{"id":44613,"date":"2018-06-25T12:20:44","date_gmt":"2018-06-25T10:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44613"},"modified":"2018-06-27T07:20:17","modified_gmt":"2018-06-27T05:20:17","slug":"zusammenfuehren-statt-spalten-eine-kritik-des-aufrufs-solidaritaet-statt-heimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44613","title":{"rendered":"Zusammenf\u00fchren statt spalten. Eine Kritik des Aufrufs \u201eSolidarit\u00e4t statt Heimat\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten gehen auf <a href=\"https:\/\/solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org\/\">diesen Aufruf<\/a> noch einmal ein. Mit einem kritischen Text von <strong>Hans Werner Horn<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44613#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] &ndash; siehe unten. Schon 9.667 Menschen haben diesen Aufruf unterzeichnet. Unter den Unterzeichnern sind auffallend viele Akademiker und Theaterleute. Die gro&szlig;e Zahl macht <strong>nicht<\/strong> Mut, im Gegenteil. Ihr Aufruf tr&auml;gt zum Zerfall der kritischen &Ouml;ffentlichkeit bei. Unterschrieben haben auch Menschen, die wir als mutig, kreativ und kritisch kennen. Zwei will ich nennen: die hessische Politikerin Andrea Ypsilanti und den Regisseur Volker L&ouml;sch. R&auml;tselhafte Unterschriften. Warum habt Ihr nicht wenigstens darauf bestanden, dass &ndash; wenn schon der Begriff &bdquo;Heimat&ldquo; gebraucht wird &ndash; f&uuml;r &bdquo;Solidarit&auml;t <strong>und<\/strong> Heimat&ldquo; geworben wird und die akademische Abgehobenheit aus einem solchen Text verschwindet? <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3829\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-44613-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180626_Zusammenfuehren_statt_spalten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180626_Zusammenfuehren_statt_spalten_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180626_Zusammenfuehren_statt_spalten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180626_Zusammenfuehren_statt_spalten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=44613-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180626_Zusammenfuehren_statt_spalten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180626_Zusammenfuehren_statt_spalten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Es folgt der Text von Hans Werner Horn:<\/strong><\/p><p><strong>Zusammenf&uuml;hren statt spalten<\/strong><br>\n<strong>Zur Kritik des Aufrufs &bdquo;Solidarit&auml;t statt Heimat&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der Aufruf &bdquo;Solidarit&auml;t statt Heimat&ldquo; hat viele zur Unterzeichnung bewegt. Eine n&auml;here Durchsicht zeigt aber, dass er von etlichen Widerspr&uuml;chen, Ungereimtheiten und Diffamierungen begleitet ist. Im Folgenden soll dem in einigen Punkten kritisch nachgegangen werden.<\/p><p>&bdquo;<strong>Solidarit&auml;t statt Heimat&ldquo; &ndash; ein fragw&uuml;rdiger Gegensatz<\/strong><\/p><p>Die &Uuml;berschrift des Aufrufs &ldquo;Solidarit&auml;t statt Heimat&ldquo; zeugt von einem wenig durchdachten Aufmacher. Oder aber sie ist bewusst so gew&auml;hlt, was noch schlimmer w&auml;re. Warum?<\/p><ul>\n<li>Im ersteren Fall wird ein Gegensatz konstruiert, der rationaler &Uuml;berlegung nicht standh&auml;lt. Solidarit&auml;t bezeichnet u.a.die Gestaltung des Lebens in einer Gesellschaft der Menschen miteinander, man tritt f&uuml;reinander ein, man unterst&uuml;tzt sich gegenseitig, etc.. Der Ort, an dem solidarisches Handeln stattfindet bzw. stattfinden kann, ist weder auf die Heimat, den Wohnort oder das Land begrenzt, sondern nur durch konkrete Beschreibung des solidarischen Handelns zu definieren. Dies k&ouml;nnen z.B. Wirtschaftsbeziehungen sein, die einen gerechten Austausch beinhalten, unterst&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen und Hilfe bei Erdbeben oder auch Hilfe bei der Ernte im Heimatort, Griechenlandsolidarit&auml;t oder Unterst&uuml;tzung bei &Uuml;berschwemmungen im heimatlichen Umfeld. Also gibt die Formel &ldquo;Solidarit&auml;t statt Heimat&rdquo; keinen Sinn.<\/li>\n<li>Im zweiten Fall wird so getan, als ob Heimat ein antisolidarischer Begriff w&auml;re bzw. unvereinbar mit solidarischem Handeln sei. &bdquo;Jeder Mensch braucht einen Ort, an den er sich wenden kann&ldquo; (Dostojewski), das kann z.B. der Ort sein, den ein Individuum als Heimat bezeichnet, der nach obiger Lesart als unsolidarisch betitelt w&uuml;rde. Hier zeigt sich eine ganz perfide Herangehensweise an die Problematik, um die es im weiteren Text geht. R&uuml;pelhaft, ohne die Menschen in ihren Lebensbez&uuml;gen auch nur ann&auml;hernd ernstzunehmen, unterstellt man denen, die sich einer Heimat zugeh&ouml;rig f&uuml;hlen, unsolidarisches Verhalten. Die, die hier Solidarit&auml;t plakativ hochhalten, stellen den Heimatbegriff unreflektiert in eine rechte Ecke und diffamieren damit all diejenigen Menschen, die sich solidarisch engagiert f&uuml;r andere Menschen einsetzen. So spaltet man eine Gesellschaft!<\/li>\n<\/ul><p>&Uuml;brigens m&uuml;ssen gefl&uuml;chtete Menschen auch ihre eigene Heimat verlassen, was die meisten wahrscheinlich nicht freiwillig tun. Sie kommen als Gestrandete oft an den R&auml;ndern Europas an.<\/p><p><strong>Politische Strategie gegen rechte Politik &ndash; Fehlanzeige<\/strong><\/p><p>Dann bleibt der Aufruf unklar und unkonkret. Differenzierung und Benennung ist nicht gefragt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die politischen Debatten &uuml;ber Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert &ndash; und kaum jemand l&auml;sst es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>&ndash; Wer ist &bdquo;kaum jemand&ldquo;? Wenn sich die AutorInnen des Aufrufs dazu entschlie&szlig;en w&uuml;rden, etwas konkreter zu werden und zu benennen, wen sie damit meinen, k&ouml;nnte man sich damit ja auseinandersetzen.<\/p><p>Es f&uuml;hrt nicht weiter, zu betonen, dass sich die AutorInnen &bdquo;ausdr&uuml;cklich der politischen Logik einer sich verfestigenden rechten Hegemonie&ldquo; verweigern. Wichtiger sind Fragen nach Strategien und politischem Handeln, die der gegenw&auml;rtigen Politik etwas entgegensetzen k&ouml;nnen, um einer Politik der Ausgrenzung wirksam zu begegnen. Ausgrenzung betrifft nicht nur Fl&uuml;chtlinge. Aber, und dies muss betont werden, setzt die herrschende Politik darauf, auch auf dem R&uuml;cken der Fl&uuml;chtlinge Stimmungen zu erzeugen, die eine rechte Politik befeuern. Verschlie&szlig;t man jedoch die Augen vor realen Problemen in der Gesellschaft und unterstellt zudem noch, dass Menschen, die zumindest in ihrer Heimat (Ort \/ Gemeinde \/ Kiez, etc.) versuchen, ihr Leben so zu gestalten, dass es ihnen einen gewissen Schutz vor dem Stress des Alltages bietet, unsolidarisch seien, dann zeugt dies von gro&szlig;er Abgehobenheit. Die k&ouml;nnen sich nur Menschen leisten, die nicht auf die teils zerm&uuml;rbenden Beziehungen im Arbeitsleben angewiesen sind, wie da sind: Niedriglohnsektor, befristete Arbeitsvertr&auml;ge, unbezahlbarer Wohnraum, Erniedrigungen durch Hierarchien, psychische Erkrankungen, L&ouml;hne und Geh&auml;lter, die sich viele der Unterzeichner des Aufrufs wohl kaum vorstellen k&ouml;nnen, etc.. Aufkl&auml;rung &uuml;ber Zusammenh&auml;nge von politischer Funktionalisierung der MigrantInnen im Sinne rechter Politik tut Not. Was dabei aber nicht vermieden werden darf, das ist die Benennung konkreter Probleme, die im Kontext praktischer kapitalistischer Sozial- und Wirtschaftspolitik entstehen, auch dort, wo links-gr&uuml;n mitregiert.<\/p><p><strong>Eindimensionalit&auml;t im Denken bedeutet Ausschluss statt Integration<\/strong><\/p><p>Der Aufruf zeugt von einer Eindimensionalit&auml;t, die den gegenw&auml;rtigen Erfordernissen nicht gerecht wird. Die Zwischen&uuml;berschrift: &bdquo;<em>Nennen wir das Problem beim Namen. Es hei&szlig;t nicht Migration. Es hei&szlig;t Rassismus<\/em>&ldquo; verdeutlicht, dass die AutorInnen des Aufrufs &bdquo;Solidarit&auml;t statt Heimat&ldquo; auch hier wieder eine falsche Konstruktion erfinden. Nat&uuml;rlich ist Rassismus ein Problem. Migration ist allerdings auch ein Problem. Es sind jeweils Probleme in mehrerer Hinsicht: f&uuml;r die betroffenen Menschen, f&uuml;r die Gesellschaften, in Bezug auf Lernprozesse, etc&hellip; Die Gegen&uuml;berstellung, wie sie im Aufruf vorgenommen wird, f&uuml;hrt nicht weiter. Wer ernsthaft behauptet, dass Millionen von Fl&uuml;chtlingen weltweit auf der Suche nach einer neuen Heimat kein Problem f&uuml;r die damit verbundenen Herausforderungen darstellen, der ist wirklich realit&auml;tsfern.<\/p><p>Unappetitlich wird der Text, wenn er ausf&uuml;hrt: &bdquo;Rassismus ist wieder ganz normales Alltagsgesch&auml;ft geworden, im hohen Haus in Berlin wie beim B&auml;cker um die Ecke. Bei &bdquo;Spitzenpolitikern&ldquo; und Normalsterblichen, bei &bdquo;Liberalen&ldquo; &ndash; und selbst unter Linken&ldquo;. Da auch hier auf eine Konkretisierung verzichtet wird, bleibt der Leser ratlos. Ist hier konkret Axel Troost, Leipzig (Vorstandssprecher Institut Solidarische Moderne) angesprochen ?, oder MdB Lorenz G&ouml;sta Beutin, Kiel (Linksfraktion im Bundestag) ?, oder gar Bernd Riexinger, Stuttgart (Parteivorsitzender DIE LINKE und MdB), die den Text unterschrieben haben und nun auf der Suche des Rassismus in ihrem Inneren sind? Es d&uuml;rfte doch nicht so schwerfallen, zumindest beispielhaft Ro&szlig; und Reiter zu benennen.<\/p><p><strong>Verleumdungen und Diffamierungen l&ouml;sen die Probleme nicht<\/strong><\/p><p>Nein, was hier geschieht, erinnert an &uuml;ble Methoden, die sich Menschen zu eigen machen, wenn diffamiert werden soll und ohne konkrete Benennung auf Gruppen abgezielt wird. Die VerfasserInnen des Aufrufs wissen das auch. Zumindest m&uuml;ssten sie es wissen. Auch d&uuml;rfte klar sein, dass Diskussionen &uuml;ber Positionen nicht gewollt sind. Dennoch greifen sie skrupellos zu folgender Formulierung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Auch Teile der politischen Linken machen Zugest&auml;ndnisse an rechte Rhetorik und reaktion&auml;re Ideen und verkl&auml;ren die Ablehnung von Migrant*innen sogar zum widerst&auml;ndigen Moment, ja unterstellen ihr einen rationalen, klassenpolitischen Kern. Doch eines muss klar sein: Rassismus ist niemals ein Akt des Widerstands. Und ebenso klar ist, dass der neue Rassismus, ob von rechts oder links, ohne uns l&auml;uft.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es ist einfach unredlich, wie hier gearbeitet wird. Wenn keine Argumente zur Hand sind, unterstellt man imagin&auml;ren Gruppen oder vielleicht auch Personen, sie w&uuml;rden MigrantInnen ablehnen und diese Ablehnung auch noch klassenpolitisch funktionalisieren. Unklar bleibt auch, was mit der &bdquo;<em>neue Rassismus<\/em>&ldquo; gemeint ist. Wenn Bernd Riexinger (Vorsitzender Partei Die Linke) vor der Belegschaft von Amazon redet, unterst&uuml;tzt er dann &bdquo;<em>soziale Vorrechte und Abschottung<\/em>&ldquo;, weil tarifvertragliche Regelungen eingefordert werden?<\/p><p>&bdquo;<em>Das Ausblenden der sozialen Realit&auml;ten wird nicht funktionieren<\/em>&ldquo; schreiben die VerfasserInnen. Dem kann man beipflichten. Dabei wird man den Eindruck nicht los, dass sie die sozialen Realit&auml;ten nicht wahrnehmen oder nicht wahrnehmen wollen. Sie meinen wahrscheinlich nicht sich selber, wenn es im Text hei&szlig;t: &bdquo;<em>Der deutsche Pfad von Sparpolitik und einseitiger Exportorientierung schlie&szlig;t viele Menschen von Wohlstand aus, schafft prek&auml;re Arbeits- und Lebensbedingungen und n&auml;hrt Zukunfts&auml;ngste. Seine Probleme lassen sich jedoch nicht durch eine st&auml;ndische oder nationalistische Wohlfahrtsstaatlichkeit l&ouml;sen, die auf soziale Vorrechte und Abschottung setzt &ndash; und auf weltfremde Phantasien einer &bdquo;Steuerung&ldquo; von Migration und des wohligen Privatgl&uuml;cks in der &bdquo;Heimat&ldquo; <\/em>&ldquo;. Dies ist zynisch. Nach dem Motto: Was im Rahmen nationalstaatlicher Regelungen erk&auml;mpft wurde, darf keinesfalls verteidigt, geschweige denn erweitert werden. Gerne w&uuml;rde man wissen, wer Probleme in der o. g. Form l&ouml;sen will. Was ist eigentlich mit &bdquo;<em>st&auml;ndische Wohlfahrtsstaatlichkeit&ldquo; gemeint<\/em>? Sind es die gut bezahlten Professoren oder die schlecht bezahlten Altenpflegerinnen? Auch w&auml;re es sch&ouml;n zu erfahren, wie sich die AutorInnen eine Beseitigung des Ausschlusses vieler Menschen vom Wohlstand vorstellen. &bdquo;Steuerung&ldquo; kommt ja aus Gr&uuml;nden &bdquo;<em>weltfremder Phantasien&ldquo;<\/em> nicht in Frage.<\/p><p>Bei dem Schlusssatz &bdquo;<em>Unsere Solidarit&auml;t ist unteilbar &ndash; denn Migration und das Begehren nach einem guten Leben sind global, grenzenlos und universell<\/em>&ldquo; wurde vergessen hinzuzuf&uuml;gen, dass auch das Kapital grenzenlos agiert. Geteilt wird da bekanntlich nicht so gerne. Aber dies ist ja nicht wichtig.<\/p><p><strong>Gegen die politische Rechte hilft nur Solidarit&auml;t statt Spaltung<\/strong><\/p><p>Es scheint darum zu gehen, dass hier ein Aufruf auf den Weg gebracht wurde, der eine richtige Perspektive beinhaltet: Der Kampf gegen Diskriminierung und gegen Rassismus. Nur scheinen hinter dem Aufruf auch Kr&auml;fte zu stehen, die die Auseinandersetzung in der Partei Die Linke dazu benutzen wollen, die Linke in der Bundesrepublik zu schw&auml;chen. Obwohl sie die Partei ist, die konsequent gegen die Versch&auml;rfungen der Asylgesetzgebung, gegen Waffenhandel und Kriegseins&auml;tze gestimmt hat, genau so f&uuml;r alle Initiativen eingetreten ist, die die Rechte der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, der MieterInnen, etc. st&auml;rken. Man k&ouml;nnte auf die Idee kommen zu glauben, dass auf eine &uuml;ble Art der Kampf gegen die Gefahren von rechts geschw&auml;cht werden soll.<\/p><p>Deshalb: Zusammenf&uuml;hren statt spalten.<\/p><p><strong>Prof. Dr. Hans Werner Horn<\/strong><br>\nBerlin, 22.06.2018<\/p><p><strong>Nachbemerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Im letzten Absatz des Textes von Hans Werner Horn steht etwas zum m&ouml;glichen Motiv und den Hintergr&uuml;nden des Aufrufs. Wenn NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern Belege daf&uuml;r begegnen, bitte wissen lassen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Hans Werner Horn<\/strong>, Jahrgang 1953, hat Werkzeugmacher gelernt, Erziehungswissenschaften studiert, sozialp&auml;dagogische Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen geleistet, als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungsprojekt zu politischen Orientierungen von Jugendlichen mitgearbeitet, ein Forschungsprojekt zu den Zukunftsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen geleitet und war Studienleiter an der Dualen Hochschule Baden-W&uuml;rttemberg Villingen-Schwenningen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NachDenkSeiten gehen auf <a href=\"https:\/\/solidaritaet-statt-heimat.kritnet.org\/\">diesen Aufruf<\/a> noch einmal ein. 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