{"id":4459,"date":"2010-01-15T09:13:57","date_gmt":"2010-01-15T08:13:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4459"},"modified":"2010-01-15T09:13:57","modified_gmt":"2010-01-15T08:13:57","slug":"hinweise-des-tages-1059","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4459","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Obama: We want our money back; &uuml;ber Staatspleiten; Reibach mit der &Ouml;si-Bank; Daten &uuml;ber den Wandel des Arbeitsmarktes; Schlecker ist &uuml;berall; wer zahlt f&uuml;r die Kopfpauschale; Atomlager Asse wird ger&auml;umt; PPP-Task force; Auslagerung von schwarzen Listen; jeder Dritte 15-J&auml;hrige f&uuml;hlt sich allein gelassen; Schulreform: Stillstand in Brandenburg; allerlei Parteistrategen; &bdquo;Leistungstr&auml;gerkern&ldquo;; Haiti: Humanit&auml;t oder Geostrategie; Truppenabzug jetzt; BGH erkl&auml;rt Focus-Markwort die Pressefreiheit. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Obama: We want our money back<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Die weltweite Angst vor der Staatspleite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Reibach mit der &Ouml;si-Bank: Sie alle sollen verdient haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Bundesregierung: Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Lohndumping &ndash; Schlecker-Methode weit verbreitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">IG Metall: Verteilungspolitische Auswirkungen neoliberal-konservativer Gesundheitspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Atomkraft: Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz empfiehlt angeblich R&auml;umung der Asse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Public Private Partnerships (PPP): Task Force im Bauministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Erfolg f&uuml;r Datensch&uuml;tzer &ndash; Versicherer lagern schwarze Liste aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder: Mittelplatz f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bundesregierung lehnt eine Aufhebung des Kooperationsverbotes in der Bildungspolitik ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Stillstand &ndash; Entt&auml;uschung in Brandenburg: keine Schulreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Parteistrategen von CDU, SPD und Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Tiefe Pfl&ouml;cke f&uuml;r den Leistungstr&auml;gerkern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Haiti: Warum Obama Tausende Retter schickt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Fuldaer Erkl&auml;rung: Truppenabzug jetzt! Frieden statt Krieg!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">BGH erkl&auml;rt Markwort die Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,<a href=\"?p=4459&amp;email=1\"> dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Obama: We want our money back<\/strong><br>\nMit der Ansage &bdquo;Wir wollen unser Geld zur&uuml;ck&ldquo; pr&auml;sentierte US-Pr&auml;sident Barack Obama am Donnerstag seine Pl&auml;ne f&uuml;r eine Sonderabgabe der gr&ouml;&szlig;ten Banken des Landes. Damit sollen sich die Geldh&auml;user nach dem Willen des Pr&auml;sidenten an den immensen Kosten f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 1930er-Jahren beteiligen.<br>\nDie geplanten Bonuszahlungen einiger Investmentbanken bezeichnete Obama als &bdquo;schamlos&ldquo;. Es gehe ihm aber nicht darum, die Finanzinstitute zu bestrafen, sagte der Pr&auml;sident bei einem kurzen Auftritt im Wei&szlig;en Haus. Vielmehr sollten die Banken nach der Finanzmarktkrise an neuen Exzessen gehindert werden. Ziel der Sonderabgabe sei es, die staatlichen Ausgaben f&uuml;r das 700 Milliarden Dollar schwere Bankenrettungspaket &bdquo;bis auf den letzten Groschen&ldquo; wieder einzutreiben, sagte Obama.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/sonderabgabe-fuer-banken-obama-will-sein-geld-zurueck_aid_470825.html\">Focus Money<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wo bleiben eigentlich vergleichbare Pl&auml;ne in Deutschland?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die weltweite Angst vor der Staatspleite<\/strong><br>\nErst Island, dann Ungarn und Griechenland &ndash; seit Wochen kursiert an den Finanzm&auml;rkten weltweit die Angst vor den Folgen deutlich gestiegener Staatsschulden. Wie gef&auml;hrlich ist die Lage wirklich? Und wie gut l&auml;sst sich vorhersagen, bei welchem Land die M&auml;rkte als N&auml;chstes in Panik geraten?<br>\nOb Staaten wirklich vor der Pleite stehen, h&auml;ngt dabei stark von der Laune der M&auml;rkte ab. Entscheidend ist nicht unbedingt die H&ouml;he der Staatsschulden &ndash; sonst m&uuml;sste Japan l&auml;ngst pleite sein &ndash; sondern der Trend. Und das Urteil, ob die Regierung die Lage in den Griff kriegen kann. Nur: Daf&uuml;r gibt es kein objektives Ma&szlig;, weshalb gerade Ratingagenturen eine heikle Rolle spielen.<br>\nEs gibt keine &ouml;ffentliche Institution, die einen Staat offiziell f&uuml;r bankrott erkl&auml;rt. Ratingagenturen kommen dieser Rolle am n&auml;chsten, sie sind jedoch private Firmen mit finanziellen Interessen.<br>\nWenn Ratingagenturen die Kreditw&uuml;rdigkeit eines Staates schlechter beurteilen, reagieren Anleger sehr aufgeregt. Nach einer Bonit&auml;tsherabstufung verlangen sie oft auf einen Schlag deutlich h&ouml;here Renditen daf&uuml;r, Staatsanleihen des jeweiligen Landes zu kaufen.<br>\nRegierungen blicken daher oft mit Bangen auf anstehende Entscheidungen der gro&szlig;en Agenturen. Denn steigende Kreditkosten erh&ouml;hen gerade f&uuml;r Staaten mit ausufernden Verbindlichkeiten das Risiko einer Schuldenspirale. Diese droht zum Beispiel, wenn die wachsende Neuverschuldung vor allem in die Zinstilgung flie&szlig;t und so die Schuldenlast nur unter gr&ouml;&szlig;ten Anstrengungen gesenkt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:globale-schuldenkrise-die-weltweite-angst-vor-der-staatspleite\/50058852.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein informativer Beitrag. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Reibach mit der &Ouml;si-Bank: Sie alle sollen verdient haben<\/strong><br>\nJetzt liegt die Liste der feinen Gesellschaft vor, die auf Kosten Bayerns an der maroden &ouml;sterreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria verdient haben soll. Dabei: Ingrid Flick, Ex-Bahnchef D&uuml;rr und Ex-Ski-Weltmeister Harti Weirather.<br>\nDie Liste ist gespickt mit prominenten Namen. Und sie alle haben wohl kr&auml;ftig am umstrittenen Verkauf der maroden &ouml;sterreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) an die BayernLB verdient. Das &ouml;sterreichische Magazin &bdquo;Profil&ldquo; hat nun alle Investoren ver&ouml;ffentlicht, bei denen der Verm&ouml;gensverwalter Tilo Berlin Geld f&uuml;r den HGAA-Deal eingesammelt hat. Berlin hatte 25 Prozent an der Bank erworben. Den Anteil verkaufte er mit einem saftigen Aufschlag an die Bayerische Landesbank weiter. So machte er in wenigen Wochen 150 Millionen Euro Gewinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung.de\/geld\/159064\">Abendzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Angeblich hat die Unternehmerwitwe Ingrid Flick eine Million investiert und 400.000 Euro Gewinn gemacht. Und bei einer Rendite von 40 Prozent soll man nicht stutzig werden? Was wurde den Anlegern versprochen? Wie konnten sie damit rechnen, dass ein solches Gesch&auml;ft funktioniert? Konnten sie sich sicher sein, dass die BayernLB die marode Bank Hypo Group Alpa Adria v&ouml;llig &uuml;berteuert aufkauft?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung: Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise<\/strong><br>\nSozialversicherungspflichtige Vollzeitbesch&auml;ftigung nimmt im Trend ab, sozialversicherungspflichtige Teilzeitbesch&auml;ftigung zu. Von Juni 1999 bis Juni 2008 hat die Vollzeitbesch&auml;ftigung um 1,36 Millionen oder 5,7 Prozent auf 22,44 Millionen ab-, die Teilzeitbesch&auml;ftigung um 1,33 Millionen oder 36,0 Prozent auf 5,00 Millionen zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Teilzeitquote ist in diesem Zeitraum von 13,4 Prozent auf 18,2 Prozent gestiegen. Im letzten Konjunkturaufschwung hat die sozialversicherungspflichtige Vollzeitbesch&auml;ftigung jedoch wieder zugelegt, und zwar von Juni 2005 bis Juni 2008 um 641 000 oder 2,9 Prozent; die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbesch&auml;ftigung ist in der gleichen Zeit um 638 000 oder 14,6 Prozent gestiegen. Aktuelle Quartalsdaten liegen bis M&auml;rz 2009 vor. Danach hat die aktuelle Wirtschaftskrise zu einem R&uuml;ckgang von sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbesch&auml;ftigung gef&uuml;hrt; diese hat sich von M&auml;rz 2008 bis M&auml;rz 2009 um 83 000 oder 0,4 Prozent auf 22,22 Millionen verringert. Die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbesch&auml;ftigung hat im gleichen Zeitraum um 196 000 oder 4 Prozent auf 5,10 Millionen zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100115_antwort_wandel_arbeitsmarkt_in_krise_17-189.pdf\">Deutscher Bundestag Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE Drucksache 17\/189 vom 14.12.2009 [PDF &ndash; 272 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lohndumping &ndash; Schlecker-Methode weit verbreitet<\/strong><br>\nSchlecker ist nicht das einzige Unternehmen, das seine Gewinne mit billigen Leiharbeitern steigern will. Nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern versuchen viele Firmen auf die gleiche Weise, Tarifstandards zu unterlaufen. Selbst Kirchen und Wohlfahrtsverb&auml;nde schrecken davor nicht zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-671982,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IG Metall: Verteilungspolitische Auswirkungen neoliberal-konservativer Gesundheitspolitik<\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP will einen grundlegenden Systemswechsel in der Gesundheitspolitik durchsetzen und einen &bdquo;Gesundheitsmarkt&ldquo; schaffen, dessen &bdquo;ordnendes Prinzip der umfassende Wettbewerb&ldquo; (Koalitionsvertrag) sein soll. Mit dem neuen Ordnungsrahmen droht die Unterordnung von Solidarausgleich und bedarfsorientierter Versorgung unter private Gewinnerzielung. Zudem werden konkrete Umbauma&szlig;nahmen bei der Finanzierung der Gesundheitsversorgung skizziert, die erhebliche verteilungspolitische Auswirkungen haben d&uuml;rften: Die Arbeitgeberbeitr&auml;ge sollen &bdquo;eingefroren&ldquo; und der Arbeitnehmerbeitrag in eine einkommensunabh&auml;ngige &bdquo;Arbeitnehmer-Kopfpauschale&ldquo; umgewandelt werden. Offen bleibt dabei, ob der gesamte bisherige Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung in eine Kopfpauschale umgewandelt werden soll oder nur ein Teil.<br>\nIm Folgenden soll dargestellt werden, wie sich diese Ma&szlig;nahmen verteilungspolitisch auswirken.\n<ul>\n<li>Die Verteilungsbilanz des Kopfpauschalen-Modells f&auml;llt innerhalb der Versichertengemeinschaft f&uuml;r Bezieher niedriger Einkommen bis hin zu Beziehern mittlerer Einkommen (bei Familien) negativ aus.\n<\/li>\n<li>Die Verteilung der Tragelast bei der Finanzierung des Gesundheitssystems w&uuml;rde sich massiv zum Nachteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zum Vorteil der Arbeitgeber<br>\nverschieben.\n<\/li>\n<li>Die steuerliche Subventionierung und damit die H&ouml;he des zus&auml;tzlichen Finanzbedarfs f&uuml;r den Bundeshaushalt h&auml;ngen von der Kalkulation der Kopfpauschale und den konkreten Modalit&auml;ten f&uuml;r die Unterst&uuml;tzungsleistung ab. Sch&auml;tzungen gehen von einem zus&auml;tzlichen Finanzbedarf in H&ouml;he von bis zu 40 Milliarden Euro aus, der &uuml;ber den Bundeshaushalt und damit &uuml;ber Steuern aufgebracht werden muss. Gerade im Zeichen der Krise der &ouml;ffentlichen Finanzen steht zu bef&uuml;rchten, dass der Zuschuss f&uuml;r sozial Schwache von vornherein niedrig angesetzt wird und H&ouml;he und Ausgestaltung politisch umk&auml;mpft bleiben. Zudem h&auml;ngt die Verteilungswirkung dieser Subventionierung davon ab, wie der Steueranteil finanziert werden soll. Es besteht die reale Gefahr, dass diejenigen, die entlastet werden sollen, ihren &bdquo;Ausgleich&ldquo; &uuml;ber Massen- und Verbrauchssteuern selbst zahlen.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/100115_igm_verteilungspol%20%20_auswirkungen%20_gesundheitspol.pdf\">IG Metall FB Sozialpolitik [PDF &ndash; 44 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atomkraft: Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz empfiehlt angeblich R&auml;umung der Asse<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) will bei dem in der einsturzgef&auml;hrdeten Schachtanlage Asse bei Wolfenb&uuml;ttel lagernden Atomm&uuml;ll offenbar kein Risiko mehr eingehen. Der &ldquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&rdquo; berichtet in seiner Freitagsausgabe unter Berufung auf ein 225-seitiges Gutachten, dass das BfS die schnellstm&ouml;gliche R&auml;umung des gesamten Atomm&uuml;lls aus der Asse empfiehlt. Die rund 126.000 F&auml;sser mit leicht- und mittelradioaktivem Atomm&uuml;ll sollen demnach anschlie&szlig;end im 20 Kilometer entfernten Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerzbergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Das BfS will das Gutachten am Freitag in Hannover offiziell vorstellen.<br>\nIn der Expertise werde die R&uuml;ckholung des Atomm&uuml;lls als &ldquo;die einzige sicher umsetzbare&rdquo; Alternative bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/dossiers\/atomkraft\/asse448.html\">NDR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach Angaben von <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/945862\/Atommuelllager-Asse-soll-geraeumt-werden#\/beitrag\/video\/945862\/Atommuelllager-Asse-soll-geraeumt-werden\">ZDF heute<\/a>, soll die R&auml;umung bis zu 4 Milliarden Euro kosten. Wer diese Kosten wohl tr&auml;gt?<br>\nAuch wenn es sich bei dem eingelagerten Atomm&uuml;ll wohl nicht um Abf&auml;lle aus Atomkraftwerken handelt, das Beispiel Asse zeigt, dass die Behauptung, die Nutzung der Kernenergie sei kosteng&uuml;nstig und eine &bdquo;&Uuml;bergangstechnologie&ldquo; schlicht falsch ist. Es ist der &bdquo;&Uuml;bergang&ldquo; in eine Dauerbelastung &uuml;ber tausende von Jahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Public Private Partnerships (PPP): Task Force im Bauministerium<\/strong><br>\nDie PPP Task Force im BMVBS hat zum 28. Februar 2009 ihre T&auml;tigkeit beendet. Mit der&nbsp; &ldquo;&Ouml;PP Deutschland AG &rdquo; hat sich ein neues PPP-Kompetenzzentrums auf Bundesebene gegr&uuml;ndet und die Arbeit bereits aufgenommen. Ziel ist die weitere St&auml;rkung und Fortentwicklung der bisherigen PPP-Initiative, um das Potenzial von PPP noch st&auml;rker auszusch&ouml;pfen und mehr wirtschaftliche PPP-Projekte anzuschieben. Bund, L&auml;nder und Kommunen besitzen die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmvbs.de\/Bauwesen\/-,1521\/Public-Private-Partnership-PPP.htm\">BMVBS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt endlich eine Bestandsaufnahme &uuml;ber die Kosten und &uuml;ber die Sch&auml;den zu machen, die bei PPP-Projekten entstanden sind (z.B. Toll-Collect, Cross Border Leasing etc.), soll unter Schwarz-Gelb PPP offenbar massiv vorangetrieben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erfolg f&uuml;r Datensch&uuml;tzer &ndash; Versicherer lagern schwarze Liste aus<\/strong><br>\nDer Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) l&auml;sst seine umstrittene interne &ldquo;schwarze Liste&rdquo; mit sensiblen Dateien k&uuml;nftig von einem externen Dienstleister verwalten. Beauftragt werden soll damit nach FTD-Informationen die Bertelsmann-Tochter Arvato Infoscore.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:erfolg-fuer-datenschuetzer-versicherer-lagern-schwarze-liste-aus\/50060659.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein zweifelhafter Erfolg, die schwarze Liste einfach auf einen Dienstleister auszulagern. Ob die Verwaltung durch die Bertelsmann-Tochter Arvato wirklich ein gutes Zeichen im Sinne des Datenschutzes ist, wagen wir zu bezweifeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder: Mittelplatz f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nMit einer neuen internationalen Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industriel&auml;ndern zeigt UNICEF f&uuml;r Deutschland Verbesserungen, aber auch erhebliche Probleme auf. Deutschland liegt jetzt auf Platz acht und damit im oberen Mittelfeld von 21 Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt f&uuml;r Kinder und Jugendliche zu schaffen. Den ersten Platz belegen erneut die Niederlande. Dringenden Handlungsbedarf sieht UNICEF in Deutschland hinsichtlich der Situation allein erziehender M&uuml;tter und ihrer Kinder. Sie sind seit Jahren unver&auml;ndert besonders stark von materieller Armut betroffen. Als Besorgnis erregend wertet UNICEF, dass Jugendliche hierzulande ihre beruflichen Perspektiven d&uuml;sterer sehen als ihre Altersgenossen in allen anderen Industrienationen. Sie berichten h&auml;ufiger als junge Menschen in anderen L&auml;ndern davon, sich allein gelassen und als Au&szlig;enseiter zu f&uuml;hlen.<br>\n6 Prozent der Heranwachsenden erleben sich als Au&szlig;enseiter. 11 Prozent der befragten 15-j&auml;hrigen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in Deutschland geben an, sich &ldquo;unbehaglich und fehl am Platz&rdquo; zu f&uuml;hlen. Etwa jeder dritte 15-J&auml;hrige sagt, dass er sich &ldquo;alleine&rdquo; f&uuml;hlt. Bei der Lebenszufriedenheit insgesamt liegt Deutschland dann sogar auf dem viertletzten Platz von 21 L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/a\/71614\/unicef-bericht-zur-lage-der-kinder-mittelplatz-fuer-deutschland\/\">bildungsklick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie sollen diese sich &bdquo;allein&ldquo;-gelassen f&uuml;hlenden Jugendliche an die Spr&uuml;che von &bdquo;Aufstieg durch Bildung&ldquo; oder von &bdquo;Chancengerechtigkeit&ldquo; glauben. Ist es erstaunlich, dass sich hier ein immenses Frustpotential ansammelt, dass sich irgendwie und irgendwann Luft verschaffen wird. Aber dann kommen wieder die Heuchler, die sich z.B. &uuml;ber Jugendgewalt emp&ouml;ren und denen nichts Besseres einf&auml;llt, als h&auml;rtere Strafen.<br>\nDie Mentalit&auml;tsunterschiede zwischen den USA (&bdquo;Du kannst es schaffen&ldquo;) und Deutschland (&bdquo;Pass auf, dass Du nicht scheiterst&ldquo;) hat gewiss auch etwas mit der kollektiven Erfahrung zu tun, dass der Berufseinstieg (von der Ausbildungsplatzsuche oder die sozialen Zugangsbarrieren in Schulen und Hochschule) f&uuml;r Jugendliche immer schwieriger wird und auch damit, dass mit den Arbeitsmarkt-&bdquo;Reformen&ldquo; die Angst vor dem Scheitern dramatisch zugenommen hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Schulstress schl&auml;gt vielen auf die Gesundheit<\/strong><br>\nDie Schule hat sich f&uuml;r viele Kinder und Jugendliche auch zu einer gesundheitlichen Belastungsprobe entwickelt: Jeder dritte Sch&uuml;ler leidet unter den Auswirkungen von Stress wie eine neue Studie zeigt. Dabei werden die Betroffenen am h&auml;ufigsten von Kopf-, R&uuml;cken-, Bauchschmerzen und Einschlafproblemen geplagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/psychologie\/article5844015\/Schulstress-schlaegt-vielen-auf-die-Gesundheit.html\">Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung lehnt eine Aufhebung des Kooperationsverbotes in der Bildungspolitik ab<\/strong><br>\nKleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Gedenkt die Bundesregierung, eine Initiative zur &Auml;nderung des Grundgesetzes zu starten, die zum Ziel hat, das weitreichende Kooperationsverbot zwischen Bund, L&auml;ndern und Kommunen im Bildungsbereich aufzuheben?<br>\nAntwort der Bundesregierung: Nein. Die verfassungsrechtliche Ausgestaltung des Zusammenwirkens von Bund und L&auml;ndern im Bildungsbereich beruht in ihrer jetzigen Fassung auf den Ergebnissen der F&ouml;deralismusreform I 2006. Die Ziele der Reform, n&auml;mlich die nachhaltige St&auml;rkung der Handlungs- und Entscheidungsf&auml;higkeit sowohl des Bundes als auch der L&auml;nder durch Entflechtung, Verantwortungsklarheit und Handlungsautonomie mit klarerer Zuordnung der Finanzverantwortung haben weiterhin Bestand.\n<p>Schon die geltende Verfassung er&ouml;ffnet ein Zusammenwirken von Bund und L&auml;ndern im Bildungsbereich (vgl. Artikel 91b Grundgesetz). Auf dem Gebiet der Forschungsf&ouml;rderung kann der Bund Forschungsvorhaben zusammen mit den L&auml;ndern auf der Grundlage von Verwaltungsvereinbarungen oder allein finanzieren.<br>\nDas gilt auch f&uuml;r die F&ouml;rderung der Wissenschaft an Hochschulen. Damit ist dem Bund die breite F&ouml;rderung von universit&auml;rer und au&szlig;eruniversit&auml;rer Forschung m&ouml;glich. In Bildungsbereichen, in denen der Bund keine Zust&auml;ndigkeiten hat bzw. nur &uuml;ber eingeschr&auml;nkte Gesetzgebungskompetenzen verf&uuml;gt, kann er mit den L&auml;ndern zur Feststellung der Leistungsf&auml;higkeit im Bildungswesen auf Grund von Vereinbarungen zusammenwirken.<\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus kann der Bund, soweit er &uuml;ber Gesetzgebungskompetenzen verf&uuml;gt, (z. B. Artikel 74 Absatz 1 Nr. 7, 13 und 33 Grundgesetz) den L&auml;ndern Finanzhilfen f&uuml;r besonders bedeutsame Investitionen in den L&auml;ndern und Kommunen gew&auml;hren (vgl. Artikel 104b Grundgesetz). Mit dem Inkrafttreten der F&ouml;deralismusreform II 2009 wurde durch die &Auml;nderung von Artikel 104b Grundgesetz unter den dort genannten Voraussetzungen die M&ouml;glichkeit f&uuml;r den Bund geschaffen, auch dann Finanzhilfen zu gew&auml;hren, wenn er auf dem Gebiet nicht &uuml;ber eine Gesetzgebungskompetenz verf&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100115_antwort_fo%CC%88deralismusreform_und_bildungspolitik_17-411.pdf\">Deutscher Bundestag Antwort der Bundesregierung Durcksache 17\/411 v. 08.01.2010 [PDF &ndash; 56 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist Politik nach dem Motto: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Die Kleinstaaterei im &bdquo;Europ&auml;ischen Hochschulraum&ldquo; wird also in Deutschland beibehalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stillstand &ndash; Entt&auml;uschung in Brandenburg: keine Schulreform<\/strong><br>\nIn Brandenburg gibt es seit dem Herbst 2009 eine rot-rote Landesregierung. Damit verbunden war zun&auml;chst die Hoffnung, dass dies den Weg zur Gemeinschaftsschule ebnen w&uuml;rde. Doch mittlerweile herrscht Entt&auml;uschung: Eine Schulreform ist vorerst von Potsdam nicht zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/service\/satzung\/Stillstand_-_Enttaeuschung_in_Brandenburg_keine_Schulreform.html\">GEW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Parteistrategen von CDU, SPD und Gr&uuml;nen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>CDU schmiedet Plan, um der SPD W&auml;hler abzujagen<\/strong><br>\nDie CDU-Spitze ist mit dem Ergebnis der Bundestagswahl unzufrieden und sucht nach Wegen, k&uuml;nftig besser abzuschneiden. Offenbar will die Partei weniger auf die Aktivierung von Stammw&auml;hlern als auf neue Gruppen setzen. Gezielt sollen SPD-W&auml;hler umworben werden. Doch auch der FDP will die CDU Stimmen abjagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article5842313\/CDU-schmiedet-Plan-um-der-SPD-Waehler-abzujagen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ist dieses Denken man k&ouml;nne &bdquo;W&auml;hlerlager&ldquo; gewinnen eigentlich etwas anderes als die Ausrichtung der Politik an W&auml;hlerklientel. Erfolgreich d&uuml;rfte eine solche Strategie nicht sein, denn die unterschiedlichen Gruppen, die die CDU erreichen m&ouml;chte, sp&uuml;ren ziemlich genau, ob man ihnen nach dem Munde redet oder ob man auch entsprechend handelt. <\/em><\/p>\n<p><strong><em>Dass es der SPD jedoch gelingen k&ouml;nnte, SPD-W&auml;hler abzujagen, daran ist die SPD allerdings selbst schuld. Siehe:<\/em><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Steinmeier warnt vor &uuml;bereilter Hartz-IV-Korrektur<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat seine eigene Partei vor &uuml;berst&uuml;rzten Korrekturen an der Arbeitsmarktreform Hartz IV gewarnt.<br>\n&ldquo;Da ist eine Unzahl von Vorschl&auml;gen derzeit in Umlauf&rdquo;, sagte Steinmeier am Donnerstag vor einer Klausursitzung der Fraktionsspitze in Berlin. Seine Bitte sei, genau hinzuschauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE60D0IS20100114\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir mussten ja schon h&auml;ufig feststellen: Steinmeiers Politik besteht nur noch darin, sein eigenes vorausgegangenes Tun zu verteidigen, Selbstkritik oder Nachdenken hat er offenbar v&ouml;llig eingestellt. Er ist damit auf dem besten Wege, den Marsch der SPD in den Untergang fortzusetzen. Bei solchen Vorlagen hat R&uuml;ttgers bei der Landtagswahl in NRW ein leichtes Spiel. Man wird den Verdacht nicht mehr los, als w&auml;re Steinmeier ein U-Boot der Union in der SPD.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu: <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>CDU-Klausur &ndash; Merkel liefert vergiftete Wahlanalyse<\/strong><br>\nBei der CDU gibt NRW-Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers mit der Hartz-IV-Reform das Thema vor. Er m&ouml;chte Hartz IV teilweise wieder zur&uuml;ckdrehen.<br>\nWenn der CDU-Vorstand zum Jahresauftakt in Klausur geht, schl&auml;gt stets die Stunde des nordrhein-westf&auml;lischen Ministerpr&auml;sidenten. Voriges Jahr inszenierte sich J&uuml;rgen R&uuml;ttgers als Anwalt der Arbeitspl&auml;tze und rang seiner widerstrebenden Parteichefin einen Rettungsfonds f&uuml;r Unternehmen ab. Diesmal hat er mit einer Teilr&uuml;cknahme der Hartz-IV-Gesetze erneut das Thema vorgegeben, und anders als im Vorjahr hat die Berliner Parteispitze in Gestalt von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bereits Zustimmung signalisiert. Die Durchschlagskraft des Themas erkl&auml;rt sich daraus, dass R&uuml;ttgers im Mai jene Landtagswahl zu bestehen hat, die &uuml;ber das Wohl und Wehe der schwarz-gelben Bundesregierung entscheidet. Gleichzeitig l&auml;sst sich die noch immer orientierungslose SPD mit nichts so leicht in Panik versetzen wie mit der Bew&auml;ltigung ihrer eigenen Hartz-Vergangenheit. Und schlie&szlig;lich ist die Debatte ums Arbeitslosengeld bestens geeignet, vom l&auml;stigen Steuerstreit mit der FDP abzulenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/merkel-liefert-vergiftete-wahlanalyse\/?type=98\">TAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne halten Schwarz-Gelb nicht mehr f&uuml;r regierungsf&auml;hig<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen halten die Koalition von Union und FDP nicht mehr f&uuml;r regierungsf&auml;hig. &ldquo;Sie k&uuml;mmern sich um sich selbst, ihren Lobbyismus, ihre Klientel&rdquo;, sagte Fraktionschefin Renate K&uuml;nast am Mittwoch bei der Klausurtagung der Gr&uuml;nen in Weimar. &ldquo;Aber sie k&uuml;mmern sich nicht um das Land und die Probleme, die da bestehen.&rdquo; K&uuml;nast sagte, eine der gr&ouml;&szlig;ten gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen sei, dass Deutschland kein &ldquo;Arbeitnehmerstaat&rdquo; mehr sei. Arbeitsplatzverluste und der Zuwachs an prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen h&auml;tten diese Strukturen aufgebrochen und neue Fragen in der Sozialpolitik aufgeworfen. Diese m&uuml;ssten beantwortet werden. Auch die W&auml;hlerschaft der Gr&uuml;nen erwarte, dass sich ihre Partei um diese Probleme k&uuml;mmere und die gesamte Gesellschaft in den Blick nehme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.premiumpresse.de\/gruene-halten-schwarz-gelb-nicht-mehr-fuer-regierungsfaehig-PR664300.html\">Premiumpresse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung D.H.:<\/strong> Wie scheinheilig. Daran, dass Deutschland kein &bdquo;Arbeitnehmerstaat&ldquo; mehr ist, waren die Gr&uuml;nen doch ma&szlig;geblich beteiligt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tiefe Pfl&ouml;cke f&uuml;r den Leistungstr&auml;gerkern, oder: Was hat Prof. Dr. Peter Sloterdijk mit hochwertigen Fortpflanzungspartnern zu tun?<\/strong><br>\nEs ist an der Zeit zu &uuml;berlegen, ob sich nicht eine neue gesetzm&auml;&szlig;ige Beziehung formulieren l&auml;sst, n&auml;mlich zwischen dem Grad an wohlgebetteter Rundumversorgung so manch deutscher Professoren und ihren Empfehlungen an die Unterschicht, endlich den G&uuml;rtel enger zu schnallen. Denn es scheint, dass ein unk&uuml;ndbarer Arbeitsplatz, gepaart mit der Aussicht auf eine solide Altersversorgung und diversen Nebeneink&uuml;nften, besonders dazu bef&auml;higt, jenen, die von derartigen Bedingungen nur tr&auml;umen k&ouml;nnen, das Leben noch ein wenig prek&auml;rer zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=31867&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser nichts Neues, aber eine sarkastische Polemik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Haiti: Warum Obama Tausende Retter schickt<\/strong><br>\nSoldaten, Rettungskr&auml;fte, &Auml;rzte, Diplomaten und Spenden sind unterwegs: Die USA reagieren unverz&uuml;glich und mit massivem Einsatz auf das Erdbeben in Haiti. Dahinter steckt nicht nur N&auml;chstenliebe &ndash; sondern auch strategisches Kalk&uuml;l.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,671864,00.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fuldaer Erkl&auml;rung: Truppenabzug jetzt! Frieden statt Krieg!<\/strong><br>\nIm Oktober 2009 starb ein junger Mann aus der Region Fulda an den schweren Verletzungen, die er mehr als ein Jahr zuvor als Soldat in Afghanistan erlitten hatte. Wir sind best&uuml;rzt &uuml;ber die steigende Zahl der Opfer, die der Krieg in Afghanistan fordert. Junge Menschen werden in diesen Krieg geschickt, T&ouml;ten und Sterben wird von den verantwortlichen Politikern billigend in Kauf genommen. Die NATO-Staaten Kanada und Niederlande haben f&uuml;r 2010\/2011 den Abzug ihrer Truppen angek&uuml;ndigt. Die Bundesregierung aber h&auml;lt eisern am Kriegsb&uuml;ndnis fest. Die Bundeswehr bringt keine L&ouml;sung des Konfliktes, sie ist l&auml;ngst Teil des Problems. Nur zivile Hilfsprogramme k&ouml;nnen eine Wende zum Positiven bringen. Die unabdingbare Voraussetzung f&uuml;r eine friedliche Entwicklung in Afghanistan ist die Beendigung der bewaffneten K&auml;mpfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.frieden-mitmachen.de\/29\/truppenabzug_jetzt!_frieden_statt_krieg\">Frieden mitmachen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>BGH erkl&auml;rt Markwort die Pressefreiheit<\/strong><br>\nDas Urteil ist ein Sieg f&uuml;r die Meinungsfreiheit und den kritischen Journalismus und eine Niederlage f&uuml;r die Hamburger Pressekammern und den &bdquo;Focus&rdquo;-Chef Helmut Markwort: Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied Ende vergangenen Jahres, dass Marktwort es hinnehmen muss, dass die &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo; vor zwei Jahren ein Interview mit Roger Willemsen ver&ouml;ffentlicht hat, in dem er Markwort eine Reihe von Verf&auml;lschungen und Fehlern vorwirft. Jetzt hat er die lesenswerte Urteilsbegr&uuml;ndung ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/bgh-erklaert-markwort-die-pressefreiheit\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Obama: We want our money back; &uuml;ber Staatspleiten; Reibach mit der &Ouml;si-Bank; Daten &uuml;ber den Wandel des Arbeitsmarktes; Schlecker ist &uuml;berall; wer zahlt f&uuml;r die Kopfpauschale; Atomlager Asse wird ger&auml;umt; PPP-Task force; Auslagerung von schwarzen Listen; jeder Dritte 15-J&auml;hrige f&uuml;hlt sich allein gelassen; Schulreform: Stillstand in Brandenburg; allerlei Parteistrategen;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4459\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4459","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4459","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4459"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4459\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}