{"id":44499,"date":"2018-06-19T08:06:30","date_gmt":"2018-06-19T06:06:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499"},"modified":"2018-06-19T08:06:30","modified_gmt":"2018-06-19T06:06:30","slug":"hinweise-des-tages-3142","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h01\">Neue linke Bewegung: &laquo;Wir wollen Mitglieder der SPD und der Gr&uuml;nen genauso ansprechen wie Parteilose&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h02\">Zwei Drittel der Deutschen halten CSU-Asylstreit f&uuml;r &bdquo;blo&szlig;e Wahlkampftaktik&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h03\">Macrons neoliberale Zukunftsvision<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h04\">Wiederkehr des Gleichen: Die Reichen werden immer und immer schneller reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h05\">EU beginnt Gespr&auml;che &uuml;ber Freihandelsabkommen mit Australien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h06\">Wir m&uuml;ssen die Mietpreise in den Griff bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h07\">Pflegekr&auml;fte werden regelrecht verschlissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h08\">Ein dreister Plan zur WM-Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h09\">Schwedisches Friedensinstitut: Atomm&auml;chte modernisieren ihre Arsenale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h10\">Weshalb direkte Demokratie nicht im Grundgesetz steht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h11\">Mea culpa &ndash; Die Linken waren zu unbek&uuml;mmert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h12\">Es geht um Verantwortung, nicht um schrille T&ouml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h13\">Die Linken haben die soziale Frage vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h14\">Aufkl&auml;rung &uuml;ber den Magnitski-Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h15\">Doping, Menschenrechte, Hooligans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h16\">Am Samstag beginnt die Stopp Ramstein Kampagne 2018<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue linke Bewegung: &laquo;Wir wollen Mitglieder der SPD und der Gr&uuml;nen genauso ansprechen wie Parteilose&raquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Regierung in Berlin in der Krise steckt, arbeitet Sahra Wagenknecht an einer neuen linken &laquo;Sammlungsbewegung&raquo;. Das Projekt hat viele Gegner, weil die Fraktionschefin der Linkspartei sich auch f&uuml;r mehr Polizei einsetzt und Respekt vor Identit&auml;t und Tradition einfordert.<br>\nSie wollen mit einer neuen &laquo;Sammlungsbewegung&raquo; daf&uuml;r sorgen, dass es in Deutschland wieder eine linke politische Mehrheit gibt, Frau Wagenknecht. Wie weit sind die Pl&auml;ne gediehen?<br>\nWir sind weit gekommen und haben sehr interessante Mitstreiter, darunter auch prominente Sozialdemokraten.<br>\nWen denn?<br>\nUnter anderem den profilierten Agenda-2010-Kritiker Rudolf Dressler (Anm. d. Red.: Dressler, 77, ist fr&uuml;herer Staatssekret&auml;r und war von 2000 bis 2005 Botschafter in Israel). Mehr will ich noch nicht verraten. Wir starten im September. Spannend sind &uuml;brigens nicht nur die Politikernamen. Unterst&uuml;tzer sind Schriftsteller, K&uuml;nstler, Wissenschafter und Leute aus der Unterhaltungsbranche. Also viele verschiedene interessante K&ouml;pfe, mit denen wir Menschen erreichen wollen, die sich teilweise schon vor Jahren von der Politik abgewandt haben. Das ist der Sinn: Wir wollen eine starke Bewegung aufbauen.<br>\nSo wie Emmanuel Macron mit &laquo;En marche&raquo;?<br>\nEher wie Jean-Luc M&eacute;lenchon und Jeremy Corbyn.<br>\nWie gross ist Ihre Bewegung?<br>\nEs gibt sie ja noch nicht. Derzeit gibt es knapp 30 prominente Initiatoren. Und jeden Tag erreichen mich Mails von Leuten, die schreiben: &laquo;Wir finden das spannend, wir wollen mitmachen.&raquo;<br>\nWas genau haben Sie vor?<br>\nWir fangen als digitale Plattform an, auf der sich jeder als Unterst&uuml;tzer eintragen kann. Unsere Positionen werden wir dann auf allen Ebenen pr&auml;sentieren, mit witzigen Clips, mit Angeboten auf Facebook und Instagram. Es wird Online-Diskussionen geben, bei denen sich die Leute einbringen k&ouml;nnen.<br>\nUnd offline?<br>\nWenn es gut l&auml;uft, dann werden wir die Bewegung so schnell wie m&ouml;glich auch in die analoge Welt holen, mit Veranstaltungen, Konferenzen und Strassenaktionen. Ich m&ouml;chte, dass die Menschen sp&uuml;ren: Da entsteht etwas Neues und Grosses, was die erstarrten politischen Strukturen durcheinanderwirbelt.<br>\nWas ist mit den Positionen? Wird alles basisdemokratisch ausgearbeitet, oder bestimmt der F&uuml;hrungszirkel um Sie und Ihren Ehemann Oskar Lafontaine?<br>\nBei uns muss sich jeder einbringen k&ouml;nnen.<br>\nWann kann es die erste echte Veranstaltung geben?<br>\nDas h&auml;ngt davon ab, wie schnell wir wachsen. Ich denke, noch im Herbst.<br>\nWer bezahlt das Ganze eigentlich?<br>\nWir k&ouml;nnen zun&auml;chst auf Spenden unserer Initiatoren zur&uuml;ckgreifen. Davon abgesehen ist es nicht besonders teuer, eine Website und eine Facebook-Pr&auml;senz aufzubauen. Wir haben hochmotivierte Mitstreiter, die digital versiert sind. Sie machen nicht f&uuml;r Geld mit, sondern aus Idealismus.<br>\nGibt es Vorbilder f&uuml;r die Kampagne im Netz?<br>\nWir haben uns die &laquo;Momentum&raquo;-Kampagne angeschaut, die Corbyn fast zum Regierungschef gemacht hat, und wir haben uns &laquo;La France insoumise&raquo; angeschaut. In Frankreich haben sie &uuml;bers Internet eine halbe Million Leute organisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/wir-wollen-mitglieder-der-spd-und-der-gruenen-genauso-ansprechen-wie-parteilose-ld.1395089?\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zwei Drittel der Deutschen halten CSU-Asylstreit f&uuml;r &bdquo;blo&szlig;e Wahlkampftaktik&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r eine deutliche Mehrheit der Deutschen geht es der CSU im Asylstreit mit der CDU nicht &bdquo;um die Sache&ldquo;, sondern um Wahlkampf. Au&szlig;erdem gebe es Probleme, die genauso wichtig oder wichtiger als die Fl&uuml;chtlingspolitik seien.<br>\nSeit Tagen tobt in der Union der Asylstreit zwischen CDU und CSU. F&uuml;r eine deutliche Mehrheit der Deutschen geht es der CSU dabei jedoch nicht um inhaltliche Differenzen. Denn laut dem RTL\/n-tv-Trendbarometer von Forsa sind mit 68 Prozent mehr als zwei Drittel von ihnen davon &uuml;berzeugt, dass es der bayerischen Schwesterpartei der CDU nur um &bdquo;blo&szlig;e Wahlkampftaktik&ldquo; geht. Am 14. Oktober wird in Bayern gew&auml;hlt. Nur 28 Prozent der Befragten waren der &Uuml;berzeugung, es gehe den Christsozialen, wie von ihnen behauptet, nur &bdquo;um die Sache&ldquo;&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article177722716\/Umfrage-Zwei-Drittel-der-Deutschen-halten-CSU-Asylstreit-fuer-blosse-Wahlkampftaktik.html\">Welt<\/a>\n<p><em>Man liest offenbar die NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44486\">&bdquo;Getrennt marschieren, vereint schlagen&ldquo; &ndash; und die Medien stochern im Theaterdonner<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wieder einmal ist das Volk deutlich kl&uuml;ger als seine Medien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macrons neoliberale Zukunftsvision<\/strong><br>\nSeit etwas mehr als einem Jahr regiert Emmanuel Macron in Frankreich. Seine &bdquo;Startup&ldquo;-Pr&auml;sidentschaft ist eine liberale Dystopie.<br>\nDas fr&uuml;here Bahndepot und nun zum bewohnten &bdquo;Startup-Campus&ldquo; umdesignte Areal &bdquo;Station F&ldquo; in Paris ist genau die Art von Projekt, mit der Emmanuel Macron seine Pr&auml;sidentschaft verbunden wissen will. Hip, modern und da zuhause, wo fr&uuml;her &bdquo;altmodische&ldquo; Arbeiterinnen ihren Dienst verrichteten, liegt das Vorhaben ganz auf der Linie seiner Vision von Frankreich als &bdquo;Startup-Nation&ldquo;. Gerne garniert Macron seine Bemerkungen zu &bdquo;Frankreich 2.0&ldquo; mit englisch ausgesprochenen Silicon Valley-Vokabeln.<br>\nIn den Augen seiner Unterst&uuml;tzerinnen ist Macron der Held des &bdquo;offenen Europa&ldquo;, dynamischer politischer Erneuerer, der Links und Rechts &uuml;berwunden hat, und mit Projekten wie der Station F seiner &bdquo;Modernisierungs&ldquo;-Agenda Ausdruck verleiht. In seiner Festrede auf das neugeschaffene &bdquo;unternehmerische &Ouml;kosystem&ldquo; ruft Macron seine Mitb&uuml;rgerinnen dazu auf, &bdquo;sich f&uuml;rs Geldmachen nicht zu sch&auml;men&ldquo; und schreibt den versammelten Startuppern zu, &bdquo;f&uuml;r den Planeten eine neue Seite aufzuschlagen&ldquo;. Wie passend, befindet er, dass die Tech-Pioniere in einem Bahnhof unterk&auml;men, &bdquo;einem Ort, wo man an Menschen vorbeikommt, die es geschafft haben, und anderen, die nichts sind&ldquo;.<br>\n&bdquo;Menschen, die nichts sind&ldquo;. Man mag diese Worte seltsam finden, aus dem Mund eines demokratischen Volksvertreters. Aber sie stehen f&uuml;r eine Arroganz, die Macron schon von Beginn seiner Pr&auml;sidentschaft an kultiviert. Die Linie seines &bdquo;muskul&ouml;sen Liberalismus&ldquo; lautet: &bdquo;Zieh dich am eigenen Schopf aus dem Sumpf&ldquo;. Arbeiterinnen im &ouml;ffentlichen Dienst betitelte Macron als &bdquo;faule Nichtstuer&ldquo; und k&uuml;ndigte Sch&uuml;lerinnen, die f&uuml;r Demonstrationen Stunden ausfallen lie&szlig;en, an, sie sollten blo&szlig; nicht mit netten &bdquo;Puderzucker-Klausuren&ldquo; rechnen.<br>\nMacron wei&szlig;, dass diese Show bei Teilen des Landes fantastisch ankommt. Seine von Margaret Thatcher inspirierte Revolution, die die Gewerkschaften aggressiv in die Schranken weist und dabei das Loblied des freien Unternehmertums singt, steht schon lange auf der To-Do-Liste der franz&ouml;sischen Rechten. Doch anders als Thatcher in den 1980ern muss Macron seiner Rhetorik keinen konservativ-sozialen Anstrich verleihen. Ganz ungezwungen marktradikal kann er die gefeuerten Arbeiterinnen und die ins Aus gedr&auml;ngten muslimischen Jugendlichen als das sehen, was sie wirklich sind: potenzielle startuppeurs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/emmanuel-macron-neoliberal-startup-frankreich\">Ada<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ada ist ein neues interessantes linkes Online-Magazin. Es ist der deutsche Ableger des Jacobine Magazine, eine der aktuell besten linken Publikationen in den USA.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wiederkehr des Gleichen: Die Reichen werden immer und immer schneller reicher<\/strong><br>\nJahr f&uuml;r Jahr sind es dieselben Nachrichten, es &auml;ndert sich nichts. Die Reichen werden immer reicher. Es gibt zwar auch mehr Reiche, aber der Anteil des Reichtums, der den weiterhin wenigen Reichen geh&ouml;rt, w&auml;chst weiterhin. Dabei handelt es sich oft um leistungslosen Wohlstand. Es &ldquo;arbeitet&rdquo; das Geld auf den M&auml;rkten, in den Briefkastenfirmen, mit den Schlupfl&ouml;chern und illegalen Praktiken. Und der Zug wird immer schneller.<br>\n2017 wuchs das pers&ouml;nliche Verm&ouml;gen gegen&uuml;ber 2016 um 12 Prozent mehr als in den letzten Jahren, vor allem weitaus mehr wie die Zunahme der L&ouml;hne, geschweige denn die der sozialen Leistungen. Nach der Boston Consulting Group war im letzten Jahr das pers&ouml;nliche Verm&ouml;gen weltweit auf 201,9 Billionen US-Dollar angestiegen.<br>\nW&auml;hrend die Million&auml;re und Milliard&auml;re 2012 &ldquo;nur&rdquo; 45 Prozent des pers&ouml;nlichen Verm&ouml;gens besa&szlig;en, sind es nun bereits fast 50 Prozent, dementsprechend sinkt der Anteil des Gro&szlig;teils der Weltbev&ouml;lkerung. In den USA besitzen 42 Prozent des Kapitals Menschen, die ein investierbares Verm&ouml;gen von mehr als 5 Millionen US-Dollar besitzen, Immobilien etc. nicht eingeschlossen, nur Kapitalverm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wiederkehr-des-Gleichen-Die-Reichen-werden-immer-und-immer-schneller-reicher-4079002.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU beginnt Gespr&auml;che &uuml;ber Freihandelsabkommen mit Australien<\/strong><br>\nAustralien will seine Grenzen &ldquo;f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten M&auml;rkte der Welt &ouml;ffnen&rdquo;: Die EU &ndash; bislang zweitgr&ouml;&szlig;ter Handelspartner des Landes &ndash; hat gro&szlig;es Interesse an einem Handelsabkommen.<br>\nAutralien und die Europ&auml;ische Union nehmen ein Freihandelsabkommen ins Visier. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m traf am Montag zu entsprechenden Verhandlungen in Australien ein. Bei ihrem Besuch wollte sie unter anderem mit Premierminister Malcolm Turnbull und Mitgliedern der australischen Regierung zusammenkommen.<br>\nHandelsminister Steven Ciobo unterstrich die Bedeutung des Abkommens. &ldquo;Wir &ouml;ffnen die T&uuml;r f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten M&auml;rkte der Welt&rdquo;, sagte er. Die EU ist mit einem Volumen von 75 Milliarden US-Dollar (64,5 Milliarden Euro) Australiens zweitgr&ouml;&szlig;ter Handelspartner nach China.<br>\nUmgekehrt ist Australien zwar ein interessanter Exportmarkt f&uuml;r EU-Unternehmen, hat allerdings auch aufgrund der enormen geografischen Entfernung bislang nur geringe Bedeutung. So lag Australien unter allen Ziell&auml;ndern deutscher Exporte im vergangenen Jahr mit Ausfuhren in H&ouml;he von 9,5 Milliarden Euro auf Rang 28. Zum Vergleich: Deutschlands Exporte in die USA belaufen sich auf 111,5 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-und-australien-beginnen-gespraeche-ueber-freihandelsabkommen-a-1213483.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Trotz des gro&szlig;en Widerstandes gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta macht man in Br&uuml;ssel einfach weiter. Auch &uuml;ber das inzwischen ausverhandelte Freihandelsabkommen mit Japan (JEFTA) ist faktisch nichts zu h&ouml;ren. Aber wer dieses undemokratische Vorgehen kritisiert ist nat&uuml;rlich &bdquo;Anti-Europ&auml;er&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wir m&uuml;ssen die Mietpreise in den Griff bekommen<\/strong><br>\nG&auml;be es das neue Bodenrecht schon, w&auml;ren in den &ldquo;Glockenbachsuiten&rdquo; an der Fraunhoferstra&szlig;e auch weniger zahlungskr&auml;ftige Mieter zu Hause. Und der Investor des Rodenstockareals einen guten Kilometer isaraufw&auml;rts h&auml;tte seinen Beitrag f&uuml;r Kinderg&auml;rten, Schulen und eine bessere Verkehrsanbindung leisten m&uuml;ssen. Noch aber sind die Ideen, die Oberb&uuml;rgermeister Dieter Reiter in einem Zukunftsdialog zusammen mit Experten entwickelt hat, Wunschtr&auml;ume.<br>\nDer SPD-Politiker will nun in Schreiben an die ma&szlig;geblichen Bundespolitiker erreichen, dass die Regularien im Interesse des Gemeinwohls und vor allem auch der M&uuml;nchner Mieter verbessert werden. &ldquo;Wir m&uuml;ssen dringend die gesetzlichen Rahmenbedingungen ver&auml;ndern&rdquo;, sagt Reiter. Nach dem Prinzip &ldquo;Eigentum verpflichtet&rdquo; sollen Investoren deutlich mehr als bisher zu einer sozialen Stadtgesellschaft beitragen.<br>\nBislang sind den Mietersch&uuml;tzern auf mehr als der H&auml;lfte des Stadtgebiets die H&auml;nde gebunden. Der in Planerkreisen ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigte Paragraf 34 des Baugesetzbuches, der &uuml;berall gilt, wo keine Bebauungspl&auml;ne existieren, erm&ouml;glicht das Bauen ohne jede soziale Verpflichtung. Dann gilt lediglich: Der Neubau muss sich optisch in die Umgebung einf&uuml;gen. Wie bei den &ldquo;Glockenbachsuiten&rdquo; oder dem Rodenstockgel&auml;nde, wo die Stadt keinerlei Einfluss etwa auf die Mieth&ouml;he aus&uuml;ben konnte.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen den Instrumentenkasten vergr&ouml;&szlig;ern und die Belastungen auf viele Schultern verteilen&rdquo;, erkl&auml;rt Christian-Wolfgang Otto von der Technischen Universit&auml;t Berlin. K&uuml;nftig solle fl&auml;chendeckend die M&ouml;glichkeit bestehen, in Neubauten Vorgaben f&uuml;r das Mietniveau und damit auch f&uuml;r die Mischung der Bewohner zu machen. Zudem m&uuml;ssten Investoren k&uuml;nftig in der gesamten Stadt f&uuml;r die Infrastruktur zur Kasse gebeten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/wohnen-in-muenchen-wir-muessen-die-mietpreise-in-den-griff-bekommen-1.4021175\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pflegekr&auml;fte werden regelrecht verschlissen<\/strong><br>\nIn der Pflege fehlen Zehntausende Mitarbeiter. Die Pl&auml;ne des Gesundheitsminister seien da nur &bdquo;ein Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein&ldquo;, klagt Verdi. Ist eine bessere Bezahlung die L&ouml;sung?<br>\nIn den bundesdeutschen Kliniken fehlen laut Dienstleistungsgewerkschaft Verdi etwa 80.000 Krankenpflegekr&auml;fte. Ein Belastungscheck habe ergeben, dass das Personal derzeit nur bis zum 25. eines Monats ausreiche, erkl&auml;rte das f&uuml;r den Bereich Gesundheit zust&auml;ndige Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia B&uuml;hler am Montag vor Journalisten in D&uuml;sseldorf. Deshalb m&uuml;ssten mindestens 22 Prozent mehr Pflegestellen in den Krankenh&auml;usern geschaffen werden. &Auml;hnlich alarmierend sei der Personalmangel in der Altenpflege. Hier fehlten bundesweit etwa 63.000 Pflegekr&auml;fte.<br>\nDie Personaldecke sei &bdquo;erschreckend kurz&ldquo;, sagte B&uuml;hler. Unter diesen Bedingungen sei eine &bdquo;w&uuml;rdevolle Pflege&ldquo; weder f&uuml;r den Patienten noch f&uuml;r die Pfleger m&ouml;glich. Das System funktioniere nur, weil die Besch&auml;ftigten vielfach &uuml;ber ihre Belastungsgrenzen gingen. Pflegekr&auml;fte w&uuml;rden &bdquo;regelrecht verschlissen&ldquo;. Bei einer Nachtschicht sei eine einzige Pflegekraft mitunter f&uuml;r 30 bis 40 Patienten zust&auml;ndig. An dem stichprobenartigen Belastungscheck von Verdi hatten sich vom 1. M&auml;rz bis 30. Mai 166 Krankenh&auml;user mit 590 Stationen und 13.000 Besch&auml;ftigten beteiligt.<br>\nZur Gesundheitsministerkonferenz der L&auml;nder an diesem Mittwoch in D&uuml;sseldorf ruft Verdi die Kranken- und Altenpfleger zu einer Demonstration auf. Neben bundesweit gesetzlichen Vorgaben f&uuml;r die Personalausstattung in Krankenh&auml;usern und Altenheimen verlangt die Gewerkschaft eine sp&uuml;rbare Entlastung der Besch&auml;ftigten. Alleine in den deutschen Kliniken schiebe das Personal einen Berg von 35,7 Millionen &Uuml;berstunden vor sich her, erkl&auml;rte B&uuml;hler. Dies entspreche 32,5 &Uuml;berstunden pro Besch&auml;ftigtem. Zudem fordert die Gewerkschaft eine bessere Bezahlung in der Altenpflege.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/verdi-pflegekraefte-werden-regelrecht-verschlissen-15646315.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Selbstredend bieten h&ouml;here L&ouml;hne einen besseren Anreiz, eine Stelle anzunehmen &ndash; das ist das Einmaleins der BWL. Sonst argumentiert die FAZ immer auf Basis dieser simplen Wahrheit, hier wird das Offensichtliche in Frage gestellt. H&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen w&uuml;rden auf jeden Fall helfen. Interessant, dass jetzt schon *t&auml;glich* Berichte zur Pflege-Misere erscheinen; heute in der FAZ, gestern in der ZEIT (&ldquo;<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-06\/altenpflege-arbeitsbedingungen-fachkraeftemangel-pflegenotstand\">In der Altenpflege haben die Arbeitsbedingungen fast selbstzerst&ouml;rerische Ausma&szlig;e angenommen. Fachkr&auml;fte fliehen aus dem Beruf.<\/a>&ldquo;). &Auml;ndern tut sich leider weiterhin fast nichts. Auch nicht beim dummen Gerede vom angeblichen &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;: es ist ein Wunder, dass &uuml;berhaupt jemand f&uuml;r 10, 11 oder 12 Euro in der Stunde diese harten Jobs macht. Die politisch bewusst herbeigef&uuml;hrte Deckelung der Pflegekosten weit unterhalb des Notwendigen in Kombination mit der starken Kommerzialisierung der Pflege f&uuml;hrt ganz logisch zu den unhaltbaren Zust&auml;nden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein dreister Plan zur WM-Zeit<\/strong><br>\nParteienfinanzierung Union und SPD wollen die staatlichen Zusch&uuml;sse f&uuml;r Parteien um 15 Prozent erh&ouml;hen. Die offizielle Begr&uuml;ndung daf&uuml;r ist vorgeschoben<br>\nManchmal ist sogar die CSU gegen die Obergrenze. Dann n&auml;mlich, wenn es um Geldzuwendungen geht. An diesem Freitag will die Gro&szlig;e Koalition die gesetzlich festgelegte Obergrenze f&uuml;r staatliche Zusch&uuml;sse an Parteien von 165 auf 190 Millionen Euro erh&ouml;hen.<br>\nDas w&auml;ren auf einen Schlag 15 Prozent mehr. W&auml;hrend der Regelsatz von Hartz IV am 1. Januar gerade mal um 1,7 Prozent stieg, reicht den Regierungsparteien der j&auml;hrliche Inflationsausgleich nicht aus.<br>\nIhren Mehrbedarf begr&uuml;nden sie mit den &ldquo;horrenden Kosten&rdquo;, die ihnen durch neue Medien und teure Mitgliederentscheide entstehen.<br>\nUm konkurrenzf&auml;hig zu bleiben, m&uuml;ssten sie k&uuml;nftig rund um die Uhr auf allen digitalen Plattformen pr&auml;sent sein. Eine selbstbewusste Mitgliederschaft verlange immer h&auml;ufiger Mitsprache bei Koalitionsvertr&auml;gen und Spitzenkandidaten. Mehr Demokratie kostet.<br>\nDoch in Wirklichkeit geht es den Regierungsparteien nicht um den ehrenwerten Versuch, die internen und externen Willensbildungsprozesse zu verbessern.<br>\nDie ganz im Geheimen vorbereitete Geldbeschaffungsaktion ist die erste Vorsorgema&szlig;nahme f&uuml;r den n&auml;chsten Bundestagswahlkampf. Die Union wei&szlig;, dass sie f&uuml;r den Aufbau und die Durchsetzung eines Merkel-Nachfolgers oder einer Merkel-Nachfolgerin viel Geld in die Hand nehmen muss.<br>\nUnd die SPD l&auml;sst in ihrer soeben ver&ouml;ffentlichten &ldquo;Fehler-Analyse&rdquo; des Schulz-Wahlkampfs durchblicken, wof&uuml;r sie die zus&auml;tzlichen Millionen ben&ouml;tigt: Sie will das altmodisch und fehlerhaft arbeitende Willy-Brandt-Haus in ein &ldquo;kommunikatives Kraftzentrum&rdquo; umbauen und mit den &ldquo;notwendigen personellen Ressourcen ausstatten&rdquo;. Sie will &ldquo;die Besten-der-Besten-Campaigner&rdquo; einkaufen k&ouml;nnen und den &ldquo;digitalen Bereich massiv ausbauen&rdquo;. Den Parteif&uuml;hrungen geht es also weniger um Demokratisierung als um Zentralisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/ein-dreister-plan-zur-wm-zeit\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es glaube aber jetzt niemand, dass dieses Vorhaben au&szlig;erhalb der WM-Zeit die Menschen auf die Barrikaden bringen w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist schon seltsam, wenn es darum geht sich die Taschen auf Kosten der Allgemeinheit zu f&uuml;llen, ist man sich in der gro&szlig;en Koalition sehr schnell einig.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Foulspiel an der Demokratie<\/strong><br>\nUm es klar zu sagen: Wir haben nichts gegen die staatliche Parteienfinanzierung. Sie bemisst sich in erster Linie nach Wahlergebnissen, und sie zu erh&ouml;hen k&ouml;nnte helfen, Parteien unabh&auml;ngiger von Gro&szlig;spendern, Sponsoren und deren Interessen zu machen. Doch daf&uuml;r sind gleichzeitig Obergrenzen f&uuml;r Parteispenden und mehr Transparenz notwendig  &ndash; vor allem beim millionenschweren Parteisponsoring durch Unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nde.<br>\nNicht nur wir mahnen dies seit Jahren an &ndash; auch die Anti-Korruptionsgruppe des Europarats (GRECO) schickt Deutschland deswegen immer wieder blaue Briefe. Aber Union und SPD sperren sich seit Jahren dagegen.<br>\nBesonders frech: Ihre Eigenmittel-Erh&ouml;hung begr&uuml;nden sie trotzdem mit angeblich gestiegenen Transparenz- und Rechenschaftsanforderungen. &bdquo;Das habe ich schlicht und ergreifend nicht verstanden. Die gibt es nicht&ldquo;, sagte die Parteienrechtlerin Sophie Sch&ouml;nberger (Uni Konstanz) dazu treffend bei der Expertenanh&ouml;rung am Montag.<br>\nSchwarz-Rot hatte die Anh&ouml;rung so kurzfristig angesetzt, dass nur drei von sieben Sachverst&auml;ndigen es schafften, eine schriftliche Stellungnahme einzureichen &ndash; eine halbe Stunde vor der Sitzung. Entsprechend gro&szlig; war der Unmut in der Expertenrunde. Michael Ko&szlig; (LMU M&uuml;nchen) sprach vom Bruch informeller Regeln und empfahl Schwarz-Rot gleich noch das Buch &bdquo;Wie Demokratien sterben&ldquo;. Aber auch inhaltlich hatten die Sachverst&auml;ndigen einiges auszusetzen. Die Konstanzer Professorin Sch&ouml;nberger nannte den Entwurf sogar &bdquo;verfassungswidrig&ldquo;.<br>\nAuf jeden Fall gibt es wichtigere Baustellen bei der Parteienfinanzierung als die Staatszusch&uuml;sse. Das zeigen auch die gerade erst ver&ouml;ffentlichten Rechenschaftsberichte der Parteien f&uuml;r 2016. Wer die Parteien mit wieviel Geld &bdquo;sponsert&ldquo; bleibt danach ebenso unklar wie die Frage, wer hinter der millionenschweren Wahlkampf-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die AfD steckt, die &uuml;ber einen dubiosen Tarnverein und die Schweizer Werbeagentur Goal AG abgewickelt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2018\/06\/parteienfinanzierung-foul-an-der-demokratie\/#pk_campaign=20180614&amp;pk_source=nl\">Lobby Control<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schwedisches Friedensinstitut: Atomm&auml;chte modernisieren ihre Arsenale<\/strong><br>\nDie Zahl der Atomsprengk&ouml;pfe auf der Welt sei zwar leicht gesunken, dies sei jedoch kein Zeichen daf&uuml;r, dass die Atomm&auml;chte auf Abr&uuml;stung setzten. Dem leichten R&uuml;ckgang an Atomwaffen stehe die Modernisierung des nuklearen Arsenals entgegen.<br>\nDie Friedensforscher sehen keine Anzeichen daf&uuml;r, dass auch nur eine einzige Atommacht weltweit auf ihre Nuklearwaffen verzichten will.<br>\nAlle Staaten, die Atomwaffen besitzen, haben entweder begonnen, sie zu modernisieren oder langfristige Programme daf&uuml;r angek&uuml;ndigt&ldquo;. Keiner von ihnen ist bereit, f&uuml;r die absehbare Zukunft auf nukleare Abr&uuml;stung hinzuarbeiten&rdquo;, erkl&auml;rte Shannon Kile vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI gegen&uuml;ber der dpa.<br>\nZugleich belegt ein am Montag ver&ouml;ffentlichter Bericht der Forscher, dass die Zahl der Atomsprengk&ouml;pfe im vergangenen Jahr weiter abgenommen habe. SIPRI sch&auml;tzt, dass neun Staaten &ndash; die USA, Russland, Gro&szlig;britannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea &ndash; Anfang 2018 zusammen etwa 14.465 Atomwaffen besa&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/71641-schwedisches-friedensinstitut-atommaechte-modernisieren-ihre-arsenale\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Modernization of nuclear weapons continues<\/strong><br>\nAt the start of 2018 nine states&mdash;the United States, Russia, the United Kingdom, France, China, India, Pakistan, Israel and the Democratic People&rsquo;s Republic of Korea (North Korea)&mdash;possessed approximately 14 465 nuclear weapons. This marked a decrease from the approximately 14 935 nuclear weapons that SIPRI estimated these states possessed at the beginning of 2017.<br>\nThe decrease in the overall number of nuclear weapons in the world is due mainly to Russia and the USA&mdash;which together still account for nearly 92 per cent of all nuclear weapons&mdash;further reducing their strategic nuclear forces pursuant to the implementation of the 2010 Treaty on Measures for the Further Reduction and Limitation of Strategic Offensive Arms (New START).<br>\nDespite making limited reductions to their nuclear forces, both Russia and the USA have long-term programmes under way to replace and modernize their nuclear warheads, missile and aircraft delivery systems, and nuclear weapon production facilities. The USA&rsquo;s most recent Nuclear Posture Review (NPR), published in February 2018, reaffirmed the modernization programmes and approved the development of new nuclear weapons. The NPR also emphasized expanding nuclear options to deter and, if necessary, defeat both nuclear and &lsquo;non-nuclear strategic attacks&rsquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/media\/press-release\/2018\/modernization-nuclear-weapons-continues-number-peacekeepers-declines-new-sipri-yearbook-out-now\">Sipri<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weshalb direkte Demokratie nicht im Grundgesetz steht<\/strong><br>\nMythos &ldquo;Weimarer Erfahrungen&rdquo;: Quellen zeigen, dass sich die Verfasser des Grundgesetzes tats&auml;chlich aus Angst vor den Kommunisten gegen Volksabstimmungen entschieden<br>\nAuf wenig sind deutsche Politiker so stolz wie auf das Grundgesetz. Es gilt als der Goldstandard schlechthin, als Basis deutscher Staatskunst und Bollwerk der Freiheit und des Rechtsstaats. Rund um das Grundgesetz hat sich &uuml;ber die Jahrzehnte eine Art Kult entwickelt, ein fester Glaube, wonach aus dieser Regelung die endg&uuml;ltig beste aller denkbaren Welten hervorgehe. Die sagenumwobenen &ldquo;V&auml;ter des Grundgesetzes&rdquo; erscheinen manchem als Heilige aus grauer Vorzeit, deren Weisheit und Unbestechlichkeit bis heute &ndash; und wom&ouml;glich f&uuml;r alle Zeit &ndash; unerreicht bleibt.<br>\nMit Blick auf die deutsche Geschichte ist das Grundgesetz ohne Frage ein freiheitlicher und rechtsstaatlicher H&ouml;hepunkt. Dennoch enth&auml;lt es gravierende demokratische Defizite, die mit den heiklen, oft ausgeblendeten Umst&auml;nden seiner Entstehung zu tun haben.<br>\nNach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland milit&auml;risch von fremden M&auml;chten besetzt und in keiner Weise souver&auml;n, sondern Spielball der gro&szlig;en Auseinandersetzung zwischen der Sowjetunion und den USA. Die entscheidende Frage dieser Zeit war die deutsche Teilung: Hatte sie Bestand, war sie unvermeidlich, oder sollte die deutsche Politik eine vereinte Nation anstreben?<br>\nDie Westm&auml;chte mit den Amerikanern an der Spitze hatten das gr&ouml;&szlig;te und wertvollste St&uuml;ck von Deutschland unter ihrer Kontrolle und daher wenig Interesse an einem neutralen Gesamtstaat, f&uuml;r dessen Schaffung man der Sowjetunion Zugest&auml;ndnisse h&auml;tte machen m&uuml;ssen. 1948, als die Beratungen f&uuml;r das Grundgesetz begannen, standen die Zeichen klar auf Trennung. Ein eigener westdeutscher Staat w&uuml;rde geschaffen werden &ndash; so wollten es die westlichen Siegerm&auml;chte. In Deutschland war dieses Ziel unpopul&auml;r. Das Volk w&uuml;nschte eine Vereinigung. In der sowjetisch besetzten Zone wurde daf&uuml;r offiziell geworben.<br>\nVor diesem Hintergrund fiel im Westen die Entscheidung, bundesweite Volksabstimmungen generell auszuschlie&szlig;en. Im instabilen Gleichgewicht der Gro&szlig;m&auml;chte und dem Bem&uuml;hen deutscher Politiker, zwischen Besatzern, alten und neuen Eliten ihren Platz zu finden, schienen Referenden ein Risiko, insbesondere wenn die Stimmung im Volk erkennbar von den Pl&auml;nen an der Spitze abwich &ndash; was so direkt nat&uuml;rlich nicht offen zugegeben wurde. Die in sp&auml;teren Jahren beliebte Erkl&auml;rung, omin&ouml;se &ldquo;Weimarer Erfahrungen&rdquo; seien der Grund f&uuml;r diese Entscheidung gewesen, (so j&uuml;ngst auch wieder Bundespr&auml;sident Steinmeier) ist wenig schl&uuml;ssig und erscheint vorgeschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Weshalb-direkte-Demokratie-nicht-im-Grundgesetz-steht-4080019.html?wt_mc=rss.tp.beitrag.atom\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mea culpa &ndash; Die Linken waren zu unbek&uuml;mmert<\/strong><br>\nEs sieht so aus, als sei Multikulti als linkes Projekt gescheitert. Dabei ist die wesentliche Frage, woran es gescheitert ist: An der Realit&auml;t oder an den daran gekn&uuml;pften Anspr&uuml;chen? Eine Antwort muss wohl sein: Auch der linke Mainstream tr&auml;gt Schuld am Scheitern.<br>\nNichts spaltet die Linke dieser Tage so sehr, wie die Themenfelder, die sich um Multikulturalit&auml;t und Asylpolitik ranken. F&uuml;r die einen sollten es mindestens offene Grenzen sein &ndash; die anderen fragen sich hingegen, ob man nicht auch links gewisse Realit&auml;ten einsehen sollte. Letzteres ist ein heikles Thema, denn es tastet den linken Anspruch und das linke Lebensgef&uuml;hl an. Bedenkentr&auml;gerschaft in diesem Bereich nimmt man dort schnell als kleinlich, ja schlimmer noch, als rassistisch zur Kenntnis. Wer sich dennoch aus dem eigenen Lager fragt, ob die Haltung der letzten Jahre vielleicht doch nicht ganz richtig war, zu optimistisch oder zu unbek&uuml;mmert, muss sich vorwerfen lassen, zum allgemeinen Rechtsruck beizutragen.<br>\nDass nun ausgerechnet jetzt, da mit der AfD eine Partei in den Bundestag einfiel, die eine gewisse Freude an der rassistisch motivierten Provokation zeigt, etwaige linke Kreise nicht weiterhin stur und starr zur Leitlinie der Willkommenskultur, zur Multikulturalit&auml;t und zur Aufweichung des Asylrechts stehen, nimmt man innerhalb der Linken als Affront hin. Man wolle mit dieser Tour &ndash; um Namen zu nennen, mit dem Kurs von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine &ndash; nur am rechten Rand fischen.<br>\nDoch l&auml;uft man hier nur dem Gesch&auml;ftsmodell der AfD hinterher &ndash; oder ist es nicht vielleicht so, dass man hier etwas korrigieren m&ouml;chte, was im &raquo;linken Mainstream&laquo; in den letzten Jahren zu kurz kam?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/06\/mea-culpa-die-linken-waren-zu-unbekuemmert\/?success=1\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Es geht um Verantwortung, nicht um schrille T&ouml;ne<\/strong><br>\nBundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat im Unionsstreit um die Migrationspolitik an die Verantwortung von CDU\/CSU appelliert. Der CSU warf er eine desastr&ouml;se Art der Kommunikation vor. Die &ldquo;Deutschland First&rdquo;- oder &ldquo;Bayern First&rdquo;-Rhetorik sei ein Irrweg, sagte Heil im Dlf.<br>\nFinthammer: Sie sind jetzt sehr um Vernunft bem&uuml;ht, aber wenn man die Tage Markus S&ouml;der zugeh&ouml;rt hat oder Alexander Dobrindt zugeh&ouml;rt hat, dann gab es da zwar eigentlich nur zwei Aussagen, Bayern zuerst und Merkel muss weg. Ich spitze es mal ein wenig zu, denn das waren letztlich die Kernaussagen, um die es der CSU offenbar geht, dass sich in diesem Land, in der Asylpolitik aus Sicht der CSU grunds&auml;tzlich etwas ver&auml;ndern muss und das wollen die mit aller Macht durchsetzen.<br>\nHeil: Ja, dass Staaten Interessen haben, nicht nur Bundesl&auml;nder, sondern auch Nationalstaaten in Europa, das ist noch in Ordnung, aber diese America First-, Deutschland First- oder Bayern First-Rhetorik, das Anstacheln von nationalistischen Gef&uuml;hlen, das dahinterstecken mag, ist ein Irrweg und ich bin mir nicht sicher, ob das aus &Uuml;berzeugung begangen wird oder aus parteitaktischen &Uuml;berlegungen. Letzteres liegt eher nahe, aber es ist kein guter Weg und deshalb kann ich nur appellieren, lasst das bleiben. Wir brauchen eine verantwortliche Politik in Deutschland, eine, die erkennt, dass viele Menschen in einem Land, dem es sehr gut geht, sich Sorgen um die Zukunft machen und dass wir in der Welt der Trumps, der Putins und der Unsicherheiten daf&uuml;r sorgen, dass unsere Antwort auf America First, Europe United ist, dass wir uns eher zusammenschlie&szlig;en und gemeinsam L&ouml;sungen finden, um den Weg, den wir in Europa erfolgreich seit 70 Jahren gehen weitergehen zu k&ouml;nnen. &hellip;<br>\nHeil: &hellip; Massenarbeitslosigkeit ist nicht mehr unser Topthema. Langzeitarbeitslosigkeit im SGB II, also in der Grundsicherung, nach wie vor. Weil die Lage gut ist, weil die Konjunktur gut ist, haben wir auch eine volle Kasse bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Das muss man aber sich genau angucken, wof&uuml;r man das Geld verwendet. In erster Linie brauchen wir, und das hat die Bundesagentur erfreulicherweise, durchaus R&uuml;cklagen f&uuml;r schwierigere wirtschaftliche Zeiten. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesarbeitsminister-hubertus-heil-spd-zum-unionsstreit-es.868.de.html?dram:article_id=420559\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann das nicht mehr kommentieren, nur Phrasen. Nach den neusten Umfragen liegt die SPD bei 18 Prozent, Tendenz nach unten. Nachdem man das Interview gelesen hat ist dies keine &Uuml;berraschung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Linken haben die soziale Frage vergessen<\/strong><br>\nDer promovierte Philosoph Nils Heisterhagen steht in Diensten der SPD und rechnet in seinem neuen Buch mit der &ldquo;liberalen Illusion&rdquo; ab. Linke Parteien m&uuml;ssten wieder die &ldquo;kleinen Leute&rdquo; vertreten anstatt nach dem &ldquo;Bio-B&uuml;rgertum&rdquo; zu schielen, sagt er. Dazu geh&ouml;re auch Realismus in der Fl&uuml;chtlingspolitik.<br>\nDas liberale B&uuml;rgertum w&auml;hnt sich links, bildet aber tats&auml;chlich eine Allianz mit dem neoliberalen Gro&szlig;kapital, sagt Nils Heisterhagen. Dieses B&uuml;rgertum definiere das Linkssein heute &uuml;ber Werte wie Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit, aber stelle die soziale Frage nicht mehr. &ldquo;Teile der Links-Liberalen m&uuml;ssen linker werden. Sie m&uuml;ssen &ouml;konomische Themen in den Mittelpunkt stellen und nicht so viel dar&uuml;ber reden, wie doof sie Donald Trump finden und welche Werte sie haben, die sie gegen die Rechtspopulisten verteidigen wollen&rdquo;, sagt der SPD-Denker und Buchautor. Die Linke stehe am Abgrund, Selbstkritik habe die SPD dringend n&ouml;tig. Mehr Staat, mehr Solidarit&auml;t mahnt Heisterhagen an. Der Keynesianismus, also staatliche Investitionen in Infrastruktur, sei eine Alternative zum Neo-Liberalismus.<br>\nWenn die Linke in diesem Sinne wieder linker werde, dann k&ouml;nne sie der AfD W&auml;hler abspenstig machen. Derzeit sei die AfD die Partei der &ldquo;kleinen Leute&rdquo; und der ver&auml;ngstigten Mittelschicht. &ldquo;Die Abgeh&auml;ngten und W&uuml;tenden haben bei der Bundestagswahl rechts gew&auml;hlt. Es w&uuml;rde helfen, von einer Polarisierung &uuml;ber Werte zu einer Polarisierung &uuml;ber &ouml;konomische Interessen zu kommen, wo die Linke eindeutig die Interessen der unteren Mittelschicht, der kleinen Leute und derer vertritt, die sich unfair behandelt f&uuml;hlen.&rdquo;<br>\nDer politische Diskurs sei von einem Kulturkampf zwischen den Liberalen und den Rechtspopulisten gepr&auml;gt. &ldquo;Im &ouml;ffentlichen Diskurs ist zu viel Moralismus auf der einen und zu viel Hass auf der anderen Seite. Man k&ouml;nnte die politische Kultur befrieden, den Zusammenhalt st&auml;rken, indem man daf&uuml;r sorgt, dass die Leute, die sich &ouml;konomisch abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen, sagen k&ouml;nnen: Die Linken vertreten meine Interessen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/was-ist-links-die-linken-haben-die-soziale-frage-vergessen.911.de.html?dram:article_id=420514&amp;xtor=AD-252-%5B%5D-%5B%5D-%5B%5D-%5Bdlf-desktop%5D-%5B%5D-%5B%5D\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aufkl&auml;rung &uuml;ber den Magnitski-Fall<\/strong><br>\nIm letzten Telepolis-Salon vergangene Woche zeigten wir den Dokumentarfilm &ldquo;The Magnitsky Act &ndash; Behind the Scenes&rdquo; des russischen Filmemachers Andrei Nekrasov. Der Film hat einen der gro&szlig;en F&auml;lle zum Inhalt, die wesentlich durch die Erz&auml;hlung und durch Sanktionen zur Versch&auml;rfung des Konflikts mit Russland beitrugen.<br>\nEr ist zugleich die detailgenaue Dekonstruktion einer Geschichte &uuml;ber den guten Westen in Gestalt eines ehemaligen Finanzinvestors, der einen angeblichen Mordfall im Jahr 2009 aufgreift, um eine Kampagne gegen das Putin-Russland zu starten, die bis heute anh&auml;lt. Mit dem Magnitsky Act (2012) und den damit verbundenen Sanktionen &ndash; mittlerweile Global Mangnitsky Act &ndash; wurde von den Falken in den USA auch die anf&auml;nglich von Barack Obama versuchte Wiederann&auml;herung an Russland, etwa im Hinblick auf das Raketenabwehrsystem an Russlands Grenze, unterbunden.<br>\nUrspr&uuml;nglich wollte Nekrasov, der eine ganze Reihe kritischer Filme &uuml;ber Russland und russische Geheimdienste gedreht hat, u.a. auch &uuml;ber den Litvinenko-Fall, mit der Kooperation von Bill Browder, der die Geschichte in Interviews erz&auml;hlt, die heroische Geschichte des Steueranwalts Magnitski rekonstruieren, bis ihm nach und nach Unstimmigkeiten und Manipulationen auffielen. Nekrasov wird schlie&szlig;lich zu einem investigativen Forscher, der den Zuschauer mitverfolgen l&auml;sst, wie die Zweifel an Browders Darstellung immer gr&ouml;&szlig;er werden, die auch eine eidesstattliche Vernehmung in New York best&auml;tigen, in der sich Browder immer wieder auf Nichtwissen und Erinnerungsl&uuml;cken in Bezug auf seine eigene Magnitski-Geschichte beruft (Die Erinnerungsl&uuml;cken des Bill Browder).<br>\nAls Nekrasov bei Browder kritisch nachfragte, brach der Kontakt mit ihm ab. Seitdem versucht Browder die Ver&ouml;ffentlichung des Films zu verhindern. Das ist ihm bislang auch gelungen. So sollte die Premiere im Europ&auml;ischen Parlament am 27. April 2016, wenige Tage vor der Ausstrahlung auf Arte, stattfinden, die Filmvorf&uuml;hrung wurde aber kurz vor Beginn wurde auf Grund der rechtlichen Intervention von Bill Browder und der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Marieluise Beck abgesagt. Zwei Tage vor der am 3. Mai 2016 geplanten Sendung sagte auch Arte die Ausstrahlung &ldquo;auf unbestimmte Zeit&rdquo; ab.  &hellip;<br>\nDie Erz&auml;hlung vom b&ouml;sen russischen Staat und einem aufrechten Whistleblower, der f&uuml;r Recht und Gerechtigkeit in den Tod geht, ist so einfach wie bet&ouml;rend, dass sie Browder vermutlich selbst durch h&auml;ufige Wiederholung glaubt, obgleich selbst wohlwollend einiges daran nicht stimmt und er auch immer mal wieder erhebliche Variationen einbaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Aufklaerung-ueber-den-Magnitski-Fall-4080217.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Doping, Menschenrechte, Hooligans<\/strong><br>\nWas hat dieses Foul mit Putin zu tun? Bei der WM in Russland versuchen die Fu&szlig;ballkommentatoren, die Spiele politisch einzuordnen. Das kann nur schiefgehen. [&hellip;]<br>\nWenn der ARD-Kommentator Tom Bartels also sagt: &ldquo;Wenn auf der Ehrentrib&uuml;ne die Strippenzieher des Dopingprogramms sitzen d&uuml;rfen, dann ist das ein Schlag ins Gesicht des Fu&szlig;balls&rdquo;, ist das ein Blickwinkel, der vor allem auf Russland gerichtet zu sein scheint. Die Verquickungen von Funktion&auml;ren, Sport&auml;rzten und Nationalmannschaft in der (west)deutschen Dopinggeschichte sind seit jeher marginal behandelt worden. Und eine Ex-Lichtgestalt der selbstbesoffenen Sommerm&auml;rchen-Euphorie wie Franz Beckenbauer w&auml;re erst mit heutigem Wissen als Strippenzieher innerhalb der Fifa-Mauscheleien attributierbar gewesen.<br>\nDie &Uuml;bersetzung der gro&szlig;en Weltpolitik in die Realit&auml;t eines Fu&szlig;ballspiels ist jedenfalls nichts, wozu man Reportern raten w&uuml;rde. Versuchen sie es trotzdem, kommen &Uuml;berleitungen des Grauens heraus, in denen nichts mehr stimmt. Das tollste Beispiel ist die Szene, in der Putin nach einem Tor Russlands im Er&ouml;ffnungsspiel &uuml;ber den Fifa-Chef Infantino hinweg dem saudischen Vizepremier Mohammed bin Salman entschuldigend l&auml;chelnd die Hand reicht. Bartels bringt diese Geste (&ldquo;Man will fair miteinander umgehen&rdquo;) mit einem russischen Foul in Verbindung, das der Schnitt danach zeigt (&ldquo;w&auml;r&rsquo; sch&ouml;n, wenn Russland damit anf&auml;ngt&rdquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2018-06\/wm-kommentatoren-russland-alexander-bommes-hannes-wolf-matthias-opdenhoevel\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.M.:<\/strong> Es passieren noch Wunder.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Am Samstag beginnt die Stopp Ramstein Kampagne 2018<\/strong><br>\n<a href=\"https:\/\/www.ramstein-kampagne.eu\/\">Hier das Programm und alle sonstigen Informationen zur Kampagne ramstein-kampagne.eu<\/a>.\n<p>Sie sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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