{"id":44529,"date":"2018-06-20T08:12:04","date_gmt":"2018-06-20T06:12:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529"},"modified":"2018-06-22T07:25:45","modified_gmt":"2018-06-22T05:25:45","slug":"hinweise-des-tages-3143","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h01\">Solidarit&auml;t statt Heimat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h02\">Manipulation statt Wissenschaft: Wie die FDP-Stiftung Stimmung gegen RT Deutsch macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h03\">USA treten aus UN-Menschenrechtsrat aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h04\">Merkel &amp; Macron: Die Schlafwandler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h05\">Wie Syriza lernte, das Establishment zu lieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h06\">Gegenwind f&uuml;r Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h07\">Kampfansage an die Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h08\">Stromnetz-R&uuml;ckkauf bringt Hamburg allm&auml;hlich Gewinn &ndash; viele Hacker-Angriffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h09\">Im Kreislauf des Wassers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h10\">Der gro&szlig;e Ausverkauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h11\">Der Mann, der nichts wissen wollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h12\">&ldquo;Kleine Auszeit&rdquo; im F&uuml;nf-Sterne-Hotel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h13\">R&uuml;stungsmarkt Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h14\">Wir Alternativlosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h15\">Ein gro&szlig;er Erfolg: Die Reform der Entsenderichtlinie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h16\">Der Westen hat seine Chance gehabt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h17\">BIB Aktuell #21: BIB-Konferenz, Mord und Narreteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44529#h18\">Atomkrieg ist eine dumme Idee<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Solidarit&auml;t statt Heimat<\/strong><br>\nVom &bdquo;gef&auml;hrdeten Rechtsstaat&ldquo; in Ellwangen &uuml;ber die &bdquo;Anti-Abschiebe-Industrie&ldquo;, vom &bdquo;BAMF-Skandal&ldquo; &uuml;ber &bdquo;Asylschmarotzer&ldquo;, von der &bdquo;Islamisierung&ldquo; bis zu den &bdquo;Gef&auml;hrdern&ldquo;: Wir erleben seit Monaten eine unertr&auml;gliche &ouml;ffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten &Uuml;berbietungswettbewerb der Hetze gegen Gefl&uuml;chtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten &uuml;ber Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert &ndash; und kaum jemand l&auml;sst es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen.<br>\n(&hellip;) Es ist daher f&uuml;r uns an der Zeit, gemeinsam und eindeutig Stellung zu beziehen. Wir verweigern uns ausdr&uuml;cklich der politischen Logik einer sich verfestigenden rechten Hegemonie. Wir wenden uns gegen eine Politik des Ressentiments &ndash; und gegen Strategien, die hieraus Kapital schlagen wollen f&uuml;r eine nur dem Anschein nach progressive oder soziale Politik&hellip;<br>\nIn den letzten Jahren hat sich in weiten Teilen Europas ein politischer Rassismus etabliert, der die Grenzen zwischen den konservativen, rechten und faschistoiden Lagern zunehmend verschwimmen l&auml;sst. F&uuml;r Deutschland gilt: Der bislang gr&ouml;&szlig;te Erfolg der AfD war nicht ihr Einzug in den Bundestag. Ihr mit Abstand gr&ouml;&szlig;ter Erfolg ist, dass man sich in diesem Land wieder hemmungslos menschenverachtend geben und &auml;u&szlig;ern kann. Rassismus ist wieder ganz normales Alltagsgesch&auml;ft geworden, im hohen Haus in Berlin wie beim B&auml;cker um die Ecke. Bei &bdquo;Spitzenpolitikern&ldquo; und Normalsterblichen, bei &bdquo;Liberalen&ldquo; &ndash; und selbst unter Linken.<br>\n(&hellip;) Diese Gesellschaft ist gepr&auml;gt durch die zahlreichen, millionenfachen Geschichten der Migration. Migration ist eine Tatsache. Sie ist mindestens seit den Zeiten der &bdquo;Gastarbeit&ldquo; in der alten Bundesrepublik bzw. der &bdquo;Vertragsarbeit&ldquo; in der DDR und bis auf den heutigen Tag keine Gefahr, sondern eine Kraft der Pluralisierung und Demokratisierung dieser Gesellschaft. Im Sommer 2015 haben wir das erneut erlebt. Damals war die offene Gesellschaft der Vielen f&uuml;r alle real, sie war greifbar und lebendig.<br>\n(&hellip;) Unsere Solidarit&auml;t ist unteilbar &ndash; denn Migration und das Begehren nach einem guten Leben sind global, grenzenlos und universell.<br>\nUnterzeichner_innen: (Anm. M.W:: Es folgt die Liste der UnterzeichnerInnenen)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org\/\">solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Fritz Koch:<\/strong> Zitat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Ihr (die AfD\/Anm. d. Red.) mit Abstand gr&ouml;&szlig;ter Erfolg ist, dass man sich in diesem Land wieder hemmungslos menschenverachtend geben und &auml;u&szlig;ern kann. Rassismus ist wieder ganz normales Alltagsgesch&auml;ft geworden, im hohen Haus in Berlin wie beim B&auml;cker um die Ecke. Bei &bdquo;Spitzenpolitikern&ldquo; und Normalsterblichen, bei &bdquo;Liberalen&ldquo; &ndash; und selbst unter Linken.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Liebe Genossen,<\/em><\/p>\n<p><em>Ihr habt nicht mehr alle Tassen im Schrank, wenn Ihr so weitermacht und berechtigte Kritik an ungehemmter Zuwanderung mit menschenverachtendem Rassismus gleichstellt und damit  den Rassismus trivialisiert. Das Asylrecht mu&szlig; gew&auml;hrleistet werden und auch die angemessene Versorgung und Integration der Fl&uuml;chtlinge.<\/em><br>\n<em>Ungeregelte Zuwanderung schafft aber Probleme vor allem im Bereich des Lohngef&uuml;ges und der Wohnungsfrage. Wer das nicht erkennen will, ist ein Dummkopf oder Schlimmeres, weil er nicht erkennen will, da&szlig; linke Politik eine industrielle Reservearmee und Lohndumping im Inland und ein Brain-drain in den Herkunftsl&auml;ndern verhindert werden mu&szlig;. Wo lebt Ihr denn??? Bezeichnenderweise geh&ouml;ren die Unterzeichner Eures Aufrufes ausweislich ihrer Titel und Berufsbezeichnungen nicht zu denen, die mit Migranten um Jobs und Wohnungen konkurrieren.<\/em><br>\n<em>Insoweit hatte Sarah Wagenknecht auf dem Bundeskongre&szlig; der Linken v&ouml;llig recht. Was Kipping und Co dort veranstaltet haben, ist abenteuerlich! So wird das nix mit rot-rot-gr&uuml;n.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/em><br>\n<em>Fritz<\/em><br>\n<em>AG der Sozialdemokraten in der SPD Sachsenhausen<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was als Appell gegen rechte Hetze daherkommt, entwickelt sich im Laufe des Textes zu einer vollkommen unn&ouml;tigen Neuauflage des Streits im linken Lager um die Migrationsthematik. Wenn die Unterzeichner feststellen, dass &bdquo;Rassismus&ldquo; &bdquo;selbst&ldquo; bei &bdquo;Spitzeunpolitikern&ldquo; &bdquo;unter Linken&ldquo; wieder &bdquo;ein ganz normales Alltagsgesch&auml;ft&ldquo; geworden sei, so muss man sich doch ernsthaft fragen, was diese vollkommen unverst&auml;ndliche Attacke unter der G&uuml;rtellinie schon wieder soll. Mitinitiator dieser Aktion ist &uuml;brigens Medico International, dessen Mitarbeiter Thomas Seibert schon lange als Speerspitze der Intriganten gegen &bdquo;den Wagenknecht-Fl&uuml;gel&ldquo; innerhalb der Linken <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5455168\/\">in Erscheinung tritt<\/a>. Der zweite Mitinitiator ist das Institut Solidarische Moderne, bei dem Thomas Seibert Vorstandssprecher ist und dessen &bdquo;Kurator&ldquo; Stephan Lessenich, der ebenfalls <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1066535.der-rassismus-im-lafonknechtschen-wagentainment.html\">zu den bekannten Intriganten geh&ouml;rt<\/a>, auch gleich an oberster Stelle bei den Unterzeichnern zu finden ist. Zusammen laufen diese F&auml;den wieder einmal bei niemand anderem als Katja Kipping, die Vorstand des ISM und enge Vertraute von Seibert und Lessenich ist, die offenbar ihre &bdquo;M&auml;nner f&uuml;rs Grobe&ldquo; sind. Und dabei hatte sie doch &bdquo;versprochen&ldquo;, das Thema nun konstruktiv in den Gremien zu diskutieren und derlei Intrigen sein zu lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Manipulation statt Wissenschaft: Wie die FDP-Stiftung Stimmung gegen RT Deutsch macht<\/strong><br>\nWie &bdquo;Informationen als Waffe&ldquo; eingesetzt werden, bildet den ersten Schwerpunkt der Studie. Die Informationspolitik der russischen F&uuml;hrung sei &bdquo;Teil einer hybriden Kriegsf&uuml;hrung&ldquo;: &ldquo;Die Strategien f&uuml;r die neue Phase des Informationskrieges lagen sp&auml;testens seit Anfang 2013 auf den Tischen der politischen Entscheidungstr&auml;ger Russlands. So sprach im Februar der Generalstabschef und stellvertretende Verteidigungsminister Walerij Gerasimow (sic!) von der wachsenden Bedeutung nicht-milit&auml;rischer Mittel, &lsquo;die in einer Reihe von F&auml;llen wesentlich effektiver sind als milit&auml;rische Mittel. Sie werden mit milit&auml;rischen verdeckten Ma&szlig;nahmen erg&auml;nzt, unter anderem mit Ma&szlig;nahmen des Informations-Gegenkampfes, Aktivit&auml;ten der Kr&auml;fte f&uuml;r Spezialoperationen und dem Ausnutzen des Protestpotenzials der Bev&ouml;lkerung&rsquo;, erkl&auml;rte Gerasimow.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/71516-manipulation-statt-wissenschaft-wie-fdp-stiftung-stimmung-gegen-rt-deutsch-macht\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Die Naumann-Stiftung verf&auml;hrt nach der Methode &ldquo;Haltet den Dieb&ldquo; &ndash; schlie&szlig;lich hat der Westen die mediale Kriegsf&uuml;hrung perfektioniert, Russland holt allerdings auf. Au&szlig;erdem wird im Artikel dargelegt, dass Gerassimow mit seinen zitierten &Auml;u&szlig;erungen die Medientaktiken der NATO beschrieben hat, und sie keine Pl&auml;ne des russischen Milit&auml;rs darstellen. Die falsche Darstellung von der auf Gerassimow beruhenden &bdquo;hybriden russischen Milit&auml;rdoktrin&ldquo; hatte sogar Kanzlerin Merkel in einer Rede &uuml;bernommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA treten aus UN-Menschenrechtsrat aus<\/strong><br>\nEs hatte sich schon l&auml;nger abgezeichnet &ndash; jetzt ist es offiziell: Die USA haben ihre Mitgliedschaft im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gek&uuml;ndigt. Sie sind unzufrieden mit der Arbeit des Gremiums.<br>\nDie US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, begr&uuml;ndete die Entscheidung damit, dass das Gremium eine &ldquo;Jauchegrube der politischen Voreingenommenheit&rdquo; sei. Die US-Regierung hatte dem Menschenrechtsrat in der Vergangenheit vor allem immer wieder eine Israel-feindliche Haltung vorgeworfen.<br>\nKritik der USA seit &uuml;ber einem Jahr<br>\nDer Austritt der USA aus dem 47 Staaten umfassenden Rat ist ein schwerer Schlag gegen das UN-System zum Schutz der Menschenrechte und gegen die UN insgesamt. Die Mitgliedschaft der Vereinigten Staaten w&auml;re turnusgem&auml;&szlig; im kommenden Jahr zu Ende gegangen, jetzt l&auml;sst die Regierung von Pr&auml;sident Trump diese Mitgliedschaft aber mit einem Knalleffekt enden.<br>\nGanz &uuml;berraschend kommt der R&uuml;ckzug der Amerikaner nicht. Botschafterin Haley hatte bereits vor einem Jahr ein Ende der &ldquo;unerbittlichen, pathologischen Kampagne&rdquo; des UN-Menschenrechtsrates gegen Israel verlangt. Sie kritisierte damals, dass der Rat die Israelis regelm&auml;&szlig;ig verurteile, w&auml;hrend autorit&auml;re Regime h&auml;ufig ungeschoren davon k&auml;men. Zudem bestand Haley auf einem Mechanismus, der die Wahl autorit&auml;r regierter L&auml;nder wie Venezuela, Kuba, China, Burundi und Saudi Arabien in den Rat verhindere. Die US-Forderungen sind aber bis heute von den Gremium nicht erf&uuml;llt worden.<br>\nTrump und die Vereinten Nationen &ndash; keine Liebesgeschichte<br>\nSeit seinem Amtsantritt 2017 verfolgt Trump eine harsche Politik gegen die gesamten Vereinten Nationen. Die US-Regierung k&uuml;rzte seitdem ihre Beitr&auml;ge, k&uuml;ndigte einen Ausstieg aus dem UN-Klimaabkommen an und beschloss den Ausstieg aus der Bildungs- und Kultureinrichtung UNESCO.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/usa-treten-aus-un-menschenrechtsrat-aus\/a-44299981\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zynisch k&ouml;nnte man sagen, dass diese Entscheidung nur konsequent ist. Denn was hat ein Land, das die Menschenrechte systematisch verletzt, im Menschenrechtsrat zu suchen? Als N&auml;chstes erwarten wir dann noch den Austritt der Milit&auml;rdiktatur &Auml;gypten und der letzten absolutistischen Monarchie Saudi Arabien. Denn die haben im Menschenrechtsrat auch nichts zu suchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel &amp; Macron: Die Schlafwandler<\/strong><br>\n&bdquo;Madame Non und der Investmentbanker aus Frankreich stehen vor einem Scherbenhaufen in Europa. Zehn Jahre nach der Finanzkrise bekommen Deutschland und Frankreich nicht mal eine echte Finanztransaktionssteuer gebacken&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron in Meseberg. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Die Krise in S&uuml;deuropa wurde durch K&uuml;rzungsdiktate vertieft und eine verlorene Generation geschaffen. Zudem wurden L&auml;nder wie Italien und Griechenland mit den Problemen der EU-Fl&uuml;chtlingspolitik allein gelassen. Ohne Korrektur der deutschen Wirtschaftspolitik von Lohndumping und exzessiven Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen werden sich Volkswirtschaften wie Italien nicht erholen, und es droht ein Fl&auml;chenbrand in Euro-Land.<br>\nEin Mini-Haushalt wird die Investitionsl&uuml;cke in der Eurozone nicht schlie&szlig;en. Der damit verbundene Zwang zu permanenten Strukturreformen &ndash; also Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen &ndash; kastriert die Binnenwirtschaft. Das billige Geld der EZB landet so weiter auf den Finanzm&auml;rkten statt in der realen Wirtschaft.<br>\nDie Harmonisierung des Unternehmenssteuerrechts ohne Gewinnverteilung oder Mindeststeuern (GKB) droht Steuerwettbewerb &uuml;ber die Steuers&auml;tze gar weiter anzuheizen.<br>\nEuropa braucht eine St&auml;rkung der Binnennachfrage in Deutschland sowie kurzfristig eine Ausnahme &ouml;ffentlicher ziviler Investitionen von den Defizitkriterien. Ein Europ&auml;ischer W&auml;hrungsfonds hat nur Sinn, wenn er &uuml;ber eine Banklizenz verf&uuml;gt, um sich bei der EZB Geld zu leihen und direkt &ouml;ffentliche Investitionen zu finanzieren statt Banken und Gl&auml;ubiger von Euro Staaten zu retten.<br>\nDeutschland muss bei der Finanztransaktionssteuer Druck auf Frankreich machen. Eine faktische B&ouml;rsenumsatzsteuer zur Schonung franz&ouml;sischer Investmentbanken ist eine Kapitulation. Zum Kampf gegen Steuerdumping braucht es &uuml;berdies endlich eine Koalition der Willigen mit Frankreich und anderen Mitgliedsstaaten f&uuml;r Mindeststeuern auf Konzerngewinnen und Strafsteuern auf Finanzfl&uuml;sse in Steueroasen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/merkel-macron-die-schlafwandler\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>Dazu: Macron ist gut f&uuml;r die EU und damit f&uuml;r Deutschland <\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident hat mit seinen &Uuml;berambitionen f&uuml;r Beziehungsstress zwischen Deutschland und Frankreich gesorgt. Aber Kanzlerin Merkel sollte wissen, was sie an ihm hat.<br>\nKommentar von Stefan Kornelius<br>\nAn diesem Dienstag geht eine bemerkenswerte Phase in der deutsch-franz&ouml;sischen Geschichte zu Ende. Nach langen Monaten der Stagnation in Paris &ndash; geschuldet der Hollande-Regierung und dem Wahlkampf &ndash; und nicht minder langen Monaten der L&auml;hmung in Berlin m&uuml;ssen die Regierungen der EU-Kernstaaten ein Bekenntnis dazu ablegen, was ihnen die Partnerschaft wert ist.<br>\nZwei Erkenntnisse sind dabei wichtig: Erstens pflegen Deutschland und Frankreich ein geordnetes und kooperatives Verh&auml;ltnis. Sie setzen sich &ouml;ffentlich nur bedingt unter Druck, sie verzichten auf nackte Polemik oder L&uuml;ge, und vor allem vermeiden sie die Besch&auml;digung oder gar Zerst&ouml;rung des Gegen&uuml;bers. So etwas ist selbst in den Reihen deutscher Schwesterparteien nicht mehr selbstverst&auml;ndlich, geschweige denn unter Verb&uuml;ndeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/macron-merkel-eu-reform-kommentar-1.4020711\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ob der Elitez&ouml;gling und Ex-Investmentbanker Macron gut f&uuml;r die EU und damit f&uuml;r Deutschland ist, ist immer eine Frage der politischen Perspektive. Man kann Macron auch anders sehen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44499#h03\">Macrons neoliberale Zukunftsvision<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44159#h02\">Proteste gegen Macron: &ldquo;Wir weichen nicht!&rdquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38623\">Macron als h&ouml;chstes Stadium der Post-Politik<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Syriza lernte, das Establishment zu lieben<\/strong><br>\nDie Diskussionen um die griechische Linksregierung sind ruhiger geworden. Dabei kann daraus vieles gelernt werden &ndash; vor allem, wie linke Politik nicht funktionieren kann.<br>\n(&hellip;) Denn die griechischen W&auml;hlerinnen hatten nicht lediglich &bdquo;bestimmte Ma&szlig;nahmen&ldquo;, sondern das gesamte neoliberale &bdquo;weiter so&ldquo; des Krisenkapitalismus abgelehnt. Der Plan f&uuml;r das, was danach kommen k&ouml;nnte, war f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung mit Sicherheit unbekannt &ndash; es herrschten neben Angst auch h&ouml;chst widerspr&uuml;chliche Vorstellungen, aber auf das Verbleiben im Teufelskreis der Sparpakete wurde verzichtet. Ein Sprung in die Zukunft, egal wie ungewiss: Der Stoff, aus dem revolution&auml;re Umw&auml;lzungen gemacht werden.<br>\n(&hellip;) so stellte der Werdegang der Syriza einen harten Schlag f&uuml;r die gesamte griechische Linke dar, egal ob sie Tsipras&rsquo; Reformprojekt skeptisch oder feindselig gegen&uuml;berstand.<br>\n(&hellip;) . Syriza vermied nicht nur die Konfrontation mit dem griechischen Kapital, sondern versuchte, sich als deren zuverl&auml;ssiger Partner zu etablieren, &bdquo;um das Beste f&uuml;r die Menschen rauszuholen&ldquo; &ndash; ein Weg, den die europ&auml;ische Sozialdemokratie bereits ein Jahrhundert davor eingeschlagen hatte.<br>\n(&hellip;) Heute gleicht die innerparteiliche Lage der Syriza einem Trauerspiel. Jede Kapitulation offenbart eine Gruppe von Mitgliedern und Abgeordneten, die &bdquo;trotz alledem&ldquo; f&uuml;r die Partei noch weiterk&auml;mpfen m&ouml;chten, bis die folgende Kapitulation diese auch zum R&uuml;ck-, bzw. Austritt zwingt. Die Mehrheit der f&auml;higsten Kader in der Jugendorganisation verlie&szlig; die Partei bereits 2015. Manche schlossen sich der LAE an, doch viele blieben bewusst parteilos.<br>\n(&hellip;) Der Werdegang von Syriza zeigt, dass in ihrem gesamteurop&auml;ischen Richtungsstreit das Dilemma der Linken nicht lediglich unter dem Dilemma &bdquo;mehr oder weniger Europa&ldquo; oder &bdquo;Regierungsbeteiligung oder Linkspopulismus&ldquo; subsumiert werden kann. Ein ausschlie&szlig;licher Fokus darauf bei gleichzeitiger Vernachl&auml;ssigung der zentralen Rolle der gro&szlig;en Masse der arbeitenden Bev&ouml;lkerung kann die Linke langfristig l&auml;hmen &ndash; zum Beispiel, wenn als l&auml;ngst erledigt angesehene Debatten wieder auftauchen. In Griechenland ist es die Mazedonienfrage, in Deutschland der innerlinke Konflikt um Migration.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/syriza-establishment-griechenland-eu\">ada<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Sehr lesenswert. Aus dem Scheitern der Syriza lassen sich viele Lehren f&uuml;r linke Parteien in allen L&auml;ndern ziehen. Die wichtigste Lehre ist vielleicht die: Auch wenn ihr die Mehrheit in allen Wahlen bekommt, die Systemver&auml;nderung l&auml;sst sich nicht im Parlament bewerkstelligen. Bessere Argumente und gutes Zureden n&uuml;tzen nichts: man wird euch nicht machen lassen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gegenwind f&uuml;r Spahn<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister k&uuml;mmert sich eifrig um Fl&uuml;gelk&auml;mpfe, nicht aber um seinen Fachbereich. Pflegekr&auml;fte rufen zu Protesten auf<br>\n(&hellip;) Noch immer wei&szlig; Spahn zu allem etwas zu sagen. Ob Stimmungsmache gegen Fl&uuml;chtlinge und Migranten, pauschales Islambashing oder ignorante &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber Hartz-IV-Bezieher, Spahn ist nach wie vor ganz vorn dabei. Warten kann die bundesdeutsche &Ouml;ffentlichkeit hingegen darauf, dass der CDU-Mann, der zumindest offiziell den Titel Gesundheitsminister tr&auml;gt, sich den dr&auml;ngenden Problemen annimmt, die in seine Zust&auml;ndigkeit fallen. Sch&auml;tzungen zufolge fehlen in deutschen Krankenh&auml;usern mittlerweile weit &uuml;ber 100.000 Pflegekr&auml;fte, in der Altenpflege sind es &uuml;ber 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Situation der Besch&auml;ftigten ist seit Jahren &auml;u&szlig;erst prek&auml;r, was auch auf Kosten des Wohles der Patientinnen und Patienten geht. Tragf&auml;hige Konzepte, wie Spahn dieser Lage Herr werden will, gibt es bisher nicht.<br>\nAuf den Internetseiten von Verdi wird breit f&uuml;r die Teilnahme an den Protesten mobilisiert. &raquo;Mittlerweile wei&szlig; wohl jeder, wie gro&szlig; die Not in den Krankenh&auml;usern ist. Nur einer scheint das noch nicht mitbekommen zu haben: unser neuer Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU&laquo;, kritisiert dort etwa Jutta Markowski, Ergotherapeutin und Verdi-Vertrauensfrau am Knappschaftskrankenhaus Bottrop. Sie wirft Spahn vor, &raquo;mit Schlagworten um sich zu werfen&laquo;, statt sich &raquo;um die wirklichen Probleme zu k&uuml;mmern und f&uuml;r mehr Personal in den Kliniken zu sorgen&laquo;. Markowski weiter: &raquo;Wir brauchen dringend verbindliche gesetzliche Personalvorgaben, denn von alleine verbessert sich nichts.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/334386.gegenwind-f%C3%BCr-spahn.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kampfansage an die Gewerkschaften<\/strong><br>\nDie Mitte-Rechts-Regierung in &Ouml;sterreich setzt der Arbeiterbewegung schwer zu. Die ArbeitnehmerInnen und ihre Gewerkschaften wehren sich mit Verve. Bislang mit gewissem Erfolg. Doch k&ouml;nnen sie diesen Kampf gewinnen?<br>\nAngriff auf die Sozialpartnerschaft<br>\nDass es zu dieser Auseinandersetzung kommt, ist wohl nur eine Frage der Zeit: Die Regierungskoalition, die Kurz&rsquo; Volkspartei (&Ouml;VP) und die extrem rechte Freiheitliche Partei &Ouml;sterreichs (FP&Ouml;) seit einem halben Jahr bilden, schw&auml;cht die Arbeitnehmerbewegung, wo sie nur kann. Die &Ouml;VP ist wirtschaftsfreundlicher denn je und hat sich auch ihren Wahlkampf im vergangenen Jahr von potenten Unternehmern mitfinanzieren lassen; diesen muss sie nun gerecht werden. Die FP&Ouml; dagegen hat ein grunds&auml;tzliches Problem mit Arbeitnehmervertretern; sie hat sich in ihren Reihen nie durchsetzen k&ouml;nnen.<br>\nGemeinsam bem&uuml;hen sich die Regierungsparteien nun, die Gewerkschaft als Kollektivvertragspartner ebenso zu demolieren wie als Tr&auml;gerin des Sozialversicherungssystems. Au&szlig;erdem sollen die Mittel gek&uuml;rzt werden, die der berufsst&auml;ndischen Arbeiterkammer zur Verf&uuml;gung stehen. Und nebenbei wird an einer Reform der Arbeitslosenunterst&uuml;tzung gearbeitet, die sich auffallend stark am deutschen Hartz IV-Modell orientiert. In Anbetracht der starken Rolle, die die rot-wei&szlig;-rote Arbeitnehmerbewegung in der Geschichte des Landes spielt, ist es alles in allem nicht &uuml;bertrieben, von einer echten Kampfansage an sie zu reden.<br>\n(&hellip;) Wie sich auch die Gewerkschafter bewusst sind, dass sich die Herren von der Regierung bei ihrem aktuellen Vorhaben, 12-Stunden-Arbeitstage einzuf&uuml;hren, die Finger verbrennen k&ouml;nnten. Besonders die Freiheitlichen unter ihnen, die behaupten, eine Partei der kleinen Leute zu sein, haben diesbez&uuml;glich schon sehr viel Unmut zu sp&uuml;ren bekommen.<br>\nDie Regierung definiert sich &uuml;ber ihre Anti-Fl&uuml;chtlings-Politik<br>\nWollen sich die Arbeitnehmervertreter behaupten, m&uuml;ssen sie in den n&auml;chsten Wochen und Monaten also verst&auml;rkt mobilisieren. Haben sie die &Ouml;ffentlichkeit in dieser Frage auf ihrer Seite, machen sie es der Regierung in jedem Fall schwerer, ihre Vorhaben zu realisieren. Wobei die Ausdauer der Gewerkschafter und Arbeiterk&auml;mmerer von entscheidender Bedeutung sein wird. Die Regierung definiert sich in erster Linie &uuml;ber ihre Politik gegen Fl&uuml;chtlinge. Denn das ist nach wie vor mehrheitsf&auml;hig. Und das ist ein Bonus, den sie durch unpopul&auml;re Ma&szlig;nahmen in anderen Bereichen nicht von heute auf morgen verspielen kann. Auch wenn noch so sehr dagegen protestiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++55f0e888-73bd-11e8-b73a-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<p><strong>Dazu: Von 7 &bdquo;Fakten&ldquo; der Wirtschaftskammer zum 12h-Tag sind 7 falsch<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskammer (WK&Ouml;) hat ein peinliches Video in Umlauf gebracht und wirbt damit f&uuml;r den 12-Stunden-Tag. Die Kollegen und Kolleginnen von VICE haben es ausf&uuml;hrlich analysiert. &Ouml;sterreich ist dort eine heile Scheibenwelt, Plastelien-M&auml;nnchen freuen sich &uuml;ber l&auml;ngere Arbeitstage. Auf der Homepage pr&auml;sentiert die WK&Ouml; einen Fakten-Check. 7 Fakten gegen Vorurteile. Bl&ouml;d nur, dass alle 7 Fakten fake sind.<br>\nDrei Monate bevor die Regierung den Entwurf zum 12-Stunden-Tag vorgelegt hat, hat die Wirtschaftskammer die Homepage wirschauenaufoesterreich.at registrieren lassen. Die WK&Ouml; hat offenbar genau gewusst, was im Gesetzestext stehen wird und wie sie das den Besch&auml;ftigten verkaufen werden. Man fragt sich: Hat die WK&Ouml; das Gesetz geschrieben?<br>\nNicht ganz sauber ist &uuml;brigens, dass Kammergelder f&uuml;r ein teures Werbevideo der Kurz-Regierung ausgeben wird. Auf Twitter sch&auml;tzt der Vizepr&auml;sident der WK&Ouml; Wien, dass die Kampagne samt Video etwa 1 Million Euro gekostet hat. Angesichts dessen k&ouml;nnte man sich erwarten, dass zumindest die Behauptungen der WK&Ouml; zum Thema Arbeitszeit stimmen. Doch weit gefehlt. 7 Fakten sind leider 7 Fakes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/von-7-fakten-der-wirtschaftskammer-zum-12h-tag-sind-7-falsch\/\">Kontrast.at<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: 12-Stunden-Tag: K&ouml;nnen ArbeitnehmerInnen ihn k&uuml;nftig noch ablehnen?<\/strong><br>\nDer Initiativantrag zur &Auml;nderung des Arbeitszeitgesetzes wird &ouml;ffentlich heftig diskutiert. Ein Aspekt der Diskussion ist das Ablehnungsrecht. Also inwiefern ArbeitnehmerInnen k&uuml;nftig &bdquo;Nein&ldquo; zum 12-Stunden-Tag sagen k&ouml;nnen. Die Analyse des Gesetzestextes zeigt: &Uuml;berstunden abzulehnen, kann sogar noch schwerer werden.<br>\n(&hellip;) Im besten Fall hat sich nichts ver&auml;ndert, im schlechtesten ist die elfte und zw&ouml;lfte Stunde leichter anordenbar<br>\nAls zusammenfassendes Ergebnis l&auml;sst sich damit Folgendes festhalten: Schon die Auslegung des neuen Ablehnungsrechtes nach dem Wortlaut und dem Zusammenhang mit anderen relevanten Gesetzesbestimmung zeigt, dass dieses zu vielen Auslegungsproblemen und damit zu einer unklaren Rechtslage f&uuml;hrt. Im f&uuml;r die ArbeitnehmerInnen besten Fall wurde einfach unklar formuliert und es hat sich gegen&uuml;ber dem bisherigen Rechtsbestand gar nichts ver&auml;ndert. Im schlechtesten Fall &ndash; und diese Interpretation ist vertretbar &ndash; kann die elfte und zw&ouml;lfte Stunde leichter angeordnet werden als die neunte und die zehnte. Damit kann sich das wohl als Schutzschild intendierte Ablehnungsrecht als Bumerang entpuppen und sogar zu einer Verschlechterung der Rechtslage f&uuml;r davon betroffene ArbeitnehmerInnen f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/12-stunden-tag-ablehnungsrecht\/\">A &amp; W Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stromnetz-R&uuml;ckkauf bringt Hamburg allm&auml;hlich Gewinn &ndash; viele Hacker-Angriffe<\/strong><br>\nIn Hamburg ist das Stromnetz seit vier Jahren wieder in der Hand der Stadt. Nicht nur gesch&auml;ftlich zahle sich der R&uuml;ckkauf aus, freut sich der Senator.<br>\nDer R&uuml;ckkauf des Hamburger Stromnetzes von der Stadt zahlt sich allm&auml;hlich aus. Das Unternehmen f&uuml;hre mit 21,6 Millionen Euro f&uuml;r 2017 einen mehr als kostendeckenden Gewinn an die Stadt ab, berichtete der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Stromnetz Hamburg GmbH, Christian Heine, am Montag.<br>\nPreis: 610 Millionen Euro<br>\nNach einem Volksentscheid hatte die Stadt Hamburg das Stromnetz r&uuml;ckwirkend zum 1. Januar 2014 wieder komplett von Vattenfall &uuml;bernommen und zahlte daf&uuml;r mehr als 610 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Stromnetz-Rueckkauf-bringt-Hamburg-allmaehlich-Gewinn-viele-Hacker-Angriffe-4084412.html\">heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Kreislauf des Wassers<\/strong><br>\n14 Jahre lang waren die Berliner Wasser&shy;betriebe teilprivatisiert. Seit 2013 geh&ouml;ren sie wieder der Kommune. Am wenigsten betroffen waren und sind in diesem Fall die Besch&auml;ftigten von der Privatisierung und Rekommunalisierung. Die Berliner\/innen hingegen zahlen trotz Preissenkungen noch immer zu viel f&uuml;rs Wasser<br>\n(&hellip;) im Jahre 1999, hatte der Berliner Senat f&uuml;r insgesamt 1,7 Milliarden Euro 49,9 Prozent der Wasserbetriebe an die Energiekonzerne RWE und Veolia verkauft. Vor allem um das Haushaltsdefizit auszugleichen.<br>\nPreise um 150 Prozent erh&ouml;ht<br>\nDer Verkauf scheint von langer Hand geplant gewesen zu sein. Ein Gutachten der Industrie- und Handelskammer Berlin von 2011 stellte fest: Zwischen 1990 und 2000 waren die Trinkwasserpreise bereits um 125,6 Prozent erh&ouml;ht wurden. In den zehn Jahren nach der Teilprivatisierung betrug die Steigerung dann noch 24,2 Prozent. Die BWB scheinen also f&uuml;r die bevorstehende &Uuml;bernahme gem&auml;stet worden zu sein, sie sollten attraktiv und lukrativ f&uuml;r die privaten Betreiber sein. Vor allem, weil den K&auml;ufern &uuml;ppige Gewinne zugesichert worden waren, wie sich sp&auml;ter herausstellte.<br>\n2007 hatte sich n&auml;mlich der &bdquo;Berliner Wassertisch&ldquo; gegr&uuml;ndet, der ein Volksbegehren startete und einen Volksentscheid durchsetzte, der zur Rekommunalisierung der BWB f&uuml;hrte. Das Motto des Wassertischs lautete: &bdquo;Schluss mit Geheimvertr&auml;gen &ndash; Wir Berliner wollen unser Wasser zur&uuml;ck.&ldquo; 2011 entschieden sich 98,2 Prozent der Berliner\/innen, die abstimmten, f&uuml;r die Offenlegung der Vertr&auml;ge und die Rekommunalisierung, die dann schlie&szlig;lich 2013 abgeschlossen wurde.<br>\n(&hellip;) Aus M&auml;rchen lernen<br>\nIn der Berliner Wassercharta, die Gerlinde Schermer und ihre Mitstreiter\/innen mit dem Ende 2013 gegr&uuml;ndeten Berliner Wasserrat vorgelegt haben, ist eine m&ouml;gliche weitere Zukunft formuliert: &bdquo;Die Berliner Wasserbetriebe werden nicht gewinnorientiert gef&uuml;hrt. Sie erheben Geb&uuml;hren, mit denen die Kosten der Einrichtungen gedeckt sowie R&uuml;cklagen f&uuml;r Investitionen in eine nachhaltige wirtschaftliche und technische Entwicklung gebildet werden k&ouml;nnen.&ldquo; Das Ziel ist ein kommunaler Betrieb mit B&uuml;rgerbeteiligung. Transparenz sei wichtig, sagt Schermer. Und dass das Geld der Wasserkunden auch nur f&uuml;r die Wasserwerke verwendet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2018\/ausgabe-04\/gesellschaft\/reportage\/seiten-12-13\/im-kreislauf-des-wassers\">Verdi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Ausverkauf<\/strong><br>\nWie internationale Finanzkonzerne mit Hilfe einer willigen Politik die &ouml;ffentlichen Wohnungsbest&auml;nde &uuml;bernommen haben. Die organisierte Katastrophe auf dem Wohnungsmarkt<br>\nVonovia. Schon mal geh&ouml;rt? So hei&szlig;t der gr&ouml;&szlig;te Eigent&uuml;mer von Mietwohnungen in Deutschland. Vonovia geh&ouml;ren 355.000 Wohnungen in den gr&ouml;&szlig;eren deutschen St&auml;dten, zum Beispiel 32.500 in Berlin. Zus&auml;tzlich verwaltet der Konzern 65.000 Wohnungen anderer Eigent&uuml;mer. Anfang Mai dieses Jahres feierte Vonovia-Chef Rolf Buch bei der Aktion&auml;rsversammlung im RuhrCongress-Centrum Bochum die Erfolge: F&uuml;r das Jahr 2017 betr&auml;gt der Reingewinn 2,567 Milliarden Euro. Die Dividende f&uuml;r die Aktion&auml;re wird um 15 Prozent erh&ouml;ht. Und wer sind die Aktion&auml;re, bei denen die Dividenden aus den 2,567 Mrd. Euro Reingewinn landen? Es sind die &shy;Finanzkonzerne Blackrock, Norges, Barclays Capital, Lansdowne Partners, Invesco, Wellcome Trust, Wellington, Terra Firma, Cicap und Citigroup. Sie haben ihren operativen Sitz vor allem in New York und London und ihren Steuersitz in den bekannten Finanzoasen wie Delaware \/ USA und den Niederlanden.<br>\n(&hellip;) Aber mit Vonovia ist das Wohnungs&shy;eigentum dieser Gro&szlig;aktion&auml;re kei&shy;nes-wegs ersch&ouml;pft. Der zweitgr&ouml;&szlig;te &shy;Eigen-t&uuml;mer von Mietwohnungen in Deutsch- land hei&szlig;t Deutsche Wohnen AG. Der Konzern mit heute 163.000 Wohnungen, davon 100.000 in Berlin, wurde schrittweise von der Deutschen Bank zusammengekauft. Auch er geh&ouml;rt heute weitgehend denselben Aktion&auml;ren wie Vonovia, n&auml;mlich Sun Life Financial, Blackrock und Norges. &Auml;hnlich ist es bei der Landesentwicklungs-Gesellschaft (LEG): Die 91.000 Wohnungen des Landes Nordrhein-Westfalen wurden 2008 von der CDU-FDP-&shy;Landesregierung zun&auml;chst an Whitehall, eine Tochter von Goldman Sachs, verkauft. Seit dem B&ouml;rsengang hei&szlig;en hier die neuen Eigent&uuml;mer Blackrock, Massachusetts Financial, Deutsche Bank, AXA Versicherungen und BNP Paribas Investment Partners (Frankreich).<br>\nGigantische Mietsteigerungen<br>\nDie skandal&ouml;sen Zahlen, auf denen die &shy;Erfolge von Vonovia und Blackrock &amp; Co beruhen, wurden bei der Hauptversammlung im Bochumer RuhrCongress am 9. Mai nicht direkt genannt, aber die Aktion&auml;re kannten sie und freuten sich klammheimlich: Seit 2008 sind die Mieten in Berlin um 76 Prozent gestiegen, in M&uuml;nchen um 43 Prozent, in Stuttgart um 41 Prozent, in N&uuml;rnberg um 38 Prozent, in Leipzig und Bremen und Frankfurt um 35 Prozent, in Dresden um 34 Prozent, in Dortmund um 33 Prozent, in M&uuml;nster um 31 Prozent, in Hamburg und K&ouml;ln um 30 Prozent. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2018\/ausgabe-04\/gesellschaft\/gesellschaft\/seite-9\/der-grose-ausverkauf\">Verdi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Mann, der nichts wissen wollte<\/strong><br>\nElf Jahre f&uuml;hrte Rupert Stadler den Audi-Konzern, lange hat er sich im Dieselskandal durchgewurstelt. Doch das klappt offenbar nicht mehr: Die Staatsanwaltschaft lie&szlig; den Top-Manager verhaften.<br>\n(&hellip;) Nun sitzt der 55-j&auml;hrige Spitzenmanager in U-Haft. Ein neuer H&ouml;hepunkt in dem seit fast drei Jahren w&auml;hrenden Skandal um manipulierte Dieselmotoren und Abgasbetrug im VW-Konzern, zu dem auch die Tochter Audi geh&ouml;rt.<br>\n(&hellip;) Audi als Keimzelle des Dieselskandals<br>\nInzwischen gilt Audi als Keimzelle des Dieselskandals. Hier entwickelten Techniker bereits fr&uuml;h jene Betrugssoftware in Dieselmotoren, die nur auf dem Pr&uuml;fstand gute Abgaswerte garantiert und die dann die Abgasreinigung auf der Stra&szlig;e einfach abschaltet. Die Software steckte in den Drei-Liter-Dieselmotoren, die Audi f&uuml;r den gesamten VW-Konzern baute &ndash; und die deshalb auch im VW Touareg und Porsche Cayenne zum Einsatz kamen.<br>\nAls im September 2015 der Dieselskandal durch Vorw&uuml;rfe aus den USA &ouml;ffentlich wurde, versuchte Stadler zun&auml;chst, sich und Audi aus der Sache herauszuhalten. Noch Anfang November 2015 dementierte das Unternehmen per Pressemitteilung, in den Dieselmotoren eine unzul&auml;ssige Abschaltvorrichtung eingebaut zu haben. Ein paar Wochen sp&auml;ter musste Audi allerdings zugeben, dass das wohl falsch war.<br>\nDie Staatsanwaltschaft wirft Stadler und seinem Vorstandskollegen Betrug sowie mittelbare Falschbeurkundung vor. Stadler soll als Vorstandschef zugelassen haben, dass weiter manipulierte Dieselautos auf den europ&auml;ischen Markt kommen, obwohl er schon l&auml;nger davon wusste.<br>\nLassen sich die gegen Stadler von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorw&uuml;rfe beweisen, droht dem Audi-Chef theoretisch eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Noch ist allerdings unklar, ob tats&auml;chlich Anklage erhoben wird. Dazu dauern die Ermittlungen noch an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/audi-chef-rupert-stadler-der-mann-der-nichts-wissen-wollte-a-1213625.html\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Kleine Auszeit&rdquo; im F&uuml;nf-Sterne-Hotel<\/strong><br>\nDer Industriekonzern Bilfinger steht wegen Korruption seit Jahren unter US-Aufsicht. Der Fall einer Tochterfirma zeigt, wie Manager mit dem Geld des Unternehmens geprasst haben.<br>\n(&hellip;) In den vergangenen Tagen hat der SPIEGEL Unregelm&auml;&szlig;igkeiten im Bilfinger-Imperium enth&uuml;llt. Sie deuten darauf hin, dass die Konzernleitung jahrelang nicht so genau hingesehen hat, wenn es um den Einsatz unlauterer Mittel im Wettbewerb um lukrative Auftr&auml;ge ging. Das Beispiel BBS zeigt wie unter einem Brennglas, woran der Bilfinger-Konzern &uuml;ber Jahre hinweg krankte: Eine Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber ethischen Fragen der guten Unternehmensf&uuml;hrung. Und dazu eine ausgepr&auml;gte Selbstbedienungsmentalit&auml;t. Das legen vertrauliche Dokumente nahe, die dem SPIEGEL vorliegen.<br>\nBei BBS ging es nicht blo&szlig; um Spesenrittertum. Es ging auch um Korruption und mutma&szlig;liche Selbstbereicherung in der F&uuml;hrungsspitze. Um s&uuml;ndhaft teure Geschenke, deren Empf&auml;nger bis heute unbekannt sind. Um Zuwendungen an Amtstr&auml;ger, nebul&ouml;se Provisionszahlungen an Vertreter und Berater, millionenschwere Baukassen &ndash; und eine teils intransparente Buchhaltung.<br>\nM&ouml;gliche Korruption in Bangladesch<br>\nBBS, ein 1600-Mitarbeiter-Unternehmen mit Sitz in Oberhausen, hielt Kraftwerke instand, wartete und erneuerte sie. Ebenso wie die Konzernmutter Bilfinger machte auch BBS millionenschwere Gesch&auml;fte im Ausland. Jahrelang konnten die BBS-Manager kaum behelligt schalten und walten.<br>\n(&hellip;) Aber BBS ist mittlerweile Vergangenheit. Im September 2017 schloss der Konzern das Unternehmen mit zwei weiteren Gesellschaften zur Billfinger Engineering &amp; Technologies GmbH zusammen. Hoffentlich funktioniert dort das interne Kontrollsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bilfinger-spesenritter-und-korruption-bei-tochterfirma-bbs-a-1213549.html\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Master in Korruption? Roland Koch lehrt an der Frankfurt School of Finance &amp; Management<\/strong><br>\nRoland Koch lehrt heute an der privat betriebenen Frankfurt School of Finance &amp; Management, obwohl (oder weil?) er als CDU-Politiker, Ministerpr&auml;sident und inzwischen auch Baukonzern-Manager in kriminelle, korrupte und oft einfach ekelhafte Aff&auml;ren verstrickt war. Raffgierig wurden in seinem Umfeld in Hessen Schwarze CDU-Kassen mit Schmiergeld gef&uuml;llt, das angeblich aus Erbschaften von &bdquo;reichen Juden&ldquo; stammte. Aufrechte Steuerfahnder, die Steuern bei reichen Leuten eintreiben wollte, wurden schikaniert und mit widerlichen Methoden aus dem Amt gemobbt, ihre Existenz durch Psychiatrisierung zerst&ouml;rt. Auch beim Bauriesen Bilfinger leistete Koch miese Arbeit, trieb ihn an den Rand der Pleite und wg. Korruption will Bilfinger nun 120 Millionen Schadensersatz (weil die US-Beh&ouml;rden sie erwischt haben und nat&uuml;rlich wieder einmal nicht die deutsche Justiz).(&hellip;) Der tief in all diese dunklen Machenschaften verstrickte und f&uuml;r viele Schlampereien und Schweinereien auf h&ouml;chster Ebene alleinverantwortliche Roland Koch erhielt f&uuml;r seine ruhmreichen T&auml;tigkeiten folgende Auszeichnungen:&hellip;..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jasminrevolution.wordpress.com\/2018\/06\/19\/wo-die-korruption-selbst-lehrt-frankfurt-school-of-finance-management\/\">JASMINEREVOLUTION<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Lesenswert. Der Aufstieg und Werdegang des umtriebigen Roland Koch. Vom hessischen CDU Landesvorsitzenden zum Ministerpr&auml;sidenten, danach zum Vorstandsvorsitzenden des Baukonzerns Bilfinger und schlie&szlig;lich zum Professor an der Frankfurt School of Finance and Management.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&uuml;stungsmarkt Polizei<\/strong><br>\n&bdquo;Grunds&auml;tzlich gilt: Wir m&uuml;ssen f&uuml;r Waffengleichheit sorgen.&ldquo;<br>\n(Roger Lewentz, Innenminister von Rheinland-Pfalz, Anfang M&auml;rz 2015)(1)<br>\nMit diesem inoffiziellen Leitspruch des damaligen Vorsitzenden der Innenministerkonferenz begann im Fr&uuml;hjahr 2015, nach den Anschl&auml;gen auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einen j&uuml;dischen Supermarkt in Paris, ein R&uuml;stungswettlauf der Polizeibeh&ouml;rden in Deutschland. So f&uuml;hrte Lewenz im selben Interview mit der Welt aus: &bdquo;Da alle 16 L&auml;nder eine bessere Ausr&uuml;stung beschaffen wollen, gibt es bereits Engp&auml;sse auf dem Markt.&ldquo;(2) Dieser Trend ist allerdings keine bundesdeutsche Eigenheit, sondern europaweit zu beobachten.<br>\nDer Vorlauf der aktuellen Aufr&uuml;stung reicht jedoch deutlich weiter zur&uuml;ck, als es die aktuelle Debatte nahelegt. So waren die Anschl&auml;ge in Paris der Punkt, an dem eine ohnehin anstehende Entwicklung mit einer &ouml;ffentlichen Begr&uuml;ndung, zunehmendem politischem Druck und der dadurch m&ouml;glichen kurzfristigen Bereitstellung von Finanzmitteln zum Durchbruch gekommen ist. Die Ans&auml;tze der Aufr&uuml;stung gehen teils &uuml;ber zehn Jahre zur&uuml;ck &ndash; z.B. mit der Begr&uuml;ndung, besser gegen Amokl&auml;ufer vorgehen zu k&ouml;nnen.<br>\nAuch wenn die Kooperation zwischen Polizeibeh&ouml;rden und R&uuml;stungsunternehmen aktuell neuen Aufschwung erh&auml;lt, ist sie historisch nicht neu. So waren es neben der jungen Bundeswehr auch der bereits zuvor gegr&uuml;ndete Bundesgrenzschutz und die Bereitschaftspolizeien der L&auml;nder, die in der Bonner Republik der Nachkriegszeit wichtige Abnehmer der wieder aufbl&uuml;henden heimischen R&uuml;stungsindustrie waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/06\/13\/ruestungsmarkt-polizei\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wir Alternativlosen<\/strong><br>\n&raquo;Wir k&ouml;nnen nicht die im Iran-Gesch&auml;ft engagierte deutsche Wirtschaft vor den US-Sanktionen sch&uuml;tzen.&laquo; Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Au&szlig;enminister Heiko Maas geben sich machtlos. Kanzlerin Merkel, alternativlos: Trumps rechtswidrige Aufk&uuml;ndigung des Vertragswerks mit Iran &raquo;besch&auml;digt das Vertrauen im internationalen Umgang&laquo;.<br>\nDie journalistische Hammelherde in den korporierten Massenmedien referiert die vermeintliche Hilf- und Ratlosigkeit des politischen Establishments und bohrt nicht nach. Keiner kommt auf die Idee, einmal wirklich s&auml;mtliche Handlungsoptionen der Europ&auml;er zu ermitteln und aufzulisten. Es gibt keine offene Debatte &uuml;ber alle Mittel der Gegenwehr Regierung und Parlament diskutieren nicht.<br>\nMan h&auml;tte doch gar zu gern erfahren, was Trumps v&ouml;lkerrechtswidrigen Abenteuern entgegenzusetzen w&auml;re &ndash; und warum unsere politische Kaste davor kneift. Der Informationsauftrag des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks bleibt trotz der Dringlichkeit dieser Fragen unbeachtet<br>\nWie w&auml;re es, eine Klage bei der Welthandelsorganisation gegen den US-Vertragsbruch vorzubereiten? Washington hat bereits erste sanktionsbewehrte Verbote von Gesch&auml;ften mit Iran gegen europ&auml;ische Konzerne ausgesprochen (Airbus-Industries ist zum Beispiel davon betroffen). Wie darauf antworten?<br>\nErstens: Einbestellung des neuen US-Botschafters Richard Grenell. Der Mann mit der anr&uuml;chigen Vergangenheit hatte, kaum war er in Berlin akkreditiert, von der deutschen Wirtschaft verlangt, sofort ihre Gesch&auml;fte mit dem Iran abzubrechen.<br>\nZweitens: Schrittweise Aufhebung der deutschen und der EU-Sanktionen gegen Russland bis zur vollst&auml;ndigen Normalisierung.<br>\nDrittens: Ein Gesetz zur knackigen Besteuerung von US-Konzernen, die bisher in der BRD zwar ein Milliardengesch&auml;ft machen, jedoch fast keine Steuern zahlen (Starbucks, General Motors, Microsoft, Apple, Amazon, Google, Facebook &hellip;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/11-2018&amp;textfile=4384\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein gro&szlig;er Erfolg: Die Reform der Entsenderichtlinie<\/strong><br>\nSeit langem fordern Gewerkschaften in der EU die &Uuml;bertragung von mehr Schutzbestimmungen auf entsandte Besch&auml;ftigte. Die Verabschiedung der Reform der Entsenderichtlinie durch das Europ&auml;ische Parlament ist ein Erfolg &ndash; und war durchaus keine Selbstverst&auml;ndlichkeit.<br>\n(&hellip;) Der gr&ouml;&szlig;te Anteil an Arbeitnehmerentsendungen findet sich im Bausektor. Gehen Sie an einer deutschen Baustelle vorbei, ist also alles andere als ausgemacht, dass f&uuml;r die dort T&auml;tigen ausschlie&szlig;lich deutsches Arbeitsrecht gilt. Vielmehr d&uuml;rfte f&uuml;r einige der Bauarbeiter auch polnisches oder etwa spanisches Arbeitsrecht Anwendung finden. Dasselbe gilt nat&uuml;rlich f&uuml;r franz&ouml;sische und d&auml;nische Baustellen usw.: Auf das Prinzip &bdquo;ein Ort, ein Arbeitsrecht&ldquo; ist kein Verlass mehr.<br>\nSeither forderten die Gewerkschaften eine Reform der Entsenderichtlinie, die die &Uuml;bertragung von mehr Schutzbestimmungen auf entsandte Besch&auml;ftigte erlaubt &ndash; und dies ist nun, gut 10 Jahre nach Laval, gelungen. Mit einer gro&szlig;en Mehrheit verabschiedete das EP am 29. Mai 2018 einen zwischen der Kommission, dem Ministerrat und dem EP ausgehandelten Kompromiss.<br>\nDas gesamte Arbeits- und Sozialrecht des Ziellands<br>\nDie entscheidende Neuerung besteht darin, dass sich die anzuwendenden Ziellandbestimmungen bei den L&ouml;hnen nun nicht mehr auf Mindestlohns&auml;tze beschr&auml;nken. Zulagen und Zuschl&auml;ge sind zu ber&uuml;cksichtigen und auch ganze Tarifgitter d&uuml;rfen nun &uuml;bertragen werden. Auch wird klargestellt, dass die Unternehmen, nicht etwa die Besch&auml;ftigten die Kosten f&uuml;r Reise und Unterkunft zu tragen haben. Nach Ablauf von 18 Monaten gilt f&uuml;r entsandte Arbeitnehmer nunmehr das gesamte Arbeits- und Sozialrecht des Ziellands. Die Mitgliedstaaten haben bis zur Mitte des Jahres 2020 Zeit, die neuen Bestimmungen umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/06\/ein-grosser-erfolg-die-reform-der-entsenderichtlinie\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Westen hat seine Chance gehabt<\/strong><br>\nAnstatt seinen eigenen Untergang zu betrauern, sollte der Westen endlich seine Verantwortung f&uuml;r das Elend der Welt anerkennen.<br>\n(&hellip;) Das falsche Selbstbild des Westens Suggeriert wird dabei selbstverst&auml;ndlich immer eine moralische &Uuml;berlegenheit des Westens. Geredet wird schlie&szlig;lich nicht nur &uuml;ber die wirtschaftlichen und politischen Vorteile einer amerikanischen Schirmherrschaft, die die L&auml;nder der Europ&auml;ischen Union zu verlieren f&uuml;rchten, sondern der Westen wird auch umstandslos mit Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit gleichgesetzt&hellip;.<br>\nDenn all diese Werte hat der Westen zwar stets gerne in seinen Sonntagsreden im Mund gef&uuml;hrt, aber nicht unbedingt immer sein tats&auml;chliches Handeln daran orientiert. Ganz im Gegenteil hat er sich insbesondere gerne dann auf sie berufen, wenn es ihm darum ging, seine fragw&uuml;rdigen milit&auml;rischen Interventionen &ndash; denen meist ganz andere Motive zugrunde lagen &ndash; moralisch zu rechtfertigen. Das &uuml;berh&ouml;hte Selbstbild des Westens, und darin liegt eins seiner fundamentalen Probleme, ist immer schon eine Illusion gewesen, es war immer schon eher ein Ausdruck seiner Arroganz als seiner tats&auml;chlichen &ndash; moralischen oder praktischen &ndash; &Uuml;berlegenheit &uuml;ber andere politische Systeme und Regionen der Erde. Darum aber kann der Niedergang des Westens nur den &uuml;berraschen, der dieser Illusion erlegen war.<br>\n(&hellip;) Es gibt also hier keine Ausrede. Es liegt auf der Hand: Die Kriege, Konflikte und Desaster, wie wir sie zurzeit &uuml;berall auf der Welt erleben und die den Westen in Bedr&auml;ngnis bringen, sind ein langgezogenes Echo auf die Politik, wie sie in den Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vom Westen selbst vorangetrieben wurde. Es stellt die Konsequenz einer Politik dar, die, anstatt die historische Stunde zu nutzen, um Frieden auf der Welt zu schaffen, sich in Arroganz, Hochmut und Dummheit verschanzte. Die auch nach dem Ende des Kalten Krieges weiter Krieg spielen wollte und damit die Gewaltspirale immer weiterdrehte<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000081608243\/Der-Westen-hat-seine-Chance-gehabt\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>BIB Aktuell #21: BIB-Konferenz, Mord und Narreteien<\/strong><br>\nAm Freitag dieser Woche brachten israelische Scharfsch&uuml;tzen bei den Demonstrationen gegen das Eingesperrtsein im Gazastreifen wieder einen Menschen um: Sie erschossen die 21-j&auml;hrige Rettungssanit&auml;terin Razan al-Najjar, wahrscheinlich durch Schuss in die Brust, kurz nachdem sie sich um einen Verletzten gek&uuml;mmert hatte. Es ist entsetzlich. Die M&ouml;rder m&uuml;ssen vor Gericht gestellt werden. Daf&uuml;r setzt sich u.a. medico international ein &ndash; und st&ouml;&szlig;t auf Granit, wie hier eindr&uuml;cklich beschrieben wird.<br>\nOhne sich &uuml;ber solche entsetzlichen Verbrechen den Kopf zu zerbrechen, gehen Leute, die sich f&uuml;r Freunde Israels halten, weiter ihren Narreteien nach. Die neuste Verr&uuml;cktheit entz&uuml;ndete sich an Prof. Susan Slyomovics, die n&auml;chsten Mittwoch einen Vortrag an der FU Berlin h&auml;lt. Sie ist Lehrstuhlinhaberin am Institut f&uuml;r Anthropologie der Universit&auml;t von Kalifornien in Los Angeles. In ihrem Vortrag wird sie die Motive diskutieren, aus denen heraus ihre j&uuml;dische Mutter und Gro&szlig;mutter deutsche Wiedergutmachungszahlungen ablehnten. Diese Zahlungen wird sie mit Reparationszahlungen vergleichen, die Frankreich im Kontext seiner algerischen Kolonialpolitik speziell an algerische Juden zahlte. Schlie&szlig;lich wird sie versuchen, daraus Lehren zu ziehen, welche Rolle bei einer Beilegung des Israel\/Pal&auml;stina-Konflikts Reparationszahlungen an Pal&auml;stinenser spielen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bibjetzt.wordpress.com\/2018\/06\/04\/bib-aktuell-21-bib-konferenz-mord-und-narreteien\">BIB Blog<\/a>\n<p><strong>Dazu: BIB Aktuell #22: Bernie Sanders bringt Kritik an Israel in den Mainstream<\/strong><br>\nNicht viele Medienleute haben das bemerkt &ndash; verst&auml;ndlich angesichts des Problems, mit Donald Trump Schritt zu halten &ndash; , aber im Windschatten von Trump und Benjamin Netanjahu stellt Bernie Sanders den US-amerikanischen Diskurs &uuml;ber Israel auf dramatische Weise in Frage.<br>\nWenn Sanders 2020 wahrscheinlich f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft kandidiert und die Journalisten ihm wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, werden sie schockiert sein. Die israelische Regierung und das amerikanisch-j&uuml;dische Establishment werden v&ouml;llig au&szlig;er sich sein.<br>\nLetzten Monat &uuml;berschritt Sanders eine der roten Linien, die den politisch akzeptierten Diskurs in Washington &uuml;ber Israel abgrenzt. Er organisierte den ersten Brief von mehreren Senatoren, der Israels Blockade des Gazastreifens kritisiert. Letzte Woche ging er sogar noch weiter, mit einem Video, das anders ist als alles, was ich jemals von einem amerikanischen Senator gesehen habe.<br>\n(&hellip;)<br>\nBernie Sanders, der jetzt bessere Chancen hat, Pr&auml;sident zu werden, als jeder andere Jude in der amerikanischen Geschichte, hat keine Angst. Und als Folge davon k&ouml;nnte er in den n&auml;chsten zwei Jahren die amerikanische Debatte &uuml;ber Israel auf eine Weise ver&auml;ndern, wie wir es seit Jahrzehnten nicht erlebt haben.<br>\nVielleicht erweist sich der Mut der Demonstranten in Gaza doch als ansteckend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bib-jetzt.de\/bib-blog.html\">BIB Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Atomkrieg ist eine dumme Idee<\/strong><br>\nMehr als 10 000 Atombomben gibt es auf der Welt &ndash; doch wie viele davon k&ouml;nnte ein Land einsetzen, ohne sich selbst massiv zu schaden? Wissenschaftler haben nachgerechnet.<br>\nEin Land, das hunderte oder tausende Atomwaffen einsetzt, t&ouml;tet damit einen betr&auml;chtlichen Teil seiner eigenen Bev&ouml;lkerung &ndash; auch wenn der Gegner nicht zur&uuml;ckschl&auml;gt. Deswegen sei es selbst in der Logik der Abschreckung kompletter Irrsinn, mehr als etwa 100 Atombomben zu besitzen, schreiben Joshua M. Pearce von der Universit&auml;t Aalto und David C. Denkenberger von der Tennessee State University in &raquo;Safety&laquo;. Hintergrund ist der hypothetische &raquo;nukleare Winter&laquo;, den Ru&szlig; und Staub der brennenden St&auml;dte ausl&ouml;sen k&ouml;nnten, wenn in einem Atomkrieg gr&ouml;&szlig;ere Mengen Nuklearwaffen zum Einsatz kommen. Der Staubschleier w&uuml;rde, darauf deuten Simulationen hin, Licht und W&auml;rme abhalten und die Lebensmittelversorgung gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/atomkrieg-ist-eine-dumme-idee\/1571614\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44529","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44529"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44570,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44529\/revisions\/44570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}