{"id":4454,"date":"2010-01-13T09:12:23","date_gmt":"2010-01-13T08:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4454"},"modified":"2010-01-13T09:13:17","modified_gmt":"2010-01-13T08:13:17","slug":"hinweise-des-tages-1057","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4454","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Steuersenkung als Prestigefrage; Teilzeitbesch&auml;ftigung nimmt zu; Hartz IV gescheitert; brutalstfreundlicher Kapitalismus; mehr Peitsche, weniger Zuckerbrot; Spekulation bei Rohstoffen k&ouml;nnten Konjunktur arbw&uuml;rgen; Frankreich verdient mit Boni-Steuer; BayernLB-Deal und Stoiber; Basler Zentralbank wusste schon fr&uuml;h vom Desaster; Kesseltreiben gegen Bahn; R&uuml;ttgers Tricks; PKV-Lobbyist als G&auml;rtner; Studierende &uuml;berfordert; K&auml;&szlig;mann trifft ins Schwarze; K&ouml;ln kassiert Hoteliersteuersenkung f&uuml;r Kultur; Tipps. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Steuerdiskussion: Die Quadratur des Kreises<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Regierung: Teilzeitbesch&auml;ftigung nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Sozialverb&auml;nde: Hartz IV ist gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Mr. Wash: Gnadenlos ausgebeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Der brutalstfreundliche Kapitalismus: Einpacken an der Supermarktkasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Mehr Peitsche, weniger Zuckerbrot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">ILO-&Uuml;bereinkommen &uuml;ber Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Fataler Krisenkreislauf &ndash; Spekulation bei Rohstoffpreisen k&ouml;nnten Konjunktur abw&uuml;rgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Frankreich verdient 360 Millionen Euro mit Boni-Steuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">BayernLB-Deal: Was wusste Edmund Stoiber?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Die Zentralbank der Zentralbanken, die BIZ in Basel, warnte Jahre vor der Krise vor den Risiken &ndash; ohne Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Winfried Wolf: Kesseltreiben gegen Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Bahnkunden werden vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Schallende Ohrfeige f&uuml;r R&uuml;ttgers&rsquo; Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">PKV-Lobbyist soll Gesundheitsreform erarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Merz heuert bei der Privatbank HSBC Trinkaus an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Erhebung zu Uni-Abbrechern: Studierende f&uuml;hlen sich &uuml;berfordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Eine Frau trifft ins Schwarze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">K&ouml;ln: Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Kulturf&ouml;rderabgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Kurt Becks Antwort auf den Campact-Appell &ldquo;Rundfunkfreiheit retten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Anwalt der Kundus-Opfer: Helfer unter Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Fernseh-Tipp: Abgestempelt? Leben mit Hartz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Lese-Tipp: Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steuerdiskussion: Die Quadratur des Kreises<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Koalition streitet &uuml;ber die geplanten weiteren Steuersenkungen. Die politische Image-Pflege macht die L&ouml;sung des Streits so kompliziert. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte Guido Westerwelle nicht mehr vor seine W&auml;hler treten, wenn er beim Krisengipfel am kommenden Sonntag mal eben auf Stufentarif und zweistellige Entlastungen verzichtet. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte Angela Merkel auch gleich das B&uuml;ndnis aufk&uuml;ndigen, wenn sie den FDP-Chef ausgerechnet wegen dieser Frage in die Knie zu zwingen versuchte. Gesucht wird eine Sprachregelung, die alle Seiten ihr Gesicht wahren l&auml;sst &ndash; eine Steuersenkung mit sparsamem Antlitz gewisserma&szlig;en. Danach erst sind Kompromisse in der Sache m&ouml;glich: Verschieben etwa, aufteilen oder unter Konjunkturvorbehalt stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Steuerstreit-Koalition;art122,3000623?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Beitrag bringt wenigstens eine bisschen Klarheit in diesen Streit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Regierung: Teilzeitbesch&auml;ftigung nimmt zu<\/strong><br>\nSozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen nehmen im Trend ab, sozialversicherungspflichte Teilzeitstellen zu. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17\/189) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/64) hervor. Von Juni 1999 bis Juni 2008 habe die Vollzeitbesch&auml;ftigung um 1,36 Millionen oder 5,7 Prozent auf 22,44 Millionen abgenommen, die Teilzeitbesch&auml;ftigung um 1,33 Millionen oder 36 Prozent auf 5 Millionen zugenommen, schreiben die Experten des Bundesarbeitsministeriums. Im letzten Konjunkturaufschwung h&auml;tten die sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen jedoch wieder zugelegt, und zwar von Juni 2005 bis Juni 2008 um 641.000 oder 2,9 Prozent. Die entsprechenden Teilzeitstellen seien in der gleichen Zeit um 638.000 oder 14,6 Prozent gestiegen. Durch die Krise sei dieser Trend jedoch wieder gebrochen worden. Sie habe nach den Angaben der Regierung wieder zu einem R&uuml;ckgang der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbesch&auml;ftigung gef&uuml;hrt, von M&auml;rz 2008 bis M&auml;rz 2009 um 83.000 oder 0,4 Prozent auf 22,22 Millionen. Die Teilzeitstellen h&auml;tten im gleichen Zeitraum um 196.000 oder vier Prozent auf 5,1 Millionen zugenommen.<br>\n63 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjobber seien im M&auml;rz 2009 M&auml;nner gewesen, 37 Prozent Frauen, berichtet die Regierung weiter. Bei den Teilzeitstellen seien hingegen 84 Prozent von Frauen ausge&uuml;bt worden, 16 Prozent von M&auml;nnern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_01\/2010_005\/03.html%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wer nun allerdings meint, die Regierung sei &uuml;ber diese Entwicklung besorgt, der irrt. Diese entwicklug sei nicht &bdquo;von vornherein als negativ zu bewerten&ldquo;. Flexible Besch&auml;ftigung sei als Reaktion auf die zunehmende Globalisierung, neue Technologien und den Strukturwand f&uuml;r Arbeitgeber(!) unerl&auml;sslich. Fundierte Befunde zur Verdr&auml;ngung von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen durch Teilzeitbesch&auml;ftigung oder geringf&uuml;gig entlohnte Besch&auml;ftigung l&auml;gen nicht vor. Da m&uuml;sste wohl die neue Arbeitsministerin &bdquo;mal genauer hinschauen&ldquo; und &bdquo;sich k&uuml;mmern&ldquo;, wie sie immer so sch&ouml;n sagt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sozialverb&auml;nde: Hartz IV ist gescheitert<\/strong><br>\nSozialverb&auml;nde wollen eine Totalrevision, Forderungen der Arbeitgeber sorgen f&uuml;r &Auml;rger&hellip; Nach Ansicht der Arbeitgeber sollten die Hartz-IV-Regelungen so &uuml;berarbeitet werden, dass mehr Anreize f&uuml;r die Aufnahme eines Vollzeitjobs entstehen.<br>\nNach Meinung des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes bedarf es einer &bdquo;Totalrevision&ldquo; von Hartz IV. Die Reform sei in fast allen Punkten gescheitert, sagte Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider. Er mahnte an, die Kriterien zur Zahlung des Arbeitslosengeldes zu lockern.<br>\nDer ostdeutsche Sozialverband Volkssolidarit&auml;t verlangte, das &bdquo;Gro&szlig;experiment Hartz IV endlich zu beenden&ldquo;. Ihr Pr&auml;sident Gunnar Winkler forderte, den Regelsatz f&uuml;r Erwachsene von derzeit 359 auf mindestens 440 Euro zu erh&ouml;hen. Dar&uuml;ber hinaus fordern die Verb&auml;nde die Anhebung der Regels&auml;tze f&uuml;r Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/nachrichten\/politik\/zeitgeschehen\/Sozialverbaende-Hartz-IV-ist-gescheitert;art16698,5429148%20\">Main Post<\/a>\n<p><em>Siehe auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Hartz IV ist gescheitert<\/strong><br>\nHat doch die einschneidendste Reform, die der deutsche Arbeitsmarkt je erlebt hat, keines ihrer Kernziele erreicht: Die Sozialkassen sind nicht entlastet worden, vielmehr m&uuml;ssen die &ouml;ffentlichen Haushalte inzwischen rund 45 Milliarden Euro im Jahr f&uuml;r die fast sieben Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger aufwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/kommentar\/1103607\/\">DLF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mr. Wash: Gnadenlos ausgebeutet<\/strong><br>\nServicemitarbeiter, die f&uuml;r die Fahrzeugreinigung zust&auml;ndig sind, verdienen bei Mr. Wash zum Teil Stundenl&ouml;hne von unter vier Euro. Das belegen Arbeitszeitkonten, die Frontal21 vorliegen. Der Grund: Sie werden nicht nach Arbeitsstunden, sondern pro Auto entlohnt. Man habe den Stundenlohn abgeschafft, weil die Mitarbeiter zu viel Karten gespielt h&auml;tten, hei&szlig;t es dazu bei Mr. Wash in D&uuml;sseldorf. Nun werde zwei Euro pro gereinigtem Auto gezahlt, geteilt durch alle, die am Flie&szlig;band der Waschstra&szlig;e arbeiten.<br>\nDoch da bleiben f&uuml;r den Einzelnen dann oft nicht mehr als 20 Cent &uuml;brig. An ung&uuml;nstigen Tagen verdienen die Mitarbeiter besonders wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/2\/0,1872,7973538,00.html\">ZDF Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"05\"><\/a><strong>Der brutalstfreundliche Kapitalismus: Einpacken an der Supermarktkasse<\/strong><br>\nMartin Lettenmeier hat in Deutschland den Einpack-Service an den Supermarktkassen professionalisiert. Mit einem steten L&auml;cheln. Jetzt steht die ganze Gesch&auml;ftsidee auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/konsum\/artikel\/1\/der-brutalstfreundliche-kapitalismus\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mehr Peitsche, weniger Zuckerbrot<\/strong><br>\nKaum hat das Jahr 2010 f&uuml;r die neue Arbeitsministerin begonnen, wird schon erneut nach h&auml;rteren Sanktionen f&uuml;r Arbeitssuchende gerufen.<br>\nDie wenigsten haben sich von der ehemaligen Familienministerin Ursula von der Leyen eine &Auml;nderung hinsichtlich der Arbeitslosenproblematik erhofft. Die dank weniger der Kompetenz denn politischer Versprechungen zur Arbeitsministerin avancierte Frau, die sich in den letzten Monaten durch mangelndes Fachwissen und Kritikresistenz zum Thema &ldquo;Internetsperren&rdquo; hervortat, zeigt bei dem Problem der Arbeitslosigkeit erwartungsgem&auml;&szlig; keinerlei Bereitschaft, grundlegende gesellschaftliche Fragen zu stellen. Vielmehr wird weiterhin das von den Exministern Clement und Jung beliebte Skelett des unwilligen Arbeitssuchenden aus dem Wandschrank gezerrt, um auf die Taktik &ldquo;h&auml;rte Sanktionen helfen&rdquo; zur&uuml;ckzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31864\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>ILO-&Uuml;bereinkommen &uuml;ber Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930<\/strong><br>\nAm 28.&nbsp;Juni 1930 hat die Konferenz der Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) das &Uuml;bereinkommen &uuml;ber Zwangs- oder Pflichtarbeit angenommen. Das &Uuml;bereinkommen ist am 1. Mai 1932 in Kraft getreten und wurde von Deutschland am 13.06.1956 ratifiziert.<br>\nEs lohnt sich im Zusammenhang mit der Diskussion um die sog. &bdquo;Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentsch&auml;digung&ldquo; (Ein-Euro-Jobs) dieses &Uuml;bereinkommen in Erinnerung zu rufen:<br>\nZum Beispiel:<br>\n<em>Artikel 1<\/em><br>\nJedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, das dieses &Uuml;bereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, den Gebrauch der Zwangs- oder Pflichtarbeit in allen ihren Formen m&ouml;glichst bald zu beseitigen.<br>\n<em>Artikel 2<\/em><br>\nAls &bdquo;Zwangs- oder Pflichtarbeit&rdquo; im Sinne dieses &Uuml;bereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und f&uuml;r die sie sich nicht freiwillig zur Verf&uuml;gung gestellt hat.<br>\n<em>Artikel 14<\/em><br>\nAbgesehen von der in Artikel 10 dieses &Uuml;bereinkommens bezeichneten Arbeit ist Zwangs- oder Pflichtarbeit in allen ihren Formen in Geld zu verg&uuml;ten, und zwar zu S&auml;tzen, die weder niedriger sind als die f&uuml;r gleichartige Arbeit in dem Gebiete der Arbeitsverrichtung, noch niedriger als die im Anwerbungsgebiet &uuml;blichen S&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/ilolex\/german\/docs\/gc029.htm\">ILO<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fataler Krisenkreislauf &ndash; Spekulation bei Rohstoffpreisen k&ouml;nnten Konjunktur abw&uuml;rgen<\/strong><br>\nErneute spekulative Blase: Extrem verteuerte Rohstoffe k&ouml;nnten 2010 globale Konjunkturerholung abw&uuml;rgen. Dann droht vor allem Nahrungsknappheit. Rohstoffe werden wieder teurer, und das im Rekordtempo. &Ouml;l kostet inzwischen mehr als 80 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nachdem es sich in Folge der Weltwirtschaftskrise Anfang 2009 innerhalb weniger Monate von fast 150 auf gut 30 Dollar verbilligt hatte. Einer Studie des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) zufolge legten zwischen Februar und November 2009 die Preise f&uuml;r Rohstoffe um 40 Prozent zu. Der IWF spricht im Zusammenhang mit diesem Index von einem sehr ungew&ouml;hnlichen Anstieg, da in vergleichbaren Phasen fr&uuml;herer Krisen die Preiserholung im Schnitt nur bei f&uuml;nf Prozent lag.. In zahlreichen Indizes und bei einzelnen Rohstoffen wurden in den zur&uuml;ckliegenden Monaten sogar historisch einmalige Preisexplosionen festgestellt. Der bekannte Standard-&amp;-Poors-GSCI-Rohstoffindex, der 20 sehr verschiedene G&uuml;ter wie Getreide, Gold, &Ouml;l oder Kakao und Aluminium bewertet, legte 2009 beispielsweise um mehr als 50 Prozent zu &ndash; der st&auml;rkste Kursanstieg seit dessen Einf&uuml;hrung 1970. Rekorde k&ouml;nnen inzwischen auch die Notierungen f&uuml;r Zucker und Kakao verbuchen, die sich auf dem h&ouml;chsten Niveau seit gut drei Jahrzehnten bewegen. Allein Zucker verteuerte sich im vergangenen Jahr um 170 Prozent. Ein &auml;hnlicher Trend ist auch bei Industriemetallen wie Zink (plus 102 Prozent), Blei (plus 141 Prozent) oder Nickel (plus 58 Prozent) zu verzeichnen.<br>\nDie erneute Preisrallye k&ouml;nnte aber auch die konjunkturelle Erholung &raquo;abw&uuml;rgen&laquo;, lamentierte k&uuml;rzlich das Wall Street Journal (WSJ). Der private Verbrauch d&uuml;rfte weiterhin schwach bleiben, da die &raquo;Konsumenten mehr f&uuml;r essentielle G&uuml;ter wie Nahrung und Treibstoff&laquo; ausgeben m&uuml;ssten. Auch manche Industriezweige sind durch die solcherart steigenden Preise bedroht. Eine globale konjunkturelle Erholung scheint demnach an zusehends knapper werdenden nat&uuml;rlichen Ressourcen zu scheitern, obwohl die erneute spekulative Blasenbildung an den Finanzm&auml;rkten diese eigentlich bef&ouml;rdern m&uuml;sste. Ein durch vermehrte Warenproduktion ausgel&ouml;ster Nachfrageschub nach Rohstoffen wird durch deren extreme Verteuerung abgew&uuml;rgt &ndash; dieser globale Teufelskreis zeichnet sich immer deutlicher ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-13\/005.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich verdient 360 Millionen Euro mit Boni-Steuer<\/strong><br>\nFrankreich erhofft sich von seiner geplanten Sondersteuer auf Boni Einnahmen in H&ouml;he von 360 Millionen Euro. &ldquo;Die Banken werden die Steuer f&uuml;r rund 2500 ihrer Mitarbeiter zahlen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Wirtschaftsministerin Christine Lagarde der Zeitung &ldquo;Le Figaro&rdquo;.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung plant eine einmalige Abgabe von 50 Prozent auf Sonderverg&uuml;tungen von &uuml;ber 27.500 Euro. Von den Einnahmen solle mit 270 Millionen Euro die Verbesserung des Sicherungssystems f&uuml;r Einlagen von Bankkunden finanziert werden. Die restlichen 90 Millionen Euro w&uuml;rden direkt in den Staatshaushalt flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,671434,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob die franz&ouml;sischen Banker jetzt wohl nach Deutschland oder nach England auswandern? Mit diesem Argument wird ja bei uns eine solche Steuer verhindert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BayernLB-Deal: Was wusste Edmund Stoiber?<\/strong><br>\nStoiber hat sich pers&ouml;nlich intensiv f&uuml;r den Kauf der HGAA durch die landeseigene Bayern LB eingesetzt. Als der Kaufvertrag im Mai 2007 unter Dach und Fach ist, legen die Kroatische Nationalbank und ihr Pr&auml;sident Rohatinski gegen den Verkauf ein Voto ein. M&ouml;glich war dies, weil Kroatien an Tochtergesellschaften der Bank Beteiligungen hielt. Der Grund f&uuml;r die Ablehnung: schlechte Erfahrungen mit den Bayern bei anderen Bankendeals.<br>\nStoiber reagiert in einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 13. Juli 2007 auf das Veto und bezeichnet es als nicht nachvollziehbare und schwere Belastung f&uuml;r die bayerisch-kroatischen Beziehungen. &ldquo;Die Entscheidung der Kroatischen Nationalbank ist nicht akzeptabel und widerspricht internationalen Gepflogenheiten&rdquo;. Indirekt droht er den Kroaten, die Beitrittsverhandlungen des Landes zur EU nicht mehr unterst&uuml;tzen zu wollen. &ldquo;Das hier zum Ausdruck kommende Misstrauen gegen&uuml;ber Bayern belastet die Beziehungen zu Kroatien.&rdquo;<br>\nDar&uuml;ber hinaus traf sich Stoiber mit dem damaligen kroatischen Premierminister Ivo Sanader im August 2007 in Split. Bei dieser Gelegenheit betont der damalige Ministerpr&auml;sident in einem Pressegespr&auml;ch vor kroatischen Wirtschaftsjournalisten, dass der Kauf der HGAA &ldquo;absolut notwendig sei&rdquo; f&uuml;r die Balkanstrategie der Bayern LB. In einem fast zehnmin&uuml;tigem Statement macht sich Stoiber gemeinsam mit Sanader f&uuml;r den Deal stark. Darin hei&szlig;t es: &ldquo;Wir sind nat&uuml;rlich au&szlig;erordentlich interessiert, dass diese &Uuml;bernahme der Hypo Alpe Adria erfolgreich ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/3\/0,1872,8010275,00.html\">ZDF Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Zentralbank der Zentralbanken, die BIZ in Basel, warnte Jahre vor der Krise vor den Risiken &ndash; ohne Folgen<\/strong><br>\n2003 r&uuml;ckte die BIZ nachdr&uuml;cklich instabile Finanzm&auml;rkte ins Blickfeld der Zentralbanker. 2006 wies der damalige BIZ-Chef&ouml;konom William White darauf hin, dass das &ldquo;Zuschie&szlig;en von Liquidit&auml;t, um stabile Finanzm&auml;rkte abzusichern, zu exzessiven Wertzuw&auml;chsen und leichtfertigen Umgang mit Risiken f&uuml;hren kann.&rdquo;<br>\nDie US-H&auml;userblase, die Exzesse mit undurchsichtigen Wertpapieren, die Unzuverl&auml;ssigkeit der Ratingagenturen: All diese Faktoren, die zur Finanzmarktkrise gef&uuml;hrt haben, waren fr&uuml;hzeitig als Risiken identifiziert. Die Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich in Basel (BIZ), oft &ldquo;Zentralbank der Zentralbanken&rdquo; genannt, warnte schon vor Jahren &ndash; und verhinderte die Krise dennoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3924&amp;Alias=wzo&amp;cob=460982\">Wiener Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Winfried Wolf: Kesseltreiben gegen Bahn<\/strong><br>\nMit dem Projekt &raquo;Busfernverkehre&laquo; der Bundesregierung bringen sich Auto- und Flugzeugindustrie sowie die Luftfahrtgesellschaften in Stellung. Es gibt seit einigen Wochen eine Debatte auch in Umwelt- und &Ouml;kologiekreisen, wonach die Zielsetzung der Bundesregierung, zuk&uuml;nftig Fernbus-Linienverkehre zuzulassen, nicht grunds&auml;tzlich abzulehnen sei. Fernbusse seien schlie&szlig;lich auch ein umweltfreundliches Fahrzeug usw. Tats&auml;chlich ist die Fernbus-Initiative der Bundesregierung ein wohl&uuml;berlegter Schachzug (der FDP), um den Schienenverkehr massiv abzubauen und die Bahnprivatisierung neu voranzutreiben. Dies soll auf zehn Ebenen begr&uuml;ndet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/01-13\/038.php?print=1\">jungewelt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r den Versuch der Bedienung von Spezies der Regierenden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bahnkunden werden vergessen <\/strong><br>\nStreitgespr&auml;ch zwischen Gerhard Schick(B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) und Hermann-Otto Solms (FDP) in der Wochenzeitung &bdquo;Das Parlament&ldquo;<br>\nGerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, hat der Deutschen Bahn AG vorgeworfen, unter dem Druck des geplanten B&ouml;rsenganges den Kunden &bdquo;endg&uuml;ltig vergessen zu haben&ldquo;. Schick sagte in einem Streitgespr&auml;ch mit Hermann-Otto Solms (FDP) in der Wochenzeitung &bdquo;Das Parlament&ldquo; (Erscheinungsdatum: 11. Januar 2010), die Bahn habe zudem &bdquo;wichtige Instandhaltungsma&szlig;nahmen&ldquo; vernachl&auml;ssigt, wie das Beispiel der Berliner S-Bahn zeige. Die Vorstellung sei absurd, dass eine Erledigung der Aufgaben &uuml;ber den Markt immer eine Effizienzsteigerung bringe.<br>\nSolms widersprach: Der Grundgedanke bleibe, dass die Deutsche Bahn im Wettbewerb bessere Leistungen bringe. &bdquo;Wenn die Kunden heute noch den Telefonverkehr im staatlichen Monopol h&auml;tten, dann h&auml;tten wir immer noch unsere Drehscheibentelefone&ldquo;, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Finanzen der FDP-Fraktion und Vizepr&auml;sident des Bundestages.<br>\nDas Streitgespr&auml;ch im Wortlaut :<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.s-o-z.de\/?p=14895#more-14895\">Saarl&auml;ndische Online Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist immer wieder l&auml;cherlich, mit welchen plumpen Argumenten die Privatisierer arbeiten. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schallende Ohrfeige f&uuml;r R&uuml;ttgers&rsquo; Regierung<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb in NRW blockiert die Stadtwerke und sichert so die marktbeherrschende Stellung der vier gro&szlig;en Energiekonzerne, sagt eine von der Landesregierung selbst in Auftrag gegebene Studie. Die von NRW-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers (CDU) gef&uuml;hrte Landesregierung hatte die Wirtschaftst&auml;tigkeit kommunaler Unternehmen vor zwei Jahren massiv eingeschr&auml;nkt und war damit dem Motto &ldquo;Privat vor Staat&rdquo; des kleinen Koalitionspartners FDP gefolgt. Die kommunalen Stadtwerke d&uuml;rfen seither nur nach aufwendigen Einzelfallentscheidungen au&szlig;erhalb der eigenen Gemeindegrenzen t&auml;tig werden. &ldquo;Die Stadtwerke k&ouml;nnten Hechte im Karpfenteich sein, aber wir erlauben ihnen nur, in kleinen Sektoren zu schwimmen&rdquo;, kritisiert der Bochumer Gutachter Burgi. Eine Aufhebung der Gebietsbeschr&auml;nkungen sei deshalb &uuml;berf&auml;llig.&nbsp; Au&szlig;erhalb der eigenen Gemeindegrenzen bestehe f&uuml;r die Stadtwerke derzeit keine Rechtssicherheit, r&auml;umte Landeswirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) ein &ndash; und k&uuml;ndigte eine Gesetzes&auml;nderung noch vor den NRW-Landtagswahlen im Mai an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F01%2F12%2Fa0075&amp;cHash=172d6eb797\/&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was der CDU wie auch &lsquo;Arbeiterf&uuml;hrer&rsquo; R&uuml;ttgers (Hartz IV) alles vor den Wahlen einf&auml;llt um dann bedauerlicherweise am Koalitionspartner zu scheitern. Leider kommen solche kritischen Meldungen zur staatlich gef&ouml;rderten Maktvermachtung beim Wahlb&uuml;rger kaum an, zumindest mein regionales Blatt, das traditionsreiche Mindener Tageblatt, bringt nichts, daf&uuml;r macht es anl&auml;sslich der geplanten Versch&auml;rfung des Mietrechts mit den Sch&auml;den der Vermieter durch Mietnomaden auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>PKV-Lobbyist soll Gesundheitsreform erarbeiten<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) will sich f&uuml;r die Erarbeitung seiner Gesundheitsreform Unterst&uuml;tzung aus der privaten Krankenversicherung holen: Christian Weber soll im Ministerium der neue Abteilungsleiter f&uuml;r Grundsatzfragen werden. Das erfuhr die F.A.Z. am Montag aus sicherer Quelle in Berlin. Derzeit ist der 53 Jahre alte Weber stellvertretender Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV). Weber w&uuml;rde sich in seinem neuen Amt auch mit der geplanten schrittweisen Umstellung der beitragsfinanzierten Krankenversicherung auf Pr&auml;mien befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~EF1CB29FF664D4564839D26A2B10DB5F7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Atomlobbiyst wir Leiter der <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/12\/360%C2%B0-drehtur-atomaufseher-atomlobbyist-atomberater-atomaufseher\/\">Abteilung Reaktorsicherheit<\/a>, ein Verbandsvertreter der Privaten Krankenversicherung wird verantwortlich f&uuml;r die Reform der Krankenversicherung. Eigentlich k&ouml;nnte man die Abteilungen, die von diesen Lobbyisten geleitet werden sollen, gleich ganz einsparen, denn die Vorlagen d&uuml;rften ohnehin von den entsendenden Interessengruppen erarbeitet werden. Fand fr&uuml;her die Einflussnahme noch in der Lobby statt, so holt man sich jetzt die Lobbyisten direkt in F&uuml;hrungspositionen und der Steuerzahler, darf sie auch noch bezahlen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Artikel hei&szlig;t es, dass die Ernennung eines &bdquo;Lobbyisten&ldquo; der privaten Krankenversicherung in der Opposition und in den Kassen auf scharfe Kritik sto&szlig;en d&uuml;rfte. Die Frage, was der B&uuml;rger davon h&auml;lt und was diese Entscheidung f&uuml;r ihn bedeutet, spielt wohl keine Rolle. Die FAZ traut sich nur indirekt, ihren Standpunkt zu formulieren, indem sie wie &uuml;brigens auch der Spiegel diesen skandal&ouml;sen Vorgang relativieren, bereits Ex-Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) habe 2004 ihren Abteilungsleiter Kranken- und Pflegeversicherung vom Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) abgeworben. Nun d&uuml;rfte es wohl einen ganz entscheidenden Unterschied machen, ob ich den Vertreter eines solidarischen Versicherungssystems als Abteilungsleiter Kranken- und Pflegeversicherung oder den Vertreter eines privatwirtschaftlich organisierten Versicherungssystems als Abteilungsleiter f&uuml;r Grundsatzfragen einstelle. Nachdem die Koalition bereits den Atomlobbyisten Gerald Hennenh&ouml;fer zum Leiter der Atomaufsicht gemacht hat, ist dies ein weiteres Signal, dass diese Regierung&nbsp; das Allgemeinwohl am besten bei der&nbsp; profitorientierten Privatwirtschaft aufgehoben sieht. &ndash; Da erleben wir, wie Barack Obama in den USA mit gro&szlig;en M&uuml;hen die fundamentalen L&uuml;cken und Ungerechtigkeiten eines privatwirtschaftlich organisierten Gesundheitssystems zu &uuml;berwinden versucht, aber Schwarz\/Gelb steuert geradewegs in diesen Abgrund.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Merz heuert bei der Privatbank HSBC Trinkaus an<\/strong><br>\nDer ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz wird eine F&uuml;hrungsposition bei der Privatbank HSBC Trinkaus &uuml;bernehmen. Der Vorstand habe den Rechtsanwalt in den Verwaltungsrat der Bank berufen und vorgeschlagen, ihn zum Nachfolger des k&uuml;rzlich verstorbenen Vorsitzenden und FDP-Politikers Otto Graf Lambsdorff zu w&auml;hlen, teilte das Bankhaus mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,671608,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Merz ist laut Wikipedia Partner der internationalen Rechtsanwaltskanzlei Kanzlei Mayer Brown LLP; sein Kanzleisitz ist Berlin. Weiterhin geh&ouml;rt er den Aufsichtsr&auml;ten der AXA Konzern AG, der DBV-Winterthur Holding AG, der Deutsche B&ouml;rse AG, der IVG Immobilien AG und der WEPA Industrieholding SE als Vorsitzender an. Au&szlig;erdem ist er Mitglied des Verwaltungsrates der BASF Antwerpen N. V. und der Stadler Rail AG.<br>\nSchon beachtlich, wie viele Aufgaben so ein Verantwortlicher in der Wirtschaft nebeneinander erledigen kann. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Erhebung zu Uni-Abbrechern: Studierende f&uuml;hlen sich &uuml;berfordert<\/strong><br>\nImmer h&auml;ufiger scheitern Studierende an den Anforderungen, die an sie gestellt werden. Ebenso ist die Finanzierung der Bildung ein Kriterium, das zum Abbruch f&uuml;hren kann.<br>\nStudenten brechen ihr Studium vor allem ab, weil sie sich &uuml;berfordert f&uuml;hlen. Knapp ein Drittel der Studienabbrecher scheitert an Leistungsproblemen, wie aus einer am Dienstag in Hannover ver&ouml;ffentlichten Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervorgeht. Weitere Gr&uuml;nde f&uuml;r einen Studienabbruch sind mangelnde Motivation und Probleme bei der Finanzierung des Studiums.<br>\n20 Prozent der im Jahr 2008 befragten Studienabbrecher f&uuml;hlten sich der Umfrage zufolge den Anforderungen des Studiums nicht gewachsen. Weitere elf Prozent nannten das Nichtbestehen von Pr&uuml;fungen als Grund f&uuml;r einen Studienabbruch. Damit scheiterten zusammengerechnet 31 Prozent der Befragten an &Uuml;berforderung. Dies bedeutete einen Anstieg von elf Prozentpunkten im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2000.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/bildung\/artikelseite\/1\/studierende-fuehlen-sich-ueberfordert\/\">TAZ<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/studienabbrecher.jpg\" alt=\"Studienabbrecher\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/presse\/news\/ganze_pm?pm_nr=597\">Hochschulinformationssystem HIS<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;Wo der fr&uuml;he Studienabbruch mit steigenden Abbruchquoten einhergeht, scheitern im Bachelorstudium offensichtlich mehr jener Studierenden schon beim Studieneinstieg, denen es in den bisherigen Diplom- oder Magisterstudieng&auml;ngen gelungen ist, nach einer unter Umst&auml;nden l&auml;ngeren Einstiegsphase noch im Studium Fu&szlig; zu fassen und erfolgreich einen ersten Hochschulabschluss zu erwerben&rdquo;, kommentiert Projektleiter Dr. Ulrich Heublein von der HIS GmbH die Ergebnisse der Studie. &ndash; Bologna l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Eine Frau trifft ins Schwarze<\/strong><br>\nAfghanistan: Der deutsche Kriegseinsatz wird endlich wieder als Problem begriffen. Die Kritik von Margot K&auml;&szlig;mann ist differenziert und berechtigt.<br>\nWie man mit einer unbequemen Kritikerin umgeht, das haben in den letzten Tagen Politiker von CDU bis Gr&uuml;nen demonstriert. Sie zitierten die evangelische Bisch&ouml;fin und EKD-Ratsvorsitzende Margot K&auml;&szlig;mann falsch, aus dem Zusammenhang gerissen oder bis zur Entstellung verk&uuml;rzt und sie diffamierten sie als ahnungslosen Moralapostel. Die Kritikerriege aus Parlament und Regierung war mit einer Ausnahme m&auml;nnlich. Unterst&uuml;tzt wurde sie von Vertretern des Bundeswehrverbandes, evangelikalen Christen und einigen Journalisten.<br>\nDabei offenbaren manche Kritiker K&auml;&szlig;manns ein gest&ouml;rtes Verh&auml;ltnis zur Demokratie. So etwa der SPD-Au&szlig;enpolitiker Klose mit seinem Anwurf, die Bisch&ouml;fin habe &ldquo;sich mit ihrer &Auml;u&szlig;erung in Gegensatz zur Mehrheit des Bundestages gesetzt&rdquo;. Zudem vertrete K&auml;&szlig;mann &ldquo;die Position der Linkspartei&rdquo;. Ein solcher Bannspruch sollte dann jede sachliche Auseinandersetzung ersparen.<br>\nWichtigster Bezugspunkt f&uuml;r K&auml;&szlig;manns Kritik am Afghanistankrieg ist die im September 2007 vom Rat der EKD ver&ouml;ffentlichte Friedensdenkschrift. Darin wird dem Konzept des &ldquo;gerechten Krieges&rdquo; eine endg&uuml;ltige, eindeutige, ausnahmslose und zugleich wohlbegr&uuml;ndete Absage erteilt.<br>\nWarum gibt es diese massive und aggressive Kritik an K&auml;&szlig;mann? Weil zumindest die meisten der Kritiker genau wissen, dass die Bisch&ouml;fin im Kern Recht hat mit ihrer Kritik am Afghanistankrieg.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F01%2F12%2Fa0099&amp;cHash=c68e4b1ea6\">TAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/presse\/pm219_2007_friedensdenkschrift.html\">Friedensdenkschrift der EKD 2007<\/a> mit einem Link zur PDF Datei (Quelle: 3)<br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/download\/ekd_stellungnahme_erklaerung_zum_gerechten_frieden.pdf\">Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum ersten Entwurf einer vom &Ouml;kumenischen Rat der Kirchen (&Ouml;RK) herausgegebenen Internationalen &Ouml;kumenischen Erkl&auml;rung zum gerechten Frieden [PDF &ndash; 171 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>K&ouml;ln: Gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Kulturf&ouml;rderabgabe<\/strong><br>\nIn seiner gestrigen Sitzung hat der Hauptausschuss der Stadt K&ouml;ln die SPD-Initiative zur Einf&uuml;hrung einer Kulturf&ouml;rderabgabe beschlossen. Dem Rat soll baldm&ouml;glichst ein entsprechender Satzungsentwurf zur Genehmigung vorgelegt werden. Beherbergungsbetriebe werden dann pro &Uuml;bernachtung an der Finanzierung von kulturellen Aufgaben der Stadt beteiligt. Die Abgabe soll 5% des &Uuml;bernachtungspreises betragen. Die Stadt nutzt damit das grundgesetzlich garantierte Erhebungsrecht f&uuml;r Aufwandsteuern.<br>\nSPD-Fraktionsvorsitzender Martin B&ouml;rschel: &bdquo;Die Satzung muss dann noch vom Land genehmigt werden, da wir mit unserem Antrag Vorreiter in NRW sind. Mit der Abgabe holen wir uns in etwa das zur&uuml;ck, was uns der Bund durch seine unverantwortliche kommunalfeindliche Klientelpolitik wegnimmt. Insofern handeln wir aus Notwehr. Ich gehe davon aus, dass unserem Beispiel weitere Kommunen folgen werden. Wir sind vielleicht die Ersten, bleiben aber gewiss nicht die Einzigen!&ldquo;<br>\nDie schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz den Mehrwertsteuersatz f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen von 19 auf 7 Prozent reduziert. Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz fehlen der Stadt K&ouml;ln 2010 etwa 16 Mio. Euro und ab 2011 j&auml;hrlich ca. 23 Mio. Euro. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz entlastet das K&ouml;lner Hotelgewerbe j&auml;hrlich um circa 40 Mio. Euro. Die Kulturf&ouml;rderabgabe bringt der Stadt etwa 20 Mio. Euro\/Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.koelnspd.de\/spezial\/news-ansicht\/datum\/\/\/\/gruenes-licht-fuer-kulturfoerderabgabe\/?tx_ttnews[backPid]=2&amp;cHash=dd9c5bed9a%20\">K&ouml;lnSPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu des NDS-Interview mit dem K&auml;mmerer der Stadt K&ouml;ln Dr. Walter-Borjans <a href=\"?p=4423\">K&ouml;ln will Steuergeschenk f&uuml;r Hoteliers teilweise f&uuml;r die Kulturf&ouml;rderung zur&uuml;ckholen<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Kurt Becks Antwort auf den Campact-Appell &ldquo;Rundfunkfreiheit retten&rdquo;<\/strong><br>\nMit einer Email vom 23. Dezember antwortet Kurt Beck auf den Campact-Appell &ldquo;Rundfunkfreiheit retten&rdquo;. Darin stellt er seine Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Reform des ZDF-Rundfunkstaatsvertrags vor. Doch aus unserer Sicht ist es unrealistisch, dass die Politik ihren eigenen Einfluss beim ZDF beschneidet &ndash; denn es m&uuml;ssten alle Bundesl&auml;nder zustimmen. Daher m&uuml;ssen die Bundestagsabgeordneten das Verfassungsgericht anrufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.campact.de\/funk\/beckantwort\">Campact<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Campact hat v&ouml;llig Recht, ohne das Bundesverfassungsgericht ist keine wirklich Beschneidung des Einflusses der Regierungen und der Parteien auf das ZDF zu erwarten. Dass Kurt Beck die Entscheidung zugunsten von Peter Frey zum neuen Chefredakteur mittr&auml;gt, l&auml;sst sich nur noch damit erkl&auml;ren, dass man von SPD-Seite wieder einmal hofft, durch Unterw&uuml;rfigkeit die Linie des ZDF zu eigenen politischen Gunsten beeinflussen zu k&ouml;nnen. Ein ziemlich vergebliches Unterfangen, wenn man die bisherige politische Haltung von <a href=\"?p=4398\">Frey beobachtet h&auml;tte<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Anwalt der Kundus-Opfer: Helfer unter Verdacht<\/strong><br>\nGegen den Bremer Rechtsanwalt Karim Popal, der die Kundus-Opfer vertritt, regt sich Kritik. Von vier befragten angesehenen Anw&auml;lten und Richtern h&auml;lt ihn einer f&uuml;r einen &ldquo;sehr trickreichen Menschen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2202349&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Unter welchem Verdacht? &ldquo;Report Mainz&rdquo; konzentriert sich darauf, dass Karim Popal in einem Gespr&auml;ch mit einem Dorf&auml;ltesten von willk&uuml;rlichen T&ouml;tungen durch die internationalen Truppen gesprochen habe. Sie w&uuml;rden Menschen t&ouml;ten, die &ldquo;einen langen Bart tragen und sich wie die Taliban kleiden.&rdquo; Nun ja, f&uuml;r den Verdacht, ein Islamist zu sein, reicht hierzulande oft der Bart aus. Und, wenn so ein Gespr&auml;ch stattgefunden hat, wie ist es dann zu bewerten? Popal ist ja nicht Guido Westerwelle. Nat&uuml;rlich mu&szlig; der Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour (Die Gr&uuml;nen) darin eine klare Agitation, ein &ldquo;Aufwiegeln der Leute gegen die internationalen Truppen&rdquo; erkennen. Man stelle sich vor, der Politiker w&uuml;rde Popals Formulierung relativieren. Dass Popals Angaben &uuml;ber die Zahl der Todesopfer ihn zu einem &ldquo;Schacherer&rdquo; um Zahlen mache ist eine sehr schwache Argumentation, da bisher jede Sch&auml;tzung eine andere Zahl ergibt. Man bedenke allein Schwierigkeit, zwischen Taliban und Zivilisten zu unterscheiden. Wenn der Berliner Anwalt Andreas Schulz nun&nbsp; nach der Trennung meint, Popal sei es um die Honorarh&ouml;he gegangen, so stellt sich die Frage, auf wessen Aussage ist mehr Verla&szlig; ist. Popal, der im Auftrag des Heidelberger Max-Planck-Instituts f&uuml;r ausl&auml;ndisches &ouml;ffentliches Recht und V&ouml;lkerrecht jahrelang afghanische Juristen und hohe Polizisten geschult hat oder Andreas Schulz, der als Spezialist f&uuml;r internationale Entsch&auml;digungsklagen mit seinem Kollegen Oliver Wallasch in diesem Jahr vergeblich versuchte, somalische Piraten zu vertreten? Was nun die Aussage des Gouverneurs von Kundus betrifft,&nbsp; so ist Mohammed Omar laut Informationen des &ldquo;Institute for War and Peace Reporting&rdquo; nicht nur hoch korrupt, sondern betreibt mit seinen Distriktchefs Menschenhandel und Kindesmissbrauch. &ndash; Ich frage mich eher, wer hat derzeit ein Interesse, Karim Popal unter Druck zu setzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Fernseh-Tipp: Abgestempelt? Leben mit Hartz<\/strong><br>\nHartz IV &ndash; was bedeutet das im Agenda-Jahr 2010? Die Autoren Thomas Reutter und Sylvia Nagel sind auf Spurensuche gegangen und ihr Befund ist bedr&uuml;ckend: Sie begegnen Menschen wie Ina M., gelernte Kommunikationskauffrau, alleinerziehende Mutter. Erst k&auml;mpfte sie gegen die Krise, gegen den sozialen Abstieg. Jetzt ist sie fast ganz unten angelangt, verliert ihre Wohnung. Schon vor Monaten hat sie einen Antrag auf Arbeitslosengeld II gestellt, doch das Amt l&auml;sst sie und ihr Kind h&auml;ngen. Bei Mandy D. sieht es &auml;hnlich trostlos aus: Seit der Geburt ihres Sohnes vor elf Jahren lebt sie von Unterst&uuml;tzung. Sie hat eine Berufsausbildung und m&ouml;chte unbedingt arbeiten. Doch die Angebote, die sie bekommt &ndash; auch zur Weiterbildung &ndash; passen nicht in ihren schwierigen Alltag mit einem Kind, das wegen einer Erkrankung besondere Unterst&uuml;tzung braucht. Wolfgang D. hat bereits alles verloren: Ihm hat die Arge so lange die Leistungen gek&uuml;rzt, bis er sich auf einer Pritsche im Obdachlosenasyl wiederfand. Selbst seine Anw&auml;ltin konnte ihn vor so viel zielgerichteter Sanktionierung nicht bewahren.<br>\nDie Autoren versuchen aber auch, die andere Seite zu beleuchten: Unter welchem Entscheidungsdruck stehen die Sachbearbeiter bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, bei den Jobcentern oder der Arge? Wie kommt es, dass so viele falsche Bescheide ergehen, die von Sozialgerichten wieder aufgehoben werden m&uuml;ssen? Die Ursachenforschung liefert keine einfachen Antworten. Die Probleme sind vielschichtig. Im Jahr f&uuml;nf der gr&ouml;&szlig;ten Arbeitsmarktreform in Deutschland scheint aber eines sicher: Vielen Menschen ist Hartz-IV keine Hilfe, kein &ldquo;F&ouml;rdern und Fordern&rdquo;, sondern vielfach das Gegenteil: Fachleute sprechen von unsinnigen Ma&szlig;nahmen, sogar von Willk&uuml;r. Die Reform droht, ihre Ziele zu verlieren.<br>\nSendung ARD Mi, 13.01.10 | 23:30 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/75892\/1540506\/swr_das_erste\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Frage ist, ob es das Ziel des F&ouml;rderns jemals gab oder ob es jemals realistisch war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Lese-Tipp: Welt der Arbeit<\/strong><br>\nMit vielen interessanten Informationen aus der Arbeitswelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Steuersenkung als Prestigefrage; Teilzeitbesch&auml;ftigung nimmt zu; Hartz IV gescheitert; brutalstfreundlicher Kapitalismus; mehr Peitsche, weniger Zuckerbrot; Spekulation bei Rohstoffen k&ouml;nnten Konjunktur arbw&uuml;rgen; Frankreich verdient mit Boni-Steuer; BayernLB-Deal und Stoiber; Basler Zentralbank wusste schon fr&uuml;h vom Desaster; Kesseltreiben gegen Bahn; R&uuml;ttgers Tricks; PKV-Lobbyist als G&auml;rtner; Studierende &uuml;berfordert; K&auml;&szlig;mann trifft ins Schwarze;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4454\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4454","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4454","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4454"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4454\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}