{"id":44553,"date":"2018-06-21T08:06:46","date_gmt":"2018-06-21T06:06:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553"},"modified":"2018-06-21T08:06:46","modified_gmt":"2018-06-21T06:06:46","slug":"hinweise-des-tages-3144","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h01\">Meseberger Beschl&uuml;sse sind eine Entt&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h02\">Mythos &bdquo;gemeinsame L&ouml;sung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h03\">Einmal Skandal und zur&uuml;ck? Rechercheverbund in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h04\">Israelische Angriffsdrohnen: Die Bundeswehr trifft eine falsche Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h05\">Waffen f&uuml;r die Welt (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h06\">Ein gro&szlig;er Erfolg: Die Reform der Entsenderichtlinie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h07\">Scholz-Vorschlag f&uuml;r Finanztransaktionssteuer vollkommen unzureichend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h08\">Ein schwieriges Verh&auml;ltnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h09\">Bundesregierung macht Langzeiterwerbslose zur Lohnkonkurrenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h10\">Betriebsrente &ndash; Politiker aus Union und SPD fordern Ende der doppelten Beitragslast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h11\">Bericht aus dem Klinikalltag: &ldquo;Was f&uuml;r eine &Auml;rztin bin ich blo&szlig; geworden?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h12\">Nach dem Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h13\">Iran ist nicht Nordkorea: Trumps Verb&uuml;ndete wollen Krieg statt Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h14\">Trump und Merkel streiten um die deutsche Kriminalit&auml;tsstatistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44553#h15\">Drama an der S&uuml;dgrenze<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Meseberger Beschl&uuml;sse sind eine Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nDGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell h&auml;lt die gestrigen deutsch-franz&ouml;sischen Beschl&uuml;sse aus wirtschaftspolitischer Perspektive f&uuml;r entt&auml;uschend. K&ouml;rzell sagte am Mittwoch in Berlin:<br>\n&bdquo;Die Beschl&uuml;sse tragen nicht zur Stabilisierung der Eurozone bei. Besonders problematisch sind die Vorstellungen der deutsch-franz&ouml;sischen Regierungsvertreter zur Errichtung eines Europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds und die Pl&auml;ne zur Steigerung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Mitgliedstaaten.<br>\nF&uuml;r den DGB sind die Vorschl&auml;ge zum Europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds nicht tragbar. Sie stellen eine Fortf&uuml;hrung der fehlgeleiteten Krisenpolitik der letzten Jahre dar: Hilfsgelder soll es nur gegen drakonische politische Auflagen geben. Eine st&auml;rkere parlamentarische Kontrolle des Europ&auml;ischen W&auml;hrungsfonds ist nicht vorgesehen. Schuldenrestrukturierungen, wie sie 2012 mit Griechenland durchgef&uuml;hrt wurden und die wirtschaftliche Krise des Landes anheizten, sollen weiterhin m&ouml;glich sein.<br>\nDie deutsch-franz&ouml;sischen Pl&auml;ne sehen dar&uuml;ber hinaus vor, die Umsetzung von Strukturreformen durch finanzielle Anreize zu f&ouml;rdern. Die Erfahrung zeigt, dass mit &sbquo;Strukturreformen&lsquo; vor allem angebotsseitige, arbeitnehmerfeindliche Reformen zur Steigerung der preislichen Wettbewerbsf&auml;higkeit gemeint sind. Das vorgeschlagene Reformhilfeprogramm und die Idee die Struktur- und Koh&auml;sionspolitik st&auml;rker an das Europ&auml;ische Semester zu koppeln, lehnen wir deshalb ab.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++b5a7ba56-7479-11e8-b5f0-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutschland macht mit Griechenland-Hilfen 2,9 Milliarden Gewinn<\/strong><br>\nAn diesem Donnerstag beraten die Euro-Finanzminister &uuml;ber die letzte Tranche aus dem aktuellen Hilfsprogramm f&uuml;r das hochverschuldete Land. Und p&uuml;nktlich wird am Morgen bekannt, dass Deutschland von den Rettungsma&szlig;nahmen profitiert hat &ndash; in Milliardenh&ouml;he. Seit dem Jahr 2010 hat die Bundesrepublik insgesamt etwa 2,9 Milliarden Euro an Zinsgewinnen verdient.<br>\nDas geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demzufolge stammen die Gewinne vor allem aus Ank&auml;ufen griechischer Staatsanleihen im Rahmen des &ldquo;Securities Market Programme&rdquo; (SMP) der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), die bei der Bundesbank anfielen und dem Bundeshaushalt &uuml;berwiesen wurden. Auch die Bundesbank kaufte in gro&szlig;er Zahl die Staatspapiere.<br>\nFr&uuml;here Vereinbarungen sahen vor, dass Griechenland bei Erf&uuml;llung aller Spar- und Reformauflagen die SMP-Gewinne anderer Staaten ausbezahlt werden sollen. Der Antwort zufolge wurde aber nur 2013 ein Gesamtbetrag von zwei Milliarden Euro an Griechenland transferiert. 2014 gingen rund 1,8 Milliarden Euro auf ein Sperrkonto des Euro-Rettungsschirms ESM. Bei der Bundesbank wurden bis 2017 der Antwort zufolge rund 3,4 Milliarden Euro an Zinsgewinnen aus den SMP-K&auml;ufen erzielt. Nur 2013 und 2014 wurden Gewinne abgef&uuml;hrt an den ESM und an Griechenland. 2013 wurden rund 527 Millionen Euro und 2014 rund 387 Millionen zur&uuml;ck&uuml;berwiesen, was unterm Strich einen verbleibenden Gewinn von etwa 2,5 Milliarden Euro bedeutet. Hinzu kommen Zinsgewinne von 400 Millionen Euro aus einem Darlehen der Staatsbank KfW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/schuldenkrise-deutschland-macht-mit-griechenland-hilfen-milliarden-gewinn-1.4025519\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Mit hei&szlig;er Luft in die n&auml;chste Krise<\/strong><br>\nSo schnell kann&rsquo;s gehen! Frankreichs Pr&auml;sident Macron brauchte neun Monate, um seine Vorschl&auml;ge zur EU-Reform voran zu treiben. Kanzlerin Merkel dagegen brauchte nur einen einzigen Tag, um im Asylstreit EU-Hilfe zu rufen. Quasi &uuml;ber Nacht organisierten Kommissionschef Juncker und sein Adlatus Selmayr einen Sondergipfel f&uuml;r Merkel. Das deutsche EUropa funktioniert also noch &ndash; jedenfalls wenn es gilt, die CDU und ihre Chefin zu retten.<br>\nMacrons &ldquo;Neugr&uuml;ndung&rdquo; der EU  hingegen kommt nur qu&auml;lend langsam voran, und dann auch nur symbolisch. Der Pr&auml;sident konnte beim Treffen mit Merkel in Meseberg zwar sein geliebtes Euro-Budget durchsetzen. Doch es soll erst 2021 aufgelegt werden &ndash; also viel zu sp&auml;t, um auf den sich abzeichnenden Konjunkturknick in Euroland oder eine m&ouml;gliche Krise in Italien oder Irland (etwa nach einem chaotischen Brexit) zu reagieren. Zudem enth&auml;lt der deutsch-franz&ouml;sische Plan keine Zahlen &ndash; er ist eine vage Luftnummer! Klar ist nur, dass &uuml;ber Ausgaben die EU-Kommission entscheidet &ndash; das neue Budget wird nicht autonom, wie Macron es wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/deutsch-franzoesische-luftnummer\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mythos &bdquo;gemeinsame L&ouml;sung&ldquo;<\/strong><br>\nLaut Regierungssprecher Steffen Seibert wird Merkel am kommenden Sonntag in Br&uuml;ssel mit den Regierungschefs &bdquo;einer Reihe betroffener und interessierter Staaten&ldquo; zu einem &bdquo;informellen Arbeitstreffen&ldquo; zusammenkommen. Bei dem Treffen, zu dem offiziell EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker eingeladen hat und das der Vorbereitung des EU-Gipfel am 28. und 29. Juni dienen soll, werde es um &bdquo;aktuelle Fragen der Migration&ldquo; gehen, k&uuml;ndigte Seibert am Mittwoch in Berlin an.<br>\nJuncker eilt damit Merkel zu Hilfe. Offiziell geht es zwar nur um ein &bdquo;informelles Arbeitstreffen&ldquo;, mit dem der EU-Gipfel Ende kommender Woche vorbereitet werden soll. Doch in der Sache hat sich der Luxemburger zuletzt immer mehr der Position der deutschen Kanzlerin angen&auml;hert. Selbst in der Wortwahl passt sich Juncker an. Es gehe darum, &bdquo;an europ&auml;ischen L&ouml;sungen zu arbeiten&ldquo;, sagte er.<br>\nVor zwei Wochen klang das noch ganz anders. Bei einem Treffen mit dem &ouml;sterreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz in Br&uuml;ssel stellte sich Juncker hinter dessen Plan, die &bdquo;Sicherung der Au&szlig;engrenzen&ldquo; zur absoluten Priorit&auml;t zu erkl&auml;ren.<br>\nVon den Binnengrenzen, um die es Bundesinnenminster Horst Seehofer geht, war ebenso wenig die Rede wie von R&uuml;ckf&uuml;hrungen in andere EU-L&auml;nder. Auch eine faire Lastenteilung, wie sie Merkel fordert, war kein Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Sondergipfel-zur-EU-Migrationspolitik\/!5512123\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44486\">&bdquo;Getrennt marschieren, vereint schlagen&ldquo; &ndash; und die Medien stochern im Theaterdonner<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Unehrliche Debatte &ndash; Fl&uuml;chtlingsstreit entz&uuml;ndet sich an falschen Stellen<\/strong><br>\nWer dieser Tage die Debatten in Deutschland verfolgt, muss unweigerlich den Eindruck gewinnen, das Thema Fl&uuml;chtlinge sei das mit Abstand wichtigste in unserem Land. Das ist absurd. Gewiss, es ist ein dr&auml;ngendes Problem. Es fehlt an Wohnungen, Schulen und Kinderg&auml;rten werden belastet. Von den menschlichen Trag&ouml;dien ganz zu schweigen. Und doch, mit Verlaub, hier sind die Ma&szlig;st&auml;be verrutscht. Der Kardinalfehler war nicht, dass Kanzlerin Merkel in einer dramatischen Notlage Abertausende Fl&uuml;chtlinge ins Land lie&szlig;. Das unverzeihliche Vers&auml;umnis war, dass ihrem &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; keine gemeinsame Anstrengung folgte, um sicherzustellen, wie das gelingen soll. An diesem schwerwiegenden Fehler h&auml;ngt die ganze h&auml;ssliche Debatte, die sich seither entwickelt hat &ndash; und die das Land spaltet wie selten ein Thema zuvor. Nat&uuml;rlich kann Deutschland nicht alle Fl&uuml;chtlinge aufnehmen. Es gibt Grenzen der Belastbarkeit. Trotzdem sollte man ein paar grundlegende Zahlen zur Kenntnis nehmen. 2017 waren weltweit 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht &ndash; so viel wie nie zuvor. Die meisten sind aber keineswegs in die reicheren L&auml;nder gestr&ouml;mt. Rund 40 Millionen sind im eigenen Land geflohen, weitere Millionen in die Nachbarstaaten. 85 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge leben in Entwicklungsl&auml;ndern. Gleichwohl, alle Appelle, die Debatte zu versachlichen, verpuffen derzeit, wenn sie nicht sogar neue Beschimpfungen ausl&ouml;sen. Wenn dann ein so entsetzlicher Fall hinzukommt wie der der 15-j&auml;hrigen Susanna, die von einem irakischen Fl&uuml;chtling vermutlich erst vergewaltigt und dann get&ouml;tet wurde, brechen auch bei vielen besonnen Menschen D&auml;mme. Der Streit wird so erbittert gef&uuml;hrt, dass die CSU aus Angst wegen des Fl&uuml;chtlingsthemas ihr absolute Mehrheit im Landtag einzub&uuml;&szlig;en, selbst die Gro&szlig;e Koalition in Berlin aufs Spiel setzt. Auch Folgen f&uuml;r die gesamte EU interessieren die CSU-F&uuml;hrung nicht. Es werden Begriffe wie &ldquo;Asyltourismus&rdquo; unters Volk geworfen, die ins &ldquo;W&ouml;rterbuch der Unmenschen&rdquo; geh&ouml;ren &ndash; von Politikern, die Kreuze in Amtsstuben aufh&auml;ngen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.7723571?searched=true%20\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Journalismus, wie wir ihn in diesen Tagen dringend brauchen. Leider sind solche Artikel in der Mehrzahl der Medien nicht zu finden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: SPON-Umfrage: Mehrheit w&uuml;nscht sich bundesweite CSU<\/strong><br>\nFast t&auml;glich attackiert die CSU Kanzlerin Merkel. Sollte die Partei auf Bundesebene antreten? Eine Mehrheit spricht sich im SPON-Trend daf&uuml;r aus &ndash; will aber zugleich eine europ&auml;ische Fl&uuml;chtlingspolitik.<br>\nSeit Wochen kriselt es heftig zwischen CDU und CSU, die Union droht zu zerbrechen. Damit k&ouml;nnte auch eine alte Abmachung ihre G&uuml;ltigkeit verlieren: Dass die CSU als Regionalpartei nur in Bayern antritt und in anderen Bundesl&auml;ndern der CDU keine Konkurrenz macht. In Krisenzeiten benutzte die CSU diese Option immer wieder als Druckmittel gegen&uuml;ber den Christdemokraten. Doch schon lange waren die Zerw&uuml;rfnisse zwischen den Schwesterparteien nicht mehr so erheblich wie jetzt. Eine SPIEGEL-ONLINE-Umfrage zeigt: Eine Mehrheit der Befragten w&uuml;rde es begr&uuml;&szlig;en, wenn die CSU auch im Bund eigenst&auml;ndig antritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/csu-umfrage-mehrheit-wuenscht-sich-bundesweite-csu-a-1213968.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Quot errat demonstrandum, dass der Streit um die Fl&uuml;chtlingspolitik eine Inszenierung ist, um potenzielle AfD-W&auml;hler bei der Stange zu halten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einmal Skandal und zur&uuml;ck? Rechercheverbund in der Kritik<\/strong><br>\nWie zuvor &uuml;ber den Skandal in Bremen aus ungenannten Quellen berichtet wurde, wurden nun praktisch unkommentiert die &Auml;u&szlig;erungen des Verteidigers wiedergegeben. Die Recherche entpuppte sich nun mehr und mehr als Verlautbarungsjournalismus: Mal offenbar f&uuml;r eine Konkurrentin um den Leitungsposten in Bremen, mal f&uuml;r einen angeblichen Intriganten aus der Beh&ouml;rde, mal f&uuml;r die Staatsanwaltschaft, mal f&uuml;r die Verteidigung. Sogar ein Interview mit Frau B. wurde freundlicherweise in &bdquo;Bild&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<br>\nAlles kann nicht gleichzeitig richtig und wahr sein, aber eine journalistische Einordnung in den Gesamtzusammenhang fehlte v&ouml;llig. Dann m&uuml;sste man ja einr&auml;umen, dass man trotz Rechercheversuchen eigentlich nichts Genaues wei&szlig;. Dass man sich m&ouml;glicherweise zun&auml;chst auf unzuverl&auml;ssige Quellen verlassen hat. Dass die Staatsanwaltschaft bislang m&ouml;glicherweise auch keine besseren Quellen hat. Aber man wollte wohl lieber jeden Tag neue, sich widersprechende Berichte zur Unterhaltung des Volkes und zur praktischen St&uuml;tzung derjenigen publizieren, die jetzt immer lauter einen Untersuchungsausschuss fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/28954\/einmal-skandal-und-zurueck-rechercheverbund-in-der-kritik\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Ein Strafrechtsprofessor liefert die erstaunliche Chronik des mutma&szlig;lichen Versagens von &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; und NDR im Zusammenhang mit der BAMF-Aff&auml;re.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Israelische Angriffsdrohnen: Die Bundeswehr trifft eine falsche Wahl<\/strong><br>\nDas Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf gab dem deutschen Verteidigungsministerium am 31. Mai 2017 gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den Plan, zun&auml;chst f&uuml;nf bewaffnungsf&auml;hige israelische Drohnen von der europ&auml;ischen Firma Airbus Defence zu leasen, die durch die Firma Israeli Aerospace Industries (IAI) hergestellt und gewartet werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestags soll voraussichtlich am 21. Juni nach Beratung des Verteidigungsausschusses &uuml;ber die Beschaffung endg&uuml;ltig abstimmen.<br>\nGeneral Atomics, der Hersteller der &ldquo;Reaper&rdquo;- und &ldquo;Predator&rdquo;-Drohnen, unterlag in den Verfahren gegen die Bundesregierung vor dem OLG D&uuml;sseldorf; dadurch wurde der Weg frei, um bewaffnungsf&auml;hige &ldquo;Heron&rdquo;-Drohnen des israelischen Unternehmens IAI zu leasen.  Wir sind nat&uuml;rlich gegen die Herstellung von jeglichen Killerdrohnen, ob sie nun in den USA oder Israel oder auch in anderen L&auml;ndern produziert werden. Die unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs) des Typs &ldquo;Heron&rdquo; sollen auf dem Flugplatz der IDF (Israeli Defense Forces) in Tel Nof in Israel stationiert werden. Heron-Drohnen sind sehr gro&szlig; gebaut, um schwere Raketen zu tragen; sie sind keineswegs als Aufkl&auml;rungsdrohnen konzipiert worden.<br>\nDie Bundeswehrsoldaten, die die Drohnen steuern sollen, sollen dort vor Ort trainiert werden. Sowohl die Steuerung der israelischen Drohnen als auch die Auswertung ihrer Daten k&ouml;nnten vom Stationierungsflughafen der Basis in Tel Nof oder aber vom Einsatzflughafen eines der Mandatsgebiete der Bundeswehr (z. B. von Afghanistan oder Mali) und ebenso von Deutschland aus (z. B. vom St&uuml;tzpunkt des 51. Luftwaffengeschwaders in Jagel) durchgef&uuml;hrt erfolgen.<br>\nZum ersten Mal w&uuml;rden deutsche Soldaten Zugriff auf Drohnen haben, die bewaffnet werden k&ouml;nnten. Die Drohnen k&ouml;nnten Raketen tragen. Auf der Basis in Israel w&auml;ren sie in Flugdistanz zu benachbarten L&auml;ndern stationiert, mit denen Deutschland sich noch nicht im Krieg befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juedische-stimme.de\/2017\/06\/17\/israelische-angriffsdrohnen-die-bundeswehr-trifft-eine-falsche-wahl\/\">J&uuml;dische Stimme<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Waffen f&uuml;r die Welt (II)<\/strong><br>\nDie deutschen R&uuml;stungsexporte haben im vergangenen Jahr ihren dritth&ouml;chsten Wert seit der Publikation des ersten einschl&auml;gigen Berichts im Jahr 1999 erreicht. Dies geht aus dem gestern ver&ouml;ffentlichten R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung f&uuml;r 2017 hervor. Demnach hat der Bundessicherheitsrat im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kriegsger&auml;t im Wert von mehr als 6,2 Milliarden Euro genehmigt. Rund ein Sechstel davon &ndash; R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von mehr als einer Milliarde Euro &ndash; wurde in Entwicklungsl&auml;nder verkauft. Regional zeichnen sich drei geostrategisch definierbare Zielgebiete als Schwerpunkte der R&uuml;stungsexporte deutlich ab. So wurden deutsche Waffen &ndash; wie schon seit Jahren &ndash; an mehrere Staaten der Arabischen Halbinsel geliefert, die gegen Iran opponieren. Daneben statteten deutsche Firmen einige Staaten Nordafrikas mit Kriegsschiffen und mit zur Fl&uuml;chtlingsabwehr nutzbaren Landfahrzeugen aus. Zudem gingen R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von rund 900 Millionen Euro an asiatische und pazifische Rivalen der Volksrepublik China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7646\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein gro&szlig;er Erfolg: Die Reform der Entsenderichtlinie<\/strong><br>\nUm die Europ&auml;ische Union (EU) und dort speziell um die Wirtschafts- und Sozialpolitik ist es nicht gut bestellt. Gro&szlig;e Ungleichgewichte und viel unbearbeiteter Problemdruck haben sich aufgestaut. Wir berichten &uuml;ber diese Dinge regelm&auml;&szlig;ig. Gleichwohl ist das Makroskop-Abo kein Abonnement auf schlechte Nachrichten. Heute wollen wir eine erfreuliche Entwicklung w&uuml;rdigen: Die Verabschiedung der Reform der Entsenderichtlinie durch das Europ&auml;ische Parlament (EP) gegen Ende des vergangenen Monats. Dass dieser Erfolg gelang, war durchaus keine Selbstverst&auml;ndlichkeit.<br>\nWerfen wir, um den Sachverhalt angemessen zu w&uuml;rdigen, zun&auml;chst einen Blick auf ein benachbartes Rechtsgebiet: auf das Gesellschaftsrecht, also das Recht der unternehmerischen Rechtsformen. Dort hat die extensive Interpretation der europ&auml;ischen Niederlassungsfreiheit (Artikel 49 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der EU, AEUV) durch den Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) dazu gef&uuml;hrt, dass Unternehmensgr&uuml;nder und -eigent&uuml;mer sich die Rechtsform ihrer Unternehmen frei unter den in der EU-28 vertretenen Rechtsformen ausw&auml;hlen k&ouml;nnen, unabh&auml;ngig vom Ort ihrer wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten. Die EU-Mitgliedstaaten haben also das Recht verloren, den auf ihren Territorien t&auml;tigen Unternehmen ihr Gesellschaftsrecht aufzuzwingen. (&hellip;)<br>\nBetrachten wir das Ergebnis nun nach L&auml;ndern, dann zeigen sich besonders gro&szlig;e Mehrheiten f&uuml;r die Reform beispielsweise in &Ouml;sterreich, Bulgarien, Irland, Italien, Portugal, Slowenien und Spanien &ndash; nicht aus allen diesen L&auml;ndern hatten wir hohe Zustimmungswerte erwartet. Besonders viele Gegenstimmen kamen aus Gro&szlig;britannien, Polen, Ungarn und Tschechien, was gut zu unseren Ausgangs&uuml;berlegungen passt.<br>\nDiese Ergebnisse verdeutlichen, dass die Reform der Entsenderichtlinie in besonderem Ma&szlig;e eine Leistung der Sozialdemokraten, der Gr&uuml;nen und der Linken ist. Ihnen gelang es &ndash; unter kr&auml;ftiger Mitwirkung der Gewerkschaften &ndash;, in ihren Reihen hohe Ausma&szlig;e an Koh&auml;renz unter Einschluss auch der Abgeordneten aus jenen L&auml;ndern zu erreichen, bei denen wir die Bef&uuml;rwortung der Reform nicht unbedingt erwartet h&auml;tten. Allen, die daran mitgewirkt haben, kann man nur gro&szlig;en Respekt ausdr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/06\/ein-grosser-erfolg-die-reform-der-entsenderichtlinie\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Scholz-Vorschlag f&uuml;r Finanztransaktionssteuer vollkommen unzureichend<\/strong><br>\nBundesregierung muss sich weiter f&uuml;r Besteuerung aller Finanzprodukte einsetzen<br>\nDie Kampagne Steuer gegen Armut setzt sich weiterhin f&uuml;r eine umfassende Finanztransaktionsteuer ein, die Wirkung zeigt. Der gestern von Bundesfinanzminister Olaf Scholz und dem franz&ouml;sischen Finanzminister Bruno Le Maire vorgelegte Vorschlag ist nach Ansicht des B&uuml;ndnisses vollkommen unzureichend.<br>\nDie Kampagne erinnert an die Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 29. Januar 2014: &ldquo;Eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt, setzt deshalb alles daran, dass alle, dass die ganze Welt die Lektionen aus dieser damaligen Krise lernt. Eine davon ist und bleibt: Kein Finanzmarktakteur, kein Finanzprodukt und kein Finanzplatz darf ohne angemessene Regulierung bleiben; Finanzakteure m&uuml;ssen durch die Finanztransaktionsteuer zur Verantwortung gezogen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/scholz-vorschlag-fuer-finanztransaktionssteuer-vollkommen-unzureichend\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein schwieriges Verh&auml;ltnis<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund der Konfrontation zwischen dem Westen und Russland verschlechtern sich die Beziehungen der ehemaligen sowjetischen Republiken Estland, Lettland und Litauen zu Moskau<br>\nDas Ende der UdSSR nahmen die Balten bereits als Au&szlig;enstehende wahr. Zwar existierten noch vielf&auml;ltige wirtschaftliche Verflechtungen, aber politisch ging man getrennte Wege. Daher waren die drei baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen nie Mitglieder der Gemeinschaft Unabh&auml;ngiger Staaten (GUS). Sie betrachteten sich als jeweils identisch mit den vor 1940 existierenden selbst&auml;ndigen baltischen Staaten.<br>\nDie Volkswirtschaften der baltischen Staaten konnten nach der Wiedererlangung ihrer Unabh&auml;ngigkeit 1991 einen starken Zufluss ausl&auml;ndischer Investitionen verbuchen. F&uuml;hrend war und ist Estland, das pro Kopf die h&ouml;chste Summe an Direktinvestitionen verzeichnete. Die Kapitalanleger kamen vor allem aus Skandinavien (71 Prozent der ausl&auml;ndischen Direktinvestititionen in Estland, 35 Prozent in Lettland, 45 Prozent in Litauen). Firmen aus dem Norden engagierten sich vorwiegend in der Informations- und Telekommunikationsbranche, im Finanzsektor sowie im Einzelhandel. Von den ausl&auml;ndischen Investoren gingen f&uuml;r die Modernisierung der baltischen Volkswirtschaften wichtige Innovationsimpulse aus. (&hellip;)<br>\nDie starken russischsprachigen Minderheiten in Estland und Lettland waren und sind unzufrieden mit der Politik der estnischen und lettischen Regierungen, die Estnisch und Lettisch zu alleinigen Amtssprachen in ihren L&auml;ndern machten. Noch heute werden die russischen Einwohner daran gehindert, die Staatsb&uuml;rgerschaften in diesen L&auml;ndern zu erhalten, wie das in den meisten anderen, nunmehr selbst&auml;ndigen ehemaligen Sowjetrepubliken, auch in Litauen, &uuml;blich ist. Das bedeutet: Nur jene Menschen, die glaubhaft machen k&ouml;nnen, dass ihre Vorfahren bereits vor 1940 auf lettischem oder estnischem Territorium gelebt hatten, k&ouml;nnen B&uuml;rger der beiden Staaten werden.<br>\nDarunter waren und sind viele Menschen, die im Exil geboren wurden und das Baltikum nie gesehen hatten. Andere aber, die in der Sowjetzeit ihren Wohnsitz &ndash; h&auml;ufig im Rahmen staatlicher Ansiedlungsprogramme &ndash; in die Lettische oder Estnische SSR verlegt hatten, bleiben von den Rechten, die mit der Staatsb&uuml;rgerschaft verbunden sind, ausgeschlossen. Dieser Grundsatz ist auch aktuell die Basis des lettischen und estnischen Staatsb&uuml;rgerschaftsrechts. Das f&uuml;hrt dazu, dass bis heute eine Viertelmillion Menschen in Estland und eine halbe Million Einwohner Lettlands, darunter auch solche, die erst nach 1991 geboren wurden, die Staatsb&uuml;rgerschaft nicht besitzen. Es ist der Versuch dieser Staaten, die demographischen Konsequenzen der Zugeh&ouml;rigkeit zur UdSSR auszublenden und damit Ausdruck einer hartn&auml;ckigen Realit&auml;tsverweigerung. Hintergrund f&uuml;r diese Politik ist neben dem r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Streben nach der Rekonstituierung ethnisch und alltagskulturell weitgehend homogener Staatsv&ouml;lker vor allem die Angst, die eingeb&uuml;rgerten russischsprachigen Minderheiten k&ouml;nnten Wahlentscheidungen auf Landesebene beeinflussen. Von den ansonsten bei jeder Gelegenheit auf die Einhaltung der Menschenrechte pochenden EU-Gremien wird dieses Demokratieverst&auml;ndnis kommentarlos akzeptiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/334486.ein-schwieriges-verh%C3%A4ltnis.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.N.:<\/strong> Lesenswerter detailreicher Beitrag mit vielen interessanten Fakten zum besseren Verst&auml;ndnis der aktuellen Lage in den drei baltischen Staaten sowie deren Beziehungen zu Russland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung macht Langzeiterwerbslose zur Lohnkonkurrenz<\/strong><br>\nSchon seit Ende Mai liegt ein Referentenentwurf zu einem F&ouml;rderprogramm der Bundesregierung f&uuml;r Langzeiterwerbslose vor. Ein Blick hinein zeigt: Schwarz-Rot l&auml;sst alle Ma&szlig;nahmen fallen, die regul&auml;re Arbeitsm&auml;rkte vor subventionierter Lohnkonkurrenz sch&uuml;tzen.<br>\nIm Koalitionsvertrag hatten CDU\/CSU und SPD angek&uuml;ndigt, dass man vier Milliarden Euro in ein Programm zur F&ouml;rderung von Langzeiterwerbslosen stecken wolle. Damit macht man zwar nicht einmal die K&uuml;rzungen der letzten Jahre wett, das Vorhaben an sich aber ist sinnvoll: Es ist besser, Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit. [&hellip;]<br>\nNun soll es also f&uuml;r bestimmte Erwerbslose nach dem Willen der Bundesregierung Zusch&uuml;sse zum Lohn geben. Wer jemanden einstellt, der binnen der letzten sieben Jahre l&auml;nger als sechs Jahre Hartz IV bezogen hat, bekommt dessen Lohn (einschlie&szlig;lich aller anfallenden Sozialbeitr&auml;ge) f&uuml;r 24 Monate zu 100 Prozent erstattet. In jedem weiteren Jahr wird dieser Zuschuss um 10 Prozentpunkte gek&uuml;rzt, die maximale F&ouml;rderdauer betr&auml;gt f&uuml;nf Jahre. Es wird angenommen, dass es f&uuml;r diese Menschen faktisch keine Perspektive am ersten Arbeitsmarkt mehr gibt. Wer jemanden einstellt, der seit mindestens zwei Jahren erwerbslos ist, erh&auml;lt f&uuml;r 24 Monate einen Zuschuss zu dessen Arbeitsentgelt. Im ersten Jahr betr&auml;gt dieser Zuschuss 75 Prozent, im zweiten Jahr 50 Prozent. Das Arbeitsverh&auml;ltnis muss nach Auslaufen der F&ouml;rderung mindestens sechs weitere Monate fortbestehen.<br>\nSo sinnvoll es ist, Arbeit zu f&ouml;rdern, so problematisch kann sich dies im Detail gestalten. Denn gef&ouml;rderte Arbeit l&auml;uft stets Gefahr, in Konkurrenz zu regul&auml;rer Arbeit zu treten. Dies l&auml;sst sich allerdings durch entsprechende Regulierungen verhindern:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/bundesregierung-macht-langzeiterwerbslose-zur-lohnkonkurrenz--2232.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<p><strong>dazu: 10. SGB II-&Auml;ndG (Teilhabechancengesetz)<\/strong><br>\nEinf&uuml;hrung eines neuen Instruments &raquo;Teilhabe am Arbeitsmarkt&laquo; zur F&ouml;rderung sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung arbeitsmarktferner Personen. Neufassung der F&ouml;rderung von Arbeitsverh&auml;ltnissen nach &sect; 16e SGB II: Lohnkostenzusch&uuml;sse kn&uuml;pfen k&uuml;nftig weder bei der Auswahl der f&ouml;rderf&auml;higen Personen, noch bei der Dauer und H&ouml;he der F&ouml;rderung an Merkmale wie Minderleistung oder das Vorliegen von Vermittlungshemmnissen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/recht\/gesetzgebung\/gesetzgebung-19-wahlperiode\/10-sgb-ii-aendg\">Portal Sozialpolitik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den Referentenentwurf vom 11.06.2018 k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/uploads\/sopo\/pdf\/2018\/2018-06-11_10_SGB_II_AendG.pdf\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Betriebsrente &ndash; Politiker aus Union und SPD fordern Ende der doppelten Beitragslast<\/strong><br>\nWer mit einer Direktversicherung &uuml;ber den Arbeitgeber betriebliche Altersvorsorge (bAV) betreibt, wird doppelt zur Kasse gebeten. Seit einer Gesetzes&auml;nderung im Jahr 2004 m&uuml;ssen die Betriebsrentner den vollen Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlen: 14,6 Prozent. Zuvor wurde auf diese Betriebsrenten nur der Arbeitnehmeranteil der GKV f&auml;llig.<br>\nDas sogenannte Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung galt auch r&uuml;ckwirkend, es sah keinen Bestandsschutz vor. Das hei&szlig;t: Selbst Sparer, die ihren Vertrag vor Inkrafttreten der neuen Abgabenlast geschlossen haben, m&uuml;ssen den vollen Beitrag zahlen: Obwohl ihr Vertrag damit deutlich unattraktiver wurde. Viele werteten das Gesetz als Vertrauensbruch. (&hellip;)<br>\nDoch nun mehren sich Stimmen in der Politik, die eine Korrektur des damaligen Gesetzes fordern. Das Besondere daran: Sie kommen aus beiden Regierungsparteien. Sowohl in der CDU als auch SPD gibt es Initiativen, Betriebsrentner wieder st&auml;rker bei den Sozialbeitr&auml;gen zu entlasten. Dies berichtet das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; am Sonntag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4868309\/Betriebsrente-Politiker-Ende-der-doppelten-Beitragslast\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re es &ndash; vor allem f&uuml;r die versicherten Personen &ndash; nicht einfacher und g&uuml;nstiger, wenn die Bundesregierung alles auf die gesetzliche Rente konzentrieren w&uuml;rde?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bericht aus dem Klinikalltag: &ldquo;Was f&uuml;r eine &Auml;rztin bin ich blo&szlig; geworden?&rdquo;<\/strong><br>\nHeute treffen sich die Gesundheitsminister von Bund und L&auml;ndern. Hier erz&auml;hlt eine enthusiastische, junge &Auml;rztin, warum sie schon nach einem Jahr Arbeit desillusioniert ist. Ein Bericht &uuml;ber die schroffe Realit&auml;t in unseren Kliniken.<br>\nEs ist 5.30 Uhr morgens an einem Donnerstag, als mein Diensttelefon klingelt. Schon wieder. Es ist unsere Notaufnahme, ich soll den siebten Patienten dieser Nacht aufnehmen. Diesmal ist es ein herzkranker Mann. Ich gebe mein Okay, nenne die Station, auf die er kommen kann und w&uuml;hle mich aus meinem Bett.<br>\nIch habe Bereitschaftsdienst. Das bedeutet, dass ich nach meinem regul&auml;ren Arbeitstag als Stations&auml;rztin der Inneren Medizin an einer deutschen Universit&auml;tsklinik noch bis zum n&auml;chsten Morgen in der Klinik bleibe. &Uuml;ber Nacht betreue ich mehrere Normalstationen mit &uuml;ber 100 Patienten parallel, nehme Neuank&ouml;mmlinge von der Notaufnahme und Verlegungen von der Intensivstation auf.<br>\nBereitschaftsdienst &ndash; das bedeutet rein rechtlich, dass mir nur ein Teil der Arbeitszeit verg&uuml;tet wird. Die restliche Zeit gilt theoretisch als Ruhezeit, und ich darf schlafen. Praktisch habe ich bereits sechs Patienten aus der Notaufnahme aufgenommen, geschlafen habe ich eine Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/bericht-aus-dem-klinikalltag-was-fuer-eine-aerztin-bin-ich-bloss-geworden-a-1213586.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nach dem Gipfel<\/strong><br>\nUSA sagen Kriegsspiele mit S&uuml;dkorea ab. Verhandlungen zwischen Pj&ouml;ngjang und Washington weiter vorangeschritten als vermutet<br>\nDie f&uuml;r August geplante amerikanisch-s&uuml;dkoreanische Milit&auml;r&uuml;bung &raquo;Freedom Guardian&laquo; f&auml;llt aus. Das gab Pentagon-Sprecherin Dana White am Montag (Ortszeit) bekannt. Der Schritt war erwartet worden, seit US-Pr&auml;sident Donald Trump am Dienstag letzter Woche nach seinem Treffen mit Nordkoreas Partei- und Staatschef Kim Jong Un angek&uuml;ndigt hatte, dass die regelm&auml;&szlig;igen &raquo;Wargames&laquo;, also Kriegsspiele, mit S&uuml;dkorea vorl&auml;ufig ausgesetzt werden sollen. Zur Begr&uuml;ndung wies Trump nicht nur auf die &raquo;schrecklich hohen Kosten&laquo; dieser wochenlangen Gro&szlig;man&ouml;ver hin, sondern auch darauf, dass sie w&auml;hrend der Verhandlungen mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) &raquo;provokativ&laquo; wirken k&ouml;nnten.<br>\nTrumps Mitteilung w&auml;hrend einer &uuml;berlangen Pressekonferenz kam offenbar auch f&uuml;r das Pentagon &uuml;berraschend. Eine Woche sp&auml;ter ist immer noch unklar, was sie genau bedeutet. In Whites Presseerkl&auml;rung vom Montag hei&szlig;t es: &raquo;Wir sind immer noch dabei, zus&auml;tzliche Aktionen zu koordinieren. &Uuml;ber nachfolgende Kriegsspiele sind keine Entscheidungen gefallen.&laquo; Im Laufe dieser Woche werde im Pentagon unter Beteiligung des Verteidigungs- und des Au&szlig;enministers sowie des Nationalen Sicherheitsberaters eine Sitzung dazu stattfinden. Die aktuelle Entscheidung habe keine Auswirkungen auf US-amerikanische Milit&auml;r&uuml;bungen im Pazifik au&szlig;erhalb der Koreanischen Halbinsel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/334446.nach-dem-gipfel.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie auch immer das Treffen zwischen den Herren Kim und Trump zustande kam: Die Entscheidung des US-Pr&auml;sidenten, die amerikanisch-s&uuml;dkoreanische Milit&auml;r&uuml;bung ausfallen zu lassen, ist zu begr&uuml;&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Iran ist nicht Nordkorea: Trumps Verb&uuml;ndete wollen Krieg statt Frieden<\/strong><br>\nIm Gegensatz zu Nordkorea sind Amerikas Verb&uuml;ndete in der Region nicht an einer diplomatischen L&ouml;sung der Iran-Frage interessiert. Saudi-Arabien, Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate wollen in jedem Fall Regime Change im Iran. Ob er gl&uuml;ckt oder nicht, ist nebens&auml;chlich: Destabilisierung ist das Ziel.<br>\nJetzt, da US-Pr&auml;sident Donald Trump von seinem erfolgreichen Fototermin mit Nordkoreas Kim Jong-un aus Singapur zur&uuml;ckgekehrt ist, wird sich sein Fokus bald wieder drehen: zur&uuml;ck auf den Iran. Israel und Saudi-Arabien hofften ungeduldig, der Singapur-Gipfel w&uuml;rde helfen, die Korea-Frage zu neutralisieren, so dass Trump seine gesamte Energie wieder in Richtung Teheran wenden k&ouml;nnte.<br>\nDoch niemand scheint so genau zu wissen, was Trumps Iran-Politik denn eigentlich ist. Will er einen anderen Deal? Ebnet er den Weg f&uuml;r Krieg? Ist Regime Change das eigentliche Ziel? Wenn Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entscheiden d&uuml;rften, w&auml;re es keines der oben Genannten &ndash; sondern etwas viel Schlimmeres.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-06-20\/iran-ist-nicht-nordkorea-trumps-verbuendete-wollen-krieg-statt-frieden\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trump und Merkel streiten um die deutsche Kriminalit&auml;tsstatistik<\/strong><br>\nLaut der im Mai ver&ouml;ffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr 5,76 Millionen Straftaten in Deutschland ver&uuml;bt &ndash; der niedrigste Wert seit 25 Jahren. Trump aber behauptete nun, die Kriminalit&auml;t in Deutschland sei &ldquo;um zehn Prozent plus&rdquo; gewachsen, &ldquo;seit Migranten aufgenommen werden&rdquo;. Die deutschen Beh&ouml;rden wollten aber nicht &ldquo;&uuml;ber diese Verbrechen berichten&rdquo;, schrieb der US-Pr&auml;sident im Kurzbotschaftendienst Twitter.<br>\nMerkel konterte dies mit der Anmerkung, die Kriminalstatistik &ldquo;spricht f&uuml;r sich&rdquo;. Den dort verzeichneten R&uuml;ckgang der Verbrechenszahlen bezeichnete sie als &ldquo;leicht positive&rdquo; Entwicklung. Nat&uuml;rlich m&uuml;sse noch mehr zur Verbrechensbek&auml;mpfung getan werden, sagte die Kanzlerin bei einem Treffen mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im brandenburgischen Meseberg. &ldquo;Aber das waren durchaus ermutigende Zahlen auf dem Weg weiterzuarbeiten und Kriminalit&auml;t zu reduzieren&rdquo;, f&uuml;gte sie hinzu. (&hellip;)<br>\nEr bescheinigte zugleich der Kanzlerin, wegen ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik in einer tiefen Vertrauenskrise zu stecken. Die Menschen in Deutschland wenden sich &ldquo;gegen ihre F&uuml;hrung&rdquo;, schrieb Trump. Merkels Streit mit der CSU um den Umgang mit Fl&uuml;chtlingen an der Grenze f&uuml;hrte Trump auf diese Vertrauenskrise zur&uuml;ck: Das Thema Migration &ldquo;ersch&uuml;ttert die ohnehin schon prek&auml;re Koalition in Berlin&rdquo;.<br>\nMit diesen &Auml;u&szlig;erungen brach Trump einmal mehr ein diplomatisches Tabu: Dass sich ein amtierender US-Pr&auml;sident in derart massiver Form in die innenpolitische Debatte eines westlichen Partnerlandes einschaltet, ist h&ouml;chst ungew&ouml;hnlich. Trump ist selbst in eine heftige innenpolitische Kontroverse um die Zuwanderung verstrickt &ndash; in diesem Kontext sind seine Attacken gegen den Kurs der Kanzlerin zu sehen.<br>\nIn der US-Debatte geht es derzeit vor allem um die von den US-Beh&ouml;rden seit Monaten verfolgte Praxis, illegal von Mexiko &uuml;ber die Grenze gelangte Migranten von ihren Kindern zu trennen. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums wurden allein zwischen dem 5. Mai und dem 9. Juni 2342 Kinder ihren Eltern weggenommen. Die Eltern werden bei dieser rigorosen Praxis inhaftiert, die Kinder in Heimen untergebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/info.arte.tv\/de\/afp\/Neuigkeiten\/trump-und-merkel-streiten-um-die-deutsche-kriminalitaetsstatistik\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> H&auml;tte die Bundeskanzlerin die Vorw&uuml;rfe des US-Pr&auml;sidenten nicht viel st&auml;rker dementieren m&uuml;ssen? Oder k&ouml;nnte es sein, dass hierzulande die Kriminalstatistik &auml;hnlich angelegt wird wie die Statistik der Arbeitslosenzahlen &ndash; mit viel Kreativit&auml;t?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Drama an der S&uuml;dgrenze<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen aus Afrika versuchen, nach Spanien zu gelangen. Regierung in Madrid leitet Kurswechsel ein<br>\nIn der vergangenen Woche konzentrierte sich die Aufmerksamkeit der internationalen Medien auf die Irrfahrt der &raquo;Aquarius&laquo;, der Italiens Beh&ouml;rden das Anlegen verweigert hatte. Schlie&szlig;lich konnten die mehr als 600 Fl&uuml;chtlinge, die von dem Schiff aus dem Mittelmeer gerettet worden waren, in Valencia an Land gehen.<br>\nIm Schatten dieser Ereignisse erreichten allein vorige Woche mehr als 70 Boote mit insgesamt &uuml;ber 1.000 Menschen die K&uuml;sten Andalusiens. Vier Menschen wurden tot am Strand von C&aacute;diz geborgen, mehr als 60 weitere gelten als vermisst und sind vermutlich w&auml;hrend der in Marokko begonnenen &Uuml;berfahrt ertrunken. Ein Sprecher der Spanischen Kommission f&uuml;r Fl&uuml;chtlingshilfe (CEAR), einer 1979 gegr&uuml;ndeten Nichtregierungsorganisation, &auml;u&szlig;erte am Montag die Vermutung, der Anstieg dieser Zahlen k&ouml;nnte auf das gute Wetter oder das Ende des Ramadan zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Eventuell seien die marokkanischen Grenzsch&uuml;tzer deshalb weniger wachsam gewesen. Zudem habe die Zunahme der Zahl von Fl&uuml;chtlingen auf dem Weg nach Spanien auch damit zu tun, dass fr&uuml;here Routen &uuml;ber Libyen und das Mittelmeer oder &uuml;ber Griechenland und den Balkan immer gef&auml;hrlicher werden.<br>\nDie CEAR vermutet allerdings auch, dass Marokko die Fl&uuml;chtlinge als Druckmittel einsetzt, um von der Europ&auml;ischen Union Zugest&auml;ndnisse zu erlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/334527.drama-an-der-s%C3%BCdgrenze.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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