{"id":4395,"date":"2009-12-09T09:24:19","date_gmt":"2009-12-09T08:24:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4395"},"modified":"2009-12-09T09:24:21","modified_gmt":"2009-12-09T08:24:21","slug":"hinweise-des-tages-1038","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4395","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: &Uuml;berteuerter Regionalverkehr, lasche EU-Vorschriften bei giftigem Spielzeug, Neues zur Riester-T&auml;uschung, Afghanistan, Hartz-Theater, Schweinegrippe als Biotop der Pharma-Industrie, Privatisierung, FDP muss Strafe zahlen. (MB\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">&Uuml;berteuerter Regionalverkehr &ndash; EU will Bahn ausbremsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Lasche EU-Vorschriften: Beh&ouml;rde warnt vor Gift in Spielzeug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Riester &amp; Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Lucas Zeise &ndash; Verfehlte Goldlogik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Kopenhagen &ndash; Stadt am Limit: Gipfel verursacht 40.000 Tonnen CO2.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Derivate-Fiasko: Stadt t&auml;tigte verbotene Gesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Kassensturz: Elite-Effekt und Schmalspur-Wirtschaftslehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Das gro&szlig;e Hartz-Theater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Die Opfer einer Doku-Soap<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Schweinegrippe &ndash; 2,2 Millionen Impfdosen f&uuml;r das Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Biotop f&uuml;r Pharma-Riesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Volle Fahrt in Richtung Totalverlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Herumdoktern am Bachelor: &ldquo;Wir haben zwei Studentengenerationen verschlissen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Bettler in Spendierhosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Zur Not verhandeln wir mit dem Teufel &ndash; Ein etwas anderer Nachruf auf Otto Graf Lambsdorff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Privatisierung des Gesundheitswesen: Dr. Bertelsmanns Schr&ouml;pf- und Aderlasstherapie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">arvato pr&auml;sentiert integrierte Dienstleistungen f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">FDP muss 3,5 Millionen Euro Strafe zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Heribert Prantl: Vorratsdatenspeicherung &ndash; Leutheusser vs. Schnarrenberger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Christliche Gewerkschaft zieht vor Bundesarbeitsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Personalversammlung der BayernLB: Lachen &uuml;ber den Chef<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4395&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Uuml;berteuerter Regionalverkehr &ndash; EU will Bahn ausbremsen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission macht der Deutschen Bahn die hohen Gewinne im Regionalverkehr streitig. Der Konzern solle der &ouml;ffentlichen Hand &ldquo;&uuml;bersch&uuml;ssige Ausgleichszahlungen&rdquo; zur&uuml;ckerstatten, verlangt Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel-dienstleister\/:ueberteuerter-regionalverkehr-eu-will-bahn-ausbremsen\/50047578.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lasche EU-Vorschriften: Beh&ouml;rde warnt vor Gift in Spielzeug<\/strong><br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung warnt vor krebserregenden Giftstoffen in Kinderspielzeug. Es bestehe dringender Handlungsbedarf. Die entsprechende EU-Richtlinie l&auml;sst in Spielsachen eine tausendmal h&ouml;here Konzentration von Weichmachern zu als in Autoreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-665725,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und das nationale Verbot von gef&auml;hrlichem Spielzeug w&auml;re sicher ein &ldquo;Handelshemmnis&rdquo;, das die EU sanktionieren k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Riester &amp; Co.<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung will Riestern billiger machen<\/strong><br>\nPolitiker planen die striktere Kontrolle der Riester-Rente. Das Bundesarbeitsministerin von der Leyen droht den Anbietern der Altersvorsorge mit der Deckelung der Geb&uuml;hren. Zahlreiche Verbraucher haben sich beschwert. Gutachter nennen Riester-Produkte zu teuer und die Informationen mangelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/Altersvorsorge\/article5459139\/Bundesregierung-will-Riestern-billiger-machen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Nur noch grotesk. Welches Rentensystem ist noch mal mit gro&szlig;em Abstand das preiswerteste?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Die &Auml;u&szlig;erungen von seiten der Politik sind nichts weiter als rethorische Girlanden, denn das Problem ist seit Jahren bekannt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Altersvorsorge &ndash; &ldquo;Riester-Rente ist wie Lotto&rdquo;<\/strong><br>\nDie private Altersvorsorge kostet zu viel, kritisiert Deutschlands oberster Verbrauchersch&uuml;tzer Gerd Billen. Er will stattdessen einen staatlichen Fonds &ndash; um die Branche unter Druck zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/562\/496873\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers  M.T.:<\/strong> Interessant ist das Interview deshalb, weil an vielen Stellen richtig heraus gestellt wird, wie ineffektiv das Private Altersvorsorgesystem arbeitet. Und trotzdem wird dann eine seltsame Schlussfolgerung gezogen &ndash; man br&auml;uchte einen staatlichen Fond der in Konkurrenz zu den privaten Angeboten steht! Wie absurd ist das denn?  Entweder &ndash; wie bereits herausgestellt auf den Nachdenkseiten <a href=\"?p=4391\">hier<\/a> und <a href=\"?p=4393\">hier<\/a> &ndash; die totale Meinungsmache hat auch Herrn Billen erfasst &ndash; oder seine Initiative mit dem Bundesministerium f&uuml;r Familie und Soziales und sein Sitz im Europ&auml;ischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ger&auml;ten in Gefahr bei der Forderung einer Abschaffung der Riester-Rente und der Wiederaufwertung der gesetzlichen Rente &ndash; man wei&szlig; es nicht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Aber haben wir denn nicht einen staatlichen Fond, der g&uuml;nstig, effizient und verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig krisensicher ist ?!?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rische fordert bessere Vorsorgeberatung<\/strong><br>\nF&uuml;r mehr Transparenz bei den Anspr&uuml;chen auf betriebliche und private Altersvorsorge hat sich der Chef der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische, ausgesprochen. Bei einer Tagung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen forderte Rische am Montag in Berlin, die Anbieter von Produkten der sogenannten zweiten und dritten S&auml;ule der Alterssicherung sollten k&uuml;nftig gemeinsam mit der gesetzlichen Rentenversicherung j&auml;hrlich eine Information &uuml;ber den Stand der pers&ouml;nlichen Anwartschaften an die Versicherten schicken. Trotz verschiedener Gespr&auml;che, die in dieser Richtung bereits seit mehreren Jahren gef&uuml;hrt w&uuml;rden, sei es bis heute zu keiner Einigung gekommen, bedauerte Rische. Die Deutsche Rentenversicherung informiert seit 2004 alle Versicherten &uuml;ber 27 Jahre mit mindestens f&uuml;nf Beitragsjahren j&auml;hrlich &uuml;ber den Stand ihrer Rentenanspr&uuml;che.<br>\nScharfe Kritik &uuml;bte Rische an der unbefristet sozialbeitragsfreien Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Diese staatlich gef&ouml;rderte Form der Altersvorsorge &ldquo;passt nicht in das gesetzlich propagierte Drei-S&auml;ulen-System, weil es zu einer Kannibalisierung der S&auml;ulen untereinander f&uuml;hrt&rdquo;, monierte Rische vor etwa 130 Wissenschaftlern, Vertretern von Finanzdienstleistern und Verbrauchersch&uuml;tzern. Die Entgeltumwandlung f&uuml;hrt bei den gesetzlichen Rentenversicherern zu j&auml;hrlichen Mindereinnahmen von etwa zwei Milliarden Euro. Dies senkt sowohl die Rentenanspr&uuml;che von Arbeitnehmern, die von der Entgeltumwandlung Gebrauch machen, als auch von Rentnern und jenen Besch&auml;ftigten, die sich nicht an der Entgeltumwandlung beteiligen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rische-fordert-bessere-Beratung.html?session=606aee5f4f3910731eae1bc8f86b9420\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Zwei Milliarden? Noch vor wenigen Wochen war hier zu lesen, dass den Sozialversicherungstr&auml;gern durch beitragsfreie Entgeltumwandlung j&auml;hrlich 3,3 Milliarden an Beitragseinnahmen entgehen. Und auch das hier sollten wir nicht vergessen. &bdquo;Sie (MB: beitragsfreie Entgeltumwandlung) sollte vor allem dazu beitragen, der damals stagnierenden betrieblichen Altersversorgung neuen Schub zu geben.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Entgeltumwandlung-senkt-Rentenansprueche-2.html\">Ihre Vorsorge vom 30.10.2009<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Zum Ersten wir jetzt schon unglaublich viel beraten. Zum Zweiten wird ein System wie die undurchsichtigen Privatvorsorgesysteme und das Gesamtsystem durch  Beratung  nicht besser und durchschaubarer. Zum Dritten dienen die Bescheide heute schon vor allem der Werbung f&uuml;r die Privatvorsorge, weil sie den Empf&auml;ngern der Bescheide signalisieren, wie wenig Rente ins Haus steht, ohne das man ihnen gleichzeitig mitteilt, dass daran auch die Politik und absichtlich mit Entscheidungen zur Minderung des Rentenniveaus beteiligt war.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Verfehlte Goldlogik<\/strong><br>\nDie &uuml;ppige Geldzufuhr der Notenbanken treibt Aktien und Goldpreis in die H&ouml;he. Das n&auml;hrt &Auml;ngste vor einer herannahenden Inflation. Doch es ist die falsche Angst, Grund zur Furcht macht vielmehr die schrumpfende Kreditvergabe. Es gibt Leute, die sagen, die Krise sei vorbei. Politiker, vor allem solche, die an der Regierung sind, z&auml;hlen meist nicht dazu. Denn sie wissen oder ahnen, dass sie die gro&szlig;en Zumutungen f&uuml;r das Volk, galoppierende Staatsdefizite und soziale K&uuml;rzungen, noch vor sich haben. Anders die Herren und Damen Volkswirte bei Banken, Zentralbanken und kapitalmarktnahen Thinktanks. Sie stellen fest, dass sogar die Realwirtschaft nunmehr zwei oder in manchen L&auml;ndern drei Quartale positiven Wachstums hinter sich hat. Ganz gleich, wie stark oder von welchem Niveau aus dieses Wachstum kalkuliert wird: Sie finden, man k&ouml;nne sich schon auf &ldquo;normale&rdquo; Zeiten einstellen und den Unternehmen wie gewohnt zweistellige Gewinnzuwachsraten vorhersagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-lucas-zeise-verfehlte-goldlogik\/50047539.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kopenhagen &ndash; Stadt am Limit : Gipfel verursacht 40.000 Tonnen CO2.<\/strong><br>\nKopenhagen will selbst bei der Reduzierung mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2025 CO2-neutral sein. Und die gesch&auml;tzten zus&auml;tzlichen 40.500 Tonnen CO2 f&uuml;r den Gipfel sollen dadurch aufgefangen werden, indem ein Ziegelwerk in Bangladesch mit Energiespartechnik ausger&uuml;stet wird. Aber f&uuml;r die rund 100.000 Demonstranten am 12. Dezember hat die Polizei mit 346 Drahtk&auml;figen und Wasserwerfern &ldquo;vorgesorgt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2128437_Stadt-am-Limit-Gipfel-verursacht-40.000-Tonnen-CO-2.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Afghanistan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Joschka Fischer zu Afghanistan: Wer abzieht, holt die Taliban heran<\/strong><br>\nDie Nato muss in Afghanistan bleiben &ndash; aber mit einer Strategie aufh&ouml;ren, die die gegnerischen Taliban jeden Tag nur st&auml;rker macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/544\/496855\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ohne Afghanistan-Experte zu sein &ndash; wenn ich Kommentare von Joschka Fischer lese, frage ich mich, an wen er sich demn&auml;chst f&uuml;r einen Beraterposten verkauft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Afghanistan: Versprechen gegen&uuml;ber afghanischen Frauen einhalten<\/strong><br>\nAcht Jahre nach dem Sturz der Taliban sind Frauen und M&auml;dchen in Afghanistan weiterhin Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Zudem haben sie oft keinen Zugang zu Justizwesen und Bildungsinstitutionen und sind als junge Frauen Opfer von Zwangsheirat, so Human Rights Watch in einem heute ver&ouml;ffentlichten Bericht. Die afghanische Regierung hat die M&ouml;rder von prominenten Frauen nicht vor Gericht gestellt, wodurch ein Klima der Straflosigkeit f&uuml;r diejenigen entstanden ist, die Frauen attackieren. Seitdem die Not von Frauen und Kindern w&auml;hrend der Herrschaft der Taliban benutzt wurde, um die milit&auml;rische Invasion in Afghanistan im Jahr 2001 zu rechtfertigen, wird Frauenrechten keine dauerhafte Priorit&auml;t in der Politik der Regierung oder bei internationalen Gebern einger&auml;umt. Es besteht die Gefahr, dass die seit 2001 gemachten Fortschritte f&uuml;r afghanische Frauen und M&auml;dchen in den Bereichen Bildung, Arbeit und Bewegungsfreiheit zunehmend wieder eingeschr&auml;nkt werden. Gr&uuml;nde hierf&uuml;r sind die St&auml;rkung fundamentalistischer Fraktionen in der Regierung, die zunehmende Gefahr durch Aufst&auml;ndische und eine sich abzeichnende Auss&ouml;hnung mit einzelnen Gruppen der Taliban. &bdquo;Frauenrechte haben keine Priorit&auml;t bei unserer Regierung oder der internationalen Gemeinschaft&rdquo;, so die Parlamentarierin Shinkai Karokhail zu Human Rights Watch. &bdquo;Wir sind vergessen worden&rdquo;. In der &Ouml;ffentlichkeit aktive Frauen sind immer wieder Opfer von Drohungen und Einsch&uuml;chterungen. Der Mord an der Menschenrechtsverteidigerin und Politikerin Sitara Achakzai im April 2009 stellte ein weiteres Warnsignal f&uuml;r alle Frauen dar, die in der &Ouml;ffentlichkeit stehen. Eine landesweite Umfrage zu Gewalt gegen afghanische Frauen ergab, dass 52 Prozent der Befragten schon einmal Opfer von k&ouml;rperlicher und 17 Prozent von sexueller Gewalt geworden sind. Trotzdem melden die wenigsten Frauen und M&auml;dchen diese Gewalttaten den Beh&ouml;rden wegen sozialer und juristischer Hindernisse. Fehlende strafrechtliche Verfolgung verschlimmert die Gef&auml;hrdung von Frauen. Ein Opfer versuchte unter gro&szlig;en Hindernissen die Verbrecher vor Gericht zu bringen, nachdem sie von mehreren T&auml;tern hintereinander vergewaltig worden war, darunter ein lokaler Kommandeur mit guten politischen Kontakten. Durch einen Erlass des Pr&auml;sidenten wurden diese dann jedoch freigelassen. Bald danach wurde der Ehemann des Opfers im Jahre 2009 erschossen. Die Frau berichtete Human Rights Watch, dass er ermordet wurde, weil er sich f&uuml;r ihre Rechte eingesetzt hatte: &bdquo;Ich habe meinen Sohn und meine Ehre verloren und nun auch meinen Mann&rdquo;, so die Frau. &bdquo;Ich bin nur eine arme Frau, wer h&ouml;rt mir schon zu?&rdquo; Laut Umfragen sind bei mehr als der H&auml;lfte der Eheschlie&szlig;ungen die Frauen j&uuml;nger als 16 Jahre, und 70 bis 80 Prozent der Ehen finden ohne die Zustimmung der Frau oder des M&auml;dchens statt. Dadurch entstehen f&uuml;r Frauen und M&auml;dchen viele grundlegende Probleme, wobei ein Zusammenhang zwischen h&auml;uslicher Gewalt und Kinder- bzw. Zwangsheirat besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2009\/12\/06\/afghanistan-versprechen-gegen-ber-afghanischen-frauen-einhalten?print\">Human Rights Watch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man fragt sich allm&auml;hlich, wo da der Unterschied zum Talibanregime besteht. Daf&uuml;r dass der Schulbesuch von M&auml;dchen als besonderer Erfolg eingestuft wurde, ist das Ergebnis recht mager: &ldquo;Die Mehrheit der M&auml;dchen geht weiterhin nicht in die Grundschule. Nur elf Prozent der M&auml;dchen im Sekundarschulalter besuchen die Klassen sieben bis neun, nur vier Prozent der M&auml;dchen besuchen die Klassen zehn bis zw&ouml;lf.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Brisantes zur Lage im Norden Afghanistans: Mord unter deutschem Schutz?<\/strong><br>\nDer milit&auml;rische Einsatz in Afghanistan dient dem Wiederaufbau, behauptet die deutsche Au&szlig;enpolitik: Die Soldaten stabilisieren die Lage und sch&uuml;tzen zivile Helfer. Doch im Einsatzgebiet der Bundeswehr vor Ort stellt sich die Lage offenbar ganz anders dar: Provinzgouverneure wie Mohammad Atta Nur und andere Warlords bauen ihre kriminellen Gesch&auml;fte unter dem Schutz deutscher Soldaten aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/dasfeature\/1059875\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/12\/08\/dlf_20091208_1915_d149db00.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Derivate-Fiasko: Stadt t&auml;tigte verbotene Gesch&auml;fte<\/strong><br>\nDer Abschluss der riskanten Derivate-Gesch&auml;fte durch die Pforzheimer Stadtk&auml;mmerei war unzul&auml;ssig. Zu diesem Schluss kommt die Gemeindepr&uuml;fungsanstalt. Stadtk&auml;mmerin Susanne Weishaar ist beurlaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pz-news.de\/Home\/Nachrichten\/Pforzheim\/Derivate-Fiasko-Stadt-taetigte-verbotene-Geschaefte-_arid,163263_puid,1_pageid,17.html\">Pforzheimer Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kassensturz: Elite-Effekt und Schmalspur-Wirtschaftslehre<\/strong><br>\nIn sch&ouml;nem Wechsel legt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ihre &ldquo;Rankings&rdquo; vor &ndash; mal zur Effizienz des Bildungssystems, mal zu &ldquo;Wohlstand und Wirtschaftskraft&rdquo;. Daraus werden dann Bundesl&auml;nder-Listen generiert &ndash; und irgendwie freut man sich in K&ouml;ln, dass verzweifelte Politiker Purzelb&auml;ume schlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Politik\/Kassensturz\/2009\/12\/Kassensturz-Elite-Effekt-und-Schmalspur-Wirtschaftslehre.html?rp_printversion=true\">Leipziger Internetzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wie erfrischend, dass es ab und zu noch ein paar Medien gibt, die das Ranking-Gedudel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft noch kritisch hinterfragen und kommentieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Hartz-Theater<\/strong><br>\nDoku-Soaps aus dem Problemmilieu gewinnen Zuschauer, seit die Personen und ihre Konflikte frei erfunden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/556\/496867\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Opfer einer Doku-Soap<\/strong><br>\nDas Zusammenleben in Deutschland muss echt die H&ouml;lle sein, jedenfalls wenn man dem Privatfernsehen glaubt. Menschen schreien entweder st&auml;ndig ihre Kinder an, befinden sich im Stellungskrieg mit ihrem Nachbarn oder m&ouml;chten nichts lieber, als den Partner einer wildfremden Familie aussetzen &ndash; wie bei Frauentausch auf RTL 2. Da wechseln zwei sich unbekannte M&auml;nner mal eben vor laufender Kamera die Ehefrau. Das geschieht nat&uuml;rlich immer reibungsvoll und unter Einsatz m&ouml;glichst vieler Tr&auml;nen. Und wenn es die Wirklichkeit nicht hergibt, dann helfen die Macher eben nach &ndash; auf Kosten der Familien. Zapp hat mit zwei M&auml;nnern gesprochen, die einmal durch die RTL2-Familienh&ouml;lle gegangen sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/archiv\/boulevard_gesellschaft\/dokusoap100.html\">Zapp (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/flash\/zapp\/interactivePlayer.html?xml=zappsendung164-interactiveBroadcasts.xml&amp;sr=zapp&amp;bid=dokusoap104\">Zapp (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schweinegrippe &ndash; 2,2 Millionen Impfdosen f&uuml;r das Ausland<\/strong><br>\nDie Sorgen wegen der Schweinegrippe scheinen bei vielen Bundesb&uuml;rgern zu schwinden. Die zust&auml;ndigen Bundesl&auml;nder suchen sogar schon Abnehmer f&uuml;r &uuml;berz&auml;hligen Impfstoff. Mehr als zwei Millionen Dosen sollen ins Ausland gehen. Auf den Kosten f&uuml;r nicht gebrauchtes Serum bleiben die L&auml;nder sitzen. Doch Bundesregierung und &Auml;rzte warnen: Die Menschen sollten das Virus weiter ernst nehmen &ndash; wegen m&ouml;glicher Mutationen und einer m&ouml;glichen zweiten Welle sogar ernster als bisher. Gerade jetzt sei eine Impfung wichtig, mahnt Bundesgesundheitsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) am Montag nach einem Spitzentreffen mit &Auml;rzte- und Krankenkassen-Vertretern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7B975B928C6E4CE997DC13F109CCB79A\/Doc~E887FEC05A7814036A8AC12216B721449~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Biotop f&uuml;r Pharma-Riesen<\/strong><br>\nDie deutsche Impfstoff-Bestellung reicht f&uuml;r viel mehr Menschen als zun&auml;chst gedacht. Die EU hat die Industrie zudem beim Aufbau neuer Produktionskapazit&auml;ten kr&auml;ftig unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/biotop-fuer-pharma-riesen\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Volle Fahrt in Richtung Totalverlust<\/strong><br>\nLange bewarben Banken geschlossene Schiffsfonds als todsichere Geldanlage, deutsche Anleger haben 20 Milliarden Euro investiert. Nun m&uuml;ssen Zigtausende von ihnen feststellen, dass sie falsch beraten waren. Experten glauben, der Schaden werde h&ouml;her sein als jener, den Lehman-Zertifikate angerichtet haben. Die ersten Anleger bereiten nun Klagen gegen ihre Banken vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/fonds\/_b=2495682,_p=14,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Herumdoktern am Bachelor: &ldquo;Wir haben zwei Studentengenerationen verschlissen&rdquo;<\/strong><br>\nProfessoren haben &uuml;berall in Deutschland neue Studieng&auml;nge erfunden und eingef&uuml;hrt. Jetzt wettert ihr oberster Vertreter gegen die Bachelor-Misere: zu kurz, zu verschult und zu speziell, sagt Bernhard Kempen, Pr&auml;sident des Hochschulverbandes &ndash; und er ruft auf zum Boykott der Bachelor-B&uuml;rokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-665567,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Was f&uuml;r ein Chaos ! Verantwortlich ? Lauter hoch studierte Leute ! Ich frage mich ernsthaft, ob dieses Land wirklich noch mehr Akademiker braucht. Kann es das denn &uuml;berhaupt ertragen ? Mir tun die Studenten leid, denen dieser Lebendversuch eines technokratischen Studiensystems die entscheidende Weiche ihrer beruflichen Laufbahn in Richtung Abstellgleis gestellt haben d&uuml;rfte &ndash; was f&uuml;r eine Verschwendung von wertvoller Lebenszeit !!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bettler in Spendierhosen<\/strong><br>\nDas sitzt. Jetzt haben auch die eigenen Experten der schwarz-gelben Regierung bescheinigt: F&uuml;r ihre Steuersenkungen gibt es keinen Spielraum, sagt der Bundesrechnungshof. Aber auch das wird nichts nutzen; denn Angela Merkel hat sich zum Milliardentribut an die Ideologie der FDP verpflichtet. Wir lesen sie ja alle Jahre wieder mit gespanntem Gruseln, die Beispiele des Rechnungshofs f&uuml;r die Verschwendung von Steuergeldern. Und es ist gut, dass wir in einem Land leben, in dem der Staat sich sein Versagen von einer eigenen Beh&ouml;rde &ouml;ffentlich vorhalten lassen muss. Besser noch ist es, dass diese Beh&ouml;rde jetzt auf eine Verschwendung von Staatsgeld hinweist, bei der es sich weder um Beh&ouml;rdenversagen noch -versehen handelt, sondern um erkl&auml;rte Politik: das &ldquo;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&rdquo;, das der Bundesrat trotz Einspruchs vieler L&auml;nder wohl in gut einer Woche beschlie&szlig;en wird. Nur dieses unsinnige Projekt kann der Rechnungshof gemeint haben mit dem Hinweis, f&uuml;r Steuersenkungen gebe es keinen Spielraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=2130256&amp;em_loc=2091\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Bei aller Zustimmung bleibt anzumerken, dass es  nicht die Aufgabe des Bundesrechnungshofs ist, die Frage zu entscheiden oder (dazu zu beraten), ob das Geld f&uuml;r Steuersenkungen reicht. Das w&uuml;rde ich mir auch verbitten, wenn der BRH aus diesen Gr&uuml;nden gegen Konjunkturprogramme angehen w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zur Not verhandeln wir mit dem Teufel &ndash; Ein etwas anderer Nachruf auf Otto Graf Lambsdorff<\/strong><br>\nDass Otto Graf Lambsdorff 1952\/1953 als junger FDP- Bezirksvorsitzender in Aachen auch ein gro&szlig;es Herz f&uuml;r NS-Kriegsverbrecher hatte, wird in allen Nachrufen verschwiegen. Diese biographische Randnotiz in seinem langen erfolgreichen Politikerleben st&ouml;rte 1999 auch nur kurz die Performance des Chef-Unterh&auml;ndlers. Am 22. August 1999 wandten sich mit Esther Bejanaro, Peter Gingold und Kurt Goldstein prominente &Uuml;berlebende der Shoah und der Zwangsarbeit an die &Ouml;ffentlichkeit und forderten &uuml;berraschend die Abberufung von Lambsdorff. Sie beriefen sich auf Archiv-Unterlagen, denen zufolge Lambsdorff sich als Bezirksvorsitzender der FDP Aachen 1952\/53 &bdquo;zum politischen Helfershelfer von Nazi-Kriegsverbrechern gemacht&rdquo; habe. Lambsdorff sei mit Heydrichs Stellvertreter Werner Best aufgetreten und habe eine Generalamnestie f&uuml;r NS-Kriegsverbrecher gefordert. 1952 soll er nach einem Bericht des Bundeskriminalamts (BKA) auch den Kriegsverbrecher Antoine Touseul getroffen haben, der aus einem niederl&auml;ndischen Gef&auml;ngnis geflohen war und die FDP in Aachen um Hilfe bat. &bdquo;Lambsdorff ist in seiner Funktion als Verhandlungsf&uuml;hrer der Bundesregierung f&uuml;r uns als &Uuml;berlebende untragbar. Wer Nazikriegsverbrecher trifft, unterst&uuml;tzt, ihre Kampagnen mittr&auml;gt und pers&ouml;nlich mit ihnen Veranstaltungen abh&auml;lt, hat sich disqualifiziert f&uuml;r Verhandlungen mit den &Uuml;berlebenden der Shoah, der Konzentrationslager und der Zwangsarbeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/stephan-stracke\/ein-etwas-anderer-nachruf-auf-otto-graf-lambsdorff?modus=print)\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Privatisierung des Gesundheitswesen: Dr. Bertelsmanns Schr&ouml;pf- und Aderlasstherapie<\/strong><br>\nMit ca. 1200 Filialen und Kultst&auml;tten rund um und weit &uuml;ber den Mittelmeerraum hinaus, galten die Anh&auml;nger des griechischen Heilgottes Asklepios bereits im 5. Jh. v. Chr. als erfolgreichster Heilkult der Antike. Selbst Hippokrates, dessen Eid die Mediziner noch heute schw&ouml;ren, r&uuml;hmte sich seinerzeit ein &bdquo;Sohn des Asklepios&ldquo; zu sein. Mit r&uuml;den Methoden versucht stattdessen der Hamburger Klinikkonzern &bdquo;Asklepios&ldquo; nicht nur die Gr&uuml;ndung eines neuen Betriebsrates zu vereiteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-stimmen.de\/?p=2421\">Gegen-Stimmen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>arvato pr&auml;sentiert integrierte Dienstleistungen f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand<\/strong><br>\nBereits zum vierten Mal pr&auml;sentiert die arvato AG als Aussteller bei der diesj&auml;hrigen Messe &bdquo;Moderner Staat&ldquo; ihr Leistungsportfolio f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Sektor. Ein Portfolio, f&uuml;r das das Expertenteam &bdquo;&Ouml;ffentliche Hand&ldquo; der arvato AG die langj&auml;hrigen Erfahrungen aus der T&auml;tigkeit f&uuml;r Privatunternehmen mit dem Wissen um die besonderen Anforderungen und Gegebenheiten des Beh&ouml;rdenmarkts zusammen gebracht hat. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen dabei moderne e-Government-L&ouml;sungen, der IT-Betrieb, die optimierte Steuerung von B&uuml;rgerb&uuml;ros, der Betrieb von Call- und Service-Centern, Abrechnungswesen und Forderungsmanagement sowie das Scannen, Erfassen und Drucken von Dokumenten. In einem Praxisbericht zum Thema &bdquo;Forderungsmanagement f&uuml;r die Justiz&ldquo; pr&auml;sentiert arvato ein Pilotprojekt in Baden-W&uuml;rttemberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressebox.de\/pressemeldungen\/arvato-systems-gmbh-guetersloh\/boxid-304372.html?print\">Pressebox<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>FDP muss 3,5 Millionen Euro Strafe zahlen<\/strong><br>\nDie FDP muss wegen rechtswidriger Spenden eine Millionenstrafe an den Bundestag zahlen. Das Berliner Verwaltungsgericht best&auml;tigte den Bescheid des Bundestages wegen der Parteispendenaff&auml;re um J&uuml;rgen M&ouml;llemann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/663\/496973\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Vorratsdatenspeicherung &ndash; Leutheusser vs. Schnarrenberger<\/strong><br>\nZwei Seelen wohnen, ach, in ihrer Brust: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger tritt in Karlsruhe gegen sich selbst an &ndash; als B&uuml;rgerrechtlerin und als Justizministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/586\/496897\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bei allem Respekt &ndash; w&auml;re Frau Leutheusser-Schnarrenberger noch die Selbe wie vor zw&ouml;lf Jahren, als sie aus Protest gegen den gro&szlig;en Lauschangriff zur&uuml;cktrat, h&auml;tte sie jetzt gar nicht das Amt annehmen d&uuml;rfen, anstatt vor Gericht so eine Jekyll&amp;Hyde-Nummer zu bringen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Christliche Gewerkschaft zieht vor Bundesarbeitsgericht<\/strong><br>\nDie christliche Zeitarbeitergewerkschaft will Tarifpartei bleiben. Nach einem gegenteiligen Urteil des Berliner Arbeitsgerichts klagt die Gewerkschaft nun auf Bundesebene.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2009-12\/christliche-gewerkschaften-tarifpartner-einspruch?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Personalversammlung der BayernLB: Lachen &uuml;ber den Chef <\/strong><br>\nVor einem Jahr haben mehr als 1000 Besch&auml;ftigte der Landesbank vor der M&uuml;nchner Konzernzentrale f&uuml;r ihren Vorstandschef Michael Kemmer demonstriert. Damit verhinderten sie, dass er von Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer abgesetzt wurde. Die Stimmung hat sich in einem Jahr ge&auml;ndert. Vergangenen Mittwoch haben mehr als 1000 Mitarbeiter bei einer Personalversammlung ihren Unmut &uuml;ber Kemmer bekundet. Doch die Angestellten pfiffen nicht, und sie beschimpften ihn auch nicht. Sie lachten den Bankchef einfach aus. In dem Moment, als er sagte, das Betriebsklima sei gut. Auf diese Reaktion war Kemmer nicht vorbereitet. Ihm seien &ldquo;die Gesichtsz&uuml;ge eingefroren, er war wie versteinert&rdquo;, sagt einer, der das miterlebte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/646\/496956\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Lachen ist oft die beste Medizin. Gute Besserung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: &Uuml;berteuerter Regionalverkehr, lasche EU-Vorschriften bei giftigem Spielzeug, Neues zur Riester-T&auml;uschung, Afghanistan, Hartz-Theater, Schweinegrippe als Biotop der Pharma-Industrie, Privatisierung, FDP muss Strafe zahlen. (MB\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4395","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4395"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4395\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}