{"id":44385,"date":"2018-06-13T08:23:00","date_gmt":"2018-06-13T06:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385"},"modified":"2018-06-13T08:23:00","modified_gmt":"2018-06-13T06:23:00","slug":"hinweise-des-tages-3138","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h01\">Korea-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h02\">Trumps Abrechnung mit Merkel und G7-Gesellen: &ldquo;You are fired&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h03\">Linker Gestaltungsauftrag war doch nie grenzenlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h04\">Es gibt viel mehr Fl&uuml;chtlingshelfer als Anh&auml;nger von Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h05\">Masterplan ist Desasterplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h06\">So verbiegt die AfD die Polizeiliche Kriminalstatistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h07\">&bdquo;Ein Putsch aus Berlin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h08\">Scholz killt die Finanztransaktionssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h09\">Ja zum Freihandel &ndash; aber bitte nicht so<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h10\">BVerfG best&auml;tigt Streikverbot f&uuml;r Beamte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h11\">Das reicht nicht aus, Herr Spahn, und das wissen Sie auch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h12\">Wo Reichtum entsteht, w&auml;chst Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h13\">S21 auch ohne Tiefbahnhof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h14\">Tatverd&auml;chtiger im Fall Susanna ist bereits 21 Jahre alt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h15\">Fall Skripal: Berlin macht weiter Moskau verantwortlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h16\">EU-Kampfpanzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h17\">Deutschland ist in Afrin Kriegspartei an der Seite der T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44385#h18\">Koch und Kellner<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Korea-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Wir werden die Kriegsspiele beenden&ldquo;<\/strong><br>\nKim Jong-un hat sich zu einer kompletten atomaren Abr&uuml;stung auf der koreanischen Halbinsel bereit erkl&auml;rt.<br>\nGemeinsam mit US-Pr&auml;sident Donald Trump unterzeichnete Nordkoreas Machthaber ein &ldquo;umfassendes&rdquo; Dokument.<br>\nIm Gegenzug sicherte Trump dem Land Sicherheitsgarantien zu.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un begannen ihr Gipfeltreffen in Singapur mit einem historischen Handschlag. Danach gab es ein Gespr&auml;ch unter vier Augen, das laut Trump &bdquo;sehr, sehr gut&ldquo; verlief. Es folgte das erste Gespr&auml;ch in gr&ouml;&szlig;erer Runde. An dem Treffen unter Leitung des US-Pr&auml;sidenten und Nordkoreas Machthaber nahmen unter anderem die Au&szlig;enminister beider Seiten teil.  Bei einer abschlie&szlig;enden Pressekonferenz k&uuml;ndigte Trump Ende der Milit&auml;rman&ouml;ver mit S&uuml;dkorea an.<br>\nZuvor waren Trump und Kim gemeinsam vor die Kameras getreten. Dabei unterzeichneten sie ein Dokument, in dem sich beide auf gemeinsame Bem&uuml;hungen zu einer vollst&auml;ndigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verst&auml;ndigten. Trump sagte Nordkorea zudem Sicherheitsgarantien zu.<br>\n&bdquo;Die Welt wird einen gro&szlig;en Wandel erleben&ldquo;, versprach Kim. Trump lobte Kim als &ldquo;ehrenwerten Verhandlungspartner&ldquo;. &bdquo;Wir haben eine sehr besondere Verbindung aufgebaut&ldquo;, so Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/live177320704\/Donald-Trump-nach-Treffen-mit-Kim-Jong-un-Werden-die-Kriegsspiele-beenden.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Noch ist es zu fr&uuml;h f&uuml;r eine Bewertung de gestrigen Treffens. Noch wissen wir nicht genau, was in dem gemeinsamen Dokument denn nun genau steht. In den Medien wird bis jetzt nur dar&uuml;ber spekuliert, wer von beiden, Trump oder Kim, den gr&ouml;&szlig;ten &bdquo;Propagandaerfolg&ldquo; erzielt habe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>The Art of the Deal worked on Sentosa Island<\/strong><br>\nSkeptics refuse to accept the possibility that Donald Trump may have done something good for his country and for world peace, but only time will tell.<br>\nSome statesman by their sheer force of personality and unorthodox ways of politicking arouse disdain among onlookers. US President Donald is perhaps the most famous figure of that kind in world politics today.<br>\nNo matter what he does, Trump attracts criticism. He evokes strong feelings of antipathy among a large and voluble swathe of opinion within half of America. The making of history in a virtual solo act on his part, which is the rarest of efforts, on Sentosa Island in Singapore on Wednesday and which the world watched with awe and disbelief, will be instinctively stonewalled.<br>\nHalf of America simply refuses to accept the positive tidings about him coming from Singapore. The skeptics are all over social media pouring scorn, voicing skepticism, unable to accept that if the man has done something sensible and good for his country and for world peace, it deserves at the very least patient, courteous attention.<br>\nThe problem is about Trump &ndash; not so much the imperative need of North Korea&rsquo;s denuclearization. But western detractors &ndash; ostensibly rooting for the &ldquo;liberal international order&rdquo; &ndash; will eventually lapse into silence because what emerges is that North Korean leader Kim Jong-un has enough to &ldquo;bite&rdquo; here in the deal that Trump is offering &ndash; broadly, a security guarantee from the US and the offer of a full-bodied relationship with an incremental end to sanctions plus a peace treaty.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/article\/the-art-of-the-deal-worked-on-sentosa-island\/\">Asia Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ja, der Vertragstext ist vage. Ja, Sicherheitsgarantien der USA sind nicht das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Dennoch stellt der Gipfel den bislang weitestgehenden Ansatz f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung des Korea-Konflikts dar und ist daher im Kern zu begr&uuml;&szlig;en. H&auml;tte statt Trump Obama mit Kim verhandelt, w&auml;re sicher die gesamte westliche Presse aus dem H&auml;usschen und in Washington k&ouml;nnten sich schon die Steinmetze f&uuml;r den Auftrag eines neuen Denkmals bereit machen. Bei Trump sieht dies freilich ganz anders aus. H&ouml;rt man beispielsweise dem gro&szlig;en Transatlantiker Stefan Kornelius zu, k&ouml;nnte man glatt denken, er h&auml;tte mit Trump noch eine pers&ouml;nliche Rechnung offen &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Treffen von Kim und Trump war erb&auml;rmlich<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident und der Machthaber Nordkoreas h&auml;tten sich vieles sagen k&ouml;nnen. Stattdessen ging es um Autos und ein wertloses St&uuml;ck Papier. Es war ein Schauspiel des au&szlig;enpolitischen Kontrollverlustes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/singapur-gipfel-warum-das-treffen-von-kim-und-trump-erbaermlich-war-1.4013270\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trumps Abrechnung mit Merkel und G7-Gesellen: &ldquo;You are fired&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump hatte auf dem G7-Gipfel in Kanada einen Abgang, der alles zum Ausdruck brachte. Was wollte er noch mit &bdquo;Donald Tusk und den sechs Zwergen?&ldquo; Die hat er ohnehin unter Kontrolle, wie die &Uuml;bernahme an der russischen Westfront durch US-Gener&auml;le zeigt.<br>\nvon Willy Wimmer<br>\nDie US-Gener&auml;le wollen freie Fahrt f&uuml;r ihren Aufmarsch, und solange sie deutsche Minister wie Frau Dr. Ursula von der Leyen am Wickel haben, wird ihnen das auch gelingen. Damit auch jeder in Europa mitbekommt, was ansteht, verpesten endlose Panzerkolonnen den europ&auml;ischen Fr&uuml;hling auf franz&ouml;sischen, belgischen, deutschen und polnischen Autobahnen&hellip;<br>\nAus dieser Welt hat sich Pr&auml;sident Trump durch die R&uuml;cknahme seiner Zustimmung zur Abschluss Erkl&auml;rung des sogenannten &bdquo;Gipfel-Streits von Quebec&ldquo; mit Donnerhall verabschiedet. Das fr&uuml;hzeitige Verlassen des Treffens und die beispiellose Art, seine Verachtung f&uuml;r die Quengler zum Ausdruck zu bringen, hat das alles deutlich gemacht. Mit diesem Verein hat er nichts als &Auml;rger, und sie nehmen ihm auch noch die von ihm angesprochenen amerikanischen Arbeitspl&auml;tze weg. Stattdessen winkt ihm in Singapur Gr&ouml;&szlig;eres, und das umfasst nicht nur den Verzicht Nordkoreas auf eine aus amerikanischer Sicht nicht hinzunehmende, substantielle Bedrohung von &bdquo;continental USA&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/71301-you-are-fired-trump-g7-merkel\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Linker Gestaltungsauftrag war doch nie grenzenlos<\/strong><br>\nSind nun Grenzen links oder rechts? Kann man gar nicht anders, als den Grenzlern der AfD Grenzenlosigkeit entgegenzusetzen? Dabei ist doch das Gegenteil der Fall, Grenzen kennen und aufzeigen: Das war stets Pr&auml;misse linken Handels.<br>\n(&hellip;) Dabei ist aber gerade dieses Wort &raquo;Schutzbed&uuml;rfnis&laquo; gar keines, das im Giftschrank der Linken landen sollte. Denn dieses Wort ist die Grundlage jeder linken Politik &ndash; stets gewesen. Sie hat sich doch immer als Sachwalterin eines Schutzbed&uuml;rfnisses betrachtet &ndash; und just jetzt gibt sie diesen Eigenanspruch auf?<br>\nWas ist nun so verdammenswert am Anspruch der hier lebenden Menschen auf Schutz? Sie sind ja deswegen keine Rassisten, Nationalisten oder Isolationisten. Schon deshalb nicht, weil ein Staatsvolk heute keine einheitliche Nationalit&auml;t besitzt und die Grenze damit nur sehr bedingt eine Nationalgrenze dem Wortsinn nach darstellt. Sie ist mehr sowas wie die Grenze einer Verwaltungseinheit, durchaus offen f&uuml;r kalkulierte Neuzug&auml;nge. Aber auch Barriere f&uuml;r Bandenkriminalit&auml;t.<br>\nDie Einsicht, dass ein wehrhaftes Gemeinwesen nicht auf Dauer als grenzenloses Konstrukt funktioniert, hat auch etwas mit Lebenserfahrung zu tun. Denn im Laufe eines Lebens erlebt man sukzessive eines: Freiheit ist nur sehr selten die Abwesenheit von Grenzen&ndash; Freiheit ist meistens allerdings dann garantiert, wenn sie innerhalb bestimmter Grenzen liegt. Wenn man jedoch keine Grenzen setzt, kollidieren die Interessen und die einzige Freiheit, die dann noch bleibt, ist diejenige, sich eine gute Deckung zu suchen.<br>\nInsofern ist es schon berechtigt, wenn gerade auch linke Politiker feststellen, dass Grenzen eine staatliche Obliegenheit darstellen. Denn nat&uuml;rlich hat ein Gemeinwesen einen gewissen Anspruch darauf zu erfahren, weshalb sich jemand im Land aufh&auml;lt. Jedenfalls bis zu einer gewissen Grenze, die man Privatsph&auml;re nennt&ndash; auch so eine Grenze, die man sich schwer hat erk&auml;mpfen m&uuml;ssen im Laufe der Zeit.<br>\nManche Linke sollten doch bitte nicht so tun, als seien sie die Erfinder der Grenzenlosigkeit. Mit der haben wir jetzt seit Jahrzehnten zu tun. Wohin das f&uuml;hrt, erleben wir t&auml;glich: Zur Schw&auml;chung des Staates, zur Aufl&ouml;sung des politischen Primats. Es kommt darauf an, wie man seine Grenzen gestaltet, nach welchen Kriterien man sie durchl&auml;ssig macht. Da setzt der Kampf der Linken gegen die Grenzz&auml;une der Rechten ein. Nicht damit, dass man so tut, als k&ouml;nne es im linken Weltbild gar keine Grenzen geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/linker-gestaltungsauftrag-war-doch-nie-grenzenlos\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Es gibt viel mehr Fl&uuml;chtlingshelfer als Anh&auml;nger von Pegida<\/strong><br>\n&ldquo;Es gibt viel mehr Fl&uuml;chtlingshelfer als Anh&auml;nger von Pegida&rdquo;<br>\nKann man mit der Forderung nach offenen Grenzen Wahlkampf machen? Ein Gespr&auml;ch mit der hessischen Spitzenkandidatin Janine Wissler &uuml;ber den Streit mit Sahra Wagenknecht. [&hellip;]<br>\nEs gibt einen Unterschied zwischen Positionen, an deren Umsetzung wir jetzt im Moment ganz konkret arbeiten, und solchen, die unser Selbstverst&auml;ndnis beschreiben. Man kann auch Lohnarbeit grunds&auml;tzlich als eine Form von Ausbeutung infrage stellen und trotzdem mit den Gewerkschaften um h&ouml;here L&ouml;hne k&auml;mpfen. Es gibt konkrete Verbesserungen, die wir als erste Schritte vorschlagen, wie die Erm&ouml;glichung des Familiennachzugs, und solche, die weitergehend aber ebenso richtig sind. Und so allein stehen wir mit der Forderung nach offenen Grenzen gar nicht da: Nehmen Sie den B&uuml;rgermeister von Palermo auf Sizilien. In dessen Hafen kommen jeden Tag Hunderte oder Tausende Fl&uuml;chtlinge an. Und trotzdem sagt der: Sein Ziel ist, dass Freiz&uuml;gigkeit ein universelles Menschenrecht ist. Dieses linke Selbstverst&auml;ndnis zu formulieren, dass der Mensch z&auml;hlt und nicht der Pass, dass kein Mensch illegal ist, finde ich wichtig und entscheidend, auch wenn es erst mal um Zwischenschritte dorthin geht. Im &Uuml;brigen will und wird nicht jeder nach Deutschland kommen. Die Menschen, die fliehen, haben daf&uuml;r sehr ernste Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-06\/linke-parteitag-janine-wissler-hessen-katja-kipping-sahra-wagenknecht\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Roland Kahl:<\/strong> Liebe Janine Wissler,<\/em><\/p>\n<p><em>Mittlerweile sollten sogar die Naivsten begriffen haben, dass zu viel Zuwanderung der Hauptgrund f&uuml;r den Einzug der AfD in den Bundestag war. Zu viel Zuwanderung hat in Gro&szlig;britannien UKIP und den Brexit zum Erfolg verholfen, ganz Osteuropa nach rechts getrieben und erheblich dazu beigetragen, dass Trump die USA regiert. Italien ist u.a. durch zu viel Zuwanderung weit nach rechts gedriftet, ebenso wie Frankreich und die Niederlande. &Ouml;sterreich, Ungarn und Polen werden bereits von Rechten regiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu viel Zuwanderung treibt die Mehrheit auf die Barrikaden. Wer die Mehrheit als Nazis tituliert, nutzt das Wort und seine Wirkung ab. Es ist den vielen Zuwanderungsgegnern bereits jetzt gr&ouml;&szlig;tenteils egal, ob sie als Nazis tituliert werden &ndash; zumal es ja auch Unsinn ist. Denn die meisten Zuwanderungsgegner haben neben der z. T. kulturellen Inkompatibilit&auml;t einen weiteren rationalen Grund, gegen Zuwanderung zu sein: Das Problem der Zuwanderung sind die massiven &ouml;konomische Konsequenzen, die man in den letzten Jahren feststellen konnte, und die bei weiterer Zuwanderung in Zukunft noch extremer werden. Fassen wir die Probleme zusammen:<\/em><\/p>\n<p><em>Jeder Mensch braucht eine Wohnung. Da es Zuwanderer in die St&auml;dte zieht (wo es gr&ouml;&szlig;ere Jobchancen und mehr Landsleute gibt), tragen sie ganz erheblich zu explodierenden Mieten bei einfachen Wohnungen bei. Zuerst traf es die finanzielle Unterschicht. Seit einigen Jahren trifft es die Mittelschicht. Ein Umzug bedeutet fast immer eine massiv h&ouml;here Miete. F&uuml;r die finanziell Schw&auml;chsten ist Zuwanderung am Wohnungsmarkt verheerend. F&uuml;r Vermieter ist Zuwanderung ein Traum, denn Vermietungen laufen wie Versteigerungen, weil die Nachfrage viel h&ouml;her ist als das Angebot.<\/em><\/p>\n<p><em>Zuwanderer brauchen Arbeit. In ihrer Not nehmen sie jeden noch so schlechten Job an &ndash; vor allem, wenn sie keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Das dr&uuml;ckt die Einkommen vor allem bei den Schw&auml;chsten am Arbeitsmarkt: Menschen mit Migrationshintergrund und unterdurchschnittlicher Bildung. Zuwanderungs-Anh&auml;nger argumentieren mit dem (angeblichen) Demografie-Problem. Zuwanderer sollten k&uuml;nftige Renten finanzieren. Deutschland hat bei der Rente kein Demografie-Problem, sondern ein fehlkonstruiertes Rentensystem. Mehr Menschen in ein fehlkonstruiertes System zu setzen, vergr&ouml;&szlig;ert lediglich das Problem. Hinzu kommt, dass die gr&ouml;&szlig;tenteils gering gebildeten Zuwanderer (gelinde gesagt) unterdurchschnittliche Eink&uuml;nfte erzielen, kaum etwas in die Rentenkasse einzahlen k&ouml;nnen, und selbst im Alter Sozialgeld-Bezieher (Hartz IV f&uuml;r Rentner) werden. Die Rentenkasse zahlt also drauf. Offene Grenzen zerst&ouml;ren jeden Sozialstaat &ndash; diese Aussage ist zwingend logisch. Die Frage ist nur, wie schnell es geht. Laut Weltbank leben 5,6 Milliarden Menschen von weniger als 3,13 Dollar am Tag. Das hei&szlig;t: 5,6 Milliarden arme Menschen w&uuml;rden gr&ouml;&szlig;tenteils in L&auml;nder mit besseren Perspektiven auswandern, wenn sich jeder Mensch aussuchen darf, wo er leben m&ouml;chte. Die bisherigen Zuwanderer kosten entgegen den unrealistischen Szenarien der Linken und Gr&uuml;nen den Sozialstaat mehr, als sie bringen. Das Argument, dass sich das &auml;ndert, wenn sie alle arbeiten w&uuml;rden, greift ins Leere, weil es so viele Jobs einfach nicht gibt. Die Hauptursachen von Arbeitslosigkeit und Niedriglohn wirken weiter. Gerade das &bdquo;Mismatch&ldquo; betrifft die Zuwanderer.<\/em><\/p>\n<p><em>Zuwanderungs-Anh&auml;nger argumentieren mit dem (angeblichen) Fachkr&auml;ftemangel, der durch Fl&uuml;chtlinge beseitigt werden k&ouml;nnte. Abgesehen davon, dass nur sehr wenige Branchen und Berufe davon betroffen sind, wird das Problem dadurch nicht gel&ouml;st. Pfleger sind rar, weil sie so miserabel bezahlt werden. Zuwanderung f&uuml;hrt nicht zu besserer Bezahlung. Im Gegenteil: Das &Uuml;berangebot von verzweifelt nach Arbeit suchenden Zuwanderern wird die L&ouml;hne weiter dr&uuml;cken. Software-Spezialisten, Ingenieure und &Auml;rzte sind auch eher selten unter der Zuwanderern. Tats&auml;chlich kommen gr&ouml;&szlig;tenteils gering gebildete Armuts-Fl&uuml;chtlinge. Wenn es entgegen der Realit&auml;t so w&auml;re, dass lauter hochqualifizierte Fachkr&auml;fte nach Deutschland einwandern w&uuml;rden: Um so schlimmer. Das bedeutet einen so genannten &bdquo;Brain Drain&ldquo;, also ein Ausbluten der Heimatl&auml;nder. Wenn die &ouml;konomisch wertvollsten Menschen von den armen in die (relativ) reichen L&auml;nder abwandern, werden die armen L&auml;nder vollends ihrer ohnehin geringen Zukunftschancen beraubt. Dem Vorstand der Linkspartei ist es vollkommen egal, dass die Schw&auml;chsten am meisten unter der Konkurrenz am Wohnungs- und Arbeitsmarkt zu leiden haben. Die Linke will &ndash; wie weite Teile der Gr&uuml;nen und der SPD &ndash; eine grenzenlose Zuwanderung nach der Devise &bdquo;kein Mensch ist illegal&ldquo;, oder wie die Gr&uuml;ne Katrin G&ouml;ring-Eckardt es maximal naiv formulierte: &bdquo;Wir bekommen Menschen geschenkt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Begriffen haben es Bernie Sanders, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, die daher eine Begrenzung der Zuwanderung und stattdessen Hilfe vor Ort fordern (ich wiederhole dies bewusst und finde dies auch richtig). Mein Fazit ist: Die Linke muss sich darauf einstellen, politisch bedeutungslos zu werden. So leid es mir als ehemaligem W&auml;hler tut, ich kann die Linke nicht mehr w&auml;hlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Masterplan ist Desasterplan<\/strong><br>\n&bdquo;Merkels &ouml;ffentlichkeitswirksame Notbremse bei Seehofers sogenanntem Masterplan in allerletzter Minute offenbart zum wiederholten Mal den desastr&ouml;sen Zustand der Gro&szlig;en Koalition und die F&uuml;hrungsschw&auml;che der Kanzlerin&ldquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Sie f&auml;hrt fort:<br>\n&bdquo;Statt mit Einschr&auml;nkungen des Asylrechts auf Stimmenfang im bayerischen Landtagswahlkampf zu gehen, sollte der Innenminister daf&uuml;r sorgen, dass in seinem Bundesamt f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migration rasche und rechtsstaatliche Entscheidungen getroffen werden k&ouml;nnen. Daf&uuml;r braucht es keinen Masterplan oder die Verschleuderung von zig Millionen an US-Beratungskonzerne wie McKinsey. Stattdessen muss endlich dem Befristungs- und &Uuml;berstundenwahnsinn ein Ende gesetzt werden, der die Besch&auml;ftigten im BAMF an den Rand der Belastungsgrenze gef&uuml;hrt, massenhafte Fehlentscheidungen produziert und damit letztlich auch das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Institutionen besch&auml;digt hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/masterplan-ist-desasterplan\/\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>So verbiegt die AfD die Polizeiliche Kriminalstatistik<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge sind krimineller als Deutsche. Dieser Satz ist f&uuml;r den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess &uuml;ber jeden Zweifel erhaben. &bdquo;Wer dies immer noch leugnet, der hat entweder keine Ahnung oder l&uuml;gt bewusst die deutsche Bev&ouml;lkerung an. Schluss mit Sch&ouml;nrederei und Augenw&auml;scherei (sic)!&ldquo;, schrieb Hess mit gro&szlig;em Selbstbewusstsein am Montag auf seiner Twitterseite. Dazu stellte Hess ein Diagramm, in dem zwei farbige Balken miteinander verglichen wurden. Ein gelber Balken f&uuml;r die Deutschen und ein roter Balken f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge. Gerechnet wurde in &bdquo;Tatverd&auml;chtige pro 100.000 Personen&ldquo;. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich strahlt die Statistik von Hess eine gewisse Autorit&auml;t aus. Sie wirkt professionell und das hineinmontierte Foto von Hess zeigt ihn seri&ouml;s mit Anzug und Krawatte. Hess ist noch dazu ein Mann vom Fach. Er ist Mitglied des Innenausschusses und war fr&uuml;her Polizist von Beruf. Noch dazu steht im Kleingedruckten unter seiner Grafik: &bdquo;Datengrundlage PKS Bund 2017&ldquo;, gemeint ist die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes. Eine seri&ouml;se Quelle also. Das Problem ist nur: Die Statistik von Hess ist falsch. Sie stimmt nicht. Gar nicht.<br>\nEine Sprecherin des Bundeskriminalamtes teilt auf Anfrage mit, es k&ouml;nne &bdquo;nicht nachvollzogen werden&ldquo;, wie Hess die Zahlen berechnet habe. &bdquo;Diese Zahlen gehen nicht aus der bundesweiten PKS hervor&ldquo;. &Uuml;berhaupt sei ein Vergleich von Tatverd&auml;chtigen unter &bdquo;Deutschen&ldquo; und &bdquo;Fl&uuml;chtlingen&ldquo; pro 100.000 Personen nicht m&ouml;glich. In der Kriminalstatistik gibt es keine &bdquo;Fl&uuml;chtlinge&ldquo;, sondern &bdquo;Zuwanderer&ldquo; mit dem Aufenthaltsstatus &bdquo;Asylbewerber&ldquo;, &bdquo;Schutzberechtigte und Asylberechtigte&ldquo;, &bdquo;Duldung&ldquo;, &bdquo;Kontingentfl&uuml;chtling&ldquo; oder &bdquo;unerlaubter Aufenthalt&ldquo;. F&uuml;r eine Vergleichsrechnung w&auml;re das kein Problem. Man k&ouml;nnte die Tatverd&auml;chtigen unter diesen Personen zusammenz&auml;hlen. F&uuml;r eine Berechnung der Tatverd&auml;chtigen pro 100.000 Personen und einen Vergleich mit den Deutschen m&uuml;sste man diese Summe aber mit einer Gesamtzahl ins Verh&auml;ltnis setzen. Und diese existiert nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/wie-die-afd-die-polizeiliche-kriminalstatistik-verbiegt-15636317.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Ein Putsch aus Berlin&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;hrt die Bundesregierung ihre Politik fort, wird die W&auml;hrungsunion zerbrechen, sagt der Linken-Abgeordnete Fabio De Masi<br>\nder Freitag: Herr De Masi, Sie sagen, Deutschland sei eine gr&ouml;&szlig;ere Gefahr f&uuml;r den Euro als Italien.<br>\nFabio De Masi: Das ist die Meinung vieler internationaler &Ouml;konomen: Deutschland verfolgte mit der Einf&uuml;hrung des Euro und der Agenda 2010 eine Politik der realen Abwertung: Wir haben hinreichende Lohnzuw&auml;chse unterdr&uuml;ckt, sodass wir immer billiger werden. Deutschland verkauft seit vielen Jahren mehr ins Ausland, als es von dort importiert. Das aber hei&szlig;t, dass unsere Handelspartner anschreiben, also Schulden machen m&uuml;ssen. Die K&uuml;rzung von L&ouml;hnen, Renten und Investitionen in der Euro-Krise, die Privatisierung von allem, was nicht bei drei auf den B&auml;umen ist, war fatal. Die Euro-Zone hat sich daher im internationalen Vergleich langsamer erholt als andere Wirtschaftsr&auml;ume.<br>\nIn Deutschland denkt man gemeinhin, die hohe Exportquote l&auml;ge an der Qualit&auml;t deutscher Autos. Und die Lohnzur&uuml;ckhaltung sei n&ouml;tig, um Arbeitslosigkeit abzubauen. Sollen es die anderen doch einfach so machen wie wir!<br>\nDas ist Mickey-Mouse-&Ouml;konomie. Sind unsere Ingenieure seit Einf&uuml;hrung des Euro wirklich dreimal besser geworden als vorher? Wenn jemand exportiert, muss jemand anders importieren. Wir k&ouml;nnen ja nicht alle auf den Mars exportieren. Der Exportjunkie Deutschland k&ouml;nnte durch die Strafz&ouml;lle von Donald Trump bald auf kalten Entzug gesetzt werden. Wir haben nun viele Jahre Arbeitslosigkeit exportiert. H&auml;tten wir unsere Binnenwirtschaft gest&auml;rkt, h&auml;tten wir auch mehr Jobs, aber mit vern&uuml;nftigen L&ouml;hnen.<br>\n(&hellip;) Geht Merkels Antwort auf Macrons Reformvorschl&auml;ge f&uuml;r die Euro-Zone in die richtige Richtung?<br>\nWeder die Vorschl&auml;ge von Macron noch jene von Merkel werden den Euro retten. Das zentrale Problem der Euro-Zone besteht ja darin, dass wir zwar eine gemeinsame W&auml;hrung haben, aber die gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft Europas, Deutschland, lange Zeit k&uuml;nstlich abgewertet hat, indem die L&ouml;hne gedr&uuml;ckt wurden, und permanent Export&uuml;bersch&uuml;sse erzielt. Macron traut sich nicht, die Bundesregierung zu stellen. Stattdessen sagt er: Wir machen jetzt auch eine Agenda 2010 in Frankreich, und als Belohnung wollen wir ein bisschen Taschengeld aus Br&uuml;ssel. Das kann nicht funktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/ein-putsch-aus-berlin\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Scholz killt die Finanztransaktionssteuer<\/strong><br>\nVorschlag des neuen deutschen Finanzministers macht langj&auml;hrige Verhandlungen zur Farce<br>\nBundesfinanzminister Olaf Scholz macht mit seinem Vorschlag, die geplante europ&auml;ische Finanztransaktionssteuer (FTS) auf Aktien zu beschr&auml;nken, eine verh&auml;ngnisvolle Kehrtwende. &ldquo;Scholz knickt vor der Finanzlobby ein, macht die mehr als f&uuml;nfj&auml;hrigen Verhandlungen von zehn EU-L&auml;ndern zur Farce und killt die Finanztransaktionssteuer&rdquo;, sagt Detlev von Larcher von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Finanzm&auml;rkte und Steuern. &ldquo;Hand in Hand begraben Scholz und Macron die Finanztransaktionssteuer zugunsten einer schlichten B&ouml;rsensteuer wie der britischen stamp duty.&rdquo;<br>\nMacron und Scholz wollen FTS beerdigen<br>\nVor wenigen Tagen noch hatte Scholz erkl&auml;rt, als neuer deutscher Finanzminister nun die Finanztransaktionssteuer durchzusetzen. In einem Gespr&auml;ch mit der Zeitschrift &ldquo;Der Spiegel&rdquo; hat er nun seine Pl&auml;ne offenbart: Statt sich f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer einzusetzen, greift Scholz den Vorschlag des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron auf: Besteuert werden sollen nur Aktien, nicht aber Derivate, die den &uuml;berwiegenden Teil des Handels an den Finanzm&auml;rkten ausmachen und mit denen vor allem durch den Computerhandel riesige Summen zu Spekulationszwecken in Millisekunden hin- und hergeschoben werden.<br>\nDass Scholz nur Aktien besteuern will, geht daraus hervor, dass er mit einem Steueraufkommen von nur f&uuml;nf bis sieben Milliarden Euro rechnet &ndash; und zwar durch eine von allen 27 EU-L&auml;ndern erhobene Steuer. Der Richtlinienvorschlag der EU-Kommission, &uuml;ber den die zehn L&auml;nder verhandeln, geht dagegen von einem Aufkommen von 30 bis 35 Milliarden Euro allein in den zehn L&auml;ndern aus.<br>\nFinanzlobby hat sich wieder gegen die Mehrheit der Menschen durchgesetzt<br>\nAlfred Eibl vom Attac-Koordinierungskreis: &ldquo;Was Scholz jetzt vorschl&auml;gt, hat mit einer Finanztransaktionsteuer nicht einmal den Namen gemein. Das Aufkommen ist viel zu gering, und eine D&auml;mpfung des gef&auml;hrlichen Hochgeschwindigkeithandels mit Derivaten ist offenbar gar nicht beabsichtigt. Damit hat sich die Lobby der Finanzindustrie wieder gegen die Mehrheit der Menschen in Deutschland und der EU durchgesetzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/scholz-killt-die-finanztransaktionssteuer-1\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ja zum Freihandel &ndash; aber bitte nicht so<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er halten gegen Trump zusammen. Gut so. Jetzt m&uuml;ssen sie beweisen, dass sie fairere Regeln f&uuml;r den globalen Handel schreiben k&ouml;nnen als die USA.<br>\nStehen wir Europ&auml;er einen Handelskrieg gegen den unberechenbaren amerikanischen Pr&auml;sidenten gemeinsam durch? Seit Donald Trump am Wochenende mal eben mit einem kleinen Tweet die Weltpolitik durcheinander gewirbelt hat und nun eine wechselseitige Anhebung der amerikanischen und europ&auml;ischen Z&ouml;lle immer wahrscheinlicher wird, treibt diese Frage viele Kommentatoren um, und dass aus gutem Grund. Schlie&szlig;lich gibt es auch in der EU so mancherorten klammheimliche Freude dar&uuml;ber, dass Trumps Angriffe die deutsche Stahlindustrie treffen. Und vor allem in S&uuml;deuropa, wo man seit Langem schon mit Argwohn beobachtet, wie sehr die EU-W&auml;hrungspolitik in der Vergangenheit gerade der deutschen Wirtschaft genutzt hat, beobachtet man mit Schmunzeln, dass die n&auml;chsten Z&ouml;lle wohl BMW und Daimler treffen werden.<br>\nMan kann das &auml;rgerlich finden. Oder verst&auml;ndlich: G&auml;be es noch die D-Mark, w&auml;re die schlie&szlig;lich l&auml;ngst aufgewertet und damit deutsche Produkte im Ausland automatisch viel teurer &ndash; auch im innereurop&auml;ischen Ausland. Das w&uuml;rde die deutschen Autobauer genauso treffen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-06\/handelsstreit-usa-europa-donald-trump-zusammenhalt-regeln-fairness\">Zeit online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bei aller berechtigten Kritik an Trump &ndash; wie kommt Frau Pinzler denn um Himmels Willen darauf, dass ausgerechnet &bdquo;die Europ&auml;er&ldquo; faire Regeln f&uuml;r den globalen Handel anstreben? Im Kern hat Trump mit seiner Erkenntnis, dass dauerhafte Handelsbilanzdefizite abgeschafft werden m&uuml;ssen, ja Recht. W&auml;ren die Deutschen beispielsweise f&uuml;r Fairness und Stabilit&auml;t im globalen Handel, m&uuml;ssten sie anfangen, ihre Export&uuml;bersch&uuml;sse abzubauen. Wie wir alle wissen, denkt die Bundesregierung aber nicht im Traum daran.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BVerfG best&auml;tigt Streikverbot f&uuml;r Beamte<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat das Streikverbot f&uuml;r Beamte in Deutschland best&auml;tigt. Das h&ouml;chste deutsche Gericht in Karlsruhe wies mit seinem Urteil die Verfassungsbeschwerden von vier beamteten Lehrern zur&uuml;ck. Damit d&uuml;rfen Beamte weiterhin generell nicht f&uuml;r h&ouml;here Einkommen oder bessere Arbeitsbedingungen streiken.<br>\n&ldquo;Ein Streikrecht f&uuml;r Beamte l&ouml;ste eine Kettenreaktion in Bezug auf die Ausgestaltung des Beamtenverh&auml;ltnisses aus und z&ouml;ge fundamentale Grunds&auml;tze des Berufsbeamtentums in Mitleidenschaft&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des Gerichts, Andreas Vo&szlig;kuhle zur Begr&uuml;ndung. Das w&uuml;rde andere Regeln, wie die Treuepflicht, ebenfalls in Frage stellen. Zudem w&auml;re es dann sinnlos, die Besoldung der Beamten per Gesetz zu regeln &ndash; sie k&ouml;nnten sich ja alles erstreiken.<br>\n(&hellip;) Lehrerverband lobt Urteil<br>\nDer Deutsche Lehrerverband hat das Urteil begr&uuml;&szlig;t. &ldquo;Sonst w&auml;ren Beamte im Schulbereich ein Auslaufmodell geworden. Das wollen wir nicht&rdquo;, sagte Verbandspr&auml;sident Heinz-Peter Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Meidinger forderte die Bundesl&auml;nder auf, beamteten Lehrern st&auml;rkere Mitwirkungsrechte bei Verhandlungen &uuml;ber Arbeitsbedingungen und Besoldung einzur&auml;umen. &ldquo;Wir wollen kein Streikrecht, aber mehr als ein Anh&ouml;rungsrecht&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bverfg-beamte-streik-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Die Tagesschau bringt nur die Stellungnahme des Lehrerverbandes. Der DGB sieht das Urteil ganz anders: Hier die die Meinung dazu von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, in der die meisten Lehrer organisiert sind:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das ist ein Schwarzer Tag f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte&ldquo;, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Dienstag in Karlsruhe in einer ersten Reaktion&hellip;.&bdquo;Das Gericht schreibt damit die bisherige Rechtsprechung fest und macht damit einen R&uuml;ckschritt ins vergangene Jahrhundert. Im Gegensatz zum Bundesverwaltungsgericht sieht das Verfassungsgericht weder eine Kollision zwischen deutschem und internationalen Recht noch eine Kollision in der deutschen Rechtsprechung&ldquo;, sagte Tepe und k&uuml;ndigte an, dass die GEW das Urteil jetzt eingehend pr&uuml;fen und dann &uuml;ber die weiteren Schritte entscheide werde.<br>\n<em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/bundesverfassungsgericht-bestaetigt-streikverbot-fuer-beamte\/\">GEW<\/a> und: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++510a9d88-6e30-11e8-9582-52540088cada\">Elke Hannack bedauert Entscheidung zum Beamtenstreikrecht<\/a><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Begr&uuml;ndung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts mit Pr&auml;sident Vo&szlig;kuhle &ldquo;schreit&rdquo; geradezu nach einer Verhandlung vor dem EGMR, oder? Was macht das deutsche Beamtentum denn so besonders? Oder sieht der Zweite Senat durch ein Streikrecht f&uuml;r verbeamtete Lehrkr&auml;fte die &ldquo;nationale oder &ouml;ffentliche Sicherheit&rdquo; (Art. 11 EMRK) ernsthaft in Gefahr?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das reicht nicht aus, Herr Spahn, und das wissen Sie auch<\/strong><br>\nBei &ldquo;Hart aber fair&rdquo; verteidigt Gesundheitsminister Spahn wenig einf&uuml;hlsam seinen Plan, 13.000 Pflegestellen zu schaffen. Die Betroffenen in der Runde sind kaum begeistert &ndash; und begr&uuml;nden dies teils sehr pers&ouml;nlich.<br>\n(&hellip;) Bei &ldquo;Hart aber fair&rdquo; schildert dann die Altenpflegefachkraft Silke Behrendt die wachsende &Uuml;berforderung in ihrem Berufsalltag. In eine Stunde Arbeit m&uuml;sse sie 100 Minuten T&auml;tigkeit pressen. &ldquo;Und es wird immer mehr.&rdquo; Dass Gesundheitsminister Jens Spahn, der am Plasberg-Tresen neben ihr steht, 13.000 neue Stellen in der Pflege schaffen will, dar&uuml;ber k&ouml;nne man &ldquo;in ihrem Kollegenkreis nur l&auml;cheln&rdquo;. &ldquo;Das reicht nicht aus, Herr Spahn, und das wissen Sie auch.&rdquo; Nach Prognosen des Deutschen Pflegerats werden bis 2030 allein in der Altenpflege 200.000 Fachkr&auml;fte fehlen.<br>\nUnklar ist auch, wer die 13.000 neuen Stellen besetzen soll, da es an Pflegekr&auml;ften mangelt. Geht es nach dem Gesundheitsminister, dann lautet die Antwort: aus dem Ausland. Doch die anderen sind davon wenig begeistert.<br>\n(&hellip;) Der Journalist Gottlob Schober weist darauf hin, dass Osteurop&auml;er, die heute schon h&auml;ufig schwarz in der privaten Pflege in Deutschland arbeiten, in ihren Heimatl&auml;ndern fehlen. &ldquo;Auch die Rum&auml;nen haben n&auml;mlich Eltern und Gro&szlig;eltern.&rdquo;<br>\nEs wirkt insgesamt wenig einf&uuml;hlsam, wie Spahn im B&uuml;rokratendeutsch von einer &ldquo;Verdichtung&rdquo; der Arbeit von Pflegekr&auml;ften spricht. Und wie er dabei kein Wort &uuml;ber die Menschen verliert, um die es doch eigentlich geht: Alte und Kranke, die deshalb stundenlang in ihren eigenen Ausscheidungen liegen m&uuml;ssen.<br>\n(&hellip;) Frank Plasberg, der ungewohnt strukturiert durch die Sendung f&uuml;hrt, spricht dann noch einen weiteren Punkt an: Wie es sein k&ouml;nne, dass private Investoren dicke Gewinne mit Pflegeeinrichtungen machen, in denen sie das Personal immer noch weiter zusammenstreichen? F&uuml;r Spahn kein Grund zum Handeln: Das m&uuml;sse man sich erst einmal genauer anschauen. Vielleicht k&ouml;nnten private Anbieter ja auch &ldquo;effiziente Strukturen&rdquo; in den Heimen schaffen?<br>\nJedem, der sich vielleicht jetzt schon vor der Pflegebed&uuml;rftigkeit f&uuml;rchtet, d&uuml;rfte es bei solchen Formulierungen kalt den R&uuml;cken hinunterlaufen. Denn &ldquo;effiziente Strukturen&rdquo; sind so ziemlich das Letzte, woran es nach Aussagen der Betroffenen in der Pflege mangelt. Der Pflegenotstand wird nicht beseitigt werden, indem man nach den billigsten L&ouml;sungen sucht. Sondern, indem man diejenigen wirksam unterst&uuml;tzt, die zu Hause oder im Heim gern andere pflegen wollen &ndash; aber dabei an ihre Grenzen sto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/hart-aber-fair-zur-pflege-mit-jens-spahn-der-minister-redet-sich-raus-a-1212355.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wo Reichtum entsteht, w&auml;chst Armut<\/strong><br>\nSeattle boomt, seit Konzerne wie Amazon und Starbucks sich in der Stadt niederlie&szlig;en. Hier zeigt sich, was ein pl&ouml;tzlicher Aufschwung mit Metropolen macht.<br>\n(&hellip;) Die Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten gedeiht pr&auml;chtig, sie geh&ouml;rt seit Jahren zu den amerikanischen Metropolen mit dem gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftswachstum und der gr&ouml;&szlig;ten Zuwanderung an hochqualifizierten Menschen. Andererseits leben hier immer mehr Menschen auf der Stra&szlig;e oder im Auto &ndash; bei der letzten Z&auml;hlung der Vereinigung All Home im Januar waren es 12 112. Wie passt das zusammen? Oder hat es gar miteinander zu tun?<br>\nEs war auch fr&uuml;her nicht alles gut hier<br>\nVor 50 Jahren war Seattle eine Arbeiterstadt, die Leute haben am Hafen, in den W&auml;ldern oder in den Fabriken des Flugzeugherstellers Boeing geschuftet.<br>\n(&hellip;) Nat&uuml;rlich war auch damals nicht alles gut hier, es gab Massenentlassungen bei Boeing, hohe Arbeitslosigkeit, und in den Bars und Kneipen wurde Grunge-Musik gespielt, jener raue Sound, der durch Bands wie Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden bald weltweit bekannt wurde &ndash; und wohl immer mit Seattle verbunden bleiben wird.<br>\nDoch dann gr&uuml;ndete Bill Gates den Computerkonzern Microsoft, der sich in Redmond, auf der anderen Seite des Lake Washington, niederlie&szlig;, Jeff Bezos startete den Alles-Lieferanten Amazon und Howard Schultz die Kaffeehauskette Starbucks. Konzerne wie Nordstrom, Costco und T-Mobile USA verlegten ihre Firmensitze nach Seattle. Das blieb nicht ohne Folgen. W&auml;hrend im Jahr 1980 etwa 490 000 Menschen in Seattle lebten, sind es heute mehr als 720 000 &ndash; rechnet man die Vororte hinzu, sogar fast vier Millionen. Die Stadt gilt nun nicht mehr als altmodisch, dreckig und melancholisch, sondern als modern, erfolgreich und lebenswert.<br>\nSeattle wurde vom Aufschwung regelrecht &uuml;berrascht<br>\nDer wirtschaftliche Aufschwung allerdings hat seinen Preis, weil es auch Menschen gibt, die nicht modern und erfolgreich sind und sich deshalb keine Wohnung mehr leisten k&ouml;nnen in dieser Stadt. Leute im Anzug (oder wenigstens im Designer-Kapuzenpulli) steigen nun auf dem Weg vom B&uuml;ro zum Luxusrestaurant &uuml;ber Menschen in Parkas hinweg oder laufen Slalom um die Zelte.<br>\n(&hellip;) Es gibt in Seattle gen&uuml;gend Ingenieure, Programmierer und Manager, die sich das leisten k&ouml;nnen &ndash; nur: die K&ouml;che, Bedienungen, Putzleute und anderen Servicekr&auml;fte k&ouml;nnen sich das Leben in Seattle nicht mehr leisten. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 15 Dollar pro Stunde, so hoch wie nirgends sonst in den Vereinigten Staaten. Bestenfalls ergibt das ein Gehalt von etwa 2700 Dollar im Monat, zur Erinnerung: Das 50-Quadratmeter-Zimmer kostet 1825 Dollar. &ldquo;Das reicht nicht in dieser Stadt&rdquo;, sagt Bley.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/finance-top-stories\/wo-reichtum-entsteht-w%C3%A4chst-armut\/ar-AAyrQmh\">msn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>S21 auch ohne Tiefbahnhof<\/strong><br>\nGegnerInnen des Megabahnprojektes Stuttgart 21 nehmen neuen Anlauf, um den Bau des umstrittenen Tiefbahnhofs doch noch zu verhindern. Bei einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Bundestagsverkehrsausschusses haben die AktivistInnen am Montag ein Umstiegskonzept vorgelegt, das fertig gestellte Bauabschnitte einbezieht, aber auf den Tiefbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt verzichtet. Angesichts der enormen Kostenexplosion fordern die AktivistInnen strafrechtliche Ermittlungen gegen Aufsichtsr&auml;te der Bahn wegen Untreue. Unfreiwillige Sch&uuml;tzenhilfe leistet dabei der umstrittene ehemalige sozialdemokratische Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin.<br>\n(&hellip;) Dieser erkl&auml;rte, die Entscheidung f&uuml;r Stuttgart 21 im Jahr 2001 sei auf der Basis der Preise von 1998 erfolgt. Dabei seien die Standardbaukosten ber&uuml;cksichtigt worden, aber keine Risikofaktoren, wie sie durch Besonderheiten in B&ouml;den entstehen k&ouml;nnten. &bdquo;Deshalb war von Anfang an klar, dass die Kosten wesentlich h&ouml;her ausfallen w&uuml;rden&ldquo;, so Sarrazin.<br>\nIn seiner Stellungnahme schreibt der Ex-Bahnvorstand zudem, es sei &bdquo;v&ouml;llig klar&ldquo; gewesen&ldquo;, dass &bdquo;die wie immer berechnete Wirtschaftlichkeit des Projekts Stuttgart 21 in sich zusammenbrechen w&uuml;rde, wenn sich nur ein kleiner Teil der Risiken, etwa im Tunnelbau, materialisierte&ldquo;. Trotzdem ist er aber dagegen, das Projekt Stuttgart 21 einzustellen &ndash; wegen des vielen Geldes, das bereits investiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Stuttgart-21-Anhoerung-im-Bundestag\/!5509295\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tatverd&auml;chtiger im Fall Susanna ist bereits 21 Jahre alt<\/strong><br>\nDer Tatverd&auml;chtige im Mordfall Susanna ist 21 Jahre alt und damit &auml;lter als bislang angenommen.<br>\nDas belegen irakische Papiere, die WELT vorliegen. Damit kann er vor Gericht nicht mehr als Heranwachsender gelten.<br>\nAuch wird deutlich, dass in die Familie von Ali B. in ihren Asylantr&auml;gen falsche Angaben zur Identit&auml;t gemacht hatte. (&hellip;)<br>\nAus den irakischen Dokumenten geht die tats&auml;chliche Identit&auml;t des T&auml;ters hervor: Ali Bashar Ahmad Z., geboren am 11. M&auml;rz 1997. Zum Zeitpunkt der Ermordung von Susanna F. war der Mann, der seinen zweiten Vornamen gegen&uuml;ber deutschen Beh&ouml;rden zu seinem Nachnamen gemacht hatte, also bereits seit mehr als drei Monaten 21 Jahre alt. Auch nach den Bestimmungen des deutschen Jugendgerichtsgesetzes ist Ali Z. also voll strafm&uuml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article177412456\/Ali-B-Tatverdaechtiger-im-Fall-Susanna-ist-bereits-21-Jahre-alt.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was Stefan Aust da in der WELT schreibt ist schlicht falsch. Iraker haben keine Namensf&uuml;hrung wie sie in Europa &uuml;blich ist. Hinter dem Vornamen kommt dort der Name des Vaters, dahinter der Name des Gro&szlig;vaters und in einigen F&auml;llen kommt dann dahinter noch der Stammesname, bzw. der Name der Herkunft. Im konkreten Fall sind Bashar und Ahmad also die Namen des Vaters und des Gro&szlig;vaters des Tatverd&auml;chtigen und das von der WELT abgek&uuml;rzte Z. ist der Stammesname. Welcher der drei Namen hinter dem Vornamen in Europa als &ldquo;Nachname&rdquo; registriert wird, ist von Ort zu Ort unterschiedlich. <a href=\"https:\/\/www.sem.admin.ch\/dam\/data\/sem\/rechtsgrundlagen\/weisungen\/weitere\/laendermerkblaetter\/irak_d.pdf\">In der Schweiz<\/a> wird beispielsweise immer der dritte Name (der Name des Gro&szlig;vaters) als offizieller Nachname gef&uuml;hrt. Wenn der Tatverd&auml;chtige also seinen zweiten Namen, den Namen des Vaters, als seinen Nachnamen in den Antr&auml;gen angibt, so ist dies ganz sicher keine &ldquo;falsche Angabe&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fall Skripal: Berlin macht weiter Moskau verantwortlich<\/strong><br>\nTrotz aller widersprechenden Informationen machen die britische und andere westliche Regierungen Russland weiter f&uuml;r die Vergiftung von Sergej Skripal und dessen Tochter verantwortlich, so zuletzt auf dem G7-Gipfel. Auch die Sprecher der Bundesregierung und des Berliner Au&szlig;enministeriums reagieren entsprechend auf Nachfragen.<br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt an ihren unbewiesenen Vorw&uuml;rfen gegen&uuml;ber Russland im Fall des mutma&szlig;lich am 4. M&auml;rz vergifteten Sergej Skripal und dessen Tochter fest. Das erkl&auml;rten Regierungssprecher Steffen Seibert und Maria Adebahr, Sprecherin des Ausw&auml;rtigen Amtes, am Montag in Berlin auf der Regierungspressekonferenz gegen&uuml;ber Sputnik.<br>\n(&hellip;) Unver&auml;nderte Position trotz wachsender Zweifel<br>\nDie Zweifel an der Version Gro&szlig;britanniens und anderer westlicher Staaten wachsen, wie Harald Neuber am Samstag im Online-Magazin &bdquo;Telepolis&ldquo; feststellte. Nicht so anscheinend bei Au&szlig;enamtssprecherin Adebahr: &bdquo;Unsere Position in diesem Fall ist unver&auml;ndert&ldquo;, erkl&auml;rte sie in der Regierungspressekonferenz am Montag. Sputnik hatte nachgefragt und wollte auch wissen, ob sich ihr Ministerium f&uuml;r die Vorw&uuml;rfe auf seiner Homepage gegen &bdquo;staatlich kontrollierte russische Auslandsmedien&ldquo; entschuldigen w&uuml;rde. Diese w&uuml;rden &bdquo;falsche Ger&uuml;chte&ldquo; und &bdquo;gezielte Falschmeldungen&ldquo; verbreiten, so das Berliner Au&szlig;enamt. Am 26. M&auml;rz hatte Au&szlig;enminister Heiko Maas gar erkl&auml;rt, &bdquo;die Fakten und Indizien weisen nach Russland&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180611321119464-skripal-affaere-bundesregierung-vorwuerfe\/?utm_source=short_direct&amp;utm_medium=short_url&amp;utm_content=hJZT&amp;utm_campaign=URL_shortening\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>EU-Kampfpanzer<\/strong><br>\nBeim deutsch-franz&ouml;sischen Ministerrat am 13. Juli 2017 bekundeten beide L&auml;nder u.a. die Absicht zum Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeuges sowie eines Kampfpanzers. Das Kampfflugzeug wurde bei der &bdquo;Internationalen Luftausstellung&ldquo; vorangebracht (siehe IMI-Analyse 2018\/10) und f&uuml;r den Bau eines Kampfpanzers bildeten Krauss-Maffei Wegmann (KMW) aus Deutschland und Nexter aus Frankreich bereits vor vier Jahren das Unternehmen KNDS (siehe IMI-Analyse 2017\/18). Nun meldet Augengeradeaus, ein erster Demonstrator sei pr&auml;sentiert worden: &bdquo;Auf der R&uuml;stungsmesse Eurosatory in Paris war es am (heutigen) Montag so weit: Das gemeinsame Unternehmen, das als KNDS firmiert, pr&auml;sentierte den Demonstrator eines neuen europ&auml;ischen Kampfpanzers. Der hei&szlig;t nat&uuml;rlich nicht Leoclerc, sondern European Main Battle Tank&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/06\/12\/eu-kampfpanzer\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>Dazu: Unten deutsch, oben franz&ouml;sisch &ndash; Der seltsame neue Euro-Panzer<\/strong><br>\nDeutsche und franz&ouml;sische Ingenieure haben Leopard- und Leclerc-Panzer miteinander verschmolzen. Der &bdquo;Euro Main Battle Tank&ldquo; ist noch nicht der gro&szlig;e Wurf und hat einige Defizite. Angeblich ist er derzeit das einzige rechtlich Machbare.<br>\nEr f&auml;hrt, schie&szlig;t und trifft bereits. In nur 15 Monaten ist der erste funktionsf&auml;hige deutsch-franz&ouml;sische Kampfpanzer entstanden, der den anspruchsvollen Titel Euro MBT (Main Battle Tank) tr&auml;gt. Doch zur Premiere des fast 60-Tonners auf der Pariser R&uuml;stungsmesse Eurosatory machen die beiden Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Nexter gleich eine Einschr&auml;nkung. Es sei nur der erste Schritt zu einem sp&auml;teren, grundlegend neuen Euro-Panzer.<br>\n(&hellip;) Jetzt will sich der 2015 geformte R&uuml;stungskonzern aus der privaten deutschen Panzerfirma KMW mit der staatlichen franz&ouml;sischen Firma Nexter als Vorreiter in Europas Panzerbau profilieren. Daf&uuml;r gibt es politischen R&uuml;ckenwind von Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie wollen die Waffensysteme in Europa vereinheitlichen. Merkel sprach j&uuml;ngst davon, dass binnen 20 bis 30 Jahren die Zahl unterschiedlicher Waffensysteme in Europa von 178 auf 30 schrumpfen soll. Paris und Berlin zelebrieren dabei den Schulterschluss. Es geht um gemeinsame neue Kampfjets, Panzer und Artillerie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article177428848\/Euro-MBT-Panzer-Krauss-Maffei-und-Nexter-praesentieren-ersten-Demonstrator.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ach nee, ein Schelm wer B&ouml;ses bei der propagandistischen Anheizung der Konfrontation mit Russland denkt.<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Ohnehin sp&uuml;rt die Panzerbaubranche und die gesamte europ&auml;ische R&uuml;stungsindustrie wieder eine deutliche Gesch&auml;ftsbelebung. Es geht um die Modernisierung der Streitkr&auml;fte. Zudem macht US-Pr&auml;sident Donald Trump Druck, dass die Europ&auml;er endlich mehr Geld in die R&uuml;stung stecken und mehr Selbstverantwortung &uuml;bernehmen.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deutschland ist in Afrin Kriegspartei an der Seite der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nHeute rollen wieder deutsche Leos gegen die KurdInnen, diesmal in der syrisch-kurdischen Enklave Efr&icirc;n und demn&auml;chst wohl auch im Irak. Und wieder unterst&uuml;tzt die Bundesregierung diesen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg nicht nur durch au&szlig;enpolitisches Schweigen, sondern durch eine extreme Steigerung der Repression gegen politische Aktivit&auml;ten der hiesigen aktiven kurdischen Community und der seit Koban&ecirc; 2014 stark angewachsenen deutschen Solidarit&auml;tsbewegung.<br>\nDie deutsche Bundesregierung weigerte sich bis zur Einnahme Efr&icirc;ns durch die t&uuml;rkische Armee und deren islamistische Vasallen Mitte M&auml;rz beharrlich, den Angriffskrieg des NATO-Partners zu verurteilen. Zu Beginn der Offensive sprach die Sprecherin des Ausw&auml;rtigen Amts von einer &raquo;fluiden Lage&laquo;, die eine Einsch&auml;tzung zu diesem Zeitpunkt nicht m&ouml;glich mache. Auf eine sp&auml;tere Anfrage der Linken-Abgeordneten Gesine L&ouml;tzsch stellte die Bundesregierung sich noch deutlicher an die Seite der T&uuml;rkei und r&auml;umte dieser ein &raquo;v&ouml;lkerrechtliches Selbstverteidigungsrecht&laquo; als Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Angriff ein. Auch eine Expertise des wissenschaftlichen Dienstes des deutschen Bundestags, die starke Zweifel an einer v&ouml;lkerrechtlichen Legitimit&auml;t f&uuml;r den Einmarsch t&uuml;rkischer Truppen in Syrien &auml;u&szlig;erte, konnte die Bundesregierung nicht beeindrucken. &hellip;<br>\nW&auml;hrend der Vorbereitung und der Durchf&uuml;hrung des Angriffskrieges gegen Efr&icirc;n bet&auml;tigte sich Deutschland auch innenpolitisch als Kriegspartei. Ausgehend von dem BMI-Erlass vom M&auml;rz 2017 lie&szlig;en die Repressionsbeh&ouml;rden keine M&ouml;glichkeit ungenutzt, um Proteste gegen die T&uuml;rkei und Solidarit&auml;t mit Efr&icirc;n zu verbieten und zu kriminalisieren. Alle Entspannungsbem&uuml;hungen, die es in den letzten zwanzig Jahren zwischen den deutschen Beh&ouml;rden und kurdischen Institutionen durchaus gegeben hatte, wurden einseitig aufgek&uuml;ndigt. &hellip;<br>\nDas Jahr 2018 ist bislang gepr&auml;gt durch den Versuch der Repressionsbeh&ouml;rden, Proteste der kurdischen Community und der solidarischen deutschen Linken in einer seit den 1990er Jahren nicht mehr da gewesenen Weise zu unterdr&uuml;cken. Das Ziel ist dabei, oppositionelle Stimmen gegen die Politik der T&uuml;rkei und Solidarit&auml;tsbezeugungen mit der kurdischen Befreiungsbewegung m&ouml;glichst komplett aus der &Ouml;ffentlichkeit, den Medien und den sozialen Netzwerken zu verbannen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/civaka-azad.org\/deutschland-ist-in-afrin-kriegspartei-an-der-seite-der-tuerkei\/\">Kurdisches Zentrum f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Koch und Kellner<\/strong><br>\nBerlin sucht verzweifelt nach Lehrern &ndash; und bietet dabei alles auf von Studenten bis zu Pension&auml;ren. Aber das Problem mit der Lehrerausbildung ist ein deutschlandweites.<br>\nQuereinsteiger, im Ruhestand Weiterbesch&auml;ftigte, ja sogar Studenten: Wenn Lehrermangel herrscht, greift man in Deutschland auf fast alle zur&uuml;ck, die irgendwie unterrichten k&ouml;nnen oder von denen man dies zumindest annimmt. Das ist keine Berliner Spezialit&auml;t; auch aus anderen Bundesl&auml;ndern h&ouml;rte man in den vergangenen Jahren von abenteuerlichen Ma&szlig;nahmen, um den v&ouml;lligen Ausfall von Unterricht zu vermeiden. Aber in Berlin, auch das ist bekannt, scheint die Lage stets besonders prek&auml;r. Von 3000 freien Lehrerstellen f&uuml;r das kommende Schuljahr sind erst 1750 besetzt, wie man nun h&ouml;rt.<br>\nBildungssenatorin Scheeres hat daraufhin die g&auml;ngigen Notma&szlig;nahmen eingeleitet: Tausend Quereinsteiger wurden zu Bewerbungsgespr&auml;chen eingeladen, gab sie am Montag bekannt, und 160 Lehrer, die eigentlich im Sommer in Pension gehen k&ouml;nnten, wollen, auch nachdem ihnen daf&uuml;r besondere Anreize gesetzt wurden, weiterarbeiten. Um die dann immer noch bestehenden L&uuml;cken zu f&uuml;llen, will der Senat ferner an seinem umstrittenen Programm &bdquo;Unterrichten statt Kellnern&ldquo; festhalten, der es Masterstudenten erm&ouml;glicht, neben dem Studium bis zu einer halben Stelle an Schulen auszuf&uuml;llen &ndash; als regul&auml;re Lehrkraft, wohlgemerkt, nicht als Vertretung. Und wom&ouml;glich sollen in Berlin k&uuml;nftig sogenannte Sprachlernassistenten eingesetzt werden k&ouml;nnten, die noch keinen Master-, sondern nur einen Bachelorabschluss vorweisen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/kommentar-zum-lehrermangel-an-berliner-schulen-15634523.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Lehrermangel? Wieso Lehrermangel? Wir haben doch die demographische Katastrophe &ndash; viel zu wenige Kinder -, das konnte man vor 10 Jahren auf die Nachkommastelle genau ausrechnen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44385"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44388,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44385\/revisions\/44388"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}