{"id":44283,"date":"2018-06-06T08:18:15","date_gmt":"2018-06-06T06:18:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283"},"modified":"2018-06-06T08:18:15","modified_gmt":"2018-06-06T06:18:15","slug":"hinweise-des-tages-3133","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h01\">Wladimir Putin &ndash; Das Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h02\">Amnesty wirft US-gef&uuml;hrter Milit&auml;rkoalition die Zerst&ouml;rung von Rakka vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h03\">Deutsches Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h04\">Ungeheuerlich und nicht akzeptabel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h05\">Neue Regierung in Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h06\">&Uuml;bernahme perfekt: Bayer streicht den Namen Monsanto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h07\">Verb&auml;nde fordern Stop von Hartz-IV-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h08\">&ldquo;Sind an die Grenze des Vertretbaren gegangen&rdquo;: Sechste Tarifrunde in der Zeitungsbranche ohne Ergebnis beendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h09\">ver.di: &raquo;Politische Bankrotterkl&auml;rung&laquo; &ndash; Breites B&uuml;ndnis warnt vor DGK\/GKV-Pl&auml;nen zu Pflegepersonaluntergrenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h10\">Mietpreisbremse soll versch&auml;rft werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h11\">Was finanzielle Unsicherheit mit der Psyche von Kindern macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h12\">Sie wollen den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h13\">Google l&auml;sst Vertrag mit Milit&auml;r auslaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h14\">&bdquo;Dieses Wahlkampfget&ouml;se ist unertr&auml;glich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h15\">After the Faked Journalist Killing in Ukraine, the Murk Deepens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h16\">Selbst wenn die AfD nicht in Talkshows sitzt, sind ihre Inhalte omnipr&auml;sent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h17\">ORF-Redakteure f&uuml;rchten Umbau zum Regierungsfunk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44283#h18\">Schweigen im Pressewalde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wladimir Putin &ndash; Das Interview<\/strong><br>\nVor seinem &Ouml;sterreich-Besuch gibt Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin ein Exklusivinterview. Neben Russlands Rolle beim US-Wahlkampf wird unter anderem auch der Ukraine-Konflikt thematisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tvthek.orf.at\/profile\/Additional-Content\/1670\/Langfassung-Wladimir-Putin-Das-Interview\/13978963\/Langfassung-Wladimir-Putin-Das-Interview\/14310995\">ORF<\/a>\n<p><strong>dazu: Putin in &Ouml;sterreich<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident zu Arbeitsbesuch in Wien. ORF sendet ausf&uuml;hrliches Interview im Hauptabendprogramm<br>\nF&uuml;r Aufsehen sorgte ein ausf&uuml;hrliches Interview mit dem Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, das der &Ouml;sterreichische Rundfunk am Montag abend zur Hauptsendezeit ausstrahlte. ORF-Nachrichtensprecher Armin Wolf war Ende vergangener Woche nach Moskau gereist, um das Gespr&auml;ch aufzuzeichnen. Dieses dauerte fast eine Stunde, der ORF strahlte 45 Minuten davon am Montag aus. Das Interview drehte sich um die Beziehungen zwischen Russland und &Ouml;sterreich, um internationale Politik sowie um die innenpolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Russland. Der ORF-Moderator interessierte sich insbesondere f&uuml;r die angebliche Einmischung Moskaus in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder und fragte Putin nach den guten Beziehungen des Kreml zu sogenannten EU-skeptischen Parteien in Staaten Europas.<br>\nDer russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte, dass Entscheidungen &uuml;ber eine Zusammenarbeit mit verschiedenen politischen Kr&auml;ften nach pragmatischen Kriterien fallen. &raquo;Wir versuchen, mit jenen zu kooperieren, die selbst &ouml;ffentlich den Wunsch &auml;u&szlig;ern, mit uns zusammenzuarbeiten&laquo;, so Putin. Er betonte, dass eine &raquo;Spaltung&laquo; der Europ&auml;ischen Union nicht im Interesse seines Landes liege. &raquo;Wir sind vielmehr daran interessiert, dass die EU geeint ist und floriert, weil die EU unser wichtigster Handels- und Wirtschaftspartner ist. Und je mehr Probleme es innerhalb der EU gibt, desto gr&ouml;&szlig;er sind die Risiken und Unsicherheiten f&uuml;r uns.&laquo;<br>\nPutin konnte sich zu vielen oft diskutierten Themen &auml;u&szlig;ern. Der ORF-Journalist stellte Fragen zum Abschuss der Maschine des Flugs &raquo;MH 17&laquo; &uuml;ber der Ukraine, zum Einsatz russischer Soldaten auf der Krim oder zur Syrien-Politik Moskaus. Die Antworten enthielten wenig neue Informationen, allerdings waren die russischen Positionen zu diesen Fragen in &ouml;sterreichischen Medien bisher selten ausf&uuml;hrlich zu h&ouml;ren. In diesen dominieren antirussische Positionen, wie auch in den ersten Kommentaren zum Besuch erneut deutlich wurde. Die meisten Tageszeitungen warnten vor einem Abweichen &Ouml;sterreichs vom EU-Kurs bez&uuml;glich der gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen &ndash; selbst wenn diese f&uuml;r die heimische Wirtschaft nachteilig seien.<br>\nAuch wenn &Ouml;sterreich &raquo;aufgrund seiner traditionell guten Beziehungen zu Moskau&laquo; einen positiven Beitrag hinsichtlich der Kooperation leisten kann, d&uuml;rfen &raquo;gemeinsame Beschl&uuml;sse der EU nicht unterlaufen werden&laquo;, hie&szlig; es in einem Beitrag der Wiener Zeitung. Die Presse wiederum unterstrich, es m&uuml;sse &raquo;au&szlig;er Zweifel stehen, dass sich die Republik solidarisch verh&auml;lt und an Br&uuml;ssel orientiert, nicht an Moskau&laquo;. Der liberale Standard schlug in dieselbe Kerbe: &raquo;Russland und sein &rsaquo;Zar&lsaquo; Putin stehen f&uuml;r aggressive Expansionspolitik&laquo;, so eine Kommentatorin, das &raquo;EU-Mitgliedsland &Ouml;sterreich muss sich also genau &uuml;berlegen, welche Signale es beim Besuch Putins aussendet. Als Vork&auml;mpfer gegen die Sanktionen wahrgenommen zu werden w&auml;re eindeutig das Falsche.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/333642.putin-in-%C3%B6sterreich.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Amnesty wirft US-gef&uuml;hrter Milit&auml;rkoalition die Zerst&ouml;rung von Rakka vor<\/strong><br>\nEin neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation wirft der Milit&auml;rallianz des Westens Vergehen im Kampf um al-Rakka vor. Die einst von 200 000 Menschen bewohnte Stadt ist seit Oktober vom IS befreit. Und liegt in Tr&uuml;mmern.<br>\nAmnesty International beschuldigt die US-gef&uuml;hrte Milit&auml;rkoalition in Syrien, den Leben von Zivilisten in al-Rakka bei ihren Eins&auml;tzen kaum Beachtung geschenkt zu haben. Hunderte seien bei der Offensive im vergangenen Jahr get&ouml;tet und Teile der Stadt zerst&ouml;rt worden, beklagte die Menschenrechtsorganisation in einem Bericht am Dienstag. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte al-Rakka einst zur Hauptstadt ihres eroberten Gebietes erkl&auml;rt. Im Oktober wurden die Extremisten vollst&auml;ndig aus der Stadt vertrieben.<br>\nAmnesty warf der Koalition vor, sie h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass IS-K&auml;mpfer Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchten &ndash; und daher h&auml;tte sie ihre Taktiken im Kampf gegen die Miliz auch anpassen m&uuml;ssen. F&uuml;r den Bericht befragten die Menschenrechtler mehr als 100 Bewohner und besichtigten 42 milit&auml;rische Ziele der Koalition in al-Rakka. &bdquo;Wenn so viele Zivilisten von Angriff zu Angriff sterben, l&auml;uft etwas offensichtlich falsch&ldquo;, sagte Donatella Rovera, eine Wissenschaftlerin, die die Stadt besuchte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article176984172\/Syrien-Amnesty-wirft-US-gefuehrter-Militaerkoalition-die-Zerstoerung-von-Rakka-vor.html\">Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: M&ouml;gliche Kriegsverbrechen in Rakka<\/strong><br>\nEin Jahr nach Beginn der Offensive auf Rakka dokumentiert Amnesty m&ouml;gliche Verletzungen des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts der US-gef&uuml;hrten Koalition. Ein neuer Bericht legt Hinweise darauf vor, dass die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich bei ihren Luft- und Artillerie-Angriffen zu wenig daf&uuml;r getan haben, m&ouml;glichst keine Zivilisten zu treffen. Das f&uuml;hrte zu zahlreichen Todesopfern. Die Angriffe k&ouml;nnten daher als Kriegsverbrechen bewertet werden.<br>\nVor einem Jahr, am 6. Juni 2017, begann die US-gef&uuml;hrte Koalition ihre Offensive auf die syrische Stadt Rakka, die seit 2014 vom sogenannten Islamischen Staat (IS) besetzt war. Der neue Amnesty-Bericht &ldquo;&lsquo;War of annihilation&rsquo;: Devastating Toll on Civilians, Raqqa &ndash; Syria&rdquo; belegt, wie w&auml;hrend der vier Monate andauernden K&auml;mpfe Hunderte Zivilisten ums Leben kamen. Er legt zudem nahe, dass es sich bei den Angriffen der US-amerikanischen, franz&ouml;sischen und britischen Streitkr&auml;fte um Kriegsverbrechen handeln k&ouml;nnte. Amnesty-Mitarbeiter sprachen im Februar 2018 vor Ort mit 112 Zeugen und &Uuml;berlebenden der Angriffe und besuchten 42 Orte in Rakka, an denen Angriffe durch M&ouml;rser, Artillerie und Luftstreitkr&auml;fte stattgefunden hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.amnesty.de\/informieren\/aktuell\/syrien-moegliche-kriegsverbrechen-rakka\">Amnesty International<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Dabei muss man sich auch vor Augen f&uuml;hten, dass die Bundeswehr mit Aufkl&auml;rungsfl&uuml;gen, die ja der Zielfestlegung dienen, an der &ldquo;Eroberung &rdquo; Rakkas und damit auch am Tod der Zivilisten beteiligt waren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsches Versagen<\/strong><br>\nDie Kanzlerin sieht zu, wie Europa zerf&auml;llt. Der Oppositionschef verharmlost die Nazi-Zeit. Viele Deutsche haben immer noch ein Problem mit Verantwortung &ndash; f&uuml;r Zukunft und Vergangenheit. Aber auf Italien schimpfen!<br>\nZu wenig, zu sp&auml;t. Angela Merkel hat am Wochenende erkl&auml;rt, wie sie sich die Zukunft der Europ&auml;ischen Union vorstellt. Das war nicht mal ein Visi&ouml;nchen. Damit wird sie Europa nicht retten. In den B&uuml;chern wird einmal stehen: Angela Merkel hat zugesehen, wie Europa zerfiel, und sie ist nicht eingeschritten. Dabei w&auml;re sie buchst&auml;blich die Einzige, die es k&ouml;nnte. Warum ist die m&auml;chtigste Frau der Welt nur so verzagt?<br>\nAuf eine traurige Weise passt es, dass zur gleichen Zeit der Oppositionsf&uuml;hrer im Deutschen Bundestag das sogenannte Dritte Reich als &ldquo;Vogelschiss&rdquo; bezeichnet hat. Ein Satz, der noch vor Kurzem unvorstellbar gewesen w&auml;re. Was kommt morgen?<br>\nDas verbindende Element ist: Verantwortung. Angela Merkel &uuml;bernimmt keine Verantwortung f&uuml;r die Zukunft, Alexander Gauland will keine Verantwortung f&uuml;r die Vergangenheit &uuml;bernehmen.<br>\nIn den vergangenen Jahren wurde in der deutschen Politik sehr viel von Verantwortung geredet. F&uuml;r M&auml;nner wie Joachim Gauck und Frank-Walter Steinmeier war Verantwortung das Schl&uuml;sselwort ihrer Politik. Sie sprachen davon, dass Deutschland mehr Verantwortung &uuml;bernehmen soll. Und Deutschland hat Verantwortung &uuml;bernommen, in Afghanistan, in Mali, am Horn von Afrika. Am anderen Ende der Welt hat Deutschland Verantwortung &uuml;bernommen. &Uuml;berall. Nur nicht da, wo es gez&auml;hlt h&auml;tte: in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/verantwortung-angela-merkel-und-alexander-gauland-zeigen-das-deutsche-versagen-kolumne-a-1211096.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungeheuerlich und nicht akzeptabel<\/strong><br>\nEs ist gut, dass die Kritik an Richard Grenell jetzt deutlicher wird. Denn was sich dieser Mann leistet, ist ungeheuerlich. An st&auml;ndige Tabubr&uuml;che des US-Pr&auml;sidenten hat man sich ja leider gew&ouml;hnen m&uuml;ssen, und deren Folgen werden uns jahrelang besch&auml;ftigen. Aber dass ein Botschafter in Berlin in nur wenigen Wochen Amtszeit gleich zweimal seine Grenzen &uuml;berschreitet &ndash; das muss niemand hinnehmen.<br>\nEs handelt sich ja nicht um einen Ausrutscher. Grenell war gerade aus dem Flugzeug gestiegen, da verlangte er von der deutschen Wirtschaft, ihre Iran-Gesch&auml;fte herunterzufahren. Gr&ouml;&szlig;ere Reaktionen, zumindest &ouml;ffentlich, blieben aus &ndash; ein Fehler. Ganz im Gegenteil: Ein Minister der Bundesregierung war sich nicht zu schade, seine Freundschaft zu Grenell in den sozialen Netzwerken &ouml;ffentlich zu zelebrieren: Jens Spahn, l&auml;chelnd auf einem Foto mit seinem Kumpel Grenell, Spahns Mann und Grenells Partner mit Hund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/grenell-123.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Laut get&ouml;nt,aber dann doch im Widerspruch. Warum nicht des Landes verweisen? Dann erst erf&uuml;hren wir Respekt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Grenell benimmt sich wie ein rechtsextremer Kolonialoffizier&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verlangt von amerikanischer Seite Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber, wie die &Auml;u&szlig;erungen des neuen amerikanischen Botschafters Richard Grenell &uuml;ber die St&auml;rkung der konservativen Kr&auml;fte in Europa zu verstehen sind. &bdquo;Wir haben die US-Seite um Aufkl&auml;rung gebeten und ob sie tats&auml;chlich so gefallen sind, wie sie wiedergegeben werden&ldquo;, sagte ein Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amtes am Montag in Berlin.<br>\nZudem habe Grenell am kommenden Mittwoch bei seinem Antrittsbesuch im Ausw&auml;rtigen Amt Gelegenheit, seine &Auml;u&szlig;erungen einzuordnen, sagte der Sprecher weiter. Am Mittwoch sind der Politische Direktor des Ausw&auml;rtigen Amtes, Staatssekret&auml;r Andreas Michaelis, und der amerikanische Botschafter zu einem Gespr&auml;ch verabredet.<br>\n(..) &bdquo;Ich m&ouml;chte unbedingt andere Konservative in ganz Europa st&auml;rken.&ldquo; Der Aufschwung konservativer Ideen sei durch ein Scheitern linker Konzepte zu erkl&auml;ren. Es gilt als ungew&ouml;hnlich f&uuml;r Diplomaten, sich so deutlich politisch zu &auml;u&szlig;ern.<br>\n&bdquo;Benimmt sich wie ein rechtsextremer Kolonialoffizier&ldquo;<br>\nDer 51 Jahre alte Grenell ist seit Anfang Mai Botschafter in Deutschland. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hatte er mit der Forderung nach einem R&uuml;ckzug deutscher Unternehmen aus Iran f&uuml;r Ver&auml;rgerung gesorgt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundesregierung-will-aufklaerung-ueber-grenells-aeusserungen-15622252.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue Regierung in Spanien<\/strong><br>\nAm Freitag, den 1. Juni 2018 wurde Pedro S&aacute;nchez vom spanischen Parlament zum siebten Pr&auml;sidenten der spanischen Regierung, nach dem Ende des Faschismus, gew&auml;hlt, da die konservative Regierung von Mariano Rajoy in einem Misstrauensantrag unterlag.<br>\nMariano Rajoy f&uuml;hrte bislang fast 2 Jahre eine Minderheitsregierung an und war auf die Stimmen (bzw. Stimmenthaltungen) der sozialdemokratischen &ldquo;Sozialisten&rdquo;, sowie der neoliberalen &ldquo;Ciudadanos&rdquo; (B&uuml;rgerforum) angewiesen. Eigentlich wurden diese Parteien als Opposition gew&auml;hlt, zeigten sich letztendlich aber recht oft, insbesondere die &ldquo;Ciudadanos&rdquo; als &ldquo;Steigb&uuml;gelhalter&rdquo; der Konservativen. Aber auch die Sozialdemokraten unterst&uuml;tzten die konservative Regierung, indem sie sich (meistens) der Stimmen enthielt. [&hellip;]<br>\nSozialdemokraten m&ouml;chten keinen wirklichen Wandel<br>\nWie es jetzt in Spanien weitergeht, wage ich pers&ouml;nlich einmal sehr vorsichtigen Optimismus, zumal die Sozialdemokraten keine Mehrheit im Kongress haben und auf die Unterst&uuml;tzung der linksgerichteten Unidos Podemos und einiger kleineren, linksgerichteten Parteien angewiesen sein wird.<br>\nTrotzdem k&uuml;ndigte S&aacute;nchez bereits einen Tag vor dem Misstrauensvotum an, dass er (zumindest in weiten Teilen) die Austerit&auml;tspolitik der &ldquo;Volkspartei&rdquo; beibehalten und den vom Kabinett Rajoy verabschiedeten Haushalt unver&auml;ndert umsetzen m&ouml;chte, was zumindest signalisiert, dass er und seine &ldquo;Sozialistische Partei&rdquo;, die in ihrem Slogan gro&szlig;spurig behauptet &ldquo;Somos la Izquierda&rdquo; (wir sind die Linke) letztendlich keinen wirklichen Wechsel w&uuml;nscht. Ebenso erteilte er dem Angebot von Pablo Iglesias (Podemos), einen neuen Sozialismus im S&uuml;den Europas (3) aufzubauen, eine klare Absage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.info-welt.eu\/2018\/06\/neue-regierung-in-spanien.html?m=1\">info welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Rajoy hat fertig<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Abstimmung war eine Reaktion auf das am 21. Mai ver&ouml;ffentlichte Gerichtsurteil im Korruptionsfall &raquo;G&uuml;rtel&laquo;. Die Richter der Audiencia Nacional hatten mehrere fr&uuml;here Funktion&auml;re der PP, unter anderem deren ehemaligen Schatzmeister Luis B&aacute;rcenas und den Unternehmer Francisco Correa, zu langj&auml;hrigen Haftstrafen verurteilt. Auch die PP selbst wurde schuldig gesprochen und muss eine Geldstrafe von 245.000 Euro zahlen. Die Richter sprachen von der Regierungspartei als einer &raquo;zum Begehen von Gesetzesverst&ouml;&szlig;en gebildeten Organisation&laquo;. Es habe sich nicht um &raquo;Einzelf&auml;lle&laquo; gehandelt, wie Rajoy immer wieder versichert hatte, sondern um das Agieren einer festen Gruppe, die seit 1989 &ndash; das hei&szlig;t: seit Gr&uuml;ndung der PP &ndash; schwarze Kassen betrieben hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/333470.rajoy-hat-fertig.html\">junge welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;bernahme perfekt: Bayer streicht den Namen Monsanto<\/strong><br>\nDer Deal zur &Uuml;bernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch den Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer ist nahezu perfekt. Die Leverkusener k&uuml;ndigten den Abschluss f&uuml;r den kommenden Donnerstag an. &ldquo;Bayer wird am 7. Juni der alleinige Eigent&uuml;mer der Monsanto Company&rdquo;, teilte das Unternehmen mit.<br>\nMit dem rund 63 Milliarden Dollar schweren Zukauf steigt der Dax-Konzern zum weltgr&ouml;&szlig;ten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut auf. Es ist die gr&ouml;&szlig;te und teuerste &Uuml;bernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland.<br>\nName verschwindet, Produkte bleiben<br>\nBayer will den belasteten Namen Monsanto nach der &Uuml;bernahme streichen. Er werde nach der Fusion &ldquo;als Unternehmensname nicht fortgef&uuml;hrt&rdquo;, teilte Bayer mit. Die zugekauften Produkte sollen hingegen ihre Namen behalten.<br>\n(&hellip;) Monsanto ist der weltgr&ouml;&szlig;te Hersteller von Saatgut. Der US-Konzern produziert unter anderem aber auch das viel kritisierte und m&ouml;glicherweise krebserregende Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat sowie gentechnisch ver&auml;nderte Pflanzen. Deshalb ist die Firma seit Jahren Zielscheibe von Gegnern der industriellen Landwirtschaft. Bayer betonte, sich der gestiegenen Verantwortung, die mit einer f&uuml;hrenden Position in der Landwirtschaft einhergehe, bewusst zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/monsanto-uebernahme-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verb&auml;nde fordern Stop von Hartz-IV-Sanktionen<\/strong><br>\nDas Deutsche Kinderhilfswerk hat ein Ende der Hartz-IV-Sanktionen gegen Familien mit minderj&auml;hrigen Kindern gefordert. Von den K&uuml;rzungen seien jeden Monat zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen, was gegen das in der UN-Kinderrechtskonvention normierte Recht auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen versto&szlig;e. Das Kinderhilfswerk pl&auml;dierte daf&uuml;r, dass die Abschaffung der Sanktionen mit einem umfassenden, ressort&uuml;bergreifenden Aktionsplan zur Bek&auml;mpfung der Kinderarmut in Deutschland einhergeht. Je l&auml;nger Kinder in Armut aufw&uuml;chsen und unter Teilhabe- und Bildungsverlusten leiden, desto weitreichender seien die Langzeitfolgen f&uuml;r ihre Entwicklung und beruflichen Perspektiven, so das Hilfswerk. Anl&auml;sslich einer Anh&ouml;rung im Bundestag zu den Sanktionen pl&auml;dierte auch der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband f&uuml;r deren Abschaffung und kritisierte die Sanktionen als &ldquo;kaltherzig, wirkungslos und verfassungswidrig&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/verbaende-fordern-stop-von-hartz-iv-sanktionen.265.de.html?drn:news_id=889502\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Sachverst&auml;ndige: Sanktionssystem bei Hartz IV &uuml;berarbeiten<\/strong><br>\nDas Sanktionssystem beim Arbeitslosengeld II sollte &uuml;berarbeitet werden. Auf diesen Minimalkonsens lassen sich die Experten&auml;u&szlig;erungen einer Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Arbeit und Soziales unter Vorsitz von Dr. Matthias Bartke (SPD) am Montag, 4. Juni 2018, reduzieren. Von diesem ausgehend, bewegten sich die Vorschl&auml;ge jedoch von einer st&auml;rkeren Flexibilisierung des Systems bis hin zu seiner kompletten Abschaffung. Die Kritik an den oft standardisierten Eingliederungsvereinbarungen zwischen Jobcenter und Arbeitslosen kam von fast allen Seiten, ebenso wie die Forderung nach einer besseren Vermittlungst&auml;tigkeit durch die Jobcenter.<br>\nGegenstand der Anh&ouml;rung waren zwei Antr&auml;ge der Fraktionen Die Linke (19\/103) und von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (19\/1711). Beide Fraktionen fordern, Sanktionen im Hartz-IV-System und Leistungseinschr&auml;nkungen bei der Sozialhilfe abzuschaffen und die Beratung der Arbeitslosengeld-II-Beziehenden zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2018\/kw23-pa-arbeit-soziales\/555092\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Sind an die Grenze des Vertretbaren gegangen&rdquo;: Sechste Tarifrunde in der Zeitungsbranche ohne Ergebnis beendet<\/strong><br>\nDie sechste Tarifrunde f&uuml;r die 13.000 Redakteure und festen freien Journalisten an deutschen Tageszeitungen ist am Dienstagmorgen ohne Ergebnis beendet worden. &ldquo;Beim vorliegenden Angebot sehen wir zwar Schritte auf uns zu&rdquo;, sagte Kajo D&ouml;hring vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV). &ldquo;Echtes Aufeinanderzugehen h&auml;tte aber weitergehen m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nDer BDZV bot zuletzt f&uuml;r Redakteure zwei Anhebungen von insgesamt 3,9 Prozent plus eine Einmalzahlung von 500 Euro zum 1. Mai 2018 bei einer Laufzeit von 32 Monaten an. Volont&auml;re sollten zum 1. Mai 2018 4,71 Prozent mehr sowie Einmalzahlungen von insgesamt 140 Euro bekommen. F&uuml;r Berufseinsteiger sollte das Gehalt ab 1. Mai 2018 um 120 Euro wachsen, zum 1. Januar 2019 nochmal um 2,2 Prozent.<br>\n&ldquo;Wir sind heute bis an die Grenze des f&uuml;r die Verlage Vertretbaren gegangen&rdquo;, sagte der Verhandlungsf&uuml;hrer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf.<br>\nIn den vergangenen Wochen war es in Redaktionen bundesweit zu Warnstreiks gekommen. Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordern 4,5 Prozent mehr Geld, die Einkommen von Volont&auml;ren und Jungredakteuren sollen um mindestens 200 Euro steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2018\/06\/05\/sind-an-die-grenze-des-vertretbaren-gegangen-sechste-tarifrunde-in-der-zeitungsbranche-ohne-ergebnis-beendet\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Insgesamt 3,9% bei einer Laufzeit von 32 Monaten. Das ist unter der Inflationsrate und bedeutet f&uuml;r die Betroffenen unterm Strich einen Lohnverlust. Ist das die Grenze des Vertretbaren f&uuml;r die Arbeitgeber im Zeitungswesen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Na da haben die Arbeitgeber aber Gl&uuml;ck, dass es sich bei den Betroffenen &bdquo;nur&ldquo; um Journalisten handelt. Die &ndash; das wissen wir ja aus tausenden Fundstellen &ndash; beherrschen das korrekte Berechnen von Lohnsteigerungen ja ohnehin nicht und sind meist gegen steigende L&ouml;hne. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>ver.di: &raquo;Politische Bankrotterkl&auml;rung&laquo; &ndash; Breites B&uuml;ndnis warnt vor DGK\/GKV-Pl&auml;nen zu Pflegepersonaluntergrenzen<\/strong><br>\nDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert in einer gemeinsamen Stellungnahme mit Patientenorganisationen, Berufsverb&auml;nden und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), die Untergrenzen f&uuml;r Pflegepersonal in Krankenh&auml;usern in der sich abzeichnenden Form nicht zu vereinbaren. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) waren 2017 vom Bundesgesundheitsministerium damit beauftragt worden, Pflegepersonaluntergrenzen festzulegen. Eine Einigung soll im Juni vorliegen. Doch bereits jetzt zeichnet sich ein Verhandlungsergebnis ab, das dem Ziel der Bundesregierung, Patientensicherheit in den Krankenh&auml;usern zu gew&auml;hrleisten oder zumindest deutlich zu verbessern, nicht gerecht wird.<br>\nGemeinsame Erkl&auml;rung der Organisationen (&hellip;) zu den Auswirkungen der Festlegung von Pflegepersonaluntergrenzen:<br>\n(&hellip;) Das bedeutet, dass nur die am schlechtesten ausgestatteten Fachabteilungen auf das Niveau des unteren Dezils (10 Prozent) oder maximal des Quartils (25 Prozent) anzuheben w&auml;ren. Eine genaue H&ouml;he des Prozentsatzes wurde noch nicht festgelegt.<br>\nWir kommen zu dem Schluss, dass mit dem von DKG und GKV-SV geplanten Vorgehen absehbar keine sp&uuml;rbare Verbesserung der Personalausstattung in den Krankenh&auml;usern erreicht werden kann.Es wird als wahrscheinlich angesehen, dass mit der Vereinbarung sogar weitere Verschlechterungen auftreten. Deshalb ist davon auszugehen, dass das Ziel der Bundesregierung, Patientensicherheit in den Krankenh&auml;usern zu gew&auml;hrleisten oder zumindest deutlich zu verbessern, mit der Vereinbarung nicht erreicht werden kann.<br>\n(&hellip;) Sogwirkung der Pflegepersonaluntergrenzen<br>\nBei einer Festlegung der Pflegepersonaluntergrenzen nach dem Perzentilansatz wird einem hohen Anteil von 75 bis zu 90 Prozent der Krankenh&auml;user bescheinigt, dass sie mehr Personal besch&auml;ftigen als unbedingt erforderlich. Unter den bestehenden &ouml;konomischen Rahmenbedingungen, die zum aktuellen Pflegenotstand gef&uuml;hrt haben, ist zu bef&uuml;rchten, dass diese Krankenh&auml;user ihre Personalausstattung als Reaktion auf die Festlegung weiter reduzieren. Ob die Regelungen des Sofortprogramms Pflege geeignet sind, dieser Sogwirkung entgegenzuwirken, ist zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt noch offen.<br>\nMangelhafte Durchsetzung der Untergrenzen und Kontrolle von Verlagerungseffekten.<br>\nAuch sind Verlegungen von Patienten, Umbenennungen von Stationen oder die Verlagerung von Aufgaben zwischen verschiedenen Personalgruppen nicht kontrollierbar und bieten somit umfangreiche Umgehungsm&ouml;glichkeiten.<br>\nDie beteiligten Organisationen fordern den Gesetzgeber auf, das Inkrafttreten einer Vereinbarung zu den Pflegepersonaluntergrenzen mit den sich jetzt abzeichnenden und in dieser Erkl&auml;rung dargelegten Inhalten zu unterbinden&hellip;.<br>\nBei der jetzt von der Bundesregierung vorgesehenen neuen Personalkostenverg&uuml;tung d&uuml;rfen nicht die von DKG und GKV-SV verhandelten Untergrenzen nach dem Perzentilansatz als Zielwert f&uuml;r die krankenhausindividuelle Erstattung genutzt werden. Der Personaleinsatz muss sich am Bedarf der Patientinnen und Patienten orientieren,um sichere Pflege zu gew&auml;hrleisten. Dazu sind L&ouml;sungsans&auml;tze erforderlich, die dies von Beginn an gew&auml;hrleisten. Ein Instrument, wie es vor Jahren mit der Pflegepersonal-Regelung (PPR) bereits eingesetzt wurde, k&ouml;nnte weiterentwickelt und -verfolgt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gesundheit-soziales.verdi.de\/themen\/entlastung\/++co++a51051c2-657d-11e8-8d5c-525400423e78\">Ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mietpreisbremse soll versch&auml;rft werden<\/strong><br>\nMieter sollen sich in Zukunft leichter gegen &uuml;berh&ouml;hte Mieten zur Wehr setzen k&ouml;nnen. Einen Entwurf der geplanten Versch&auml;rfung der Mietpreisbremse legte Justizministerin Katarina Barley vor.<br>\nWenn Vermieter die in der Mietpreisbremse festgelegte Obergrenze &uuml;berschreiten, m&uuml;ssen sie das k&uuml;nftig vor Abschluss eines Vertrages dem neuen Mieter belegen, wie aus dem Gesetzentwurf hervorgeht. Vermieter sollen demnach au&szlig;erdem in vielen F&auml;llen die Vormiete offenlegen m&uuml;ssen, damit ersichtlich wird, ob sie von den neuen Mietern einen zu gro&szlig;en Aufschlag verlangen.<br>\nZudem sollen die Hausbesitzer einen geringeren Anteil von Modernisierungskosten auf ihre Mieter umlegen d&uuml;rfen &ndash; n&auml;mlich acht Prozent statt wie bisher elf. Au&szlig;erdem sollen Mieter leichter gegen &uuml;berzogene Mieten vorgehen k&ouml;nnen. Dazu geh&ouml;rt, dass die R&uuml;ckzahlung von zu viel gezahlter Miete einfacher wird.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Reine Augenwischerei&rdquo;<br>\nDer Verband der Wohnungswirtschaft nannte die Versch&auml;rfung der sogenannten Mietpreisbremse eine &ldquo;reine Augenwischerei&rdquo;, die Wohnungssuchenden nicht weiterhelfe.<br>\n&ldquo;Die geplante Versch&auml;rfung wird Wohnungssuchenden lediglich das Gef&uuml;hl vermitteln, dass sie schneller eine Wohnung finden, was in der Praxis absolut nicht der Fall ist&rdquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Spitzenverbandes der Immobilienwirtschaft ZIA, Andreas Mattner. Gegen steigende Mietpreise helfe nur ein gr&ouml;&szlig;eres Wohnungsangebot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hohe-mieten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Augenwischerei in der Tat. Solange hohe Wohnungsnot herrscht und die Vermieter bestimmen k&ouml;nnen, wem sie ihre Wohnung vermieten, so lange wird auch keine Mietpreisbremse helfen. Wer als potenzieller Mieter auf Einhaltung der gesetzlichen Regeln pocht, bekommt dann ganz einfach die Wohnung nicht. So lange sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen Mieter und Vermieter nicht &auml;ndert wird auch eine zaghafte Versch&auml;rfung der Mietpreisbremse in der Praxis nichts &auml;ndern.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Kommentar zur Mietpreisbremse- Investorenbremse<\/strong><br>\nDie vor drei Jahren eingef&uuml;hrte Mietpreisbremse soll deutlich versch&auml;rft werden. Damit reagiert Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) darauf, dass die Bremse bisher kaum dazu beigetragen hat, den teils explosionsartigen Anstieg der Wohnungsmieten zu d&auml;mpfen. Damit war das Gesetz einer der gro&szlig;en Fehlschl&auml;ge der vorigen gro&szlig;en Koalition, der aber zumindest keine gr&ouml;&szlig;eren Sch&auml;den angerichtet hat.<br>\nDas k&ouml;nnte sich bei der versch&auml;rften Neuauflage leider &auml;ndern. Eine wirksame Bremse bedeutet nun einmal, dass Investoren verschreckt werden. Dazu geh&ouml;ren st&auml;rkere Auskunftspflichten der Vermieter und eine noch striktere Beschr&auml;nkung der Weitergabe von Modernisierungskosten an die Mieter.<br>\nDas d&uuml;rfte nicht nur den Neubau drosseln, sondern auch Modernisierungen, die zur Einhaltung &ouml;kologischer Ziele dringend notwendig w&auml;ren. Am st&auml;rksten irritiert der Gesetzentwurf aber mit der Androhung einer Geldbu&szlig;e von bis zu 100&#8198;000 Euro, falls Eigent&uuml;mer bauliche Ver&auml;nderungen in missbr&auml;uchlicher Weise vornehmen, etwa um Mieter zu vergraulen. Der Nachweis derartiger Absichten obliegt der Justiz &ndash; ein geradezu unabsehbares Risiko f&uuml;r Investoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/investorenbremse-ein-kommentar-zur-mietpreisbremse-15624341.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Eine typisch neoliberale Argumentation gegen den Versuch, die Entwicklung der Mieten nach oben wenigstens minimal in Grenzen zu halten: Wenn die &bdquo;Investoren&ldquo;, sprich Spekulanten, sich nicht weiterhin hemmungslos bereichern d&uuml;rfen, dann f&auml;llt das, infolge einer weiteren Verknappung des Wohnungsangebotes schlussendlich auf die Wohnungssuchenden zur&uuml;ck, so das Credo dieses uns&auml;glichen Kommentars  Die Vermietung von Wohnungen ist eine Umverteilung des Einkommens vom Mieter zum Besitzer. Kein Wort dar&uuml;ber, dass ja auch einer die Mieten bezahlen muss. Kein Wort dar&uuml;ber, dass eine bezahlbare Wohnung ein Menschenrecht ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was finanzielle Unsicherheit mit der Psyche von Kindern macht<\/strong><br>\nDer &bdquo;Marshmallow-Test&ldquo; ist eines der bekanntesten sozialwissenschaftlichen Experimente. Die zentrale Erkenntnis: Kinder, die l&auml;nger auf Belohnung warten k&ouml;nnen, sind sp&auml;ter erfolgreicher &ndash; denn sie seien willensstark. Jahrzehntelang sind wir davon ausgegangen, dass die Willenskraft von Kindern entscheidend f&uuml;r ihren Erfolg ist. Jetzt hat eine neue Studie den &bdquo;Marshmallow-Test&ldquo; widerlegt. Ausschlaggebend f&uuml;r die Leistungen der Kinder ist nicht Willensst&auml;rke &ndash; sondern die soziale Lage ihrer Eltern.<br>\n(&hellip;) US-amerikanische Forscher haben den Ergebnissen der 40-Jahre-alten Studie misstraut und die Versuche nochmal durchgef&uuml;hrt. Die neue Stichprobe war zehn Mal gr&ouml;&szlig;er und besser durchmischt. Ihr Ergebnis: Nicht die Willenskraft eines 4-J&auml;hrigen bestimmt die sp&auml;teren Leistungen, sondern die soziale Lage der Familie.<br>\nArme Kinder wollen schneller ihre Belohnung, weil sie sich nie sicher sind, eine zu bekommen<br>\nDie neue Studie hat aber noch etwas gezeigt: &Auml;rmere Kinder haben seltener auf den zweiten Marshmallow gewartet. Und das hat einen Grund: F&uuml;r diese Kinder gibt es im t&auml;glichen Leben keine Garantien. Sie k&ouml;nnen sich nicht darauf verlassen, dass Dinge, die gerade verf&uuml;gbar sind, auch morgen noch vorhanden sind. Au&szlig;erdem erleben sie h&auml;ufiger, dass Versprechen nicht gehalten werden k&ouml;nnen &ndash; aus finanziellen Gr&uuml;nden. Geld, das ihre Eltern heute haben, ist morgen schon aufgebraucht. Die Kinder lernen, dass sie kurzfristig planen und konsumieren m&uuml;ssen. Und das ist in ihrer Situation auch vern&uuml;nftig.<br>\nSozialk&uuml;rzungen schaden Kindern bis ins Erwachsenenalter<br>\nDas Umfeld, in dem Kinder aufwachsen, bestimmt also ihr Konsumverhalten und ihre sp&auml;tere Leistungsf&auml;higkeit stark. Unsichere finanzielle Verh&auml;ltnissen in der Kindheit wirken sich bis ins Erwachsenenalter darauf aus, wie lange Belohnungen aufgeschoben werden k&ouml;nnen. K&uuml;rzungen im Sozialbereich, wie z.B. bei der Mindestsicherung f&uuml;r kinderreiche Familien verst&auml;rken diesen Effekt zus&auml;tzlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/was-finanzielle-unsicherheit-mit-der-psyche-von-kindern-macht\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sie wollen den Krieg<\/strong><br>\nDie Verfolgung geostrategischer Machtinteressen schafft keinen Frieden, sondern Krieg. Ma&szlig;gebliche US-Politiker fordern einen Regime Change im Iran&hellip; Es gilt das Recht des St&auml;rkeren.<br>\nDie USA treiben die globale Eskalation zum Krieg voran. Ihr verl&auml;sslichster Verb&uuml;ndeter im Nahen Osten ist Israel. Als g&auml;be es kein V&ouml;lkerrecht und keine UN-Charta, treiben beide die Spirale politischer Drohungen und milit&auml;rischer Angriffe voran. Man vergleiche die Pr&auml;ambel und die ersten Artikel der Charta der Vereinten Nationen von 1945 mit der Realit&auml;t im Nahen und Mittleren Osten: Der Gegensatz k&ouml;nnte krasser nicht sein. Stehen US-Pr&auml;sident Donald Trump und der israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu zusammen mit ihren Ministern und Sicherheitsberatern Mike Pompeo, John Bolton oder Avigdor Lieberman &uuml;ber dem V&ouml;lkerrecht? Sind Menschenrechte f&uuml;r sie eine l&auml;stige Nebens&auml;chlichkeit? Beobachter warnen, diese Extremisten betrieben eine Politik, die ungewollt zum Krieg f&uuml;hren k&ouml;nne. Sie irren: Die Genannten wollen den Krieg.<br>\nDer gemeinsame Feind der beiden M&auml;chte im Zusammenwirken mit Saudi-Arabien ist der Staat Iran&hellip;. Das israelische Parlament hat k&uuml;rzlich dem Regierungschef und dem Verteidigungsminister das Recht zugestanden, milit&auml;rische Operationen zu befehlen und einen Krieg zu erkl&auml;ren &ndash; auch ohne Zustimmung des Parlaments und des Kabinetts. Es scheint nur noch darum zu gehen, wie man den Feind so provozieren kann, dass seine Reaktionen als Vorwand f&uuml;r den entscheidenden Schlag dienen k&ouml;nnen. Israel befindet sich schon im Krieg: Das Milit&auml;r startet immer wieder Luftangriffe auf iranische Stellungen in Syrien. Wie lange wird und kann sich das die iranische Regierung gefallen lassen?<br>\n(&hellip;) Die Lage im Nahen Osten ist so brisant, dass jede weitere Eskalationsstufe zu einem Fl&auml;chenbrand, zu einem Krieg in der ganzen Region f&uuml;hren kann.<br>\n(&hellip;) Die Gro&szlig;m&auml;chte und ihre jeweiligen Verb&uuml;ndeten kennen keine Menschenrechte, l&auml;ngst ist ihnen das V&ouml;lkerrecht oder die UN-Charta ein l&auml;stiges Papier, das man rasch und schmerzlos in die Tonne treten kann. Die V&ouml;lker werden zu kleinen Schachfiguren auf dem Spielbrett der gro&szlig;en Player. Menschenleben z&auml;hlen nur insofern, als sie den eigenen Interessen dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/10-2018&amp;textfile=4365\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Google l&auml;sst Vertrag mit Milit&auml;r auslaufen<\/strong><br>\nGoogle will dem US-Verteidigungsministerium laut Medienberichten nicht l&auml;nger k&uuml;nstliche Intelligenz f&uuml;r Kriegsf&uuml;hrung zur Verf&uuml;gung stellen. Ein entsprechender Vertrag mit 18 Monaten Laufzeit und im Wert von weniger als zehn Millionen Dollar werde nicht &uuml;ber das Jahr 2019 hinaus verl&auml;ngert, berichteten die &ldquo;New York Times&rdquo;, Buzzfeed und das Technologie-Blog Gizmodo. Dar&uuml;ber habe die Chefin der Sparte Google Cloud, Diane Greene, ihre Mitarbeiter informiert.<br>\nDie Vereinbarung sieht vor, dass Google Algorithmen bereitstellt, die dem Pentagon bei der Bewertung von Videobildern helfen und effizientere Drohnenangriffe erm&ouml;glichen soll.<br>\nDas &ldquo;Project Maven&rdquo; spaltete die Google-Belegschaft, etliche Angestellte verlie&szlig;en den Konzern aus Emp&ouml;rung. Tausende andere Mitarbeiter unterzeichneten eine Petition, in der sie Unternehmenschef Sundar Pichai baten, das Projekt einzustellen. Zudem machen sich die Angestellten f&uuml;r eine Firmenpolitik stark, die einer Nutzung von Google-Technologie zum Zweck der Kriegsf&uuml;hrung abschw&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/google-pentagon-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Dieses Wahlkampfget&ouml;se ist unertr&auml;glich&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundespolizeigewerkschaft kritisiert die Asylpl&auml;ne des CSU-Ministerpr&auml;sidenten Markus S&ouml;der. Dies sei nichts als &bdquo;Wahlkampfget&ouml;se&ldquo; und lenke von den eigentlichen Problemen ab.<br>\nDie Bundespolizeigewerkschaft kritisiert die bayerischen Pl&auml;ne zum Alleingang in der Asylpolitik scharf. &bdquo;Dieses Wahlkampfget&ouml;se auf Kosten der Bundespolizei ist unertr&auml;glich&ldquo;, erkl&auml;rte der Bundesvorsitzende Ernst Walter. &bdquo;Herr S&ouml;der soll gef&auml;lligst zuerst mal seine eigenen Hausaufgaben machen, bevor er mit seinen &bdquo;gro&szlig;bayerischen Visionen&ldquo; zur &Uuml;bernahme von Bundesaufgaben die engagierte und professionelle Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen in Frage stellt.&ldquo; In Bayern sind im Herbst Landtagswahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/bayerns-asylplaene-dieses-wahlkampfgetoese-ist-unertraeglich-a-1519453\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>After the Faked Journalist Killing in Ukraine, the Murk Deepens<\/strong><br>\n[&hellip;] However, in the absence of solid facts and real evidence about any plot to kill the dissident, Arkady Babchenko, somewhat implausible figures have emerged from the shadows, perhaps the most unlikely being the priest, who claimed he was hired to carry out the hit.<br>\nOleksiy Tsimbalyuk, once a monk and a deacon in the Ukrainian Orthodox Church who used the clerical name Aristarkh, wrote on his Facebook page that he was the man who went to the authorities after being hired to kill Mr. Babchenko.<br>\nThe cleric has never made a secret of his longstanding antipathy toward Russia, fighting Russian-backed militias in eastern Ukraine and switching his religious affiliation from the Russian Orthodox Church to a breakaway branch of the Orthodox Church that has declared its independence from Moscow.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2018\/06\/01\/world\/europe\/ukraine-arkady-babchenko.html\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So, so. Ein faschistischer offen antirussischer M&ouml;nch soll nun also Putins Journalistenkiller sein? Da muss man auch erst einmal drauf kommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Selbst wenn die AfD nicht in Talkshows sitzt, sind ihre Inhalte omnipr&auml;sent<\/strong><br>\nFrank Plasberg will Alexander Gauland nicht mehr einladen. &ldquo;Richtig&rdquo; sagt der Politikberater Johannes Hillje. Das Problem sei aber, dass Sendungen zum Teil l&auml;ngst die Positionen der AfD &uuml;bernommen h&auml;tten.<br>\nSchon lange bevor die AfD in den Bundestag eingezogen ist, hat sie &ouml;ffentliche Debatten dominiert und die Themenagenda mitbestimmt, weil ihre Problembeschreibungen und Deutungsans&auml;tze von Medien und anderen Parteien aufgegriffen werden. &hellip;.<br>\nDas Entscheidende ist hierbei: Die AfD setzt gar nicht unbedingt die Themen, aber sie beeinflusst sehr stark, wie wir &uuml;ber ein Thema reden. Es geht also nicht darum, ob wir &uuml;ber den Themenkomplex Migration in einer Talkshow reden, sondern &uuml;ber das &ldquo;Wie&rdquo;. Als Kommunikationswissenschaftler nenne ich das &ldquo;Second-Level Agenda-Setting&rdquo;. Konkret: Dank der AfD f&uuml;hren wir eine Desintegrations- statt der n&ouml;tigen Integrationsdebatte. &hellip; Die AfD hat nicht die F&auml;higkeit, Probleme zu l&ouml;sen, aber sie zu definieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/talkshows-und-populismus-selbst-wenn-die-afd-nicht-in-talkshows-sitzt-sind-ihre-inhalte-omnipraesent-1.4002428\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>ORF-Redakteure f&uuml;rchten Umbau zum Regierungsfunk<\/strong><br>\nDer ORF-Redakteursausschuss hat sich am Dienstag, kurz vor Beginn der Medienenquete, einstimmig gegen die staatliche Finanzierung ausgesprochen und Kritik an der Regierung ge&auml;u&szlig;ert. In einer Aussendung hei&szlig;t es: &ldquo;Die staatliche Finanzierung des ORF aus dem Bundesbudget &ndash; anstatt &uuml;ber eine Geb&uuml;hr &ndash; w&uuml;rde zur direkten Abh&auml;ngigkeit vom Wohlwollen der Regierungsparteien f&uuml;hren.&rdquo;<br>\nDenn eine staatliche Finanzierung h&auml;tte &ldquo;eine permanente Abh&auml;ngigkeit des ORF von Budget-Entscheidungen des Parlamentes zur Folge.&rdquo; Man bef&uuml;rchte verst&auml;rkten Druck aus der Politik auf die ORF-F&uuml;hrung. Freie und faire Berichterstattung &uuml;ber die Parteien w&uuml;rde nahezu unm&ouml;glich gemacht werden, wenn Politiker &uuml;ber die wirtschaftliche Existenz des ORF bestimmen. Die Verpflichtung sehe man nicht bei den Parteien, sondern beim TV-Publikum.<br>\nIn der Aussendung verweisen die Redakteure unter anderem auf ein Facebook-Posting von FP&Ouml;-Vizekanzler Heinz-Christian Strache zur ORF-Berichterstattung (&ldquo;L&uuml;gen&rdquo;), auf Aussagen des freiheitlichen Stiftungsrats-Vorsitzenden Norbert Steger, aber auch auf die j&uuml;ngsten Personalentscheidungen im ORF, f&uuml;r die sich Generaldirektor Alexander Wrabetz &ldquo;Empfehlungen&rdquo; aus dem Stiftungsrat geholt habe. Es sei &ldquo;bedauerlich&rdquo;, dass die Regierungsparteien &ldquo;offenbar wenig Interesse an einem unabh&auml;ngigen ORF haben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/panorama\/orf-redakteure-f%C3%BCrchten-umbau-zum-regierungsfunk\/ar-AAyfwCW\">msn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schweigen im Pressewalde<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein Gl&uuml;ck f&uuml;r alle Bundesb&uuml;rger zwischen Rhein und Oder, zwischen den Alpen und Nord- und Ostsee: Sie leben in einem Rechtsstaat, in dem laut Artikel 5 des Grundgesetzes jeder das Recht hat, &raquo;sich aus allgemein zug&auml;nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten&laquo;. Details sind in den Pressegesetzen der Bundesl&auml;nder geregelt. Danach ist die Einhaltung der publizistischen oder journalistischen Sorgfaltspflicht bei der Berichterstattung die oberste Maxime von Presse, Funk und Fernsehen. Wenn auch unterschiedlich formuliert verlangt diese Pflicht, dass Inhalt, Herkunft und Wahrheitsgehalt von Nachrichten vor der Ver&ouml;ffentlichung &uuml;berpr&uuml;ft werden m&uuml;ssen und dass die Nachrichten nicht sinnentstellend wiedergegeben werden d&uuml;rfen.<br>\nUnd das Gl&uuml;ck der Deutschen ist noch gr&ouml;&szlig;er, da sich die &uuml;bergro&szlig;e Mehrzahl der Medien streng an diese Maxime h&auml;lt. So auch Anfang April des Jahres. Da meldeten sie in fetten Schlagzeilen: &raquo;Mutma&szlig;licher Giftgaseinsatz in Syrien: Trump nennt Assad ein &rsaquo;Vieh&lsaquo;&laquo; (Die Welt), &raquo;US-AUSSENMINISTERIUM SPRICHT VON &rsaquo;BEWEIS&lsaquo;. Syrien steckt hinter Giftgasangriff in Duma&laquo; (Bild), &raquo;Die zynische Chemiewaffenbruderschaft. Bei der Chlorgasattacke auf die Stadt Duma sterben mindestens 50 Menschen. Die t&ouml;dliche Bombe hat wohl ein Armeehubschrauber abgeworfen.&laquo; (Frankfurter Rundschau), &raquo;Ganze Familien erstickt. Russland bestreitet Giftgas-Einsatz im syrischen Ost-Ghuta&laquo; (Berliner Zeitung).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/10-2018&amp;textfile=4366\">ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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