{"id":4410,"date":"2009-12-16T09:14:48","date_gmt":"2009-12-16T08:14:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4410"},"modified":"2014-11-25T10:03:54","modified_gmt":"2014-11-25T09:03:54","slug":"die-weisswaescher-aus-nuernberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4410","title":{"rendered":"Die Wei\u00dfw\u00e4scher aus N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<p>Eine &bdquo;grunds&auml;tzlich positive Einsch&auml;tzung&ldquo; hat das <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb2909.pdf\">Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) [PDF &ndash; 895 KB]<\/a> nach f&uuml;nf Jahren Hartz IV. Das ist nicht weiter erstaunlich, denn das IAB ist eine Abteilung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und die BA ha<a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27200\/Navigation\/zentral\/Servicebereich\/Ueber-Uns\/Aufbau-und-Organisation\/Aufbau-und-Organisation-Nav.html\">t &bdquo;ihre Aufgaben, im Rahmen des f&uuml;r sie geltenden Rechts&ldquo;<\/a> durchzuf&uuml;hren. Erstaunlich w&auml;re allenfalls, wenn das IAB das geltende Recht der Hartz-Gesetze in Frage stellen w&uuml;rde. Das muss nicht hei&szlig;en, dass die vorgelegten Zahlen falsch sind, aber bei ihrer Interpretation fungiert das IAB als Wei&szlig;w&auml;scher einer gescheiterten &bdquo;Reform&ldquo;. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>F&uuml;r das IAB ist Hartz IV deswegen auch nicht ein Gesetz, mit dem <em>&bdquo;Druck&ldquo;<\/em> auf die Arbeitslosen gemacht werden soll, jede angebotene Stelle zu jedem angebotenen Preis anzunehmen, es ist auch kein Druckinstrument zur Durchsetzung von Lohndumping, Arbeitszeitverl&auml;ngerungen etc. gegen&uuml;ber den regul&auml;r Besch&auml;ftigten, die sich um ihre Arbeitspl&auml;tze f&uuml;rchten m&uuml;ssen. Nein, f&uuml;r das IAB leitet das SGB II, in dem Hartz IV geregelt wurde, die <em>&bdquo;Vorstellung, dass gesellschaftliche Teilhabe sich am besten &uuml;ber die Teilhabe am Erwerbsleben erreichen l&auml;sst.&ldquo;<\/em><br>\nUnd um dieses hehre Ziel der Teilhabe zu erreichen, muss eben<em> &bdquo;gefordert&ldquo;<\/em> werden. Auch wenn das Fordern vor allem darin besteht, dass jemand im Regelfall nach einem Jahr Arbeitslosigkeit und nach dem Verzehr seines <em>&bdquo;Schonverm&ouml;gens&ldquo;<\/em> in die Bed&uuml;rftigkeit f&auml;llt und &ndash; wenn er ein Arbeitsangebot f&uuml;r unzumutbar h&auml;lt &ndash; mit Sanktionen (d.h. K&uuml;rzungen der Mittel unter das Existenzminimum) <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2144977&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">verfolgt wird<\/a>. Diesen Zwang nennt man also besch&ouml;nigend <em>&bdquo;Aktivierung&ldquo;<\/em><\/p><p>In der Sprache der Wei&szlig;w&auml;scher aus N&uuml;rnberg h&ouml;rt sich dies Erpressungssituation so an: <em>&bdquo;Die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik soll deshalb in erster Linie darauf ausgerichtet sein, die erwerbsf&auml;higen Hilfebed&uuml;rftigen zu eigenverantwortlichem und autonomem Handeln zu bef&auml;higen.&ldquo;<\/em><\/p><p>Immerhin gesteht das IAB auch ein, dass es bei dieser<em> &bdquo;Reform&ldquo;<\/em>  nicht nur Licht, sondern auch Schatten gibt. So sei &bdquo;der Anspruch, individuell passende Betreuungs- und Aktivierungsleistungen anzubieten, in der Praxis noch nicht immer hinreichend eingel&ouml;st.&ldquo; Den Zwang von Hartz IV, so gut wie jede Arbeit anzunehmen, in sog. Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs) oder  in prek&auml;re Jobs gedr&uuml;ckt zu werden, nennt das IAB also den Anspruch auf das Angebot einer individuell passenden Aktivierungsleistung. Dies Art der Aktivierung erinnert einen an den Ausspruch des legend&auml;ren Mafia-Chefs Al Capone: <em>&bdquo;Mit einem freundlichen Wort und einer Pistole in der Hand erreicht man mehr als mit einem freundlichen Wort allein.&ldquo;<\/em><\/p><p>Da hebt das IAB positiv hervor, dass &bdquo;<em>die Zahl der erwerbsf&auml;higen Hilfsbed&uuml;rftigen&hellip;seit  2006 kontinuierlich zur&uuml;ckgegangen sei&ldquo;<\/em>, n&auml;mlich um rd. 520.000  von 5,4 Millionen auf 4,9 Millionen Menschen. Rechnet man allerdings mit den Zahlen seit Mitte 2005, dann ist die Hilfebed&uuml;rftigkeit heute immer noch auf demselben Niveau wie vor f&uuml;nf Jahren. Aussagekr&auml;ftiger w&auml;re dar&uuml;ber hinaus die Antwort, wo die aus dem &bdquo;Bestand&ldquo; gefallenen <em>&bdquo;Hilfsbed&uuml;rftigen&ldquo;<\/em> gelandet sind. Nur ein Viertel der Betroffenen schafft pro Jahr den Ausstieg aus Hartz IV und wer den Weg aus Hartz IV schafft, arbeitet oft in so genannten prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Hartz-IV;art122,2976670\">sagt dazu Claus Sch&auml;fer vom WSI.<\/a> <em>&bdquo;Die H&auml;lfte der Jobs, die Hartz-IV-Empf&auml;nger annehmen, sind befristet, 29 Prozent arbeiten unterhalb ihres Qualifikationsniveaus&ldquo;<\/em>, gesteht der Leiter der <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/12-16\/052.php\">IAB-Studie, Mark Trappmann ein<\/a>.  Nur jede\/r Zweite, die\/der kein Hartz IV mehr bekommt, wechselt in eine Besch&auml;ftigung. 17 Prozent sind weiter arbeitslos und bekommen deswegen keine staatliche Unterst&uuml;tzung mehr, weil z.B. der Lebenspartner eine Stelle gefunden hat oder der Lohn &uuml;ber den S&auml;tzen einer Bedarfsgemeinschaft liegt. 6 Prozent gehen in Rente oder <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2145852_Arbeitslosenzahlen-Erfolgsmodell-Hartz.html\">werden Hausfrau\/-mann<\/a>.<\/p><p>Wie hier mit Statistik gesch&ouml;nt wird, l&auml;sst sich auch an folgendem Beispiel zeigen: Noch vor kurzem, als es um die Rechtfertigung der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ging, titelte das IAB:<a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb1609.pdf\"> &bdquo;Besserung f&uuml;r &Auml;ltere am Arbeitsmarkt&ldquo; [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>. Dass die Zahl der Hartz IV-Empf&auml;nger seit 2006 um 17,7 Prozent auf &uuml;ber 700.000 gestiegen ist, wird jetzt nat&uuml;rlich nicht mehr &ndash; wie in der vorausgegangenen Studie &ndash; mit den Segnungen der  Anhebung des abschlagsfreien Rentenalters auf 67 Jahre oder der Einschr&auml;nkung der Fr&uuml;hverrentung begr&uuml;ndet.<\/p><p>Und nat&uuml;rlich werden wie immer vom IAB die positiven Auswirkungen der Arbeitsmarktreformen auf die Arbeitslosigkeit ger&uuml;hmt: Der R&uuml;ckgang der Arbeitslosenzahlen (wohlgemerkt im SGB II) sei keineswegs <em>&bdquo;nur der positiven Konjunktur der Jahre 2006 bis 2008 geschuldet&ldquo;<\/em>. Es fehlten zwar <em>&bdquo;belastbare kausalanalytische Befunde&ldquo;<\/em> aber es gebe <em>&bdquo;Anzeichen (!) daf&uuml;r, dass infolge der Einf&uuml;hrung des SGB II strukturelle Arbeitslosigkeit abgebaut werden konnte&ldquo;<\/em> . Die indirekten Hinweise f&uuml;r diese Behauptung, n&auml;mlich dass sich  das Verh&auml;ltnis zwischen den offenen Stellen und der Arbeitslosenzahl verbessert habe, sind allerdings mehr als vage. Damit man nicht von der Wirklichkeit L&uuml;gen gestraft wird, f&uuml;gt man vorsichtshalber hinzu, dass es nicht absehbar sei, ob sich die die positive Entwicklung mit der Finanz- und Wirtschaftskrise fortsetzen werde.<br>\nDass die Krise auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bei den Hartz IV-Empf&auml;ngern angekommen ist, ergibt eigentlich f&uuml;r jeden, der eins und eins zusammenz&auml;hlen kann, schon daraus, dass die Krise bisher ein St&uuml;ck weit durch Kurzarbeit aufgefangen wurde und die neu Entlassenen zun&auml;chst noch &uuml;berwiegend ein Jahr Arbeitslosengeld erhalten.<\/p><p>Es drohten zwar neuerliche Verfestigungstendenzen und ein Anwachsen der Sockelarbeitslosigkeit, dennoch versteigen sich die Auftragsforscher des IAB in die Behauptung, <em>&bdquo;dass sich die Arbeitsmarktpolitik auch und gerade im Rahmen des SGB II auf dem richtigen Weg befinde<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Immerhin wird in der Studie beklagt, dass insbesondere Alleinerziehende ein hohes Risiko haben, dauerhaft im Leistungsbezug zu bleiben: Mehr als die H&auml;lfte von ihnen ist drei Jahre ununterbrochen im Bezug. Es wird auch erw&auml;hnt, dass Erwerbst&auml;tigkeit allein zur &Uuml;berwindung des Hilfsbezugs in vielen F&auml;llen nicht ausreiche, immerhin seien 1,3 Millionen erwerbst&auml;tige Hilfsbed&uuml;rftige im Bestand der Grundsicherung.<\/p><p>Im Zusammenhang mit den geringen Erfolgen der sog. Eingliederungsvereinbarungen (also etwa der Leistungsnachweis &uuml;ber Suchbem&uuml;hungen) l&uuml;ftet die Studie ein f&uuml;r die Forscher bislang offenbar unentdecktes Geheimnis: <em>&bdquo;In erster Linie ist dies ein Hinweis darauf, das Aktivierung nur erfolgreich sein kann, wenn auf der Arbeitsnachfrageseite auch gen&uuml;gend ad&auml;quate Jobs f&uuml;r erwerbsf&auml;hige Hilfsbed&uuml;rftige verf&uuml;gbar sind.&ldquo;<\/em><br>\nF&uuml;r diese unglaubliche Erkenntnis brauchte man beim IAB offenbar f&uuml;nf Jahre.<\/p><p>Und noch eine Banalit&auml;t bekommt vom IAB wissenschaftlichen Weihen: <em>&bdquo;Die befragten ALG-II-Bezieher nahmen ihre gesundheitliche Situation h&auml;ufig als eher schlecht wahr, wobei dies auch psychische Probleme mit einschlie&szlig;t.&ldquo;<\/em> Diese Erkenntnis h&auml;tte man billiger haben k&ouml;nnen: dazu h&auml;tte man die Beteiligten Wissenschaftler nur vor einem Jahr k&uuml;ndigen m&uuml;ssen und sie dann als Arbeitslose fragen m&uuml;ssen, wie es ihnen geht. Einer der die Studie pr&auml;sentierenden Wissenschaftler meinte, dass sich die Menschen wieder besser f&uuml;hlten, wenn sie wieder arbeiten gehen w&uuml;rden.<em> &ldquo;Wer sechs Euro in der Stunde verdient, ist zufriedener als jene, die in Hartz IV verbleiben&rdquo;<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2145852_Arbeitslosenzahlen-Erfolgsmodell-Hartz.html\">berichtet IAB-Forscher Mark Trappmann<\/a>. Sp&auml;testens ab diesem Zeitpunkt h&auml;tte man die Autoren auch als Kabaretteinlage bei &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; pr&auml;sentieren k&ouml;nnen.<\/p><p>Wenigstens wird angedeutet, dass die &Uuml;berg&auml;nge aus Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs) in regul&auml;re Besch&auml;ftigung selbst bei Betrieben, bei denen arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen das<em> &bdquo;Kerngesch&auml;ft&ldquo;<\/em> seien <em>&bdquo;nicht allzu h&auml;ufig&ldquo;<\/em> seien. <em>&bdquo;Einmal Hartz IV &ndash; l&auml;nger Hartz IV&ldquo;<\/em> titelt der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,667221,00.html\">Spiegel zu Recht<\/a>.<\/p><p><em>&bdquo;Neueste &ouml;konometrische Untersuchungen&ldquo;<\/em> zeigten, dass sich die Substitution regul&auml;rer Besch&auml;ftigung durch Arbeitsgelegenheiten wissenschaftlich nicht nachweisen lie&szlig;e. Ach h&auml;tten sich die Wissenschaftler doch nur einmal etwa in den Stadtpark oder in eine Pflegeeinrichtung begeben und h&auml;tten mit eigenen Augen, statt durch &ouml;konometrische Untersuchungen gesehen, welcher ansonsten ganz regul&auml;r bezahlter Arbeit dort durch 1-Euro-Jobber nachgegangen wird.<br>\nDass die 1-Euro-Jobs die traditionellen Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahmen (ABM) abgel&ouml;st haben, versteht sich von selbst, die sog. Arbeitsgelegenheiten sind schlicht billiger.<\/p><p>Immerhin findet sich die kritische Anmerkung: <\/p><blockquote><p><em>Zu h&auml;ufig kommen z. B. Ein- Euro-Jobs zum Einsatz, obwohl sie gerade f&uuml;r die j&uuml;ngeren Leistungsbezieher &ndash; mit wenigen Ausnahmen &ndash; negative Wirkungen zeigen.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Woher der politische Wind am IAB weht, zeigt sich am Schluss der Studie, wo sich die Wissenschaftler ganz offen in die politische Debatte einmischen, ausdr&uuml;cklich wendet sich die Studie gegen den von Sozialverb&auml;nden und Politikern erhobenen Vorwurf, Hartz IV sei Armut durch Gesetz: <\/p><blockquote><p><em>Das SGB II ist nicht Armut per Gesetz, auch wenn Befragungsdaten zeigen, dass sich die Haushalte mit SGB-II-Leistungsbezug in vielfacher Hinsicht eingeschr&auml;nkt f&uuml;hlen. Es wirkt sogar teilweise armutspr&auml;ventiv: So zeigt eine Politiksimulation von IAB und ZEW, dass die Armut insgesamt nach Einf&uuml;hrung des SGB II eher zur&uuml;ckgegangen ist.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Bei der Erkenntnis, dass die Armut mit Hartz IV eher zur&uuml;ckgegangen ist m&uuml;ssen die beteiligten Forscher aber ziemlich viel <em>&bdquo;simuliert&ldquo;<\/em> haben. Nat&uuml;rlich sinkt die relative Armut von Hartz-IV-Empf&auml;ngern, wenn immer mehr Niedrigl&ouml;hner und Arbeitnehmer in prek&auml;rer Besch&auml;ftigung hinzukommen. Wird Armut etwa dadurch pr&auml;ventiv bek&auml;mpft, dass die mittleren und unteren Einkommen insgesamt sinken und immer mehr Menschen arm werden oder an die Armutsgrenze geraten? Dazu Claus Sch&auml;fer vom WSI ganz ohne <em>&bdquo;Politiksimulation&ldquo;<\/em>: <em>&ldquo;Da die Mehrheit der Menschen, die fr&uuml;her im Arbeitslosen- und Sozialhilfesystem waren, Einkommen verloren hat, hat Hartz IV eindeutig die Armut erh&ouml;ht&rdquo;.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hartziv112.html\">tagesschau.de<\/a><\/p><p>Da auch das IAB davon ausgeht, dass es 2010 und 2011 vermehrt zu &Uuml;bertritten von Arbeitslosengeldempf&auml;ngern (deren Zahl seit Ausbruch der Krise um 18,5% oder 170.00 gestiegen ist) zu Hartz-IV-Beziehern kommen wird, warnen die Forscher schon vorsorglich vor einer auch nur<em> &bdquo;tempor&auml;ren Abkehr vom Aktivierungskonzept&ldquo;<\/em>.<\/p><p>Wie schon anfangs erw&auml;hnt ist diese Warnung keineswegs erstaunlich f&uuml;r ein Institut, dessen Aufgabe es ist, die Hartz-Reformen wissenschaftlich f&uuml;r richtig und erfolgreich zu erkl&auml;ren.<br>\nWie sagte doch der Direktor des IAB, Joachim M&ouml;ller, bei der Vorstellung der Studie: <em>&bdquo;Die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Zuge der Einf&uuml;hrung war eine Katastrophe&hellip;Eigentlich m&uuml;sste es &ldquo;Plus-ein-Euro-Job hei&szlig;en&rdquo;<\/em>. &Uuml;ber diese Verbesserung der Kommunikation werden die 1-Euro-Jobber in Begeisterung ausbrechen. <\/p><p>Es bleibt dabei, dass die Hartz-Reform als gescheitert gilt, liegt f&uuml;r deren Bef&uuml;rworter ausschlie&szlig;lich an der schlechten Vermittlung der Reformen. Und deshalb m&uuml;ssen halt auch die wissenschaftlichen Wei&szlig;w&auml;scher ran, um die Reformen besser zu vermitteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine &bdquo;grunds&auml;tzlich positive Einsch&auml;tzung&ldquo; hat das <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb2909.pdf\">Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) [PDF &ndash; 895 KB]<\/a> nach f&uuml;nf Jahren Hartz IV. Das ist nicht weiter erstaunlich, denn das IAB ist eine Abteilung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und die BA ha<a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27200\/Navigation\/zentral\/Servicebereich\/Ueber-Uns\/Aufbau-und-Organisation\/Aufbau-und-Organisation-Nav.html\">t &bdquo;ihre Aufgaben, im Rahmen des f&uuml;r sie geltenden Rechts&ldquo;<\/a> durchzuf&uuml;hren. Erstaunlich w&auml;re allenfalls,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4410\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[142,1,140,11],"tags":[308,342,343,288,307],"class_list":["post-4410","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesagentur-fuer-arbeit","category-das-kritische-tagebuch","category-hartz-gesetze-buergergeld-grundsicherung","category-strategien-der-meinungsmache","tag-existenzminimum","tag-iab","tag-luegen-mit-zahlen","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-sanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20066,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4410\/revisions\/20066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}