{"id":44603,"date":"2018-06-25T08:24:25","date_gmt":"2018-06-25T06:24:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603"},"modified":"2018-06-25T08:39:59","modified_gmt":"2018-06-25T06:39:59","slug":"hinweise-des-tages-3146","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h01\">T&uuml;rkei-Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h02\">Trump&rsquo;s Military Drops a Bomb Every 12 Minutes, and No One Is Talking About It<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h03\">Merkels &ldquo;europ&auml;ische L&ouml;sung&rdquo; &ndash; Die EU schottet sich ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h04\">Ende des Hilfsprogramms &ndash; Die Krise ist vorbei? Erz&auml;hlt das mal den Griechen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h05\">Eine Sammlungsbewegung wof&uuml;r?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h06\">So viel gibt die Regierung f&uuml;r Werbung auf Instagram, Facebook und YouTube aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h07\">das ARD radiofeature &ldquo;Marktkonforme&rdquo; Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h08\">&bdquo;Tendenz zur Verrohung und Entsolidarisierung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h09\">Personalausstattung im &ouml;ffentlichen Dienst noch nicht zukunftsfest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h10\">Experten warnen: Besorgniserregender Zustand von Kitas und Schulen in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h11\">Mangel an Erntehelfern &ndash; &ldquo;Sie haben noch nicht mal abgesagt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h12\">Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko f&uuml;r Bundeshaushalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h13\">Das Ende des griechisch-mazedonischen Namensstreits ist nahe &ndash; Sagt Hallo zu NATO-Mitglied Nummer 30!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h14\">Deutsches Milit&auml;r im Netzwerk-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h15\">Von M&auml;nnern, M&ouml;rdern und Migranten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h16\">Sichere Regionen in Afghanistan? Das ist eine L&uuml;ge! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h17\">Will filming Israeli soldiers soon be punishable by 10 years in prison?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44603#h18\">Russische Website USAReally.com irritiert in den USA<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>T&uuml;rkei-Wahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Manipulation und Einsch&uuml;chterung<\/strong><br>\nWahlbeobachter melden Repressionen und Manipulationen, in Erzurum wurde ein Oppositionspolitiker erschossen<br>\nAls Wahlhelfer im t&uuml;rkischen Suruc nahe der syrischen Grenze heute am fr&uuml;hen Morgen das Wahllokal betraten, staunten sie nicht schlecht: In der Wahlurne befanden sich, noch bevor der erste W&auml;hler eintraf, rund hundert Stimmzettel &ndash; angekreuzt war die AKP beziehungsweise Recep Tayyip Erdogan.<br>\nEs war nur der erste in einer ganzen Reihe von Zwischenf&auml;llen, die sich im Laufe des Wahltages aneinanderreihten. Auch in Istanbul, Ankara und anderen Orten kam es zu Unregelm&auml;&szlig;igkeiten und Manipulationsversuchen. Die meisten Berichte stammen allerdings aus dem kurdisch gepr&auml;gten S&uuml;dosten des Landes. Ein Zufall? In Suruc holte die linksliberale HDP bei der Wahl im Sommer 2015 knapp 80 Prozent der Stimmen, bei den Neuwahlen im Herbst immerhin noch 68 Prozent. Vor wenigen Tagen hatte Staatspr&auml;sident Erdogan Ma&szlig;nahmen gefordert, um die HDP kleinzuhalten. Das hei&szlig;t: unter der Zehn-Prozent-H&uuml;rde. Denn ein Wiedereinzug der HDP ins Parlament ist aktuell die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die von der AKP anvisierte Mehrheit.<br>\nAuch viele W&auml;hler d&uuml;rften beim Gang zum Wahllokal &uuml;berrascht gewesen sein. In zahlreichen St&auml;dten und Orten hingen noch immer Wahlplakate der AKP. Obwohl das am Wahltag illegal ist. Extrem weite Wege von teils mehr als 25 Kilometern mussten W&auml;hler im S&uuml;dosten auf sich nehmen. Denn viele Wahllokale waren in gr&ouml;&szlig;eren Orten und Kreisst&auml;dten zusammengelegt und der &ouml;ffentliche Nahverkehr teilweise eingestellt worden. Eine Ma&szlig;nahme, die offenbar zum Ziel hat, Oppositionsw&auml;hlern die Stimmabgabe zu erschweren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkei-Wahl-Manipulation-und-Einschuechterung-4090724.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie weiter nach der T&uuml;rkei-Wahl?<\/strong><br>\n[&hellip;] chon seit einiger Zeit kann Erdogan die Bev&ouml;lkerung nicht mehr davon &uuml;berzeugen, wie gro&szlig;artig sein Einsatz f&uuml;r das Land angeblich ist. Vielleicht  baut seine Wahlkampagne deswegen auf Fehlinformationen, L&uuml;gen und Verunglimpfungen &uuml;ber die Zeit vor der AKP-Regierung und Falschdarstellungen seiner Rolle darin auf. So beschreibt er, wie er als Kind unter &uuml;berf&uuml;llten Klassenr&auml;umen w&auml;hrend der CHP-Alleinherrschaft gelitten habe, obwohl diese vier Jahre vor seiner Geburt zu Ende ging. Weiterhin behauptet er Flugh&auml;fen, Universit&auml;ten und andere Geb&auml;ude erbaut zu haben, die tats&auml;chlich lange bevor er an die Macht kam entstanden waren. In anderen Worten: Er wei&szlig; sehr gut, dass es nicht mehr viel &uuml;ber seine Regierungszeit zu erz&auml;hlen gibt und verl&auml;sst sich zunehmend auf politische Mythenbildung und einen eher kreativen Umgang mit der Wahrheit. Teil dieser Politik sind auch vermehrte Milit&auml;reins&auml;tze in der Region, insbesondere gegen kurdische Gruppen. In neo-osmanischer Manier m&ouml;chte er sich so zum neuen-alten Herrscher des mittleren Ostens aufschwingen.<br>\nEbenfalls besorgniserregend ist, dass Erdogan sich, wenn ihm sonst nichts mehr einf&auml;llt, daf&uuml;r entscheidet anzugreifen. Offene politische Gewalt gegen seine Gegnerinnen wird mehr und mehr zur Normalit&auml;t. Die Messerattacken von AKP-Unterst&uuml;tzern auf HDP-Unterst&uuml;tzer &ndash; und einen CHP-Unterst&uuml;tzer, der zur Hilfe geeilt war &ndash; auf den Prinzeninseln  und ein bewaffneter &Uuml;berfall von Familienmitgliedern eines AKP-Kandidaten auf HDP-Unterst&uuml;tzer in der kurdischen Stadt Urfa sind nur zwei Beispiele dieser Aggressionen. Trotzdem kann all das durch die von Erdogan kontrollierten Medien vor den Augen der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend verborgen gehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/adamag.de\/wahlen-tuerkei-hdp-chp-linke-erdogan\">ada<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump&rsquo;s Military Drops a Bomb Every 12 Minutes, and No One Is Talking About It<\/strong><br>\nWe live in a state of perpetual war, and we never feel it. While you get your gelato at the hip place where they put those cute little mint leaves on the side, someone is being bombed in your name. While you argue with the 17-year-old at the movie theater who gave you a small popcorn when you paid for a large, someone is being obliterated in your name. While we sleep and eat and make love and shield our eyes on a sunny day, someone&rsquo;s home, family, life and body are being blown into a thousand pieces in our names.<br>\nOnce every 12 minutes.<br>\nThe United States military drops an explosive with a strength you can hardly comprehend once every 12 minutes. And that&rsquo;s odd, because we&rsquo;re technically at war with&mdash;let me think&mdash;zero countries. So that should mean zero bombs are being dropped, right? [&hellip;]<br>\nInstead, we live in a world where the Pentagon is completely and utterly out of control. A few weeks ago, I wrote about the $21 trillion (that&rsquo;s not a typo) that has gone unaccounted for at the Pentagon. But I didn&rsquo;t get into the number of bombs that ridiculous amount of money buys us. President George W. Bush&rsquo;s military dropped 70,000 bombs on five countries. But of that outrageous number, only 57 of those bombs really upset the international community.<br>\nBecause there were 57 strikes in Pakistan, Somalia and Yemen&mdash;countries the U.S. was neither at war with nor had ongoing conflicts with. And the world was kind of horrified. There was a lot of talk that went something like, &ldquo;Wait a second. We&rsquo;re bombing in countries outside of war zones? Is it possible that&rsquo;s a slippery slope ending in us just bombing all the goddamn time? (Awkward pause.) &hellip; Nah. Whichever president follows Bush will be a normal adult person (with<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.truthdig.com\/articles\/trumps-military-drops-a-bomb-every-12-minutes-and-no-one-is-talking-about-it\/\">Truthdig<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkels &ldquo;europ&auml;ische L&ouml;sung&rdquo; &ndash; Die EU schottet sich ab<\/strong><br>\nBeim Minigipfel in Br&uuml;ssel beginnt der europ&auml;ische Teil der Operation Kanzlerrettung. Die Folgen f&uuml;r die EU-Fl&uuml;chtlingspolitik d&uuml;rften gravierend sein: Orban und Co. bekommen endg&uuml;ltig Oberwasser.<br>\nUnter dem Druck der CSU muss nun auch Angela Merkel rasch neue L&ouml;sungen f&uuml;r eine bessere Abschottung Europas finden, Sonntagnachmittag beim EU-Minigipfel in Br&uuml;ssel geht es los. Mit dem Rechtsruck innerhalb der deutschen Regierung kippt die Fl&uuml;chtlingsdebatte in Europa endg&uuml;ltig zugunsten der Hardliner.<br>\nBeispiele aus den letzten Stunden gef&auml;llig? Spanien und Frankreich k&uuml;ndigen an, dass sie Fl&uuml;chtlinge in geschlossenen Lagern unterbringen wollen. Und &Ouml;sterreich dr&auml;ngt darauf, Milit&auml;r an den EU-Au&szlig;engrenzen einzusetzen. Der Seehofer-Virus hat die ganze EU befallen. Gut m&ouml;glich, dass am Ende die Fl&uuml;chtlinge den Preis daf&uuml;r bezahlen, dass Merkel noch ein paar Monate in ihrem wackeligen B&uuml;ndnis mit der CSU weitermachen darf.<br>\nGeht es nach Merkel, soll der Minigipfel (etwa 16 der 28 EU-Mitglieder nehmen teil) das Tor f&uuml;r R&uuml;ckf&uuml;hrungen vor allem nach Italien &ouml;ffnen. Die Absicht schimmert hinter der Abschlusserkl&auml;rung f&uuml;r den Treff durch, deren Entwurf vor ein paar Tagen in der EU-Hauptstadt zirkulierte. &ldquo;Wir werden einen flexiblen gemeinsamen R&uuml;cknahmemechanismus nahe an den Binnengrenzen einrichten&rdquo;, hei&szlig;t es darin. Was genau das sein soll, k&ouml;nnte einem in Br&uuml;ssel zwar niemand so genau sagen, das Ganze klingt aber immerhin ein bisschen nach Horst Seehofers Forderungen. Ein deutsches Anliegen soll in ein europ&auml;isches M&auml;ntelchen gekleidet werden, darum geht&rsquo;s. [&hellip;]<br>\nUnter Druck der CSU holt Merkel in Br&uuml;ssel nach, was sie in der Heimat &ndash; jenseits aller Rhetorik &ndash; l&auml;ngst vollzogen hat: den Abschied von der Willkommenskultur vom Herbst 2015. Als Beleg daf&uuml;r kann auch der Entwurf des Kommuniqu&eacute;s f&uuml;r den richtigen EU-Gipfel am 28. und 29. Juni gelten. Der &ldquo;echte EU-Gipfel&rdquo; ist nach dem Minigipfel am Sonntag der zweite, entscheidende Baustein des europ&auml;ischen Teils der Operation Kanzlerinnen-Rettung. Danach l&auml;uft die Zwei-Wochen-Frist der CSU ab.<br>\nDas Papier, das die Staats- und Regierungschefs verabschieden wollen, liest sich, als h&auml;tte Viktor Orban den Stift gef&uuml;hrt. Darin ist beispielsweise erstmals von sogenannten Ausschiffungszentren die Rede, wohl in Nordafrika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/angela-merkel-und-die-europaeische-loesung-die-eu-schottet-sich-ab-a-1214658.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dieser Artikel bringt doch die Wahrheit auf den Punkt: die EU greift die schlimmsten Forderungen der letzten Jahre auf (z. B. EU-Au&szlig;enlager in Nordafrika, unter ganz schlimmen Bedingungen) und forciert endg&uuml;ltig die maximale Fl&uuml;chtlingsabwehr. Und zwar nicht gegen die angeblich so humane Fl&uuml;chtlingspolitik von Merkel, sondern ganz auf ihren Spuren und in ihrem Sinne. Nur die angeblich linke taz hat immer noch nicht verstanden, welches schlimme Spiel Merkel in den letzten zwei Jahren gespielt hat, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5512390\/\">und betet f&uuml;r ihre Kanzlerschaft<\/a>. Nebenbei wird noch die Fiktion von der Sozialdemokratisierung der Union und der &ldquo;linken&rdquo; Merkel &ndash; so links, da&szlig; sie 2003 noch die Sozialversicherungssysteme abschaffen wollte und in jeder einzelnen Legislaturperiode durch immer weitergehende Unternehmensteuersenkungen und Geschenke ohne Ende (forcierte Lohnsenkungen, Ausstieg aus dem Atomausstieg, Schonung der Autoindustrie&hellip;) aufgefallen ist, von ihrer grauenhaften Politik gegen&uuml;ber Griechenland und den anderen &ldquo;Euro-Krisenl&auml;ndern&rdquo; und dem Rest der EU mal ganz abgesehen. Angela Merkel ist unternehmensh&ouml;rig und neoliberal wie wenige andere, hat aber bei vielen &ldquo;Linken&rdquo; seit dem Fl&uuml;chtlingssommer 2015 einen Heiligenschein. Wie realit&auml;tsblind kann man sein?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Angela Merkel vollendet ihre Abschottungspolitik, die bereits mit dem von ihr forcierten Dublin-Abkommen begonnen hat und die linksliberalen Teile der &Ouml;ffentlichkeit kloppen auf Seehofer ein, der dar&uuml;ber sehr gl&uuml;cklich ist, da er so mit dem Image der &bdquo;AfD-Alternative&ldquo; kokettieren kann und W&auml;hler vom rechten Rand f&uuml;r die CSU und CDU einsammeln kann. Es l&auml;uft alles im Sinne der Union.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ende des Hilfsprogramms &ndash; Die Krise ist vorbei? Erz&auml;hlt das mal den Griechen!<\/strong><br>\nNachdem die &Uuml;berweisung der letzten Hilfsgelder an Griechenland beschlossen wurde, erkl&auml;ren Politiker in Athen und Br&uuml;ssel die Krise f&uuml;r beendet. Doch das ist ganz sicher nicht das Gef&uuml;hl im Land.<br>\nDie Eurofinanzminister haben gestern eine letzte, gro&szlig;e Finanzspritze sowie weitere Schuldenerleichterungen f&uuml;r Griechenland beschlossen. Sie hoffen darauf, dass Griechenland nach Auslaufen des dritten Hilfsprogramms im August endlich an die Finanzm&auml;rkte zur&uuml;ckkehren kann und nicht l&auml;nger auf europ&auml;ische Unterst&uuml;tzung angewiesen ist.<br>\nSo mancher Veteran in der Euro-Gruppe d&uuml;rfte au&szlig;erdem hoffen, dass er sich zum letzten Mal &uuml;berhaupt mit dieser kleinen Nation besch&auml;ftigen muss. &Uuml;ber die vergangenen acht Jahre hat Griechenland wiederholt die Existenz der Eurozonebedroht und damit zahllose Gipfel, Treffen und Debatten beherrscht.<br>\nNach dem Treffen beeilten sich die Verantwortlichen in Athen und Br&uuml;ssel, den Durchbruch zu verk&uuml;nden. &ldquo;Ich denke, dies ist das Ende der griechischen Krise&rdquo;, sagte Finanzminister Euklid Tsakalotos. EU-W&auml;hrungskommissar Pierre Moscovicizeigte sich noch sicherer: &ldquo;Die griechische Krise ist heute Abend vorbei&rdquo;, sagte der Franzose. Die EU-Kommission ver&ouml;ffentlichte auf Twitter sogar ein Video, mit dem &ldquo;Ein neues Kapitel f&uuml;r Griechenland&rdquo; ausgerufen wurde.<br>\nNun, vielleicht sollte noch jemand den Griechen Bescheid sagen. [&hellip;]<br>\nGrund zur Skepsis<br>\nDie Griechen haben Grund zur Skepsis. Nicht nur, weil ihnen schon unz&auml;hlige Male ein nahes Ende der Krise angek&uuml;ndigt wurde. Sondern vor allem, weil die vagen Vorteile der Euro-Gruppen-Einigung in scharfem Kontrast zur Gewissheit stehen, dass Ende des Jahres neue schmerzhafte Sparma&szlig;nahmen in Kraft treten.<br>\n&ldquo;Welches Euro-Gruppen-Treffen?&rdquo;, fragte mich ein 76 Jahre alter Offizier im Ruhestand. &ldquo;Meine einzige Sorge ist heute wie gestern, wie ich genug Geld f&uuml;r meine Beerdigung sparen kann.&rdquo; Griechische Renten sind bereits um 60 Prozent gek&uuml;rzt worden. Und sie werden 2019 erneut gek&uuml;rzt werden.<br>\nDie Griechen wissen nur zu gut,\n<ul>\n<li>dass die &ouml;ffentlichen Schulden nach acht Jahren des Leidens h&ouml;her sind als je zuvor.<\/li>\n<li>dass Banken unter faulen Krediten &auml;chzen.<\/li>\n<li>dass mehr als 300.000 junge, qualifizierte Griechen ausgewandert sind.<\/li>\n<li>dass die gesamte wichtige Infrastruktur privatisiert wurde.<\/li>\n<li>dass die Einkommen zur&uuml;ck auf den Stand von 2003 gefallen sind, womit griechische Familien laut der Statistikbeh&ouml;rde Eurostat im untersten Zehntel der Eurozone liegen.<\/li>\n<li>dass es ein Albtraum ist, einen Job zu finden.<\/li>\n<li>dass 40 Prozent der Menschen hier von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind.<\/li>\n<li>dass einer von vier Griechen unter materieller Entbehrung leidet.<\/li>\n<li>dass einer von drei Haushalten sich keine ausreichende Heizung leisten kann,<\/li>\n<\/ul>\n<p>und 40 Prozent nicht ihre Miete und Rechnungen zahlen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-warum-die-krise-nicht-vorbei-ist-kommentar-a-1214472.html\">Giorgos Christides auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eine Sammlungsbewegung wof&uuml;r?<\/strong><br>\nSeit einigen Monaten irrlichtert das Projekt einer Sammlungsbewegung durch die politische Landschaft. Was wir bisher &uuml;ber das Projekt von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine geh&ouml;rt haben, ist interpretationsf&auml;hig. Das d&uuml;rfte an der schwierigen Doppelrolle liegen, die Sahra Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende einer Bundestagspartei  und gleichzeitig Anf&uuml;hrerin einer Revolte gegen das Politestablishment einnehmen will. (&hellip;)<br>\nSchauen wir uns einmal in der Bev&ouml;lkerung weithin oder gar &uuml;berwiegend vertretene Positionen an, die im Bundestag keine vern&uuml;nftige Vertretung haben:\n<ol>\n<li>Ablehnung von Kriegs- und generell Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr: In Programmen und Abstimmungsverhalten von Union, SPD, FDP und Gr&uuml;nen hat diese Mehrheitsposition keine Vertretung. Die Linke immerhin ist in dieser Frage weitgehend einig. Die AfD wohl auch. <\/li>\n<li>Ablehnung von Sanktionen gegen Russland: ebenso (Hier eine Meinungsumfrage). <\/li>\n<li>Das Bed&uuml;rfnis, dass man selbst und die Angeh&ouml;rigen menschw&uuml;rdig alt werden k&ouml;nnen: Die etablierten Parteien liefern dazu nur Lippenbekenntnisse, tun aber nichts oder viel zu wenig, gegen Pflegenotstand und Altersarmut. Denn sie huldigen dem neoliberalen Mantra, wonach wir uns solchen Luxus nicht leisten k&ouml;nnen. Die AfD wetteifert mit der FDP um die neoliberalste Position. Die Linke hat eine klare Haltung dazu. <\/li>\n<li>Alle sollen von ihrer Arbeit leben und eine Familie versorgen k&ouml;nnen: Siehe 3. <\/li>\n<li>Arbeitspl&auml;tze sollen sicher sein, damit man langfristig planen und eine Familie gr&uuml;nden kann, sowie seine materielle Existenz nicht best&auml;ndig in Gefahr sieht. Siehe 3. <\/li>\n<li>Das Bed&uuml;rfnis, eine anst&auml;ndige Wohnung zu haben ohne dar&uuml;ber arm zu werden. Alle au&szlig;er der Linken wollen den Markt das richten lassen, mit bekanntem Effekt. <\/li>\n<li>Faire Verteilung der Lasten des Zuzugs von Gefl&uuml;chteten und Migranten: Auf schamloseste Weise werden diese Kosten den sozial Schw&auml;chsten allein aufgeb&uuml;rdet. Denn die Absage an Steuererh&ouml;hungen und die Anbetung der Schwarzen Null h&auml;lt alle Parteien au&szlig;er der Linken von einer fairen Lastenverteilung ab. Gro&szlig;e Teile der Linken weigern sich aber, anzuerkennen, dass es &uuml;berhaupt Kosten f&uuml;r deren traditionelle Klientel gibt, aus Angst, das k&ouml;nnte Wasser auf die M&uuml;hlen der AfD sein. <\/li>\n<li>Wunsch nach einer gut funktionierender &ouml;ffentlicher Verwaltung: Allen Parteien au&szlig;er der Linken sind die Schwarze Null und der Verzicht auf Steuererh&ouml;hungen im Zweifel wichtiger. <\/li>\n<li>B&uuml;rgerliche Freiheiten und eine gesch&uuml;tzte Privatsph&auml;re: Union und SPD machen alles mit, die Gr&uuml;nen enthalten sich oft unter Get&ouml;se, die FDP hat das Thema als Priorit&auml;t aufgegeben, die Linke mal so, mal so. Die AfD hat es nicht sehr mit b&uuml;rgerlichen Freiheiten. Wen soll man w&auml;hlen? <\/li>\n<li>Ablehnung offener Grenzen f&uuml;r alle: Wem das wichtig ist, der kann momentan nur AfD und CSU w&auml;hlen, eventuell noch FDP. Es d&uuml;rfte aber auch in W&auml;hlerschaft links der Mitte eine stark dominierende Mehrheitsposition sein. (&hellip;)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eine partei&uuml;bergreifende au&szlig;erparlamentarische Oppositionsbewegung  gegen den Neoliberalismus, die solche Positionen zum Gegenentwurf einer menschengerechten, solidarischen Gesellschaft kombiniert, ist &uuml;berf&auml;llig. Wenn sie es schafft, Massen zu mobilisieren, k&ouml;nnte das der Funke sein, der die schweigenden Mehrheiten in den Parteien wachr&uuml;ttelt, dort f&uuml;r eine Politik&auml;nderung sorgt, und den Boden f&uuml;r entsprechende parlamentarische Mehrheiten bereitet. Dass die Parteif&uuml;hrungen und diejenigen Medien, die die neoliberale Gesellschaft wollen und st&uuml;tzten, nicht gerade auf eine solche Bewegung gewartet haben, und diese nicht freundlich empfangen, ist klar. Deren Erfolg w&auml;re eine Niederlage f&uuml;r den arbeiterfernen Kipping-Fl&uuml;gel der Linken, die hartzende SPD-Spitze, und das interventionsbegeisterte, antirussische Establishment der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/990-sammlungsbewegung\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gerade bei Punkt 7 trifft Norbert H&auml;ring voll ins Schwarze. Denn hier wird die Verlogenheit von Merkels &bdquo;wir schaffen das&ldquo; entlarvt. Von einer gerechten Lastenverteilung kann hinsichtlich der Frage der Kosten der Integration nicht im mindestens die Rede sein. Dazu muss man sich nur allein die nach wie g&uuml;ltige skandal&ouml;se Regelung der Erbschaftssteuer ansehen, die millionenschwere Firmenerben faktisch von dieser befreit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>So viel gibt die Regierung f&uuml;r Werbung auf Instagram, Facebook und YouTube aus<\/strong><br>\nEine Motherboard-Analyse zeigt erstmals, wie der Staat massiv f&uuml;r Reichweite in sozialen Medien bezahlt und welches Targeting die Beh&ouml;rden einsetzen.<br>\nDie Ausgaben der Bundesregierung und ihrer Ministerien auf sozialen Netzwerken steigen rasant. Kampagnen wie die Nachwuchswerbung der Bundeswehr sollen Menschen nicht mehr nur auf der Stra&szlig;e erreichen, sondern auch online.<br>\nInsgesamt 4,98 Millionen Euro lie&szlig; sich die Regierung die Kampagnen auf Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und weiteren Sozialen Netzwerken im Jahr 2017 kosten. 2010 waren es noch lediglich 2.818 Euro. Damit haben sich die Social Media Ausgaben der deutschen Regierung ver-1767-facht. Bisher gab es keine vollst&auml;ndigen Zahlen dar&uuml;ber, wie viel Ministerien und Beh&ouml;rden insgesamt f&uuml;r ihre Kampagnen und Beitr&auml;ge in sozialen Medien ausgeben. Doch mit zwei detaillierten, insgesamt fast 200 Seiten langen Auflistungen gibt die Bundesregierung ausf&uuml;hrlich Einblicke in Investitionen f&uuml;r Sponsored Posts und Influencer-Kampagnen. F&uuml;r unser Themen-Special &lsquo;Wenn der Staat zum Influencer wird&rsquo; haben wir die Daten ausgewertet.<br>\nDie Ausgaben der Bundesregierung werden teils in klassische Werbebanner und Videos investiert, teils in sogenannte Sponsored Posts. Solche Posts werden Nutzern in ihren Newsfeeds oder Timelines angezeigt, obwohl sie dem dazugeh&ouml;rigen Account der Beh&ouml;rde nicht folgen. (&hellip;)<br>\nDie staatlichen Einrichtungen unterscheiden sich stark, wenn es darum geht, wie viel Geld sie f&uuml;r Social-Media-Werbung ausgaben und wie erfolgreich sie damit sind. Das meiste Geld gibt wohl das Verteidungsministerium f&uuml;r seine Social-Media-Kampagnen aus, vor allem um Nachwuchs f&uuml;r die Bundeswehr zu rekrutieren. 2016 und 2017 flossen daf&uuml;r laut Antwort der Bundesregierung fast 3,2 Millionen Euro in Facebook- und Instagram-Werbung; f&uuml;r YouTube-Kampagnen kamen nochmal 3,5 Millionen dazu. Eine Snapchat-Kampagne f&uuml;r die Webserie &ldquo;Mali&rdquo; im Jahr 2017 kostete nochmal 340.000 Euro. F&uuml;r die Kampagne erstellte die Armee sogar einen eigenen Filter, mit dem sich die Nutzer einen virtuellen Nachtsichthelm aufsetzen konnten. (&hellip;)<br>\nDie Bundeswehr ist mit ihren Werbeaktionen &uuml;beraus erfolgreich, sie verzeichnet laut Bundesregierung 431 Millionen Werbeabrufe auf Facebook und Instagram, 750 Millionen auf YouTube und nochmal rund 73 Millionen auf Snapchat. Auch diese Zahlen der sogenannten &lsquo;Ad Impressions&rsquo; gehen aus den von Motherboard ausgewerteten Angaben der Bundesregierung hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/motherboard.vice.com\/de\/article\/4358d3\/so-viel-gibt-die-regierung-fuer-werbung-auf-facebook-instagram-und-youtube-aus-sponsored-posts\">Motherboard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die vollst&auml;ndige &bdquo;Influencer-Kampagne&ldquo; von &bdquo;Motherboard&ldquo; k&ouml;nnen Sie hier https:\/\/motherboard.vice.com\/de\/topic\/wenn-der-staat-zum-influencer-wird nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>das ARD radiofeature &ldquo;Marktkonforme&rdquo; Demokratie<\/strong><br>\nEin Feature &uuml;ber den Neoliberalismus und die Krise<br>\nWie kann es sein, dass die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter &ouml;ffnet, dass neoliberales Denken die globalen Wirtschaftskrisen seit 2007 gest&auml;rkt &uuml;berlebt hat? Und dass Angela Merkel unsere Demokratie &ldquo;marktkonform&rdquo; gestalten will? Wirtschaftswissenschaftler und ihre informellen Netzwerke gewinnen immer gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Die Lehre von den selbstregulierenden liberalen M&auml;rkten ist seit Jahrzehnten die vorherrschende &ouml;konomische Theorie. Und ihre Vertreter pflegen enge Beziehungen zu Politik und Finanzwelt. &Ouml;konomen wie J&ouml;rg Asmussen, Axel Weber und Ottmar Issing arbeiten mal f&uuml;r das Bundeskanzleramt und die Ministerien, mal f&uuml;r die Europ&auml;ische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank, aber auch f&uuml;r die private Finanzwelt. Wessen Interessen vertreten sie und welche Macht haben ihre Netzwerke?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/ausstrahlung-1428284.html\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Tendenz zur Verrohung und Entsolidarisierung&ldquo;<\/strong><br>\nCottbus war in den vergangenen Monaten mehrfach wegen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Ausl&auml;ndern in den Schlagzeilen. Am Samstag besuchte Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier die Stadt und sprach mit B&uuml;rgern und Politikern. Zugleich warnte er vor wachsender Fremdenfeindlichkeit in ganz Deutschland.<br>\n&bdquo;Bomberjacken und Springerstiefel sind im Stra&szlig;enbild vielleicht seltener geworden, extremistische Gesinnung und Gewalt gibt es aber auch 2018: in Cottbus, im Land Brandenburg, im Osten und &ndash; nicht weniger &ndash; im Westen Deutschlands&ldquo;, sagte Steinmeier. Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Es gibt eine Tendenz zur Verrohung und Entsolidarisierung in unserem Land, auf die wir reagieren m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nDer Bundespr&auml;sident betonte, dass das Thema Fl&uuml;chtlinge Stammtische, Familien, Schulklassen und ganze Ortschaften spalte. &bdquo;Die Risse ziehen sich kreuz und quer durch die Gesellschaft. Auch traditionelle Gro&szlig;institutionen wie Kirchen, Gewerkschaften und Parteien erleben die Spannungen in den eigenen Reihen, tun sich schwer bei der Formulierung ihrer Programme und noch schwerer bei der Suche nach Kompromissen mit dem politischen Gegen&uuml;ber.&ldquo; Als Gegenstrategie forderte Steinmeier, dass Werte wie Toleranz, Respekt und friedliches Miteinander auf allen Ebenen viel konsequenter vorgelebt und eingefordert werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article178089396\/Steinmeier-Es-gibt-eine-Tendenz-zur-Verrohung-und-Entsolidarisierung.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es sollen &bdquo;Werte wie Toleranz, Respekt und friedliches Miteinander auf allen Ebenen viel konsequenter vorgelebt und eingefordert werden m&uuml;ssen&ldquo;, fordert ausgerechnet Bundespr&auml;sident Steinmeier. Zu seiner Erinnerung: Er selbst hatte als Leiter des Kanzleramtes ma&szlig;geblich an der Politik der Agenda 2010 mitgewirkt. Hat diese Politik nicht einen entscheidenden Anteil an der &bdquo;Verrohung und Entsolidarisierung&ldquo; der Gesellschaft in Deutschland beigetragen? Also: Beklagt Herr Steinmeier als Bundespr&auml;sident nicht die Folgen seiner eigenen missratenen Politik unter Gerhard Schr&ouml;der?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Steinmeier als einer der wesentlichen Architekten der Agenda 2010, beklagt deren gesellschaftlichen Folgen. Gerade mit der Stigmatisierung von angeblichen Leistngsverweigerern und nicht Leistungsf&auml;higen wurde durch das Hartz IV Repressionsregime die Ideologie der Ungleichwertigkeit tief im gesellschaftlichen Alltagsbewu&szlig;tsein verankert. Dass die Betroffenen die erfahrene Verachtung an jene weitergeben, die vermeintlich in der sozialen Hierarchie noch unter ihnen stehen, ist die Konsequenz daraus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Personalausstattung im &ouml;ffentlichen Dienst noch nicht zukunftsfest<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des Tages der Vereinten Nationen f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst am 23. Juni fordert der DGB eine vorausschauende Personalpolitik der &ouml;ffentlichen Arbeitgeber. Diese m&uuml;ssten &ldquo;mehr einstellen und ausbilden &ndash; und als Basis daf&uuml;r attraktive Arbeits- und Entgeltbedingungen bieten&rdquo;, erkl&auml;rt DGB-Vize Elke Hannack. (&hellip;)<br>\nAnl&auml;sslich des Tages der Vereinten Nationen f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst am 23. Juni fordert der DGB eine vorausschauende Personalpolitik. Der &ouml;ffentliche Dienst war in Deutschland &uuml;ber lange Jahre von Privatisierung und Stellenabbau gepr&auml;gt. Am 22. Juni hat das Statistische Bundesamt auf Basis von vorl&auml;ufigen Daten der Personalstandstatistik erkl&auml;rt, dass im &ouml;ffentlichen Dienst wieder mehr Personal eingestellt wurde. Es gibt 47.500 Besch&auml;ftigte mehr als im Jahr zuvor, insgesamt sind es jetzt 4,74 Millionen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die Personalausstattung im &ouml;ffentlichen Dienst ist trotz dieser Zahlen nicht zukunftsfest&rdquo;, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Elke Hannack. Zwar gebe es jetzt bei der Polizei und an Kitas vereinzelt eine Entlastung. &ldquo;Von einer Trendwende kann aber keine Rede sein. Etwa in Bau-, Gesundheits- oder Jugend&auml;mtern fehlt weiterhin Personal.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDazu komme, dass in den n&auml;chsten Jahren ein Viertel der 4,7 Millionen Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes in den Ruhestand gehen. &ldquo;Die &ouml;ffentlichen Arbeitgeber m&uuml;ssen mehr einstellen und ausbilden &ndash; und als Basis daf&uuml;r attraktive Arbeits- und Entgeltbedingungen bieten. Sonst k&ouml;nnen sie den immensen Bedarf an IT-Fachkr&auml;ften, Sozialarbeitern, Erzieherinnen und Lehrkr&auml;ften nur schwerlich decken&rdquo;, so Hannack.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++fa0847cc-7606-11e8-b9b5-52540088cada\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das sollte &ndash; oder m&uuml;sste &ndash; eine zentrale Aufgabe auch des amtierenden Bundesinnenministers Seehofer sein. Aber der m&ouml;chte offenbar lieber die CSU-Ideologie gegen Migration umsetzen und so die Landtagswahl gewinnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Experten warnen: Besorgniserregender Zustand von Kitas und Schulen in Deutschland<\/strong><br>\nKitas und Schulen in Deutschland m&uuml;ssen nach Ansicht von Experten besser f&uuml;r den stetig wachsenden Zulauf von Kindern und Jugendlichen ger&uuml;stet werden. Dabei m&uuml;ssten sie benachteiligte Kinder, etwa aus zugewanderten Familien, besser f&ouml;rdern. Das geht aus dem am Freitag in Berlin vorgestellten Bildungsbericht 2018 hervor. Der Bericht im Auftrag von Bund und L&auml;ndern stammt von einer unabh&auml;ngigen Forschergruppe. &ldquo;Er ist ein Weckruf an die Politik&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident der Kultusministerkonferenz, Th&uuml;ringens Ressortchef Helmut Holter (Linke). Die Experten sehen enorme Investitionen als n&ouml;tig an.<br>\nSo verlie&szlig;en mit 49.300 &ndash; oder sechs Prozent der Schulabg&auml;nger 2016 &ndash; wieder mehr Jugendliche als in den Vorjahren die Schule ohne mindestens einen Hauptschulabschluss, 2015 waren es 1.900 weniger. Der Anstieg ging fast komplett auf ausl&auml;ndische Jugendliche zur&uuml;ck, 10.800 von ihnen blieben 2016 ohne Abschluss. Insgesamt m&uuml;ssten die Bildungseinrichtungen wegen des verst&auml;rkten Zuzugs Schutzsuchender mehr Integrations-, Sprach- und Vorbereitungsleistungen erbringen.<br>\nDer Bericht zeigt eine verfestigte Spaltung zwischen Bildungsgewinnern und -verlierern an den oberen und unteren R&auml;ndern. Fast jeder zehnte Jugendliche in Stufe 9 verfehlt den Mindeststandard beim Lesen. Dagegen stieg der Anteil der Schulabsolventen mit Abitur binnen zehn Jahren von 34 auf 43 Prozent im Jahr 2016.<br>\nDie 15-J&auml;hrigen in Deutschland haben im internationalen Vergleich aufgeholt: Ihre Leistungen l&auml;gen nicht mehr, wie noch im Jahr 2000, unter OECD-Durchschnitt. Bei den Grundsch&uuml;lern aber sei der Abstand zur Spitzengruppe im OECD-Vergleich sogar gr&ouml;&szlig;er geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/71840-experten-warnen-besorgniserregender-zustand-von-schulen-deutschland\/\">RT Deusch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zwar k&ouml;nnte die Bundesregierung darauf verweisen, dass das L&auml;ndersache sei. Aber dennoch: Geht es Deutschland tats&auml;chlich gut wie Kanzlerin Merkel oft betont hat? Aber auch von Seiten der SPD wird diese Meinung von Frau Dr. Merkel offenbar geteilt, denn gro&szlig;en Widerspruch gibt es dazu nicht &ndash; und entsprechendes Handeln bzw. Entscheidungen, die z.B. den miserablen Zustand in Kitas und Schulen abstellen k&ouml;nnten, schon gar nicht. Und das in einem Land, das Bildung als &bdquo;wichtigsten Rohstoff&ldquo; betrachtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mangel an Erntehelfern &ndash; &ldquo;Sie haben noch nicht mal abgesagt&rdquo;<\/strong><br>\nSpargelbauer J&uuml;rgen Jakobs hat in dieser Saison Zehntausende Euro verloren &ndash; weil er keine Helfer gefunden hat, um die Stangen zu ernten. Viele finden in ihrer Heimat mittlerweile bessere Jobs.<br>\nJeden Tag ein warmes Mittagessen, gemeinsames Fu&szlig;ballschauen und ein kleiner Bonus f&uuml;r besonders Flei&szlig;ige: J&uuml;rgen Jakobs m&ouml;chte, dass es seinen Erntehelfern gut geht. Vor einigen Jahren hat der Spargelbauer im brandenburgischen Beelitz f&uuml;r 89.000 Euro neue Unterk&uuml;nfte bauen lassen, mit Fu&szlig;bodenheizung, K&uuml;che, Waschmaschine, Dusche und Toilette in jeder Wohnung. Vier bis sechs Leute finden hier Platz. Mit kleinen Gesten und modernen Unterk&uuml;nften hofft Jakobs, Saisonarbeitskr&auml;fte zu halten, denn zum ersten Mal seit 17 Jahren hat er Schwierigkeiten, gen&uuml;gend von ihnen zu rekrutieren.<br>\n&ldquo;Die Wartelisten waren immer voll, aber in diesem Jahr sind 85 von 350 Leuten einfach nicht gekommen&rdquo;, sagt er. &ldquo;Sie haben nicht einmal abgesagt.&rdquo; Jakobs k&uuml;mmerte sich um Ersatz, aber am Ende fehlten immer noch etliche Helfer. 50 Tonnen Spargel konnte er deshalb nicht ernten &ndash; ein Verlust von 50.000 Euro.<br>\nSo wie J&uuml;rgen Jakobs geht es in diesem Jahr vielen Landwirten, deren Erntehelfer haupts&auml;chlich aus Polenund Rum&auml;nien kommen. Menschen aus der Region f&uuml;r die Arbeit zu gewinnen, haben die meisten schon aufgegeben. &ldquo;Deutsche wollen diese Arbeit auf jeden Fall nicht machen&rdquo;, sagt Jakobs. Er besch&auml;ftige zwar auch 150 deutsche Saisonarbeitskr&auml;fte, aber die seien im Restaurant und Verkauf im Einsatz. [&hellip;]<br>\nHinzu kommt auch die starke Konkurrenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt. &ldquo;Manche Saisonarbeitskr&auml;fte arbeiten lieber auf dem Bau, als Paketzusteller oder in der Geb&auml;udereinigung, wo sie oft mehr als den gesetzlichen Mindestlohn von knapp neun Euro bekommen&rdquo;, sagt M&ouml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/erntehelfer-spargelbauern-hoffen-auf-ersatz-aus-rumaenien-und-dem-westbalkan-a-1213509.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL macht, was sein Job ist: Unternehmerpropaganda verbreiten und auf die Tr&auml;nendr&uuml;se dr&uuml;cken. Wenn der Einsatz als Erntehelfer so hart und so schlecht bezahlt ist, da&szlig; der ebenfalls harte und nur minimal besser bezahlte Job als Paketausfahrer lieber genommen wird, dann m&uuml;ssen die Bauern wohl einfach besser bezahlen. Aber &ldquo;das bringt nicht viel&rdquo;, wei&szlig; der Bauer schon vorher, aber der Bauernlobbyist jammert gleich weiter, weil demn&auml;chst &ndash; welche Unversch&auml;mtheit! &ndash; sogar Sozialabgaben gezahlt werden m&uuml;ssen. (Die Erntehelfer bekommen aktuell faktisch nicht einmal den deutschen Mindestlohn.) Da fordert man sofort die n&auml;chsten Billigarbeiter, jetzt aus der Ukraine, und hat neuerdings bei der maximalen Ausbeutung auch die Linkspartei auf seiner Seite. Zumindest Katja Kipping sieht ein gro&szlig;es Problem, wenn der Spargel auf deutschen Felder <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-linke-vor-dem-parteitag-kipping-plaediert-fuer.694.de.html?dram%3Aarticle_id=419872\">nicht mehr von Dumpingl&ouml;hnern geerntet werden kann<\/a>. Vielleicht m&uuml;&szlig;ten die Bauern irgendwann den Mindestlohn zahlen, den die Linke fordert (12 Euro statt 8,84 Euro), oder schlimmstenfalls, kurz bevor die H&ouml;lle zufriert, sogar einen Lohn, der der harten Arbeit angemessen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko f&uuml;r Bundeshaushalt<\/strong><br>\nDeutschland drohen in den kommenden Jahren zweistellige Milliardenzahlungen an andere EU-L&auml;nder, falls keine Kehrtwende in der Klimaschutzpolitik gelingt. Die Kosten f&uuml;r den Bundeshaushalt k&ouml;nnten laut neuen Berechnungen, die dem Tagesspiegel vorliegen, zwischen f&uuml;nf und 30 Milliarden Euro liegen, im Extremfall sogar deutlich mehr. Das Finanzministerium ist alarmiert.<br>\nKonkret geht es um die Emmissionen in den Sektoren Verkehr, Geb&auml;udeenergie und Landwirtschaft. Sie machen etwa die H&auml;lfte des deutschen Klimagas-Aussto&szlig;es aus. Bis zum Jahr 2030 muss der deutsche Klimagasaussto&szlig; in diesen Bereichen nach und nach um 38 Prozent sinken, bis 2020 schon um 14 Prozent.<br>\nBislang unver&ouml;ffentlichte Berechnungen des &Ouml;ko-Instituts, das auch im staatlichen Auftrag Forschungsarbeit leistet, zeigen, dass diese Emissionen nun drastisch nach oben abweichen statt zu sinken. Sie steigen seit 2014 jedes Jahr an. 2016 emittierte Deutschland erstmals knapp mehr als vorgeschrieben. 2017 ist die L&uuml;cke bereits betr&auml;chtlich: Die Emissionen stiegen im Vergleich zu 2016 um mehr als zehn Millionen Tonnen CO2 auf 464,7 Millionen Tonnen, w&auml;hrend die die Zielmarke um 20 Millionen Tonnen sank.<br>\nDeutsche Defizite m&uuml;ssen ausgeglichen werden, indem von anderen EU-L&auml;ndern, die ihre Ziele &uuml;bererf&uuml;llen, die entsprechenden Rechte erworben werden. Lediglich Malta musste bislang &ndash; zu einem unbekannten Preis &ndash; bei Bulgarien kaufen. Nun ger&auml;t Deutschland in diese Lage &ndash; als eines weniger L&auml;nder in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/zu-viel-co2-emissionen-klimapolitik-wird-zum-milliardenrisiko-fuer-bundeshaushalt\/22724904.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Ende des griechisch-mazedonischen Namensstreits ist nahe &ndash; Sagt Hallo zu NATO-Mitglied Nummer 30!<\/strong><br>\nEs m&uuml;ssen noch einige H&uuml;rden genommen werden, doch der historische Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien scheint beendet. Damit steht f&uuml;r Mazedoniens Eintritt in die EU nichts mehr im Wege. Ebenso der Eintritt in die NATO, die ihren historischen Fehler der NATO-Osterweiterung unbeirrt weitergeht.<br>\nIm nord&ouml;stlichsten Zipfel Griechenlands liegt das winzige Dorf Psarades, &uuml;ber Jahrhunderte Teil von Bulgarien, malerisch gelegen am Ufer des Gro&szlig;en Prespasees, durch den drei Landesgrenzen verlaufen, und damit auch das Dreil&auml;ndereck Griechenland-Albanien-Mazedonien; pardon: Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, wie sie noch immer hei&szlig;t. Das Setting am 17. Juni war also perfekt gew&auml;hlt, um V&ouml;lkerverst&auml;ndigung medienwirksam einfangbar zu machen: Griechenlands Alexis Tsipras und Mazedoniens Zoran Zaev trafen sich zur Unterzeichnung eines Abkommens, welches den seit Jahrzehnten schwelenden Namensstreit zwischen beiden L&auml;ndern endlich beilegen soll. (&hellip;)<br>\nDie Verantwortung f&uuml;r die Weiterf&uuml;hrung dieses historischen Fehlers liegt gewiss nicht in Skopje: Wer w&uuml;rde einem 2-Millionen-Einwohner-Land schon den Wunsch ver&uuml;beln, einem B&uuml;ndnis beitreten zu wollen, welches &uuml;ber 600 Millionen Menschen unter sich b&uuml;ndelt?<br>\nEs ist die NATO-F&uuml;hrung, die diesen historischen Fehler begeht, es sind Berlin, Paris, London und an der Spitze: Washington. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte der Westen einfach nicht aufh&ouml;ren zu siegen. Ein Land nach dem anderen wurde zum Target der aggressiven NATO-Expansion. Sicherheitsbedenken Russlands wurden abgetan und bel&auml;chelt. Das Ost-West-Verh&auml;ltnis ist wieder von S&auml;belrasseln, Misstrauen und einer Propagandaschlacht dominiert, wie wir sie alle sicher auf dem M&uuml;llhaufen der Geschichte verwahrt glaubten &ndash; mit dem Ergebnis, dass bald drei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Kriegs der hei&szlig;e Krieg gegen Russland anno 2018 wieder m&ouml;glich erscheint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-06-22\/das-ende-des-griechisch-mazedonischen-namensstreits-ist-nahe-sagt-hallo-zu-nato-mitglied-nummer-30\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsches Milit&auml;r im Netzwerk-Krieg<\/strong><br>\nAuf der Potsdamer Konferenz f&uuml;r Nationale Cybersicherheit diskutieren Experten &uuml;ber die Herausforderungen f&uuml;r Deutschland. Immer seltener l&auml;sst sich erkennen, ob hinter Netzwerkangriffen Kriminelle oder Staaten stecken. Deshalb setzt auch das Milit&auml;r verst&auml;rkt auf das Thema.<br>\nStuxnet war auch acht Jahre nach dem erfolgreichen Angriff auf iranische Uran-Zentrifugen Thema der 6. Potsdamer Cybersicherheitskonferenz. Wie k&ouml;nnte eine Reaktion aussehen, wenn solche ein Computerwurm die Infrastruktur in Deutschland angreift? Ein digitaler Gegenschlag, ein Hack-Back? Das Lahmlegen digitaler Infrastrukturen eines angreifenden Staates ist laut wissenschaftlichem Dienst des Bundestags mit dem Grundgesetz unvereinbar. Es best&uuml;nde jedoch Handlungsbedarf des Gesetzgebers, der festlegen m&uuml;sse, ab wann ein fremder Angriff auf die hiesige digitale Infrastruktur als milit&auml;rischer Angriff zu gelten habe. Daf&uuml;r hat Generalmajor J&uuml;rgen Setzer, stellvertretender Inspekteur beim &ldquo;Kommando im Cyber- und Informationsraum&rdquo;, CIR der Bundeswehr ein Beispiel:<br>\n&ldquo;Ein Staudamm wird durch einen Hack zerst&ouml;rt. Das aufgestaute Wasser zerst&ouml;rt die D&ouml;rfer, die St&auml;dte die sich hinter diesem Staudamm befinden. Dann hat es sicherlich eine Dimension sowohl von der Qualit&auml;t als auch von der Quantit&auml;t der Opfer, wo jeder sagt, das ist vergleichbar mit einem milit&auml;rischen Angriff und hat damit &ndash; wenn ich wei&szlig;, von dem dieser Angriff ausgegangen ist die Dimension. Und wir brauchen ja gar nicht so weit gehen, ich gehe zur&uuml;ck zu 9\/11: Auch bei 9\/11 wurde grunds&auml;tzlich der B&uuml;ndnisfall reklamiert, weil ein Angriff gegen eine Nation der NATO mit dieser Grenzschwelle erreicht worden war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/cybersicherheit-deutsches-militaer-im-netzwerk-krieg.684.de.html?dram:article_id=421120\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Von M&auml;nnern, M&ouml;rdern und Migranten<\/strong><br>\nNicht erst seit dem Mord an Susanna stehen Migranten in Deutschland unter Generalverdacht. Dabei gibt es eine T&auml;tergruppe, die f&uuml;r weitaus mehr Morde und Vergewaltigungen verantwortlich ist. (&hellip;)<br>\nWas diese F&auml;lle vom Mord an Susanna unterscheidet: Keiner der mutma&szlig;lichen T&auml;ter stammte aus dem Ausland. Sie alle waren Deutsche. Und dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit, an die wir uns schon sehr gew&ouml;hnt haben, dass sie uns kaum noch auff&auml;llt: Alle T&auml;ter waren M&auml;nner.<br>\nDurchschnittlich 22 F&auml;lle von Vergewaltigungen und sexuelle N&ouml;tigungen wurden im vergangenen Jahr pro Tag angezeigt. Bei 93 Prozent der Verd&auml;chtigten handelte es sich um M&auml;nner. &Uuml;ber 2.400 (versuchte) T&ouml;tungsdelikte z&auml;hlte die polizeiliche Kriminalstatistik 2017. 83 Prozent der mutma&szlig;lichen T&auml;ter waren m&auml;nnlich.<br>\nWenn wir nach einer Handvoll Migrantenmorden &uuml;ber den Zusammenhang von Herkunft und Gewalt diskutieren, sollten wir das nach tausenden M&auml;nnermorden nicht auch &uuml;ber den Zusammenhang von Gewalt und M&auml;nnlichkeit tun? (&hellip;)<br>\nNoch einen Schritt weiter geht der amerikanische Soziologe Michael Kimmel. In seinem 2013 erschienen Buch &ldquo;Angry White Men&rdquo; liefert er eine Antwort auf die Frage, warum gerade in den USA so viele M&auml;nner zu M&ouml;rdern werden. Seine These: Wie nirgendwo sonst prallen in den USA der Anspruch m&auml;nnlicher Allmacht und progressive Gesellschaftsentw&uuml;rfe aufeinander. Viele Massaker der letzten Jahre stellten die Entladung daraus resultierender Verunsicherung dar.<br>\nEine &auml;hnliche These vertritt der deutsche Kulturwissenschaftler Klaus Theweleit. In seinem 2015 ver&ouml;ffentlichten Buch &ldquo;Das Lachen der T&auml;ter&rdquo; untersuchte er die Psychologie von Massenm&ouml;rdern: von Breivik &uuml;ber die Roten Khmer bis zu den Charlie Hebdo-Attent&auml;tern. Auch Theweleit stellte fest: Alle von ihnen f&uuml;hlten sich durch progressive gesellschaftliche Entwicklungen in ihrer M&auml;nnlichkeit bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-Maennern-Moerdern-und-Migranten-4086581.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sichere Regionen in Afghanistan? Das ist eine L&uuml;ge! <\/strong><br>\nW&auml;hrend einer Theaterauff&uuml;hrung &uuml;ber Selbstmordattentate in Kabul sprengt sich ein 17-J&auml;hriger in die Luft. Ein ungew&ouml;hnlicher Dokumentarfilm zeigt in N&uuml;rnberg, wie die Schauspieler mit dieser traumatischen Situation umgehen .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/sichere-regionen-in-afghanistan-das-ist-eine-luge-1.7737780\">www.nordbayern.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Will filming Israeli soldiers soon be punishable by 10 years in prison?<\/strong><br>\nReporters Without Borders (RSF) calls on the Israeli parliament, the Knesset, to reject a bill that aims to criminalize filming or recording Israeli soldiers while on duty or publishing the resulting video or audio recordings on social networks or in the media. It would violate the right to inform, RSF says.<br>\nUnder the bill, which the Knesset began considering yesterday, doing any of these things &ldquo;in order to harm the morale of Israel&rsquo;s soldiers or its inhabitants&rdquo; would be punishable by five years in prison, or ten years if it was done with intent to &ldquo;harm the security of the state.&rdquo;<br>\n&ldquo;On what basis would intent to harm Israeli morale or national security be determined?&rdquo; RSF asked. &ldquo;In a country in which much of the political class already accuses the media and NGOs of anti-patriotism or treason, isn&rsquo;t there a danger that such a provision would prevent the dissemination of video footage simply because it wasn&rsquo;t very flattering?&rdquo;<br>\nRSF added: &ldquo;We urge parliamentarians not to pass this bill, which would result in journalists settling for content provided by the Israeli army and for propaganda videos to avoid going to prison.&rdquo;<br>\nProposed several months ago by Yisrael Beitenu, a far-right party that is part of the ruling coalition, the bill would amend article 2 of the penal code on &ldquo;treason&rdquo; and, in particular, paragraph 103 on &ldquo;defeatist propaganda.&rdquo;<br>\nA government minister, Tzachi Hanegbi, acknowledged yesterday that the proposed amendment could obstruct freedom of expression and suggested that it should only apply to &ldquo;obstruction of a soldier while on duty&rdquo; and that the penalty should be limited to three years in prison.<br>\nTo justify the bill, its authors point to the existence of groups &ldquo;supported by associations, organizations and governments with clearly anti-Israeli outlooks and agendas&rdquo; that spend &ldquo;entire days near Israeli soldiers waiting with baited breath for some action they can document in a biased and one-sided way in order to defame the soldiers&rdquo;.<br>\nThe bill even names some of these groups, such as B&rsquo;Tselem, MachsomWatch and Breaking the Silence, and refers to others that support the international &ldquo;Boycott, Divestment and Sanctions&rdquo; campaign.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rsf.org\/en\/news\/will-filming-israeli-soldiers-soon-be-punishable-10-years-prison\">reporters without borders<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Russische Website USAReally.com irritiert in den USA<\/strong><br>\nTwitter und Facebook haben den Account eilig gesperrt und best&auml;tigen damit die Macher, die sagen, in den USA stehe es um die Presse- und Meinungsfreiheit nicht so gut<br>\nP&uuml;nktlich zur Fu&szlig;ballweltmeisterschaft ist eine Website aus Russland online gegangen, die den Amerikanern Nachrichten &uuml;ber ihr Land bringen, die sie sonst angeblich nicht erhalten. Die Medien, so hei&szlig;t es bei &ldquo;The USA Really. Wake Up Americans&rdquo;, seien kontrolliert vom &ldquo;Establishment und von Oligarchen&rdquo;. Deswegen gebe es keine objektiven und unabh&auml;ngigen Informationen, die aber in einer &ldquo;Post-truth&rdquo;-Situation wichtiger seien. Aufgerufen werden Internetnutzer, sich als &ldquo;B&uuml;rgerjournalisten&rdquo; mit Beitr&auml;gen zu beteiligen, Ideologie, sozialer Status oder politisches Engagement w&uuml;rden keine Rolle spielen.<br>\nIns Auge springt, dass tunlichst vermieden wird, die Website mit Russland zu verbinden. Die Berichte sind nicht sonderlich einseitig oder falsch, man versucht offenbar eine Mischung zwischen Berichterstattung &uuml;ber Politik und &uuml;ber Verbrechen\/Skandale. Bislang kein Projekt, mit dem man die amerikanische Gesellschaft destabilisieren oder auch nur verwirren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russische-Website-USAReally-com-irritiert-in-den-USA-4090799.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-44603","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44603"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44603\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44608,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44603\/revisions\/44608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44603"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44603"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}