{"id":44378,"date":"2018-06-12T08:36:56","date_gmt":"2018-06-12T06:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44378"},"modified":"2018-06-12T13:51:09","modified_gmt":"2018-06-12T11:51:09","slug":"nun-stimmt-auch-noch-gregor-gysi-in-den-schwanengesang-vom-auslaufmodell-nationalstaat-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44378","title":{"rendered":"Nun stimmt auch noch Gregor Gysi in den Schwanengesang vom Auslaufmodell \u201eNationalstaat\u201c ein"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180612-Gysi-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Rhetorisch &auml;u&szlig;erst eloquent, aber inhaltlich erstaunlich schwach pr&auml;sentierte sich Gregor Gysi auf dem Parteitag der Linken in Leipzig. Seine befremdliche <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Wiu25JoIREo\">Rede<\/a> hatte vordergr&uuml;ndig die angebliche Spaltung der Linken in die Bef&uuml;rworter nationaler und die Bef&uuml;rworter internationaler Antworten auf die politischen Fragen unserer Zeit zum Inhalt. Und Gysi bezieht hierbei auch klar Position und stimmt fr&ouml;hlich in den allgemeinen Schwanengesang ein, nach dem die Globalisierung den Nationalstaat &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht habe und die Fragen der Gegenwart und Zukunft nun nur noch auf multi- oder gar internationaler Ebene angegangen werden k&ouml;nnten. Ein grandioser Denkfehler, der schlussendlich die Linke in eine politische Sackgasse f&uuml;hren w&uuml;rde. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6534\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-44378-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180612_Gysis_Schwanengesang_vom_Auslaufmodell_Nationalstaat_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180612_Gysis_Schwanengesang_vom_Auslaufmodell_Nationalstaat_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180612_Gysis_Schwanengesang_vom_Auslaufmodell_Nationalstaat_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180612_Gysis_Schwanengesang_vom_Auslaufmodell_Nationalstaat_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=44378-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180612_Gysis_Schwanengesang_vom_Auslaufmodell_Nationalstaat_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180612_Gysis_Schwanengesang_vom_Auslaufmodell_Nationalstaat_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Gregor Gysi ist voll am Puls der Zeit. Von &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37404\">Pulse of Europe<\/a>&ldquo; &uuml;ber den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38717\">SPIEGEL<\/a> bis hin zu &bdquo;Vordenkern&ldquo; wie <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5443015\/\">Ulrike Gu&eacute;rot<\/a> ist man heute im liberalen Lager der Meinung, der Nationalstaat sei vor allem ein &bdquo;Hindernis&ldquo; f&uuml;r ein gemeinsames Europa und in Zeiten der Globalisierung ohnehin &uuml;berholt. Doch anders als Gysi geben die &uuml;blichen Apologeten des neuen &bdquo;Internationalismus&ldquo; nicht vor, politisch dem linken Lager zuzugeh&ouml;ren. Links und rechts werden von den liberalen Nationalstaatsgegnern eher als eine Art ewiggestrige Querfront <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38717\">wahrgenommen<\/a> &ndash; &bdquo;Populisten&ldquo;, die sich r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt der besseren Zukunft verschlie&szlig;en. Gysi will die Linke zum Mitglied eines Clubs machen, der sich selbst in der politischen Mitte verortet.<\/p><p>Gregor Gysi sei ohnehin einmal ein Blick ins Parteiprogramm empfohlen. Gef&uuml;hlte 90% der sozial-, bildungs-, gesundheits-, wirtschafts- oder auch innenpolitischen Forderungen der Linkspartei sind keine Forderung auf EU- oder gar UN-Ebene, sondern Forderungen, die sich an die Landes- und Bundespolitik richten. Dies ist ja auch kaum &uuml;berraschend, da im f&ouml;deralen System der Bundesrepublik die allermeisten Themen eben nicht an internationale Gremien ausgegliedert wurden.<\/p><p>Die Hartz-Gesetze sind kein internationales, sondern ein nationales Thema. &Uuml;ber die Rentenpolitik wird nicht in Br&uuml;ssel, sondern in Berlin entschieden. Bildungspolitik und Polizei sind gar L&auml;ndersache. Und wie sieht es mit den Themenfeldern aus, auf denen die Linkspartei in den kommenden Wahlk&auml;mpfen besonders punkten will? Die hohen Mieten in urbanen Lagen sind zwar ein internationales Ph&auml;nomen, man wird aber nicht &uuml;ber die UN oder die EU hier zu L&ouml;sungen finden, sondern &uuml;ber die Bundes- und L&auml;nderpolitik. Das Mietrecht ist ein nationalstaatliches Gesetz und gemeinn&uuml;tziger Wohnungsbau ist ein nationalstaatliches Thema. Und wie sieht es mit dem Pflegenotstand aus, der von der Linken &ndash; vollkommen zu Recht &ndash; zum neuen Kernthema auserkoren wurde? Die Schaffung neuer Stellen im Pflegebereich, die Einf&uuml;hrung verbindlicher Personalschl&uuml;ssel oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen f&uuml;r Kranken- und Altenpfleger sind doch keine Themen, die die Linke &bdquo;internationalistisch&ldquo; l&ouml;sen will.<\/p><p>Auf der anderen Seite gibt es selbstverst&auml;ndlich auch Themen, die man nur auf internationaler Ebene l&ouml;sen kann. Die Klimapolitik und die Friedenspolitik sind da gute Beispiele. Aber auch hierbei sind internationale Abkommen doch nur ein Teil der Aufgaben. Ansonsten m&uuml;sste sich die Linke keine Gedanken mehr darum machen, wie man konkret aus der Kohle aussteigt oder eine Abr&uuml;stungspolitik anstrebt. Denn all dies ist nationalstaatliche Politik, die sich in diesem Fall freilich an internationalen Vorgaben orientiert. <strong>Die k&uuml;nstliche Trennung von Nationalstaat und internationaler Politik ist nicht zielf&uuml;hrend. Auf allen Ebenen werden Teile der Politik umgesetzt, auf allen Ebenen muss man daher auch progressive Forderungen stellen.<\/strong> Das ist doch keine Frage des &bdquo;Entweder-Oder&ldquo;. Und vor allem: Wer den faktisch vorhandenen nationalstaatlichen Rahmen ohne Not ausblendet oder als &bdquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt&ldquo; wegwischt, der beschneidet sich doch letztlich ebenfalls ohne Not um seine Handlungsm&ouml;glichkeiten.<\/p><p>Gregor Gysi behauptet nun, dass &bdquo;die soziale Frage durch die Globalisierung zu einer Menschheitsfrage geworden&ldquo; sei. Das ist freilich ziemlicher Unsinn. Die soziale Frage war schon immer eine Menschheitsfrage. Das hat doch nichts mit der Globalisierung zu tun. Die Antworten auf die &bdquo;soziale Frage&ldquo; wurden und werden jedoch zuallererst auf nationalstaatlicher Ebene gegeben. In einigen L&auml;ndern, wie zum Beispiel den skandinavischen, klappt dies &ndash; auch und vor allem dank guter sozialdemokratischer und linker Politik &ndash; eher gut, in anderen L&auml;ndern, wie zum Beispiel Gro&szlig;britannien und seit einigen Jahren auch Deutschland, klappt dies &ndash; auch und vor allem dank schlechter sozialdemokratischer und linker Politik &ndash; eher schlecht.<\/p><p>Auch hier gibt es aber doch eigentlich gar keinen Widerspruch zwischen nationalstaatlicher und internationaler Regulationsebene. Die meisten Teilbereiche und Gesetze, die man zur &bdquo;sozialen Frage&ldquo; zusammenfassen kann, sind nationalstaatliche Gesetze, die von nationalen Parteien in nationalen Parlamenten beschlossen und von nationalen Regierungen umgesetzt werden. &Uuml;bergeordnete Regulationsmechanismen werden in internationalen Gremien und Parlamenten beschlossen. Aber man sollte doch bitte nun nicht so tun, als habe das Europaparlament mehr Entscheidungsmacht in sozialen Bereichen als der Bundestag.<\/p><p>Zentraler noch ist hierbei die Problematik, dass die EU in ihrer realexistierenden Form &auml;u&szlig;erst undemokratisch ist und vor allem die politische Linke auf EU-Ebene kaum etwas umsetzen kann. Aber das wei&szlig; Gysi, der in Leipzig stolz als &bdquo;Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Linken&ldquo; vorgestellt wurde, ja selbst nur all zu genau. Diese &bdquo;Europ&auml;ische Linke&ldquo;, der er vorsteht, besteht au&szlig;er der deutschen Linkspartei doch nur noch aus der griechischen Syriza, die artig exekutiert, was aus Br&uuml;ssel vorgegeben wird, und einigen Kleinstparteien. Die starken neuen linken Str&ouml;mungen, wie Podemos in Spanien, La France insoumise in Frankreich, die F&uuml;nf Sterne aus Italien oder Jeremy Corbyns Labour Party aus Gro&szlig;britannien werden doch allesamt gar nicht von Gregor Gysi auf europ&auml;ischer Ebene vertreten. Bei ihm hei&szlig;t es dann: Es g&auml;be eine &bdquo;Spaltung in jene, die vornehmlich nationale und jene, die vornehmlich internationale Antworten suchen&ldquo;. Ja, die neuen starken linken Parteien und die namhaften internationalen linken Politiker der Gegenwart haben in der Tat sehr unterschiedliche Positionen in dieser Frage. <strong>Jeremy Corbyn, Jean-Luc M&eacute;lenchon, aber auch Bernie Sanders vertreten hier explizit nicht die Position eines Gregor Gysi &ndash; sondern eher die Position von Gysis parteiinternen Gegnern Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht.<\/strong><\/p><p>&bdquo;Kann man &uuml;berhaupt von Chancengleichheit sprechen, wenn sie nur in einem Land gilt?&ldquo;, fragte Gregor Gysi in seiner Leipziger Rede und dies ist nur ein Beispiel der seltsamen Rabulistik, die dem ge&uuml;bten Rhetoriker nat&uuml;rlich nicht fremd ist. Die Antwort w&auml;re: Es kommt auf den Bezugsrahmen an. Aber auch das hilft nicht weiter. Politisch viel interessanter w&auml;re daher doch die Frage: Kann man die Chancengleichheit in verschiedenen L&auml;ndern eher dann verbessern, wenn man koordiniert in jedem dieser L&auml;nder auf nationaler Ebene t&auml;tig wird und das Ganze &uuml;ber internationale Regelwerke flankiert oder sollte man sich lieber auf die internationale Ebene beschr&auml;nken, da der Nationalstaat ja in Zeiten der Globalisierung ein Auslaufmodell sei? Die Antwort sollte nicht allzu schwer sein.<\/p><p>Gysi macht es sich viel zu leicht, wenn er sagt, der &bdquo;Internationalismus&ldquo; sei eine &bdquo;zwingende Voraussetzung f&uuml;r die soziale Frage und Chancengleichheit&ldquo;. Denn wenn eine vor allem national vertretene Partei ihre Optionen auf eine h&ouml;here Ebene verschiebt, auf der sie aber &uuml;berhaupt keine Handlungsm&ouml;glichkeiten hat, ist dies ein Betrug an ihren W&auml;hlern. Gysis &bdquo;Europ&auml;ische Linke&ldquo; stellt zurzeit 21 der 751 Abgeordneten des Europaparlaments. Der Einfluss auf parlamentarischer Ebene ist damit marginal, der Einfluss auf EU-Kommissionsebene ist sogar de facto &uuml;berhaupt nicht vorhanden und daran wird sich auch auf absehbare Zeit nichts &auml;ndern. <strong>Wer also Politik auf einer internationalen Ebene betreiben will, auf der er selbst fast &uuml;berhaupt nicht pr&auml;sent ist, betreibt Augenwischerei und verweigert sich dem W&auml;hlerauftrag. Mehr noch: Wer seinen W&auml;hlern sagt, dass die L&ouml;sungen f&uuml;r die anstehenden Probleme nur auf einer Ebene zu l&ouml;sen seien, auf der man selbst gar keinen Einfluss hat, der zieht sich aus der Realpolitik zur&uuml;ck.<\/strong> Politiker &ndash; gleich welcher Partei &ndash; werden aber nicht gew&auml;hlt, um sch&ouml;ngeistige Phantomdebatten zu f&uuml;hren, sondern um ihre W&auml;hler und deren Interessen aktiv zu vertreten. Warum sollte man dann aber jemanden w&auml;hlen, der mit dem Amt gar nichts anfangen kann?<\/p><p>Es ist daher auch fraglich, ob Gregor Gysi seine oberfl&auml;chliche inhaltliche Analyse &uuml;berhaupt ernst meint. Wahrscheinlicher ist, dass er sich in Leipzig schlicht innerparteilich positionieren wollte und zugunsten von Katja Kipping und Bernd Riexinger in den offenen Konflikt mit dem Fl&uuml;gel rund um Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht eingreifen wollte. Kipping vertritt schlie&szlig;lich schon l&auml;ngere Zeit die abstruse These, dass Sozialpolitik nicht mehr national, sondern nur <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/gastbeitraege\/eu-sozial-geht-nicht-national-a-322604\">noch international<\/a> gel&ouml;st werden k&ouml;nne. Und auch in der unseligen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43854\">&bdquo;Migrationsdebatte&ldquo;<\/a> argumentiert die Kipping-Fraktion ja, dass offene Grenzen f&uuml;r alle ja auch deshalb geboten seien, da Grenzen ein Element des &uuml;berkommenen Nationalstaats seien.<\/p><p>Es w&auml;re nicht das erste Mal, dass Gregor Gysi, der sich gerne als &Uuml;bervater der Linken inszeniert, g&auml;nzlich profan und unter der G&uuml;rtellinie in einen Fl&uuml;gelkampf der Partei eingreift. 2012 nahm er auf dem G&ouml;ttinger Parteitag in infamer Art und Weise Oskar Lafontaine <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13424\">ins Visier<\/a>. Wir erinnern uns: In G&ouml;ttingen wurden dann als &bdquo;Kompromiss&ldquo; zwischen dem &bdquo;Bartsch-Fl&uuml;gel&ldquo; und dem &bdquo;Lafontaine-\/Wagenknecht-Fl&uuml;gel&ldquo; der damals noch weitestgehend unbekannte Bernd Riexinger und die junge Katja Kipping als neues F&uuml;hrungsduo gew&auml;hlt. Heute ist es Kipping selbst, die offen gegen Bartsch und Wagenknecht intrigiert und abermals Sch&uuml;tzenhilfe von Gysi bekommt. Zynisch k&ouml;nnte man sagen: Wenn sich die Partei durch derlei Intrigen selbst in Aus man&ouml;vriert, muss sie sich zumindest keine Gedanken mehr machen, ob sie ihre Inhalte national oder international nicht mehr durchsetzen kann. Denn beides geht nur dann, wenn man die Menschen &uuml;berzeugt und gew&auml;hlt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180612-Gysi-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Rhetorisch &auml;u&szlig;erst eloquent, aber inhaltlich erstaunlich schwach pr&auml;sentierte sich Gregor Gysi auf dem Parteitag der Linken in Leipzig. 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