{"id":4448,"date":"2010-01-11T09:32:36","date_gmt":"2010-01-11T08:32:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4448"},"modified":"2010-01-11T09:55:06","modified_gmt":"2010-01-11T08:55:06","slug":"hinweise-des-tages-1055","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4448","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-IV-Geburtstagswettlauf; Exportweltmeister China; K&auml;rnten, ein gesegnetes Land &ndash; dank Bayern; Staatsanw&auml;ltin: Wirtschaftskriminelle in die Suppenk&uuml;che; R&auml;tsel um US-Staatsschulden; Arbeitslosenredkorde; nur noch 60 Prozent arbeiten unbefristet; B&uuml;rgergeld kostet 40 Milliarden; Irrt&uuml;mer bei Riester-Rente; Gerechtigkeitsdebatte; Dr. Schweinegrippe; 50 Milliarden f&uuml;r R&uuml;stung; Mehrheit gegen Steuersenkung; Seer&auml;uberpistole; traurige US-Kriegsbilanz; Dipl.-Ing. soll wieder kommen; Lobbying in der Bildungspolitik. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">F&uuml;nf Jahre Hartz IV: Der Geburtstagswettlauf von R&uuml;ttgers, von der Leyen und der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Exportweltmeister: China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Trotz Staatshilfe: Bank of America zahlt Boni in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">&ldquo;Move your money&rdquo;: Kampagne ruft zum Boykott gro&szlig;er US-Banken auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">K&auml;rnten, ein gesegnetes Land &ndash; dank Bayern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Ex-Staatsanw&auml;ltin Lichtinghagen: &ldquo;Wirtschaftskriminelle in die Suppenk&uuml;che&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Von wegen Massenflucht der Banker aus London<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">R&auml;tsel um US-Staatsschulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Neuer Arbeitslosenrekord in der Euro-Zone und in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Nur noch 60 Prozent der Deutschen arbeiten in unbefristetem Vollzeitjob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Das nennt man Reiz&uuml;berflutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Studie: B&uuml;rgergeld kostet 40 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Gef&auml;hrliche Irrt&uuml;mer bei der Altersvorsorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Gerechtigkeitsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Migration: Es gehen mehr, als kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Schweinegrippe: &bdquo;Dr. Flu&ldquo; besch&auml;ftigt Untersuchungsausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Welche R&uuml;stungsprojekte sich Deutschland leistet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">DIW droht die R&uuml;ckzahlung von Zusch&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Regierung erleidet schweren Imageverlust bei B&uuml;rgern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Lukrative Seer&auml;uberpistole<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Amerika zieht Kriegsbilanz: 5300 Tote, 36 000 Verwundete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Wir wollen unseren alten Dipl.-Ing. wieder haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Die Einfl&uuml;sterer &ndash; Lobbying in der Bildungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Teach First &ndash; Unterricht vor der Karriere. Erfahrungen in den USA sind ern&uuml;chternd<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4448&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>F&uuml;nf Jahre Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Geburtstagswettlauf<\/strong><br>\nNach f&uuml;nf Jahren Hartz IV wetteifern Union und SPD darum, das schikan&ouml;se Arbeitslosen-Gesetz sozialvertr&auml;glicher zu machen. Mit echter Einsicht hat das allerdings nichts zu tun.<br>\nDie Kernelemente von Hartz IV werden die Pr&uuml;fung nicht &uuml;berstehen.<br>\nDie Parteien reagieren schon vorab auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das in wenigen Wochen erwartet wird.<br>\nDas ist ein Desaster f&uuml;r die SPD, die diese Regelungen verteidigt hat, als handele es sich um die geheime Offenbarung. Das ist auch ein Desaster f&uuml;r die Union, die lange Zeit so getan hat, als m&uuml;sse man das Ganze weiter versch&auml;rfen und den Arbeitslosen noch mehr Beine machen.<br>\nNun macht das Gericht das mit SPD und CDU\/CSU. Es ist eine Schande f&uuml;r Parteien, die ein &ldquo;S&rdquo; im Namen tragen, dass ihnen erst das Verfassungsgericht sagen muss, was das &ldquo;S&rdquo; verlangt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/350\/499626\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Fragt sich nur, ob das Gericht wirklich wie von Prantl erwartet entscheidet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Weitere Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Das &ldquo;Prinzip der Lebensstandardsicherung&rdquo; war beim Ausgangspunkt der deutschen Arbeitsmarktreformen &ndash; der Arendt`schen Arbeitsmarktgesetzgebung unter der Kanzlerschaft von Willy Brandt &ndash; das zentrale Moment. Auch andere Reformen in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern (vgl. das &ldquo;Nordische Modell&rdquo; z.B. D&auml;nemark)&nbsp;hatten gerade dieses Prinzip &ndash; bei ansonsten starker Flexibilisierung des Arbeitsmarktes &ndash; <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwedisches_Modell\">aufrechterhalten<\/a> (insbesondere Ziff. 2.2 Arbeitsmarktpolitik &ndash; sowie <a href=\"?p=3737\">hier<\/a>&nbsp;und <a href=\"http:\/\/edoc.hu-berlin.de\/nordeuropaforum\/2002-1\/kvist-jon-11\/XML\/\">hier<\/a> oder auch <a href=\"http:\/\/edoc.hu-berlin.de\/nordeuropaforum\/2002-1\/werner-henry-3\/XML\/\">hier<\/a>).<br>\nDieses Prinzip der Sicherung des Lebensstandards wurde aber durch Hartz total zerst&ouml;rt, so dass Hartz IV zum Synonym f&uuml;r sozialen Abstieg werden konnte.<br>\nUnd so bleibt als Bilanz nach 5 Jahren: &ldquo;Hartz IV macht den Menschen Angst&rdquo; (Brigitte Meier, zuk&uuml;nftige Sozialreferentin von M&uuml;nchen).&nbsp;Nur, bei der Mentalit&auml;t von Clement &amp; Co. ist&nbsp;zu bef&uuml;rchten, dass dies gerade der Zweck der rot-gr&uuml;nen Hartz-&ldquo;&Uuml;bung&rdquo; war &ndash; Angst zu erzeugen und nicht mehr wie im Nordischen Modell weiterhin vorgesehen, Sicherheit zu gew&auml;hren!<br>\nUnd just dieser Paradigmenwechsel legt es nahe, wie Butterwegge von der Schaffung einer neuen <a href=\"?p=4438\">&ldquo;Hartz-Gesellschaft&rdquo; zu sprechen<\/a>.<br>\nUnd so kommt auch eine&nbsp;weitere Studie zu dem Ergebnis:&nbsp;<a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news350454\">&bdquo;UDE: Vor die Wand gefahren?&ldquo; (Matthias Knuth)<\/a> &ndash; und noch <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2193927_Hartz-IV-feiert-jubilaeum-Der-schwache-Erfolg-der-Reform.html\">Unklarheiten bei den Vermittlungen<\/a>.<br>\nDie SPD (Hessen) diskutiert jetzt eine <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2m1\/politik\/316\/499592\/text\">Abkehr von Hartz IV<\/a>. Auch Gabriel scheint allm&auml;hlich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,671063,00.html\">wach zu werden<\/a>.<br>\nNur, bis die SPD ihren Schr&ouml;der-Steinmeier-&bdquo;Komplex&ldquo; &uuml;berwindet, hat R&uuml;ttgers ihr l&auml;ngst die Butter vom Brot genommen &ndash; und sei es auch nur mit verlogenen Korrekturvorschl&auml;gen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Von der Leyen (CDU): Wer nicht arbeiten will, soll h&auml;rter bestraft werden<\/strong><br>\nHartz IV sei eingef&uuml;hrt worden, damit nicht mehr Millionen Menschen in die Sozialhilfe abgeschoben w&uuml;rden, sondern damit jeder, der arbeiten k&ouml;nne, auch eine Chance bekommt. Von der Leyen sagte weiter: &bdquo;Gleichzeitig gilt: Wer Geld von der Gemeinschaft bekommt, muss auch was daf&uuml;r tun.&ldquo;<br>\nDie Arbeitsministerin k&uuml;ndigte an, k&uuml;nftig genauer hinzusehen, wenn jemand nicht arbeiten wolle. Von der Leyen sagte weiter: &bdquo;Wir werden es nicht akzeptieren, wenn jemand ohne nachvollziehbaren Grund nicht oder nur wenige Stunden arbeitet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/01\/10\/ursula-von-der-leyen\/haertere-sanktionen-fuer-hartz-iv-empfaenger.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Arbeitszwang und Versch&auml;rfung der Sanktionen, das ist also die Hartz-Reform, die die Regierung plant. Jeder, der die gestrige Sendung von Anne Will &uuml;ber das &bdquo;Jubil&auml;um&ldquo; der Hartz-Reformen gesehen hat, sollte diesen Artikel lesen. Wenn man den Bericht in Bild damit vergleicht, wie von der Leyen in der Sendung die Worte schmelzend von den Lippen gingen, wie sie S&uuml;&szlig;holz raspelte, wie sie niemand anderen ausreden lie&szlig;, wie sie keine unangenehme Frage beantwortete, wie sie mit Statistiken log, wie sie bei jedem Skandal erst einmal &bdquo;genau hinschauen&ldquo; wollte, dann konnte man ein Lehrst&uuml;ck beobachten, was &bdquo;gnadenloser Populismus&ldquo; (Wieseh&uuml;gel) ist. Dem IG BAU-Vorsitzender Klaus Wieseh&uuml;gel kann man nur zustimmen: &bdquo;So wird das ganze Volk verarscht&ldquo;. (Und nat&uuml;rlich sa&szlig;en wieder drei Hartz-IV Hardliner, darunter der &bdquo;Kartoffel-Markt&ldquo;-&Ouml;konom und Sachverst&auml;ndigenratsvorsitzende <a href=\"?p=2840\">Wolfgang Franz<\/a>, zwei moderaten Hartz-IV-Kritikern gegen&uuml;ber.)<\/em><\/p>\n<p><em>Zur Forderung eines Sanktionsmoratoriums <a href=\"http:\/\/www.sanktionsmoratorium.de\/html\/themen\/themen_text_2.php?zid=179\">siehe Helga Spindler<\/a>: Die &Ouml;ffentlichkeit hat demgegen&uuml;ber noch nicht wahrgenommen, dass au&szlig;er der Absenkung der Regelleistungen im Vergleich zur fr&uuml;heren Arbeitslosen- und Sozialhilfe auch die Rechte und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten der Arbeitslosen Schritt f&uuml;r Schritt abgebaut worden sind. Sie k&ouml;nnen nicht mehr ohne existenzielle Gefahr f&uuml;r sich und ihre Familie &uuml;ber einen angemessenen Lohn verhandeln, was von vielen Firmen ausgenutzt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass ihnen bereits nach einem Jahr Arbeitslosigkeit Arbeiten aller Art zugemutet werden, w&auml;hrend vergleichbare Kollegen ihre bisherigen Arbeitspl&auml;tze bis zu zwei Jahre behalten, indem sie als Kurzarbeiter &ouml;ffentlich gef&ouml;rdert werden.<br>\nDie &uuml;berwiegende Zahl der Sanktionen bezieht sich inzwischen zudem nicht mehr auf Arbeitsangebote, sondern &ndash; von Meldevers&auml;umnissen abgesehen &ndash; auf Ma&szlig;nahmen aller Art, die der Betroffene nicht beeinflussen kann (vom wiederholten Bewerbungstraining &uuml;ber Praktika ohne Anstellungsperspektive bis hin zur Arbeitsgelegenheit, die aber nicht entsprechend bezahlt wird und regul&auml;re Arbeitspl&auml;tze verdr&auml;ngt).<br>\nGleichzeitig werden, auch im Gegensatz zu fr&uuml;her, Familien in Haftung genommen; in den schlimmsten F&auml;llen m&uuml;ssen Kinder bereits ihre Eltern vom Regelsatz mitern&auml;hren. Menschen unter 25 Jahren stehen aus nichtigen Anl&auml;ssen vor der v&ouml;lligen Mittellosigkeit.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die alimentierte Ministerin<\/strong><br>\nAn Personen wie von der Leyen l&auml;&szlig;t sich der gesamte moralische Verfall dieser Republik ablesen. Wenn gef&ouml;rderte Reiche sich &uuml;ber das F&ouml;rdern der Habenichtse aufregen, dann gibt es kein Fundament mehr, auf das man einen moralischen Neuaufbau setzen k&ouml;nnte &ndash; wenn er denn politisch geplant w&auml;re! 1.400 Euro pro Familie ist der Ruin des Sozialstaats, lehrt man die Leser und Zuschauer in diesem Lande &ndash; aber 1.400 Euro Kindergeld f&uuml;r Familien, die durch zwei Spitzenl&ouml;hne ausreichend versorgt sind, gelten als Investition f&uuml;r die Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/01\/die-alimentierte-ministerin.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Wahlkampf NRW: Die R&uuml;ttgers-Rhetorik<\/strong><br>\nDer nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sidenten J&uuml;rgen R&uuml;ttgers macht Wahlkampf. Seine Forderungen nach Korrekturen des Hartz-IV-Systems klingen markig. Dumm nur, dass sie zum Teil l&auml;ngst erf&uuml;llt sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2193884&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EE7E7F537F55C4338AD1EBF35F8DB299A~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> F&uuml;r NDS- Leser sind die Methoden von J&uuml;rgen R&uuml;ttgers nicht neu: sozial schwatzen, &ldquo;Grundrevision&rdquo; verlangen, aber in Wirklichkeit schwarz\/gelbe Politik umsetzen. Gut ist nur, dass wenigstens einige Zeitungen diese Masche wahrnehmen und kritisieren. Nat&uuml;rlich stellt Bild nicht heraus, dass die Koalition durch das Verfassungsgericht gezwungen werden wird, die Hartz-IV-S&auml;tze f&uuml;r Kinder zu erh&ouml;hen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Exportweltmeister: China<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik darf sich nicht mehr Exportweltmeister nennen &ndash; das ist nun China.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/269\/499545\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Diese beiden Abs&auml;tze sind interessant:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;F&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft sei die Entwicklung aber eine &ldquo;gute Nachricht&rdquo;, da ein reicher werdendes China in den kommenden Jahren gute Gesch&auml;fte bieten werde.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&ldquo;Beide L&auml;nder bedienen freilich auf dem Weltmarkt v&ouml;llig unterschiedliche Zielgruppen: W&auml;hrend China vor allem Konsumg&uuml;ter wie Kleidung, Spielwaren oder Fernseher produziert, f&uuml;hrt Deutschland Autos aus und beliefert Unternehmen weltweit mit hochspezialisierten Maschinen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>China sollte uns anstacheln!<\/strong><br>\nSo kommentiert Deutschland meistverkauftes Revolverblatt, namentlich Rolf Kleine, den Verlust des Exportweltmeistertitels.<br>\nSoll sich die Bundesrepublik etwa von der Verletzung der Menschenrechte anstacheln lassen? Oder von der gewaltsamen Knebelung von Arbeitervertretern? Ist die Unterbindung der Meinungsfreiheit, durch Arbeitsverbote und Haftanordnungen, anstachelnswert? Oder die Todesstrafe selbst f&uuml;r geringste Vergehen? Soll sich dieses Land an einem Regime inspirieren, in dem alle Urneng&auml;nge bereits am Vortag der Wahl eingehend einstudiert und abgemacht sind? Kurzum, sollte uns die partnerschaftliche Diktatur anregen, es unserem Handelspartner gleichzutun?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/01\/china-sollte-uns-anstacheln.html\">ad sinistram<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Autor schreibt: &bdquo;Fabelhafte Wachstumszahlen, dieser Fetisch jeder expansionistischer Wirtschaftslehre, lassen sich in einer Diktatur spielend verwirklichen. Das Regime setzt Arbeitsnormen fest, regelt L&ouml;hne und Arbeitszeiten, h&auml;lt sich nicht mit sozialvertr&auml;glichen Hindernissen auf. Schon gar nicht, wenn das eigene Volk ein schier unendliches Sammelbecken, ein Eldorado geradezu, an billigen Arbeitskr&auml;ften ist, die man in unbegrenzter Weise den Unternehmen zuf&uuml;hren kann.&ldquo;<br>\nDas ist zumindest missverst&auml;ndlich und kann so verstanden werden, als ob es auch in einem entwickelten Land wie Deutschland theoretisch m&ouml;glich sei, ein h&ouml;heres Wachstum zu erzielen, indem mit diktatorischen Ma&szlig;nahmen niedrigere L&ouml;hne, l&auml;ngere Arbeitszeiten und noch weniger Sozialstaat durchgesetzt werden (unabh&auml;ngig davon, dass dieser Weg aus grunds&auml;tzlichen Gr&uuml;nden abzulehnen ist).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trotz Staatshilfe: Bank of America zahlt Boni in Milliardenh&ouml;he<\/strong><br>\nNeuer Wirbel um &uuml;berzogene Boni in der Finanzwelt: Die angeschlagene Bank of America stellt ihren Investmentbankern f&uuml;r das abgelaufene Jahr genauso hohe Extrazahlungen in Aussicht wie vor der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,670862,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Move your money&rdquo;: Kampagne ruft zum Boykott gro&szlig;er US-Banken auf<\/strong><br>\nWenn &uuml;berhaupt, dann hat es so etwas zur Zeit der gro&szlig;en Depression gegeben. Eine von Journalisten gestartete Kampagne ruft die Amerikaner auf, ihr Geld von Investmentbanken abzuziehen. Ziel ist es, die Banker zu bestrafen und die n&auml;chste Krise zu verhindern. Das Video <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=m78gsiH5ZPA\">&ldquo;Move your money&rdquo;<\/a> ist ein You-Tube-Hit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article5786946\/Kampagne-ruft-zum-Boykott-grosser-US-Banken-auf.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>K&auml;rnten, ein gesegnetes Land &ndash; dank Bayern<\/strong><br>\n3,7 Milliarden Euro haben der Freistaat Bayern und die bayerische Landesbank bei der maroden &ouml;sterreichischen Bank Hypo Alpe Adria verloren. Schlecht f&uuml;r die Bayern, aber sch&ouml;n f&uuml;r K&auml;rnten. Denn das &ouml;sterreichische Bundesland hatte f&uuml;r den Verkauf seiner Anteile 830 Millionen Euro aus M&uuml;nchen kassiert. Der damalige, inzwischen gestorbene K&auml;rntner Landeshauptmann J&ouml;rg Haider trat damit als Wohlt&auml;ter des Volkes auf.<br>\nKindergarten und F&uuml;hrerschein, Schlosshotel, Villa, Stadion, Fl&uuml;ge nach Deutschland, Stra&szlig;en ohne Schlagl&ouml;cher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/221\/499498\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ex-Chef der BayernLB ger&auml;t in die Enge<\/strong><br>\nDer Verdacht der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen erh&auml;rtet sich, dass Werner Schmidt 400 Mio. Euro zu viel f&uuml;r die K&auml;rntner Hypo Group Alpe Adria bezahlt und damit seinem damaligen Arbeitgeber geschadet hat. Die Beh&ouml;rde ermittelt bereits gegen Schmidt wegen des Verdachts der Untreue beim Hypo-Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:landesbanken-ex-chef-der-bayern-lb-geraet-in-die-enge\/50058612.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von den Ger&uuml;chten &uuml;ber R&uuml;ckfl&uuml;sse als Spenden an Parteien in K&auml;rnten und Bayern ist allerdings nichts zu lesen. Aber keine Sorge, Werner Schmidt wird nicht in der &bdquo;Suppenk&uuml;che&ldquo; landen (siehe den n&auml;chsten Hinweis). Da sind viel zu viele Granden der CSU im Spiel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ex-Staatsanw&auml;ltin Lichtinghagen: &ldquo;Wirtschaftskriminelle in die Suppenk&uuml;che&rdquo;<\/strong><br>\nLichtinghagen war bis vor gut einem Jahr Staatsanw&auml;ltin in der Schwerpunktstaatsanwaltschaft f&uuml;r Wirtschaftskriminalit&auml;t in Bochum und f&uuml;hrte unter anderem die Ermittlungen gegen Ex-Postchef Klaus Zumwinkel.<br>\nMargrit Lichtinghagen, einst Deutschlands bekannteste Staatsanw&auml;ltin, glaubt nicht, dass die deutsche Justiz der Wirtschaftskriminalit&auml;t gewachsen ist &ndash; &ldquo;weder personell, noch materiell, noch strukturell&rdquo;. In einem Interview in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern sagte sie: &ldquo;Den einen oder anderen werden wir &uuml;berf&uuml;hren, die gro&szlig;e Mehrheit nicht&rdquo;. Auch die juristische Aufarbeitung der Finanzkrise werde scheitern.<br>\nDie 55-j&auml;hrige Juristin regte im Gespr&auml;ch mit dem stern an, die Staatsanwaltschaften umzustrukturieren und politisch unabh&auml;ngig zu machen: &ldquo;Wir sind das einzige Land in Europa, in dem Staatsanw&auml;lte weisungsgebunden sind.&rdquo; Wirtschaftskriminelle sollten zudem, so Lichtinghagen, nicht nur mit Geldauflagen bestraft werden, sondern auch Sozialstunden leisten: &ldquo;In Kinderheimen oder Suppenk&uuml;chen, damit sie einsehen, wof&uuml;r Steuern gebraucht werden.&rdquo; Durch ihre Arbeit als Amtsrichterin k&ouml;nne sie die harte Kritik von Richterkollegen und B&uuml;rgern an den teilweise gefundenen Strafen f&uuml;r Wirtschaftsdelikte, die vielfach als zu milde angesehen werden, mittlerweile verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/ex-staatsanwaeltin-lichtinghagen-wirtschaftskriminelle-in-die-suppenkueche-1533524.html\">STERN<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von wegen Massenflucht der Banker aus London<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit der R&uuml;ckzugsdrohung von Goldman Sachs wird dar&uuml;ber spekuliert, dass Manager der Finanzbranche die City scharenweise verlassen wollen, um der Boni-Supersteuer zu entkommen. Zu merken davon ist allerdings wenig. Im Gegenteil: Der Markt f&uuml;r Luxus-Appartements boomt. Bis zu 500 Finanziers sollen angeblich schon Monat f&uuml;r Monat weggezogen sein im vergangenen Jahr, nach Genf, Hongkong, Singapur oder auf die Kanalinsel Jersey mit den angenehm niedrigen Steuers&auml;tzen. Dutzende Hedgefonds lassen sich angeblich &uuml;ber einen Umzug nach Genf beraten, weitere stehen in den Startl&ouml;chern. Doch wer sich den angedrohten Massenexodus n&auml;her anschaut, entdeckt Erstaunliches: Auch in der Schweiz ist die Einkommensteuer mit 44 Prozent ziemlich hoch, im Dezember gab es gerade einmal 92 leerstehende H&auml;user. Und ein Investment-Experte verweist darauf: &ldquo;In Canary Wharf gibt es mehr B&uuml;rofl&auml;che als in der ganzen Schweiz!&rdquo;<br>\nDoch trotz der logistischen Schwierigkeiten sitzt die Drohung mit der Abwanderung: Ein Zehntel aller Steuereinnahmen in Gro&szlig;britannien, stolze 61,4 Mrd. Pfund, werden von Finanzinstituten und ihren Angestellten bezahlt. Allein die Investmentbank Goldmann Sachs zahlte 2009 zwei Mrd. Pfund an Einkommen-, Unternehmen- und Kapitalsteuer, dazu Sozialabgaben. Angesichts einer verarbeitenden Industrie, die 2008 nicht mehr produzierte als 1973, wird Schatzkanzler Darling vorgeworfen, die einzige goldene Gans zu schlachten, die Gro&szlig;britannien noch besitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:umstrittene-boni-steuer-von-wegen-massenflucht-der-banker-aus-london\/50057665.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der britische Finanzminister steht nun vor einem Dilemma, zuerst hat man den Finanzsektor mitsamt dem Casinobetrieb mit allen Varianten der Deregulierung in die Londoner City geholt und den produktiven Sektor mit seiner Wertsch&ouml;pfung vernachl&auml;ssigt, und jetzt ist man von ihm abh&auml;ngig. Kein Wunder, dass sich Gro&szlig;britannien mit am st&auml;rksten gegen die Schlie&szlig;ung des Casinos wehrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&auml;tsel um US-Staatsschulden<\/strong><br>\nWer kaufte eigentlich die 1,885 Billionen US-Dollar an US-amerikanischen Staatspapieren, die im Fiskaljahr 2009 emittiert wurden?<br>\nF&uuml;r das Kanadische Investmentunternehmen &ldquo;Sprott Asset Management Sprott, das vor Jahren mit einem sehr schl&uuml;ssigen Nachweis von Manipulationen des Goldmarktes durch die Notenbanken bekannt wurde, ist damit klar, dass nur ein einziger Investor &uuml;brig bleibt, und zwar die Fed selbst, die im Zuge ihres &ldquo;Quantitative &ldquo;Easings&rdquo; im 2. Quartal fast die H&auml;lfte und im 3. Quartal 30 Prozent der gesamten Staatsschuldenemissionen &uuml;bernommen haben soll.<br>\nOffenbar war es nur noch mit buchhalterischen Tricks m&ouml;glich, diese Summen aus den offiziellen Fed-Best&auml;nden herauszuhalten, etwa indem sie als R&uuml;ckkaufvereinbarungen (&ldquo;Repos&rdquo;) und nicht als direkte K&auml;ufe verbucht wurden. Das &auml;ndert jedoch nichts daran, dass die USA die Notenpresse damit in noch h&ouml;herem Ma&szlig;e angeworfen haben, als ohnehin bereits bekannt. Denn dieses &ldquo;Quantitative Easing&rdquo; bedeutet nichts anderes, als dass die Fed ihre Bilanzsumme 2009 ungef&auml;hr verdreifacht hat, indem sie gegen selbstfabrizierte Dollars einfach Anleihen gekauft hat.<br>\nDas war wohl auch bitter n&ouml;tig, denn die ausl&auml;ndischen K&auml;ufer und davon vor allem die ausl&auml;ndischen Notenbanken, d&uuml;rften nicht bereit sein, die USA weiterhin so &uuml;ppig zu finanzieren wie bisher. So &auml;u&szlig;erte Zhu Min, Vizegouverneur der Chinesischen Notenbank, laut Shanghai-Daily zuletzt unverbl&uuml;mt, dass es f&uuml;r die USA aufgrund der weltweit r&uuml;ckg&auml;ngigen Export&uuml;bersch&uuml;sse immer schwieriger werde, seine Staatsschulden abzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31798&amp;mode=html&amp;zeilenlaenge=72\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das erinnert an einen Finanzierungsvorschlag aus einer Buchrezension auf den NachDenkSeiten:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Allerdings k&ouml;nnen &Ouml;konomen auch einen Rat erteilen, der die effizienteste L&ouml;sung aus gesamtwirtschaftlicher Sicht bestimmt. Unter diesem Gesichtspunkt f&auml;llt die Wahl auf die Zentralbank. Sie ist gewisserma&szlig;en in ihrer Eigenschaft als Refinanzierungsinstitut der letzten Instanz angesprochen &ndash; jedenfalls ihre F&auml;higkeit, Kreditkrisen des Bankensystems zu beheben, ohne der Gesellschaft Kosten aufzub&uuml;rden.<br>\nDies kann durch einmaligen Ankauf aller f&uuml;r uneinbringlich erkl&auml;rten Bankkredite zum urspr&uuml;nglichen Buchwert geschehen. &hellip; Anders als bei einer fiskalisch gest&uuml;tzten Rettungsaktion w&uuml;rde der Steuerzahler nicht zur Kasse gebeten und somit auch keine Verdr&auml;ngung des privaten Sektors angebahnt werden. Wir h&auml;tten es buchst&auml;blich mit einem &ldquo;free lunch&rdquo; (einem in allen Konsequenzen kostenlosen Vorteil) zu tun, denn der Wirtschaft entstehen keinerlei Kosten. Die Zentralbank k&ouml;nnte bis in alle Zeiten die erworbenen Aktiva zum Nennbetrag in ihren B&uuml;chern f&uuml;hren.<br>\nWohlgemerkt, wie bei jedem Ankauf von Aktiva durch die Zentralbank w&uuml;rde niemals ein Verlust entstehen, denn ihre Finanzierungskosten belaufen sich auf Null. Solange der Marktwert dieser Assets einen positiven Betrag darstellt, w&uuml;rde die Zentralbank sogar einen Buchgewinn verzeichnen &ndash; schlie&szlig;lich hat sie sich werthaltige Aktiva mittels Geld angeeignet, das sie zum Nulltarif geschaffen hat. Auch bei v&ouml;lligem Wertschwund der Assets tr&auml;te kein Verlust ein; die Transaktion w&uuml;rde plus\/minus Null aufgehen.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"?p=3662\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p><em>Weitere Erl&auml;uterungen des Buchautors hierzu:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;The solution is simple: fiscal stimulation, in the form of purchases of non-performing assets from banks, and public purchases of bank equity, should be funded either by the issuance of government money (such as Kennedy&rsquo;s 1963 &lsquo;United States Notes&rsquo;, to give a graphic example), or, failing that, undertaken directly by the central banks, for their own account.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.qfinance.com\/macroeconomic-issues-viewpoints\/viewpoint-richard-a-werner\">QFINANCE<\/a><\/p>\n<p><em>Da jedoch eine strenge Regulierung fehlt, um die kreditfinanzierte Spekulation auf ein ungef&auml;hrliches Ma&szlig; zu beschr&auml;nken, muss man wohl davon ausgehen, dass bereits wieder die n&auml;chsten Spekulationsblasen finanziert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuer Arbeitslosenrekord in der Euro-Zone und in den USA<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone hat den h&ouml;chsten Stand seit elf Jahren erreicht, teilte[1] die Europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat in Br&uuml;ssel am Freitag mit. In den 16 Eurol&auml;ndern stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im November von 9,9 % auf 10 %. Damit waren so viele Menschen in der Eurozone ohne Job wie seit August 1998 nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr verloren 2009 mehr als drei Millionen Menschen in der Euro-Zone ihren Job.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/146874\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nur noch 60 Prozent der Deutschen arbeiten in unbefristetem Vollzeitjob<\/strong><br>\n&ldquo;Seit 2001 ist der R&uuml;ckgang traditioneller Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse vergleichsweise hoch&rdquo;, hei&szlig;t es nach Informationen des SPIEGEL in einer internationalen Studie der Bertelsmann-Stiftung.<br>\nAuff&auml;llig an der deutschen Entwicklung sei nicht nur die insgesamt geringe Zahl von Frauen mit unbefristeten Vollzeitstellen. Der Anteil habe sich von 2001 bis 2008 sogar noch einmal verringert, von knapp 48 Prozent auf 43,3 Prozent aller weiblichen Angestellten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,670995,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em>Siehe zu den vorstehenden Hinweisen: <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das nennt man Reiz&uuml;berflutung<\/strong><br>\nIn Europa steigt die Arbeitslosenquote und purzeln die Einzelhandelsums&auml;tze. In den USA schrumpfen die monet&auml;ren Aggregate und klagen die Verbraucher &uuml;ber anhaltend hohe Stellenverluste. Doch mit kreativer Buchf&uuml;hrung und China alles kein Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-das-nennt-man-reizueberflutung\/50058596.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine durchaus ernstgemeinte Satire &uuml;ber die allt&auml;glichen Sch&ouml;nf&auml;rbereien &uuml;ber die weltwirtschaftliche Situation und das Geschw&auml;tz der &ouml;konomischen &bdquo;Experten&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studie: B&uuml;rgergeld kostet 40 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDas B&uuml;rgergeld soll nach dem Willen der FDP Hartz IV ersetzen und alle steuerfinanzierten Transfers &ndash; Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Kinderzuschlag und Wohngeld &ndash; zusammenfassen. Den Anspruch f&uuml;r einen Alleinstehenden beziffert die FDP im Schnitt auf 662 Euro pro Monat.<br>\nLaut IZA w&uuml;rde eine sofortige Umsetzung der Reform die &ouml;ffentlichen Haushalte mit zus&auml;tzlich 40 Milliarden Euro belasten. Grund sei, dass der Anreiz f&uuml;r Erwerbst&auml;tige mit geringem Einkommen, ihren Job aufzugeben und stattdessen das B&uuml;rgergeld in Anspruch zu nehmen, steige.<br>\nChristoph Butterwegge, Soziologe an der Universit&auml;t K&ouml;ln, h&auml;lt das B&uuml;rgergeld f&uuml;r eine &ldquo;sozialpolitische Mogelpackung&rdquo;. Die geplante Pauschalierung der Transferzahlung werde den Bed&uuml;rfnissen der einzelnen Betroffenen nicht gerecht. Butterwegge f&uuml;rchtet, dass mit dem B&uuml;rgergeld die &ldquo;Lohnflexibilit&auml;t nach unten&rdquo; erh&ouml;ht werden soll. Es wirke wie &ldquo;ein Kombilohn f&uuml;r alle&rdquo;, in dem das Existenzminimum Betroffener zwar gesichert sei, diese aber noch schlechter entlohnte Jobs annehmen m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nachrichten.rp-online.de\/article\/politik\/Studie-Buergergeld-kostet-40-Milliarden-Euro\/63822\">Rheinische Post Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Irrt&uuml;mer bei der Altersvorsorge<\/strong><br>\nDie staatlich gef&ouml;rderte Altersvorsorge ist beliebt, allein 13 Millionen Deutsche haben eine Riesterrente abgeschlossen. Das Problem: Kaum einer kennt die Vor- und Nachteile von Riester, R&uuml;rup oder betrieblicher Altersvorsorge. Die Folge sind Missverst&auml;ndnisse, die im Alter dramatische Folgen haben k&ouml;nnen.\n<p><strong>1. Irrtum: &ldquo;Eine Riesterrente lohnt wegen der staatlichen F&ouml;rderung f&uuml;r jeden&rdquo;<\/strong><br>\nBei manchen Riesterprodukten sind die Vertragskosten so hoch, dass diese die gesamte F&ouml;rderung und im Einzelfall sogar noch mehr aufzehren. Riestersparer die nur f&uuml;r sich die F&ouml;rderung erhalten, m&uuml;ssen zudem oft ein biblisches Alter erlangen, damit sie die Gewinnschwelle ihres Vertrages erreichen.<br>\nWeil die Riesterrente im Alter versteuert werden muss, handelt es sich bei der F&ouml;rderung nur um geliehenes Geld, keinesfalls um geschenktes.<\/p>\n<p><strong>2. Irrtum: &ldquo;Die Riesterrente reicht f&uuml;r die Altersvorsorge&rdquo;<\/strong><br>\nVielleicht das gr&ouml;&szlig;te Missverst&auml;ndnis in der staatlich gef&ouml;rderten Altersvorsorge. Der Gesetzgeber hat im Jahre 2001 das gesetzliche Rentenniveau gesenkt und die Riesterf&ouml;rderung nur deshalb eingef&uuml;hrt, damit Arbeitnehmer diese L&uuml;cke leichter schlie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\n&ldquo;Wer nicht zus&auml;tzlich zur Riesterrente vorsorgt, kann seinen Lebensstandard im Alter nicht halten&rdquo;, sagt Thomas Hentschel Altersvorsorge-Experte der Verbraucherzentrale NRW. Nach seinen Beobachtungen stellen viele Riestersparer andere Vertr&auml;ge beitragsfrei. Sie erliegen dem Irrtum, dass der neue Riestervertrag die Rentenl&uuml;cke schlie&szlig;t. <\/p>\n<p><strong>3. Irrtum: &ldquo;Eine Riesterrente lohnt nur f&uuml;r kinderreiche Familien&rdquo;<\/strong><br>\nDer Staat f&ouml;rdert Familien besonders stark: F&uuml;r jeden Zulageberechtigten gibt es j&auml;hrlich 154 Euro, f&uuml;r jedes Kind 185 Euro (ab 2008 geborene Kinder: 300 Euro). Singles m&uuml;ssen sich folglich mit einer Zulage in H&ouml;he von 154 Euro per Anno begn&uuml;gen.<br>\nTrotzdem kann Riestern lohnen, vor allem f&uuml;r Gutverdienende. Bis zu 2&nbsp;100 Euro k&ouml;nnen sie als Beitr&auml;ge j&auml;hrlich von der Steuer absetzen. &ldquo;Grunds&auml;tzlich muss jeder Vertrag nat&uuml;rlich eine angemessene Rendite und geringe Kosten bieten, damit sich Riestern lohnt&rdquo;, sagt Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale NRW. Auf die erzielte Rendite f&auml;llt sp&auml;ter keine Abgeltungssteuer an.<\/p>\n<p><strong>4. Irrtum: &ldquo;Die Riesterrente ist ein Versicherungsprodukt&rdquo;<\/strong><br>\nVersicherungsangebote sind durch die hohen Vertragskosten oft sehr teuer und schm&auml;lern dadurch die Rendite. Neben den Versicherungsangeboten k&ouml;nnen auch wesentlich kosteng&uuml;nstigere Banksparpl&auml;ne, Fondssparpl&auml;ne, Bausparvertr&auml;ge oder Wohnriestervertr&auml;ge abgeschlossen werden. <\/p>\n<p><strong>5. Irrtum: &ldquo;Riester und R&uuml;ruprenten kann man sich zum Ende der Laufzeit voll auszahlen lassen&rdquo;<\/strong><br>\nFalsch: Bei Riester ist eine einmalige Auszahlung in H&ouml;he von maximal 30 Prozent des abgesparten Kapitals m&ouml;glich. Das restliche Kapital wird verrentet. R&uuml;ruprenten werden zu 100 Prozent verrentet.<\/p>\n<p><strong>6. Irrtum: &ldquo;Eine Riesterrente kann man jederzeit ohne Nachteile k&uuml;ndigen&rdquo;<\/strong><br>\nEine vorzeitige K&uuml;ndigung der Riester-Rente widerspricht zwar dem Ziel, eine langfristige private und damit vom Staat unabh&auml;ngige Zusatzrente aufzubauen, jedoch ist eine K&uuml;ndigung mit Abschl&auml;gen jederzeit m&ouml;glich. Wer sich f&uuml;r eine K&uuml;ndigung entscheidet, muss aber alle bis zur Vertragsaufl&ouml;sung erhaltenen Riester-Zulagen und Steuervorteile zur&uuml;ckzahlen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/riester-ruerup-co-gefaehrliche-irrtuemer-bei-der-altersvorsorge;2508336\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gerechtigkeitsdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ab in die Dienerschule<\/strong><br>\nDie Allianz der Leistungstr&auml;ger tr&auml;umt von einer neuen Gesellschaft, in der die Schwachen sich selbst &uuml;berlassen bleiben<br>\nDer demokratische Steuerstaat mit seinen rechtlich geforderten Abgaben ist f&uuml;r die Herstellung und Wahrung dieser Gleichheit der Einflusschancen unverzichtbar. Anderenfalls steht der gleiche Wert des Staatsb&uuml;rgerstatus nur auf dem Papier.<br>\nDiese Gleichheit der Einflusschancen geh&ouml;rt wesentlich zum Gesellschaftsvertrag unter Demokraten. Damit ist die Vorstellung gemeint, dass die Ordnung unter Menschen von Regeln und Haltungen bestimmt werden soll &ndash; n&auml;mlich von solchen Grunds&auml;tzen, die alle nach einigem Nachdenken freiwillig, gleichberechtigt und verbindlich annehmen, weil sie von eigenem Wert und von gemeinschaftlichem Vorteil sind. Zu diesem sozialen Pakt geh&ouml;rt auch die Gegenseitigkeit. Aber Leistung und Gegenleistung sind nicht einfach identisch mit Tauschverh&auml;ltnissen am Markt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/02\/Klassenkampf-Wingert\">Die Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Peter Zudeick: &ldquo;Der R&uuml;ckblick auf die Alten macht einfach schlauer&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit dem Philosophen Peter Zudeick &uuml;ber Gerechtigkeit.<br>\nDas Interessante daran ist, dass die These &ldquo;Gerecht geht es dann zu, wenn jeder das Seine nach seinen F&auml;higkeiten und M&ouml;glichkeiten beitr&auml;gt und wenn jedem das Seine nach seinen Bed&uuml;rfnissen zuteil wird&rdquo;, keineswegs eine theoretische &Uuml;berlegung ist &hellip;<br>\nEs ist durch Hunderte von Untersuchungen nachgewiesen worden, dass die Menschen sehr genau zwischen dem differenzieren k&ouml;nnen, was jemand beitr&auml;gt, und dem, was f&uuml;r ihn herauskommt. Die Leute haben ein sehr feines Gef&uuml;hl daf&uuml;r, was gerecht ist, und das Gerede von Politikern und &Ouml;konomen der eher plumpen Art, bei der Forderung nach Gerechtigkeit sei doch nur jeder auf seinen Vorteil aus, ist eher ein Zeichen f&uuml;r deren Borniertheit &hellip;<br>\nEs ist nicht die individualpsychologische Verfasstheit von einzelnen Akteuren, sondern das System, an dem es mangelt. Auf der einen Seite erm&ouml;glicht, ermuntert und honoriert das System diese raffgierige und verantwortungslose Art des Wirtschaftens, w&auml;hrend auf der anderen Seite der Hartz-IV-Empf&auml;nger mit allem haftet, was er hat, obwohl er unverschuldet in Langzeitarbeitslosigkeit gekommen ist. Wenn das keine schreiende Ungerechtigkeit ist, wei&szlig; ich &uuml;berhaupt nicht mehr, was wir mit dem Begriff anfangen sollen &hellip;<br>\nPolitische Macht ist wirtschaftliche Macht, d.h. wer &ouml;konomische Macht besitzt, bestimmt die Richtlinien der Politik &hellip;<br>\nWir haben uns viel zu viel von den wirtschaftlichen und den politischen Eliten wegnehmen lassen, beziehungsweise freiwillig an sie delegiert. Es muss an der Basis wieder sehr viel mehr getan werden. Das w&auml;re eine Chance, diese Krise zu &uuml;berwinden. Die da oben haben das getan, was sie f&uuml;r richtig halten. Deren Denkhorizont ist auch so eng, dass sie dar&uuml;ber, was sie getan haben, gar nicht herauskommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31761\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Migration: Es gehen mehr, als kommen<\/strong><br>\nImmer wieder fordern Politiker einen Zuzugsstopp f&uuml;r bestimmte Ausl&auml;nder. Doch sie gehen von falschen Annahmen aus, wie die Statistik zeigt. De facto herrscht schon l&auml;ngst ein Zuzugsstopp f&uuml;r Ausl&auml;nder aus Nicht-EU-L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Migration;art270,2996609\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Artikel befasst sich zwar nur mit Berlin, kann f&uuml;r manche Diskussionen aber sicher als zitierbare Quelle wertvoll sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schweinegrippe: &bdquo;Dr. Flu&ldquo; besch&auml;ftigt Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nProf. Albert Osterhaus forscht und lehrt an der Amsterdamer Erasmus-Universit&auml;t und ber&auml;t die Weltgesundheitsorganisation WHO. Der einflussreiche Virologe, der mittlerweile auch unter dem Spitznamen &bdquo;Dr. Flu&ldquo; (Dr. Grippe) bekannt ist, lieferte die wissenschaftliche Grundlage f&uuml;r die Bewertung der sogenannten &bdquo;Schweinegrippe&ldquo; (H1N1) und darauf aufbauende Pandemie-&Auml;ngste.<br>\nDie Tageszeitung Junge Welt berichtete am 5. Januar 2010: &bdquo;Mit zunehmender Kritik an Dr. Flu sind auch dessen finanzielle Verflechtungen mit den gro&szlig;en Konzernen und seine offensichtlichen Interessenkonflikte als Berater der WHO und der holl&auml;ndischen Regierung ins Visier gekommen. Seit Anfang Oktober geht ein Untersuchungsausschuss in der Zweiten Kammer des holl&auml;ndischen Parlaments der Frage nach, ob Osterhaus seine Position ausgenutzt hat, um sich pers&ouml;nlich zu bereichern. Insgesamt geht es um Milliarden Euro Steuergelder, die die H1N1-Pandemiehysterie in die Kassen der Pharmakonzerne gesp&uuml;lt hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/01\/schweinegrippe-%E2%80%9Edr-flu%E2%80%9C-beschaftigt-niederlandischen-untersuchungsausschuss\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Welche R&uuml;stungsprojekte sich Deutschland leistet<\/strong><br>\nDer A400M hebt sp&auml;ter ab als geplant und kostet Milliarden mehr, der Sch&uuml;tzenpanzer Puma soll kommen, ist aber noch nicht abgenommen. Auch andere milliardenschwere Projekte der Bundeswehr verz&ouml;gern sich. FTD.de zeigt die wichtigsten &ndash; und deren Probleme.\n<p><strong>Airbus A400M:<\/strong> Die als Erstkunden auftretenden sieben europ&auml;ischen L&auml;nder hatten mit Airbus f&uuml;r den Lieferumfang von 180 Maschinen einen Festpreis von 20 Mrd. Euro vereinbart. Doch die Kosten des Flugzeuges sind nach neuen Sch&auml;tzungen auf &uuml;ber 30 Mrd. Euro gestiegen. Airbus fordert daher weitere Milliarden von den Bestelll&auml;ndern. Bis Ende Januar wollen die beteiligten L&auml;nder dar&uuml;ber entscheiden.<\/p>\n<p><strong>Der Puma<\/strong>, ein Gemeinschaftsprojekt von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann, gilt als wichtigstes Projekt der Modernisierung der Heeresausr&uuml;stung der Bundeswehr. Insgesamt sollen 405 Exemplare im Wert von 3,1 Mrd. Euro beschafft werden.<\/p>\n<p><strong>Eurofighter:<\/strong> Dem Plan zufolge sollten von der von Deutschland, Gro&szlig;britannien, Italien und Spanien entwickelten Gemeinschaftsproduktion 620 Flugzeuge gebaut werden. Experten taxieren den Preis pro Eurofighter &ndash; ohne Waffen und Wartung &ndash; auf gut 100 Mio. Euro, der Bundestag hat f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des Jets bislang insgesamt 14,6 Mrd. Euro bewilligt. Insgesamt sind f&uuml;r das komplette Eurofighter-Programm nach der Bundeswehrplanung 21,7 Mrd. Euro budgetiert.<\/p>\n<p><strong>Fregatte 125:<\/strong> F&uuml;r das F-125-Programm bewilligte der Haushaltsausschuss des Bundestages trotz Kritik des Bundesrechnungshofes 2,7 Mrd. Euro &ndash; rund 656 Mio. Euro pro Schiff.<\/p>\n<p><strong>Hubschrauber NH-90:<\/strong> Das Beschaffungsprogramm f&uuml;r die 38 deutschen Exemplare der NH-90 wird auf 4,03 Mrd. Euro beziffert, allein die Entwicklung der Maschine kostete 2,5 Mrd. Euro.<\/p>\n<p><strong>U-Boote der Klasse 212A:<\/strong> In der Bundeswehrplanung 2009 waren f&uuml;r die Beschaffung von zwei weiteren U-Booten des Typs 212A insgesamt 929 Mio. Euro vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>IT-Projekt Herkules:<\/strong> F&uuml;r Herkules sollen binnen zehn Jahren insgesamt 7,1 Mrd. Euro ausgegeben werden, allein 2009 waren es 622 Mio Euro.<\/p>\n<p><strong>Unbemanntes Aufkl&auml;rungsflugzeug Talarion:<\/strong> Das gesamte Talarion-Projekt &ndash; der Name leitet sich von den Fl&uuml;geln an den Sandalen des griechischen G&ouml;tterboten Hermes ab &ndash; w&uuml;rde f&uuml;r Entwicklung und Beschaffung 2,9 Mrd. Euro kosten.<\/p>\n<p><strong>Flugabwehrsystem Meads:<\/strong> Allein die Entwicklungskosten stiegen letzten Sch&auml;tzungen von Mitte 2009 auf 1,25 Mrd. Euro. Einmal einsatzbereit, soll das die Beschaffung des Systems noch einmal 2,85 Mrd. Euro kosten.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:bundeswehrvorhaben-welche-ruestungsprojekte-sich-deutschland-leistet\/50057256.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das sind zusammen &uuml;ber 50 Mrd. Euro f&uuml;r Ausr&uuml;stung und Ger&auml;t, um Deutschlands Sicherheit am Hindukusch zu gef&auml;hrden. Zum Vergleich: Der Jahreshaushalt des Bundesministerium f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend betr&auml;gt 6,4 Mrd. Euro. Das Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung verf&uuml;gt &uuml;ber 10,2 Mrd. Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>DIW droht die R&uuml;ckzahlung von Zusch&uuml;ssen<\/strong><br>\nDie Finanzaff&auml;re des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) k&ouml;nnte f&uuml;r die Berliner Institution teuer werden. Experten sagen: Wenn staatliche Zuwendungen verschwendet worden sind, muss das DIW zur&uuml;ckzahlen. Der Landesrechnungshof Berlin h&ouml;rt nun DIW-Chef Klaus Zimmermanns Version an.<br>\nZehn Jahre lang leitet der 58-J&auml;hrige das Institut schon, das von der Bundesregierung und dem Land Berlin mit j&auml;hrlich 13 Millionen Euro finanziert wird. Am 1. Januar begann seine dritte Amtszeit. Doch ob er weitere f&uuml;nf Jahre an der Spitze des Instituts stehen wird, ist fraglich.<br>\nZimmermanns Verbleib im Amt h&auml;ngt nicht zuletzt von dem Schreiben ab, das er am 11. Januar an die Berliner Landesregierung schicken muss. Darin wird er zu einem Bericht des Berliner Landesrechnungshofes von Ende November Stellung nehmen.<br>\nDie Pr&uuml;fer monieren darin auf 63 Seiten ein &bdquo;Beanstandungspotenzial&ldquo; in H&ouml;he von sieben Mio. Euro.<br>\nDer Berliner Wissenschaftssenator J&uuml;rgen Z&ouml;llner (SPD) und Staatssekret&auml;r Husung sind zwar keine Zimmermann-Fans. Aber als politisch Verantwortliche f&uuml;r die Aufsicht &uuml;ber das DIW haben sie ein Interesse daran, dass die Aff&auml;re im Sande verl&auml;uft. Z&ouml;llner und Husung haben sich nie wirklich um das DIW gek&uuml;mmert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article5799348\/DIW-droht-die-Rueckzahlung-von-Zuschuessen.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zimmermann kommt das Verdienst zu, das DIW von allen nachfrageorientierten &Ouml;konomen <a href=\"?p=549\">ges&auml;ubert<\/a> und an den neoliberalen Mainstream angepasst zu haben. Dennoch gab es einige Forschungsvorhaben wie z.B. die Verteilungsberichte, die gegen den Strom standen. Vielleicht engagiert sich deshalb die konservative Welt so stark in dieser Angelegenheit.<br>\nIm &uuml;brigen w&auml;re es f&uuml;r Zimmermann nicht so tragisch, wenn er geschasst w&uuml;rde, schlie&szlig;lich ist er gleichzeitig noch Direktor des von der Post World Net gef&ouml;rderten &bdquo;Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit&ldquo; (IZA) in Bonn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Regierung erleidet schweren Imageverlust bei B&uuml;rgern<\/strong><br>\nDurch den Dauerstreit der Koalitionsparteien b&uuml;&szlig;t die Bundesregierung bei den Deutschen immer mehr an Ansehen ein.<br>\nIn einer ARD-Umfrage &auml;u&szlig;erten sich rund zwei Drittel der B&uuml;rger unzufrieden &uuml;ber die Arbeit der Regierung. Dies sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vormonat. 82 Prozent der Befragten verlangten von Kanzlerin Angela Merkel, sie m&uuml;sse &ldquo;die politische Richtung der Bundesregierung klarer vorgeben&rdquo;. Auch den Pl&auml;nen f&uuml;r weitere massive Steuerentlastungen erteilten die Befragten mehrheitlich eine Absage.<br>\nIm ARD-&ldquo;Deutschlandtrend&rdquo; sprachen sich 58 Prozent der Befragten gegen die im Koalitionsvertrag f&uuml;r 2011 vorgesehenen Steuersenkungen im Umfang von rund 24 Milliarden Euro aus. Nur 38 Prozent pl&auml;dierten daf&uuml;r, die Steuern wie geplant zu reduzieren. Die Ablehnung zieht sich quer durch alle Parteien. Selbst unter den Anh&auml;ngern der FDP sind 53 Prozent dagegen und nur 43 Prozent daf&uuml;r, ergab die Umfrage von infratest-dimap.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE60709Q20100108\">Reuters<\/a>\n<p><strong>Besserverdienende sind schlauer als die FDP<\/strong><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F01%2F09%2Fa0152&amp;cHash=0648a7166c\/&amp;type=98\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> 58 Prozent ist noch keine satte Mehrheit, genauso wenig wie die FDP eine Volkspartei ist. Die Differenz zu den 70 Prozent Besserverdienenden besagt ja nur, dass nicht alle Besserverdienende FDP-Anh&auml;nger sind, was ja auch die Wahlanalysen zeigen. Andererseits sind 30 Prozent Besserverdienende, die Steuersenkungen nicht ablehnen, eine ganz beachtliche Klientel. Im &Uuml;brigen ist Steuersenkung auch ein Thema f&uuml;r den gerade noch &uuml;ber die Runden kommenden Selbst&auml;ndigen. Interessanter ist eher die Zahl der ablehnenden FDP-Anh&auml;nger, die aber erst recht nicht eine satte Mehrheit bilden. Hier d&uuml;rfte wohl die zumindest mich &uuml;berraschende recht einheitliche Kritik der schwarz\/gelben Steuersenkungspl&auml;ne auch konservativer bzw. liberaler Medien ihre Wirkung entfaltet haben. Naive Frage: Warum haben die das nicht vor den Wahlen getan?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Lukrative Seer&auml;uberpistole<\/strong><br>\nDas Piraterieproblem ist weit geringer, als Versicherer und Milit&auml;rs behaupten: Sie profitieren kr&auml;ftig von den &uuml;bertriebenen Warnungen.<br>\nNato-Milit&auml;rplaner und auch der Generalsekret&auml;r des B&uuml;ndnisses stimmen in den Chor der Kassandrarufer ein: In die Piratenbek&auml;mpfung &ndash; so der Tenor &ndash; m&uuml;sste erheblich mehr investiert werden, schlie&szlig;lich liefen 90 Prozent des Welthandels &uuml;ber Seetransporte.<br>\nKein Wunder, dass der Laie den Eindruck gewinnt, die moderne Piraterie sei, neben Terrorismus und Klimawandel, derzeit eine der gr&ouml;&szlig;ten Gefahren f&uuml;r die Sicherheit und den Wohlstand der westlichen Welt. Allerdings ergibt ein genauerer Blick auf die Fakten ein g&auml;nzlich anderes Bild. &hellip;<br>\nWeltweit gesehen ist die Gefahr, Opfer eines Piratenangriffs zu werden, &uuml;beraus gering. In der Meerenge von Malakka beispielsweise, der Verbindung zwischen dem Indischen Ozean und dem Pazifik und einer der Hauptwege des internationalen Seehandels, gab es in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 gerade einmal zwei Angriffe.<br>\nAuch in den Jahren zuvor waren einer d&auml;nischen Studie zufolge die Zahlen nur wenig h&ouml;her, die Verluste durch Piraterie wurden dort auf 0,001 bis 0,002 Prozent gesch&auml;tzt.<br>\nSeer&auml;uberei in den Schlagzeilen und Kriegsschiffe vor Ort zu halten zahlt sich n&auml;mlich aus. Seit 2005 ist Piraterie vom simplen Stichwort in der Kaskoversicherung f&uuml;r Frachtschiffe zu einem kostspieligen Risikozuschlag avanciert, der pro Fahrt erhoben wird. W&auml;hrend sich die Versicherer beeilen zu erkl&auml;ren, dass es ihnen allein um die individuellen Bed&uuml;rfnisse der Kunden geht, so sind die erwirtschafteten Gewinne ganz gewaltig. Sie liegen f&uuml;r 2008 zwischen 300 und 500 Mio. $ allein f&uuml;r den Golf von Aden. F&uuml;r L&ouml;segelder und Schadensersatz wurden nur etwa 100 Mio. $ ausgegeben.<br>\nDie Seestreitkr&auml;fte nehmen diese Aufgabe gern an. In Zeiten, in denen Bodentruppen und Luftwaffe eine feste Rolle in Afghanistan und gegen den Terror haben, bietet die Piratenbek&auml;mpfung den Seestreitkr&auml;ften eine willkommene Gelegenheit, ihre eigene Bedeutung festzuschreiben und damit ihren Bestand und ihr Budget zu sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:piraterie-lukrative-seeraeuberpistole\/50057815.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Amerika zieht Kriegsbilanz: 5300 Tote, 36 000 Verwundete<\/strong><br>\nDie USA werden in diesem Jahr bei den Kosten f&uuml;r die Kriege im Irak (seit 2003) und in Afghanistan (seit 2001) eine Billion Dollar &uuml;berschreiten. Und diese Kosten werden noch steigen: US-Pr&auml;sident Barack Obama hat die Verlegung weiterer rund 37 000 Soldaten an den Hindukusch angeordnet. Unterdessen wird in Amerika eine Zwischenbilanz gezogen: Bislang sind 5300 US-Soldaten in beiden Kriegen gefallen, mehr als 36 000 wurden verwundet. Und 300 000 Heimkehrer leiden an einer posttraumatischen Belastungsst&ouml;rung. Damit bringen die Kriege das US-Milit&auml;r personell an die Belastungsgrenze. Und das Pentagon rechnet mit einer Reihe weiterer Konflikte in anderen Staaten. Daf&uuml;r richtet das US-Milit&auml;r bereits riesige Trainingszentren ein, in denen Soldaten in 3-D-Simulatoren f&uuml;r den Kampf auf verschiedenen Schlachtfeldern vorbereitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/ausland\/article1334076\/Amerika-zieht-Kriegsbilanz-5300-Tote-36-000-Verwundete.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Wir wollen unseren alten Dipl.-Ing. wieder haben<\/strong><br>\nDass Studenten gegen die Bachelor-Wirren protestieren, verschafft dem Uni-Establishment neue Munition. Die neun gr&ouml;&szlig;ten technischen Hochschulen halten nichts vom Master. Das Diplom ist tot, lang lebe das Diplom &ndash; sie wollen ihr altes Markenzeichen zur&uuml;ck, eine Forderung mit Sprengkraft.<br>\nDie Antwort ist einfach. Es geht ums Umtopfen &ndash; weil der Grad Dipl.-Ing. im Ausland einen guten Klang hat, wollen die Unis den Bologna-Strukturen ein Diplom auftricksen. Das k&ouml;nnte so aussehen: Bachelor und Master bleiben erhalten. Wer aber beide Studieng&auml;nge f&uuml;nf Jahre lang studiert, kann auch den Diplom-Titel bekommen. Oder anders herum: Es gibt dann das Diplom wieder, aber nach drei Jahren kann man es mit einem Bachelor-Abschluss abbrechen. Das w&uuml;rde hei&szlig;en: Wir &auml;ndern nichts. Wir h&auml;ngen nur ein neues Schild an die T&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,670764,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist ein Trauerspiel, dass gerade die konservativen Kr&auml;fte bei der Re-Reform des Bologna-Prozesses die Oberhand zu gewinnen scheinen. Wo bleiben die Stimmen der Hochschullehrer, die eine wirkliche Studienreform wollen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Die Einfl&uuml;sterer &ndash; Lobbying in der Bildungspolitik<\/strong><br>\nIn der Bildungspolitik vollzieht sich kontinuierlich ein Paradigmenwechsel: Gesellschaftliche AkteurInnen unterschiedlichster politischer Couleur wenden sich von der Vorstellung kostenlos verf&uuml;gbarer Bildung ab und fordern die Einf&uuml;hrung eines Bildungssystems mit privater Finanzierungsbeteiligung. Bemerkenswert ist die damit verbundene &Uuml;berzeugung, dass mit einer privatwirtschaftlichen Beteiligung an der Leistungserbringung im Bildungssystem die Aufhebung sozialer Ungleichheit einhergehe. Mit dieser Verschiebung bildungspolitischer Argumentationsmuster setzt sich Oliver Sch&ouml;ller kritisch auseinander.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/Bildungsstreik\/einfluesterer.php?seite=1\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>TFA service not necessarily a lifelong commitment<\/strong><br>\nA new study has found that the dedication of Teach for America (TFA) participants to improving society at large does not necessarily extend beyond their service in the program, The New York Times reports. In areas like voting, charitable giving, and civic engagement, graduates of the program lag behind those who were accepted but declined and those who dropped out before completing their two years, according to research from Stanford University. The reasons for lower rates of civic involvement include not only exhaustion and burnout, but also disillusionment with TFA&rsquo;s approach to educational inequity, among other factors. &ldquo;There&rsquo;s been a very clear and somewhat na&iuml;ve consensus among educators, policy folks, and scholars that youth activism invariably has these kinds of [lifelong civic] effects,&rdquo; said Professor Doug McAdam, the study&rsquo;s author. &ldquo;But we&rsquo;ve got to be much more attentive to differences across these experiences, and not simply assume that if you give a kid some youth service experience it will change them.&rdquo; Teach for America is nearing its 20th anniversary. Of its 17,000 alumni, 63 percent remain in the field of education, 31 percent in the classroom. The study was conducted at the behest of TFA founder Wendy Kopp, who disagrees with its findings.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/01\/04\/education\/04teach.html\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Bildungs-info:<\/strong> TFA &mdash; Bei uns hei&szlig;t es <a href=\"?p=3573\">&ldquo;Teach First&rdquo;<\/a> (Unterricht zuerst &mdash; n&auml;mlich, bevor du woanders Karriere machst), in den USA &ldquo;Teach for America&rdquo; (TFA) oder auch &ldquo;Teach for All&rdquo; (das globalisierte TFA) oder inzwischen einfach auch nur <a href=\"?p=3851\">&ldquo;Teach first&rdquo; (TF)<\/a>. Gro&szlig;e Hoffnungen wurden und werden mit dieser privaten Initiative verbunden, einfache Laien, sorry, geniale junge Menschen in die Schulen zu schicken, um dort f&uuml;r Besserung zu sorgen, und dabei gleichzeitig etwas f&uuml;r ihre eigene Karriere und ihren sozialen Dienst zu tun.<br>\nWie soll das funktionieren, da die meisten Probleme der Schule jetzt schon mit Ausbildungsdefiziten der Lehrer zusammenh&auml;ngen?<br>\nEine neue Studie (siehe den Bericht der New York Times) zeigt nach 20 Jahren Erfahrung mit diesem Konzept, dass es auch f&uuml;r diese jungen Leute kaum den erhofften Gewinn erbringt. Der erhoffte Schub f&uuml;r das b&uuml;rgerschaftliche Engagement scheint auszubleiben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz-IV-Geburtstagswettlauf; Exportweltmeister China; K&auml;rnten, ein gesegnetes Land &ndash; dank Bayern; Staatsanw&auml;ltin: Wirtschaftskriminelle in die Suppenk&uuml;che; R&auml;tsel um US-Staatsschulden; Arbeitslosenredkorde; nur noch 60 Prozent arbeiten unbefristet; B&uuml;rgergeld kostet 40 Milliarden; Irrt&uuml;mer bei Riester-Rente; Gerechtigkeitsdebatte; Dr. Schweinegrippe; 50 Milliarden f&uuml;r R&uuml;stung; Mehrheit gegen Steuersenkung; Seer&auml;uberpistole; traurige US-Kriegsbilanz; Dipl.-Ing. soll wieder kommen;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4448\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4448","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4448"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4448\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}