{"id":4413,"date":"2009-12-17T10:19:20","date_gmt":"2009-12-17T09:19:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4413"},"modified":"2009-12-17T10:21:13","modified_gmt":"2009-12-17T09:21:13","slug":"hinweise-des-tages-1044","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4413","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Neue Dolchsto&szlig;legende und die L&uuml;gengeschichten des Barons; Verhaltener Ausblick auf 2010; Rekordneuverschuldung; Ratingagenturen spielen mit Staaten; B&ouml;rsenwetten auf den Nichtaufschwung; Bundessozialgericht: zu lasche Umzugsregelungen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger; H&ouml;here Bildungsausgaben &ndash; alles Schall und Rauch; Immer weniger Vollzeitjobs; Mit Leiharbeit durch die Krise; Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist kein Luxusgut; Vorratsdatenspeicherung &ndash; Zweifel aus Karlsruhe; Verfassungsschutzberichte sind verfassungswidrig; Die Genossen der Union; Gl&uuml;cks-BIP. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Jetzt reden die Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Schneiderhahn: &ldquo;Guttenberg sagt die Unwahrheit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Konjunkturprognosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Schulden sollen 2010 um 85,8 Milliarden Euro steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Staatsdefizite: Moody&rsquo;s prophezeit Schuldensturm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Perverse Wette auf den Nicht-Aufschwung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Hartz IV: Gro&szlig;z&uuml;gige Umzugsregelung kostet Berlin Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Regierung: Keine h&ouml;heren Bildungsausgaben geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ungerechtigkeit als Prinzip von Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Arbeitsmarkt: Immer weniger Vollzeitjobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Arbeitsagentur wird Fass ohne Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Tarifstreit im &ouml;ffentlichen Dienst: Des Kaisers Rock ist zu eng<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">IG Metall will mit Leiharbeitern durch die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Mindeststandards an Kliniken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Mehr Arbeitsunf&auml;lle in Kindertagesst&auml;tten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist kein Luxusgut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Vorratsdatenspeicherung &ndash; Zweifel aus Karlsruhe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Schweinegrippe: Rolle der Pharmaindustrie im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Verfassungsschutzberichte sind verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Die Genossen von der Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Deutschlands erstes Gl&uuml;cks-BIP<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4413&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jetzt reden die Soldaten<\/strong><br>\n250&nbsp;000 Soldaten dienen in der Bundeswehr. Seit Gr&uuml;ndung 1956 sind 3100 von ihnen im Dienst gestorben, 36 von ihnen im immer gef&auml;hrlicheren Afghanistan gefallen. Aber in Deutschland tobt die Debatte, ob ein Kriegseinsatz Krieg ist.<br>\nKurzum: Die Diskussion um die Luftschl&auml;ge von Kunduz macht die Soldaten w&uuml;tend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/12\/16\/afghanistan-affaere-soldaten\/ich-war-in-kunduz-fuer-mich-war-es-krieg.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Na endlich! Jetzt wird die Karte aller Kriegstreiber in der Geschichte gespielt: Das Schicksal der Soldaten, die die Kriegstreiber erst in den Krieg geschickt und ihr Leben aufs Spiel setzen l&auml;sst, wird gegen diejenigen ausgespielt, die gegen den Krieg sind, die das V&ouml;lkerrecht auch im Krieg oder einfach nur die Wahrheit retten wollen. Die Menschen, die f&uuml;r den Frieden eintreten, die auf die Einhaltung des milit&auml;rischen Mandats achten oder die einfach nur wollen, dass mit dem Krieg nicht gleich die Wahrheit mit stirbt, sie alle sollen mit dem zynischen Argument, im Krieg ist alles anders, da geht es um Leben und Tod, in die unpatriotische, ja vaterlandslose oder jedenfalls in die unmoralische Ecke gestellt werden, unseren &bdquo;S&ouml;hnen und T&ouml;chtern im Feld&ldquo; in den R&uuml;cken zu fallen.<br>\nDas ist die Abkehr von der &bdquo;Parlamentsarmee&ldquo;, wie sie das Grundgesetz vorschreibt, hin zur Herrschaft milit&auml;rischer Logik.<br>\nDie Soldatinnen und Soldaten sollen nicht diejenigen kritisch hinterfragen, die sie in den Krieg schicken, sondern diejenigen als Verr&auml;ter betrachten, die sie wieder nach Hause holen wollen oder wenigsten nicht immer weiter in Kampfhandlungen verstricken wollen. Wir laufen auf eine neue Variante einer &bdquo;Dolchsto&szlig;legende&ldquo;zu. Am Ende sind diejenigen am Scheitern des Afghanistaneinsatzes schuld, die ihn von Anfang zum Scheitern verurteil ansahen. Und unser schneidiger Verteidigungsminister zu Guttenberg tut alles, um seine immer offenkundiger werdenden L&uuml;gengeschichten mit dieser typisch nationalkonservativen Milit&auml;rlogik zu vertuschen.<br>\nDas ist ein h&ouml;chst gef&auml;hrliches Spiel. Schon einmal mit solchen Verschw&ouml;rungstheorien die Demokratie in Deutschland zerst&ouml;rt und &uuml;ber die Nationalkonservativen den Nazis der Weg an die Macht erm&ouml;glicht.<br>\nNicht nur die Bild-Zeitung f&auml;hrt diese Kampagne, das ZDF zog heute gleich mit.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den L&uuml;gengeschichten des Barons:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Guttenberg sagt die Unwahrheit&rdquo;<\/strong><br>\nDer geschasste General Schneiderhahn greift den Verteidigungsminister in der Kundus-Aff&auml;re scharf an. Auch neue Informationen &uuml;ber den Angriff belasten Guttenberg.<br>\nBevor sich am Mittwoch im Bundestags der Untersuchungsausschuss zu Afghanistan konstituiert, w&auml;chst der Druck auf Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Der entlassene Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, bezichtigt den Minister in einem Interview mit der Zeit der L&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt3m1\/politik\/474\/497776\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Lizenz zum T&ouml;ten?<\/strong><br>\nRede von Jan van Aken im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jan-van-aken.de\/aktuell\/rede-keine-lizenz-zum-toeten.html\">Jank van Aken<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die anderen Argumente haben Sie wahrscheinlich schon geh&ouml;rt oder Sie werden sie lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konjunkturprognosen:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IMK: Deutsche Wirtschaft w&auml;chst 2010 um zwei Prozent &ndash; selbst tragender Aufschwung aber nicht in Sicht<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft&nbsp; belebt sich im kommenden Jahr deutlich und w&auml;chst im Jahresdurchschnitt 2010 um 2,0 Prozent. Wesentliche Ursachen sind die Investitionen aus dem Konjunkturpaket II sowie ausl&auml;ndische Konjunkturprogramme, die vor allem in asiatischen L&auml;ndern die Nachfrage nach deutschen Waren erh&ouml;hen. Positiv wirkt auch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Den tiefen Einbruch des Jahres 2009, in dem das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,9 Prozent gesunken ist, wird die deutsche Wirtschaft allerdings auf absehbare Zeit nicht wettmachen k&ouml;nnen, zumal die konjunkturelle Dynamik im Verlauf des kommenden Jahres wieder abnehmen wird. Die Arbeitslosenzahl steigt, wenn auch weniger drastisch als bislang bef&uuml;rchtet &ndash; auf 3,6 Millionen Personen im Jahresdurchschnitt 2010. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose, die heute als IMK Report erscheint.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/37883_102249.html\">IMK Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_45_2009.pdf\">IMK Konjunkturprognose [PDF &ndash; 450 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftsforscher geben nur verhaltenen Ausblick auf 2010<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute gehen nur mit ged&auml;mpften Erwartungen in das neue Jahr. Zwar habe eine  &rdquo;gewisse Erholung&ldquo; eingesetzt, erkl&auml;rte Professor Dr. Kai Carstensen vom ifo-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in der Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Technologie am Mittwoch. Allerdings sei die Kapazit&auml;tsauslastung der Industrie mit 70 Prozent weiter sehr niedrig und belaste die konjunkturelle Entwicklung. Gro&szlig;e Impulse vom Konsum erwartet Carstensen nicht. In den USA sei ein selbsttragender Aufschwung nicht zu erkennen. Auch sei die zur&uuml;ckhaltende Kreditvergabe der Banken ein  &rdquo;wichtiger Hemmschuh&ldquo;. Betroffen seien besonders gro&szlig;e Unternehmen.<br>\nDr. Roland D&ouml;rn (RWI-Rheinisch Westf&auml;lisches Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung) wies darauf hin, dass alle Prognosen nach oben korrigiert worden seien, was den Eindruck vermittle, die Rezession sei &uuml;berwunden. Man d&uuml;rfe aber nicht aus den Augen verlieren, dass es sich nur um eine zaghafte Belebung vom Talboden weg handele. Professor Dr. Jocham Schiede vom<br>\nIW-Institut f&uuml;r Weltwirtschaft sagte zur Wirtschaftsentwicklung im n&auml;chsten Jahr: &rdquo;Wir alle erwarten nicht, dass es einen kr&auml;ftigen Aufschwung gibt.&ldquo; Das Wachstum konzentriere sich auf die Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder. Die USA w&uuml;rden als Lokomotive f&uuml;r das Wachstum ausfallen, und der Euro-Raum werde in der Rezession verharren. Es drohe au&szlig;erdem eine Kreditklemme.<br>\nZur notwendigen Konsolidierung der Haushalte sagte Schiede, wenn bei den Ausgaben nicht gespart werde, m&uuml;ssten die Steuern kr&auml;ftig erh&ouml;ht werden. Das Volumen solcher Steuererh&ouml;hungen verglich er mit einer Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer um zehn Punkte. Das am Freitag im Bundesrat auf der Tagesordnung stehende und vom Bundestag bereits beschlossene Wachstumsbeschleunigungsgesetz (17\/15) h&auml;tte er nicht verabschiedet, sagte Schiede. Professor Dr. Oliver Holtem&ouml;ller vom IWH-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle teilte die Einsch&auml;tzungen seiner Kollegen, nannte die Lage aber immerhin so gut, dass mit der Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Haushalte begonnen werden k&ouml;nne. Die konjunkturelle Entwicklung im Euro-Raum werde allerdings nur langsam verlaufen, sagte Holtem&ouml;ller auch.<br>\nDie Bundesregierung sieht die deutsche Wirtschaft  &rdquo;auf Erholungskurs&ldquo;, wie aus ihrem Bericht f&uuml;r den Ausschuss hervorgeht. Es habe im Winterhalbjahr 2008\/2009 den st&auml;rksten Einbruch seit Bestehen der Bundesrepublik gegeben. Jetzt habe die deutsche Wirtschaft aber die konjunkturelle Wende geschafft und befinde sich derzeit auf dem Weg der Erholung. &rdquo;Dass die wirtschaftliche Entwicklung besser verl&auml;uft, als von vielen erwartet worden war, ist nicht zuletzt der Widerstandsf&auml;higkeit des deutschen Arbeitsmarktes zu verdanken&ldquo;, berichtete die Regierung. Von der weltweiten wirtschaftlichen Erholung werde die exportorientierte deutsche Wirtschaft in besonderem Ma&szlig;e profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_12\/2009_311\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und die Bundesregierung spricht von wirtschaftlicher Erholung und setzt weiter auf Export.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schulden sollen 2010 um 85,8 Milliarden Euro steigen<\/strong><br>\nDie Schulden des Bundes sollen im kommenden Jahr um 85,8 Milliarden Euro steigen. Das sind rund 48,3 Milliarden Euro mehr, als in diesem Jahr voraussichtlich an neuen Schulden aufgenommen wird. Dies sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) am Mittwoch im Haushaltsausschuss bei der Vorstellung des Etatentwurfs 2010, den das Kabinett am Mittwochvormittag beschlossen hatte. Die Ein- und Ausnahmen sollen danach im kommenden Jahr 325,4 Milliarden Euro (2009: 303,9 Milliarden Euro) betragen. F&uuml;r Investitionen sind 28,7 Milliarden Euro eingeplant. Die Steuereinnahmen sollen 211,9 Milliarden Euro betragen, das sind rund 15 Milliarden Euro weniger als in diesem Jahr.<br>\nSch&auml;uble begr&uuml;ndete den Anstieg der Nettoneuverschuldung vor allem mit der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise. &rdquo;Der Etatentwurf ist das Spiegelbild der Situation&ldquo;, sagte er. Die Krise sei noch nicht &uuml;berwunden. Mit der Neuverschuldung w&uuml;rden vor allem die Zusch&uuml;sse an die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und die gesetzliche Krankenversicherung sowie die Kosten der Konjunkturprogramme finanziert. Au&szlig;erdem seien noch Mittel f&uuml;r die Landwirtschaft (425 Millionen Euro), f&uuml;r Forschung und Bildung (750 Millionen Euro) und f&uuml;r das Wachstumsbeschleunigungsgesetz eingearbeitet worden, das der Bundestag beschlossen hat und das am 18. Dezember im Bundesrat beraten wird. Der Minister hielt es vor allem aus &rdquo;makro&ouml;konomischer Sicht&ldquo; f&uuml;r richtig, jetzt nicht zu sparen, sondern gegenzusteuern, &rdquo;wo immer es geht&ldquo;. &rdquo;Ich hoffe, dass wir 2010 die Krise &uuml;berwinden werden&ldquo;, erkl&auml;rte er. Das strukturelle Defizit bezifferte er auf insgesamt 70 Milliarden Euro. Die Regierung werde ab 2011 j&auml;hrlich 10 Milliarden Euro davon abbauen, um bis 2016 die Kriterien der Schuldenbremse einzuhalten.<br>\nDer Sprecher der CDU\/CSU-Fraktion unterst&uuml;tzte den Minister &rdquo;vollst&auml;ndig&ldquo; in seinem Kurs. Trotzdem werde an dem Ziel der Haushaltskonsolidierung festgehalten. Er wies darauf hin, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger um insgesamt 24 Milliarden Euro entlastet w&uuml;rden. Der Sprecher der FDP-Fraktion sieht nur &rdquo;kleine Teile&ldquo; der Handschrift der Liberalen in dem Etatentwurf, da dieser im Wesentlichen auf dem Entwurf der Vorg&auml;ngerregierung vom Juli dieses Jahres aufbaue. Er betonte, dass mit diesem Etat nicht nur durch Steuersenkungen die Leistungstr&auml;ger entlastet werden sollen, sondern es sei auch sichergestellt, dass die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Sozialversicherungen nicht steigen w&uuml;rden.<br>\n&rdquo;Ich vermisse eine klare Ansage, wie die Lage wirklich ist&ldquo;, erkl&auml;rte der Sprecher der SPD-Fraktion. Der Etatentwurf stehe nicht auf dem Boden der Realit&auml;t und es gebe keine &uuml;berarbeitete mittelfristige Finanzplanung, kritisierte er. In diesem Jahr sei die Nettoneuverschuldung um 9,7 Milliarden Euro geringer als vorhersehen. Dieses Geld werde aber nicht von der Regierung f&uuml;r die Haushaltskonsolidierung genutzt, sondern die Mittel w&uuml;rden f&uuml;r &rdquo;Geschenke an die eigene Klientel&ldquo; ausgegeben.<br>\nDem stimmte der Sprecher von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zu. Au&szlig;erdem wies er darauf hin, dass neben der Neuverschuldung von rund 86 Milliarden Euro mehr als 14 Milliarden Euro in &rdquo;Schattenhaushalten&ldquo; gebe. Damit betrage die Neuverschuldung im kommenden Jahr mehr als 100 Milliarden Euro. F&uuml;r die Sprecherin der Linksfraktion treibt die Neuverschuldung den Staat in die &rdquo;Handlungsunf&auml;higkeit&ldquo;. Deshalb brauche der Staat eine solide Einnahmebasis. Bei den Ausgaben schlug sie Einsparma&szlig;nahmen vor allem im Verteidigungsministerium aber auch beim Bau des Berliner Schlosses vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_12\/2009_311\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist schon absurd Steuererleichterung f&uuml;r Besserverdienende und Klientelpolitik wie die Senkung der &Uuml;bernachtungen in Hotels als &bdquo;makro&ouml;konomische&ldquo; Politik zu bezeichnen. Was h&auml;tte das Rechtskartell gewettert, wenn eine linke Regierung so viel neue Schulden gemacht h&auml;tte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Staatsdefizite: Moody&rsquo;s prophezeit Schuldensturm<\/strong><br>\nDie Ratingagentur Moody&rsquo;s sagt L&auml;ndern weltweit f&uuml;r die Schuldenaufnahme im Jahr 2010 &ldquo;tumultartige Zeiten&rdquo; voraus. Der Ausstieg aus Konjunkturhilfen und der lockeren Geldpolitik sei mit Unsicherheiten behaftet. Es sei wahrscheinlich, dass Investoren sich sogar das Unvorstellbare vorzustellen versuchten &ndash; die Gefahr eines Staatsbankrotts: &ldquo;Die Frage wird h&auml;ufig mit Bezug auf Japan gestellt. Doch das k&ouml;nnte nur ein Vorbote sein&rdquo;, schrieb das Moody&rsquo;s-Team um Pierre Cailleteau in einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:staatsdefizite-moody-s-prophezeit-schuldensturm\/50050562.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und wer ist Standard &amp; Poor&rsquo;s , Moody&rsquo;s und Fitch Ratings? 40 bis 50 Analysten genannte Erbsenz&auml;hler, deren Inkompetenz und Interessengebundenheit in der gegenw&auml;rtigen Krise eine hervorragende Rolle gespielt hat. Und diese Leute sollen &uuml;ber die Haushaltspolitik demokratisch gew&auml;hlter Regierungen entscheiden d&uuml;rfen? Sollte es zu einer zweiten Finanzkrise kommen, so doch darum, weil u.a. diese Ratingagenturen wieder einmal in der Bewertung der Privatwirtschaft versagt haben. Wenn oben genannte Staaten nicht mehr die Mittel haben sollten, um einer zweiten Finanzkrise zu begegnen, dann haben die Marktteilnehmer ganz andere Sorgen als das Rating von Nationen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Inzwischen entscheiden die Ratingagenturen nicht nur &uuml;ber Unternehmen sondern &uuml;ber ganze Staaten und ihre Macht ist durch die Finanzkrise eher gr&ouml;&szlig;er als kleiner geworden. Ein bisschen mehr Kontrolle reicht da l&auml;ngst nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe zur Rolle der Ratingagenturen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Lucas Zeise: Exempel statuieren &ndash; Attacken auf Griechenland<\/strong><br>\nAls die Finanzkrise noch frisch und neu war, da waren Rating-Agenturen auch bei Politikern unten durch. Sie sollten reguliert, beaufsichtigt und in ihrem Handeln stark eingeschr&auml;nkt werden. Das ist vorbei. V&ouml;llig unbeeindruckt entscheiden Rating-Agenturen, wer am Kapitalmarkt g&uuml;nstige Konditionen bekommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/12-10\/030.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Perverse Wette auf den Nicht-Aufschwung<\/strong><br>\nAktien steigen und steigen. Die 6000-Punkte-Marke steht wie Weihnachten vor der T&uuml;r. Dabei h&auml;ngt die Rally am billigen Geld &ndash; und damit an einer langsamen Konjunkturerholung.<br>\nDer linke Teil eines Ws sieht halt auch aus wie ein V. Was spricht bei europ&auml;ischen Aktien daf&uuml;r, dass es so kommt? Die Unlogik der Aufw&auml;rtsbewegung und die mangelnde Nachhaltigkeit der zu beobachtenden Gr&uuml;nde. Da ist vor allem die Liquidit&auml;tsschwemme. Es ist nicht erwirtschaftetes oder erspartes Geld, das die Indizes treibt, sondern geliehenes Notenbankgeld. Das wird daran deutlich, dass neben Aktien auch Rohstoffe und Unternehmensanleihen massiv im Preis gestiegen sind. Bei vielen Investoren herrscht schlichter Anlagenotstand. Der d&uuml;rfte aber blitzschnell ins Gegenteil umkehren, sobald die Notenbanken, insbesondere die Fed, signalisieren, dass es bei den Zinsen wieder aufw&auml;rts geht. Die Akteure am Aktienmarkt gehen in der Mehrheit davon aus, dass sie noch Monate Zeit haben. Allein das spricht daf&uuml;r, dass es schneller kommt.<br>\nEin weiterer Grund f&uuml;r Wachsamkeit ist der derzeit extreme Gleichlauf der europ&auml;ischen B&ouml;rsen mit dem US-Markt. Dabei ist vieles, was US-Aktien treibt, schlecht f&uuml;r hiesige Papiere. Die Dow-Jones-Rally ist zu einem Gutteil getrieben vom niedrigen Dollar. Aber warum sollte der ein Grund sein, deutsche Aktien zu kaufen? US-Investoren wetten derzeit geradezu darauf, dass die Phase der konjunkturellen Unsicherheit noch lange anh&auml;lt. Sie betteln darum, dass kein kr&auml;ftiger Aufschwung kommt. Das zeigte sich in den vergangenen Wochen, als positive Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und ein optimistisch stimmender ISM-Einkaufsmanagerindex in der unmittelbaren Reaktion zu sinkenden Kursen f&uuml;hrten. Bitte, bitte, liebe Konjunktur, werde nicht so stark, dass die Fed uns das sch&ouml;ne billige Geld wieder wegnimmt! Dieses Flehen spricht aus den Charts jener Tage, etwa am Freitag vorvergangener Woche. Wer diese perverse Wette auf den Nicht-Aufschwung mitmacht, muss den Verkaufsknopf stets in Reichweite haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:dax-jahresendrally-perverse-wette-auf-den-nicht-aufschwung\/50051157.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mancher mag sagen, dass diese Analyse zu b&ouml;rsenorientiert ist. Tatsache ist aber auch, dass viele in der Realwirtschaft die Entwicklungen an den B&ouml;rsen &auml;hnlich empfinden wie Alan Greenspan, vielleicht nicht immer so bewu&szlig;t: &ldquo;Mir ist klar, dass ich Aktienpreisen eine viel gr&ouml;&szlig;ere wirtschaftliche Bedeutung beimesse, als die Lehrb&uuml;cher es tun. Ich halte sie nicht nur f&uuml;r einen wichtigen Indikator f&uuml;r die weltweite Gesch&auml;ftsaktivit&auml;t, sondern glaube auch, dass sie ein wesentlicher Faktor sind, der zu dieser Aktivit&auml;t beitr&auml;gt.&rdquo; Wen in der Realwirtschaft der gegenw&auml;rtige Kursanstieg an den Aktienm&auml;rkten beruhigt, sollte sich obige &Uuml;berlegungen zu Herzen nehmen und auch einen Konjunkturverlauf in Form eines W in Betracht ziehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV: Gro&szlig;z&uuml;gige Umzugsregelung kostet Berlin Millionen<\/strong><br>\nDas Land Berlin muss dem Bund 13,1 Millionen Euro Schadenersatz zahlen, da es zu lange &uuml;berh&ouml;hte Mietkosten von Hartz-IV-Beziehern &uuml;bernommen hatte. Das Bundessozialgericht in Kassel bezeichnete am Dienstag die in Berlin bis Dezember 2008 geltende Verwaltungsvorschrift als rechtswidrig, nach der die Jobcenter bis zu einem Jahr lang zu teure Mieten bezahlten. Diese widerspreche den Regelungen des Sozialgesetzbuches II, wonach nicht angemessene Kosten in der Regel &bdquo;l&auml;ngstens f&uuml;r sechs Monate&ldquo; &uuml;bernommen werden d&uuml;rfen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Hartz-IV-Arbeitslosengeld-II;art270,2976240\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/juris.bundessozialgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bsg&amp;Art=ps&amp;Datum=2009&amp;nr=11272&amp;pos=0&amp;anz=57\">Pressemitteilung des BSG:<\/a> Land Berlin: 13,143 Mio Euro Schadensersatz f&uuml;r den Bund wegen Abw&auml;lzung gesetzeswidrig &uuml;berh&ouml;hter Kosten f&uuml;r Unterkunft im Rahmen der Grund&shy;sicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (&ldquo;Hartz IV&rdquo;)\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.S.:<\/strong> Es besteht die Gefahr, dass viele Kommunen, die bisher&nbsp; viel zu niedrige Mieten &uuml;bernehmen, das Urteil zum Anlass nehmen, ihre Praxis damit zu rechtfertigen, sie m&uuml;ssten sonst Schadenersatz an den Bund zahlen. Berlin ist aber nur an der Jahresfrist gescheitert und nicht an prinzipiell zu hohen Miet&uuml;bernahmen. Nach wie vor steht jede Kommune in der Verantwortung, die angemessene Miete vor Ort nachvollziehbar zu ermitteln und zu ber&uuml;cksichtigen, ob im Einzelfall ein Umzug wirklich verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, zumutbar und &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist. Ein Freibrief f&uuml;r zu niedrige Mietobergrenzen ist das Urteil auf keinen Fall.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Juristisch falsch, sozialpolitisch gewollt<\/strong><br>\nAus juristischer Sicht war das Urteil des Bundessozialgerichts vom Dienstag eine schwere Niederlage f&uuml;r den Berliner Senat. Doch trotz des Urteils h&auml;lt der Senat die gro&szlig;z&uuml;gige &Uuml;bernahme von Mieten f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger f&uuml;r richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Hartz-IV-Mieter;art270,2977471\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Regierung: Keine h&ouml;heren Bildungsausgaben geplant<\/strong><br>\nDer Bundesregierung sind keine Ma&szlig;nahmen bekannt, mit denen die Bundesl&auml;nder am Freitag im Bundesrat zu einer Zustimmung zum Entwurf eines Wachstumsbeschleunigungsgesetzes (17\/15) bewegt werden sollen. Dies versicherte ein Vertreter des Finanzministeriums am Mittwoch morgen im Finanzausschuss auf entsprechende Fragen der Fraktionen von SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen. Auch auf Vorhaltungen der SPD-Fraktion, Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) habe in einem TV-Interview best&auml;tigt, dass die Bundesregierung bei den Bildungsausgaben zus&auml;tzliche Gelder bereitstellen wolle, hie&szlig; es von der Regierung nur unter Verweis auf den Koalitionsvertrag, die Ausgaben f&uuml;r Bildung sollten 2010 ohnehin erh&ouml;ht werden. Von weiteren Erh&ouml;hungen &uuml;ber die Etatplanungen hinaus sei nichts bekannt. Auf Fragen von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zu Berechnungen des Finanzministeriums zu h&ouml;heren Anteilen der L&auml;nder an der Umsatzsteuer erkl&auml;rte die Regierung, eine Ver&auml;nderung der gegenw&auml;rtigen Verteilung der Anteile an der Umsatzsteuer stehe nicht zur Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2009_12\/2009_308\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Schavan und Merkel sind gescheitert<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine Blamage: Die Bundeskanzlerin l&auml;dt die Ministerpr&auml;sidenten ein zum Bildungsgipfel &ndash; und steht hinterher mit leeren H&auml;nden da.<br>\nKein einziges Projekt konnte Merkel nach dem Treffen im Kanzleramt pr&auml;sentieren. Lose ist von zus&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen in fr&uuml;hkindlicher Bildung und Hochschulen die Rede. Konkrete Zahlen? Fehlanzeige. Und die angeblichen Mehrausgaben des Bundes f&uuml;r Forschung und Bildung sind reine T&auml;uschung. F&uuml;nf Milliarden Euro werde die Bundesregierung zus&auml;tzlich bis 2015 investieren, sagt Merkel am Abend. Dabei sieht die Koalitionsvereinbarung von Schwarz-Gelb ohnehin eine Erh&ouml;hung der Ausgaben f&uuml;r Forschung und Bildung von 12 Milliarden Euro vor &ndash; und das bis 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/bildungsgipfel-schavan-und-merkel-sind-gescheitert-1529954.html\">stern.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Bundesregierung wird sich mit einer Quote von 40 Prozent an der Finanzierungsl&uuml;cke bei den Bildungsausgaben beteiligen. Das k&uuml;ndigte Bundeskanzlerin Merkel an. Herausgekommen sind bestenfalls Zahlenspielereien. Es bleibt dabei: Bei den Banken sind sie fix, f&uuml;r die Bildung tun sie nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Christoph Ehmann: Ungerechtigkeit als Prinzip von Bildung<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik hat zu Zeiten der gro&szlig;en Koalition 1969 mit dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (Baf&ouml;g) eine Beispiel gebende Studentenf&ouml;rderung geschaffen. Mitte der 70er Jahre erhielten &uuml;ber 40 Prozent der Studierenden Baf&ouml;g. Helmut Kohl hat die Studienf&ouml;rderung dann beinahe leerlaufen lassen. Zum Ende seiner Amtszeit 1998 lag der Anteil der Baf&ouml;g-gef&ouml;rderten Studierenden noch bei 13 Prozent. Inzwischen bekommt wieder ein Drittel der Studienanf&auml;nger Baf&ouml;g.<br>\nBezieht man nicht nur die direkten Zuwendungen an Studenten ein, sondern alle Formen der &ouml;ffentlichen Zuwendungen wie Kindergeld, kostenlose Mitversicherung in der Krankenkasse oder Steuernachl&auml;sse, so ergibt sich ein interessantes Bild. Im Gegensatz zu anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern zeichnet sich die deutsche Studienf&ouml;rderung dadurch aus, dass sie nahezu unabh&auml;ngig von dem finanziellen Hintergrund der Studierenden erfolgt. Bei Studenten aus armen Elternh&auml;usern macht die staatliche F&ouml;rderung 57 Prozent des verf&uuml;gbaren Einkommens aus &ndash; bei Studenten aus reichen Elternh&auml;usern 55 Prozent. Das bedeutet: Es gibt gar keine besondere staatliche Bildungsf&ouml;rderung f&uuml;r Studierende aus sozial schw&auml;cheren Schichten: Der deutsche Staat f&ouml;rdert alle gleich.<br>\nWenn Bildung dem Aufstieg dienen soll, dann werden Bildungsprozesse vor allem zu einem Mittel der Selektion, zu einem Ausleseverfahren, das den Anschein der Rationalit&auml;t und Gerechtigkeit zu erwecken versucht. Wer Bildung unter das Motto &ldquo;Aufstieg&rdquo; stellt, macht die Ausgrenzung zur zwangsl&auml;ufigen Konsequenz.<br>\nDer Bildungsgipfel wird viel Geld aufwenden &ndash; um das individuell wenig bildungswirksame Kindergeld zu erh&ouml;hen und ein Betreuungsgeld zu bezahlen, das die Abstinenz von fr&uuml;hkindlicher F&ouml;rderung pr&auml;miert. Der Bund erm&ouml;glicht es den L&auml;ndern, sich von einer fest vereinbarten Investitionsoffensive gegen Bildungsarmut durch Luftbuchungen freizukaufen. Anstatt den doppelten Abi-Jahrg&auml;ngen Studienpl&auml;tze bereitzustellen, finanziert man steuerlich verg&uuml;nstigte Schlafpl&auml;tze in Hotels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=bi&amp;dig=2009%2F12%2F16%2Fa0049&amp;cHash=604d8dc85b\">Digitaz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Immer weniger Vollzeitjobs<\/strong><br>\nImmer weniger Menschen in Deutschland finden eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Dies berichtet die Bundesregierung in einer der Frankfurter Rundschau vorliegenden Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei. Demnach nahm die Zahl der Vollzeitbesch&auml;ftigten zwischen Juni 1999 und Juni 2008 um 1,4 Millionen oder sechs Prozent auf 22,4 Millionen Menschen ab. Zugleich wuchs die Zahl der Teilzeitbesch&auml;ftigten um 1,3 Millionen oder 36 Prozent auf f&uuml;nf Millionen. Auf dem Vormarsch sind Minijobs, deren Zahl binnen sechs Jahren um 29 Prozent auf &uuml;ber sieben Millionen hochschnellte. Und immer mehr Arbeitnehmer kommen mit einer Stelle nicht &uuml;ber die Runden. Nach Angaben der Bundesregierung verdoppelte sich die Zahl der Menschen mit zwei Jobs zwischen 2002 und 2007 auf 1,8 Millionen. Neuere Daten liegen nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2145868&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nach Auffassung von IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei h&auml;ngt die zunehmende Einkommensungleichheit nicht mit arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen zusammen, sondern erfolgt im Zuge der Globalisierung und der fortschreitenden Technisierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitsagentur wird Fass ohne Boden<\/strong><br>\nDie von der schwarz-gelben Koalition unter Finanzierungsvorbehalt geplanten Steuersenkungen f&uuml;r 2011 r&uuml;cken in immer weitere Ferne. Denn der Bund wird auch &uuml;bern&auml;chstes Jahr Milliardenbetr&auml;ge an die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &uuml;berweisen &ndash; oder Wirtschaft und B&uuml;rgern massive Beitragssteigerungen zumuten m&uuml;ssen.<br>\nBerechnungen des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) f&uuml;r das Handelsblatt zeigen, dass die N&uuml;rnberger Beh&ouml;rde 2011 rund 14 Mrd. Euro Defizit machen d&uuml;rfte &ndash; und das, trotz der bereits geplanten leichten Erh&ouml;hung des Arbeitslosenbeitrags von 2,8 auf drei Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/milliardenloch-arbeitsagentur-wird-fass-ohne-boden;2500559\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tarifstreit im &ouml;ffentlichen Dienst: Des Kaisers Rock ist zu eng<\/strong><br>\nWohlig warm ist es bei Vater Staat &ndash; und dennoch ist der Wunsch der Angestellten im &ouml;ffentlichen Dienst nach mehr Geld gerechtfertigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/428\/497730\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine beachtlich verst&auml;ndnisvolle Kommentierung in der SZ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>IG Metall will mit Leiharbeitern durch die Krise<\/strong><br>\nWegen der schlechten Auftragslage in manchen Metallunternehmen stimmt die IG Metall einem Krisenvertrag zu. Mit den Arbeitgebern im Ruhrgebiet vereinbart die Gewerkschaft, dass Mitarbeiter zur Not als Leiharbeiter an andere Unternehmen ausgeliehen werden k&ouml;nnen, denen es noch besser geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article5547504\/IG-Metall-will-mit-Leiharbeitern-durch-die-Krise.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mindeststandards an Kliniken: Banzer soll eingreifen<\/strong><br>\nDas Personal wird verheizt, die Versorgung der Patienten leidet &ndash; immer wieder werden Missst&auml;nde &ouml;ffentlich. Nun fordert die Gewerkschaft Verdi personelle Mindeststandards an den Universit&auml;tskliniken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2145736&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_regtop\">FR<\/a><\/li>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mehr Arbeitsunf&auml;lle in Kindertagesst&auml;tten<\/strong><br>\nIn Kindertagesst&auml;tten passieren immer wieder kleinere oder gr&ouml;&szlig;ere Unf&auml;lle &ndash; im letzten Jahr allerdings so viele wie nie zuvor. Dies meldet die Berufsgenossenschaft f&uuml;r Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Eine der Ursachen ist die immer h&ouml;here k&ouml;rperliche und psychische Arbeitsbelastung der Erzieherinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeit-und-gesundheit.de\/webcom\/show_article.php\/_c-501\/_nr-245\/_p-1\/i.html\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist kein Luxusgut<\/strong><br>\nLaut einer aktuellen EU-Studie, die im Auftrag der Europ&auml;ischen Agentur f&uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) erstellt wurde, bef&uuml;rchten 61 Prozent der EU-B&uuml;rger schlechtere Arbeitsbedingungen durch die Wirtschaftskrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeit-und-gesundheit.de\/webcom\/show_article.php\/_c-501\/_nr-252\/_p-1\/i.html\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung &ndash; Zweifel aus Karlsruhe<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat beim Auftakt der Verhandlungen Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung erkennen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra1m1\/politik\/433\/497735\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Karlsruhe als Lehrmeister f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDie Lage ist verzwickt. Weil die Vorratsdatenspeicherung auf einer EU-Richtlinie beruht, kann Karlsruhe sie nicht so ohne Weiteres kippen &ndash; selbst wenn die Richter dies wollten. Die Zwangsspeicherung ist eben kein deutscher Sonderweg, sondern wurde von den 27 EU-Staaten gemeinsam beschlossen. Zwar k&ouml;nnte Karlsruhe Korrekturen bei der Nutzung der Daten vorschreiben, denn hier hat die EU den Mitgliedsstaaten relativ freie Hand gelassen. Doch die Kl&auml;ger wollen mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F12%2F16%2Fa0001&amp;cHash=878aa35dc5\/&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieses Dilemma hat sich das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil &uuml;ber Anerkennung des EU-Reformvertrags selbst eingehandelt. Es hat bestenfalls gegen&uuml;ber dem Europ&auml;ischen Gerichtshof eine <a href=\"?p=4032\">&bdquo;Reservekompetenz&ldquo;<\/a>. Diese &bdquo;Reservekompetenz&ldquo; des Bundesverfassungsgerichts besteht aber nicht mehr gegen den Lissabon Vertrag oder die fr&uuml;heren Vertr&auml;ge, sondern allenfalls noch daf&uuml;r, dass europ&auml;isches Recht von europ&auml;ischen Organen in grundgesetzwidriger Weise verletzt wird bzw. wenn in Zukunft die souver&auml;ne Staatlichkeit oder die &bdquo;Voraussetzungen f&uuml;r eine lebendige Demokratie&ldquo; gef&auml;hrdet sind. Beides d&uuml;rfte hier nicht vorliegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schweinegrippe: Rolle der Pharmaindustrie im Visier<\/strong><br>\nDer Europarat besch&auml;ftigt sich auf einen deutschen Antrag hin mit dem Einfluss der Pharmaindustrie auf Wissenschaftler und staatliche Beh&ouml;rden bei den Kampagnen gegen Vogel- und Schweinegrippe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/international\/Schweinegrippe-Europarat;art123,2977106\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Verfassungsschutzberichte sind verfassungswidrig<\/strong><br>\nFast alle Verfassungsschutzberichte von Bund und L&auml;ndern versto&szlig;en selbst gegen das Grundgesetz. Dies ist das paradoxe Ergebnis einer Studie des Freiburger Rechtsprofessors Dietrich Murswiek. In den j&auml;hrlichen Berichten der Verfassungsschutz&auml;mter werde nicht sauber getrennt zwischen Organisationen, die nachweislich extremistisch sind, und blo&szlig;en Verdachtsf&auml;llen, hat Murswiek herausgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=in&amp;dig=2009%2F12%2F17%2Fa0109&amp;cHash=feea49e17c\/&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Die Genossen von der Union<\/strong><br>\nAuch die CDU l&auml;sst ehemalige SED-Mitglieder in den eigenen Reihen aufsteigen. Auch die CDU b&auml;ndelt hier und dort mit den Linken an. Aber sie vermeidet tunlichst jedes Aufsehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2148065&amp;em_loc=1231\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Deutschlands erstes Gl&uuml;cks-BIP<\/strong><br>\nDas im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) von Prof. Ulrich van Suntum (Centrum f&uuml;r angewandte Wirtschaftsforschung M&uuml;nster) vorgestellte &bdquo;Gl&uuml;cks-BIP&ldquo; erg&auml;nzt die klassischen Wohlstandsma&szlig;e wie Einkommen und Verm&ouml;gen durch weitere, nachweislich gl&uuml;cksrelevante Indikatoren. Darunter fallen Arbeitsplatzsicherheit, Einkommensverteilung, Gesundheit, Familienstatus etc. F&uuml;r Deutschland lassen sich viele dieser Faktoren, aber auch die Lebenszufriedenheit insgesamt mit Hilfe der Umfragedaten aus dem Sozio-Oekonomischen Panel (SOEP) ermitteln. In Deutschland ist die Lebenszufriedenheit seit Beginn der 1990er Jahre insgesamt konstant geblieben, zeigt jedoch durchaus konjunkturelle Schwankungen. Ein steigendes Einkommen wirkt sich zwar gl&uuml;ckssteigernd aus, allerdings konnte in dieser Studie kein Beleg daf&uuml;r gefunden werden, dass die zunehmende Einkommensungleichheit ungl&uuml;cklich macht. &bdquo;Materielle und soziale Sicherheit werden um so wichtiger, je besser es den Menschen bereits geht&ldquo;, sagt Prof. van Suntum. Das muss nicht unbedingt f&uuml;r einen Ausbau der Sozialversicherungen sprechen. Private Vorsorge leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag, so ist privates Wohneigentum ein &bdquo;Gl&uuml;cksfaktor&ldquo;, das dar&uuml;ber hinaus auch das gesellschaftliche Engagement und die sozialen Bindungen f&ouml;rdert. &bdquo;Das Gl&uuml;cks-BIP hat nicht zum Ziel das herk&ouml;mmliche BIP als Wohlstandsindikator vollst&auml;ndig abzul&ouml;sen&ldquo;, sagt Max A. H&ouml;fer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der INSM. &ldquo;Wir wollen damit lediglich einen erg&auml;nzenden Indikator anbieten, der als zus&auml;tzliche Grundlage f&uuml;r politische Entscheidungen dienen kann.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Aktionen\/INSM-Studien\/Deutschlands-erstes-Gl-cks-BIP.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31739&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Was f&uuml;r ein plumper Versuch, niedrige Arbeitskosten und die Privatisierung der Sozialversicherung zu rechtfertigen.<br>\nDer Leiter der &bdquo;Studie&ldquo; ist nicht nur Direktor des Instituts f&uuml;r Siedlungs- und Wohnungswesen an der Westf&auml;lischen Wilhelms-Universit&auml;t M&uuml;nster sondern auch Aktivist der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft; die Zusammenarbeit ist so reibungslos, dass sogar das identische Foto mit leicht ver&auml;ndertem Hintergrund verwendet wird.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.wiwi.uni-muenster.de\/insiwo\/organisation\/17ulvs.html\">Institut f&uuml;r Siedlungs- und Wohnungswesen<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/Kuratoren-und-Botschafter\/Prof-Dr-Ulrich-van-Suntum.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/p>\n<p><em>&bdquo;Centrum f&uuml;r angewandte Wirtschaftsforschung&ldquo; &ndash; ein Centrum mit &bdquo;C&ldquo; in Deutschland ist ja irgendwie verd&auml;chtig, ein wissenschaftlicher Schreibtisch der Bertelsmann Stiftung zu sein. Ein Indiz, dieses Centrum sei ein Teil der Bertelsmann Stiftung, war auf die Schnelle nicht zu finden. Allerdings hat an der gleichen Universit&auml;t seinen Sitz hat und in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung gegr&uuml;ndet wurde. Und zumindest punktuell gibt es Zusammenarbeiten zwischen Centrum f&uuml;r angewandte Wirtschaftsforschung und der Bertelsmann Stiftung.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 5: <a href=\"http:\/\/www.wiwi.uni-muenster.de\/ckm\/consult\/profil\/ueber_uns\/index.html\">Centrum f&uuml;r Krankenhausmanagement<\/a><br>\nQuelle 6: <a href=\"http:\/\/www.ulb.uni-muenster.de\/cgi\/neuerwerb.php?action=recherche&amp;liste=2009-08&amp;fach=oek\">Centrum f&uuml;r angewandte Wirtschaftsforschung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Neue Dolchsto&szlig;legende und die L&uuml;gengeschichten des Barons; Verhaltener Ausblick auf 2010; Rekordneuverschuldung; Ratingagenturen spielen mit Staaten; B&ouml;rsenwetten auf den Nichtaufschwung; Bundessozialgericht: zu lasche Umzugsregelungen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger; H&ouml;here Bildungsausgaben &ndash; alles Schall und Rauch; Immer weniger Vollzeitjobs; Mit Leiharbeit durch die Krise; Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist kein Luxusgut;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4413\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4413"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4413\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}