{"id":44010,"date":"2018-05-18T08:18:53","date_gmt":"2018-05-18T06:18:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010"},"modified":"2018-05-18T08:18:53","modified_gmt":"2018-05-18T06:18:53","slug":"hinweise-des-tages-3122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h01\">Interview mit Oskar Lafontaine: &ldquo;Ich widerspreche der L&uuml;ge, die Kriege der USA dienten der Demokratie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h02\">Bundesregierung spart j&auml;hrlich 25 Milliarden durch Herunterrechnen der Hartz IV-S&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h03\">Geschlossen f&uuml;r Beibehaltung des Iran-Deals &ndash; EU droht mit &bdquo;Blocking Statute&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h04\">Wenn man die Leiharbeiter fragt&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h05\">Die Post bleibt stur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h06\">St&auml;rkung der Arbeitnehmerrechte &ndash; Dussmann f&uuml;rchtet um Zeitvertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h07\">Party der Ausbeuter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h08\">BAMF-Aff&auml;re: Druck auf Seehofer steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h09\">T&ouml;pfer zu EU-Klage: &ldquo;Regierung h&auml;tte fr&uuml;her handeln m&uuml;ssen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h10\">GKV-Spitzenverband widerspricht Minister Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h11\">Italien gegen Europa: Das kann ja heiter werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h12\">Ein schwarzes Loch in S&uuml;dosteuropa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h13\">Lieber putschen statt w&auml;hlen: Am 20. Mai ist Pr&auml;sidentschaftswahl in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44010#h14\">Divestment &ndash; wie unser Geld den Klimawandel befeuert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Interview mit Oskar Lafontaine: &ldquo;Ich widerspreche der L&uuml;ge, die Kriege der USA dienten der Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nSPIEGEL ONLINE: &ldquo;Verlogenes Pack&rdquo;, &ldquo;Kriegstreiber&rdquo;, &ldquo;Brandstifter&rdquo;, &ldquo;nicht zum Frieden f&auml;hig&rdquo; &ndash; das schreiben Sie &uuml;ber die USA und Pr&auml;sident Donald Trump auf Facebook. Wir haben den Eindruck: Sie haben sich regelrecht verbissen in dieses Land.<br>\nLafontaine: Ich widerspreche der L&uuml;ge, die Kriege der Vereinigten Staaten dienten der Demokratie und den Menschenrechten. Die Au&szlig;enpolitik der USA ist auf Eroberung von Rohstoffen und Absatzm&auml;rkten ausgerichtet.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Wie sollte die Bundesregierung mit den Amerikanern und Trump umgehen?<br>\nLafontaine: Wir brauchen die Zusammenarbeit mit der st&auml;rksten Milit&auml;r- und Wirtschaftsmacht der Welt, aber wir m&uuml;ssen selbstbewusst unsere Interessen vertreten.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Warum attackieren Sie Wladimir Putin nicht genauso hart wie Trump?<br>\nLafontaine: Jahrzehntelang standen russische Truppen in Osteuropa und in Deutschland. Jetzt stehen Nato-Truppen, auch deutsche Truppen, an der russischen Grenze. Wer ist also der Aggressor?<br>\nSPIEGEL ONLINE: Putin hat die Krim annektiert, unterst&uuml;tzt die Separatisten im Osten der Ukraine und destabilisiert das Land. In Syrien st&uuml;tzt er das brutale Assad-Regime mit dem Einsatz russischer Kampfbomber. Das nennen wir Aggression. Sie nicht?<br>\nLafontaine: Vor der Annexion der Krim standen die Nato-Osterweiterung gegen das Versprechen, das man Michail Gorbatschow gegeben hatte, und der Versuch, auch die Ukraine in die Nato aufzunehmen. Zur Destabilisierung Syriens f&ouml;rderten die USA im Verbund mit den Golfdiktaturen jahrelang die M&ouml;rderbanden des IS, bevor Russland eingriff. Wir verurteilen jeden Krieg. Aber die USA geben f&uuml;r ihre Kriegsf&uuml;hrung mit rund 610 Milliarden Dollar fast zehnmal so viel aus wie Russland mit gut 66 Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oskar-lafontaine-von-einer-linken-volkspartei-sind-wir-weit-entfernt-a-1208089.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesregierung spart j&auml;hrlich 25 Milliarden durch Herunterrechnen der Hartz IV-S&auml;tze<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat in den letzten Jahren den Regelsatz f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger systematisch nach unten gerechnet &ndash; mit weitreichenden Folgen auch f&uuml;r Rentner und Einkommenssteuerzahler. Nach Berechnungen des ARD-Politmagazins MONITOR spart sie damit insgesamt 25 Milliarden Euro pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/pressemeldung-hartz-vier-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Haustein:<\/strong> Es ist einfach nur zum Haare raufen! Selbstverst&auml;ndlich ist das Berechnungsverfahren und die diesem Verfahren zugrundeliegende Logik entscheidend f&uuml;r die H&ouml;he des Regelsatzes und damit zur M&ouml;glichkeit bzw. Unm&ouml;glichkeit, angemessen an der Gesellschaft teilzuhaben. Ob beim Statistikverfahren die 20 oder die 15 &auml;rmsten Prozent der Bev&ouml;lkerung als Ma&szlig;stab genommen werden &ndash; und anschlie&szlig;end sogar noch unter dubiosen Abz&uuml;gen von deren Ausgaben &ndash; schl&auml;gt sich lediglich im Grad ihres Abgeh&auml;ngtseins von gesellschaftlichen Normalit&auml;ten nieder. Eine gesellschaftliche Teilhabe garantieren beide Grundannahmen nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich kann es immer nur wiederholen: Mit der Statistikmethode wird kein (!) Bedarf ermittelt. Kann auch gar nicht ermittelt werden. Die Statistikmethode spiegelt nur die Ausgaben der 20 (oder auch nur der 15) &auml;rmsten Prozent der Bev&ouml;lkerung wider. Und sind die &auml;rmsten 20 Prozent (erst recht nat&uuml;rlich die &auml;rmsten 15 Prozent) mit ihrem Einkommen so weit von der gesellschaftlichen Normalit&auml;t abgekoppelt, dass auch sie schon nicht an der Gesellschaft teilhaben k&ouml;nnen, folgt daraus zwingend, dass ein davon abgeleiteter Regelsatz f&uuml;r die Sozialleistungsempf&auml;nger ebenfalls den Ausschluss von der gesellschaftlichen Normalit&auml;t bedeutet. Auch ohne die absurden nachfolgenden Abz&uuml;ge wie zum Beispiel den Anteil f&uuml;r Segelyachten (das ist kein Scherz, dies wurde in fr&uuml;heren Jahren als ein Punkt zur Begr&uuml;ndung von Abz&uuml;gen angef&uuml;hrt) oder f&uuml;r Blumen, wie der gerade vergangene Muttertag in Erinnerung rufen k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Ist der Bezugsma&szlig;stab schon Ausgeschlossensein von der Gesellschaft, kann daraus auch nur weiteres Ausgeschlossensein resultieren. Aus Armut folgt weitere Armut. Das ist die Logik der Statistikmethode, die jedoch seit vielen Jahren von der Bundesregierung mit den absurdesten Argumenten verteidigt wird. Der Nutzung der Warenkorbmethode, die bei verantwortungsvoller Herangehensweise eine wirkliche Teilhabe gew&auml;hrleisten k&ouml;nnte, verweigert sich die Politik hingegen konsequent. Und auch die Medien spielen hierbei eine unr&uuml;hmliche Rolle. Im Zuge der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h03\">Spahn-&Auml;u&szlig;erungen<\/a> habe ich ein weiteres Mal (!) eine Vielzahl weitreichenstarker Medien, u.a. die ARD und ihre 9 Landesrundfunkanstalten, das ZDF, S&uuml;ddeutsche Zeitung, FAZ, Zeit, taz, Frankfurter Rundschau usw. usf., auf die Studie &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26257\">Was der Mensch braucht<\/a>&ldquo; von 2015 hingewiesen, welche ja auf Warenkorbbasis erarbeitet wurde. Reaktion: Null. Bezeichnend f&uuml;r den Zustand der Medien ist hingegen, dass mit der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43705#h10\">Anstalt<\/a>&ldquo; ausgerechnet eine Kabarett-Sendung als Einzige die Studie aufgriff und somit den ansonsten mangelhaft ausgef&uuml;llten Informationsauftrag der Medien wahrnahm.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geschlossen f&uuml;r Beibehaltung des Iran-Deals &ndash; EU droht mit &bdquo;Blocking Statute&ldquo;<\/strong><br>\nDie USA wollen im Iran investierte Firmen bestrafen. Die EU will im Gegenzug diejenigen ma&szlig;regeln, die sich den US-Sanktionen unterwerfen. [&hellip;] Nach Angaben eines EU-Offiziellen sei man sich auch einig, mit den USA &uuml;ber Fl&uuml;ssiggas zu reden, wenn die Regierung in Washington auf Schutzz&ouml;lle bei Stahl und Aluminium verzichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/iran-abkommen-geschlossen-fuer-beibehaltung-des-iran-deals-eu-droht-mit-blocking-statute\/22571602.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>dazu: Unglaublich: <\/strong><br>\n&ldquo;Nach Angaben eines EU-Offiziellen sei man sich auch einig, mit den USA &uuml;ber Fl&uuml;ssiggas zu reden, wenn die Regierung in Washington auf Schutzz&ouml;lle bei Stahl und Aluminium verzichtet.&rdquo; Es ist dringend notwendig, der Erpressung der USA geschlossen entgegenzutreten! Absolut unakzeptabel ist es, den Amerikanern ihr schmutziges Fl&uuml;ssiggas abzukaufen und damit die Lieferbeziehungen f&uuml;r Gas mit Russland zu gef&auml;hrden.<br>\nDiese laufen seit Jahrzehnten einwandfrei und haben dazu beigetragen, die Beziehungen zu Russland positiv zu gestalten. Die Amerikaner wollen seit jeher Nordstream 2 verhindern und damit die deutsch-russische Zusammenarbeit im Energiesektor st&ouml;ren, um eigenes &uuml;bersch&uuml;ssiges LNG-Gas auf den europ&auml;ischen Markt zu bringen. Die EU darf bei diesem schmutzigen Deal nicht mitmachen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/mdb.klaus.ernst\/posts\/10156122796866023\">Klaus Ernst via Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der schmutzige Deal ist das eine. Merkel hat in Sofia aber auch noch einmal deutlich gemacht, dass die Bundesregierung deutsche Unternehmen, die Gesch&auml;fte mit Iran machen, nicht wirklich sch&uuml;tzen will. Da d&uuml;rfe man keine Illusionen sch&uuml;ren, so Merkel. Unterdessen wird die Sollbruchstelle beim Iran-Abkommen mit dem ballistischen Raketenprogramm immer deutlicher. Was das angehe, liege Deutschland auf Linie der USA. Hei&szlig;t doch im Klartext: Man braucht irgendwann nur zu erkl&auml;ren, dass der Iran nicht das erf&uuml;llt, was verlangt wird und schon kann sich Deutschland guten Gewissens aus dem Abkommen verabschieden, ohne das Gesicht zu verlieren. Insofern ist es nicht ganz nachvollziehbar, warum in einigen Medien die Auffassung vertreten wird, Europa demonstriere gegen&uuml;ber den USA Geschlossenheit. Das Gegenteil ist der Fall.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Iran-Gesch&auml;fte &ndash; US-Sanktionen: Altmaier zweifelt an EU-Pl&auml;nen<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Peter Altmaier &auml;u&szlig;erte sich allerdings zur&uuml;ckhaltend. Man m&uuml;sse &ldquo;sehr genau pr&uuml;fen&rdquo;, ob die sogenannten Blocking-Verordnung &ldquo;ihre Ziele erreicht oder ob sie am Ende nicht auch europ&auml;ischen Unternehmen das Leben schwerer macht&rdquo;, sagte der CDU-Politiker in der ZDF-Sendung &ldquo;maybrit illner&rdquo;. Auch warnte er vor einem &ldquo;Sanktionswettlauf&rdquo;, der am Ende Arbeitspl&auml;tze auch in Deutschland gef&auml;hrde. Mit dem geplanten Abwehrgesetz w&uuml;rden europ&auml;ische Unternehmen daf&uuml;r bestraft, &ldquo;dass sie sozusagen unter den Sanktionen der USA leiden&rdquo;, kritisierte der Wirtschaftsminister. Die Wiederbelebung des Abwehrgesetzes sei auch keine beschlossene Sache: &ldquo;Das wird in Br&uuml;ssel derzeit diskutiert. Da wird man sehen, wie die Entscheidungen ausgehen.&rdquo; Angesichts der Risiken des Abwehrgesetzes &ldquo;m&uuml;ssen wir uns dreimal &uuml;berlegen, was wir tun&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/altmaier-bezweifelt-sinn-von-eu-abwehrgesetz-vor-us-sanktionen-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Vor dem Welthandelskrieg<\/strong><br>\nDie EU stellt erste Abwehrma&szlig;nahmen gegen die US-Pl&auml;ne in Aussicht, Iran-Gesch&auml;fte europ&auml;ischer Firmen mit Strafen zu belegen. Wie die Union mitteilt, wird ein Gesetz (&ldquo;Blocking Statute&rdquo;) aus dem Jahr 1996 wieder in Kraft gesetzt werden, das es Firmen aus der EU untersagt, ihre Gesch&auml;ftsbeziehungen zu Iran abzubrechen, um dadurch empfindlichen Strafzahlungen in den Vereinigten Staaten zu entgehen. Tats&auml;chlich haben erste Konzerne aus Deutschland und anderen EU-Staaten bereits angek&uuml;ndigt, Auftr&auml;ge aus Teheran zu annullieren, um ihr US-Gesch&auml;ft nicht zu gef&auml;hrden. &Auml;hnliches steht m&ouml;glicherweise auch deutschen Firmen bevor, die in Russland gewinnbringend t&auml;tig sind: Washington droht, die Einhaltung der am 6. April von US-Pr&auml;sident Donald Trump angek&uuml;ndigten Sanktionen gegen einige russische Oligarchen und deren Konzerne auch von Unternehmen aus Deutschland und der EU einzufordern. Deutsche Regierungsmitarbeiter berichten von &ldquo;so etwas wie Panikstimmung&rdquo; unter russlandorientierten deutschen Unternehmern im eskalierenden globalen Handelskrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7611\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wenn man die Leiharbeiter fragt&hellip;<\/strong><br>\nIn der Welt der Arbeitnehmer&uuml;berlassung scheint alles zum Besten bestellt, das zumindest ist immer dann die Botschaft der Branche, wenn sie sich ins rechte Licht setzen will. Von attraktiven Einsatzbedingungen und fairer Bezahlung ist da die Rede, oder auch davon, dass man Arbeitslosen einen viel versprechenden Einstieg in den Arbeitsmarkt biete, noch dazu in spannenden, abwechslungsreichen Projekten.<br>\nMan k&ouml;nnte glatt meinen, in den Verleihunternehmen sind &uuml;berwiegend um das Wohlergehen der Mitarbeiter f&uuml;rsorglich bem&uuml;hte Menschenfreunde am Werk. Als einen solchen stellt sich zum Beispiel der Vorstandsvorsitzende der Adecco-Gruppe, deren Tochterunternehmen in Deutschland mit Randstad um die Marktf&uuml;hrerschaft konkurriert, Alain Dehaze, dar. Er verstieg sich in einem Interview sogar zu der Behauptung, man wolle allen Menschen in den Arbeitsmarkt helfen. Mehr noch: Deutschland wolle man dabei helfen, das Demografieproblem zu verringern.<br>\nDas ist nat&uuml;rlich alles Quatsch und dient &ndash; ziemlich plump &ndash; blo&szlig; der Imagepflege. Die Realit&auml;t hinter den h&uuml;bschen Nebelkerzen sieht v&ouml;llig anders aus. Das verr&auml;t im Ansatz schon ein Blick in diverse Statistiken. Wer es genauer wissen will, der wird bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) f&uuml;ndig. Die ist zwar nicht gerade als Kritikerin von prek&auml;ren und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bekannt, doch in ihren Analysen zur Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland kommt sie nicht umhin regelm&auml;&szlig;ig festzustellen,<br>\n1. dass LeiharbeiterInnen ein &uuml;berdurchschnittlich hohes Risiko haben, aus sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung heraus arbeitslos zu werden (zuletzt gingen laut BA 14 Prozent der Zug&auml;nge in Arbeitslosigkeit auf eine Branche zur&uuml;ck, die weniger als drei Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten stellte);<br>\n2. dass LeiharbeiterInnen &uuml;berdurchschnittlich oft nur auf dem Niveau von Helfert&auml;tigkeiten eingesetzt werden, und zwar auch dann, wenn individuell eine h&ouml;here Qualifikation vorliegt;<br>\n3. dass LeiharbeiterInnen Bruttoarbeitsentgelte erzielen, die deutlich unter den im Durchschnitt &uuml;ber alle Branchen erzielten Entgelten liegen. Die Gehaltsl&uuml;cke kann nur zu einem Teil dadurch erkl&auml;rt werden, dass Leiharbeitende so oft schlechter bezahlte Helfert&auml;tigkeiten aus&uuml;ben, denn die Entgeltdifferenzen verschwinden auch bei einer nach Anforderungsnivaus differenzierten vergleichenden Betrachtung nicht.<br>\nUnd wer zu wenig verdient, der braucht oft staatliche Unterst&uuml;tzung. Wie S&uuml;ddeutsche.de k&uuml;rzlich berichtete, lag der Anteil der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten, die erg&auml;nzende Hartz-IV-Leistungen beziehen, im Juni 2017 in der Leiharbeit bei 5 Prozent. &Uuml;ber alle Branchen hinweg hatten dagegen nur 2 Prozent der Besch&auml;ftigten Arbeitslosengeld II bezogen. &Uuml;brigens war der &uuml;berwiegende Teil der Leiharbeitsbesch&auml;ftigten (71 %), der erg&auml;nzende Leistungen aus der Grundsicherung bezog, in Vollzeit besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.miese-jobs.de\/chroniken\/2018\/16-05-18\/\">miese Jobs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Post bleibt stur<\/strong><br>\nDie Deutsche Post will ungeachtet aller Kritik nicht von der umstrittenen Praxis bei der Entfristung von Arbeitsvertr&auml;gen abr&uuml;cken. Der Bonner Konzern &uuml;bernimmt Angestellte nur dann unbefristet, wenn sie zuvor innerhalb von zwei Jahren nicht mehr als 20 Krankheitstage hatten und nicht mehr als zwei selbst verschuldete Unf&auml;lle mit konzerneigenen Fahrzeugen. &ldquo;Wir werden an den Eckpunkten festhalten, denn sie haben sich in der Praxis bew&auml;hrt und sind arbeitsrechtlich nicht zu beanstanden&rdquo;, sagte Thomas Ogilvie, 41, im Vorstand der Post f&uuml;r Personal zust&auml;ndig, der S&uuml;ddeutschen Zeitung.<br>\nAn der Praxis hatte es zuvor massive &ouml;ffentliche Kritik gegeben. Das sei &ldquo;nicht in Ordnung&rdquo;, hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz gesagt und eine Intervention angek&uuml;ndigt. Der Bund h&auml;lt noch knapp 21 Prozent der Aktien des ehemaligen Staatskonzerns. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil appellierte an die soziale Verantwortung der Post. Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), sagte, es sei &ldquo;moralisch h&ouml;chst verwerflich, dass man die Entfristung von Arbeitsvertr&auml;gen daran koppelt, wie gesund oder wie selten krank die Besch&auml;ftigten bei der Deutschen Post sind&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/befristete-jobs-die-post-bleibt-stur-1.3982362\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hoffentlich ist nicht lediglich die Deutsche Post AG bez&uuml;glich der Behandlung ihrer Belegschaft &ldquo;zum Politikum&rdquo; geworden. Der Bund als Arbeitgeber h&auml;tte nun die Chance, f&uuml;r andere Verh&auml;ltnisse zu sorgen. Der &Ouml;ffentliche Dienst k&ouml;nnte attraktiver werden &ndash; wenn insbesondere Herr Scholz als Bundesfinanzminister seinen Einfluss nutzen w&uuml;rde, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>St&auml;rkung der Arbeitnehmerrechte &ndash; Dussmann f&uuml;rchtet um Zeitvertr&auml;ge<\/strong><br>\nDie GroKo will befristete Vertr&auml;ge einschr&auml;nken. Dem steht Dussmann skeptisch gegen&uuml;ber &ndash; denn diese seien notwendig, da auch Auftr&auml;ge befristet seien.<br>\nDer Dienstleistungskonzern Dussmann f&uuml;rchtet geplante st&auml;rkere Arbeitnehmerrechte. Man sehe Pl&auml;ne der schwarz-roten Koalition mit Sorge, befristete Vertr&auml;ge einzuschr&auml;nken, sagte Vorstandssprecher Wolfgang H&auml;fele am Donnerstag. &bdquo;Es ist notwendig, dass wir weiterhin befristet Mitarbeiter einstellen k&ouml;nnen, denn unsere Auftr&auml;ge sind auch befristet.&ldquo; Das sei ein Anliegen der ganzen Branche. Auch das geplante R&uuml;ckkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit sieht Dussmann kritisch.<br>\nDas Familienunternehmen mit weltweit gut 64.000 Besch&auml;ftigten verdient sein Geld unter anderem mit Hausmeisterdiensten, Wachschutz, Putzkr&auml;ften, Pflege und Kinderbetreuung. 2017 verfehlte die Dussmann Group ihr Ziel, den Umsatz um 5 Prozent zu steigern. H&auml;fele f&uuml;hrt das darauf zur&uuml;ck, dass die F&uuml;hrung gewechselt habe und ein Zukauf aus strategischen Gr&uuml;nden abgeblasen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/dienstleister\/dienstleistungskonzern-staerkung-der-arbeitnehmerrechte-dussmann-fuerchtet-um-zeitvertraege\/22577444.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das passt ja zur Debatte. In ihrer Haushaltsrede wechselte Andrea Nahles diese Woche von der SPD-Fraktionschefin zur SPD-Parteichefin und beklagte laut, dass sich die Union mal wieder verabredeten Dingen wie dem R&uuml;ckkehrrecht von Teil- in Vollzeit versperre. Das wird vermutlich auch so bleiben. Da liefert der oben verlinkte Artikel die Begr&uuml;ndung. Nur ist die Kausalit&auml;t erschreckend. Weil Auftr&auml;ge befristet seien (war das je anders?), bestehe die Notwendigkeit, auch Mitarbeiter befristet zu besch&auml;ftigen. Mit anderen Worten: Das unternehmerische Risiko hat eben nicht mehr der Unternehmer, sondern der Arbeitnehmer zu tragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Party der Ausbeuter<\/strong><br>\nAm Donnerstag feierte die Branche Geburtstag. In M&uuml;nster beging der Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) sein 20j&auml;hriges Bestehen. Der IGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann gab die Marschrichtung vor. Ziel sei die allgemeine Akzeptanz der Zeitarbeit als Normalarbeitsverh&auml;ltnis, erkl&auml;rte er in einer Pressemitteilung vom Donnerstag.<br>\nF&uuml;r Kritik am Gesch&auml;ftsmodell sind die Damen und Herren nicht empf&auml;nglich. Die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Die Linke) hatte am 10. Mai darauf hingewiesen, dass vollzeitbesch&auml;ftigte Leiharbeiter im Bundesdurchschnitt im Vergleich 1.317 Euro brutto weniger als ihre festangestellten Kollegen verdienen. Zudem seien 71 Prozent der Leiharbeiter zus&auml;tzlich auf Hartz IV angewiesen. &raquo;Leiharbeit war und ist der Motor der Niedriglohnbesch&auml;ftigung in Deutschland&laquo;, hatte Zimmermann gegen&uuml;ber dpa mitgeteilt. Der IGZ polterte zur&uuml;ck: &raquo;Die Aussagen von Sabine Zimmermann (&hellip;) m&ouml;gen sich f&uuml;r kurzfristige PR-Zwecke eignen, der komplexen Realit&auml;t in einem Feld, das verantwortungsbewusst behandelt werden muss, werden sie leider nicht gerecht&laquo;, gab Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Werner Stolz am Montag zu verstehen. Schlie&szlig;lich habe &raquo;jeder dritte Langzeitarbeitslose, der in der ersten Jahresh&auml;lfte 2017 eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt fand, (&hellip;) diese in der Zeitarbeit&laquo; gefunden. &raquo;Ich denke, auch Frau Zimmermann m&ouml;chte Menschen mit schwieriger Biographie weiterhin Chancen er&ouml;ffnen&laquo;, schloss Stolz.<br>\nZimmermann wollte das so nicht stehenlassen. Gegen&uuml;ber jW erkl&auml;rte sie: &raquo;Die &Auml;u&szlig;erungen des IGZ verkehren die Realit&auml;t ins Gegenteil und sind eine plumpe Rechtfertigung f&uuml;r ein Gesch&auml;ftsmodell, das Besch&auml;ftigten faire L&ouml;hne vorenth&auml;lt und keine wirkliche Perspektive bietet.&laquo; Dies noch sch&ouml;nzureden sei ein Schlag ins Gesicht der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer und einfach nur zynisch. Der &uuml;berwiegende Teil der in der Branche T&auml;tigen w&auml;hle diese Besch&auml;ftigungsform nicht freiwillig, sondern in Ermangelung von Alternativen und unter Androhung von Leistungsk&uuml;rzungen durch die Arbeitsverwaltung, erkl&auml;rte Zimmermann. &raquo;Viele Normalarbeitspl&auml;tze wurden durch Leiharbeit ersetzt, durch Arbeitskr&auml;fte, die von den entleihenden Unternehmen in k&uuml;rzester Zeit wieder an den Verleihbetrieb zur&uuml;ckgegeben werden k&ouml;nnen und zur Ware degradiert werden.&laquo; Diesem Handel m&uuml;sse endlich ein Riegel vorgeschoben werden, forderte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/332641.party-der-ausbeuter.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Quasi nach dem Motto &ldquo;D&uuml;mmer geht immer&rdquo; l&auml;&szlig;t sich ausgerechnet Herr Gysi von diesem Verband offenbar instrumentalisieren. Zum Gl&uuml;ck lassen sich nicht alle &ndash; auch nicht alle Mitglieder der Linkspartei &ndash; vor einem (solch miserablen) Karren spannen. War sich Herr Gysi nicht &uuml;ber die mediale Au&szlig;enwirkung solch eines Auftrittes bewu&szlig;t oder warum nimmt er daran teil?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>BAMF-Aff&auml;re: Druck auf Seehofer steigt<\/strong><br>\nAm 10. Mai best&auml;tigte die Bundespolizei der Rheinischen Post, dass sie den am Dienstag nach Italien zur&uuml;ckgef&uuml;hrten Togoer aus Ellwangen, dessen Kameraden der Polizei ein Zwei-Minuten-Ultimatum gestellt hatten, wieder einreisen lassen m&uuml;sste, wenn er an der Grenze steht: Der Grund daf&uuml;r ist ein m&uuml;ndlicher Erlass des alten Bundesinnenministers Thomas de Maizi&egrave;re, den sein Nachfolger Horst Seehofer trotz anderslautender Rhetorik bislang nicht zur&uuml;ckgenommen hat. Dazu, warum das nicht geschah und geschieht, &auml;u&szlig;ert er sich bislang nicht.<br>\nIn Sozialen Medien fragt man sich deshalb, was die auff&auml;lligen Buskontrollen in der N&auml;he der bayerischen Grenzen eigentlich sollen: Wom&ouml;glich nur vor den Wahlen einen Eindruck erwecken, der ein falscher ist: Es wird kontrolliert, aber nicht zur&uuml;ckgewiesen, wie es das Grundgesetz und die europ&auml;ischen Vertr&auml;ge eigentlich vorsehen.<br>\nDarauf, dass bei Seehofer Reden und Handeln voneinander abweichen, deuten nun auch Berichte hin, wonach er bereits Anfang M&auml;rz dar&uuml;ber informiert gewesen sein m&uuml;sste, dass die Bremer Au&szlig;enstelle des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) in gro&szlig;em Stil unberechtigte Asylanerkennungen vergab und man dort sogar Terrorverd&auml;chtigen einen &ldquo;Schutzstatus&rdquo; gew&auml;hrte. Seehofer selbst streitet das bislang ab und behauptet, seine Mitarbeiter h&auml;tten die Informationen an ihn f&uuml;nf Wochen lang nicht weitergeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/BAMF-Affaere-Druck-auf-Seehofer-steigt-4050806.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>T&ouml;pfer zu EU-Klage: &ldquo;Regierung h&auml;tte fr&uuml;her handeln m&uuml;ssen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Klage der EU-Kommission gegen Deutschland sei richtig, sagt Klaus T&ouml;pfer im Interview mit tagesschau.de. Nachr&uuml;stungen seien unvermeidbar. Und auch Fahrverbote h&auml;tten l&auml;ngst angek&uuml;ndigt werden m&uuml;ssen.<br>\ntagesschau.de: Die EU-Kommission hat entschieden, Deutschland und f&uuml;nf weitere L&auml;nder zu verklagen. Richtig so?<br>\nKlaus T&ouml;pfer: Ja. Es kann nicht sein, dass &uuml;ber Jahre hinweg, Grenzwerte &uuml;berschritten werden und es gibt keine Reaktion darauf. Das gef&auml;hrdet auch die Glaubw&uuml;rdigkeit dessen, was in der EU entschieden wird. Es ist gut, dass es durch diese Klagen nun mehr Druck auf Regierungen und St&auml;dte geben wird. [&hellip;]<br>\ntagesschau.de: Einiges wurde bereits in die Wege geleitet. Das &ldquo;Sofortprogramm f&uuml;r saubere Luft&rdquo;, die Idee von Modellversuchen mit kostenlosem Nahverkehr, Software-Updates der Autoindustrie: Wie wirksam sind diese Ma&szlig;nahmen?<br>\nT&ouml;pfer: Das sind sicherlich erste Schritte, aber im Endeffekt sind es Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Die Kommission hat das ja durchgerechnet und gesagt: Es reicht einfach nicht, es muss mehr getan werden. Ich bin auch der Meinung, wir k&ouml;nnen uns nicht mit Software-Updates begn&uuml;gen, auch Nachr&uuml;stungen sind notwendig. Und ich bin der festen &Uuml;berzeugung, dass das m&ouml;glich ist. Klar ist aber auch, dass das Geld kostet.<br>\ntagesschau.de: Wer soll die Nachr&uuml;stungen bezahlen?<br>\nT&ouml;pfer: Die Industrie hat diese Situation verursacht, also muss sie sie auch beseitigen. Sie hat die Fahrzeuge geliefert, wissend, dass die Grenzwerte &uuml;berschritten werden. Man sollte nicht immer gleich nach dem Staat rufen.<br>\ntagesschau.de: Mangelt es der Bundesregierung an politischem Willen, das Problem in den Griff zu bekommen?<br>\nT&ouml;pfer: Man h&auml;tte in der Tat nach Kenntnis der Manipulationen schon deutlich fr&uuml;her sagen m&uuml;ssen, das stellen wir jetzt ab. Und da muss man nunmal an die Unternehmen selbst rangehen. Es wurden auf Grundlage falscher Messwerte erhebliche Ums&auml;tze und Gewinne generiert. Das kann man ja nicht lassen und dann hinterher, wenn&rsquo;s &Auml;rger gibt, sagen, jetzt zahlt&lsquo;s der Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-toepfer-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Klage der EU-Kommission &ndash; Gesundheitsschutz geht vor den Schutz der Autokonzerne<\/strong><br>\nDie Klage der EU ist ein Desaster f&uuml;r die Bundesregierung und ein Beleg daf&uuml;r, dass Union und SPD jahrelang die Interessen der Autokonzerne &uuml;ber den gesundheitlichen Schutz der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gestellt haben. Folgerichtig zieht die Europ&auml;ische Kommission die Bundesregierung wegen der schlechten Luftqualit&auml;t endlich zur Verantwortung. Wir haben n&auml;mlich ein Recht auf saubere Luft in unseren St&auml;dten&ldquo;, erkl&auml;rt Ingrid Remmers, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der eingeleiteten Klage der EU vor dem EuGH. Remmers weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss nun endlich wirksame Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Luftqualit&auml;t ergreifen. Ein Instrument, mit dem sich schnell bessere Resultate erzielen lassen, sind Hardware-Nachr&uuml;stungen auf Kosten der Hersteller. F&uuml;r reine Luft und Unversehrtheit muss zahlen, wer das Desaster zu verantworten hat: die Autoindustrie.<br>\nLaut Merkel sind Hardware-Nachr&uuml;stungen zu kostenintensiv, da Kosten und Nutzen in keinem vern&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis zueinander stehen. Diese Argumentation ist jedoch absurd. J&auml;hrlich sterben zirka 6.000 Menschen vorzeitig an verkehrsbedingten Stickoxidemissionen. Zudem drohen Deutschland im Falle einer Verurteilung hohe Strafzahlungen von 400.000 Euro pro Tag. In Anbetracht unseres Gesundheitsschutzes und der hohen Bu&szlig;gelder d&uuml;rften 15 Milliarden Euro f&uuml;r die technischen Nachr&uuml;stungen der manipulierten Fahrzeuge auf Kosten der Autoindustrie mehr als verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein. Statt der Profitmaximierung der Autokonzerne muss die Bundesregierung endlich das Wohl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im Blick haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/klage-der-eu-kommission-gesundheitsschutz-geht-vor-den-schutz-der-autokonzerne\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>GKV-Spitzenverband widerspricht Minister Spahn<\/strong><br>\nWegen wachsender Defizite der Pflegekassen k&uuml;ndigt Jens Spahn eine Erh&ouml;hung des Pflegebeitrags an. Die Pflegekassen fordern etwas anderes.<br>\nAngesichts der steigenden Ausgaben in der Pflege kommen auf die Versicherten wom&ouml;glich h&ouml;here Beitr&auml;ge zu. Zur Finanzierung der Mehrausgaben k&ouml;nnte der Beitrag zur Pflegeversicherung im kommenden Jahr um 0,2 Prozentpunkte steigen, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) geht in diesem Jahr von zus&auml;tzlichen Ausgaben der Pflegekassen in H&ouml;he von rund zwei Milliarden Euro aus.<br>\nDadurch droht das Defizit der Pflegekassen von einer auf drei Milliarden Euro steigen. Gernot Kiefer, zust&auml;ndiges Vorstandsmitglied im GKV-Spitzenverband, widersprach dem Minister jedoch, dass deshalb eine Beitragserh&ouml;hung erforderlich sei.<br>\n&bdquo;Die vorliegenden Zahlen zu der Finanzsituation der Pflegeversicherung erfordern zun&auml;chst eine gr&uuml;ndliche Analyse&ldquo;, sagte Kiefer. Denn so wie andere Zweige der Sozialversicherung auch erbringe die Pflegeversicherung auch Leistungen, die eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/pflege-gkv-spitzenverband-widerspricht-minister-spahn\/22578824.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Italien gegen Europa: Das kann ja heiter werden<\/strong><br>\nNeuverhandlung der EU-Vertr&auml;ge, Schuldenerlass, weniger sparen, mehr ausgeben &ndash; das sind Eckpfeiler der m&ouml;glichen neuen Regierung in Rom. Experten sagen eine dramatische Wende im italienisch-europ&auml;ischen Verh&auml;ltnis voraus.<br>\nNoch ist die neue Regierung in Rom nicht im Amt, streitet weiter &uuml;ber Programm und Personal. Ende der Woche sei man fertig, versprechen die Beteiligten, die rechtspopulistische Lega und die vom Kabarettisten Beppe Grillo gegr&uuml;ndete Protestpartei Movimento Cinque Stelle (F&uuml;nf-Sterne-Bewegung).<br>\nDann kann es heiter werden, nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa. &Ouml;konomen, wie der Direktor der Luiss School of Government in Rom, Sergio Fabrini, sagen eine dramatische Wende im italienisch-europ&auml;ischen Verh&auml;ltnis voraus, in der &ldquo;Gr&ouml;&szlig;enordnung des Brexit-Referendums&rdquo;. Wie zur Best&auml;tigung rutschten die B&ouml;rsenkurse in Mailand ab, der Spread, der Risikozuschlag auf italienische Schuldpapiere, stieg. [&hellip;]<br>\nDavon will zumindest einer im m&ouml;glichen Regierungsduo gar nichts wissen: &ldquo;Das Ziel des ausgeglichenen Haushalts hat unsere Wirtschaft zerst&ouml;rt&rdquo;, t&ouml;nte Lega-Senator Alberto Bagnai. Man werde sich gegen dieses &ldquo;Diktat aus Br&uuml;ssel&rdquo; stemmen, w&uuml;tet auch Lega-Chef Matteo Salvini st&auml;ndig und verlangt eine &ldquo;Neuverhandlung der EU-Vertr&auml;ge&rdquo;. Denn &ldquo;andernfalls erstickt Italien&rdquo;.<br>\nDie Beziehungen zwischen Rom und Br&uuml;ssel werden gewiss nicht besser, wenn die EU-Kommission auf die weiter ausufernde Schuldenpolitik mit einem Verfahren antwortet. Was sie wohl tun muss. Luigi Di Maio, Chef des deutlich gr&ouml;&szlig;eren Koalitionspartners F&uuml;nf Sterne, ist zwar nicht ganz so heftig gegen Europa. Und ein Referendum zum italienischen &ldquo;Austritt aus der Eurozone&rdquo; ist einstweilen wohl vom Tisch. Aber eine &ldquo;radikale &Auml;nderung&rdquo; des europ&auml;ischen Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakts steht bislang genauso im gemeinsamen Entwurf f&uuml;r ein Regierungsprogramm wie die &ldquo;Neuverhandlung des italienischen EU-Beitrags&rdquo;. Und Di Maios Oberboss, Sterne-Vater Beppe Grillo, schie&szlig;t sowieso alle paar Tage mit schwerem Gesch&uuml;tz gegen Europa und fordert ein Referendum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/italien-gegen-europa-die-kuenftige-regierung-in-rom-duerfte-sich-mit-bruessel-anlegen-a-1208216.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ob das absehbare Programm der neuen italienischen Regierung so toll ist und Pl&auml;ne wie z. B. die (ungerechte und unbezahlbare) Flat Tax klug sind, sei dahin gestellt. Aber reflektiert beim SPIEGEL irgendjemand das Alternativprogramm, also was an einer EU bewunderns- und bewahrenswert sein soll, deren aktuell wichtigste (!!) Ziele strikte Haushaltsdisziplin und Austerit&auml;t im Angesicht von Massenarbeitslosigkeit und Niedrigl&ouml;hnen sind sowie eine milit&auml;rische Zusammenarbeit bei weltweiten Auslandseins&auml;tzen, f&uuml;r die wiederum Geld im &Uuml;berfluss bereitgestellt wird? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein schwarzes Loch in S&uuml;dosteuropa<\/strong><br>\nStreit um die Teilnahme des kosovarischen Pr&auml;sidenten Hashim Tha&ccedil;i geht dem heutigen &ldquo;Westbalkan&rdquo;-Gipfel der EU in der bulgarischen Hauptstadt Sofia voraus. Der Gipfel ist anberaumt worden, um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Region voranzubringen und die Vorbereitungen der &ldquo;Westbalkan&rdquo;-L&auml;nder auf den EU-Beitritt zu f&ouml;rdern. Berlin und Br&uuml;ssel hatten sich nach einer ersten Welle wirtschaftlicher Expansion nach dem Zerfall Jugoslawiens nicht mehr f&uuml;r die Region interessiert, sehen sich nun jedoch zum Handeln veranlasst &ndash; denn Russland und vor allem China weiten ihren Einfluss in S&uuml;dosteuropa aus. Der kosovarische Pr&auml;sident Tha&ccedil;i hat in der vergangenen Woche in Berlin vor einem &ldquo;anti-westlichen schwarzen Loch&rdquo; in der Region gewarnt. Tha&ccedil;i selbst ist von einem Sonderermittler des Europarats schwerster Kriegsverbrechen und des Organhandels beschuldigt worden. Wegen seiner Anwesenheit nimmt Spaniens Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy nicht am &ldquo;Westbalkan&rdquo;-Gipfel teil: Madrid erkennt die v&ouml;lkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo nicht an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7610\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lieber putschen statt w&auml;hlen: Am 20. Mai ist Pr&auml;sidentschaftswahl in Venezuela<\/strong><br>\nDie USA, die von Rechten regierten L&auml;nder Lateinamerikas und die EU &ndash; einschlie&szlig;lich Deutschlands &ndash; haben bereits angek&uuml;ndigt, eine Wiederwahl Maduros nicht anerkennen zu wollen. Es handele sich um eine &bdquo;Scheinwahl&ldquo; hei&szlig;t es, nicht um einen fairen und transparenten Urnengang. Belege f&uuml;r derartige Vorw&uuml;rfe gibt es allerdings nicht. Venezuelas Regierung hat unter anderem die Vereinten Nationen, die EU, lateinamerikanische Regionalorganisationen und die Afrikanische Union als Wahlbeobachter eingeladen. Das Rechtsb&uuml;ndnis &bdquo;Tisch der demokratischen Einheit&ldquo; (MUD) rief dagegen diese internationalen Institutionen auf, nicht nach Caracas zu kommen. Offenbar f&uuml;rchtet man in den Zentralen der extremen Rechten Berichte der Beobachter, die eine demokratische Wahl best&auml;tigen k&ouml;nnten.<br>\nDas Wahlsystem Venezuelas unterscheidet sich von dem in anderen L&auml;ndern unter anderem dadurch, dass die W&auml;hler nicht nur zwischen den verschiedenen Kandidaten entscheiden k&ouml;nnen, sondern auch noch zwischen den Parteien, die diese unterst&uuml;tzen. So rufen zur Wahl Maduros unter anderem dessen Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV), die Kommunistische Partei (PCV) und die Bewegung &bdquo;Wir sind Venezuela&ldquo; auf. Die PCV mobilisiert offen daf&uuml;r, zwar erneut Maduro zu w&auml;hlen, die Kritik am Staatschef aber durch eine Stimme f&uuml;r die Kommunisten zu manifestieren. (&hellip;)<br>\nIn diesem Jahr scheint jedoch ausgemachte Sache zu sein, dass die USA und ihre Verb&uuml;ndeten einen Wahlsieg Maduros nicht hinnehmen wollen. Die Devise lautet: Wahlen ja &ndash; aber nur, wenn die Kandidaten von Washingtons Gnaden gewinnen. Dabei liegt der eigentliche Grund f&uuml;r den Boykott durch die Rechtsparteien in ihrer Zersplitterung. Nach dem Scheitern der gewaltsamen Proteste im vergangenen Jahr hat die Opposition ihre Mobilisierungsf&auml;higkeit eingeb&uuml;&szlig;t. Zudem ist die m&uuml;hsam gewahrte Einheit zerbrochen. Unter diesen Bedingungen konnte es den Regierungsgegnern nicht gelingen, sich rechtzeitig vor der Wahl auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen &ndash; doch nur vereint h&auml;tten sie die Chance auf einen Sieg gegen Maduro gehabt.<br>\nDie extreme Rechte Venezuelas h&auml;lt ohnehin nichts mehr von Wahlen. Sie fordert offen einen gewaltsamen Sturz der Regierung und die Errichtung einer Diktatur. Auch einer milit&auml;rischen Intervention durch die USA wird das Wort geredet. In Washington sto&szlig;en die Rechtskr&auml;fte damit auf offene Ohren, einflussreiche Berater von Pr&auml;sident Donald Trump haben sich bereits f&uuml;r einen Putsch in Venezuela ausgesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5020\/internationale_politik\/8458\/Lieber-putschen-statt-w%C3%A4hlen.htm\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Divestment &ndash; wie unser Geld den Klimawandel befeuert<\/strong><br>\n&bdquo;Diese Wirtschaft t&ouml;tet&ldquo;, so hat es Papst Franziskus 2013 geschrieben. Mit dieser Aussage klagt der Papst Menschenrechtsverletzungen und sklaven&auml;hnliche Zust&auml;nde in der globalisierten Wirtschaft an, beispielsweise in den Textil- und Handyfabriken Asiens. Doch es gibt auch weniger bekannte t&ouml;dliche Folgen dieser Wirtschaft. Beim Rohstoffabbau werden beispielsweise giftige Chemikalien genutzt, die Luft wird durch Feinstaub und das Wasser durch giftige Abw&auml;sser verschmutzt. Kurz: Die Gesundheit der Arbeiter*innen und Anwohner*innen wird zerst&ouml;rt. Und der mit dieser Wirtschaft einhergehende Klimawandel vernichtet schon heute die Lebensbedingungen und Einkommensm&ouml;glichkeiten von Millionen von Menschen. Und &bdquo;unsere&ldquo; Kirchen und Bist&uuml;mer, Kommunen, St&auml;dte, Universit&auml;ten und Pensionskassen investieren ihr und unser Verm&ouml;gen in diese t&ouml;dliche Wirtschaft. Als Mitglied von Kirchengemeinden, als Rentner und auch als B&uuml;rger profitieren wir von diesen Anlagen. Somit tr&auml;gt jeder von uns ein St&uuml;ck Verantwortung f&uuml;r die &bdquo;t&ouml;dliche Wirtschaft&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDoch so riesig diese Zahlen klingen, im Vergleich zum weltweit angelegten Verm&ouml;gen sind sie lediglich ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein &ndash; was viele Divestment-Bef&uuml;rworter auch gar nicht abstreiten (s. unten). Allein der weltweit gr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter BlackRock verwaltet 5,4 Billionen US-Dollar. Auch der gr&ouml;&szlig;te Pensionsfonds, der japanische Government Pension Investment Fund, verwaltet 1 Billion US-Dollar an Verm&ouml;gen. Insgesamt verf&uuml;gen die institutionellen Anleger &ndash; also beispielsweise Verm&ouml;gensverwalter, Staats- und Pensionsfonds, Hedgefonds, Stiftungen, Kreditinstitute und Kirchen &ndash; &uuml;ber mehr als 100 Billionen US-Dollar weltweit. (&hellip;)<br>\nNeben der Verantwortung von individuellen und institutionellen Anlegern &ndash; Kirchen, Bist&uuml;mern, St&auml;dten, Kommunen, Universit&auml;ten, Sozialversicherungen &ndash;sollten Divestment-Kampagnen auch auf die Rolle von Staaten, Versicherungen und der Europ&auml;ischen Zentralbank aufmerksam machen. Denn die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder, darunter auch Deutschland, subventionieren die fossilen Energietr&auml;ger j&auml;hrlich mit 444 Milliarden US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2018\/05\/17\/divestment-wie-unser-geld-den-klimawandel-befeuert\/\">Zebrablogs<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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