahmen jeder B&uuml;rger jetzt st&auml;ndig betroffen sein k&ouml;nnte, davon kann &uuml;berhaupt keine Rede sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/polizeiaufgabengesetz-herrmann-wirft-pag-gegnern-luegenpropaganda-vor-100.html%20\">BR<\/a>\n<p><strong>Dazu: Beispiellose sicherheitspolitische Aufr&uuml;stung stoppen<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundesinnenminister Gerhart Baum will gegen das geplante bayerische Polizeiaufgabengesetz klagen. Dieses versto&szlig;e gegen das Verfassungsrecht, sagte er im Dlf. Dem bayerischen Innenminister Joachim Hermann warf Baum vor, Politik mit der Angst der Menschen zu machen. (&hellip;)<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Aber die Idee ist ja, auch die Polizei damit besser auszustatten im Kampf gegen Terrorismus.<br>\nBaum: Ja, gut. Da darf ich einen Blick werfen auf die allgemeine Situation, die gekennzeichnet ist durch eine f&uuml;r mich unbegreifliche Kriminalit&auml;ts- und Terrorismusangst, und hier regiert der D&auml;mon, ein hinterh&auml;ltiger D&auml;mon, n&auml;mlich die Angst in unserer Gesellschaft. Die wahre Bedrohung der Sicherheit ist mit der Wirklichkeit &uuml;berhaupt &ndash; die Wirklichkeit stimmt mit den gef&uuml;hlten Bedrohungen &uuml;berhaupt nicht mehr &uuml;berein, und das ist ein sehr besorgniserregendes Ph&auml;nomen. Ich habe mit Leuten &ouml;ffentlich diskutiert, die nur noch mit einem Messer das Haus verlassen oder mit Pfefferspray. Wir leben in einem sicheren Land, bei allen Bedrohungen, die wir haben. Das m&uuml;ssen wir wahrnehmen, und wir d&uuml;rfen die Angst nicht dazu benutzen, immer weitere Freiheitseinschr&auml;nkungen zu machen, denn das, was in Bayern jetzt kritisiert wird, sind ja die Vorfeldbefugnisse, die immer weiter ausgedehnt werden, und die betreffen uns, die v&ouml;llig unbescholtenen B&uuml;rger. Wir rutschen immer weiter in &Uuml;berwachung hinein, Kamera&uuml;berwachung, Schleierfahndung, also &Uuml;berwachung auf den Stra&szlig;en, Computer&uuml;berwachung, Pr&auml;ventivhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ex-innenminister-zum-geplanten-polizeiaufgabengesetz-in.694.de.html?dram:article_id=417731%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43887#h04\">Gro&szlig;demo gegen bayerisches Polizeigesetz: &ldquo;Aber das ist so krass, da muss jeder was tun&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schlichterspruch im Tarifkonflikt &ndash; Bauarbeiter sollen deutlich mehr Geld bekommen<\/strong><br>\nEin Tarifkompromiss f&uuml;r die Bauwirtschaft steht, er sieht mindestens 5,7 Prozent mehr Lohn vor. Die Verhandlungsf&uuml;hrer haben nach 19-st&uuml;ndigen Gespr&auml;chen Wolfgang Clements Schlichterspruch zugestimmt.<br>\nEx-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement musste als Schlichter ran: Nach harten Verhandlungen haben die Tarifparteien in der Baubranche einem Tarifkompromiss zugestimmt. Die rund 800.000 Bauarbeiter in Deutschland sollen demnach deutlich mehr Geld bekommen.<br>\nDer Schlichterspruch sieht eine Lohnerh&ouml;hung von mindestens 5,7 Prozent vor. Au&szlig;erdem soll es eine weitere Ann&auml;herung der niedrigeren Ost-Einkommen an das Westniveau geben. Der Verhandlungsf&uuml;hrer der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Dietmar Sch&auml;fers, sprach vom &ldquo;besten Tarifabschluss in Deutschland in diesem Jahr&rdquo;. F&uuml;r die Arbeitgeber sagte deren Verhandlungsf&uuml;hrer Uwe Nostitz: &ldquo;Wir haben die Kuh vom Eis geholt.&rdquo; Streiks seien damit abgewendet.<br>\nDie Besch&auml;ftigten im Westen sollen laut Ergebnis zum 1. Mai r&uuml;ckwirkend ein Lohnplus von 5,7 Prozent erhalten, bei einer Vertragslaufzeit von 26 Monaten, sagte der fr&uuml;here SPD-Politiker Clement. Die Ost-L&ouml;hne sollen r&uuml;ckwirkend zum 1. Mai sogar um 6,6 Prozent &ndash; und nochmals um 0,8 Prozent zum 1. Juni 2019 steigen. [&hellip;]<br>\nDie Einigung sieht f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im Westen auch drei Einmalzahlungen von insgesamt 1100 Euro vor. F&uuml;r die Ost-Bauarbeiter soll es eine Einmalzahlung von 250 Euro im November 2019 geben. Zu der Vereinbarung geh&ouml;rt zudem eine Aufstockung des 13. Monatsgehalts, je nach Tarifgebiet in unterschiedlicher H&ouml;he und in drei Schritten bis zum Jahr 2022. Auch alle Auszubildenden sollen k&uuml;nftig ein 13. Monatseinkommen erhalten.<br>\n&ldquo;Mit den 5,7 Prozent haben wir die absolute Obergrenze dessen erreicht, was unsere Unternehmen zu leisten verm&ouml;gen&rdquo;, sagte Nostitz, der dem Vorstand des Baugewerbeverbands ZDB angeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bauarbeiter-sollen-deutlich-mehr-geld-kriegen-wolfgang-clements-schlichterspruch-a-1207405.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich kann im Detail nicht beurteilen, wie viel die &ldquo;Aufstockung des 13. Monatsgehalts&rdquo; ausmachen wird. Diese erfolgt allerdings &ldquo;in drei Schritten bis zum Jahr 2022&rdquo;, also gaaanz langsam, und die 1.100 Euro Einmalzahlungen sind nicht tabellenwirksam. (Sicher sind die Steigerungen im Osten erfreulicherweise ein bi&szlig;chen h&ouml;her ausgefallen.) Damit steht da f&uuml;r mich vielleicht 6 Prozent in 26 Monaten bzw. keine 3 Prozent im Jahr, gerade mal Zielinflationsrate der EZB (1,9 Prozent) plus Produktivit&auml;tszuwachs. Das in einer boomenden Baukonjunktur mit angeblichem Fachkr&auml;ftemangel, wo die Gewerkschaft wirklich mal am Dr&uuml;cker war, und mindestens 20 Prozent Lohnr&uuml;ckstand in den letzten 20 Jahren gegen&uuml;ber einer normalen Entwicklung. Da&szlig; die Arbeitgeber diesen f&uuml;r die IG Bau l&auml;cherlichen Abschlu&szlig; als &ldquo;absolute Obergrenze&rdquo; adeln, geh&ouml;rt zum Ritual; da&szlig; der SPIEGEL die 5,7 Prozent auf 26 Monate mal eben mit den geforderten 6 Prozent auf 12 Monate gleichsetzt und den Inflationsausgleich als &ldquo;deutlich mehr Geld&rdquo; sch&ouml;n redet, ist vom Kampforgan der Neoliberalen nicht anders zu erwarten. Aber da&szlig; die Gewerkschaft ihre Mitglieder zum x-ten Mal f&uuml;r dumm verkauft und &ldquo;5,7 ist doch fast 6&rdquo; argumentiert, ist ein Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gezielte Provokation<\/strong><br>\nUSA sabotieren offenbar mit unrealistischen Forderungen Handelsgespr&auml;che mit China. Geopolitische Interessen im Hintergrund (&hellip;)<br>\nBei den Gespr&auml;chen in Beijing hat die US-Delegation nicht nur auf ihren Positionen beharrt, sondern, wenn die Berichte zutreffen, die am Wochenende nach au&szlig;en drangen, auch noch draufgesattelt. &raquo;Nat&uuml;rlich&laquo; besteht Washington weiterhin darauf, dass Beijing den Technologietransfer aus den USA stark einschr&auml;nkt. Hinzu kommt nun, dass es s&auml;mtliche Z&ouml;lle senken soll, bis sie auf dem Niveau derjenigen der Vereinigten Staaten oder darunter liegen &ndash; was die chinesische Volkswirtschaft freilich ruinieren w&uuml;rde. Last but not least soll die chinesische Regierung s&auml;mtliche Subventionen f&uuml;r Hightech-Unternehmen einstellen. Vor allem die letzten beiden Forderungen sind indiskutabel: Kein Staat der Welt, der eine wie auch immer geartete eigenst&auml;ndige Politik treiben will, k&ouml;nnte sich seine Z&ouml;lle sowie seine Wirtschaftspolitik von einer &auml;u&szlig;eren Macht diktieren lassen. Beijing hat im Gegenzug gefordert, chinesische Investitionen in den Vereinigten Staaten nicht mehr weiter zu diskriminieren und auch sonstige Restriktionen, unter denen chinesische Firmen dort leiden, aufzuheben. Dabei geht es etwa darum, dass die US-Beh&ouml;rden k&uuml;rzlich jeglichen Handel mit dem chinesischen Elektronikkonzern ZTE verboten haben &ndash; &uuml;brigens zu Lasten der US-Industrie. ZTE kaufte bisher &uuml;ber die H&auml;lfte der in seinen Werken verarbeiteten Chips bei der US-Konkurrenz.<br>\nWorauf zielt die Regierung Trump, wenn sie Forderungen stellt, die kein auch nur halbwegs souver&auml;ner Staat erf&uuml;llen kann? So mancher Beobachter argw&ouml;hnt inzwischen, es gehe nur darum, die Gespr&auml;che platzen zu lassen, um dann &ndash; behauptend, man habe ja alles versucht &ndash; v&ouml;llig freie Hand zu haben, wof&uuml;r auch immer. Weitgehend Einigkeit herrscht bei internationalen Kommentatoren dahingehend, dass der US-Pr&auml;sident vor allem Beijings Masterplan &raquo;Made in China 2025&laquo; sabotieren will, mit dem die technologische Entwicklung der Volksrepublik einmal mehr beschleunigt werden soll. Das Land ist tats&auml;chlich dabei, sich zumindest &ouml;konomisch zur globalen F&uuml;hrungsmacht aufzuschwingen, und das will Washington um jeden Preis verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332052.gezielte-provokation.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Angst vor chinesischen Handys<\/strong><br>\nBeate Landefeld dar&uuml;ber wie China am westlichen Technologiemonopol r&uuml;ttelt<br>\nDer &auml;gyptische Marxist Samir Amin nannte 1998 f&uuml;nf Monopolstellungen, durch die die Vormachtstellung des US-gef&uuml;hrten Westens gepr&auml;gt sei: (1) das Monopol der neuen Technologien, (2) das der Kontrolle &uuml;ber die globalen Finanzstr&ouml;me, (3) die Kontrolle des Zugangs zu den Bodensch&auml;tzen des Planeten, (4) die Kontrolle der Kommunikationsmittel und Medien, (5) das Monopol der Massenvernichtungswaffen. (Marxistische Bl&auml;tter 4&ndash;1998, S. 48) Damals befand sich die unipolare &bdquo;neue Weltordnung&ldquo; vor ihrem H&ouml;hepunkt, der laut Egon Bahr in den Jahren 2001&ndash;2005 lag und mit dem Scheitern des Irakkriegs &uuml;berschritten wurde. (Vgl. Marxistische Bl&auml;tter 4&ndash;2007, S. 29) Heute sind mehrere der Monopolstellungen untergraben oder bedroht. Chinas Aufstieg und seine konstruktive weltwirtschaftliche Rolle, die desastr&ouml;sen Folgen der US-Regime-Change- und Kriegspolitik im Irak, in Libyen, der Ukraine, Afghanistan und Syrien zeigten die &Uuml;berdehnung und die Grenzen des US-Imperiums auf.<br>\nIm aktuellen US-chinesischen Handelskonflikt sch&auml;lt sich mehr und mehr heraus, dass es den USA um die Verteidigung ihrer Monopolstellung bei den neuen Technologien geht. Seit Jahren sch&uuml;ren US-Konkurrenten, FBI und Geheimdienste die Angst vor chinesischen Handys, vor Huawei und ZTE, mit denen vorgeblich chinesische Spionage m&ouml;glich sei. Nun wurde US-Zulieferfirmen verboten, an ZTE zu liefern. Anfang Mai brachte Trumps Verhandlungsdelegation eine Liste mit Forderungen nach Peking. Danach soll China seinen Handels&uuml;berschuss gegen&uuml;ber den USA &ndash; er betrug zuletzt 375 Milliarden Dollar &ndash; bis 2020 um 200 Milliarden Dollar abbauen, Subventionen f&uuml;r High-Tech-Firmen beenden und Z&ouml;lle auf das US-Niveau senken. Auf Beschr&auml;nkungen der US-Regierung f&uuml;r chinesische Investitionen in sensible Technologien d&uuml;rfe China nicht mit Gegenma&szlig;nahmen antworten. Vor allem solle Peking sich nicht r&auml;chen, indem es amerikanische Landwirtschaftsprodukte angreife. Bei Ungehorsam werde Washington noch mehr Strafz&ouml;lle verh&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5019\/positionen\/8420\/Die-Angst-vor-chinesischen-Handys.htm%20\">unsere Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Werner R&uuml;gemer: Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Babyboomer werden f&uuml;r Zinsanstieg sorgen<\/strong><br>\nIn Japan und in Deutschland liegt die Rendite zehnj&auml;hriger Staatsanleihen um oder leicht &uuml;ber null Prozent. In Indien betr&auml;gt die Rendite rund 8 Prozent, in Nigeria fast 14 Prozent. F&uuml;r diese Renditeunterschiede mag es unterschiedliche Gr&uuml;nde geben, aber es f&auml;llt auf, dass die Renditen umso niedriger liegen, je h&ouml;her das Durchschnittsalter der Bev&ouml;lkerung ist. In den Niedrigzinsl&auml;ndern Deutschland und Japan liegt es zwischen 45 und 50 Jahren. Im Hochzinsland Nigeria liegt das Durchschnittsalter unter 20 Jahren.Die Demographie gilt f&uuml;r viele &Ouml;konomen seit langem als ein wesentlicher Grund f&uuml;r die seit Jahrzehnten r&uuml;ckl&auml;ufigen Zinsen und Renditen in den alternden Industrienationen und in Schwellenl&auml;ndern wie China. Das Frankfurter Bankhaus Metzler sieht diese These durch eigene Berechnungen best&auml;tigt. &bdquo;60 Prozent der Renditeunterschiede zwischen den L&auml;ndern lassen sich mit der Demographie erkl&auml;ren&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Pr&auml;sentation der Sparte Privatbankgesch&auml;ft. &bdquo;Die demographische Entwicklung in Deutschland und in China hat zur globalen Sparschwemme beigetragen.&ldquo;<br>\nNach Ansicht von Metzler l&auml;uft dieser den Zins senkende demographische Trend aber aus; vielmehr d&uuml;rften die demographischen Ver&auml;nderungen in den kommenden Jahrzehnten den Zins tendenziell steigen lassen. Der Grund liegt im bevorstehenden Eintritt der bev&ouml;lkerungsstarken Babyboomer-Generation in den Ruhestand. Die Babyboomer befinden sich seit Jahrzehnten im Arbeitsprozess und tragen mit ihren Ersparnissen zu einem hohen gesamtwirtschaftlichen Sparangebot bei, das sinkende Zinsen beg&uuml;nstigt. Aber wenn die Babyboomer in den Ruhestand treten, f&auml;llt diese zahlenm&auml;&szlig;ig starke Bev&ouml;lkerungsgruppe als Sparer aus; vielmehr d&uuml;rfte sie eher angesammelte Ersparnisse verbrauchen. Daraus leitet sich die These ab, dass die Demographie in den kommenden Jahrzehnten einen wieder steigenden Zins beg&uuml;nstigen d&uuml;rfte. &bdquo;Die Sparschwemme der vergangenen Jahre k&ouml;nnte damit langfristig zu einer Sparklemme werden&ldquo;, sagte Emmerich M&uuml;ller, der f&uuml;r das Privatbankgesch&auml;ft verantwortliche Partner des Bankhauses. &bdquo;Ein starker Anstieg des Zinses ist auf absehbare Zeit aber nicht zu erwarten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/bankhaus-metzler-babyboomer-werden-fuer-zinsanstieg-sorgen-15574286.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Es ist schon interessant &ndash; jetzt soll auf einmal die Demographie f&uuml;r den Abw&auml;rtstrend der Langfristzinsen verantwortlich sein. Ob denn die deutschen Sparquoten auch nur ansatzweise &ldquo;die Demographie&rdquo; abbilden, verschweigt die FAZ wohlweislich. Die USA oder Schweden fehlen v&ouml;llig in der Betrachtung. Es spielt anscheinend auch &uuml;berhaupt keine Rolle, ob Altersversorgungssysteme &uuml;berwiegend umlage- oder kapitaldeckungsfinanziert sind oder welches Leistungsniveau die staatlichen Systeme haben. Sonst m&uuml;sste die FAZ n&auml;mlich die Frage stellen, ob nicht eher die sagenumwobenen Inflationserwartungen der Investoren, staatliche Finanzpolitik, Wertpapierankaufprogramme der Zentralbanken, die schw&auml;chelnde Binnennachfrage und das Nettosparen der Unternehmen die Kapitalmarktzinsen weit massiver beeinflussen k&ouml;nnten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Oh jeh, die FAZ verdingt sich einmal mehr als finanzesoterische B&auml;ckerblume. Es gibt ja in der &Ouml;konomie von Mises &uuml;ber Keynes bis Schumpeter zahlreiche Zinstheorien, die sich teils im Kern widersprechen. Aber auf die groteske Idee, die Zinsh&ouml;he &uuml;ber die Demographie zu erkl&auml;ren, kam noch niemand &hellip; und dies aus gutem Grund.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>So hoch m&uuml;sste der Mindestlohn sein<\/strong><br>\nBerechnungen der Bundesregierung zufolge m&uuml;sste der Mindestlohn massiv angehoben werden, damit Betroffene im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung bekommen. Um dies zu erreichen, m&uuml;ssten anstelle des derzeitigen Mindestlohns von 8,84 Euro mindestens 12,63 Euro pro Stunde gezahlt werden, wie aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, aus der die &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; zitiert.<br>\nDem Ministerium zufolge liegt der durchschnittliche Bruttobedarf von Empf&auml;ngern der Grundsicherung im Alter derzeit bei 814 Euro &ndash; jedenfalls dann, wenn sie nicht in Alterseinrichtungen leben. In dem Schreiben hei&szlig;t es dem Bericht zufolge: &ldquo;Um dies bei einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden &uuml;ber 45 Jahre versicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung hinweg zu erreichen, w&auml;re aktuell rechnerisch ein Stundenlohn von 12,63 Euro erforderlich.&rdquo;<br>\nDiese Betrachtung vernachl&auml;ssige jedoch die zus&auml;tzliche Altersvorsorge, mit der eine deutlich h&ouml;here Gesamtversorgung erzielt werden k&ouml;nne, erkl&auml;rte das Ministerium weiter. Dabei erscheint es zweifelhaft, ob Arbeitnehmer, die ihr gesamtes Berufsleben zum Mindestlohn bezahlt werden, &uuml;ber ausreichend finanzielle Ressourcen verf&uuml;gen, um zus&auml;tzlich privat vorzusorgen. Auch Betriebsrenten werden in den entsprechenden Arbeitsverh&auml;ltnissen immer seltener angeboten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/So-hoch-muesste-der-Mindestlohn-sein-article20429853.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Fragt sich u.a., was der DGB unter einem &bdquo;ordentlichen Zuschlag&ldquo; versteht. Jedenfalls k&ouml;nnte (oder m&uuml;sste?) auch Herrn Hoffmann und anderen F&uuml;hrungspersonen der DGB-Gewerkschaften aufgefallen sein, dass die Bilanz der SPD-Bundesarbeitsministerin Nahles <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42504\">ziemlich katastrophal aussieht<\/a>. Wann wollen sie es der &bdquo;starken Frau&ldquo; in der SPD mitteilen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Folgen des M&uuml;nchner Immobilienbooms &ndash; Wenn der Spekulant die Krankenschwester vertreibt<\/strong><br>\nDie Versorgung kranker Kinder k&ouml;nne nicht mehr gew&auml;hrleistet werden, warnen &Auml;rzte in M&uuml;nchen. Denn: Weil sich Pflegekr&auml;fte keine Wohnung leisten k&ouml;nnen, gibt es zu wenig Personal. Auch Busfahrer, Polizisten oder Erzieherinnen verlassen die Stadt. (&hellip;)<br>\nDie Landeshauptstadt M&uuml;nchen sucht dringend Pflegekr&auml;fte &ndash; lockt sogar mit Pr&auml;mien. Das st&auml;dtische Klinikum bietet f&uuml;r einen neuen Mitarbeiter bis zu 8000 Euro. Kinderkrankenh&auml;user m&uuml;ssen inzwischen regelm&auml;&szlig;ig Notf&auml;lle abweisen, weil sie wegen fehlender Pflegekr&auml;fte die Patienten nicht betreuen k&ouml;nnen. &Auml;rzte schlagen Alarm: Die Grundversorgung kranker Kinder sei nicht mehr gew&auml;hrleistet &ndash; man steuere, so w&ouml;rtlich, auf eine &ldquo;Katastrophe&rdquo; zu. Und in einer solchen Situation wandern Krankenschwestern wie Susanne Knorr ab, weil sie keine bezahlbare Wohnung finden. (&hellip;)<br>\nSchon jetzt liegen die Mieten bei durchschnittlich 16 Euro pro Quadratmeter, das sind fast 1300 Euro kalt f&uuml;r 80 Quadratmeter. Ein kleines Reihenmittelhaus kostet mehr als 2000 Euro Miete im Monat. Viele M&uuml;nchner geben l&auml;ngst mehr als die H&auml;lfte ihres Einkommens f&uuml;rs Wohnen aus, Fachleute empfehlen h&ouml;chstens ein Drittel. Inzwischen ziehen sogar 40-J&auml;hrige in WGs, weil sie sich allein nichts leisten k&ouml;nnen. Die Preise sind in den vergangenen Monaten und Jahren immer weiter gestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass so viele Menschen zuziehen: M&uuml;nchen w&auml;chst j&auml;hrlich um fast 30.000 Einwohner &ndash; das entspricht der Gr&ouml;&szlig;e einer Kleinstadt, sagt Sozialreferentin Schiwy: (&hellip;)<br>\nDen starken Zuzug gebe es erst seit etwa acht Jahren, deshalb will Schiwy nicht von langfristigem Planungsversagen sprechen. Nur: Die jetzigen Probleme lassen sich kaum auf die Schnelle l&ouml;sen, denn neue Wohnungen zu bauen dauert Jahre. Und mit der Verantwortung ist das so eine Sache: Berlin macht die Miet-Gesetze, die Bauordnung ist L&auml;ndersache, planen tut die Stadt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/folgen-des-muenchner-immobilienbooms-wenn-der-spekulant-die.1001.de.html?dram:article_id=417671\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Nicht ganz neu, aber interessant, weil brisant.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Auml;hnlich d&uuml;rfte die Situation in anderen St&auml;dten sein &ndash; u.a. in M&uuml;nchen scheint sie jedoch sehr extreme Ausma&szlig;e angenommen zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Hilfreich k&ouml;nnte die Gr&uuml;ndung\/Schaffung von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften sein, die dann sozialen Wohnungsbau machen und so f&uuml;r bezahlbaren Wohnraum sorgen k&ouml;nnten. Leider sind viele solcher Wohnungsbaugesellschaften, die in &ouml;ffentlicher Tr&auml;gerschaft waren, privatisiert worden (&bdquo;der Markt macht alles besser&ldquo;?). Auch aktuell wird die Idee der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft noch zu oft abgelehnt &ndash; <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/1207409\/rat-beschliesst-zehn-punkte-plan-fuer-wohnungsbau-in-osnabrueck\">wie dieses Beispiel zeigt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&ouml;heres Rentenalter darf kein Tabu sein<\/strong><br>\nDer langj&auml;hrige Chef der gesetzlichen Rentenversicherung, Franz Ruland, hat die Bundesregierung aufgefordert, zur langfristigen Stabilisierung der Rentenfinanzen die Altersgrenzen nach 2030 weiter anzuheben. &ldquo;Das ist der Weg, der verhindert, dass sich die weiter verl&auml;ngernde Lebenserwartung &uuml;ber l&auml;ngere Rentenlaufzeiten allein zulasten der Solidargemeinschaft auswirkt&rdquo;, schreibt Ruland in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift &ldquo;Deutsche Rentenversicherung&rdquo;. Darum d&uuml;rfe eine weitere Heraufsetzung der Altersgrenze nach 2030 &ldquo;kein Tabu&rdquo; sein. W&uuml;rde die Altersgrenze zwischen 2030 und 2046 von 67 auf 70 Jahre angehoben, w&auml;re das Problem der alternden Gesellschaft nach Ansicht Rulands &ldquo;f&uuml;r die Rentenversicherung weitgehend gel&ouml;st&rdquo;. Dieser Weg sei aber &ldquo;sehr unpopul&auml;r&rdquo;, r&auml;umt der M&uuml;nchner Rentenexperte ein. Deshalb werde die Politik ihn &ldquo;nicht von sich aus einschlagen.&rdquo;<br>\nIn einer ebenso detaillierten wie scharfen Analyse geht Ruland mit den neuen rentenpolitischen Pl&auml;nen der gro&szlig;en Koalition hart ins Gericht. Angesichts der seit Langem erkennbaren demografischen Entwicklung und schon heute absehbaren Belastung der j&uuml;ngeren Generation gebe es &ldquo;keinerlei Spielraum f&uuml;r Wahlgeschenke&rdquo;, warnt Ruland. Die Politik d&uuml;rfe nicht nur in Wahlperioden denken, &ldquo;sie muss ihrer generationen&uuml;bergreifenden Verantwortung gerecht werden&rdquo;. Von dieser Notwendigkeit sei aber &ldquo;im Koalitionsvertrag wenig zu sp&uuml;ren&rdquo;, kritisiert der Rentenversicherungs-Chef der Jahre 1992 bis 2005. Schon das Rentenpaket von 2014 mit der Einf&uuml;hrung der sogenannten M&uuml;tterrente und der Rente mit 63 sei &ldquo;schlimm genug&rdquo; gewesen. Die im neuen Koalitionsvertrag beschlossene erneute Ausweitung der M&uuml;tterrente sei aber &ldquo;unverantwortlich&rdquo;, schreibt Ruland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/hoeheres-rentenalter-darf-kein-tabu-sein.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Es ist ersch&uuml;tternd, dass nun selbst ehemalige F&uuml;hrungskr&auml;fte der GRV sich f&uuml;r einen weiteren Abbau der GRV aussprechen. Hat er vergessen, dass ein h&ouml;heres Rentenalter Geringverdiener und Erwerbst&auml;tige in belastenden Berufen benachteiligt? Dass dann umso mehr &auml;ltere Arbeitnehmer erst im ALG II und dann in der Zwangsrente ab 63 mit hohen Abschl&auml;gen landen? Woher nimmt Herr Ruland die Erkenntnis, dass die Lebenserwartung auch in Zukunft weiterhin munter ansteigt? Und wenn nicht die Solidargemeinschaft mit dem Anstieg der Lebenserwartung belastet werden soll, dann wird wohl letztlich Individuum belastet werden, oder? Was dann wiederum zur Frage f&uuml;hrt, ob es billiger f&uuml;r das Individuum ist, einen niedrigen GRV-Beitragssatz zu haben, aber umso mehr Geld in private Vorsorge zu stecken. Da sich der Arbeitgeber nicht daran beteiligt und es bei der privaten Vorsorge keine solidarischen Elemente wie Erwerbsminderungsrenten, Kindererziehungszeiten oder Reha-Leistungen gibt, kann private Vorsorge c.p. nicht billiger sein f&uuml;r das Individuum. Aber da Herr Ruland eine &uuml;ppige Beamtenpension mit ebenso &uuml;ppigen Solidarleistungen aus Steuermitteln erh&auml;lt, interessiert ihn das Problem nicht. Ansonsten m&uuml;sste er sich ja mit Alternativen wie der Wertsch&ouml;pfungsabgabe, einer Finanzierung von Renten aus allgemeinen Steuern oder aber einer &ldquo;generationengerechten&rdquo; Verm&ouml;gen- und Erbschaftsteuer auseinandersetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschlands Priorit&auml;ten<\/strong><br>\nIn Gespr&auml;chen mit iranischen Regierungsvertretern am morgigen Dienstag strebt die Bundesregierung nach einer L&ouml;sung im Streit um das Atomabkommen mit Teheran. Hintergrund ist neben dem Versuch, die Interessen der deutschen Wirtschaft zu wahren, die Absicht, eine eigenst&auml;ndige Mittelostpolitik durchzusetzen; diese w&auml;re, da Berlin in den Machtk&auml;mpfen mit Moskau und Beijing eng an der Seite Washingtons steht, von hoher Bedeutung, um den Berliner Anspruch auf eine f&uuml;hrende Rolle in der Weltpolitik zu legitimieren. W&auml;hrend Kommentatoren die Bundesregierung befeuern, warnen vor allem der Bundeswirtschaftsminister und Industriekreise, man d&uuml;rfe den Konflikt mit Washington nicht auf die Spitze treiben: Weil die Vereinigten Staaten der gr&ouml;&szlig;te Absatzmarkt und der mit Abstand wichtigste Investitionsstandort deutscher Unternehmen sind, steht f&uuml;r den k&uuml;nftigen Wohlstand der deutschen Eliten viel auf dem Spiel. Umgekehrt droht die Industrie der EU-Staaten in Iran wegen der US-Sanktionen unwiderbringlich in R&uuml;ckstand gegen&uuml;ber China zu geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7605\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ordnung statt Gerechtigkeit<\/strong><br>\nFunktion&auml;re der Linkspartei fordern eine Abkehr vom Bekenntnis zu offenen Grenzen. Das ist einer linken Partei unw&uuml;rdig.<br>\nEin 19-k&ouml;pfige Gruppe, bestehend aus Abgeordneten und Funktion&auml;r*innen der Linkspartei, hat sich mit einem &bdquo;Thesenpapier linke Einwanderungspolitik&ldquo; im migrationspolitischen Konflikt innerhalb der Partei zu Wort gemeldet. Die Zusammensetzung der Gruppe suggeriert innerparteiliche Breite und soll offensichtlich eine m&ouml;gliche programmatische L&ouml;sung des seit Monaten &ouml;ffentlich ausgetragenen Konflikts in Aussicht stellen.<br>\nDie Botschaften des Papiers sind eindeutig: Die Partei soll ihr bisheriges, in Partei- und Wahlprogrammen verankertes Bekenntnis zu &bdquo;offenen Grenzen&ldquo; r&auml;umen und stattdessen Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine staatliche &bdquo;Regulierung&ldquo; machen. Auf knappen acht Seiten (PDF)entfalten die Autor*innen ihre in die Partei gerichtete Erz&auml;hlung: Asyl und Einwanderung seien politisch voneinander zu trennen und ein globales Recht auf Einwanderung weder juristisch gegeben noch pragmatisch machbar.<br>\nTrotz einiger (nicht besonders origineller) Vorschl&auml;ge einer solchen Regulierung zielt die Initiative jedoch in erster Linie darauf ab, die Linke im allgegenw&auml;rtigen Rechtsruck des politischen Diskurses anschlussf&auml;hig zu halten. Diese Operation wird damit begr&uuml;ndet, dass man ein von Stammtisch bis zum Heimatministerium g&auml;ngiges Argument plausibilisiert: die Behauptung, dass es einen alternativlosen politischen Realismus gibt. Dieser Realismus besagt, dass &bdquo;unbegrenzte Migration&ldquo; und &bdquo;globale Bewegungsfreiheit&ldquo; notwendig begrenzt werden m&uuml;ssen. So schreiben die Autor*innen: &bdquo;Schon rein logisch gibt es nur drei M&ouml;glichkeiten in Bezug auf Einwanderung: unregulierte, regulierte oder gar keine. Unserer Auffassung nach ist nur die zweite Position, also eine Regulierung, vertretbar.&ldquo; Alles andere ist dann wahlweise &bdquo;utopisch&ldquo; oder &bdquo;weltfremd&ldquo;, besser noch, birgt sogar die Gefahr einer &bdquo;Destabilisierung der Gesellschaft und einer Schw&auml;chung der Kampfbedingungen der ArbeiterInnenklasse durch Migration&ldquo;. Es k&ouml;nnen nicht alle kommen, sonst bricht Chaos aus und die Ordnung ist in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Migrationspolitik-der-Linkspartei\/!5500678\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich bin nicht sicher, ob ich diesen verschrobenen Artikel richtig verstanden habe. Anscheinend schwebt dem Autor vor, da&szlig; offene Grenzen und Masseneinwanderung &ldquo;Herrschaftsinstrumente&rdquo; zerschlagen und die &ldquo;Architektur des globalen Kapitalismus&rdquo; zum Einsturz bringen. Verelendungstheorie und Revolution durch Migration, oder so &auml;hnlich (???). Da werden sich aber die geknechteten Massen in ihren prek&auml;ren Jobs im Hardcore-Neoliberalismus freuen, wenn ihr Job demn&auml;chst noch prek&auml;rer und der Kampf um g&uuml;nstigen Wohnraum noch h&auml;rter werden; das klingt nach einem wirklich attraktiven Programm. Der Autor hat es also lieber mit &ldquo;utopisch&rdquo; als mit der Realit&auml;t. Mit solchen Wolkenkuckucksgebilden verabschiedet man sich aus jedem ernstzunehmenden Diskurs &ndash; und &uuml;brigens auch von der potentiellen linken W&auml;hlerschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nicht nur in Ellwangen setzt Seehofer um, was die AfD fordert<\/strong><br>\nEs braucht gar keine AfD in der Regierung, AfD-Politik kann auch Horst Seehofer. Das hat er am vergangenen Donnerstag bewiesen, als er sich &ldquo;politisch voll hinter den Ma&szlig;nahmen der baden-w&uuml;rttembergischen Sicherheitsbeh&ouml;rden und der Polizei in die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen in Baden-W&uuml;rttemberg stellte: &ldquo;Diese Dinge m&uuml;ssen mit aller H&auml;rte und Konsequenz verfolgt werden.&ldquo; Mehrere Fl&uuml;chtlinge wurden festgenommen. (&hellip;)<br>\nEin Schlag ins Gesicht ist auch die Kampagne &uuml;ber einen angeblichen BAMF-Skandal in Bremen. Er richtet sich gegen die Leiterin der BAMF-Au&szlig;enstelle sowie weitere Mitarbeiter, darunter einen Dolmetscher. (&hellip;)<br>\nDas Bundesinnenministerium f&uuml;hrt eine Kampagne gegen humanit&auml;re BAMF-Mitarbeiter und die Jesiden. Das ist der wahre BAMF-Skandal.<br>\nDass in der Fl&uuml;chtlingspolitik das Bundesinnenministerium die gr&ouml;&szlig;ere Gefahr als die AfD ist, zeigt sich jetzt deutlich. Diese Politik kann t&ouml;dliche Folgen haben, wie sich in Fulda zeigte. Mitte April 2018 wollte afghanischer Fl&uuml;chtling im hessischen Fulda fr&uuml;hmorgens Br&ouml;tchen kaufen und wurde nicht bedient. Er wurde darauf hin laut und warf auch einige Steine gegen die Schaufenster der B&auml;ckerei. Als die Polizei eintraf, hatte er sich schon beruhigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nicht-nur-in-Ellwangen-setzt-Seehofer-um-was-die-AfD-fordert-4041292.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anscheinend sind dem aktuellen Bundesinnenminister die Durchsetzung der CSU-Programmpunkte wichtiger als das Gemeinwohl hierzulande. Herr Seehofer hat scheinbar auch vergessen, dass es in Deutschland schon einmal Lager oder &ldquo;Zentren&rdquo; gab. Nun plant er, Fl&uuml;chtlinge\/Migranten in &ldquo;Anker-Zentren&rdquo; zu bringen. Und morgen? K&ouml;nnten dann auch andere Gruppen von Menschen f&uuml;r Lager geeignet erscheinen?<\/em><br>\n<em>&Uuml;brigens: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte sich fr&uuml;hzeitig gegen diese Zentren gewandt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ablehnung des Einsatzes der Bundespolizei in sogenannten &bdquo;AnKER&ldquo;-Zentren<\/strong><br>\nIm Zuge der Bundestagswahl wurde den W&auml;hlerInnen, insbesondere von den jetzigen Regierungsparteien, eine St&auml;rkung der Bundespolizei zugunsten der Wahrnehmung ihrer bestehenden Aufgaben versprochen. Das Personal war explizit zur Entlastung der BundespolizistInnen sowie f&uuml;r eine Verbesserung des Sicherheitsempfindens der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger (insbesondere an Bahnh&ouml;fen und in den Grenzr&auml;umen)vorgesehen und nicht zur &Uuml;bernahme neuer Aufgaben. Wir ziehen zudem in Zweifel, inwiefern &uuml;berhaupt ein Zusammenhang zwischen der Bewachung von Menschen w&auml;hrend der Freiheitsentziehung f&uuml;r die Dauer eines Verwaltungsverfahrens und bundespolizeilichen Aufgaben besteht. Die Bundespolizei muss vielmehr ihre Kernaufgabe der Grenzpolizei wieder wahrnehmen d&uuml;rfen, das bedeutet eine Aufhebung des Ministerentscheids vom September 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180412_Ablehnung_AnKER-Zentren.pdf\">GdP<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unter dem Stiefel<\/strong><br>\nKorruption? Ja. Pr&uuml;gel? Sicher. Aber die bandenm&auml;&szlig;ige Einsch&uuml;chterung von Opfern und Zeugen nach Mafia-Art? Folter? Und Mord? Selbst nach dem Fall Oury Jalloh f&auml;llt es schwer zu glauben, dass es das bei der deutschen Polizei gibt. Aber warum eigentlich?<br>\nPolizeigewalt ist kein beliebtes Thema im deutschen Journalismus; vor allem bei den Zeitungsredaktionen st&ouml;&szlig;t man damit nicht auf viel Interesse. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig; dass der wichtigste das &ldquo;symbiotische Verh&auml;ltnis&rdquo; von Journalisten zur Polizei sein soll, die Wohlwollen gegen Informationen austauschen, kann man glauben oder nicht.<br>\nEs besteht jedenfalls kein Zweifel daran, dass die deutsche Presse sich im Allgemeinen zum Jagen tragen l&auml;sst, wenn es um Polizisten geht, die mehr und andere Gewalt anwenden, als sie d&uuml;rften. In erstaunlich vielen F&auml;llen schlie&szlig;t man sich der Basisstrategie der Polizei selbst an: verleugnen, was das Zeug h&auml;lt. Artikel wie Schl&auml;ger in Uniform oder gar Insiderberichte, die ein d&uuml;steres Bild von der Lage auf den deutschen Polizeirevieren zeichnen, sind selten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Unter-dem-Stiefel-4043782.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das rote NRW ist Geschichte<\/strong><br>\nVor einem Jahr l&auml;utete die verlorene Wahl in NRW das Debakel der SPD auf Bundesebene ein &ndash; nun wird klar: Die Partei hat sich in der einstigen Hochburg nicht erholt.<br>\nEin Jahr nach der verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist die SPD im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland in einer Umfrage auf eine Zustimmung von 22 Prozent abgest&uuml;rzt. Im Vergleich zum Januar verloren die bis Mai 2017 in D&uuml;sseldorf mit den Gr&uuml;nen regierenden Sozialdemokraten noch einmal sechs Prozentpunkte, wie die am Sonntag ver&ouml;ffentlichte Erhebung des Instituts Infratest dimap f&uuml;r den Westdeutschen Rundfunk ergab.<br>\nDefizite der SPD im Umgang mit den B&uuml;rgern r&auml;umte der neue Oppositionsf&uuml;hrer im Landtag, Thomas Kutschaty, ein. &ldquo;Ich glaube schon, dass die meisten Menschen es uns abnehmen, dass wir es immer gut gemeint haben. Wir haben es nur nicht immer gut gemacht&rdquo;, sagte der fr&uuml;here NRW-Justizminister.<br>\nDie SPD m&uuml;sse die Sorgen der Menschen vor Ort wieder ernster nehmen. &ldquo;Wenn die Schlagl&ouml;cher auf den Stra&szlig;en nicht repariert werden und sich die Kinder nicht mehr auf die Schultoilette trauen, d&uuml;rfen wir uns nicht wundern, dass die Menschen das Vertrauen in die Politik verlieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_83764816\/spd-faellt-auf-22-prozent-zsutimmung-das-rote-nrw-ist-geschichte.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 22 Prozent in NRW und damit neun Prozentpunkte unter dem allerschlechtesten SPD-Landtagswahlergebnis aller Zeiten, n&auml;mlich dem von 2017: wenn das mal keine Klatsche ist. Aber vielleicht kann Kutschaty noch mal seine interessanten Thesen erkl&auml;ren: &ldquo;Ich glaube schon, dass die meisten Menschen es uns abnehmen, dass wir es immer gut gemeint haben. Wir haben es nur nicht immer gut gemacht&rdquo; &ndash; ist damit Hartz IV gemeint, die krasse Ausweitung von Niedriglohn und immer prek&auml;rerer Besch&auml;ftigung, die unfa&szlig;baren und unbezahlbaren Unternehmensteuersenkungen 2001 und 2008, oder die Auslandskriege der Bundeswehr? Was war daran &ldquo;gut gemeint&rdquo;? Und wie pa&szlig;t der richtige Hinweis auf kaputte Stra&szlig;en und Schultoiletten eigentlich zur Schwarzen Null des von der SPD gefeierten Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD)? Text-Bild-Schere?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Alice Weidel: &laquo;Unser ambitioniertes Fernziel ist es, dass die Deutschen irgendwann AfD und nicht ARD schauen.&raquo;<\/strong><br>\nEin eigener Newsroom soll daf&uuml;r sorgen, dass Botschaften der AfD ungefiltert ans Volk kommen. Aber die Pl&auml;ne gehen viel weiter. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel will von Steve Bannon lernen. [&hellip;]<br>\nDer Newsroom ist ein bescheidenes PR-Projekt der Partei, die Medien-Pl&auml;ne drum herum sind ehrgeiziger. Vielleicht sind es nicht einmal Pl&auml;ne &ndash; so genau l&auml;sst sich das noch nicht sagen &ndash;, sondern eher Traumgestalten. Und an dieser Stelle kommt Steve Bannon ins Spiel. &laquo;Ich wollte von dem Besten lernen&raquo;, sagt Weidel. Sie habe ihn in Z&uuml;rich um Empfehlungen gebeten und ihm beschrieben, was die Herausforderungen in Deutschland seien. Das sei aber gar nicht n&ouml;tig gewesen, denn Bannon habe Bescheid gewusst: &uuml;ber die politische Lage in Europa, &uuml;ber die AfD, bis in die Details. Weidel tr&auml;umt nicht vom Newsroom. Sie tr&auml;umt von einem neuen Medienumfeld, das ihre Partei und die Politik anders beurteilt &ndash; alternativ. Die Online-Plattformen &laquo;Die Achse des Guten&raquo; und &laquo;Tichys Einblick&raquo; w&auml;ren dann nur noch zwei alte S&auml;ngerknaben im Chor von vielen. &laquo;F&uuml;r uns ist das Konzept von &lsaquo;Breitbart&rsaquo; sehr interessant&raquo;, sagt Weidel. &laquo;Ein Breitbart.de k&ouml;nnte aber nicht von der Fraktion gemacht werden. Das muss von aussen kommen, in privater Initiative.&raquo; Ein erster Kontakt mit Bannon hat in Z&uuml;rich stattgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/jedes-afd-mitglied-ist-ein-social-media-soldat-ld.1384297?reduced=true\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Dr. Wolfgang Bittner: 73 Jahre Kriegsende &ndash; Die Deutschen wollen keinen Krieg!<\/strong><br>\nAm Ende des zweiten Weltkrieges gab es in jeder russischen Familie mindestens ein Opfer des Naziregimes.<br>\nBis heute sind die 27 Millionen Toten fester Bestandteil der Erinnerungskultur im heutigen Russland. Jungverheiratete Ehepaare besuchen immer auch ein Kriegsdenkmal.<br>\nDer 9. Mai, das f&uuml;r Russland offizielle Ende des zweiten Weltkrieges, geh&ouml;rt zu den bedeutensten Feiertagen im Jahr. Auch in Berlin treffen sich allj&auml;hrlich am 9. Mai russischst&auml;mmige Menschen im Treptower Park, um am sowjetischen Ehrenmal den Toten zu gedenken und an den Untergang Nazideutschlands zu erinnern.<br>\nIn diesem Jahr initiierten die Macher des PaxTerraMusica-Festivals eine B&uuml;hne, um auch deutschen Friedensaktivisten eine M&ouml;glichkeit zu geben, dem Tag zu gedenken.<br>\nIm Rahmen dieser Friedensdemonstration f&uuml;r Frieden mit Russland und allen Nationen sprachen Dr. Wolfgang Bittner, Gaby Weber, Owe Schattauer und Ken Jebsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/dr-wolfgang-bittner-73-jahre-kriegsende-die-deutschen-wollen-keinen-krieg\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Seehofer mischt sich in Kreuzstreit ein<\/strong><br>\nBundesinnenminister Horst Seehofer kann sich beruflich von seiner Heimat offenbar nicht trennen. In der Diskussion &uuml;ber die Kreuzpflicht in bayerischen Beh&ouml;rden versch&auml;rft er den Ton gegen&uuml;ber der katholischen Kirche. Im &ldquo;Spiegel&rdquo; wies der CSU-Vorsitzende und ehemalige bayerische Ministerpr&auml;sident laut Vorabmeldung Kritik des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zur&uuml;ck.<br>\n&ldquo;Ich habe keinerlei Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass der Kardinal es kritisiert, wenn Kreuze in unseren bayerischen Beh&ouml;rden aufgeh&auml;ngt werden&rdquo;, sagte Seehofer dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. &ldquo;Das Kreuz ist ein religi&ouml;ses Symbol und gleichzeitig Ausdruck der christlichen Pr&auml;gung Bayerns.&rdquo;<br>\nIn Seehofers Verantwortung als Bundesminister fallen auch die Themen Migration, Sicherheit, Heimat und Bau. Als Parteichef der CSU hat er qua Amt dar&uuml;ber hinaus auch eine Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r bayerische Themen. In der vergangenen Woche hatte Seehofer noch gesagt, er werde &ldquo;zu Dingen, die im Zusammenhang stehen mit der Arbeit meines Nachfolgers, nichts sagen&rdquo;. Von dieser Zur&uuml;ckhaltung verabschiedet er sich nun in der Debatte um die Kreuzpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/seehofer-kreuzpflicht-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die Kabarettsendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; bekommt Konkurrenz aus der Politik. Die CSU &uuml;bernimmt jetzt auch die Deutung f&uuml;r den christlichen Glauben in Bayern. Der Seehofer, Horst &ndash; Bundesheimatinnenminister, wei&szlig;t den Primus inter Pares &ndash; Kardinal Marx zurecht, wie Bayern religi&ouml;s verfasst ist. Wenn das nicht reales Politikkabarett ist, was dann?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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