{"id":44225,"date":"2018-06-03T11:00:34","date_gmt":"2018-06-03T09:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44225"},"modified":"2018-12-30T14:26:16","modified_gmt":"2018-12-30T13:26:16","slug":"chiles-medien-sind-eine-resonanzbuechse-des-state-department","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44225","title":{"rendered":"\u201eChiles Medien sind eine Resonanzb\u00fcchse des State Department\u201d"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180603_cardenas.jpg\" alt=\"Juan Pablo C&aacute;rdenas\" title=\"Juan Pablo C&aacute;rdenas\"><\/div><p><strong>Juan Pablo C&aacute;rdenas<\/strong> ist wohl der renommierteste Medienwissenschaftler Chiles und beobachtet mit Argusaugen und Sorge das Ph&auml;nomen des &ldquo;Duopolio&rdquo;, wie kritische Chilenen die Medienkonzentration in den H&auml;nden eines Duos, n&auml;mlich der Gruppen El Mercurio und La Tercera bezeichnen. C&aacute;rdenas ist Professor am Lehrstuhl f&uuml;r Journalismus der ebenso renommierten Universidad de Chile und amtiert seit Jahren als Chefredakteur des Rundfunksenders und der digitalen Zeitung ebendieser Universit&auml;t, landesweit bekannt als &ldquo;Radio Universidad de Chile&rdquo;. Dem Wissenschaftler und Publizisten entgeht jedoch auch umgekehrt nicht, wie der mediale Mainstream seines Landes mit dem Weltgeschehen umgeht, n&auml;mlich als &bdquo;Resonanzb&uuml;chse der US-h&ouml;rigen Au&szlig;enpolitik&rdquo;, so das Urteil des chilenischen Professors. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Die journalistische Monopolstellung von Gro&szlig;unternehmen der chilenischen Rechten wirkt sich politisch mit der Begrenzung der Freiheit, des Pluralismus und der Vielfalt aus&ldquo;, sekundierte die medienkritische Internet-Plattform <em>El Quinto Poder<\/em> die vor mehr als einem Jahrzehnt von C&aacute;rdenas in zahlreichen Essays zur Lage der Medien erstellte Diagnose. Demnach habe eine einzigartige und massive ideologische Bearbeitung von Informationsgehalt und Meinungen Mechanismen geschaffen, die die Grundwerte der kritischen und unparteiischen Presse verf&auml;lschten.<\/p><p>Ferner habe diese Monopolstellung ein stures, einseitiges Muster der Identifizierung und Ann&auml;herung an die Realit&auml;t des Landes in allen Lebensbereichen verewigt und &bdquo;eine politische und kulturelle Kolonisierung&ldquo; im Interesse der konservativen Unternehmer und Eigent&uuml;mer des Medien-Duopols&ldquo; &ndash; das sind die 1,11% der Multi-Milliard&auml;re, die 57,7 Prozent des Gesamteinkommens des Landes zum Nachteil von 98,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung auf sich vereinigen &ndash; errichtet. &bdquo;Eine Macht mit gro&szlig;em M&ldquo;, warnte der Sozial-Anthropologe Jaime Vieyra-Poseck (Duopolio medi&aacute;tico: decanos de la parcialidad &ndash; El Quinto Poder, 04. Juni 2016).<\/p><p>Als Autor vielgelesener Sachb&uuml;cher setzte sich Juan Pablo C&aacute;rdenas in einem bereits 2006 erschienenen Essayband &ndash; <em>El Periodismo Comprometido<\/em> (Der engagierte Journalismus) &ndash; mit einschl&auml;gigen Aspekten der medienpolitischen Landschaft seines Heimatlandes und des lateinamerikanischen Kontinents auseinander &ndash; eine Art Reise durch das Territorium des gesellschaftlichen Auftrags des Journalismus und einer demokratischen Medienpolitik. Eine Reise zugleich durch Schw&auml;chen und politische Herausforderungen.<\/p><p>Hier die Stichworte zu einigen der neun Essays:<\/p><ul>\n<li>In &ldquo;Journalist sein, heute und morgen&rdquo;, untersuchte C&aacute;rdenas die Bedingungen der journalistischen Arbeit mit der besonderen Verpflichtung zur Berufsethik und beurteilte damals das offene Internet als g&uuml;nstige Gelegenheit f&uuml;r die Demokratie.<\/li>\n<li>In &ldquo;Demokratie und Kommunikationspolitik&rdquo; unterstrich er das Imperativ des Meinungs-Pluralismus und ermutigte den Kampf gegen die weitverbreitete Selbstzensur in den Medien, der bereits in den Ausbildungseinrichtungen f&uuml;r Journalisten begegnet werden m&uuml;sse.<\/li>\n<li>In der 2004 ver&ouml;ffentlichten Analyse &ldquo;Journalismus und der chilenische politische Prozess&rdquo; macht C&aacute;rdenas eine harte Abrechnung mit den Mitte-Links-Regierungen, die die Schlie&szlig;ung von mindestens zwei linksdemokratischen Tageszeitungen (La Naci&oacute;n und Clarin) herbeigef&uuml;hrt haben und auch keinen Finger krumm machten, um die nach 50-j&auml;hrigem Erscheinen im April 2018 endg&uuml;ltig eingestellte Wochenzeitung Punto Final zu retten.<\/li>\n<li>Auf eine kuriose Pointe verweist der Text &ldquo;Lateinamerika und die St&auml;rken des Rundfunks&rdquo;: Im Radio wird am wenigsten gelogen.<\/li>\n<li>Im Essay &ldquo;Fernsehen, M&uuml;ll und Demokratie&rdquo; setzt sich C&aacute;rdenas schlie&szlig;lich mit dem eigentlichen lateinamerikanischen Massenmedium &ndash; dem Fernsehen &ndash; auseinander. Die Einschaltquoten (<em>rating<\/em>) seien von einer unbeschreiblichen Unsittlichkeit dominiert, schrieb er 2006 und unterstellte ihrer Aufstellung einen &bdquo;unterirdischen, ideologischen Schmuggel ungeahnter Proportionen&ldquo;. Beim Gedanken &uuml;ber Alternativen zum l&auml;rmenden und trivialen Kommerzfernsehen geht C&aacute;rdenas mit dem chilenischen Staat ins Gericht, der den Betrieb eines genuinen &ouml;ffentlichen Fernsehens schuldig sei.<\/li>\n<\/ul><p>Den Sender <em>Televisi&oacute;n Nacional de Chile<\/em> (TVN) gibt es, doch lie&szlig;en die vorwiegend seit 1990 regierenden Mitte-Links-Administrationen auch den einzigen nicht-kommerziellen Sender bis zum finanziellen Bankrott und inhaltlicher Missbildung verkommen (Crisis financiera en TVN: &iquest;Cu&aacute;l es el fracaso de la TV &ldquo;de servicio p&uacute;blico&rdquo;? &ndash; El Ciudadano, 25. Oktober 2017).<\/p><p><em>Hier nun das Mitte Mai in Santiago de Chile gef&uuml;hrte Interview mit Juan Pablo C&aacute;rdenas. Das Interview f&uuml;hrte Frederico F&uuml;llgraf.<\/em><\/p><p><strong>Wie w&uuml;rden Sie die gegenw&auml;rtige Herausforderung der Universit&auml;ten beschreiben, chilenischen Studenten den Journalismus, die Publizistik als demokratisches Handwerk zu lehren?<\/strong><\/p><p>Sehr schwierig, sehr schwierig! Die meisten Studenten wissen bereits bei Studienbeginn, dass sie kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben werden, der nicht all die Absolventen besch&auml;ftigten kann. Die Medien bieten keine Arbeitspl&auml;tze. Im Gegenteil, die werden dauernd abgebaut.<\/p><p>Den Kontext w&uuml;rde ich so beschreiben: Obwohl in Chile kein Mensch mehr wegen sogenannten Meinungsdelikten umgebracht wird, ist jedoch Fakt, dass wir keine Informationsvielfalt haben. Die Medien sind in den H&auml;nden weniger, m&auml;chtiger Gruppen konzentriert.<\/p><p>Wir erleben eine sehr schwierige Lage. Verschiedene demokratische und links ausgerichtete Medien haben in den vergangenen 20 Jahren Schritt f&uuml;r Schritt ihre Seiten und T&uuml;ren geschlossen, weil sie nicht auf dem Markt &uuml;berleben konnten.<\/p><p>Wir haben in Chile keine Gesetze und keine staatliche Politik, wie sie zum Beispiel in einzelnen L&auml;ndern Europas existieren, zur Sicherung der Vielfalt, die die Kontrolle einzelner Medien durch Gewerkschaften oder Journalisten-Genossenschaften oder -Aussch&uuml;sse vorsieht.<\/p><p><strong>Wie erkl&auml;ren Sie, dass w&auml;hrend der letzten Regierung Michelle Bachelets &ndash; die oft selbst &uuml;ber die Medienkonzentration geklagt hat &ndash; keine Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung der Vielfalt und damit zur Demokratisierung des Medienmarktes getroffen wurden?<\/strong><\/p><p>Das liegt an den Politikern jener Regierung. Die haben kein Interesse an dem Thema gehabt. Die wollen einfach nicht, dass es mehr und demokratischere Medien gibt.<\/p><p><strong>Sie meinen, auch die linken Regierungspolitiker nicht?<\/strong><\/p><p>Ja, da muss ich wohl einen wichtigen Aspekt erkl&auml;ren. Bei der Aushandlung des &Uuml;bergangs von der Pinochet-Diktatur zur Demokratie haben die Pinochet-Anh&auml;nger der sogenannten &ldquo;Concertaci&oacute;n&rdquo; &ndash; dem Sammelbecken demokratischer Parteien &ndash; einen Pakt abverlangt, womit sie sich darauf einigten, dass es in Chile keine neuen Medien geben sollte. Es klingt wie ein Unding, doch wenn wir einen Vergleich ziehen zwischen der Anzahl der Medien, die bei Ende der Diktatur existierten, und denen, die heute noch &uuml;berleben, so m&uuml;ssen wir leider feststellen, dass das demokratische Chile weniger Medienvielfalt besitzt als die Endzeit der &Auml;ra Pinochet.<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich haben der Colegio de Periodistas (Anm.: gewerkschaftlicher Dachverband der Journalisten in Chile), die Publizistik-Institute der Universit&auml;ten und eine Vielzahl von Journalisten den Staat dazu aufgefordert, seine Sicherungspflicht der Meinungsvielfalt mit einer Medien-F&ouml;rderungspolitik wahrzunehmen, die die Demokratie st&auml;rken soll. Nichts ist passiert! Und von der gerade gew&auml;hlten, rechtskonservativen Regierung Pi&ntilde;era ist dazu noch am wenigsten zu erwarten.<\/p><p><strong>Was hat das f&uuml;r Folgen auf die Lehrpl&auml;ne an den Journalisten-Schulen?<\/strong><\/p><p>Nun, wir bem&uuml;hen uns, den Studenten Journalismus zu lehren, wir betonen dabei emphatisch die journalistische Ethik, wir bilden sie inhaltlich und formal zur optimalen Leistung in allen m&ouml;glichen Medien &ndash; Druckmedien, Radio, Fernsehen, Internet &ndash; aus, doch nur wenige nutzen auch diese Ausbildung in effektiver Weise, n&auml;mlich die Minderheit, die nach dem Studium auch einen Arbeitsplatz findet. Die meisten Studienabsolventen und -absolventinnen landen leider in der Funktion von Pressereferenten von Politikern oder Unternehmern.<\/p><p><strong>Mit Blick &uuml;ber die chilenischen Grenzen hinaus, wie beurteilen Sie den Einfluss der demokratischen und dem progressiven Lager zugeordneten Medien in Lateinamerika?<\/strong><\/p><p>Nun, ich denke, wenn auch kritischer in Chile, ist das Symptom verallgemeinerbar. Aus notorischen Gr&uuml;nden (Anm.: die Macht&uuml;bernahme durch die konservative Regierung Mauricio Macri) hat sich zum Beispiel die Lage in einem Land mit gr&ouml;&szlig;erer Medienvielfalt, wie Argentinien, zum Schlechteren gewendet. Die Nachrichten aus Brasilien sind nicht ermutigender. Die demokratischen und linken Publikationen erhalten seit dem Sturz von Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff keine staatlichen Werbeauftr&auml;ge und Annoncen mehr und darben dahin.<\/p><p>Das ist im Gro&szlig;en und Ganzen die Lage auf dem gesamten Kontinent; Kolumbien und Venezuela nicht ausgenommen. Man muss also einsehen und beklagen, dass wir in nahezu gesamt Lateinamerika keinerlei Medienvielfalt besitzen. Ausnahmen bilden drei kleine L&auml;nder: Uruguay, Paraguay und Costa Rica.<\/p><p><strong>Wie beurteilen Sie die Politik von Pr&auml;sident Evo Morales zur Demokratisierung der Medienlandschaft in Bolivien?<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;rde sagen, Pr&auml;sident Morales hat wenigstens die bestehenden Medien in keiner Weise bel&auml;stigt oder verfolgt. Auf der anderen Seite hat sich auch unter Morales kaum etwas am einheimischen Medienszenario ge&auml;ndert, die alteingesessenen Besitzstrukturen blieben unber&uuml;hrt, die beherrschenden Medien werden nach wie vor von m&auml;chtigen Gesellschaftsgruppen gelenkt. Es gibt ein paar wenige Medien, die Morales&lsquo; politischen Kurs unterst&uuml;tzen, dazu geh&ouml;rt aber kein einziger einflussreicher Fernsehsender.<\/p><p><strong>Um nun auf Chile zur&uuml;ckzukommen. Was sind die Aussichten f&uuml;r die demokratischen Medien unter der &Auml;gide der Regierung Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era, die kaum drei Monate im Amt ist und bereits ihre ultrakonservativen Z&auml;hne zeigt?<\/strong><\/p><p>Na, von dieser Regierung ist nichts zu erwarten &ndash; in der Medienpolitik nichts Gutes. Ihre Vertreter sagen sich, warum sollten sie denn ihre immense Vormachtstellung im privaten Fernsehen, vor allem im Radio, jedoch ebenso in den Tageszeitungen, aufs Spiel setzen! Die einzige Perspektive, die ich sehe, ist, dass die Linke reifer wird und einsieht, dass ihr nichts geschenkt wird, und mit dieser Erkenntnis ihre eigenen &Auml;rmel hochkrempelt und endlich tatkr&auml;ftig mit dem Aufbau neuer Medien beginnt.<\/p><p><strong>Zum Schluss die Frage, ob Sie mit meiner Einsch&auml;tzung als offiziell akkreditierter Auslandskorrespondent &uuml;bereinstimmen, dass die Auslandsberichterstattung in den chilenischen Medien &ndash; um es h&ouml;flich auszudr&uuml;cken &ndash; &acute;sehr viel zu w&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst&acute;?<\/strong><\/p><p>Also, die hiesige Auslandsberichterstattung ist ein katastrophales Spektakel! Die tats&auml;chlichen Umst&auml;nde in Brasilien wurden hier auf ungeheuerliche Weise entstellt, die Lage in Venezuela selbstverst&auml;ndlich auch. Und so geht es generell bei der Auslandsberichterstattung zu: Das Weltgeschehen wird hier in Chile aufs Gr&ouml;bste manipuliert.<\/p><p><strong>Es k&ouml;nnte ja daran liegen, dass die meisten Medien keinen eigenen Korrespondenten, ergo keine eigene Meinung, haben &hellip;<\/strong><\/p><p>Nein, nein, nein &hellip; &ndash; alles bewusst manipuliert! Hier operieren US-amerikanische Einfl&uuml;sse und H&ouml;rigkeit. Der Au&szlig;enminister Bachelets (Anm.: Heraldo Mu&ntilde;oz) und der Au&szlig;enminister der seit wenigen Monaten amtierenden Regierung Pi&ntilde;era (Anm.: der ehemalige Kommunist und DDR-Exilant Roberto Ampuero) verhalten sich vollkommen unterw&uuml;rfig gegen&uuml;ber dem State Department.<\/p><p>Und darin reflektieren sich die chilenischen Medien. Sie sind eine Art Resonanzbox dieser US-h&ouml;rigen Au&szlig;enpolitik und tragen mit dazu bei, dass jeder Prozess demokratischer bis linker Intensivierung im Keim erstickt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180603_cardenas.jpg\" alt=\"Juan Pablo C&aacute;rdenas\" title=\"Juan Pablo C&aacute;rdenas\"\/><\/div>\n<p><strong>Juan Pablo C&aacute;rdenas<\/strong> ist wohl der renommierteste Medienwissenschaftler Chiles und beobachtet mit Argusaugen und Sorge das Ph&auml;nomen des &ldquo;Duopolio&rdquo;, wie kritische Chilenen die Medienkonzentration in den H&auml;nden eines Duos, n&auml;mlich der Gruppen El Mercurio und La Tercera bezeichnen. C&aacute;rdenas ist<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44225\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,209,182,11],"tags":[313,2186,669,1255,1426,2145,1163,1973,1588,1556],"class_list":["post-44225","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-interviews","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-strategien-der-meinungsmache","tag-oerr","tag-bolivien","tag-chile","tag-einschaltquote","tag-hegemonie","tag-lateinamerika","tag-meinungspluralismus","tag-monopolisierung","tag-private-medien","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44225"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44225\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48080,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44225\/revisions\/48080"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}