{"id":44134,"date":"2018-05-25T16:37:12","date_gmt":"2018-05-25T14:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134"},"modified":"2018-05-25T16:37:12","modified_gmt":"2018-05-25T14:37:12","slug":"hinweise-des-tages-ii-346","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h01\">Nahles und Scholz: Duo mit Stotterstart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h02\">Die Tr&auml;ume der Falken: Krieg gegen den Iran als Wunschszenario<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h03\">&ldquo;Spygate&rdquo;: Informant berichtete FBI w&auml;hrend des Wahlkampfs &uuml;ber Trumps Team<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h04\">Die Salisbury Tales und viele offene Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h05\">Das Maas ist voll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h06\">Sanktionen gegen Unternehmen: Das Unternehmensstrafrecht, das keines sein soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h07\">Finanzkrise: T&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h08\">Deutsche Investitionen in Sambia: Das ist Entwicklungshilfe, die Hunger macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h09\">Bayern als Vorbild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h10\">Filmemacher Klaus Gietinger zeigt am Samstag in Gie&szlig;en Film &uuml;ber Karl Marx<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h11\">&bdquo;Eine Farce&ldquo; &ndash; Lieber Selfies mit Zuckerberg statt harte Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h12\">Hitzacker: Polizei-Nachplapperei und Steineschmei&szlig;er aus dem Archiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44134#h13\">Das Letzte: Walter Riester will alle Menschen zur Riester-Rente verpflichten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nahles und Scholz: Duo mit Stotterstart<\/strong><br>\nAber auch Scholz&lsquo; Partnerin im Partei- und Fraktionsvorsitz hat bislang mehr Probleme, als von vielen erwartet. Ihr Umfeld verweist zwar darauf, dass Nahles den Stuhl der SPD-Vorsitzenden erst seit etwas mehr als einem Monat besetzt, es daher f&uuml;r ein Urteil zu fr&uuml;h sei. Tatsache aber ist, dass es gleich in einer der ersten Pr&auml;sidiumssitzungen nach ihrer Wahl &Auml;rger gab: Die stellvertretenden Parteivorsitzenden Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel und Natascha Kohnen hielten Nahles ihren Auftritt Anfang des Monats auf der Zugspitze vor, als die Fraktionschefin vor Heimatfilmkulisse Harmonie mit der Union demonstrierte und davon sprach, die Koalitionsfraktionen w&uuml;rden sich jetzt &ldquo;unterhaken&rdquo;. Er habe den Eindruck, sagt ein SPD-Abgeordneter, Nahles suche noch nach ihrer Linie.<br>\nNahles im Zwiespalt &ndash; Teil des Nahles-Problems ist ihre Doppelrolle: Als Parteichefin soll sie sozialdemokratisches Profil zeigen, als Fraktionschefin auch daf&uuml;r sorgen, dass die Koalition zusammenbleibt. Fraktionsvize Eva H&ouml;gl wirbt um Verst&auml;ndnis, dass Nahles h&auml;ufig zahmer auftritt, als von vielen erwartet. Schlie&szlig;lich m&uuml;sse die Fraktionsspitze darauf Wert legen, sagt H&ouml;gl, &ldquo;dass die Koalition harmonisch startet, denn nur so bekommen wir den Koalitionsvertrag auch gut umgesetzt, und nur so kann die SPD ihre Themen gut platzieren&rdquo;.<br>\nKurz gesagt: Das neue F&uuml;hrungsduo der SPD funktioniert bislang noch nicht, weil Scholz zu sehr Scholz und Nahles noch nicht richtig Nahles ist. Trotz ihres Stotterstarts: &Auml;ndern wollen die beiden &ndash; erst einmal nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/nahles-scholz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dass es so kommen w&uuml;rde, war absehbar und das Gejammer von einigen jetzt ist daher nicht zu verstehen. Albrecht M&uuml;ller hielt kurz vor dem Parteitag der Sozialdemokraten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43616\">im April fest<\/a>.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Es gibt viele gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, Andrea Nahles den Zugriff zu beiden Spitzenpositionen der SPD zu verwehren. Der wichtigste: Sie wird total &uuml;berfordert sein und wird nur einen Teil der m&ouml;glichen SPD-W&auml;hlerschaft ansprechen und anziehen k&ouml;nnen. Damit l&auml;uft die SPD Gefahr, als Volkspartei aus der deutschen Geschichte auszuscheiden und demn&auml;chst vielleicht sogar von der AfD &uuml;berholt zu werden.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Beides ist Realit&auml;t geworden. Die &Uuml;berforderung einerseits und <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/index.htm\">der beginnende &Uuml;berholvorgang<\/a> der AfD andererseits.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Chancen der Linken<\/strong><br>\nLeute wie K&uuml;hnert sind das Problem der deutschen Linken: Sie glauben mehr an die Institutionen als an ihre Ideale. Um die Institutionen zu retten, besch&auml;digen sie ihre Ideale. Am Ende verlieren sie beides. Das gilt f&uuml;r die SPD besonders. Aber nicht nur f&uuml;r sie. In der Linkspartei und bei den Gr&uuml;nen m&uuml;sste langsam d&auml;mmern, dass ein Politikwechsel in den Gegebenheiten der deutschen Parteienlandschaft nicht m&ouml;glich ist. Darum ja ist die Gro&szlig;e Koalition eine solche Katastrophe. Diese Koalition tut so, als k&ouml;nne alles so weitergehen wie immer. Das ist eine T&auml;uschung. Vieles spricht daf&uuml;r, dass dies die letzte Koalition ist, die nach den Regeln der alten Bundesrepublik ausgehandelt wurde.<br>\nAber das alte Parteiensystem ist Geschichte. Das liegt an der SPD. Die Partei ist tot. Sie hat es nur noch nicht bemerkt. Sie h&auml;lt ihre Regierungsbeteiligung f&uuml;r ein Lebenszeichen, obwohl diese nicht mehr ist als eine lebensverl&auml;ngernde Ma&szlig;nahme. K&uuml;hnert, Andrea Nahles, Olaf Scholz: Sie erkennen das nicht. Das ist die Blindheit der Funktion&auml;re. Auch sie machen jetzt den Martin-Schulz-Fehler: wenn man ohnehin keine Chance mehr hat, muss man alles auf eine Karte setzen. Daf&uuml;r fehlt der Mut.<br>\nOskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht haben diesen Mut. Sie sehen die begrenzten Chancen der deutschen Linken klarer: Es gibt einen Unmut im Land &uuml;ber Ungerechtigkeit, Ungleichheit und au&szlig;enpolitisches Versagen. Vieles spricht daf&uuml;r, dass Wagenknecht recht hatte, als sie sagte, eine Mehrheit der Deutschen sei f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne, eine Verm&ouml;genssteuer, ein anst&auml;ndiges Rentensystem und gegen Waffenlieferungen in Spannungsgebiete und sinnlose Kriegseins&auml;tze in &Uuml;bersee. Das demokratische System spiegelt diese Mehrheiten aber nicht wider. Das ist nicht die Schuld der W&auml;hler. Es ist die Schuld der Eliten in Parteien, Medien und Verb&auml;nden, die Politik immer weniger f&uuml;r die Menschen und immer mehr f&uuml;r ihresgleichen betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/die-chancen-der-linken\">Jakob Augstein in der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Tr&auml;ume der Falken: Krieg gegen den Iran als Wunschszenario<\/strong><br>\nWer mit dem Iran Handel treibt, unterst&uuml;tzt Terrorismus.&ldquo; Der neue US-Botschafter Richard Grenell l&auml;sst an Deutlichkeit nichts zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Es bestehe &bdquo;&Uuml;bereinstimmung in der Einsch&auml;tzung des Bedrohungspotenziales&ldquo;, das der Iran darstelle. &bdquo;Unsere Unterschiede betreffen nur die Taktik&ldquo;, versuchte er die Europ&auml;er anschlie&szlig;end zu umarmen. Dabei haben die nun ein Fenster von 90 bis 180 Tagen, in denen ausl&auml;ndische Firmen, also auch deutsche und europ&auml;ische, ihre Iran-Deals zu canceln haben. Mit Milliardenverlusten, versteht sich.<br>\nNachdem der US-Pr&auml;sident am 8. Mai 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) ausgestiegen und in ein versch&auml;rftes Sanktionsregime eingestiegen ist, stellt sich f&uuml;r den Rest der Welt die Frage, wie mit dieser flagranten Missachtung &ouml;konomischer Interessen, des freien Handels, aber auch mit staatlicher Souver&auml;nit&auml;t und offener Erpressung umzugehen ist. Dass die von der US-Seite, aber auch von Israel und Saudi-Arabien vorgebrachten Gr&uuml;nde vorgeschoben sind, bedarf dabei kaum der Betonung.<br>\nDie bisher angewandten rabiaten Methoden der Durchsetzung von US-Interessen mithilfe einer Internationalisierung der US-Justiz waren ziemlich erfolgreich. Im Kern geht es darum, den lukrativen US-Binnenmarkt als Waffe gegen nicht kooperationswillige Unternehmen einzusetzen, genauer gesagt, ihn im Zweifel zu sperren. Vor diese Wahl gestellt, haben bislang selbst gro&szlig;e multinationale Konzerne, wie aktuell der franz&ouml;sische &Ouml;l-Riese Total, kapituliert. Und das Gespann Trump, Pompeo, Bolton hat wenig Zweifel aufkommen lassen, dass es diesmal mindestens ebenso hart zur Sache geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5021\/internationale_politik\/8514\/Die-Tr%C3%A4ume-der-Falken.htm\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Spygate&rdquo;: Informant berichtete FBI w&auml;hrend des Wahlkampfs &uuml;ber Trumps Team<\/strong><br>\nObamas ehemaliger Geheimdienstdirektor James Clapper rechtfertigt die Ma&szlig;nahme als &ldquo;sehr gutartige Sache&rdquo;<br>\nHeute Abend muss sich der stellvertretende US-Justizminister einer Anh&ouml;rung von Abgeordneten stellen, an der auch Stabschef John Kelly teilnehmen wird. Dabei geht es um eine Aff&auml;re, der Donald Trump den Namen &ldquo;Spygate&rdquo; gegeben hat. In ihrem Zentrum steht ein emeritierter Professor, der seit langem als US-Geheimdienstquelle fungiert, sich im letzten Pr&auml;sidentschaftswahlkampf mit den Trump-Mitarbeitern Carter Page, Sam Clovis, und George Papadopoulos traf und f&uuml;r die von J. Edgar Hoover gegr&uuml;ndete Beh&ouml;rde Berichte dar&uuml;ber verfasste.<br>\nDie <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/05\/18\/us\/politics\/trump-fbi-informant-russia-investigation.html\">New York Times<\/a> und die Washington Post, die ihre Informationen dazu aus dem Kongress bekamen, nannten diesen Mann nicht beim Namen, lieferten aber so viele Details zu ihm, dass sich andere US-Medien schnell auf Stefan H. einigten, der in der Vergangenheit unter anderem f&uuml;r die republikanischen Neocons Donald Rumsfeld und Dick Cheney t&auml;tig war und 2016 Hillary Clinton zuneigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Spygate-Informant-berichtete-FBI-waehrend-des-Wahlkampfs-ueber-Trumps-Team-4057731.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Salisbury Tales und viele offene Fragen<\/strong><br>\nSergei Skripal und seine Tochter sind wieder auf den Beinen, aber niemand darf mit ihnen reden. Der Fall wird immer dubioser.<br>\nDas Motto des britischen Inlandgeheimdienstes MI5 ist lateinisch und heisst: Regnum defende &ndash; Verteidige das K&ouml;nigreich. Gegen was man sich zu verteidigen habe, sagte MI5-Chef Andrew Parker letzte Woche in Berlin seinen europ&auml;ischen Kollegen: gegen Anschl&auml;ge aus Russland und gegen Anschl&auml;ge des Islamischen Staates. Die russische Regierung verbreite &laquo;freche L&uuml;gen&raquo;, wenn sie behaupte, sie sei nicht schuld am Anschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergei Skripal.<br>\nDie Aff&auml;re Skripal wird von der Regierung in London weiter am Kochen gehalten. In kleinen Dosen sickern stetig &laquo;neue Erkenntnisse&raquo; in die Medien. Doch je mehr diese gef&uuml;ttert werden, umso mehr Widerspr&uuml;che treten zutage und umso mehr Fragen ergeben sich. Allerdings stellen die grossen westlichen Medien die entscheidenden Fragen nicht. Und sie recherchieren nicht. Und wenn sie recherchieren, dann nur in eine Richtung. Und zwar nach dem Prinzip &laquo;im Zweifel gegen Russland&raquo;.<br>\nDas deutsche Wochenblatt &laquo;Die Zeit&raquo; bringt in seiner Ausgabe vom 18. Mai eine ganze Seite zur Geschichte des Nervengiftes Nowitschok. Dabei wird fokussiert auf die Umst&auml;nde, wie der Kampfstoff in in den neunziger Jahren in den Besitz des deutschen Bundesnachrichtendienstes gelangte. Die Autoren des Artikels berufen sich auf undurchsichtige anonyme Quellen: &laquo;Gespr&auml;che mit damals und heute Beteiligten&raquo;.<br>\nGrosses Fazit des Artikels: Russland hat damals die Welt betrogen, weil es behauptete, alle C-Waffen zu vernichten, in Wirklichkeit aber ein geheimes Programm unterhielt, um Nowitschok zu entwickeln, eine Chemikalie, die um ein Vielfaches wirksamer sein soll als das ber&uuml;chtigte Nervengift VX.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Sergei-Skripal-Nervengift-Nowitschok\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Maas ist voll<\/strong><br>\nEndlich! Endlich steht an der Spitze des Ausw&auml;rtigen Amtes mit Heiko Maas ein Deutscher von echtem Schrot und Korn. Er zeigt allen, vor allem den Russen, wo der Hammer h&auml;ngt, und schmiedet das Eisen, solange es noch warm ist. Er scheut nicht das offene Wort und macht Schluss mit dem zeitweiligen Ges&auml;usel seiner Vorg&auml;nger Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel. Ohne Wenn und Aber stellte er in seinem ersten Interview nach &Uuml;bernahme des Au&szlig;enministeriums gegen&uuml;ber dem Spiegel fest, dass Russland &raquo;leider zunehmend feindselig&laquo; agiere. Scharf prangerte er an, dass &raquo;erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs mitten in Europa ge&auml;chtete chemische Waffen eingesetzt wurden, Cyberangriffe zu einem Bestandteil russischer Au&szlig;enpolitik zu werden scheinen und Russland in einem so schwerwiegenden Konflikt wie in Syrien den UNO-Sicherheitsrat blockiert&laquo;. Zudem verabschiedete er sich von der Idee seiner Vorg&auml;nger, Sanktionen bereits abzubauen, wenn der Kreml nur einen Teil seiner Verpflichtungen aus dem Minsker Abkommen in der Ostukraine erf&uuml;llt. Es gebe klare Vereinbarungen, &raquo;die vorsehen, dass Sanktionen erst abgebaut werden, wenn Russland seine Verpflichtungen erf&uuml;llt&laquo;. Prinzipienfest betont er: &raquo;Pacta sunt servanda. Daran sollten wir uns halten.&laquo;<br>\nDas gilt selbstverst&auml;ndlich nicht f&uuml;r das wichtigste Wirtschaftsprojekt in den deutsch-russischen Beziehungen, den Bau der Pipeline Nord Stream 2, f&uuml;r die Gabriel noch gestritten hatte. Hier beugt Maas sich, elastisch wie er ist, den Forderungen der USA, der Ukraine und anderer osteurop&auml;ischer Staaten und l&auml;sst den neuen au&szlig;enpolitischen Sprecher der SPD, Nils Schmid, zu Wort kommen: &raquo;Wegen der politischen Brisanz tun wir gut daran, das Projekt Nord Stream 2 in die EU-Erdgaspolitik einzubinden und uns gerade mit den Osteurop&auml;ern abzustimmen.&laquo; Vor allem Trump und Poroschenko werden es dem neuen Chef im Ausw&auml;rtigen Amt danken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/9-2018&amp;textfile=4351\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sanktionen gegen Unternehmen: Das Unternehmensstrafrecht, das keines sein soll<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will Unternehmen f&uuml;r Missst&auml;nde wie etwa VW beim Abgasskandal h&auml;rter bestrafen k&ouml;nnen &ndash; das sieht der Koalitionsvertrag vor. Doch bei der Umsetzung der geplanten Sanktionen hakt es noch: Denn dabei k&ouml;nnte es zur Kollision von Arbeits- und Strafrecht kommen.<br>\nEs klingt wie gemacht f&uuml;r VW und seinen Abgas-Skandal: Die Koalition will Sanktionen gegen Unternehmen versch&auml;rfen. Fast eine ganze Seite widmen dem CDU\/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag. Und tats&auml;chlich erhofft sich der CDU-Abgeordnete und Wirtschaftsrechtsprofessor Heribert Hirte mehr Durchschlagskraft auch gegen Unternehmen wie VW.<br>\n&ldquo;Der Unterschied k&ouml;nnte sein, dass schneller ermittelt w&uuml;rde, gr&uuml;ndlicher ermittelt w&uuml;rde und dass die Haftungsrisiken schneller zutage treten und auf diese Weise die Mitarbeit des Unternehmens auch schneller bewerkstelligt wird.&rdquo;<br>\nMit anderen Worten: Es geht um Druck. Auch im Rechtsausschuss des Bundestages habe man bemerkt, dass Volkswagen mit den US-Beh&ouml;rden schneller kooperiert habe als mit den deutschen. Dabei sieht das deutsche Ordnungswidrigkeitenrecht schon jetzt Geldbu&szlig;en von bis zu zehn Millionen Euro vor, wenn ein Unternehmen zurechenbar von Straftaten von Mitarbeitern profitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sanktionen-gegen-unternehmen-das-unternehmensstrafrecht-das.766.de.html?dram:article_id=418517\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Finanzkrise: T&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier<\/strong><br>\n&bdquo;Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise ist Deregulierung wieder en vogue. Die USA machen es vor und die EU zieht nach,&ldquo; kommentiert der Europaabgeordnete Martin Schirdewan (DIE LINKE.) das heutige Treffen der Gruppe der Eurofinanzminister zur Bankenunion vorab. Das Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung (ECON) des Europ&auml;ischen Parlaments weiter:<br>\n&bdquo;Immer noch leiden in der EU Menschen unter den Folgen der Finanzkrise der Jahre 2008\/09. In den USA ist die Situation nicht anders. Trotzdem entschied sich der US-Kongress diese Woche dazu, Teile der Dodd-Frank Gesetzgebung zur&uuml;ckzunehmen, mit der man 2010 den Finanzsektor noch an eine k&uuml;rzere Leine nahm und die EU droht diesem Vorbild blind hinterherzulaufen: Die Kapitalm&auml;rkte sollen weiter dereguliert werden und Verbriefungsgesch&auml;fte, also jene Gesch&auml;fte, die die letzte Krise ma&szlig;geblich mit verursacht haben, sollen wieder erleichtert werden. Damit wird einer neuen Krise der Weg geebnet.&ldquo;<br>\n&bdquo;F&uuml;r ein stabiles Finanzsystem m&uuml;ssen Megabanken endlich aufgespalten werden und das Kredit- und Einlagengesch&auml;ft vom Investmentbanking getrennt werden. Nur dann ist die Haftung von Eigent&uuml;mern und Gl&auml;ubigern im Notfall auch glaubw&uuml;rdig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/11847.finanzkrise-t%C3%A4glich-gr%C3%BC%C3%9Ft-das-murmeltier.html\">die Linke im Europaparlament<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Investitionen in Sambia: Das ist Entwicklungshilfe, die Hunger macht<\/strong><br>\nWelche Interessen gibt es, wenn Deutschland 13 Millionen Euro in einen sambischen Agrarkonzern steckt? Und wer profitiert von dem Geld wirklich? Investigative Recherche &uuml;ber Investitionen in Afrika.<br>\n&ldquo;Die extreme Armut und der Hunger in der Welt k&ouml;nnten besser bek&auml;mpft werden, wenn die Wirtschaft das Problem in die Hand nimmt&rdquo;, sagt die deutsche Bundesregierung. In Sambia finanziert die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft einen Agribusiness-Konzern mit 13 Millionen Euro, um durch unternehmerische Entwicklung Armut zu mindern. Die Menschenrechtsorganisation FIAN h&auml;lt dies f&uuml;r eine Farce, und Hilfsorganisationen bef&uuml;rchten, dass Privatinvestitionen in die Landwirtschaft armer L&auml;nder negative Folgen f&uuml;r die Ern&auml;hrungssicherheit haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/deutsche-investitionen-in-sambia-das-ist-entwicklungshilfe.958.de.html?dram:article_id=411206\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bayern als Vorbild<\/strong><br>\nNeben Bayern planen auch die anderen Bundesl&auml;nder neue Polizeigesetze.<br>\nNicht alle gehen dabei so weit wie der Freistaat.<br>\nMehr als 30 000 Menschen gingen in M&uuml;nchen an nur einem Tag auf die Stra&szlig;e. Ein einfaches Landesgesetz trieb sie zum Protest. Ein Gesetz, das die CSU-Mehrheit im Landtag trotz des gro&szlig;en Widerstands beschloss und mit dem sich die Staatsregierung an die Spitze eines Trends stellt, der in ganz Deutschland zu sp&uuml;ren ist: die Versch&auml;rfung der Polizeigesetze.<br>\nPr&auml;gend f&uuml;r das bayerische Polizeiaufgabengesetz ist die Absenkung der Eingriffsschwelle f&uuml;r die Polizei durch den Begriff der &ldquo;drohenden Gefahr&rdquo;. Schon seit August 2017 steht er im Gesetz, neu ist, dass er jetzt auf eine Vielzahl polizeilicher Ma&szlig;nahmen angewendet werden kann. Die Staatsregierung argumentiert, das Bundesverfassungsgericht selbst habe die &ldquo;drohende Gefahr&rdquo; eingef&uuml;hrt. Kritiker verweisen darauf, dass die hohen Richter dies nur f&uuml;r den Bereich des Terrorismus getan haben. Es geht darum, durch pr&auml;ventives Handeln eine Straftat zu verhindern. Bis jetzt musste die Polizei dazu eine &ldquo;konkrete Gefahr&rdquo; nachweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/polizeiaufgabengesetz-bundeslaender-polizeigesetz-1.3989943\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die zunehmende Repression muss klar im Zusammenhang von stark wachsender sozialer Polarisierung und der Durchsetzung der neoliberalen Agenda gedacht werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Schritt f&uuml;r Schritt zum &Uuml;berwachungsstaat: Fast alle Bundesl&auml;nder versch&auml;rfen ihre Polizeigesetze<\/strong><br>\nDas vor wenigen Tagen im Bayrischen Landtag verabschiedete Polizeiaufgabengesetz (PAG) stand in den letzten Wochen im Fokus &ouml;ffentlicher Debatten. Von der CSU zum Wahlkampfthema erkl&auml;rt, formierte sich allerdings in recht kurzer Zeit ein breitgef&auml;chertes gesellschaftliches B&uuml;ndnis gegen die drastische Versch&auml;rfung der Gesetze. Rund 40 000 Menschen gingen in M&uuml;nchen auf die Stra&szlig;e, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen und das PAG zu verhindern. Dieser Protest war wichtig und ein starkes Zeichen auch in den Rest der Republik, doch verhindern konnte er die Verabschiedung nicht. Die parlamentarische Mehrheit der CSU sorgte letztlich daf&uuml;r, dass das PAG mit 90 zu 68 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen wurde.<br>\nK&uuml;nftig d&uuml;rfen Polizistinnen und Polizisten also einiges mehr als bereits zuvor schon, wenn es darum geht, vermeintliche Straftaten aufzukl&auml;ren. Sie k&ouml;nnen nun Post &ouml;ffnen, Ihr Konto sperren, per Staatstrojaner Nachrichten mitlesen, Wohnraum &uuml;berwachen, ein Aufenthaltsverbot f&uuml;r die Innenstadt aussprechen, elektronische Fu&szlig;fesseln anlegen oder faktisch unbegrenzte Pr&auml;ventivhaft verh&auml;ngen. Dies alles wohlgemerkt, ohne dass eine Person rechtskr&auml;ftig verurteilt wurde. Diese und andere Neuerungen machen das PAG zum repressivsten Polizeigesetz seit 1945. M&ouml;glich wird all das unter anderem durch den neu eingef&uuml;hrten Begriff der &bdquo;drohenden Gefahr&ldquo;. Es muss aus Sicht der Beh&ouml;rden nun keine &bdquo;konkrete Gefahr&ldquo; einer Straftat vorliegen, sie muss nur drohen, k&ouml;nnte also eventuell schon erdacht sein oder auch nicht. Dieser mit voller Absicht absolut vage Begriff rechtfertigt ab dem 25. Mai das volle Eingreifen der Beh&ouml;rden. Damit wird die gesamte Bev&ouml;lkerung unter Generalverdacht gestellt und alle Personen k&ouml;nnen jederzeit &uuml;berwacht werden, um zu pr&uuml;fen, ob auch ja keine &bdquo;Gefahr droht&ldquo;. Die CSU w&auml;re nicht sie selbst, enthielte das neue Gesetz nicht auch M&ouml;glichkeiten weiterer Restriktionen gegen Gefl&uuml;chtete und MigrantInnen. Die nun m&ouml;gliche erweiterte DNA-Nutzung und -Speicherung soll zuk&uuml;nftig auch Aussagen &uuml;ber die Herkunft, das Alter sowie Augen- und Haarfarbe kl&auml;ren. Mit dieser Ausweitung auf die biogeografische Herkunft wird Racial Profiling bei Bedarf zum Standard.<br>\nEs ist aufgrund all dieser Ungeheuerlichkeiten nicht verwunderlich, dass zahlreiche Parteien und Verb&auml;nde bereits Klagen angek&uuml;ndigt haben, um das PAG zu kippen oder wenigstens deutlich zu entsch&auml;rfen.<br>\nBayern ist allerdings nicht das einzige Bundesland, das seine Polizeigesetze versch&auml;rft. In allen Bundesl&auml;ndern mit Ausnahme Th&uuml;ringens sind Neuerungen geplant oder wie im gr&uuml;n-schwarz regierten Baden-W&uuml;rttemberg bereits durchgesetzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/de\/5021\/innenpolitik\/8503\/Schritt-f%C3%BCr-Schritt-zum-%C3%9Cberwachungsstaat.htm\">unsere zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Filmemacher Klaus Gietinger zeigt am Samstag in Gie&szlig;en Film &uuml;ber Karl Marx<\/strong><br>\nKlaus Gietinger ist ein Mann mit vielen Facetten und Interessen. Nach seinem Abitur drehte der heute 62-J&auml;hrige eine Splatterversion des &ldquo;Meineidbauern&rdquo;, (sehr) frei nach Ludwig Anzengruber. Ein paar Jahre sp&auml;ter war er mitverantwortlich f&uuml;r den schr&auml;gen Allg&auml;uer Heimatfilm &ldquo;Daheim sterben die Leut'&rdquo;, einem der wenigen deutschen Streifen, auf die das inflation&auml;r gebrauchte Attribut &ldquo;Kultfilm&rdquo; zutrifft, und der noch 30 Jahre sp&auml;ter an den Kinokassen &ldquo;Fack ju G&ouml;hte 2&rdquo; schlug &ndash; na ja, zumindest im Allg&auml;u. Weil einem Kultfilme aber nicht das t&auml;gliche Brot bezahlen, heuerte Gietinger beim Fernsehen an. Er f&uuml;hrte bei &ldquo;Tatort&rdquo;-Krimis Regie, f&uuml;r die er teilweise auch das Drehbuch schrieb. Au&szlig;erdem f&uuml;hrt Gietinger seit zehn Jahren Regie bei zahlreichen Folgen der Kinderserie &ldquo;L&ouml;wenzahn&rdquo;. Daneben ist er ein flei&szlig;iger Buchautor. Allein in diesem Jahr sind in der Edition Nautilus seine Geschichte der deutschen Novemberrevolution 1918 und im Westend-Verlag sein Roman &ldquo;Karl Marx, die Liebe und das Kapital&rdquo; erschienen. Am Samstag wird er im Georg-B&uuml;chner-Club seinen j&uuml;ngsten Dokumentarfilm &ldquo;Lenchen Demuth und Karl Marx &ndash; Ein Hausm&auml;dchen schreibt Geschichte&rdquo; vorstellen (siehe Kasten). Der Anzeiger sprach vorab mit Klaus Gietinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/lokales\/kultur\/filmemacher-klaus-gietinger-zeigt-am-samstag-in-giessen-film-ueber-karl-marx_18791069.htm\">Gie&szlig;ener Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Eine Farce&ldquo; &ndash; Lieber Selfies mit Zuckerberg statt harte Fragen<\/strong><br>\nDie Anh&ouml;rung von Mark Zuckerberg zum Facebook-Datenschutzskandal wird von Peinlichkeiten &uuml;berschattet: Einige Abgeordnete des EU-Parlaments verhielten sich eher wie Fans statt wie kritische Fragesteller. &bdquo;Mark Zuckerberg und ich nach der Befragung&ldquo; &ndash; so kurz und knapp kommentierte die schwedische EU-Abgeordnete Cecilia Wikstr&ouml;m das Selfie, das sie auf Twitter postete.<br>\nZu sehen ist die 52-J&auml;hrige, wie sie strahlend mit dem Facebook-Gr&uuml;nder posierte. Aufgenommen wurde das Bild offenbar kurz nach der Befragung im EU-Parlament, bei der der 34-J&auml;hrige eigentlich zum Skandal rund um die britische Firma Cambridge Analytica befragt werden sollte, die mit Daten aus dem sozialen Netzwerk Gesch&auml;fte machte. Eine Abgeordnete, die sich wie ein Fan geriert, statt Aufkl&auml;rung im Dienste ihrer W&auml;hler zu betreiben &ndash; das stie&szlig; vielen Internetnutzern sauer auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article176605875\/Mark-Zuckerberg-in-Bruessel-Lieber-Selfies-mit-dem-Facebook-Chef-statt-harte-Fragen.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Volkspartei verhindert strenge Befragung Zuckerbergs<\/strong><br>\nHalb Europa schaut t&auml;glich auf Facebook, 282 Millionen Menschen sind es pro Tag. Facebook ist die wahrscheinlich m&auml;chtigste Social Media-Plattform der Welt und damit auch ein politischer Machtfaktor. Das Europ&auml;ische Parlament hat den Facebook-Gr&uuml;nder und CEO Marc Zuckerberg geladen. Es sollte eine Befragung zum Umgang mit den Daten der europ&auml;ischen Nutzer und der politischen Rolle von Facebook sein. Geworden ist daraus eine PR-Show f&uuml;r Facebook &ndash; erm&ouml;glicht durch die rechten und konservativen Fraktionen in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/eu-volkspartei-verhindert-strenge-befragung-zuckerbergs\/\">Kontrast.at<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hitzacker: Polizei-Nachplapperei und Steineschmei&szlig;er aus dem Archiv<\/strong><br>\nNun ist nicht ganz klar, was in dem Ort in Niedersachsen vor knapp einer Woche genau passiert ist &mdash; es steht Aussage (der Polizei) gegen Aussage (der Aktivisten). Aber dennoch ist recht sicher, dass es solche Szenen, wie sie auf den Fotos von Welt.de, shz.de und &bdquo;Politically Incorrect&ldquo; zu sehen sind, in Hitzacker nicht gegeben hat. Dennoch verwenden die drei Redaktionen derartige Symbolfotos. [&hellip;]<br>\nAuch eine Woche sp&auml;ter l&auml;sst sich von au&szlig;en nicht exakt beurteilen, was vergangenen Freitag in Hitzacker passiert ist. Dennoch haben sich viele Redaktion schon sehr fr&uuml;h festgelegt &mdash; und dabei fast ausschlie&szlig;lich die Version der Beamten verbreitet. &bdquo;60 Vermummte st&uuml;rmen Grundst&uuml;ck eines Polizisten&ldquo;, titelt etwa Bild.de, obwohl von &bdquo;st&uuml;rmen&ldquo; und &bdquo;60 Vermummten&ldquo; nicht mal die Polizei spricht. Welt.de schreibt, dass &bdquo;rund 60 zum &uuml;berwiegenden Teil vermummte Personen das Grundst&uuml;ck und private Wohnhaus eines Polizisten im nieders&auml;chsischen Hitzacker gest&uuml;rmt&ldquo; h&auml;tten.<br>\nDie Gegenseite kam in den ersten Tagen &mdash; und kommt teilweise bis heute &mdash; nicht zu Wort, die Angaben der Polizei wurden nicht hinterfragt. Dabei gibt es durchaus Punkte in der Pressemitteilung, die fragw&uuml;rdig erscheinen: Was meinen die Beamten beispielsweise mit der Aussage, es handele sich um eine &bdquo;neue Qualit&auml;t der Gewalt&ldquo;? Diese Behauptung wurde von vielen Medien kommentarlos zitiert, sicher auch, weil sie verkaufs- und klicktr&auml;chtig klingt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bildblog.de\/98573\/hitzacker-polizei-nachplapperei-und-steineschmeisser-aus-dem-archiv\/\">Bildblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Letzte: Walter Riester will alle Menschen zur Riester-Rente verpflichten<\/strong><br>\n&ldquo;Und willst du nicht vorsorgen, so brauch&rsquo; ich Gewalt?&rdquo; Alle Menschen sollen sp&auml;testens zu Beginn einer Ausbildung gesetzlich dazu verpflichtet werden, eine Riester-Rente abzuschlie&szlig;en: auch die Freiberufler. Dies fordert Walter Riester, Vater und Namensgeber besagter Vorsorge, in einem Interview. Einen Wegfall der Bruttobeitragsgarantie lehnt der 74j&auml;hrige hingegen ab. [&hellip;]<br>\nAuf die Frage, wie eine Riester-Reform aussehen k&ouml;nnte, antwortete Riester im Interview mit ProContra Online: &bdquo;Mit einer Reform sollte das Riester-Sparen zuallererst einmal f&uuml;r alle Menschen obligatorisch werden. Zweitens sollten nicht nur die gesetzlich Rentenversicherten diese M&ouml;glichkeit nutzen k&ouml;nnen, sondern jeder mit dem Eintritt ins Berufsleben oder in die berufliche Erstausbildung&ldquo;. Ein solcher Schritt w&uuml;rde nach Ansicht Riesters das Produkt deutlich vereinfachen, &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4867233\/Walter-Riester-Rente-Pflicht\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> W&uuml;rde nicht endlich die Abschaffung der Riester-Rente das Produkt deutlich vereinfachen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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