{"id":44163,"date":"2018-05-29T09:03:43","date_gmt":"2018-05-29T07:03:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44163"},"modified":"2018-05-29T10:34:12","modified_gmt":"2018-05-29T08:34:12","slug":"thesenpapier-einwanderung-eine-replik-auf-unsere-kritiker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44163","title":{"rendered":"Thesenpapier Einwanderung: Eine Replik auf unsere Kritiker"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180529-Einwanderung-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Drei Bundestagsabgeordnete der Linken, die neben weiteren Mitgliedern der Linken das &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43854\">Thesenpapier f&uuml;r eine humane und sozial regulierende Einwanderungspolitik<\/a>&rdquo; unterst&uuml;tzt haben, antworten auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43939\">Kritik<\/a> aus den eigenen Reihen. Der Beitrag wurde zuvor der Tageszeitung Neues Deutschland angeboten. Das Neue Deutschland wollte den Beitrag nicht im Original online ver&ouml;ffentlichen, jedoch in der Berichterstattung aufgreifen. Die NachDenkSeiten dokumentieren die Replik von <strong>Sabine Zimmermann<\/strong>, <strong>Jutta Krellmann<\/strong> und <strong>Fabio De Masi<\/strong>&nbsp;in voller L&auml;nge.<br>\n<!--more--><br>\nWir begr&uuml;&szlig;en, dass unser &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/fileadmin\/download\/debatte\/einwanderungsgesetz\/2018-05-03_thesenpapier_linke_einwanderungspolitik.pdf\">Thesenpapier zu einer human und sozial regulierenden linken Einwanderungspolitik<\/a>&ldquo; eine intensive Debatte &uuml;ber linke Fl&uuml;chtlings- und Migrationspolitik angesto&szlig;en hat. Es w&auml;re w&uuml;nschenswert, wenn diese Debatte ohne pers&ouml;nliche Angriffe oder Unterstellungen gef&uuml;hrt wird. Gleichwohl f&auml;nden wir es falsch, wenn DIE LINKE. &uuml;ber diese Kontroverse ihre Kernaufgabe vernachl&auml;ssigt &ndash; n&auml;mlich f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und Frieden zu streiten.<\/p><p>Ein paar der <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/disput\/debatte\/debatte-im-disput-einwanderungsgesetz\/news-default-detailseite\/news\/fuer-das-recht-auf-migration\/\">Einw&auml;nde von Ulla Jelpke und weiteren Autorinnen und Autoren<\/a> an unserem Thesenpapier verdienen eine Erwiderung, um die Debatte zu versachlichen.<br>\nUnser Eindruck ist, dass sich die &uuml;berwiegende Kritik an unseren Thesen eher an der Meta-Ebene entz&uuml;ndet (&bdquo;Framing&ldquo;, &bdquo;Haltung&ldquo;, &bdquo;Diskurse&ldquo;, Migration als Chance zur Unordnung etc.) und wenig konkrete Einw&auml;nde vorgebracht werden. Nach unserem &ndash; vielleicht antiquierten &ndash; Verst&auml;ndnis ist es aber Aufgabe linker Politik, praktische Solidarit&auml;t zu &uuml;ben. <\/p><ol>\n<li><strong>Machtpolitik oder inhaltlicher Streit? &bdquo;Offene Grenzen f&uuml;r Menschen in Not&ldquo; vs &bdquo;Offene Grenzen f&uuml;r Alle sofort&ldquo;<\/strong>\n<p>Ulla Jelpke formulierte in einem Streitgespr&auml;ch beim Prager Fr&uuml;hling k&uuml;rzlich:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;(&hellip;) &bdquo;Offene Grenzen f&uuml;r Alle m&ouml;chte ich mit euch diskutieren, besonders dar&uuml;ber, was das in der jetzigen Situation bedeuten w&uuml;rde. Man muss sich einfach klar machen, dass gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage, dann Millionen von Menschen kommen w&uuml;rden.&nbsp;Es geht mir hier nicht darum Menschen gegeneinander auszuspielen, Fakt ist aber auch: Wenn man sich die soziale Lage anschaut, w&uuml;rde die Gesellschaft mit einer solchen Politik v&ouml;llig &uuml;berfordert sein. Jede Gesellschaft hat nur bestimmte M&ouml;glichkeiten, was Schulen, Bildungs- und Arbeitsmarkt angeht.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.prager-fruehling-magazin.de\/de\/article\/1400.kann-es-ein-linkes-einwanderungsgesetz-geben.html\">prager-fruehling-magazin.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Feststellung ist weitaus drastischer als unsere Kritik an der Forderung offene Grenzen f&uuml;r Alle sofort.<\/p>\n<p>Unser Parteivorsitzender <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.machtkampf-in-der-linkspartei-riexinger-widerspricht-wagenknecht-bei-fluechtlingspolitik.b8dd32e0-feea-42b9-b7d6-0467b0351031.html\">Bernd Riexinger<\/a> sagte, dass es nicht darum gehen d&uuml;rfe,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.machtkampf-in-der-linkspartei-riexinger-widerspricht-wagenknecht-bei-fluechtlingspolitik.b8dd32e0-feea-42b9-b7d6-0467b0351031.html\">den Eindruck zu erwecken, alle Fl&uuml;chtlinge sollten nach Deutschland kommen<\/a>. <a href=\"http:\/\/www.dnn.de\/Nachrichten\/Politik\/Nehmt-euch-nicht-zu-wichtig\">Gregor Gysi<\/a> bemerkte, er verstehe unter<a href=\"http:\/\/www.dnn.de\/Nachrichten\/Politik\/Nehmt-euch-nicht-zu-wichtig\">&nbsp;offene Grenzen f&uuml;r Alle Reisefreiheit<\/a>. Und die Vorsitzende <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5453835\/\">Katja Kipping<\/a> bemerkte, offene Grenzen f&uuml;r Alle sei&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5453835\/\">nicht f&uuml;r die Umsetzung gedacht, sondern eine Frage der Haltung<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p>Wir k&ouml;nnen daher nicht erkennen, wo sich diese Positionen von unserem Thesenpapier unterscheiden. Wir verteidigen Schutz f&uuml;r Menschen in Not und unterstreichen, dass offene Grenzen f&uuml;r Alle eine erstrebenswerte Zukunftsvision sind, die aber unter den gegenw&auml;rtigen Verh&auml;ltnissen unrealistisch und auch nicht hilfreich ist, um etwa das Asylrecht zu st&auml;rken. Denn ein Asylrecht w&auml;re dann schlichtweg &uuml;berfl&uuml;ssig. Unsere Position wird &uuml;brigens von Europ&auml;ischen Linksparteien, von Bernie Sanders sowie Jeremy Corbyn geteilt, die in ihren Programmen zwischen Flucht und Arbeitsmigration unterscheiden. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=vf-k6qOfXz0\">Sanders kritisiert gar direkt das Postulat der offenen Grenzen<\/a> bzw. neoliberale Vorst&ouml;&szlig;e f&uuml;r unregulierte Arbeitsmigration.<\/p>\n<p>Es gibt daher nur zwei M&ouml;glichkeiten: Es geht nicht um eine inhaltliche Differenz, sondern um Machtpolitik oder Ulla Jelpke und andere haben ihre Position ge&auml;ndert.<\/p><\/li>\n<li><strong>Rolle des Nationalstaates<\/strong>\n<p>Bei der Rolle des Nationalstaates haben wir eine grundlegende Differenz, die nicht rein theoretischer Natur ist. Wir bezweifeln, dass der Nationalstaat in Zeiten der Globalisierung machtlos ist. Im Gegenteil: Weder Facebook noch die deutsche Automobilindustrie h&auml;tten ohne die regulatorische Unterst&uuml;tzung der US-Regierung bzw. der Bundesregierung Weltm&auml;rkte erobert. Selbst die Finanzm&auml;rkte oder die Banken sind trotz Internationalisierung regional hoch konzentriert. Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass gro&szlig;e Volkswirtschaften nicht machtlos gegen&uuml;ber dem internationalisierten Kapital sind. Wir bef&uuml;rworten internationale Kooperation und auch Bem&uuml;hungen zu international koordinierten Streikbewegungen. Dies ist jedoch nicht identisch mit der liberalen These vom Ende des Nationalstaates, <a href=\"https:\/\/drodrik.scholar.harvard.edu\/files\/dani-rodrik\/files\/who-needs-the-nation-state.pdf?m=1435005591\">der linke &Ouml;konomen<\/a>, aber auch die Mehrheit der Politikwissenschaft widersprechen.<\/p>\n<p>Der Nationalstaat ist ein im Idealfall demokratisch verfasster Raum, der Menschen auf einem Territorium &uuml;ber Rechte und Pflichten verbindet. Es gibt Herausforderungen, die sich nur international bew&auml;ltigen lassen &ndash; etwa der Klimawandel. Aber selbst im Bereich der Steuerpolitik &ndash; mit vielen internationalen Vetospielern &ndash; sind die politischen Hebel auf nationalstaatlicher Ebene, etwa Strafsteuern auf Finanzfl&uuml;sse in Steueroasen, h&auml;ufig vielversprechender (siehe <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35985\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Fast die gesamte Sozialpolitik der LINKEN, von der Abschaffung von Hartz IV bis armutsfeste Renten, richtet sich an den nationalstaatlichen Rahmen, da Steuern und Abgaben nicht international erhoben werden k&ouml;nnen. Wir verteidigen beispielsweise auch das Recht zur kommunalen Daseinsvorsorge, die von Seiten der EU unter permanentem Druck steht, ohne dass dies zu einer Debatte &uuml;ber die Kleinstaaterei von Kommunen und deren fehlende &bdquo;transnationale&ldquo; Perspektive f&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Die USA sind als gro&szlig;er, f&ouml;deraler Bundesstaat weder sozialer noch demokratischer als EU-Mitgliedsstaaten. Und eine &bdquo;Republik Europa&ldquo; w&uuml;rde wohl eher im deutschen Europa als in einem europ&auml;ischen Deutschland m&uuml;nden. Sowohl kleine &bdquo;unbeugsame D&ouml;rfer&ldquo; wie die Wallonie beim Konzernschutzabkommen CETA als auch der Parlamentsvorbehalt des Bundestages bei Milit&auml;reins&auml;tzen st&uuml;nden zur Disposition. Auch der Zwang zu neoliberalen Strukturreformen w&uuml;rde verfestigt. So befinden sich <a href=\"http:\/\/renewal.org.uk\/blog\/eu-law-is-no-barrier-to-labours-economic-programme\">ein Drittel der wirtschaftspolitischen Forderungen von Corbyns Labour Manifesto zumindest potentiell im Widerspruch zum EU-Recht<\/a> und bed&uuml;rfen bei Umsetzung mindestens eines institutionellen Konflikts.<\/p>\n<p>Wir befinden uns damit auf dem Boden unseres Programms. Dort hei&szlig;t es etwa, dass wir ohne &Auml;nderung der Europ&auml;ischen Vertr&auml;ge weitere Kompetenzverlagerungen auf die europ&auml;ische Ebene ablehnen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Grenzen vs no borders no nations?<\/strong>\n<p>Wir lehnen in unserem Thesenpapier die Militarisierung der EU-Au&szlig;engrenzen eindeutig ab und fordern umfangreiche Programme zur EU-Seenotrettung sowie eine Fl&uuml;chtlingspolitik in &Uuml;bereinstimmung mit internationalen Konventionen. Wir grenzen uns lediglich von der neoliberalen Dystopie einer konzerngesteuerten Globalisierung des &bdquo;no border, no nation&ldquo; ab. Wir verweisen auf die Tatsache, dass Gesetze, soziale Schutznormen etc. von territorial verfassten Staaten garantiert werden und dazu (auch im Sinne staatlicher F&uuml;rsorge) ebenso geh&ouml;rt, dass ein Land wei&szlig;, wer sich dort aufh&auml;lt. <\/p><\/li>\n<li><strong>Verteilung der Gefl&uuml;chteten. Abschied von Free Choice?<\/strong>\n<p>Uns wird vorgeworfen, wir w&uuml;rden das Free-Choice-Prinzip der Gefl&uuml;chteten in Frage stellen und ihre Verteilung auf EU-Mitgliedsstaaten nach starren Quoten anstreben. Wir schreiben in unserem Thesenpapier:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;In diesem Zusammenhang ist mit aller Macht ein System einer solidarischen und gerechten Aufnahme und Verteilung von Asylsuchenden innerhalb der EU anzustreben. Kein EU-Land darf hier aus der Verantwortung genommen werden, ohne dass zumindest fu&#776;r entsprechenden finanziellen Ausgleich gesorgt wird und Aufnahmela&#776;nder besondere Finanzhilfen bekommen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein System des finanziellen Ausgleichs ist ja gerade erforderlich, um Gefl&uuml;chteten zu erm&ouml;glichen, sich vor allem gem&auml;&szlig; ihrer sozialen, sprachlichen und famili&auml;ren Bindungen in EU-Mitgliedsstaaten niederzulassen und solche Mitgliedsstaaten zu entlasten, die gemessen an ihrer Wirtschaftskraft oder Bev&ouml;lkerungsgr&ouml;&szlig;e mehr leisten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Berechtigte Einw&auml;nde<\/strong>\n<p>In der Kritik an unserem Thesenpapier gibt es zwei Einw&auml;nde, die wir durchaus ernstnehmen.<\/p>\n<p>Erstens, es wird darauf verwiesen, dass unsere Forderung, die Beantragung von Asyl in Botschaften in Herkunfts- und Transitl&auml;ndern zu erm&ouml;glichen, gro&szlig;e rechtsstaatliche Unw&auml;gbarkeiten mit sich bringt. W&auml;ren Gefl&uuml;chtete etwa gezwungen, in unw&uuml;rdigen Verh&auml;ltnissen auszuharren, bis der Rechtsweg ausgesch&ouml;pft ist oder k&ouml;nnten sie unmittelbar auf sicherem Weg in die EU gebracht werden? Wir gestehen zu, dass diese Forderung, die teilweise auch von Migrantenverb&auml;nden erhoben wird, konkretisiert werden m&uuml;sste. <\/p>\n<p>Zweitens, wir erw&auml;hnen in unserem Thesenpapier den subsidi&auml;ren Schutz. Dazu <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/hintergrund\/was-ist-eigentlich-subsidiaerer-schutz\/\">schreibt Pro Asyl<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Nach dem Konzept des EU-Gesetzgebers sollte der subsidi&auml;re Schutz dem GFK-Schutz [Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention-Schutz] grunds&auml;tzlich gleichgestellt werden. (&hellip;) Seitdem besteht die Tendenz, den subsidi&auml;ren Schutz in der &ouml;ffentlichen Diskussion abzuwerten. Er ist aber nicht vorl&auml;ufiger als der GFK-Schutz (auch GFK-Fl&uuml;chtlingen wird zun&auml;chst nur eine befristete Aufenthaltserlaubnis erteilt, auch ihr Aufenthalt kann vorzeitig enden, wenn die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Schutz entfallen). (&hellip;) Einen gravierenden Unterschied macht der deutsche Gesetzgeber beim Familiennachzug. Die nun nochmals verl&auml;ngerte Verbotsregelung steht aber in Spannung zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Dieses hatte 1987 entschieden, dass auch Ausl&auml;nder sich auf die Respektierung ihrer famili&auml;ren Bindungen nach Artikel 6 des Grundgesetzes berufen k&ouml;nnen und dass jedenfalls eine starre dreij&auml;hrige Wartefrist unzul&auml;ssig ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir stehen eindeutig zum Asylrecht und dem Familiennachzug &ndash; etwa f&uuml;r Syrer. Wir haben den subsidi&auml;ren Schutz als eines der existierenden Schutzinstrumente lediglich benannt. Wir h&auml;tten dabei wohl verdeutlichen sollen, dass wir ein gleiches Schutzniveau wie beim Asylrecht bef&uuml;rworten.<\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r eine solidarische Streitkultur<\/strong>\n<p>Es gibt gute Gr&uuml;nde, dass sich DIE LINKE intensive Gedanken &uuml;ber eine so gro&szlig;e Herausforderung wie die Integration von Zuwanderern bzw. Gefl&uuml;chteten macht. Ein Beispiel: <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ig-zeitarbeit.de\/index.php\/presse\/artikel\/zeitarbeit-mehr-durchblick-fuer-gregor-gysi\">Gregor Gysi bemerkte k&uuml;rzlich beim Dachverband der Leiharbeitsfirmen<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wir werden in Integrationsfragen nicht in erster Linie auf Zeitarbeit setzen. Aber wir werden auch nicht dagegen sein, wenn es der Integration dient!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir haben hier eine politische Differenz zu Gregor Gysi. Niemals w&uuml;rde uns aber in den Sinn kommen, ihm zu unterstellen, er unterst&uuml;tze ausufernde Leiharbeit. Es ist legitim und notwendig, &uuml;ber diese Themen zu streiten. Unsere &Uuml;berzeugung lautet, dass DIE LINKE Hilfe und Schutz f&uuml;r Menschen in Not, das Recht, nicht fliehen oder auswandern zu m&uuml;ssen und gute Arbeit sowie die Verteilungsfrage &ndash; etwa die Besteuerung hoher Verm&ouml;gen f&uuml;r eine soziale Offensive f&uuml;r Alle &ndash; in den Mittelpunkt der Zuwanderungspolitik stellen muss. Daf&uuml;r werden wir weiter streiten.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180529-Einwanderung-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/p>\n<p>Drei Bundestagsabgeordnete der Linken, die neben weiteren Mitgliedern der Linken das &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43854\">Thesenpapier f&uuml;r eine humane und sozial regulierende Einwanderungspolitik<\/a>&rdquo; unterst&uuml;tzt haben, antworten auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43939\">Kritik<\/a> aus den eigenen Reihen. Der Beitrag wurde zuvor der Tageszeitung Neues Deutschland angeboten. Das Neue Deutschland wollte den Beitrag nicht im Original online ver&ouml;ffentlichen, jedoch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44163\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[195,37,165],"tags":[1171,1459,1055,461,516,753,1411,340],"class_list":["post-44163","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-linke","category-globalisierung","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-asyl","tag-de-masi-fabio","tag-fluechtlinge","tag-genfer-konventionen","tag-gysi-gregor","tag-integration","tag-jelpke-ulla","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44163"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44167,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44163\/revisions\/44167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}