{"id":44304,"date":"2018-06-07T08:32:51","date_gmt":"2018-06-07T06:32:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304"},"modified":"2018-06-07T08:32:51","modified_gmt":"2018-06-07T06:32:51","slug":"hinweise-des-tages-3134","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h01\">Die Krim wird zum Vorwand f&uuml;r jeden Unsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h02\">Die M&auml;r von der transatlantischen Entfremdung und die Aufr&uuml;stung Deutschlands zur Kriegsmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h03\">Ein Staat gibt seine Tarnung auf: Der &auml;u&szlig;ere Feind wird immer wichtiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h04\">Die Rentenkommission setzt sich in Bewegung. Was rauskommen wird? Mit hoher Wahrscheinlichkeit eine h&ouml;chst problematische weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h05\">Meilenweit entfernt von d&auml;nischen Verh&auml;ltnissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h06\">Ausgepresst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h07\">Beh&ouml;rden legen erste Diesel-Autos in M&uuml;nchen und Hamburg still<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h08\">Die pr&auml;zisen Luftangriffe des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h09\">Skripal-Aff&auml;re: Auch nach drei Monaten bleibt London der Welt einen Beweis schuldig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h10\">Die Folter der Bush-&Auml;ra: Stellt endlich die K&ouml;pfe vor Gericht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h11\">Hetzjagd statt Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44304#h12\">Parteienfinanzierung: 25 Millionen Euro mehr f&uuml;r Parteien?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Krim wird zum Vorwand f&uuml;r jeden Unsinn<\/strong><br>\nWarum muss die Nato weiter aufr&uuml;sten? Warum will die EU Autobahnen zu Panzerstra&szlig;en ausbauen? Warum darf Russland nicht zur&uuml;ck in die G-8? An all dem soll die Annektierung der Krim schuld sein. Die Nato will gleich 90 Verb&auml;nde mit insgesamt 30.000 Soldaten verst&auml;rken. Die EU will 6,5 Mrd. Euro f&uuml;r ihr &ldquo;Milit&auml;r-Schengen&rdquo; ausgeben &ndash; &ldquo;freie Fahrt f&uuml;r Nato-Panzer&rdquo; hei&szlig;t das unausgesprochene Motto. [&hellip;]<br>\nNur Kanzlerin Merkel spricht es aus. Bei einer Fragestunde im Bundestag sagte sie zur G-8:  &ldquo;Die Annexion der Krim ist ein flagranter Bruch des V&ouml;lkerrechts gewesen.&rdquo; Deshalb sei der Ausschluss Russlands aus der Gruppe richtig. Doch das &uuml;berzeugt nicht. Die USA und Gro&szlig;britannien haben sich ebenfalls mehrerer flagranter Br&uuml;che des V&ouml;lkerrechts schuldig gemacht &ndash; man denke nur an den Irak-Krieg und die Folgen f&uuml;r Europa. Konsequenzen: keine.<br>\nAu&szlig;erdem passt Merkels Begr&uuml;ndung nicht zu ihrer Forderung, sich von den USA &ldquo;ein St&uuml;ck weit&rdquo; unabh&auml;ngiger zu machen. Das ginge nur gemeinsam mit Russland oder anderen neuen Partnern &ndash; am besten wohl im Format der G-20.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-krim-wird-zum-vorwand-fuer-jeden-unsinn\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Balken im Auge<\/strong><br>\nAngela Merkel hat heute im Bundestag eine R&uuml;ckkehr Russlands in die G8 ausgeschlossen, weil das G8-Format auf die Achtung des V&ouml;lkerrechts ausgerichtet sei. &ldquo;Die Annexion der Krim ist ein flagranter Bruch des V&ouml;lkerrechts gewesen.&rdquo; Deshalb sei der Ausschluss Russlands aus der Gruppe richtig. Da hat Frau Merkel in der v&auml;terlichen Bibelstunde wohl nicht aufgepasst: &ldquo;Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst du nicht?&rdquo; Hat sie immer noch nicht verstanden, dass sie selbst mit der Unterst&uuml;tzung des Syrienkrieges, durch den viele Menschen ums Leben kommen, das V&ouml;lkerrecht bricht? Und dass sie t&auml;glich einen weiteren Bruch des V&ouml;lkerrechts von deutschen Boden aus zul&auml;sst, durch den US-Drohnenkrieg, der von Ramstein aus gef&uuml;hrt wird, mit tausenden Opfern? Wann l&ouml;st sich die deutsche Politik endlich von der US-Propaganda mit ihrer verlogenen Moral?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1809262622468530\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Pro Frage eine Minute, pro Antwort eine Minute. Nachfragen sind nicht erlaubt&ldquo; Das heisst die Bundeskanzlerin kann auf eine Frage antworten, ohne wirklich konkret zu werden, da ist sie sehr ge&uuml;bt drin. Dann ist die Minute schon um. der Abgeordnete hat keine Chance nachzufragen, wenn er das Gef&uuml;hl hat, seine Frage sei nicht beantwortet worden. Der Erkenntniswert war gering. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die M&auml;r von der transatlantischen Entfremdung und die Aufr&uuml;stung Deutschlands zur Kriegsmacht<\/strong><br>\nDie Regierung Trump &auml;rgert Deutsche und Europ&auml;er wo sie nur kann. Wenn man unsere Politiker und Kommentatoren so h&ouml;rt, k&ouml;nnte man meinen, wir h&auml;tten eine Phase der Entfremdung im transatlantischen Verh&auml;ltnis; Deutschland und Europa k&ouml;nnten sich wom&ouml;glich freischwimmen vom &uuml;berm&auml;chtigen Einfluss der Schutzmacht. Dabei folgt das alles einem raffinierten Kalk&uuml;l um durchzusetzen, was Trump schon vor Amtsantritt mit markigen Worten gefordert hat: dass die Deutschen (und Europ&auml;er) einen gr&ouml;&szlig;eren Teil der Kriegsaufgaben &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/987-kriegsmacht%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Dieser Artikel beschreibt m.E. leider zutreffend die derzeitige (manipulative) Meinungsmache zum Thema &ldquo;Aufr&uuml;stung&rdquo;. Warum wohl U.v.d. Leyen als einzige deutsche Politikerin bei der diesj&auml;hrigen Bilderberg-Konferenz geladen ist &ndash; man kann sich durchaus seine Gedanken machen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Staat gibt seine Tarnung auf: Der &auml;u&szlig;ere Feind wird immer wichtiger<\/strong><br>\nF&uuml;r Vertrauen in den Staat ist nat&uuml;rlich Frau Merkel zust&auml;ndig. Denn die Wirklichkeit karikierend h&auml;lt sich in der Bev&ouml;lkerung hartn&auml;ckig die sozialdemokratische Hoffnung auf einen &ldquo;f&uuml;rsorglichen Staat&rdquo;. Nat&uuml;rlich ist der Wohlfahrtsstaat eine Schim&auml;re. Aber diese Mischung aus T&auml;uschung und Selbstt&auml;uschung wird dringend gebraucht: So gilt Hartz Vier als soziale Hilfe und nicht als das was es ist: Ein Zwangssystem zur Z&auml;hmung der Ausgegrenzten. Aber Herr Hanefeld von VW schreibt keine Kanzler-Reden. Er sitzt im Vorstand des Forum Ebenhausen: Das Forum ist der Freundeskreis der Stiftung Wissenschaft und Politik e.V. Ein Verein, der sich den strategischen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Ziel gesetzt hat. Wie zuf&auml;llig hei&szlig;t der Vorstandsvorsitzende Eckart von Klaeden (Cheflobbyist des Daimler-Konzerns, ehemals enger Vertrauter von Angela Merkel, Staatsminister und CDU-Abgeordneter). So verwaltet der Staat an dieser Stelle die &ldquo;gemeinschaftlichen Gesch&auml;fte der ganzen Bourgeoisklasse.&rdquo; An der Dieselfront hat der Staat frech die Tarnung der Wohlfahrt aufgegeben: Schei&szlig; auf die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung, Schei&szlig; auf Verantwortung gegen&uuml;ber den Verbrauchern.<br>\nAn anderer Stelle ist diese Preisgabe des sozialen Tarnanstrichs noch brutaler: Im Pflegebereich, in dem es l&auml;ngst nicht mehr um die Pflege alter Menschen geht, wie mancher immer noch glaubt, sondern um den Profit einer Industrie, die mit der Verwahrung welken Fleisches dealt. Gerade erst kursiert ein offener Brief von Angeh&ouml;rigen und Betreuern an die F&uuml;hrung der Vitanas-Pflegekette: &ldquo;Schmutzige Flure und Zimmer, verdreckte Balkone, Reparaturen, die nicht mehr erledigt werden&rdquo;, dar&uuml;ber hinaus &ldquo;immer weniger Betreuungspersonal, unwissendes, t&auml;glich wechselndes Leasingpersonal&rdquo;. Im August 2017 wurde der kleine Vitanas-Pflegekonzern (zu der Zeit 4.400 Mitarbeiter) an die &ldquo;Oaktree Capital Management&rdquo; verkauft. Was so romantisch nach Eichenlaub klingt, ist eine knallharte Profitmaschine von 82 Milliarden US-Dollar Anlagekapital. Patienten werden als Renditeobjekte begriffen. Die Angestellten der Heime, die der &ldquo;Oaktree&rdquo; geh&ouml;ren, gelten als Akkord-Arbeiter zur Produktion von Profit. Der sch&ouml;nste Merkel-Satz zum Pflegenotstand: &ldquo;Es wird mehr Standard da reinkommen.&ldquo; Aus dem Merkelschen ins Deutsche &uuml;bersetzt: Schei&szlig; auf die Verantwortung gegen&uuml;ber den Alten und Kranken. &ndash; Das ist der wahre Standard.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/ein-staat-gibt-seine-tarnung-auf.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Rentenkommission setzt sich in Bewegung. Was rauskommen wird? Mit hoher Wahrscheinlichkeit eine h&ouml;chst problematische weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters<\/strong><br>\nHinsichtlich der gro&szlig;en Baustelle Rentenpolitik ist der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ein Monument des Kompromisses. So haben die Sozialdemokraten einige gesichtswahrende Punkte in dem Dokument verankern k&ouml;nnen, aber die wahre Frage nach der zuk&uuml;nftigen Ausgestaltung des Alterssicherungssystems hat man a) inhaltlich vertagt und b) in die ganz eigene Welt einer Kommission outgesourct, die nun erst einmal nachdenken soll und muss, was wiederum a) auf der Zeitschiene bis zum Ende der Legislatur erm&ouml;glicht.<br>\nDie Sozialdemokraten heben als besondere erfolgt diese Vereinbarung im Koalitionsvertrag hervor:<br>\n&raquo;&hellip; werden wir die gesetzliche Rente auf heutigem Niveau von 48 Prozent bis zum Jahr 2025 absichern und bei Bedarf durch Steuermittel sicherstellen, dass der Beitragssatz nicht &uuml;ber 20 Prozent steigen wird. F&uuml;r die Sicherung des Niveaus bei 48 Prozent werden wir in 2018 die Rentenformel &auml;ndern.&laquo; (S. 90)<br>\nDas nun h&ouml;rt sich nach einer richtigen Schubumkehr hinsichtlich der bisherigen Fahrtrichtung des Rentenniveaus nach unten an. Endlich, m&ouml;chte man meinen. Allerdings wurde schon Anfang des Jahres, als im Ergebnispapier der damaligen Sondierungsgespr&auml;che dieser Punkt auftauchte, etwas sp&ouml;ttisch angemerkt, dass sich dieser scheinbare sozialpolitische Hengst als reichlich m&uuml;der Gaul entpuppt, wenn man genauer hinschaut.<br>\nMan k&ouml;nnte auch von einer Rosst&auml;uscherei sprechen, denn dem Rentenversicherungsbericht 2017 der Bundesregierung kann man den folgenden Hinweis entnehmen:<br>\n&raquo;Das Sicherungsniveau vor Steuern betr&auml;gt derzeit 48,2 % und bleibt in den kommenden Jahren dank einer guten wirtschaftlichen Entwicklung mit stabilem Beitragssatz auf diesem Niveau. Nach dem Jahr 2024 sinkt das Sicherungsniveau vor Steuern unter 48 %.&laquo; (S. 39)<br>\nWie praktisch, man kann als ein Ergebnis der Koalitionsverhandlungen eine &ldquo;Haltelinie&rdquo; beim Sicherungsniveau verkaufen, das sowieso schon mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten wird. Danke f&uuml;r nichts, wird der eine oder andere an diese Stelle denken. Der einzige hier relevante Punkt ist dann die in Aussicht gestellte gesetzliche Festschreibung dieser wahrscheinlichen Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.com\/2018\/06\/die-rentenkommission-setzt-sich-in-bewegung.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: An der Rente mit 69 f&uuml;hrt kein Weg vorbei<\/strong><br>\nExperten sehen einen vierfachen Vorteil des l&auml;ngeren Arbeitens. Aber auch an anderen Stellschrauben wird die Regierung drehen m&uuml;ssen. B&uuml;rger k&ouml;nnen als &bdquo;Rentenminister&ldquo; selbst testen, wie schwer das f&uuml;r die Politik ist.<br>\nDie zehn M&auml;nner und Frauen, die erstmals an diesem Mittwoch in Berlin zusammenkommen, sollen nichts weniger als ein Wunder vollbringen. Die Sozialexperten haben von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, ein Konzept zur langfristigen Stabilisierung des Rentensystems zu erarbeiten. Dabei sollen sie nicht nur verhindern, dass der Beitragssatz als Folge der Alterung durch die Decke geht. Auch das Rentenniveau &ndash; also die Rente im Verh&auml;ltnis zum Lohn &ndash; soll dauerhaft stabilisiert werden. Und da Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erkl&auml;rterma&szlig;en auch die gesetzliche Altersgrenze keinesfalls anheben will, gleicht die Aufgabe der neuen Rentenkommission der Quadratur des Kreises. Zumal auch die vierte Unbekannte in der langfristigen Rentenrechnung, der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, schon heute mit rund 90 Milliarden Euro ein Drittel der gesamten Ausgaben des Bundes umfasst und an eine Grenze st&ouml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article177040354\/Lebensarbeitszeit-An-der-Rente-mit-69-fuehrt-kein-Weg-vorbei.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.E.:<\/strong> Neben dem offensichtlich erkennbaren Werbeartikel der deutschen Versicherungswirtschaft ist besonders die <a href=\"https:\/\/rentenminister.gdv.de\">beworbene Interaktive Mitmachseite hervorzuheben<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Durch mehr oder weniger gut getarnte &uuml;berzogene Annahmen und Vorgaben wird dem Nutzer vorgegaukelt, dass egal was er tut, es ist einfach nicht anders finanzierbar, als das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre zu erh&ouml;hen! Die URL eignet sich auch hervorragend f&uuml;r den digitalisierten Schulunterricht um dem Nachwuchs die ausweglose Situation schon vor dem Eintritt in die Arbeitswelt klar zu machen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Norbert Bl&uuml;m sagt im <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Steigen-muessen-die-Rentenbeitraege-auf-jeden-Fall\">Interview mit dem RND<\/a>, dass nur mit guten L&ouml;hnen auch eine gute Rente entstehe. Kein System der Welt sei in der Lage, aus Hungerl&ouml;hnen eine Luxusrente zu machen. Ziel der Rentenkommission m&uuml;sse sein, Armut im Alter zu verhindern. Bl&uuml;m: &bdquo;Wenn man es richtig macht, muss das Rentenniveau nicht sinken. Man sollte das Geld, das der Versicherungswirtschaft &uuml;ber die Riester-Rente in den Rachen geworfen wird, in die gesetzliche Rente investieren. Dann w&auml;ren viele Probleme gel&ouml;st. Es ist ein M&auml;rchen, dass die Riester-Rente die J&uuml;ngeren vor steigenden Belastungen sch&uuml;tzt.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Warum?<\/em><br>\n<em>&bdquo;Bei Riester gibt es keinen Arbeitgeberbeitrag. Sie f&uuml;hrt zu h&ouml;heren Beitr&auml;gen und einem sinkenden Rentenniveau f&uuml;r die nachwachsende Generation. Die kapitalgedeckte Privatvorsorge ist keinesfalls kosteng&uuml;nstiger als die gesetzliche Rente. Die Verwaltungskosten der Rentenversicherung betragen &shy;1,5&#8202;&#8202;&#8202;Prozent der Einnahmen. Bei den privaten Versicherern sind es bis zu 15 Prozent. Bevor &uuml;berhaupt ein Euro zur&uuml;ckgelegt wird, haben die Konzerne schon einmal 15 Cent abkassiert.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Bundesregierung muss die gesetzliche Rentenversicherung st&auml;rken<\/strong><br>\nF&uuml;r eine gute Alterssicherung w&auml;re eine neue Ordnung am Arbeitsmarkt notwendig, die f&uuml;r gute Arbeitsbedingungen und Tarifvertr&auml;ge mit hohen L&ouml;hnen sorgt. Dazu m&uuml;ssten grundlose Befristungen abgeschafft und unfreiwillige Teilzeit abgebaut werden. So k&ouml;nnten die Menschen gesund bis zur Rente arbeiten und auch danach frei von Armut leben. Wichtig w&auml;re es zudem, Menschen mit gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigungen oder &auml;lteren Erwerbslosen Perspektiven f&uuml;r einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu geben. Auch gilt es, die Lebensarbeitszeit nicht weiter zu erh&ouml;hen.<br>\nEntscheidend ist letztlich, ob die Bundesregierung die gesetzliche Rentenversicherung wieder st&auml;rkt. Dazu m&uuml;sste sie das Rentenniveau stabilisieren und anheben. Zeiten, in denen Menschen wenig verdient haben, in denen sie arbeitslos oder in Bildungsma&szlig;nahmen waren, d&uuml;rfen nicht zu einem schlechteren Auskommen f&uuml;hren. Alle Besch&auml;ftigten sollten im Alter und bei Erwerbsminderung ein Leben in W&uuml;rde f&uuml;hren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++b1f8744a-68ad-11e8-a501-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Meilenweit entfernt von d&auml;nischen Verh&auml;ltnissen<\/strong><br>\nDie Regierung verspricht 13.000 neue Stellen in der Pflege. Um so gut zu werden wie D&auml;nemark, br&auml;uchte man hierzulande jedoch eine halbe Million zus&auml;tzliche Pflegekr&auml;fte. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die Pflegemisere in Deutschland wird derzeit viel diskutiert. Auch die Bundesregierung scheint entschlossen, es nun besser zu machen als in den Jahren zuvor: &ldquo;Wir haben verstanden&rdquo;, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), als er in der vergangenen Woche die Eckpunkte f&uuml;r ein &ldquo;Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege&rdquo; vorstellte.<br>\nWirklich? Um zu ermessen, wie weit das Sofortprogramm tr&auml;gt, muss man sich das ganze Ausma&szlig; des Problems vergegenw&auml;rtigen. Und das ist gewaltig. Es gibt nicht nur die von der Regierung richtig benannte Vertrauenskrise des Berufsstandes der Pflege. Deutschland ist f&uuml;r die  Bew&auml;ltigung der Herausforderungen einer alternden Bev&ouml;lkerung insgesamt schlecht aufgestellt. Dies gilt f&uuml;r die Krankenhaus- und noch mehr f&uuml;r die Altenpflege. (&hellip;)<br>\nSchon die Relation von examinierter Fachkraft zu Patient war in Deutschland mit 13 Patienten pro Fachkraft am schlechtesten; in den meisten L&auml;ndern bewegte sie sich in einem Korridor zwischen 1:6,9 (Irland) und 1:8,6 (England). Werden jedoch Assistenzkr&auml;fte mit einbezogen, schneidet Deutschland nicht etwa besser ab, sondern noch schlechter. (&hellip;)<br>\nIn der Altenpflege ist die Situation besonders dramatisch. Zwar gibt es in Heimen und bei ambulanten Diensten heute weit mehr Besch&auml;ftigte als Ende der 90er Jahre; nach K&ouml;pfen stieg die Zahl von 625.000 (1999) auf 1,1 Mio. Ende 2015. Im selben Zeitraum stieg allerdings auch die Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen stark an. Hinzukommt: Der Personalaufbau erfolgte fast ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Teilzeit.<br>\nDer in den Gesetzen formulierte Anspruch auf personenzentrierte Pflege ist vor diesem Hintergrund reine Makulatur. (&hellip;)<br>\nOb Spahns Pflegesofortprogramm ein erster von mehreren Schritten in die richtige Richtung ist oder es der Regierung erneut nur um die weitere Verwaltung des Pflegenotstandes geht, ist offen. Die Frage wird sich nicht zuletzt daran entscheiden, ob die Regierung willens ist, dem Renditedenken in der Kranken- wie Altenpflege die Grundlage zu entziehen. Bislang gibt es daf&uuml;r wenige Anzeichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-05\/pflegenotstand-jens-spahn-grosse-koalition-sofortprogramm\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausgepresst<\/strong><br>\nInternationale Investoren legen ihr Geld inzwischen lieber am Wohnungsmarkt als in der Automobilindustrie an. Der rasante Aufstieg der Vonovia, in deren H&auml;usern eine Million Menschen wohnen, verdeutlicht, wie dabei asoziales Verhalten belohnt wird.<br>\nWeil der alte Name mit zu viel Negativem verbunden war, musste ein neuer her. Die Deutsche Annington hei&szlig;t seit Mitte 2015 Vonovia. Falls sich durch die Umbenennung etwas an dem Marktverhalten, das der Annington ihren schlechten Ruf einbrachte, ge&auml;ndert hat, muss es sich heimlich vollzogen haben.<br>\nIn rasanter Geschwindigkeit ist die Vonovia zum gr&ouml;&szlig;ten deutschen Immobilienunternehmen aufgestiegen und als einziger Vertreter dieser Branche auf dem Deutschen Aktienindex (DAX) gelistet. 2001 ist sie, noch unter dem Namen Deutsche Annington, erstmals in Erscheinung getreten: Im Zuge der Bahnreform kaufte sie elf der achtzehn Eisenbahnerwohnungsbaugesellschaften, die damals zur Auktion standen, mit insgesamt 65 000 Wohnungen. Gewisses Startkapital war demnach vorhanden. In den folgenden Jahren setzte das Immobilienunternehmen vornehmlich auf zwei Strategien: Die Konkurrenz aufkaufen und dort zuschlagen, wo in gro&szlig;em Stil &ouml;ffentliches Eigentum in privates umgewandelt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/375\/ausgepresst-5126.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beh&ouml;rden legen erste Diesel-Autos in M&uuml;nchen und Hamburg still<\/strong><br>\nIn M&uuml;nchen sollen 41 VW- und Audi-Fahrzeuge stillgelegt werden. In deren Motoren ist die verbotene Manipulations-Software verbaut. [&hellip;]<br>\nEin VW-Kunde aus D&uuml;sseldorf beschreibt seinen Austausch mit der Beh&ouml;rde so: &bdquo;Ich habe sowohl telefonisch als auch schriftlich um Fristverl&auml;ngerung gebeten, beides wurde abgelehnt.&ldquo; Wenn er bis zum 26. April keinen Nachweis &uuml;ber ein Software-Update erbringe, sei ein weiteres Schreiben angek&uuml;ndigt worden, f&uuml;r das er 20 Euro bezahlen soll. &bdquo;In diesem Schreiben wird mir eine erneute Frist von 40 Tagen einger&auml;umt. Danach wird das Stilllegungsverfahren eingeleitet, das dann mindestens 140 Euro kostet.&ldquo;<br>\nWarum die Eile? Jahrelang lie&szlig;en die Beh&ouml;rden Volkswagen seine Kunden betr&uuml;gen. Was dr&auml;ngt die Zulassungsstellen nun dazu, die Manipulationssoftware &uuml;berschreiben zu lassen, bevor die Rechtsanspr&uuml;che der Kunden gekl&auml;rt sind? &bdquo;Das habe ich auch gefragt&ldquo;, sagt der VW-Kunde in D&uuml;sseldorf. &bdquo;Mir wurde gesagt, es gebe einen entsprechenden Erlass des Verkehrsministeriums.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/app.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/fehlende-nachruestung-behoerden-legen-erste-diesel-autos-in-muenchen-und-hamburg-still\/22653046.html?ticket=ST-1391842-gKyVgzub4ogFraqlsQej-ap2\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die pr&auml;zisen Luftangriffe des Westens<\/strong><br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe gegen die Kriegf&uuml;hrung der Anti-IS-Koalition erhebt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Wie Amnesty in einem gestern ver&ouml;ffentlichten Bericht schreibt, sind bei Luftangriffen westlicher Kampfjets im Rahmen der R&uuml;ckeroberung Raqqas hunderte Zivilisten ums Leben gekommen, weil westliche Milit&auml;rs es bei der Vorbereitung ihrer Bombardements an der gebotenen Sorgfalt mangeln lie&szlig;en oder beim Beschuss ziviler Wohngebiete unpr&auml;zise Waffen benutzten. Treffen die Vorw&uuml;rfe zu, dann handelt es sich um Kriegsverbrechen. Entsprechend streitet die Anti-IS-Koalition alles ab und r&auml;umt lediglich 24 zivile Todesopfer ein. NGOs k&ouml;nnen mindestens 1.400 tote Zivilisten in der Schlacht um Raqqa belegen. Die Bundeswehr war mit der Lieferung von Aufkl&auml;rungsdaten involviert. Ein Beispiel bietet die Bombardierung einer Schule im M&auml;rz 2017, bei der mehr als 30 Zivilisten zu Tode kamen; der Angriff wurde auf der Grundlage deutscher Aufkl&auml;rungsdaten durchgef&uuml;hrt. Anders als im Fall russisch-syrischer Luftangriffe bleibt Kritik aus Berlin aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7629\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Skripal-Aff&auml;re: Auch nach drei Monaten bleibt London der Welt einen Beweis schuldig<\/strong><br>\nDoch all diese Ungereimtheiten gerieten in Vergessenheit &ndash; wenn sie &uuml;berhaupt je in den Massenmedien als solche thematisiert wurden &ndash;, als der Telegraph am 20. April unter Berufung auf &bdquo;Sicherheitskreise&ldquo; verk&uuml;ndete, dass mehrere &bdquo;Hauptverd&auml;chtige&ldquo; identifiziert worden seien. Dabei soll es sich um einen 54-J&auml;hrigen ehemaligen Offizier des russischen Geheimdienstes FSB handeln (Codename: &bdquo;Gordon&ldquo;), der ein Team bestehend aus sechs russischen Attent&auml;tern angef&uuml;hrt habe. Von einem &bdquo;Durchbruch&ldquo; bei den Ermittlungen war die Rede, der deutschen Medien die eine oder andere Schlagzeile wert war.<br>\nKeine Schlagzeilen machte hingegen, als der Nationale Sicherheitsberater Sir Mark Sedwill zwei Wochen sp&auml;ter einr&auml;umen musste, dass seine Ermittler noch &uuml;berhaupt keinen Verd&auml;chtigen identifizieren konnten.<br>\nW&auml;hrend London fast t&auml;glich &ndash; sozusagen halboffiziell &uuml;ber die von Medien zitierten &bdquo;hochrangigen&ldquo; Quellen &ndash; eine neue Version zum Fall Skripal in die Welt setzte, behaupteten britische Medien bezeichnenderweise, es sei der Kreml, der seine Position st&auml;ndig &auml;ndere, um Verwirrung zu stiften. Moskau verfolge in der Skripal-Aff&auml;re &bdquo;30 parallele Linien der Desinformation&ldquo;, meinte auch die britische Regierung, ohne diese Behauptung jedoch weiter auszuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/70987-skripal-affaere-auch-nach-drei-monaten-bleibt-london-beweis-schuldig\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Sebastian Range dr&ouml;selt sehr detailliert die Skripal-Aff&auml;re mit ihren grotesken Ver&auml;stelungen auf. Was nach der Lekt&uuml;re bleibt, ist das erneute Staunen &uuml;ber die Substanzlosigkeit eines Falles, mit dem internationale Medienkampagnen und kriegerische Akte gerechtfertigt wurden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Folter der Bush-&Auml;ra: Stellt endlich die K&ouml;pfe vor Gericht!<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 umspannte die USA die Welt mit einem Netzwerk aus illegalen Foltergef&auml;ngnissen. Nach Mazedonien, Polen und Italien wurden j&uuml;ngst auch Rum&auml;nien und Litauen f&uuml;r ihre Komplizenschaft in US-Folter vom Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte verurteilt. Die juristische Verfolgung s&auml;mtlicher Akteure &ndash; insbesondere der Kriegsverbrecher der Bush-Administration &ndash; muss das Ziel bleiben.<br>\nAm 9. Dezember 2014 ver&ouml;ffentlichte der US-Senat den weltweit aufsehenerregenden CIA-Folterbericht, der vermeintlich der Aufkl&auml;rung des globalen Folternetzwerks der Bush-&Auml;ra dienen sollte.<br>\n&bdquo;Eine der St&auml;rken, die Amerika so einzigartig macht, ist unsere Bereitschaft, unserer Vergangenheit offen entgegenzutreten, uns unserer Unvollkommenheit zu stellen, Ver&auml;nderungen vorzunehmen und es besser zu machen.&ldquo;<br>\nMit diesen Worten pries der damalige Pr&auml;sident Barack Obama die Ver&ouml;ffentlichung des Torture Report (von dessen 6.000 Seiten weiterhin 5.475 Seiten als Staatsgeheimnis unter Verschluss sind). Doch Obamas &bdquo;Bereitschaft&ldquo;, sich der US-amerikanischen &bdquo;Unvollkommenheit zu stellen&ldquo;, beschr&auml;nkte sich dann auch auf das folgenlose &Auml;u&szlig;ern dieser blumigen Worte: Kein einziger Verantwortlicher der Bush-&Auml;ra wurde von V&ouml;lkerrechtler und Friedensnobelpreistr&auml;ger Obama je vor ein Gericht gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-06-06\/die-globale-folter-der-bush-aera-stellt-endlich-die-koepfe-vor-gericht\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hetzjagd statt Journalismus<\/strong><br>\nDer &laquo;Blick&raquo; stellte einen 27-J&auml;hrigen sowie dessen Vater mit Namen an den Pranger. Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft w&auml;hrend des Hamburger G20-Gipfels randaliert haben. Ein weiteres krasses Beispiel daf&uuml;r, wie Medien im Zusammenspiel mit einer hyperventilierenden Justiz den Rechtsstaat aushebeln.<br>\nDer Mann, der in Hamburg angeblich randaliert haben soll, hat einen prominenten Vater. Das reichte der Boulevardzeitung &laquo;Blick&raquo;, den Vater mit Bild und Namen auf der Titelseite vorzuf&uuml;hren. Und brachte ihn so mit den Vorw&uuml;rfen gegen den Sohn in Verbindung, quasi Sippenhaft. Der &laquo;Blick&raquo; verletzte damit auch die Pers&ouml;nlichkeitsrechte des Sohns: &laquo;Schwerer Landfriedensbruch&raquo; sowie &laquo;Brandstiftung&raquo; w&auml;hrend des G20-Gipfels vom letzten Juli wirft ihm die Hamburger Justiz vor. Die Rechte und Pflichten der JournalistInnen besagen, &laquo;die Privatsph&auml;re der einzelnen Personen zu respektieren, sofern das &ouml;ffentliche Interesse nicht das Gegenteil verlangt&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1823\/blick\/hetzjagd-statt-journalismus\">WOZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Parteienfinanzierung: 25 Millionen Euro mehr f&uuml;r Parteien?<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen die staatlichen Zusch&uuml;sse f&uuml;r Parteien um 25 Millionen Euro anheben. Die drastische Erh&ouml;hung der Parteienfinanzierung begr&uuml;ndet der Gesetzentwurf mit h&ouml;heren Ausgaben f&uuml;r Kommunikation und Sicherheit.<br>\nParteien k&ouml;nnten k&uuml;nftig h&ouml;here staatliche Zusch&uuml;sse erhalten: Union und SPD wollen mit einem Gesetzentwurf die absolute Obergrenze der staatlichen Teilfinanzierung auf 190 Millionen Euro anheben. Carsten Schneider, der erste Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD, best&auml;tigte einen entsprechenden Bericht der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. Somit st&uuml;nden den Parteien insgesamt 25 Millionen Euro mehr aus staatlichen Mitteln zur Verf&uuml;gung. Bereits in der kommenden Woche k&ouml;nnte der Gesetzentwurf demnach im Parlament besprochen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/parteien-finanzierung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: SPD greift dem Steuerzahler in die Tasche<\/strong><br>\nIm Hauruck-Verfahren will die Koalition kurz vor der Fu&szlig;ball-WM noch eine Gesetzes&auml;nderung durchwinken lassen, um die klamme Kasse der SPD zu f&uuml;llen: Die Parteien sollen mehr Geld bekommen. Die Opposition wird &uuml;berrumpelt.<br>\nDie finanziell unter Druck stehende SPD versucht, mit einer raschen &Auml;nderung im Parteiengesetz an mehr Geld zu gelangen. Die Kassenlage der Partei ist nach verlorenen Wahlen und einer ganzen Serie von au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Aufwendungen etwa f&uuml;r Sonderparteitage und die Mitgliederbefragung so schlecht, dass dringend nach neuen Einnahmen gesucht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/parteienfinanzierung-spd-greift-in-die-steuerkasse-15626251.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Parteispenden: Wer stoppt die intransparenten Geldfl&uuml;sse zugunsten der AfD?<\/strong><br>\nDie Schleuse ist ge&ouml;ffnet: Seit Jahren profitiert die AfD von millionenschweren verdeckten Geldstr&ouml;men. AfD-Bundesvorstand Meuthen zum Beispiel lie&szlig; sich 2016 ganz bewusst Teile seines Wahlkampfes von einer Schweizer Agentur bezahlen. Doch die wirklichen Finanziers bleiben auch mit Ver&ouml;ffentlichung der AfD-Rechenschaftsberichte unbekannt. F&uuml;r die Demokratie ist das Vorgehen der AfD eine Gefahr. Macht das AfD-Beispiel Schule, k&ouml;nnten in Zukunft Konzerne, Verm&ouml;gende oder ausl&auml;ndische Regierungen Wahlk&auml;mpfe einfacher mit verdeckten Kampagnen beeinflussen und das Transparenzgebot bei der Parteienfinanzierung aushebeln. Der Bundestag und die Bundestagsverwaltung m&uuml;ssen das verhindern.<br>\nDemokratie darf nicht k&auml;uflich sein. Um dieser Gefahr zu begegnen, m&uuml;ssen die Finanzierung von Parteien und deren Wahlk&auml;mpfen transparent sein. Das Grundgesetz verlangt in Artikel 21, dass die Parteien &bdquo;&uuml;ber die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel (&hellip;) &ouml;ffentlich Rechenschaft ablegen&ldquo; m&uuml;ssen. Verboten sind zudem anonyme Spenden von mehr als 500 Euro oder Spenden von Ausl&auml;ndern. Die AfD zeigt mit ihrem jetzt vorgelegten Rechenschaftsbericht zum Jahr 2016 (pdf, 50 MB), dass sie diesem Tranzparenzgebot nicht gerecht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2018\/06\/parteispenden-wer-stoppt-die-intransparenten-geldfluesse-zugunsten-der-afd\/\">Lobby Control<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44304","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44304"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44306,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44304\/revisions\/44306"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}