{"id":4444,"date":"2010-01-08T09:18:53","date_gmt":"2010-01-08T08:18:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4444"},"modified":"2010-01-08T09:48:08","modified_gmt":"2010-01-08T08:48:08","slug":"hinweise-des-tages-1053","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4444","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Klamauk der FDP; Steuer f&uuml;r Hoteliers gesenkt, Preise steigen; sp&auml;ter Widerstand gegen Kopfpauschale; wenigstens der Europarat pr&uuml;ft Pharmalobby; brauchen wir China?; gr&ouml;&szlig;te Finanzblase aller Zeiten; Steuerhinterzieher atmen auf; Bundesbank als Endlager; Kommunen am Ende; Teufelskreis Konjunktur; Billig-Arbeitgeber; die Bahn redet vom Wetter; Erpressung der Vertriebenen; Motivation statt Scanner; Streit unter der Kanzel; Parteiengez&auml;nk; Malen nach Zahlen; f&uuml;nf Recyclingtipps f&uuml;r Kreditkarten. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">FDP: Bambi und Spongebob im Opernhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Trotz Steuersenkung &ndash; Hotelpreise ziehen leicht an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Peu &agrave; peu zur Kopfpauschale &ndash; Krankenkasse Barmer GEK k&uuml;ndigt Widerstand gegen FDP-Pl&auml;ne an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Europarat pr&uuml;ft Einfluss der Pharmalobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">China &ndash; wer braucht hier wen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Steve Keen: &bdquo;Wir sind in der gr&ouml;&szlig;ten Finanzblase aller Zeiten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Steuerhinterzieher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Die Regierung ruiniert die Bundesbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Offenbarungseid der Kommunen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Teufelskreis der Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Arbeitgeber Kirche: Von N&auml;chstenliebe keine Spur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Schlecker am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Notstand bei der Bahn <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Streit um Sitz in Vertriebenenstiftung &ndash; &ldquo;Das l&auml;uft auf Erpressung hinaus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Flugsicherheit: Mangelnde Motivation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Friedrich Schorlemmer: Mut von der Kanzel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">NRW: Kraft will kein Linksb&uuml;ndnis <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Lafontaines Schweigen kann die Linke zerst&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Die Nichtlinien-Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Malen nach Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">GEZ-Streik wegen Fall Brender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Nomen est Omen: &ldquo;Agenda 2010&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Zu guter Letzt: F&uuml;nf Recyclingtipps f&uuml;r Kreditkarten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,<a href=\"?p=4444&amp;email=1\"> dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<br>\n<\/a><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>FDP: Bambi und Spongebob im Opernhaus<\/strong><br>\nGlaubt man dem Neuen Testament, beschenkten die Heiligen Drei K&ouml;nige das Christuskind mit Gold, Myrrhe und Weihrauch. So abwechslungsreich f&auml;llt der Gabenkatalog der FDP zum Dreik&ouml;nigstag nicht aus. Caspar Homburger, Melchior Lindner und Balthasar Westerwelle wollen dem Steuerzahler nur Steuererleichterungen, Steuererleichterungen und noch einmal Steuererleichterungen schenken. Dabei sei die Vorstellung, die FDP wolle Geschenke verteilen, &ldquo;dekadent&rdquo;, wie der Oberliberale Westerwelle seine Zuh&ouml;rer im Stuttgarter Opernhaus wissen lie&szlig;. Der Steuerzahler schenke dem Staat schlie&szlig;lich Geld und wenn der Staat dieses Geschenk nicht mehr in voller H&ouml;he annehmen w&uuml;rde, sei dies demnach ein Abbau von Geschenken. Mit derlei Verbalklamauk, der paradoxerweise durchaus ernst gemeint ist, will die ehemalige Spa&szlig;partei nun zum voodoo-&ouml;konomischen Generalangriff auf den Staat blasen. Nicht nur der Koalitionspartner d&uuml;rfte sich bei derlei verbalem Gehampel die Haare raufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31834&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trotz Steuersenkung &ndash; Hotelpreise ziehen leicht an <\/strong><br>\nEs kommt, wie die Hoteliers selbst angek&uuml;ndigt haben: Die zum Jahreswechsel in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung f&uuml;r &Uuml;bernachtungen in Hotels wirkt sich bisher nicht auf g&uuml;nstigere Preise aus &ndash; im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/reisen\/urlaubstipps\/hotellerie\/trotz-steuersenkung-hotelpreise-ziehen-leicht-an_aid_468729.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vom Kinderfreibetrag, &uuml;ber die Erbschafts- bis zur Unternehmenssteuer, das Wachstumsbeschleunigungsgesetz beschleunigt nur eines: das Wachstum der Verm&ouml;gen der FDP-Klientel. Die Hoteliers m&uuml;ssen nun nach Westerwelle dem Staat weniger schenken, warum sollten sie nun ihren G&auml;sten etwas schenken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Peu &agrave; peu zur Kopfpauschale &ndash; Krankenkasse Barmer GEK k&uuml;ndigt Widerstand gegen FDP-Pl&auml;ne an<\/strong><br>\nGegen das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) zur Einf&uuml;hrung einer Kopfpr&auml;mie in der gesetzlichen Krankenversicherung formiert sich weiter Widerstand. Die Chefin der neuen Gro&szlig;krankenkasse Barmer GEK, Birgit Fischer, kritisierte das Vorhaben am Mittwoch als &raquo;Verabschiedung aus dem Solidarsystem&laquo;. 60 Prozent der gesetzlich Versicherten w&auml;ren durch die Einf&uuml;hrung einer einkommensunabh&auml;ngigen Beitragspauschale auf einen Sozialzuschu&szlig; angewiesen und w&uuml;rden somit zu &raquo;Bittstellern&laquo;, erkl&auml;rte Fischer am Mittwoch in Berlin. Au&szlig;erdem w&uuml;rde die Kopfpauschale bedeuten, da&szlig; der Staat j&auml;hrlich 35 Milliarden Euro an Steuergeldern ins Gesundheitswesen investieren m&uuml;sse. Dies sei unfinanzierbar, sagte Fischer. Damit werde &raquo;Instabilit&auml;t&laquo; geschaffen, die ein &raquo;heute vom Grundsatz her stabiles System&laquo; zu ersetzen drohe. &raquo;Das halten wir absolut f&uuml;r den falschen Weg&laquo;, kritisierte die fr&uuml;here SPD-Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-07\/048.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das System der gesetzlichen Sozialversicherung instabil zu machen, scheint Sinn und Zweck der Reformen zu sein. Es gibt immer Nutznie&szlig;er davon.<br>\nIch will in diesem Zusammenhang nochmals auf das Interview des neuen Gesundheitsministers R&ouml;sler in der <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2187273&amp;em_loc=1231\">FR<\/a> hinweisen. Es enth&auml;lt eine hochinteressante Verteidigungsstrategie: Er hat etwa als Argument f&uuml;r sein kleinen Schritte angef&uuml;hrt, dass mit den Zusatzbeitr&auml;gen der letzten Gesundheitsreform der Grundstein f&uuml;r die Pr&auml;mie gelegt worden sei. Es gehe auch ihm nicht darum den gesamten Krankenversicherungsanteil schlagartig zu &uuml;berf&uuml;hren, das solle schrittweise geschehen.<br>\nInteressant ist ferner die Aussage R&ouml;slers, dass die Sorge der Arbeitgeber vor steigenden &bdquo;Lohnzusatzkosten&ldquo; stets Gesetzgeber zu Kostend&auml;mpfungsgesetzen gedr&auml;ngt h&auml;tten.<br>\nSchon jetzt sei die parit&auml;tische Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung ja aufgehoben. Die Arbeitgeber zahlten 7 Prozent und die Arbeitnehmer 7,9 Prozent und dazu k&ouml;nnten demn&auml;chst noch die Zusatzbeitr&auml;ge kommen, die ausschlie&szlig;liche die Versicherten tragen m&uuml;ssten.<br>\nEs ist bemerkenswert, dass jetzt auch regierungsoffiziell einger&auml;umt wird, dass die letzte Gesundheitsreform der Gro&szlig;en Koalition mit dem Zusatzbeitrag den Einstieg in die Kopfpauschale gemacht hat (jeder zahlt gleich viel Zusatzbeitrag) und die parit&auml;tische Finanzierung damals aufgehoben wurde. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europarat pr&uuml;ft Einfluss der Pharmalobby<\/strong><br>\n&raquo;Schweinegrippe&laquo;-Impfung: Parlamentarier wollen Rolle von WHO und Konzernen untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-08\/061.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Merkw&uuml;rdig, dass R&ouml;sler sich beim Impfskandal so heraushalten kann. Wer hat eigentlich die L&auml;nder in die Bestellungen des Impfstoffs getrieben, waren das nicht Bundeseinrichtungen wie etwa das Robert-Koch-Institut?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China &ndash; wer braucht hier wen?<\/strong><br>\nAlle profitieren von China. Das ist Konsens, und um nur ja nicht ins Hintertreffen zu geraten, biedern sich die Regierungschefs der Industriel&auml;nder bei den Chinesen an. Das ist nicht nur peinlich, sondern stellt die Verh&auml;ltnisse auf den Kopf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-china-wer-braucht-hier-wen\/50057317.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steve Keen: &bdquo;Wir sind in der gr&ouml;&szlig;ten Finanzblase aller Zeiten&ldquo;<\/strong><br>\n07. Januar 2010&nbsp;Entgegen optimistischer Erwartungen ist die Wirtschafts- und Finanzkrise noch lange nicht vorbei, erkl&auml;rt Professor Steve Keen von der University of Western Sydney. Er hatte rechtzeitig vor ihr gewarnt. Um die Wiederholung der Finanzkrise zu vermeiden, m&uuml;ssten dogmatische &Ouml;konomen und der Finanzsektor zur&uuml;ckstecken, sagt er. Er rechnet mit einer ausgesprochen deflation&auml;ren Entwicklung, da der Geldmultiplikator nicht wirke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE\/Doc~EE812E98924024354BC1DDBD34A5406C4~ATpl~Ecommon~Sspezial~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuerhinterziehung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Skandal: Finanzminister bl&auml;st Kampf gegen Steuerhinterzieher offiziell ab &ndash; Liechtenstein und andere Steueroasen jubeln<\/strong><br>\nScharf kritisiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac das Abr&uuml;cken des Finanzministeriums von den minimalen Bem&uuml;hungen der vorigen Regierung, gegen Steuerflucht und Steuerhinterziehung vorzugehen. &ldquo;Obwohl laut Weltbank 1000 bis 1600 Milliarden Dollar j&auml;hrlich illegal L&auml;ndergrenzen &uuml;berschreiten, teilt das Finanzministerium den Beh&ouml;rden der L&auml;nder mit, es gebe keinen Handlungsbedarf. Die riesigen Steuerausf&auml;lle, die dadurch entstehen, interessieren Herrn Sch&auml;uble anscheinend trotz der in der Krise aufgeh&auml;uften hohen Schuldenlast einen feuchten Kehricht. Das Geld bleibt ja bei den von der schwarz-gelben Koalition so hoch gesch&auml;tzten Reichen und Superreichen. Abgezockt werden die kleinen Leute und die Empf&auml;nger von Sozialtransfers&rdquo;, emp&ouml;rt sich das Mitglied des Attac-Koordinierungskreises Detlev v. Larcher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailansicht\/datum\/2010\/01\/07\/skandal-finanzminister-blaest-kampf-gegen-steuerhinterzieher-offiziell-ab\/?cHash=3788e264db\">Attac<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>&raquo;Der Staat h&auml;lt sich an kleinen Leuten schadlos&laquo;<\/strong><br>\nGesetz gegen Steuerhinterziehung wurde klammheimlich von Finanzminister Sch&auml;uble abserviert. Gespr&auml;ch mit Detlev von Larche. Detlev von Larcher ist einer der Sprecher des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-08\/053.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Bestrafte UBS-Million&auml;re: Kampf mit harten Bandagen<\/strong><br>\nAngedroht waren hohe Maximalstrafen: Bis zu f&uuml;nf Jahre Gef&auml;ngnis, gefolgt von einer bis zu drei Jahre dauernden Beaufsichtigung oder elektronisch &uuml;berwachtem Hausarrest und nat&uuml;rlich Bu&szlig;zahlungen in Millionenh&ouml;he. &laquo;Es w&uuml;rde ein falsches Signal setzen, wenn Steuers&uuml;nder nur auf Bew&auml;hrung bestraft werden und nicht mit Gef&auml;ngnis&raquo;, argumentierten mehrere involvierte Richter. Die Realit&auml;t der ersten Urteile gegen fr&uuml;here amerikanische Kunden der UBS sieht etwas anders aus. So sind diese zwar sehr unterschiedlich, &uuml;bers Ganze gesehen aber milde ausgefallen. Unterschiedlich sind auch die nach dem Schuldspruch eingeschlagenen Strategien der schwerreichen Amerikaner. Um ihren Ruf und ihre Glaubw&uuml;rdigkeit wieder herzustellen, wird teilweise mit allen Mitteln gek&auml;mpft &ndash; einige davon sind nicht &uuml;ber jeden Zweifel erhaben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/kampf_mit_harten_bandagen_1.4067142.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/weiterer_ubs-kunde_in_den_usa_verurteilt_1.4456965.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die amerikanischen Kunden der UBS, die als bisher als Steuers&uuml;nder geoutete bzw. &uuml;berf&uuml;hrte, bekommen ein Gesicht. Man kann nachvollziehen, dass die NZZ nicht ganz glaubt, dass diese alten Hasen nur Bankberatern und Anw&auml;lten aufgesessen sind. Bemerkenswert, dass die NZZ unumwunden einr&auml;umt, dass die &ldquo;UBS wissentlich Vorschriften in den USA umgangen und gebrochen&rdquo; habe. Das ist insofern bemerkenswert, da noch im letzten die Jahr weder die offizielle Schweiz noch die meisten Medien bereit waren, die UBS zu verurteilen, obwohl sie die Hand zu Steuerhinterziehung bzw. Steuerbetrug bot, und das gegen&uuml;ber der st&auml;rksten Wirtschaftsmacht auf dem globalen Spielfeld.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Regierung ruiniert die Bundesbank<\/strong><br>\nFDP-Chef Westerwelle will seinen Parteifreund Carl-Ludwig Thiele in den Vorstand der Notenbank berufen, der als ungeeignet gilt. Der Notenbank gehen die Fachkr&auml;fte aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2010-01\/bundesbank-thiele-fdp?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Offenbarungseid der Kommunen<\/strong><br>\nDer Bund muss einen Weg finden, den St&auml;dten und Gemeinden finanziell beizuspringen. Ein Verz&ouml;gern des Kita-Ausbaus ist keine Alternative.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/01\/kommunen-kita-ausbau-betreuung-krippenplaetze-finanzen\/print\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Anmerkung: Nur zur Information: Der Sprecher von Attac verweist darauf, dass Staaten, die Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hatten, von der schwarzen Liste der OECD gestrichen wurden. Es geht darum, dass ein Land ein Land genau 12 Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen haben muss, um auf die wei&szlig;e Liste zu kommen. Das Ganze ist nat&uuml;rlich ein St&uuml;ck Absurdistan bzw. macht deutlich, dass den OECD-Staaten gar nicht darum geht, Steueroasen und Finanzpl&auml;tze einer wirksamen Kontrollen zu unterwerfen. In der Tat haben die karibischen Steueroasen dieses rein quantitative Kriterium f&uuml;r sich genutzt, indem sie diese Abkommen untereinander abschlossen und so locker auf die Zahl 12 und auf die wei&szlig;e Liste kamen. Das qualitative Element innerhalb der Abkommen ist ein Witz, es beinhaltet den Informationsaustausch auf eine konkrete Anfrage. F&uuml;r solche Anfragen aber brauchen Steuerfahnder eine konkrete Spur, in welchem der 40 bis 70 Steuerparadiese das gesuchte Geld sein k&ouml;nnte. Als Luxemburg im vorigen Jahr dabei war sein 12. zw&ouml;lftes Abkommen zu unterzeichnen, hat die Bankenvereinigung ABBL (Association des banques et banquiers Luxembourg) in einer Mitglieder-Information klargestellt, dass ausl&auml;ndische Beh&ouml;rden auch in Zukunft nicht das Recht h&auml;tten, in Luxemburg Untersuchungen wegen Steuerhinterziehungen vorzunehmen. Es m&uuml;ssten stets konkrete Beweise vorgelegt werden, um den Verdacht auf Steuerhinterziehung zu st&uuml;tzen. &bdquo;Die Luxemburger Regierung hat darauf bestanden, dass willk&uuml;rliche und wahllose Ermittlungen gegen potenzielle Steuerhinterzieher in Zukunft unter den Doppelbesteuerungsabkommen nicht m&ouml;glich sein werden&ldquo;, hei&szlig;t es w&ouml;rtlich in der Mitglieder-Information des Bankenverbandes. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Teufelskreis der Konjunktur<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Angstsparen<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft k&ouml;nnte im neuen Jahr in einen Teufelskreis der Konjunktur geraten. Das bef&uuml;rchten zahlreiche Experten. Steigende Arbeitslosigkeit f&uuml;hre zu sinkender Kaufkraft und zus&auml;tzlich zu einem &ldquo;Angst-Sparen&rdquo;. Dies wiederum lasse die Ums&auml;tze von Handel und Herstellern schrumpfen und beschleunige den Jobabbau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2189217_Geldpolitik-Teufelskreis-der-Konjunktur.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gustav Horn wird wie immer als Vertreter des gewerkschaftsnahen Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung zitiert. Wer die anderen zahlreichen Experten sind und wem sie inhaltlich, personell und finanziell nahe stehen, lesen wir hier h&ouml;chstens auszugsweise.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Verbraucher halten ihr Geld pl&ouml;tzlich zusammen <\/strong><br>\nLange sah es so aus, als w&uuml;rden die Deutschen trotz Wirtschaftskrise munter weiter konsumieren. Doch damit ist es nun vorbei: Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Ums&auml;tze im Einzelhandel kr&auml;ftig eingebrochen. Vor allem Internet-H&auml;ndler klagen &uuml;ber Einbu&szlig;en &ndash; f&uuml;r sie eine ungewohnte Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article5762834\/Verbraucher-halten-ihr-Geld-ploetzlich-zusammen.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Einzelhandelsumsatz 2009 voraussichtlich real um 2% niedriger<\/strong><br>\nDiese Sch&auml;tzung basiert auf den f&uuml;r Januar bis November 2009 vorliegenden Daten. In diesem Zeitraum setzte der Einzelhandel nominal 2,6% und real 1,8% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im November 2009 erzielte der Einzelhandel in Deutschland nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen aus sieben Bundesl&auml;ndern nominal 3,1% und real 2,8% weniger Umsatz als im November 2008. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage. Im Vergleich zum Oktober 2009 sank der Umsatz im November 2009 unter Ber&uuml;cksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,2% und real um 1,1%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/01\/PD10__004__45212,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass auch im November, in dem das besonders wichtige Weihnachtsgesch&auml;ft beginnt, der Umsatz gegen&uuml;ber dem Vormonat so deutlich sank. Wegen der steigenden Arbeitslosigkeit d&uuml;rfte der Einzelhandelsumsatz 2010 weiter sinken.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Geh&auml;lter schrumpfen gewaltig<\/strong><br>\nEin gro&szlig;er Teil der B&uuml;rger verdient unterm Strich weniger als im Jahr 1990. Besonders stark gingen die Geh&auml;lter einer Berufsgruppe zur&uuml;ck, die jedoch immer noch zu den Top-Verdienern z&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/karriere\/perspektiven\/realeinkommen-gehaelter-schrumpfen-gewaltig_aid_468412.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers HPF:<\/strong> &lsquo;Auch &auml;ltere Arbeitnehmer h&auml;tten anders als ihre j&uuml;ngeren Kollegen unterm Strich mehr in der Geldb&ouml;rse. Ein 50-j&auml;hriger Arbeitnehmer verdiene heute im Schnitt 3310 Euro und damit 500 Euro mehr als j&uuml;ngere Kollegen. &lsquo;&hellip;.. aber nicht mehr lange. Irgendwann wird auch dieser &auml;ltere Kollege durch den j&uuml;ngeren ersetzt, zu weniger Geld. Auch aus diesem Grunde wird es in Deutschland und anderswo keine &lsquo;Vollbesch&auml;ftigung&rsquo; mehr geben, dies passt &uuml;berhaupt nicht zu dem System, welches Arbeitslosigkeit als Druckmittel auf die Leute braucht.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Spare in der Zeit &hellip; <\/strong><br>\nViele Deutsche untersch&auml;tzen das Risiko, nach dem Ausscheiden aus dem Beruf zu verarmen. Sie legen zu wenig zur&uuml;ck. Die staatliche Rente allein reicht l&auml;ngst nicht mehr aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.merkur.de\/index.php?id=39414&amp;type=98\">Rheinischer Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Unglaublich. Wie Arbeitnehmer\/innen mit so genannten gebrochenen Erwerbsbiographien eine zus&auml;tzliche Altersvorsorge finanzieren sollen, erkl&auml;rt der Autor genau so wenig wie die Tatsache, dass Geringverdiener\/innen jede Form von Altersvorsorge einschlie&szlig;lich Riester-Rente auf die Alters-Grundsicherung angerechnet bekommen, also ausschlie&szlig;lich die Versicherungs- und Finanzdienstleister verdienen. Ausarbeitungen von Allensbach (im Auftrag der Postbank) oder dem Institut f&uuml;r Vorsorge und Finanzplanung werden ohne jede Hintergrundinformation pr&auml;sentiert, als w&auml;ren dies unabh&auml;ngige glaubw&uuml;rdige Studien. Bei welchen Banken die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Instituts f&uuml;r Vorsorge und Finanzplanung fr&uuml;her t&auml;tig waren, erfahren Sie hier.<\/em><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.vorsorge-finanzplanung.de\/%C3%9Cberuns\/Gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrung\/tabid\/192\/Default.aspx\">Institut f&uuml;r Vorsorge und Finanzplanung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitgeber Kirche: Von N&auml;chstenliebe keine Spur <\/strong><br>\n1,3 Millionen Menschen in Deutschland verdienen ihr Geld bei der Kirche. Auf besondere Nachsicht ihres Arbeitgebers sollten sie nicht vertrauen. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/karriere\/arbeitsrecht\/tid-16756\/arbeitgeber-kirche-von-naechstenliebe-keine-spur_aid_468469.html?drucken=1\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schlecker am Pranger<\/strong><br>\nSchlecker hat in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Filialen er&ouml;ffnet, sogenannte Schlecker-XL-M&auml;rkte. Die sind &ldquo;noch gr&ouml;&szlig;er, noch sch&ouml;ner, noch attraktiver&rdquo;, jubelt das Unternehmen. Soweit, so gut. Das Problem: Verdi wirft der Kette vor, dass die Besch&auml;ftigten in den schicken XL-L&auml;den viel weniger Geld erhalten als ihre Kollegen in den alten Gesch&auml;ften. Dort bekomme eine Verk&auml;uferin in der obersten Tarifstufe 12,70 bis 12,80 Euro pro Stunde, sagt Achim Neumann, Verdi-Bundesbetreuer f&uuml;r Schlecker, der FR. In den neuen XL-L&auml;den betrage der Stundenlohn dagegen nur rund 6,80 Euro, also fast 50 Prozent weniger. In den bisherigen Gesch&auml;ften w&uuml;rden Verk&auml;uferinnen nach Einzelhandel-Tarif bezahlt, weil bei Schlecker ein Anerkennungstarifvertrag gelte, so Verdi. F&uuml;r die neuen Gesch&auml;fte wurde eine Gesellschaft namens Schlecker XL gegr&uuml;ndet, die nicht tarifgebunden sei. Die meisten Besch&auml;ftigten w&uuml;rden dort &uuml;ber die Zeitarbeitsfirma Meniar besch&auml;ftigt, sagt Neumann. &ldquo;Wir gehen davon aus, dass Schlecker diese Leiharbeitsfirma gegr&uuml;ndet hat.&rdquo; Mit seiner XL-Strategie entledige sich Schlecker auch der Betriebsr&auml;te, die es inzwischen in vielen Filialen gebe, so ein Verdi-Sprecher, der deshalb von Sozialdumping spricht. Schlecker selbst erkl&auml;rte auf FR-Anfrage: &ldquo;Leider k&ouml;nnen wir in der K&uuml;rze der Zeit keine Stellungnahme erm&ouml;glichen.&rdquo;<br>\nDie Schlecker-Strategie hat auch Politiker auf den Plan gerufen: &ldquo;Es kann und darf nicht sein, dass ein gro&szlig;es und lange am Markt erfolgreiches Unternehmen wie Schlecker Tarifflucht begeht&rdquo;, schrieb Karl-Josef Laumann, CDU-Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen, im Dezember an Schlecker-Besch&auml;ftigte. SPD-Chef Sigmar Garbriel und seine Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles baten in einem Brief an Firmeninhaber Anton Schlecker &ldquo;um Aufkl&auml;rung&rdquo;. Die SPD habe als Regierungspartei die &ldquo;M&ouml;glichkeiten der Arbeitnehmer&uuml;berlassung ausgeweitet&rdquo;, also Zeitarbeit erleichtert. &ldquo;Unser Ziel war allerdings nicht die missbr&auml;uchliche Nutzung dieser M&ouml;glichkeiten&rdquo;, so Gabriel. Eine Antwort von Schlecker auf den Brief vom 14. Dezember steht noch aus. Der SPD-Abgeordnete Ren&eacute; R&ouml;spel hat Schlecker eine &ldquo;nicht akzeptable&rdquo; Strategie vorgeworfen, auch Politiker der Linkspartei verurteilen das Vorgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2191687&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sowohl unsere Politiker als auch unsere Zeitungen machen es sich sehr einfach. Die Politiker machen verbal in Emp&ouml;rung und die Zeitungen zitieren sie. Damit hat es sich. Eigentlich sollten die Politiker handeln und die Zeitungen analysieren und&nbsp; die scheinheilige Politrhetorik entlarven.&nbsp; Schlecker reizt nur die die M&ouml;glichkeiten aus, die durch die deutsche Politik gegeben wurden. Das mag unsozial und inhuman sein, aber andere L&auml;nder zeigen, dass die Politik dem verantwortungsvoll begegnen kann. In Frankreich m&uuml;ssten die Leiharbeiter nach dem Prinzip, gleiches Geld f&uuml;r gleiche Arbeit, den gleichen Lohn wie die Entleihungsfirma bezahlen und, jetzt kommt es, auf jeden Fall den gesetzlichen Mindestlohn. Zus&auml;tzlich erh&auml;lt jeder Zeitarbeiter eine so genannte &ldquo;Prekarit&auml;tspr&auml;mie&rdquo; in H&ouml;he von 10% des Entgeltes als Entsch&auml;digung f&uuml;r die Prekarit&auml;t des Arbeitsverh&auml;ltnisses und der damit verbundenen Unsicherheiten aus Sicht der Besch&auml;ftigten. Also Herr Laumann, warum nicht der Mindestlohn oder zumindest&nbsp; &ldquo;Equal Pay&rdquo; und &ldquo;Equal Treatment&rdquo;? Und Herr Gabriel und Frau Nahles, es geht nicht um Missbrauch, sondern um die Fakten, die Rot\/Gr&uuml;n&nbsp; geschaffen hat, wovon Herr Clement noch heute schw&auml;rmt. Distanzieren sie sich und &uuml;berlegen sie sich Handlungsoptionen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Notstand bei der Bahn <\/strong><br>\nBahnreisende m&uuml;ssen dieser Tage Versp&auml;tungen und Umwege in Kauf nehmen. Das Chaos ist nicht nur auf das Wetter zur&uuml;ckzuf&uuml;hren &ndash; die Probleme der Bahn h&auml;ufen sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/reise\/deutschland\/wetter-technik-ungluecke-notstand-bei-der-bahn-1533912-print.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.W.:<\/strong> Was sind denn das f&uuml;r Ingenieure? Kommen sie alle aus  warmen L&auml;ndern wo kein Schnee f&auml;llt??? F&auml;llt das niemandem  mehr VORHER auf, dass es da Probleme geben k&ouml;nnte? Miese  Ausbildung und mieses Personal kann ich da nur sagen! Da  haben sie wohl zu viele alte, erfahrene Mitarbeiter  entlassen oder aufs Abstellgleis geschoben zugunsten von  jungen, dynamischen und flexiblen Teams&hellip;.<br>\nWie kommen sie auf die Idee, dass die Temperatur im  Winter nicht mehr unter Null Grad f&auml;llt? Haben die Leute  bei der Bahn die Prognose von der globalen Erw&auml;rmung zu  w&ouml;rtlich genommen? Das waren gerade mal minus 10 Grad! Das  ist noch lange nicht sibirisch (minus 20 &ndash; minus 30 Grad).<br>\nWas macht die Bahn wenn es mal richtig schneit? Das ist  ja alles bisher objektiv betrachtet noch nicht mal  Durchschnitt, wenn wir an die Winter noch vor einigen  Jahren denken. Da lag der Schnee &uuml;ber einen halben Meter  hoch!<br>\nDas waren noch Zeichen als die Bahn und die deutschen  Ingenieure Aush&auml;ngeschilder weltweit waren! Es gab Zeiten, da konnte die Bahn damit werben: Alle reden vom Wetter. Wir nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Streit um Sitz in Vertriebenenstiftung &ndash; &ldquo;Das l&auml;uft auf Erpressung hinaus&rdquo;<\/strong><br>\nIm Streit um die Vers&ouml;hnungsstiftung und Erika Steinbach warnt der Historiker Heinrich August Winkler die deutsche Regierung davor, sich dem Druck des Vertriebenenverbandes zu beugen.<br>\n&bdquo;Die pers&ouml;nliche Biografie von Frau Steinbach bietet nat&uuml;rlich Anlass zu fragen, ob sie eine glaubw&uuml;rdige Sprecherin der Vertriebenen ist. Schlie&szlig;lich stammt sie nicht aus den deutschen Ostgebieten, sondern ist Kind eines deutschen Besatzungsoffiziers, das zuf&auml;llig in Westpreu&szlig;en geboren wurde und dort nur kurze Zeit verbracht hat. Das rechtfertigt aber nicht, dass sie von Teilen der polnischen Presse d&auml;monisiert wird. Frau Steinbach ist verglichen mit der Rhetorik fr&uuml;herer Vertriebenenfunktion&auml;re eine eher moderate Verbandsvorsitzende. Man darf nicht vergessen, dass in kaum einem deutschen Interessenverband der Anteil fr&uuml;herer Nationalsozialisten so hoch war wie im BdV. Deswegen w&auml;re eine selbstkritische Aufarbeitung der Geschichte des Verbandes eine vordringliche Aufgabe.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2189610&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>BdV sch&ouml;nt Mitgliederzahlen<\/strong><br>\nIn Erika Steinbach haben die Vertriebenen eine lautstarke F&uuml;rsprecherin. Doch gesellschaftlich so stark positioniert ist der Bundesverband gar nicht. Laut einer neuen Umfrage sind ihre Mitgliederzahlen stark gesch&ouml;nt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2188888_Nur-noch-wenige-Vertriebene-BdV-schoent-Mitgliederzahlen.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Flugsicherheit: Mangelnde Motivation<\/strong><br>\nDie Scanner-Debatte suggeriert, dass sich Gefahren allein durch Technik mindern lassen. Gewerkschaften fordern, die Arbeitsbedingungen der Kontrolleure zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2010\/01\/scanner-flughafen-kontrolle-passagiere-sicherheit-gewerkschaft\/print\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Am International Airport in Tel Aviv, dem vermutlich sichersten Flughafen der Welt, da hat man keine Nacktscanner, da hat man gut ausgebildetes Sicherheitspersonal. Bei uns hat man die Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung privatisiert und privaten Wachdiensten &uuml;bertragen. Niemand wei&szlig; genau, wie die sog. Fummelkr&auml;fte ausgebildet, wie sie selbst sicherheits&uuml;berpr&uuml;ft, wie sie bezahlt, wie sie motiviert werden. Es ist schon merkw&uuml;rdig: Da kann durch einen eine lasche Sicherheitskontrolle ein Krieg ausgel&ouml;st werden und man &uuml;berl&auml;sst die Personalauswahl, die Ausbildung etc. privaten Wachsdiensten. Dabei sind noch nicht einmal in allen L&auml;ndern Mindestl&ouml;hne und Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.rechtsrat.ws\/tarif\/branchen\/wach.htm\">allgemeinverbindlich erkl&auml;rt worden<\/a>. Der &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; kann also an einem Bediensteten mit 4 Euro Stundenlohn abh&auml;ngen. Aber das Geld f&uuml;r Scanner und Geheimdienste die unsinnige Daten sammeln scheint da zu sein. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Friedrich Schorlemmer: Mut von der Kanzel<\/strong><br>\nDas Kanzelwort von Bisch&ouml;fin Margot K&auml;&szlig;mann zum Neuen Jahr verlangt im Blick auf Afghanistan zu Recht weniger milit&auml;rische Tapferkeit und mehr zivilen Mut Nachdem ich die Neujahrspredigt von Margot K&auml;&szlig;mann in G&auml;nze geh&ouml;rt habe, ist meine Emp&ouml;rung &uuml;ber die Emp&ouml;rten &ndash; vom Christdemokraten Wolfgang Sch&auml;uble bis zum Gr&uuml;nen Ralf F&uuml;cks &ndash; grenzenlos. Das sei eine &bdquo;zur Routine gewordene Unart, im Brustton der h&ouml;heren Moral politische Handlungsanweisungen zu erteilen&ldquo;, wird die Bisch&ouml;fin belehrt. Mit ihrer Predigt k&auml;me sie nicht &bdquo;&uuml;ber gut gemeinte Banalit&auml;ten hinaus&ldquo;. Man finde &bdquo;Tagespolitik statt Transzendenz&ldquo;, so Ralf F&uuml;cks. Thomas Schmid unterstellt in der Welt gar, K&auml;&szlig;mann glaube, &bdquo;die Parlamentarier, die diesen Einsatz beschlossen haben, seien gedankenlose Kriegstreiber&ldquo;. Im &Uuml;brigen eben: &bdquo;Hochmut von der Kanzel&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/positionen\/1001-neujahrspredigt-kaessmann-afghanistan-abzug\">freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Friedrich Schorlemmer zitiert Ralf F&uuml;cks. Wir versinken auf einen Offenen Brief von F&uuml;cks an die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche K&auml;&szlig;mann und hoffen, dass Sie diesen auch ohne Kommentierung einordnen k&ouml;nnen. Einer Sache bin ich ganz sicher: wenn Heinrich B&ouml;ll mitbek&auml;me, dass so jemand wie F&uuml;cks Vorstand einer Stiftung ist, die nach seinem Namen benannt ist, er w&uuml;rde sich emp&ouml;ren und diese Person zum Tempel hinaus jagen. Aber so sind die Zeiten. Auch jemand wie Heinrich B&ouml;ll ist nicht gesch&uuml;tzt vor dem Missbrauch seines gro&szlig;en Namens. Es folgt der <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article5699753\/Wider-die-Kaessmannschen-Afghanistan-Banalitaeten.html\">Link auf den Offenen Brief von Herrn F&uuml;cks, dem Vorstand der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Wenn man die Predigt von Bisch&ouml;fin K&auml;&szlig;mann einmal wirklich liest, so f&auml;llt auf, dass ihre Kritiker einen Popanz aufbauen, um auf diesen draufschlagen zu k&ouml;nnen. Sie instrumentalisieren diesen Popanz, um ihre politischen S&uuml;ppchen zu kochen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>NRW: Kraft will kein Linksb&uuml;ndnis <\/strong><br>\nHannelore Kraft, wahlk&auml;mpfende SPD-Chefin in Nordrhein-Westfalen, schlie&szlig;t ein B&uuml;ndnis mit der Linkspartei nach der Landtagswahl im Mai aus &ndash; weitgehend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/nrw-kraft-will-kein-linksbuendnis_aid_468688.html?drucken=1',600,800\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Lafontaines Schweigen kann die Linke zerst&ouml;ren<\/strong><br>\nDie Debattenkultur in der Linkspartei liegt am Boden, Ost- und Westlinke haben sich entzweit. Bisher schweigt der prominenteste Vertreter der Partei dazu. Oskar Lafontaine muss sich jetzt endlich erkl&auml;ren. Sonst riskiert er, den von ihm vollbrachten Vereinigungsprozess der Linken weit zur&uuml;ckzuwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article5765052\/Lafontaines-Schweigen-kann-die-Linke-zerstoeren.html?page=12#article_readcomments\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Die WELT sorgt sich um das Wohlergehen der Partei DIE LINKE.???? Das sind wohl Krokodilstr&auml;nen. Eine wie lange Rehabilitationszeit hat gerade die Springer-Presse Dieter Althaus geg&ouml;nnt? <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die Nichtlinien-Kanzlerin<\/strong><br>\nEin Spitzentreffen der Parteichefs soll den schwarz-gelben Dauerzoff endlich stoppen &ndash; Rufe nach einem &ldquo;Neustart&rdquo; der Koalition werden laut. Dass der n&ouml;tig ist, liegt auch an Angela Merkel: Statt Richtlinien vorzugeben, taucht die Kanzlerin lieber ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-670674,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Malen nach Zahlen<\/strong><br>\nMan kann nat&uuml;rlich fragen, welches Interesse die &bdquo;Bild&rdquo;-Zeitung und ihr Chefkorrespondent Einar Koch daran haben, das Ausma&szlig; rechtsextremistischer Gewalt in diesem Land kleinzureden. Ich vermute, es ist ein alter, aus ideologischeren Zeiten &uuml;brig gebliebener, rechter Reflex, der in doppelter Hinsicht gegen die Linke zielt: Man versucht ihren Generalverdacht, dass Deutschland immer noch und wieder voller Nazis sei, zu widerlegen. Und man behauptet, dass die Gewalt von links ohnehin das viel dr&auml;ngendere Problem ist. (Die mutma&szlig;lich linken Brandstifter, die in Hamburg und Berlin seit Monaten Autos anz&uuml;nden, nennt &bdquo;Bild&rdquo; nicht zuf&auml;llig &bdquo;Terroristen&rdquo;.) Aber der Grund, warum ich mich &uuml;ber die Falschmeldung &uuml;ber den R&uuml;ckgang rechter Gewalt besonders ge&auml;rgert habe, hat weniger mit &bdquo;Bild&rdquo; zu tun. Sondern mit allen anderen. In dieser Geschichte steckt fast das ganze Elend des Journalismus von heute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/malen-nach-zahlen\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>GEZ-Streik wegen Fall Brender: Wie ein findiger Staatsrechtler durch Boykott die verfassungsrechtlich gebotene Staatsferne des ZDF durchsetzen m&ouml;chte <\/strong><br>\nProf. Hubertus Gersdorf ist im Rundfunkrecht kein Unbekannter. Als Politstratege Roland Koch k&uuml;rzlich den ZDF-Verwaltungsrat dazu instrumentalisierte, den ihm nicht genehmen politischen Chefredakteur Nikolaus Brender abzuservieren, geh&ouml;rte Gersdorf zu den Unterzeichnern eines eines offenen Briefes 35 bekannter Staatsrechtler, der diesen Winkelzug als rechtsmissbr&auml;uchliches R&auml;nkespiel gei&szlig;elte. Nachdem Koch dennoch das ZDF zum Kellner degradierte, k&uuml;ndigte Gersdorf an, durch Boykott von GEZ-Geb&uuml;hren einen Prozess provozieren zu wollen: Wenn das ZDF nicht den verfassungsrechtlich gebotenen Anspruch der Staatsferne erf&uuml;lle, g&auml;be es f&uuml;r das ZDF keine Legitimation f&uuml;r eine &ouml;ffentlich-rechtlich zu erhebende Geb&uuml;hr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31835&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Nomen est Omen: &ldquo;Agenda 2010&rdquo;<\/strong><br>\nDie rotgr&uuml;ne Regierung unter Schr&ouml;der hatte im Jahre 2003 mit dem Schlagwort der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; ein ganzes B&uuml;ndel arbeitgeberfreundlicher Reformen in Form einer modernen politischen Vision angek&uuml;ndigt. Nun haben wir das Jahr 2010. Was von dieser vermeintlich gro&szlig;en Vision &uuml;brig geblieben ist, sind vor allem millionenfach verprellte SPD-W&auml;hler, eine zuk&uuml;nftig stark steigende Altersarmut, privatisierte Lebensrisiken, &uuml;ber 2,5 Millionen Kinder in Armut, ein Niedrig-Lohnsektor, der mittlerweile fast ein Drittel aller Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse ausmacht und vieles mehr, dass das Leben in Deutschland f&uuml;r Millionen Menschen erschwert hat. Der Begriff der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; d&uuml;rfte &ndash; &auml;hnlich wie der Begriff der Reform &ndash; sehr negativ besetzt sein. Just in diesem Augenblick startet der Konzern Mediamarkt, Tochter der Metro AG, eine Spass- und Kaufaktion mit dem Namen: &ldquo;Agenda 2010&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/01\/nomen-non-est-omen.html\">Ad Sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: F&uuml;nf Recyclingtipps f&uuml;r Kreditkarten<\/strong><br>\n30 Millionen EC- und Kreditkarten sind wegen einer Panne der Banken derzeit nicht einsetzbar. Trotzdem kann man eine Menge mit ihnen machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/lifestyle\/outofoffice\/:top-five-fuenf-recyclingtipps-fuer-kreditkarten\/50057287.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Klamauk der FDP; Steuer f&uuml;r Hoteliers gesenkt, Preise steigen; sp&auml;ter Widerstand gegen Kopfpauschale; wenigstens der Europarat pr&uuml;ft Pharmalobby; brauchen wir China?; gr&ouml;&szlig;te Finanzblase aller Zeiten; Steuerhinterzieher atmen auf; Bundesbank als Endlager; Kommunen am Ende; Teufelskreis Konjunktur; Billig-Arbeitgeber; die Bahn redet vom Wetter; Erpressung der Vertriebenen; Motivation statt Scanner; Streit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4444\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,19],"tags":[],"class_list":["post-4444","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4444","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4444"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4444\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4444"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4444"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4444"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}