{"id":44352,"date":"2018-06-11T08:21:57","date_gmt":"2018-06-11T06:21:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352"},"modified":"2018-06-11T08:21:57","modified_gmt":"2018-06-11T06:21:57","slug":"hinweise-des-tages-3136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h01\">Leipziger Parteitag der Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h02\">Sonst &uuml;berlassen wir die Politik Angela Merkel und den Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h03\">G7-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h04\">Sicherheitsexperte beurteilt Brandschutz bei Stuttgart 21: &ldquo;Es ist ein Staatsverbrechen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h05\">Bundestagsgutachten zu Skripal: Moskau hat sich v&ouml;lkerrechtlich korrekt verhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h06\">&hellip; dann eben mit China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h07\">Die Frage ist: Wer macht hier k&uuml;nftig die Arbeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h08\">Humans just 0.01% of all life but have destroyed 83% of wild mammals &ndash; study<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h09\">Hat man SIE einer Gehirnw&auml;sche unterzogen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h10\">Von China lernen hei&szlig;t siegen lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h11\">Sind bezahlbare Mieten f&uuml;r alle m&ouml;glich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h12\">Wie kam Anis Amri ums Leben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h13\">AfD nun zweitst&auml;rkste Kraft hinter S&ouml;ders CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44352#h14\">Ciao Hallodri! Wie deutsche Medien ein italienisches Drohszenario beschw&ouml;ren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Leipziger Parteitag der Linken<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Du zerlegst diese Partei gerade&rdquo;<\/strong><br>\nEigentlich wollten die Linken auf ihrem Parteitag Ruhe stiften. Doch die Rede von Fraktionschefin Wagenknecht sch&uuml;rte die Wut. Das zeigt, wie gespalten die Partei ist &ndash; auch in der Fl&uuml;chtlingsfrage. [&hellip;]<br>\nWas zuvor passiert ist, hat es selbst bei den Linken lange nicht mehr gegeben. In diesen Stunden tritt der Riss, der durch die Partei geht, offen zutage. Es ist ein Riss zwischen jenen, die bedingungslose Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber allen Migranten einfordern, und jenen, die Zuwanderung begrenzen wollen. Und es ist ein Riss zwischen Personen und deren Lagern, ein Riss zwischen Kipping und Wagenknecht.<br>\nDabei hatte es in den vergangenen beiden Tagen so ausgesehen, als w&uuml;rde die Linke wieder einmal vor ihren Problemen davonlaufen. Der Leitantrag zur Fl&uuml;chtlingspolitik war bei den strittigen Fragen so vage formuliert, dass ihn jede Seite mittragen und f&uuml;r sich als Erfolg verbuchen konnte. Heiklere Antr&auml;ge hatte man zuvor schlicht an den Vorstand &uuml;berwiesen. Bei der Wahl der Vorsitzenden verpassten die Genossen Kipping einen D&auml;mpfer &ndash; doch eine Gegenkandidatur gab es nicht.<br>\nDa aber hatte Sahra Wagenknecht noch nicht gesprochen.<br>\nAm Sonntag betritt die Fraktionschefin die B&uuml;hne, gelbes Kost&uuml;m, konzentrierter Blick &ndash; kein Platz bleibt in diesem Moment im Leipziger CongressCentrum leer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sahra-wagenknecht-und-die-linke-der-offene-riss-durch-die-partei-a-1212189.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieser ist Artikel ist repr&auml;senativ f&uuml;r das Medienrauschen am gestrigen Nachmittag und gleichzeitig auch ein besonders dreister Fall von Manipulation durch Weglassen. Wer den Parteitag nicht verfolgt hat und auch sonst nicht so f&uuml;rchterlich tief im Thema steckt, kommt nach dieser Erz&auml;hlung sicher zum Eindruck, Sahra Wagenknecht habe durch ihre Rede eine eigentlich schon friedlich beigelegte Debatte wieder neu entfacht und damit Unruhe in die Partei gebracht zu haben. Das ist eine unglaubliche T&auml;ter-Opfer-Umkehr. Eine Reaktion wird als Aktion geschildert. Dies geht freilich nur, wenn man die &bdquo;Vorgeschichte&ldquo; wegl&auml;sst. Genau dies tut der SPIEGEL. Kein Wort von der unglaublich infamen Rede von Gregor Gysi, der &uuml;ber die Scheindebatte von Internationalismus vs. Nationalismus unter der G&uuml;rtellinie gegen gro&szlig;e Kreise der Partei gegiftet hat, die sich gegen &bdquo;offene Grenzen f&uuml;r alle&ldquo; positioniert haben. Kein Wort von den unz&auml;hligen kleine Sticheleien am Rande. Kein Wort davon, dass Katja Kipping in ihrer Rede die Reihe von intriganten Spitzen gegen die Fraktionsvorsitzende fortsetzte, in dem sie sich an Oskar Lafontaine <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/linken-bestaetigen-kipping-und-riexinger-als-parteichefs-15631253.html\">abarbeitete<\/a>, damit aber nat&uuml;trlich auf Sahra Wagenknecht zielte. Kein Wort davon, dass das Kipping-Lager schon auf dem Parteitag den allgemein formulierten Kompromiss in der Einwanderungsfrage bereits wieder in absurder Weise in ein &bdquo;Offene Grenzen f&uuml;r alle&ldquo; uminterpretiert hat. Aber SPIEGEL Online ist da beileibe nicht alleine.<\/em><\/p>\n<p><em>Die NachDenkSeiten werden im Laufe des Tages noch eine ausf&uuml;hrliche Analyse zum Parteitag nachlegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Niederlage der Katja Kipping<\/strong><br>\nDer Streit zwischen den beiden Frontfrauen Katja Kipping und Sahra Wagenknecht l&auml;hmt die Linkspartei. Im Mittelpunkt steht die Debatte um die Fl&uuml;chtlingspolitik. Dahinter verbirgt sich der Kampf um die Macht und Ausrichtung der Partei. Dabei steht die Partei vor einer viel gr&ouml;&szlig;eren Herausforderung: Wie begegnet sie der Gefahr von der AfD?<br>\nAuf dem Parteitag in Leipzig hat Katja Kipping eine Niederlage erlitten. Sie erhielt fast zehn Prozent weniger Stimmen als 2016.  F&uuml;r weitere zwei Jahre wird sie zwar Parteivorsitzende bleiben gemeinsam mit Bernd Riexinger. Aber sie ist angeschlagen. Kipping wurde abgestraft, dass sie selbst auf dem Parteitag nicht auf pers&ouml;nliche Angriffe gegen Oskar Lafontaine verzichtete, mit denen sie aber dessen Ehefrau Sahra Wagenknecht treffen wollte. Trotzdem ist zu bef&uuml;rchten, dass der Stellungskrieg zwischen den beiden Frontfrauen der Partei, Wagenknecht und Kipping, zwei Jahre weitergef&uuml;hrt wird, bis Kipping laut Satzung nicht mehr antreten kann. Der Partei wird das schaden. [&hellip;]<br>\nDabei l&uuml;gt sie sich aber selbst in die Tasche. Alle drei Landesregierungen, in denen die Linke vertreten ist oder sie sogar f&uuml;hrt, werden Abschiebungen vorgenommen. Die Statistik weist f&uuml;r 2017 f&uuml;r Berlin 1.645, Th&uuml;ringen 657 und Brandenburg 490 Abschiebungen aus.<br>\nZum anderen wird mit Kippings Linie der besondere Wert des Asylrechts in der deutschen Verfassung entwertet. Es sollte auf der Basis der historischen Erfahrung denen zu Gute kommen, die vor politischer Verfolgung auf der Flucht sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/meinung\/unter-der-lupe-linke-kipping-wagenknecht-100.html\">Tim Herden auf mdr.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist erstaunlich, dass das sehr schlechte Ergebnis von Katja Kipping in den meisten Berichten als kleinerer Denkzettel verniedlicht wird. Intern hatte das Kipping-Lager &ndash; wohlwissend um die Polarisierung &ndash; ein Ziel von 75% herausgeben, das man jedoch um mehr als 10% verfehlt hat. Das ist weniger als Andrea Nahles und die hatte wenigstens noch eine Gegnerin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rede von Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=02Zw1gUdGpQ&amp;t=6s\">Die Linke via YouTube<\/a>\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"253\" src=\"\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/02Zw1gUdGpQ\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p><em>Schauen Sie sich auch <a href=\"https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=MONpMgREt2E\">die Debatte nach der Rede<\/a> von Sahra Wagenknecht an.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sonst &uuml;berlassen wir die Politik Angela Merkel und den Rechten<\/strong><br>\nEx-SPD-Bundestagsmitglied Detlev von Larcher hat sich f&uuml;r die Formierung einer linken Sammlungsbewegung ausgesprochen. &ldquo;Der Einfluss auf die Politik durch linke Kr&auml;fte ist sehr schwach&rdquo;, sagte er im Dlf. Allerdings werde es schwierig, die passende F&uuml;hrungsfigur zu finden. (&hellip;)<br>\nMay: Gibt es jemanden, den Sie sehen im linken Spektrum, der quasi diese Sammlungsbewegung vereinen k&ouml;nnte, hinter dem sich alles scharen k&ouml;nnte, der m&ouml;glicherweise auch Gegens&auml;tze &uuml;berwinden k&ouml;nnte?<br>\nvon Larcher: Ja, ich sehe da schon die Frau Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Es wird sehr schwierig in Deutschland, ich glaube, es werden gro&szlig;e Schwierigkeiten &uuml;berwundern werden m&uuml;ssen. Wir gucken eben auf das Beispiel von Corbyn, wir gucken auf das Beispiel von M&eacute;lenchon in Frankreich, wo Sammlungsbewegungen ja gelungen sind. (&hellip;)<br>\nJa, ja. Das ist schon klar, also das ist schon ein Spalterthema. Oder es hat das Potenzial, auch in so einer Sammlungsbewegung zu Auseinandersetzungen zu f&uuml;hren oder dazu zu f&uuml;hren, dass eben die Sammlungsbewegung nicht richtig funktioniert. Und es gibt nat&uuml;rlich auch andere Hinderungsgr&uuml;nde.<br>\nIch meine, die Sammlungsbewegung m&uuml;sste ja derart sein, dass es den Menschen m&ouml;glich macht, in unterschiedlichen Parteien zu sein und in der Sammlungsbewegung aktiv zu werden. Es gibt ein gutes Beispiel daf&uuml;r, glaube ich, wie es klappen k&ouml;nnte, und das ist eben in Attac. In Attac arbeiten ja auch ganz verschiedene Leute zusammen, die zu unterschiedlichen Parteien geh&ouml;ren &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/linke-sammlungsbewegung-sonst-ueberlassen-wir-die-politik.694.de.html?dram:article_id=419980%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G7-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das G7-Desaster mit Ansage<\/strong><br>\nTrump hat es wieder getan. Er hat alle mit zwei Twitter-Nachrichten &uuml;berrascht. Wobei man strenggenommen ja damit rechnen musste, es also nur dann eine &Uuml;berraschung h&auml;tte sein k&ouml;nnen, wenn der amerikanische Pr&auml;sident es nicht getan h&auml;tte und still geblieben w&auml;re. Doch Trumps Bestnote 10 ist kaum mehr wert als Merkels vollstes Vertrauen einem x-beliebigen Bundesminister gegen&uuml;ber.<br>\nUm es klar zu sagen, der G7-Gipfel ist keinesfalls am &ldquo;irren&rdquo; Trump gescheitert, sondern an den &uuml;brigen Teilnehmern, die jeden Formelkompromiss, der irgendwie von allen Partnern mitgetragen werden k&ouml;nnte, als Erfolg verkaufen. Seltsamerweise schaut niemand in das Abschluss-Kommuniqu&eacute;, das Trump mit seinem Verhalten torpediert haben soll. Was steht denn drin? Dort steht im Grunde nur, dass man sich nicht einig ist. Trump hat also auch im Nachhinein nichts kaputtmachen k&ouml;nnen, das nicht schon vorher ramponiert gewesen war.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel sagte vor dem Gipfel ja selbst, dass es wenig Sinn habe, bestehende Konflikte zuzukleistern. Trump nahm sie also nur beim Wort, als sie und die anderen genau das im Abschluss-Dokument wie auch bei den Pressestatements versuchten vorzugaukeln. Nat&uuml;rlich meinte Merkel nicht den Handelsstreit, sondern den Vorschlag Trumps, Russland an den Verhandlungstisch zur&uuml;ckzuholen. Das war wieder so eine &Uuml;berraschung mit der viele nicht rechneten. Doch wer genau hinschaut, erkennt die Strategie des &ldquo;Irren&rdquo; im Wei&szlig;en Haus, der so irre gar nicht ist.<br>\nTrump nutzt nur das konsequent aus, was die Europ&auml;ische Union seit Jahren mit Blick auf sich selbst verleugnet. Die eigene selbstverschuldete innere Zerrissenheit. Durch die deutsche Dominanz und dem Diktat der strikten Haushaltsdisziplin ist Europa defacto am Ende. Italien hat deshalb j&uuml;ngst eine neue Regierung bekommen, die nicht nur EU-kritisch eingestellt ist, sondern von Br&uuml;ssel auch eine andere Position zu Russland und den verh&auml;ngten Sanktionen fordert. Italiens neuer Regierungschef Giuseppe Conte reagierte daher zun&auml;chst wohlwollend auf Trumps Vorschlag, bevor Merkel regulierend eingriff. Wer dahinter keine Absicht der Amerikaner erkennt, muss doch blind sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/180610das-g7-desaster-mit-ansage\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump will Russland wieder am Tisch<\/strong><br>\nDiese Forderung kam doch &uuml;berraschend: US-Pr&auml;sident Trump will, dass Russland wieder in den Kreis der f&uuml;hrenden Industrienationen zur&uuml;ckkehrt &ndash; und wird dabei immerhin von einem G7-Partner unterst&uuml;tzt.<br>\nKurz vor seinem Abflug zum G7-Gipfel in Kanada hat US-Pr&auml;sident Trump gefordert, Russland wieder in die Runde der f&uuml;hrenden Industrienationen aufzunehmen. Die Aufgabe sei es, die Welt zu organisieren, und dazu werde Russland gebraucht. &ldquo;Ich war Russlands schlimmster Albtraum, aber Russland sollte an diesem Treffen dabei sein&rdquo;, sagte der US-Pr&auml;sident.<br>\nZustimmung erhielt Trump prompt vom neuen italienischen Ministerpr&auml;sidenten, Guiseppe Conte. &ldquo;Ich bin da einer Meinung mit dem US-Pr&auml;sidenten&rdquo;, twitterte Conte im kanadischen la Malbaie. Eine R&uuml;ckkehr Russlands sei im Interesse aller. (&hellip;)<br>\nDie neue italienische Regierung aus F&uuml;nf-Sterne-Bewegung und Lega hatte schon signalisiert, einen Russland-freundlicheren Kurs einschlagen zu wollen als ihre Vorg&auml;nger und ein Ende der Sanktionen gegen Moskau gefordert.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Heiko Maas hatten sich vor dem Gipfel erneut dagegen ausgesprochen, Russland wieder in den Kreis der G7 aufzunehmen.<br>\nWegen der Annexion der ukrainischen Krim war Russland 2014 aus der G8 ausgeschlossen worden. Weil der Status der Krim unver&auml;ndert ist, war eine R&uuml;ckkehr Russlands in der G7 bisher kein Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-g7-russland-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Trumps Verhalten gegen&uuml;ber Russland erscheint ambivalent. Aber ist es nicht in der Tat besser, mit Russland und  &ndash; seinem erneut gew&auml;hlten &ndash; Pr&auml;sident Putin zu reden? Kann es einen Wandel ohne Ann&auml;herung geben? Kann unser Bundesau&szlig;enminister nicht aus der erfolgreichen Geschichte und der &Auml;ra Brandt lernen? Wie m&ouml;chte er denn Konflikte, an denen Russland beteiligt ist, l&ouml;sen, wenn er dessen Pr&auml;sident und anderen Politikern dieses Landes permanent &bdquo;vor dem Kopf&ldquo; st&ouml;&szlig;t?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Konkurrenz-Gipfel<\/strong><br>\nAls Donald Trump gestern vorschlug, von einem G7-Treffen zur&uuml;ckzukehren zum alten G8-Format mit Russland, antwortete der Kreml kurz und k&uuml;hl: &ldquo;Wir legen den Akzent auf andere Formate.&rdquo; Ein solches Alternativ-Format: der Gipfel der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO), den Pr&auml;sident Wladimir Putin heute besucht.<br>\nGegr&uuml;ndet wurde die Organisation vor 17 Jahren von Russland, China und vier zentralasiatischen Staaten. Im vergangenem Jahr sind Indien und Pakistan dazugekommen. Iran und T&uuml;rkei sind m&ouml;gliche Beitrittskandidaten.<br>\nAuch wenn das ostchinesische Treffen schon seit Februar geplant und keine spontane Reaktion auf aktuelle Spannungen ist, hat das Timing Signalwirkung. &ldquo;Das ist nat&uuml;rlich Symbolpolitik, eine Art Gegeninszenierung&rdquo;, sagt Stefan Meister, Russland-Experte der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik. Soll hei&szlig;en: &ldquo;Ihr in Kanada seid gespalten, auf dem absteigenden Ast, w&auml;hrend wir die aufsteigenden Schwellenl&auml;nder sind.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Ursprungsidee der SCO: Vertrauen aufbauen, zusammenarbeiten &ndash; vor allem, wenn es um die &ldquo;drei &Uuml;bel&rdquo; Terrorismus, Separatismus und Extremismus geht. Oft wird der Zusammenschluss mit der NATO verglichen. Aber die beiden &ldquo;Motoren&rdquo; der SCO, China und Russland, sehen darin mehr Partnerschaft als Allianz.<br>\nF&uuml;r den russischen Au&szlig;enminister Sergej Lawrow bildet die SCO eine Hauptkomponente der &ldquo;neuen, polyzentrischen Weltordnung&rdquo;. Es geht um gegenseitigen Nutzen, Nicht-Intervention, Blockfreiheit. Beide Staaten f&uuml;rchten &ldquo;Farbrevolutionen&rdquo; &ndash; die demokratischen Aufst&auml;nde, die seit dem Jahr 2000 mehrere postsowjetische Regierungen st&uuml;rzten.<br>\nDer Gedanke, dass &auml;u&szlig;ere Kr&auml;fte sozio&ouml;konomische Probleme ihrer L&auml;nder ausnutzten, um Machthaber zu st&uuml;rzen und staatliche Souver&auml;nit&auml;t zu untergraben, pr&auml;gt ihre Weltsicht. Sie teilen gleiche Auffassungen, wenn es um die globale Steuerung des Cyberraums geht, um Interessenssph&auml;ren oder die Kritik am westlichen Insistieren auf Menschenrechte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sco-gipfel-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sicherheitsexperte beurteilt Brandschutz bei Stuttgart 21: &ldquo;Es ist ein Staatsverbrechen&rdquo;<\/strong><br>\nStuttgart 21 ist Europas gr&ouml;&szlig;te Baustelle. Politik und Bahn sind &ldquo;finster entschlossen&rdquo;, das Gro&szlig;projekt in Stuttgart durchzuziehen &ndash; obwohl inzwischen feststeht: Es ist nicht nur Unfug, es ist lebensgef&auml;hrlich.<br>\nSind Sie Vater oder Mutter und haben kleine Kinder? Sind Sie k&ouml;rperlich beeintr&auml;chtigt und auf den Rollstuhl angewiesen? Sind Sie gebrechlich, nicht mehr schnell zu Fu&szlig;? Oder jung und gut trainiert, aber Sie haben sich beim Sport den Fu&szlig; verstaucht?<br>\nDann lesen Sie diesen Text. Es geht um Sie. Konkret geht es um Stuttgart 21, dieses Mega-Tiefbahnhofsprojekt in der baden-w&uuml;rttembergischen Landeshauptstadt, das unendlich teuer wird. Schlimmer noch: Es wird gef&auml;hrlich.<br>\nKatastrophe mit Ansage<br>\nDas ist der eindeutige Befund nach Gespr&auml;chen &uuml;ber das neue, Ende M&auml;rz vorgelegte Brandschutzkonzept zu S21 mit gut einem Dutzend Fachleuten, mit Ingenieuren, Feuerwehrm&auml;nnern, mit Spezialisten f&uuml;r Rauchentwicklung in Tunneln und Fluchtwegen.<br>\nManche wollen ihre Namen in dieser Geschichte nicht sehen, weil die Bahn ein m&auml;chtiger Auftraggeber ist, aber ihr Urteil ist eindeutig: &ldquo;Es ist Wahnsinn, was die da machen!&rdquo; Einer sagte: &ldquo;Es ist ein Staatsverbrechen, was hier geschieht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/gesellschaft\/stuttgart-21--experten-zum-brandschutz-beim-umstrittenen-grossprojekt-8116488.html\">Arno Luik auf stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert. Stern-Redakteur Luik zeigt, wie verantwortungslos die Bundeskanzlerin und die Bahnspitze handeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundestagsgutachten zu Skripal: Moskau hat sich v&ouml;lkerrechtlich korrekt verhalten<\/strong><br>\nDie Glaubw&uuml;rdigkeit der Bundesregierung hinsichtlich der Skripal-Aff&auml;re k&ouml;nnte weiteren Schaden nehmen: Denn laut einem Bundestagsgutachten hat Moskau bei der Aufkl&auml;rung des Falls im Gegensatz zu London im Einklang mit dem Chemiewaffen-&Uuml;bereinkommen gehandelt.<br>\nRussland hat sich in der Skripal-Aff&auml;re v&ouml;lkerrechtskonform verhalten. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, das sich der &bdquo;v&ouml;lkerrechtlichen Bewertung des Falls &lsquo;Skripal&rsquo;&ldquo; widmete.<br>\nDemnach hat Moskau bei der Aufkl&auml;rung im Fall des vergifteten ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia Anfang M&auml;rz im englischen Salisbury im Einklang mit dem Chemiewaffen&uuml;bereinkommen (CW&Uuml;) gehandelt. London wird hingegen attestiert, &bdquo;bisher kein offizielles Verfahren auf der Grundlage des CW&Uuml; eingeleitet&ldquo; zu haben &ndash; worauf RT Deutsch &uuml;brigens bereits Mitte M&auml;rz hingewiesen hatte.<br>\nLaut dem Wissenschaftlichen Dienst sei ein &bdquo;offenkundiger Versto&szlig; Russlands gegen Kooperationsverpflichtungen aus dem CW&Uuml; nicht zu erkennen&ldquo;. So habe Moskau anl&auml;sslich einer Dringlichkeitssitzung der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) vorgeschlagen, gemeinsam mit Gro&szlig;britannien zu ermitteln, &bdquo;und damit &ndash; zumindest formal &ndash; seine Kooperationsbereitschaft bekundet&ldquo;. Doch die britische OPCW-Delegation hatte diesen Vorschlag &ndash; nachdem London zuvor noch die vermeintlich mangelnde Kooperationsbereitschaft Moskaus &ouml;ffentlich gegei&szlig;elt hatte &ndash; als &bdquo;pervers&ldquo; abgelehnt, wie das Gutachten festh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/71194-bundestagsgutachten-zu-skripal-moskau-voelkerrechtlich-korrekt-verhalten\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&hellip; dann eben mit China<\/strong><br>\nNach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen wollen EU-Unternehmen nicht mehr im Iran investieren. Aus Angst vor Sanktionen. China hat andere M&ouml;glichkeiten &ndash; und will die nutzen. (&hellip;)<br>\nDing Long ist Professor und Nahost-Experte an der Universit&auml;t f&uuml;r Au&szlig;enwirtschaft und Handel in Peking. &ldquo;China hat mit dem Iran traditionell enge Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Iran ist f&uuml;r Chinas Projekt der Neuen Seidenstra&szlig;e von zentraler Bedeutung. Diese Beziehung soll noch intensiviert werden. Auch wenn das durch die Sanktionen der USA schwieriger wird.&rdquo;<br>\nAber nicht so schwierig wie f&uuml;r L&auml;nder aus der EU. W&auml;hrend europ&auml;ische Gro&szlig;banken Sanktionen durch die USA f&uuml;rchten, kann China seine Gesch&auml;fte mit dem Iran &uuml;ber sein eigenes Bankensystem abwickeln. In der chinesischen W&auml;hrung. &ldquo;Die Finanzierungssituation ist unterschiedlich. Das europ&auml;ische und amerikanische Finanz- und Bankensystem ist offen und eng miteinander verzahnt. Chinas Bankenwesen nicht. Chinas W&auml;hrung &ndash; der Yuan &ndash; ist noch nicht vollst&auml;ndig internationalisiert. China und der Iran k&ouml;nnen Gesch&auml;fte machen &ndash; und das US-Bankensystem dabei umgehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/china-iran-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ergebenheit der EU &ndash; und insbesondere Deutschlands &ndash; gegen&uuml;ber den USA ist unbegreiflich? Ist das lediglich durch &bdquo;gemeinsame Werte&ldquo;, wie Kanzlerin Merkel das begr&uuml;ndet, zu erkl&auml;ren? Geht es in der Au&szlig;ernpolitik eigentlich um &bdquo;Werte&ldquo; oder sind nicht vielmehr Interessen der beteiligten Staaten bedeutsam? Vertritt Frau Merkel und ihre erneute schwarz-rote Bundesregierung tats&auml;chlich Interessen zum Wohle der hiesigen Bev&ouml;lkerung oder doch lediglich die von elit&auml;ren\/oligarchischen Minderheiten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Frage ist: Wer macht hier k&uuml;nftig die Arbeit?<\/strong><br>\n&ldquo;Der aktuelle H&ouml;chststand beim Fachkr&auml;ftemangel zeigt: Eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft in den n&auml;chsten Jahrzehnten ist die Frage, wer hier k&uuml;nftig die Arbeit macht&rdquo;, fasste Schweitzer das Problem gegen&uuml;ber dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo; zusammen.<br>\n&ldquo;1980 war noch ein Drittel der Arbeitskr&auml;fte j&uuml;nger als 30 Jahre, heute ist es nur noch ein F&uuml;nftel&rdquo;, rechnete der DIHK-Pr&auml;sident vor. &ldquo;Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen von einem Viertel auf fast ein Drittel erh&ouml;ht &ndash; und das ist noch l&auml;ngst nicht das Ende der Entwicklung.&rdquo;<br>\nErforderlich seien deshalb &ldquo;mehr Anreize und Aktivit&auml;ten, damit m&ouml;glichst viele Menschen l&auml;nger in einer Besch&auml;ftigung bleiben&rdquo;. Um diese zentrale Frage m&uuml;ssten sich Politik und auch Wirtschaft &ldquo;in Zukunft noch wesentlich st&auml;rker k&uuml;mmern&rdquo;, forderte Schweitzer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/wirtschaftspolitik\/news?m=2018-06-06-schweitzer-lebensarbeitszeit\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal wird mit dem sog. demographischen Wandel Panik betrieben und im Zuge dessen f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit pl&auml;diert.<\/em><\/p>\n<p><em>K&ouml;nnte es nicht schlicht und einfach so sein, dass mehr &auml;ltere Personen einer Erwerbsarbeit nachgehen, weil sie um ihre Sicherheit\/ihren Schutz vor Armut im Alter f&uuml;rchten?<\/em><\/p>\n<p><em>Wann sieht dieser Lobbyverband endlich ein, dass der beste Schutz vor Altersarmut ein\/e entsprechende\/s Entlohnung\/Gehalt bei gleichzeitiger Konzentration auf die gesetzliche Rentenversicherung &ndash; im Gegensatz zum bisher zu oft propagierten &bdquo;Drei-S&auml;ulen-Modell&ldquo; &ndash; ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Humans just 0.01% of all life but have destroyed 83% of wild mammals &ndash; study<\/strong><br>\nGroundbreaking assessment of all life on Earth reveals humanity&rsquo;s surprisingly tiny part in it as well as our disproportionate impact<br>\nHumankind is revealed as simultaneously insignificant and utterly dominant in the grand scheme of life on Earth by a groundbreaking new assessment of all life on the planet.<br>\nThe world&rsquo;s 7.6 billion people represent just 0.01% of all living things, according to the study. Yet since the dawn of civilisation, humanity has caused the loss of 83% of all wild mammals and half of plants, while livestock kept by humans abounds.<br>\nThe new work is the first comprehensive estimate of the weight of every class of living creature and overturns some long-held assumptions. Bacteria are indeed a major life form &ndash; 13% of everything &ndash; but plants overshadow everything, representing 82% of all living matter. All other creatures, from insects to fungi, to fish and animals, make up just 5% of the world&rsquo;s biomass.<br>\nAnother surprise is that the teeming life revealed in the oceans by the recent BBC television series Blue Planet II turns out to represent just 1% of all biomass. The vast majority of life is land-based and a large chunk &ndash; an eighth &ndash; is bacteria buried deep below the surface.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2018\/may\/21\/human-race-just-001-of-all-life-but-has-destroyed-over-80-of-wild-mammals-study\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hat man SIE einer Gehirnw&auml;sche unterzogen?<\/strong><br>\nES IST ERSCHRECKEND. Gewissenlose Psychologen setzen im Dienste eines b&ouml;swilligen Regimes ausgekl&uuml;gelte Techniken ein, um aus der Ferne das Denken eines Menschen zu steuern.<br>\nDer Ausdruck &bdquo;Gehirnw&auml;sche&ldquo; entstand 1950. Es ist ein chinesisches Wort (&ldquo;xinao&rdquo;, w&ouml;rtlich: waschen Gehirn). Urspr&uuml;nglich bezeichnete das Wort eine Technik, die f&uuml;hrende K&ouml;pfe Chinas erfunden hatten, um das Denken amerikanischer Gefangener im Koreakrieg zu manipulieren &ndash; jedenfalls wurde der Anspruch erhoben: Sie k&ouml;nnten die mentalen Prozesse der Gefangenen ver&auml;ndern und sie zu Agenten finsterer M&auml;chte machen.<br>\nViele B&uuml;cher und Filme stellten dar, wie das funktioniert. Zum Beispiel zeigt der klassische Film Botschafter der Angst (&ldquo;The Manchurian Candidate&rdquo;, 1962), wie die Kommunisten den Geist eines amerikanischen Offiziers in koreanischer Kriegsgefangenschaft manipulieren und ihm den Auftrag geben, den Kandidaten f&uuml;r das Pr&auml;sidentenamt in den USA zu t&ouml;ten. Dem amerikanischen Offizier ist nicht bewusst, dass er in einen kommunistischen Agenten umgedreht worden ist. Er erinnert sich nicht daran, dass ihm unter Hypnose ein Befehl gegeben wurde, und wenn er diesem Befehl gem&auml;&szlig; handelt, wei&szlig; er das nicht.<br>\nDIESER HANDLUNGSVERLAUF ist so l&auml;cherlich wie die meisten pseudo-wissenschaftlichen Darstellungen. Tats&auml;chlich kann man den Geist von Menschen, von Einzelnen wie von Kollektiven, viel leichter manipulieren. (&hellip;)<br>\nIN DEN letzten Wochen haben wir ein Musterbeispiel dieses Mechanismus erlebt. Die Ereignisse an der Grenze zum Gazastreifen haben den Mechanismus der Gehirnw&auml;sche auf eine Weise belebt, um die diktatorische Regime in aller Welt uns nur beneiden k&ouml;nnen.<br>\nWir wollen uns einer Selbstpr&uuml;fung unterziehen: Was haben wir im Radio geh&ouml;rt? Was haben wir im Fernsehen gesehen? Was haben wir in den Zeitungen gelesen?<br>\nInnerhalb weniger Wochen wurden mehr als hundert Pal&auml;stinenser erschossen und viele Tausende wurden durch scharfe Munition verwundet. Warum?<br>\n&bdquo;Wir mussten auf sie schie&szlig;en, weil sie den Grenzzaun gest&uuml;rmt haben&ldquo;. Und haben die Bewohner von Gaza nicht schlie&szlig;lich selbst verk&uuml;ndet, sie &bdquo;wollten nach Hause zur&uuml;ckkehren&ldquo;, womit sie meinten: in das Gebiet zur&uuml;ckkehren, das heute Israel ist?<br>\nAm Montag, dem 14., dem &bdquo;schwarzen Montag&ldquo;, wurden 63 unbewaffnete Demonstranten erschossen und mehr als 1500 durch scharfe Munition verwundet. Jeder Israeli erfuhr, dass das notwendig gewesen sei, weil Demonstranten den Zaun gest&uuml;rmt h&auml;tten und im Begriff gewesen seien, sich in Israel auszubreiten. Niemand achtete auf die einfache Tatsache, dass es kein einziges Foto gab, das dieses Ereignis zeigte. Kein einziges. Trotz der Tatsache, dass es auf beiden Seiten des Zauns Hunderte Fotografen gab, darunter israelische Armee-Fotografen, die jede Einzelheit festhielten. Zehntausende st&uuml;rmten und kein einziges Bild davon?<br>\nMan achte auf den Gebrauch des Wortes &bdquo;Terror&ldquo;. Es ist zu einem Wort geworden, das jedem anderen Wort hinzugef&uuml;gt werden kann. Es gibt nicht einfach nur Tunnel, nein, sie sind alle immer &bdquo;Terror-Tunnel&ldquo;. Es gibt &bdquo;Terror-Aktivisten&ldquo;. Jetzt gibt es &bdquo;Terror-Drachen&ldquo;. Merke: nicht &bdquo;Feuerbrand-Drachen&ldquo; oder &bdquo;Zerst&ouml;rungs-Drachen&ldquo;, sondern &bdquo;Terror-Drachen&ldquo;. Dasselbe kommt Tag f&uuml;r Tag in den Medien. Irgendjemand hat diese Entscheidung &uuml;ber die Terminologie getroffen. Nat&uuml;rlich ist jeder, dessen Namen das Wort &bdquo;Terror&ldquo; hinzugef&uuml;gt wird, ein &bdquo;Kind des Todes&ldquo;, wie wir im biblischen Hebr&auml;isch sagen. Das ist ein weiteres, ein stolzes Wort in der Gehirnw&auml;sche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uri-avnery.de\/news\/471\/17\/Hat-man-SIE-einer-Gehirnwaesche-unterzogen\">Uri Avnery<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von China lernen hei&szlig;t siegen lernen<\/strong><br>\nIn diesen Tagen ist in Nordkoreas Staatsfernsehen etwas Ungew&ouml;hnliches zu sehen: eine chinesische Fernsehserie. In 36 Teilen. &Uuml;ber das Leben von Maos Sohn. Ausgestrahlt zur besten Sendezeit. Ausl&auml;ndische Inhalte zeigt der Sender sonst &auml;u&szlig;erst selten. Das Anschauen s&uuml;dkoreanischer Serien und amerikanischer Spielfilme, die auf USB-Sticks ins Land geschmuggelt werden, steht unter Strafe. Dass nun also das chinesische Historiendrama &bdquo;Mao Anying&ldquo; ins Programm gehoben wurde, ist ein untr&uuml;gliches Zeichen daf&uuml;r, dass Pj&ouml;ngjang es ernst meint mit der wiedergewonnenen Freundschaft zum gro&szlig;en Nachbarn China.<br>\nUnd auch in Peking hat man es eilig, Nordkorea noch vor dem Treffen von Machthaber Kim Jong-un mit Pr&auml;sident Donald Trump enger an sich zu binden. Die staatliche Fluggesellschaft Air China nahm am Mittwoch den Betrieb nach Pj&ouml;ngjang wieder auf. Er war vor sieben Monaten inmitten des Streits &uuml;ber das Atomprogramm eingestellt worden &ndash; wegen mangelnder Nachfrage. Die ist noch immer nicht gerade hoch: Ganze sechs Passagiere fanden sich am Flughafen ein. Doch was z&auml;hlt, ist die Symbolik. China bringt sich sichtbar in Stellung f&uuml;r die Zeit nach dem Gipfel von Singapur, in der die Weichen f&uuml;r eine wirtschaftliche Entwicklung Nordkoreas gestellt werden k&ouml;nnten. Vorausgesetzt, das Land ist bereit, seine Atomwaffen abzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wirtschaftliches-vorbild-china-als-modell-fuer-wirtschaftliche-oeffnung-15626416.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> In Sachen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformation und einer Chance zur Wiedervereinigung kann Korea, weder Nord noch S&uuml;d, leider nicht von deutschen Erfahrungen zehren. Die Entspannungspolitik von Willy Brandt hat in der SPD, der GroKo und der EU momentan keine Chance und die deutsche Wiedervereinigung hat man auf vielf&auml;ltige Weise verpatzt. Jetzt m&uuml;ssen\/k&ouml;nnen es die Chinesen richten. Anstatt dar&uuml;ber zu lamentieren sollte man es mal mit ernsthafter Selbstreflexion versuchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sind bezahlbare Mieten f&uuml;r alle m&ouml;glich?<\/strong><br>\nDer Preis-Boom bei Wohnungen hat inzwischen auch kleinere St&auml;dte erreicht. In Gro&szlig;st&auml;dten sind sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen selbst f&uuml;r Normalverdiener zunehmend unerschwinglich. So stiegen die Mieten beispielsweise in Berlin zwischen 2004 und 2017 um 73 Prozent; die Kaufpreise gar um sagenhafte 140 Prozent.<br>\nEs wird zu viel spekuliert und zu wenig gebaut &ndash; jedenfalls nicht ausreichend erschwingliche Wohnungen. Aber es geht bei den Anforderungen an eine kluge, sozialvertr&auml;gliche und nachhaltige Stadtplanung nicht nur um Quantit&auml;t, sondern auch um Qualit&auml;t. Der ehemalige Bundesbauminister Klaus T&ouml;pfer sagte es einmal so: &ldquo;Geringe Distanzen und Mischung st&auml;dtischer Funktionen sind eine wichtige Voraussetzung, um soziale Integration und gesellschaftliche Stabilit&auml;t in den St&auml;dten zu gew&auml;hrleisten.&rdquo; (&hellip;)<br>\nLukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbunds<br>\n&ldquo;Wir brauchen zwei Dinge: Zum einen eine intensive Baut&auml;tigkeit &ndash; und eben nicht 284.000 fertiggestellte Wohnungen im Jahr, sondern mindestens 400.000. Und wir brauchen dazu &ndash; begleitend, d&auml;mpfend &ndash; mietrechtliche Vorschriften, die daf&uuml;r sorgen, dass in der Zwischenzeit, bis wir soweit sind, die Mieten nicht durch die Decke schie&szlig;en. Die Politik hat &uuml;ber Jahre hinweg dieses Problem verschlafen. Es wird ein zentrales Thema der n&auml;chsten zehn Jahre sein, dass hier endlich viel mehr getan wird. Und der Koalitionsvertrag reicht da hinten und vorne nicht.&rdquo;<br>\nKlaus Mindrup, MdB, baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion<br>\n&ldquo;Ich sehe den sozialen Frieden absolut in Gefahr. Ich halte die momentane Entwicklung f&uuml;r dramatisch. Auf der einen Seite m&uuml;ssen wir gucken, dass wir das Mietrecht so versch&auml;rfen, dass wir nicht mehr bezahlbaren Wohnraum verlieren und auf der anderen Seite m&uuml;ssen wir nat&uuml;rlich neu bauen. Aber es kommt nicht darauf an, irgendwo, irgendwas zu bauen, sondern es kommt darauf an, dass wir vor allen Dingen Sozialwohnungen bauen und Wohnungen im bezahlbaren Segment.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/gutes-wohnen-als-luxus-sind-bezahlbare-mieten-fuer-alle.1083.de.html?dram:article_id=419914\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wen meint Herr Mindrup, wenn er von &bdquo;wir&ldquo; spricht? Und: Hat die Politik generell &bdquo;dieses Problem verschlafen&ldquo; oder waren &ndash; und sind! &ndash; es nicht vielmehr insbesondere die Mitglieder des Deutschen Bundestages, deren Fraktionen (CDU\/CSU und SPD) seit vielen Jahren die Bundesregierung stellen? H&auml;tte nicht vor allem die SPD-Bundestagsfraktion oder ein zust&auml;ndiger Minister mehr Initiative zeigen k&ouml;nnen (oder gar m&uuml;ssen?), wenn soziale Gerechtigkeit ein wesentlicher Markenkern der Partei sein soll? Die NachDenkSeiten haben mehrfach darauf hingewiesen, dass die sogenannte Mietpreisbremse nicht ausreicht &ndash; z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39209#h09\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26974#h07\">hier<\/a>. Nicht vergessen sollte sein, dass es Kanzler Kohl war, der die Gemeinn&uuml;tzigkeit aller Wohnungsgenossenschaften in Deutschland abgeschafft und die Eigenbedarfsk&uuml;ndigung erfunden hatte &ndash; bitte lesen dazu erneut Werner R&uuml;gemers Text <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38801#h02\">Nichts zu danken: Helmut Kohl war nicht nur zuf&auml;llig korrupt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie kam Anis Amri ums Leben?<\/strong><br>\nIn den parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen zum LKW-Anschlag von Berlin kommen immer mehr Fragen und Widerspr&uuml;che auf<br>\nWie kam der mutma&szlig;liche Attent&auml;ter vom Breitscheidplatz in Berlin ums Leben und warum dort, wo er starb? Stimmen die Abl&auml;ufe zu dem Anschlag, dem am 19. Dezember 2016 zw&ouml;lf Menschen zum Opfer fielen, so wie sie offiziell dargestellt werden? In den parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen (PUA) brechen immer mehr Fragen auf, auch solche, die als beantwortet galten.<br>\nVor allem der Obmann der B&uuml;ndnisgr&uuml;nen im PUA des Bundestages, Konstantin von Notz, lenkte den Fokus in der j&uuml;ngsten Sitzung auf den Tod von Anis Amri und den Ort, wo der mutma&szlig;liche Attent&auml;ter am 23. Dezember 2016, vier Tage nach dem Anschlag, von italienischen Polizisten erschossen wurde: in der N&auml;he des Bahnhofes Sesto San Giovanni bei Mailand.<br>\nZufall oder Zusammenhang?<br>\nDas ist weniger als zwei Kilometer von der Stelle entfernt, wo am 18. Dezember 2016 jener Sattelschlepper mit Stahltr&auml;gern beladen worden war, ehe er nach Deutschland fuhr, und den Amri dann am 19. Dezember auf den Weihnachtsmarkt an der Ged&auml;chtniskirche gelenkt haben soll. Der T&auml;ter kehrt zu dem Ort zur&uuml;ck, wo seine Tatwaffe &ldquo;LKW&rdquo; ihren Ausgang nahm. Zufall oder Zusammenhang? Wusste Amri das? War er schon einmal dort gewesen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-kam-Anis-Amri-ums-Leben-4075337.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AfD nun zweitst&auml;rkste Kraft hinter S&ouml;ders CSU<\/strong><br>\nBevor es &uuml;ber den Sommer in die &bdquo;hei&szlig;e Phase&ldquo; des bayerischen Wahlkampfs geht, sieht eine Umfrage die AfD im Freistaat im deutlichen Aufwind. Laut der am Freitag von der &bdquo;Augsburger Allgemeinen&ldquo; ver&ouml;ffentlichten Civey-Erhebung konnte die AfD innerhalb eines Monats um 1,5 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent zulegen und w&auml;re damit aktuell knapp vor der SPD zweitst&auml;rkste Kraft in Bayern.<br>\nDamit verfehlt die CSU bisher ihr erkl&auml;rtes Ziel, mit einem harten Kampfkurs die AfD zu schw&auml;chen. Der Umfrage zufolge verlieren die Christsozialen im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und kommen noch auf 41,1 Prozent. Die bisher allein regierende CSU w&auml;re damit auf einen Koalitionspartner angewiesen. (&hellip;)<br>\nDer Umfrage zufolge k&ouml;nnen au&szlig;er der AfD kaum andere Parteien profitieren. So verlor die SPD im Vergleich zum Vormonat 0,3 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent, die Gr&uuml;nen gaben 0,9 Punkte auf 12,6 Prozent ab. Die Freien W&auml;hler konnten sich um 0,4 Punkte auf sieben Prozent verbessern, w&auml;hrend die FDP mit 4,8 Prozent unter die F&uuml;nfprozentmarke rutschte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article177182778\/Vor-bayerischer-Landtagswahl-AfD-zweitstaerkste-Kraft-hinter-Markus-Soeders-CSU.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hatte nicht in Abgrenzung zu dieser Partei Frau Nahles in ihrer Bewerbungsrede um den Parteivorsitz die (eher kurz-gedachte) Bek&auml;mpfung dieser Partei zum Ziel erkl&auml;rt und daher von &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; geredet, aber das (langfristig anzulegende) Ziel der Wiederherstellung von sozialer Gerechtigkeit hierzulande in den Hintergrund gedr&auml;ngt? Im Gegensatz dazu hatte ihre Gegenkandidatin, Frau Lange, sehr wohl genau diesen Schwerpunkt in ihrer Rede gesetzt. Wohl auch deshalb hatte sie ein relativ gutes Ergebnis bekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ciao Hallodri! Wie deutsche Medien ein italienisches Drohszenario beschw&ouml;ren<\/strong><br>\nVor wenigen Tagen traf &bdquo;Spiegel&ldquo;-Chefredakteur Klaus Brinkb&auml;umer auf seine Leserinnen und Leser, und die Begegnung muss f&uuml;r ihn so au&szlig;ergew&ouml;hnlich gewesen sein, dass Brinkb&auml;umer sie in der folgenden Ausgabe auf vielen Zeilen festhielt. Die Leser, teilte Brinkb&auml;umer eben diesen Lesern mit, w&uuml;rden es etwa nicht m&ouml;gen, wenn &bdquo;Spiegel&ldquo;-Redakteure &bdquo;Meinungen &uuml;ber Fakten stellen und beides nicht klar genug voneinander trennen&ldquo;. Auch widerspr&uuml;chliche Positionen auszulassen, goutierten die Leser nicht. [&hellip;]<br>\nDiese ganze Gemengelage fasst der &bdquo;Spiegel&ldquo; auf dem Cover in einer Spaghetti zusammen, die zu einem Henkersseil geformt ist. Schlagzeile: &bdquo;Ciao Amore&ldquo;. Als ich das sehe, habe ich noch einen Text von Jan Fleischauer im Kopf, den er in den Tagen zuvor auf &bdquo;Spiegel Online&ldquo; ver&ouml;ffentlicht hat, und der die Italiener &ndash; wohlgemerkt die Nettobeitragszahler der EU &ndash; allesamt als Schmarotzer hinstellt. Oder den Text von Hans-J&uuml;rgen Schlamp, wonach Italiens Pr&auml;sident Sergio Mattarella &bdquo;statt EU-feindliche Populisten an die Macht zu lassen&ldquo; zum Gl&uuml;ck eine Regierungsbildung erschwert habe, als ob beide Parteien &bdquo;EU-Feinde&ldquo; w&auml;ren und nicht der W&auml;hler sondern der Pr&auml;sident &bdquo;Macht&ldquo; verleihe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.petrareski.com\/2018\/06\/07\/21060\/\">Sven Prange  via Petra Reski<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44352","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44352"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44355,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44352\/revisions\/44355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}