{"id":44264,"date":"2018-06-05T09:30:14","date_gmt":"2018-06-05T07:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44264"},"modified":"2018-06-05T09:57:02","modified_gmt":"2018-06-05T07:57:02","slug":"leser-mails-zu-die-deutschen-und-die-mehrheit-der-europaeer-sollten-sich-daran-gewoehnen-dass-die-usa-nicht-unser-freund-sind-sie-sind-das-imperium-und-behandeln-uns-wie-eine-kolonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44264","title":{"rendered":"Lesermails zu \u201eDie Deutschen \u2013 und die Mehrheit der Europ\u00e4er \u2013 sollten sich daran gew\u00f6hnen, dass die USA nicht unser Freund sind. Sie sind das Imperium und behandeln uns wie eine Kolonie\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Dazu kamen einige Leserbriefe, die wir Ihnen gerne zur Kenntnis geben. An den Leserbriefen wird auch sichtbar, dass das Verh&auml;ltnis Europas oder Deutschlands zu den USA und die Rolle der USA in der Welt ein zentrales Thema f&uuml;r unsere Zukunft ist. Wer dieses Verh&auml;ltnis neu gestalten will, wird auf massiven Widerstand sto&szlig;en. So viel ist wohl klar. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44239\">Die Deutschen &ndash; und die Mehrheit der Europ&auml;er &ndash; sollten sich daran gew&ouml;hnen, dass die USA nicht unser Freund sind. Sie sind das Imperium und behandeln uns wie eine Kolonie<\/a>).<\/p><p>Vielleicht ist &ldquo;Vasall&rdquo; treffender als &ldquo;Kolonie&rdquo;. Jahrzehnte lang haben wir Deutschen als treue Vasallen im transatlantischen Kielwasser ganz gut gelebt. Zunehmend geraten wir aber in Konflikt mit den US-Interessen. Die neuen Z&ouml;lle sind da eher eine Randnotiz. Die gro&szlig;en Themen sind die Kooperation mit China und mit Russland (North Stream 2, die one-belt-one-road Initiative, etc.), die das Potential haben, die US-Vormachtstellung zu brechen &ndash; eine Vormacht, die nach dem neoliberalen Niedergang des Westens nicht mehr vor allem mit wirtschaftlich-technologischer &Uuml;berlegenheit sondern zunehmend mit milit&auml;rischen Mitteln behauptet wird.<\/p><p>Warum k&ouml;nnen wir uns nicht aus dem US-Imperium l&ouml;sen? Zuerst einmal, weil der &ouml;ffentliche Diskurs praktisch zum Erliegen gekommen ist und unsere Leitmedien zu Propaganda-Organen verkommen sind. Allein alternative Medien wie insbesondere die Nachdenkseiten bieten unabh&auml;ngige Informationen und Sichtweisen. (An dieser Stelle nochmal: Vielen Dank f&uuml;r die wichtige und unentbehrliche Arbeit!)<\/p><p>In einem Thesenpapier zu Russland f&uuml;r unseren Gespr&auml;chskreis habe ich vor einiger Zeit geschrieben:<\/p><blockquote><p>\nDeutschland ist nicht interessiert an einer Konfrontation mit Russland. Dies ist trotz des koordinierten propandistischen Trommelfeuers unserer Leitmedien (noch?) die Auffassung der Bevo&#776;lkerungsmehrheit. Und auch die Mehrheit der Industrie wu&#776;nscht eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland. Dagegen verfolgen praktisch alle deutschen Parteien und auch unsere Leitmedien eine konfrontative Politik gegenu&#776;ber Russland, wie sie von den USA vorgegeben wird. Dieser merkwu&#776;rdige Gegensatz la&#776;sst sich vielleicht erkla&#776;ren durch eine transtlantische Unterwanderung (Seilschaften in der Atlantkbru&#776;cke u.a&#776;.). Vielleicht aber ist es auch das a&#776;ngstliche Verlangen, nach zwei Weltkriegen im na&#776;chsten nicht wieder auf der Verliererseite zu stehen.\n<\/p><\/blockquote><p>Und das glaube ich, ist das Hauptproblem: Angst! Was passiert, wenn die USA sich gegen Deutschland stellt?<\/p><p>Dem kann man meiner Meinung nur begegnen, wenn man die gro&szlig;en Chancen einer friedlichen und gedeihlichen Kooperation mit Russland, China und anderen heraus arbeitet. Und dann auch gerne wieder mit den USA. Angst ist ein schlechter Ratgeber und Emp&ouml;rung baut keine neue Welt. Wir brauchen positive Visionen! Keine Wolkenkuckucksheime wie offene Grenzen und bedingungsloses Grundeinkommen, sondern konkrete und nachvollziehbare Politik.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e aus Bremen<br>\nJD<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wie wir wohl alle wissen haben solche Arten von Freundschaften sehr wenig oder auch nichts mit dem zu tun was wir im zwischenmenschlichen, privatem Bereich unter Freundschaft verstehen. Ich erinnere an die &ldquo;innige Freundschaft&rdquo; die wir Ostdeutschen mit der damaligen Sowjetunion hatten. Das emotional besetzte Wort &ldquo;Freundschaft&rdquo; wird hier &uuml;berwiegend mi&szlig;braucht, weil politisch motiviert. Es wird eindeutig dazu benutzt die politischen und wirtschaftlichen Interessen des st&auml;rkeren &ldquo;Partners&rdquo; durchzusetzen. Das war damals die Sowjetunion im Osten und ist die USA bis heute f&uuml;r ganz Deutschland geblieben.<\/p><p>Ich stimme Ihrem Beitrag voll zu, w&uuml;rde aber eher sagen, dass die USA aus genannten Gr&uuml;nden noch nie der v&auml;terliche Freund der Deutschen war, da diese sog. &ldquo;Freundschaft&rdquo; immer geopolitisch motiviert war.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, Dieter Sondergeld, K&uuml;hnbachstrasse 06 in 98587 Obersch&ouml;nau&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\nsehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihr im Betreff genannter Beitrag macht sehr nachdenklich. Speziell mich als Deutschen, der in der DDR gro&szlig; geworden ist. Denn eng damit verbunden ist ein v&ouml;llig anderes Verh&auml;ltnis zu den beiden Antipoden, ein Verh&auml;ltnis, das nahezu umgekehrt als das von Ihnen geschilderte ist. Und zu welchem sich zunehmend zeigt, da&szlig; ein gro&szlig;es Unheil &uuml;ber uns hereinzubrechen droht. Wie meine ich das? Als die DDR zusammenbrach, Ausl&ouml;ser war seinerzeit die von uns &uuml;berhaupt nicht verstandene Gorbatschowsche Politik der Perestroika, war die absolute Mehrheit der DDR-B&uuml;rger der Meinung, es sei gut so, da es ohnehin nicht mehr so weitergehen k&ouml;nne und der Kapitalismus eben doch nicht so schlecht sei, wie uns seinerzeit gelehrt worden war. Das Eine traf zu, da der von Honecker und seinen Vasallen herunter gewirtschaftete Sozialismus tats&auml;chlich keine Zukunftsreserven mehr hatte, das Andere aber nicht. Es hat sich n&auml;mlich bis zum heutigen Tage herausgestellt, da&szlig; der Kapitalismus viel schlimmer ist als bisher angenommen. Und zur Grundkonstellation mu&szlig; darauf verwiesen werden, da&szlig; f&uuml;r uns damals die Russen die &ldquo;Freunde&rdquo; waren, und das ganz aufrichtig. Uns war klar, welche Schuld unser Land sich dem damals sowjetischen Staat, den Juden und den anderen Nachbarv&ouml;lkern gegen&uuml;ber aufgeladen hatte. Zu den Amerikanern hatten wir kein Verh&auml;ltnis, die hatten nichts f&uuml;r uns getan und im Verein mit der damaligen Bundesrepublik wurde uns geschadet, wo es nur ging. Das alles war aber 1989 kein Thema mehr, wir waren wie wohl seinerzeit auch Gorbatschow der &Uuml;berzeugung, mit dem Ende der Bl&ouml;cke, dem Ende des Kalten&nbsp; Krieges h&ouml;rt das wechselseitige Bek&auml;mpfen in der Welt endlich auf. Aber weit gefehlt, es ging damit erst richtig los. Denn der kommunistische Block hatte eine Funktion, die von allen nicht mit dem Kapital verbundenen Kr&auml;ften mi&szlig;achtet woden war. Er war das Gegengewicht, welches das Kapital im Zaum gehalten hatte. Pl&ouml;tzlich fehlte dieses Gegengewicht mit all den Folgen, die wir heute beklagen. Und wir m&uuml;ssen sehr weit zur&uuml;ck gehen in die Geschichte, um zu erkennen, was wirklich not tut. In die Zeit um die Reichsgr&uuml;ndung mit derem Initiator und letzten gro&szlig;en deutschen Politiker, F&uuml;rst Otto von Bismarck. Ja, das meine ich wirklich, ohne andere Politiker, die vielleicht in der einen oder anderen Situation eben auch richtig gehandelt haben mi&szlig;achten zu wollen. Keiner hat sp&auml;ter so vision&auml;r wie Bismarck mit tats&auml;chlich eiserner Konsequenz darauf geachtet, die Interessen Deutschland zu sichern. Die Folgen seines Handelns so genau und vorausschauend abgewogen und seine Grunds&auml;tze dann auch eisern durchgehalten. Wie eben den, da&szlig; man nicht gegen Ru&szlig;land zu Felde ziehen d&uuml;rfe. Und da&szlig; man immer auch die Interessen der anderen Seite zu ber&uuml;cksichtigen habe, nach dem Grundsatz &ldquo;Leben und leben lassen&rdquo;. Und die Geschichte hat gezeigt, da&szlig; der Versto&szlig; gegen diese Grunds&auml;tze dem Land immer nur geschadet hat. Nach der Entlassung Bismarcks durch Wilhelm II. ist es stetig abw&auml;rts gegangen und Deutschland immer kleiner geworden, alle sp&auml;teren Politiker hatten nur Partikularinteressen im Auge, nie das gro&szlig;e und ganze Deutschland. Und so stehen wir jetzt unter Merkel da und stellen fest, da&szlig; unser Land immer mehr zu einer Bananenrepublik verkommt, wo nicht mal mehr die Z&uuml;ge p&uuml;nktlich fahren, wo die gro&szlig;en Kapitalien gefragt werden, ob sie denn gewillt sind, auch mal Steuern zu bezahlen und wo schon wieder das Wort von einer Ostfront gebraucht wird. Nein, das haben wir nicht gewollt, wir haben vor allem nicht gewollt, da&szlig; gegen unsere &ldquo;Freunde&rdquo; gehetzt und ger&uuml;stet wird. Denn wir haben diese Menschen als aufrichtigt und friedliebend kennen gelernt. Auch als trinkfest und feierlustig und haben mit ihnen gefeiert und getrunken!&nbsp; Und wir wollten das nicht einer neuerlichen Kriegspropaganda opfern. Sondern wir wollten in Frieden und Wohlstand miteinander leben und hatten angenommen, unsere Landsleute westlich der Elbe denken genauso. Nun aber m&uuml;ssen wir feststellen, da&szlig; deren Denken auch und besonders durch den Einflu&szlig; der US-Amerikaner so entpolitisiert worden ist, da&szlig; die Mehrheit von ihnen fundamentale Zusammenh&auml;nge nicht wahrhaben will. Wir sind entsetzt dar&uuml;ber und wir wissen heute, da&szlig; wir versagt haben. Deshalb Ihnen meine gr&ouml;&szlig;te Hochachtung, da ich bei Ihnen erkennen kann, da&szlig; Sie ebenfalls die heutige Konfrontationspolitik ablehnen und alle Kraft daf&uuml;r einsetzen, Vernunft in die zwischenstaatlichen Beziehungen zur&uuml;ck zu bringen.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche dazu weiter viel Kraft.<br>\nJ&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>ich stimme Ihrem Artikel &ldquo;Imperium&rdquo; zum gr&ouml;&szlig;ten Teil zu. <\/p><p>Aber die Sache mit den Z&ouml;llen gleich am Anfang m&uuml;sste man hierzulande vielleicht ehrlicher betrachten. Es ist zwar extrem selten, aber man kann doch manchmal einen Artikel wie den folgenden finden: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Gabriel Felbermayr <\/p>\n<p>Z&ouml;lle im transatlantischen Handel: Worauf, wie viel und wie gerecht? <\/p>\n<p>Z&ouml;lle geh&ouml;rten schon vor den Trump&rsquo;schen Ma&szlig;nahmen gegen Stahl und Aluminium zum Alltag im transatlantischen Handel. So sind auf amerikanische Pkw 10%, auf Motorr&auml;der 6%, auf &Auml;pfel 17% und auf Weintrauben 20% f&auml;llig. Die Z&ouml;lle der USA sind im Durchschnitt niedriger. Es gibt aber auch hier Zollspitzen, die den EU-Exporteuren wehtun: Bei wichtigen Milchprodukten sind durchschnittlich 20% f&auml;llig, bei Kleinlastwagen 25%, bei Handtaschen 8%, bei Babynahrung 23% und bei Schokolade 9%. Insgesamt waren Exporte der USA in die EU im Jahr 2015 mit 5,7 Mrd. US-Dollar an Zollzahlungen belastet, w&auml;hrend Exporte der EU in die USA zu Zollzahlungen von ca. 7,1 Mrd. US-Dollar gef&uuml;hrt haben. Trotz h&ouml;herer Durchschnittsz&ouml;lle sind die Zollzahlungen der Europ&auml;er insgesamt geringer, weil die Importe der EU aus den USA um 150 Mrd. US-Dollar unter den Importen der USA aus der EU liegen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das erschien <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/de\/ifoHome\/publications\/docbase\/DocBase_Content\/ZS\/ZS-ifo_Schnelldienst\/zs-sd-2018\/zs-sd-2018-06\/11012018006003.html\">hier<\/a>. <\/p><p>Auch in einem anderen Text, den ich jetzt aber nicht mehr finde, wurde darauf verwiesen, dass die EU da mit ziemlicher Selbstgerechtigkeit gegen&uuml;ber den USA argumentiert. Mir scheint, dass man hier (wie auch bei den vielgelobten Handels&uuml;bersch&uuml;ssen) den Balken im eigenen Auge &uuml;bersieht. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhard Meyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>5. Leserbrief<\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Albrecht M&uuml;ller, <\/p><p>bitte verzeihen Sie, dass ich die &Uuml;berschrift ihres heutigen Artikels &ldquo;<strong>Die Deutschen &ndash; und die Mehrheit der Europ&auml;er &hellip;..<\/strong>&rdquo;&nbsp;in vielleicht unzul&auml;ssiger Weise nicht bloss stark verk&uuml;rzt, sondern hoffentlich auch inhaltlich allzu sehr missverstanden zu haben in dem Bestreben, das &nbsp;Verh&auml;ltnis zwischen Europa und den USA kurz und knapp &ldquo;auf den Punkt zu bringen&rdquo;, obwohl nicht nur einige europ&auml;ischen L&auml;nder, sondern auch Millionen Europ&auml;er, darunter auch viele Deutsche, meiner Interpretation und Verk&uuml;rzung h&ouml;chstwahrscheinlich widersprechen w&uuml;rden.<\/p><p>Tats&auml;chlich sind die USA von heute zumindest aussenpolitisch selbst Vasall, n&auml;mlich ihrer eigenen Billion&auml;re, ihrer auf Kriegswirtschaft sowie dem zionistischen Israel, was sich inzwischen am einfachsten an der inzwischen&acute;weitgehend realisierten sogenannten &ldquo;Wolfowitz-Doktrin&rdquo; und dem aktuellen &nbsp;Kriegskurs gegen den Iran sowie der Botschaftsverlegung nach Jerusalem erkennen l&auml;sst.&nbsp;<\/p><p>Hinzu kommt, worauf Sie in Ihrem Artikel mehrfach hinwiesen, die Dominanz amerikanischer Geldsammelstellen wie Black Rock et al bei grossen ausl&auml;ndischen Wirtschaftsunternehmen, deren Management es sich gar nicht erlauben &nbsp;kann, Auflagen der US-Regierung zu ignorieren, selbst wenn diese dem Unternehmen und damit auch der Mehrheit ihrer anderen Aktion&auml;re schaden.<\/p><p>F&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland kommt hinzu, dass die ehemalige Besatzungsmacht USA Sonderrechte behalten haben, die unser Land auch dann zum &ldquo;Kriegsteilnehmer&rdquo; machen, wenn es daran gar nicht teilnimmt. Auf die von der BRD ausgehenden, v&ouml;lkerrechtswidrigen &nbsp;US-Drohneneins&auml;tze haben Sie hingewiesen; die GG-widrige Ausforschung aller elektronischen Kommunikation durch &nbsp;US-Dienste m&ouml;chte ich hinzuf&uuml;gen.<\/p><p>Sie weisen am Schluss Ihres ausgezeichneten Artikels auf die ausserordentliche Schwierigkeit Deutschlands hin, sich aus dem US-Imperium zu l&ouml;sen, und fordern renommierte Deutsche Stiftungen auf, Expertengruppen zu finanzieren, die Konzepte f&uuml;r Deutschland erarbeiten, um sich aus der imperialen Bevormundung l&ouml;sen und eine selbst&auml;ndige Aussenpolitik betreiben zu k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rde auch ich mich sehr freuen, wenn es dazu k&auml;me und den &ldquo;Denkern&rdquo; m&ouml;glichst bald Erfolg beschieden w&auml;re, den auch die Deutsche Politik nicht einfach ignorieren k&ouml;nnte!&nbsp;<\/p><p>Bis es soweit ist, sollte die Bundesregierung sich dem Konfrontationskurs der USA, der NATO und leider auch der EU, wie die j&uuml;ngste Erkl&auml;rung zu Venezuelas Wahlergebnis zeigt, wo und wann immer m&ouml;glich enthalten. Wenigstens DAS ist schon heute m&ouml;glich, aber der Wille dazu scheint bei der gegenw&auml;rtigen Bundesregierung und besonders deren neuem Aussenminister leider noch schw&auml;cher ausgepr&auml;gt zu sein als bei ihren Vorg&auml;ngern!<\/p><p>Zu letzterem Kritikpunkt erlaube ich mir, auf den ausgezeichneten Artikel &uuml;ber die letzte Wahl in Venezuela &ldquo;<strong>Venezuela Defends US in Election, Now Must Build Independent Economy<\/strong>&rdquo; von Kevin Zeese aufmerksam zu machen, den ich inzwischen auch dem neuen Deutschen Aussenminister &ldquo;ans Herz gelegt habe&rdquo;.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen und besten W&uuml;nschen f&uuml;r Ihre Gesundheit und Ihre Schaffenskraft<br>\nIhr Rolf Schmid<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dazu kamen einige Leserbriefe, die wir Ihnen gerne zur Kenntnis geben. An den Leserbriefen wird auch sichtbar, dass das Verh&auml;ltnis Europas oder Deutschlands zu den USA und die Rolle der USA in der Welt ein zentrales Thema f&uuml;r unsere Zukunft ist. Wer dieses Verh&auml;ltnis neu gestalten will, wird auf massiven Widerstand sto&szlig;en. 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